An Anthroposophical Understanding
of the Psychic Human Being
GA 231
17 November 1923, The Hague
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Der übersinnliche Mensch anthroposophisch erfasst
Vierter Vortrag
Vierter Vortrag
[ 1 ] Heute nachmittag haben wir gesehen, wie man sich das Leben zwischen dem Tode und der neuen Geburt vorstellen kann als einen Durchgang durch geistige Gebiete, und wir haben zugleich gesehen, wie man Gesichtspunkte für dieses Durchgehen durch gewisse geistige Gebiete dadurch gewinnen kann, daß man hinweist auf gewisse Sternenorte. Wir wollen aber, bevor wir weitergehen, uns noch genauer davon unterrichten, wie dieses Durchgehen durch solche Gebiete, die angezeigt werden durch Sternenorte, zu denken ist.
[ 1 ] Heute nachmittag haben wir gesehen, wie man sich das Leben zwischen dem Tode und der neuen Geburt vorstellen kann als einen Durchgang durch geistige Gebiete, und wir haben zugleich gesehen, wie man Gesichtspunkte für dieses Durchgehen durch gewisse geistige Gebiete dadurch gewinnen kann, daß man hinweist auf gewisse Sternenorte. Wir wollen aber, bevor wir weitergehen, uns noch genauer davon unterrichten, wie dieses Durchgehen durch solche Gebiete, die angezeigt werden durch Sternenorte, zu denken ist.
[ 2 ] Es könnte ja scheinen, als ob es genügend wäre, den Durchgang durch das zwischen zwei Erdenleben befindliche übersinnliche Dasein nur so darzustellen, wie ich es etwa in meiner «Theosophie» getan habe. Gewiß, für den Anfang ist es zunächst durchaus richtig, diese Gebiete in dieser Art kennenzulernen. Allein, man muß ja auch in der Erkenntnis weiterschreiten. Da ist es dann schon notwendig, daß man diese Dinge auch so behandelt, daß man die Einheit der Welt, das harmonisch-einheitliche Zusammenwirken von übersinnlicher und sinnlicher Welt wirklich berücksichtigt. Und in bezug darauf kann man sagen: Das ganze Verhältnis der einzelnen Gebiete, die der Mensch zwischen dem Tode und der neuen Geburt betritt, kommt äußerlich zum Ausdruck wiederum in dem räumlich-zeitlichen Verhältnis, das die betreffenden Sterne zueinander haben, so daß eigentlich dasjenige, was man schildern will, in einem richtigen Abbilde gegeben ist, wenn man es, sagen wir, sternengemäß schildert. Und es ist ja auch wirklich so: Wenn man äußerlich auf den Stern hinweist, hat man den betreffenden Ort, auf den man hinweisen muß, wenn es sich um irgendein übersinnliches Gebiet handelt.
[ 2 ] Es könnte ja scheinen, als ob es genügend wäre, den Durchgang durch das zwischen zwei Erdenleben befindliche übersinnliche Dasein nur so darzustellen, wie ich es etwa in meiner «Theosophie» getan habe. Gewiß, für den Anfang ist es zunächst durchaus richtig, diese Gebiete in dieser Art kennenzulernen. Allein, man muß ja auch in der Erkenntnis weiterschreiten. Da ist es dann schon notwendig, daß man diese Dinge auch so behandelt, daß man die Einheit der Welt, das harmonisch-einheitliche Zusammenwirken von übersinnlicher und sinnlicher Welt wirklich berücksichtigt. Und in bezug darauf kann man sagen: Das ganze Verhältnis der einzelnen Gebiete, die der Mensch zwischen dem Tode und der neuen Geburt betritt, kommt äußerlich zum Ausdruck wiederum in dem räumlich-zeitlichen Verhältnis, das die betreffenden Sterne zueinander haben, so daß eigentlich dasjenige, was man schildern will, in einem richtigen Abbilde gegeben ist, wenn man es, sagen wir, sternengemäß schildert. Und es ist ja auch wirklich so: Wenn man äußerlich auf den Stern hinweist, hat man den betreffenden Ort, auf den man hinweisen muß, wenn es sich um irgendein übersinnliches Gebiet handelt.
[ 3 ] Man kann dagegen nun einwenden: Die Dinge, die zwischen Tod und neuer Geburt liegen, können doch nicht räumlich vorgestellt werden, oder sie können wenigstens nur bis zu einem gewissen Grade räumlich vorgestellt werden. Das ist zwar richtig, aber sie spielen in den Raum herein. Alles, was überräumlich und überzeitlich ist, spielt in Raum und Zeit herein, und da der Mensch schon einmal darauf angewiesen ist, sein Vorstellen nach Raum und Zeit zu richten, so ist gerade das Sternenbild das allerbeste Bild, das, wenn wir es in unserer Seele haben, uns das betreffende Bild am allerbesten wiedergibt. Nur kommt eines dazu. In der Physik kann der Mensch lernen, daß diejenigen Vorgänge, die wir in der physischen Welt haben und die der Schwerkraft unterliegen, Veränderungen erleiden, wenn wir in den Weltenraum hinausgehen. Der Physiker gibt an, in welchem Verhältnis die Schwerkraft an Intensität abnimmt: sie nimmt ab im Quadrat der Entfernung. Auch die Leuchtekraft nimmt ab im Quadrat der Entfernung. Nur das eine gibt der Mensch nicht zu, daß alle die Erkenntnisse über sinnliche Dinge, die er hier auf der Erde gewonnen hat, von dieser Erde her genommen sind, und daß es sehr plausibel ist, wenn das, was für die Erdenumgebung in bezug auf Schwerkraft, Licht und so weiter richtig ist, in seiner Richtigkeit abnimmt, wenn wir in den Weltenraum hinausgehen, so daß wir dann auch nur berechtigt sind, von den Erkenntnissen, die heute überall vertreten werden, zu reden als von solchen, die im Umkreise der Erde gelten. So wie die Schwerkraft abnimmt im Quadrat der Entfernung, so nimmt die Wahrheit unserer Urteile ab, wenn wir uns von der Erde entfernen. Wenn heute der Astronom oder der Astrophysiker mit dem gewöhnlichen Denken feststellen will, was zum Beispiel in einem Spiralnebel draußen vorgeht, so wäre das ebenso, wie wenn man nach den Erdenverhältnissen berechnen wollte, wie schwer ein Stein sein würde in diesem Spiralnebel draußen. Daher sollte man nicht überrascht sein, wenn die Geisteswissenschaft sagen muß: Ja, hier auf der Erde sehen die Sachen so aus, aber draußen in der Wirklichkeit sind sie ganz anders. Hier auf der Erde sieht der Mond so aus, wie wir ihn gewohnt sind zu erblicken, in der Wirklichkeit aber ist der Mond eben die kosmische Kolonie, die das enthält, was ich heute nachmittag beschrieben habe. So also verhält es sich mit den Sternen und Sternbildern. Und das muß schon berücksichtigt werden, wenn ich nun die andere Schilderung gebe, die jetzt Gegenstand unserer Betrachtung sein muß.
[ 3 ] Man kann dagegen nun einwenden: Die Dinge, die zwischen Tod und neuer Geburt liegen, können doch nicht räumlich vorgestellt werden, oder sie können wenigstens nur bis zu einem gewissen Grade räumlich vorgestellt werden. Das ist zwar richtig, aber sie spielen in den Raum herein. Alles, was überräumlich und überzeitlich ist, spielt in Raum und Zeit herein, und da der Mensch schon einmal darauf angewiesen ist, sein Vorstellen nach Raum und Zeit zu richten, so ist gerade das Sternenbild das allerbeste Bild, das, wenn wir es in unserer Seele haben, uns das betreffende Bild am allerbesten wiedergibt. Nur kommt eines dazu. In der Physik kann der Mensch lernen, daß diejenigen Vorgänge, die wir in der physischen Welt haben und die der Schwerkraft unterliegen, Veränderungen erleiden, wenn wir in den Weltenraum hinausgehen. Der Physiker gibt an, in welchem Verhältnis die Schwerkraft an Intensität abnimmt: sie nimmt ab im Quadrat der Entfernung. Auch die Leuchtekraft nimmt ab im Quadrat der Entfernung. Nur das eine gibt der Mensch nicht zu, daß alle die Erkenntnisse über sinnliche Dinge, die er hier auf der Erde gewonnen hat, von dieser Erde her genommen sind, und daß es sehr plausibel ist, wenn das, was für die Erdenumgebung in bezug auf Schwerkraft, Licht und so weiter richtig ist, in seiner Richtigkeit abnimmt, wenn wir in den Weltenraum hinausgehen, so daß wir dann auch nur berechtigt sind, von den Erkenntnissen, die heute überall vertreten werden, zu reden als von solchen, die im Umkreise der Erde gelten. So wie die Schwerkraft abnimmt im Quadrat der Entfernung, so nimmt die Wahrheit unserer Urteile ab, wenn wir uns von der Erde entfernen. Wenn heute der Astronom oder der Astrophysiker mit dem gewöhnlichen Denken feststellen will, was zum Beispiel in einem Spiralnebel draußen vorgeht, so wäre das ebenso, wie wenn man nach den Erdenverhältnissen berechnen wollte, wie schwer ein Stein sein würde in diesem Spiralnebel draußen. Daher sollte man nicht überrascht sein, wenn die Geisteswissenschaft sagen muß: Ja, hier auf der Erde sehen die Sachen so aus, aber draußen in der Wirklichkeit sind sie ganz anders. Hier auf der Erde sieht der Mond so aus, wie wir ihn gewohnt sind zu erblicken, in der Wirklichkeit aber ist der Mond eben die kosmische Kolonie, die das enthält, was ich heute nachmittag beschrieben habe. So also verhält es sich mit den Sternen und Sternbildern. Und das muß schon berücksichtigt werden, wenn ich nun die andere Schilderung gebe, die jetzt Gegenstand unserer Betrachtung sein muß.
