Humanity as the harmony of the
creative, formative, and shaping Word of the World
GA 230
9 November 1923, Dornach
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Der Mensch als Zusammenklang des schaffenden, bildenden und gestaltenden Weltenwortes
Zehnter Vortrag
Zehnter Vortrag
[ 1 ] Sie werden gesehen haben, daß in diesen Vorträgen, die ich in der letzten Zeit gehalten habe, alles dahin drängt, die Welterscheinungen so zusammenzufassen, daß zuletzt dadurch eine wirkliche umfassende Menschenkenntnis herauskommt. Nach Menschenkenntnis drängt alles, was wir betrachtet haben, hin. Eine Menschenerkenntnis wird erst möglich sein, wenn sie beginnen kann mit den untersten Formen der Erscheinungswelt, mit alldem, was sich dem Menschen offenbart als die stoffliche Welt. Und was so beginnt mit der Betrachtung dessen, was sich als die stoffliche Welt offenbart, das muß schließen mit der Betrachtung der Hierarchienwelt. Von den untersten Formen des stofflichen Daseins bis hinauf zu den höchsten Formen des geistigen Daseins, bis zu der Welt der Hierarchien muß dasjenige gesucht werden, was dann zur wirklichen Menschenerkenntnis führen kann. Augenblicklich werden wir eine Art von Skizze entwerfen für eine solche Menschenerkenntnis in den Vorträgen, die ich jetzt vor Ihnen halten kann.
[ 1 ] Sie werden gesehen haben, daß in diesen Vorträgen, die ich in der letzten Zeit gehalten habe, alles dahin drängt, die Welterscheinungen so zusammenzufassen, daß zuletzt dadurch eine wirkliche umfassende Menschenkenntnis herauskommt. Nach Menschenkenntnis drängt alles, was wir betrachtet haben, hin. Eine Menschenerkenntnis wird erst möglich sein, wenn sie beginnen kann mit den untersten Formen der Erscheinungswelt, mit alldem, was sich dem Menschen offenbart als die stoffliche Welt. Und was so beginnt mit der Betrachtung dessen, was sich als die stoffliche Welt offenbart, das muß schließen mit der Betrachtung der Hierarchienwelt. Von den untersten Formen des stofflichen Daseins bis hinauf zu den höchsten Formen des geistigen Daseins, bis zu der Welt der Hierarchien muß dasjenige gesucht werden, was dann zur wirklichen Menschenerkenntnis führen kann. Augenblicklich werden wir eine Art von Skizze entwerfen für eine solche Menschenerkenntnis in den Vorträgen, die ich jetzt vor Ihnen halten kann.
[ 2 ] Wir müssen uns klar darüber sein, daß dasjenige, was als Mensch heute vor uns steht, das Ergebnis jener langen kosmischen Entwickelung ist, die ich immer zusammengefaßt habe als Saturn-, Sonnen-, Mond- und Erdenentwickelung. Die Erdenentwickelung ist noch nicht vollendet. Aber seien wir uns darüber klar, was eigentlich der Mensch der Erdenentwickelung im engeren Sinne, die also auf dieMondenentwickelung gefolgt ist, verdankt.
[ 2 ] Wir müssen uns klar darüber sein, daß dasjenige, was als Mensch heute vor uns steht, das Ergebnis jener langen kosmischen Entwickelung ist, die ich immer zusammengefaßt habe als Saturn-, Sonnen-, Mond- und Erdenentwickelung. Die Erdenentwickelung ist noch nicht vollendet. Aber seien wir uns darüber klar, was eigentlich der Mensch der Erdenentwickelung im engeren Sinne, die also auf dieMondenentwickelung gefolgt ist, verdankt.
[ 3 ] Sehen Sie, wenn Sie Ihre Arme ausbreiten und bewegen, wenn Sie die Finger bewegen, wenn Sie irgendeine äußere Bewegung ausführen: alles, was in Ihrem Organismus dazu notwendig ist, daß Sie Arme und Beine, den Kopf, die Lippen und so weiter bewegen können — und die Kräfte zu solchen menschlichen Äußerungen gehen ja in die innersten Partien des menschlichen Organismus hinein —, alles das ist dem Menschen durch die Erdenentwickelung im engeren Sinne beschieden. Sehen Sie dagegen hinein in alles, was Stoffwechselentwickelung ist, in den Raum, der von der äußersten menschlichen Haut abgeschlossen ist, sehen Sie auf alles das, was da im physisch-körperlichen inneren Menschen vor sich geht als Stoffwechselentwickelung, dann haben Sie darin ein Bild von dem, was der Mensch der Mondenentwickelung verdankt. Und Sie haben ein Bild von dem, was der Mensch der alten Sonnenentwickelung verdankt, wenn Sie auf alles das hinschauen, was im Menschen irgendwie ein rhythmischer Vorgang ist. Atmungsvorgang, Blutzirkulationsvorgänge sind ja die wichtigsten rhythmischen Vorgänge; alle diese rhythmischen Vorgänge verdankt der Mensch der alten Sonnenentwikkelung. Und alles, was Nerven- und Sinnesentwickelung ist, wiederum über den ganzen Körper des heutigen Menschen ausgebreitet, das verdankt der Mensch der alten Saturnentwickelung.
[ 3 ] Sehen Sie, wenn Sie Ihre Arme ausbreiten und bewegen, wenn Sie die Finger bewegen, wenn Sie irgendeine äußere Bewegung ausführen: alles, was in Ihrem Organismus dazu notwendig ist, daß Sie Arme und Beine, den Kopf, die Lippen und so weiter bewegen können — und die Kräfte zu solchen menschlichen Äußerungen gehen ja in die innersten Partien des menschlichen Organismus hinein —, alles das ist dem Menschen durch die Erdenentwickelung im engeren Sinne beschieden. Sehen Sie dagegen hinein in alles, was Stoffwechselentwickelung ist, in den Raum, der von der äußersten menschlichen Haut abgeschlossen ist, sehen Sie auf alles das, was da im physisch-körperlichen inneren Menschen vor sich geht als Stoffwechselentwickelung, dann haben Sie darin ein Bild von dem, was der Mensch der Mondenentwickelung verdankt. Und Sie haben ein Bild von dem, was der Mensch der alten Sonnenentwickelung verdankt, wenn Sie auf alles das hinschauen, was im Menschen irgendwie ein rhythmischer Vorgang ist. Atmungsvorgang, Blutzirkulationsvorgänge sind ja die wichtigsten rhythmischen Vorgänge; alle diese rhythmischen Vorgänge verdankt der Mensch der alten Sonnenentwikkelung. Und alles, was Nerven- und Sinnesentwickelung ist, wiederum über den ganzen Körper des heutigen Menschen ausgebreitet, das verdankt der Mensch der alten Saturnentwickelung.
[ 4 ] Aber bei alledem müssen Sie ins Auge fassen, daß der Mensch ein Ganzes ist, und daß die Weltenentwickelung ein Ganzes ist. Wenn wir heute so, wie ich es in meiner «Geheimwissenschaft im Umriß» getan habe, auf die alte Saturnentwickelung hinweisen, so meinen wir diejenige Entwickelung, die vor uralten Zeiten einmal der Sonnen- und Monden- und Erdenentwickelung vorangegangen ist. Aber das ist im Grunde genommen nur die eine Saturnentwickelung, die es bis zur Erde gebracht hat. Während sich die Erde entwickelt, entsteht ja auch eine Saturnentwickelung. Diese neue Saturnentwickelung ist in der Erdenentwickelung darinnen; sie ist sozusagen die jüngste Saturnentwickelung. Diejenige, die bis zu der Erdenentwickelung gekommen ist, ist die älteste. Diejenige, die als Saturnentwickelung in der alten Sonne gesteckt hat, ist die jüngere; die im Monde gesteckt hat, ist wieder jünger; und der Saturn, der heute die Erde ausfüllt, der im wesentlichen gewisse Wärmeorganisationen der Erde in Anspruch nimmt, der ist die jüngste Saturnentwickelung. Aber wir stecken mit unserem Menschen in dieser Saturnentwickelung drinnen.
[ 4 ] Aber bei alledem müssen Sie ins Auge fassen, daß der Mensch ein Ganzes ist, und daß die Weltenentwickelung ein Ganzes ist. Wenn wir heute so, wie ich es in meiner «Geheimwissenschaft im Umriß» getan habe, auf die alte Saturnentwickelung hinweisen, so meinen wir diejenige Entwickelung, die vor uralten Zeiten einmal der Sonnen- und Monden- und Erdenentwickelung vorangegangen ist. Aber das ist im Grunde genommen nur die eine Saturnentwickelung, die es bis zur Erde gebracht hat. Während sich die Erde entwickelt, entsteht ja auch eine Saturnentwickelung. Diese neue Saturnentwickelung ist in der Erdenentwickelung darinnen; sie ist sozusagen die jüngste Saturnentwickelung. Diejenige, die bis zu der Erdenentwickelung gekommen ist, ist die älteste. Diejenige, die als Saturnentwickelung in der alten Sonne gesteckt hat, ist die jüngere; die im Monde gesteckt hat, ist wieder jünger; und der Saturn, der heute die Erde ausfüllt, der im wesentlichen gewisse Wärmeorganisationen der Erde in Anspruch nimmt, der ist die jüngste Saturnentwickelung. Aber wir stecken mit unserem Menschen in dieser Saturnentwickelung drinnen.
[ 5 ] So stecken wir in der kosmischen Entwickelung drinnen. Aber wir stecken auch in dem, was uns räumlich auf Erden umgibt. Nehmen Sie zum Beispiel das mineralische Reich. Wir stehen mit dem mineralischen Reich in Wechselwirkung. Wir nehmen die Mineralität durch Nahrung auf. Wir nehmen sie auch sonst auf durch die Atmung und so weiter. Wir verarbeiten das Mineralische in uns.
[ 5 ] So stecken wir in der kosmischen Entwickelung drinnen. Aber wir stecken auch in dem, was uns räumlich auf Erden umgibt. Nehmen Sie zum Beispiel das mineralische Reich. Wir stehen mit dem mineralischen Reich in Wechselwirkung. Wir nehmen die Mineralität durch Nahrung auf. Wir nehmen sie auch sonst auf durch die Atmung und so weiter. Wir verarbeiten das Mineralische in uns.
[ 6 ] Aber alle Entwickelung, alle Weltenvorgänge sind anders im Menschen als außerhalb des Menschen. Ich habe schon bemerkt: es ist die reine Lächerlichkeit, wenn wir heute im chemischen Laboratorium chemische Vorgänge studieren und dann uns denken, daß diese chemischen Vorgänge sich einfach, wenn der Mensch die Nahrungsmittel ißt, in das Innere des Menschen hinein fortsetzen. Der Mensch ist nicht irgendein Zusammenfluß von chemischen Wirkungen; da ändert sich ja alles, innerhalb des Menschen. Und von einem gewissen Gesichtspunkte aus erscheint diese Änderung in der folgenden Weise.
[ 6 ] Aber alle Entwickelung, alle Weltenvorgänge sind anders im Menschen als außerhalb des Menschen. Ich habe schon bemerkt: es ist die reine Lächerlichkeit, wenn wir heute im chemischen Laboratorium chemische Vorgänge studieren und dann uns denken, daß diese chemischen Vorgänge sich einfach, wenn der Mensch die Nahrungsmittel ißt, in das Innere des Menschen hinein fortsetzen. Der Mensch ist nicht irgendein Zusammenfluß von chemischen Wirkungen; da ändert sich ja alles, innerhalb des Menschen. Und von einem gewissen Gesichtspunkte aus erscheint diese Änderung in der folgenden Weise.
