Insight from Initiation
GA 227
19 August 1921, Penmaenmawr
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Insight from Initiation, tr. SOL
Begrüssungsansprache
Welcome Address
Meine sehr verehrten Anwesenden!
Ladies and gentlemen!
[ 1 ] Die überaus freundlichen, herzlichen Worte, welche Mr. Dunlop und Mr. Collison gesprochen haben zur Begrüßung von Frau Dr. Steiner und mir selbst, veranlassen mich, einige Worte schon heute zu sprechen vor dem Beginn der morgen anfangenden Vorträge. Es hat mich außerordentlich befriedigt, daß Mr. Dunlop im Verein mit seinen Helfern und Helferinnen diesen Sommerkursus über Anthroposophie hat veranstalten wollen, und ich hoffe, daß durch dasjenige, was den Inhalt dieses Sommerkursus bilden wird, die verehrten Zuhörer, die ich auch hier von mir aus auf das herzlichste begrüße, doch einige Befriedigung haben möchten.
[ 1 ] The exceedingly kind and warm words spoken by Mr. Dunlop and Mr. Collison in welcoming Dr. Steiner and myself have prompted me to say a few words today, even before the lectures that begin tomorrow. I have been extremely pleased that Mr. Dunlop, together with his assistants, has chosen to organize this summer course on anthroposophy, and I hope that the content of this summer course will bring some satisfaction to the esteemed audience, whom I would also like to welcome most warmly on my own behalf.
[ 2 ] Mit ganz besonderer Freude hat mich erfüllt die Wahl des Themas durch Mr. Dunlop, denn es wird mir dadurch die Möglichkeit geboten sein, dasjenige, was Anthroposophie gerade in bezug auf die Gegenwart und wohl auch die nächste Zukunft zu sagen hat, anzuknüpfen an die ältesten Weistümer und das älteste Geistesleben der Menschheit. Allerdings, in einer gewissen Beziehung ist es ja notwendig — und ich gestehe, ich verstehe darinnen aus dem Geiste und Sinn unserer Zeitzivilisation heraus das einladende Komitee ganz vollkommen —, daß wir schon bei der Hauptsache der Veranstaltung für einen anthroposophischen Kursus, für Anthroposophisches überhaupt, etwas aus der Rolle fallen. Denn in jenen ältesten Zeiten, an die man sich so gern erinnert, weil sie die ältesten Weistümer der Menschen über die geistige Heimat der Seelen enthüllten, zu diesen ältesten Veranstaltungen, in denen diese Weistümer gepflogen wurden, da versammelten sich die Menschen zu Zeiten, die sie sich schwer abrangen von demjenigen, was sie sonst Tag für Tag im Jahreslauf beschäftigte. Es waren Zeiten, die gewissermaßen dem Universum, dem Kosmos abgesehen waren, und bei denen man nicht fragte: Haben wir irgendwelche weltlichen Angelegenheiten zu versäumen, wenn wir uns zu diesen Festivitäten des Jahres — die dem Kosmos abgelesen waren — zur Pflege der Wissenschaft, zur Kenntnis vom Geiste, um die Mysterien herum versammeln ?
[ 2 ] I was filled with particular joy at Mr. Dunlop’s choice of topic, for it will give me the opportunity to connect what anthroposophy has to say—particularly with regard to the present and, indeed, the near future—to the oldest wisdom traditions and the oldest spiritual life of humanity. However, in a certain sense it is indeed necessary—and I confess that, from the spirit and meaning of our contemporary civilization, I understand the organizing committee perfectly—that we step somewhat out of line even when it comes to the main focus of the event: an anthroposophical course, or anthroposophy in general. For in those most ancient times—which we so fondly recall because they revealed humanity’s oldest wisdom regarding the spiritual homeland of the souls—and at those most ancient gatherings where this wisdom was cultivated, people would come together at times they had to tear themselves away from the daily concerns that otherwise occupied them throughout the year. These were times that were, so to speak, set aside for the universe, for the cosmos, and during which people did not ask: “Are we neglecting any worldly affairs when we gather for these annual festivities—which were derived from the cosmos—to cultivate knowledge, to gain insight into the spirit, and to engage with the mysteries?”