[ 4 ] Wir haben nun die Betrachtungen bis dahin fortgesetzt, wo der Mensch zwischen Tod und neuer Geburt in das Sonnengebiet hineinkommt. In diesem Sonnengebiete geht eben das vor, was ich beschrieben habe als die Umarbeitung der unteren menschlichen Geistgestalt in das, was das Haupt im nächsten Erdenleben sein wird. Nun müssen wir aber berücksichtigen, daß der Mensch seinen Weg zwischen Tod und neuer Geburt so nimmt, daß er eigentlich alle diese Sternengebiete zweimal passiert. Der Mensch kommt in die Mondennähe, indem er durch die Pforte des Todes gegangen ist, er kommt dann in die Merkurnähe, in die Venusnähe, in das Sonnengebiet. Soweit sind wir gekommen. Da beginnt dann in der Tat das, was Umarbeitung des unteren Menschen in den oberen Menschen ist, so daß das, was Gliedmaßen des Menschen waren, in das Kopfsystem, zunächst geistig, umgearbeitet werden. Aber diese Umarbeitung ist etwas außerordentlich Grandioses. Und derjenige, der das menschliche Haupt nur in physischer Beziehung betrachtet, ahnt eigentlich gar nicht, was alles im Weltenall zusammenwirken muß, um die Geistanlage dieses menschlichen Hauptes zustandezubringen. Es beginnt diese Arbeit — die Arbeit an der Geistanlage des menschlichen Hauptes, die dann die Embryonalanlage im Physischen ergreift —, wenn der Mensch auf seinem Wege nach dem Tode zunächst im Sonnengebiete ist; er tritt dann ein in das Marsgebiet, dann in das Jupitergebiet und in das Saturngebier. Dieses letztere ist tatsächlich, denn Uranus und Neptun kommen dafür nicht in Betracht, das letzte Gebiet, das der Mensch dann betritt. Während all dieser Zeit, in welcher der Mensch durch diese Gebiete durchgeht, wird gearbeitet an der Geistanlage seines Hauptes. Dann geht der Mensch sozusagen weiter in das Weltenall, in die Wogen des Weltenalls hinaus, und da geschieht diese Umarbeitung immer noch, bis der Mensch seinen Weg wieder zurücknimmt — zurück wieder durch das Saturngebiet, durch das Jupiter-, Marsgebiet zum Sonnengebiet, bis er wieder zur Mondensphäre kommt. Wir werden hören, wie dieses Erleben weiter vor sich geht. Jetzt aber wollen wir einmal vor unsere Seele stellen, was der Mensch durchmacht, wenn er das Sonnengebiet durchlebt hat.
[ 4 ] Wir haben nun die Betrachtungen bis dahin fortgesetzt, wo der Mensch zwischen Tod und neuer Geburt in das Sonnengebiet hineinkommt. In diesem Sonnengebiete geht eben das vor, was ich beschrieben habe als die Umarbeitung der unteren menschlichen Geistgestalt in das, was das Haupt im nächsten Erdenleben sein wird. Nun müssen wir aber berücksichtigen, daß der Mensch seinen Weg zwischen Tod und neuer Geburt so nimmt, daß er eigentlich alle diese Sternengebiete zweimal passiert. Der Mensch kommt in die Mondennähe, indem er durch die Pforte des Todes gegangen ist, er kommt dann in die Merkurnähe, in die Venusnähe, in das Sonnengebiet. Soweit sind wir gekommen. Da beginnt dann in der Tat das, was Umarbeitung des unteren Menschen in den oberen Menschen ist, so daß das, was Gliedmaßen des Menschen waren, in das Kopfsystem, zunächst geistig, umgearbeitet werden. Aber diese Umarbeitung ist etwas außerordentlich Grandioses. Und derjenige, der das menschliche Haupt nur in physischer Beziehung betrachtet, ahnt eigentlich gar nicht, was alles im Weltenall zusammenwirken muß, um die Geistanlage dieses menschlichen Hauptes zustandezubringen. Es beginnt diese Arbeit — die Arbeit an der Geistanlage des menschlichen Hauptes, die dann die Embryonalanlage im Physischen ergreift —, wenn der Mensch auf seinem Wege nach dem Tode zunächst im Sonnengebiete ist; er tritt dann ein in das Marsgebiet, dann in das Jupitergebiet und in das Saturngebier. Dieses letztere ist tatsächlich, denn Uranus und Neptun kommen dafür nicht in Betracht, das letzte Gebiet, das der Mensch dann betritt. Während all dieser Zeit, in welcher der Mensch durch diese Gebiete durchgeht, wird gearbeitet an der Geistanlage seines Hauptes. Dann geht der Mensch sozusagen weiter in das Weltenall, in die Wogen des Weltenalls hinaus, und da geschieht diese Umarbeitung immer noch, bis der Mensch seinen Weg wieder zurücknimmt — zurück wieder durch das Saturngebiet, durch das Jupiter-, Marsgebiet zum Sonnengebiet, bis er wieder zur Mondensphäre kommt. Wir werden hören, wie dieses Erleben weiter vor sich geht. Jetzt aber wollen wir einmal vor unsere Seele stellen, was der Mensch durchmacht, wenn er das Sonnengebiet durchlebt hat.
[ 5 ] Bis der Mensch zum Sonnengebiete hinkommt, erlebt er zumeist das, was noch ziemlich eng mit ihm selber zusammenhängt. Ich konnte Ihnen am Nachmittag schildern, wie der Mensch die Physiognomie seines Guten und Bösen an sich trägt, wie er dadurch die Anschauung bekommt von anderen, ähnlich gearteten Wesen, wie er dann immer mehr und mehr seine Gestalt verändert, ähnlich wird den Wesenheiten, die der übersinnlichen Welt angehören, so daß er ansichtig wird der Wesenheiten der dritten Hierarchie, auch derjenigen der zweiten Hierarchie. Wenn man also den Menschen bis zum Sonnendasein hin schildern will, muß man ihn so schildern, daß man zunächst an seine Geistgestalt anknüpft und diese schildert. Aber indem der Mensch in das Sonnengebiet eintritt, kommt auch zugleich dasjenige über ihn, was ich — ohne Anlehnung an das Astronomische — ja schon in den vorigen Stunden geschildert habe: es kommt über ihn das Sich-Hineinleben in die Weltenmusik. Da hört er den Sinn alles Zusammenwir kens der Sternenwelten in den Weltenharmonien, in der Weltenmelodik. Denn dieses Zusammenwirken der Sterne, in dem sich aber zugleich ausdrückt das Zusammenwirken aller der geistigen Wesenheiten, die in diesen Gebieten sind, das gibt eben zuletzt jene Erscheinung, die als Weltenmelodik und Weltenharmonie zum Ausdruck kommt. Es ist vorzugsweise das Gefühlsleben in seiner geistigen Metamorphose, das da angeregt wird, wenn der Mensch das Sonnendasein betritt. Und alles, was der Mensch erlebt, erlebt er so, wie wenn er durchvibriert würde durch die Weltenmelodik und Weltenharmonie.
[ 5 ] Bis der Mensch zum Sonnengebiete hinkommt, erlebt er zumeist das, was noch ziemlich eng mit ihm selber zusammenhängt. Ich konnte Ihnen am Nachmittag schildern, wie der Mensch die Physiognomie seines Guten und Bösen an sich trägt, wie er dadurch die Anschauung bekommt von anderen, ähnlich gearteten Wesen, wie er dann immer mehr und mehr seine Gestalt verändert, ähnlich wird den Wesenheiten, die der übersinnlichen Welt angehören, so daß er ansichtig wird der Wesenheiten der dritten Hierarchie, auch derjenigen der zweiten Hierarchie. Wenn man also den Menschen bis zum Sonnendasein hin schildern will, muß man ihn so schildern, daß man zunächst an seine Geistgestalt anknüpft und diese schildert. Aber indem der Mensch in das Sonnengebiet eintritt, kommt auch zugleich dasjenige über ihn, was ich — ohne Anlehnung an das Astronomische — ja schon in den vorigen Stunden geschildert habe: es kommt über ihn das Sich-Hineinleben in die Weltenmusik. Da hört er den Sinn alles Zusammenwir kens der Sternenwelten in den Weltenharmonien, in der Weltenmelodik. Denn dieses Zusammenwirken der Sterne, in dem sich aber zugleich ausdrückt das Zusammenwirken aller der geistigen Wesenheiten, die in diesen Gebieten sind, das gibt eben zuletzt jene Erscheinung, die als Weltenmelodik und Weltenharmonie zum Ausdruck kommt. Es ist vorzugsweise das Gefühlsleben in seiner geistigen Metamorphose, das da angeregt wird, wenn der Mensch das Sonnendasein betritt. Und alles, was der Mensch erlebt, erlebt er so, wie wenn er durchvibriert würde durch die Weltenmelodik und Weltenharmonie.
[ 6 ] Wir brauchen, wenn wir in diesem Stadium des Lebens zwischen Tod und neuer Geburt sind, nicht Theorien, wir brauchen auch zunächst nicht das, was sich in Worten aussprechen läßt, sondern wir brauchen das universelle, uns ausfüllende Gefühl, wie harmonisch und melodisch die einzelnen Wesenhaftigkeiten des Weltalls zusammenwirken. Und da tritt wieder etwas ein, was uns so recht zeigt das Verhältnis der beiden Welten, der physisch-sinnlichen Welt und der übersinnlich-überphysischen Welt.
[ 6 ] Wir brauchen, wenn wir in diesem Stadium des Lebens zwischen Tod und neuer Geburt sind, nicht Theorien, wir brauchen auch zunächst nicht das, was sich in Worten aussprechen läßt, sondern wir brauchen das universelle, uns ausfüllende Gefühl, wie harmonisch und melodisch die einzelnen Wesenhaftigkeiten des Weltalls zusammenwirken. Und da tritt wieder etwas ein, was uns so recht zeigt das Verhältnis der beiden Welten, der physisch-sinnlichen Welt und der übersinnlich-überphysischen Welt.
[ 7 ] In dem Augenblick, wo wir das Sonnendasein betreten und aus dem Kosmos von überallher an uns herankommt Weltenmelodik und Weltenharmonie, kurz Weltenmusik, in diesem Augenblick fühlen wir noch die letzten Reste desjenigen, was wir während des Erdendaseins hatten als eine unserer geistigsten Fähigkeiten: die letzten Reste der Sprache. Wenn während des Durchganges zwischen Tod und neuer Geburt schon selbst die Geistgestalt von uns abgefallen ist, wenn wir selbst schon während des Sonnendaseins in unserer eigenen, zur Kopfbildung umgewandelten Gestalt ähnlich geworden sind der Weltensphäre, wenn also schon das, was uns in äußerer Gestaltigkeit noch an das Erdendasein erinnert, von uns weggefallen ist, dann geht dasjenige, was sich in uns ausgedrückt hat während wir Erdenmenschen waren, dadurch daß wir sprechen können, daß wir unsere Gedanken in Worte hineingießen können — kurz, es geht dasjenige, was sich seelisch in der Sprache ausgelebt hat, uns nach und bringt — wenigstens wie es jetzt die Menschen auf der Erde haben in der Erinnerung eine Art Mißklang in die Weltenmusik hinein. Es ist in der Tat ein Mißklang, der in die Weltenmusik dadurch hineinkommt, daß der Mensch die Reste seines sprachlichen Vermögens noch bis in das Sonnendasein hineinträgt. Und dies, was der Mensch so durch seine Sprache hineinträgt in das Sonnendasein, das ist im wesentlichen die Unterlage für gewisse höhere Geister, die die Aufgabe haben, an dem Erdendasein von außen her, vom Kosmos her zu arbeiten, indem sie sehen, was im Erdendasein degeneriert ist, schlecht geworden ist, und was sich ausdrückt durch die menschliche Sprache, namentlich so wie die Sprache heute ist.
