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Esoteric Considerations of Karmic Connections
Volume I
GA 235

17 February 1924, Dornach

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Zweiter Vortrag

Zweiter Vortrag

[ 1 ] Wenn wir fortschreiten von der Betrachtung, die vorbereiten sollte für die Auseinandersetzung des menschlichen Schicksals, des Karmas, wenn wir vom Abstrakten, Gedanklichen zum Leben fortschreiten, so kommen wir eben fortschreitend dazu, zunächst die verschiedenen Gebiete des Lebens, in die der Mensch hineingestellt ist, vor unsere Seele hinzustellen, um aus diesen Bestandstücken des Lebens dann Unterlagen für eine Charakteristik des Karmas, des menschlichen Schicksals zu gewinnen.

[ 1 ] Wenn wir fortschreiten von der Betrachtung, die vorbereiten sollte für die Auseinandersetzung des menschlichen Schicksals, des Karmas, wenn wir vom Abstrakten, Gedanklichen zum Leben fortschreiten, so kommen wir eben fortschreitend dazu, zunächst die verschiedenen Gebiete des Lebens, in die der Mensch hineingestellt ist, vor unsere Seele hinzustellen, um aus diesen Bestandstücken des Lebens dann Unterlagen für eine Charakteristik des Karmas, des menschlichen Schicksals zu gewinnen.

[ 2 ] Der Mensch gehört ja in einem viel umfassenderen Sinne der ganzen Welt an, als man gewöhnlich denkt. Der Mensch ist eben ein Glied der Welt, und er ist eigentlich ohne die Welt nichts. Ich habe oftmals den Vergleich gebraucht mit irgendeinem menschlichen Gliede, zum Beispiel mit einem Finger: der Finger ist Finger, indem er am menschlichen Organismus ist. In dem Augenblicke ist er kein Finger mehr, wenn er vom menschlichen Organismus abgeschnitten ist. Äußerlich-physisch ist er als Finger derselbe, aber er ist eben kein Finger mehr, wenn er abgeschnitten ist vom menschlichen Organismus.

[ 2 ] Der Mensch gehört ja in einem viel umfassenderen Sinne der ganzen Welt an, als man gewöhnlich denkt. Der Mensch ist eben ein Glied der Welt, und er ist eigentlich ohne die Welt nichts. Ich habe oftmals den Vergleich gebraucht mit irgendeinem menschlichen Gliede, zum Beispiel mit einem Finger: der Finger ist Finger, indem er am menschlichen Organismus ist. In dem Augenblicke ist er kein Finger mehr, wenn er vom menschlichen Organismus abgeschnitten ist. Äußerlich-physisch ist er als Finger derselbe, aber er ist eben kein Finger mehr, wenn er abgeschnitten ist vom menschlichen Organismus.

[ 3 ] So ist der Mensch eigentlich nicht mehr Mensch, wenn er herausgehoben ist aus dem allgemeinen Weltendasein. Er gehört zum allgemeinen Weltendasein und kann ohne dasselbe eigentlich als Mensch gar nicht angeschaut, gar nicht verstanden werden.

[ 3 ] So ist der Mensch eigentlich nicht mehr Mensch, wenn er herausgehoben ist aus dem allgemeinen Weltendasein. Er gehört zum allgemeinen Weltendasein und kann ohne dasselbe eigentlich als Mensch gar nicht angeschaut, gar nicht verstanden werden.

[ 4 ] Nun aber gliedert sich, wie wir schon gestern gesehen haben, die menschliche Weltumgebung in verschiedene Gebiete. Da haben wir zunächst das leblose Weltgebiet, das wir in der gewöhnlichen Sprache das mineralische Weltengebiet nennen. Diesem mineralischen Weltengebiet, wir werden ihm als leblosem erst ähnlich, hinsichtlich dieses Leibes, wenn wir unseren Leib abgelegt haben, wenn wir durch die Pforte des Todes geschritten sind. Mit unserem eigentlichen Wesen werden wir ja gar nicht diesem Leblosen jemals ähnlich. Die abgelegte Leibesform wird diesem Leblosen ähnlich. Und so steht auf der einen Seite dasjenige, was der Mensch als physischen Leichnam im Reiche an des Leblosen zurückläßt, und auf der anderen Seite das, was die weite, leblose, kristallisierte und unkristallisierte mineralische Natur und Welt ist. Dieser mineralischen Welt sind wir Menschen eigentlich, so lange wir auf Erden leben, ganz unähnlich, darauf habe ich ja schon aufmerksam gemacht. Wir werden sofort in unserer Form zerstört, wenn wir der mineralischen Welt übergeben werden als Leichnam. Wir lösen uns auf im Mineralischen, das heißt, dasjenige, was unsere Form zusammenhält, hat eben mit dem Mineralischen nichts Gemeinsames. Und daraus schon geht hervor, daß der Mensch, so wie er in der physischen Welt lebt, vom Mineralischen selbst aus eigentliche Einflüsse gar nicht haben kann.

