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An Anthroposophical Understanding
of the Psychic Human Being
GA 231

18 November 1923, The Hague

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Fünfter Vortrag

Fünfter Vortrag

[ 1 ] So gut es in wenigen Stunden hat sein können, wurde versucht, den Gang des Menschen ins Auge zu fassen, der durch die übersinnliche Welt führt. Die übersinnliche Welt ist ja diejenige, in welcher der Mensch verweilt unmittelbar, wenn er in dem Leben steht zwischen dem Tode und einer neuen Geburt. Die übersinnliche Welt ist es aber auch, in welche die Kräfte des Menschen — wenn auch für das gewöhnliche Bewußtsein unbewußt — hineinreichen, wenn der Mensch hier auf Erden durch seine physische und ätherische Körperlichkeit innerhalb der physischen Welt verweilt. Wenn der Mensch innerhalb dieser physischen Welt verweilt, empfindet er sein übersinnliches Dasein mehr oder weniger wie ein ihm aufgegebenes Rätsel — ein Rätsel, ohne dessen wenigstens teilweise Lösung sein Gemüt nicht zur inneren Harmonie, nicht zum inneren Halt, zur inneren Sicherheit, aber auch nicht zur Lebenstüchtigkeit und zur wirklichen Menschenliebe kommen kann.

[ 1 ] So gut es in wenigen Stunden hat sein können, wurde versucht, den Gang des Menschen ins Auge zu fassen, der durch die übersinnliche Welt führt. Die übersinnliche Welt ist ja diejenige, in welcher der Mensch verweilt unmittelbar, wenn er in dem Leben steht zwischen dem Tode und einer neuen Geburt. Die übersinnliche Welt ist es aber auch, in welche die Kräfte des Menschen — wenn auch für das gewöhnliche Bewußtsein unbewußt — hineinreichen, wenn der Mensch hier auf Erden durch seine physische und ätherische Körperlichkeit innerhalb der physischen Welt verweilt. Wenn der Mensch innerhalb dieser physischen Welt verweilt, empfindet er sein übersinnliches Dasein mehr oder weniger wie ein ihm aufgegebenes Rätsel — ein Rätsel, ohne dessen wenigstens teilweise Lösung sein Gemüt nicht zur inneren Harmonie, nicht zum inneren Halt, zur inneren Sicherheit, aber auch nicht zur Lebenstüchtigkeit und zur wirklichen Menschenliebe kommen kann.

[ 2 ] Gerade wenn man nun den Menschen hier auf der Erde betrachtet, ergibt sich ein Aspekt gegenüber dem übersinnlichen Menschen, der diesen letzteren so beleuchtet, daß man aus dieser Beleuchtung wohl einsehen kann, warum gewissermaßen die göttlich-geistigen Welten den Menschen in diese physische Sinneswelt hinuntergeschickt haben. Es ist ja so, daß der Mensch zunächst angesprochen werden muß mit den Erkenntnissen von der übersinnlichen Welt hier in der sinnlich-physischen Welt. Es müßte ja ein ganz anderes Verhalten eintreten gegenüber den Rätseln der übersinnlichen Welt, wenn man sozusagen zu den Toten, zu den Menschen zwischen dem Tode und einer neuen Geburt spräche. Gerade deshalb wird es wohl angemessen sein, wenn wir diese Betrachtung heute dadurch zur Abrundung bringen, daß wir in bezug auf den irdischen Aufenthalt des Menschen alles dasjenige noch einmal in unser Gemüt hereinleuchten lassen, was andeutungsweise an uns herangedrungen ist über die Geheimnisse der übersinnlichen Welt. sehen wir uns einmal den Menschen an, uns selbst, wie wir hier im Erdenleben stehen. Zunächst haben wir unsere Sinne — diese Sinne, die uns unterrichten von alledem, was im Erdenleben um uns herum ist, diese Sinne, die doch zunächst die Veranlasser sind von alledem, was unsere Erdenfreuden, unser Erdenglück, aber auch unser Erdenleid, unsere Erdenschmerzen verursacht. Wir Menschen bedenken ja nicht immer, was alles die Eindrücke, die Erlebnisse unserer Sinne für uns bedeuten. Und gerade solche Betrachtungen, wie wir sie in den letzten Tagen hier gepflogen haben, führen uns ja über das sinnliche Leben hinweg, führen uns in geistige Regionen. Und es könnte sehr leicht scheinen, als ob eine solche anthroposophische Geisteswissenschaft den Menschen dazu führen würde, das Sinnesleben zu unterschätzen, ja geradezu zu sagen: Ach, dieses Sinnesleben ist doch so untergeordnet, es ist dasjenige, was der Mensch schon fliehen soll, wenn er innerhalb des irdischen Lebens ist. — Diese Empfindung kann aber nicht die letzte sein, die aus der geisteswissenschaftlichen Betrachtung folgt. Diese Empfindung kann uns nur sagen, daß eine gewisse untergeordnete Art, das Sinnesleben zu nehmen, nicht mit Menschenwert und Menschenwürde in der richtigen Weise zusammenhängen kann, daß es aber einen Weg geben muß, um in gewissem Sinne das Sinnesleben zu verlieren, so wie es gewissermaßen als niederes Sinnesleben an den Menschen herantritt, aber es von einer höheren Warte aus, von der übersinnlichen Warte aus gerade in einem tieferen Sinne erst wiederum zu gewinnen. Wir müßten uns ja vor einer geistigen Betrachtung fürchten, wenn wir uns sagen müßten, daß all die Schönheit, welche uns in die Seele dringt durch die Betrachtung der wunderbaren Pflanzenwelt, der blühenden, sprossenden Blumen- und Früchtewelt, daß alles das, was in uns dringt durch die Schönheit der übrigen Natur, durch die Majestät des Sternenhimmels und so weiter, eigentlich so wenig Bedeutung für das menschliche Leben hätte, daß man es einer geisteswissenschaftlichen Erkenntnis gegenüber als «niedrig» verlassen müßte.

[ 2 ] Gerade wenn man nun den Menschen hier auf der Erde betrachtet, ergibt sich ein Aspekt gegenüber dem übersinnlichen Menschen, der diesen letzteren so beleuchtet, daß man aus dieser Beleuchtung wohl einsehen kann, warum gewissermaßen die göttlich-geistigen Welten den Menschen in diese physische Sinneswelt hinuntergeschickt haben. Es ist ja so, daß der Mensch zunächst angesprochen werden muß mit den Erkenntnissen von der übersinnlichen Welt hier in der sinnlich-physischen Welt. Es müßte ja ein ganz anderes Verhalten eintreten gegenüber den Rätseln der übersinnlichen Welt, wenn man sozusagen zu den Toten, zu den Menschen zwischen dem Tode und einer neuen Geburt spräche. Gerade deshalb wird es wohl angemessen sein, wenn wir diese Betrachtung heute dadurch zur Abrundung bringen, daß wir in bezug auf den irdischen Aufenthalt des Menschen alles dasjenige noch einmal in unser Gemüt hereinleuchten lassen, was andeutungsweise an uns herangedrungen ist über die Geheimnisse der übersinnlichen Welt. sehen wir uns einmal den Menschen an, uns selbst, wie wir hier im Erdenleben stehen. Zunächst haben wir unsere Sinne — diese Sinne, die uns unterrichten von alledem, was im Erdenleben um uns herum ist, diese Sinne, die doch zunächst die Veranlasser sind von alledem, was unsere Erdenfreuden, unser Erdenglück, aber auch unser Erdenleid, unsere Erdenschmerzen verursacht. Wir Menschen bedenken ja nicht immer, was alles die Eindrücke, die Erlebnisse unserer Sinne für uns bedeuten. Und gerade solche Betrachtungen, wie wir sie in den letzten Tagen hier gepflogen haben, führen uns ja über das sinnliche Leben hinweg, führen uns in geistige Regionen. Und es könnte sehr leicht scheinen, als ob eine solche anthroposophische Geisteswissenschaft den Menschen dazu führen würde, das Sinnesleben zu unterschätzen, ja geradezu zu sagen: Ach, dieses Sinnesleben ist doch so untergeordnet, es ist dasjenige, was der Mensch schon fliehen soll, wenn er innerhalb des irdischen Lebens ist. — Diese Empfindung kann aber nicht die letzte sein, die aus der geisteswissenschaftlichen Betrachtung folgt. Diese Empfindung kann uns nur sagen, daß eine gewisse untergeordnete Art, das Sinnesleben zu nehmen, nicht mit Menschenwert und Menschenwürde in der richtigen Weise zusammenhängen kann, daß es aber einen Weg geben muß, um in gewissem Sinne das Sinnesleben zu verlieren, so wie es gewissermaßen als niederes Sinnesleben an den Menschen herantritt, aber es von einer höheren Warte aus, von der übersinnlichen Warte aus gerade in einem tieferen Sinne erst wiederum zu gewinnen. Wir müßten uns ja vor einer geistigen Betrachtung fürchten, wenn wir uns sagen müßten, daß all die Schönheit, welche uns in die Seele dringt durch die Betrachtung der wunderbaren Pflanzenwelt, der blühenden, sprossenden Blumen- und Früchtewelt, daß alles das, was in uns dringt durch die Schönheit der übrigen Natur, durch die Majestät des Sternenhimmels und so weiter, eigentlich so wenig Bedeutung für das menschliche Leben hätte, daß man es einer geisteswissenschaftlichen Erkenntnis gegenüber als «niedrig» verlassen müßte.

[ 3 ] Aber das ist ja auch ganz und gar nicht der Fall. Wenn Sie zurückgehen in der Menschheitsentwickelung zu dem, was gerade durch die Eingeweihten, die initiierten Meister der verschiedensten Epochen zutage getreten ist an Erhöhung des menschlichen Lebenswertes, so werden Sie finden: Die Worte, die jemals von Eingeweihten gesprochen worden sind, sie unterschätzen nicht die Schönheit, die Herrlichkeit, die Majestät des irdisch-sinnlichen Lebens. Wie wunderbar sind oftmals die poetischen, poetisierenden und sonstigen künstlerischen Ausdrücke, welche für das höchste Übersinnliche gerade die Eingeweihten gebraucht haben! Sie brauchen nur an Bilder zu denken wie etwa dasjenige von der Lotosblume und ähnliche, und Sie werden sehen, daß niemals die Eingeweihten unterschätzt haben, die Entfaltung des geistigen Lebens durch sinnliche Bilder auszudrükken, daß sie also durchaus der Meinung waren, in der Anschauung der sinnlichen Welt sei etwas vorhanden, oder könne wenigstens etwas gefunden werden, was den Menschen zum Höchsten führt.

[ 3 ] Aber das ist ja auch ganz und gar nicht der Fall. Wenn Sie zurückgehen in der Menschheitsentwickelung zu dem, was gerade durch die Eingeweihten, die initiierten Meister der verschiedensten Epochen zutage getreten ist an Erhöhung des menschlichen Lebenswertes, so werden Sie finden: Die Worte, die jemals von Eingeweihten gesprochen worden sind, sie unterschätzen nicht die Schönheit, die Herrlichkeit, die Majestät des irdisch-sinnlichen Lebens. Wie wunderbar sind oftmals die poetischen, poetisierenden und sonstigen künstlerischen Ausdrücke, welche für das höchste Übersinnliche gerade die Eingeweihten gebraucht haben! Sie brauchen nur an Bilder zu denken wie etwa dasjenige von der Lotosblume und ähnliche, und Sie werden sehen, daß niemals die Eingeweihten unterschätzt haben, die Entfaltung des geistigen Lebens durch sinnliche Bilder auszudrükken, daß sie also durchaus der Meinung waren, in der Anschauung der sinnlichen Welt sei etwas vorhanden, oder könne wenigstens etwas gefunden werden, was den Menschen zum Höchsten führt.

[ 4 ] Nun, so wie der Mensch zunächst mit dem gewöhnlichen Bewußtsein diese Sinneswelt wahrnimmt, so kann er an ihr nicht befriedigt sein — schon aus dem Grunde nicht, weil dasjenige, was durch seine Augen, durch seine Ohren und durch seine übrigen Sinne dringt, zwar zusammenhängt mit seinem Ich, mit der ganzen IchEntfaltung, mit dem vollen Ich-Leben, ihm aber doch eigentlich nichts für die innere Sicherheit dieses Ich gibt. Wir wenden unsere Augen nach außen zur Schönheit der Blütenpracht — da ist eine unendliche Mannigfaltigkeit. Wir wenden dann unseren Blick nach innen zu unserem Ich, und zunächst ist es für das gewöhnliche Bewußtsein fast so, als ob uns dieses Ich entschwinden müßte. Wie ein Geistpunkt in unserem Inneren stellt es sich uns dar, der nicht viel anderes sagt als das leere Wort «Ich» allein. Das ist auch kein Wunder: Bedenken Sie nur, damit das Auge sehen kann, muß es sich selbst verleugnen. Gerade die Sinne müssen sich hingeben an die Welt, um die rechten Vermittler des Menschen für die Welt zu sein. Das Auge muß vollständig durchsichtig werden, wenn durch es die Pracht, die Größe und die Schönheit der äußeren Sinneswelt in farbigem Glanze und in farbigem Leuchten erscheinen soll. Und so die anderen Sinne. Wir wissen nichts von unseren Sinnen. Gibt es vielleicht einen Weg, um von diesen Sinnen etwas zu wissen? Dazu muß wiederum in die Welt des Übersinnlichen geschritten werden. Schon um von den Sinnen etwas zu wissen, müssen wir in die Welt des Übersinnlichen schreiten.