[ 7 ] Nehmen Sie an, wir nehmen Mineralisches auf. Alles, was wir an Mineralischem aufnehmen, muß im Menschen so weit getrieben werden, daß folgendes Geltung hat. Sie wissen, wir haben eine Eigenwärme; wir haben in unserer Blutwärme beim gesunden Menschen ungefähr siebenunddreißig Grad. Wir haben in unserer Blutwärme etwas, was die äußere Wärme im Mittel überragt. Alles, was wir mineralisch aufnehmen, muß aber in unserem Organismus so verwandelt, so metamorphosiert werden, daß das, was in unserer Blutwärme über die mittlere Wärme der äußeren Umgebung geht, was höher ist als die mittlere Wärme der äußeren Umgebung, daß das wohlgefällig das Mineralische aufnimmt. Wenn Sie ein Bröselchen Kochsalz genießen, so muß dieses Kochsalz von Ihrer Eigenwärme, nicht von der Wärme, die Sie mit der äußeren Welt gemein haben, sondern von Ihrer eigenen Wärme aufgesogen werden, muß wohlgefällig aufgenommen werden. Alles Mineralische muß sich in Wärmeäther verwandeln. Und in dem Augenblicke, wo der Mensch in seinem Organismus etwas hat, was irgendein Mineral verhindert, daß es sich in Wärmeäther verwandelt, in dem Augenblicke ist er krank.
[ 7 ] Nehmen Sie an, wir nehmen Mineralisches auf. Alles, was wir an Mineralischem aufnehmen, muß im Menschen so weit getrieben werden, daß folgendes Geltung hat. Sie wissen, wir haben eine Eigenwärme; wir haben in unserer Blutwärme beim gesunden Menschen ungefähr siebenunddreißig Grad. Wir haben in unserer Blutwärme etwas, was die äußere Wärme im Mittel überragt. Alles, was wir mineralisch aufnehmen, muß aber in unserem Organismus so verwandelt, so metamorphosiert werden, daß das, was in unserer Blutwärme über die mittlere Wärme der äußeren Umgebung geht, was höher ist als die mittlere Wärme der äußeren Umgebung, daß das wohlgefällig das Mineralische aufnimmt. Wenn Sie ein Bröselchen Kochsalz genießen, so muß dieses Kochsalz von Ihrer Eigenwärme, nicht von der Wärme, die Sie mit der äußeren Welt gemein haben, sondern von Ihrer eigenen Wärme aufgesogen werden, muß wohlgefällig aufgenommen werden. Alles Mineralische muß sich in Wärmeäther verwandeln. Und in dem Augenblicke, wo der Mensch in seinem Organismus etwas hat, was irgendein Mineral verhindert, daß es sich in Wärmeäther verwandelt, in dem Augenblicke ist er krank.
[ 8 ] Gehen wir weiter, gehen wir zu dem Pflanzlichen, das der Mensch aufnimmt. Das Pflanzliche nimmt der Mensch auf; er selber gehört der Welt an, indem er das Pflanzliche auch in sich entwickelt. Der Mensch enthält Mineralisches, das aber hinneigt, fortwährend hintendiert, Wärmeäther zu werden. Das Pflanzliche tendiert fortwährend hin im Menschen, luftig zu werden, gasartig zu werden. So daß der Mensch das Pflanzliche in sich hat als Luftreich. Alles, was im Menschen von Pflanzen hineinkommt, oder was er selbst als innere Pflanzenorganisation entwickelt, muß luftig werden, muß in ihm Luftgestalt annehmen können. Wenn es nicht Luftgestalt annimmt, wenn seine Organisation so ist, daß sie ihn verhindert, alles, was pflanzlich sein will in ihm, in Luftgestalt übergehen zu lassen, ist er krank. Alles Tierische, das der Mensch aufnimmt, oder das er selber in sich ausbildet als Tierisches, alles das muß im Menschen, wenigstens zu irgendeiner Zeit, die flüssige, die wäßrige Form annehmen. Der Mensch darf nichts in sich haben von Tierischem, nicht von innerlich erzeugtem Tierischen, nicht von aufgenommenem Tierischen, das nicht in ihm den Vorgang durchmacht, daß es einmal in ihm flüssig wird. Ist der Mensch nicht imstande, sein eigenes Tierisches oder fremdes Tierisches flüssig zu machen, um es dann wiederum in Festes überzuführen, dann ist er krank. Nur das, was im Menschen die rein menschliche Form gebiert, was beim Menschen davon herkommt, daß er ein aufrecht gehendes Wesen ist, daß er in sich Impulse zum Sprechen und Denken hat, nur das, was ihn zum eigentlichen Menschen macht, was ihn über das Tier hinaushebt, das darf in das feste Irdische — und das macht nur zehn Prozent unserer Gesamtorganisation höchstens aus —, das darf in das Feste, in das Festgestaltete, in die Form hineingehen. Geht irgend etwas vom Tierischen oder Pflanzlichen in die menschliche feste Form hinein, so ist der Mensch krank.
[ 8 ] Gehen wir weiter, gehen wir zu dem Pflanzlichen, das der Mensch aufnimmt. Das Pflanzliche nimmt der Mensch auf; er selber gehört der Welt an, indem er das Pflanzliche auch in sich entwickelt. Der Mensch enthält Mineralisches, das aber hinneigt, fortwährend hintendiert, Wärmeäther zu werden. Das Pflanzliche tendiert fortwährend hin im Menschen, luftig zu werden, gasartig zu werden. So daß der Mensch das Pflanzliche in sich hat als Luftreich. Alles, was im Menschen von Pflanzen hineinkommt, oder was er selbst als innere Pflanzenorganisation entwickelt, muß luftig werden, muß in ihm Luftgestalt annehmen können. Wenn es nicht Luftgestalt annimmt, wenn seine Organisation so ist, daß sie ihn verhindert, alles, was pflanzlich sein will in ihm, in Luftgestalt übergehen zu lassen, ist er krank. Alles Tierische, das der Mensch aufnimmt, oder das er selber in sich ausbildet als Tierisches, alles das muß im Menschen, wenigstens zu irgendeiner Zeit, die flüssige, die wäßrige Form annehmen. Der Mensch darf nichts in sich haben von Tierischem, nicht von innerlich erzeugtem Tierischen, nicht von aufgenommenem Tierischen, das nicht in ihm den Vorgang durchmacht, daß es einmal in ihm flüssig wird. Ist der Mensch nicht imstande, sein eigenes Tierisches oder fremdes Tierisches flüssig zu machen, um es dann wiederum in Festes überzuführen, dann ist er krank. Nur das, was im Menschen die rein menschliche Form gebiert, was beim Menschen davon herkommt, daß er ein aufrecht gehendes Wesen ist, daß er in sich Impulse zum Sprechen und Denken hat, nur das, was ihn zum eigentlichen Menschen macht, was ihn über das Tier hinaushebt, das darf in das feste Irdische — und das macht nur zehn Prozent unserer Gesamtorganisation höchstens aus —, das darf in das Feste, in das Festgestaltete, in die Form hineingehen. Geht irgend etwas vom Tierischen oder Pflanzlichen in die menschliche feste Form hinein, so ist der Mensch krank.
[ 9 ] Alles Mineralische muß im Mensch einmal Wärmeäther werden. Alles Pflanzliche muß im Menschen das Durchgangsstadium des Luftartigen durchmachen. Alles Tierische muß im Menschen das Durchgangsstadium des Wäßrigen durchmachen. Alles Menschliche darf allein die irdisch-feste Form in ihm immer behalten. Das ist eines der Geheimnisse der menschlichen Organisation.
[ 9 ] Alles Mineralische muß im Mensch einmal Wärmeäther werden. Alles Pflanzliche muß im Menschen das Durchgangsstadium des Luftartigen durchmachen. Alles Tierische muß im Menschen das Durchgangsstadium des Wäßrigen durchmachen. Alles Menschliche darf allein die irdisch-feste Form in ihm immer behalten. Das ist eines der Geheimnisse der menschlichen Organisation.
[ 10 ] Nun lassen wir zunächst dasjenige weg — die spätere Betrachtung wird das um so reichlicher machen —, was der Mensch von der Erde hat, nehmen wir das, was im Menschen Stoffwechselorganisation ist, was er allerdings während der Erdenorganisation umbildet, aber in der Anlage aus der alten Mondenzeit hat, nehmen wir also das, was sich als Stoffwechsel im engeren Sinne vollzieht innerhalb der menschlichen Haut, wobei wir die Ausscheidungen durchaus mit zum Stoffwechsel zu rechnen haben, so wird dieses, ich möchte sagen, fortwährend geändert durch die Aufnahme der Nahrungsstoffe. Die Nahrungsstoffe, die zunächst außerhalb des Menschen sind, gehen in den Menschen ein und gliedern sich zunächst diesem Stoffwechselsystem ein.
[ 10 ] Nun lassen wir zunächst dasjenige weg — die spätere Betrachtung wird das um so reichlicher machen —, was der Mensch von der Erde hat, nehmen wir das, was im Menschen Stoffwechselorganisation ist, was er allerdings während der Erdenorganisation umbildet, aber in der Anlage aus der alten Mondenzeit hat, nehmen wir also das, was sich als Stoffwechsel im engeren Sinne vollzieht innerhalb der menschlichen Haut, wobei wir die Ausscheidungen durchaus mit zum Stoffwechsel zu rechnen haben, so wird dieses, ich möchte sagen, fortwährend geändert durch die Aufnahme der Nahrungsstoffe. Die Nahrungsstoffe, die zunächst außerhalb des Menschen sind, gehen in den Menschen ein und gliedern sich zunächst diesem Stoffwechselsystem ein.
[ 11 ] Dieses Stoffwechselsystem verarbeitet das, was menschliche Umgebung ist, in Menschliches hinüber. Es beginnt alles Mineralische dem Wärmeäther anzunähern, alles Pflanzliche dem Gasig-Luftförmig-Duftigen anzunähern, es beginnt alles, was tierisch ist, namentlich was eigentierisch Erzeugtes ist, dem Wäßrigen anzunähern, und bildet als eine organisierte Formgestaltung das eigentlich Menschliche zum Festen. Das alles liegt der Tendenz nach im Stoffwechsel. Und der Stoffwechsel ist in dieser Beziehung etwas, was außerordentlich interessant ist.
[ 11 ] Dieses Stoffwechselsystem verarbeitet das, was menschliche Umgebung ist, in Menschliches hinüber. Es beginnt alles Mineralische dem Wärmeäther anzunähern, alles Pflanzliche dem Gasig-Luftförmig-Duftigen anzunähern, es beginnt alles, was tierisch ist, namentlich was eigentierisch Erzeugtes ist, dem Wäßrigen anzunähern, und bildet als eine organisierte Formgestaltung das eigentlich Menschliche zum Festen. Das alles liegt der Tendenz nach im Stoffwechsel. Und der Stoffwechsel ist in dieser Beziehung etwas, was außerordentlich interessant ist.