[ 4 ] Nun aber gliedert sich, wie wir schon gestern gesehen haben, die menschliche Weltumgebung in verschiedene Gebiete. Da haben wir zunächst das leblose Weltgebiet, das wir in der gewöhnlichen Sprache das mineralische Weltengebiet nennen. Diesem mineralischen Weltengebiet, wir werden ihm als leblosem erst ähnlich, hinsichtlich dieses Leibes, wenn wir unseren Leib abgelegt haben, wenn wir durch die Pforte des Todes geschritten sind. Mit unserem eigentlichen Wesen werden wir ja gar nicht diesem Leblosen jemals ähnlich. Die abgelegte Leibesform wird diesem Leblosen ähnlich. Und so steht auf der einen Seite dasjenige, was der Mensch als physischen Leichnam im Reiche an des Leblosen zurückläßt, und auf der anderen Seite das, was die weite, leblose, kristallisierte und unkristallisierte mineralische Natur und Welt ist. Dieser mineralischen Welt sind wir Menschen eigentlich, so lange wir auf Erden leben, ganz unähnlich, darauf habe ich ja schon aufmerksam gemacht. Wir werden sofort in unserer Form zerstört, wenn wir der mineralischen Welt übergeben werden als Leichnam. Wir lösen uns auf im Mineralischen, das heißt, dasjenige, was unsere Form zusammenhält, hat eben mit dem Mineralischen nichts Gemeinsames. Und daraus schon geht hervor, daß der Mensch, so wie er in der physischen Welt lebt, vom Mineralischen selbst aus eigentliche Einflüsse gar nicht haben kann.

[ 5 ] Die hauptsächlichsten, die weitaus umfassendsten Einflüsse, die der Mensch vom Mineralischen hat, die kommen auf dem Umwege durch die Sinne her. Wir sehen das Mineralische, wir hören das Mineralische, wir nehmen seine Wärme wahr, kurz, wir nehmen durch die Sinne das Mineralische wahr. Unsere anderen Beziehungen zum Mineralischen sind ja außerordentlich gering. Bedenken Sie nur, wie wenig eigentlich Mineralisches zu uns im Erdenleben in eine Beziehung tritt. Das Salz, mit dem wir uns unsere Speisen salzen, das ist mineralisch, und einiges wenige noch, das wir mit den Nahrungsmitteln aufnehmen, ist mineralisch; aber der weitaus größte Teil der Nahrungsmittel, die die Menschen aufnehmen, ist aus dem pflanzlichen, ist aus dem tierischen Reiche. Und was der Mensch aus dem mineralischen Reiche aufnimmt, das verhält sich in einer ganz eigentümlichen Weise zu dem, was er durch seine Sinne bloß als seelische Eindrücke, als Sinneswahrnehmung vom Mineralischen empfängt. Und ich bitte Sie, dabei auf eines recht sehr zu achten, was wichtig ist — ich habe auch das schon öfters hier erwähnt: Das menschliche Gehirn ist ja durchschnittlich tausendfünfhundert Gramm schwer. Es ist ein ziemliches Gewicht. Das würde so stark drücken, daß die darunter befindlichen Gefäße durch dieses Gehirn ganz zerquetscht würden, wenn es so stark drücken würde, wie es schwer ist. Es drückt nicht so stark, sondern es unterliegt einem bestimmten Gesetze. Dieses Gesetz, ich habe es sogar vor kurzem hier einmal geschildert, dieses Gesetz besagt, daß, wenn wir einen Körper in eine Flüssigkeit hineingeben, er von seinem Gewichte verliert.

