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Humanity as the harmony of the
creative, formative, and shaping Word of the World
GA 230

4 November 1923, Dornach

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Neunter Vortrag

Neunter Vortrag

[ 1 ] Wie man ja die Wesen der Sinnenwelt nur kennenlernt, wenn man sie beobachtet in ihrem Leben und Treiben, so ist das auch bei denjenigen Wesen der Fall, von denen ich in diesen Vorträgen jetzt zu Ihnen gesprochen habe und spreche, bei den Naturelementarwesenheiten, die unsichtbar, übersinnlich hinter dem Sinnlich-Physischen sich befinden und an dem ganzen Geschehen in der Welt ebenso beteiligt sind, oder eigentlich in einem höheren Sinne beteiligt sind als die sinnlich-physischen Wesen.

[ 1 ] Wie man ja die Wesen der Sinnenwelt nur kennenlernt, wenn man sie beobachtet in ihrem Leben und Treiben, so ist das auch bei denjenigen Wesen der Fall, von denen ich in diesen Vorträgen jetzt zu Ihnen gesprochen habe und spreche, bei den Naturelementarwesenheiten, die unsichtbar, übersinnlich hinter dem Sinnlich-Physischen sich befinden und an dem ganzen Geschehen in der Welt ebenso beteiligt sind, oder eigentlich in einem höheren Sinne beteiligt sind als die sinnlich-physischen Wesen.

[ 2 ] Nun können Sie sich ja denken, daß die Welt für diese Wesenheiten etwas anders aussehen wird als für die Wesenheiten der sinnlichen Welt, denn Sie haben ja gesehen: einen physischen Leib, so wie die Wesen der Sinneswelt, haben diese Wesenheiten nicht. Alles, was sie in der Welt auffassen, in der Welt wahrnehmen, muß anders sein als dasjenige, was etwa in Menschenaugen dringt. Und so ist es auch. Der Mensch empfindet zum Beispiel die Erde als den Weltenkörper, auf dem er herumgeht. Er empfindet es schon als eine kleine Unannehmlichkeit, wenn dieser Weltenkörper, wie es zuweilen der Fall ist, durch allerlei Vorgänge der Atmosphäre aufgeweicht wird und der Mensch nur ein ganz klein wenig hineinsinkt. Er möchte diesen Erdboden als hart empfinden, als etwas, in das er nicht hineinsinkt.

[ 2 ] Nun können Sie sich ja denken, daß die Welt für diese Wesenheiten etwas anders aussehen wird als für die Wesenheiten der sinnlichen Welt, denn Sie haben ja gesehen: einen physischen Leib, so wie die Wesen der Sinneswelt, haben diese Wesenheiten nicht. Alles, was sie in der Welt auffassen, in der Welt wahrnehmen, muß anders sein als dasjenige, was etwa in Menschenaugen dringt. Und so ist es auch. Der Mensch empfindet zum Beispiel die Erde als den Weltenkörper, auf dem er herumgeht. Er empfindet es schon als eine kleine Unannehmlichkeit, wenn dieser Weltenkörper, wie es zuweilen der Fall ist, durch allerlei Vorgänge der Atmosphäre aufgeweicht wird und der Mensch nur ein ganz klein wenig hineinsinkt. Er möchte diesen Erdboden als hart empfinden, als etwas, in das er nicht hineinsinkt.

[ 3 ] Diese ganze Empfindungsart, diese ganze Stellung zur Erde, die ist zum Beispiel bei den Gnomen ganz und gar nicht vorhanden; die sinken überall, denn für sie ist der ganze Erdenkörper zunächst wie ein durchgänglicher Hohlraum. Sie können überall hinein; für sie sind nicht Gesteine, für sie sind nicht Metalle irgend etwas, das sie hindert, mit ihrer Wesenheit, ja, soll ich sagen, herumzugehen, soll ich sagen, herumzuschwimmen? Es gibt in unserer Sprache nicht Worte, die das Wandeln dieser Gnomen innerhalb des Erdenkörpers ausdrücken. Nur daß sie eine innerliche Empfindung, ein innerliches Erlebnis haben von den verschiedenen Ingredienzien der Erde; sie fühlen anders, wenn sie einer Metallader entlang wandern, als wenn sie einer Kalkschichte entlang ihren Weg nehmen. Das alles aber fühlen die Gnomen auf innerliche Art; sie dringen durch alles das durch. Sie haben eigentlich gar nicht einmal die Vorstellung davon, daß es die Erde gibt; sie haben die Vorstellung, daß es einen Raum gibt, in dem sie verschiedene Empfindungen erleben: Goldempfindungen, Merkurempfindungen, Zinnempfindungen, Kieselempfindungen und so weiter. Das ist in der Menschensprache gesprochen, nicht in der Sprache der Gnomen. Die ist viel anschaulicher; und sie bekommen gerade dadurch, daß sie eigentlich ihr Leben lang alle Adern, alle Schichten ablaufen, immer wieder und wiederum ablaufen, diese ausgeprägte Intellektualität, von der ich Ihnen gesprochen habe. Sie bekommen dadurch ihr umfassendes Wissen, denn ihnen enthüllt sich im Metall und in der Erde alles das, was draußen im Weltenall ist; wie in einem Spiegel empfinden sie alles das, was draußen im Weltenall ist. Aber für die Erde selbst haben die Gnomen gar keine Anschauung, eben nur für ihre verschiedenen Ingredienzien, verschiedenen Arten des inneren Erlebens.

[ 3 ] Diese ganze Empfindungsart, diese ganze Stellung zur Erde, die ist zum Beispiel bei den Gnomen ganz und gar nicht vorhanden; die sinken überall, denn für sie ist der ganze Erdenkörper zunächst wie ein durchgänglicher Hohlraum. Sie können überall hinein; für sie sind nicht Gesteine, für sie sind nicht Metalle irgend etwas, das sie hindert, mit ihrer Wesenheit, ja, soll ich sagen, herumzugehen, soll ich sagen, herumzuschwimmen? Es gibt in unserer Sprache nicht Worte, die das Wandeln dieser Gnomen innerhalb des Erdenkörpers ausdrücken. Nur daß sie eine innerliche Empfindung, ein innerliches Erlebnis haben von den verschiedenen Ingredienzien der Erde; sie fühlen anders, wenn sie einer Metallader entlang wandern, als wenn sie einer Kalkschichte entlang ihren Weg nehmen. Das alles aber fühlen die Gnomen auf innerliche Art; sie dringen durch alles das durch. Sie haben eigentlich gar nicht einmal die Vorstellung davon, daß es die Erde gibt; sie haben die Vorstellung, daß es einen Raum gibt, in dem sie verschiedene Empfindungen erleben: Goldempfindungen, Merkurempfindungen, Zinnempfindungen, Kieselempfindungen und so weiter. Das ist in der Menschensprache gesprochen, nicht in der Sprache der Gnomen. Die ist viel anschaulicher; und sie bekommen gerade dadurch, daß sie eigentlich ihr Leben lang alle Adern, alle Schichten ablaufen, immer wieder und wiederum ablaufen, diese ausgeprägte Intellektualität, von der ich Ihnen gesprochen habe. Sie bekommen dadurch ihr umfassendes Wissen, denn ihnen enthüllt sich im Metall und in der Erde alles das, was draußen im Weltenall ist; wie in einem Spiegel empfinden sie alles das, was draußen im Weltenall ist. Aber für die Erde selbst haben die Gnomen gar keine Anschauung, eben nur für ihre verschiedenen Ingredienzien, verschiedenen Arten des inneren Erlebens.

[ 4 ] Dafür sind aber diese Gnomen ganz besonders begabt für die Eindrücke, die vom Monde herkommen. Der Mond ist ihnen dasjenige, worauf sie fortwährend aufmerksam lauschen. In dieser Beziehung sind sie — die geborenen, kann ich nicht sagen, es ist eben so schwer, die Worte dafür zu finden — sozusagen die gewordenen Neurastheniker. Nicht wahr, was bei uns eine Krankheit ist, das ist für diese Gnomenwesen eigentlich ihr Lebenselement. Das ist bei ihnen keine Krankheit, das ist bei ihnen eine Selbstverständlichkeit. Das gibt ihnen jene innere Empfänglichkeit für alles das, wovon ich Ihnen gesprochen habe. Es gibt ihnen aber auch die innerliche Empfänglichkeit für die Umwandlungen der Mondenerscheinungen. Diese Umwandlung der Mondenerscheinungen verfolgen sie mit einer solchen Aufmerksamkeit, daß dieses innerliche Aufmerken — ich habe Ihnen ja ihre Aufmerksamkeitskraft geschildert — selbst ihre Gestalt verändert. So daß man in der Tat, wenn man das Gnomendasein verfolgt, einen ganz anderen Eindruck hat bei Vollmond und einen ganz anderen Eindruck hat bei Neumond und wiederum bei den dazwischenliegenden Mondesphasen.

[ 4 ] Dafür sind aber diese Gnomen ganz besonders begabt für die Eindrücke, die vom Monde herkommen. Der Mond ist ihnen dasjenige, worauf sie fortwährend aufmerksam lauschen. In dieser Beziehung sind sie — die geborenen, kann ich nicht sagen, es ist eben so schwer, die Worte dafür zu finden — sozusagen die gewordenen Neurastheniker. Nicht wahr, was bei uns eine Krankheit ist, das ist für diese Gnomenwesen eigentlich ihr Lebenselement. Das ist bei ihnen keine Krankheit, das ist bei ihnen eine Selbstverständlichkeit. Das gibt ihnen jene innere Empfänglichkeit für alles das, wovon ich Ihnen gesprochen habe. Es gibt ihnen aber auch die innerliche Empfänglichkeit für die Umwandlungen der Mondenerscheinungen. Diese Umwandlung der Mondenerscheinungen verfolgen sie mit einer solchen Aufmerksamkeit, daß dieses innerliche Aufmerken — ich habe Ihnen ja ihre Aufmerksamkeitskraft geschildert — selbst ihre Gestalt verändert. So daß man in der Tat, wenn man das Gnomendasein verfolgt, einen ganz anderen Eindruck hat bei Vollmond und einen ganz anderen Eindruck hat bei Neumond und wiederum bei den dazwischenliegenden Mondesphasen.

