Experiencing the Course of the Year
in Four Cosmic Imaginations
GA 229
7 October 1923, Dornach
Translate the original German text into any language:
Versions Available:
Das Miterleben des Jahreslaufes
Dritter Vortrag
Dritter Vortrag
[ 1 ] Wir fahren in der Betrachtung des Jahreslaufes von den Gesichtspunkten, die wir gestern und vorgestern begonnen haben, fort. Wir müssen uns klar darüber sein, wie zur Tiefwinterzeit die Erde gegenüber dem Kosmos eigentlich ein abgeschlossenes Wesen wird. Die Erde wird sozusagen während des Winters ganz Erde, ihre Erdennatur konzentriert sie. Während der Hochsommerzeit — um diesen Gegensatz zur Erklärung hinzuzufügen — ist die Erde an den Kosmos hingegeben, lebt das Leben des Kosmos mit. Und zwischendrinnen, für die Frühlings- und Herbsteszeit, ist immer ein Ausgleich zwischen diesen beiden Extremen vorhanden. Das alles hat aber die denkbar tiefste Bedeutung für das ganze Leben der Erde. Natürlich bezieht sich auch das, was ich sagen werde, immer auf denjenigen Teil der Erdoberfläche, wo eben entsprechend das Hinübergehen des Winters zum Frühling stattfindet.
[ 1 ] Wir fahren in der Betrachtung des Jahreslaufes von den Gesichtspunkten, die wir gestern und vorgestern begonnen haben, fort. Wir müssen uns klar darüber sein, wie zur Tiefwinterzeit die Erde gegenüber dem Kosmos eigentlich ein abgeschlossenes Wesen wird. Die Erde wird sozusagen während des Winters ganz Erde, ihre Erdennatur konzentriert sie. Während der Hochsommerzeit — um diesen Gegensatz zur Erklärung hinzuzufügen — ist die Erde an den Kosmos hingegeben, lebt das Leben des Kosmos mit. Und zwischendrinnen, für die Frühlings- und Herbsteszeit, ist immer ein Ausgleich zwischen diesen beiden Extremen vorhanden. Das alles hat aber die denkbar tiefste Bedeutung für das ganze Leben der Erde. Natürlich bezieht sich auch das, was ich sagen werde, immer auf denjenigen Teil der Erdoberfläche, wo eben entsprechend das Hinübergehen des Winters zum Frühling stattfindet.
[ 2 ] Gehen wir zunächst, wie wir das in diesen Tagen immer getan haben, von der Betrachtung des rein Materiellen aus, und betrachten wir dasjenige, was wir als das Wichtigste für die Winterzeit in Anspruch nehmen mußten: die Ablagerungen, das Salzartige. Betrachten wir das zunächst, und zwar in einer für das ganze Wesen der Erde bedeutsamsten Erscheinung, in den Kalkablagerungen. Sie brauchen ja nur hier hinauszugehen, wo Sie überall umgeben sind von den Jurakalkbildungen, und Sie haben sozusagen das alles, was ich Ihnen zunächst im Anfang der Betrachtung zu beschreiben habe, vor sich.
[ 2 ] Gehen wir zunächst, wie wir das in diesen Tagen immer getan haben, von der Betrachtung des rein Materiellen aus, und betrachten wir dasjenige, was wir als das Wichtigste für die Winterzeit in Anspruch nehmen mußten: die Ablagerungen, das Salzartige. Betrachten wir das zunächst, und zwar in einer für das ganze Wesen der Erde bedeutsamsten Erscheinung, in den Kalkablagerungen. Sie brauchen ja nur hier hinauszugehen, wo Sie überall umgeben sind von den Jurakalkbildungen, und Sie haben sozusagen das alles, was ich Ihnen zunächst im Anfang der Betrachtung zu beschreiben habe, vor sich.
[ 3 ] So äußerlich betrachtet, ist es ja der Fall, daß dem Menschen eben Kalk Kalk ist, und es ist ja wirklich zu den verschiedenen Zeiten für das rein äußerliche Auge kein beträchtlicher Unterschied zwischen sozusagen dem Winterkalk und dem Frühlingskalk. Aber diese Unterschiedslosigkeit ist doch in gewisser Beziehung auch nur wiederum für jenen Standpunkt vorhanden, den ich charakterisierte als den Flohstandpunkt. Die Metamorphosen des Kalkes erscheinen eben erst, wenn man gewissermaßen sich weiter in den Kosmos hinausbegibt in der Betrachtung. Und da tritt ein feiner Unterschied auf zwischen dem Winterkalk und dem Frühlingskalk, gerade dieser wichtigsten Ablagerung in unserem Erdboden. Der Winterkalk ist sozusagen eine in sich zufriedene Wesenheit — wir dürfen ja nach den mannigfaltigsten Betrachtungen, die wir hier angestellt haben, weil wir wissen, daß im Grunde genommen überall Seele und Geist zu finden ist, von solchen Dingen wie von belebten, beseelten Wesen sprechen —, der Winterkalk ist gewissermaßen eine in sich zufriedene Wesenheit.
[ 3 ] So äußerlich betrachtet, ist es ja der Fall, daß dem Menschen eben Kalk Kalk ist, und es ist ja wirklich zu den verschiedenen Zeiten für das rein äußerliche Auge kein beträchtlicher Unterschied zwischen sozusagen dem Winterkalk und dem Frühlingskalk. Aber diese Unterschiedslosigkeit ist doch in gewisser Beziehung auch nur wiederum für jenen Standpunkt vorhanden, den ich charakterisierte als den Flohstandpunkt. Die Metamorphosen des Kalkes erscheinen eben erst, wenn man gewissermaßen sich weiter in den Kosmos hinausbegibt in der Betrachtung. Und da tritt ein feiner Unterschied auf zwischen dem Winterkalk und dem Frühlingskalk, gerade dieser wichtigsten Ablagerung in unserem Erdboden. Der Winterkalk ist sozusagen eine in sich zufriedene Wesenheit — wir dürfen ja nach den mannigfaltigsten Betrachtungen, die wir hier angestellt haben, weil wir wissen, daß im Grunde genommen überall Seele und Geist zu finden ist, von solchen Dingen wie von belebten, beseelten Wesen sprechen —, der Winterkalk ist gewissermaßen eine in sich zufriedene Wesenheit.
[ 4 ] Dieser Winterkalk ist, wenn man sich in sein Wesen intuitiv vertieft, so wie das in meinem Buche «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» für die Intuition gemeint ist, eigentlich durchdrungen von dem mannigfaltigsten Geistigen. Es sind ja die Elementarwesen, die in dem Irdischen leben. Er ist durchgeistigt. Aber er ist gewissermaßen so zufrieden, wie ein Menschenkopf zufrieden ist, wenn er eben ein wichtiges Problem gelöst hat und froh ist, daß er nun Gedanken hat, die diese Lösung bedeuten. Man nimmt, weil man ja in der Intuition überall auch gefühlsmäßig wahrnimmt, eben im ganzen Umfange der irdischen Kalkbildung während der Winterzeit innere Befriedigung wahr.
[ 4 ] Dieser Winterkalk ist, wenn man sich in sein Wesen intuitiv vertieft, so wie das in meinem Buche «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» für die Intuition gemeint ist, eigentlich durchdrungen von dem mannigfaltigsten Geistigen. Es sind ja die Elementarwesen, die in dem Irdischen leben. Er ist durchgeistigt. Aber er ist gewissermaßen so zufrieden, wie ein Menschenkopf zufrieden ist, wenn er eben ein wichtiges Problem gelöst hat und froh ist, daß er nun Gedanken hat, die diese Lösung bedeuten. Man nimmt, weil man ja in der Intuition überall auch gefühlsmäßig wahrnimmt, eben im ganzen Umfange der irdischen Kalkbildung während der Winterzeit innere Befriedigung wahr.
[ 5 ] Nicht wahr, wenn man unter dem Wasser schwimmen würde, würde man überall Wasser wahrnehmen. Wenn man sich geistig im Verlauf der Kalkbildungen bewegt, nimmt man überall während der Winterzeit Befriedigung wahr, die sich auslebt in inneren Durchlebungen, Durchdringungen dieses Winterkalkes mit sich lebendig verwandelnden Gebilden, die in Imaginationen erscheinen, lebendig sich verwandelnden Gebilden geistiger Art. Wenn es aber gegen den Frühling zu geht, namentlich wenn der März kommt, dann wird der Kalk in bezug auf seine geistigen Eigenschaften, wir dürfen sagen, dumpf. Er hat nicht mehr diese geistigen Eigenschaften, weil ja, wie Sie aus den vorigen Darstellungen wissen, die Elementarwesen durch eine Art geistig-kosmischer Atmung ihren Weg hinaus in das Weltenall nehmen. Er wird dumpf in bezug auf seine denkerisch-geistigen Eigenschaften. Aber das Merkwürdige ist, er wird jetzt begierdenhaft. Er entwickelt eine Art von innerer Lebendigkeit. Es ist immer mehr und mehr ein feines Leben vorhanden in dem Kalk, und dieses Leben in dem Kalk wird um so innerlich bewegter gegen den Frühling, und dann weiter auch gegen den Sommer zu, je mehr die Pflanzen heraus sprießen.
[ 5 ] Nicht wahr, wenn man unter dem Wasser schwimmen würde, würde man überall Wasser wahrnehmen. Wenn man sich geistig im Verlauf der Kalkbildungen bewegt, nimmt man überall während der Winterzeit Befriedigung wahr, die sich auslebt in inneren Durchlebungen, Durchdringungen dieses Winterkalkes mit sich lebendig verwandelnden Gebilden, die in Imaginationen erscheinen, lebendig sich verwandelnden Gebilden geistiger Art. Wenn es aber gegen den Frühling zu geht, namentlich wenn der März kommt, dann wird der Kalk in bezug auf seine geistigen Eigenschaften, wir dürfen sagen, dumpf. Er hat nicht mehr diese geistigen Eigenschaften, weil ja, wie Sie aus den vorigen Darstellungen wissen, die Elementarwesen durch eine Art geistig-kosmischer Atmung ihren Weg hinaus in das Weltenall nehmen. Er wird dumpf in bezug auf seine denkerisch-geistigen Eigenschaften. Aber das Merkwürdige ist, er wird jetzt begierdenhaft. Er entwickelt eine Art von innerer Lebendigkeit. Es ist immer mehr und mehr ein feines Leben vorhanden in dem Kalk, und dieses Leben in dem Kalk wird um so innerlich bewegter gegen den Frühling, und dann weiter auch gegen den Sommer zu, je mehr die Pflanzen heraus sprießen.