[ 3 ] Wir können das nicht so tun, denn zum Beispiel im Winter haben wir alle, insofern wir uns in Sommerschulen vereinigen, eben etwas anderes zu tun. Wir können also diese alte Gepflogenheit nicht mehr einhalten. Und so müssen wir uns heute, da Anthroposophie ja wohl erst in der Zukunft die Zivilisation ergreifen soll, dann vereinigen, wenn wir unsere Sommerferien haben, in der Zeit, wo wir gewissermaßen nichts anderes zu tun haben. Wir müssen Sommerreisen machen und Festesreisen, wir müssen unsere Ferien dazu benützen, um Anthroposophie zu pflegen.
[ 3 ] We can’t do it that way, because, for example, in the winter, all of us—insofar as we come together in summer schools—have other things to do. So we can no longer uphold this old custom. And so today, since anthroposophy is, after all, only meant to take hold of civilization in the future, we must come together during our summer vacations—at a time when, so to speak, we have nothing else to do. We must take summer trips and festival trips; we must use our vacations to cultivate anthroposophy.
[ 4 ] Nun, Mr. Dunlop hat ja schon erwähnt, was einem dabei alles passieren kann; aber selbst wenn es uns passiert wäre, daß wir den einen oder den anderen Koffer etwa verloren hätten auf der Reise — Anthroposophie wäre ja nicht darinnen gewesen, und wir hätten sie trotzdem ganz wohlbehalten hierherbringen können. Denn Anthroposophie soll ja eben gerade hinwegführen über dasjenige, was materiell im Raume und in der Zeit passieren kann. Anthroposophie wird gerade bei der Besprechung des von diesem Komitee gewählten Themas zunächst hinaufführen können in die ältesten Zeiten der Menschheitsentwicklung, in welcher eine lebendige Wissenschaft die Grundlage war für alles dasjenige, was Zivilisation, was Kultur in sich geschlossen hat. Dasjenige, was der Mensch erkennen konnte auf seinem Weisheitswege, waren nicht tote Ideen, das war der lebendige Geist selber, der dann einfließen konnte in das künstlerische Schaffen, der einfließen konnte in das religiöse Erleben, und der durch künstlerisches Schaffen, durch religiöses Erleben den Menschen hinaufführte in diejenigen Gebiete, wo er schauen kann jene Wesenheiten, die sonst — nur unbestimmt, aber doch deutlich — als die ethischen, als die moralischen Ideale sprechen.
[ 4 ] Well, Mr. Dunlop has already mentioned all the things that can happen in such a situation; but even if we had happened to lose one or the other suitcase on the trip—Anthroposophy wouldn’t have been inside them, and we would still have been able to bring them here safely. For anthroposophy is meant precisely to lead us beyond what can happen materially in space and time. Especially in discussing the theme chosen by this committee, anthroposophy will first be able to lead us back to the earliest times of human development, when a living science formed the foundation for everything that civilization and culture encompass. What human beings could perceive on their path to wisdom were not dead ideas; it was the living spirit itself, which could then flow into artistic creation, which could flow into religious experience, and which, through artistic creation and religious experience, led human beings up into those realms where they can behold those beings who otherwise—albeit only vaguely, yet clearly—speak as ethical and moral ideals.
[ 5 ] Im Laufe der Menschheitsentwicklung hat sich dasjenige, was einstmals eine überwältigende Einheit bildete — Wissenschaft, Kunst, Religion, moralisch-soziales Leben — getrennt. Der eine Baum der menschlichen Gesamtentwicklung hat vier Äste getrieben: Wissenschaft, Kunst, Religion, Sittlichkeit. Das war notwendig innerhalb der Menschheitsentwicklung, weil nur dadurch jeder einzelne dieser Zivilisationszweige sich zu der ihm nötigen und der Menschheit nötigen Stärke hat entwickeln können.
