Insight from Initiation
GA 227
29 August 1921, Penmaenmawr
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Das Erleben der Weltvergangenheit
Das Erleben der Weltvergangenheit
[ 1 ] Wenn wir zurückblicken auf das gestern Geschilderte, so kann uns bewußt werden, wie der Mensch, indem er aufeinanderfolgend die Zeiten durchlebt — des Ausdruckes «Zeit» muß man sich dabei bedienen im Anklange an die physischen Verhältnisse —, wenn er die Zeiten durchlebt, die auf den irdischen Tod folgen, zunächst in den Bereich der Mondenwesenheiten kommt, und dann überzutreten hat aus dem Bereich der Mondenwesenheiten in den Bereich der Sonnenwesenheiten. Die Mondenwesenheiten gehören in einer gewissen Beziehung durchaus noch zu dem irdischen Dasein. Und die Erlebnisse, die der Mensch durchmacht unter dem Einflusse der Mondenwesenheiten in der Seelenwelt, sind ja auch kosmische Erinnerungen an das Erdendasein. Man erlebt zurücklaufend das Erdendasein in wirklichen Erlebnissen, aber verbunden mit dem, was ich gestern charakterisiert habe als das Eindringen von kosmischen Urteilen. Diese kosmischen Urteile, die kommen dem Menschen nach dem Tode durch die geschilderten Mondwesenheiten zu. Eigentlich sind es diese Mondwesenheiten, unter deren Einfluß der Mensch kommt, und die gewissermaßen in sein Wesen hereinströmen lassen diese Urteile, so wie Mineralien, Pflanzen und Tiere die Urteile in unser Wesen hereinströmen lassen, die wir hier auf der Erde haben. Wir können daher sagen: Indem der Mensch das geistig-kosmische Dasein nach seinem Tode betritt, gelangt er zuerst in solche kosmische Wahrnehmungen hinein, die noch ausgehen von Wesenheiten, welche mit der Erde Zusammenhänge einmal gehabt haben. Denn wir mußten ja erwähnen, wie jene Wesenheiten, die nachher wie in einer kosmischen Festung im Monde ihren Aufenthalt genommen haben, einmal selber in urältesten Erdenmysterien die Lehrer der Menschen waren, sich nachher nur nach dieser Mondenwohnung — wenn ich mich so ausdrücken darf — zurückgezogen haben; so daß der Mensch das, was er einmal unmittelbar auf der Erde erlebt hat in uralten Zeiten, heute erlebt bei seiner Durchwanderung der Seelenwelt unter dem Einflusse der — wenn wir so sagen dürfen — zum Monde erhobenen Mondenbevölkerung. Diesen Ausdruck kann man im ganz eigentlichen Sinne gebrauchen, wenn man jene Voraussetzungen ordentlich berücksichtigt, die ich in dem letzten Vortrage hier charakterisiert habe. Diese Mondenbevölkerung unter jenen Führern, die einstmals Menschheitsführer waren, hat ein ganz anderes Urteil, als die Erdenbevölkerung hat. Die Erdenbevölkerung macht eigentlich heute erst dasjenige im irdischen Dasein zwischen der Geburt und dem Tode durch, was diese Mondenbevölkerung in längst vergangenen Zeiten durchgemacht hat.
[ 1 ] Wenn wir zurückblicken auf das gestern Geschilderte, so kann uns bewußt werden, wie der Mensch, indem er aufeinanderfolgend die Zeiten durchlebt — des Ausdruckes «Zeit» muß man sich dabei bedienen im Anklange an die physischen Verhältnisse —, wenn er die Zeiten durchlebt, die auf den irdischen Tod folgen, zunächst in den Bereich der Mondenwesenheiten kommt, und dann überzutreten hat aus dem Bereich der Mondenwesenheiten in den Bereich der Sonnenwesenheiten. Die Mondenwesenheiten gehören in einer gewissen Beziehung durchaus noch zu dem irdischen Dasein. Und die Erlebnisse, die der Mensch durchmacht unter dem Einflusse der Mondenwesenheiten in der Seelenwelt, sind ja auch kosmische Erinnerungen an das Erdendasein. Man erlebt zurücklaufend das Erdendasein in wirklichen Erlebnissen, aber verbunden mit dem, was ich gestern charakterisiert habe als das Eindringen von kosmischen Urteilen. Diese kosmischen Urteile, die kommen dem Menschen nach dem Tode durch die geschilderten Mondwesenheiten zu. Eigentlich sind es diese Mondwesenheiten, unter deren Einfluß der Mensch kommt, und die gewissermaßen in sein Wesen hereinströmen lassen diese Urteile, so wie Mineralien, Pflanzen und Tiere die Urteile in unser Wesen hereinströmen lassen, die wir hier auf der Erde haben. Wir können daher sagen: Indem der Mensch das geistig-kosmische Dasein nach seinem Tode betritt, gelangt er zuerst in solche kosmische Wahrnehmungen hinein, die noch ausgehen von Wesenheiten, welche mit der Erde Zusammenhänge einmal gehabt haben. Denn wir mußten ja erwähnen, wie jene Wesenheiten, die nachher wie in einer kosmischen Festung im Monde ihren Aufenthalt genommen haben, einmal selber in urältesten Erdenmysterien die Lehrer der Menschen waren, sich nachher nur nach dieser Mondenwohnung — wenn ich mich so ausdrücken darf — zurückgezogen haben; so daß der Mensch das, was er einmal unmittelbar auf der Erde erlebt hat in uralten Zeiten, heute erlebt bei seiner Durchwanderung der Seelenwelt unter dem Einflusse der — wenn wir so sagen dürfen — zum Monde erhobenen Mondenbevölkerung. Diesen Ausdruck kann man im ganz eigentlichen Sinne gebrauchen, wenn man jene Voraussetzungen ordentlich berücksichtigt, die ich in dem letzten Vortrage hier charakterisiert habe. Diese Mondenbevölkerung unter jenen Führern, die einstmals Menschheitsführer waren, hat ein ganz anderes Urteil, als die Erdenbevölkerung hat. Die Erdenbevölkerung macht eigentlich heute erst dasjenige im irdischen Dasein zwischen der Geburt und dem Tode durch, was diese Mondenbevölkerung in längst vergangenen Zeiten durchgemacht hat.
[ 2 ] Wenn wir irdische Jahreszahlen brauchen, so müssen wir sagen, daß diese Mondenbevölkerung im Erdendasein vor reichlich mehr als 15 000 Jahren dasjenige durchgemacht hat, was die Menschheit noch durchzumachen hat. Und vor reichlich mehr als 15 000 Jahren ist diese Mondenbevölkerung dazu gekommen, ein solches Urteil zu haben, daß in diesem Urteile Naturalistisches und Moralisches zusammenfließt.
[ 2 ] Wenn wir irdische Jahreszahlen brauchen, so müssen wir sagen, daß diese Mondenbevölkerung im Erdendasein vor reichlich mehr als 15 000 Jahren dasjenige durchgemacht hat, was die Menschheit noch durchzumachen hat. Und vor reichlich mehr als 15 000 Jahren ist diese Mondenbevölkerung dazu gekommen, ein solches Urteil zu haben, daß in diesem Urteile Naturalistisches und Moralisches zusammenfließt.
[ 3 ] Wir auf der Erde trennen heute noch die naturalistischen Urteile, die wir fällen über die Steine, über die Tiere [vom Moralischen]. Wenn wir über sie urteilen, so enthalten wir uns eines moralischen Urteiles. Wir sagen: die Natur geht nur nach einer amoralischen Notwendigkeit. Aber die ganze Welt geht nicht nach einer amoralischen Notwendigkeit. Wenn auch die einzelnen Tiere, die einzelnen Pflanzen, die einzelnen Mineralien, namentlich wenn sie betrachtet werden in ihrem abgesonderten Dasein, nicht so betrachtet werden dürfen, daß man auf sie moralische Urteile anwendet, ihre Schöpfung, die Tatsache, daß sie in der Welt da sind, ging durchaus aus kosmisch-moralischen Urteilen hervor.
[ 3 ] Wir auf der Erde trennen heute noch die naturalistischen Urteile, die wir fällen über die Steine, über die Tiere [vom Moralischen]. Wenn wir über sie urteilen, so enthalten wir uns eines moralischen Urteiles. Wir sagen: die Natur geht nur nach einer amoralischen Notwendigkeit. Aber die ganze Welt geht nicht nach einer amoralischen Notwendigkeit. Wenn auch die einzelnen Tiere, die einzelnen Pflanzen, die einzelnen Mineralien, namentlich wenn sie betrachtet werden in ihrem abgesonderten Dasein, nicht so betrachtet werden dürfen, daß man auf sie moralische Urteile anwendet, ihre Schöpfung, die Tatsache, daß sie in der Welt da sind, ging durchaus aus kosmisch-moralischen Urteilen hervor.
[ 4 ] Jene Mondenbevölkerung hat nun schon diese kosmisch-moralischen Urteile. Daher müssen wir, wenn wir durch die Todespforte gegangen sind, im Zusammenhange mit dieser Mondenbevölkerung hören, was der Kosmos zu dem sagt, was wir hier auf der Erde gedacht, gewünscht, empfunden, gewollt, getan haben. Unser ganzes irdisches Leben wird gewissermaßen in das Licht des kosmischen Urteiles gestellt. Und wir erfahren, wieviel das, was wir hier auf der Erde getan haben, wert ist für das ganze Weltenall.
[ 4 ] Jene Mondenbevölkerung hat nun schon diese kosmisch-moralischen Urteile. Daher müssen wir, wenn wir durch die Todespforte gegangen sind, im Zusammenhange mit dieser Mondenbevölkerung hören, was der Kosmos zu dem sagt, was wir hier auf der Erde gedacht, gewünscht, empfunden, gewollt, getan haben. Unser ganzes irdisches Leben wird gewissermaßen in das Licht des kosmischen Urteiles gestellt. Und wir erfahren, wieviel das, was wir hier auf der Erde getan haben, wert ist für das ganze Weltenall.
[ 5 ] Aus diesen Erfahrungen heraus entwickeln wir in uns dann die Impulse, das, was wir in solcher Weise entweder im Sinne der Weltenentwickelung oder entgegen der Weltenentwickelung getan haben, im nächsten Erdenleben zu ergänzen, zu korrigieren, in dieser oder jener Weise richtigzustellen. Und wir nehmen auf, während wir also unter dem Einflusse der Mondenbevölkerung sind, die Impulse für unser Schicksal in den aufeinanderfolgenden Erdenleben, für das, was man in der orientalischen Weisheit immer das Karma genannt hat.
[ 5 ] Aus diesen Erfahrungen heraus entwickeln wir in uns dann die Impulse, das, was wir in solcher Weise entweder im Sinne der Weltenentwickelung oder entgegen der Weltenentwickelung getan haben, im nächsten Erdenleben zu ergänzen, zu korrigieren, in dieser oder jener Weise richtigzustellen. Und wir nehmen auf, während wir also unter dem Einflusse der Mondenbevölkerung sind, die Impulse für unser Schicksal in den aufeinanderfolgenden Erdenleben, für das, was man in der orientalischen Weisheit immer das Karma genannt hat.