[ 4 ] Nun, so wie der Mensch zunächst mit dem gewöhnlichen Bewußtsein diese Sinneswelt wahrnimmt, so kann er an ihr nicht befriedigt sein — schon aus dem Grunde nicht, weil dasjenige, was durch seine Augen, durch seine Ohren und durch seine übrigen Sinne dringt, zwar zusammenhängt mit seinem Ich, mit der ganzen IchEntfaltung, mit dem vollen Ich-Leben, ihm aber doch eigentlich nichts für die innere Sicherheit dieses Ich gibt. Wir wenden unsere Augen nach außen zur Schönheit der Blütenpracht — da ist eine unendliche Mannigfaltigkeit. Wir wenden dann unseren Blick nach innen zu unserem Ich, und zunächst ist es für das gewöhnliche Bewußtsein fast so, als ob uns dieses Ich entschwinden müßte. Wie ein Geistpunkt in unserem Inneren stellt es sich uns dar, der nicht viel anderes sagt als das leere Wort «Ich» allein. Das ist auch kein Wunder: Bedenken Sie nur, damit das Auge sehen kann, muß es sich selbst verleugnen. Gerade die Sinne müssen sich hingeben an die Welt, um die rechten Vermittler des Menschen für die Welt zu sein. Das Auge muß vollständig durchsichtig werden, wenn durch es die Pracht, die Größe und die Schönheit der äußeren Sinneswelt in farbigem Glanze und in farbigem Leuchten erscheinen soll. Und so die anderen Sinne. Wir wissen nichts von unseren Sinnen. Gibt es vielleicht einen Weg, um von diesen Sinnen etwas zu wissen? Dazu muß wiederum in die Welt des Übersinnlichen geschritten werden. Schon um von den Sinnen etwas zu wissen, müssen wir in die Welt des Übersinnlichen schreiten.

[ 5 ] Sie kennen die Schilderungen, die ich gegeben habe von den Wegen in die höheren Welten hinein. Stellen Sie sich einmal lebhaft vor dasıSeelenaugerdasjenige, was imaginative Erkenntnis werden kann. Wir treten gewissermaßen von der sinnlichen Anschauung der äußeren Welt etwas zurück, wenn wir in die imaginative Erkenntnis hineinkommen. Aber das Allerinteressanteste auf diesem Wege ist das Folgende; Ich will es ganz anschaulich schildern.

[ 5 ] Sie kennen die Schilderungen, die ich gegeben habe von den Wegen in die höheren Welten hinein. Stellen Sie sich einmal lebhaft vor dasıSeelenaugerdasjenige, was imaginative Erkenntnis werden kann. Wir treten gewissermaßen von der sinnlichen Anschauung der äußeren Welt etwas zurück, wenn wir in die imaginative Erkenntnis hineinkommen. Aber das Allerinteressanteste auf diesem Wege ist das Folgende; Ich will es ganz anschaulich schildern.

[ 6 ] Wenn Sie sich meditierend — so wie es den Übungen entspricht, die in dem bekannten Buche gegeben sind — der imaginativen Welt nähern, wenn Sie also beginnen, darum zu ringen, Ihren ätherischen Menschen aus Ihrem physischen Menschen herauszugestalten, so daß dieser ätherische Mensch, der erste übersinnliche Mensch in Ihnen zu einer Art von Bewußtsein gelingt; so können Sie ja den Schritt gewissermaßen abfangen, wo Sie zwischen dem gewöhnlichen. sinnlichen Anschauen und dem imaginativen Anschauen sind, wo Sie noch nicht das imaginative Anschauen in seiner Gestaltetheit errungen haben, aber auf dem Wege dazu sind. Nun will ich annehmen, daß ein solcher Mensch, der auf dem Wege von der gewöhnlichen Sinnesanschauung zum imaginativen Anschauen ist, einen Weg macht in ein Hochgebirge, in dem besonders reich das Urgebirgsgestein ausgebildet ist, in dem viel von jenem Gestein ausgebildet ist, das wir quarziges Kieselgestein nennen. Es ist der Mensch ganz bei sonders geeignet, seelische Kräfte zu entfalten in einem Hochgebirge, wo viel quarziges Kieselgestein ist, wenn er auf diesem Wege zur Imagination ist. Daß er gewisse innere seelische Fähigkeiten eben, ich möchte sagen, im ersten Anlauf zur Entwickelung gebracht hat, das kommt daher, daß ihm von allem, was in seiner physischen Erdenumgebung ist, dieses quarzige Kieselgestein im Hochgebirge einen ganz besonderen Eindruck macht. Es ist ja so, daß dieses quarzige Kieselgestein im Hochgebirge zunächst nur sehr mäßig durchsichtig, durchscheinend ist. Aber in dem Augenblicke, wo wir etwas vordringen, wo wir uns eben durchgerungen haben zu dem Gesichtspunkte, den ich charakterisiert habe, da wird das quarzige Kieselgestein ganz durchsichtig. Wir steigen ins Hochgebirge hinauf, und es erscheint uns das quarzige Kieselgestein wie durchsichtiges Glas — aber so, daß wir selbst das Gefühl haben, etwas von uns strömt aus und vereinigt sich mit diesem quarzigen Kieselgestein. Wir werden gerade an der äußersten Oberfläche der Erde durch eine Art selbstverständlicher Hingabe unseres Bewußtseins mit der Oberfläche der Erde eins. Wir verspüren in diesem Augenblicke etwas, wie wenn unser Auge selber Strömungen nach außen senden würde, die hinunterdringen in das quarzige Kieselgestein, und in demselben Augenblicke beginnt in uns eine Art Gefühl aufzuleben, durch das wir uns eins fühlen mit dem ganzen Erdendasein. Aber indem wir in dieser Art aufgehen in das quarzige Kieselgestein, zu gleicher Zeit uns eins fühlend mit dem ganzen Weltenall, mit dem ganzen Kosmos, können wir ein erstes wirkliches Einssein mit dem Kosmos erlangen, das nicht bloß erträumt, nicht bloß in abstrakten Gedanken ergriffen ist. Auf diese Art kann man zu einem innigen Bewußtsein kommen von dem, was ich in solchen Worten aussprechen möchte: Du, Erde, bist nicht allein im Weltenall, du Erde, bist mit mir und allen anderen Wesen, die auf der Erde sind, eins mit dem ganzen Weltenall! — Und durch das, was man durch dieses Einswerden gerade mit dem quarzigen Kieselgestein erlebt, schaut man dann nicht mehr die Erde abgesondert von dem übrigen Weltenall, sondern man schaut die Erde wie eine Äthersphäre, die aus der Weltenäthersphäre heraus gestaltet ist.

[ 6 ] Wenn Sie sich meditierend — so wie es den Übungen entspricht, die in dem bekannten Buche gegeben sind — der imaginativen Welt nähern, wenn Sie also beginnen, darum zu ringen, Ihren ätherischen Menschen aus Ihrem physischen Menschen herauszugestalten, so daß dieser ätherische Mensch, der erste übersinnliche Mensch in Ihnen zu einer Art von Bewußtsein gelingt; so können Sie ja den Schritt gewissermaßen abfangen, wo Sie zwischen dem gewöhnlichen. sinnlichen Anschauen und dem imaginativen Anschauen sind, wo Sie noch nicht das imaginative Anschauen in seiner Gestaltetheit errungen haben, aber auf dem Wege dazu sind. Nun will ich annehmen, daß ein solcher Mensch, der auf dem Wege von der gewöhnlichen Sinnesanschauung zum imaginativen Anschauen ist, einen Weg macht in ein Hochgebirge, in dem besonders reich das Urgebirgsgestein ausgebildet ist, in dem viel von jenem Gestein ausgebildet ist, das wir quarziges Kieselgestein nennen. Es ist der Mensch ganz bei sonders geeignet, seelische Kräfte zu entfalten in einem Hochgebirge, wo viel quarziges Kieselgestein ist, wenn er auf diesem Wege zur Imagination ist. Daß er gewisse innere seelische Fähigkeiten eben, ich möchte sagen, im ersten Anlauf zur Entwickelung gebracht hat, das kommt daher, daß ihm von allem, was in seiner physischen Erdenumgebung ist, dieses quarzige Kieselgestein im Hochgebirge einen ganz besonderen Eindruck macht. Es ist ja so, daß dieses quarzige Kieselgestein im Hochgebirge zunächst nur sehr mäßig durchsichtig, durchscheinend ist. Aber in dem Augenblicke, wo wir etwas vordringen, wo wir uns eben durchgerungen haben zu dem Gesichtspunkte, den ich charakterisiert habe, da wird das quarzige Kieselgestein ganz durchsichtig. Wir steigen ins Hochgebirge hinauf, und es erscheint uns das quarzige Kieselgestein wie durchsichtiges Glas — aber so, daß wir selbst das Gefühl haben, etwas von uns strömt aus und vereinigt sich mit diesem quarzigen Kieselgestein. Wir werden gerade an der äußersten Oberfläche der Erde durch eine Art selbstverständlicher Hingabe unseres Bewußtseins mit der Oberfläche der Erde eins. Wir verspüren in diesem Augenblicke etwas, wie wenn unser Auge selber Strömungen nach außen senden würde, die hinunterdringen in das quarzige Kieselgestein, und in demselben Augenblicke beginnt in uns eine Art Gefühl aufzuleben, durch das wir uns eins fühlen mit dem ganzen Erdendasein. Aber indem wir in dieser Art aufgehen in das quarzige Kieselgestein, zu gleicher Zeit uns eins fühlend mit dem ganzen Weltenall, mit dem ganzen Kosmos, können wir ein erstes wirkliches Einssein mit dem Kosmos erlangen, das nicht bloß erträumt, nicht bloß in abstrakten Gedanken ergriffen ist. Auf diese Art kann man zu einem innigen Bewußtsein kommen von dem, was ich in solchen Worten aussprechen möchte: Du, Erde, bist nicht allein im Weltenall, du Erde, bist mit mir und allen anderen Wesen, die auf der Erde sind, eins mit dem ganzen Weltenall! — Und durch das, was man durch dieses Einswerden gerade mit dem quarzigen Kieselgestein erlebt, schaut man dann nicht mehr die Erde abgesondert von dem übrigen Weltenall, sondern man schaut die Erde wie eine Äthersphäre, die aus der Weltenäthersphäre heraus gestaltet ist.

[ 7 ] Das ist ein erstes Gefühl. Und sehen Sie, manche alten Gesänge, manche alten Mythen mit wunderbaren Einschlüssen über dieses oder jenes tönen aus der alten Literatur der instinktiven Hellseherzeit der Menschheit herüber — die Menschen lesen sie heute, sie reden sich auch wohl ein, daß sie erhabene Gefühle dabei haben, aber das Wahre, was in ihnen steckt, das haben sie doch nicht. Man kann nicht einmal die wahre Empfindung zum Beispiel der Bhagavad Gita oder anderer Partien der indischen oder auch der anderen orientalischen Literatur richtig auf seine Seele wirken lassen, wenn man nicht durch eine Geisteserkenntnis etwas davon erfährt, wie real der Mensch mit der Erde auf eine so geartete Weise, wie ich sie geschildert habe, eins werden kann und dadurch eins werden kann mit dem Kosmos. Denn vieles in den Stimmungen dieser alten Gesänge ist aus einem solchen Einswerden mit dem Kosmos heraus geschrieben, aus einem solchen Einswerden, das wie ein Bewußtseinsgang mit dem Lichte ist, mit jenem Lichte, das den harten Quarz durchdringt — aber dadurch, daß es mit der menschlichen Seele selbst den harten Quarz durchdringt, diesen Quarz zum Weltenauge macht, durch das der Mensch hinausschaut in die Weiten des Weltenalls.

[ 7 ] Das ist ein erstes Gefühl. Und sehen Sie, manche alten Gesänge, manche alten Mythen mit wunderbaren Einschlüssen über dieses oder jenes tönen aus der alten Literatur der instinktiven Hellseherzeit der Menschheit herüber — die Menschen lesen sie heute, sie reden sich auch wohl ein, daß sie erhabene Gefühle dabei haben, aber das Wahre, was in ihnen steckt, das haben sie doch nicht. Man kann nicht einmal die wahre Empfindung zum Beispiel der Bhagavad Gita oder anderer Partien der indischen oder auch der anderen orientalischen Literatur richtig auf seine Seele wirken lassen, wenn man nicht durch eine Geisteserkenntnis etwas davon erfährt, wie real der Mensch mit der Erde auf eine so geartete Weise, wie ich sie geschildert habe, eins werden kann und dadurch eins werden kann mit dem Kosmos. Denn vieles in den Stimmungen dieser alten Gesänge ist aus einem solchen Einswerden mit dem Kosmos heraus geschrieben, aus einem solchen Einswerden, das wie ein Bewußtseinsgang mit dem Lichte ist, mit jenem Lichte, das den harten Quarz durchdringt — aber dadurch, daß es mit der menschlichen Seele selbst den harten Quarz durchdringt, diesen Quarz zum Weltenauge macht, durch das der Mensch hinausschaut in die Weiten des Weltenalls.

[ 8 ] Und so können wir schon sagen: Beginnen wir in der Realität zu schildern die Erkenntnis des übersinnlichen Menschen, dann fühlen wir uns von selber abgedrängt davon, in abstrakten, theoretischen Auseinandersetzungen zu sprechen, dann werden wir ganz von selbst hineingedrängt in ein Sprechen, das mit den Ideen den ganzen Gefühlsgehalt der menschlichen Seele verbindet. Das ist es ja, was uns bei jeder Betrachtung des übersinnlichen Menschen so sehr zu Herzen gehen soll: daß man die Erkenntnis des Übersinnlichen nicht aussprechen kann, ohne den ganzen Menschen mit ihr zu verbinden, ohne Wollen und Fühlen eins zu machen mit den Gedanken und Ideen. Gewiß, das Leben muß ertragen werden; aber wenn manches schwer zu ertragen ist — am schwerstens zu ertragen für den, der die ganze menschliche Seite der übersinnlichen Erkenntnis kennt, ist es, wenn dann gewisse Menschen kommen und diese übersinnliche Erkenntnis in rein theoretische Formeln prägen. Im Grunde genommen wirkt es, wenn man in theoretischer Weise über die übersinnliche Welt spricht, genau so wie der sinnliche Schmerz, wenn man etwa den Finger in eine Flamme hineinsteckt, in bezug auf diesen Finger wirkt. Man muß auch solche Dinge schildern, wenn man den übersinnlichen Menschen schildern will.