[ 5 ] Bei Vollmond, da wird es den Gnomen unbehaglich. Das physische Mondenlicht paßt ihnen nicht, und da drängen sie nach außen ihr ganzes Seinsgefühl. Sie umspannen sich gewissermaßen mit einer geistigen Haut, sie drängen ihr Seinsgefühl an den Umfang ihres Leibes, wenn Vollmond ist. Und sie erscheinen einem dann, wenn man für solche Dinge imaginatives Anschauen hat, ich möchte sagen wie strahlende, gepanzerte kleine Ritter bei Vollmondschein. Da tragen sie etwas wie einen geistigen Panzer um sich, und das ist dasjenige, was in ihrer Haut nach außen drängt, um abzuwehren das Mondenlicht, das ihnen unangenehm ist. Nähert sich aber der Mond dem Neumond, dann wird der Gnom geradezu durchsichtig, wunderbar; man sieht in ihm strahlende, glitzernde Farbenspiele. Man sieht, wie eine ganze Welt in ihm vorgeht. Es ist so, wie wenn man, ich möchte sagen, in das menschliche Gehirn hineinschauen würde, aber nicht nur wie ein Anatom, der da Zellengewebe sucht, sondern wie einer, der da die Gedanken drinnen schillern und glitzern sieht: so erscheinen einem wie durchsichtige Männlein diese Gnomen, in denen drinnen das Gedankenspiel erscheint. Gerade bei Neumond sind diese Gnomen außerordentlich interessant, weil sie jeder eine ganze Welt in sich tragen, und man kann sagen: In dieser Welt drinnen ruht eigentlich das Mondengeheimnis.

[ 5 ] Bei Vollmond, da wird es den Gnomen unbehaglich. Das physische Mondenlicht paßt ihnen nicht, und da drängen sie nach außen ihr ganzes Seinsgefühl. Sie umspannen sich gewissermaßen mit einer geistigen Haut, sie drängen ihr Seinsgefühl an den Umfang ihres Leibes, wenn Vollmond ist. Und sie erscheinen einem dann, wenn man für solche Dinge imaginatives Anschauen hat, ich möchte sagen wie strahlende, gepanzerte kleine Ritter bei Vollmondschein. Da tragen sie etwas wie einen geistigen Panzer um sich, und das ist dasjenige, was in ihrer Haut nach außen drängt, um abzuwehren das Mondenlicht, das ihnen unangenehm ist. Nähert sich aber der Mond dem Neumond, dann wird der Gnom geradezu durchsichtig, wunderbar; man sieht in ihm strahlende, glitzernde Farbenspiele. Man sieht, wie eine ganze Welt in ihm vorgeht. Es ist so, wie wenn man, ich möchte sagen, in das menschliche Gehirn hineinschauen würde, aber nicht nur wie ein Anatom, der da Zellengewebe sucht, sondern wie einer, der da die Gedanken drinnen schillern und glitzern sieht: so erscheinen einem wie durchsichtige Männlein diese Gnomen, in denen drinnen das Gedankenspiel erscheint. Gerade bei Neumond sind diese Gnomen außerordentlich interessant, weil sie jeder eine ganze Welt in sich tragen, und man kann sagen: In dieser Welt drinnen ruht eigentlich das Mondengeheimnis.

[ 6 ] Enthüllt man es, dieses Mondengeheimnis, dann kommt man auf sehr merkwürdige Ergebnisse; dann kommt man darauf, sich zu sagen, daß der Mond gegenwärtig in einer fortwährenden Annäherung ist natürlich müssen Sie sich das nicht grobklotzig vorstellen, als ob er da der Erde zulaufen würde —, aber er kommt eigentlich jedes Jahr etwas näher. Und eigentlich ist der Mond jedes Jahr der Erde etwas näher. Das erkennt man an dem immer lebendiger werdenden Spiel der Mondenkräfte während des Neumondes in der Gnomenwelt. Und auf dieses Näherkommen sind auch diese Wichtelmänner ganz besonders aufmerksam; denn aus dem, was an ihnen der Mond tut, Ergebnisse zu ziehen, darin sehen sie eigentlich ihre Hauptmission im Weltenall. Sie warten mit einer großen Spannung den Zeitpunkt ab, wo sich der Mond wiederum mit der Erde vereinigen wird, und sie sammeln alle ihre Kräfte, um für diesen Zeitpunkt, wenn sich der Mond mit der Erde vereinigt hat, gerüstet zu sein, denn dann werden sie die Mondensubstanz dazu benützen, um die Erde allmählich im Weltenall ihrer ganzen Substanz nach zu zerstreuen. Die Substanz muß fort.

[ 6 ] Enthüllt man es, dieses Mondengeheimnis, dann kommt man auf sehr merkwürdige Ergebnisse; dann kommt man darauf, sich zu sagen, daß der Mond gegenwärtig in einer fortwährenden Annäherung ist natürlich müssen Sie sich das nicht grobklotzig vorstellen, als ob er da der Erde zulaufen würde —, aber er kommt eigentlich jedes Jahr etwas näher. Und eigentlich ist der Mond jedes Jahr der Erde etwas näher. Das erkennt man an dem immer lebendiger werdenden Spiel der Mondenkräfte während des Neumondes in der Gnomenwelt. Und auf dieses Näherkommen sind auch diese Wichtelmänner ganz besonders aufmerksam; denn aus dem, was an ihnen der Mond tut, Ergebnisse zu ziehen, darin sehen sie eigentlich ihre Hauptmission im Weltenall. Sie warten mit einer großen Spannung den Zeitpunkt ab, wo sich der Mond wiederum mit der Erde vereinigen wird, und sie sammeln alle ihre Kräfte, um für diesen Zeitpunkt, wenn sich der Mond mit der Erde vereinigt hat, gerüstet zu sein, denn dann werden sie die Mondensubstanz dazu benützen, um die Erde allmählich im Weltenall ihrer ganzen Substanz nach zu zerstreuen. Die Substanz muß fort.

[ 7 ] Aber indem sie sich diese Aufgabe stellen, fühlen sich diese Kobolde, Gnomen ganz besonders wichtig, denn sie sammeln ja die verschiedensten Erfahrungen im ganzen Erdendasein, und sie bereiten sich vor, wenn nun die ganze Erdensubstanz im Weltenall zerstreut wird, nach dem Jupiter sich hinüberentwickelt, dann in der Struktur der Erde zu bewahren, was in dieser Struktur das Gute ist, und das dann wie eine Art Knochengerüste dem Jupiter einzuverleiben.

[ 7 ] Aber indem sie sich diese Aufgabe stellen, fühlen sich diese Kobolde, Gnomen ganz besonders wichtig, denn sie sammeln ja die verschiedensten Erfahrungen im ganzen Erdendasein, und sie bereiten sich vor, wenn nun die ganze Erdensubstanz im Weltenall zerstreut wird, nach dem Jupiter sich hinüberentwickelt, dann in der Struktur der Erde zu bewahren, was in dieser Struktur das Gute ist, und das dann wie eine Art Knochengerüste dem Jupiter einzuverleiben.

[ 8 ] Sehen Sie, wenn man diesen Vorgang den Gnomen abschaut, dann bekommt man erst eine Anregung dazu, nun einmal sich vorzustellen — und man kann das dann —, wie unsere Erde ausschauen würde, wenn man von ihr alles Wasser wegnehmen würde. Denken Sie nur einmal, wie auf der westlichen Halbkugel alles von Norden nach Süden, auf der östlichen Halbkugel alles von Osten nach Westen orientiert ist. Wie also, wenn Sie das Wasser wegtun würden, Sie Amerika mit seinen Gebirgen und mit dem, was unter dem Meere ist, bekommen würden als etwas, was von Norden nach Süden verläuft; und schauen Sie nach Europa hin, so würden Sie entsprechend dem Zug der Alpen, Karpathen und so weiter dasjenige bekommen, was in der östlichen Halbkugel in dieser Richtung ist. Sie würden etwas bekommen wie die Struktur des Kreuzes in der Erde.

[ 8 ] Sehen Sie, wenn man diesen Vorgang den Gnomen abschaut, dann bekommt man erst eine Anregung dazu, nun einmal sich vorzustellen — und man kann das dann —, wie unsere Erde ausschauen würde, wenn man von ihr alles Wasser wegnehmen würde. Denken Sie nur einmal, wie auf der westlichen Halbkugel alles von Norden nach Süden, auf der östlichen Halbkugel alles von Osten nach Westen orientiert ist. Wie also, wenn Sie das Wasser wegtun würden, Sie Amerika mit seinen Gebirgen und mit dem, was unter dem Meere ist, bekommen würden als etwas, was von Norden nach Süden verläuft; und schauen Sie nach Europa hin, so würden Sie entsprechend dem Zug der Alpen, Karpathen und so weiter dasjenige bekommen, was in der östlichen Halbkugel in dieser Richtung ist. Sie würden etwas bekommen wie die Struktur des Kreuzes in der Erde.