[ 6 ] Die Impulse für das Karma also, sie werden aufgenommen während der Zeit, da der Mensch unter dem Einflusse der Mondenbevölkerung steht, die ihm sagen kann, wieviel seine Erdentaten, seine Erdengedanken wert sind für den ganzen Kosmos.
[ 6 ] Die Impulse für das Karma also, sie werden aufgenommen während der Zeit, da der Mensch unter dem Einflusse der Mondenbevölkerung steht, die ihm sagen kann, wieviel seine Erdentaten, seine Erdengedanken wert sind für den ganzen Kosmos.
[ 7 ] Diejenigen geistigen Wesenheiten der höheren Welt nun, welche in der Umgebung des Menschen leben, während er unter dem Einflusse der Mondenbevölkerung ist, das sind die Wesenheiten, die ich in meiner «Geheimwissenschaft» zusammengefaßt habe als die Wesen der Hierarchie der Angeloi, Archangeloi, Archai. Das ist die erste Reihe der Wesenheiten, in deren Bereich der Mensch kommt, die nicht in einer irdischen Verkörperung eine Lebensphase durchzumachen haben. Diese Wesenheiten stehen ihrerseits in einer innigen Verbindung mit den Wesenheiten der höheren Hierarchien. Aber während seines Mondendaseins nach dem Tode kommt der Mensch im wesentlichen zu dieser Hierarchie der Angeloi, Archangeloi, Archai in Beziehung, und er merkt gewissermaßen noch nichts von den höheren Hierarchien.
[ 7 ] Diejenigen geistigen Wesenheiten der höheren Welt nun, welche in der Umgebung des Menschen leben, während er unter dem Einflusse der Mondenbevölkerung ist, das sind die Wesenheiten, die ich in meiner «Geheimwissenschaft» zusammengefaßt habe als die Wesen der Hierarchie der Angeloi, Archangeloi, Archai. Das ist die erste Reihe der Wesenheiten, in deren Bereich der Mensch kommt, die nicht in einer irdischen Verkörperung eine Lebensphase durchzumachen haben. Diese Wesenheiten stehen ihrerseits in einer innigen Verbindung mit den Wesenheiten der höheren Hierarchien. Aber während seines Mondendaseins nach dem Tode kommt der Mensch im wesentlichen zu dieser Hierarchie der Angeloi, Archangeloi, Archai in Beziehung, und er merkt gewissermaßen noch nichts von den höheren Hierarchien.
[ 8 ] Insbesondere sind es die Urteile der Angeloi, welche für den Wert der Taten des einzelnen Menschen wichtig sind, so daß der Mensch nach dem Tode von den Angeloi erfährt, was seine eigenen individuellen Taten im ganzen Kosmos für einen Wert haben. Von den Archangeloi erfährt er mehr, was seine Taten für einen Wert haben, insofern er diese oder jene Sprache spricht, diesem oder jenem Volke angehört. Das sind auch Dinge, die sich dann in die Impulse für das weitere Schicksal, für das weitere Karma hineinmischen. Und von den Archai erfährt der Mensch das, was seine Taten, die er ja in einem bestimmten Zeitalter vollbracht hat, wert sind für dasjenige Zeitalter, zu dem er wiederum heruntersteigen muß aus geistigen Höhen in das irdische Dasein.
[ 8 ] Insbesondere sind es die Urteile der Angeloi, welche für den Wert der Taten des einzelnen Menschen wichtig sind, so daß der Mensch nach dem Tode von den Angeloi erfährt, was seine eigenen individuellen Taten im ganzen Kosmos für einen Wert haben. Von den Archangeloi erfährt er mehr, was seine Taten für einen Wert haben, insofern er diese oder jene Sprache spricht, diesem oder jenem Volke angehört. Das sind auch Dinge, die sich dann in die Impulse für das weitere Schicksal, für das weitere Karma hineinmischen. Und von den Archai erfährt der Mensch das, was seine Taten, die er ja in einem bestimmten Zeitalter vollbracht hat, wert sind für dasjenige Zeitalter, zu dem er wiederum heruntersteigen muß aus geistigen Höhen in das irdische Dasein.
[ 9 ] Durch alles das, womit sich der Mensch da durchdringen kann, wenn er sich — und ich bitte, diesen Nebensatz sehr scharf ins Auge zu fassen —, wenn er sich in der richtigen Weise vorbereitet hat für das außerirdische Dasein, durch alles das, was er da an Impulsen aufnehmen kann, namentlich, wie wir dann später sehen werden, durch die Art, wie er sich zu den großen geistigen Führern der Menschheit gestellt hat, kann dann der Mensch den Übergang finden aus der Sphäre der Mondenbevölkerung in die. Sphäre der Sonnenbevölkerung. So daß wir sprechen müssen, wenn wir von den Welten sprechen, in die der Mensch zwischen dem Tode und einer neuen Geburt eintritt, von einer Mondenbevölkerung, von einer Sonnenbevölkerung.
[ 9 ] Durch alles das, womit sich der Mensch da durchdringen kann, wenn er sich — und ich bitte, diesen Nebensatz sehr scharf ins Auge zu fassen —, wenn er sich in der richtigen Weise vorbereitet hat für das außerirdische Dasein, durch alles das, was er da an Impulsen aufnehmen kann, namentlich, wie wir dann später sehen werden, durch die Art, wie er sich zu den großen geistigen Führern der Menschheit gestellt hat, kann dann der Mensch den Übergang finden aus der Sphäre der Mondenbevölkerung in die. Sphäre der Sonnenbevölkerung. So daß wir sprechen müssen, wenn wir von den Welten sprechen, in die der Mensch zwischen dem Tode und einer neuen Geburt eintritt, von einer Mondenbevölkerung, von einer Sonnenbevölkerung.
[ 10 ] Die Mondenbevölkerung ist diejenige, die wir nun schon kennengelernt haben als eine solche, die einmal ihren Wohnsitz auf Erden gehabt hat, mit der Erde verbunden war. Aber in einer viel, viel früheren Zeit war auch die Sonnenbevölkerung noch mit der Erde verbunden, lebte die Angelegenheiten der Erde mit.
[ 10 ] Die Mondenbevölkerung ist diejenige, die wir nun schon kennengelernt haben als eine solche, die einmal ihren Wohnsitz auf Erden gehabt hat, mit der Erde verbunden war. Aber in einer viel, viel früheren Zeit war auch die Sonnenbevölkerung noch mit der Erde verbunden, lebte die Angelegenheiten der Erde mit.
[ 11 ] Wenn der Mensch in den Bereich der Mondenbevölkerung kommt, so ist es ihm ganz klar, daß er da eben in eine Bevölkerung eingetreten ist, die einmal mit ihm die Erde bewohnt hart. Tritt er dann in den Bereich der Sonnenbevölkerung ein, so ist das wie das Überkommen einer mächtigen kosmischen Erinnerung an eine uralte Zeit. Ich habe sie in dem Buche «Die Geheimwissenschaft im Umriß» von einem anderen Gesichtspunkte aus beschrieben. Es überkommt ihn etwas wie eine Erinnerung an eine uralte Zeit, in der auch die Sonne noch mit der Erde, die Sonnenbevölkerung noch mit der Erde verbunden war. So daß wir hineinwachsen in den geistigen Kosmos nach dem Tode so, daß wir gewissermaßen in zwei geistige, kosmische Länder hineinwachsen, wo wir auf Bevölkerungen auftreffen, mit denen wir einmal, als wir noch ganz andere Wesen auf Erden waren, auf Erden verbunden waren.
[ 11 ] Wenn der Mensch in den Bereich der Mondenbevölkerung kommt, so ist es ihm ganz klar, daß er da eben in eine Bevölkerung eingetreten ist, die einmal mit ihm die Erde bewohnt hart. Tritt er dann in den Bereich der Sonnenbevölkerung ein, so ist das wie das Überkommen einer mächtigen kosmischen Erinnerung an eine uralte Zeit. Ich habe sie in dem Buche «Die Geheimwissenschaft im Umriß» von einem anderen Gesichtspunkte aus beschrieben. Es überkommt ihn etwas wie eine Erinnerung an eine uralte Zeit, in der auch die Sonne noch mit der Erde, die Sonnenbevölkerung noch mit der Erde verbunden war. So daß wir hineinwachsen in den geistigen Kosmos nach dem Tode so, daß wir gewissermaßen in zwei geistige, kosmische Länder hineinwachsen, wo wir auf Bevölkerungen auftreffen, mit denen wir einmal, als wir noch ganz andere Wesen auf Erden waren, auf Erden verbunden waren.
[ 12 ] Man sieht also, indem man die Erlebnisse durchmacht, die zwischen dem Tode und einer neuen Geburt verfließen, in der gegenwärtigen Menschheitsepoche in großen, gewaltigen Erinnerungen zurück auf die Erdenentwickelung im Weltenall. Und während der Mensch hier im wesentlichen auf Erden nur einen Teil der Menschheitsentwickelung durchmacht während seines Erdendaseins, macht er zwischen dem Tode und einer neuen Geburt einen Teil der gesamten kosmischen, der gesamten Weltentwickelung durch. Es ist also im wesentlichen die Sonnenbevölkerung eine solche, die in viel älterer Zeit schon hinaufgestiegen ist über die Erfahrungen, die man als Erdenwesen machen kann, und die auch schon hinaufgestiegen ist über dasjenige an Erfahrungen, was man als Mondenwesenheit machen kann.
[ 12 ] Man sieht also, indem man die Erlebnisse durchmacht, die zwischen dem Tode und einer neuen Geburt verfließen, in der gegenwärtigen Menschheitsepoche in großen, gewaltigen Erinnerungen zurück auf die Erdenentwickelung im Weltenall. Und während der Mensch hier im wesentlichen auf Erden nur einen Teil der Menschheitsentwickelung durchmacht während seines Erdendaseins, macht er zwischen dem Tode und einer neuen Geburt einen Teil der gesamten kosmischen, der gesamten Weltentwickelung durch. Es ist also im wesentlichen die Sonnenbevölkerung eine solche, die in viel älterer Zeit schon hinaufgestiegen ist über die Erfahrungen, die man als Erdenwesen machen kann, und die auch schon hinaufgestiegen ist über dasjenige an Erfahrungen, was man als Mondenwesenheit machen kann.
[ 13 ] Indem der Mensch eintritt in den Bereich der Sonnenbevölkerung, tritt er in eine Sphäre höchster Weisheit ein, in eine Sphäre, in der er nur leben kann, wenn er sich auf Erden in einer genügenden Weise dazu vorbereitet hat.
[ 13 ] Indem der Mensch eintritt in den Bereich der Sonnenbevölkerung, tritt er in eine Sphäre höchster Weisheit ein, in eine Sphäre, in der er nur leben kann, wenn er sich auf Erden in einer genügenden Weise dazu vorbereitet hat.