[ 5 ] Die hauptsächlichsten, die weitaus umfassendsten Einflüsse, die der Mensch vom Mineralischen hat, die kommen auf dem Umwege durch die Sinne her. Wir sehen das Mineralische, wir hören das Mineralische, wir nehmen seine Wärme wahr, kurz, wir nehmen durch die Sinne das Mineralische wahr. Unsere anderen Beziehungen zum Mineralischen sind ja außerordentlich gering. Bedenken Sie nur, wie wenig eigentlich Mineralisches zu uns im Erdenleben in eine Beziehung tritt. Das Salz, mit dem wir uns unsere Speisen salzen, das ist mineralisch, und einiges wenige noch, das wir mit den Nahrungsmitteln aufnehmen, ist mineralisch; aber der weitaus größte Teil der Nahrungsmittel, die die Menschen aufnehmen, ist aus dem pflanzlichen, ist aus dem tierischen Reiche. Und was der Mensch aus dem mineralischen Reiche aufnimmt, das verhält sich in einer ganz eigentümlichen Weise zu dem, was er durch seine Sinne bloß als seelische Eindrücke, als Sinneswahrnehmung vom Mineralischen empfängt. Und ich bitte Sie, dabei auf eines recht sehr zu achten, was wichtig ist — ich habe auch das schon öfters hier erwähnt: Das menschliche Gehirn ist ja durchschnittlich tausendfünfhundert Gramm schwer. Es ist ein ziemliches Gewicht. Das würde so stark drücken, daß die darunter befindlichen Gefäße durch dieses Gehirn ganz zerquetscht würden, wenn es so stark drücken würde, wie es schwer ist. Es drückt nicht so stark, sondern es unterliegt einem bestimmten Gesetze. Dieses Gesetz, ich habe es sogar vor kurzem hier einmal geschildert, dieses Gesetz besagt, daß, wenn wir einen Körper in eine Flüssigkeit hineingeben, er von seinem Gewichte verliert.

[ 6 ] Man kann das dadurch untersuchen, daß, wenn man eine Waage hat, Sie zuerst sich das Gefäß mit Wasser wegdenken und diesen Körper wiegen: er hat ein gewisses Gewicht. Stellen Sie dann das Gefäß darunter, so daß der Körper auf der Waagschale im Wassergefäß eingetaucht ist: Sofort ist die Waage nicht mehr im Gleichgewicht, der Waagebalken sinkt herunter, der Körper wird leichter. Wenn Sie dann untersuchen, um wieviel der Körper leichter wird, so stellt sich heraus, daß er gerade um so viel leichter wird, als die Flüssigkeit schwer ist, die er verdrängt. Wenn Sie also als Flüssigkeit Wasser haben, so wird der Körper, ins Wasser eingesenkt, um so viel leichter, als das Gewicht des Wasserkörpers beträgt, den er verdrängt. Das ist das sogenannte Archimedische Prinzip. Archimedes hat es, ich habe das auch schon einmal gesagt, im Bade gefunden. Er hat einfach sich ins Bad gesetzt und fand sein Bein leichter oder schwerer werden, je nachdem er es herausstreckte oder hineinnahm, und er rief: Ich hab es gefunden, heureka!

[ 6 ] Man kann das dadurch untersuchen, daß, wenn man eine Waage hat, Sie zuerst sich das Gefäß mit Wasser wegdenken und diesen Körper wiegen: er hat ein gewisses Gewicht. Stellen Sie dann das Gefäß darunter, so daß der Körper auf der Waagschale im Wassergefäß eingetaucht ist: Sofort ist die Waage nicht mehr im Gleichgewicht, der Waagebalken sinkt herunter, der Körper wird leichter. Wenn Sie dann untersuchen, um wieviel der Körper leichter wird, so stellt sich heraus, daß er gerade um so viel leichter wird, als die Flüssigkeit schwer ist, die er verdrängt. Wenn Sie also als Flüssigkeit Wasser haben, so wird der Körper, ins Wasser eingesenkt, um so viel leichter, als das Gewicht des Wasserkörpers beträgt, den er verdrängt. Das ist das sogenannte Archimedische Prinzip. Archimedes hat es, ich habe das auch schon einmal gesagt, im Bade gefunden. Er hat einfach sich ins Bad gesetzt und fand sein Bein leichter oder schwerer werden, je nachdem er es herausstreckte oder hineinnahm, und er rief: Ich hab es gefunden, heureka!

[ 7 ] Ja, meine lieben Freunde, es ist dies eine außerordentlich wichtige Sache, nur werden wichtige Sachen manchmal vergessen. Und hätte die Ingenieurkunst dieses Archimedische Prinzip nicht vergessen, so wäre wahrscheinlich eines der größten elementaren Unglücke der letzten Zeit in Italien nicht passiert. Das sind eben die Dinge, die auch im äußeren Leben aus einem Unübersichtlichen des heutigen Wissens kommen.

[ 7 ] Ja, meine lieben Freunde, es ist dies eine außerordentlich wichtige Sache, nur werden wichtige Sachen manchmal vergessen. Und hätte die Ingenieurkunst dieses Archimedische Prinzip nicht vergessen, so wäre wahrscheinlich eines der größten elementaren Unglücke der letzten Zeit in Italien nicht passiert. Das sind eben die Dinge, die auch im äußeren Leben aus einem Unübersichtlichen des heutigen Wissens kommen.