[ 5 ] In the course of human development, what once formed an overwhelming unity—science, art, religion, and moral and social life—has become separated. The single tree of humanity’s overall development has sprouted four branches: science, art, religion, and morality. This was necessary within the course of human development, because only in this way could each of these branches of civilization develop the strength necessary for itself and for humanity.
[ 6 ] Aber wir stehen heute einmal in jenem wichtigen Zeitpunkt der menschlichen Entwicklung, in dem der Mensch jene Einseitigkeiten, die sich herausgebildet haben dadurch, daß dasjenige, was einstmals eine Totalität war und in vielen Zweigen sich entwickelt hat, nicht mehr mit demjenigen vereinigen kann, was sein Gesamtwesen innerlichst aus dem Seelischen, aus dem Geistigen, aus allen unterbewußten und auch unbewußten inneren Mächten heraus zur Erfüllung seines ganzen Menschtums fordern muß. Wir stehen wirklich in einem wichtigen Zeitpunkte der Menschhettsentwickelung. Jene Brüder, die eine Mutter haben — Wissenschaft, Kunst, Religion, Sittlichkeit, soziales Leben — sie verlangen, nachdem sie eine Weile in der Welt allein gewandert sind, wiederum zurückzukommen zu jenem Heim, wo die gemeinsame Mutter geschaut werden kann. Und wir können heute nicht mehr auf denselben Wegen zu dem Geisteslicht der Menschheit kommen, auf denen eine alte Menschheit dazu gekommen ist. Die Menschheit ist in einer lebendigen Entwicklung. | Die heutige Menschheit ist eine andere als diejenige, die in den alten indischen, ägyptischen, chaldäischen, griechischen Mysterien dasjenige angestrebt hat, was einstmals die Mutter alles Wissens und Könnens der Menschheit nach dem Geistigen und dem Materiellen hin war. Wir müssen heute neue Wege gehen, weil wir eine neue Menschheit geworden sind.
[ 6 ] But today we find ourselves at that crucial juncture in human development where human beings can no longer reconcile those one-sided tendencies—which have arisen because what was once a totality and has developed into many branches— can no longer be united with what his entire being must demand from within—from the soul, from the spirit, from all subconscious and even unconscious inner forces—in order to fulfill his full humanity. We truly stand at a crucial juncture in human development. Those brothers who have one mother—science, art, religion, morality, social life—are yearning, after having wandered alone in the world for a while, to return once more to that home where the common mother can be beheld. And today we can no longer reach the spiritual light of humanity by the same paths that an ancient humanity took to reach it. Humanity is in a process of living development. | Today’s humanity is different from the one that, in the ancient Indian, Egyptian, Chaldean, and Greek mysteries, sought that which was once the Mother of all humanity’s knowledge and skill, both spiritual and material. We must take new paths today because we have become a new humanity.
[ 7 ] Von diesen neuen Wegen, die der Gegenwart geziemen, die in die Zukunft hineinführen können, von diesen neuen Wegen zum Geiste hin möchte Anthroposophie sprechen, und sie wird vielleicht auch dasjenige, was für die Gegenwart und für die nächste Zukunft gesagt werden soll, am besten sagen können, wenn es gelingt, wenigstens skizzenhaft das Thema zu gestalten, welches das verehrte Komitee für diesen Sommerkurs ausgewählt hat. Und von besonderer Befriedigung wird es sein, daß wir einige Vorstellungen werden veranstalten können aus derjenigen Kunst heraus, die zwar noch in ihrem Anfange ist, die aber dennoch vielleicht gerade deshalb, weil sie in einem vollen Ringen nach ihrem eigenen Wesen ist, am besten zeigt, wie wiederum aus dem Geiste heraus auch ein Künstlerisches heute noch geschaffen werden soll und auch geschaffen werden kann.