[ 6 ] Die Dinge spielen sich natürlich nicht im Groben ab, sondern im Feinen, im Intimen, aber sie spielen sich ab. Die Pflanzen, die herauswachsen, entziehen nämlich dem Kalk etwas von Wasser und etwas von Kohlensäure, namentlich dem in der Erde verteilten Kalk, und das entbehrt er. Und das bedeutet für ihn ein innerliches Lebendigwerden. Er wird lebendig. Dadurch aber, daß dieser Kalk innerlich lebendig wird, erlangt er eine ungeheure Anziehungskraft für die ahrimanischen Wesen. Diese ahrimanischen Wesen bekommen jedesmal, wenn es gegen den Frühling zu geht, Hoffnungen. Sie haben eigentlich gegenüber der Natur keine besonderen Hoffnungen sonst, weil sie eigentlich ihr Wesen nur innerhalb des Menschen treiben können. In der animalischen Natur des Menschen können diese ahrimanischen Wesen sonst wirken. Aber wenn es gegen den Frühling zu geht, dann gibt ihnen der Eindruck, den der Frühlingskalk auf sie macht, die Meinung, daß sie in die allgemeine Natur hinaus ihre Drachennatur entfalten können, und daß sie dadurch, daß sie den Frühlingskalk lebendig finden, auch die Möglichkeit gewinnen können, Astralisches aus dem Weltenall anzuziehen, um diesen lebendigen Kalk zu beseelen, mit Seele zu durchdringen. So daß also, wenn es gegen den März zu geht, für den wirklichen seherischen Naturbeobachter sich dieses merkwürdige Schauspiel ergibt: Man sieht überall, wie die Hoffnungen der ahrimanischen Wesen in Imaginationen über die Erde hinüberspielen, ich möchte sagen, wie ein geistiger Wind, der alles überweht, und man sieht, wie sich nun die ahrimanischen Wesen anstrengen, von oben herunter gewissermaßen einen Regen des Astralischen hervorzurufen. Dieser Regen des Astralischen, den sie da hervorrufen wollen, der würde, wenn sie es könnten — sie streben es immer mit allen möglichen Kräften an —, die Erde während der Sommerzeit wenigstens teilweise, soweit sie Kalk ist, in ein beseeltes lebendiges Wesen verwandeln. Und das streben die ahrimanischen Wesen in jedem Frühling an, die Erde in ein beseeltes lebendiges Wesen zu verwandeln. So daß also, wenn irgendein Wesen dann im Herbst seinen Fuß auf die Erde setzen würde, die Erde Schmerz empfinden würde vom bloßen Daraufsetzen des Fußes im Herbst.
[ 6 ] Die Dinge spielen sich natürlich nicht im Groben ab, sondern im Feinen, im Intimen, aber sie spielen sich ab. Die Pflanzen, die herauswachsen, entziehen nämlich dem Kalk etwas von Wasser und etwas von Kohlensäure, namentlich dem in der Erde verteilten Kalk, und das entbehrt er. Und das bedeutet für ihn ein innerliches Lebendigwerden. Er wird lebendig. Dadurch aber, daß dieser Kalk innerlich lebendig wird, erlangt er eine ungeheure Anziehungskraft für die ahrimanischen Wesen. Diese ahrimanischen Wesen bekommen jedesmal, wenn es gegen den Frühling zu geht, Hoffnungen. Sie haben eigentlich gegenüber der Natur keine besonderen Hoffnungen sonst, weil sie eigentlich ihr Wesen nur innerhalb des Menschen treiben können. In der animalischen Natur des Menschen können diese ahrimanischen Wesen sonst wirken. Aber wenn es gegen den Frühling zu geht, dann gibt ihnen der Eindruck, den der Frühlingskalk auf sie macht, die Meinung, daß sie in die allgemeine Natur hinaus ihre Drachennatur entfalten können, und daß sie dadurch, daß sie den Frühlingskalk lebendig finden, auch die Möglichkeit gewinnen können, Astralisches aus dem Weltenall anzuziehen, um diesen lebendigen Kalk zu beseelen, mit Seele zu durchdringen. So daß also, wenn es gegen den März zu geht, für den wirklichen seherischen Naturbeobachter sich dieses merkwürdige Schauspiel ergibt: Man sieht überall, wie die Hoffnungen der ahrimanischen Wesen in Imaginationen über die Erde hinüberspielen, ich möchte sagen, wie ein geistiger Wind, der alles überweht, und man sieht, wie sich nun die ahrimanischen Wesen anstrengen, von oben herunter gewissermaßen einen Regen des Astralischen hervorzurufen. Dieser Regen des Astralischen, den sie da hervorrufen wollen, der würde, wenn sie es könnten — sie streben es immer mit allen möglichen Kräften an —, die Erde während der Sommerzeit wenigstens teilweise, soweit sie Kalk ist, in ein beseeltes lebendiges Wesen verwandeln. Und das streben die ahrimanischen Wesen in jedem Frühling an, die Erde in ein beseeltes lebendiges Wesen zu verwandeln. So daß also, wenn irgendein Wesen dann im Herbst seinen Fuß auf die Erde setzen würde, die Erde Schmerz empfinden würde vom bloßen Daraufsetzen des Fußes im Herbst.
[ 7 ] Nun, dieses Streben, diese Illusion, die ist in jedem Frühling bei den ahrimanischen Wesen vorhanden und wird in jedem Frühling vernichtet. Gewiß, vom menschlichen Standpunkte aus kann man sagen: Nun müßten die ahrimanischen Wesen schon so gescheit geworden sein, daß sie diese Hoffnungen aufgeben. — Aber so ist es eben nicht in der Welt, wie der Mensch es sich vorstellt, sondern es ist einfach eine Tatsache, daß diese ahrimanischen Wesen jeden Frühling wiederum neue Hoffnungen schöpfen, die Erde in ein beseeltes lebendiges Wesen durch einen astralischen Regen von oben herunter verwandeln zu können. Diese Illusionen werden jedes Jahr zerstört.
[ 7 ] Nun, dieses Streben, diese Illusion, die ist in jedem Frühling bei den ahrimanischen Wesen vorhanden und wird in jedem Frühling vernichtet. Gewiß, vom menschlichen Standpunkte aus kann man sagen: Nun müßten die ahrimanischen Wesen schon so gescheit geworden sein, daß sie diese Hoffnungen aufgeben. — Aber so ist es eben nicht in der Welt, wie der Mensch es sich vorstellt, sondern es ist einfach eine Tatsache, daß diese ahrimanischen Wesen jeden Frühling wiederum neue Hoffnungen schöpfen, die Erde in ein beseeltes lebendiges Wesen durch einen astralischen Regen von oben herunter verwandeln zu können. Diese Illusionen werden jedes Jahr zerstört.
[ 8 ] Aber der Mensch bleibt sozusagen nicht ungefährdet unter diesen Illusionen. Der Mensch genießt ja diejenigen Naturprodukte, die in dieser Atmosphäre von Hoffnungen und Illusionen gedeihen, und es ist eigentlich im Grunde genommen eine Naivität des Menschen, wenn er glaubt, sein Brot zu essen aus bloßem gemahlenen und gebackenen Korn. In diesem gemahlenen und gebackenen Korn drinnen sind die Illusionen der ahrimanischen Wesenheiten und die Hoffnungen der ahrimanischen Wesenheiten. Draußen werden sie zerstört. Um so mehr erwacht nun in den ahrimanischen Wesenheiten die Sehnsucht, da, wo schon Seele ist, im Menschen, mit dem, was sie wollen, ihr Ziel zu erreichen. So daß der Mensch eigentlich jeden Frühling, wenn das auch alles sich im Intimen abspielt, tatsächlich gefährdet ist, den ahrimanischen Wesenheiten zum Opfer zu fallen. Der Mensch ist wirklich im Frühling in dieser Beziehung allen ahrimanischen Kraftwirkungen im Kosmos viel mehr ausgesetzt, als er es in einer andern Jahreszeit ist.
[ 8 ] Aber der Mensch bleibt sozusagen nicht ungefährdet unter diesen Illusionen. Der Mensch genießt ja diejenigen Naturprodukte, die in dieser Atmosphäre von Hoffnungen und Illusionen gedeihen, und es ist eigentlich im Grunde genommen eine Naivität des Menschen, wenn er glaubt, sein Brot zu essen aus bloßem gemahlenen und gebackenen Korn. In diesem gemahlenen und gebackenen Korn drinnen sind die Illusionen der ahrimanischen Wesenheiten und die Hoffnungen der ahrimanischen Wesenheiten. Draußen werden sie zerstört. Um so mehr erwacht nun in den ahrimanischen Wesenheiten die Sehnsucht, da, wo schon Seele ist, im Menschen, mit dem, was sie wollen, ihr Ziel zu erreichen. So daß der Mensch eigentlich jeden Frühling, wenn das auch alles sich im Intimen abspielt, tatsächlich gefährdet ist, den ahrimanischen Wesenheiten zum Opfer zu fallen. Der Mensch ist wirklich im Frühling in dieser Beziehung allen ahrimanischen Kraftwirkungen im Kosmos viel mehr ausgesetzt, als er es in einer andern Jahreszeit ist.