[ 7 ] In dem Augenblick, wo wir das Sonnendasein betreten und aus dem Kosmos von überallher an uns herankommt Weltenmelodik und Weltenharmonie, kurz Weltenmusik, in diesem Augenblick fühlen wir noch die letzten Reste desjenigen, was wir während des Erdendaseins hatten als eine unserer geistigsten Fähigkeiten: die letzten Reste der Sprache. Wenn während des Durchganges zwischen Tod und neuer Geburt schon selbst die Geistgestalt von uns abgefallen ist, wenn wir selbst schon während des Sonnendaseins in unserer eigenen, zur Kopfbildung umgewandelten Gestalt ähnlich geworden sind der Weltensphäre, wenn also schon das, was uns in äußerer Gestaltigkeit noch an das Erdendasein erinnert, von uns weggefallen ist, dann geht dasjenige, was sich in uns ausgedrückt hat während wir Erdenmenschen waren, dadurch daß wir sprechen können, daß wir unsere Gedanken in Worte hineingießen können — kurz, es geht dasjenige, was sich seelisch in der Sprache ausgelebt hat, uns nach und bringt — wenigstens wie es jetzt die Menschen auf der Erde haben in der Erinnerung eine Art Mißklang in die Weltenmusik hinein. Es ist in der Tat ein Mißklang, der in die Weltenmusik dadurch hineinkommt, daß der Mensch die Reste seines sprachlichen Vermögens noch bis in das Sonnendasein hineinträgt. Und dies, was der Mensch so durch seine Sprache hineinträgt in das Sonnendasein, das ist im wesentlichen die Unterlage für gewisse höhere Geister, die die Aufgabe haben, an dem Erdendasein von außen her, vom Kosmos her zu arbeiten, indem sie sehen, was im Erdendasein degeneriert ist, schlecht geworden ist, und was sich ausdrückt durch die menschliche Sprache, namentlich so wie die Sprache heute ist.
[ 8 ] Diese menschliche Sprache ist ja heute eigentlich in keiner der europäischen oder amerikanischen Formen mehr etwas, was sich mit elementarer Gewalt aus dem Menschen heraus entwickelt. Man möchte sagen, was die Sprache einmal war, das kann vielleicht wieder einmal auf die Erde kommen in der folgenden Weise. Es lernen heute einige von uns Eurythmie. Was geschieht denn da eigentlich, wenn die Menschen Eurythmie lernen? Man spricht heute leicht irgendein Wort aus, ohne eine Ahnung zu haben, wie die ganze Konfiguration dieses Wortes mit dem inneren seelischen Erleben zusammenhängt. Worte aussprechen heißt heute vielfach, sich nur einer Konvention fügen. Daß wir, wenn wir, abgesondert von aller anderen Buchstabenmäßigkeit, einfach ein A sagen, dann etwas ausdrücken, was seiner Lautlichkeit nach aus dem Erstaunen, aus der Verwunderung über etwas entspringt, daran denken ja die Menschen nicht mehr. Und wenn wir ein B aussprechen, so ist das etwas, was bedeutet, wir schaffen eine Umhüllung, wir umhüllen irgend etwas mit etwas. Konsonanten bedeuten immer Formen, Vokale bedeuten immer Gefühle. Das Innere der Menschenseele bedeutet Vokale, Konsonanten bedeuten immer Formen. Daher ist mit dem B-Laut ursprünglich verbunden das Umhüllen, eigentlich das Haus, das Häuschen. Sage ich B, so meine ich das Umhüllende. Sage ich A, so ist das etwas wie ein tief in der Seele-Sitzen von Verwundern. Sage ich T, so bedeutet das als Konsonant ein Sich-Festsetzen, Absatzmachen mit etwas, Stehenbleiben bei etwas, D ist ein sanfteres Stehenbleiben. Wenn ich also etwa — verzeihen Sie, daß ich jetzt ein deutsches Wort gebrauche (es wurde ja in Holland gesprochen) — das Wort Bad ausspreche, so müßte ich, wenn ich auf den Ursprung zurückgehe, wo das Wort noch voll empfunden und angeschaut wird, mir etwa sagen: Da ist die Umhüllung, da ist das Wasser — B, wenn es mir richtig erwärmt ist — ah! jetzt bin ich beim A —, und jetzt bleibe ich drinnen — D. Das ganze Erlebnis liegt in dem Wort. Wenn man das nun heute auseinandersetzt, so erscheint es etwas leise humoristisch, da die Leute heute die Worte nicht mehr erleben. Wollte man aber das Wort Bad in dieser Weise erleben, so müßte man sagen: das Haus, in dem für mich die Verwunderung ist, in der ich sitze. Und so ist die Sprache eigentlich überall durchzogen von seelischem Erleben, das menschliche seelische Erleben fließt konkret in die Sprache aus. Die Sprache war einstmals so, daß man sie in dieser Weise empfunden hat. In den ursprünglichen, primitiven Sprachen war die Sprache durchaus überall Gefühls- und Formanschauung: Gefühlsanschauung in den Vokalen, Formanschauung in den Konsonanten. Heute hat sich das losgelöst und alles ist Konvention geworden. Wir leben schon so, daß die Worte für uns fast nur noch gedächtnismäßig sind.
[ 8 ] Diese menschliche Sprache ist ja heute eigentlich in keiner der europäischen oder amerikanischen Formen mehr etwas, was sich mit elementarer Gewalt aus dem Menschen heraus entwickelt. Man möchte sagen, was die Sprache einmal war, das kann vielleicht wieder einmal auf die Erde kommen in der folgenden Weise. Es lernen heute einige von uns Eurythmie. Was geschieht denn da eigentlich, wenn die Menschen Eurythmie lernen? Man spricht heute leicht irgendein Wort aus, ohne eine Ahnung zu haben, wie die ganze Konfiguration dieses Wortes mit dem inneren seelischen Erleben zusammenhängt. Worte aussprechen heißt heute vielfach, sich nur einer Konvention fügen. Daß wir, wenn wir, abgesondert von aller anderen Buchstabenmäßigkeit, einfach ein A sagen, dann etwas ausdrücken, was seiner Lautlichkeit nach aus dem Erstaunen, aus der Verwunderung über etwas entspringt, daran denken ja die Menschen nicht mehr. Und wenn wir ein B aussprechen, so ist das etwas, was bedeutet, wir schaffen eine Umhüllung, wir umhüllen irgend etwas mit etwas. Konsonanten bedeuten immer Formen, Vokale bedeuten immer Gefühle. Das Innere der Menschenseele bedeutet Vokale, Konsonanten bedeuten immer Formen. Daher ist mit dem B-Laut ursprünglich verbunden das Umhüllen, eigentlich das Haus, das Häuschen. Sage ich B, so meine ich das Umhüllende. Sage ich A, so ist das etwas wie ein tief in der Seele-Sitzen von Verwundern. Sage ich T, so bedeutet das als Konsonant ein Sich-Festsetzen, Absatzmachen mit etwas, Stehenbleiben bei etwas, D ist ein sanfteres Stehenbleiben. Wenn ich also etwa — verzeihen Sie, daß ich jetzt ein deutsches Wort gebrauche (es wurde ja in Holland gesprochen) — das Wort Bad ausspreche, so müßte ich, wenn ich auf den Ursprung zurückgehe, wo das Wort noch voll empfunden und angeschaut wird, mir etwa sagen: Da ist die Umhüllung, da ist das Wasser — B, wenn es mir richtig erwärmt ist — ah! jetzt bin ich beim A —, und jetzt bleibe ich drinnen — D. Das ganze Erlebnis liegt in dem Wort. Wenn man das nun heute auseinandersetzt, so erscheint es etwas leise humoristisch, da die Leute heute die Worte nicht mehr erleben. Wollte man aber das Wort Bad in dieser Weise erleben, so müßte man sagen: das Haus, in dem für mich die Verwunderung ist, in der ich sitze. Und so ist die Sprache eigentlich überall durchzogen von seelischem Erleben, das menschliche seelische Erleben fließt konkret in die Sprache aus. Die Sprache war einstmals so, daß man sie in dieser Weise empfunden hat. In den ursprünglichen, primitiven Sprachen war die Sprache durchaus überall Gefühls- und Formanschauung: Gefühlsanschauung in den Vokalen, Formanschauung in den Konsonanten. Heute hat sich das losgelöst und alles ist Konvention geworden. Wir leben schon so, daß die Worte für uns fast nur noch gedächtnismäßig sind.


[ 9 ] Nun verwandeln wir das, was das B, das A, das D ist, wieder zurück in der Eurythmie in die entsprechende Gebärde. Indem der Eurythmiker die Gebärde ausführt, muß er wieder dazu kommen, die Sprache zu erleben. Und man kann hoffen, wenn die Eurythmie einmal in weiteren Kreisen beliebt wird, daß dann der Mensch wieder den Weg zurückfindet zur angeschauten und empfundenen Sprache, zu dem, was die primitiven Sprachen waren. So wird Eurythmie in der Zukunft nicht nur etwas sein, was sie als neue Kunst jetzt ist, sondern sie wird wiederum der Wegweiser dazu sein, das seelisch-geistige Leben auf den Wellen und Wogen der Sprache zu tragen. Wir haben es heute schon dahin gebracht, daß die Sprache so wenig artikuliert wird — ich denke jetzt gar nicht an eine Durchseelung der Sprache —, daß eine Anzahl Menschen im Grunde genommen gar nicht mehr spricht, sondern die Worte «spuckt». So wenig ist aus dem Seelischen herausgeboren, was heute in der Sprache liegt. Es ist manchmal zum Verzweifeln, wie die Worte nicht mehr durchseelt und durchlebt, ja nicht einmal mehr artikuliert sind!
[ 9 ] Nun verwandeln wir das, was das B, das A, das D ist, wieder zurück in der Eurythmie in die entsprechende Gebärde. Indem der Eurythmiker die Gebärde ausführt, muß er wieder dazu kommen, die Sprache zu erleben. Und man kann hoffen, wenn die Eurythmie einmal in weiteren Kreisen beliebt wird, daß dann der Mensch wieder den Weg zurückfindet zur angeschauten und empfundenen Sprache, zu dem, was die primitiven Sprachen waren. So wird Eurythmie in der Zukunft nicht nur etwas sein, was sie als neue Kunst jetzt ist, sondern sie wird wiederum der Wegweiser dazu sein, das seelisch-geistige Leben auf den Wellen und Wogen der Sprache zu tragen. Wir haben es heute schon dahin gebracht, daß die Sprache so wenig artikuliert wird — ich denke jetzt gar nicht an eine Durchseelung der Sprache —, daß eine Anzahl Menschen im Grunde genommen gar nicht mehr spricht, sondern die Worte «spuckt». So wenig ist aus dem Seelischen herausgeboren, was heute in der Sprache liegt. Es ist manchmal zum Verzweifeln, wie die Worte nicht mehr durchseelt und durchlebt, ja nicht einmal mehr artikuliert sind!