[ 14 ] Nun, ich habe gestern gesagt, daß der Mensch, indem er übertritt aus der Seelenwelt in das Geisterland, wie wir heute sagen müssen, aus der Sphäre der Mondenbevölkerung in die Sphäre der Sonnenbevölkerung, daß der Mensch da im wesentlichen das Tempo seines Wandels im Kosmos verlangsamt.
[ 14 ] Nun, ich habe gestern gesagt, daß der Mensch, indem er übertritt aus der Seelenwelt in das Geisterland, wie wir heute sagen müssen, aus der Sphäre der Mondenbevölkerung in die Sphäre der Sonnenbevölkerung, daß der Mensch da im wesentlichen das Tempo seines Wandels im Kosmos verlangsamt.
[ 15 ] Während also der Umkreis um den Mond in einer Zeit verläuft von ungefähr einem Drittel der irdischen Lebenszeit, werden die nächsten Kreise, Marskreis, Jupiterkreis, Saturnkreis — daß sie nicht vollständig durchwandert werden, habe ich gestern erwähnt — langsamer durchlaufen, und zwar werden sie zwölfmal langsamer durchlaufen als der Mondenkreis.
[ 15 ] Während also der Umkreis um den Mond in einer Zeit verläuft von ungefähr einem Drittel der irdischen Lebenszeit, werden die nächsten Kreise, Marskreis, Jupiterkreis, Saturnkreis — daß sie nicht vollständig durchwandert werden, habe ich gestern erwähnt — langsamer durchlaufen, und zwar werden sie zwölfmal langsamer durchlaufen als der Mondenkreis.
[ 16 ] Wenn wir uns nun ausrechnen, was herauskommt an Zeit, so gewinnen wir folgendes. Wir müssen eigentlich ausgehen von dem, was ursprünglich dem Menschen vorgesetzt war, wozu er ursprünglich durch die Ratschlüsse des Kosmos bestimmt war. Und da können wir annehmen, daß der Mensch die Mondenzeit in einem Drittel der Erdenzeit durchläuft. Nehmen wir die längeren Schlafzeiten der ersten Kindheit und die späteren Schlafzeiten des Menschen während der Erdenzeit zusammen, so bekommen wir ungefähr dreißig Jahre — approximativ als Mittel —, die der Mensch braucht, um den ersten Zyklus, den Mondenzyklus, zu durchlaufen. Jeder der folgenden Zyklen wird so durchlaufen, daß die Zeit eine zwölfmal längere wird, und wir bekommen 360 Jahre für jeden Zyklus. Wir bekommen dann, wenn wir den Menschen weiter auf seiner Weltenwanderung verfolgen, drei Zyklen, die er durchgemacht hat. Er kommt nicht bis zum Saturn, aber die Zyklen sollte er durchmachen nach seiner ursprünglichen Bestimmung. So daß wir sagen können: Der Mensch durchläuft den ersten Zyklus, zweiten Zyklus, dritten Zyklus, muß dann wiederum zurückgehen durch die drei Zyklen, so daß er also dreimal den Umkreis hin, und bei seiner Rückwärtswanderung zum nächsten Erdendasein dreimal den Umkreis zurück durchmacht. Das gibt sechs Zyklen. Und wir bekommen dann als — diejenige Zeit, die dem Menschen eigentlich vorgesetzt war — ich werde noch zu erwähnen haben, daß er sie nicht immer so absolviert, daß die Dinge für den heutigen Menschen noch ganz anders liegen —, als dasjenige, was dem Menschen durch den ursprünglichen Ratschluß des Kosmos vorgesetzt war, 2160 Jahre.
[ 16 ] Wenn wir uns nun ausrechnen, was herauskommt an Zeit, so gewinnen wir folgendes. Wir müssen eigentlich ausgehen von dem, was ursprünglich dem Menschen vorgesetzt war, wozu er ursprünglich durch die Ratschlüsse des Kosmos bestimmt war. Und da können wir annehmen, daß der Mensch die Mondenzeit in einem Drittel der Erdenzeit durchläuft. Nehmen wir die längeren Schlafzeiten der ersten Kindheit und die späteren Schlafzeiten des Menschen während der Erdenzeit zusammen, so bekommen wir ungefähr dreißig Jahre — approximativ als Mittel —, die der Mensch braucht, um den ersten Zyklus, den Mondenzyklus, zu durchlaufen. Jeder der folgenden Zyklen wird so durchlaufen, daß die Zeit eine zwölfmal längere wird, und wir bekommen 360 Jahre für jeden Zyklus. Wir bekommen dann, wenn wir den Menschen weiter auf seiner Weltenwanderung verfolgen, drei Zyklen, die er durchgemacht hat. Er kommt nicht bis zum Saturn, aber die Zyklen sollte er durchmachen nach seiner ursprünglichen Bestimmung. So daß wir sagen können: Der Mensch durchläuft den ersten Zyklus, zweiten Zyklus, dritten Zyklus, muß dann wiederum zurückgehen durch die drei Zyklen, so daß er also dreimal den Umkreis hin, und bei seiner Rückwärtswanderung zum nächsten Erdendasein dreimal den Umkreis zurück durchmacht. Das gibt sechs Zyklen. Und wir bekommen dann als — diejenige Zeit, die dem Menschen eigentlich vorgesetzt war — ich werde noch zu erwähnen haben, daß er sie nicht immer so absolviert, daß die Dinge für den heutigen Menschen noch ganz anders liegen —, als dasjenige, was dem Menschen durch den ursprünglichen Ratschluß des Kosmos vorgesetzt war, 2160 Jahre.
[ 17 ] 2160 Jahre, was bedeutet das? Sie brauchen sich nur daran zu erinnern, daß jedes Jahr der Frühlingspunkt der Sonne an einem anderen Ort eines Tierkreiszeichens liegt. Der Frühlingspunkt der Sonne rückt vor. Er rückte vor in den letzten Jahrhunderten in der Richtung so, daß er ursprünglich im Widder stand, dann etwas weiterrückte im Widder, dann in die Fische gekommen ist, und in 25920 Jahren ungefähr, also in einer Zeit, die gegen die 26000 Jahre geht, vollendet die Sonne den ganzen Umkreis um den Tierkreis. Davon sind 2160 Jahre ein Zwölftel. Während 2160 Jahren rückt die Sonne von einem Tierkreiszeichen zum anderen vor. Es war also dem Menschen ursprünglich vorgesetzt, daß er wieder zurückkomme auf die Erde, wenn die Sonne von einem Tierkreiszeichen in das andere vorgerückt ist.
[ 17 ] 2160 Jahre, was bedeutet das? Sie brauchen sich nur daran zu erinnern, daß jedes Jahr der Frühlingspunkt der Sonne an einem anderen Ort eines Tierkreiszeichens liegt. Der Frühlingspunkt der Sonne rückt vor. Er rückte vor in den letzten Jahrhunderten in der Richtung so, daß er ursprünglich im Widder stand, dann etwas weiterrückte im Widder, dann in die Fische gekommen ist, und in 25920 Jahren ungefähr, also in einer Zeit, die gegen die 26000 Jahre geht, vollendet die Sonne den ganzen Umkreis um den Tierkreis. Davon sind 2160 Jahre ein Zwölftel. Während 2160 Jahren rückt die Sonne von einem Tierkreiszeichen zum anderen vor. Es war also dem Menschen ursprünglich vorgesetzt, daß er wieder zurückkomme auf die Erde, wenn die Sonne von einem Tierkreiszeichen in das andere vorgerückt ist.
[ 18 ] Sehen Sie, wenn man aus den inneren Gründen diese Zahl 2160 berechnet und sie vergleicht mit dem, was ich von einem ganz anderen Gesichtspunkte angegeben habe in dem Buche «Geheimwissenschaft» — diejenigen, die das gelesen haben, werden sich erinnern, ich habe die Zeit des Vorrückens der Sonne von einem Tierkreiszeichen zum anderen angegeben als die Zeit, die als die Zwischenzeit dem Menschen zwischen Tod und neuer Geburt ursprünglich vorgesetzt war — in der «Geheimwissenschaft» habe ich es mehr vom Kosmos, von außen herein, heute haben wir es mehr vom inneren Menschenleben aus gemacht — wenn man von diesen zwei Seiten her die Zahl der Jahre angibt, so bekommt man genau dieselbe Zahl. Das sind eben diejenigen Dinge, die die Menschheit bemerken sollte: daß, wenn man irgendwo in der Geisteswissenschaft beginnt, richtige Urteile zu fällen von einem Gesichtspunkte aus, und dann: von einem ganz anderen Gesichtspunkte aus wiederum richtige Urteile fällt, diese Urteile innerlich zusammenstimmen.
[ 18 ] Sehen Sie, wenn man aus den inneren Gründen diese Zahl 2160 berechnet und sie vergleicht mit dem, was ich von einem ganz anderen Gesichtspunkte angegeben habe in dem Buche «Geheimwissenschaft» — diejenigen, die das gelesen haben, werden sich erinnern, ich habe die Zeit des Vorrückens der Sonne von einem Tierkreiszeichen zum anderen angegeben als die Zeit, die als die Zwischenzeit dem Menschen zwischen Tod und neuer Geburt ursprünglich vorgesetzt war — in der «Geheimwissenschaft» habe ich es mehr vom Kosmos, von außen herein, heute haben wir es mehr vom inneren Menschenleben aus gemacht — wenn man von diesen zwei Seiten her die Zahl der Jahre angibt, so bekommt man genau dieselbe Zahl. Das sind eben diejenigen Dinge, die die Menschheit bemerken sollte: daß, wenn man irgendwo in der Geisteswissenschaft beginnt, richtige Urteile zu fällen von einem Gesichtspunkte aus, und dann: von einem ganz anderen Gesichtspunkte aus wiederum richtige Urteile fällt, diese Urteile innerlich zusammenstimmen.
[ 19 ] Derjenige, der nach den heutigen Urteilen die Geisteswissenschaft beurteilt, hat sehr leicht, zu sagen: Worauf stützt sich denn deine Geisteswissenschaft? Unsere Wissenschaft stützt sich auf die Beobachtung, die Experimente; davon gehen wir aus, das ist fester Grund!
[ 19 ] Derjenige, der nach den heutigen Urteilen die Geisteswissenschaft beurteilt, hat sehr leicht, zu sagen: Worauf stützt sich denn deine Geisteswissenschaft? Unsere Wissenschaft stützt sich auf die Beobachtung, die Experimente; davon gehen wir aus, das ist fester Grund!