[ 9 ] Etwas anderes findet statt, wenn wir den Blick hinaufrichten. Richten wir den Blick hinauf, da hinauf, wo also die Elementarwesen der Erde aufsteigen, wo sie sich dann verbinden mit den Wolkenbildungen, wo sie eine innere Regsamkeit annehmen, welche dem planetarischen Leben unterworfen ist, dann ergibt sich vor allen Dingen, gerade wiederum, wenn es gegen den März zu geht, wenn da unten die ahrimanischen Wesenheiten ihr Wesen treiben, etwas anderes. Da kommen die Elementarwesen hinauf; was sonst innerhalb der Erde an rein Geistigem ist, an Nichtmateriellem, was aber sich im Materiellen auslebt, das wird da hinaufversetzt in die Region, wo Dunst, Luft, Wärme ist. Und da wird alles das, was nun in den sich regenden Elementarwesen geschieht, wiederum da oben durchsetzt von den luziferischen Wesenheiten. So wie unten die ahrimanischen Wesenheiten ihre Hoffnungen bekommen und ihre Illusionen durchmachen, so machen oben die luziferischen Wesenheiten ihre Hoffnungen und ihre Illusionen durch.
[ 9 ] Etwas anderes findet statt, wenn wir den Blick hinaufrichten. Richten wir den Blick hinauf, da hinauf, wo also die Elementarwesen der Erde aufsteigen, wo sie sich dann verbinden mit den Wolkenbildungen, wo sie eine innere Regsamkeit annehmen, welche dem planetarischen Leben unterworfen ist, dann ergibt sich vor allen Dingen, gerade wiederum, wenn es gegen den März zu geht, wenn da unten die ahrimanischen Wesenheiten ihr Wesen treiben, etwas anderes. Da kommen die Elementarwesen hinauf; was sonst innerhalb der Erde an rein Geistigem ist, an Nichtmateriellem, was aber sich im Materiellen auslebt, das wird da hinaufversetzt in die Region, wo Dunst, Luft, Wärme ist. Und da wird alles das, was nun in den sich regenden Elementarwesen geschieht, wiederum da oben durchsetzt von den luziferischen Wesenheiten. So wie unten die ahrimanischen Wesenheiten ihre Hoffnungen bekommen und ihre Illusionen durchmachen, so machen oben die luziferischen Wesenheiten ihre Hoffnungen und ihre Illusionen durch.
[ 10 ] Wenn wir genauer eingehen auf die Natur der ahrimanischen Wesenheiten, so ist diese eigentlich ätherisch. Und es fehlt den ahrimanischen Wesenheiten, die eigentlich die von Michael gestürzten Wesenheiten sind, die Möglichkeit, sich so zu entfalten, daß sie auf andere Art als durch den lebendig-begehrlich gewordenen Kalk Herrschaft bekommen könnten über die Erde.
[ 10 ] Wenn wir genauer eingehen auf die Natur der ahrimanischen Wesenheiten, so ist diese eigentlich ätherisch. Und es fehlt den ahrimanischen Wesenheiten, die eigentlich die von Michael gestürzten Wesenheiten sind, die Möglichkeit, sich so zu entfalten, daß sie auf andere Art als durch den lebendig-begehrlich gewordenen Kalk Herrschaft bekommen könnten über die Erde.
[ 11 ] Die luziferischen Wesenheiten da oben, sie durchströmen und durchsetzen dasjenige, was da hinaufgezogen ist und sich nun in den oberen Elementen der Erde regsam macht. Sie durchsetzen das, und sie sind eigentlich, diese luziferischen Wesen, rein astralischer Natur. Sie bekommen nun die Hoffnung, durch alles das, was da im Frühling anfängt hinaufzustreben, ihre astralische Natur durchsetzen zu können . mit ätherischer Natur und eine Ätherhülle der Erde hervorzurufen, die aber dann bewohnt werden könnte von ihnen selber.
[ 11 ] Die luziferischen Wesenheiten da oben, sie durchströmen und durchsetzen dasjenige, was da hinaufgezogen ist und sich nun in den oberen Elementen der Erde regsam macht. Sie durchsetzen das, und sie sind eigentlich, diese luziferischen Wesen, rein astralischer Natur. Sie bekommen nun die Hoffnung, durch alles das, was da im Frühling anfängt hinaufzustreben, ihre astralische Natur durchsetzen zu können . mit ätherischer Natur und eine Ätherhülle der Erde hervorzurufen, die aber dann bewohnt werden könnte von ihnen selber.


[ 12 ] Man kann also sagen: Die ahrimanischen Wesen streben danach, die Erde astralisch zu beseelen (Tafel III, rötlich); die luziferischen Wesenheiten streben danach, von oben herunter das Ätherische in ihr Wesen aufzunehmen (Blau mit Gelb).
[ 12 ] Man kann also sagen: Die ahrimanischen Wesen streben danach, die Erde astralisch zu beseelen (Tafel III, rötlich); die luziferischen Wesenheiten streben danach, von oben herunter das Ätherische in ihr Wesen aufzunehmen (Blau mit Gelb).
[ 13 ] Wenn im Frühling nun die Pflanzen zu sprießen beginnen, so assimilieren sie Kohlensäure, ziehen Kohlensäure ein. Und diese Kohlensäure ist etwas, was ja, weil die Pflanzendecke da ist, gewissermaßen im Frühling in einer höheren Region wirkt als im Winter; sie zieht sich hinauf, die Kohlensäure, nämlich in die Region, welche die Region der Pflanzen ist. Wenn also im Frühling die Pflanzen zu sprießen beginnen, dann wird diese Kohlensäure angezogen von den luziferischen Wesenheiten. Und während die ahrimanischen Wesenheiten eine Art astralischen Regens anstreben, um den lebendigen Kalk auch zu beseelen, erstreben die luziferischen Wesenheiten eine Kohlensäureerhebung, eine Art Kohlensäureverdunsten von der Erde aus nach oben hin (siehe Tafel III, blau). Wenn sie das zuwege bringen würden, so würde auf Erden das Atmen aufhören müssen, und sie würden alles das, was der Mensch an sich hat ohne den physischen Atem, sein Ätherisches, hinaufziehen, und durch ihre Verbindung mit dem Ätherischen des Menschen würden sie in die Lage kommen, ätherische Wesenheiten zu werden, während sie so nur astralische Wesenheiten sind. So daß — mit Vernichtung dessen, was unten an Menschlichem und Tierischem ist — da oben eine Hülle von äthetrischen Engelwesen sein würde. Das ist wiederum etwas, was, wenn der März, Ende März kommt, die luziferischen Geister anstreben und erhoflen. Sie erhoffen, die ganze Erde eigentlich in eine solche feine Erdenschale zu verwandeln, in der sie, verdichtet durch die Äthernatur der Menschen, ihr Wesen treiben können.
[ 13 ] Wenn im Frühling nun die Pflanzen zu sprießen beginnen, so assimilieren sie Kohlensäure, ziehen Kohlensäure ein. Und diese Kohlensäure ist etwas, was ja, weil die Pflanzendecke da ist, gewissermaßen im Frühling in einer höheren Region wirkt als im Winter; sie zieht sich hinauf, die Kohlensäure, nämlich in die Region, welche die Region der Pflanzen ist. Wenn also im Frühling die Pflanzen zu sprießen beginnen, dann wird diese Kohlensäure angezogen von den luziferischen Wesenheiten. Und während die ahrimanischen Wesenheiten eine Art astralischen Regens anstreben, um den lebendigen Kalk auch zu beseelen, erstreben die luziferischen Wesenheiten eine Kohlensäureerhebung, eine Art Kohlensäureverdunsten von der Erde aus nach oben hin (siehe Tafel III, blau). Wenn sie das zuwege bringen würden, so würde auf Erden das Atmen aufhören müssen, und sie würden alles das, was der Mensch an sich hat ohne den physischen Atem, sein Ätherisches, hinaufziehen, und durch ihre Verbindung mit dem Ätherischen des Menschen würden sie in die Lage kommen, ätherische Wesenheiten zu werden, während sie so nur astralische Wesenheiten sind. So daß — mit Vernichtung dessen, was unten an Menschlichem und Tierischem ist — da oben eine Hülle von äthetrischen Engelwesen sein würde. Das ist wiederum etwas, was, wenn der März, Ende März kommt, die luziferischen Geister anstreben und erhoflen. Sie erhoffen, die ganze Erde eigentlich in eine solche feine Erdenschale zu verwandeln, in der sie, verdichtet durch die Äthernatur der Menschen, ihr Wesen treiben können.
[ 14 ] Wenn die ahrimanischen Wesenheiten ihre Hoffnungen erfüllt bekämen, dann müßte die ganze Menschheit sich allmählich auf Erden auflösen. Die Erde würde den Menschen aufnehmen. Es würde zuletzt entstehen aus der Erde — das ist auch die Absicht Ahrimans eine große Wesenheit, in der alle Menschen gewissermaßen aufgelöst wären. Sie wären verbunden mit dieser großen einheitlichen Erdenwesenheit. Aber der Übergang zu diesem Verbundensein mit dieser Erdenwesenheit würde darin bestehen, daß der Mensch zunächst in seinem ganzen Organismus immer ähnlicher und ähnlicher würde dem lebendigen Kalk. Er würde lebendigen Kalk mit seinem Organismus verbinden und immer mehr verkalken. Er würde dadurch metamorphosieren, umwandeln seine Gestalt in eine Gestalt, die dann ganz anders aussehen würde, die etwa so aussehen würde: eine sklerotisierte Gestalt mit einer Art Fledermausflügeln und diesem Kopf (siehe Tafel IV). Die würde eben in der Lage sein, sich allmählich in dem Irdischen aufzulösen, so daß das Irdische dann auf ahrimanische Art als ganze Erde ein irdisch-lebendiges Wesen wäre.