[ 10 ] So ist es schon, daß heute ein schriller Mißton von der Erde hineinklingt in die Weltenmusik, wenn der Mensch nach dem Tode im Sonnendasein angekommen ist. Und gerade aus dieser Beschaffenheit der Sprache registrieren gewisse geistige Wesenheiten, was Niedergangserscheinungen im Erdendasein sind, und wie man die Kräfte, die Impulse finden kann, um wieder zu einer Art Aufstieg zu kommen.
[ 10 ] So ist es schon, daß heute ein schriller Mißton von der Erde hineinklingt in die Weltenmusik, wenn der Mensch nach dem Tode im Sonnendasein angekommen ist. Und gerade aus dieser Beschaffenheit der Sprache registrieren gewisse geistige Wesenheiten, was Niedergangserscheinungen im Erdendasein sind, und wie man die Kräfte, die Impulse finden kann, um wieder zu einer Art Aufstieg zu kommen.
[ 11 ] Und dann geht die Wanderung des Menschen zwischen Tod und neuer Geburt weiter, und er kommt in das Marsdasein hinein. Was heißt das: er kommt in das Marsdasein? Jetzt kann ich schon nicht mehr so sprechen, daß ich anknüpfe an die menschliche Geistgestalt, denn der Mensch ist ja ganz und gar verwandelt, ist eine im Geistigen erschaffene Nachahmung der Weltensphäre geworden. So geht jetzt schon die Wanderung weiter, durch Mars, Jupiter und Saturn hin, in die Wogen und Wellen des Kosmos. Aber indem der Mensch in die Marsregion kommt, erlebt er dort die Marsbevölkerung, wenn ich mich so ausdrücken darf, jene Marsbevölkerung, die eben nur sich darstellt entweder aus den entkörperten Menschenseelen oder aus den Wesenheiten der höheren Hierarchien, vor allen Dingen aber aus den Wesenheiten jener höheren Hierarchien, welche aus ihrem ganzen Sein heraus die Weltensprache in das Weltengebiet hinaustönen lassen. Damit tritt der Mensch in das Gebiet ein, wo Weltenmusik zur Weltensprache wird, wo er zunächst hört, dann aber selbst einverwoben wird in die Weltensprache, wo er also nicht jene bloß nachahmende Sprache des Menschen vernimmt, sondern die schöpferische Sprache, aus der die Dinge werden. Das ist während des Marsdurchganges. Da lernt der Mensch von den Wesenheiten dieser Region nun schon in einer bewußten Weise. Die geistige Marsbevölkerung besteht aus den Kennern der Weltensprache, neben denjenigen Wesenheiten, die Kampfnaturen sind und dergleichen. — Aber die für den Menschen wichtigsten Wesenheiten der geistigen Marsbevölkerung sind diejenigen, die eigentlich ihrer ganzen Natur nach bestehen aus ertönendem Weltenwort. Sie sind die Bewahrer desjenigen, was Weltensprache ist.
[ 11 ] Und dann geht die Wanderung des Menschen zwischen Tod und neuer Geburt weiter, und er kommt in das Marsdasein hinein. Was heißt das: er kommt in das Marsdasein? Jetzt kann ich schon nicht mehr so sprechen, daß ich anknüpfe an die menschliche Geistgestalt, denn der Mensch ist ja ganz und gar verwandelt, ist eine im Geistigen erschaffene Nachahmung der Weltensphäre geworden. So geht jetzt schon die Wanderung weiter, durch Mars, Jupiter und Saturn hin, in die Wogen und Wellen des Kosmos. Aber indem der Mensch in die Marsregion kommt, erlebt er dort die Marsbevölkerung, wenn ich mich so ausdrücken darf, jene Marsbevölkerung, die eben nur sich darstellt entweder aus den entkörperten Menschenseelen oder aus den Wesenheiten der höheren Hierarchien, vor allen Dingen aber aus den Wesenheiten jener höheren Hierarchien, welche aus ihrem ganzen Sein heraus die Weltensprache in das Weltengebiet hinaustönen lassen. Damit tritt der Mensch in das Gebiet ein, wo Weltenmusik zur Weltensprache wird, wo er zunächst hört, dann aber selbst einverwoben wird in die Weltensprache, wo er also nicht jene bloß nachahmende Sprache des Menschen vernimmt, sondern die schöpferische Sprache, aus der die Dinge werden. Das ist während des Marsdurchganges. Da lernt der Mensch von den Wesenheiten dieser Region nun schon in einer bewußten Weise. Die geistige Marsbevölkerung besteht aus den Kennern der Weltensprache, neben denjenigen Wesenheiten, die Kampfnaturen sind und dergleichen. — Aber die für den Menschen wichtigsten Wesenheiten der geistigen Marsbevölkerung sind diejenigen, die eigentlich ihrer ganzen Natur nach bestehen aus ertönendem Weltenwort. Sie sind die Bewahrer desjenigen, was Weltensprache ist.
[ 12 ] Dann geht des Menschen Wanderung weiter. Er kommt in die Region des Jupiter. Dort sind diejenigen Wesenheiten, welche die Bewahrer der Weltgedanken sind. Wesenheiten, die dort vorhanden sind, strahlen aus in unser Planetensystem und in dessen Nachbarschaft Gedanken-Wesenheiten. Da geht der Mensch jetzt auch hindurch. Er macht jetzt die Verwandlung durch, die ich in der folgenden Weise, nur schematisch, bezeichnen kann. Denken Sie sich also, der Mensch wird selber eine Art Abbild der Weltensphäre, das, was die Geistanlage seines späteren, auf der Erde zu tragenden Kopfes ist. Nachdem er im Sonnendasein an der Empfindung des schrillen Mißklanges der Erdensprache ablegen gelernt hat diese Erdensprache, wächst er hinein während des Marsdurchganges in die Weltensprache, und er bekommt die erste Anlage dazu, diese Weltensprache zu verstehen. Das heißt, nachdem die Umgestaltung seines unteren Menschen begonnen hat, wie ich es beschrieben habe, der Beingliedmaßen in den Unterkiefer, der Arme in den Oberkiefer und so weiter, bildet der Mensch zuerst mit den Wesenheiten der höheren Hierarchien zusammen eben die Geistanlage seines künftigen Hauptes aus. Aber zunächst wird dieses Haupt dazu veranlagt, verständnisvoll das Weltenall aufzufassen — nicht die Erde! Es lernt zuerst die Weltensprache, lernt zuerst die Weltengedanken. Diese Weltengedanken und diese Weltensprache leben sich in das menschliche Haupt ein, und so wie der Mensch hier auf der Erde etwas weiß vom Mineralien-, Pflanzen- und Tierreich, so weiß er in der Tat während dieses Durchganges durch Mars und Jupiter Bescheid von den Geheimnissen des geistigen Weltenalls. Der Mensch bekommt ja eigentlich erst die richtige Empfindung gegenüber der Menschennatur, wenn er sich dessen bewußt wird, daß er beim Durchgang durch das Leben zwischen dem Tode und einer neuen Geburt zunächst gelernt hat alle Namen der wunderbaren majestätischen Wesenheiten der höheren Hierarchien, daß er gelernt hat zu verstehen, was ins Weltenall hinaus schaffend diese Wesenheiten der höheren Hierarchien wirken, daß er gelernt hat, Urteile aufzufassen, die sich nicht darauf beziehen: Wie legt man den Weg vom Haag nach Amsterdam zurück? — sondern die sich darauf beziehen: Wie werden Weltenepochen aus Weltenepochen geboren durch die Wirkungen der höheren Hierarchien? Dies beim Jupiterdurchgang.
[ 12 ] Dann geht des Menschen Wanderung weiter. Er kommt in die Region des Jupiter. Dort sind diejenigen Wesenheiten, welche die Bewahrer der Weltgedanken sind. Wesenheiten, die dort vorhanden sind, strahlen aus in unser Planetensystem und in dessen Nachbarschaft Gedanken-Wesenheiten. Da geht der Mensch jetzt auch hindurch. Er macht jetzt die Verwandlung durch, die ich in der folgenden Weise, nur schematisch, bezeichnen kann. Denken Sie sich also, der Mensch wird selber eine Art Abbild der Weltensphäre, das, was die Geistanlage seines späteren, auf der Erde zu tragenden Kopfes ist. Nachdem er im Sonnendasein an der Empfindung des schrillen Mißklanges der Erdensprache ablegen gelernt hat diese Erdensprache, wächst er hinein während des Marsdurchganges in die Weltensprache, und er bekommt die erste Anlage dazu, diese Weltensprache zu verstehen. Das heißt, nachdem die Umgestaltung seines unteren Menschen begonnen hat, wie ich es beschrieben habe, der Beingliedmaßen in den Unterkiefer, der Arme in den Oberkiefer und so weiter, bildet der Mensch zuerst mit den Wesenheiten der höheren Hierarchien zusammen eben die Geistanlage seines künftigen Hauptes aus. Aber zunächst wird dieses Haupt dazu veranlagt, verständnisvoll das Weltenall aufzufassen — nicht die Erde! Es lernt zuerst die Weltensprache, lernt zuerst die Weltengedanken. Diese Weltengedanken und diese Weltensprache leben sich in das menschliche Haupt ein, und so wie der Mensch hier auf der Erde etwas weiß vom Mineralien-, Pflanzen- und Tierreich, so weiß er in der Tat während dieses Durchganges durch Mars und Jupiter Bescheid von den Geheimnissen des geistigen Weltenalls. Der Mensch bekommt ja eigentlich erst die richtige Empfindung gegenüber der Menschennatur, wenn er sich dessen bewußt wird, daß er beim Durchgang durch das Leben zwischen dem Tode und einer neuen Geburt zunächst gelernt hat alle Namen der wunderbaren majestätischen Wesenheiten der höheren Hierarchien, daß er gelernt hat zu verstehen, was ins Weltenall hinaus schaffend diese Wesenheiten der höheren Hierarchien wirken, daß er gelernt hat, Urteile aufzufassen, die sich nicht darauf beziehen: Wie legt man den Weg vom Haag nach Amsterdam zurück? — sondern die sich darauf beziehen: Wie werden Weltenepochen aus Weltenepochen geboren durch die Wirkungen der höheren Hierarchien? Dies beim Jupiterdurchgang.