[ 20 ] Sehen Sie, einer, der so spricht, nimmt sich gegenüber den Tatsachen, die wir angeführt haben, so aus wie einer, der sagt: Wenn ich als Mensch auf der Erde stehe, so stehe ich auf einem festen Boden. Wenn ein Felsklotz draußen liegt, liegt er auf festem Boden. Alles auf Erden liegt auf einem festen Boden. Ihr Astronomen seid eigentlich Phantasten, denn ihr erzählt uns, daß die Erde frei im Himmelsraum schwebe. Ihr müßtet uns davon erzählen, daß sie auch irgendwo wie ein Felsklotz auf einem festen Boden ruht, wenn ihr vernünftig sprechen sollt. — So ungefähr ist auch die Meinung derer, die von der Anthroposophie sprechen [und sagen], daß sie auf keinem festen Boden ruhe. Sie würden sich natürlich lächerlich vorkommen, wenn sie sagen würden, daß die Erde wie ein Felsklotz auf einem festen Boden aufruhen sollte; aber sie kommen sich gar nicht lächerlich vor, wenn sie nicht wissen, daß das, was innerlich sich tragen muß, wie sich die Himmelskörper selber innerlich tragen, nicht auf einem Boden des Experimentes oder der Erklärung aufsitzen kann. Würden die Menschen nur ihre Urteile wirklich konsequent ausbilden, sie würden schon sehen, wie gerade die hier gemeinte Geisteswissenschaft jeden Schritt in der allerexaktesten Weise macht und sich bei jedem Schritt volle Rechenschaft gibt über dasjenige, was sie eigentlich als Urteil über die Welt und die Weltenwesen aufstellen will.
[ 20 ] Sehen Sie, einer, der so spricht, nimmt sich gegenüber den Tatsachen, die wir angeführt haben, so aus wie einer, der sagt: Wenn ich als Mensch auf der Erde stehe, so stehe ich auf einem festen Boden. Wenn ein Felsklotz draußen liegt, liegt er auf festem Boden. Alles auf Erden liegt auf einem festen Boden. Ihr Astronomen seid eigentlich Phantasten, denn ihr erzählt uns, daß die Erde frei im Himmelsraum schwebe. Ihr müßtet uns davon erzählen, daß sie auch irgendwo wie ein Felsklotz auf einem festen Boden ruht, wenn ihr vernünftig sprechen sollt. — So ungefähr ist auch die Meinung derer, die von der Anthroposophie sprechen [und sagen], daß sie auf keinem festen Boden ruhe. Sie würden sich natürlich lächerlich vorkommen, wenn sie sagen würden, daß die Erde wie ein Felsklotz auf einem festen Boden aufruhen sollte; aber sie kommen sich gar nicht lächerlich vor, wenn sie nicht wissen, daß das, was innerlich sich tragen muß, wie sich die Himmelskörper selber innerlich tragen, nicht auf einem Boden des Experimentes oder der Erklärung aufsitzen kann. Würden die Menschen nur ihre Urteile wirklich konsequent ausbilden, sie würden schon sehen, wie gerade die hier gemeinte Geisteswissenschaft jeden Schritt in der allerexaktesten Weise macht und sich bei jedem Schritt volle Rechenschaft gibt über dasjenige, was sie eigentlich als Urteil über die Welt und die Weltenwesen aufstellen will.
[ 21 ] So tritt der Mensch also nach dem Tode in eine Welt ein, in der er zunächst erlebt die Gemeinschaft derjenigen Seelen, die ebenso wie er selbst ein Erdendasein durchgemacht haben und dann durch die Entkörperung beim Durchgehen durch die Pforte des Todes in jene geistigen Welten versetzt sind, die eben geschildert wurden. Der Mensch lebt sich also ein in die Sphäre der entkörperten Menschen, setzt dort diejenigen Verhältnisse fort, die er mit ihnen zusammen auf der Erde durchlebt hat, in den geistigen Nacherlebnissen.
[ 21 ] So tritt der Mensch also nach dem Tode in eine Welt ein, in der er zunächst erlebt die Gemeinschaft derjenigen Seelen, die ebenso wie er selbst ein Erdendasein durchgemacht haben und dann durch die Entkörperung beim Durchgehen durch die Pforte des Todes in jene geistigen Welten versetzt sind, die eben geschildert wurden. Der Mensch lebt sich also ein in die Sphäre der entkörperten Menschen, setzt dort diejenigen Verhältnisse fort, die er mit ihnen zusammen auf der Erde durchlebt hat, in den geistigen Nacherlebnissen.
[ 22 ] Aber wir haben auch gesehen, wie der Mensch in die Gemeinschaft anderer Geistwesen kommt, in die Gemeinschaft der Mondenbevölkerung, die einmal mit ihm Erdenbevölkerung war, und dann auch aufsteigt in die Gemeinschaft der Sonnenbevölkerung, die ebenfalls, nur in viel älteren Zeiten, mit ihm zusammen Erdenbevölkerung war. Da kommt er in die Gemeinschaft zunächst derjenigen Wesenheiten, die die Wesenheiten der zweiten Hierarchie ausmachen. Ich habe sie in meiner «Geheimwissenschaft» beschrieben als Exusiai, Dynamis, Kyriotetes. Es sind diejenigen Wesenheiten, mit denen der Mensch zusammen arbeiten muß, damit er in die Lage kommt, in einem nächsten Erdenleben dasjenige gewissermaßen kosmisch ausgearbeitet wiederum darzustellen, wiederum zu offenbaren, was er in früheren Erdenleben als sein Schicksal, als sein Karma zubereitet hat.
[ 22 ] Aber wir haben auch gesehen, wie der Mensch in die Gemeinschaft anderer Geistwesen kommt, in die Gemeinschaft der Mondenbevölkerung, die einmal mit ihm Erdenbevölkerung war, und dann auch aufsteigt in die Gemeinschaft der Sonnenbevölkerung, die ebenfalls, nur in viel älteren Zeiten, mit ihm zusammen Erdenbevölkerung war. Da kommt er in die Gemeinschaft zunächst derjenigen Wesenheiten, die die Wesenheiten der zweiten Hierarchie ausmachen. Ich habe sie in meiner «Geheimwissenschaft» beschrieben als Exusiai, Dynamis, Kyriotetes. Es sind diejenigen Wesenheiten, mit denen der Mensch zusammen arbeiten muß, damit er in die Lage kommt, in einem nächsten Erdenleben dasjenige gewissermaßen kosmisch ausgearbeitet wiederum darzustellen, wiederum zu offenbaren, was er in früheren Erdenleben als sein Schicksal, als sein Karma zubereitet hat.
[ 23 ] Wenn man durchgegangen ist durch den Bereich der Mondenbevölkerung, weiß man, allerdings nicht mit irdischen Gedanken, sondern mit kosmischen Gedanken, was man gewissermaßen nicht richtig gemacht hat im kosmischen Sinne, man weiß den Wert desjenigen, was man getan und gedacht und gefühlt hat, für die ganze kosmische Evolution. Man kann aber nicht ein neues Erdendasein vorbereiten, wenn man das nur mit kosmischen Gedanken weiß. Innerhalb der Mondensphäre also kommt man zu einem Wissen, was man werden soll im nächsten Erdendasein. Aber man kann dieses nächste Erdendasein noch nicht zubereiten. Da muß man aufrücken in die Sonnensphäre, wo die Wesenheiten leben, die es nun gar nicht mehr mit dem Erdendasein zu tun haben, sondern welche die Angelegenheiten unseres ganzen Planetensystems besorgen.
[ 23 ] Wenn man durchgegangen ist durch den Bereich der Mondenbevölkerung, weiß man, allerdings nicht mit irdischen Gedanken, sondern mit kosmischen Gedanken, was man gewissermaßen nicht richtig gemacht hat im kosmischen Sinne, man weiß den Wert desjenigen, was man getan und gedacht und gefühlt hat, für die ganze kosmische Evolution. Man kann aber nicht ein neues Erdendasein vorbereiten, wenn man das nur mit kosmischen Gedanken weiß. Innerhalb der Mondensphäre also kommt man zu einem Wissen, was man werden soll im nächsten Erdendasein. Aber man kann dieses nächste Erdendasein noch nicht zubereiten. Da muß man aufrücken in die Sonnensphäre, wo die Wesenheiten leben, die es nun gar nicht mehr mit dem Erdendasein zu tun haben, sondern welche die Angelegenheiten unseres ganzen Planetensystems besorgen.
[ 24 ] So birgt also der Kosmos im Bereich dessen, was der Mensch in diesem Kosmos zu durchleben hat, ich möchte sagen, zwei geistige Länder mit ihren geistigen Bevölkerungen. Er birgt die Seelenwelt der Mondenbevölkerung, und die umfassendere Bevölkerung des Geisterlandes, des Sonnenlandes. Während die Mondenbevölkerung noch dadurch, daß sie vor verhältnismäßig — kosmisch aufgefaßt — nicht zu langer Zeit mit der Erde verbunden war, die Interessen mit der Erdenbevölkerung vereinigt hat, während der Mond gewissermaßen nur eine kosmische Kolonie ist, um mit die Erdenangelegenheiten zu bewirken, zu orientieren, zu tun, ist das Sonnenall, wo die Sonnenbevölkerung lebt unter der Führung der Exusiai, Dynamis und Kyriotetes, ein All im Kosmos, das die Angelegenheiten des ganzen Planetensystems, Mars, Saturn, Jupiter, Venus und so weiter mit der Erde und dem Monde mit zu besorgen hat.
[ 24 ] So birgt also der Kosmos im Bereich dessen, was der Mensch in diesem Kosmos zu durchleben hat, ich möchte sagen, zwei geistige Länder mit ihren geistigen Bevölkerungen. Er birgt die Seelenwelt der Mondenbevölkerung, und die umfassendere Bevölkerung des Geisterlandes, des Sonnenlandes. Während die Mondenbevölkerung noch dadurch, daß sie vor verhältnismäßig — kosmisch aufgefaßt — nicht zu langer Zeit mit der Erde verbunden war, die Interessen mit der Erdenbevölkerung vereinigt hat, während der Mond gewissermaßen nur eine kosmische Kolonie ist, um mit die Erdenangelegenheiten zu bewirken, zu orientieren, zu tun, ist das Sonnenall, wo die Sonnenbevölkerung lebt unter der Führung der Exusiai, Dynamis und Kyriotetes, ein All im Kosmos, das die Angelegenheiten des ganzen Planetensystems, Mars, Saturn, Jupiter, Venus und so weiter mit der Erde und dem Monde mit zu besorgen hat.
[ 25 ] Mit dem Eintritt also in das Sonnenall treten wir in eine Sphäre, wo unsere Interessen wesentlich erweitert werden, wo wir aber im Zusammenarbeiten mit Exusiai, Dynamis und Kyriotetes in der Lage sind, so vorzuarbeiten, daß der Geistkeim eines physischen Leibes entstehen kann, den dann für uns ein Elternpaar gebären kann. Niemals würde einen für uns geeigneten physischen Leib ein Elternpaar gebären können als physischen Leib, wenn dieser physische Leib nicht vorbereitet wäre durch lange Zeiten, durch eine Arbeit mit höchsten, erhabenen geistigen Wesenheiten im Geistkosmos. Und unsere Arbeit im Geistkosmos besteht im wesentlichen darinnen — und sie ist wahrlich größer, umfangreicher als dasjenige, was wir im kleinen Erdendasein tun —, all das zu besorgen mit den Wesen höheren Grades zusammen, was in diesen Wesenheiten als Geist-Ereignisse sich abspielt wie hier die Naturereignisse, als Geistkunst sich abspielt wie hier die Naturkunst, und was uns zuletzt in’den Stand bringt, all dasjenige, was da gearbeitet ist, zusammenzuschließen in einem mächtigen geistigen Urbilde, das aber der Geistkeim, gewissermaßen der vorhergeworfene Schatten ist desjenigen, was dann als unser physischer Leib auf Erden geboren wird.