[ 9 ] Und durchdringt man dieses, dann bekommt man davon den Eindruck, daß das eigentlich die vereinigte Gnomenwelt des alten Mondes ist. So daß diejenigen, die die Vorfahren unserer Erdengnomen sind, die Mondengnomen, die Mondenerfahrungen gesammelt haben und diese Struktur, diese feste Struktur des festen Erdgewebes, des festen Erdgebildes aus ihrer Erfahrung heraus gebildet haben, so daß wir eigentlich unsere feste Erdengestalt haben aus den Erfahrungen der alten Mondengnomen.

[ 9 ] Und durchdringt man dieses, dann bekommt man davon den Eindruck, daß das eigentlich die vereinigte Gnomenwelt des alten Mondes ist. So daß diejenigen, die die Vorfahren unserer Erdengnomen sind, die Mondengnomen, die Mondenerfahrungen gesammelt haben und diese Struktur, diese feste Struktur des festen Erdgewebes, des festen Erdgebildes aus ihrer Erfahrung heraus gebildet haben, so daß wir eigentlich unsere feste Erdengestalt haben aus den Erfahrungen der alten Mondengnomen.

[ 10 ] Das sind die Dinge, die sich da ergeben in bezug auf die Gnomenwelt. Dadurch bekommen die Gnomen eine interessante, außerordentlich interessante Beziehung zu der ganzen Evolution des Weltenalls. Sie tragen gewissermaßen immer das Feste aus dem Früheren in das Feste des Späteren hinüber. Sie sind die Bewahrer der Kontinuität der festen Struktur in der Entwickelung. So von einem Weltenkörper zu dem anderen bewahren sie die feste Struktur. Es gehört zu dem Interessantesten, an diese geistigen Wesenheiten einer übersinnlichen Welt heranzutreten und ihre besondere Aufgabe zu studieren; denn dadurch bekommt man erst den Eindruck, wie alles, was an Wesen in der Welt vorhanden ist, mitarbeitet an der ganzen Gestaltung der Welt.

[ 10 ] Das sind die Dinge, die sich da ergeben in bezug auf die Gnomenwelt. Dadurch bekommen die Gnomen eine interessante, außerordentlich interessante Beziehung zu der ganzen Evolution des Weltenalls. Sie tragen gewissermaßen immer das Feste aus dem Früheren in das Feste des Späteren hinüber. Sie sind die Bewahrer der Kontinuität der festen Struktur in der Entwickelung. So von einem Weltenkörper zu dem anderen bewahren sie die feste Struktur. Es gehört zu dem Interessantesten, an diese geistigen Wesenheiten einer übersinnlichen Welt heranzutreten und ihre besondere Aufgabe zu studieren; denn dadurch bekommt man erst den Eindruck, wie alles, was an Wesen in der Welt vorhanden ist, mitarbeitet an der ganzen Gestaltung der Welt.

[ 11 ] Nun gehen wir wiederum von den Gnomen zu den Undinen, zu den Wasserwesen. Da bietet sich einem eigentlich eine sehr merkwürdige Vorstellung. Diese Wesenheiten haben nicht dieses Lebensbedürfnis, das die Menschen haben, auch nicht das Lebensbedürfnis, das die Tiere haben, wenn auch instinktiv, sondern man könnte fast sagen: die Undinen, auch die Sylphen, sie haben eher ein Todesbedürfnis. Sie sind wirklich auf eine kosmische Art so wie die Mücke, die sich in die Flamme stürzt. Sie haben das Gefühl, daß sie eigentlich erst recht ihr Leben haben, wenn sie sterben. Außerordentlich interessant ist es: Hier in der physischen Erde will alles leben, und man schätzt eigentlich alles, was Lebenskraft in sich hat; man schätzt gerade alles, was lebendiges Sprießen und Sprossen hat. Kommt man da hinüber, dann sagen einem alle diese Wesenheiten: das Sterben, das ist eigentlich erst der richtige Anfang des Lebens. Und das können diese Wesenheiten auch empfinden. Denn nehmen wir diese Undinen. Sie wissen ja vielleicht, daß, sagen wir Schiffer, die viel auf dem Meere fahren, finden, daß das Meer so einen eigentümlichen Eindruck macht, auf der Ostsee im Juli, August, September, weiter nach Westen hinüber schon im Juni, und daß diese Leute sagen: das Meer beginnt zu blühen. Es schlägt aus gewissermaßen; aber es schlägt aus von alledem, was im Meer verwest. Die Verwesung des Meeres macht sich da geltend; sie gibt dem Meere einen eigentümlichen fauligen Geruch.

[ 11 ] Nun gehen wir wiederum von den Gnomen zu den Undinen, zu den Wasserwesen. Da bietet sich einem eigentlich eine sehr merkwürdige Vorstellung. Diese Wesenheiten haben nicht dieses Lebensbedürfnis, das die Menschen haben, auch nicht das Lebensbedürfnis, das die Tiere haben, wenn auch instinktiv, sondern man könnte fast sagen: die Undinen, auch die Sylphen, sie haben eher ein Todesbedürfnis. Sie sind wirklich auf eine kosmische Art so wie die Mücke, die sich in die Flamme stürzt. Sie haben das Gefühl, daß sie eigentlich erst recht ihr Leben haben, wenn sie sterben. Außerordentlich interessant ist es: Hier in der physischen Erde will alles leben, und man schätzt eigentlich alles, was Lebenskraft in sich hat; man schätzt gerade alles, was lebendiges Sprießen und Sprossen hat. Kommt man da hinüber, dann sagen einem alle diese Wesenheiten: das Sterben, das ist eigentlich erst der richtige Anfang des Lebens. Und das können diese Wesenheiten auch empfinden. Denn nehmen wir diese Undinen. Sie wissen ja vielleicht, daß, sagen wir Schiffer, die viel auf dem Meere fahren, finden, daß das Meer so einen eigentümlichen Eindruck macht, auf der Ostsee im Juli, August, September, weiter nach Westen hinüber schon im Juni, und daß diese Leute sagen: das Meer beginnt zu blühen. Es schlägt aus gewissermaßen; aber es schlägt aus von alledem, was im Meer verwest. Die Verwesung des Meeres macht sich da geltend; sie gibt dem Meere einen eigentümlichen fauligen Geruch.

[ 12 ] Aber das ist alles anders für die Undinen. Die Undinen empfinden dabei nichts Unangenehmes, sondern wenn diese Millionen und Millionen von Wassertieren, die da verwesen im Meere, in die Zerstörung hineinkommen, dann wird das Meer für die Undinen ein in den wunderbarsten phosphoreszierenden Farbenspielen erglänzendes. Es glänzt und glitzert alles in allen möglichen Farben. Insbesondere in bläulichen, violettlichen, grünlichen Farben glitzert für sie das Meer innerlich und äußerlich. Das ganze Verwesen im Meere wird ein solches Glimmern und Glitzern in den dunkleren Farben bis zum Grün hin. Aber diese Farben sind Realitäten für die Undinen, und man sieht dann die Undinen, wie sie in diesem Farbenspiele des Meeres selber diese Farben in sich aufnehmen. Sie ziehen diese Farben in ihre eigene Leiblichkeit herein. Sie werden so, wie diese Farbenspiele sind; sie werden selber phosphoreszierend. Und indem sie diese Farbenspiele aufnehmen, indem sie selber Phosphoreszierend werden, entsteht in ihnen etwas wie eine Sehnsucht, wie eine ungeheure Sehnsucht, nach oben zu gehen, nach oben zu schweben. Diese Sehnsucht führt sie dazu, nach oben zu schweben, und sie bieten sich mit dieser Sehnsucht den Wesenheiten der höheren Hierarchien, den Angeloi, Archangeloi und so weiter als die Erdennahrung an; sie finden darin ihre Seligkeit. Sie leben dann in den höheren Hierarchien drinnen weiter.

[ 12 ] Aber das ist alles anders für die Undinen. Die Undinen empfinden dabei nichts Unangenehmes, sondern wenn diese Millionen und Millionen von Wassertieren, die da verwesen im Meere, in die Zerstörung hineinkommen, dann wird das Meer für die Undinen ein in den wunderbarsten phosphoreszierenden Farbenspielen erglänzendes. Es glänzt und glitzert alles in allen möglichen Farben. Insbesondere in bläulichen, violettlichen, grünlichen Farben glitzert für sie das Meer innerlich und äußerlich. Das ganze Verwesen im Meere wird ein solches Glimmern und Glitzern in den dunkleren Farben bis zum Grün hin. Aber diese Farben sind Realitäten für die Undinen, und man sieht dann die Undinen, wie sie in diesem Farbenspiele des Meeres selber diese Farben in sich aufnehmen. Sie ziehen diese Farben in ihre eigene Leiblichkeit herein. Sie werden so, wie diese Farbenspiele sind; sie werden selber phosphoreszierend. Und indem sie diese Farbenspiele aufnehmen, indem sie selber Phosphoreszierend werden, entsteht in ihnen etwas wie eine Sehnsucht, wie eine ungeheure Sehnsucht, nach oben zu gehen, nach oben zu schweben. Diese Sehnsucht führt sie dazu, nach oben zu schweben, und sie bieten sich mit dieser Sehnsucht den Wesenheiten der höheren Hierarchien, den Angeloi, Archangeloi und so weiter als die Erdennahrung an; sie finden darin ihre Seligkeit. Sie leben dann in den höheren Hierarchien drinnen weiter.