[ 12 ] Wenn wir den Stoffwechsel heraufverfolgen bis zum Atmen, so finden wir, daß der Mensch aus sich herausgestaltet den Kohlenstoff, der überall im Menschen zu finden ist. Er wird vom Sauerstoff aufgesucht, wird in Kohlensäure verwandelt, die dann der Mensch ausatmet. Die Kohlensäure ist die Verbindung des Kohlenstoffes mit dem Sauerstoff. Der Sauerstoff, der durch die Atmung eingesogen wird, macht sich über den Kohlenstoff her, nimmt den Kohlenstoff in sich auf; der Mensch atmet die Kohlensäure, die Verbindung, die der Sauerstoff mit dem Kohlenstoff eingegangen hat, aus. Aber bevor die Ausatmung geschieht, wird der Kohlenstoff sozusagen noch zum Wohltäter der menschlichen Natur. Denn dieser Kohlenstoff, indem er sich mit dem Sauerstoff verbindet, indem er gewissermaßen verbindet, was die Blutzirkulation bewirkt, mit dem, was die Atmung dann aus der Blutzirkulation macht, dieser Kohlenstoff, er wird zum Wohltäter der menschlichen Organisation; denn bevor er den menschlichen Organismus verläßt, verbreitet er in dem ganzen menschlichen Organismus eine Ausströmung von Äther. Die physische Wissenschaft sagt bloß: der Kohlenstoff wird mit der Kohlensäure ausgeatmet. Das ist aber nur die eine Seite des ganzen Vorganges. Der Mensch atmet die Kohlensäure aus, aber in seinem ganzen Organismus wird durch das Ausatmen zurückgelassen von dem Kohlenstoff, der in Anspruch genommen wird von dem Sauerstoff, Äther. Dieser Äther dringt in den Ätherleib des Menschen ein. Und dieser Äther, der immerzu von dem Kohlenstoff erzeugt wird, ist dasjenige, was nun die menschliche Organisation geeignet macht, sich den geistigen Einflüssen zu öffnen, was die astral-ätherischen Wirkungen aus dem Kosmos aufnimmt. Da werden von diesem Äther, den der Kohlenstoff zurückläßt, die kosmischen Impulse angezogen, jene kosmischen Impulse, die wiederum gestaltend auf den Menschen wirken, die zum Beispiel sein Nervensystem so bereiten, daß es der Träger der Gedanken werden kann. Dieser Äther muß fortwährend unsere Sinne, zum Beispiel unser Auge, durchdringen, damit die Augen sehen können, damit die Augen den äußeren Lichtäther aufnehmen können. Wir verdanken es also dem Kohlenstoff, daß wir eine Ätherbereitung in uns haben, die der Welt entgegenkommen kann.
[ 12 ] Wenn wir den Stoffwechsel heraufverfolgen bis zum Atmen, so finden wir, daß der Mensch aus sich herausgestaltet den Kohlenstoff, der überall im Menschen zu finden ist. Er wird vom Sauerstoff aufgesucht, wird in Kohlensäure verwandelt, die dann der Mensch ausatmet. Die Kohlensäure ist die Verbindung des Kohlenstoffes mit dem Sauerstoff. Der Sauerstoff, der durch die Atmung eingesogen wird, macht sich über den Kohlenstoff her, nimmt den Kohlenstoff in sich auf; der Mensch atmet die Kohlensäure, die Verbindung, die der Sauerstoff mit dem Kohlenstoff eingegangen hat, aus. Aber bevor die Ausatmung geschieht, wird der Kohlenstoff sozusagen noch zum Wohltäter der menschlichen Natur. Denn dieser Kohlenstoff, indem er sich mit dem Sauerstoff verbindet, indem er gewissermaßen verbindet, was die Blutzirkulation bewirkt, mit dem, was die Atmung dann aus der Blutzirkulation macht, dieser Kohlenstoff, er wird zum Wohltäter der menschlichen Organisation; denn bevor er den menschlichen Organismus verläßt, verbreitet er in dem ganzen menschlichen Organismus eine Ausströmung von Äther. Die physische Wissenschaft sagt bloß: der Kohlenstoff wird mit der Kohlensäure ausgeatmet. Das ist aber nur die eine Seite des ganzen Vorganges. Der Mensch atmet die Kohlensäure aus, aber in seinem ganzen Organismus wird durch das Ausatmen zurückgelassen von dem Kohlenstoff, der in Anspruch genommen wird von dem Sauerstoff, Äther. Dieser Äther dringt in den Ätherleib des Menschen ein. Und dieser Äther, der immerzu von dem Kohlenstoff erzeugt wird, ist dasjenige, was nun die menschliche Organisation geeignet macht, sich den geistigen Einflüssen zu öffnen, was die astral-ätherischen Wirkungen aus dem Kosmos aufnimmt. Da werden von diesem Äther, den der Kohlenstoff zurückläßt, die kosmischen Impulse angezogen, jene kosmischen Impulse, die wiederum gestaltend auf den Menschen wirken, die zum Beispiel sein Nervensystem so bereiten, daß es der Träger der Gedanken werden kann. Dieser Äther muß fortwährend unsere Sinne, zum Beispiel unser Auge, durchdringen, damit die Augen sehen können, damit die Augen den äußeren Lichtäther aufnehmen können. Wir verdanken es also dem Kohlenstoff, daß wir eine Ätherbereitung in uns haben, die der Welt entgegenkommen kann.


[ 13 ] Alles das wird schon im Stoffwechselsystem vorbereitet. Aber das Stoffwechselsystem ist als menschliches System in den ganzen Kosmos so hineingestellt, daß es für sich selbst nicht bestehen könnte. Das Stoffwechselsystem könnte nicht für sich selbst bestehen. Daher ist es auch erst als Drittes im Menschen gebildet worden in der Anlage. Die erste Anlage für das Nerven-Sinnessystem wurde gebildet während der alten Saturnzeit, die zweite Anlage für das rhythmische System während der alten Sonnenzeit, und erst, nachdem diese anderen Systeme da waren, konnte das Stoffwechselsystem im Menschen bewirkt werden, weil das Stoffwechselsystem für sich nicht bestehen könnte. Das Stoffwechselsystem ist, wenn wir zunächst die willkürlichen Bewegungen auslassen, im kosmischen Zusammenhang für den Menschen für die Ernährung berechnet. Aber diese Ernährung kann nicht für sich bestehen. Diese Ernährung braucht der Mensch, aber sie kann nicht für sich bestehen. Denn wenn man das Stoffwechselsystem beim Menschen für sich studiert — Sie werden in den nächsten Vorträgen sehen, wie notwendig das wiederum für die ganze menschliche Organisation ist —, so ist es fortwährend von allen möglichen Neigungen durchdrungen, den Menschen krank zu machen. Den Ursprung der inneren Krankheiten, die also nicht durch äußere Verletzungen entstehen, den müssen wir immer im Stoffwechselsystem suchen. Wer daher wirklich eine rationelle Krankheitsbeobachtung anstellen will, muß ausgehen vom Stoffwechselsystem, und er muß eigentlich jede einzelne Erscheinung im Stoffwechselsystem daraufhin fragen: Auf welchem Weg bist denn du? — Wenn wir alle Erscheinungen von dem Aufnehmen der Nahrung im Munde, von dem Verarbeiten der Nahrung, indem wir gewisse Stoffe in uns in Stärke und Zucker und so weiter verwandeln, wenn wir das Einhüllen der Speisen im Munde durch Ptyalin nehmen, wenn wir weitergehen, wenn wir das Einpepsinieren im Magen nehmen, wenn wir weitergehen und die Verarbeitung der Stoffwechselprodukte wiederum im Verdauungssystem nehmen, bei ihrem Übergang in die Lymphgefäße, bei ihrem Übergang ins Blut, dann müssen wir jeden einzelnen Vorgang suchen, und es sind unzählige Vorgänge, die da in Betracht kommen. Die Vermischung der Stoffwechselprodukte mit dem Sekret der Bauchspeicheldrüse, die dann noch hinzukommt, die Durchmischung der Stoffe mit der Gallenabsonderung und so weiter, jeden einzelnen Vorgang müssen wir fragen: Was willst denn du eigentlich? — Und er wird uns antworten: Wenn ich allein bin, so bin ich ein solcher Prozeß, der immer den Menschen krank macht. Kein Stoffwechselvorgang darf in der menschlichen Natur bis zu Ende kommen, denn jeder Stoffwechselvorgang, wenn er zu Ende kommt, macht den Menschen krank. Die menschliche Natur ist nur gesund, wenn die Stoffwechselvorgänge auf einer gewissen Stufe gestoppt werden.
[ 13 ] Alles das wird schon im Stoffwechselsystem vorbereitet. Aber das Stoffwechselsystem ist als menschliches System in den ganzen Kosmos so hineingestellt, daß es für sich selbst nicht bestehen könnte. Das Stoffwechselsystem könnte nicht für sich selbst bestehen. Daher ist es auch erst als Drittes im Menschen gebildet worden in der Anlage. Die erste Anlage für das Nerven-Sinnessystem wurde gebildet während der alten Saturnzeit, die zweite Anlage für das rhythmische System während der alten Sonnenzeit, und erst, nachdem diese anderen Systeme da waren, konnte das Stoffwechselsystem im Menschen bewirkt werden, weil das Stoffwechselsystem für sich nicht bestehen könnte. Das Stoffwechselsystem ist, wenn wir zunächst die willkürlichen Bewegungen auslassen, im kosmischen Zusammenhang für den Menschen für die Ernährung berechnet. Aber diese Ernährung kann nicht für sich bestehen. Diese Ernährung braucht der Mensch, aber sie kann nicht für sich bestehen. Denn wenn man das Stoffwechselsystem beim Menschen für sich studiert — Sie werden in den nächsten Vorträgen sehen, wie notwendig das wiederum für die ganze menschliche Organisation ist —, so ist es fortwährend von allen möglichen Neigungen durchdrungen, den Menschen krank zu machen. Den Ursprung der inneren Krankheiten, die also nicht durch äußere Verletzungen entstehen, den müssen wir immer im Stoffwechselsystem suchen. Wer daher wirklich eine rationelle Krankheitsbeobachtung anstellen will, muß ausgehen vom Stoffwechselsystem, und er muß eigentlich jede einzelne Erscheinung im Stoffwechselsystem daraufhin fragen: Auf welchem Weg bist denn du? — Wenn wir alle Erscheinungen von dem Aufnehmen der Nahrung im Munde, von dem Verarbeiten der Nahrung, indem wir gewisse Stoffe in uns in Stärke und Zucker und so weiter verwandeln, wenn wir das Einhüllen der Speisen im Munde durch Ptyalin nehmen, wenn wir weitergehen, wenn wir das Einpepsinieren im Magen nehmen, wenn wir weitergehen und die Verarbeitung der Stoffwechselprodukte wiederum im Verdauungssystem nehmen, bei ihrem Übergang in die Lymphgefäße, bei ihrem Übergang ins Blut, dann müssen wir jeden einzelnen Vorgang suchen, und es sind unzählige Vorgänge, die da in Betracht kommen. Die Vermischung der Stoffwechselprodukte mit dem Sekret der Bauchspeicheldrüse, die dann noch hinzukommt, die Durchmischung der Stoffe mit der Gallenabsonderung und so weiter, jeden einzelnen Vorgang müssen wir fragen: Was willst denn du eigentlich? — Und er wird uns antworten: Wenn ich allein bin, so bin ich ein solcher Prozeß, der immer den Menschen krank macht. Kein Stoffwechselvorgang darf in der menschlichen Natur bis zu Ende kommen, denn jeder Stoffwechselvorgang, wenn er zu Ende kommt, macht den Menschen krank. Die menschliche Natur ist nur gesund, wenn die Stoffwechselvorgänge auf einer gewissen Stufe gestoppt werden.
