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Insight from Initiation
GA 227

28 August 1921, Penmaenmawr

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Das geistig-kosmische Dasein des Menschen nach dem Tode

Das geistig-kosmische Dasein des Menschen nach dem Tode

[ 1 ] Wenn wir uns vor die Seele stellen wollen die Art des Erlebens zwischen dem Tode und einer neuen Geburt, dann müssen wir vor allen Dingen den gewaltigen Unterschied ins Auge fassen, der besteht zwischen dem Erleben hier im Erdendasein und jenem Dasein, das wir durchmachen zwischen dem Tode und einer neuen Geburt. Hier im Erdendasein vollbringen wir das, was wir tun, gewissermaßen so, daß es sich von uns loslöst, daß es aufhört, zu uns zu gehören, wenn wir es getan haben. Wir verfertigen hier im Erdendasein zum Beispiel allerlei Dinge. Diese Dinge lösen sich von uns los. Die meisten Menschen lösen ja diese Dinge hier im Erdendasein sogar im äußeren sozialen Leben los: sie verkaufen sie. Also das, was im Erdendasein zubereitet wird von dem Menschen, was aus seinem Willen ausströmt, das geht in das Erdendasein so über, daß der Mensch sich verhältnismäßig — ich sage ausdrücklich verhältnismäßig — wenig damit verbunden fühlt. Und die Gedanken, aus denen im Erdendasein vom Menschen geschaffen worden ist, die ziehen sich in das menschliche Innere zurück. Sie bleiben entweder bloße passive Gedanken oder werden Erinnerungen, Gewohnheiten, Geschicklichkeiten.

[ 1 ] Wenn wir uns vor die Seele stellen wollen die Art des Erlebens zwischen dem Tode und einer neuen Geburt, dann müssen wir vor allen Dingen den gewaltigen Unterschied ins Auge fassen, der besteht zwischen dem Erleben hier im Erdendasein und jenem Dasein, das wir durchmachen zwischen dem Tode und einer neuen Geburt. Hier im Erdendasein vollbringen wir das, was wir tun, gewissermaßen so, daß es sich von uns loslöst, daß es aufhört, zu uns zu gehören, wenn wir es getan haben. Wir verfertigen hier im Erdendasein zum Beispiel allerlei Dinge. Diese Dinge lösen sich von uns los. Die meisten Menschen lösen ja diese Dinge hier im Erdendasein sogar im äußeren sozialen Leben los: sie verkaufen sie. Also das, was im Erdendasein zubereitet wird von dem Menschen, was aus seinem Willen ausströmt, das geht in das Erdendasein so über, daß der Mensch sich verhältnismäßig — ich sage ausdrücklich verhältnismäßig — wenig damit verbunden fühlt. Und die Gedanken, aus denen im Erdendasein vom Menschen geschaffen worden ist, die ziehen sich in das menschliche Innere zurück. Sie bleiben entweder bloße passive Gedanken oder werden Erinnerungen, Gewohnheiten, Geschicklichkeiten.

[ 2 ] Im Dasein zwischen dem Tode und einer neuen Geburt ist das anders. In diesem Dasein kehrt alles, was der Mensch dort vollbringt, wiederum in einem gewissen Sinne zu ihm zurück.

[ 2 ] Im Dasein zwischen dem Tode und einer neuen Geburt ist das anders. In diesem Dasein kehrt alles, was der Mensch dort vollbringt, wiederum in einem gewissen Sinne zu ihm zurück.

[ 3 ] Nun müssen wir bedenken: Hier auf der Erde vollbringen wir unsere Willensimpulse an den Dingen der Naturreiche, am mineralischen, am pflanzlichen, am tierischen Reiche. Die formen wir. Die bringen wir in Bewegung; oder wohl auch bringen wir andere Menschen, insofern sie Erdenmenschen sind, in Bewegung.

[ 3 ] Nun müssen wir bedenken: Hier auf der Erde vollbringen wir unsere Willensimpulse an den Dingen der Naturreiche, am mineralischen, am pflanzlichen, am tierischen Reiche. Die formen wir. Die bringen wir in Bewegung; oder wohl auch bringen wir andere Menschen, insofern sie Erdenmenschen sind, in Bewegung.

[ 4 ] In der geistigen Welt zwischen dem Tode und einer neuen Geburt sind wir ja unter rein geistigen Wesenheiten, zum Teil unter denjenigen Wesenheiten, die ihr Dasein voll in der spirituellen Welt haben, die man göttlich-geistige Wesenheiten nennen kann, und die sich niemals in den Erdenstoffen verkörpern. Zu diesen Wesenheiten gehören die höheren Wesenheiten der Hierarchien, die Angelorwesenheiten, die Exusiaiwesenheiten, die Seraphim- und Cherubimwesenheiten. Man könnte auch andere Namen wählen, auch da darf man sich nicht an der Terminologie stoßen, aber diese Namen sind altehrwürdige Namen, und wir können sie wiederum anwenden auf dasjenige, was wir neu entdecken im geistigen Gebiete.

[ 4 ] In der geistigen Welt zwischen dem Tode und einer neuen Geburt sind wir ja unter rein geistigen Wesenheiten, zum Teil unter denjenigen Wesenheiten, die ihr Dasein voll in der spirituellen Welt haben, die man göttlich-geistige Wesenheiten nennen kann, und die sich niemals in den Erdenstoffen verkörpern. Zu diesen Wesenheiten gehören die höheren Wesenheiten der Hierarchien, die Angelorwesenheiten, die Exusiaiwesenheiten, die Seraphim- und Cherubimwesenheiten. Man könnte auch andere Namen wählen, auch da darf man sich nicht an der Terminologie stoßen, aber diese Namen sind altehrwürdige Namen, und wir können sie wiederum anwenden auf dasjenige, was wir neu entdecken im geistigen Gebiete.

[ 5 ] Teils also lebt der Mensch zwischen dem Tode und einer neuen Geburt unter solchen Wesen, teils lebt er unter den entkörperten, mit Geistleibern ausgestatteten Menschenseelen, also unter denjenigen, mit denen er hier im Erdendasein zusammengelebt hat, oder mit denjenigen, die eben ihr Erdendasein erwarten, also bald wiederum heruntersteigen auf die Erde. Dieses Zusammenleben ist ja allerdings etwas davon abhängig, ob wir mit den betreffenden Menschenseelen karmisch verbunden sind, ob wir hier im Erdendasein die Bande mit ihnen geknüpft haben. Denn diejenigen, die uns im Erdendasein hier weniger nahegestanden sind, sie haben auch weniger Beziehungen zu uns in der geistigen Welt. Davon wird ja noch zu sprechen sein.

[ 5 ] Teils also lebt der Mensch zwischen dem Tode und einer neuen Geburt unter solchen Wesen, teils lebt er unter den entkörperten, mit Geistleibern ausgestatteten Menschenseelen, also unter denjenigen, mit denen er hier im Erdendasein zusammengelebt hat, oder mit denjenigen, die eben ihr Erdendasein erwarten, also bald wiederum heruntersteigen auf die Erde. Dieses Zusammenleben ist ja allerdings etwas davon abhängig, ob wir mit den betreffenden Menschenseelen karmisch verbunden sind, ob wir hier im Erdendasein die Bande mit ihnen geknüpft haben. Denn diejenigen, die uns im Erdendasein hier weniger nahegestanden sind, sie haben auch weniger Beziehungen zu uns in der geistigen Welt. Davon wird ja noch zu sprechen sein.

[ 6 ] Dann steht der Mensch in Beziehungen zu solchen Wesenheiten, die auch niemals so unmittelbar im Erdendasein sich verkörpern wie der Mensch selbst, weil sie niedriger stehen als der Mensch, weil sie nicht zu einer menschlichen Gestalt kommen. Es sind Wesen, die in den verschiedenen Reichen der Natur leben, elementarische Wesen, die im Pflanzenreich leben, die im Steinreiche oder im mineralischen Reiche oder auch im Tierreiche leben. Also mit dieser ganzen geistbevölkerten Welt wächst der Mensch zusammen zwischen dem Tode und einer neuen Geburt.

[ 6 ] Dann steht der Mensch in Beziehungen zu solchen Wesenheiten, die auch niemals so unmittelbar im Erdendasein sich verkörpern wie der Mensch selbst, weil sie niedriger stehen als der Mensch, weil sie nicht zu einer menschlichen Gestalt kommen. Es sind Wesen, die in den verschiedenen Reichen der Natur leben, elementarische Wesen, die im Pflanzenreich leben, die im Steinreiche oder im mineralischen Reiche oder auch im Tierreiche leben. Also mit dieser ganzen geistbevölkerten Welt wächst der Mensch zusammen zwischen dem Tode und einer neuen Geburt.

[ 7 ] Ich habe noch zu sagen, daß diese Wesenheiten dem inspirierten, intuitiven und imaginativen Bewußtsein eben offenbar werden, daß durch dieses Bewußtsein hineingeschaut werden kann in diese Welt, die der Mensch zwischen dem Tode und einer neuen Geburt durchlebt.

[ 7 ] Ich habe noch zu sagen, daß diese Wesenheiten dem inspirierten, intuitiven und imaginativen Bewußtsein eben offenbar werden, daß durch dieses Bewußtsein hineingeschaut werden kann in diese Welt, die der Mensch zwischen dem Tode und einer neuen Geburt durchlebt.

[ 8 ] Indem der Mensch in dieser ganz anderen Art nun lebt, ist auch seine ganze menschliche Verfassung, sein ganzer menschlicher Zustand ein anderer. Wenn wir hier — ich komme noch einmal auf dieses wichtige Ding zurück —, wenn wir hier zum Beispiel eine Maschine machen, dann strömt das, was wir tun, die Handgriffe, die Zusammenfügungen der Teile, aus unserem Willen und aus unseren Gedanken heraus. Aber es löst sich von uns los. Wenn wir nun in der geistigen Welt zwischen dem Tode und einer neuen Geburt, wo wir auch fortwährend handeln, fortwährend tätig sind als Seele, wenn wir da etwas tun, dann glänzt aus demjenigen, was wir tun, etwas auf, was wir als im Glanze, im Lichte lebende Gedanken erkennen. Während hier der Gedanke bei uns bleibt auf der Erde, bleibt dort der Gedanke nicht in dem Menschen, sondern er glänzt in den Sachen, die man tut, auf; er glänzt als leuchtende Wesenheit aus all dem heraus, was wir tun. So daß wir dort in der geistigen Welt niemals imstande sind, ein Ding anders zu tun als so, daß ein Gedanke herausspringt. Und der Gedanke ist nicht so wie ein irdisch-menschlicher Gedanke. Ein irdisch-menschlicher Gedanke, der kann ja manchmal, obwohl er eigentlich ein unheilvoller Gedanke ist, eben im menschlichen Inneren verborgen bleiben, denn er ist ein menschlich-individueller, sogar ein menschlich-persönlicher Gedanke; der Gedanke aber, der aus den Dingen herausspringt in dem Leben zwischen dem Tode und einer neuen Geburt, der ist ein kosmischer Gedanke. Der drückt dasjenige aus, was der Kosmos, was also im Grunde genommen die Wesenschaft der ganzen spirituell kosmischen Welt zu dem sagt, was wir tun.