[ 13 ] So ist es merkwürdig, wie aus unergründlichen Tiefen herauf sich diese Wesenheiten, man möchte sagen, mit jedem Frühfrühling entwickeln. Sie machen da mit das Leben der Erde, indem sie in der Weise am Pflanzentum arbeiten, wie ich es beschrieben habe. Dann aber ergießen sie sich gewissermaßen in das Wasser, nehmen durch ihre eigene Leiblichkeit das Phosphoreszieren des Wassers, das Verwesende auf, tragen es in ungeheurer Sehnsucht hinauf, und man sieht in einem kolossalen, in einem grandiosen Weltenbilde, wie die aus dem Erdenwasser entstehenden, durch die Undinen getragenen Farben, die geistig-substantiell sind, den Wesen der höheren Hierarchien ihre Nahrung bieten, wie die Erde Nahrungsquelle wird für die höheren Hierarchien, indem die Sehnsucht der Undinen gerade darin besteht, sich von den höheren Wesen verzehren zu lassen. Da leben sie dann weiter, da gehen sie gewissermaßen in ihre Ewigkeit ein. So ist eigentlich in jedem Jahre ein fortwährendes Aufströmen von diesen Wesenheiten, deren Inneres aus der Erde heraus gebildet ist, und die aufstrahlen sehnsüchtig, um sich als Nahrung anzubieten den höheren Wesenheiten.

[ 13 ] So ist es merkwürdig, wie aus unergründlichen Tiefen herauf sich diese Wesenheiten, man möchte sagen, mit jedem Frühfrühling entwickeln. Sie machen da mit das Leben der Erde, indem sie in der Weise am Pflanzentum arbeiten, wie ich es beschrieben habe. Dann aber ergießen sie sich gewissermaßen in das Wasser, nehmen durch ihre eigene Leiblichkeit das Phosphoreszieren des Wassers, das Verwesende auf, tragen es in ungeheurer Sehnsucht hinauf, und man sieht in einem kolossalen, in einem grandiosen Weltenbilde, wie die aus dem Erdenwasser entstehenden, durch die Undinen getragenen Farben, die geistig-substantiell sind, den Wesen der höheren Hierarchien ihre Nahrung bieten, wie die Erde Nahrungsquelle wird für die höheren Hierarchien, indem die Sehnsucht der Undinen gerade darin besteht, sich von den höheren Wesen verzehren zu lassen. Da leben sie dann weiter, da gehen sie gewissermaßen in ihre Ewigkeit ein. So ist eigentlich in jedem Jahre ein fortwährendes Aufströmen von diesen Wesenheiten, deren Inneres aus der Erde heraus gebildet ist, und die aufstrahlen sehnsüchtig, um sich als Nahrung anzubieten den höheren Wesenheiten.

[ 14 ] Und gehen wir zu den Sylphen. Wir finden ja im Laufe des Jahres die ersterbenden Vögel. Ich habe Ihnen dargestellt, wie diese ersterbenden Vögel ihre vergeistigte Substanz haben, wie sie diese vergeistigte Substanz übergeben wollen den höheren Welten, damit sie von der Erde hinaufkommt. Aber da bedarf es der Vermittler. Diese Vermittler sind die Sylphen. Es ist so, daß in der Tat durch die sterbende Vogelwelt sich die Luft fortwährend anfüllt mit Astralität, mit einer niedrigeren Astralität, aber mit Astralität eben, mit astralischer Substanz. In dieser astralischen Substanz, ich kann nicht sagen flattern, ich möchte sagen, wenn das Wort nicht häßlich klingen würde, verschweben, es verschweben die Sylphen. Sie nehmen auf, was aus der sterbenden Vogelwelt kommt, tragen es wiederum sehnsüchtig in die Höhe und wollen veratmet sein von den Wesenheiten der höheren Hierarchien. Sie bieten sich als dasjenige an, was Atmungswesen der höheren Hierarchien ist. Wiederum ein grandioses Schauspiel! Indem man die Vogelwelt ersterben sieht, geht diese astralische, innerlich erglänzende Substanz in die Luft über. Die Sylphen zucken wie blaue Blitze durch die Luft, und in ihre blauen Blitze herein, zuerst ergrünend und dann errötend, nehmen sie auf diese Astralität, die von der Vogelwelt kommt, und huschen wie nach aufwärts zuckende Blitze hinauf. Verfolgt man das bis außerhalb des Raumes, so werden sie dasjenige, was veratmet wird von den Wesenheiten der höheren Hierarchien.

[ 14 ] Und gehen wir zu den Sylphen. Wir finden ja im Laufe des Jahres die ersterbenden Vögel. Ich habe Ihnen dargestellt, wie diese ersterbenden Vögel ihre vergeistigte Substanz haben, wie sie diese vergeistigte Substanz übergeben wollen den höheren Welten, damit sie von der Erde hinaufkommt. Aber da bedarf es der Vermittler. Diese Vermittler sind die Sylphen. Es ist so, daß in der Tat durch die sterbende Vogelwelt sich die Luft fortwährend anfüllt mit Astralität, mit einer niedrigeren Astralität, aber mit Astralität eben, mit astralischer Substanz. In dieser astralischen Substanz, ich kann nicht sagen flattern, ich möchte sagen, wenn das Wort nicht häßlich klingen würde, verschweben, es verschweben die Sylphen. Sie nehmen auf, was aus der sterbenden Vogelwelt kommt, tragen es wiederum sehnsüchtig in die Höhe und wollen veratmet sein von den Wesenheiten der höheren Hierarchien. Sie bieten sich als dasjenige an, was Atmungswesen der höheren Hierarchien ist. Wiederum ein grandioses Schauspiel! Indem man die Vogelwelt ersterben sieht, geht diese astralische, innerlich erglänzende Substanz in die Luft über. Die Sylphen zucken wie blaue Blitze durch die Luft, und in ihre blauen Blitze herein, zuerst ergrünend und dann errötend, nehmen sie auf diese Astralität, die von der Vogelwelt kommt, und huschen wie nach aufwärts zuckende Blitze hinauf. Verfolgt man das bis außerhalb des Raumes, so werden sie dasjenige, was veratmet wird von den Wesenheiten der höheren Hierarchien.

[ 15 ] So daß man sagen kann: die Gnomen tragen eine Welt in die andere hinüber ihrer Struktur nach. Sie gehen gewissermaßen — das ist aber nur vergleichsweise gesagt — horizontal mit der Evolution weiter. Die anderen Wesenheiten, die Undinen, die Sylphen tragen hinauf dasjenige, was sie als Seligkeit empfinden im eigenen Ersterben, im Genossenwerden, im Eratmetwerden. Da leben sie dann in den höheren Hierarchien weiter; darinnen empfinden sie ihre Ewigkeit.

[ 15 ] So daß man sagen kann: die Gnomen tragen eine Welt in die andere hinüber ihrer Struktur nach. Sie gehen gewissermaßen — das ist aber nur vergleichsweise gesagt — horizontal mit der Evolution weiter. Die anderen Wesenheiten, die Undinen, die Sylphen tragen hinauf dasjenige, was sie als Seligkeit empfinden im eigenen Ersterben, im Genossenwerden, im Eratmetwerden. Da leben sie dann in den höheren Hierarchien weiter; darinnen empfinden sie ihre Ewigkeit.

[ 16 ] Und wenn man übergeht zu den Feuerwesen, ja, meine lieben Freunde, denken Sie nur einmal, wie der Schmetterlingsstaub von den Schmetterlingsflügeln mit den absterbenden Schmetterlingen scheinbar in nichts zerfließt. Aber es ist nicht richtig, daß er in nichts zerfließt. Das, was da abstaubt von den Schmetterlingsflügeln, ist höchst vergeistigte Materie. Das alles fließt in den Wärmeäther, der die Erde umgibt, hinein wie winzige Kometen, jedes einzelne Stäubchen wie ein winziger Komet im Erdenwärmeäther. Alles wird, wenn die Schmetterlingswelt ihrem Ende zugeht im Jahreslauf, glitzernd und glimmend, innerliches Glitzern und Glimmen. Und in dieses Glitzern und Glimmen ergießen sich die Feuerwesen, sie nehmen es auf. Es glitzert und glimmert in ihnen weiter, und auch sie bekommen ihre Sehnsucht. Sie tragen das, was sie so aufgenommen haben, in die Höhe. Und man sieht — ich habe es Ihnen schon von einer anderen Seite geschildert —, wie nun das, was von den Schmetterlingsflügeln von den Feuerwesen nach außen getragen ist, in den Weltenraum hinausschimmert. Aber es schimmert nicht nur hinaus, es strömt hinaus, und es ist dasjenige, was den eigentlichen Anblick der Geister der höheren Hierarchien von der Erde ergibt. Die Geister der höheren Hierarchien schauen auf die Erde und sehen vorzugsweise von der Erde dieses von den Feuerwesen hinausgetragene Schmetterlings- und Insektenwesen, und die Feuerwesen finden ihre höchste Wollust darinnen, zu verspüren, wie sie es sind, die sich hinstellen vor die Geistesaugen der höheren Hierarchien. Sie finden es als ihre höchste Wollust, angeschaut zu werden, von den Blicken sozusagen, von den Geistblicken der höheren Hierarchien aufgenommen zu werden. Sie streben diesen höheren Hierarchien zu und führen ihnen das Wissen von der Erde zu.