[ 8 ] Und so können wir schon sagen: Beginnen wir in der Realität zu schildern die Erkenntnis des übersinnlichen Menschen, dann fühlen wir uns von selber abgedrängt davon, in abstrakten, theoretischen Auseinandersetzungen zu sprechen, dann werden wir ganz von selbst hineingedrängt in ein Sprechen, das mit den Ideen den ganzen Gefühlsgehalt der menschlichen Seele verbindet. Das ist es ja, was uns bei jeder Betrachtung des übersinnlichen Menschen so sehr zu Herzen gehen soll: daß man die Erkenntnis des Übersinnlichen nicht aussprechen kann, ohne den ganzen Menschen mit ihr zu verbinden, ohne Wollen und Fühlen eins zu machen mit den Gedanken und Ideen. Gewiß, das Leben muß ertragen werden; aber wenn manches schwer zu ertragen ist — am schwerstens zu ertragen für den, der die ganze menschliche Seite der übersinnlichen Erkenntnis kennt, ist es, wenn dann gewisse Menschen kommen und diese übersinnliche Erkenntnis in rein theoretische Formeln prägen. Im Grunde genommen wirkt es, wenn man in theoretischer Weise über die übersinnliche Welt spricht, genau so wie der sinnliche Schmerz, wenn man etwa den Finger in eine Flamme hineinsteckt, in bezug auf diesen Finger wirkt. Man muß auch solche Dinge schildern, wenn man den übersinnlichen Menschen schildern will.

[ 9 ] Wenn dann der Mensch etwas weiter kommt in der übersinnlichen Erkenntnis, wenn er das Imaginative sich angeeignet hat und dadurch kennengelernt hat, was übersinnlich im Menschen lebt zwischen der Geburt und dem Tode, dann kann er sich auch dasjenige an übersinnlicher Erkenntnis aneignen, was der Inspiration entspricht und wodurch er hineinschaut in das, was der Mensch war vor der Geburt, vor dem Heruntersteigen ins irdische Dasein, und was er sein wird, nachdem er durch die Pforte des Todes gegangen ist. Er kann hineinschauen in alles dasjenige, was ich Ihnen in diesen Tagen beschrieben habe als den Durchgang durch die verschiedenen Regionen der menschlichen Physiognomie-Gestaltung, der menschlichen Umgestaltung von einem früheren in ein späteres Erdenleben. In all das, was ich Ihnen geschildert habe als den Durchgang durch die verschiedenen Sternenwelten, kann hineingeschaut werden.

[ 9 ] Wenn dann der Mensch etwas weiter kommt in der übersinnlichen Erkenntnis, wenn er das Imaginative sich angeeignet hat und dadurch kennengelernt hat, was übersinnlich im Menschen lebt zwischen der Geburt und dem Tode, dann kann er sich auch dasjenige an übersinnlicher Erkenntnis aneignen, was der Inspiration entspricht und wodurch er hineinschaut in das, was der Mensch war vor der Geburt, vor dem Heruntersteigen ins irdische Dasein, und was er sein wird, nachdem er durch die Pforte des Todes gegangen ist. Er kann hineinschauen in alles dasjenige, was ich Ihnen in diesen Tagen beschrieben habe als den Durchgang durch die verschiedenen Regionen der menschlichen Physiognomie-Gestaltung, der menschlichen Umgestaltung von einem früheren in ein späteres Erdenleben. In all das, was ich Ihnen geschildert habe als den Durchgang durch die verschiedenen Sternenwelten, kann hineingeschaut werden.

[ 10 ] Eine besondere Nuance empfängt aber diese Erkenntnis, durch die wir in unser eigenes Innere so dringen, daß wir uns sagen: Was da geschildert werden kann für den Durchgang durch das Leben zwischen Tod und einer neuen Geburt, das lebt ja auch in uns, wenn wir auf dieser physischen Erde sind. — Ja, es lebt auch im Menschen, wenn wir hier, ich möchte sagen, dem Raume nach als unbedeutendes Menschenkind innerhalb des physischen Leibes, eingeschlossen von unserer Haut, auf der Erde stehen — es lebt in ihm all das Grandiose, das Kosmisch-Majestätische, das man schildern muß, wenn man die eigentliche Wesenheit des Menschen schildert, insofern er den Sternenwelten angehört und noch höheren Welten, den Welten der höheren Hierarchien. Aber wenn wir erkenntnismäßig hineindringen in dasjenige, was da in uns lebt, man kann sagen als irdischer Rest dessen, was unsere eigene Wesenheit war zwischen dem Tode und einer neuen Geburt, in demselben Maße, in dem wir da eindringen, können wir noch etwas anderes mit unserem Erdenplaneten selber machen. Wir können mit ihm das machen, daß wir nun in seine Tiefen eindringen, da, wo die Metalladern sind, wo wir herandringen an die Blei-Erze, die Silber-Erze, die Kupfer-Erze, an alles dasjenige, was in dem Gestein durch das Metallische lebt.

[ 10 ] Eine besondere Nuance empfängt aber diese Erkenntnis, durch die wir in unser eigenes Innere so dringen, daß wir uns sagen: Was da geschildert werden kann für den Durchgang durch das Leben zwischen Tod und einer neuen Geburt, das lebt ja auch in uns, wenn wir auf dieser physischen Erde sind. — Ja, es lebt auch im Menschen, wenn wir hier, ich möchte sagen, dem Raume nach als unbedeutendes Menschenkind innerhalb des physischen Leibes, eingeschlossen von unserer Haut, auf der Erde stehen — es lebt in ihm all das Grandiose, das Kosmisch-Majestätische, das man schildern muß, wenn man die eigentliche Wesenheit des Menschen schildert, insofern er den Sternenwelten angehört und noch höheren Welten, den Welten der höheren Hierarchien. Aber wenn wir erkenntnismäßig hineindringen in dasjenige, was da in uns lebt, man kann sagen als irdischer Rest dessen, was unsere eigene Wesenheit war zwischen dem Tode und einer neuen Geburt, in demselben Maße, in dem wir da eindringen, können wir noch etwas anderes mit unserem Erdenplaneten selber machen. Wir können mit ihm das machen, daß wir nun in seine Tiefen eindringen, da, wo die Metalladern sind, wo wir herandringen an die Blei-Erze, die Silber-Erze, die Kupfer-Erze, an alles dasjenige, was in dem Gestein durch das Metallische lebt.

[ 11 ] Wenn wir dieses Metallische in der Erde mit den gewöhnlichen Sinnen betrachten, so sagt es ja zunächst nichts anderes, als daß es von dieser oder jener Art der Erde spricht. Wenn wir aber in die Erde eindringen mit dem geistig geschärften Blick, der uns das Menschlich-Übersinnliche kündet, dann wird etwas ganz Besonderes aus alledem, was als Metallisches im Innern der Erde ist. Dann beginnt alles Kupferige, alles Silberige, alles Goldige innerhalb der Erde eine mannigfaltige, geheimnisreiche Sprache zu sprechen. Dann tritt uns für die übersinnliche Betrachtung etwas entgegen, was uns als Menschen, der auf der Erde wandelt, so recht verwandt macht mit dem ganzen lebendig-seelischen Wesen der Erde selber. Die Metallerze sagen uns etwas, sie werden für uns zu kosmischen Erinnerungen. Wahrhaftig, es ist so. Denken Sie einmal an sich selber: Wenn Sie der Ruhe der Seele, der innerlich tätigen Ruhe der Seele pflegen, wenn Sie alte Erinnerungen aufsteigen lassen, die Ihnen Mannigfaltiges in die Seele hereintragen, dann fühlen Sie sich wieder beisammen mit manchem Erlebnis, das Sie durchgemacht haben, fühlen sich wieder beisammen mit manchem Menschen, der Ihnen im Laufe Ihres Lebens lieb geworden ist, vielleicht mit manchem Menschen, der längst dahingegangen ist. Sie fühlen sich entrückt dem gegenwärtigen Augenblick, Sie fühlen sich innig verbunden mit Leiden und Freuden früherer Augenblicke, die Sie im Erdenleben durchgemacht haben.

[ 11 ] Wenn wir dieses Metallische in der Erde mit den gewöhnlichen Sinnen betrachten, so sagt es ja zunächst nichts anderes, als daß es von dieser oder jener Art der Erde spricht. Wenn wir aber in die Erde eindringen mit dem geistig geschärften Blick, der uns das Menschlich-Übersinnliche kündet, dann wird etwas ganz Besonderes aus alledem, was als Metallisches im Innern der Erde ist. Dann beginnt alles Kupferige, alles Silberige, alles Goldige innerhalb der Erde eine mannigfaltige, geheimnisreiche Sprache zu sprechen. Dann tritt uns für die übersinnliche Betrachtung etwas entgegen, was uns als Menschen, der auf der Erde wandelt, so recht verwandt macht mit dem ganzen lebendig-seelischen Wesen der Erde selber. Die Metallerze sagen uns etwas, sie werden für uns zu kosmischen Erinnerungen. Wahrhaftig, es ist so. Denken Sie einmal an sich selber: Wenn Sie der Ruhe der Seele, der innerlich tätigen Ruhe der Seele pflegen, wenn Sie alte Erinnerungen aufsteigen lassen, die Ihnen Mannigfaltiges in die Seele hereintragen, dann fühlen Sie sich wieder beisammen mit manchem Erlebnis, das Sie durchgemacht haben, fühlen sich wieder beisammen mit manchem Menschen, der Ihnen im Laufe Ihres Lebens lieb geworden ist, vielleicht mit manchem Menschen, der längst dahingegangen ist. Sie fühlen sich entrückt dem gegenwärtigen Augenblick, Sie fühlen sich innig verbunden mit Leiden und Freuden früherer Augenblicke, die Sie im Erdenleben durchgemacht haben.

[ 12 ] Etwas ganz Ähnliches, nur ins Große umgesetzt, findet statt, wenn Sie, innerlich durchdrungen von Geist-Erkenntnis, von gefühlter Geist-Erkenntnis, sich eins machen mit den Metalladern der Erde. Da geht Ihnen jetzt nicht etwas auf wie beim quarzigen Kieselgestein, das Sie wie schauend hineinversetzt in die Weltenweiten, sondern da werden Sie gewissermaßen eins mit dem Erdenkörper. Sie sagen sich, indem Sie die Metalladern in ihrer wunderbaren Sprache innerlich vernehmen: Jetzt bin ich eins mit dem innersten Seelenund Herzensschlage der Erde selber, jetzt vernehme ich Erinnerungen, die nicht die meinen sind; in mich herein tönen die Erinnerungen, die die Erde selber hat aus früheren Erdenzeiten, da sie selber noch nicht unsere Erde war, da sie noch nicht die heutige Tier- und Pflanzenwelt, namentlich nicht die heutige Mineralwelt auf sich und in ihrem Schoße hatte. Ich erinnere mich mit der Erde an jene alten Erdenzeiten, in denen die Erde eins war mit den übrigen Planeten unseres Planetensystems, ich erinnere mich an jene Zeiten, in denen man nicht sprechen konnte von der abgesonderten Erde, weil sie nicht in sich so verdichtet war wie heute. Ich erinnere mich an die Zeiten, wo das ganze Planetensystem ein beseelter, lebendiger Organismus war, und die Menschen noch in ganz anderer Form in diesem lebendigen Organismus drinnen lebten. — So führt uns das Metallische der Erde zu den Erinnerungen der Erde selber.

[ 12 ] Etwas ganz Ähnliches, nur ins Große umgesetzt, findet statt, wenn Sie, innerlich durchdrungen von Geist-Erkenntnis, von gefühlter Geist-Erkenntnis, sich eins machen mit den Metalladern der Erde. Da geht Ihnen jetzt nicht etwas auf wie beim quarzigen Kieselgestein, das Sie wie schauend hineinversetzt in die Weltenweiten, sondern da werden Sie gewissermaßen eins mit dem Erdenkörper. Sie sagen sich, indem Sie die Metalladern in ihrer wunderbaren Sprache innerlich vernehmen: Jetzt bin ich eins mit dem innersten Seelenund Herzensschlage der Erde selber, jetzt vernehme ich Erinnerungen, die nicht die meinen sind; in mich herein tönen die Erinnerungen, die die Erde selber hat aus früheren Erdenzeiten, da sie selber noch nicht unsere Erde war, da sie noch nicht die heutige Tier- und Pflanzenwelt, namentlich nicht die heutige Mineralwelt auf sich und in ihrem Schoße hatte. Ich erinnere mich mit der Erde an jene alten Erdenzeiten, in denen die Erde eins war mit den übrigen Planeten unseres Planetensystems, ich erinnere mich an jene Zeiten, in denen man nicht sprechen konnte von der abgesonderten Erde, weil sie nicht in sich so verdichtet war wie heute. Ich erinnere mich an die Zeiten, wo das ganze Planetensystem ein beseelter, lebendiger Organismus war, und die Menschen noch in ganz anderer Form in diesem lebendigen Organismus drinnen lebten. — So führt uns das Metallische der Erde zu den Erinnerungen der Erde selber.

[ 13 ] Dann aber, wenn wir dieses innere Erlebnis haben, dann werden wir uns recht klar darüber, warum wir eigentlich von den göttlich-geistigen Wesenheiten der Weltenordnung auf die Erde heruntergeschickt worden sind. Wir fühlen, indem wir also in den Erinnerungen der Erde selber leben, jetzt erst in rechtem Maße unser eigenes Denken. Wir fühlen unser Denken, weil wir ja die Erinnerungen der Erde ergriffen haben, mit der Erde selber verbunden. Und in diesem Augenblick, wo wir die Erinnerungen der Erde zu unseren eigenen machen, haben wir um uns herum die Wesenheiten der zweiten Hierarchie, die Kyriotetes, Exusiai, Dynameis. Das ist der Weg, um im Erdenleben selber um sich zu haben diejenigen Wesenheiten, die man wiederum um sich hat, wenn man zwischen dem Tode und einer neuen Geburt wieder in derjenigen Zeit lebt, die ich Ihnen ja beschrieben habe. Und man gelangt zu der Überzeugung, mit diesen Wesenheiten der zweiten Hierarchie kommt man in Berührung, wenn man eingekörperter Mensch ist zwischen der Geburt und dem Tode. Aber diese Wesenheiten haben nicht nur die Aufgabe, mit uns zu arbeiten an der Umgestaltung des Menschen zwischen dem Tode und einer neuen Geburt, sondern sie haben auch eine Aufgabe bei der gesamten Gestaltung des Kosmos. Wir schauen da, wie diesen Wesenheiten der zweiten Hierarchie aufgetragen ist von der höheren geistigen Weltenordnung, alles das in der Erde zu bewirken, was durch die Impulse der Metalladern kommt.