[ 14 ] Wenn die ahrimanischen Wesenheiten ihre Hoffnungen erfüllt bekämen, dann müßte die ganze Menschheit sich allmählich auf Erden auflösen. Die Erde würde den Menschen aufnehmen. Es würde zuletzt entstehen aus der Erde — das ist auch die Absicht Ahrimans eine große Wesenheit, in der alle Menschen gewissermaßen aufgelöst wären. Sie wären verbunden mit dieser großen einheitlichen Erdenwesenheit. Aber der Übergang zu diesem Verbundensein mit dieser Erdenwesenheit würde darin bestehen, daß der Mensch zunächst in seinem ganzen Organismus immer ähnlicher und ähnlicher würde dem lebendigen Kalk. Er würde lebendigen Kalk mit seinem Organismus verbinden und immer mehr verkalken. Er würde dadurch metamorphosieren, umwandeln seine Gestalt in eine Gestalt, die dann ganz anders aussehen würde, die etwa so aussehen würde: eine sklerotisierte Gestalt mit einer Art Fledermausflügeln und diesem Kopf (siehe Tafel IV). Die würde eben in der Lage sein, sich allmählich in dem Irdischen aufzulösen, so daß das Irdische dann auf ahrimanische Art als ganze Erde ein irdisch-lebendiges Wesen wäre.


[ 15 ] Wenn die luziferischen Wesenheiten andererseits das Ätherische des Menschen heranziehen und sich dadurch gewissermaßen aus ihrer Astralität ätherisch verdichten könnten, dann würde aus ihnen auf ätherische Art etwas entstehen, was mehr oder weniger die unteren Partien des menschlichen Organismus nicht hätte, was aber auch die oberen Partien verändert hätte; was zum Beispiel vor allen Dingen einen wie aus Erdendunst gebildeten Leib (Tafel TV, blau), der aber nur bis zur Brust ausgebaut wäre, und dafür ein ins Idealische gesteigertes menschliches Haupt hätte (rot). Aber nun käme das Eigentümliche, daß dieses Wesen Flügel haben würde, Flügel, die wie herausgeboren wären aus Wolken (gelb). Diese Flügel würden sich nach vorn konzentrieren zu einer Art vergrößerten Kehlkopfs; sie würden sich an der Seite hier zu Ohrenorganen, Gehörorganen konzentrieren, die wiederum mit dem Kehlkopf zusammenhängen.
[ 15 ] Wenn die luziferischen Wesenheiten andererseits das Ätherische des Menschen heranziehen und sich dadurch gewissermaßen aus ihrer Astralität ätherisch verdichten könnten, dann würde aus ihnen auf ätherische Art etwas entstehen, was mehr oder weniger die unteren Partien des menschlichen Organismus nicht hätte, was aber auch die oberen Partien verändert hätte; was zum Beispiel vor allen Dingen einen wie aus Erdendunst gebildeten Leib (Tafel TV, blau), der aber nur bis zur Brust ausgebaut wäre, und dafür ein ins Idealische gesteigertes menschliches Haupt hätte (rot). Aber nun käme das Eigentümliche, daß dieses Wesen Flügel haben würde, Flügel, die wie herausgeboren wären aus Wolken (gelb). Diese Flügel würden sich nach vorn konzentrieren zu einer Art vergrößerten Kehlkopfs; sie würden sich an der Seite hier zu Ohrenorganen, Gehörorganen konzentrieren, die wiederum mit dem Kehlkopf zusammenhängen.
[ 16 ] Sie sehen, dasjenige, was sich da unten bildet, habe ich in der Gestalt des Ahriman, der drüben in der Kuppel malerisch geschaffen war und in der Holzgruppe eben plastisch geschaffen ist, wiederzugeben versucht; ebenso das, was im Luziferischen aus Erdendunst und Wolkenwallungen, wenn es das Ätherische der Erde aufnehmen könnte, sich bilden würde zu einer luziferischen Gestalt.
[ 16 ] Sie sehen, dasjenige, was sich da unten bildet, habe ich in der Gestalt des Ahriman, der drüben in der Kuppel malerisch geschaffen war und in der Holzgruppe eben plastisch geschaffen ist, wiederzugeben versucht; ebenso das, was im Luziferischen aus Erdendunst und Wolkenwallungen, wenn es das Ätherische der Erde aufnehmen könnte, sich bilden würde zu einer luziferischen Gestalt.
[ 17 ] Damit aber sind in das Erdenleben selber eingezeichnet die beiden Extreme des Menschen: dasjenige Extrem des Menschlichen, was der Mensch würde, wenn er sozusagen unter dem Einflusse des Ahriman aufnehmen würde den lebendigen Kalk und dadurch allmählich mit der Erde eins würde, aufgelöst würde in dem ganzen lebendig empfindenden Erdenwesen, das ist das eine Extrem. Das andere Extrem ist das, was der Mensch würde, wenn es den luziferischen Wesen gelingen würde, das, was sie wollen, auszuführen, nämlich von unten einen Dunst von Kohlensäure aufsteigen zu machen, so daß das Atmen verschwinden müßte, so daß die Menschen damit als physische Menschheit verschwänden, damit aber die Ätherleiber sich verbänden mit demjenigen, was als astralisches, luziferisches Engelwesen da droben ist.
[ 17 ] Damit aber sind in das Erdenleben selber eingezeichnet die beiden Extreme des Menschen: dasjenige Extrem des Menschlichen, was der Mensch würde, wenn er sozusagen unter dem Einflusse des Ahriman aufnehmen würde den lebendigen Kalk und dadurch allmählich mit der Erde eins würde, aufgelöst würde in dem ganzen lebendig empfindenden Erdenwesen, das ist das eine Extrem. Das andere Extrem ist das, was der Mensch würde, wenn es den luziferischen Wesen gelingen würde, das, was sie wollen, auszuführen, nämlich von unten einen Dunst von Kohlensäure aufsteigen zu machen, so daß das Atmen verschwinden müßte, so daß die Menschen damit als physische Menschheit verschwänden, damit aber die Ätherleiber sich verbänden mit demjenigen, was als astralisches, luziferisches Engelwesen da droben ist.
[ 18 ] Wiederum kann man sagen: Das sind Hoffnungen, das sind Illusionen der luziferischen Wesenheiten. — Wer seherisch den Blick hinausrichtet in die Weltenweiten, der sieht nicht etwa, wie es in dem Shakespeareschen Stück heißt, bald ein Kamel, bald irgend etwas anderes in den ziehenden Wolken, sondern der sieht, wenn der März kommt, in den ziehenden Wolken die dynamisch strebenden Kräfte der luziferischen Engel, die da eine luziferische Hülle des Irdischen erzeugen wollen, die das Menschengeschlecht von der Erde entfernen wollen. Zwischen diesen beiden Extremen schwebt der Mensch. Das wollen die ahrimanischen sowohl wie die luziferischen Wesenheiten: die Menschheit, wie sie als Menschheit der Gegenwart ist, austilgen.
[ 18 ] Wiederum kann man sagen: Das sind Hoffnungen, das sind Illusionen der luziferischen Wesenheiten. — Wer seherisch den Blick hinausrichtet in die Weltenweiten, der sieht nicht etwa, wie es in dem Shakespeareschen Stück heißt, bald ein Kamel, bald irgend etwas anderes in den ziehenden Wolken, sondern der sieht, wenn der März kommt, in den ziehenden Wolken die dynamisch strebenden Kräfte der luziferischen Engel, die da eine luziferische Hülle des Irdischen erzeugen wollen, die das Menschengeschlecht von der Erde entfernen wollen. Zwischen diesen beiden Extremen schwebt der Mensch. Das wollen die ahrimanischen sowohl wie die luziferischen Wesenheiten: die Menschheit, wie sie als Menschheit der Gegenwart ist, austilgen.
[ 19 ] Innerhalb des Lebens der Erde äußern sich aber doch diese verschiedenen Einwirkungen. Wiederum ist es ja so, daß zwar dasjenige, was die lJuziferischen Wesen erhoffen, jedes Jahr aufs neue zerstört wird für die äußere Natur; aber im Menschen wirkt es. Und der Mensch ist um die Frühlingszeit, wie er auf der einen Seite den ahrimanischen Kräften stark ausgesetzt ist, wiederum auch immer mehr und mehr — und es bleibt das dann durch den Sommer hindurch — den luziferischen Wesen ausgesetzt.
[ 19 ] Innerhalb des Lebens der Erde äußern sich aber doch diese verschiedenen Einwirkungen. Wiederum ist es ja so, daß zwar dasjenige, was die lJuziferischen Wesen erhoffen, jedes Jahr aufs neue zerstört wird für die äußere Natur; aber im Menschen wirkt es. Und der Mensch ist um die Frühlingszeit, wie er auf der einen Seite den ahrimanischen Kräften stark ausgesetzt ist, wiederum auch immer mehr und mehr — und es bleibt das dann durch den Sommer hindurch — den luziferischen Wesen ausgesetzt.
[ 20 ] Nun ist das ja allerdings für das Menschenwesen, wie es jetzt schon einmal ist, so: Für das Menschenleben äußert es sich in der Weise, daß es ganz intim ist, daß es nur derjenige bemerkt, der eine spirituellsensitive Natur hat und wirklich miterleben kann, was im Kosmos im Laufe des Jahres geschieht. Aber für frühere Zeiten, selbst noch für die spätatlantischen Zeiten hatte das eine große Bedeutung. In früheren Zeiten der Erdenentwickelung war zum Beispiel das menschliche Fortpflanzungswesen an den Jahreslauf gebunden. Da konnte eine Empfängnis nicht anders stattfinden als im Frühling, in jedem Frühling, wo die Kräfte so regsam wurden, wie ich es Ihnen jetzt erzählt habe, und da konnten Geburten nicht anders stattfinden als gegen das Ende des Jahres. Da war das Erdenleben auf eine gute Art mit dem Leben der Menschen verbunden.