[ 16 ] Und wenn man übergeht zu den Feuerwesen, ja, meine lieben Freunde, denken Sie nur einmal, wie der Schmetterlingsstaub von den Schmetterlingsflügeln mit den absterbenden Schmetterlingen scheinbar in nichts zerfließt. Aber es ist nicht richtig, daß er in nichts zerfließt. Das, was da abstaubt von den Schmetterlingsflügeln, ist höchst vergeistigte Materie. Das alles fließt in den Wärmeäther, der die Erde umgibt, hinein wie winzige Kometen, jedes einzelne Stäubchen wie ein winziger Komet im Erdenwärmeäther. Alles wird, wenn die Schmetterlingswelt ihrem Ende zugeht im Jahreslauf, glitzernd und glimmend, innerliches Glitzern und Glimmen. Und in dieses Glitzern und Glimmen ergießen sich die Feuerwesen, sie nehmen es auf. Es glitzert und glimmert in ihnen weiter, und auch sie bekommen ihre Sehnsucht. Sie tragen das, was sie so aufgenommen haben, in die Höhe. Und man sieht — ich habe es Ihnen schon von einer anderen Seite geschildert —, wie nun das, was von den Schmetterlingsflügeln von den Feuerwesen nach außen getragen ist, in den Weltenraum hinausschimmert. Aber es schimmert nicht nur hinaus, es strömt hinaus, und es ist dasjenige, was den eigentlichen Anblick der Geister der höheren Hierarchien von der Erde ergibt. Die Geister der höheren Hierarchien schauen auf die Erde und sehen vorzugsweise von der Erde dieses von den Feuerwesen hinausgetragene Schmetterlings- und Insektenwesen, und die Feuerwesen finden ihre höchste Wollust darinnen, zu verspüren, wie sie es sind, die sich hinstellen vor die Geistesaugen der höheren Hierarchien. Sie finden es als ihre höchste Wollust, angeschaut zu werden, von den Blicken sozusagen, von den Geistblicken der höheren Hierarchien aufgenommen zu werden. Sie streben diesen höheren Hierarchien zu und führen ihnen das Wissen von der Erde zu.

[ 17 ] So sehen Sie, wie diese Elementarwesen die Vermittler sind zwischen der Erde und dem Geistkosmos: dieses Schauspiel der hinaufphosphoreszierenden Undinen, die in dem Licht- und Flammenmeer der höheren Hierarchien als Nahrung verschwinden, die hinaufzuckenden grünlich-rötlichen Blitze der Sylphen, die eratmet werden, wo das Irdische fortwährend in das Ewige übergeht, das ewige Verbleiben der Feuerwesen, deren Tun von Dauer ist. Denn während sich hier auf Erden nur in einer gewissen Jahreszeit das Sterben der Vögel abspielt, sorgen diese Feuerwesen dafür, daß sich dasjenige, was von ihnen zu schauen ist, das ganze Jahr sozusagen hinaus ins Weltenall ergießt. So trägt die Erde eine Art von Feuermantel um sich. Von außen gesehen, erscheint sie als feurig. Aber das Ganze wird ja von Wesen bewirkt, welche ganz anders die Dinge der Erde sehen, als der Mensch sie sieht. Für den Menschen ist, wie gesagt, die Erde als harte Substanz zu verspüren, auf der er gehen und stehen kann. Für die Gnomen ist sie eine durchlässige Kugel, eine Hohlkugel. Für die Undinen ist das Wasser etwas, in dem sie das Phosphoreszieren wahrnehmen und in sich aufnehmen und erleben können. Für die Sylphen ist das Astralische der Luft, das aus der sterbenden Vogelwelt kommt, dasjenige, wovon sie mehr zuckende Blitze werden, als sie schon gewesen sind; sie sind sonst matte, bläuliche Blitze, die Sylphen. Und wiederum das Zugrundegehen des Schmetterlingswesens ist etwas, was sozusagen dauernd die Erde wie mit einer Feuerschale umgibt. Für die Anschauung ist das so, daß gewissermaßen die Erde von einem wunderbaren feurigen Gemälde umgeben ist, und an der einen Seite, wenn man von der Erde hinaufschaut, sind diese zuckenden Blitze, diese phosphoreszierenden und verschwindenden Undinen. All das ist so, als ob man sagen müßte: Hier auf Erden weben und leben diese Elementargeister; sie streben nach aufwärts und verschwinden im Feuermantel der Erde. Aber sie verschwinden eigentlich nicht in Wirklichkeit, sondern sie finden da ihr ewiges Dasein, indem sie in die Wesenheiten der höheren Hierarchien übergehen.

[ 17 ] So sehen Sie, wie diese Elementarwesen die Vermittler sind zwischen der Erde und dem Geistkosmos: dieses Schauspiel der hinaufphosphoreszierenden Undinen, die in dem Licht- und Flammenmeer der höheren Hierarchien als Nahrung verschwinden, die hinaufzuckenden grünlich-rötlichen Blitze der Sylphen, die eratmet werden, wo das Irdische fortwährend in das Ewige übergeht, das ewige Verbleiben der Feuerwesen, deren Tun von Dauer ist. Denn während sich hier auf Erden nur in einer gewissen Jahreszeit das Sterben der Vögel abspielt, sorgen diese Feuerwesen dafür, daß sich dasjenige, was von ihnen zu schauen ist, das ganze Jahr sozusagen hinaus ins Weltenall ergießt. So trägt die Erde eine Art von Feuermantel um sich. Von außen gesehen, erscheint sie als feurig. Aber das Ganze wird ja von Wesen bewirkt, welche ganz anders die Dinge der Erde sehen, als der Mensch sie sieht. Für den Menschen ist, wie gesagt, die Erde als harte Substanz zu verspüren, auf der er gehen und stehen kann. Für die Gnomen ist sie eine durchlässige Kugel, eine Hohlkugel. Für die Undinen ist das Wasser etwas, in dem sie das Phosphoreszieren wahrnehmen und in sich aufnehmen und erleben können. Für die Sylphen ist das Astralische der Luft, das aus der sterbenden Vogelwelt kommt, dasjenige, wovon sie mehr zuckende Blitze werden, als sie schon gewesen sind; sie sind sonst matte, bläuliche Blitze, die Sylphen. Und wiederum das Zugrundegehen des Schmetterlingswesens ist etwas, was sozusagen dauernd die Erde wie mit einer Feuerschale umgibt. Für die Anschauung ist das so, daß gewissermaßen die Erde von einem wunderbaren feurigen Gemälde umgeben ist, und an der einen Seite, wenn man von der Erde hinaufschaut, sind diese zuckenden Blitze, diese phosphoreszierenden und verschwindenden Undinen. All das ist so, als ob man sagen müßte: Hier auf Erden weben und leben diese Elementargeister; sie streben nach aufwärts und verschwinden im Feuermantel der Erde. Aber sie verschwinden eigentlich nicht in Wirklichkeit, sondern sie finden da ihr ewiges Dasein, indem sie in die Wesenheiten der höheren Hierarchien übergehen.

[ 18 ] Das alles, was man da zuletzt sieht wie ein wunderbares Weltengemälde, das aber der Ausdruck ist dessen, was auf Erden geschieht, das alles spielt sich zunächst in seinem Anfangsstadium auf der Erde ab. Wir Menschen sind immer darinnen in dem, was sich da abspielt, und es ist eigentlich so, wenn der Mensch auch zunächst mit seinem gewöhnlichen Bewußtsein nicht fähig ist, diese Umgebung aufzufassen, daß man jede Nacht in dem Weben und Treiben dieser Wesenheiten drinnensteckt, selber Anteil nimmt als Ich und als astralischer Leib an dem, was diese Wesenheiten treiben.

[ 18 ] Das alles, was man da zuletzt sieht wie ein wunderbares Weltengemälde, das aber der Ausdruck ist dessen, was auf Erden geschieht, das alles spielt sich zunächst in seinem Anfangsstadium auf der Erde ab. Wir Menschen sind immer darinnen in dem, was sich da abspielt, und es ist eigentlich so, wenn der Mensch auch zunächst mit seinem gewöhnlichen Bewußtsein nicht fähig ist, diese Umgebung aufzufassen, daß man jede Nacht in dem Weben und Treiben dieser Wesenheiten drinnensteckt, selber Anteil nimmt als Ich und als astralischer Leib an dem, was diese Wesenheiten treiben.

[ 19 ] Aber insbesondere den Gnomen ist es wirklich eine Art Amüsement, den Menschen schlafend zu beobachten; nicht den physischen Leib im Bette, sondern den Menschen, der außer dem physischen Leib ist als Ich und als astralischer Leib, und nun zu sehen: dieser Mensch, der denkt eigentlich im Geiste und weiß es nicht. Er weiß nicht, daß seine Gedanken im Geistigen leben. Und wiederum den Undinen ist unerklärlich, daß der Mensch so wenig sich selber kennt; den Sylphen ebenso; den Feuerwesen ebenso.

[ 19 ] Aber insbesondere den Gnomen ist es wirklich eine Art Amüsement, den Menschen schlafend zu beobachten; nicht den physischen Leib im Bette, sondern den Menschen, der außer dem physischen Leib ist als Ich und als astralischer Leib, und nun zu sehen: dieser Mensch, der denkt eigentlich im Geiste und weiß es nicht. Er weiß nicht, daß seine Gedanken im Geistigen leben. Und wiederum den Undinen ist unerklärlich, daß der Mensch so wenig sich selber kennt; den Sylphen ebenso; den Feuerwesen ebenso.

[ 20 ] Sehen Sie, es ist auf dem physischen Plane oftmals unangenehm, umflattert zu werden in der Nacht von Schnaken und dergleichen. Aber der geistige Mensch, das Ich und der astralische Leib, die werden von diesen elementarischen Wesen in der Nacht umwoben und umlebt, und dieses Umwoben- und Umlebtwerden ist eigentlich eine fortwährende Mahnung, mit seinem Bewußtsein vorzurücken, so daß man mehr weiß von der Welt.

[ 20 ] Sehen Sie, es ist auf dem physischen Plane oftmals unangenehm, umflattert zu werden in der Nacht von Schnaken und dergleichen. Aber der geistige Mensch, das Ich und der astralische Leib, die werden von diesen elementarischen Wesen in der Nacht umwoben und umlebt, und dieses Umwoben- und Umlebtwerden ist eigentlich eine fortwährende Mahnung, mit seinem Bewußtsein vorzurücken, so daß man mehr weiß von der Welt.