[ 13 ] Dann aber, wenn wir dieses innere Erlebnis haben, dann werden wir uns recht klar darüber, warum wir eigentlich von den göttlich-geistigen Wesenheiten der Weltenordnung auf die Erde heruntergeschickt worden sind. Wir fühlen, indem wir also in den Erinnerungen der Erde selber leben, jetzt erst in rechtem Maße unser eigenes Denken. Wir fühlen unser Denken, weil wir ja die Erinnerungen der Erde ergriffen haben, mit der Erde selber verbunden. Und in diesem Augenblick, wo wir die Erinnerungen der Erde zu unseren eigenen machen, haben wir um uns herum die Wesenheiten der zweiten Hierarchie, die Kyriotetes, Exusiai, Dynameis. Das ist der Weg, um im Erdenleben selber um sich zu haben diejenigen Wesenheiten, die man wiederum um sich hat, wenn man zwischen dem Tode und einer neuen Geburt wieder in derjenigen Zeit lebt, die ich Ihnen ja beschrieben habe. Und man gelangt zu der Überzeugung, mit diesen Wesenheiten der zweiten Hierarchie kommt man in Berührung, wenn man eingekörperter Mensch ist zwischen der Geburt und dem Tode. Aber diese Wesenheiten haben nicht nur die Aufgabe, mit uns zu arbeiten an der Umgestaltung des Menschen zwischen dem Tode und einer neuen Geburt, sondern sie haben auch eine Aufgabe bei der gesamten Gestaltung des Kosmos. Wir schauen da, wie diesen Wesenheiten der zweiten Hierarchie aufgetragen ist von der höheren geistigen Weltenordnung, alles das in der Erde zu bewirken, was durch die Impulse der Metalladern kommt.

[ 14 ] Und jetzt können wir wiederum zurückblicken. Wir werden die Tatsache, die ich jetzt erwähnen will, bei unserem Aufsteigen in das quarzige Kieselgestein nicht sogleich begriffen haben, denn das spricht noch nicht so deutlich. Deutlich spricht eben erst jenes wunderbare Vernehmen der Erdenerinnerungen aus den Metalladern. Aber jetzt können wir wiederum zurückgehen und können etwas verstehen, was wir anfangs vielleicht nicht verstanden haben. Jetzt werden wir gewahr, daß bei diesem Aufgehen in das ganze Weltenall durch die Lichtdurchdringung des quarzigen Kieselgesteins um uns herum sind die Wesenheiten der dritten Hierarchie, die Angeloi, Archangeloi und Archai. Und wir lernen etwas ganz Besonderes, wir lernen, daß es ja eigentlich nicht wahr ist, was der gewöhnliche Sinnesanblick sagt, wenn wir ins Hochgebirge gehen, daß es nicht wahr ist, was der gewöhnliche Sinnesanblick sagt, wenn wir in die Tiefen der Erde zu den Metalladern hinuntersteigen. Wir lernen das Wunderbare kennen, wenn wir hinaufsteigen ins Hochgebirge, in die Regionen des quarzigen Kieselgesteines, daß da die Felsenspitzen umschlungen und umwoben sind von den Wesenheiten der dritten Hierarchie, den Angeloi, Archangeloi und Archai. Und wenn wir hinuntersteigen zu den Metalladern der Erde, dann finden wir, daß diese Metalladern der Erde durchzogen werden auf ihren Wegen, auf ihren Bahnen von den Wesenheiten der zweiten Hierarchie. Und wir sagen uns: Wir sind ja eigentlich auch während unseres Erdendaseins in der Gesellschaft derjenigen Wesenheiten, die mit unserer eigenen inneren Natur zusammenhängen, wenn wir zwischen dem Tode und einer neuen Geburt sind.

[ 14 ] Und jetzt können wir wiederum zurückblicken. Wir werden die Tatsache, die ich jetzt erwähnen will, bei unserem Aufsteigen in das quarzige Kieselgestein nicht sogleich begriffen haben, denn das spricht noch nicht so deutlich. Deutlich spricht eben erst jenes wunderbare Vernehmen der Erdenerinnerungen aus den Metalladern. Aber jetzt können wir wiederum zurückgehen und können etwas verstehen, was wir anfangs vielleicht nicht verstanden haben. Jetzt werden wir gewahr, daß bei diesem Aufgehen in das ganze Weltenall durch die Lichtdurchdringung des quarzigen Kieselgesteins um uns herum sind die Wesenheiten der dritten Hierarchie, die Angeloi, Archangeloi und Archai. Und wir lernen etwas ganz Besonderes, wir lernen, daß es ja eigentlich nicht wahr ist, was der gewöhnliche Sinnesanblick sagt, wenn wir ins Hochgebirge gehen, daß es nicht wahr ist, was der gewöhnliche Sinnesanblick sagt, wenn wir in die Tiefen der Erde zu den Metalladern hinuntersteigen. Wir lernen das Wunderbare kennen, wenn wir hinaufsteigen ins Hochgebirge, in die Regionen des quarzigen Kieselgesteines, daß da die Felsenspitzen umschlungen und umwoben sind von den Wesenheiten der dritten Hierarchie, den Angeloi, Archangeloi und Archai. Und wenn wir hinuntersteigen zu den Metalladern der Erde, dann finden wir, daß diese Metalladern der Erde durchzogen werden auf ihren Wegen, auf ihren Bahnen von den Wesenheiten der zweiten Hierarchie. Und wir sagen uns: Wir sind ja eigentlich auch während unseres Erdendaseins in der Gesellschaft derjenigen Wesenheiten, die mit unserer eigenen inneren Natur zusammenhängen, wenn wir zwischen dem Tode und einer neuen Geburt sind.

[ 15 ] Treten wir durch die Pforte des Todes, so gelangen wir nach einer gewissen Zeit bewußt in die Region der Angeloi, Archangeloi und Archai. Da haben wir uns auch im entkörperten Zustande einen Bewußtseinszustand angeeignet, durch den diese Wesenheiten der dritten Hierarchie so um uns herum sind, wie auf der Erde um uns herum sind die Wesenheiten der drei oder vier Naturreiche. Aber wenn wir da im höheren Bewußtsein ansichtig werden der Angeloi, Archangeloi und Archai, dann ist dasjenige, was die Sinne sehen können, vor uns verschwunden, denn unsere Sinne sind mit unserem Körper den Elementen der Erde übergeben. Wir können von dem, was die Sinne sehen können, nichts sehen, nichts schauen in dem Zustande zwischen Tod und neuer Geburt. Aber dann «erzählen» uns — ich darf mich dieses Ausdrucks bedienen, denn er trifft ganz die Wirklichkeit — ‚ dann erzählen uns die Angeloi, Archangeloi, Archai davon, was sie unten auf der Erde tun. Dann erzählen sie uns, wie sie nicht nur beschäftigt sind in demjenigen Leben, in dem sie jetzt mit uns zusammen sind, sondern dann raunen sie unserer Seele zu: Wir sind auch beteiligt am Schaffen des Kosmos, wir sind die schaffenden Wesen des Kosmos und schauen unten im Erdendasein dasjenige an, was an Erdengestalten das quarzige Kieselgestein und seine Verwandten machen, da siehst du unsere Taten. — Und da begreift der Mensch, gerade wenn er zwischen Tod und neuer Geburt unter den Angeloi, Archangeloi und Archai ist, daß er wieder hinunter muß auf die Erde. Denn er lernt diese Wesenheiten der dritten Hierarchie kennen zwischen dem Tode und einer neuen Geburt, er erfährt aber auch, wie diese Wesenheiten in einer wunderbaren Weise von ihren Taten auf der Erde sprechen. Und er lernt wissen, daß er diese Taten nur schauen kann, wenn er auf die Erde hinuntersteigt, sich mit einem physischen Menschenleibe umhüllt und dadurch der sinnlichen Wahrnehmung teilhaftig wird. Ja, die tiefsten Geheimnisse der sinnlichen Wahrnehmung, nicht nur der Wahrnehmungen des Hochgebirges, sondern aller sinnlichen Wahrnehmungen, enthüllen uns in wunderbaren Gesprächen die Wesenheiten, mit denen wir zusammen sind zwischen Tod und neuer Geburt. Und so schön, so großartig sind die Schönheiten der sinnlichen Natur — das gewöhnliche Bewußtsein nimmt es nur nicht wahr —, daß dasjenige, was in der menschlichen Seele aufsteigen kann an Erdenerinnerungen, wenn sie durch die Pforte des Todes gegangen ist, erst die richtige Beleuchtung erlangt, wenn der Mensch nun dasjenige, was seine Augen schauen, was seine Ohren hören, und was seine übrigen Sinne auf der Erde wahrnehmen durften, beschrieben findet von den Engeln, den Erzengeln und den Urkräften.

[ 15 ] Treten wir durch die Pforte des Todes, so gelangen wir nach einer gewissen Zeit bewußt in die Region der Angeloi, Archangeloi und Archai. Da haben wir uns auch im entkörperten Zustande einen Bewußtseinszustand angeeignet, durch den diese Wesenheiten der dritten Hierarchie so um uns herum sind, wie auf der Erde um uns herum sind die Wesenheiten der drei oder vier Naturreiche. Aber wenn wir da im höheren Bewußtsein ansichtig werden der Angeloi, Archangeloi und Archai, dann ist dasjenige, was die Sinne sehen können, vor uns verschwunden, denn unsere Sinne sind mit unserem Körper den Elementen der Erde übergeben. Wir können von dem, was die Sinne sehen können, nichts sehen, nichts schauen in dem Zustande zwischen Tod und neuer Geburt. Aber dann «erzählen» uns — ich darf mich dieses Ausdrucks bedienen, denn er trifft ganz die Wirklichkeit — ‚ dann erzählen uns die Angeloi, Archangeloi, Archai davon, was sie unten auf der Erde tun. Dann erzählen sie uns, wie sie nicht nur beschäftigt sind in demjenigen Leben, in dem sie jetzt mit uns zusammen sind, sondern dann raunen sie unserer Seele zu: Wir sind auch beteiligt am Schaffen des Kosmos, wir sind die schaffenden Wesen des Kosmos und schauen unten im Erdendasein dasjenige an, was an Erdengestalten das quarzige Kieselgestein und seine Verwandten machen, da siehst du unsere Taten. — Und da begreift der Mensch, gerade wenn er zwischen Tod und neuer Geburt unter den Angeloi, Archangeloi und Archai ist, daß er wieder hinunter muß auf die Erde. Denn er lernt diese Wesenheiten der dritten Hierarchie kennen zwischen dem Tode und einer neuen Geburt, er erfährt aber auch, wie diese Wesenheiten in einer wunderbaren Weise von ihren Taten auf der Erde sprechen. Und er lernt wissen, daß er diese Taten nur schauen kann, wenn er auf die Erde hinuntersteigt, sich mit einem physischen Menschenleibe umhüllt und dadurch der sinnlichen Wahrnehmung teilhaftig wird. Ja, die tiefsten Geheimnisse der sinnlichen Wahrnehmung, nicht nur der Wahrnehmungen des Hochgebirges, sondern aller sinnlichen Wahrnehmungen, enthüllen uns in wunderbaren Gesprächen die Wesenheiten, mit denen wir zusammen sind zwischen Tod und neuer Geburt. Und so schön, so großartig sind die Schönheiten der sinnlichen Natur — das gewöhnliche Bewußtsein nimmt es nur nicht wahr —, daß dasjenige, was in der menschlichen Seele aufsteigen kann an Erdenerinnerungen, wenn sie durch die Pforte des Todes gegangen ist, erst die richtige Beleuchtung erlangt, wenn der Mensch nun dasjenige, was seine Augen schauen, was seine Ohren hören, und was seine übrigen Sinne auf der Erde wahrnehmen durften, beschrieben findet von den Engeln, den Erzengeln und den Urkräften.

[ 16 ] So ist der Zusammenhang des Physischen mit dem Überphysischen. Und so ist der Zusammenhang des menschlichen physischen Lebens mit seinem überphysischen Leben. Die Welt ist eben voller Großartigkeit, und was wir hier in dem Leben, im physisch-sinnlichen Leben als physischer Mensch schauen, das darf uns freuen, das darf uns erheben. Seine eigentlichen Geheimnisse lernen wir kennen, wenn wir durch die Pforte des Todes gegangen sind. Und je mehr wir uns freuen gelernt haben an der physisch-sinnlichen Welt, je gründlicher wir auf alles eingegangen sind, was uns an Freuden die physisch-sinnliche Welt geben kann, desto größeres Verständnis bringen wir der Engelwelt entgegen, die uns erzählen will von dem, was wir auf der Erde noch nicht verstehen, was wir erst verstehen lernen, wenn wir hinüberkommen in diese überphysische Welt.

[ 16 ] So ist der Zusammenhang des Physischen mit dem Überphysischen. Und so ist der Zusammenhang des menschlichen physischen Lebens mit seinem überphysischen Leben. Die Welt ist eben voller Großartigkeit, und was wir hier in dem Leben, im physisch-sinnlichen Leben als physischer Mensch schauen, das darf uns freuen, das darf uns erheben. Seine eigentlichen Geheimnisse lernen wir kennen, wenn wir durch die Pforte des Todes gegangen sind. Und je mehr wir uns freuen gelernt haben an der physisch-sinnlichen Welt, je gründlicher wir auf alles eingegangen sind, was uns an Freuden die physisch-sinnliche Welt geben kann, desto größeres Verständnis bringen wir der Engelwelt entgegen, die uns erzählen will von dem, was wir auf der Erde noch nicht verstehen, was wir erst verstehen lernen, wenn wir hinüberkommen in diese überphysische Welt.