[ 25 ] Mit dem Eintritt also in das Sonnenall treten wir in eine Sphäre, wo unsere Interessen wesentlich erweitert werden, wo wir aber im Zusammenarbeiten mit Exusiai, Dynamis und Kyriotetes in der Lage sind, so vorzuarbeiten, daß der Geistkeim eines physischen Leibes entstehen kann, den dann für uns ein Elternpaar gebären kann. Niemals würde einen für uns geeigneten physischen Leib ein Elternpaar gebären können als physischen Leib, wenn dieser physische Leib nicht vorbereitet wäre durch lange Zeiten, durch eine Arbeit mit höchsten, erhabenen geistigen Wesenheiten im Geistkosmos. Und unsere Arbeit im Geistkosmos besteht im wesentlichen darinnen — und sie ist wahrlich größer, umfangreicher als dasjenige, was wir im kleinen Erdendasein tun —, all das zu besorgen mit den Wesen höheren Grades zusammen, was in diesen Wesenheiten als Geist-Ereignisse sich abspielt wie hier die Naturereignisse, als Geistkunst sich abspielt wie hier die Naturkunst, und was uns zuletzt in’den Stand bringt, all dasjenige, was da gearbeitet ist, zusammenzuschließen in einem mächtigen geistigen Urbilde, das aber der Geistkeim, gewissermaßen der vorhergeworfene Schatten ist desjenigen, was dann als unser physischer Leib auf Erden geboren wird.
[ 26 ] Wenn der Mensch die drei Zyklen durchgemacht hat und den Rückgang beginnt, so beginnt wiederum sein Interesse an den Erdenangelegenheiten; und dann schaut er hinunter, viele Jahre, bevor er geboren wird, auf die Generationen, die in der Erdenentwickelung sich ergeben, und an deren Ende sein Vater, seine Mutter stehen. Schon in dem Momente, wo der Mensch diese große Umkehrung im Kosmos macht, beginnt er seine Aufmerksamkeit auf die Erde herunter zu richten. Da schaut er die fern zurückliegende Ahnenschaft, von der dann abstammen Söhne, Töchter, von denen wieder Söhne, Töchter, wieder Söhne, Töchter abstammen und so weiter, bis nach Jahrhunderten das Elternpaar geboren wird, zu dem er heruntersenden kann dasjenige, verkleinert, was als mächtiger, umfassender Geistkeim für den physischen Leib geformt worden ist in der geistigen Welt, damit dieser Geistkeim sich dann mit dem physischen Keim im Mutterleibe verbinden kann.
[ 26 ] Wenn der Mensch die drei Zyklen durchgemacht hat und den Rückgang beginnt, so beginnt wiederum sein Interesse an den Erdenangelegenheiten; und dann schaut er hinunter, viele Jahre, bevor er geboren wird, auf die Generationen, die in der Erdenentwickelung sich ergeben, und an deren Ende sein Vater, seine Mutter stehen. Schon in dem Momente, wo der Mensch diese große Umkehrung im Kosmos macht, beginnt er seine Aufmerksamkeit auf die Erde herunter zu richten. Da schaut er die fern zurückliegende Ahnenschaft, von der dann abstammen Söhne, Töchter, von denen wieder Söhne, Töchter, wieder Söhne, Töchter abstammen und so weiter, bis nach Jahrhunderten das Elternpaar geboren wird, zu dem er heruntersenden kann dasjenige, verkleinert, was als mächtiger, umfassender Geistkeim für den physischen Leib geformt worden ist in der geistigen Welt, damit dieser Geistkeim sich dann mit dem physischen Keim im Mutterleibe verbinden kann.
[ 27 ] Dieser Geistkeim ist zuerst majestätisch und groß wie das Weltenall selber. Während der Mensch den Rückzug antritt in die physische Welt und die Generationen, von denen dann seine Eltern stammen werden, überschaut, von der geistigen Welt aus mittätig ist an dieser Generationenfolge, während dieser Zeit wird der Keim immer kleiner und kleiner, bis er wiederum zurückkommt in die Mars-, die eigentliche Sonnensphäre, und dann schnell durch die Mondensphäre wiederum zur Erde zum nächsten Leben heruntersteigt.
[ 27 ] Dieser Geistkeim ist zuerst majestätisch und groß wie das Weltenall selber. Während der Mensch den Rückzug antritt in die physische Welt und die Generationen, von denen dann seine Eltern stammen werden, überschaut, von der geistigen Welt aus mittätig ist an dieser Generationenfolge, während dieser Zeit wird der Keim immer kleiner und kleiner, bis er wiederum zurückkommt in die Mars-, die eigentliche Sonnensphäre, und dann schnell durch die Mondensphäre wiederum zur Erde zum nächsten Leben heruntersteigt.
[ 28 ] Schon einige Zeit, bevor der Mensch als Seelenwesen selber heruntersteigt, schickt er diesen Geistkeim voraus. So daß der Mensch dasjenige, was er vorbereitet hat für seinen physischen Leib, eine Zeitlang, bevor er selber heruntersteigt in die physische Welt, voraussendet. Indem er gewissermaßen seine Arbeit für das nächste Erdenleben abgelegt hat, kommt er in die Lage, ein anderes Verhältnis zum Kosmos einzugehen, als das vorher war; dadurch kommt er in die Lage, sich in ein Verhältnis zum ganzen kosmischen Äther zu bringen. Und er zieht als den letzten Akt dieses Herabsteigens aus den geistigen Welten die Kräfte aus dem gesamten Weltenäther heraus, aus denen er seinen Ätherleib formt.
[ 28 ] Schon einige Zeit, bevor der Mensch als Seelenwesen selber heruntersteigt, schickt er diesen Geistkeim voraus. So daß der Mensch dasjenige, was er vorbereitet hat für seinen physischen Leib, eine Zeitlang, bevor er selber heruntersteigt in die physische Welt, voraussendet. Indem er gewissermaßen seine Arbeit für das nächste Erdenleben abgelegt hat, kommt er in die Lage, ein anderes Verhältnis zum Kosmos einzugehen, als das vorher war; dadurch kommt er in die Lage, sich in ein Verhältnis zum ganzen kosmischen Äther zu bringen. Und er zieht als den letzten Akt dieses Herabsteigens aus den geistigen Welten die Kräfte aus dem gesamten Weltenäther heraus, aus denen er seinen Ätherleib formt.
[ 29 ] Wenn der Mensch schon den Geistkeim für seinen physischen Leib heruntergeschickt hat, wenn also der Geistkeim schon zum Elternpaar nach einer langjährigen Strömung aus den geistigen Welten für das Physische des Leibes heruntergeschickt worden ist, so weilt der Mensch selber noch in der geistigen Welt, sammelt in der geistigen Welt den Äther um sich, so daß er für eine kurze Zeit ein Wesen wird aus Ich, astralischem Leib und Äther; der Äther ist zusammengezogen aus dem gesamten Weltenäther. Und erst während der Embryonalzeit, in der dritten, vierten Woche nach der Empfängnis, vereinigt der Mensch dasjenige, was sich in den ersten drei bis vier Wochen aus der Vereinigung von Geistkeim und physischem Keim gebildet hat. Was also schon früher als er auf der Erde angekommen ist, das vereinigt er mit seiner Wesenheit und begabt es mit demjenigen, was er an Ätherleib gewonnen hat durch Anziehung aus dem Weltenäther. Und so wird der Mensch ein Wesen aus dem, was schon früher entstanden und heruntergeschickt ist, aus dem [Geistkeim des] physischen Leib[es], aus dem Ätherleib, den er gewissermaßen im letzten Augenblick seines kosmischen Daseins um sich angesammelt hat, aus dem astralischen Leib und dem Ich, die durchgegangen sind durch das Leben zwischen Tod und neuer Geburt.
[ 29 ] Wenn der Mensch schon den Geistkeim für seinen physischen Leib heruntergeschickt hat, wenn also der Geistkeim schon zum Elternpaar nach einer langjährigen Strömung aus den geistigen Welten für das Physische des Leibes heruntergeschickt worden ist, so weilt der Mensch selber noch in der geistigen Welt, sammelt in der geistigen Welt den Äther um sich, so daß er für eine kurze Zeit ein Wesen wird aus Ich, astralischem Leib und Äther; der Äther ist zusammengezogen aus dem gesamten Weltenäther. Und erst während der Embryonalzeit, in der dritten, vierten Woche nach der Empfängnis, vereinigt der Mensch dasjenige, was sich in den ersten drei bis vier Wochen aus der Vereinigung von Geistkeim und physischem Keim gebildet hat. Was also schon früher als er auf der Erde angekommen ist, das vereinigt er mit seiner Wesenheit und begabt es mit demjenigen, was er an Ätherleib gewonnen hat durch Anziehung aus dem Weltenäther. Und so wird der Mensch ein Wesen aus dem, was schon früher entstanden und heruntergeschickt ist, aus dem [Geistkeim des] physischen Leib[es], aus dem Ätherleib, den er gewissermaßen im letzten Augenblick seines kosmischen Daseins um sich angesammelt hat, aus dem astralischen Leib und dem Ich, die durchgegangen sind durch das Leben zwischen Tod und neuer Geburt.
[ 30 ] So steigt der Mensch hinunter, nachdem er die rein geistigen Erlebnisse gehabt hat, zu einem neuen Dasein in der physischen Welt.
[ 30 ] So steigt der Mensch hinunter, nachdem er die rein geistigen Erlebnisse gehabt hat, zu einem neuen Dasein in der physischen Welt.
[ 31 ] Aus dem Gesagten wird Ihnen hervorgehen, daß der Mensch, indem er die Welt zwischen dem Tode und einer neuen Geburt durchlebt, sie erlebt in Erinnerung an die Vorzeit der Erdenentwikkelung, ja an die Vorzeit desjenigen, was wir Weltenentwickelung nennen können. Das, was der Mensch da durchlebt als Welterinnerungen, die aber seine Taten werden — denn er «tut» etwas mit diesen Erinnerungen im Verein mit jenen höheren Wesenheiten, von denen ich gesprochen habe und von denen noch weiter gesprochen werden muß —, was er da, im Erinnern tätig seiend, und im Tätigsein sich erinnernd, ausführt, das ist eine bedeutsame Perspektive in die Erden- und Weltvergangenheit.