[ 20 ] Nun ist das ja allerdings für das Menschenwesen, wie es jetzt schon einmal ist, so: Für das Menschenleben äußert es sich in der Weise, daß es ganz intim ist, daß es nur derjenige bemerkt, der eine spirituellsensitive Natur hat und wirklich miterleben kann, was im Kosmos im Laufe des Jahres geschieht. Aber für frühere Zeiten, selbst noch für die spätatlantischen Zeiten hatte das eine große Bedeutung. In früheren Zeiten der Erdenentwickelung war zum Beispiel das menschliche Fortpflanzungswesen an den Jahreslauf gebunden. Da konnte eine Empfängnis nicht anders stattfinden als im Frühling, in jedem Frühling, wo die Kräfte so regsam wurden, wie ich es Ihnen jetzt erzählt habe, und da konnten Geburten nicht anders stattfinden als gegen das Ende des Jahres. Da war das Erdenleben auf eine gute Art mit dem Leben der Menschen verbunden.
[ 21 ] Es ist nun ein Prinzip der luziferischen Wesen, alles auf Erden frei zu machen, und unter den Dingen, den irdischen, mehr sinnlichen Realitäten, die nun von den luziferischen Wesen frei gemacht worden sind, ist eben die Emanzipation des Empfangens und Geborenwerdens. Daß der Mensch zu jeder Jahreszeit geboren werden kann, das ist in früheren Zeiten bewirkt worden durch diese den Menschen von der Erde losreißende luziferische Kraft. Dies steckt sozusagen in der Freiheit des Menschengeschlechtes, in jeder Zeit des Jahres geboren werden zu können. Da sind wirklich die luziferischen Kräfte drinnen. Von Einflüssen, die heute noch geltend sind, will ich dann das nächste Mal sprechen. Aber ich wollte Ihnen diese Einflüsse, die ich eben charakterisiert habe, schildern, damit Sie sehen, wie in früheren Zeiten dasjenige, was die luziferischen Wesen erstrebten, auch wirklich bis zu einem gewissen Grade sogar erfüllt worden ist und jetzt noch dasteht in der Möglichkeit, daß der Mensch in jeder Zeit des Jahres geboren werden kann. Denn sonst würde der Mensch nur zur Winterzeit geboren werden.
[ 21 ] Es ist nun ein Prinzip der luziferischen Wesen, alles auf Erden frei zu machen, und unter den Dingen, den irdischen, mehr sinnlichen Realitäten, die nun von den luziferischen Wesen frei gemacht worden sind, ist eben die Emanzipation des Empfangens und Geborenwerdens. Daß der Mensch zu jeder Jahreszeit geboren werden kann, das ist in früheren Zeiten bewirkt worden durch diese den Menschen von der Erde losreißende luziferische Kraft. Dies steckt sozusagen in der Freiheit des Menschengeschlechtes, in jeder Zeit des Jahres geboren werden zu können. Da sind wirklich die luziferischen Kräfte drinnen. Von Einflüssen, die heute noch geltend sind, will ich dann das nächste Mal sprechen. Aber ich wollte Ihnen diese Einflüsse, die ich eben charakterisiert habe, schildern, damit Sie sehen, wie in früheren Zeiten dasjenige, was die luziferischen Wesen erstrebten, auch wirklich bis zu einem gewissen Grade sogar erfüllt worden ist und jetzt noch dasteht in der Möglichkeit, daß der Mensch in jeder Zeit des Jahres geboren werden kann. Denn sonst würde der Mensch nur zur Winterzeit geboren werden.
[ 22 ] Dagegen setzen die ahrimanischen Kräfte alle Gewalt ein, die sie haben, um den Menschen wiederum mit der Erde zusammenzubringen. Und haben die luziferischen Wesen diesen großen Einfluß gehabt während eines früheren Lebens der Erde, so haben eigentlich die ahrimanischen Wesen Aussicht, wenigstens partiell, teilweise zu erreichen, was sie wollen, das heißt, den Menschen mit der Erde zu verbinden, indem sie gerade seine Gesinnung, seine Auffassung mit dem Irdischen zusammenschmelzen wollen. Sie wollen ihn nach jeder Beziehung ganz zum Materialisten machen, sie wollen, daß der Mensch eigentlich nichts können soll, als was die in ihm verdauten Nahrungsmittel an Denkkraft, an Gefühlskraft und so weiter hervorbringen. Und dieser Einfluß der ahrimanischen Wesenheiten macht sich besonders in unserem Zeitalter geltend und wird immer stärker und stärker werden.
[ 22 ] Dagegen setzen die ahrimanischen Kräfte alle Gewalt ein, die sie haben, um den Menschen wiederum mit der Erde zusammenzubringen. Und haben die luziferischen Wesen diesen großen Einfluß gehabt während eines früheren Lebens der Erde, so haben eigentlich die ahrimanischen Wesen Aussicht, wenigstens partiell, teilweise zu erreichen, was sie wollen, das heißt, den Menschen mit der Erde zu verbinden, indem sie gerade seine Gesinnung, seine Auffassung mit dem Irdischen zusammenschmelzen wollen. Sie wollen ihn nach jeder Beziehung ganz zum Materialisten machen, sie wollen, daß der Mensch eigentlich nichts können soll, als was die in ihm verdauten Nahrungsmittel an Denkkraft, an Gefühlskraft und so weiter hervorbringen. Und dieser Einfluß der ahrimanischen Wesenheiten macht sich besonders in unserem Zeitalter geltend und wird immer stärker und stärker werden.
[ 23 ] Wenn wir also zurückgehen in der Zeitenwende, dann kommen wir zu dem, was die luziferischen Wesen einmal erreicht haben und hinterlassen haben. Wenn wir die Perspektive nach dem Erdenende zu richten, dann steht das Bedrohliche vor der Menschheit, daß die ahrimanischen Wesenheiten den Menschen, da sie ihn nicht in der Erde auflösen können, wenigstens dazu bringen, in sich zu verhärten, zu verphilistern, zu vermaterialisieren, so daß er eigentlich nichts mehr denkt und nichts mehr fühlt, als was automatisch die Stoffe in ihm denken und fühlen.
[ 23 ] Wenn wir also zurückgehen in der Zeitenwende, dann kommen wir zu dem, was die luziferischen Wesen einmal erreicht haben und hinterlassen haben. Wenn wir die Perspektive nach dem Erdenende zu richten, dann steht das Bedrohliche vor der Menschheit, daß die ahrimanischen Wesenheiten den Menschen, da sie ihn nicht in der Erde auflösen können, wenigstens dazu bringen, in sich zu verhärten, zu verphilistern, zu vermaterialisieren, so daß er eigentlich nichts mehr denkt und nichts mehr fühlt, als was automatisch die Stoffe in ihm denken und fühlen.
[ 24 ] Die luziferischen Wesenheiten haben für die Dinge, die ich geschildert habe, ihre, ich möchte sagen naturbefreiende Wirkung damals erlangt, als der Mensch selber noch keine Freiheit hatte. Die Freiheit ist nicht entstanden durch einen Beschluß der Menschen oder auf abstrakte Weise, wie man es gewöhnlich schildert, sondern dadurch, daß solche naturhaften Dinge, wie die Verteilung der Geburten, frei geworden sind im Menschenleben. Aus diesen naturhaften Dingen ist dann überhaupt das Walten der Freiheit gewissermaßen aufgestiegen. Es war schon in älteren Zeiten sehr stark wahrnehmbar, daß der Mensch seine Nachkommen zu jeder Jahreszeit auf die Erde stellen kann, und das hat ihn dann auch seelisch und geistig mit dem Freiheitsgefühl durchdrungen. So sind die Dinge. Die hängen viel mehr am Kosmos, als man gewöhnlich sich erträumt.
[ 24 ] Die luziferischen Wesenheiten haben für die Dinge, die ich geschildert habe, ihre, ich möchte sagen naturbefreiende Wirkung damals erlangt, als der Mensch selber noch keine Freiheit hatte. Die Freiheit ist nicht entstanden durch einen Beschluß der Menschen oder auf abstrakte Weise, wie man es gewöhnlich schildert, sondern dadurch, daß solche naturhaften Dinge, wie die Verteilung der Geburten, frei geworden sind im Menschenleben. Aus diesen naturhaften Dingen ist dann überhaupt das Walten der Freiheit gewissermaßen aufgestiegen. Es war schon in älteren Zeiten sehr stark wahrnehmbar, daß der Mensch seine Nachkommen zu jeder Jahreszeit auf die Erde stellen kann, und das hat ihn dann auch seelisch und geistig mit dem Freiheitsgefühl durchdrungen. So sind die Dinge. Die hängen viel mehr am Kosmos, als man gewöhnlich sich erträumt.
[ 25 ] Aber jetzt, wo der Mensch in die Freiheit aufgerückt ist, jetzt soll er gerade unter dem Einfluß seiner Freiheit dieses Bedrohliche aus der Welt schaffen, daß ihn Ahriman an die Erdenverhältnisse kettet. Dieses Bedrohliche steht als eine Perspektive der Zukunft vor ihm. Und da sehen wir denn, wie ein Objektives in der Erdenentwickelung geschehen ist: das Mysterium von Golgatha.
[ 25 ] Aber jetzt, wo der Mensch in die Freiheit aufgerückt ist, jetzt soll er gerade unter dem Einfluß seiner Freiheit dieses Bedrohliche aus der Welt schaffen, daß ihn Ahriman an die Erdenverhältnisse kettet. Dieses Bedrohliche steht als eine Perspektive der Zukunft vor ihm. Und da sehen wir denn, wie ein Objektives in der Erdenentwickelung geschehen ist: das Mysterium von Golgatha.