[ 13 ] Es folgt dann der Saturndurchgang. Der Saturn bringt an den Menschen das heran, was man nennen möchte Weltengedächtnis, denn der Saturn ist diejenige Sphäre im Weltendasein, wo die geistigen Wesenheiten lokalisiert sind, die ein Gedächtnis an alles bewahren, was in unserem Planetensystem jemals passiert ist. Der Saturn ist der große Gedächtnis- und Erinnerungsträger aller Geschehnisse unseres Planetensystems. So wie der Mensch zunächst lernt die Sprache der Götter im Marsgebiet, die Gedanken der Götter im Jupitergebiet, so lernt er während seines ersten Durchganges durch das Saturndasein alles das erkennen, woran sich die Götter des Planetensystemes erinnern. Dadurch ist seinem Sphärenhaupte, das die geistige Anlage seines künftigen Erdenhauptes ist, alles das eingestaltet, was er braucht, um ein Bürger des Kosmos zu sein und im Kosmos unter den Wesenheiten der höheren Hierarchien so zu leben, wie er auf der Erde unter den ihm untergeordneten Wesen des mineralischen, pflanzlichen und tierischen Reiches lebt.
[ 13 ] Es folgt dann der Saturndurchgang. Der Saturn bringt an den Menschen das heran, was man nennen möchte Weltengedächtnis, denn der Saturn ist diejenige Sphäre im Weltendasein, wo die geistigen Wesenheiten lokalisiert sind, die ein Gedächtnis an alles bewahren, was in unserem Planetensystem jemals passiert ist. Der Saturn ist der große Gedächtnis- und Erinnerungsträger aller Geschehnisse unseres Planetensystems. So wie der Mensch zunächst lernt die Sprache der Götter im Marsgebiet, die Gedanken der Götter im Jupitergebiet, so lernt er während seines ersten Durchganges durch das Saturndasein alles das erkennen, woran sich die Götter des Planetensystemes erinnern. Dadurch ist seinem Sphärenhaupte, das die geistige Anlage seines künftigen Erdenhauptes ist, alles das eingestaltet, was er braucht, um ein Bürger des Kosmos zu sein und im Kosmos unter den Wesenheiten der höheren Hierarchien so zu leben, wie er auf der Erde unter den ihm untergeordneten Wesen des mineralischen, pflanzlichen und tierischen Reiches lebt.
[ 14 ] Und indem der Mensch in seinem Geistdasein so innerlich bereichert ist, daß er verstehen gelernt hat die Sprache der großen Welt, des Makrokosmos im weitesten Sinne des Wortes, kommt er hinüber in dasjenige Gebiet, das man früher die Sphäre der Ruhesterne genannt hat. Da geht nicht mehr Planetenwirken vor sich, sondern da wirkt das Fixsternsystem. Und da wird erst im rechten Sinne aus unendlichen Geisteswelten heraus dasjenige vorgebildet, was alles zum menschlichen Haupte in seiner Uranlage gehört.
[ 14 ] Und indem der Mensch in seinem Geistdasein so innerlich bereichert ist, daß er verstehen gelernt hat die Sprache der großen Welt, des Makrokosmos im weitesten Sinne des Wortes, kommt er hinüber in dasjenige Gebiet, das man früher die Sphäre der Ruhesterne genannt hat. Da geht nicht mehr Planetenwirken vor sich, sondern da wirkt das Fixsternsystem. Und da wird erst im rechten Sinne aus unendlichen Geisteswelten heraus dasjenige vorgebildet, was alles zum menschlichen Haupte in seiner Uranlage gehört.
[ 15 ] Dann tritt wieder der Mensch seinen Weg zurück an. Er kommt wieder zurück ins Saturngebiet. — Das alles können wir morgen noch besprechen. — Der Umstand, daß er im Saturndasein zuerst die planetarische Erinnerung in sich aufgenommen hat, gibt die Grundlage dafür, daß er jetzt in sein Haupt eingestaltet bekommen kann die Grundlage für die Erinnerungsfähigkeit, die er dann auf der Erde braucht. Es wird das, was in ihm eingepflanzt war als Weltengedächtnis, sozusagen verirdischt. Zurückverwandelt in die Fähigkeit des Menschengedächtnisses wird das Weltengedächtnis. Und wenn der Mensch wiederum in der Jupitersphäre angelangt ist, wird zurückverwandelt, was er erlangt hat durch die Anschauung der Göttergedanken, in die Fähigkeit, Menschengedanken zu fassen, die dann im gewöhnlichen Bewußtsein widergespiegelt werden können, wenn die Kopfanlage des Menschen sich vereinigt mit der physischen Embryonalanlage. — Aber jetzt kann auch bei diesem Durchgang durch den Saturn das einzelne beginnen, genauer ausgearbeitet zu werden das, was Umwandlung des unteren Menschen in die Glieder der Kopforganisation ist. Und das ist eine wunderbare Art, wie da ein Mensch an dem anderen arbeitet, wie diese Arbeit im Einklange geschieht mit den Wesenheiten der höheren Hierarchien, wie tatsächlich da am Menschenhaupt so gearbeitet wird, daß diese Arbeit wie ein Schaffen ist einer ganzen Welt für sich. Denn jedes Menschenhaupt, angesehen in der Sphäre, wo es auf dem Gebiete ist zwischen Tod und neuer Geburt, von dem ich spreche, ist eine wunderbare Welt mit unzähligen Einzelheiten. Und die Arbeit daran erfordert eben die Hingabe derjenigen Menschen, die schicksalsmäßig miteinander verbunden sind, und die dazugehörige Arbeit derjenigen Wesenheiten der höheren Hierarchien, die aus dem Geheimnis des Kosmos heraus verstehen, wie solch ein Menschenhaupt gebildet werden muß. Es ist schon in der Tat etwas ganz Wunderbares, auf diese Art wissen zu lernen, was am Menschen ist. Und schließlich — zur Überhebung soll das ja eigentlich nicht führen, denn daß wir nicht in Überhebung verfallen zwischen dem Tode und einer neuen Geburt, dafür sorgt die Welt, in der wir drinnen sind. Es wäre in der Tat absurd, unter den Wesenheiten der höheren Hierarchien, unter den Seraphim, Cherubim, Thronen, in menschlichen Größenwahn zu verfallen, denn da ist man noch immer klein unter diesen Wesenheiten, unter denen man schafft. Und wenn man schließlich hier im Erdendasein erfährt, was der Mensch im großen Welten- Makrokosmos zwischen Tod und neuer Geburt ist, so ist ja auch alle Gelegenheit dazu gegeben, sich zu sagen: Nun, gar sehr viel hast du ins Erdendasein nicht hereingebracht, furchtbar viel darfst du dir also nicht einbilden auf deine gegenwärtige Lage, und auf das, was du unter Göttern warst, brauchst du nicht besonders stolz zu sein. — Aber das, was wachsen kann durch eine solche Anschauung über das, was sich mit dem Menschen zwischen Tod und neuer Geburt abspielt, ist das menschliche Verantwortlichkeitsgefühl, das ihm sagt: Man muß schon recht sehr sich bestreben, es auch im irdischen Dasein wert zu sein, ein Mensch zu sein, wenn man die ganze Bedeutung des Menschseins ermißt an dem, was für die Götter das Arbeiten am Menschen zwischen Tod und neuer Geburt ist.
[ 15 ] Dann tritt wieder der Mensch seinen Weg zurück an. Er kommt wieder zurück ins Saturngebiet. — Das alles können wir morgen noch besprechen. — Der Umstand, daß er im Saturndasein zuerst die planetarische Erinnerung in sich aufgenommen hat, gibt die Grundlage dafür, daß er jetzt in sein Haupt eingestaltet bekommen kann die Grundlage für die Erinnerungsfähigkeit, die er dann auf der Erde braucht. Es wird das, was in ihm eingepflanzt war als Weltengedächtnis, sozusagen verirdischt. Zurückverwandelt in die Fähigkeit des Menschengedächtnisses wird das Weltengedächtnis. Und wenn der Mensch wiederum in der Jupitersphäre angelangt ist, wird zurückverwandelt, was er erlangt hat durch die Anschauung der Göttergedanken, in die Fähigkeit, Menschengedanken zu fassen, die dann im gewöhnlichen Bewußtsein widergespiegelt werden können, wenn die Kopfanlage des Menschen sich vereinigt mit der physischen Embryonalanlage. — Aber jetzt kann auch bei diesem Durchgang durch den Saturn das einzelne beginnen, genauer ausgearbeitet zu werden das, was Umwandlung des unteren Menschen in die Glieder der Kopforganisation ist. Und das ist eine wunderbare Art, wie da ein Mensch an dem anderen arbeitet, wie diese Arbeit im Einklange geschieht mit den Wesenheiten der höheren Hierarchien, wie tatsächlich da am Menschenhaupt so gearbeitet wird, daß diese Arbeit wie ein Schaffen ist einer ganzen Welt für sich. Denn jedes Menschenhaupt, angesehen in der Sphäre, wo es auf dem Gebiete ist zwischen Tod und neuer Geburt, von dem ich spreche, ist eine wunderbare Welt mit unzähligen Einzelheiten. Und die Arbeit daran erfordert eben die Hingabe derjenigen Menschen, die schicksalsmäßig miteinander verbunden sind, und die dazugehörige Arbeit derjenigen Wesenheiten der höheren Hierarchien, die aus dem Geheimnis des Kosmos heraus verstehen, wie solch ein Menschenhaupt gebildet werden muß. Es ist schon in der Tat etwas ganz Wunderbares, auf diese Art wissen zu lernen, was am Menschen ist. Und schließlich — zur Überhebung soll das ja eigentlich nicht führen, denn daß wir nicht in Überhebung verfallen zwischen dem Tode und einer neuen Geburt, dafür sorgt die Welt, in der wir drinnen sind. Es wäre in der Tat absurd, unter den Wesenheiten der höheren Hierarchien, unter den Seraphim, Cherubim, Thronen, in menschlichen Größenwahn zu verfallen, denn da ist man noch immer klein unter diesen Wesenheiten, unter denen man schafft. Und wenn man schließlich hier im Erdendasein erfährt, was der Mensch im großen Welten- Makrokosmos zwischen Tod und neuer Geburt ist, so ist ja auch alle Gelegenheit dazu gegeben, sich zu sagen: Nun, gar sehr viel hast du ins Erdendasein nicht hereingebracht, furchtbar viel darfst du dir also nicht einbilden auf deine gegenwärtige Lage, und auf das, was du unter Göttern warst, brauchst du nicht besonders stolz zu sein. — Aber das, was wachsen kann durch eine solche Anschauung über das, was sich mit dem Menschen zwischen Tod und neuer Geburt abspielt, ist das menschliche Verantwortlichkeitsgefühl, das ihm sagt: Man muß schon recht sehr sich bestreben, es auch im irdischen Dasein wert zu sein, ein Mensch zu sein, wenn man die ganze Bedeutung des Menschseins ermißt an dem, was für die Götter das Arbeiten am Menschen zwischen Tod und neuer Geburt ist.