[ 21 ] So daß ich nun versuchen kann, Ihnen einen Begriff zu geben von dem, wie diese Wesenheiten: Gnomen, Undinen, Sylphen, Feuerwesen etwa da schwirren, und wie es wird, wenn man anfängt zu hören, was sie eigentlich an einem amüsiert, und was sie von einem haben wollen, indem sie einen ermahnen, weiterzurücken mit seinem Bewußtsein. Ja, sehen Sie, da kommen die Gnomen, und die sagen etwa:

[ 21 ] So daß ich nun versuchen kann, Ihnen einen Begriff zu geben von dem, wie diese Wesenheiten: Gnomen, Undinen, Sylphen, Feuerwesen etwa da schwirren, und wie es wird, wenn man anfängt zu hören, was sie eigentlich an einem amüsiert, und was sie von einem haben wollen, indem sie einen ermahnen, weiterzurücken mit seinem Bewußtsein. Ja, sehen Sie, da kommen die Gnomen, und die sagen etwa:

Du träumst dich selbst
Und meidest das Erwachen.

Du träumst dich selbst
Und meidest das Erwachen.

[ 22 ] Die Gnomen wissen, daß der Mensch sein Ich eigentlich wie im Traume hat, daß er erst richtig aufwachen muß, um zu diesem wahren Ich zu kommen. Das sehen sie ganz klar ein. Sie rufen ihm zu im Schlafe:

[ 22 ] Die Gnomen wissen, daß der Mensch sein Ich eigentlich wie im Traume hat, daß er erst richtig aufwachen muß, um zu diesem wahren Ich zu kommen. Das sehen sie ganz klar ein. Sie rufen ihm zu im Schlafe:

Du träumst dich selbst

Du träumst dich selbst

[ 23 ] — sie meinen bei Tage —

[ 23 ] — sie meinen bei Tage —

Und meidest das Erwachen.

Und meidest das Erwachen.

[ 24 ] Dann tönt es durch von den Undinen:

[ 24 ] Dann tönt es durch von den Undinen:

Du denkst die Engelwerke...

Du denkst die Engelwerke...

[ 25 ] Der Mensch weiß nicht, daß seine Gedanken bei den Engeln eigentlich sind,

[ 25 ] Der Mensch weiß nicht, daß seine Gedanken bei den Engeln eigentlich sind,

Du denkst die Engelwerke

Und weißt es nicht.

Du denkst die Engelwerke

Und weißt es nicht.

[ 26 ] Und von den Sylphen, da tönt es an den schlafenden Menschen heran:

[ 26 ] Und von den Sylphen, da tönt es an den schlafenden Menschen heran:

Dir leuchtet die Schöpfermacht,
Du ahnst es nicht;
Du fühlest ihre Kraft

Dir leuchtet die Schöpfermacht,
Du ahnst es nicht;
Du fühlest ihre Kraft

[ 27 ] — Schöpfermacht — Kraft

[ 27 ] — Schöpfermacht — Kraft

Und lebst sie nicht.

Und lebst sie nicht.

[ 28 ] Das sind die Sylphenworte ungefähr, die Undinenworte, die Gnomenworte.

[ 28 ] Das sind die Sylphenworte ungefähr, die Undinenworte, die Gnomenworte.

[ 29 ] Die Worte der Feuerwesen:

[ 29 ] Die Worte der Feuerwesen:

Dir krafter Götterwille,
Du empfängst ihn nicht;
Du willst mit seiner Kraft

Dir krafter Götterwille,
Du empfängst ihn nicht;
Du willst mit seiner Kraft

[ 30 ] — mit der Kraft des Götterwillens —

[ 30 ] — mit der Kraft des Götterwillens —

Und stoßest ihn von dir.

Und stoßest ihn von dir.

[ 31 ] All das ist die Ermahnung, daß man weiterrücken soll mit seinem Bewußtsein. Diese Wesenheiten, die nicht ins physische Dasein kommen, sie wollen, daß der Mensch mit seinem Bewußtsein weiterrückt, damit er auch Anteil haben könne an ihrer Welt.

[ 31 ] All das ist die Ermahnung, daß man weiterrücken soll mit seinem Bewußtsein. Diese Wesenheiten, die nicht ins physische Dasein kommen, sie wollen, daß der Mensch mit seinem Bewußtsein weiterrückt, damit er auch Anteil haben könne an ihrer Welt.

[ 32 ] Und hat man sich so hineingelebt in das, was sozusagen diese Wesenheiten den Menschen zu sagen haben, dann versteht man auch allmählich, wie sie ihr eigenes Wesen zum Ausdrucke bringen. Die Gnomen zum Beispiel etwa so:

[ 32 ] Und hat man sich so hineingelebt in das, was sozusagen diese Wesenheiten den Menschen zu sagen haben, dann versteht man auch allmählich, wie sie ihr eigenes Wesen zum Ausdrucke bringen. Die Gnomen zum Beispiel etwa so:

Ich halte die Wurzelwesenskraft,
Sie schaffet mir den Formenleib.

Die Undinen:
Ich bewege die Wasserwachstumskraft,
Sie bildet mir den Lebensstoff.

Die Sylphen:
Ich schlürfe die luft’ge Lebekraft,
Sie füllet mich mit Seinsgewalt.

Ich halte die Wurzelwesenskraft,
Sie schaffet mir den Formenleib.

Die Undinen:
Ich bewege die Wasserwachstumskraft,
Sie bildet mir den Lebensstoff.

Die Sylphen:
Ich schlürfe die luft’ge Lebekraft,
Sie füllet mich mit Seinsgewalt.

[ 33 ] Und die Feuerwesen — da ist es sehr schwer, irgendein Erdenwort zu finden für das, was sie tun, denn sie stehen dem Erdenleben und Erdentreiben ferne. Daher bilde ich aus dem Worte «verdauen» her, aber damit es nicht anklingt an das Verdauen, es ist ein feurig Verzehren: ich däue. «Däuen» muß ein Verbum werden, denn nur so kann das, was hier geschieht, ausgedrückt werden:

[ 33 ] Und die Feuerwesen — da ist es sehr schwer, irgendein Erdenwort zu finden für das, was sie tun, denn sie stehen dem Erdenleben und Erdentreiben ferne. Daher bilde ich aus dem Worte «verdauen» her, aber damit es nicht anklingt an das Verdauen, es ist ein feurig Verzehren: ich däue. «Däuen» muß ein Verbum werden, denn nur so kann das, was hier geschieht, ausgedrückt werden:

Ich däue die Feuerstrebekraft,
Sie erlöst mich in Seelengeistigkeit.

Ich däue die Feuerstrebekraft,
Sie erlöst mich in Seelengeistigkeit.

[ 34 ] Ich habe mich, so gut es eben geht, hier bemüht, Ihnen einen Begriff zu geben, wie sich diese Wesenheiten der Elementarreiche selber charakterisieren, und was sie zunächst als Mahnung an den Menschen herantragen. Aber sie sind nicht so unfreundlich, dem Menschen nur Negatives zuzuraunen, sondern es gehen von ihnen gewissermaßen Lapidarsätze aus. Diese Lapidarsätze empfindet man als etwas ungeheuer Gigantisches. Bei solchen Dingen müssen Sie sich schon eine Empfindung dafür aneignen, wie anders es ist, ob man bloß in menschlichen Worten, wenn auch noch so schön, einen Satz ausspricht, oder ob aus dem ganzen mächtigen Gnomenheer ein solcher Satz wie kosmisch ertönt. Die Art und Weise des Entstehens macht eben den Unterschied aus. Und wenn der Mensch auf die Gnomen lauscht, dann tönt ihm der Gnomenchor entgegen, nachdem er ihm die Mahnung, die ich aufgeschrieben habe, gegeben hat; dann tönt ihm der Gnomenchor entgegen:

[ 34 ] Ich habe mich, so gut es eben geht, hier bemüht, Ihnen einen Begriff zu geben, wie sich diese Wesenheiten der Elementarreiche selber charakterisieren, und was sie zunächst als Mahnung an den Menschen herantragen. Aber sie sind nicht so unfreundlich, dem Menschen nur Negatives zuzuraunen, sondern es gehen von ihnen gewissermaßen Lapidarsätze aus. Diese Lapidarsätze empfindet man als etwas ungeheuer Gigantisches. Bei solchen Dingen müssen Sie sich schon eine Empfindung dafür aneignen, wie anders es ist, ob man bloß in menschlichen Worten, wenn auch noch so schön, einen Satz ausspricht, oder ob aus dem ganzen mächtigen Gnomenheer ein solcher Satz wie kosmisch ertönt. Die Art und Weise des Entstehens macht eben den Unterschied aus. Und wenn der Mensch auf die Gnomen lauscht, dann tönt ihm der Gnomenchor entgegen, nachdem er ihm die Mahnung, die ich aufgeschrieben habe, gegeben hat; dann tönt ihm der Gnomenchor entgegen:

Erstrebe zu wachen!

Erstrebe zu wachen!

[ 35 ] Es ist der mächtige moralische Eindruck, den solche, durch das Weltenall strömende, aus ungeheuer vielen Einzelstimmen sich zusammensetzende Worte zu bedeuten haben.

[ 35 ] Es ist der mächtige moralische Eindruck, den solche, durch das Weltenall strömende, aus ungeheuer vielen Einzelstimmen sich zusammensetzende Worte zu bedeuten haben.