[ 31 ] Aus dem Gesagten wird Ihnen hervorgehen, daß der Mensch, indem er die Welt zwischen dem Tode und einer neuen Geburt durchlebt, sie erlebt in Erinnerung an die Vorzeit der Erdenentwikkelung, ja an die Vorzeit desjenigen, was wir Weltenentwickelung nennen können. Das, was der Mensch da durchlebt als Welterinnerungen, die aber seine Taten werden — denn er «tut» etwas mit diesen Erinnerungen im Verein mit jenen höheren Wesenheiten, von denen ich gesprochen habe und von denen noch weiter gesprochen werden muß —, was er da, im Erinnern tätig seiend, und im Tätigsein sich erinnernd, ausführt, das ist eine bedeutsame Perspektive in die Erden- und Weltvergangenheit.
[ 32 ] Das, was der Mensch während seiner Beziehungen zur Mondenbevölkerung durchmacht, das bringt wieder herauf in der Menschenseele eine Zeit, die der Mensch durchgemacht hat in früheren Erdenleben so, daß er in diesen früheren Erdenleben schon in einem solchen Verhältnisse zu ihnen gestanden hat wie jetzt. Der Mensch schaut über eine Reihe von Erdenleben, die ähnlich sind dem gegenwärtigen. Dann aber blickt der Mensch weiter zurück auf eine Erdenzeit, in der er auf Erden selbst der heutigen Mondenbevölkerung noch nähergestanden hat. Er blickt zurück in eine Zeit, von der ihn im äußeren physischen Dasein trennt das, was die Geologen die Eiszeit nennen. Er blickt zurück auf eine Form der Erdenentwickelung, die Sie in meiner Literatur als die atlantische Zeit beschrieben finden. Aber er blickt auch weiter zurück auf das, was Sie als lemurische Zeit beschrieben finden. Da war er zur Erde noch in einem ganz anderen Verhältnisse. Da lebte der Mensch noch nicht in der Weise erdgebunden, daß er mit seinen Füßen auf der Erde herumging. Da lebte er noch mehr in dem Umkreis der Erde, in der Atmosphäre der Erde selber als ein ätherisches Wesen. Er konnte das, weil die Atmosphäre noch in sich aufgelöst enthielt vor allen Dingen alles Wasser, das sich heute in den Meeren und Kontinenten abgesetzt hat; aber auch andere Stoffe, die heute feste Erde geworden sind, waren dazumal in der Atmosphäre aufgelöst. Der Mensch lebte mehr in dem Umkreis während einer Zeit wiederum kommt es nicht auf die Terminologie an —, die man die lemurische Zeit im Anklang an das, was die Naturforscher als die älteste Erdenzeit benennen, eben auch nennen kann.
[ 32 ] Das, was der Mensch während seiner Beziehungen zur Mondenbevölkerung durchmacht, das bringt wieder herauf in der Menschenseele eine Zeit, die der Mensch durchgemacht hat in früheren Erdenleben so, daß er in diesen früheren Erdenleben schon in einem solchen Verhältnisse zu ihnen gestanden hat wie jetzt. Der Mensch schaut über eine Reihe von Erdenleben, die ähnlich sind dem gegenwärtigen. Dann aber blickt der Mensch weiter zurück auf eine Erdenzeit, in der er auf Erden selbst der heutigen Mondenbevölkerung noch nähergestanden hat. Er blickt zurück in eine Zeit, von der ihn im äußeren physischen Dasein trennt das, was die Geologen die Eiszeit nennen. Er blickt zurück auf eine Form der Erdenentwickelung, die Sie in meiner Literatur als die atlantische Zeit beschrieben finden. Aber er blickt auch weiter zurück auf das, was Sie als lemurische Zeit beschrieben finden. Da war er zur Erde noch in einem ganz anderen Verhältnisse. Da lebte der Mensch noch nicht in der Weise erdgebunden, daß er mit seinen Füßen auf der Erde herumging. Da lebte er noch mehr in dem Umkreis der Erde, in der Atmosphäre der Erde selber als ein ätherisches Wesen. Er konnte das, weil die Atmosphäre noch in sich aufgelöst enthielt vor allen Dingen alles Wasser, das sich heute in den Meeren und Kontinenten abgesetzt hat; aber auch andere Stoffe, die heute feste Erde geworden sind, waren dazumal in der Atmosphäre aufgelöst. Der Mensch lebte mehr in dem Umkreis während einer Zeit wiederum kommt es nicht auf die Terminologie an —, die man die lemurische Zeit im Anklang an das, was die Naturforscher als die älteste Erdenzeit benennen, eben auch nennen kann.
[ 33 ] Dann aber blickt man zurück in eine Zeit, wo der Mensch noch mit den Sonnenwesen selber vereint war, mit der Sonnenbevölkerung, bevor sich die Sonne in der kosmischen Entwickelung von der Erde getrennt hat. Man blickt nicht zurück in diejenige Zeit, die ich in dem Buche «Geheimwissenschaft» beschrieben habe als die Sonnenzeit der Erde selber, als die zweite der Erdenentwickelungszeiten; aber man blickt zunächst zurück auf die Wiederholung dieser kosmischen Entwickelung nur im Erdendasein. Aber auf diese Wiederholung blickt man eben zurück. Und es wird gewissermaßen, wenn sich die Menschenerkenntnis durch das, was der Mensch erleben kann zwischen dem Tode und einer neuen Geburt, ergänzt, die Menschheitserkenntnis zur kosmologischen Erkenntnis. Dasjenige, was Erdenentwickelung war, steigt, verbunden mit den Ergebnissen der wiederholten Erdendaseinsstufen in den menschlichen Taten, die er mit höheren Wesen zusammen vollbringt, auf. Die Vergangenheit der Erde in ihrem Zusammenhange mit dem ganzen Planetensystem, Sonne, Mond und den von ihnen abhängigen Planeten, tritt in den Taten der Menschen wiederum auf. Und aus dem, was da auftritt, formt sich der Mensch dann das Stück Zukunft, das er zunächst zu formen hat, sein nächstes Erdendasein. Aber er ist zu gleicher Zeit verwoben in das Vorbereiten all derjenigen Zukunft, die für die Welt vorbereitet wird: Jupiterdasein, Venusdasein, Vulkandasein, in die das Erdendasein übergehen wird.
[ 33 ] Dann aber blickt man zurück in eine Zeit, wo der Mensch noch mit den Sonnenwesen selber vereint war, mit der Sonnenbevölkerung, bevor sich die Sonne in der kosmischen Entwickelung von der Erde getrennt hat. Man blickt nicht zurück in diejenige Zeit, die ich in dem Buche «Geheimwissenschaft» beschrieben habe als die Sonnenzeit der Erde selber, als die zweite der Erdenentwickelungszeiten; aber man blickt zunächst zurück auf die Wiederholung dieser kosmischen Entwickelung nur im Erdendasein. Aber auf diese Wiederholung blickt man eben zurück. Und es wird gewissermaßen, wenn sich die Menschenerkenntnis durch das, was der Mensch erleben kann zwischen dem Tode und einer neuen Geburt, ergänzt, die Menschheitserkenntnis zur kosmologischen Erkenntnis. Dasjenige, was Erdenentwickelung war, steigt, verbunden mit den Ergebnissen der wiederholten Erdendaseinsstufen in den menschlichen Taten, die er mit höheren Wesen zusammen vollbringt, auf. Die Vergangenheit der Erde in ihrem Zusammenhange mit dem ganzen Planetensystem, Sonne, Mond und den von ihnen abhängigen Planeten, tritt in den Taten der Menschen wiederum auf. Und aus dem, was da auftritt, formt sich der Mensch dann das Stück Zukunft, das er zunächst zu formen hat, sein nächstes Erdendasein. Aber er ist zu gleicher Zeit verwoben in das Vorbereiten all derjenigen Zukunft, die für die Welt vorbereitet wird: Jupiterdasein, Venusdasein, Vulkandasein, in die das Erdendasein übergehen wird.
[ 34 ] Wenn wir in diese Dinge hineinschauen, so kann es uns begreiflich werden, wie ein Stück der Weltentwickelung der Erde gewissermaßen in den alten kosmischen Zeiten war. Wir blicken da eben zurück in eine Zeit, in der die heutige Mondenbevölkerung den Erdenmenschen ihre Lehrer gab. Dann hat sich diese Mondenbevölkerung mit diesen spätesten großen Lehrern der Menschheit zurückgezogen in die Mondenfestung des Kosmos.
[ 34 ] Wenn wir in diese Dinge hineinschauen, so kann es uns begreiflich werden, wie ein Stück der Weltentwickelung der Erde gewissermaßen in den alten kosmischen Zeiten war. Wir blicken da eben zurück in eine Zeit, in der die heutige Mondenbevölkerung den Erdenmenschen ihre Lehrer gab. Dann hat sich diese Mondenbevölkerung mit diesen spätesten großen Lehrern der Menschheit zurückgezogen in die Mondenfestung des Kosmos.
[ 35 ] Aber es wurden immer wieder und wiederum auf der Erde Menschen geboren, welche in ihrem ganzen karmischen Leben die Möglichkeit hatten, mit den Erlebnissen der Mondbevölkerung in einem innigen Zusammenhange zu bleiben. So daß diese Wesen, die im Laufe der Erdenentwickelung immer wieder und wiederum geboren wurden, wie Abgesandte der großen Versammlung innerhalb der Mondbevölkerung denjenigen erschienen, die in der ersten, zweiten, dritten nachatlantischen Kulturepoche die Erde bevölkert haben und im Oriente eine höhere Zivilisation entwickelt haben. Bodhisattvas wurden diese gewissermaßen Abgesandten des Mondes genannt. Es waren Menschen auf der Erde, aber in ihnen lebte dasjenige nach, was Geistiges unmittelbar durch die großen Mondenlehrer auf der Erde gegenwärtig war.
[ 35 ] Aber es wurden immer wieder und wiederum auf der Erde Menschen geboren, welche in ihrem ganzen karmischen Leben die Möglichkeit hatten, mit den Erlebnissen der Mondbevölkerung in einem innigen Zusammenhange zu bleiben. So daß diese Wesen, die im Laufe der Erdenentwickelung immer wieder und wiederum geboren wurden, wie Abgesandte der großen Versammlung innerhalb der Mondbevölkerung denjenigen erschienen, die in der ersten, zweiten, dritten nachatlantischen Kulturepoche die Erde bevölkert haben und im Oriente eine höhere Zivilisation entwickelt haben. Bodhisattvas wurden diese gewissermaßen Abgesandten des Mondes genannt. Es waren Menschen auf der Erde, aber in ihnen lebte dasjenige nach, was Geistiges unmittelbar durch die großen Mondenlehrer auf der Erde gegenwärtig war.
[ 36 ] Es geschieht nun immer wieder und wiederum, daß im Weltenall Zeiten eintreten, wo die Mondenbevölkerung, da sie näher der Sonnenbevölkerung steht als der Erdenbevölkerung, ganz besonders innige Beziehungen zur Sonnenbevölkerung knüpft, so daß auf diesem Umwege durch die Mondenabgesandten, die im Oriente Bodhisattvas genannt worden sind, eben die Sonnenweisheit auch zu den Menschen der Erde in den älteren orientalischen Zivilisationen hat kommen können. Dann war es aber durch den Fortschritt, den die Erdenentwickelung nahm, notwendig, daß nicht mehr bloß von den Wesen des Mondes die Erdenzivilisation gewissermaßen gespeist wurde. Die ganze Erdenentwickelung hätte einen ganz anderen Gang nehmen müssen, der ihr nicht vorgezeichnet war in der kosmischen Weisheit, wenn es nur immer so fortgegangen wäre, daß diese Mondenabgesandten in der Erdenentwickelung aufgetreten waren. Daher ist das große, das bedeutsame Ereignis eingetreten, das wir als das Mysterium von Golgatha bezeichnen.