[ 26 ] Das Mysterium von Golgatha ist nicht als einmaliges Ereignis bloß geschehen. Wohl mußte es sich als einmaliges Ereignis hinstellen in das Erdengeschehen, aber es wird dieses Ereignis, dieses Mysterium von Golgatha jedes Jahr in einer gewissen Weise für den Menschen erneuert. Wer ein Gefühl dafür entwickelt, wie da oben das Luziferische im Kohlensäuredampf ersticken will die physische Menschheit, wie da unten das Ahrimanische im astralischen Regen die ganze Erde so beleben will in ihren Kalkmassen, daß der Mensch sich in ihr zunächst sklerotisiert, auflöst, wer das durchschaut, für den ersteht zwischen dem Luziferischen und dem Ahrimanischen die Gestalt des Christus, die Gestalt des sich von der Materie befreienden Christus, der den Ahriman zu seinen Füßen hat, sich heraus entwickelt aus dem Ahrimanischen, nicht berücksichtigend das Ahrimanische, es überwindend, wie es hier malerisch und plastisch dargestellt worden ist. Und er sieht diesen Christus, wie er auf der andern Seite überwindet, was nur eben das Obere des Menschen wegziehen will von der Erde. Es erscheint der Kopf jener Gestalt, die über den Ahriman siegt, es erscheint der Christus-Kopf in einer solchen Physiognomie, in einem solchen Blick, in einer solchen Antlitzgebärde, daß dieser Blick, diese Antlitzgebärde abgerungen ist den verflüchtigenden Kräften des Luzifer. Hereingezogen die luziferische Gewalt in das Irdische, hineingestellt in das Irdische, das ist die Gestalt des Christus, wie er jedes Jahr im Frühling erscheint, wie wir ihn uns vorstellen müssen: Stehend auf dem Irdischen, das zum Ahrimanischen gemacht werden soll, siegend über den Tod, auferstehend aus dem Grab, sich hinauferhebend als Auferstandener zur Verklärung, zur Verklärung, die da kommt durch das Hinüberführen des Luziferischen in die irdische Schönheit des Christus-Antlitzes.
[ 26 ] Das Mysterium von Golgatha ist nicht als einmaliges Ereignis bloß geschehen. Wohl mußte es sich als einmaliges Ereignis hinstellen in das Erdengeschehen, aber es wird dieses Ereignis, dieses Mysterium von Golgatha jedes Jahr in einer gewissen Weise für den Menschen erneuert. Wer ein Gefühl dafür entwickelt, wie da oben das Luziferische im Kohlensäuredampf ersticken will die physische Menschheit, wie da unten das Ahrimanische im astralischen Regen die ganze Erde so beleben will in ihren Kalkmassen, daß der Mensch sich in ihr zunächst sklerotisiert, auflöst, wer das durchschaut, für den ersteht zwischen dem Luziferischen und dem Ahrimanischen die Gestalt des Christus, die Gestalt des sich von der Materie befreienden Christus, der den Ahriman zu seinen Füßen hat, sich heraus entwickelt aus dem Ahrimanischen, nicht berücksichtigend das Ahrimanische, es überwindend, wie es hier malerisch und plastisch dargestellt worden ist. Und er sieht diesen Christus, wie er auf der andern Seite überwindet, was nur eben das Obere des Menschen wegziehen will von der Erde. Es erscheint der Kopf jener Gestalt, die über den Ahriman siegt, es erscheint der Christus-Kopf in einer solchen Physiognomie, in einem solchen Blick, in einer solchen Antlitzgebärde, daß dieser Blick, diese Antlitzgebärde abgerungen ist den verflüchtigenden Kräften des Luzifer. Hereingezogen die luziferische Gewalt in das Irdische, hineingestellt in das Irdische, das ist die Gestalt des Christus, wie er jedes Jahr im Frühling erscheint, wie wir ihn uns vorstellen müssen: Stehend auf dem Irdischen, das zum Ahrimanischen gemacht werden soll, siegend über den Tod, auferstehend aus dem Grab, sich hinauferhebend als Auferstandener zur Verklärung, zur Verklärung, die da kommt durch das Hinüberführen des Luziferischen in die irdische Schönheit des Christus-Antlitzes.
[ 27 ] Und so erscheint zwischen dem Ahrimanischen und dem Luziferischen der in seiner Auferstehungsgestalt sich vor das Auge rückende Christus als die Ostererscheinung, die Ostererscheinung, die sich so hinstellt vor den Menschen; Der auferstandene Christus, oben überschwebt von luziferischen Gewalten, unten gegründet auf ahrimanische Gewalten.
[ 27 ] Und so erscheint zwischen dem Ahrimanischen und dem Luziferischen der in seiner Auferstehungsgestalt sich vor das Auge rückende Christus als die Ostererscheinung, die Ostererscheinung, die sich so hinstellt vor den Menschen; Der auferstandene Christus, oben überschwebt von luziferischen Gewalten, unten gegründet auf ahrimanische Gewalten.
[ 28 ] Diese Weltenimagination stellt sich als die Osterimagination hin, so wie sich die Jungfrau mit dem Kinde als Weihnachtsimagination, als Tiefwinterimagination aus dem Jahreslauf herausstellt, so wie sich die Michael-Imagination, wie ich sie Ihnen vorgestern beschrieben habe, als die Ende-September-Imagination hinstellt. Damit sehen Sie zugleich, wie berechtigt es war, das Christus-Bild so zu formen, wie es hier bei uns geformt wurde, denn das ist aus dem kosmischen Werden im Jahreslaufe herausgeboren. Daran ist nichts Willkürliches. Da ist jeder Blick, da ist jede Konfiguration im Antlitz, da ist jede verlaufende Falte im Gewande so zu denken, daß sich hineinstellt das Christus-Bild zwischen das Luziferbild und das Ahrimanbild als dasjenige, was im Menschen in der Erdenentwickelung wirken soll so, daß der Mensch entrissen werde gerade in der Zeit, in der er am meisten verfallen kann den luziferischen und ahrimanischen Mächten, in der Oster-, in der Frühlingszeit, eben diesen ahrimanischen, diesen luziferischen Mächten.
[ 28 ] Diese Weltenimagination stellt sich als die Osterimagination hin, so wie sich die Jungfrau mit dem Kinde als Weihnachtsimagination, als Tiefwinterimagination aus dem Jahreslauf herausstellt, so wie sich die Michael-Imagination, wie ich sie Ihnen vorgestern beschrieben habe, als die Ende-September-Imagination hinstellt. Damit sehen Sie zugleich, wie berechtigt es war, das Christus-Bild so zu formen, wie es hier bei uns geformt wurde, denn das ist aus dem kosmischen Werden im Jahreslaufe herausgeboren. Daran ist nichts Willkürliches. Da ist jeder Blick, da ist jede Konfiguration im Antlitz, da ist jede verlaufende Falte im Gewande so zu denken, daß sich hineinstellt das Christus-Bild zwischen das Luziferbild und das Ahrimanbild als dasjenige, was im Menschen in der Erdenentwickelung wirken soll so, daß der Mensch entrissen werde gerade in der Zeit, in der er am meisten verfallen kann den luziferischen und ahrimanischen Mächten, in der Oster-, in der Frühlingszeit, eben diesen ahrimanischen, diesen luziferischen Mächten.
[ 29 ] Wiederum ist es so, daß wir gerade an diesem Christus-Bild sehen: Es kann nichts willkürlich in dem Sinne, wie man es heute künstlerisch liebt, gemacht werden. Gerade wenn der Mensch seine völlige Freiheit im Künstlertum entwickeln will, dann kettet er sich nicht sklavisch-ahrimanisch an Material und Modell, dann erhebt er sich frei in geistige Höhen und schafft aus den geistigen Höhen heraus frei, was frei da zu schaffen ist, weil in geistigen Höhen eben die Freiheit walten kann.
[ 29 ] Wiederum ist es so, daß wir gerade an diesem Christus-Bild sehen: Es kann nichts willkürlich in dem Sinne, wie man es heute künstlerisch liebt, gemacht werden. Gerade wenn der Mensch seine völlige Freiheit im Künstlertum entwickeln will, dann kettet er sich nicht sklavisch-ahrimanisch an Material und Modell, dann erhebt er sich frei in geistige Höhen und schafft aus den geistigen Höhen heraus frei, was frei da zu schaffen ist, weil in geistigen Höhen eben die Freiheit walten kann.
[ 30 ] Dann wird es so sein, daß er aus einem bläulich-violettlichen Dunstgebilde heraus dieses schafft, was eine Art Brustgebilde des Luziferischen ist, daß er wie aus Wolkengebilden rötlich hervorkommend dasjenige schafft, was Flügel- und Kehlkopf- und Ohrengebilde ist, damit das wie aus Wolken heraus gebildete Flügel-Kehlkopf-Ohrgebilde zu gleicher Zeit in seiner vollen Realität erscheinen kann als malerisches Abbild dessen, was diese Wesen draußen astralisch sind, was sie ätherisch zu werden drohen (siehe hierzu und zum folgenden: Tafel IV).
[ 30 ] Dann wird es so sein, daß er aus einem bläulich-violettlichen Dunstgebilde heraus dieses schafft, was eine Art Brustgebilde des Luziferischen ist, daß er wie aus Wolkengebilden rötlich hervorkommend dasjenige schafft, was Flügel- und Kehlkopf- und Ohrengebilde ist, damit das wie aus Wolken heraus gebildete Flügel-Kehlkopf-Ohrgebilde zu gleicher Zeit in seiner vollen Realität erscheinen kann als malerisches Abbild dessen, was diese Wesen draußen astralisch sind, was sie ätherisch zu werden drohen (siehe hierzu und zum folgenden: Tafel IV).
[ 31 ] Denn stellen Sie sich einmal lebendig diese im Astralischen wirkenden, nach dem Ätherischen hinstrebenden Flügel Luzifers vor, dann werden Sie finden, daß sie, weil sie tastend sind, diese Flügel, indem sie herumtasten in den Weltenweiten, indem sie herumwirken in den Weltenweiten, alle Kraftgeheimnisse des Weltenalls erfühlen. Es ist im Luziferischen ein Herumschweifen, ein Sich-Herumbewegen in Wellen, so daß diese Flügel in ihren wellenförmigen Bildungen alles ertasten, was an geheimnisvoll-geistigen, spirituellen Wellenwirkungen im Weltenall vorhanden ist. Und was da in diesen Wellen ertastet wird, das geht durch die Ohrenbildung in das Innere des Luziferwesens, setzt sich da fort. Das Luziferwesen begreift durch die Ohrenbildungen, was es ertastet durch die Flügel, und durch den damit verbundenen Kehlkopf wird das zum schaffenden Worte, das in den Formen des Lebendigen west. und lebt.