[ 14 ] Wir werden dieses, was vielleicht zunächst als Torheit der Weltorganisation erscheinen könnte: daß da im Menschen etwas beginnt, was, wenn es nicht auf halbem Wege aufgehalten würde, den Menschen krank machen würde, wir werden das als etwas vom Weisesten in den nächsten Vorträgen kennenlernen. Aber jetzt wollen wir es einstweilen der Tatsächlichkeit nach betrachten, wollen in Betracht ziehen, daß uns die Einzelheiten der Stoffwechselvorgänge, wenn wir sie innerlich ihrem Wesen nach studieren, antworten würden: Wir sind auf dem Wege, den ganzen Organismus krank zu machen. Jeder Stoffwechselvorgang, fortgesetzt, macht den Organismus krank. Es müssen eben schon, wenn überhaupt Stoffwechsel im Menschen sein soll, andere Prozesse da sein, die vorher in ihren Anlagen entwickelt sein müssen, und das sind die Vorgänge, welche in der Zirkulation vorhanden sind; das sind die Zirkulationsvorgänge. Die Zirkulationsvorgänge enthalten fortwährend heilende Prozesse. So daß der Mensch tatsächlich auch so beschrieben werden kann, daß man sagt: Der Mensch ist während der alten Mondenentwickelung als Patient geboren worden, und ihm ist vorausgeschickt worden in seiner eigenen Natur während der alten Sonnenentwickelung der Arzt. Während der alten Sonnenentwickelung ist der Mensch in bezug auf seine eigene Natur als Arzt geboren worden. Es ist sehr vorsichtig gewesen in der Weltenentwickelung, daß der Arzt vor dem Patienten entstanden ist, denn während der alten Mondenentwickelung ist der Patient im Menschen selber dazugekommen. Man muß, wenn man den Menschen richtig beschreiben will, aufrücken von den Stoffwechselvorgängen zu den Zirkulationsvorgängen, natürlich zu alledem, was als Impulse den Zirkulationsvorgängen zugrunde liegt. Der eine Stoff bewirkt schnellere, der andere langsamere Zirkulation im weitesten Sinne. Wir haben ja auch ganz kleine Zirkulationsvorgänge in uns. Nehmen Sie irgendwelche mineralischen Stoffe, nehmen Sie Gold, nehmen Sie Kupfer, alles ist, wenn es dem Menschen auf die eine oder andere Weise innerlich oder durch Injektion oder sonst irgendwie zugeführt wird, die Veranlassung, daß irgend etwas in der Zirkulation sich gestaltet, ändert, gesundend wirkt und so weiter. Und was man kennen muß, um hineinzuschauen in die eigentlichen Heilungsprozesse des Menschen, das ist, was jeder einzelne Stoff der Weltumgebung des Menschen auslöst im Menschen in bezug auf Zirkulationsänderungen. So daß wir sagen können: die Zirkulation ist ein fortwährender Heilungsprozeß.
[ 14 ] Wir werden dieses, was vielleicht zunächst als Torheit der Weltorganisation erscheinen könnte: daß da im Menschen etwas beginnt, was, wenn es nicht auf halbem Wege aufgehalten würde, den Menschen krank machen würde, wir werden das als etwas vom Weisesten in den nächsten Vorträgen kennenlernen. Aber jetzt wollen wir es einstweilen der Tatsächlichkeit nach betrachten, wollen in Betracht ziehen, daß uns die Einzelheiten der Stoffwechselvorgänge, wenn wir sie innerlich ihrem Wesen nach studieren, antworten würden: Wir sind auf dem Wege, den ganzen Organismus krank zu machen. Jeder Stoffwechselvorgang, fortgesetzt, macht den Organismus krank. Es müssen eben schon, wenn überhaupt Stoffwechsel im Menschen sein soll, andere Prozesse da sein, die vorher in ihren Anlagen entwickelt sein müssen, und das sind die Vorgänge, welche in der Zirkulation vorhanden sind; das sind die Zirkulationsvorgänge. Die Zirkulationsvorgänge enthalten fortwährend heilende Prozesse. So daß der Mensch tatsächlich auch so beschrieben werden kann, daß man sagt: Der Mensch ist während der alten Mondenentwickelung als Patient geboren worden, und ihm ist vorausgeschickt worden in seiner eigenen Natur während der alten Sonnenentwickelung der Arzt. Während der alten Sonnenentwickelung ist der Mensch in bezug auf seine eigene Natur als Arzt geboren worden. Es ist sehr vorsichtig gewesen in der Weltenentwickelung, daß der Arzt vor dem Patienten entstanden ist, denn während der alten Mondenentwickelung ist der Patient im Menschen selber dazugekommen. Man muß, wenn man den Menschen richtig beschreiben will, aufrücken von den Stoffwechselvorgängen zu den Zirkulationsvorgängen, natürlich zu alledem, was als Impulse den Zirkulationsvorgängen zugrunde liegt. Der eine Stoff bewirkt schnellere, der andere langsamere Zirkulation im weitesten Sinne. Wir haben ja auch ganz kleine Zirkulationsvorgänge in uns. Nehmen Sie irgendwelche mineralischen Stoffe, nehmen Sie Gold, nehmen Sie Kupfer, alles ist, wenn es dem Menschen auf die eine oder andere Weise innerlich oder durch Injektion oder sonst irgendwie zugeführt wird, die Veranlassung, daß irgend etwas in der Zirkulation sich gestaltet, ändert, gesundend wirkt und so weiter. Und was man kennen muß, um hineinzuschauen in die eigentlichen Heilungsprozesse des Menschen, das ist, was jeder einzelne Stoff der Weltumgebung des Menschen auslöst im Menschen in bezug auf Zirkulationsänderungen. So daß wir sagen können: die Zirkulation ist ein fortwährender Heilungsprozeß.
[ 15 ] Sie können es, ich möchte sagen, errechnen, wenn Sie es wollen. Bedenken Sie, was ich Ihnen gesagt habe: im Durchschnitt hat der Mensch achtzehn Atemzüge in der Minute. Das gibt in außerordentlich regelmäßiger Anpassung an den Kosmos während des Tages so viel Atemzüge, als der Zirkulationsrhythmus der Sonne beim Durchgehen durch das Sonnenjahr ausmacht. Da aber geht die Sonne in ihrem Frühlingsaufgangspunkt in 25920 Jahren durch das Ganze durch. Der Mensch hat in seinem mittleren Alter am Tage durchschnittlich 25 920 Atemzüge. Die Pulsschläge sind viermal mehr. Die andere Zirkulation, die mehr innerlich konzentrierte Zirkulation, ist beeinflußt von dem Stoffwechsel. Die Atmungszirkulation ist das, was dem äußeren Verkehre des Menschen mit der Außenwelt entspricht, was das Wechselverhältnis zur Außenwelt ist. Dieser Atmungsrhythmus muß fortwährend den Zirkulationsrhythmus bändigen, daß er bei seinen vieren bleibt, sonst kommt der Mensch mit seinem Zirkulationsrhythmus in einen ganz unregelmäßigen Rhythmus, nicht in die Zahl 103680 hinein. Das ist etwas, dem nichts im Kosmos entspricht. Da reißt sich der Mensch ganz aus dem Kosmos heraus. Sein Stoffwechsel reißt ihn aus dem Kosmos heraus, macht ihn fremd dem Kosmos, und der Atmungsrhythmus reißt fortwährend in den Kosmos hinein. In diesem Dividieren und in diesem Bändigen des Zirkulationsrhythmus durch den Atmungsrhythmus sehen Sie den Urheilungsprozeß, der fortwährend in dem Menschen ausgeführt wird. Aber in einer gewissen feineren Weise muß man mit jeder inneren Heilung dem Atmungsprozeß, der sich ja in einer gewissen Weise in den ganzen Körper hinein fortsetzt, so zu Hilfe kommen, daß er überall im Menschen den Zirkulationsprozeß bändigt, ihn zurückführt auf die allgemeinen Verhältnisse des Kosmos.
[ 15 ] Sie können es, ich möchte sagen, errechnen, wenn Sie es wollen. Bedenken Sie, was ich Ihnen gesagt habe: im Durchschnitt hat der Mensch achtzehn Atemzüge in der Minute. Das gibt in außerordentlich regelmäßiger Anpassung an den Kosmos während des Tages so viel Atemzüge, als der Zirkulationsrhythmus der Sonne beim Durchgehen durch das Sonnenjahr ausmacht. Da aber geht die Sonne in ihrem Frühlingsaufgangspunkt in 25920 Jahren durch das Ganze durch. Der Mensch hat in seinem mittleren Alter am Tage durchschnittlich 25 920 Atemzüge. Die Pulsschläge sind viermal mehr. Die andere Zirkulation, die mehr innerlich konzentrierte Zirkulation, ist beeinflußt von dem Stoffwechsel. Die Atmungszirkulation ist das, was dem äußeren Verkehre des Menschen mit der Außenwelt entspricht, was das Wechselverhältnis zur Außenwelt ist. Dieser Atmungsrhythmus muß fortwährend den Zirkulationsrhythmus bändigen, daß er bei seinen vieren bleibt, sonst kommt der Mensch mit seinem Zirkulationsrhythmus in einen ganz unregelmäßigen Rhythmus, nicht in die Zahl 103680 hinein. Das ist etwas, dem nichts im Kosmos entspricht. Da reißt sich der Mensch ganz aus dem Kosmos heraus. Sein Stoffwechsel reißt ihn aus dem Kosmos heraus, macht ihn fremd dem Kosmos, und der Atmungsrhythmus reißt fortwährend in den Kosmos hinein. In diesem Dividieren und in diesem Bändigen des Zirkulationsrhythmus durch den Atmungsrhythmus sehen Sie den Urheilungsprozeß, der fortwährend in dem Menschen ausgeführt wird. Aber in einer gewissen feineren Weise muß man mit jeder inneren Heilung dem Atmungsprozeß, der sich ja in einer gewissen Weise in den ganzen Körper hinein fortsetzt, so zu Hilfe kommen, daß er überall im Menschen den Zirkulationsprozeß bändigt, ihn zurückführt auf die allgemeinen Verhältnisse des Kosmos.
[ 16 ] So daß wir sagen können: Wir gehen von der Ernährung über in die Heilung, indem der Mensch von unten herauf immer eigentlich die Tendenz hat, krank zu werden, und in seinem mittleren Organismus, in dem Zirkulationsorganismus fortwährend die Tendenz entwickeln muß, gesund zu bleiben. Indem so in unserem mittleren Organismus fortwährend die Impulse der Gesundung entstehen, lassen sie etwas gerade nach dem Kopfnerven-Sinnessystem zurück; und wir kommen dann als Drittes zu dem Nerven-Sinnessystem. Was für Kräfte finden wir dann im Nerven-Sinnessystem? Wir finden im Nerven-Sinnessystem diejenigen Kräfte, die sozusagen der Arzt in uns zurückläßt. Er wirkt auf der einen Seite gesundend hinunter auf den Stoffwechselprozeß. Aber indem er gesundend auf den Stoffwechselprozeß wirkt, tut er ja etwas, was im ganzen Kosmos nun einer Beurteilung unterliegt. Und ich sage Ihnen nichts Phantastisches, sondern ich sage Ihnen etwas, was durchaus eine Realität ist: Es ruft dieser Vorgang, daß fortwährend in uns Gesundungsprozesse nach unten stattfinden, das Wohlgefallen der höheren Hierarchien hervor. Das ist die Freude der höheren Hierarchien an der Erdenwelt. Die schauen herunter und fühlen fortwährend das Aufsteigen der Krankheit aus demjenigen, was hinaufströmt in den Menschen vom Irdischen, was dableibt von den irdischen Eigenschaften der Stoffe. Sie sehen, wie die Impulse der aus dem Irdischen wirkenden Kräfte, die in der umkreisenden Luft und so weiter liegen, fortwährend Gesundungsprozesse sind. Das ruft das Wohlgefallen der höheren Hierarchien hervor.
[ 16 ] So daß wir sagen können: Wir gehen von der Ernährung über in die Heilung, indem der Mensch von unten herauf immer eigentlich die Tendenz hat, krank zu werden, und in seinem mittleren Organismus, in dem Zirkulationsorganismus fortwährend die Tendenz entwickeln muß, gesund zu bleiben. Indem so in unserem mittleren Organismus fortwährend die Impulse der Gesundung entstehen, lassen sie etwas gerade nach dem Kopfnerven-Sinnessystem zurück; und wir kommen dann als Drittes zu dem Nerven-Sinnessystem. Was für Kräfte finden wir dann im Nerven-Sinnessystem? Wir finden im Nerven-Sinnessystem diejenigen Kräfte, die sozusagen der Arzt in uns zurückläßt. Er wirkt auf der einen Seite gesundend hinunter auf den Stoffwechselprozeß. Aber indem er gesundend auf den Stoffwechselprozeß wirkt, tut er ja etwas, was im ganzen Kosmos nun einer Beurteilung unterliegt. Und ich sage Ihnen nichts Phantastisches, sondern ich sage Ihnen etwas, was durchaus eine Realität ist: Es ruft dieser Vorgang, daß fortwährend in uns Gesundungsprozesse nach unten stattfinden, das Wohlgefallen der höheren Hierarchien hervor. Das ist die Freude der höheren Hierarchien an der Erdenwelt. Die schauen herunter und fühlen fortwährend das Aufsteigen der Krankheit aus demjenigen, was hinaufströmt in den Menschen vom Irdischen, was dableibt von den irdischen Eigenschaften der Stoffe. Sie sehen, wie die Impulse der aus dem Irdischen wirkenden Kräfte, die in der umkreisenden Luft und so weiter liegen, fortwährend Gesundungsprozesse sind. Das ruft das Wohlgefallen der höheren Hierarchien hervor.