[ 16 ] Und wir kommen dann zurück in das Marsdasein. In diesem Marsdasein wird an dem Menschen wieder weitergearbeitet. Da aber werden schon angesetzt die Geistanlagen für den späteren neuen Körper, für die Brustanlage und für die Gliedmaßenanlage, die dann der Mensch im späteren Erdenleben tragen wird. Denn so ist es durchaus, daß die Gliedmaßenanlage vom vorigen Erdenleben als Kopfanlage erscheint im neuen Erdenleben, und daß neu angesetzt sind beim Durchgange durch die Sternenwelt zum neuen Erdenleben die Brust- und Gliedmaßenanlage für das neue Erdenleben. Nur daß dasjenige, was da angesetzt ist, eben alles noch im Geistigen geschieht. Wenn der Mensch durch das Marsdasein wieder durchgeht, dann wird das, was sich ihm in höchster Geistigkeit beim ersten Durchgange durch das Marsdasein eingegliedert hat, was ihn befähigt hat, das Weltenwort zu vernehmen, das wird jetzt aus dem höheren Geistigen in das etwas niedrigere Geistige, in jene geistige Substanz verwandelt, aus der dann später das menschliche Ich sich offenbart. Und es wird dann während dieses Durchganges durch das Marsdasein angegliedert die ganze Kehlkopf- und Lungengestaltung in der Geistanlage.
[ 16 ] Und wir kommen dann zurück in das Marsdasein. In diesem Marsdasein wird an dem Menschen wieder weitergearbeitet. Da aber werden schon angesetzt die Geistanlagen für den späteren neuen Körper, für die Brustanlage und für die Gliedmaßenanlage, die dann der Mensch im späteren Erdenleben tragen wird. Denn so ist es durchaus, daß die Gliedmaßenanlage vom vorigen Erdenleben als Kopfanlage erscheint im neuen Erdenleben, und daß neu angesetzt sind beim Durchgange durch die Sternenwelt zum neuen Erdenleben die Brust- und Gliedmaßenanlage für das neue Erdenleben. Nur daß dasjenige, was da angesetzt ist, eben alles noch im Geistigen geschieht. Wenn der Mensch durch das Marsdasein wieder durchgeht, dann wird das, was sich ihm in höchster Geistigkeit beim ersten Durchgange durch das Marsdasein eingegliedert hat, was ihn befähigt hat, das Weltenwort zu vernehmen, das wird jetzt aus dem höheren Geistigen in das etwas niedrigere Geistige, in jene geistige Substanz verwandelt, aus der dann später das menschliche Ich sich offenbart. Und es wird dann während dieses Durchganges durch das Marsdasein angegliedert die ganze Kehlkopf- und Lungengestaltung in der Geistanlage.
[ 17 ] Dann kommt ja der Mensch wieder zum Sonnendasein zurück. Der zweite Durchgang durch das Sonnendasein ist von ganz besonderer Bedeutung. Denn der Mensch ist ja eigentlich bisher vom ersten Sonnendasein ausgegangen, ist durchgegangen durch Mars, Jupiter und Saturn zur Sternenwelt und macht jetzt den Weg wieder zurück durch Saturn, Jupiter, Mars. Während dieser ganzen Zeit ist er völlig an das Weltenall hingegeben, er ist ganz eins geworden mit dem Weltenall. Er lebt im Weltenall, er hat gelernt die Weltensprache, hat gelernt sich einzuverweben die Weltengedanken, lebt nicht in seiner Erinnerung, die erst später wieder aufgeht, sondern lebt in der Erinnerung des ganzen Planetensystems. Er lebt so, daß er sich eins fühlt mit den Wesenheiten der höheren Hierarchien in der Erinnerung von Weltengedanken und Weltensprache und kommt jetzt wieder zum Sonnendasein zurück. Da beginnt der Mensch gewissermaßen sich wiederum als Einzelwesen abzuschließen. Es dämmert leise das Gefühl auf: Du gliederst dich heraus aus der Welt. — Das ist aber damit verbunden, daß nun die Uranlage des menschlichen Herzens dem Menschen eingegliedert wird.
[ 17 ] Dann kommt ja der Mensch wieder zum Sonnendasein zurück. Der zweite Durchgang durch das Sonnendasein ist von ganz besonderer Bedeutung. Denn der Mensch ist ja eigentlich bisher vom ersten Sonnendasein ausgegangen, ist durchgegangen durch Mars, Jupiter und Saturn zur Sternenwelt und macht jetzt den Weg wieder zurück durch Saturn, Jupiter, Mars. Während dieser ganzen Zeit ist er völlig an das Weltenall hingegeben, er ist ganz eins geworden mit dem Weltenall. Er lebt im Weltenall, er hat gelernt die Weltensprache, hat gelernt sich einzuverweben die Weltengedanken, lebt nicht in seiner Erinnerung, die erst später wieder aufgeht, sondern lebt in der Erinnerung des ganzen Planetensystems. Er lebt so, daß er sich eins fühlt mit den Wesenheiten der höheren Hierarchien in der Erinnerung von Weltengedanken und Weltensprache und kommt jetzt wieder zum Sonnendasein zurück. Da beginnt der Mensch gewissermaßen sich wiederum als Einzelwesen abzuschließen. Es dämmert leise das Gefühl auf: Du gliederst dich heraus aus der Welt. — Das ist aber damit verbunden, daß nun die Uranlage des menschlichen Herzens dem Menschen eingegliedert wird.
[ 18 ] Und dann geht der Mensch weiter zurück, wiederum durch das Venusgebiet und das Merkurgebiet. Da wird ihm dann in der Uranlage eingegliedert, was weiter an Organen als Geistanlage an ihn herankommen muß.
[ 18 ] Und dann geht der Mensch weiter zurück, wiederum durch das Venusgebiet und das Merkurgebiet. Da wird ihm dann in der Uranlage eingegliedert, was weiter an Organen als Geistanlage an ihn herankommen muß.
[ 19 ] Von dem Moment ab, wo der Mensch durch das zweite Sonnendasein durchgeht — das alles erfordert ja längere Zeiten — und lange eigentlich, bevor er das Erdendasein betritt, geschieht für ihn schon eine bedeutsame Schicksalswendung. In dem Moment, wo wir draußen im Kosmos die Geistanlage des menschlichen Herzens beim Zurückgange zur Erde gewinnen, steht natürlich nicht etwa bloß eine physische Herzform da — die ist schon angedeutet —, aber diese physische Herzform ist umgeben und verbunden mit alledem, was der Mensch wert geworden ist durch seine bisherigen Erdenleben. Nicht so sehr ist wichtig, daß wir die Uranlage des physischen Herzens in uns aufnehmen, sondern von ganz besonderer Wichtigkeit ist, daß da der Mensch sich zusammenkonzentriert in bezug auf das, was er seelisch, moralisch und geistig ist, denn das alles ist im menschlichen Herzen konzentriert. Und ehe die Herzanlage sich verbindet mit der Embryonalanlage des künftigen Menschenleibes, ist das Herz im Kosmos ein geistig-moralisch-seelisches Wesen im Menschen. Es verbindet dann der Mensch dieses geistig-moralisch-seelische Wesen — das jetzt in ihm erlebt, errungen ist beim Wiederzurückgang zur Erde — mit der Embryonalanlage. Dieses Zusammenkonzentrieren seines Seelisch-Moralisch-Geistigen erlebt der Mensch in Gemeinschaft mit den hohen Sonnenwesen, mit jenen Sonnenwesen, die eigentlich die schöpferischen Kräfte des Planetensystems und damit des Erdendaseins in der Hand haben.
[ 19 ] Von dem Moment ab, wo der Mensch durch das zweite Sonnendasein durchgeht — das alles erfordert ja längere Zeiten — und lange eigentlich, bevor er das Erdendasein betritt, geschieht für ihn schon eine bedeutsame Schicksalswendung. In dem Moment, wo wir draußen im Kosmos die Geistanlage des menschlichen Herzens beim Zurückgange zur Erde gewinnen, steht natürlich nicht etwa bloß eine physische Herzform da — die ist schon angedeutet —, aber diese physische Herzform ist umgeben und verbunden mit alledem, was der Mensch wert geworden ist durch seine bisherigen Erdenleben. Nicht so sehr ist wichtig, daß wir die Uranlage des physischen Herzens in uns aufnehmen, sondern von ganz besonderer Wichtigkeit ist, daß da der Mensch sich zusammenkonzentriert in bezug auf das, was er seelisch, moralisch und geistig ist, denn das alles ist im menschlichen Herzen konzentriert. Und ehe die Herzanlage sich verbindet mit der Embryonalanlage des künftigen Menschenleibes, ist das Herz im Kosmos ein geistig-moralisch-seelisches Wesen im Menschen. Es verbindet dann der Mensch dieses geistig-moralisch-seelische Wesen — das jetzt in ihm erlebt, errungen ist beim Wiederzurückgang zur Erde — mit der Embryonalanlage. Dieses Zusammenkonzentrieren seines Seelisch-Moralisch-Geistigen erlebt der Mensch in Gemeinschaft mit den hohen Sonnenwesen, mit jenen Sonnenwesen, die eigentlich die schöpferischen Kräfte des Planetensystems und damit des Erdendaseins in der Hand haben.