[ 17 ] Und ein Ähnliches ist es mit der zweiten Hierarchie, mit den Exusiai-, Kyriotetes- und Dynameis-Wesenheiten, innerhalb derer wir ja auch in einer gewissen Zeit zwischen dem Tode und einer neuen Geburt sind, zu denen wir ein besonderes Verhältnis gewinnen, wenn wir durch Hinleuchten auf die Metalladern der Erde zu den Erderinnerungen selber kommen. Aber hier ist es wieder so, daß, wenn wir hier auf der Erde überhaupt das Metallische erleben, wir dasjenige, was wir am Metallischen erleben, im Grunde genommen erst recht verstehen lernen, wenn wir hinüberkommen in die Region der zweiten Hierarchie.

[ 17 ] Und ein Ähnliches ist es mit der zweiten Hierarchie, mit den Exusiai-, Kyriotetes- und Dynameis-Wesenheiten, innerhalb derer wir ja auch in einer gewissen Zeit zwischen dem Tode und einer neuen Geburt sind, zu denen wir ein besonderes Verhältnis gewinnen, wenn wir durch Hinleuchten auf die Metalladern der Erde zu den Erderinnerungen selber kommen. Aber hier ist es wieder so, daß, wenn wir hier auf der Erde überhaupt das Metallische erleben, wir dasjenige, was wir am Metallischen erleben, im Grunde genommen erst recht verstehen lernen, wenn wir hinüberkommen in die Region der zweiten Hierarchie.

[ 18 ] sehen Sie, es gehört zu dem Schönsten, was man erleben kann — und ich darf wohl hoffen, daß gerade die anthroposophische Bewegung die Schönheiten auch dieses Feldes der Erkenntnis noch besonders herausbringen wird —, es gehört zu dem Schönsten, was man erleben kann, wenn man die verschiedenen Verhältnisse der Metalle zur menschlichen Gesundheit zu prüfen vermag. Jedes Metall hat eine gewisse Beziehung zur menschlichen Gesundheit, und ebenso jede Metallverbindung. Wenn der Mensch durchgeht durch das gesunde und kranke Leben, dann geht er fortwährend Verhältnisse ein zu demjenigen, was eigentlich der Erde ihre Erinnerungen gibt, zu den Metallen und ihren Verbindungen. Und man müßte es schon dahin bringen, daß man nicht nur in abstrakt-theoretischer Weise von den Heilwirkungen des Bleies und der Bleiverbindungen, des Kupfers und der Kupferverbindungen und anderer Metalle spricht, denn das sind ja die wichtigsten Heilmittel, wenn man sie nur in der richtigen Weise zu bearbeiten versteht —, man müßte nicht nur in theoretisch-abstrakter Weise von diesen wunderbaren Beziehungen der Metallwelt zum Menschen sprechen, über die noch ein besonders scheuer Hauch ausgegossen wird, wenn wir die Metalladern im Schoße der Erde verfolgen, sondern man müßte auch ein vertieftes Gefühl, eine vertiefte Empfindung gewinnen für dieses wunderbare Verhältnis des Metallischen zum Menschen, das sich erst enthüllt, wenn man es vom Gesichtspunkte des gesunden und kranken Menschen aus betrachtet.

[ 18 ] sehen Sie, es gehört zu dem Schönsten, was man erleben kann — und ich darf wohl hoffen, daß gerade die anthroposophische Bewegung die Schönheiten auch dieses Feldes der Erkenntnis noch besonders herausbringen wird —, es gehört zu dem Schönsten, was man erleben kann, wenn man die verschiedenen Verhältnisse der Metalle zur menschlichen Gesundheit zu prüfen vermag. Jedes Metall hat eine gewisse Beziehung zur menschlichen Gesundheit, und ebenso jede Metallverbindung. Wenn der Mensch durchgeht durch das gesunde und kranke Leben, dann geht er fortwährend Verhältnisse ein zu demjenigen, was eigentlich der Erde ihre Erinnerungen gibt, zu den Metallen und ihren Verbindungen. Und man müßte es schon dahin bringen, daß man nicht nur in abstrakt-theoretischer Weise von den Heilwirkungen des Bleies und der Bleiverbindungen, des Kupfers und der Kupferverbindungen und anderer Metalle spricht, denn das sind ja die wichtigsten Heilmittel, wenn man sie nur in der richtigen Weise zu bearbeiten versteht —, man müßte nicht nur in theoretisch-abstrakter Weise von diesen wunderbaren Beziehungen der Metallwelt zum Menschen sprechen, über die noch ein besonders scheuer Hauch ausgegossen wird, wenn wir die Metalladern im Schoße der Erde verfolgen, sondern man müßte auch ein vertieftes Gefühl, eine vertiefte Empfindung gewinnen für dieses wunderbare Verhältnis des Metallischen zum Menschen, das sich erst enthüllt, wenn man es vom Gesichtspunkte des gesunden und kranken Menschen aus betrachtet.

[ 19 ] Ich sagte, es steht zu hoffen, daß gerade durch die anthroposophische Bewegung in bezug auf diese Erkenntnisse manches unter Menschenherzen verbreitet werden könnte, denn es ist wichtig. In verflossenen Zeiten war es nicht so wichtig, weil die Menschen ein instinktives Gefühl von alledem hatten, weil sie wußten, mit dem oder jenem im menschlichen Kopfe hängt der Blei-Prozeß, mit dem oder jenem hängt der Silber-Prozeß zusammen. Davon redeten viel die Menschen alter Zeiten. Die Menschen neuerer Zeiten lesen das, aber sie verstehen davon kein Sterbenswörtchen; denn wir reden von alledem heute im Sinne unserer landläufigen Wissenschaft wie von lauter wesenlosen, ausgeblasenen Abstraktionen. Wenn es aber durch anthroposophische Erkenntnis dazu gebracht wird, daß der Mensch wiederum all jene Gemütsvertiefung erringt, die man erhalten kann, wenn man von dieser wunderbaren Beziehung des Metallischen in der Erdenwelt zur menschlichen Krankheit und Gesundheit spricht, dann wird der Mensch durch die Pforte des Todes etwas hinauftragen in die geistige Welt, was ihm dienen wird, die Sprache der zweiten Hierarchie in ganz besonderer Weise zu verstehen. Dann werden dem Menschen die größten Geheimnisse der Welt sich gerade dadurch enthüllen können, daß er für sie durch eine solche Vorbereitung auf der Erde das nötige Verständnis mitbringt. Denn das ist schon so: Man lernt das, was man lernen soll durch anthroposophische Geist-Erkenntnis nicht bloß, um die menschliche Neugier zu befriedigen, sondern damit es Früchte trägt, wenn man durch die Pforte des Todes gegangen ist, da man ja gerade durch das, was durch Geisteswissenschaft an einen herangetragen wird, erst in das richtige Verhältnis zu denjenigen Wesenheiten zwischen Tod und neuer Geburt gelangt, mit denen man dann vermöge seiner ganzen Menschenwesenheit in Verbindung sein muß, weil sie unsere notwendige Weltumgebung dann sind.

[ 19 ] Ich sagte, es steht zu hoffen, daß gerade durch die anthroposophische Bewegung in bezug auf diese Erkenntnisse manches unter Menschenherzen verbreitet werden könnte, denn es ist wichtig. In verflossenen Zeiten war es nicht so wichtig, weil die Menschen ein instinktives Gefühl von alledem hatten, weil sie wußten, mit dem oder jenem im menschlichen Kopfe hängt der Blei-Prozeß, mit dem oder jenem hängt der Silber-Prozeß zusammen. Davon redeten viel die Menschen alter Zeiten. Die Menschen neuerer Zeiten lesen das, aber sie verstehen davon kein Sterbenswörtchen; denn wir reden von alledem heute im Sinne unserer landläufigen Wissenschaft wie von lauter wesenlosen, ausgeblasenen Abstraktionen. Wenn es aber durch anthroposophische Erkenntnis dazu gebracht wird, daß der Mensch wiederum all jene Gemütsvertiefung erringt, die man erhalten kann, wenn man von dieser wunderbaren Beziehung des Metallischen in der Erdenwelt zur menschlichen Krankheit und Gesundheit spricht, dann wird der Mensch durch die Pforte des Todes etwas hinauftragen in die geistige Welt, was ihm dienen wird, die Sprache der zweiten Hierarchie in ganz besonderer Weise zu verstehen. Dann werden dem Menschen die größten Geheimnisse der Welt sich gerade dadurch enthüllen können, daß er für sie durch eine solche Vorbereitung auf der Erde das nötige Verständnis mitbringt. Denn das ist schon so: Man lernt das, was man lernen soll durch anthroposophische Geist-Erkenntnis nicht bloß, um die menschliche Neugier zu befriedigen, sondern damit es Früchte trägt, wenn man durch die Pforte des Todes gegangen ist, da man ja gerade durch das, was durch Geisteswissenschaft an einen herangetragen wird, erst in das richtige Verhältnis zu denjenigen Wesenheiten zwischen Tod und neuer Geburt gelangt, mit denen man dann vermöge seiner ganzen Menschenwesenheit in Verbindung sein muß, weil sie unsere notwendige Weltumgebung dann sind.

[ 20 ] So können wir konkret schildern, wie wir ein Verhältnis gewinnen zu diesen Wesenheiten der höheren Hierarchien zwischen dem Tode und einer neuen Geburt. Aber damit ist noch etwas anderes verbunden, wenn wir durch diese Regionen durchgehen, für deren Verständnis das Angedeutete gut vorbereitet, dann erfahren wir noch etwas anderes. Wenn wir dieses Verhältnis des Metallischen zum gesunden und kranken Menschen erfassen können, dann enthüllen sich uns Naturgeheimnisse — aber in diesen Naturgeheimnissen lebt noch etwas anderes. Wir hören zunächst durch die Wesenheiten der zweiten Hierarchie sprechen über die Natur dieses oder jenes Metallischen, über die Natur des Goldes, des Silbers, des Bleies, des Kupfers und so weiter. Aber es ist uns jetzt gegenüber der großen geistigen Welt so, wie uns hier ist, wenn wir eben anfangen lesen zu lernen, und uns dabei aufgeht, wie wir durch das Lesenlernen uns die Fähigkeit erwerben, in manche Geheimnisse der Welt einzudringen, die eben nur dadurch an uns herankommen können, daß wir lesen lernen. Nun, das sind auf der Erde nicht besondere Vorgänge — ich gebrauche das auch nur als einen Vergleich —, denn die Sprache, die wir da kennenlernen, durch die wir die Wesenheiten der zweiten Hierarchie in einer bestimmten Region des Durchganges zwischen Tod und neuer Geburt verstehen lernen, diese Sprache über die Metalle und ihr Verhältnis zum gesunden und kranken Menschen wird dann erst das Rechte, wenn wir sie gewissermaßen im Geist-Kosmos von der Prosa zur kosmischen Poesie erheben können, oder wenn wir uns, besser gesagt, zur kosmischen Poesie erheben können. Zunächst hören wir so zu, wie einer, der in bezug auf Poesie ein Botokude ist, dem Rezitieren eines Gedichtes zuhört. Wie wir aber, wenn wir nicht Botokuden sind, in bezug auf das Poetische verstehen lernen, was im Schwunge der Verse, was in der rhythmischen Gestaltung, in der ganzen künstlerischen Formung liegt, wie wir da aufrücken zum Verständnis des eigentlichen Künstlerisch-Poetischen, so rücken wir, wenn wir eben aus dem Prosaisch-Nüchternen zum Poetischen der jenseitigen Welt aufsteigen, von der Sprache der zweiten Hierarchie, die über die Beziehungen der Metalle zum gesunden und kranken Menschen handelt, auf zum Verständnis der Geheimnisse des moralischen Daseins im Weltenall, jenes moralischen Daseins, das umfaßt Menschenseelen, aber auch Götterseelen aller Hierarchien. Und die Geheimnisse des Seelischen gehen uns gerade in dieser Region ganz besonders auf.

[ 20 ] So können wir konkret schildern, wie wir ein Verhältnis gewinnen zu diesen Wesenheiten der höheren Hierarchien zwischen dem Tode und einer neuen Geburt. Aber damit ist noch etwas anderes verbunden, wenn wir durch diese Regionen durchgehen, für deren Verständnis das Angedeutete gut vorbereitet, dann erfahren wir noch etwas anderes. Wenn wir dieses Verhältnis des Metallischen zum gesunden und kranken Menschen erfassen können, dann enthüllen sich uns Naturgeheimnisse — aber in diesen Naturgeheimnissen lebt noch etwas anderes. Wir hören zunächst durch die Wesenheiten der zweiten Hierarchie sprechen über die Natur dieses oder jenes Metallischen, über die Natur des Goldes, des Silbers, des Bleies, des Kupfers und so weiter. Aber es ist uns jetzt gegenüber der großen geistigen Welt so, wie uns hier ist, wenn wir eben anfangen lesen zu lernen, und uns dabei aufgeht, wie wir durch das Lesenlernen uns die Fähigkeit erwerben, in manche Geheimnisse der Welt einzudringen, die eben nur dadurch an uns herankommen können, daß wir lesen lernen. Nun, das sind auf der Erde nicht besondere Vorgänge — ich gebrauche das auch nur als einen Vergleich —, denn die Sprache, die wir da kennenlernen, durch die wir die Wesenheiten der zweiten Hierarchie in einer bestimmten Region des Durchganges zwischen Tod und neuer Geburt verstehen lernen, diese Sprache über die Metalle und ihr Verhältnis zum gesunden und kranken Menschen wird dann erst das Rechte, wenn wir sie gewissermaßen im Geist-Kosmos von der Prosa zur kosmischen Poesie erheben können, oder wenn wir uns, besser gesagt, zur kosmischen Poesie erheben können. Zunächst hören wir so zu, wie einer, der in bezug auf Poesie ein Botokude ist, dem Rezitieren eines Gedichtes zuhört. Wie wir aber, wenn wir nicht Botokuden sind, in bezug auf das Poetische verstehen lernen, was im Schwunge der Verse, was in der rhythmischen Gestaltung, in der ganzen künstlerischen Formung liegt, wie wir da aufrücken zum Verständnis des eigentlichen Künstlerisch-Poetischen, so rücken wir, wenn wir eben aus dem Prosaisch-Nüchternen zum Poetischen der jenseitigen Welt aufsteigen, von der Sprache der zweiten Hierarchie, die über die Beziehungen der Metalle zum gesunden und kranken Menschen handelt, auf zum Verständnis der Geheimnisse des moralischen Daseins im Weltenall, jenes moralischen Daseins, das umfaßt Menschenseelen, aber auch Götterseelen aller Hierarchien. Und die Geheimnisse des Seelischen gehen uns gerade in dieser Region ganz besonders auf.