[ 8 ] Indem der Mensch in dieser ganz anderen Art nun lebt, ist auch seine ganze menschliche Verfassung, sein ganzer menschlicher Zustand ein anderer. Wenn wir hier — ich komme noch einmal auf dieses wichtige Ding zurück —, wenn wir hier zum Beispiel eine Maschine machen, dann strömt das, was wir tun, die Handgriffe, die Zusammenfügungen der Teile, aus unserem Willen und aus unseren Gedanken heraus. Aber es löst sich von uns los. Wenn wir nun in der geistigen Welt zwischen dem Tode und einer neuen Geburt, wo wir auch fortwährend handeln, fortwährend tätig sind als Seele, wenn wir da etwas tun, dann glänzt aus demjenigen, was wir tun, etwas auf, was wir als im Glanze, im Lichte lebende Gedanken erkennen. Während hier der Gedanke bei uns bleibt auf der Erde, bleibt dort der Gedanke nicht in dem Menschen, sondern er glänzt in den Sachen, die man tut, auf; er glänzt als leuchtende Wesenheit aus all dem heraus, was wir tun. So daß wir dort in der geistigen Welt niemals imstande sind, ein Ding anders zu tun als so, daß ein Gedanke herausspringt. Und der Gedanke ist nicht so wie ein irdisch-menschlicher Gedanke. Ein irdisch-menschlicher Gedanke, der kann ja manchmal, obwohl er eigentlich ein unheilvoller Gedanke ist, eben im menschlichen Inneren verborgen bleiben, denn er ist ein menschlich-individueller, sogar ein menschlich-persönlicher Gedanke; der Gedanke aber, der aus den Dingen herausspringt in dem Leben zwischen dem Tode und einer neuen Geburt, der ist ein kosmischer Gedanke. Der drückt dasjenige aus, was der Kosmos, was also im Grunde genommen die Wesenschaft der ganzen spirituell kosmischen Welt zu dem sagt, was wir tun.

[ 9 ] Stellen Sie sich also lebhaft vor — ich will das sogar durch ein Schema klarmachen [nicht erhalten] —: Ein Mensch ist tätig in dem Leben zwischen dem Tod und einer neuen Geburt. Indem er tätig ist, verwandelt sich sofort jeder — ich muß jetzt sagen: Seelengriff, jede Seelentat, man möchte sagen jeder Seelenstrich sofort in einen kosmischen Gedanken. So daß wir also, wenn wir etwas tun, es gewissermaßen hineinprägen in die geistige Welt. Da antwortet der Kosmos von allen Seiten, und da leuchtet aus dem, was wir tun, zurück, was der Kosmos sagt, und das Ding ist dann so, wie der Kosmos geurteilt hat. Aber das ist nicht das einzige; sondern in diesem Erglänzen der Gedankenwelt des Kosmos, da flimmert noch etwas anderes auf. Da flimmern Gedanken hinein, von denen wir nicht sagen können, daß sie aus dem Kosmos stammen, so daß wir also die für den Kosmos, nicht für das irdische Leben hellflammenden Gedanken durchsetzt finden von allerlei dunklen Gedanken. Die flimmern nun aus den Dingen heraus.

[ 9 ] Stellen Sie sich also lebhaft vor — ich will das sogar durch ein Schema klarmachen [nicht erhalten] —: Ein Mensch ist tätig in dem Leben zwischen dem Tod und einer neuen Geburt. Indem er tätig ist, verwandelt sich sofort jeder — ich muß jetzt sagen: Seelengriff, jede Seelentat, man möchte sagen jeder Seelenstrich sofort in einen kosmischen Gedanken. So daß wir also, wenn wir etwas tun, es gewissermaßen hineinprägen in die geistige Welt. Da antwortet der Kosmos von allen Seiten, und da leuchtet aus dem, was wir tun, zurück, was der Kosmos sagt, und das Ding ist dann so, wie der Kosmos geurteilt hat. Aber das ist nicht das einzige; sondern in diesem Erglänzen der Gedankenwelt des Kosmos, da flimmert noch etwas anderes auf. Da flimmern Gedanken hinein, von denen wir nicht sagen können, daß sie aus dem Kosmos stammen, so daß wir also die für den Kosmos, nicht für das irdische Leben hellflammenden Gedanken durchsetzt finden von allerlei dunklen Gedanken. Die flimmern nun aus den Dingen heraus.

[ 10 ] Während uns nun in dem Leben zwischen dem Tode und einer neuen Geburt diese aus dem Kosmos stammenden hellen, glänzenden Gedanken mit einem tiefen Wohlgefühl erfüllen, haben sehr häufig, nicht immer, aber sehr häufig diese flimmernden Gedanken etwas außerordentlich Beunruhigendes, denn diese flimmernden Gedanken sind die Gedanken, die nachwirken aus unserem eigenen Erdenleben. Haben wir uns also in unserem eigenen Erdenleben über irgendeine Sache gute Gedanken angeeignet, dann flimmern diese guten Gedanken aus dem kosmisch erglänzenden Gebilde nach dem Tode heraus. Haben wir uns schlechte Gedanken angeeignet, haben wir schlimme, böse Gedanken gehegt, dann flimmern diese bösen Gedanken aus dem Gedanken-erglänzenden kosmischen Urteil, kann man sagen, einem entgegen. Und so erblickt man zugleich mit dem, was der Kosmos zu einem sagt, das, was man selber mit hinein gebracht hat in den Kosmos.

[ 10 ] Während uns nun in dem Leben zwischen dem Tode und einer neuen Geburt diese aus dem Kosmos stammenden hellen, glänzenden Gedanken mit einem tiefen Wohlgefühl erfüllen, haben sehr häufig, nicht immer, aber sehr häufig diese flimmernden Gedanken etwas außerordentlich Beunruhigendes, denn diese flimmernden Gedanken sind die Gedanken, die nachwirken aus unserem eigenen Erdenleben. Haben wir uns also in unserem eigenen Erdenleben über irgendeine Sache gute Gedanken angeeignet, dann flimmern diese guten Gedanken aus dem kosmisch erglänzenden Gebilde nach dem Tode heraus. Haben wir uns schlechte Gedanken angeeignet, haben wir schlimme, böse Gedanken gehegt, dann flimmern diese bösen Gedanken aus dem Gedanken-erglänzenden kosmischen Urteil, kann man sagen, einem entgegen. Und so erblickt man zugleich mit dem, was der Kosmos zu einem sagt, das, was man selber mit hinein gebracht hat in den Kosmos.

[ 11 ] Und das ist nun nicht eine Welt, die sich loslöst vom Menschen, das ist eine Welt, die innig mit dem Menschen verbunden bleibt. Der Mensch trägt nach dem Tode sein kosmisches Dasein in sich. Er trägt aber auch als eine Erinnerung sein vergangenes, sein eben vergangenes Erdendasein in sich. Und seine nächste Aufgabe ist ja diese, das Erdendasein abzustreifen, sich abzugewöhnen, damit er in die Lage kommt, ein wirklich kosmisches Wesen zu sein. Solange wir in jener Region des geistigen Erlebens sind, die ich in meinem Buche «Theosophie» als die Seelenwelt bezeichnet habe, haben wir es immer zu tun vorwiegend mit diesen nachflimmernden Erdengedanken, Erdengewohnheiten, Erdengeschicklichkeiten. Durch diese machen wir aus dem, wovon wir empfinden, das könnten schöne kosmische Gebilde sein, allerlei Fratzengestalten; so daß wir während dieses Durchganges durch die Seelenwelt von den zum Fratzenhaften verzerrten kosmischen Gebilden unbehaglich richtend und gerichtet durch den Kosmos weiterwandeln, bis wir befreit sind von all dem, was uns noch an das Irdische bindet, und wir den Übergang finden können in das, was ich in dem Buche «Theosophie» als das Geisterland bezeichnet habe, wo wir dann so sind, daß wir die Seelenverfassung zurückgelassen haben, die wir uns im physischen Leib auf der Erde angeeignet haben, und nun so handeln können, wie es rein nach den Anweisungen der geistigen Wesenheiten, in deren Region wir nunmehr einziehen müssen, einzig und allein sein kann.

[ 11 ] Und das ist nun nicht eine Welt, die sich loslöst vom Menschen, das ist eine Welt, die innig mit dem Menschen verbunden bleibt. Der Mensch trägt nach dem Tode sein kosmisches Dasein in sich. Er trägt aber auch als eine Erinnerung sein vergangenes, sein eben vergangenes Erdendasein in sich. Und seine nächste Aufgabe ist ja diese, das Erdendasein abzustreifen, sich abzugewöhnen, damit er in die Lage kommt, ein wirklich kosmisches Wesen zu sein. Solange wir in jener Region des geistigen Erlebens sind, die ich in meinem Buche «Theosophie» als die Seelenwelt bezeichnet habe, haben wir es immer zu tun vorwiegend mit diesen nachflimmernden Erdengedanken, Erdengewohnheiten, Erdengeschicklichkeiten. Durch diese machen wir aus dem, wovon wir empfinden, das könnten schöne kosmische Gebilde sein, allerlei Fratzengestalten; so daß wir während dieses Durchganges durch die Seelenwelt von den zum Fratzenhaften verzerrten kosmischen Gebilden unbehaglich richtend und gerichtet durch den Kosmos weiterwandeln, bis wir befreit sind von all dem, was uns noch an das Irdische bindet, und wir den Übergang finden können in das, was ich in dem Buche «Theosophie» als das Geisterland bezeichnet habe, wo wir dann so sind, daß wir die Seelenverfassung zurückgelassen haben, die wir uns im physischen Leib auf der Erde angeeignet haben, und nun so handeln können, wie es rein nach den Anweisungen der geistigen Wesenheiten, in deren Region wir nunmehr einziehen müssen, einzig und allein sein kann.