[ 7 ] Anthroposophy wishes to speak of these new paths—which are fitting for the present and can lead into the future—these new paths toward the spirit; and it may perhaps best express what needs to be said for the present and the near future if it succeeds in at least sketching out the theme that the esteemed committee has selected for this summer course. And it will be a source of particular satisfaction that we will be able to present several performances drawn from an art form that, while still in its infancy, nevertheless—perhaps precisely because it is in the midst of a full-fledged struggle to discover its own essence—best demonstrates how, once again, something artistic can and should be created today from the spirit.
[ 8 ] Es wird natürlich nur möglich sein, ein Weniges von dem, was man gern bringen möchte, in der kurzen Zeit, die uns zur Verfügung steht, zu geben. Aber dennoch, wenn man das Herz erfüllt hat von der Empfindung der Notwendigkeit, Anthroposophie heute durch die Welt strömen zu lassen, so ist man auch aus diesem Herzen heraus mit warmer Dankbarkeit erfüllt gegenüber denen, welche die Möglichkeit geben, dasjenige, was Anthroposophie gerne für die Weiterentwicklung der Menschheitszivilisation erstreben möchte, auf irgendeinem Gebiete zum Ausdrucke zu bringen.
[ 8 ] Of course, in the short time available to us, it will only be possible to present a small portion of what we would like to share. Nevertheless, when one’s heart is filled with the sense of the necessity of allowing anthroposophy to flow through the world today, one is also filled, from the depths of that heart, with warm gratitude toward those who make it possible to give expression, in whatever field, to what anthroposophy aspires to achieve for the further development of human civilization.
[ 9 ] Aus all diesen Gefühlen heraus dürfen Sie mir es glauben, daß ich aus tiefster Seele, aus warmem Herzen heraus Mr. Dunlop, Mrs. Merry, allen Mitgliedern des Komitees, welche dazu beigetragen haben, daß diese Veranstaltung stattfinden kann, danke. Dieses Dankgefühl, das geht ja wahrhaftig auch aus dem Verständnis dessen hervor, was ein solches Komitee alles zu schaffen hat, bevor eine solche Veranstaltung beginnen kann.
[ 9 ] Based on all these feelings, you can take my word for it that I thank Mr. Dunlop, Mrs. Merry, and all the members of the committee who helped make this event possible from the bottom of my soul and with all my heart. This gratitude truly stems from an understanding of all that such a committee must accomplish before an event like this can begin.
[ 10 ] Geradesowenig wie in den nächsten Tagen Sie, meine sehr verehrten Anwesenden, die Mühen sehen werden — was ich nur so nebenbei erwähnen möchte —, die zum Beispiel notwendig sind hinter den Kulissen für eine eurythmische Vorstellung, geradesowenig denkt man ja sehr häufig an alle die breiten, weiten Mühen, welche ein solches Komitee hat. Derjenige freilich, der — ich kann nicht sagen wiederholt, sondern «wiederholt zum Quadrat» in solchen Komitees war —, der sieht, wenn er ankommt zu einer solchen Veranstaltung, in die blassen Gesichter der Komitee-Mitglieder, und er weiß dann genügend zu würdigen, was alles vorangegangen ist und welche Ängste, welche Sorglichkeiten auch noch unmittelbar vor der Veranstaltung und während der ganzen Veranstaltung durch die Seelen solcher Komitee-Mitglieder ziehen. Derjenige, der solche Dinge aus rechter Lebenserfahrung heraus zu beurteilen vermag, der also mit Sachkenntnis den Grad der Blässe der Komitee-Mitglieder zu taxieren versteht, der kann wirklich mit voller Wärme sein Dankesgefühl zum Ausdruck bringen. Das sei auch zum Ausdrucke gebracht, sowohl im Namen von Frau Dr. Steiner, die so freundlich begrüßt worden ist, als auch von meiner Seite selbst.