[ 21 ] Und dann können wir noch einen Schritt weiter gehen. Das, was ich Ihnen erzählt habe, das können wir erfahren, wenn wir ins Gebirge gehen und dann hinuntersteigen in den Schoß der Erde, wo alles ruhig bleibt zunächst, wenn wir die ruhigen Metalladern betrachten, das ruhende Gestein am Felsengrat. Wenn wir aber nun weitergehen, wenn wir versuchen, nun nicht mit dem nüchternen Blicke des Nützlichkeitsmenschen allein die Dinge zu betrachten — es soll dieser nüchterne Blick des Nützlichkeitsmenschen nicht unterschätzt werden, denn wir müssen auf dem Boden der Erde mit beiden Füßen gerade dann ruhen, wenn wir in die geistige Welt als seelisch-geistig und physisch gesunder Mensch eindringen wollen — wenn wir aber nicht bei dem stehen bleiben, was sich uns so enthüllt, und wenn wir in der hochgradig heißen Flamme das Metall schmelzen sehen, wie es aus dem festen in den flüssigen Zustand übergeht — bei diesen Dingen enthüllt sich gar manches —, wenn wir durch Fabriken gehen, wo beim Hochofenprozeß das Eisen im flüssigen Zustande leuchtend dahinfließt, wenn wir besonders an jenen Prozessen teilnehmen, wo Metallerze, Antimonerze vom Festen in flüssige und allmählich in andere Zustände übergeführt werden, wenn wir dieses Schicksal des Metallischen im Feuer auf uns wirken lassen, dann drängt sich in unsere in uns selbst aufgelebte geistige Erkenntnis noch etwas ganz anderes herein — dann gewinnen wir einen ungeheuer tiefen Eindruck von den Geheimnissen unseres eigenen Daseins.

[ 21 ] Und dann können wir noch einen Schritt weiter gehen. Das, was ich Ihnen erzählt habe, das können wir erfahren, wenn wir ins Gebirge gehen und dann hinuntersteigen in den Schoß der Erde, wo alles ruhig bleibt zunächst, wenn wir die ruhigen Metalladern betrachten, das ruhende Gestein am Felsengrat. Wenn wir aber nun weitergehen, wenn wir versuchen, nun nicht mit dem nüchternen Blicke des Nützlichkeitsmenschen allein die Dinge zu betrachten — es soll dieser nüchterne Blick des Nützlichkeitsmenschen nicht unterschätzt werden, denn wir müssen auf dem Boden der Erde mit beiden Füßen gerade dann ruhen, wenn wir in die geistige Welt als seelisch-geistig und physisch gesunder Mensch eindringen wollen — wenn wir aber nicht bei dem stehen bleiben, was sich uns so enthüllt, und wenn wir in der hochgradig heißen Flamme das Metall schmelzen sehen, wie es aus dem festen in den flüssigen Zustand übergeht — bei diesen Dingen enthüllt sich gar manches —, wenn wir durch Fabriken gehen, wo beim Hochofenprozeß das Eisen im flüssigen Zustande leuchtend dahinfließt, wenn wir besonders an jenen Prozessen teilnehmen, wo Metallerze, Antimonerze vom Festen in flüssige und allmählich in andere Zustände übergeführt werden, wenn wir dieses Schicksal des Metallischen im Feuer auf uns wirken lassen, dann drängt sich in unsere in uns selbst aufgelebte geistige Erkenntnis noch etwas ganz anderes herein — dann gewinnen wir einen ungeheuer tiefen Eindruck von den Geheimnissen unseres eigenen Daseins.

[ 22 ] Ich habe es schon öfter erwähnt, indem ich gesagt habe, man schaue sich das Verhältnis des Menschen zu den Tieren an. Indem man anatomisch vergleicht Knochen, Muskeln, auch meinetwillen das Blut von Mensch und Tier, wie man es in der neueren Zeit macht, so wird man eine Verwandtschaft finden. Die Erhöhung des Menschen über die Tiere findet man aber erst, wenn man auf so etwas eingeht wie die Tatsache, daß in der Hauptsache die Rückgratsäule beim Tier parallel der Erdoberfläche, horizontal ist, beim Menschen aber nach aufwärts gerichtet — und wenn man dann übergeht zu dem Wunderbaren der Sprache beim Menschen, zu der es das Tier nicht bringt, und übergeht dazu, wie aus der Sprache sich herausringt das Denken. Beobachten wir, wie am Kinde das Sprechen, das Denken, die ganze Orientierung für das Leben mit der Aufrichtung des Körpers einsetzt, dann sehen wir jene wunderbaren Kräfte, durch die sich das Kind in die Welt dynamisch hineinfindet. Da sehen wir, wie die Orientierung der kindlichen Gliedmaßen sich auslebt in der Melodik, in der Artikulierung des Sprachlichen. sehen wir hin, wie der Mensch sich eigentlich bildet, formt in der sinnlichen Welt — da sehen wir ruhig sich gestaltende Kräfte. Ja, es ist wunderbar, so im Laufe der Monate das werdende Kind zu betrachten, das vom Kriechen übergeht zum aufrechten Gang, das zu der ganzen Orientierung seines Körpers und seiner Gliedmaßen in die Weltdynamik übergeht, das dann herausgliedert aus dem Körperlichen die Sprache, das Denken.

[ 22 ] Ich habe es schon öfter erwähnt, indem ich gesagt habe, man schaue sich das Verhältnis des Menschen zu den Tieren an. Indem man anatomisch vergleicht Knochen, Muskeln, auch meinetwillen das Blut von Mensch und Tier, wie man es in der neueren Zeit macht, so wird man eine Verwandtschaft finden. Die Erhöhung des Menschen über die Tiere findet man aber erst, wenn man auf so etwas eingeht wie die Tatsache, daß in der Hauptsache die Rückgratsäule beim Tier parallel der Erdoberfläche, horizontal ist, beim Menschen aber nach aufwärts gerichtet — und wenn man dann übergeht zu dem Wunderbaren der Sprache beim Menschen, zu der es das Tier nicht bringt, und übergeht dazu, wie aus der Sprache sich herausringt das Denken. Beobachten wir, wie am Kinde das Sprechen, das Denken, die ganze Orientierung für das Leben mit der Aufrichtung des Körpers einsetzt, dann sehen wir jene wunderbaren Kräfte, durch die sich das Kind in die Welt dynamisch hineinfindet. Da sehen wir, wie die Orientierung der kindlichen Gliedmaßen sich auslebt in der Melodik, in der Artikulierung des Sprachlichen. sehen wir hin, wie der Mensch sich eigentlich bildet, formt in der sinnlichen Welt — da sehen wir ruhig sich gestaltende Kräfte. Ja, es ist wunderbar, so im Laufe der Monate das werdende Kind zu betrachten, das vom Kriechen übergeht zum aufrechten Gang, das zu der ganzen Orientierung seines Körpers und seiner Gliedmaßen in die Weltdynamik übergeht, das dann herausgliedert aus dem Körperlichen die Sprache, das Denken.

[ 23 ] Wenn man das anschaut in seiner ganzen Wunderbarkeit, wenn man auf der einen Seite das anschaut in seiner majestätischen Ruhe, mit der es sich dem darbietet, der vermag, diese Ruhe zu haben beim Anschauen — es ist ja das Schönste, was man eigentlich im menschlichen Leben anschauen kann, dieses Werden des Kindes durch Gehenlernen, Sprechenlernen, Denkenlernen —, wenn man einen Gemütseindruck bekommt von dem, was da so schön ist im Menschenleben; und wenn man dann andererseits zu schauen vermag, wie das Metall im Feuer schmilzt: dann erscheint einem die Geistgestalt desjenigen, was im Kinde zum Gehenlernen, zum Sprechenlernen führt. Die Geistgestalt dieser Kraft erscheint einem, indem die Flamme das Metall ergreift, das Metall schmilzt, indem das Metall flüssig wird. Je flüssiger, je flüchtiger das Metall wird, desto mehr steigt auf das Gehenlernen, das Sprechenlernen, das Denkenlernen des Menschen aus dem Glühend-, Flüssig-, Flüchtigwerden des Metalles im Feuer und man schaut die innige Verwandtschaft dieses sein Schicksal erlebenden Metalles mit dem, was abgedämpft von Feuersgewalten der Welten im Sprechen-, Gehen- und Denkenlernen des Kindes erscheint; und man sagt sich, die Wesenheiten der ersten Hierarchie, Seraphim, Cherubim und Throne, sie haben zwei Seiten ihres Wirkens. Die eine ist diese, wo sie aus der geistigen Welt, in die wir ja eintreten in der Mitte des Lebens zwischen Tod und neuer Geburt, zu uns sprechen können, wo wir dann durch sie die Geheimnisse des planetarischen und des sonstigen kosmischen Wirkens erfahren, wie ich es in diesen Tagen geschildert habe. Die andere Seite ist diese, wo sie hereinwirken in die sichtbare Welt — auf der einen Seite in das Sprechen-, Denken- und Gehenlernen des Kindes, auf der anderen Seite in alles dasjenige, was unserem Erdenprozeß zugrunde liegt, indem das Feuer an diesem Erdenprozeß einen Anteil hat, indem im Feuer die Metalle schmelzen, verglühen.

[ 23 ] Wenn man das anschaut in seiner ganzen Wunderbarkeit, wenn man auf der einen Seite das anschaut in seiner majestätischen Ruhe, mit der es sich dem darbietet, der vermag, diese Ruhe zu haben beim Anschauen — es ist ja das Schönste, was man eigentlich im menschlichen Leben anschauen kann, dieses Werden des Kindes durch Gehenlernen, Sprechenlernen, Denkenlernen —, wenn man einen Gemütseindruck bekommt von dem, was da so schön ist im Menschenleben; und wenn man dann andererseits zu schauen vermag, wie das Metall im Feuer schmilzt: dann erscheint einem die Geistgestalt desjenigen, was im Kinde zum Gehenlernen, zum Sprechenlernen führt. Die Geistgestalt dieser Kraft erscheint einem, indem die Flamme das Metall ergreift, das Metall schmilzt, indem das Metall flüssig wird. Je flüssiger, je flüchtiger das Metall wird, desto mehr steigt auf das Gehenlernen, das Sprechenlernen, das Denkenlernen des Menschen aus dem Glühend-, Flüssig-, Flüchtigwerden des Metalles im Feuer und man schaut die innige Verwandtschaft dieses sein Schicksal erlebenden Metalles mit dem, was abgedämpft von Feuersgewalten der Welten im Sprechen-, Gehen- und Denkenlernen des Kindes erscheint; und man sagt sich, die Wesenheiten der ersten Hierarchie, Seraphim, Cherubim und Throne, sie haben zwei Seiten ihres Wirkens. Die eine ist diese, wo sie aus der geistigen Welt, in die wir ja eintreten in der Mitte des Lebens zwischen Tod und neuer Geburt, zu uns sprechen können, wo wir dann durch sie die Geheimnisse des planetarischen und des sonstigen kosmischen Wirkens erfahren, wie ich es in diesen Tagen geschildert habe. Die andere Seite ist diese, wo sie hereinwirken in die sichtbare Welt — auf der einen Seite in das Sprechen-, Denken- und Gehenlernen des Kindes, auf der anderen Seite in alles dasjenige, was unserem Erdenprozeß zugrunde liegt, indem das Feuer an diesem Erdenprozeß einen Anteil hat, indem im Feuer die Metalle schmelzen, verglühen.

[ 24 ] Im Schmelzen und Verglühen der Metalle in Feuersgewalten hat sich ja dieser Erdball aufgebaut. Wir sehen hinein in ältere Zeiten, wo sich der Erdball aufgebaut hat: Im schmelzenden Metall durch Feuersgewalten sehen wir den einen Lauf der Taten der Seraphim, Cherubim, Throne innerhalb der irdischen Welt. Wir sehen sie da, diese Wesenheiten der ersten Hierarchie, wie sie durchmachen diesen Lauf, gestützt vorzugsweise auf die Throne. Wir blicken zurück in alte Erdenzeiten, wo dieses Glühendwerden, Flüssigwerden der Metalle in Feuersgewalten eine besondere Rolle beim Entstehen des Erdenkörpers gespielt hat, da waren die Throne besonders wirksam, die Seraphim und Cherubim haben ruhig mitgewirkt. Im Denkenlernen, Gehenlernen und Sprechenlernen des Kindes dagegen spielen die Cherubim die größte, die Hauptrolle. Aber wir sehen immer im Einklange die Wesenheiten der ersten Hierarchie im einen und anderen wirken und weben.

[ 24 ] Im Schmelzen und Verglühen der Metalle in Feuersgewalten hat sich ja dieser Erdball aufgebaut. Wir sehen hinein in ältere Zeiten, wo sich der Erdball aufgebaut hat: Im schmelzenden Metall durch Feuersgewalten sehen wir den einen Lauf der Taten der Seraphim, Cherubim, Throne innerhalb der irdischen Welt. Wir sehen sie da, diese Wesenheiten der ersten Hierarchie, wie sie durchmachen diesen Lauf, gestützt vorzugsweise auf die Throne. Wir blicken zurück in alte Erdenzeiten, wo dieses Glühendwerden, Flüssigwerden der Metalle in Feuersgewalten eine besondere Rolle beim Entstehen des Erdenkörpers gespielt hat, da waren die Throne besonders wirksam, die Seraphim und Cherubim haben ruhig mitgewirkt. Im Denkenlernen, Gehenlernen und Sprechenlernen des Kindes dagegen spielen die Cherubim die größte, die Hauptrolle. Aber wir sehen immer im Einklange die Wesenheiten der ersten Hierarchie im einen und anderen wirken und weben.