[ 12 ] Sie sehen, der Mensch nimmt zunächst in die Welt, die er durchlebt nach seinem Tode, nicht das mit, was in seinem physischen und in seinem ätherischen Leibe lebt. Das wird ja abgeworfen, das verfällt dem Kosmos. Der Mensch nimmt nur das mit, was er als Ich und als astralischer Leib in dem physischen und in dem Ätherleib erlebt hat. |

[ 12 ] Sie sehen, der Mensch nimmt zunächst in die Welt, die er durchlebt nach seinem Tode, nicht das mit, was in seinem physischen und in seinem ätherischen Leibe lebt. Das wird ja abgeworfen, das verfällt dem Kosmos. Der Mensch nimmt nur das mit, was er als Ich und als astralischer Leib in dem physischen und in dem Ätherleib erlebt hat. |

[ 13 ] Aus dem kann aber etwas außerordentlich Bedeutungsvolles und Wichtiges ersehen werden. Wenn der Mensch auf der Erde herumgeht, dann nennt er eigentlich seinen physischen Leib und seinen ätherischen Leib — von dem weiß er zwar nicht viel, aber insofern er in den Wachstumskräften lebt und so weiter, fühlt er ihn wenigstens —, er nennt das seinen Leib. Aber der Mensch hat kein Recht, das seinen Leib zu nennen. Denn sein ist nur das, was im Ich und im astralischen Leibe vorhanden ist. Das, was im physischen Leib und im ätherischen Leib vorhanden ist, das ist, auch wenn der Mensch auf Erden lebt, ein Eigentum der göttlich-geistigen Wesenheiten. Darinnen leben und weben, während der Mensch auf Erden lebt, die göttlich-geistigen Wesenheiten. Darinnen wirken sie weiter, diese göttlich-geistigen Wesenheiten, auch wenn der Mensch im Schlafe gar nicht dabei ist. Dem Menschen würde es sogar recht schlecht ergehen, wenn er selber seinen ätherischen und seinen physischen Leib versorgen müßte im dauernden Wachzustande zwischen der Geburt und dem Tode. Der Mensch ist genötigt, immer wieder und wiederum — am meisten in der Kindheit, denn der Kindesschlaf ist der allerwichtigste, der spätere wirkt nur noch korrigierend, aber der eigentlich befruchtende Schlaf ist der kindliche, in den allerersten Lebensjahren —, der Mensch ist genötigt also, den Göttern fortwährend seinen physischen und ätherischen Leib zu übergeben.

[ 13 ] Aus dem kann aber etwas außerordentlich Bedeutungsvolles und Wichtiges ersehen werden. Wenn der Mensch auf der Erde herumgeht, dann nennt er eigentlich seinen physischen Leib und seinen ätherischen Leib — von dem weiß er zwar nicht viel, aber insofern er in den Wachstumskräften lebt und so weiter, fühlt er ihn wenigstens —, er nennt das seinen Leib. Aber der Mensch hat kein Recht, das seinen Leib zu nennen. Denn sein ist nur das, was im Ich und im astralischen Leibe vorhanden ist. Das, was im physischen Leib und im ätherischen Leib vorhanden ist, das ist, auch wenn der Mensch auf Erden lebt, ein Eigentum der göttlich-geistigen Wesenheiten. Darinnen leben und weben, während der Mensch auf Erden lebt, die göttlich-geistigen Wesenheiten. Darinnen wirken sie weiter, diese göttlich-geistigen Wesenheiten, auch wenn der Mensch im Schlafe gar nicht dabei ist. Dem Menschen würde es sogar recht schlecht ergehen, wenn er selber seinen ätherischen und seinen physischen Leib versorgen müßte im dauernden Wachzustande zwischen der Geburt und dem Tode. Der Mensch ist genötigt, immer wieder und wiederum — am meisten in der Kindheit, denn der Kindesschlaf ist der allerwichtigste, der spätere wirkt nur noch korrigierend, aber der eigentlich befruchtende Schlaf ist der kindliche, in den allerersten Lebensjahren —, der Mensch ist genötigt also, den Göttern fortwährend seinen physischen und ätherischen Leib zu übergeben.

[ 14 ] Das haben alte Zeiten der Menschheitsentwickelung dadurch eingesehen, daß sie den menschlichen Leib, den menschlichen Körper genannt haben einen Tempel der Götter, und in diesem Wunderbau des menschlichen Leibes auch empfunden haben den Tempel der Götter, und in ihren architektonischen Werken überall — das kann man am besten in der orientalischen, aber auch ägyptischen und griechischen Architektonik finden — nachgeahmt haben die Gesetze des physischen und ätherischen Leibes. In der Art und Weise, wie die Cherubime aufgesetzt sind an den Tempeln des Orients, an der Art und Weise, wie die Sphinxe stehen, wie die Säulen stehen, liegt verlebendigt drinnen das, was man empfand als göttlich-geistiges Wirken im menschlichen physischen und ätherischen Leibe. Das Bewußtsein davon ist dem Menschen im Laufe seiner Entwickelung verlorengegangen. Und heute nennt er zwar ahnungslos, aber deshalb ganz unrichtig, seinen physischen Körper seinen Körper, während dieser physische Körper wirklich im Erdenschaffen das Eigentum der Götter ist. So daß, wenn der Mensch heute das Wort ausspricht «mein Körper», wenn er dasjenige, was im gesunden Zustande in seinem Körper vor sich geht, als sein Eigentum bezeichnet, dies einen ungeheuren Hochmut des Menschen der gegenwärtigen Zivilisation darstellt; zwar einen ahnungslos vollbrachten, einen unterbewußten Hochmut, aber einen furchtbaren Hochmut eben, indem die Menschen, wenn sie sagen «ihr Körper», «mein Körper», damit eigentlich das Eigentum der Götter beanspruchen, daß sie also schon in ihrer Sprache den Hochmut verkörpert haben.

[ 14 ] Das haben alte Zeiten der Menschheitsentwickelung dadurch eingesehen, daß sie den menschlichen Leib, den menschlichen Körper genannt haben einen Tempel der Götter, und in diesem Wunderbau des menschlichen Leibes auch empfunden haben den Tempel der Götter, und in ihren architektonischen Werken überall — das kann man am besten in der orientalischen, aber auch ägyptischen und griechischen Architektonik finden — nachgeahmt haben die Gesetze des physischen und ätherischen Leibes. In der Art und Weise, wie die Cherubime aufgesetzt sind an den Tempeln des Orients, an der Art und Weise, wie die Sphinxe stehen, wie die Säulen stehen, liegt verlebendigt drinnen das, was man empfand als göttlich-geistiges Wirken im menschlichen physischen und ätherischen Leibe. Das Bewußtsein davon ist dem Menschen im Laufe seiner Entwickelung verlorengegangen. Und heute nennt er zwar ahnungslos, aber deshalb ganz unrichtig, seinen physischen Körper seinen Körper, während dieser physische Körper wirklich im Erdenschaffen das Eigentum der Götter ist. So daß, wenn der Mensch heute das Wort ausspricht «mein Körper», wenn er dasjenige, was im gesunden Zustande in seinem Körper vor sich geht, als sein Eigentum bezeichnet, dies einen ungeheuren Hochmut des Menschen der gegenwärtigen Zivilisation darstellt; zwar einen ahnungslos vollbrachten, einen unterbewußten Hochmut, aber einen furchtbaren Hochmut eben, indem die Menschen, wenn sie sagen «ihr Körper», «mein Körper», damit eigentlich das Eigentum der Götter beanspruchen, daß sie also schon in ihrer Sprache den Hochmut verkörpert haben.

[ 15 ] Auf alle diese Dinge muß Geisteswissenschaft wiederum aufmerksam machen. Sie muß aufmerksam machen darauf, daß sich Moralisches schon in das gewöhnliche naturalistische Leben hineinmischt, und zwar, wie wir gesehen haben, gerade in diesem Falle nicht gutes, sondern sogar schlimmes moralisches Leben. Diese Dinge zeigen, wie auch unser ganzes Gefühlsleben durch eine richtige Geisteserkenntnis so weit umgewandelt werden kann, daß schon in der Redeweise des Menschen dann etwas anders werden wird, wenn er Geisteswissenschaft wirklich verstanden hat, als er sie heute liebt unter dem Einflusse der rein materialistisch-naturalistischen Denkweise.

[ 15 ] Auf alle diese Dinge muß Geisteswissenschaft wiederum aufmerksam machen. Sie muß aufmerksam machen darauf, daß sich Moralisches schon in das gewöhnliche naturalistische Leben hineinmischt, und zwar, wie wir gesehen haben, gerade in diesem Falle nicht gutes, sondern sogar schlimmes moralisches Leben. Diese Dinge zeigen, wie auch unser ganzes Gefühlsleben durch eine richtige Geisteserkenntnis so weit umgewandelt werden kann, daß schon in der Redeweise des Menschen dann etwas anders werden wird, wenn er Geisteswissenschaft wirklich verstanden hat, als er sie heute liebt unter dem Einflusse der rein materialistisch-naturalistischen Denkweise.