[ 20 ] Wenn ich mich bildlich ausdrücken darf — die Ausdrücke klingen etwas paradox, aber sie sind doch treffend —, ist es so, daß der Mensch in dem Augenblick, wo er sein kosmisches Herz bekommt, zugleich in der Umgebung derjenigen geistigen Wesenheiten der höheren Hierarchien ist, die sozusagen die Führerschaft in bezug auf das ganze Planetensystem im Zusammenhange mit dem Erdendasein in der Hand haben. Und da werden wir auf etwas ganz Grandioses, auf etwas ganz Wunderbares gewiesen. Man gewinnt eigentlich nur schwer Worte, um das zu schildern, was der Mensch da erlebt. Er fühlt in einer gewissen Beziehung so, wie er im physischen Dasein fühlt. Wie er sich in diesem verbunden fühlt mit seinem Herzschlag, mir der ganzen Herztätigkeit, so fühlt er sich da im Makrokosmos wie verbunden durch sein makrokosmisches geistiges Herz mit seiner ganzen geistig-seelisch-moralischen Wesenheit. Was er geworden ist im Weltenall bis zu diesem Augenblicke seines Geist-Erlebens als seelisch-moralisch-geistiges Wesen, das ist in ihm so, wie wenn es als geistiger Herzschlag in ihm wäre. Er fühlt sein ganzes Wesen jetzt im Kosmos wie seinen eigenen Herzschlag in sich, und er fühlt mit diesem Herzschlag verbunden auch eine Art Zirkulation. Wie wir hier auf der Erde im Herzschlag die ihn verursachende Blutzirkulation und Atmung fühlen, so empfinden wir, indem wir da draußen unser geistig-makrokosmisches Herz beim Rückgange durch das Sonnendasein, wenn ich mich bildhaft ausdrücken darf, geistig schlagen fühlen, dann so etwas, wie wenn von da aus die Strömungen zu den Wesenheiten der zweiten Hierarchie hingehen. So wie von den Adern und aus den Adern im physischen Organismus das Blut zum Herzen rollt, so geht in unser geistig-seelisches Wesen herein, jetzt lokalisiert im Menschen, dasjenige, was Exusiai, Kyriotetes und Dynameis über die Welt, von der Welt, richtend über den Menschen, zu sagen haben. Der Geist des Weltenalls in seinen Worten und in seinen Tönen ist die Zirkulation, die sich konzentriert in diesem makrokosmisch-geistig schlagenden Herzen, diesem moralisch-geistig-seelischen menschlichen Wesen. Da schlägt das menschliche geistige Herz. Zugleich ist das der Herzschlag der Welt selber, in der der Mensch drinnen ist. Und in dieser Welt ist der Blutstrom das, was die schaffenden Wesenheiten der zweiten Hierarchie tun, was von ihnen als Kräfte ausströmt. Und wie der Blutstrom im Menschen sich konzentriert im Herzen, so daß er vom Menschen unbewußt gefühlt wird — denn das Herz ist ein Sinnesorgan, das die Blutbewegung wahrnimmt, es ist nicht, wie es die Physiker meinen, ein Pumpwerk, sondern durch die Geistigkeit und Vitalität des Menschen bewegt sich das Blut —, so ist es dem Menschen gnadevoll erlaubt, in diesem Zeitpunkte zwischen dem Tode und einer neuen Geburt in sich zu hegen eines der Wahrnehmungsorgane, eines der kosmischen Herzen, welche geschaffen werden aus dem Pulsschlag des Makrokosmos heraus, der durch die Taten der Wesen der zweiten Hierarchie gebildet wird.
[ 20 ] Wenn ich mich bildlich ausdrücken darf — die Ausdrücke klingen etwas paradox, aber sie sind doch treffend —, ist es so, daß der Mensch in dem Augenblick, wo er sein kosmisches Herz bekommt, zugleich in der Umgebung derjenigen geistigen Wesenheiten der höheren Hierarchien ist, die sozusagen die Führerschaft in bezug auf das ganze Planetensystem im Zusammenhange mit dem Erdendasein in der Hand haben. Und da werden wir auf etwas ganz Grandioses, auf etwas ganz Wunderbares gewiesen. Man gewinnt eigentlich nur schwer Worte, um das zu schildern, was der Mensch da erlebt. Er fühlt in einer gewissen Beziehung so, wie er im physischen Dasein fühlt. Wie er sich in diesem verbunden fühlt mit seinem Herzschlag, mir der ganzen Herztätigkeit, so fühlt er sich da im Makrokosmos wie verbunden durch sein makrokosmisches geistiges Herz mit seiner ganzen geistig-seelisch-moralischen Wesenheit. Was er geworden ist im Weltenall bis zu diesem Augenblicke seines Geist-Erlebens als seelisch-moralisch-geistiges Wesen, das ist in ihm so, wie wenn es als geistiger Herzschlag in ihm wäre. Er fühlt sein ganzes Wesen jetzt im Kosmos wie seinen eigenen Herzschlag in sich, und er fühlt mit diesem Herzschlag verbunden auch eine Art Zirkulation. Wie wir hier auf der Erde im Herzschlag die ihn verursachende Blutzirkulation und Atmung fühlen, so empfinden wir, indem wir da draußen unser geistig-makrokosmisches Herz beim Rückgange durch das Sonnendasein, wenn ich mich bildhaft ausdrücken darf, geistig schlagen fühlen, dann so etwas, wie wenn von da aus die Strömungen zu den Wesenheiten der zweiten Hierarchie hingehen. So wie von den Adern und aus den Adern im physischen Organismus das Blut zum Herzen rollt, so geht in unser geistig-seelisches Wesen herein, jetzt lokalisiert im Menschen, dasjenige, was Exusiai, Kyriotetes und Dynameis über die Welt, von der Welt, richtend über den Menschen, zu sagen haben. Der Geist des Weltenalls in seinen Worten und in seinen Tönen ist die Zirkulation, die sich konzentriert in diesem makrokosmisch-geistig schlagenden Herzen, diesem moralisch-geistig-seelischen menschlichen Wesen. Da schlägt das menschliche geistige Herz. Zugleich ist das der Herzschlag der Welt selber, in der der Mensch drinnen ist. Und in dieser Welt ist der Blutstrom das, was die schaffenden Wesenheiten der zweiten Hierarchie tun, was von ihnen als Kräfte ausströmt. Und wie der Blutstrom im Menschen sich konzentriert im Herzen, so daß er vom Menschen unbewußt gefühlt wird — denn das Herz ist ein Sinnesorgan, das die Blutbewegung wahrnimmt, es ist nicht, wie es die Physiker meinen, ein Pumpwerk, sondern durch die Geistigkeit und Vitalität des Menschen bewegt sich das Blut —, so ist es dem Menschen gnadevoll erlaubt, in diesem Zeitpunkte zwischen dem Tode und einer neuen Geburt in sich zu hegen eines der Wahrnehmungsorgane, eines der kosmischen Herzen, welche geschaffen werden aus dem Pulsschlag des Makrokosmos heraus, der durch die Taten der Wesen der zweiten Hierarchie gebildet wird.
[ 21 ] Und indem der Mensch dann weiter zurückgeht, kommt er wiederum, wie ich schon gesagt habe, durch das Merkur- und Venusdasein. Aber vorher, gerade in dem kosmischen Augenblick, wo der Mensch sich wahrhaftig fühlen darf im geistigen Herzen der Welt, da fällt sein Blick schon hinunter auf die Generationenreihe, an deren Ende das Elternpaar steht, durch das er geboren wird, so daß der Mensch mit seiner Generationenreihe verhältnismäßig früh verbunden ist. Wir werden geboren als Menschen von einem Vater und einer Mutter, unsere Eltern haben wieder Vater und Mutter, diese haben ebenfalls wieder Vater und Mutter, da sind wir schon fast über ein Jahrhundert gegangen, wenn wir in der Generationenreihe zurückgehen. Dann gehen wir weiter hinauf — und wir müssen durch mehrere Jahrhunderte hindurchgehen, denn schon lange, bevor der Mensch auf der Erde geboren ist, hat er sich mit der Generationenreihe verbunden, die in seiner Familie ihr Ende findet. Früh bestimmt sich der Mensch hinein in die Generationenreihe, wenn er in der Weise, wie ich es geschildert habe, durch das Sonnendasein geht. Und das, was dann der Mensch nötig hat, um sein Schicksal, soweit es möglich ist, zusammenzubringen mit dem, was ihm nun als äußeres Erlebnis dadurch entgegentritt, daß er ja in einer bestimmten Familie, in einem bestimmten Volke geboren werden muß, das kann er sich etwas erarbeiten, sich bestimmen, indem er durch die Weltenkolonie von Venus und Merkur durchgeht.
[ 21 ] Und indem der Mensch dann weiter zurückgeht, kommt er wiederum, wie ich schon gesagt habe, durch das Merkur- und Venusdasein. Aber vorher, gerade in dem kosmischen Augenblick, wo der Mensch sich wahrhaftig fühlen darf im geistigen Herzen der Welt, da fällt sein Blick schon hinunter auf die Generationenreihe, an deren Ende das Elternpaar steht, durch das er geboren wird, so daß der Mensch mit seiner Generationenreihe verhältnismäßig früh verbunden ist. Wir werden geboren als Menschen von einem Vater und einer Mutter, unsere Eltern haben wieder Vater und Mutter, diese haben ebenfalls wieder Vater und Mutter, da sind wir schon fast über ein Jahrhundert gegangen, wenn wir in der Generationenreihe zurückgehen. Dann gehen wir weiter hinauf — und wir müssen durch mehrere Jahrhunderte hindurchgehen, denn schon lange, bevor der Mensch auf der Erde geboren ist, hat er sich mit der Generationenreihe verbunden, die in seiner Familie ihr Ende findet. Früh bestimmt sich der Mensch hinein in die Generationenreihe, wenn er in der Weise, wie ich es geschildert habe, durch das Sonnendasein geht. Und das, was dann der Mensch nötig hat, um sein Schicksal, soweit es möglich ist, zusammenzubringen mit dem, was ihm nun als äußeres Erlebnis dadurch entgegentritt, daß er ja in einer bestimmten Familie, in einem bestimmten Volke geboren werden muß, das kann er sich etwas erarbeiten, sich bestimmen, indem er durch die Weltenkolonie von Venus und Merkur durchgeht.
[ 22 ] Dann kommt er wieder in den Bereich des Mondes. Bedenken wir: Als der Mensch zum ersten Male durch das Mondengebiet durchgegangen ist auf dem Wege zwischen Tod und neuer Geburt, da war er im Bösen und im Guten dazu veranlaßt, an die Urweisen und an die Erde zu denken, an den Ausgangspunkt des Erdendaseins, wo übermenschliche Lehrer übermenschliche Weisheit dem Erdenmenschen gegeben haben. Jetzt, wenn er wieder zurückgeht, ist er in seiner Aufmerksamkeit weniger veranlaßt, sich demjenigen zuzuwenden, was einstmals auf der Erde war. Jetzt ist die Sache so, daß er dieselbe Zeit oben, kosmisch, im Mondendasein zubringt, die unten auf der Erde verläuft zwischen der Empfängnis und der Geburt, so daß in der Tat der Mensch seine Embryonalzeit mit einer kosmischen Entwickelung begleitet. Der Mensch macht oben im Mondengebiete eine gewisse Entwickelung durch, und unten wird ihm als das, womit er sich allmählich verbindet, mittlerweile zubereitet, sukzessive, der physische Embryo. Was macht er nun oben, makrokosmisch, während seiner zweiten Mondenentwickelung durch?