[ 31 ] Denn stellen Sie sich einmal lebendig diese im Astralischen wirkenden, nach dem Ätherischen hinstrebenden Flügel Luzifers vor, dann werden Sie finden, daß sie, weil sie tastend sind, diese Flügel, indem sie herumtasten in den Weltenweiten, indem sie herumwirken in den Weltenweiten, alle Kraftgeheimnisse des Weltenalls erfühlen. Es ist im Luziferischen ein Herumschweifen, ein Sich-Herumbewegen in Wellen, so daß diese Flügel in ihren wellenförmigen Bildungen alles ertasten, was an geheimnisvoll-geistigen, spirituellen Wellenwirkungen im Weltenall vorhanden ist. Und was da in diesen Wellen ertastet wird, das geht durch die Ohrenbildung in das Innere des Luziferwesens, setzt sich da fort. Das Luziferwesen begreift durch die Ohrenbildungen, was es ertastet durch die Flügel, und durch den damit verbundenen Kehlkopf wird das zum schaffenden Worte, das in den Formen des Lebendigen west. und lebt.
[ 32 ] Wenn Sie also ein solches luziferisches Wesen mit seinen gelblich-rötlichen Flügel-Ohren-Kehlkopfbildungen anschauen, so sehen Sie in ihm dasjenige, was da wirkt im Weltenall als ertastend die Geheimnisse des Weltenalls durch die Flügel, erlebend diese Geheimnisse des Weltenalls durch die nach innen fortwirkenden Ohrengebilde, aussprechend im schöpferischen Worte diese Geheimnisse des Weltenalls in diesem mit Flügel und Ohr als einem organischen Ganzen verbundenen Kehlkopf.
[ 32 ] Wenn Sie also ein solches luziferisches Wesen mit seinen gelblich-rötlichen Flügel-Ohren-Kehlkopfbildungen anschauen, so sehen Sie in ihm dasjenige, was da wirkt im Weltenall als ertastend die Geheimnisse des Weltenalls durch die Flügel, erlebend diese Geheimnisse des Weltenalls durch die nach innen fortwirkenden Ohrengebilde, aussprechend im schöpferischen Worte diese Geheimnisse des Weltenalls in diesem mit Flügel und Ohr als einem organischen Ganzen verbundenen Kehlkopf.
[ 33 ] So war Luzifer malerisch oben in der Kuppel dargestellt, so wird er plastisch dargestellt sein in der plastischen Gruppe, die den Mittelpunkt bilden sollte unseres Goetheanum. Und so sollte gerade stehen in diesem Mittelpunkt des Goetheanum in einem gewissen Sinne das Ostergeheimnis. Aber es wird in irgendeiner Form noch eine Ergänzung nötig, wenn man die ganze Sache auffaßt. Denn alles das, was da geschaut werden kann als das drohende Luziferische, als das drohende Ahrimanische, das ist ja das innere Wesen der Naturkräfte, das ist das, wohin die Naturkräfte tendieren wollen in der Frühlingszeit gegen den Sommer zu, und dem sich gesundend entgegenstellt das heilende Prinzip, das vom Christus ausstrahlt. Aber ein lebendiges Gefühl von alledem wird man erlangen, wenn, nachdem das Ganze architektonisch und plastisch geworden ist und in der Architektur und Plastik dasteht, was ich beschrieben habe, wenn dann in der Zukunft auch noch einmal die Möglichkeit herbeigeführt werden kann, ein Lebendig-Dramatisches vor dieses Plastische hinzustellen gerade zur Osterzeit, ein Lebendig-Dramatisches, in dem namentlich zwei Hauptpersonen sein würden: der Mensch und Raphael. Es müßte sich als eine Art Mysterienspiel gerade innerhalb dieser Plastik und innerhalb dieses Architektonischen abspielen ein Mysterienspiel, Hauptpersonen der Mensch und Raphael, Raphael mit dem Merkurstab, Raphael mit alledem, was sich an den Merkurstab anknüpft. Im Lebendig-Künstlerischen ist alles, alles fordernd, und es gibt im Grunde genommen keine Plastik und keine Architektur, die nicht, wenn sie in ihrem Inneren kosmische Wahrheit ist, fordern würde dasjenige, was künstlerisch drinnen geschieht in einem Raum, der diese Architektur, diese Plastik hat. Und zur Osterzeit würde diese Architektur, diese Plastik ein Mysterienspiel fordern: der Mensch, belehrt von Raphael, inwiefern die ahrimanischen und luziferischen Kräfte den Menschen krankmachen, und inwiefern man durch die Raphael-Gewalt angeleitet werden kann, das heilende Prinzip, die große Weltentherapie, die im Christus-Prinzip lebt, zu durchschauen, zu erkennen. Und wenn dies alles ganz gemacht werden könnte — denn auf das alles war das Goetheanum veranlagt —, dann würde zum Beispiel unter vielem andern dieses stehen, daß alles, was aus den ahrimanischen und luziferischen Geheimnissen in den Menschen hineinfließen kann, eine gewisse Krönung gerade zur Osterzeit erführe.
[ 33 ] So war Luzifer malerisch oben in der Kuppel dargestellt, so wird er plastisch dargestellt sein in der plastischen Gruppe, die den Mittelpunkt bilden sollte unseres Goetheanum. Und so sollte gerade stehen in diesem Mittelpunkt des Goetheanum in einem gewissen Sinne das Ostergeheimnis. Aber es wird in irgendeiner Form noch eine Ergänzung nötig, wenn man die ganze Sache auffaßt. Denn alles das, was da geschaut werden kann als das drohende Luziferische, als das drohende Ahrimanische, das ist ja das innere Wesen der Naturkräfte, das ist das, wohin die Naturkräfte tendieren wollen in der Frühlingszeit gegen den Sommer zu, und dem sich gesundend entgegenstellt das heilende Prinzip, das vom Christus ausstrahlt. Aber ein lebendiges Gefühl von alledem wird man erlangen, wenn, nachdem das Ganze architektonisch und plastisch geworden ist und in der Architektur und Plastik dasteht, was ich beschrieben habe, wenn dann in der Zukunft auch noch einmal die Möglichkeit herbeigeführt werden kann, ein Lebendig-Dramatisches vor dieses Plastische hinzustellen gerade zur Osterzeit, ein Lebendig-Dramatisches, in dem namentlich zwei Hauptpersonen sein würden: der Mensch und Raphael. Es müßte sich als eine Art Mysterienspiel gerade innerhalb dieser Plastik und innerhalb dieses Architektonischen abspielen ein Mysterienspiel, Hauptpersonen der Mensch und Raphael, Raphael mit dem Merkurstab, Raphael mit alledem, was sich an den Merkurstab anknüpft. Im Lebendig-Künstlerischen ist alles, alles fordernd, und es gibt im Grunde genommen keine Plastik und keine Architektur, die nicht, wenn sie in ihrem Inneren kosmische Wahrheit ist, fordern würde dasjenige, was künstlerisch drinnen geschieht in einem Raum, der diese Architektur, diese Plastik hat. Und zur Osterzeit würde diese Architektur, diese Plastik ein Mysterienspiel fordern: der Mensch, belehrt von Raphael, inwiefern die ahrimanischen und luziferischen Kräfte den Menschen krankmachen, und inwiefern man durch die Raphael-Gewalt angeleitet werden kann, das heilende Prinzip, die große Weltentherapie, die im Christus-Prinzip lebt, zu durchschauen, zu erkennen. Und wenn dies alles ganz gemacht werden könnte — denn auf das alles war das Goetheanum veranlagt —, dann würde zum Beispiel unter vielem andern dieses stehen, daß alles, was aus den ahrimanischen und luziferischen Geheimnissen in den Menschen hineinfließen kann, eine gewisse Krönung gerade zur Osterzeit erführe.
[ 34 ] Lernt man erkennen das Ahrimanische, wie es wirkt in dem zur Frühlingszeit lebendig werdenden Kalk, in dem gestrebt wird, begierdehaft aufzunehmen das kosmische Astralische, dann lernt man in allem, was salzartig ist, die Heilkräfte erkennen. In den groben Wirkungen drückt sich dieser Unterschied nicht aus; in den Heilwirkungen drückt er sich aus. Man lernt die Heilwirkungen zum Beispiel aller Salzablagerungen kennen, indem man dieses Weben und Leben des Ahrimanischen in den Salzablagerungen der Erde studieren kann. Denn dasjenige — wir werden darauf noch näher in der nächsten Betrachtung eingehen —, was zu einer Jahreszeit verahrimanisiert wird, das wird wiederum in Heilkraft umgewandelt in einer andern Jahreszeit. Und wenn man dann das kennt, was geheimnisvoll in den Naturprodukten, in den Naturwesen vor sich geht, dann lernt man ihre therapeutische Kraft erkennen. Und ebenso ist es mit dem Luziferischen. Man lernt erkennen, was in verdunstenden Körpern, die nach oben streben in ihrem Verdunsten, was aber namentlich als heilende Kräfte wirkt von dem, was im Kohlensauren arbeitet. Denn wie ich Ihnen sagen konnte, daß eigentlich in allem Wasser ein Merkuriales, ein Quecksilbriges ist, so ist in allem, was Kohlensäure ist, ein Sulfuriges, ein Phosphotriges.