[ 36 ] Der Undinenchor ertönt:

[ 36 ] Der Undinenchor ertönt:

Denke im Geiste!

Denke im Geiste!

[ 37 ] Der Sylphenchor — nun aber ist das nicht so einfach, denn gerade dann, wenn im Vollmondschein die Gnomen wie glänzende gepanzerte Ritter erscheinen, dann ertönt von ihnen her wie aus Erdentiefen heraus: «Erstrebe zu wachen!» Und wenn die Undinen verschweben nach oben, in Sehnsucht, verzehrt zu werden, dann tönt auf die Erde zurück im Aufwärtsschweben: «Denke im Geiste!» Von den Sylphen, indem sie oben sich eratmen lassen, wie im Weltenlichte als bläulich-rötlich-grünliche Blitze verschwindend, tönt dann, indem sie hineinzucken in das Licht und da drinnen verschwinden, von ihnen herunter aus den Höhen:

[ 37 ] Der Sylphenchor — nun aber ist das nicht so einfach, denn gerade dann, wenn im Vollmondschein die Gnomen wie glänzende gepanzerte Ritter erscheinen, dann ertönt von ihnen her wie aus Erdentiefen heraus: «Erstrebe zu wachen!» Und wenn die Undinen verschweben nach oben, in Sehnsucht, verzehrt zu werden, dann tönt auf die Erde zurück im Aufwärtsschweben: «Denke im Geiste!» Von den Sylphen, indem sie oben sich eratmen lassen, wie im Weltenlichte als bläulich-rötlich-grünliche Blitze verschwindend, tönt dann, indem sie hineinzucken in das Licht und da drinnen verschwinden, von ihnen herunter aus den Höhen:

Lebe schaffend atmendes Dasein!

Lebe schaffend atmendes Dasein!

[ 38 ] Und wie, ich möchte sagen im feurigen Zorne, aber in einem Zorn, den man nicht als etwas Vernichtendes empfindet, sondern als etwas, was der Mensch haben muß vom Kosmos, wie aus feurigem, aber zugleich enthusiastischem Zorn tönt es, wenn die Feuerwesen das ihrige in den Feuermantel der Erde hineintragen. Da tönt es jetzt nicht wie aus Einzelstimmen zusammen, sondern wie eine mächtige Donnerstimme von dem ganzen Umkreis her:

[ 38 ] Und wie, ich möchte sagen im feurigen Zorne, aber in einem Zorn, den man nicht als etwas Vernichtendes empfindet, sondern als etwas, was der Mensch haben muß vom Kosmos, wie aus feurigem, aber zugleich enthusiastischem Zorn tönt es, wenn die Feuerwesen das ihrige in den Feuermantel der Erde hineintragen. Da tönt es jetzt nicht wie aus Einzelstimmen zusammen, sondern wie eine mächtige Donnerstimme von dem ganzen Umkreis her:

Empfange liebend Götterwillenskraft!

Empfange liebend Götterwillenskraft!

[ 39 ] Natürlich kann man die Aufmerksamkeit ablenken von alledem, dann vernimmt man es nicht. Es hängt von des Menschen Willkür ab, ob er solche Dinge vernimmt oder nicht. Aber indem er sie vernimmt, weiß er, daß sie Ingredienzien sind des Weltendaseins, daß in der Tat etwas geschieht, indem sich in der geschilderten Weise Gnomen, Undinen, Sylphen, Feuerwesen entfalten. Und die Gnomen sind für den Menschen nicht nur in der Beziehung da, wie ich es schon geschildert habe, sondern sie sind da, um ihre Weltenworte von der Erde aus ertönen zu lassen, die Undinen ihre Weltenworte im Hinaufströmen, die Sylphen von oben, die Feuerwesen wie ein Chor, wie ein Zusammenfluß einer mächtigen Stimmentfaltung.

[ 39 ] Natürlich kann man die Aufmerksamkeit ablenken von alledem, dann vernimmt man es nicht. Es hängt von des Menschen Willkür ab, ob er solche Dinge vernimmt oder nicht. Aber indem er sie vernimmt, weiß er, daß sie Ingredienzien sind des Weltendaseins, daß in der Tat etwas geschieht, indem sich in der geschilderten Weise Gnomen, Undinen, Sylphen, Feuerwesen entfalten. Und die Gnomen sind für den Menschen nicht nur in der Beziehung da, wie ich es schon geschildert habe, sondern sie sind da, um ihre Weltenworte von der Erde aus ertönen zu lassen, die Undinen ihre Weltenworte im Hinaufströmen, die Sylphen von oben, die Feuerwesen wie ein Chor, wie ein Zusammenfluß einer mächtigen Stimmentfaltung.

[ 40 ] Ja, das ist so in Worte umgesetzt, wie es einem erscheinen könnte. Aber diese Worte gehören zum Weltenworte, und wenn wir es auch nicht hören mit dem gewöhnlichen Bewußtsein, so sind diese Worte doch nicht ohne Bedeutung für die Menschen. Denn die uralte Anschauung, die instinktivem Hellsehen entsprungen ist, daß die Welt aus dem Worte heraus gebildet ist, die ist eben eine tiefe Wahrheit. Aber das Weltenwort ist nicht irgendeine Silbenzusammensetzung aus wenigem, sondern das Weltenwort ist dasjenige, was aus unzähligen und unzähligen Wesen zusammentönt. Unzählige und unzählige Wesenheiten haben etwas zu sagen in der Weltentotalität, und das Weltenwort tönt aus diesen unzähligen Wesenheiten zusammen. Nicht die allgemein abstrakte Wahrheit, daß die Welt aus dem Worte geboren ist, kann uns das vollständig geben, sondern allein das kann es uns vollständig geben, wenn wir nach und nach konkret darauf kommen, wie aus den Stimmen der einzelnen Wesenheiten sich das Weltenwort in seinen verschiedenen Nuancen zusammensetzt, so daß diese verschiedenen Nuancen in die große Weltenharmonie und in die gewaltige Weltenmelodie hineintönen und reden, indem es schafft.

[ 40 ] Ja, das ist so in Worte umgesetzt, wie es einem erscheinen könnte. Aber diese Worte gehören zum Weltenworte, und wenn wir es auch nicht hören mit dem gewöhnlichen Bewußtsein, so sind diese Worte doch nicht ohne Bedeutung für die Menschen. Denn die uralte Anschauung, die instinktivem Hellsehen entsprungen ist, daß die Welt aus dem Worte heraus gebildet ist, die ist eben eine tiefe Wahrheit. Aber das Weltenwort ist nicht irgendeine Silbenzusammensetzung aus wenigem, sondern das Weltenwort ist dasjenige, was aus unzähligen und unzähligen Wesen zusammentönt. Unzählige und unzählige Wesenheiten haben etwas zu sagen in der Weltentotalität, und das Weltenwort tönt aus diesen unzähligen Wesenheiten zusammen. Nicht die allgemein abstrakte Wahrheit, daß die Welt aus dem Worte geboren ist, kann uns das vollständig geben, sondern allein das kann es uns vollständig geben, wenn wir nach und nach konkret darauf kommen, wie aus den Stimmen der einzelnen Wesenheiten sich das Weltenwort in seinen verschiedenen Nuancen zusammensetzt, so daß diese verschiedenen Nuancen in die große Weltenharmonie und in die gewaltige Weltenmelodie hineintönen und reden, indem es schafft.

[ 41 ] Indem der Gnomenchor sein «Erstrebe zu wachen» ertönen läßt, ist das nur in die Gnomensprache umgesetzt, was als Kraft wirkt, um das menschliche Knochensystem, überhaupt das Bewegungssystem, zustande zu bringen.

[ 41 ] Indem der Gnomenchor sein «Erstrebe zu wachen» ertönen läßt, ist das nur in die Gnomensprache umgesetzt, was als Kraft wirkt, um das menschliche Knochensystem, überhaupt das Bewegungssystem, zustande zu bringen.

[ 42 ] Und indem die Undinen «Denke im Geiste» rufen, rufen sie, ins Undinenhafte übersetzt, dasjenige, was als Weltenwort sich in den Menschen ergießt, um die Stoffwechselorgane zu gestalten.

[ 42 ] Und indem die Undinen «Denke im Geiste» rufen, rufen sie, ins Undinenhafte übersetzt, dasjenige, was als Weltenwort sich in den Menschen ergießt, um die Stoffwechselorgane zu gestalten.

[ 43 ] Indem die Sylphen, indem sie eratmet werden, herunterströmen lassen ihr «Lebe schaffend atmendes Dasein», durchdringt, durchbebt und durchwebt den Menschen die Kraft, die ihn mit den Organen des rhythmischen Systems begabt.

[ 43 ] Indem die Sylphen, indem sie eratmet werden, herunterströmen lassen ihr «Lebe schaffend atmendes Dasein», durchdringt, durchbebt und durchwebt den Menschen die Kraft, die ihn mit den Organen des rhythmischen Systems begabt.

[ 44 ] Und was auf Feuerwesenart vom Weltenfeuermantel hereintönt wie mit Donnerstimme, wenn man darauf aufmerksam ist, das ist dasjenige, was im Abglanze, im Abbilde erscheint — denken Sie sich, es strahlt ja herein vom Weltenfeuermantel! Da strahlt die Kraft dieses Wortes herein! Und jedes Nerven-Sinnessystem des Menschen, sozusagen jeder Menschenkopf ist das kleine, das miniaturhafte Abbild dessen, was da in die Feuerwesensprache übersetzt heißt: «Empfange liebend Götterwillenskraft». Dieses Wort «Empfange liebend Götterwillenskraft», das ist dasjenige, was in höchsten Weltsubstanzen wirkt, und was, wenn der Mensch zwischen dem Tode und einer neuen Geburt seine Entwickelung durchmacht, umformt dasjenige, was er durch die Pforte des Todes hinausträgt, zu dem, was dann später die Nerven-Sinnesorgane des Menschen werden.