[ 22 ] Dann kommt er wieder in den Bereich des Mondes. Bedenken wir: Als der Mensch zum ersten Male durch das Mondengebiet durchgegangen ist auf dem Wege zwischen Tod und neuer Geburt, da war er im Bösen und im Guten dazu veranlaßt, an die Urweisen und an die Erde zu denken, an den Ausgangspunkt des Erdendaseins, wo übermenschliche Lehrer übermenschliche Weisheit dem Erdenmenschen gegeben haben. Jetzt, wenn er wieder zurückgeht, ist er in seiner Aufmerksamkeit weniger veranlaßt, sich demjenigen zuzuwenden, was einstmals auf der Erde war. Jetzt ist die Sache so, daß er dieselbe Zeit oben, kosmisch, im Mondendasein zubringt, die unten auf der Erde verläuft zwischen der Empfängnis und der Geburt, so daß in der Tat der Mensch seine Embryonalzeit mit einer kosmischen Entwickelung begleitet. Der Mensch macht oben im Mondengebiete eine gewisse Entwickelung durch, und unten wird ihm als das, womit er sich allmählich verbindet, mittlerweile zubereitet, sukzessive, der physische Embryo. Was macht er nun oben, makrokosmisch, während seiner zweiten Mondenentwickelung durch?
[ 23 ] Ja, das Bewußtsein, das der Mensch in allen diesen Erlebnissen hat, die ich geschildert habe, ist ein viel helleres und wacheres, als wir es auf der Erde im normalen Leben haben. Es ist außerordentlich wichtig, daß wir uns darüber klar sind: Das Bewußtsein während des Träumens ist dumpf, das Bewußtsein während des Wachens ist hell, das Bewußtsein nach dem Tode ist noch heller, und alles Leben hier auf der Erde verhält sich wie Traum zur Wirklichkeit im Verhältnis zu dem, was wir an Helligkeit des Bewußtseins durchleben nach dem Tode. Aber mit jedem Erreichen einer neuen Etappe wird das Bewußtsein noch wacher, noch heller. Gehen wir zuerst durch das Mondendasein durch beim Aufstieg, dann wird unser Bewußtsein heller dadurch, daß wir in die Umgebung der weisen Urlehrer der Menschheit in der Mondenregion kommen. Gehen wir durch Merkur und Venus durch, immer wird unser Bewußtsein heller. Und so erhellt sich unser Bewußtsein jedesmal, wenn wir in eine neue Sternenregion eintreten. Nur, wenn wir wieder zurückgehen, dem neuen Erdenleben entgegen, wird dieses Bewußtsein wiederum stufenweise abgedämpft. Wenn wir aber beim Merkurdasein ankommen, haben wir noch immer ein helleres Bewußtsein, als irgendein Bewußtsein ist, das im gewöhnlichen Erdendasein verharrt. Aber wir kommen dann in die Mondenregion, und kommen in jene Mondenregion, die uns das darstellt, was der Mensch im Anfange der Erdenentwickelung war. Diese Region löscht unser Bewußtsein aus, wenn wir wieder zurückgehen. Da, wo wir für die übersinnliche Welt die erste Erleuchtung erhalten haben schon im wacheren Bewußtsein, als wir auf der Erde haben können, da wird beim Rückgang zur Erde das Bewußtsein herabgedämpft, bis es so weit herabgedämpft ist, daß es jetzt bloß Wachstumskraft werden kann, so Wachstumskraft werden kann, wie sie beim träumenden Kinde vorhanden ist. Bis zur Traumhaftigkeit wird das Bewußtsein herabgedämpft. Und erst, wenn es bis zur Traumhaftigkeit herabgedämpft ist, kann der Mensch das, was sich ihm als geistig-seelisches Wesen entwickelt hat, wie ich es dargestellt habe, mit seinem Embryo vereinigen. Zu dieser einzigen Tatsache, daß der Mensch in einer bestimmten Etappe seiner Entwickelung den gehörigen Zusammenhang haben kann mit dem physischen Embryo, ist es notwendig, daß er, ebenso wie unten der Embryo die zehn Mondmonate im Leibe der Mutter durchmacht, so oben in der Gemeinschaft der Urlehrer der Menschheit eine Mondenentwickelung durchmacht — eine Mondenentwickelung, die darin besteht, daß eine ganze Bevölkerung von Lehrern der Menschheit mitarbeitet, um jenes kosmische Bewußtsein, das der Mensch noch während des Merkurdaseins hatte, zu dämpfen zu jenem Traumbewußtsein, das vorhanden ist, wenn der Mensch das Erdendasein betritt.
[ 23 ] Ja, das Bewußtsein, das der Mensch in allen diesen Erlebnissen hat, die ich geschildert habe, ist ein viel helleres und wacheres, als wir es auf der Erde im normalen Leben haben. Es ist außerordentlich wichtig, daß wir uns darüber klar sind: Das Bewußtsein während des Träumens ist dumpf, das Bewußtsein während des Wachens ist hell, das Bewußtsein nach dem Tode ist noch heller, und alles Leben hier auf der Erde verhält sich wie Traum zur Wirklichkeit im Verhältnis zu dem, was wir an Helligkeit des Bewußtseins durchleben nach dem Tode. Aber mit jedem Erreichen einer neuen Etappe wird das Bewußtsein noch wacher, noch heller. Gehen wir zuerst durch das Mondendasein durch beim Aufstieg, dann wird unser Bewußtsein heller dadurch, daß wir in die Umgebung der weisen Urlehrer der Menschheit in der Mondenregion kommen. Gehen wir durch Merkur und Venus durch, immer wird unser Bewußtsein heller. Und so erhellt sich unser Bewußtsein jedesmal, wenn wir in eine neue Sternenregion eintreten. Nur, wenn wir wieder zurückgehen, dem neuen Erdenleben entgegen, wird dieses Bewußtsein wiederum stufenweise abgedämpft. Wenn wir aber beim Merkurdasein ankommen, haben wir noch immer ein helleres Bewußtsein, als irgendein Bewußtsein ist, das im gewöhnlichen Erdendasein verharrt. Aber wir kommen dann in die Mondenregion, und kommen in jene Mondenregion, die uns das darstellt, was der Mensch im Anfange der Erdenentwickelung war. Diese Region löscht unser Bewußtsein aus, wenn wir wieder zurückgehen. Da, wo wir für die übersinnliche Welt die erste Erleuchtung erhalten haben schon im wacheren Bewußtsein, als wir auf der Erde haben können, da wird beim Rückgang zur Erde das Bewußtsein herabgedämpft, bis es so weit herabgedämpft ist, daß es jetzt bloß Wachstumskraft werden kann, so Wachstumskraft werden kann, wie sie beim träumenden Kinde vorhanden ist. Bis zur Traumhaftigkeit wird das Bewußtsein herabgedämpft. Und erst, wenn es bis zur Traumhaftigkeit herabgedämpft ist, kann der Mensch das, was sich ihm als geistig-seelisches Wesen entwickelt hat, wie ich es dargestellt habe, mit seinem Embryo vereinigen. Zu dieser einzigen Tatsache, daß der Mensch in einer bestimmten Etappe seiner Entwickelung den gehörigen Zusammenhang haben kann mit dem physischen Embryo, ist es notwendig, daß er, ebenso wie unten der Embryo die zehn Mondmonate im Leibe der Mutter durchmacht, so oben in der Gemeinschaft der Urlehrer der Menschheit eine Mondenentwickelung durchmacht — eine Mondenentwickelung, die darin besteht, daß eine ganze Bevölkerung von Lehrern der Menschheit mitarbeitet, um jenes kosmische Bewußtsein, das der Mensch noch während des Merkurdaseins hatte, zu dämpfen zu jenem Traumbewußtsein, das vorhanden ist, wenn der Mensch das Erdendasein betritt.
[ 24 ] Alles, was uns hier im physisch-sinnlichen Menschen entgegentritt, ist nur zu verstehen, wenn man es aus dem übersinnlichen Menschen heraus verstehen kann. Und der übersinnliche Mensch wiederum kann nicht auf der Erde oder aus den Erdentatsachen heraus begriffen werden, sondern der übersinnliche Mensch kann nur aus den Weltentatsachen, aus den makrokosmischen Tatsachen heraus begriffen werden. Und so waren die Vorträge bisher dazu zusammengefügt, um Ihnen zu zeigen, wie der Mensch als Erdenmensch herausgeboren sein muß aus dem geistigen Kosmos als Geistesmensch.
[ 24 ] Alles, was uns hier im physisch-sinnlichen Menschen entgegentritt, ist nur zu verstehen, wenn man es aus dem übersinnlichen Menschen heraus verstehen kann. Und der übersinnliche Mensch wiederum kann nicht auf der Erde oder aus den Erdentatsachen heraus begriffen werden, sondern der übersinnliche Mensch kann nur aus den Weltentatsachen, aus den makrokosmischen Tatsachen heraus begriffen werden. Und so waren die Vorträge bisher dazu zusammengefügt, um Ihnen zu zeigen, wie der Mensch als Erdenmensch herausgeboren sein muß aus dem geistigen Kosmos als Geistesmensch.
[ 25 ] Es wird uns für den morgigen Vortrag noch übrigbleiben, daß wir nun auch in diesem Zusammenhange verstehen lernen die Bedeutung des Erdenlebens selbst, insofern das, was Übermensch ist, in dieses Erdenleben übergeht, und verstehen lernen die Bedeutung des Umstandes, daß der Mensch ja vom Erdenleben aus wiederum durch die Pforte des Todes die Reste desjenigen, was er sich im Erdenleben erwirbt, hinausträgt in die geistige Welt.
[ 25 ] Es wird uns für den morgigen Vortrag noch übrigbleiben, daß wir nun auch in diesem Zusammenhange verstehen lernen die Bedeutung des Erdenlebens selbst, insofern das, was Übermensch ist, in dieses Erdenleben übergeht, und verstehen lernen die Bedeutung des Umstandes, daß der Mensch ja vom Erdenleben aus wiederum durch die Pforte des Todes die Reste desjenigen, was er sich im Erdenleben erwirbt, hinausträgt in die geistige Welt.
[ 26 ] Jetzt, nachdem wir wenigstens in einigen Zügen die Geist-Natur des Menschen, seine übersinnliche Wesenheit, kennengelernt haben, wollen wir dann morgen wieder zurückgehen auf das Begreifen des Verhältnisses zwischen dem übersinnlichen und dem sinnlichen Menschen.
[ 26 ] Jetzt, nachdem wir wenigstens in einigen Zügen die Geist-Natur des Menschen, seine übersinnliche Wesenheit, kennengelernt haben, wollen wir dann morgen wieder zurückgehen auf das Begreifen des Verhältnisses zwischen dem übersinnlichen und dem sinnlichen Menschen.