[ 16 ] Wir müssen, um das weitere Erleben zwischen dem Tode und einer neuen Geburt zu verstehen, uns vor die Seele rücken können, was gestern gesagt worden ist: daß, indem sich der Mensch in die geistige Welt einlebt, der physische Aspekt der Sterne verschwindet, und an die Stelle des physischen Aspekts der Sterne tritt das Hineinleben in das, was geistig dem entspricht, was physisch im Sternenglanze zum Auge herunterstrahlt. Jeder einzelne Stern ist, ebenso wie die Erde der Wohnplatz der Menschen ist und die Menschen eigentlich als Geistwesen mit Ich und astralischem Leib Erdenbewohner sind, der Wohnplatz gewisser geistiger Wesenheiten. Und der Mensch ist während seines physischen Daseins verbunden mit den elementarischen Wesenheiten, die im Mineralreich, Pflanzenreich, Tierreich und so weiter wohnen; er ist verbunden durch das Leben in der äußeren Leiblichkeit mit anderen menschlichen Seelen. Er kommt nun in Verbindung zwischen dem Tode und einer neuen Geburt mit den Bewohnern anderer Sterne. Das Leben zwischen dem Tode und einer neuen Geburt ist nun tatsächlich ein Durchleben durch die Sternenwelt, aber eben durch den Geist der Sternenwelt, durch das Zusammenleben mit den anderen göttlichgeistigen Wesenheiten der Sternenwelten. Wir haben ja gesehen: Unmittelbar anschließend an das Erdenleben verbringen wir dasjenige Dasein, das in der Seelenwelt verläuft, das im wesentlichen ein in die Wirklichkeit umgesetztes Rückwärtsleben dessen ist, was der Mensch bildhaft-unbewußt in all den Nächten durchschlafen hat, die in sein Erdenleben sich hineinstellen. Ein Drittel seines Erdenlebens erlebt der Mensch so, daß er sich abgewöhnt das, was er, ich möchte sagen durch diese Flimmergedanken, in die kosmischen Gedanken hineinbringt. Der Mensch, der also etwa in seinem Erdenleben sechzig Jahre alt geworden ist, durchlebt die Seelenwelt durch zwanzig Jahre. Er durchlebt sie, indem er sich herausarbeitet aus alle dem, was ihn mit dem physischen Erdendasein verbindet. Er hat ein inneres Erlebnis, wie er mit den Welten der Sterne nach dem Tode in Beziehung kommt. Und so hat der Mensch das innere Erlebnis, während er in der Seelenwelt ist, in diesem Drittel seines Erdenlebens das Dasein verbringt, daß er in diesem Erleben ganz besonders zusammenhängt mit dem Mondendasein. Wenn ich Ihnen gestern gesagt habe, daß der Mensch gewissermaßen den Kreislauf vollendet, also einen Kreis halb beschreibt zwischen Geburt und Tod, dann schneller zurückkehrt, weil er das in einem Drittel der Zeit zurücklegt, so hat er das Gefühl: dieser Umkreis, der ist um das Mondendasein, um die Geister des Mondendaseins herum erfolgt. Und schon gestern deutete ich an: Der Mensch hat nicht das Bewußtsein, daß er wieder bei seiner Geburt ankommt. Es ist also nicht ein eigentlicher Kreis, es ist eine Spirale. Der Mensch rückt eigentlich vor. Und ich müßte das als eine Spirale zeichnen.

[ 16 ] Wir müssen, um das weitere Erleben zwischen dem Tode und einer neuen Geburt zu verstehen, uns vor die Seele rücken können, was gestern gesagt worden ist: daß, indem sich der Mensch in die geistige Welt einlebt, der physische Aspekt der Sterne verschwindet, und an die Stelle des physischen Aspekts der Sterne tritt das Hineinleben in das, was geistig dem entspricht, was physisch im Sternenglanze zum Auge herunterstrahlt. Jeder einzelne Stern ist, ebenso wie die Erde der Wohnplatz der Menschen ist und die Menschen eigentlich als Geistwesen mit Ich und astralischem Leib Erdenbewohner sind, der Wohnplatz gewisser geistiger Wesenheiten. Und der Mensch ist während seines physischen Daseins verbunden mit den elementarischen Wesenheiten, die im Mineralreich, Pflanzenreich, Tierreich und so weiter wohnen; er ist verbunden durch das Leben in der äußeren Leiblichkeit mit anderen menschlichen Seelen. Er kommt nun in Verbindung zwischen dem Tode und einer neuen Geburt mit den Bewohnern anderer Sterne. Das Leben zwischen dem Tode und einer neuen Geburt ist nun tatsächlich ein Durchleben durch die Sternenwelt, aber eben durch den Geist der Sternenwelt, durch das Zusammenleben mit den anderen göttlichgeistigen Wesenheiten der Sternenwelten. Wir haben ja gesehen: Unmittelbar anschließend an das Erdenleben verbringen wir dasjenige Dasein, das in der Seelenwelt verläuft, das im wesentlichen ein in die Wirklichkeit umgesetztes Rückwärtsleben dessen ist, was der Mensch bildhaft-unbewußt in all den Nächten durchschlafen hat, die in sein Erdenleben sich hineinstellen. Ein Drittel seines Erdenlebens erlebt der Mensch so, daß er sich abgewöhnt das, was er, ich möchte sagen durch diese Flimmergedanken, in die kosmischen Gedanken hineinbringt. Der Mensch, der also etwa in seinem Erdenleben sechzig Jahre alt geworden ist, durchlebt die Seelenwelt durch zwanzig Jahre. Er durchlebt sie, indem er sich herausarbeitet aus alle dem, was ihn mit dem physischen Erdendasein verbindet. Er hat ein inneres Erlebnis, wie er mit den Welten der Sterne nach dem Tode in Beziehung kommt. Und so hat der Mensch das innere Erlebnis, während er in der Seelenwelt ist, in diesem Drittel seines Erdenlebens das Dasein verbringt, daß er in diesem Erleben ganz besonders zusammenhängt mit dem Mondendasein. Wenn ich Ihnen gestern gesagt habe, daß der Mensch gewissermaßen den Kreislauf vollendet, also einen Kreis halb beschreibt zwischen Geburt und Tod, dann schneller zurückkehrt, weil er das in einem Drittel der Zeit zurücklegt, so hat er das Gefühl: dieser Umkreis, der ist um das Mondendasein, um die Geister des Mondendaseins herum erfolgt. Und schon gestern deutete ich an: Der Mensch hat nicht das Bewußtsein, daß er wieder bei seiner Geburt ankommt. Es ist also nicht ein eigentlicher Kreis, es ist eine Spirale. Der Mensch rückt eigentlich vor. Und ich müßte das als eine Spirale zeichnen.

[ 17 ] Das, was nun bewirkt hat, daß wir nicht in einem Kreise einfach den Mond umkreisen, sondern weiterkommen, uns nähern einem anderen Dasein unmittelbar nach dem Tode, das, was da wirkt, das ist teilweise die vorwärtstreibende Kraft der Merkurwesenheiten, teilweise die zurückstrahlende Kraft der Venuswesenheiten. Die Merkurwesenheiten sind etwas stärker als die Venuswesenheiten. Das Dasein rückt vor durch die Merkurwesenheiten, wird durch die Venuswesenheiten in sich gestaut, gewissermaßen mit Fülle ausgestattet, so daß dieser Durchgang durch die Seelenwelt im wesentlichen so verläuft, daß sich der Mensch aufgenommen fühlt in die Tätigkeit von Mond, Merkur, Venus.

[ 17 ] Das, was nun bewirkt hat, daß wir nicht in einem Kreise einfach den Mond umkreisen, sondern weiterkommen, uns nähern einem anderen Dasein unmittelbar nach dem Tode, das, was da wirkt, das ist teilweise die vorwärtstreibende Kraft der Merkurwesenheiten, teilweise die zurückstrahlende Kraft der Venuswesenheiten. Die Merkurwesenheiten sind etwas stärker als die Venuswesenheiten. Das Dasein rückt vor durch die Merkurwesenheiten, wird durch die Venuswesenheiten in sich gestaut, gewissermaßen mit Fülle ausgestattet, so daß dieser Durchgang durch die Seelenwelt im wesentlichen so verläuft, daß sich der Mensch aufgenommen fühlt in die Tätigkeit von Mond, Merkur, Venus.

[ 18 ] Dieses Dasein, das müssen wir uns nur ganz deutlich vor Augen stellen. Hier auf Erden sagen wir: Ich, Mensch, habe einen Kopf (hier wird gezeichnet), der wird hauptsächlich durch dasjenige [Organ], was man die Mitte des Gehirns nennen könnte, belebt, in der Zirbeldrüse. Das ist also das hauptsächlichste Kopforgan. In der Mitte: Ich, Mensch, habe in meinem mittleren Teil — nun ganz schematisch gezeichnet — das Herz. Ich, Mensch, habe das, was zum ganzen Nierensystem gehört, im Stoffwechsel-Bewegungsorganismus.

[ 18 ] Dieses Dasein, das müssen wir uns nur ganz deutlich vor Augen stellen. Hier auf Erden sagen wir: Ich, Mensch, habe einen Kopf (hier wird gezeichnet), der wird hauptsächlich durch dasjenige [Organ], was man die Mitte des Gehirns nennen könnte, belebt, in der Zirbeldrüse. Das ist also das hauptsächlichste Kopforgan. In der Mitte: Ich, Mensch, habe in meinem mittleren Teil — nun ganz schematisch gezeichnet — das Herz. Ich, Mensch, habe das, was zum ganzen Nierensystem gehört, im Stoffwechsel-Bewegungsorganismus.

[ 19 ] So kann man nicht sagen, wenn man nach dem Tode in der Seelenwelt ist. Da sagt man nicht: Ich, Mensch, bestehe aus Kopf, Brust mit dem Herzen, aus den Gliedmaßen mit den Stoffwechselorganen. Das hat gar keinen Sinn. Das alles haben wir abgelegt. Aber wir sagen nach dem Tode: Ich, Mensch, bestehe aus dem, was aus den Geistern des Mondes kommt. Und diese Rede: Ich, Mensch, bestehe aus dem, was aus den Geistern des Mondes kommt, die ist das Korrespondierende für das, was wir sagen hier auf Erden, wenn wir sagen: Ich habe einen Kopf. Also hier auf Erden müssen wir sagen: Ich habe einen Kopf. Nach dem Tode in der Seelenwelt müssen wir sagen: Ich habe das, was von den Geistern des Mondes kommt. Und hier auf Erden sagen wir: Ich habe ein Herz in der Brust, das drückt mein ganzes AtmungsZirkulationssystem aus. Diese Redeweise hat wiederum nur hier auf der Erde Bedeutung, denn natürlich, das Herz wird ja auch abgelegt. Nach dem Tode in der Seelenwelt müssen wir sagen: Ich trage in mir die Kräfte der Venus; und das ist nach dem Tode das Korrespondierende. Und während wir hier auf Erden sagen: Ich habe ein Gliedmaßen-Stoffwechselsystem mit all den Organen, die dazu gehören, hauptsächlich dem Nierensystem, müssen wir nach dem Tode korrespondierend sagen: In mir leben die Kräfte, die von den Merkurwesen ausgehen. So daß wir hier sagen auf Erden: Ich bin als Mensch Kopf, Brust, Unterleib und Gliedmaßen. Nach dem Tode sagen wir: Ich bin als Mensch Mond, Venus, Merkur.