[ 17 ] Jetzt stellen Sie sich vor, was Sie studieren können an demjenigen Weltenkörper, der gewissermaßen als das würdigste geistige Studienobjekt an die Grenze unseres Planetensystems hingestellt worden ist. Da steht in der Mitte dasjenige, was in sich birgt die Kräfte, die, wenn wir sie auf Erden konzentriert denken, krankmachende Kräfte sind, und in der Umgebung zeigen sich die kreisenden Kräfte des Gesundmachens. Und wer für solche Sachen Empfänglichkeit hat, der sieht an den Saturnringen in einer solchen Ausprägung, wie man sie in dem, was die Erde umgibt, nicht wahrnehmen kann, weil man darinnen steht, das, was die kreisende Gesundheit ist. Dieser Saturnring ist noch etwas wesentlich anderes, als was die Astronomen von ihm sagen. Dieser Saturnring ist kreisende Gesundheit, und das Innere des Saturns ist das Kränkende, das Krankmachende, in reinster Konzentration gesehen.
[ 17 ] Jetzt stellen Sie sich vor, was Sie studieren können an demjenigen Weltenkörper, der gewissermaßen als das würdigste geistige Studienobjekt an die Grenze unseres Planetensystems hingestellt worden ist. Da steht in der Mitte dasjenige, was in sich birgt die Kräfte, die, wenn wir sie auf Erden konzentriert denken, krankmachende Kräfte sind, und in der Umgebung zeigen sich die kreisenden Kräfte des Gesundmachens. Und wer für solche Sachen Empfänglichkeit hat, der sieht an den Saturnringen in einer solchen Ausprägung, wie man sie in dem, was die Erde umgibt, nicht wahrnehmen kann, weil man darinnen steht, das, was die kreisende Gesundheit ist. Dieser Saturnring ist noch etwas wesentlich anderes, als was die Astronomen von ihm sagen. Dieser Saturnring ist kreisende Gesundheit, und das Innere des Saturns ist das Kränkende, das Krankmachende, in reinster Konzentration gesehen.
[ 18 ] Und so sieht man an dem Saturn, der an das äußerste Ende unseres Planetensystems hingestellt ist, den gleichen Prozeß sich abspielen, den wir fortwährend durch unseren Stoffwechsel und durch unseren Zirkulationsorganismus in uns tragen. Aber wir sehen auch, wenn wir auf das hinschauen, wie unser geistiger Blick hingelenkt wird auf die Welt namentlich der zweiten Hierarchie und der ersten Hierarchie; der zweiten Hierarchie: Kyriotetes, Dynamis, Exusiai; der ersten Hierarchie: Seraphim, Cherubim, Throne. Wenn wir aufmerksam sind mit dem geistigen Auge auf den Saturn und seinen Ring, werden wir hingelenkt auf diese oberen Hierarchien, wie sie, ich möchte sagen, wohlgefällig auf dieses Krankmachende und Gesundende hinblicken.
[ 18 ] Und so sieht man an dem Saturn, der an das äußerste Ende unseres Planetensystems hingestellt ist, den gleichen Prozeß sich abspielen, den wir fortwährend durch unseren Stoffwechsel und durch unseren Zirkulationsorganismus in uns tragen. Aber wir sehen auch, wenn wir auf das hinschauen, wie unser geistiger Blick hingelenkt wird auf die Welt namentlich der zweiten Hierarchie und der ersten Hierarchie; der zweiten Hierarchie: Kyriotetes, Dynamis, Exusiai; der ersten Hierarchie: Seraphim, Cherubim, Throne. Wenn wir aufmerksam sind mit dem geistigen Auge auf den Saturn und seinen Ring, werden wir hingelenkt auf diese oberen Hierarchien, wie sie, ich möchte sagen, wohlgefällig auf dieses Krankmachende und Gesundende hinblicken.
[ 19 ] Dieses Wohlgefallen, das ist nun eine Kraft im Weltenall. Dieses Wohlgefallen der höheren Hierarchien durchströmt dann unser Nerven-Sinnessystem und bildet darinnen die Kräfte der geistigen Entwickelung des Menschen. Das sind die Kräfte, die gewissermaßen hinausblühen aus der Heilung, die fortwährend im Menschen vor sich geht. So daß wir drittens die geistige Entwickelung haben.
[ 19 ] Dieses Wohlgefallen, das ist nun eine Kraft im Weltenall. Dieses Wohlgefallen der höheren Hierarchien durchströmt dann unser Nerven-Sinnessystem und bildet darinnen die Kräfte der geistigen Entwickelung des Menschen. Das sind die Kräfte, die gewissermaßen hinausblühen aus der Heilung, die fortwährend im Menschen vor sich geht. So daß wir drittens die geistige Entwickelung haben.
1. Stoffwechsel Ernährung
2. Zirkulation Heilung
3. Nerven-Sinnesorganisation Geistige Entwickelung
1. Stoffwechsel Ernährung
2. Zirkulation Heilung
3. Nerven-Sinnesorganisation Geistige Entwickelung
[ 20 ] Wenn wir jetzt den Menschen durch Saturn-, Sonnen- und Mondenzeit beschreiben, dann müssen wir sagen: Der Mensch ist zunächst aus dem Kosmos herausgeborener Geist, der in sich den Heiler entwickelt, der dadurch dann aufnehmen kann den kosmischen Patienten. Und durch die Zusammenwirkung von all diesem wird dann das hergestellt, was auf der Erde der in willkürlicher Bewegung befindliche Mensch ist.
[ 20 ] Wenn wir jetzt den Menschen durch Saturn-, Sonnen- und Mondenzeit beschreiben, dann müssen wir sagen: Der Mensch ist zunächst aus dem Kosmos herausgeborener Geist, der in sich den Heiler entwickelt, der dadurch dann aufnehmen kann den kosmischen Patienten. Und durch die Zusammenwirkung von all diesem wird dann das hergestellt, was auf der Erde der in willkürlicher Bewegung befindliche Mensch ist.
[ 21 ] Jedes einzelne Glied der Menschenerkenntnis muß, ich möchte sagen, in einer gewissen Weise inspiriert sein von demjenigen, was zugrunde liegt dem, was ich hier gesagt habe. Nehmen Sie an, es will jemand ein System der Heilkunde aufstellen, ein wirklich rationelles System der Heilkunde. Was wird denn das enthalten müssen? Natürlich in der Hauptsache die Heilungsprozesse. Aber die Heilungsprozesse, wovon werden die denn ausgehen müssen? Sie werden ausgehen müssen von den Stoffwechselvorgängen, und das andere kann höchstens Voraussetzung sein, wir werden darüber auch noch zu sprechen haben; das Anatomische, selbst das feiner Anatomische, das kann nur, weil es das Festgestaltete ist, der Ausgangspunkt sein. Das macht sich schon selbst menschlich. Aber die Stoffwechselvorgänge müssen zunächst von einem rationellen System der Medizin so studiert werden, daß man in ihnen immer die Tendenz wahrnimmt, wie sie zum Krankmachenden hingehen. So daß ein heutiges System der Medizin, das aufgestellt werden kann, durchaus mit dem Stoffwechselsystem, das heißt, zunächst mit den normalen Stoffwechselvorgängen zu beginnen hat, und daß von da aus geschöpft werden muß die Erkenntnis der Möglichkeit, wie nun innere Krankheiten aus dem Stoffwechsel heraus im weitesten Sinne entstehen können. Dann muß sich daraus durch eine intime Erkenntnis dessen, was die rhythmischen Prozesse machen, das ergeben, was die eigentliche Therapie ist. So daß bei einem heutigen System der Medizin begonnen werden muß mit dem Studium der Stoffwechselvorgänge, und dann von da aus der Übergang gemacht werden muß zu alldem, was im Bereich der rhythmischen Vorgänge im Menschen vorkommen kann. Und dann, möchte ich sagen, wird eine Art von Krönung des Ganzen erreicht werden, indem man zeigt, wie ein gesundes Entwickeln der geistigen Anlagen des Menschen voraussetzt die Erkenntnis desjenigen, was aus den heilenden Kräften kommt. Sie können heute gar keine Pädagogik, das heißt, keine Kunst der gesunden Entwickelung der Geistesnatur des Menschen finden, wenn Sie nicht ausgehen von den Heilungsprozessen; denn die Heilungsprozesse sind nichts anderes, als auf die Mittelnatur des Menschen das angewendet, was schon im reinen Denken verwendet werden muß bei der Ausbildung der geistigen Vorgänge des Menschen.
[ 21 ] Jedes einzelne Glied der Menschenerkenntnis muß, ich möchte sagen, in einer gewissen Weise inspiriert sein von demjenigen, was zugrunde liegt dem, was ich hier gesagt habe. Nehmen Sie an, es will jemand ein System der Heilkunde aufstellen, ein wirklich rationelles System der Heilkunde. Was wird denn das enthalten müssen? Natürlich in der Hauptsache die Heilungsprozesse. Aber die Heilungsprozesse, wovon werden die denn ausgehen müssen? Sie werden ausgehen müssen von den Stoffwechselvorgängen, und das andere kann höchstens Voraussetzung sein, wir werden darüber auch noch zu sprechen haben; das Anatomische, selbst das feiner Anatomische, das kann nur, weil es das Festgestaltete ist, der Ausgangspunkt sein. Das macht sich schon selbst menschlich. Aber die Stoffwechselvorgänge müssen zunächst von einem rationellen System der Medizin so studiert werden, daß man in ihnen immer die Tendenz wahrnimmt, wie sie zum Krankmachenden hingehen. So daß ein heutiges System der Medizin, das aufgestellt werden kann, durchaus mit dem Stoffwechselsystem, das heißt, zunächst mit den normalen Stoffwechselvorgängen zu beginnen hat, und daß von da aus geschöpft werden muß die Erkenntnis der Möglichkeit, wie nun innere Krankheiten aus dem Stoffwechsel heraus im weitesten Sinne entstehen können. Dann muß sich daraus durch eine intime Erkenntnis dessen, was die rhythmischen Prozesse machen, das ergeben, was die eigentliche Therapie ist. So daß bei einem heutigen System der Medizin begonnen werden muß mit dem Studium der Stoffwechselvorgänge, und dann von da aus der Übergang gemacht werden muß zu alldem, was im Bereich der rhythmischen Vorgänge im Menschen vorkommen kann. Und dann, möchte ich sagen, wird eine Art von Krönung des Ganzen erreicht werden, indem man zeigt, wie ein gesundes Entwickeln der geistigen Anlagen des Menschen voraussetzt die Erkenntnis desjenigen, was aus den heilenden Kräften kommt. Sie können heute gar keine Pädagogik, das heißt, keine Kunst der gesunden Entwickelung der Geistesnatur des Menschen finden, wenn Sie nicht ausgehen von den Heilungsprozessen; denn die Heilungsprozesse sind nichts anderes, als auf die Mittelnatur des Menschen das angewendet, was schon im reinen Denken verwendet werden muß bei der Ausbildung der geistigen Vorgänge des Menschen.