[ 44 ] Und was auf Feuerwesenart vom Weltenfeuermantel hereintönt wie mit Donnerstimme, wenn man darauf aufmerksam ist, das ist dasjenige, was im Abglanze, im Abbilde erscheint — denken Sie sich, es strahlt ja herein vom Weltenfeuermantel! Da strahlt die Kraft dieses Wortes herein! Und jedes Nerven-Sinnessystem des Menschen, sozusagen jeder Menschenkopf ist das kleine, das miniaturhafte Abbild dessen, was da in die Feuerwesensprache übersetzt heißt: «Empfange liebend Götterwillenskraft». Dieses Wort «Empfange liebend Götterwillenskraft», das ist dasjenige, was in höchsten Weltsubstanzen wirkt, und was, wenn der Mensch zwischen dem Tode und einer neuen Geburt seine Entwickelung durchmacht, umformt dasjenige, was er durch die Pforte des Todes hinausträgt, zu dem, was dann später die Nerven-Sinnesorgane des Menschen werden.

[ 45 ] Bewegungssystem

[ 45 ] Bewegungssystem

Gnomenchor: Erstrebe zu wachen!

Gnomenchor: Erstrebe zu wachen!

[ 46 ] Stoffwechselorganisation

[ 46 ] Stoffwechselorganisation

Undinen: Denke im Geiste!

Undinen: Denke im Geiste!

[ 47 ] Rhythmisches System

[ 47 ] Rhythmisches System

Sylphen: Lebe schaffend atmendes Dasein!

Sylphen: Lebe schaffend atmendes Dasein!

[ 48 ] Nerven-Sinnessystem

[ 48 ] Nerven-Sinnessystem

Feuerwesen: Empfange liebend Götterwillenskraft!

Feuerwesen: Empfange liebend Götterwillenskraft!

[ 49 ] So sehen Sie, wie das, was jenseits der Schwelle liegt, zu unserer Natur hinzugehört, wie das uns hineinführt in die schaffenden Götterkräfte, in das, was in allem anderen wirkt und lebt. Man möchte schon sagen, wenn man sich erinnert an all das, was ein anderes Zeitalter ersehnt hat, und was in den Worten liegt, daß ich

[ 49 ] So sehen Sie, wie das, was jenseits der Schwelle liegt, zu unserer Natur hinzugehört, wie das uns hineinführt in die schaffenden Götterkräfte, in das, was in allem anderen wirkt und lebt. Man möchte schon sagen, wenn man sich erinnert an all das, was ein anderes Zeitalter ersehnt hat, und was in den Worten liegt, daß ich

Schau alle Wirkenskraft und Samen
Und tu nicht mehr in Worten kramen, —

Schau alle Wirkenskraft und Samen
Und tu nicht mehr in Worten kramen, —

[ 50 ] das muß sich im Fortgang der Menschheitsentwickelung, der Menschheitsentfaltung verwirklichen. Wir kramen sonst in allem Wissen in Worten, wenn wir nicht hineinschauen in die Samenkräfte, die den Menschen in der verschiedensten Weise aufbauen.

[ 50 ] das muß sich im Fortgang der Menschheitsentwickelung, der Menschheitsentfaltung verwirklichen. Wir kramen sonst in allem Wissen in Worten, wenn wir nicht hineinschauen in die Samenkräfte, die den Menschen in der verschiedensten Weise aufbauen.

[ 51 ] So daß wir sagen können: Bewegungssystem, Stoffwechselsystem, rhythmisches System, Nerven-Sinnessystem ist eine Einheit, die zusammenströmt, indem von unten herauf ertönt: «Erstrebe zu wachen»; «Denke im Geiste» — von oben herunter sich mit den aufstrebenden Worten vermischt das andere: «Lebe schaffend atmendes Dasein»; «Empfange liebend Götterwillenskraft».

[ 51 ] So daß wir sagen können: Bewegungssystem, Stoffwechselsystem, rhythmisches System, Nerven-Sinnessystem ist eine Einheit, die zusammenströmt, indem von unten herauf ertönt: «Erstrebe zu wachen»; «Denke im Geiste» — von oben herunter sich mit den aufstrebenden Worten vermischt das andere: «Lebe schaffend atmendes Dasein»; «Empfange liebend Götterwillenskraft».

[ 52 ] Dieses «Empfange liebend Götterwillenskraft», dasistdasim Haupte ruhig Schaffende. Namentlich das von unten hinaufstrebende «Denke im Geiste», von oben herunterströmende «Lebe schaffend atmendes Dasein», ist dasjenige, was im Zusammenwirken so webt und lebt, daß es sich ein Abbild schafft in der Art und Weise, wie das menschliche Atmen in das menschliche Wirken im Blute übergeht, rhythmisch übergeht. Und was uns einpflanzt die Sinneswerkzeuge, das ist dasjenige, was von oben herunterströmt: «Empfange liebend Götterwillenskraft.» Das aber, was wirkt in unserem Gehen, in unserem Stehen, in unserem Bewegen der Arme und Hände, dasjenige, was den Menschen überhaupt in die Auslebung seines Willensmäßigen bringt, das ertönt in dem «Erstrebe zu wachen».

[ 52 ] Dieses «Empfange liebend Götterwillenskraft», dasistdasim Haupte ruhig Schaffende. Namentlich das von unten hinaufstrebende «Denke im Geiste», von oben herunterströmende «Lebe schaffend atmendes Dasein», ist dasjenige, was im Zusammenwirken so webt und lebt, daß es sich ein Abbild schafft in der Art und Weise, wie das menschliche Atmen in das menschliche Wirken im Blute übergeht, rhythmisch übergeht. Und was uns einpflanzt die Sinneswerkzeuge, das ist dasjenige, was von oben herunterströmt: «Empfange liebend Götterwillenskraft.» Das aber, was wirkt in unserem Gehen, in unserem Stehen, in unserem Bewegen der Arme und Hände, dasjenige, was den Menschen überhaupt in die Auslebung seines Willensmäßigen bringt, das ertönt in dem «Erstrebe zu wachen».

[ 53 ] So sehen Sie, wie der Mensch ein Zusammenklang jenes Weltenwortes ist, das auf seiner niedersten Stufe also, wie ich es Ihnen dargestellt habe, interpretiert werden kann. Dieses Weltenwort geht dann hinauf bis zu den höheren Hierarchien, die eben anderes noch als Weltenwort entfalten müssen, damit der Kosmos erstehe und entstehe. Aber dasjenige, was diese Elementarwesen sozusagen in die Welt hineingerufen haben, das ist der letzte Ausklang dessen, was das schaffende, bildende, gestaltende Weltenwort ist, das zugrunde liegt allem Wirken und allem Dasein.

[ 53 ] So sehen Sie, wie der Mensch ein Zusammenklang jenes Weltenwortes ist, das auf seiner niedersten Stufe also, wie ich es Ihnen dargestellt habe, interpretiert werden kann. Dieses Weltenwort geht dann hinauf bis zu den höheren Hierarchien, die eben anderes noch als Weltenwort entfalten müssen, damit der Kosmos erstehe und entstehe. Aber dasjenige, was diese Elementarwesen sozusagen in die Welt hineingerufen haben, das ist der letzte Ausklang dessen, was das schaffende, bildende, gestaltende Weltenwort ist, das zugrunde liegt allem Wirken und allem Dasein.

Gnomen:
Du träumst dich selbst
Und meidest das Erwachen.

Ich halte die Wurzelwesenskraft —
Sie schaffet mir den Formenleib

Undinen:
Du denkst die Engelwerke
Und weißt es nicht.

Ich bewege die Wasserwachstumskraft
Sie bildet mir den Lebensstoff

Sylphen:
Dir leuchtet die Schöpfermacht,
Du ahnst es nicht;
Du fühlest ihre Kraft
Und lebst sie nicht.

Ich schlürfe die luft’ge Lebekraft
Sie füllet mich mit Seinsgewalt

Feuerwesen
Dir kraftet Götterwille,
Du empfängst ihn nicht;
Du willst mit seiner Kraft
Und stoßest ihn von dir.

Ich däue die Feuerstrebekraft,
Sie erlöst mich in Seelengeistigkeit.

Gnomenchor:
Erstrebe zu wachen!

Undinen:
Denke im Geiste!

Sylphen:
Lebe schaffend atmendes Dasein!

Feuerwesen:
Empfange liebend Götterwillenskraft!

Gnomen:
Du träumst dich selbst
Und meidest das Erwachen.

Ich halte die Wurzelwesenskraft —
Sie schaffet mir den Formenleib

Undinen:
Du denkst die Engelwerke
Und weißt es nicht.

Ich bewege die Wasserwachstumskraft
Sie bildet mir den Lebensstoff

Sylphen:
Dir leuchtet die Schöpfermacht,
Du ahnst es nicht;
Du fühlest ihre Kraft
Und lebst sie nicht.

Ich schlürfe die luft’ge Lebekraft
Sie füllet mich mit Seinsgewalt

Feuerwesen
Dir kraftet Götterwille,
Du empfängst ihn nicht;
Du willst mit seiner Kraft
Und stoßest ihn von dir.

Ich däue die Feuerstrebekraft,
Sie erlöst mich in Seelengeistigkeit.

Gnomenchor:
Erstrebe zu wachen!

Undinen:
Denke im Geiste!

Sylphen:
Lebe schaffend atmendes Dasein!

Feuerwesen:
Empfange liebend Götterwillenskraft!