[ 19 ] So kann man nicht sagen, wenn man nach dem Tode in der Seelenwelt ist. Da sagt man nicht: Ich, Mensch, bestehe aus Kopf, Brust mit dem Herzen, aus den Gliedmaßen mit den Stoffwechselorganen. Das hat gar keinen Sinn. Das alles haben wir abgelegt. Aber wir sagen nach dem Tode: Ich, Mensch, bestehe aus dem, was aus den Geistern des Mondes kommt. Und diese Rede: Ich, Mensch, bestehe aus dem, was aus den Geistern des Mondes kommt, die ist das Korrespondierende für das, was wir sagen hier auf Erden, wenn wir sagen: Ich habe einen Kopf. Also hier auf Erden müssen wir sagen: Ich habe einen Kopf. Nach dem Tode in der Seelenwelt müssen wir sagen: Ich habe das, was von den Geistern des Mondes kommt. Und hier auf Erden sagen wir: Ich habe ein Herz in der Brust, das drückt mein ganzes AtmungsZirkulationssystem aus. Diese Redeweise hat wiederum nur hier auf der Erde Bedeutung, denn natürlich, das Herz wird ja auch abgelegt. Nach dem Tode in der Seelenwelt müssen wir sagen: Ich trage in mir die Kräfte der Venus; und das ist nach dem Tode das Korrespondierende. Und während wir hier auf Erden sagen: Ich habe ein Gliedmaßen-Stoffwechselsystem mit all den Organen, die dazu gehören, hauptsächlich dem Nierensystem, müssen wir nach dem Tode korrespondierend sagen: In mir leben die Kräfte, die von den Merkurwesen ausgehen. So daß wir hier sagen auf Erden: Ich bin als Mensch Kopf, Brust, Unterleib und Gliedmaßen. Nach dem Tode sagen wir: Ich bin als Mensch Mond, Venus, Merkur.

[ 20 ] Das entspricht auch ganz und gar dem wirklichen inneren Dasein des Lebens. Denn es hängt ja hier auf Erden unser ganzes Dasein als physischer Mensch davon ab, wie Kopf und Herz und das Verdauungssystem zusammenwirken. Davon ist alles abhängig. Wir brauchen nur die geringste Handbewegung auszuführen, da wirkt in der geringsten Handbewegung das, was der Kopf arbeitet, was das Herz arbeitet und was das Verdauungssystem arbeitet, denn da verwandeln sich fortwährend die zugeführten Stoffe, indem ich meine Hand bewege. Unser ganzes Erdendasein verläuft in Kopf, Herz und Gliedmaßen, natürlich abgekürzt, in Abbreviatur gesprochen. So verläuft unser ganzes Dasein in der Seelenwelt im Wirken der dann in uns befindlichen Monden-, Merkur- und Venuskräfte. Wie wir auf der Erde das andere sind, so sind wir Mond, Merkur und Venus in der Seelenwelt. Und wir werden dadurch in der Tat wiederum in einer gewissen Weise zurückversetzt in eine Zeit, die der Mensch durch sein natürliches Dasein in viel älteren Epochen als die unsrigen sind, durchlebt hat. Ich habe ja auf diese älteren Epochen der Menschheitsentwickelung schon öfter in diesen Vorträgen hingewiesen.

[ 20 ] Das entspricht auch ganz und gar dem wirklichen inneren Dasein des Lebens. Denn es hängt ja hier auf Erden unser ganzes Dasein als physischer Mensch davon ab, wie Kopf und Herz und das Verdauungssystem zusammenwirken. Davon ist alles abhängig. Wir brauchen nur die geringste Handbewegung auszuführen, da wirkt in der geringsten Handbewegung das, was der Kopf arbeitet, was das Herz arbeitet und was das Verdauungssystem arbeitet, denn da verwandeln sich fortwährend die zugeführten Stoffe, indem ich meine Hand bewege. Unser ganzes Erdendasein verläuft in Kopf, Herz und Gliedmaßen, natürlich abgekürzt, in Abbreviatur gesprochen. So verläuft unser ganzes Dasein in der Seelenwelt im Wirken der dann in uns befindlichen Monden-, Merkur- und Venuskräfte. Wie wir auf der Erde das andere sind, so sind wir Mond, Merkur und Venus in der Seelenwelt. Und wir werden dadurch in der Tat wiederum in einer gewissen Weise zurückversetzt in eine Zeit, die der Mensch durch sein natürliches Dasein in viel älteren Epochen als die unsrigen sind, durchlebt hat. Ich habe ja auf diese älteren Epochen der Menschheitsentwickelung schon öfter in diesen Vorträgen hingewiesen.

[ 21 ] Da war der Mensch in einer Art instinktiven Schauens, wovon jene Typen geblieben sind, von denen ich während dieser Vorträge gesprochen habe. Er ahnte schon hier auf Erden, wie er im außerirdischen Leben zum Beispiel mit Mond, Merkur und Venus zusammenhängt. Dieses Bewußtsein für das Erdenleben ist ja den Menschen in der Gegenwart verlorengegangen. Und wodurch ist es verlorengegangen? Wenn man über diese Dinge spricht, die eigentlich tief bedeutsam hinter dem Schleier der physischen Welt liegen und auch nur ausgesprochen werden können, wenn man aus der Region, die jenseits der Schwelle liegt, heraus spricht, dann erregt man natürlich sehr stark den Widerwillen, oder sagen wir etwas vornehmer: die Kritik der Gegenwart. Denn eigentlich ist es gegenwärtig besonders schwierig, dasjenige gerade auszusprechen, was die Initiationswahrheit ist. Man muß es entweder so abstrakt aussprechen, daß dann wiederum die Menschen der Gegenwart gar nicht merken, was gemeint ist. Man muß es in abstrakte Begriffe kleiden. Oder aber man muß es ausdrücken in dem, was die Dinge wirklich charakterisiert. Dann werden viele Menschen in der Gegenwart geradezu wild, wenn sie das anhören. Man kann begreifen, daß sie wild werden, denn es wird ihnen gesprochen von einer Welt, die sie los haben wollen, vor der sie sich eigentlich fürchten, die sie hassen. Das kann aber doch nicht hindern, daß trotzdem in ehrlicher Weise von diesen Dingen wiederum angefangen wird, innerhalb der zivilisierten Welt zu sprechen. Würde man daher starke Rücksicht nehmen — wo es einem nicht einmal viel helfen würde — auf diese selbstverständlich nicht hiersitzenden, sondern außenstehenden, die Initiationswissenschaft hassenden Menschen, so würde man eben sagen: Der Mensch kommt, indem er in die Seelenwelt hinein sich lebt, in einen Zustand, der wiederum etwas ähnlich ist einem früheren Zustand auf der Erde, wo der Mensch noch eine instinktive geistige Wahrheit besessen hat. Und in dieser ursprünglich instinktiven geistigen Wahrheit lebten die Mondenkräfte. Da hätte man sich halbwegs nach den materialistischen Begriffen der Gegenwart vielleicht anständig ausgesprochen. Aber man hat die Sache viel zu abstrakt gesagt. Scheut man nicht zurück vor dem, was dann selbstverständlich die Kritik der materialistisch Denkenden wird, so muß man anders sagen. Man muß sagen: Als der Mensch in der Erdenentwickelung eine weit zurückliegende Epoche durchmachte — genauer werde ich es später noch bezeichnen —, eine sehr alte Epoche, die vor der historischen Epoche natürlich liegt, da war der Mensch auch auf Erden in Gesellschaft von geistigen Wesenheiten, welche unmittelbar nicht mit der Erde selbst zusammenhingen, sondern auch in ihrem Erdenleben mit dem Kosmos zusammenhingen. Man kann sagen: Göttliche Lehrer, nicht irdische Lehrer waren dazumal die Vorsteher der Mysterien und unterrichteten die irdischen Menschen.

[ 21 ] Da war der Mensch in einer Art instinktiven Schauens, wovon jene Typen geblieben sind, von denen ich während dieser Vorträge gesprochen habe. Er ahnte schon hier auf Erden, wie er im außerirdischen Leben zum Beispiel mit Mond, Merkur und Venus zusammenhängt. Dieses Bewußtsein für das Erdenleben ist ja den Menschen in der Gegenwart verlorengegangen. Und wodurch ist es verlorengegangen? Wenn man über diese Dinge spricht, die eigentlich tief bedeutsam hinter dem Schleier der physischen Welt liegen und auch nur ausgesprochen werden können, wenn man aus der Region, die jenseits der Schwelle liegt, heraus spricht, dann erregt man natürlich sehr stark den Widerwillen, oder sagen wir etwas vornehmer: die Kritik der Gegenwart. Denn eigentlich ist es gegenwärtig besonders schwierig, dasjenige gerade auszusprechen, was die Initiationswahrheit ist. Man muß es entweder so abstrakt aussprechen, daß dann wiederum die Menschen der Gegenwart gar nicht merken, was gemeint ist. Man muß es in abstrakte Begriffe kleiden. Oder aber man muß es ausdrücken in dem, was die Dinge wirklich charakterisiert. Dann werden viele Menschen in der Gegenwart geradezu wild, wenn sie das anhören. Man kann begreifen, daß sie wild werden, denn es wird ihnen gesprochen von einer Welt, die sie los haben wollen, vor der sie sich eigentlich fürchten, die sie hassen. Das kann aber doch nicht hindern, daß trotzdem in ehrlicher Weise von diesen Dingen wiederum angefangen wird, innerhalb der zivilisierten Welt zu sprechen. Würde man daher starke Rücksicht nehmen — wo es einem nicht einmal viel helfen würde — auf diese selbstverständlich nicht hiersitzenden, sondern außenstehenden, die Initiationswissenschaft hassenden Menschen, so würde man eben sagen: Der Mensch kommt, indem er in die Seelenwelt hinein sich lebt, in einen Zustand, der wiederum etwas ähnlich ist einem früheren Zustand auf der Erde, wo der Mensch noch eine instinktive geistige Wahrheit besessen hat. Und in dieser ursprünglich instinktiven geistigen Wahrheit lebten die Mondenkräfte. Da hätte man sich halbwegs nach den materialistischen Begriffen der Gegenwart vielleicht anständig ausgesprochen. Aber man hat die Sache viel zu abstrakt gesagt. Scheut man nicht zurück vor dem, was dann selbstverständlich die Kritik der materialistisch Denkenden wird, so muß man anders sagen. Man muß sagen: Als der Mensch in der Erdenentwickelung eine weit zurückliegende Epoche durchmachte — genauer werde ich es später noch bezeichnen —, eine sehr alte Epoche, die vor der historischen Epoche natürlich liegt, da war der Mensch auch auf Erden in Gesellschaft von geistigen Wesenheiten, welche unmittelbar nicht mit der Erde selbst zusammenhingen, sondern auch in ihrem Erdenleben mit dem Kosmos zusammenhingen. Man kann sagen: Göttliche Lehrer, nicht irdische Lehrer waren dazumal die Vorsteher der Mysterien und unterrichteten die irdischen Menschen.