[ 22 ] Der pädagogische Künstler muß auf geistige Art durchaus arbeiten mit den Kräften, die, ins Physische verdichtet, oder ins Ätherische verdichtet, Heilungsvorgänge sind. Tue ich irgend etwas an einem Kinde in pädagogischer Kunst, so ist das ein Vorgang, dem etwas Geistiges zugrunde liegt. Wenn ich mir diesen Vorgang übersetze, so daß ich das, was ich da im Geiste ausführe, jetzt dadurch ausführe, daß ich irgendein Stoffliches oder einen Prozeß anwende, so ist dieser Prozeß oder dieser Stoff ein Heilmittel. Man könnte auch sagen: Medizin ist die Metamorphosierung der geistigen Behandlung des Menschen hinunter ins Stoffliche. Wenn Sie sich erinnern, wie ich die Dinge angedeutet habe in dem Lehrerkursus, der dazumal für die englischen Besucher abgehalten wurde, so werden Sie sehen, wie ich überall darauf aufmerksam gemacht habe, wie in dem, was der Lehrer tut, mit einer Art allgemeiner menschlicher Therapie begonnen wird, wie diese oder jene pädagogische Maßnahme im späteren Lebensalter ungesunde Stoffwechselablagerungen oder Aufsaugen des unregelmäßigen Stoffwechsels verursachen kann. So daß das, was der Pädagoge tut, nach unten fortgesetzt, Therapie gibt. Und das Gegenbild der Therapie, das, was von unten nach oben strebt, das sind die Stoffwechselvorgänge.
[ 22 ] Der pädagogische Künstler muß auf geistige Art durchaus arbeiten mit den Kräften, die, ins Physische verdichtet, oder ins Ätherische verdichtet, Heilungsvorgänge sind. Tue ich irgend etwas an einem Kinde in pädagogischer Kunst, so ist das ein Vorgang, dem etwas Geistiges zugrunde liegt. Wenn ich mir diesen Vorgang übersetze, so daß ich das, was ich da im Geiste ausführe, jetzt dadurch ausführe, daß ich irgendein Stoffliches oder einen Prozeß anwende, so ist dieser Prozeß oder dieser Stoff ein Heilmittel. Man könnte auch sagen: Medizin ist die Metamorphosierung der geistigen Behandlung des Menschen hinunter ins Stoffliche. Wenn Sie sich erinnern, wie ich die Dinge angedeutet habe in dem Lehrerkursus, der dazumal für die englischen Besucher abgehalten wurde, so werden Sie sehen, wie ich überall darauf aufmerksam gemacht habe, wie in dem, was der Lehrer tut, mit einer Art allgemeiner menschlicher Therapie begonnen wird, wie diese oder jene pädagogische Maßnahme im späteren Lebensalter ungesunde Stoffwechselablagerungen oder Aufsaugen des unregelmäßigen Stoffwechsels verursachen kann. So daß das, was der Pädagoge tut, nach unten fortgesetzt, Therapie gibt. Und das Gegenbild der Therapie, das, was von unten nach oben strebt, das sind die Stoffwechselvorgänge.
[ 23 ] Sie sehen also auch, wie ein System der Medizin heute herausgeboren werden muß aus einer gesamten Menschenerkenntnis. Das kann es. Das fühlen manche. Aber etwas erreicht wird erst sein, wenn tatsächlich ein solches System der Medizin ausgebildet ist. Und es gehört in der Gegenwart schon zu dem Notwendigsten. Wenn Sie heute Handbücher der Heilkunde ansehen, so werden Sie sehen, daß in der Regel nicht mit dem Stoffwechselsystem oder wenigstens in den seltensten Fällen mit dem Stoffwechsel begonnen wird. Aber davon muß ausgegangen werden, sonst lernt man nicht erkennen, worin überhaupt die Natur der Krankheit besteht.
[ 23 ] Sie sehen also auch, wie ein System der Medizin heute herausgeboren werden muß aus einer gesamten Menschenerkenntnis. Das kann es. Das fühlen manche. Aber etwas erreicht wird erst sein, wenn tatsächlich ein solches System der Medizin ausgebildet ist. Und es gehört in der Gegenwart schon zu dem Notwendigsten. Wenn Sie heute Handbücher der Heilkunde ansehen, so werden Sie sehen, daß in der Regel nicht mit dem Stoffwechselsystem oder wenigstens in den seltensten Fällen mit dem Stoffwechsel begonnen wird. Aber davon muß ausgegangen werden, sonst lernt man nicht erkennen, worin überhaupt die Natur der Krankheit besteht.
[ 24 ] Sehen Sie, diese ganze Sache ist wiederum so, daß tatsächlich Ernährungsvorgänge in Heilungsvorgänge, Heilungsvorgänge in geistige Vorgänge und wieder zurück geistige Vorgänge in Heilungsvorgänge übergehen können; oder wenn die geistigen Vorgänge direkt Stoffwechselstörungen bewirken, so gehen geistige Vorgänge auch wiederum in ein Stadium über, wo sie durch den mittleren Organismus des Menschen geheilt werden müssen. Alle diese Dinge gehen im Menschen ineinander über, und die ganze menschliche Organisation ist fortwährend eine wunderbare Metamorphose. Nehmen Sie zum Beispiel die Vorgänge, die in dieser ganzen wunderbaren Zirkulation des menschlichen Blutes liegen. Was sind denn das für Vorgänge?
[ 24 ] Sehen Sie, diese ganze Sache ist wiederum so, daß tatsächlich Ernährungsvorgänge in Heilungsvorgänge, Heilungsvorgänge in geistige Vorgänge und wieder zurück geistige Vorgänge in Heilungsvorgänge übergehen können; oder wenn die geistigen Vorgänge direkt Stoffwechselstörungen bewirken, so gehen geistige Vorgänge auch wiederum in ein Stadium über, wo sie durch den mittleren Organismus des Menschen geheilt werden müssen. Alle diese Dinge gehen im Menschen ineinander über, und die ganze menschliche Organisation ist fortwährend eine wunderbare Metamorphose. Nehmen Sie zum Beispiel die Vorgänge, die in dieser ganzen wunderbaren Zirkulation des menschlichen Blutes liegen. Was sind denn das für Vorgänge?
[ 25 ] Nun, fassen Sie zunächst ganz abgesondert vom übrigen menschlichen Organismus das Blut auf, wie es durch die Adern strömt, fassen Sie auf die menschliche Gestalt, also sagen wir, das Adernsystem und das, was als Muskelsystem sich anschließt, Knochensystem und so weiter, also das, was feste Bildung ist, und das, was flüssig da durchströmt. Bleiben wir beim flüssigen Zustand, beim Blute, stehen; es sind ja auch andere Flüssigkeiten da, aber bleiben wir beim Blute stehen. In diesem strömenden Flüssigen, was geschehen denn da drinnen fortwährend für Prozesse? Es spielen sich fortwährend Prozesse ab. Dieselben Prozesse, die sich abspielen im flüssigen Blut, die können nun nach irgendwelchen Seiten hin das, was nur Wandung oder Gerüst oder irgend etwas Festgebildetes, Gestaltetes im Menschen sein kann, ergreifen, dann ist das, was ins Blut hineingehört, in der Gefäßwandung oder im Muskel oder irgendwo im Knochen drinnen oder in irgendeinem Umhüllungsorgan. Was wird es denn da? Da wird es der Impuls für Entzündungserscheinungen. Was wir als die Impulse von Entzündungserscheinungen da oder dort finden, wir finden es fortwährend im flüssigen Blute als die normalen Vorgänge. Was da an Entzündung erscheint, das sind an unrechte Stellen, das heißt, an die gestalteten festen Stellen hingedrängte Vorgänge, die fortwährend im fließenden Blute stattfinden müssen. Ein absolut normaler, gesunder Prozeß disloziert, an eine andere Stelle gestellt, wo er nicht hingehört, ist ein krankmachender Prozeß. Und gewisse Krankheiten des Nervensystems bestehen gerade darin, daß das Nervensystem, das polarisch entgegengesetzt ist in seiner ganzen Organisation dem Blutsystem, die Einwanderung der im Blute normalen Prozesse erfahren muß. Wenn diese Prozesse, die in den Blutbahnen normale Prozesse sind, sich hinüberdrängen in die Nervenbahnen, dann werden die Nervenbahnen, und das geschieht beim leisesten Eindringen, von Entzündungen ergriffen, die ganz im Anfange der Entzündlichkeit stehen, und wir bekommen die verschiedenen Formen des kranken Nervensystems heraus.
[ 25 ] Nun, fassen Sie zunächst ganz abgesondert vom übrigen menschlichen Organismus das Blut auf, wie es durch die Adern strömt, fassen Sie auf die menschliche Gestalt, also sagen wir, das Adernsystem und das, was als Muskelsystem sich anschließt, Knochensystem und so weiter, also das, was feste Bildung ist, und das, was flüssig da durchströmt. Bleiben wir beim flüssigen Zustand, beim Blute, stehen; es sind ja auch andere Flüssigkeiten da, aber bleiben wir beim Blute stehen. In diesem strömenden Flüssigen, was geschehen denn da drinnen fortwährend für Prozesse? Es spielen sich fortwährend Prozesse ab. Dieselben Prozesse, die sich abspielen im flüssigen Blut, die können nun nach irgendwelchen Seiten hin das, was nur Wandung oder Gerüst oder irgend etwas Festgebildetes, Gestaltetes im Menschen sein kann, ergreifen, dann ist das, was ins Blut hineingehört, in der Gefäßwandung oder im Muskel oder irgendwo im Knochen drinnen oder in irgendeinem Umhüllungsorgan. Was wird es denn da? Da wird es der Impuls für Entzündungserscheinungen. Was wir als die Impulse von Entzündungserscheinungen da oder dort finden, wir finden es fortwährend im flüssigen Blute als die normalen Vorgänge. Was da an Entzündung erscheint, das sind an unrechte Stellen, das heißt, an die gestalteten festen Stellen hingedrängte Vorgänge, die fortwährend im fließenden Blute stattfinden müssen. Ein absolut normaler, gesunder Prozeß disloziert, an eine andere Stelle gestellt, wo er nicht hingehört, ist ein krankmachender Prozeß. Und gewisse Krankheiten des Nervensystems bestehen gerade darin, daß das Nervensystem, das polarisch entgegengesetzt ist in seiner ganzen Organisation dem Blutsystem, die Einwanderung der im Blute normalen Prozesse erfahren muß. Wenn diese Prozesse, die in den Blutbahnen normale Prozesse sind, sich hinüberdrängen in die Nervenbahnen, dann werden die Nervenbahnen, und das geschieht beim leisesten Eindringen, von Entzündungen ergriffen, die ganz im Anfange der Entzündlichkeit stehen, und wir bekommen die verschiedenen Formen des kranken Nervensystems heraus.
[ 26 ] Ich sagte, in den Nerven sind ganz andere Vorgänge als im Blute, die entgegengesetzten Vorgänge. Im Blut sind nach dem Phosphorigen hindrängende Vorgänge, Vorgänge, die eben, wenn sie als phosphorige Vorgänge das das Blut Umgebende oder das dem Blute Benachbarte ergreifen, zu Entzündlichem führen. Wenn Sie die Vorgänge in den Nervenbahnen verfolgen und diese auswandern in die anderen benachbarten Organe oder auch ins Blut hinein, dann entstehen die Impulse für alle Geschwulstbildungen beim Menschen. Wenn das ins Blut hinübergetragen wird, so daß das Blut dann in ungesunder Weise die anderen Organe versorgt, dann entstehen die Geschwulstbildungen. So daß wir sagen können: Jede Geschwulstbildung ist ein metamorphosierter Nervenprozeß an unrechter Stelle im menschlichen Organismus.