[ 34 ] Lernt man erkennen das Ahrimanische, wie es wirkt in dem zur Frühlingszeit lebendig werdenden Kalk, in dem gestrebt wird, begierdehaft aufzunehmen das kosmische Astralische, dann lernt man in allem, was salzartig ist, die Heilkräfte erkennen. In den groben Wirkungen drückt sich dieser Unterschied nicht aus; in den Heilwirkungen drückt er sich aus. Man lernt die Heilwirkungen zum Beispiel aller Salzablagerungen kennen, indem man dieses Weben und Leben des Ahrimanischen in den Salzablagerungen der Erde studieren kann. Denn dasjenige — wir werden darauf noch näher in der nächsten Betrachtung eingehen —, was zu einer Jahreszeit verahrimanisiert wird, das wird wiederum in Heilkraft umgewandelt in einer andern Jahreszeit. Und wenn man dann das kennt, was geheimnisvoll in den Naturprodukten, in den Naturwesen vor sich geht, dann lernt man ihre therapeutische Kraft erkennen. Und ebenso ist es mit dem Luziferischen. Man lernt erkennen, was in verdunstenden Körpern, die nach oben streben in ihrem Verdunsten, was aber namentlich als heilende Kräfte wirkt von dem, was im Kohlensauren arbeitet. Denn wie ich Ihnen sagen konnte, daß eigentlich in allem Wasser ein Merkuriales, ein Quecksilbriges ist, so ist in allem, was Kohlensäure ist, ein Sulfuriges, ein Phosphotriges.
[ 35 ] Es gibt nicht die Kohlensäure, die bloß, wie der Chemiker sagt, aus einem Atom Kohlenstoff und zwei Atomen Sauerstoff besteht; es gibt diese Kohlensäure nicht. In allem, was wir selber als Kohlensäure in der Ausatmungsluft erzeugen, lebt Phosphotiges, Sulfuriges. Diese Kohlensäure, COs, ein Atom Kohlenstoff, zwei Atome Sauerstoff, das ist nur ein Abstraktum, das ist etwas, was als Verstandesgebilde im Menschen entsteht. In Wirklichkeit findet sich keine Kohlensäure, die nicht, wenn ich mich so ausdrücken darf, in außerordentlicher Verdünnung Phosphoriges, Sulfuriges enthält. Und dieses Phosphotige, Sulfurige, dies streben eigentlich in einem aufstrebenden Dunste die luziferischen Wesen an. Und wiederum in diesem eigentümlichen Ausgleich, der vorhanden ist zwischen dem Sulfurigen, das astralisch wird, und dem Kalk, der lebendig wird, äußern sich dann jene Kräfte, in denen wir die Heilwirkungen erkennen können.
[ 35 ] Es gibt nicht die Kohlensäure, die bloß, wie der Chemiker sagt, aus einem Atom Kohlenstoff und zwei Atomen Sauerstoff besteht; es gibt diese Kohlensäure nicht. In allem, was wir selber als Kohlensäure in der Ausatmungsluft erzeugen, lebt Phosphotiges, Sulfuriges. Diese Kohlensäure, COs, ein Atom Kohlenstoff, zwei Atome Sauerstoff, das ist nur ein Abstraktum, das ist etwas, was als Verstandesgebilde im Menschen entsteht. In Wirklichkeit findet sich keine Kohlensäure, die nicht, wenn ich mich so ausdrücken darf, in außerordentlicher Verdünnung Phosphoriges, Sulfuriges enthält. Und dieses Phosphotige, Sulfurige, dies streben eigentlich in einem aufstrebenden Dunste die luziferischen Wesen an. Und wiederum in diesem eigentümlichen Ausgleich, der vorhanden ist zwischen dem Sulfurigen, das astralisch wird, und dem Kalk, der lebendig wird, äußern sich dann jene Kräfte, in denen wir die Heilwirkungen erkennen können.
[ 36 ] Und so würde zum Beispiel unter vielem andern, was mit dem Ostergeheimnis verknüpft ist, in diesem Mysterienspiel zur Osterzeit — gerade dadurch, daß es sich anschließt, daß es sich hinstellt vor dasjenige, was plastisch und malerisch gebildet ist — das, was im Laufe des Jahres an solche, die es hören wollen, an Heilwirkungsweisen überliefert ist, in einer Weise, die durchaus unmittelbar lebendig künstlerisch-religiös sein könnte, seinen Abschluß finden. Es würde tatsächlich gekrönt werden können dadurch, daß es gewissermaßen hineingestellt wird in den ganzen Verlauf des Kosmos, in den Jahreslauf, und es würde innerhalb des Osterkultus enthalten sein etwas, was sich ausdrücken würde in den Worten: Der Weltenheiland wird gefühlt, derjenige, der das große Übel der Erde als Heiland heben wollte, er wird gefühlt. Denn er war ja, wie ich schon öfter dargestellt habe, der große "Therapeut der Menschheitsentwickelung. Das wird gefühlt, und ihm wird geopfert mit allem, was man an Weisheit haben kann über Heilwirkungen. Es würde sich das hineingliedern in das Ostergeheimnis, in den Osterkult, indem man in Wirklichkeit gerade diesen Osterkult in dieser Weise so vollbringen würde, so begehen würde, daß er sich in ganz selbstverständlicher Weise in den Jahreslauf einfügte.
[ 36 ] Und so würde zum Beispiel unter vielem andern, was mit dem Ostergeheimnis verknüpft ist, in diesem Mysterienspiel zur Osterzeit — gerade dadurch, daß es sich anschließt, daß es sich hinstellt vor dasjenige, was plastisch und malerisch gebildet ist — das, was im Laufe des Jahres an solche, die es hören wollen, an Heilwirkungsweisen überliefert ist, in einer Weise, die durchaus unmittelbar lebendig künstlerisch-religiös sein könnte, seinen Abschluß finden. Es würde tatsächlich gekrönt werden können dadurch, daß es gewissermaßen hineingestellt wird in den ganzen Verlauf des Kosmos, in den Jahreslauf, und es würde innerhalb des Osterkultus enthalten sein etwas, was sich ausdrücken würde in den Worten: Der Weltenheiland wird gefühlt, derjenige, der das große Übel der Erde als Heiland heben wollte, er wird gefühlt. Denn er war ja, wie ich schon öfter dargestellt habe, der große "Therapeut der Menschheitsentwickelung. Das wird gefühlt, und ihm wird geopfert mit allem, was man an Weisheit haben kann über Heilwirkungen. Es würde sich das hineingliedern in das Ostergeheimnis, in den Osterkult, indem man in Wirklichkeit gerade diesen Osterkult in dieser Weise so vollbringen würde, so begehen würde, daß er sich in ganz selbstverständlicher Weise in den Jahreslauf einfügte.
[ 37 ] Ich konnte Ihnen zunächst — wir werden dabei auch noch auf anderes kommen — bei dem, was sich als eine gewaltige Imagination hinstellt vor den Menschen zur Michaelizeit, zur Weihnachtszeit, ich konnte Ihnen da nur die Bilder vorführen. Bei dem aber, was als eine Imagination sich darstellt gegenüber dem Ostergeheimnis, wo gegenüber dem sozusagen naturhaften Geistwirken auftritt das höhere Geistesleben, wie es in der Umgebung des Christus sich entwickeln kann, bei dem konnte ich Ihnen darstellen, wie es unmittelbar im Irdischen zum Kultus führen kann, wie es aber auch aufnehmen kann dasjenige, was im Irdischen gehegt und gepflegt werden muß: die gesundenden, die heilenden Kräfte, und die Erkenntnis dessen, was den Menschenorganismus zerstören kann, ahrimanisch zerstören kann, luziferisch zerstören kann. Ahriman verhärtet den Menschen, Luzifer will ihn durch die Atmung auflösen, verflüchtigen. In alledem liegen die kränkenden, die krankmachenden Kräfte.
[ 37 ] Ich konnte Ihnen zunächst — wir werden dabei auch noch auf anderes kommen — bei dem, was sich als eine gewaltige Imagination hinstellt vor den Menschen zur Michaelizeit, zur Weihnachtszeit, ich konnte Ihnen da nur die Bilder vorführen. Bei dem aber, was als eine Imagination sich darstellt gegenüber dem Ostergeheimnis, wo gegenüber dem sozusagen naturhaften Geistwirken auftritt das höhere Geistesleben, wie es in der Umgebung des Christus sich entwickeln kann, bei dem konnte ich Ihnen darstellen, wie es unmittelbar im Irdischen zum Kultus führen kann, wie es aber auch aufnehmen kann dasjenige, was im Irdischen gehegt und gepflegt werden muß: die gesundenden, die heilenden Kräfte, und die Erkenntnis dessen, was den Menschenorganismus zerstören kann, ahrimanisch zerstören kann, luziferisch zerstören kann. Ahriman verhärtet den Menschen, Luzifer will ihn durch die Atmung auflösen, verflüchtigen. In alledem liegen die kränkenden, die krankmachenden Kräfte.
[ 38 ] Alles das, was, ich möchte sagen, unter der Einwirkung des großen Lehrmeisters Raphael, der eigentlich in christlicher Terminologie der Merkur ist, der im christlichen Gebrauche den Merkurstab zu tragen hat, alles das, was unter dem großen Lehrmeister Raphael auf diesem Gebiete gelernt werden kann, das kann nur seine würdige Krönung dadurch erlangen, daß es hineingeheimnißt wird in den Osterkultus, der vieles noch umfassen kann, wie ich Ihnen in einer folgenden Betrachtung darstellen werde.
[ 38 ] Alles das, was, ich möchte sagen, unter der Einwirkung des großen Lehrmeisters Raphael, der eigentlich in christlicher Terminologie der Merkur ist, der im christlichen Gebrauche den Merkurstab zu tragen hat, alles das, was unter dem großen Lehrmeister Raphael auf diesem Gebiete gelernt werden kann, das kann nur seine würdige Krönung dadurch erlangen, daß es hineingeheimnißt wird in den Osterkultus, der vieles noch umfassen kann, wie ich Ihnen in einer folgenden Betrachtung darstellen werde.