[ 22 ] Diese Lehrer für die ältesten Zeiten nahmen nicht einen festen, dichten, fleischigen physischen Leib an, sondern wirkten auf die Menschen in ihren ätherischen Leibern. So daß die ältesten Lehrer der Menschen in den Mysterien, die obersten Lehrer, diejenigen, deren Diener nur die physisch verkörperten Menschen waren, ätherisch göttliche Lehrer waren. Diese Wesenheiten waren in einer älteren Epoche der Menschheitsentwickelung Mitbewohner der Erde unter den Menschen. So daß wir wirklich in allem realen Sinn sagen können: Es gab eine alte Epoche der irdischen Weltentwikkelung, in der mit den Menschen auf der Erde göttlich-geistige Wesen wohnten, die sich zwar nicht zeigten, wenn man, nun, ich will sagen, spazieren ging, die sich aber zeigten, wenn man in der richtigen Weise durch die Tempeldiener in den Mysterien herangeführt wurde an diese göttlich-geistigen Wesenheiten. Sie zeigten sich nur in den Mysterien; aber da zeigten sie sich. Und durch diese Mysterien wurden sie Mitbewohner der Menschen auf Erden. Diese Wesenheiten haben sich seither von der Erde zurückgezogen, sind von der Erde gewandert nach dem Monde und leben nun wie in einer kosmischen Festung, für das irdische Dasein unwahrnehmbar, im Innern des Mondendaseins. So daß wir, wenn wir das Innere des Mondendaseins ins Auge fassen, dieses Innere anzusehen haben als die Versammlung derjenigen Wesen, die einmal die großen Lehrer der Menschen auf Erden waren in ihrem ätherischen Leibe. Und eigentlich sollten wir niemals anders zum Monde hinaufschauen, als indem wir uns sagen: Da sind diejenigen versammelt, die einstmals die Lehrer auf der Erde waren. Denn für die Menschen auf der Erde kommt vom Monde nicht das, was in ihm lebt, sondern nur das, was er aus dem übrigen Kosmos zurückstrahlt. Wie er das Licht zurückstrahlt, so strahlt der Mond auch alle kosmischen Wirkungen zurück.

[ 22 ] Diese Lehrer für die ältesten Zeiten nahmen nicht einen festen, dichten, fleischigen physischen Leib an, sondern wirkten auf die Menschen in ihren ätherischen Leibern. So daß die ältesten Lehrer der Menschen in den Mysterien, die obersten Lehrer, diejenigen, deren Diener nur die physisch verkörperten Menschen waren, ätherisch göttliche Lehrer waren. Diese Wesenheiten waren in einer älteren Epoche der Menschheitsentwickelung Mitbewohner der Erde unter den Menschen. So daß wir wirklich in allem realen Sinn sagen können: Es gab eine alte Epoche der irdischen Weltentwikkelung, in der mit den Menschen auf der Erde göttlich-geistige Wesen wohnten, die sich zwar nicht zeigten, wenn man, nun, ich will sagen, spazieren ging, die sich aber zeigten, wenn man in der richtigen Weise durch die Tempeldiener in den Mysterien herangeführt wurde an diese göttlich-geistigen Wesenheiten. Sie zeigten sich nur in den Mysterien; aber da zeigten sie sich. Und durch diese Mysterien wurden sie Mitbewohner der Menschen auf Erden. Diese Wesenheiten haben sich seither von der Erde zurückgezogen, sind von der Erde gewandert nach dem Monde und leben nun wie in einer kosmischen Festung, für das irdische Dasein unwahrnehmbar, im Innern des Mondendaseins. So daß wir, wenn wir das Innere des Mondendaseins ins Auge fassen, dieses Innere anzusehen haben als die Versammlung derjenigen Wesen, die einmal die großen Lehrer der Menschen auf Erden waren in ihrem ätherischen Leibe. Und eigentlich sollten wir niemals anders zum Monde hinaufschauen, als indem wir uns sagen: Da sind diejenigen versammelt, die einstmals die Lehrer auf der Erde waren. Denn für die Menschen auf der Erde kommt vom Monde nicht das, was in ihm lebt, sondern nur das, was er aus dem übrigen Kosmos zurückstrahlt. Wie er das Licht zurückstrahlt, so strahlt der Mond auch alle kosmischen Wirkungen zurück.

[ 23 ] Wir sehen also, indem wir zum Monde hinblicken, das Licht, und dieses am deutlichsten; aber es ist das natürlich nicht das einzige, sondern sogar der geringste Teil. Wir sehen einen Spiegel der kosmischen Wirkungen, wir sehen nicht das, was im Innern des Mondes lebt. Im Innern des Mondes lebt dasjenige, was einstmals auf der Erde gelebt hat. Und nur in seinem Dasein unmittelbar nach dem Tode, in der Seelenwelt, kommt der Mensch wiederum unter die Wirkung dieser Wesenheiten, die einstmals auf der Erde waren. Und die sind es, die mit dem Urteil der Vorwelt korrigierend wirken nach dem Tode auf dasjenige, was der Mensch auf Erden getan hat. So daß der Mensch wirklich nach dem Tode in unserer heutigen Erdenepoche wiederum in eine Beziehung kommt zu denjenigen Wesenheiten, die ihn einstmals als göttlich-geistige Wesenheiten auf der Erde erzogen und unterrichtet haben innerhalb der ganzen Menschheit. Der Mond muß also geistig angesehen werden wie eine kosmische Festung, in die sich zurückgezogen haben diejenigen Wesenheiten, die einstmals mit dem Menschen waren, und zu denen wir wiederum in eine Beziehung kommen, unmittelbar nachdem wir unsere Wanderung durch die Seelenwelt nach dem Tode antreten.

[ 23 ] Wir sehen also, indem wir zum Monde hinblicken, das Licht, und dieses am deutlichsten; aber es ist das natürlich nicht das einzige, sondern sogar der geringste Teil. Wir sehen einen Spiegel der kosmischen Wirkungen, wir sehen nicht das, was im Innern des Mondes lebt. Im Innern des Mondes lebt dasjenige, was einstmals auf der Erde gelebt hat. Und nur in seinem Dasein unmittelbar nach dem Tode, in der Seelenwelt, kommt der Mensch wiederum unter die Wirkung dieser Wesenheiten, die einstmals auf der Erde waren. Und die sind es, die mit dem Urteil der Vorwelt korrigierend wirken nach dem Tode auf dasjenige, was der Mensch auf Erden getan hat. So daß der Mensch wirklich nach dem Tode in unserer heutigen Erdenepoche wiederum in eine Beziehung kommt zu denjenigen Wesenheiten, die ihn einstmals als göttlich-geistige Wesenheiten auf der Erde erzogen und unterrichtet haben innerhalb der ganzen Menschheit. Der Mond muß also geistig angesehen werden wie eine kosmische Festung, in die sich zurückgezogen haben diejenigen Wesenheiten, die einstmals mit dem Menschen waren, und zu denen wir wiederum in eine Beziehung kommen, unmittelbar nachdem wir unsere Wanderung durch die Seelenwelt nach dem Tode antreten.



[ 24 ] Wenn dann der Mensch das durchgemacht hat, was in einer gewissen Weise in den Bereich des Mondendaseins gehört, dann ist ihm die Aufgabe zuerteilt im Kosmos, überzutreten in das Sonnendasein. Während also der erste Kreis, der zurückgelegt worden ist, oder die erste Spirale gewissermaßen zum Mittelpunkt das Mondendasein hat, muß nun diese Spiralbewegung, diese Kreisbewegung des Menschen weiter hinaus sich entwickeln und aus dem Mondenbereich übertreten in den Sonnenbereich.

[ 24 ] Wenn dann der Mensch das durchgemacht hat, was in einer gewissen Weise in den Bereich des Mondendaseins gehört, dann ist ihm die Aufgabe zuerteilt im Kosmos, überzutreten in das Sonnendasein. Während also der erste Kreis, der zurückgelegt worden ist, oder die erste Spirale gewissermaßen zum Mittelpunkt das Mondendasein hat, muß nun diese Spiralbewegung, diese Kreisbewegung des Menschen weiter hinaus sich entwickeln und aus dem Mondenbereich übertreten in den Sonnenbereich.

[ 25 ] Raumeszeichnungen können da nur noch illusorisch sein, denn die ganzen Vorgänge sind ja im Eindimensionalen, Übersinnlichen sich abspielend. Aber man kann deshalb doch sagen, weil man sich ja irdischer Worte bedienen muß: Der Mensch ist, nachdem er den ersten Kreis im Bereiche des Mondes nun bereits zurückgelegt hat, eingetreten in den Sonnenbereich, so daß nunmehr die Sonne, aber die geistige Sonne, zu ihm dasselbe Verhältnis bekommt in dem Leben zwischen Tod und neuer Geburt, das vorher der Mond zu ihm gehabt hat. Der Mensch muß nun ein Wesen werden, das auch dieses Dasein: Mond, Venus, Merkur, das er bisher gehabt hat, beim Eintritt in das, was ich in meiner «Theosophie» das Geisterland genannt habe, den geistigen Sonnenbereich, metamorphosiert. In der Tat muß der Mensch ein ganz anderes Wesen werden. Er sagte im Erdendasein: Ich bin Kopf, ich bin Herzwesen, Brustwe sen, ich bin Stoffwechselwesen, Gliedmaßenwesen. Er sagt unmittelbar nach dem Tode: Ich bin ein Wesen, Mond, Merkur, Venus. Er kann dieses nicht weiter sagen, denn dadurch würde sein Dasein zum Stillstand gebracht werden in der geistigen Welt zwischen der Seelenwelt und dem eigentlichen Geisterland. Er muß jetzt eine bedeutsame Metamorphose durchmachen auch für sein geistig-seelisches Dasein. Er muß dasjenige werden, was ich Ihnen in der folgenden Weise charakterisieren kann: Es muß die Sonne seine Haut werden. In seinem Umkreis muß überall Sonne sein. Wie wir hier auf Erden in bezug auf unseren physischen Leib von unserer Haut umkleidet sind, so müssen wir nun in ein Geistdasein eintreten, das von der Haut umkleidet ist, die überall aus geistigen Sonnenkräften besteht. Die Vorstellung davon ist nicht ganz leicht, weil Sie sich ja von der Erde aus vorstellen: dort ist die Sonne, und die strahlt her. Da ist die Sonne Mittelpunkt, und sie strahlt in den Umkreis. Indem man in den geistigen Sonnenbereich eintritt, ist die Sonne nicht mehr da an einem Orte, sondern sie ist überall im Umkreise. Man ist in der Sonne drinnen, und die Sonne strahlt einem von der Peripherie herein. Sie ist in der Tat die geistige Haut des Menschenwesens, das man jetzt geworden ist. Und nicht außerhalb der Sonne, sondern im Innern des geistigen Sonnenbereiches hat man jetzt das, was man wiederum als Organe ansprechen muß: wie im irdischen Dasein Kopf, Herz, Gliedmaßen, wie unmittelbar nach dem Tode Mond, Merkur, Venus, so hat man jetzt als Organe in sich, was man so ansprechen muß wie Mars, Jupiter, Saturn. Man ist also jetzt Sonne und hat die Organe in sich: Mars, Jupiter, Saturn. Das sind die inneren Organe, wie hier das Herz, wie hier die Zirbeldrüse oder wie hier die Niere. Aber das alles ist ins Geistige metamorphosiert. Und diese Organe, sie müssen erst nach und nach ausgebildet werden. Man hat sie nicht etwa gleich, wenn man aus der Seelenwelt in das Geisterland übertritt, voll ausgebildet. Sie müssen erst nach und nach ausgebildet werden. Dazu beschreiben wir nun, indem wir in das Sonnendasein eingetreten sind, nicht bloß einen Kreis, wie wir ihn während des Mondendaseins beschreiben, sondern wir beschreiben drei Kreise, so daß also dieses Sonnendasein in drei Kreisen zunächst beschrieben wird. Im ersten Kreis, der der eigentliche Marskreis ist, wird das geistige Marsorgan ausgebildet. In dem zweiten Kreis, der der eigentliche Jupiterkreis ist, wird das Jupiterorgan ausgebildet, und in dem letzten Kreis wird das Saturnorgan ausgebildet, drei Kreise, die wesentlich langsamer, wenn wir es mit der Erdenzeit vergleichen, durchlaufen werden als der Mondenkreis. Der Mondenkreis wird verhältnismäßig in schnellem Tempo durchlaufen. Diese Kreise werden in einem, wie ich morgen weiter ausführen werde, ungefähr zwölfmal langsameren Tempo durchlaufen. So daß man also einen Marskreis, einen Jupiterkreis und einen Saturnkreis beschreibt. Und während dieses ganzen Durchganges durch diese Region, in der der Mensch in der geistigen Sphärenwelt lebt, die geistigen Kräfte der Sphärenwelt mitmacht, ist der Mensch eben fortwährend tätig, wie er hier tätig ist mit den Naturkräften, so dort mit den Kräften der sogenannten höheren Hierarchien, der Wesen der höheren Hierarchien, die nur ihren äußeren Abglanz, ihre physische Offenbarung in dem Sternenhimmel haben mit Sonne und Mond, die uns für den physischen Aspekt umgeben.