[ 26 ] Ich sagte, in den Nerven sind ganz andere Vorgänge als im Blute, die entgegengesetzten Vorgänge. Im Blut sind nach dem Phosphorigen hindrängende Vorgänge, Vorgänge, die eben, wenn sie als phosphorige Vorgänge das das Blut Umgebende oder das dem Blute Benachbarte ergreifen, zu Entzündlichem führen. Wenn Sie die Vorgänge in den Nervenbahnen verfolgen und diese auswandern in die anderen benachbarten Organe oder auch ins Blut hinein, dann entstehen die Impulse für alle Geschwulstbildungen beim Menschen. Wenn das ins Blut hinübergetragen wird, so daß das Blut dann in ungesunder Weise die anderen Organe versorgt, dann entstehen die Geschwulstbildungen. So daß wir sagen können: Jede Geschwulstbildung ist ein metamorphosierter Nervenprozeß an unrechter Stelle im menschlichen Organismus.
[ 27 ] Sie sehen, was im Nerv läuft, muß im Nerv bleiben, was im Blute läuft, muß im Blute bleiben. Geht, was dem Blute angehört, hinüber in die Nachbarschaft, entstehen Entzündungen. Geht, was dem Nerv angehört, hinüber in die Nachbarschaft, so entstehen allerlei Bildungen, die man nur unter dem Trivialnamen Geschwulstbildung zusammenfassen kann. Aber es muß gerade zwischen den Vorgängen im Nervensystem und zwischen den Vorgängen im Blutsystem ein richtiger Rhythmus stattfinden.
[ 27 ] Sie sehen, was im Nerv läuft, muß im Nerv bleiben, was im Blute läuft, muß im Blute bleiben. Geht, was dem Blute angehört, hinüber in die Nachbarschaft, entstehen Entzündungen. Geht, was dem Nerv angehört, hinüber in die Nachbarschaft, so entstehen allerlei Bildungen, die man nur unter dem Trivialnamen Geschwulstbildung zusammenfassen kann. Aber es muß gerade zwischen den Vorgängen im Nervensystem und zwischen den Vorgängen im Blutsystem ein richtiger Rhythmus stattfinden.
[ 28 ] Wir haben nicht nur im allgemeinen den Atmungsrhythmus in Kontrast mit dem Blutrhythmus, sondern wir haben im zirkulierenden Blute feine Vorgänge, die, wenn sie aus dem Blute herausgehen, Entzündungsvorgänge werden. Diese feinen Vorgänge müssen ebenso in einem gewissen rhythmischen Zusammenhange stehen mit dem, was im benachbarten Nerv vorgeht, wie die Atmung in einem Zusammenhange stehen muß mit der Blutzirkulation. Und in dem Augenblicke, wo das gestört ist zwischen dem Blutrhythmus und Nervenrhythmus, muß es wiederum hergestellt werden.
[ 28 ] Wir haben nicht nur im allgemeinen den Atmungsrhythmus in Kontrast mit dem Blutrhythmus, sondern wir haben im zirkulierenden Blute feine Vorgänge, die, wenn sie aus dem Blute herausgehen, Entzündungsvorgänge werden. Diese feinen Vorgänge müssen ebenso in einem gewissen rhythmischen Zusammenhange stehen mit dem, was im benachbarten Nerv vorgeht, wie die Atmung in einem Zusammenhange stehen muß mit der Blutzirkulation. Und in dem Augenblicke, wo das gestört ist zwischen dem Blutrhythmus und Nervenrhythmus, muß es wiederum hergestellt werden.
[ 29 ] Sie sehen, da kommen wir wieder hinein in ein Gebiet der Therapie, der Heilungsprozesse. Das alles zeigt Ihnen, wie im Menschen alles da sein muß: das am meisten Kranke muß da sein, damit es an anderer Stelle ein Gesundes sein kann; es ist nur durch einen unrechten Prozeß an eine falsche Stelle gekommen. Denn wäre es gar nicht da, könnte der Mensch nicht bestehen. Der Mensch könnte nicht bestehen, wenn er nicht Entzündungen kriegen könnte, denn die Entzündung erregenden Kräfte müssen fortwährend im Blute sein. So ist es gedacht gewesen, wenn ich oftmals gesagt habe: aus einer wirklichen Menschenerkenntnis heraus muß alles entstehen, was der Mensch eigentlich an Erkenntnis erwirbt. Sie sehen da, worin die Gründe liegen, warum eigentlich eine Pädagogik, ich möchte sagen, so obenauf, abstrakt getrieben, ein ziemlicher Unsinn ist. Eigentlich müßte man Pädagogik so treiben, daß man überall ausgeht von gewissen pathologischen Prozessen im Menschen und von der Möglichkeit ihrer Heilung.
[ 29 ] Sie sehen, da kommen wir wieder hinein in ein Gebiet der Therapie, der Heilungsprozesse. Das alles zeigt Ihnen, wie im Menschen alles da sein muß: das am meisten Kranke muß da sein, damit es an anderer Stelle ein Gesundes sein kann; es ist nur durch einen unrechten Prozeß an eine falsche Stelle gekommen. Denn wäre es gar nicht da, könnte der Mensch nicht bestehen. Der Mensch könnte nicht bestehen, wenn er nicht Entzündungen kriegen könnte, denn die Entzündung erregenden Kräfte müssen fortwährend im Blute sein. So ist es gedacht gewesen, wenn ich oftmals gesagt habe: aus einer wirklichen Menschenerkenntnis heraus muß alles entstehen, was der Mensch eigentlich an Erkenntnis erwirbt. Sie sehen da, worin die Gründe liegen, warum eigentlich eine Pädagogik, ich möchte sagen, so obenauf, abstrakt getrieben, ein ziemlicher Unsinn ist. Eigentlich müßte man Pädagogik so treiben, daß man überall ausgeht von gewissen pathologischen Prozessen im Menschen und von der Möglichkeit ihrer Heilung.
[ 30 ] Wenn man eine Gehirnkrankheit und die Möglichkeit der Heilung der Gehirnkrankheit kennt, dann hat man im Groben - das ist wieder nach anderer Art fein, selbstverständlich, aber in bezug darauf, daß es ein physischer Vorgang ist, sage ich «grob» — in der Behandlung des Gehirns das, was genau just ausgeführt werden muß in der pädagogischen Kunst. Daher ist es so, daß eigentlich, wenn man einmal ein wirkliches pädagogisches Seminar einrichtet, man auf der einen Seite den Lehrern Pathologisch-Therapeutisches beibringen müßte: da würden sie ihr Denken schulen erst an Anschaulicherem, weil mehr im Stoffe Wurzelndem, für das, was sie nun begreifen sollen in der eigentlichen Pädagogik. Und wiederum ist nichts nützlicher für die Therapie, namentlich für die Therapie der inneren Krankheiten, als wenn man weiß, wie das oder jenes in der pädagogischen Kunstbehandlung wirkt. Denn findet man die Brücke hinüber zum Stofflichen, so findet man gerade an der Art und Weise, wie man im Pädagogischen behandeln soll, auch das Heilmittel.
[ 30 ] Wenn man eine Gehirnkrankheit und die Möglichkeit der Heilung der Gehirnkrankheit kennt, dann hat man im Groben - das ist wieder nach anderer Art fein, selbstverständlich, aber in bezug darauf, daß es ein physischer Vorgang ist, sage ich «grob» — in der Behandlung des Gehirns das, was genau just ausgeführt werden muß in der pädagogischen Kunst. Daher ist es so, daß eigentlich, wenn man einmal ein wirkliches pädagogisches Seminar einrichtet, man auf der einen Seite den Lehrern Pathologisch-Therapeutisches beibringen müßte: da würden sie ihr Denken schulen erst an Anschaulicherem, weil mehr im Stoffe Wurzelndem, für das, was sie nun begreifen sollen in der eigentlichen Pädagogik. Und wiederum ist nichts nützlicher für die Therapie, namentlich für die Therapie der inneren Krankheiten, als wenn man weiß, wie das oder jenes in der pädagogischen Kunstbehandlung wirkt. Denn findet man die Brücke hinüber zum Stofflichen, so findet man gerade an der Art und Weise, wie man im Pädagogischen behandeln soll, auch das Heilmittel.
[ 31 ] Wenn man zum Beispiel die richtigen pädagogischen Mittel findet, um gewissen Trägheitserscheinungen bei Kindern pädagogisch zu begegnen, die von Störungen im Verdauungssystem herrühren, dann bekommt man ganz merkwürdige innere Tendenzen; wenn man so wirklich drinnen lebt in der Pädagogik, natürlich nicht, wenn man so äußerlich lernt und eigentlich lieber, wenn die Schule aus ist, am Abend im «Gemeindestübel» sitzt und vergißt, was in der Schule vorgeht. Man bekommt von der Behandlungsweise, die man da angedeihen läßt einem solchen Kinde, die Tendenz, das ganze Wirken der Kopfvorgänge, den ganzen Zusammenhang der Kopfvorgänge und der Unterleibsvorgänge, ich möchte sagen, zu sehen. Und wenn man dann wiederum in der Mineralogie studiert zum Beispiel die Vorgänge, die in dem Kupfer vor sich gehen, indem das Kupfer im Erdreich dies oder jenes bildet: dann ist es fast so, daß in alledem, was das Kupfer ausführt, indem es zu dem oder jenem Kupfererze wird, daß in diesem Werden der Erze zu dem Kupfererz oder zu den anderen Erzen es einem dann so erscheint, daß man sagt: Da tut ja die Kupferkraft in der Erde dasjenige, was du als Pädagoge mit dem Knaben oder dem Mädchen tust! Man sieht förmlich ein Abbild von dem, was man selber tut, in den Kupferprozessen. Und es ist außerordentlich reizvoll, als Pädagoge sich eine intuitive, eine gefühls- und instinktmäßige Klarheit zu verschaffen über das, was man tut, um dann entzückt in die Natur hinauszugehen und zu sehen, wie eigentlich da draußen die Natur im Großen pädagogisch handelt; wie überall dort, wo durch irgendeinen Kalkprozeß etwas Schlimmes geschehen könnte, irgendwie ein Kupferprozeß da hineingefügt wird. Ja, in diesen Kupferprozessen, in diesen Erzbildungsprozessen innerhalb der übrigen Erdenprozesse liegen auch fortwährende Heilungen. Und es ist entzückend, wenn man irgendwo Pyriterze oder irgend etwas anderes findet, nun sich zu sagen: Das ist gerade so, wie wenn man in der richtigen Weise Menschen behandelt. Da behandeln die Geister der Natur von den Hierarchien herunter bis zu jenen Elementargeistern, von denen ich Ihnen gesprochen habe, als Heiler das, was auch eben im Leben als störende, krankmachende Prozesse auftreten könnte. Es ist eigentlich dann schon gar nicht mehr etwas anderes als ein Ablesen. Denn wenn man sieht, was da draußen geschieht, wenn man dann diesen oder jenen Stoff als Heilmittel anspricht oder ihn verarbeitet als Heilmittel, dann stellt man sich einfach hin und frägt sich: Wo erscheint das Eisen? Wo erscheint dieses oder jenes Metall in den Adern? studiert dann die Umgebung, und man findet dann immer, wenn irgendein Metallisches da oder dort erscheint in dieser oder jener Verarbeitung von der Natur: da drinnen ist ein Heilungsprozeß; nimm ihn nut, setze ihn fort, hinein in den menschlichen Organismus, dann schaffst du eine Therapie, die dir die Natur draußen vorgezeigt hat.