[ 36 ] Es geschieht nun immer wieder und wiederum, daß im Weltenall Zeiten eintreten, wo die Mondenbevölkerung, da sie näher der Sonnenbevölkerung steht als der Erdenbevölkerung, ganz besonders innige Beziehungen zur Sonnenbevölkerung knüpft, so daß auf diesem Umwege durch die Mondenabgesandten, die im Oriente Bodhisattvas genannt worden sind, eben die Sonnenweisheit auch zu den Menschen der Erde in den älteren orientalischen Zivilisationen hat kommen können. Dann war es aber durch den Fortschritt, den die Erdenentwickelung nahm, notwendig, daß nicht mehr bloß von den Wesen des Mondes die Erdenzivilisation gewissermaßen gespeist wurde. Die ganze Erdenentwickelung hätte einen ganz anderen Gang nehmen müssen, der ihr nicht vorgezeichnet war in der kosmischen Weisheit, wenn es nur immer so fortgegangen wäre, daß diese Mondenabgesandten in der Erdenentwickelung aufgetreten waren. Daher ist das große, das bedeutsame Ereignis eingetreten, das wir als das Mysterium von Golgatha bezeichnen.
[ 37 ] Während es Mondenabgesandte in einer gewissen Weise waren, die die Sonnenweisheit auf die Erde gebracht haben in älteren Zeiten, so ist das führende Sonnenwesen selber, dasjenige Wesen also, das führend ist in der Reihe der Sonnengeister, durch das Mysterium von Golgatha heruntergestiegen auf die Erde, hat sich in dem Menschen Jesus verkörpert. Dadurch sind für die Erdenentwickelung ganz andere Verhältnisse eingetreten. Das, was Weisheit der Sonnenbevölkerung geworden ist, das ist durch den Christus Jesus als Impuls in die Erdenentwickelung selber hineingetragen worden. Daher muß die weitere Erdenentwickelung unter dem Impulse des Christus Jesus verlaufen.
[ 37 ] Während es Mondenabgesandte in einer gewissen Weise waren, die die Sonnenweisheit auf die Erde gebracht haben in älteren Zeiten, so ist das führende Sonnenwesen selber, dasjenige Wesen also, das führend ist in der Reihe der Sonnengeister, durch das Mysterium von Golgatha heruntergestiegen auf die Erde, hat sich in dem Menschen Jesus verkörpert. Dadurch sind für die Erdenentwickelung ganz andere Verhältnisse eingetreten. Das, was Weisheit der Sonnenbevölkerung geworden ist, das ist durch den Christus Jesus als Impuls in die Erdenentwickelung selber hineingetragen worden. Daher muß die weitere Erdenentwickelung unter dem Impulse des Christus Jesus verlaufen.
[ 38 ] Als das Mysterium von Golgatha da war, war auf der Erde verbreitet noch so viele Mondenweisheit, daß die alte Mondenweisheit als Gnosis, als Pistis Sophia — es ist ja alte Mondenweisheit — verstehen konnte, was der Christus bedeutet. Die alte Mondenweisheit war noch da, trat als Gnosis auf. Und die Gnosis war ja wesentlich ein Bestreben, den Christus in seiner ganzen Geistigkeit zu begreifen. Nun, die Gnosis ist ausgerottet worden. Der erste Akt zu jener Evolution, die hinging auf das temporäre Nichtverstehen des Mysteriums von Golgatha, ist die Ausrottung der Gnosis, fast — bis auf die [Darstellungen in den] Schriften der Gegner.
[ 38 ] Als das Mysterium von Golgatha da war, war auf der Erde verbreitet noch so viele Mondenweisheit, daß die alte Mondenweisheit als Gnosis, als Pistis Sophia — es ist ja alte Mondenweisheit — verstehen konnte, was der Christus bedeutet. Die alte Mondenweisheit war noch da, trat als Gnosis auf. Und die Gnosis war ja wesentlich ein Bestreben, den Christus in seiner ganzen Geistigkeit zu begreifen. Nun, die Gnosis ist ausgerottet worden. Der erste Akt zu jener Evolution, die hinging auf das temporäre Nichtverstehen des Mysteriums von Golgatha, ist die Ausrottung der Gnosis, fast — bis auf die [Darstellungen in den] Schriften der Gegner.
[ 39 ] Nun stellen Sie sich vor, wenn von der heutigen Anthroposophie nur dasjenige bleiben würde, was die Gegner darüber geschrieben haben, dann werden Sie eine Vorstellung davon bekommen, was die Menschen durch äußere Erkenntnisse von der Gnosis eigentlich wissen. Sie wissen ja nichts als dasjenige, was die Gegner gesagt haben, und noch einiges in der Pistis Sophia-Schrift und so weiter, was sie nicht verstehen. Das wissen die Menschen über die Gnosis. Die Gnosis war eben noch, man möchte sagen, aus der alten Zeit eine Mondengabe an die ersten Jahrhunderte, vor allen Dingen an die vier ersten Jahrhunderte der christlichen Entwickelung; denn vom vierten Jahrhunderte ab wurde die Gnosis schon gar nicht mehr verstanden. Es war also dasjenige, was, wie man sagen könnte, aus der alten Mondenweisheit, aus dem Mondenlogos zu dem Sonnenlogos, der auf Erden angekommen war, zu dem Christus gesagt werden konnte. Wer diesen Zusammenhang kennt, kann eigentlich die Gnosis, die so viel verkannt wird, über die so sonderbare Dinge eigentlich gesagt werden in der Gegenwart, wirklich verstehen.
[ 39 ] Nun stellen Sie sich vor, wenn von der heutigen Anthroposophie nur dasjenige bleiben würde, was die Gegner darüber geschrieben haben, dann werden Sie eine Vorstellung davon bekommen, was die Menschen durch äußere Erkenntnisse von der Gnosis eigentlich wissen. Sie wissen ja nichts als dasjenige, was die Gegner gesagt haben, und noch einiges in der Pistis Sophia-Schrift und so weiter, was sie nicht verstehen. Das wissen die Menschen über die Gnosis. Die Gnosis war eben noch, man möchte sagen, aus der alten Zeit eine Mondengabe an die ersten Jahrhunderte, vor allen Dingen an die vier ersten Jahrhunderte der christlichen Entwickelung; denn vom vierten Jahrhunderte ab wurde die Gnosis schon gar nicht mehr verstanden. Es war also dasjenige, was, wie man sagen könnte, aus der alten Mondenweisheit, aus dem Mondenlogos zu dem Sonnenlogos, der auf Erden angekommen war, zu dem Christus gesagt werden konnte. Wer diesen Zusammenhang kennt, kann eigentlich die Gnosis, die so viel verkannt wird, über die so sonderbare Dinge eigentlich gesagt werden in der Gegenwart, wirklich verstehen.
[ 40 ] Aber dabei kann es nicht bleiben, denn die Erdenentwickelung muß weitergehen. Wir müssen wirklich vorrücken von der alten Mondenweisheit in eine neue Sonnenweisheit. Wir müssen die Sonnenweisheit unmittelbar verstehen lernen. Ich werde Ihnen morgen zu schildern haben, wie die alte Mondenweisheit — nachdem sie im wesentlichen zu einem gewissen Abschluß gekommen war — noch zum Menschen sprach durch eine Art Yoga-Atmen, durch eine Umwandlung des Atmungsprozesses. Durch diese Umwandlung rang man sich durch zu der alten Mondenweisheit.
[ 40 ] Aber dabei kann es nicht bleiben, denn die Erdenentwickelung muß weitergehen. Wir müssen wirklich vorrücken von der alten Mondenweisheit in eine neue Sonnenweisheit. Wir müssen die Sonnenweisheit unmittelbar verstehen lernen. Ich werde Ihnen morgen zu schildern haben, wie die alte Mondenweisheit — nachdem sie im wesentlichen zu einem gewissen Abschluß gekommen war — noch zum Menschen sprach durch eine Art Yoga-Atmen, durch eine Umwandlung des Atmungsprozesses. Durch diese Umwandlung rang man sich durch zu der alten Mondenweisheit.
[ 41 ] Der abendländischen Bevölkerung ist diese Yoga-Art nicht mehr angemessen. Sie muß unmittelbar zur Imagination kommen. Das ist auch die nächste Stufe, die für die allgemeine Zivilisation angestrebt werden muß: zur Imagination zu kommen. Aber es sind mancherlei Hindernisse. Und deshalb kann die Entwickelung in einer aufsteigenden Weise für die Menschheitszivilisation nur weitergehen, wenn die Menschheit wiederum einen geistigen, einen spirituellen Impuls aufnimmt.
[ 41 ] Der abendländischen Bevölkerung ist diese Yoga-Art nicht mehr angemessen. Sie muß unmittelbar zur Imagination kommen. Das ist auch die nächste Stufe, die für die allgemeine Zivilisation angestrebt werden muß: zur Imagination zu kommen. Aber es sind mancherlei Hindernisse. Und deshalb kann die Entwickelung in einer aufsteigenden Weise für die Menschheitszivilisation nur weitergehen, wenn die Menschheit wiederum einen geistigen, einen spirituellen Impuls aufnimmt.
[ 42 ] Das hängt zusammen mit ihren intimsten Schicksalen. In all den Zeiten, in denen die Bodhisattvas erschienen sind, haben sie im ganzen und großen keine widerwillige Menschheit gefunden. Wenn auch die alten Zeiten uns im Äußeren oftmals grausam, furchtbar, schrecklich erscheinen, es hat immer die Möglichkeit gegeben, guten Willen den Impulsen aus der spirituellen Welt entgegenzubringen. So sind die Bodhisattvas aufgetroffen auf eine Menschheit, bei der sie immerhin Aufnahme gefunden haben für dasjenige, was alter Mondenlogos, der Abglanz des Sonnenlogos, war. Aber in dieser alten Weise wird niemals wiederum zur Menschheit gesprochen werden können.
[ 42 ] Das hängt zusammen mit ihren intimsten Schicksalen. In all den Zeiten, in denen die Bodhisattvas erschienen sind, haben sie im ganzen und großen keine widerwillige Menschheit gefunden. Wenn auch die alten Zeiten uns im Äußeren oftmals grausam, furchtbar, schrecklich erscheinen, es hat immer die Möglichkeit gegeben, guten Willen den Impulsen aus der spirituellen Welt entgegenzubringen. So sind die Bodhisattvas aufgetroffen auf eine Menschheit, bei der sie immerhin Aufnahme gefunden haben für dasjenige, was alter Mondenlogos, der Abglanz des Sonnenlogos, war. Aber in dieser alten Weise wird niemals wiederum zur Menschheit gesprochen werden können.