[ 25 ] Raumeszeichnungen können da nur noch illusorisch sein, denn die ganzen Vorgänge sind ja im Eindimensionalen, Übersinnlichen sich abspielend. Aber man kann deshalb doch sagen, weil man sich ja irdischer Worte bedienen muß: Der Mensch ist, nachdem er den ersten Kreis im Bereiche des Mondes nun bereits zurückgelegt hat, eingetreten in den Sonnenbereich, so daß nunmehr die Sonne, aber die geistige Sonne, zu ihm dasselbe Verhältnis bekommt in dem Leben zwischen Tod und neuer Geburt, das vorher der Mond zu ihm gehabt hat. Der Mensch muß nun ein Wesen werden, das auch dieses Dasein: Mond, Venus, Merkur, das er bisher gehabt hat, beim Eintritt in das, was ich in meiner «Theosophie» das Geisterland genannt habe, den geistigen Sonnenbereich, metamorphosiert. In der Tat muß der Mensch ein ganz anderes Wesen werden. Er sagte im Erdendasein: Ich bin Kopf, ich bin Herzwesen, Brustwe sen, ich bin Stoffwechselwesen, Gliedmaßenwesen. Er sagt unmittelbar nach dem Tode: Ich bin ein Wesen, Mond, Merkur, Venus. Er kann dieses nicht weiter sagen, denn dadurch würde sein Dasein zum Stillstand gebracht werden in der geistigen Welt zwischen der Seelenwelt und dem eigentlichen Geisterland. Er muß jetzt eine bedeutsame Metamorphose durchmachen auch für sein geistig-seelisches Dasein. Er muß dasjenige werden, was ich Ihnen in der folgenden Weise charakterisieren kann: Es muß die Sonne seine Haut werden. In seinem Umkreis muß überall Sonne sein. Wie wir hier auf Erden in bezug auf unseren physischen Leib von unserer Haut umkleidet sind, so müssen wir nun in ein Geistdasein eintreten, das von der Haut umkleidet ist, die überall aus geistigen Sonnenkräften besteht. Die Vorstellung davon ist nicht ganz leicht, weil Sie sich ja von der Erde aus vorstellen: dort ist die Sonne, und die strahlt her. Da ist die Sonne Mittelpunkt, und sie strahlt in den Umkreis. Indem man in den geistigen Sonnenbereich eintritt, ist die Sonne nicht mehr da an einem Orte, sondern sie ist überall im Umkreise. Man ist in der Sonne drinnen, und die Sonne strahlt einem von der Peripherie herein. Sie ist in der Tat die geistige Haut des Menschenwesens, das man jetzt geworden ist. Und nicht außerhalb der Sonne, sondern im Innern des geistigen Sonnenbereiches hat man jetzt das, was man wiederum als Organe ansprechen muß: wie im irdischen Dasein Kopf, Herz, Gliedmaßen, wie unmittelbar nach dem Tode Mond, Merkur, Venus, so hat man jetzt als Organe in sich, was man so ansprechen muß wie Mars, Jupiter, Saturn. Man ist also jetzt Sonne und hat die Organe in sich: Mars, Jupiter, Saturn. Das sind die inneren Organe, wie hier das Herz, wie hier die Zirbeldrüse oder wie hier die Niere. Aber das alles ist ins Geistige metamorphosiert. Und diese Organe, sie müssen erst nach und nach ausgebildet werden. Man hat sie nicht etwa gleich, wenn man aus der Seelenwelt in das Geisterland übertritt, voll ausgebildet. Sie müssen erst nach und nach ausgebildet werden. Dazu beschreiben wir nun, indem wir in das Sonnendasein eingetreten sind, nicht bloß einen Kreis, wie wir ihn während des Mondendaseins beschreiben, sondern wir beschreiben drei Kreise, so daß also dieses Sonnendasein in drei Kreisen zunächst beschrieben wird. Im ersten Kreis, der der eigentliche Marskreis ist, wird das geistige Marsorgan ausgebildet. In dem zweiten Kreis, der der eigentliche Jupiterkreis ist, wird das Jupiterorgan ausgebildet, und in dem letzten Kreis wird das Saturnorgan ausgebildet, drei Kreise, die wesentlich langsamer, wenn wir es mit der Erdenzeit vergleichen, durchlaufen werden als der Mondenkreis. Der Mondenkreis wird verhältnismäßig in schnellem Tempo durchlaufen. Diese Kreise werden in einem, wie ich morgen weiter ausführen werde, ungefähr zwölfmal langsameren Tempo durchlaufen. So daß man also einen Marskreis, einen Jupiterkreis und einen Saturnkreis beschreibt. Und während dieses ganzen Durchganges durch diese Region, in der der Mensch in der geistigen Sphärenwelt lebt, die geistigen Kräfte der Sphärenwelt mitmacht, ist der Mensch eben fortwährend tätig, wie er hier tätig ist mit den Naturkräften, so dort mit den Kräften der sogenannten höheren Hierarchien, der Wesen der höheren Hierarchien, die nur ihren äußeren Abglanz, ihre physische Offenbarung in dem Sternenhimmel haben mit Sonne und Mond, die uns für den physischen Aspekt umgeben.

[ 26 ] Der Mensch muß aber, indem er den Übergang finden soll vom Mondenbereich in den Sonnenbereich, eine Führerschaft haben. Ich habe schon hingedeutet auf diese Führerschaft. Wir haben ja gesehen, daß in der allerältesten Epoche der Menschheit diejenigen Wesen hier auf Erden gelebt haben, die sich dann in die kosmische Mondenfestung wie verschanzt, wie zurückgezogen haben. Die Wesen selber also sind solche, zu denen der Mensch erst wiederum eine Beziehung erlangt nach dem Tode. Aber es sind Nachfolger dieser Wesenheiten geblieben, welche von Zeit zu Zeit dann in den älteren nachfolgenden Epochen der Menschheit auf Erden erschienen sind. Im Orient hat man diese Wesenheiten die Bodhisattvas genannt. Die erschienen wohl im Menschenleibe verkörpert, waren aber dennoch die Nachkommen derjenigen Wesenheiten, die sich dann im Monde verschanzten. So daß das Leben der Bodhisattvas eigentlich verfließt in Gemeinschaft mit den in der kosmischen Mondenfestung lebenden Wesenheiten. Da liegen die Quellen ihrer Kraft, da liegen die Quellen ihrer Gedanken. Und sie waren es, die dann den Menschen Führer waren, ihnen den Übergang möglich gemacht haben durch das, was sie auf Erden sie lehrten, so daß die Menschen die Kraft hatten, als sie an das Ende der Mondenregion kamen, in die Sonnenregion überzugehen.

[ 26 ] Der Mensch muß aber, indem er den Übergang finden soll vom Mondenbereich in den Sonnenbereich, eine Führerschaft haben. Ich habe schon hingedeutet auf diese Führerschaft. Wir haben ja gesehen, daß in der allerältesten Epoche der Menschheit diejenigen Wesen hier auf Erden gelebt haben, die sich dann in die kosmische Mondenfestung wie verschanzt, wie zurückgezogen haben. Die Wesen selber also sind solche, zu denen der Mensch erst wiederum eine Beziehung erlangt nach dem Tode. Aber es sind Nachfolger dieser Wesenheiten geblieben, welche von Zeit zu Zeit dann in den älteren nachfolgenden Epochen der Menschheit auf Erden erschienen sind. Im Orient hat man diese Wesenheiten die Bodhisattvas genannt. Die erschienen wohl im Menschenleibe verkörpert, waren aber dennoch die Nachkommen derjenigen Wesenheiten, die sich dann im Monde verschanzten. So daß das Leben der Bodhisattvas eigentlich verfließt in Gemeinschaft mit den in der kosmischen Mondenfestung lebenden Wesenheiten. Da liegen die Quellen ihrer Kraft, da liegen die Quellen ihrer Gedanken. Und sie waren es, die dann den Menschen Führer waren, ihnen den Übergang möglich gemacht haben durch das, was sie auf Erden sie lehrten, so daß die Menschen die Kraft hatten, als sie an das Ende der Mondenregion kamen, in die Sonnenregion überzugehen.