[ 25 ] Solch eine Erkenntnis verbindet dann tatsächlich Tod im Erdenleben, Auferstehen im jenseitigen Leben. Denn durch eine solche Erkenntnis, da, wo man erschaut die Verwandtschaft der Feuersgewalten, die die Metalle ergreifen, mit denjenigen Gewalten, die den Menschen zum Menschen machen — wo man diese im Zusammenhange erschaut, da wird die ganze Welt eins. Da ist kein Unterschied mehr zwischen Erdenleben und jenseitigem Leben, zwischen dem Leben von der Geburt bis zum Tode und dem Leben in der geistigen Welt. Da ist das Leben zwischen Tod und neuer Geburt nur eine Verwandlung des Erdenlebens, da weiß der Mensch durch so etwas, wie das eine in das andere übergeht, wie das eine nur eine andere Form des anderen ist.

[ 25 ] Solch eine Erkenntnis verbindet dann tatsächlich Tod im Erdenleben, Auferstehen im jenseitigen Leben. Denn durch eine solche Erkenntnis, da, wo man erschaut die Verwandtschaft der Feuersgewalten, die die Metalle ergreifen, mit denjenigen Gewalten, die den Menschen zum Menschen machen — wo man diese im Zusammenhange erschaut, da wird die ganze Welt eins. Da ist kein Unterschied mehr zwischen Erdenleben und jenseitigem Leben, zwischen dem Leben von der Geburt bis zum Tode und dem Leben in der geistigen Welt. Da ist das Leben zwischen Tod und neuer Geburt nur eine Verwandlung des Erdenlebens, da weiß der Mensch durch so etwas, wie das eine in das andere übergeht, wie das eine nur eine andere Form des anderen ist.

[ 26 ] Und wenn dann unsere Seele sich so recht erhebt an solchen Einsichten, dann kommen ja mit diesen Einsichten auch noch andere. Ja, diese anderen Einsichten, sie können auch noch auf einem anderen Wege kommen.

[ 26 ] Und wenn dann unsere Seele sich so recht erhebt an solchen Einsichten, dann kommen ja mit diesen Einsichten auch noch andere. Ja, diese anderen Einsichten, sie können auch noch auf einem anderen Wege kommen.

[ 27 ] Wenn Sie wirklich dasjenige, was ich Ihnen heute dargestellt habe von der wunderbaren Verwandtschaft der in Feuersgewalten schmelzenden und sich verflüchtigenden Metalle mit dem Gehenlernen, Sprechenlernen und Denkenlernen des Kindes, wenn Sie diese Bilder vor Ihre Imagination rücken und in denselben meditieren und dadurch Ihre Seele vertiefen, daß Sie solche Bilder sich vor die Seele rufen, dann wird diese Seele erfaßt von einer Gewalt, die Sie so durchschauen läßt, daß ein großes Lebensrätsel zur Förderung und Fruchtbarkeit des Lebens sich Ihnen löst: das Wirken des Karma, das Wirken des Schicksals im Menschen. Denn zwischen diesem Gehenlernen, Sprechenlernen und Denkenlernen des Kindes und dem sich Verflüssigenden und Verflüchtigenden der Metalle in Feuersgewalten, zwischen dem schwefelig-phosphorigen Leuchten und Weben und Verflüchtigen der Metalle im Feuer, zwischen dieser Prüfung der Metalle im Feuer und dem richtigen Übergehen des Animalischen im Kinde zum Menschen durch Gehen-, Sprechen- und Denkenlernen, liegt die Erfassung des Menschenschicksals, liegt das verständnisvolle Eindringen in das Karma. Und das Karma ist ja dasjenige, was als Übersinnliches ins unmittelbar tätige Menschenleben hereingreift. Wir werden, wenn wir in dieser Weise meditierend aufrücken, mit den Geheimnissen des Schicksals, das unser Leben durchwebt, dadurch bekannt, daß wir auf der einen Seite das Bild des Metallschicksals im Feuer, auf der anderen Seite das Bild des Urmenschenschicksals, wenn der Mensch herabsteigt auf die Erde im Gehenlernen, Sprechenlernen und Denkenlernen, haben. Dazwischen enthüllt sich das, was wir vom Schicksalsrätsel brauchen für das menschliche Leben überhaupt.

[ 27 ] Wenn Sie wirklich dasjenige, was ich Ihnen heute dargestellt habe von der wunderbaren Verwandtschaft der in Feuersgewalten schmelzenden und sich verflüchtigenden Metalle mit dem Gehenlernen, Sprechenlernen und Denkenlernen des Kindes, wenn Sie diese Bilder vor Ihre Imagination rücken und in denselben meditieren und dadurch Ihre Seele vertiefen, daß Sie solche Bilder sich vor die Seele rufen, dann wird diese Seele erfaßt von einer Gewalt, die Sie so durchschauen läßt, daß ein großes Lebensrätsel zur Förderung und Fruchtbarkeit des Lebens sich Ihnen löst: das Wirken des Karma, das Wirken des Schicksals im Menschen. Denn zwischen diesem Gehenlernen, Sprechenlernen und Denkenlernen des Kindes und dem sich Verflüssigenden und Verflüchtigenden der Metalle in Feuersgewalten, zwischen dem schwefelig-phosphorigen Leuchten und Weben und Verflüchtigen der Metalle im Feuer, zwischen dieser Prüfung der Metalle im Feuer und dem richtigen Übergehen des Animalischen im Kinde zum Menschen durch Gehen-, Sprechen- und Denkenlernen, liegt die Erfassung des Menschenschicksals, liegt das verständnisvolle Eindringen in das Karma. Und das Karma ist ja dasjenige, was als Übersinnliches ins unmittelbar tätige Menschenleben hereingreift. Wir werden, wenn wir in dieser Weise meditierend aufrücken, mit den Geheimnissen des Schicksals, das unser Leben durchwebt, dadurch bekannt, daß wir auf der einen Seite das Bild des Metallschicksals im Feuer, auf der anderen Seite das Bild des Urmenschenschicksals, wenn der Mensch herabsteigt auf die Erde im Gehenlernen, Sprechenlernen und Denkenlernen, haben. Dazwischen enthüllt sich das, was wir vom Schicksalsrätsel brauchen für das menschliche Leben überhaupt.

[ 28 ] So sehen wir, wie auch für die Schicksalsfrage hereintönen kann der übersinnliche Mensch in die Welt, in der der sinnliche Mensch lebt. Und das war es, was ich Ihnen noch sagen wollte als ein Element, das zu der Betrachtung des übersinnlichen Menschen dazugehört.

[ 28 ] So sehen wir, wie auch für die Schicksalsfrage hereintönen kann der übersinnliche Mensch in die Welt, in der der sinnliche Mensch lebt. Und das war es, was ich Ihnen noch sagen wollte als ein Element, das zu der Betrachtung des übersinnlichen Menschen dazugehört.

[ 29 ] Diese Betrachtung des übersinnlichen Menschen kann eben nicht in abstrakten Theorien verlaufen, sondern sie muß überall hinausgreifen in die Geheimnisse des Natur- und Geisteswesens der Welt, um den Menschen zu begreifen, denn der Mensch ist mit allen Natur- und Geistesgeheimnissen der Welt innig verbunden. Er ist wirklich eine kleine Welt. Man darf sich nur nicht vorstellen, daß das, was draußen in der großen Welt ausgebreitet ist, in derselben Weise auch im Mikrokosmos geschieht. Was majestätisch flammt in Feuersgewalten, wenn die Metalle schmelzen, das strahlt hinaus bis zu den Grenzen des Kosmos, zu den Raumesgrenzen des Kosmos, denn solche gibt es. Stellen Sie sich vor, Sie haben die Feuersgewalten, in denen die Metalle verschmelzen und sich verlüchtigen. Was im Metall sich verflüchtigt, das strahlt hinaus in die Weltenweiten, aber es kommt zurück in Lichtgewalten und in Lichteswärmestrahlungen. Und indem es zurückkommt aus den Weltenweiten, macht es aus dem Kinde, das noch nicht sprechen und gehen kann, das noch kriechen muß, das aufrecht gehende Kind. So haben Sie die Strömungen nach aufwärts, die Sie schauen können in den verschmelzenden Metallen; wenn sie weit genug in den Kosmos hinausgehen, kehren sie um, kehren sie zurück und sind dann dieselben Gewalten, die das Kind aufrichten. Was Sie auf der einen Seite sehen, finden Sie auf der anderen wieder. Und so bekommen Sie eine Vorstellung von den auf und absteigenden Weltenkräften, die im Weltenwesen wirken, von den Metamorphosen, den Verwandlungen dieser Weltenkräfte.

[ 29 ] Diese Betrachtung des übersinnlichen Menschen kann eben nicht in abstrakten Theorien verlaufen, sondern sie muß überall hinausgreifen in die Geheimnisse des Natur- und Geisteswesens der Welt, um den Menschen zu begreifen, denn der Mensch ist mit allen Natur- und Geistesgeheimnissen der Welt innig verbunden. Er ist wirklich eine kleine Welt. Man darf sich nur nicht vorstellen, daß das, was draußen in der großen Welt ausgebreitet ist, in derselben Weise auch im Mikrokosmos geschieht. Was majestätisch flammt in Feuersgewalten, wenn die Metalle schmelzen, das strahlt hinaus bis zu den Grenzen des Kosmos, zu den Raumesgrenzen des Kosmos, denn solche gibt es. Stellen Sie sich vor, Sie haben die Feuersgewalten, in denen die Metalle verschmelzen und sich verlüchtigen. Was im Metall sich verflüchtigt, das strahlt hinaus in die Weltenweiten, aber es kommt zurück in Lichtgewalten und in Lichteswärmestrahlungen. Und indem es zurückkommt aus den Weltenweiten, macht es aus dem Kinde, das noch nicht sprechen und gehen kann, das noch kriechen muß, das aufrecht gehende Kind. So haben Sie die Strömungen nach aufwärts, die Sie schauen können in den verschmelzenden Metallen; wenn sie weit genug in den Kosmos hinausgehen, kehren sie um, kehren sie zurück und sind dann dieselben Gewalten, die das Kind aufrichten. Was Sie auf der einen Seite sehen, finden Sie auf der anderen wieder. Und so bekommen Sie eine Vorstellung von den auf und absteigenden Weltenkräften, die im Weltenwesen wirken, von den Metamorphosen, den Verwandlungen dieser Weltenkräfte.

[ 30 ] Dann lernen Sie aber auch dasjenige, was man in alten Zeiten verbunden hat mit der damaligen Wissenschaft, in seinem wahren Sinne kennen: die alten Opfer. In den alten Opfern war die Opferflamme mit dem, was darin verflammte, dasjenige, was man hinausschickte in die Weltenweiten zu den Göttern, damit es wiederum herunterkomme, um in Menschenwelten zu wirken. Und dem Opferfeuer stand der alte Priesterweise so gegenüber, daß er sagte: Dir, o Flamme, übergebe ich dasjenige, was ich hier auf Erden habe, damit es, wenn der Rauch nach oben strömt, die Götter empfangen. Es sei dasjenige, was in der Flamme sich entwickelt, umgewandelt in göttlichen Segen, der schöpferisch wirkend und fruchtend wieder herunterdringt auf die Erde! — So sehen wir auch das Sprechen der alten Opferpriester von übersinnlichen Welten mit den Weltengeheimnissen verbunden, in denen der Mensch drinnensteht.

[ 30 ] Dann lernen Sie aber auch dasjenige, was man in alten Zeiten verbunden hat mit der damaligen Wissenschaft, in seinem wahren Sinne kennen: die alten Opfer. In den alten Opfern war die Opferflamme mit dem, was darin verflammte, dasjenige, was man hinausschickte in die Weltenweiten zu den Göttern, damit es wiederum herunterkomme, um in Menschenwelten zu wirken. Und dem Opferfeuer stand der alte Priesterweise so gegenüber, daß er sagte: Dir, o Flamme, übergebe ich dasjenige, was ich hier auf Erden habe, damit es, wenn der Rauch nach oben strömt, die Götter empfangen. Es sei dasjenige, was in der Flamme sich entwickelt, umgewandelt in göttlichen Segen, der schöpferisch wirkend und fruchtend wieder herunterdringt auf die Erde! — So sehen wir auch das Sprechen der alten Opferpriester von übersinnlichen Welten mit den Weltengeheimnissen verbunden, in denen der Mensch drinnensteht.

[ 31 ] Das ist es, was ich Ihnen sagen wollte von der übersinnlichen Natur des Menschen, insofern sie anthroposophisch erfaßt werden kann. Es bleibt mir nur noch übrig, im Anschlusse an das, was ich Ihnen bei dieser Anwesenheit aus der Anschauung der geistigen Welten heraus aussprechen durfte, anknüpfend an das, was sich für die Gründung der Holländischen Anthroposophischen Gesellschaft abgespielt hat, zu sagen, wie es mein inniger Wunsch und meine Hoffnung ist, daß nun von dieser Tagung etwas ausgehen möge, was sich entzünden möge in Ihren Herzen und in Ihren Gemütern.

[ 31 ] Das ist es, was ich Ihnen sagen wollte von der übersinnlichen Natur des Menschen, insofern sie anthroposophisch erfaßt werden kann. Es bleibt mir nur noch übrig, im Anschlusse an das, was ich Ihnen bei dieser Anwesenheit aus der Anschauung der geistigen Welten heraus aussprechen durfte, anknüpfend an das, was sich für die Gründung der Holländischen Anthroposophischen Gesellschaft abgespielt hat, zu sagen, wie es mein inniger Wunsch und meine Hoffnung ist, daß nun von dieser Tagung etwas ausgehen möge, was sich entzünden möge in Ihren Herzen und in Ihren Gemütern.

[ 32 ] Wenn wir in der Lage sind, anthroposophische Erkenntnis nicht bloß lesend oder anhörend aufzunehmen, sondern wenn wir durch lebendige anthroposophische Betrachtung immer mehr und mehr dahin kommen, den Inhalt der Anthroposophie mit unserem Herzen, unserem Gemüt zu erleben, dann wird es uns wirklich so, als ob nicht bloß der Sinn von Ideen eindringe in unsere Seelen, wenn wir in den anthroposophischen Zweigen beisammen sind und mit anderen Menschen Anthroposophie treiben, oder wenn wir im einsamen Kämmerchen bleiben; sondern dann wird es uns so, als ob lebendige Weltenwesen in unsere Seelen einzögen. Dann erscheint uns immer mehr und mehr die Anthroposophie selber als etwas lebendig Wesenhaftes. Und wir werden dann schon gewahr, wie etwas an die Pforte unseres Herzens klopft mit der Anthroposophie und sagt: Laß mich ein, denn ich bin du selbst; ich bin deine wahre Menschenwesenheit!