[ 43 ] Dasjenige, was einmal war, geht aber weiter, so daß nicht etwa die alte Mondenwetsheit, der alte Mondenlogos aufhören kann, sondern daß er fortgehen muß; nur wird er erfaßt werden müssen von dem Sonnenwort, das nun auch, nach Verlust der letzten Erbschaft in der Gnosis, wieder gefunden werden muß. Aber nicht vorher kann in der eigentlichen Sonnensprache zu der Menschheit gesprochen werden, bevor die Menschheit guten Willen dem Sonnenworte entgegenbringt. Daher wird die Menschheit auch vergeblich warten auf die Ankunft eines der Nachfolger der alten Bodhisattvas. Denn ob ein Bodhisattva da ist oder nicht für die Menschheit, hängt ja davon ab, ob die Menschheit ihm Verständnis entgegenbringt oder nicht.
[ 43 ] Dasjenige, was einmal war, geht aber weiter, so daß nicht etwa die alte Mondenwetsheit, der alte Mondenlogos aufhören kann, sondern daß er fortgehen muß; nur wird er erfaßt werden müssen von dem Sonnenwort, das nun auch, nach Verlust der letzten Erbschaft in der Gnosis, wieder gefunden werden muß. Aber nicht vorher kann in der eigentlichen Sonnensprache zu der Menschheit gesprochen werden, bevor die Menschheit guten Willen dem Sonnenworte entgegenbringt. Daher wird die Menschheit auch vergeblich warten auf die Ankunft eines der Nachfolger der alten Bodhisattvas. Denn ob ein Bodhisattva da ist oder nicht für die Menschheit, hängt ja davon ab, ob die Menschheit ihm Verständnis entgegenbringt oder nicht.
[ 44 ] Heute ist die Menschheit tief gespalten in eine östliche und in eine westliche Menschheit. Und derjenige, der nicht in diese Verhältnisse tief genug hineinsieht, der beurteilt eben nicht in richtiger Weise, wie die Menschheit in Osten und Westen gespalten ist, wie in einer ganz anderen Weise der Osten etwas erwartet von einem neuen Bodhisattva in seiner Art, als der Westen auch nur ahnen kann. Es ist noch nicht genügend über das heutige nationalistische Streben jenes allgemeine Menschheitsbewußtsein gekommen über die ganze Erde hin, das im wesentlichen gerade ein Ergebnis des Christus-Impulses sein muß. Aber die Menschheit wird auch nicht den Aufstieg finden zu diesem allgemein menschlichen, zu diesem wahrhaft christlichen Impuls, daher auch nicht früher verstehen können, was ein etwaiger Bodhisattva zu ihr zu sagen hätte, bis sie in sich selber wiederum spirituelle Sehnsucht in genügendem Maße entwickelt hat, bis sie gerade durch diese spirituelle Sehnsucht die Brücke haben wird über die ganze Erde hin zum Verständnisse zwischen dem Osten und dem Westen.
[ 44 ] Heute ist die Menschheit tief gespalten in eine östliche und in eine westliche Menschheit. Und derjenige, der nicht in diese Verhältnisse tief genug hineinsieht, der beurteilt eben nicht in richtiger Weise, wie die Menschheit in Osten und Westen gespalten ist, wie in einer ganz anderen Weise der Osten etwas erwartet von einem neuen Bodhisattva in seiner Art, als der Westen auch nur ahnen kann. Es ist noch nicht genügend über das heutige nationalistische Streben jenes allgemeine Menschheitsbewußtsein gekommen über die ganze Erde hin, das im wesentlichen gerade ein Ergebnis des Christus-Impulses sein muß. Aber die Menschheit wird auch nicht den Aufstieg finden zu diesem allgemein menschlichen, zu diesem wahrhaft christlichen Impuls, daher auch nicht früher verstehen können, was ein etwaiger Bodhisattva zu ihr zu sagen hätte, bis sie in sich selber wiederum spirituelle Sehnsucht in genügendem Maße entwickelt hat, bis sie gerade durch diese spirituelle Sehnsucht die Brücke haben wird über die ganze Erde hin zum Verständnisse zwischen dem Osten und dem Westen.
[ 45 ] Ich schlage damit jenes Thema an, das morgen weiter ausgeführt werden muß und das umschreiben wird im wesentlichen, wie es heute nicht so ist, daß etwa die Menschen auf den Bodhisattva zu warten hätten, sondern daß der Bodhisattva warten muß auf das Verständnis, das ihm die Menschheit entgegenbringt, bevor er zu ihr in seiner Sprache sprechen kann; denn die Menschheit ist in die Epoche der Freiheit eingezogen.
[ 45 ] Ich schlage damit jenes Thema an, das morgen weiter ausgeführt werden muß und das umschreiben wird im wesentlichen, wie es heute nicht so ist, daß etwa die Menschen auf den Bodhisattva zu warten hätten, sondern daß der Bodhisattva warten muß auf das Verständnis, das ihm die Menschheit entgegenbringt, bevor er zu ihr in seiner Sprache sprechen kann; denn die Menschheit ist in die Epoche der Freiheit eingezogen.
[ 46 ] Gerade über dieses Einziehen in die Epoche der Freiheit im Zusammenhang mit dem eben angeschlagenen Thema werden wir dann morgen die Betrachtungen fortsetzen. Aber all das, was die Menschheit wird durchmachen müssen, um wirklich hinaufzufinden den innersten Impuls in die geistige Welt, das hängt zusammen mit mancherlei scheinbar unbedeutenden Kulturzivilisationssystemen und -symptomen.
[ 46 ] Gerade über dieses Einziehen in die Epoche der Freiheit im Zusammenhang mit dem eben angeschlagenen Thema werden wir dann morgen die Betrachtungen fortsetzen. Aber all das, was die Menschheit wird durchmachen müssen, um wirklich hinaufzufinden den innersten Impuls in die geistige Welt, das hängt zusammen mit mancherlei scheinbar unbedeutenden Kulturzivilisationssystemen und -symptomen.
[ 47 ] Verzeihen Sie, daß ich Großes, das ich eben ausgesprochen habe, mit Kleinem zusammenbringe, aber man sieht an den kleinen Symptomen das Große. Ich habe vor einigen Tagen gesagt: Gerade hier, wo sich die Imaginationen wie fest hinstellen schon im Geiste, bekomme man die Autos störend hinein. Ich spreche nicht gegen die Autos, das habe ich schon erwähnt; Anthroposophie kann nichts Reaktionäres aussprechen. Ich fahre selbstverständlich leidenschaftlich gern im Auto, wenn es notwendig ist, denn man darf nicht die Welt zurückschrauben wollen, sondern man muß demjenigen, was auf der einen Seite auftritt, eben das andere entgegensetzen können, so daß das Im-Auto-Fahren ganz richtig ist. Aber neben dem Autofahren mit allem, was damit zusammenhängt, muß auftreten ein Herz, das hinneigt zur spirituellen Welt. Und dann wird sich die Menschheit, auch wenn noch andere Sachen kommen werden als das Autofahren, gerade durch ihre eigene Kraft und Freiheit, die entstehen mußte, die aber auch wiederum zum Bodhisattva führen muß, weiter durchringen können.
[ 47 ] Verzeihen Sie, daß ich Großes, das ich eben ausgesprochen habe, mit Kleinem zusammenbringe, aber man sieht an den kleinen Symptomen das Große. Ich habe vor einigen Tagen gesagt: Gerade hier, wo sich die Imaginationen wie fest hinstellen schon im Geiste, bekomme man die Autos störend hinein. Ich spreche nicht gegen die Autos, das habe ich schon erwähnt; Anthroposophie kann nichts Reaktionäres aussprechen. Ich fahre selbstverständlich leidenschaftlich gern im Auto, wenn es notwendig ist, denn man darf nicht die Welt zurückschrauben wollen, sondern man muß demjenigen, was auf der einen Seite auftritt, eben das andere entgegensetzen können, so daß das Im-Auto-Fahren ganz richtig ist. Aber neben dem Autofahren mit allem, was damit zusammenhängt, muß auftreten ein Herz, das hinneigt zur spirituellen Welt. Und dann wird sich die Menschheit, auch wenn noch andere Sachen kommen werden als das Autofahren, gerade durch ihre eigene Kraft und Freiheit, die entstehen mußte, die aber auch wiederum zum Bodhisattva führen muß, weiter durchringen können.
[ 48 ] Den Dingen gegenüber, die für die mechanische Verrichtung der Menschendienste in die Welt eintreten, wird sich die Menschheit selber helfen können. Und so kann man schon sagen: gegen all das, was von Auto, Schreibmaschine und so weiter auftritt, wird sich die Menschheit selber helfen können.
[ 48 ] Den Dingen gegenüber, die für die mechanische Verrichtung der Menschendienste in die Welt eintreten, wird sich die Menschheit selber helfen können. Und so kann man schon sagen: gegen all das, was von Auto, Schreibmaschine und so weiter auftritt, wird sich die Menschheit selber helfen können.
[ 49 ] Anders liegt die Sache — verzeihen Sie, daß ich mit diesem scheinbar Trivialen abschließe — beim Grammophon. Beim Grammophon ist es so, daß die Menschheit in das Mechanische die Kunst hereinzwingen will. Wenn die Menschheit also eine leidenschaftliche Vorliebe für solche Dinge bekäme, wo das, was als Schatten des Spirituellen in die Welt herunterkommt, mechanisiert würde, wenn die Menschheit also Enthusiasmus für so etwas, wofür das Grammophon ein Ausdruck ist, zeigen würde, dann könnte sie sich davor nicht selber helfen. Da müßten ihr die Götter helfen.
[ 49 ] Anders liegt die Sache — verzeihen Sie, daß ich mit diesem scheinbar Trivialen abschließe — beim Grammophon. Beim Grammophon ist es so, daß die Menschheit in das Mechanische die Kunst hereinzwingen will. Wenn die Menschheit also eine leidenschaftliche Vorliebe für solche Dinge bekäme, wo das, was als Schatten des Spirituellen in die Welt herunterkommt, mechanisiert würde, wenn die Menschheit also Enthusiasmus für so etwas, wofür das Grammophon ein Ausdruck ist, zeigen würde, dann könnte sie sich davor nicht selber helfen. Da müßten ihr die Götter helfen.
[ 50 ] Nun, die Götter sind gnädig, und heute liegt die Hoffnung ja auch vor, daß in bezug auf das Vorrücken der Menschheitszivilisation die gnädigen Götter selbst über solche Geschmacksverirrungen, wie sie beim Grammophon zum Ausdrucke kommen, weiter hinweghelfen.
[ 50 ] Nun, die Götter sind gnädig, und heute liegt die Hoffnung ja auch vor, daß in bezug auf das Vorrücken der Menschheitszivilisation die gnädigen Götter selbst über solche Geschmacksverirrungen, wie sie beim Grammophon zum Ausdrucke kommen, weiter hinweghelfen.