[ 27 ] Wir werden nun in den nächsten Vorträgen sehen, wie das im Laufe der Menschheitsentwickelung auf Erden eben unmöglich geworden ist, und wie vom Sonnenwesen selber hat herunterkommen müssen das Christus-Wesen, um das Mysterium von Golgatha zu vollbringen, damit der Mensch durch seine Christus-Lehre, durch die Lehre von dem Mysterium von Golgatha auf der Erde die starke Kraft empfängt, den Übergang aus der Seelenwelt in das Geisterland, aus der Mondenregion in die Sonnenregion zu gewinnen.

[ 27 ] Wir werden nun in den nächsten Vorträgen sehen, wie das im Laufe der Menschheitsentwickelung auf Erden eben unmöglich geworden ist, und wie vom Sonnenwesen selber hat herunterkommen müssen das Christus-Wesen, um das Mysterium von Golgatha zu vollbringen, damit der Mensch durch seine Christus-Lehre, durch die Lehre von dem Mysterium von Golgatha auf der Erde die starke Kraft empfängt, den Übergang aus der Seelenwelt in das Geisterland, aus der Mondenregion in die Sonnenregion zu gewinnen.

[ 28 ] Und während in alten Zeiten der Erdenentwickelung dasjenige, was aus der Mondenregion mit der Erde innig verbunden war, eigentlich für das Spirituelle der Erde gesorgt hat, trat, «als die Zeit erfüllet war», nachdem das erste Drittel der vierten nachatlantischen Epoche verlaufen war, in der Erdenentwickelung selber an die Stelle der direkten oder indirekten Mondenwirkung — als noch in den Wesen die Bodhisattvas wirkten — die Wirkung des Mysteriums von Golgatha, die Christus-Wirkung ein. Die Christus-Wirkung war umgeben von der zwölffachen Bodhisattva-Wirkung, was angedeutet ist, aber eben auch wirklich ist, durch die zwölf Apostel in der Umgebung des Christus; so daß also der Christus, der im Leibe des Jesus verkörpert ist, die Kraft ist, die nun, von dem geistigen Sonnendasein ausgehend, mit der Erde sich verbunden hat.

[ 28 ] Und während in alten Zeiten der Erdenentwickelung dasjenige, was aus der Mondenregion mit der Erde innig verbunden war, eigentlich für das Spirituelle der Erde gesorgt hat, trat, «als die Zeit erfüllet war», nachdem das erste Drittel der vierten nachatlantischen Epoche verlaufen war, in der Erdenentwickelung selber an die Stelle der direkten oder indirekten Mondenwirkung — als noch in den Wesen die Bodhisattvas wirkten — die Wirkung des Mysteriums von Golgatha, die Christus-Wirkung ein. Die Christus-Wirkung war umgeben von der zwölffachen Bodhisattva-Wirkung, was angedeutet ist, aber eben auch wirklich ist, durch die zwölf Apostel in der Umgebung des Christus; so daß also der Christus, der im Leibe des Jesus verkörpert ist, die Kraft ist, die nun, von dem geistigen Sonnendasein ausgehend, mit der Erde sich verbunden hat.

[ 29 ] Und wie man auf der einen Seite hinaufschauen muß zum Monde, wenn man ihn nicht bloß mit materialistischer Seele, materialistischem Geiste anglotzen will, sondern ihn verstehen will, wie man hinaufsehen muß zum Monde als einer Versammlung von geistigen Wesenheiten, die die Vergangenheit der Weltentwickelung für die Erde bedeuten, so müssen wir hinaufschauen zu der Sonne als der Versammlung derjenigen Wesen, welche die Zukunft der Erdenentwickelung bedeuten und heute auch schon die Gegenwart, und deren großer Abgesandter der Christus ist, der durch das Mysterium von Golgatha gegangen ist. Und durch das, was die Menschen durch die Beziehung zum Mysterium von Golgatha auf Erden aufnehmen, wird ihnen der Eingang ins Geisterland, das heißt, ins geistige Sonnenland möglich gemacht, um zu werden so, daß sie innerlich aufnehmen können in der Marsregion die Marsorgane, in der Jupiterregion die Jupiterorgane, in der Saturnregion die Saturnorgane, in dreifachem Kreisen, das viel langsamer verläuft als das Mondenkreisen. Nur unterliegt das auch wiederum der Weltentwickelung. Und eigentlich tritt die vollständige Erfüllung desjenigen, was ich Jetzt geschildert habe, das Werden eines Mars-, Jupiter-, Saturnmenschen, für den Menschen erst in der Zukunft ein. In der Epoche, in der wir gegenwärtig leben, ist es dem Menschen durch das Wirken der Weltenkräfte nur möglich, die Marsregion vollständig zu durchkreisen, so daß er also nach dem Tode den Marskreis vollendet und noch nicht vollständig eintreten kann in die Jupiterregion, sondern diese nur berühren kann. Er wird erst im Verlaufe des weiteren Erlebens zwischen dem Tode und einer neuen Geburt voll in die Jupiterregion eintreten können und noch später in die Saturnregion.

[ 29 ] Und wie man auf der einen Seite hinaufschauen muß zum Monde, wenn man ihn nicht bloß mit materialistischer Seele, materialistischem Geiste anglotzen will, sondern ihn verstehen will, wie man hinaufsehen muß zum Monde als einer Versammlung von geistigen Wesenheiten, die die Vergangenheit der Weltentwickelung für die Erde bedeuten, so müssen wir hinaufschauen zu der Sonne als der Versammlung derjenigen Wesen, welche die Zukunft der Erdenentwickelung bedeuten und heute auch schon die Gegenwart, und deren großer Abgesandter der Christus ist, der durch das Mysterium von Golgatha gegangen ist. Und durch das, was die Menschen durch die Beziehung zum Mysterium von Golgatha auf Erden aufnehmen, wird ihnen der Eingang ins Geisterland, das heißt, ins geistige Sonnenland möglich gemacht, um zu werden so, daß sie innerlich aufnehmen können in der Marsregion die Marsorgane, in der Jupiterregion die Jupiterorgane, in der Saturnregion die Saturnorgane, in dreifachem Kreisen, das viel langsamer verläuft als das Mondenkreisen. Nur unterliegt das auch wiederum der Weltentwickelung. Und eigentlich tritt die vollständige Erfüllung desjenigen, was ich Jetzt geschildert habe, das Werden eines Mars-, Jupiter-, Saturnmenschen, für den Menschen erst in der Zukunft ein. In der Epoche, in der wir gegenwärtig leben, ist es dem Menschen durch das Wirken der Weltenkräfte nur möglich, die Marsregion vollständig zu durchkreisen, so daß er also nach dem Tode den Marskreis vollendet und noch nicht vollständig eintreten kann in die Jupiterregion, sondern diese nur berühren kann. Er wird erst im Verlaufe des weiteren Erlebens zwischen dem Tode und einer neuen Geburt voll in die Jupiterregion eintreten können und noch später in die Saturnregion.

[ 30 ] Dafür aber, daß der Mensch, weil er noch nicht in die Jupiterregion eintreten kann, dennoch auch schon heute während der Zeit zwischen seinem Tode und einer neuen Geburt etwas von den Kräften von Jupiter und Saturn empfängt, sind eingestreut zwischen Mars und Jupiter die vielen Planetoiden, die so von den Astronomen ihrem äußeren Dasein nach immer wiederum entdeckt werden, die aber diejenige Region sind, die der Mensch auch nach dem Tode in bezug auf das Geistige passiert, weil er noch nicht nach dem Jupiter hin kann. Und diese Planetoiden haben das Eigentümliche, daß sie gewissermaßen in ihren geistigen Wesenheiten Kolonien sind von Jupiter und Saturn. Wesen von Jupiter und Saturn sind zurückgegangen zu den Planetoiden. Und der Mensch trifft deshalb gewissermaßen vorher, bevor er schon reif ist zum Erdendasein, in der Planetoidenregion, die unserem Weltenall eingestreut ist, dasjenige, was ihm vorläufig, bevor er in die Jupiterund Saturnregion eintreten kann, eine Art Ersatz sein kann. So daß der Mensch im wesentlichen jetzt in der Zeit, nachdem er durch den Tod und eine neue Geburt gegangen ist, also wieder geboren ist, die Marsorganisation durchgemacht hat, und von Jupiter- und Saturnkräften dasjenige, was in der Planetoidenregion kolonisiert ist, aufgenommen hat; mit den Nachwirkungen davon, die wir noch kennenlernen werden, betritt: der Mensch nun das neue Erdendasein, wenn er wieder geboren wird.

[ 30 ] Dafür aber, daß der Mensch, weil er noch nicht in die Jupiterregion eintreten kann, dennoch auch schon heute während der Zeit zwischen seinem Tode und einer neuen Geburt etwas von den Kräften von Jupiter und Saturn empfängt, sind eingestreut zwischen Mars und Jupiter die vielen Planetoiden, die so von den Astronomen ihrem äußeren Dasein nach immer wiederum entdeckt werden, die aber diejenige Region sind, die der Mensch auch nach dem Tode in bezug auf das Geistige passiert, weil er noch nicht nach dem Jupiter hin kann. Und diese Planetoiden haben das Eigentümliche, daß sie gewissermaßen in ihren geistigen Wesenheiten Kolonien sind von Jupiter und Saturn. Wesen von Jupiter und Saturn sind zurückgegangen zu den Planetoiden. Und der Mensch trifft deshalb gewissermaßen vorher, bevor er schon reif ist zum Erdendasein, in der Planetoidenregion, die unserem Weltenall eingestreut ist, dasjenige, was ihm vorläufig, bevor er in die Jupiterund Saturnregion eintreten kann, eine Art Ersatz sein kann. So daß der Mensch im wesentlichen jetzt in der Zeit, nachdem er durch den Tod und eine neue Geburt gegangen ist, also wieder geboren ist, die Marsorganisation durchgemacht hat, und von Jupiter- und Saturnkräften dasjenige, was in der Planetoidenregion kolonisiert ist, aufgenommen hat; mit den Nachwirkungen davon, die wir noch kennenlernen werden, betritt: der Mensch nun das neue Erdendasein, wenn er wieder geboren wird.

[ 31 ] Wie nun dieses Leben zwischen dem Tode und einer neuen Geburt, das ich Ihnen so in seiner Beziehung zur Sternenwelt charakterisieren konnte, weiter zu charakterisieren ist, davon dann morgen.

[ 31 ] Wie nun dieses Leben zwischen dem Tode und einer neuen Geburt, das ich Ihnen so in seiner Beziehung zur Sternenwelt charakterisieren konnte, weiter zu charakterisieren ist, davon dann morgen.