[ 32 ] Wenn wir in der Lage sind, anthroposophische Erkenntnis nicht bloß lesend oder anhörend aufzunehmen, sondern wenn wir durch lebendige anthroposophische Betrachtung immer mehr und mehr dahin kommen, den Inhalt der Anthroposophie mit unserem Herzen, unserem Gemüt zu erleben, dann wird es uns wirklich so, als ob nicht bloß der Sinn von Ideen eindringe in unsere Seelen, wenn wir in den anthroposophischen Zweigen beisammen sind und mit anderen Menschen Anthroposophie treiben, oder wenn wir im einsamen Kämmerchen bleiben; sondern dann wird es uns so, als ob lebendige Weltenwesen in unsere Seelen einzögen. Dann erscheint uns immer mehr und mehr die Anthroposophie selber als etwas lebendig Wesenhaftes. Und wir werden dann schon gewahr, wie etwas an die Pforte unseres Herzens klopft mit der Anthroposophie und sagt: Laß mich ein, denn ich bin du selbst; ich bin deine wahre Menschenwesenheit!

[ 33 ] Von dieser wahren Menschenwesenheit möchte Anthroposophie nicht nur erzählen, sondern mit dieser wahren Menschenwesenheit möchte Anthroposophie die menschliche Seele und das menschliche Gemüt erfüllen. Und Sie werden dasjenige, was Sie sich heute vorgenommen haben, am besten zur Ausführung bringen, wenn Sie öfter einmal — sei es auf dem Wege zur Versammlung, sei es, ein Buch in die Hand nehmend oder sonst etwas beginnend, wovon Sie glauben, daß es in der anthroposophischen Bewegung fruchtbar werden soll —, wenn Sie öfter einmal sich dessen erinnern, wie aus einem wahren anthroposophischen Betrachten der Welt in uns aufstrahlen kann das Gefühl und die Empfindung, daß Anthroposophie eigentlich an unsere Herzen pocht, um uns unseren wahren Menschen, unseren eigentlichen Menschen, um uns — uns selbst zu bringen und damit dasjenige in uns zu bringen, was wiederum den Weg hinausfindet in echter Menschenliebe zu den anderen Menschen. Dann, wenn wir Anthroposophie einlassen in unsere Herzen, nachdem sie gepocht hat, dann bringt uns Anthroposophie durch das, was sie selber ist, wahre Menschenliebe.

[ 33 ] Von dieser wahren Menschenwesenheit möchte Anthroposophie nicht nur erzählen, sondern mit dieser wahren Menschenwesenheit möchte Anthroposophie die menschliche Seele und das menschliche Gemüt erfüllen. Und Sie werden dasjenige, was Sie sich heute vorgenommen haben, am besten zur Ausführung bringen, wenn Sie öfter einmal — sei es auf dem Wege zur Versammlung, sei es, ein Buch in die Hand nehmend oder sonst etwas beginnend, wovon Sie glauben, daß es in der anthroposophischen Bewegung fruchtbar werden soll —, wenn Sie öfter einmal sich dessen erinnern, wie aus einem wahren anthroposophischen Betrachten der Welt in uns aufstrahlen kann das Gefühl und die Empfindung, daß Anthroposophie eigentlich an unsere Herzen pocht, um uns unseren wahren Menschen, unseren eigentlichen Menschen, um uns — uns selbst zu bringen und damit dasjenige in uns zu bringen, was wiederum den Weg hinausfindet in echter Menschenliebe zu den anderen Menschen. Dann, wenn wir Anthroposophie einlassen in unsere Herzen, nachdem sie gepocht hat, dann bringt uns Anthroposophie durch das, was sie selber ist, wahre Menschenliebe.

[ 34 ] Oh, in unserer jetzigen Zeit ist es gar sehr notwendig, daß wir in diesem Stile den Inhalt der Anthroposophie betrachten. Denn sehen Sie sich ein wenig um in der Welt: die Zeit ist da, in welcher die Menschheit schwer geprüft wird. Warum wird die Menschheit so schwer geprüft? Ja, wenige schauen hin auf das, meine lieben Freunde, was in den Tiefen des historischen Weltgeschehens sich abspielt, wo nicht mehr das menschliche heutige Bewußtsein, sondern wo das Unbewußte nur hineindringt. Ziemlich gedankenlos und schläfrig lebt eigentlich der größte Teil der Menschheit heute mit dem gewöhnlichen Bewußtsein dahin. Aber während wir im Kopfe dieses gewöhnliche Bewußtsein haben, schreitet unser tieferes Bewußtsein, welches das Herz ergreift, gerade eben historisch für die moderne Zivilisation durch die Schwelle zur geistigen Welt durch. Hier oben (es wird an die Tafel gezeichnet) im Kopfe leben die Menschen mit alle dem, was sie heute miteinander reden, namentlich mit alle dem, was sie sich über die öffentlichen Verhältnisse vorlügen, und unten geht die ganze Menschheit — ohne daß sie es ahnt, wie wenn einer auf dem Vulkan ginge — durch die Schwelle durch. Und jenseits muß der Mensch entweder verderben, oder er muß vorrücken mit gutem Willen zu einer Erkenntnis der übersinnlichen Welt. Anthroposophie hängt heute schon zusammen mit dem eigentlichen Fortgang der menschlichen Zivilisation. Aber das Elend, das heute innerhalb dieser Zivilisation gesehen werden kann, sollte eine Aufforderung sein, heranzutreten an eine übersinnliche Menschen- und Weltbetrachtung. Das können wir aber nur, wenn wir ein offenes Auge für alles das haben, was in der Welt vorgeht.

[ 34 ] Oh, in unserer jetzigen Zeit ist es gar sehr notwendig, daß wir in diesem Stile den Inhalt der Anthroposophie betrachten. Denn sehen Sie sich ein wenig um in der Welt: die Zeit ist da, in welcher die Menschheit schwer geprüft wird. Warum wird die Menschheit so schwer geprüft? Ja, wenige schauen hin auf das, meine lieben Freunde, was in den Tiefen des historischen Weltgeschehens sich abspielt, wo nicht mehr das menschliche heutige Bewußtsein, sondern wo das Unbewußte nur hineindringt. Ziemlich gedankenlos und schläfrig lebt eigentlich der größte Teil der Menschheit heute mit dem gewöhnlichen Bewußtsein dahin. Aber während wir im Kopfe dieses gewöhnliche Bewußtsein haben, schreitet unser tieferes Bewußtsein, welches das Herz ergreift, gerade eben historisch für die moderne Zivilisation durch die Schwelle zur geistigen Welt durch. Hier oben (es wird an die Tafel gezeichnet) im Kopfe leben die Menschen mit alle dem, was sie heute miteinander reden, namentlich mit alle dem, was sie sich über die öffentlichen Verhältnisse vorlügen, und unten geht die ganze Menschheit — ohne daß sie es ahnt, wie wenn einer auf dem Vulkan ginge — durch die Schwelle durch. Und jenseits muß der Mensch entweder verderben, oder er muß vorrücken mit gutem Willen zu einer Erkenntnis der übersinnlichen Welt. Anthroposophie hängt heute schon zusammen mit dem eigentlichen Fortgang der menschlichen Zivilisation. Aber das Elend, das heute innerhalb dieser Zivilisation gesehen werden kann, sollte eine Aufforderung sein, heranzutreten an eine übersinnliche Menschen- und Weltbetrachtung. Das können wir aber nur, wenn wir ein offenes Auge für alles das haben, was in der Welt vorgeht.

[ 35 ] Und so betrachten Sie den heutigen Tag als den Anfang zu dem, daß sie wirklich nicht bloß sich zusammensetzen in Ihren anthroposophischen Zweigen, um sich gewissermaßen einsam abzuschließen von der Welt, sondern daß Sie hinausschauen in das, was im Leben vorgeht. Nehmen Sie das Wort, das ich heute [bei der Gründungsversammlung der Holländischen Anthroposophischen Landesgesellschaft] vielfach gebraucht habe — das ich sozusagen «totgetreten» habe —, das Wort «weltmännisch», «weltfraulich» in vollem Ernste: Versuchen Sie, mit der Welt zusammenzuwachsen! Das wird das beste, das wichtigste «Programm» sein. Das kann man nicht in Statuten hineinbringen; das sollen wir aber als eine Flamme in unsere Herzen hineinbringen können. Nicht mit Programmpunkten kann ich Ihnen am meisten dienen, sondern indem ich Sie hinlenke zu den rechten Empfindungen, den rechten Gefühlen, welche das anthroposophische Leben begleiten sollen. Und wenn Sie etwas warm werden von der Anregung zu diesen rechten Empfindungen, diesen rechten Gefühlen, dann ist einiges von dem erfüllt, was ich eigentlich erreichen wollte mit den Betrachtungen, die ich vor Ihnen anstellte über den übersinnlichen Menschen, wie man ihn anthroposophisch erfassen kann. Und wenn Sie immer wieder glauben werden, manches von dem ginge nicht, was Sie programmatisch in der Anthroposophischen Gesellschaft wollen: es wird immer helfen, wenn Sie gerade an das zurückdenken, was in diesen, wenn auch wenigen Vorträgen nur andeutend leben konnte über den übersinnlichen Menschen. Denn es wird Sie jederzeit erinnern können an das Gewichtige der Anthroposophie. Und wir können für die Verbreitung, für das richtige Hintragen der Anthroposophie vor die Welt eigentlich nichts besseres tun, als wenn wir uns immer mehr und mehr bewußt werden des gewichtigen Impulses, der die Anthroposophie sein soll für den weiteren Fortgang unserer Zivilisation.

[ 35 ] Und so betrachten Sie den heutigen Tag als den Anfang zu dem, daß sie wirklich nicht bloß sich zusammensetzen in Ihren anthroposophischen Zweigen, um sich gewissermaßen einsam abzuschließen von der Welt, sondern daß Sie hinausschauen in das, was im Leben vorgeht. Nehmen Sie das Wort, das ich heute [bei der Gründungsversammlung der Holländischen Anthroposophischen Landesgesellschaft] vielfach gebraucht habe — das ich sozusagen «totgetreten» habe —, das Wort «weltmännisch», «weltfraulich» in vollem Ernste: Versuchen Sie, mit der Welt zusammenzuwachsen! Das wird das beste, das wichtigste «Programm» sein. Das kann man nicht in Statuten hineinbringen; das sollen wir aber als eine Flamme in unsere Herzen hineinbringen können. Nicht mit Programmpunkten kann ich Ihnen am meisten dienen, sondern indem ich Sie hinlenke zu den rechten Empfindungen, den rechten Gefühlen, welche das anthroposophische Leben begleiten sollen. Und wenn Sie etwas warm werden von der Anregung zu diesen rechten Empfindungen, diesen rechten Gefühlen, dann ist einiges von dem erfüllt, was ich eigentlich erreichen wollte mit den Betrachtungen, die ich vor Ihnen anstellte über den übersinnlichen Menschen, wie man ihn anthroposophisch erfassen kann. Und wenn Sie immer wieder glauben werden, manches von dem ginge nicht, was Sie programmatisch in der Anthroposophischen Gesellschaft wollen: es wird immer helfen, wenn Sie gerade an das zurückdenken, was in diesen, wenn auch wenigen Vorträgen nur andeutend leben konnte über den übersinnlichen Menschen. Denn es wird Sie jederzeit erinnern können an das Gewichtige der Anthroposophie. Und wir können für die Verbreitung, für das richtige Hintragen der Anthroposophie vor die Welt eigentlich nichts besseres tun, als wenn wir uns immer mehr und mehr bewußt werden des gewichtigen Impulses, der die Anthroposophie sein soll für den weiteren Fortgang unserer Zivilisation.

[ 36 ] Damit, meine lieben Freunde, möchte ich den heutigen Tag und diese Vorträge abschließen und Ihnen so recht ans Herz legen, was ich eigentlich als den Empfindungsstrom habe durchziehen lassen wollen durch die Worte, die ich gerade in diesen Tagen über den übersinnlichen Menschen zu Ihnen gesprochen habe. Wenn wir solche Gedanken rege und warm in unseren Herzen behalten, dann werden wir ja auch immer beisammen sein können, wenn wir auch räumlich getrennt sind. Dann werden wir die Gelegenheiten, in denen wir wieder zusammen sein werden, sein lassen können Ausgangspunkte eines weiteren geistigen Zusammenseins. Dann wird uns ein solches physisches Zusammensein der Anlaß sein zu einem wirklichen geistigen Zusammensein. Möge ein solches geistiges Zusammensein zwischen uns allen sich wiederum fester und fester noch knüpfen als ein Ergebnis dessen, was wir zusammen in diesen Tagen erleben durften.

[ 36 ] Damit, meine lieben Freunde, möchte ich den heutigen Tag und diese Vorträge abschließen und Ihnen so recht ans Herz legen, was ich eigentlich als den Empfindungsstrom habe durchziehen lassen wollen durch die Worte, die ich gerade in diesen Tagen über den übersinnlichen Menschen zu Ihnen gesprochen habe. Wenn wir solche Gedanken rege und warm in unseren Herzen behalten, dann werden wir ja auch immer beisammen sein können, wenn wir auch räumlich getrennt sind. Dann werden wir die Gelegenheiten, in denen wir wieder zusammen sein werden, sein lassen können Ausgangspunkte eines weiteren geistigen Zusammenseins. Dann wird uns ein solches physisches Zusammensein der Anlaß sein zu einem wirklichen geistigen Zusammensein. Möge ein solches geistiges Zusammensein zwischen uns allen sich wiederum fester und fester noch knüpfen als ein Ergebnis dessen, was wir zusammen in diesen Tagen erleben durften.