[ 10 ] Just as you, my esteemed audience, will not see in the coming days—which I would just like to mention in passing—the efforts that are necessary behind the scenes for a eurythmy performance, for example, so too do people very often fail to consider all the extensive, far-reaching efforts that such a committee must undertake. Of course, anyone who has been on such committees—not just repeatedly, but “repeatedly to the power of two”—sees, upon arriving at such an event, the pale faces of the committee members, and he then fully appreciates all that has gone before and the fears and worries that still weigh on the minds of such committee members even immediately before the event and throughout the entire event. The person who is able to judge such things based on genuine life experience—that is, who knows how to assess the degree of pallor among the committee members with expertise—can truly express his gratitude with heartfelt warmth. Let this be expressed both on behalf of Dr. Steiner, who has been so warmly welcomed, and on my own behalf.
[ 11 ] Ich hoffe nur, daß wir durch dasjenige, was wir beitragen sollen zu den Veranstaltungen der nächsten Tage, Ihnen diese Tage so befriedigend machen können, als es in unseren Kräften liegt, und daß wir einen Teil wenigstens der Erwartungen erfüllen können, die Sie mitgebracht haben hierher zu dieser Veranstaltung. Denn auch das wissen wir: auch die Erwartungen verliert man nicht mit den Koffern, auch die bringt man in voller Schwere mit. Und es ist dann wiederum außerordentlich schwierig, diese Erwartungen zu erfüllen.
[ 11 ] I only hope that, through our contributions to the events of the coming days, we can make these days as satisfying for you as we possibly can, and that we can fulfill at least some of the expectations you have brought with you here to this event. For we also know this: expectations are not left behind with your suitcases; you carry them with you in all their weight. And it is, in turn, extraordinarily difficult to fulfill these expectations.
[ 12 ] Aber Anthroposophie als solche ist dann etwas, was eigentlich der gegenwärtigen Menschheit so tief in die Seele sprechen sollte aus den Bedürfnissen der gegenwärtigen Zivilisation heraus, aus den Bedürfnissen, die ein jeder, das volle Menschtum Fühlender, in sich trägt, daß auch dann, wenn mit schwachen Kräften verhältnismäßig Schwaches nur geleistet werden kann, immerhin schon etwas wenigstens in den Absichten liegen kann. Und diese Absichten brauchen wir. Wir sehen ja überall, wie die Menschheit mit demjenigen, was sie sich in den letzten drei bis vier Jahrhunderten an einer so gloriosen äußerlich materiellen Kultur begründet hat, nicht mehr auskommt. Diese ist nun einmal wie ein materieller Körper, der sich in aller materiellen Vollkommenheit über einen großen Teil der Erde ausgebreitet hat, der aber, wie alles, was leben soll, nach Seele und Geist verlangt. Und Anthroposophie wird ja schließlich dem, was in so glorioser Weise in der äußerlich-materiellen Zivilisation in der neueren Zeit als Körper entstanden ist, Seele und Geist verleihen. Wie sie bei allem, was sie tut, von diesem Geiste beseelt ist, so soll auch, wie ich hoffen darf, dieser Geist walten während der Tage dieser Sommerschule. Und ich selber möchte Sie heute aus diesem Geiste heraus auf das allerherzlichste in Frau Dr. Steiners und meinem Namen begrüßen!
[ 12 ] But anthroposophy as such is something that should actually speak so deeply to the soul of present-day humanity—arising from the needs of our current civilization, from the needs that every person who feels their full humanity carries within—that even if, with limited strength, only relatively modest achievements can be made, there can at least be some intention behind them. And we need these intentions. After all, we see everywhere how humanity can no longer make do with what it has established over the last three to four centuries in the form of such a glorious, outwardly material culture. This culture is, after all, like a material body that has spread across a large part of the earth in all its material perfection, but which, like everything that is meant to live, yearns for soul and spirit. And anthroposophy will, after all, bestow soul and spirit upon what has emerged in such a glorious way as a body within the outwardly material civilization of recent times. Just as it is inspired by this spirit in everything it does, so too, I dare to hope, will this spirit prevail during the days of this summer school. And today, in this spirit, I myself would like to welcome you most warmly on behalf of Mrs. Steiner and myself!