[ 31 ] Wenn man zum Beispiel die richtigen pädagogischen Mittel findet, um gewissen Trägheitserscheinungen bei Kindern pädagogisch zu begegnen, die von Störungen im Verdauungssystem herrühren, dann bekommt man ganz merkwürdige innere Tendenzen; wenn man so wirklich drinnen lebt in der Pädagogik, natürlich nicht, wenn man so äußerlich lernt und eigentlich lieber, wenn die Schule aus ist, am Abend im «Gemeindestübel» sitzt und vergißt, was in der Schule vorgeht. Man bekommt von der Behandlungsweise, die man da angedeihen läßt einem solchen Kinde, die Tendenz, das ganze Wirken der Kopfvorgänge, den ganzen Zusammenhang der Kopfvorgänge und der Unterleibsvorgänge, ich möchte sagen, zu sehen. Und wenn man dann wiederum in der Mineralogie studiert zum Beispiel die Vorgänge, die in dem Kupfer vor sich gehen, indem das Kupfer im Erdreich dies oder jenes bildet: dann ist es fast so, daß in alledem, was das Kupfer ausführt, indem es zu dem oder jenem Kupfererze wird, daß in diesem Werden der Erze zu dem Kupfererz oder zu den anderen Erzen es einem dann so erscheint, daß man sagt: Da tut ja die Kupferkraft in der Erde dasjenige, was du als Pädagoge mit dem Knaben oder dem Mädchen tust! Man sieht förmlich ein Abbild von dem, was man selber tut, in den Kupferprozessen. Und es ist außerordentlich reizvoll, als Pädagoge sich eine intuitive, eine gefühls- und instinktmäßige Klarheit zu verschaffen über das, was man tut, um dann entzückt in die Natur hinauszugehen und zu sehen, wie eigentlich da draußen die Natur im Großen pädagogisch handelt; wie überall dort, wo durch irgendeinen Kalkprozeß etwas Schlimmes geschehen könnte, irgendwie ein Kupferprozeß da hineingefügt wird. Ja, in diesen Kupferprozessen, in diesen Erzbildungsprozessen innerhalb der übrigen Erdenprozesse liegen auch fortwährende Heilungen. Und es ist entzückend, wenn man irgendwo Pyriterze oder irgend etwas anderes findet, nun sich zu sagen: Das ist gerade so, wie wenn man in der richtigen Weise Menschen behandelt. Da behandeln die Geister der Natur von den Hierarchien herunter bis zu jenen Elementargeistern, von denen ich Ihnen gesprochen habe, als Heiler das, was auch eben im Leben als störende, krankmachende Prozesse auftreten könnte. Es ist eigentlich dann schon gar nicht mehr etwas anderes als ein Ablesen. Denn wenn man sieht, was da draußen geschieht, wenn man dann diesen oder jenen Stoff als Heilmittel anspricht oder ihn verarbeitet als Heilmittel, dann stellt man sich einfach hin und frägt sich: Wo erscheint das Eisen? Wo erscheint dieses oder jenes Metall in den Adern? studiert dann die Umgebung, und man findet dann immer, wenn irgendein Metallisches da oder dort erscheint in dieser oder jener Verarbeitung von der Natur: da drinnen ist ein Heilungsprozeß; nimm ihn nut, setze ihn fort, hinein in den menschlichen Organismus, dann schaffst du eine Therapie, die dir die Natur draußen vorgezeigt hat.
[ 32 ] Ja, alles Gehen durch die Welt ist in Wirklichkeit ein richtiges Studieren des Ernährenden, des Heilenden, des Geistigen; denn in der Natur wird fortwährend krank gemacht und fortwährend geheilt. Da draußen sind sie, die großen kosmischen Heilungsprozesse. Wir müssen sie nur anwenden auf den Menschen. Das ist das wunderbare Zusammenwirken des Makrokosmos mit dem Mikrokosmos. Es ist in der Tat tief wahr, was ich zu manchen von Ihnen in dieser oder jener Form gesagt habe:
[ 32 ] Ja, alles Gehen durch die Welt ist in Wirklichkeit ein richtiges Studieren des Ernährenden, des Heilenden, des Geistigen; denn in der Natur wird fortwährend krank gemacht und fortwährend geheilt. Da draußen sind sie, die großen kosmischen Heilungsprozesse. Wir müssen sie nur anwenden auf den Menschen. Das ist das wunderbare Zusammenwirken des Makrokosmos mit dem Mikrokosmos. Es ist in der Tat tief wahr, was ich zu manchen von Ihnen in dieser oder jener Form gesagt habe:
Willst du dich selber erkennen,
Blicke in der Welt nach allen Seiten.
Willst du die Welt erkennen,
Schaue in alle deine eigenen Tiefen.
Willst du dich selber erkennen,
Blicke in der Welt nach allen Seiten.
Willst du die Welt erkennen,
Schaue in alle deine eigenen Tiefen.
[ 33 ] Das können Sie aber auf alles anwenden: Willst du den Menschen heilen, blicke in die Welt nach allen Seiten, blicke hin darauf, wie die Welt nach allen Seiten Heilung entwickelt. Willst du die Geheimnisse der Welt als Krankheits- und Heilungsprozesse erkennen, so blickeinalle die Tiefen der menschlichen Natur hinunter. - Sie können das auf alles anwenden, was Menschenwesen ist. Aber Sie müssen den Blick hinausrichten auf die große Natur und den Menschen in lebendigem Zusammenhang sehen mit dieser großen Natur.
[ 33 ] Das können Sie aber auf alles anwenden: Willst du den Menschen heilen, blicke in die Welt nach allen Seiten, blicke hin darauf, wie die Welt nach allen Seiten Heilung entwickelt. Willst du die Geheimnisse der Welt als Krankheits- und Heilungsprozesse erkennen, so blickeinalle die Tiefen der menschlichen Natur hinunter. - Sie können das auf alles anwenden, was Menschenwesen ist. Aber Sie müssen den Blick hinausrichten auf die große Natur und den Menschen in lebendigem Zusammenhang sehen mit dieser großen Natur.
[ 34 ] Man hat sich heute etwas anderes angewöhnt. Man geht weg von der Natur, so weit als möglich; man macht etwas, was einem selbst den Blick von der Natur abschließt, denn das, was man untersuchen will, das legt man unter ein Glas da unten auf ein kleines Tischchen; das Auge, das blickt nicht hinaus in die Natur, sondern blickt da hinein. Selbst der Blick noch ist abgeschnürt von der Natur. Man nennt das ein Mikroskop. Man könnte es ebensogut in einer gewissen Beziehung ein Nulloskop nennen, denn man schließt sich ab von der großen Natur. Und man weiß nicht, wenn man da unten das vergrößert hat, daß man in der Tat für die geistige Erkenntnis dasselbe hat, was geschehen würde, wenn der Vorgang in der Natur sich abspielte. Denken Sie doch nur einmal, wenn Sie irgendein kleines winziges Dingchen vom Menschen da drinnen vergrößern, damit Sie es beobachten können, so vollführen Sie ja mit diesem Winzigen des Menschen dasselbe, was Sie mit dem Menschen vollführen würden, wenn Sie ihn so weit auseinanderzerren und -reißen würden! Sie wären etwas viel Schrecklicheres noch als der Prokrustes, wenn Sie den Menschen so auseinanderzerren und -reißen würden, damit er so vergrößert ist, wie da dieses winzige Dingchen da unten unter dem Rohr vergrößert ist. Aber glauben Sie, daß Sie da den Menschen noch hätten? Es ist natürlich keine Rede davon, daß Sie den Menschen noch hätten. Ebensowenig haben Sie die Wahrheit da unten unter dem Mikroskop. Die vergrößerte Wahrheit ist nicht mehr die Wahrheit, ist ein Scheingebilde. Man darf nicht weggehen von der Natur und sich selbst noch den Blick einsperren. Gewiß, das alles kann für andere Dinge nützlich sein, aber für das, was eine wirkliche Menschenerkenntnis ist, ist es zunächst etwas, was ungeheuer von dieser wirklichen Menschenerkenntnis hinwegführt.
[ 34 ] Man hat sich heute etwas anderes angewöhnt. Man geht weg von der Natur, so weit als möglich; man macht etwas, was einem selbst den Blick von der Natur abschließt, denn das, was man untersuchen will, das legt man unter ein Glas da unten auf ein kleines Tischchen; das Auge, das blickt nicht hinaus in die Natur, sondern blickt da hinein. Selbst der Blick noch ist abgeschnürt von der Natur. Man nennt das ein Mikroskop. Man könnte es ebensogut in einer gewissen Beziehung ein Nulloskop nennen, denn man schließt sich ab von der großen Natur. Und man weiß nicht, wenn man da unten das vergrößert hat, daß man in der Tat für die geistige Erkenntnis dasselbe hat, was geschehen würde, wenn der Vorgang in der Natur sich abspielte. Denken Sie doch nur einmal, wenn Sie irgendein kleines winziges Dingchen vom Menschen da drinnen vergrößern, damit Sie es beobachten können, so vollführen Sie ja mit diesem Winzigen des Menschen dasselbe, was Sie mit dem Menschen vollführen würden, wenn Sie ihn so weit auseinanderzerren und -reißen würden! Sie wären etwas viel Schrecklicheres noch als der Prokrustes, wenn Sie den Menschen so auseinanderzerren und -reißen würden, damit er so vergrößert ist, wie da dieses winzige Dingchen da unten unter dem Rohr vergrößert ist. Aber glauben Sie, daß Sie da den Menschen noch hätten? Es ist natürlich keine Rede davon, daß Sie den Menschen noch hätten. Ebensowenig haben Sie die Wahrheit da unten unter dem Mikroskop. Die vergrößerte Wahrheit ist nicht mehr die Wahrheit, ist ein Scheingebilde. Man darf nicht weggehen von der Natur und sich selbst noch den Blick einsperren. Gewiß, das alles kann für andere Dinge nützlich sein, aber für das, was eine wirkliche Menschenerkenntnis ist, ist es zunächst etwas, was ungeheuer von dieser wirklichen Menschenerkenntnis hinwegführt.
[ 35 ] Die wirkliche Menschenerkenntnis muß so gesucht werden, wie wir es angedeutet haben. Sie muß führen von den Ernährungsvorgängen durch die Heilungsvorgänge zu den Vorgängen der Menschen- und Weltpädagogik im weitesten Sinne, wir können sagen, von der Ernährung durch die Heilung zu der Zivilisation und Kultur. Denn es ist alles wie eine untere Grundlage der physischen Vorgänge, die im Menschen in der Ernährung konzentriert sind; der Heilungsvorgänge, die aus dem, was immer umkreist, hervorgehen, was im Menschen in den rhythmischen Vorgängen konzentriert ist; und desjenigen, was von oben kommt, was im Menschen durch die Nerven-Sinnesprozesse konzentriert ist. Dreistufig richtet sich so die Welt auf.
[ 35 ] Die wirkliche Menschenerkenntnis muß so gesucht werden, wie wir es angedeutet haben. Sie muß führen von den Ernährungsvorgängen durch die Heilungsvorgänge zu den Vorgängen der Menschen- und Weltpädagogik im weitesten Sinne, wir können sagen, von der Ernährung durch die Heilung zu der Zivilisation und Kultur. Denn es ist alles wie eine untere Grundlage der physischen Vorgänge, die im Menschen in der Ernährung konzentriert sind; der Heilungsvorgänge, die aus dem, was immer umkreist, hervorgehen, was im Menschen in den rhythmischen Vorgängen konzentriert ist; und desjenigen, was von oben kommt, was im Menschen durch die Nerven-Sinnesprozesse konzentriert ist. Dreistufig richtet sich so die Welt auf.
[ 36 ] Das wollte ich Ihnen zunächst als eine Art Grundlage geben. Wir wollen dann darauf weiter aufbauen. Wir wollen sehen, wie wir wirklich von solchen Ausgangspunkten hinaufkommen können in etwas, was sozusagen die Handhabung der Sache im praktischen Leben ist und was dann übergeführt werden kann zu dem, was Hierarchienerkenntnis ist.
[ 36 ] Das wollte ich Ihnen zunächst als eine Art Grundlage geben. Wir wollen dann darauf weiter aufbauen. Wir wollen sehen, wie wir wirklich von solchen Ausgangspunkten hinaufkommen können in etwas, was sozusagen die Handhabung der Sache im praktischen Leben ist und was dann übergeführt werden kann zu dem, was Hierarchienerkenntnis ist.