[ 8 ] Aber jedenfalls, der Körper verliert so viel von seinem Gewichte, als das Gewicht der verdrängten Flüssigkeit beträgt. Nun ist das Gehirn ganz im Gehirnwasser drinnen. Es schwimmt im Gehirnwasser. Man findet heute ab und zu überhaupt schon diese Erkenntnis, daß der Mensch im wesentlichen, sofern er fest ist, eigentlich ein Fisch ist. In Wirklichkeit ist der Mensch schon ein Fisch, denn er besteht ja zu neunzig Prozent aus einem Wasserkörper, und das Feste schwimmt darinnen wie der Fisch im Wasser.

[ 8 ] Aber jedenfalls, der Körper verliert so viel von seinem Gewichte, als das Gewicht der verdrängten Flüssigkeit beträgt. Nun ist das Gehirn ganz im Gehirnwasser drinnen. Es schwimmt im Gehirnwasser. Man findet heute ab und zu überhaupt schon diese Erkenntnis, daß der Mensch im wesentlichen, sofern er fest ist, eigentlich ein Fisch ist. In Wirklichkeit ist der Mensch schon ein Fisch, denn er besteht ja zu neunzig Prozent aus einem Wasserkörper, und das Feste schwimmt darinnen wie der Fisch im Wasser.

[ 9 ] Nun also, das Gehirn schwimmt im Gehirnwasser, wird so viel leichter, daß es nur zwanzig Gramm wiegt. Das Gehirn, das eigentlich etwa tausendfünfhundert Gramm wiegt, drückt nur mit zwanzig Gramm auf seine Unterlage. Nun denken Sie sich einmal, wie stark wir Menschen, dadurch, daß unser Gehirn im Gehirnwasser schwimmt, in einem so wichtigen Organe die Tendenz haben, von der Erdenschwere frei zu werden. Wir denken ja mit einem Organ, das gar nicht der Erdenschwere unterliegt, sondern wir denken im Gegensatze zur Erdenschwere. Die Erdenschwere wird erst dem Organ abgenommen.

[ 9 ] Nun also, das Gehirn schwimmt im Gehirnwasser, wird so viel leichter, daß es nur zwanzig Gramm wiegt. Das Gehirn, das eigentlich etwa tausendfünfhundert Gramm wiegt, drückt nur mit zwanzig Gramm auf seine Unterlage. Nun denken Sie sich einmal, wie stark wir Menschen, dadurch, daß unser Gehirn im Gehirnwasser schwimmt, in einem so wichtigen Organe die Tendenz haben, von der Erdenschwere frei zu werden. Wir denken ja mit einem Organ, das gar nicht der Erdenschwere unterliegt, sondern wir denken im Gegensatze zur Erdenschwere. Die Erdenschwere wird erst dem Organ abgenommen.

[ 10 ] Wenn Sie die ungeheuer weite Bedeutung der Eindrücke nehmen, die Sie durch die Sinne bekommen und denen Sie gegenüberstehen mit Ihrer Willkür, und das vergleichen mit den geringen Einflüssen, die da kommen von Salz und ähnlichen als Nahrungsmittel oder als Zusatz von Nahrungsmitteln genommenen Stoffen, da bekommen Sie schon auch das Folgende heraus: Dasjenige, was aus dem Mineralreiche einen unmittelbaren Einfluß auf den Menschen hat, verhält sich auch wie zwanzig Gramm zu tausendfünfhundert Gramm. So sehr überwiegt das, was wir an bloßen Sinneseindrücken aufnehmen, wodurch wir unabhängig sind von den Reizen; denn das zerreißt uns nicht. Und dasjenige in uns, das schon wirklich der Erdenschwere unterliegt wie die mineralischen Zusätze zu unseren Nahrungsmitteln, das sind zumeist auch noch solche Dinge, die uns innerlich konservieren; denn das Salz hat zu gleicher Zeit eine konservierende, eine erhaltende, eine erfrischende Kraft. Der Mensch ist also im großen unabhängig von dem, was die umliegende mineralische Welt ist. Er nimmt aus der mineralischen Welt nur das in sich auf, was einen unmittelbaren Einfluß auf sein Wesen nicht hat. Er bewegt sich frei und unabhängig in der mineralischen Welt.

[ 10 ] Wenn Sie die ungeheuer weite Bedeutung der Eindrücke nehmen, die Sie durch die Sinne bekommen und denen Sie gegenüberstehen mit Ihrer Willkür, und das vergleichen mit den geringen Einflüssen, die da kommen von Salz und ähnlichen als Nahrungsmittel oder als Zusatz von Nahrungsmitteln genommenen Stoffen, da bekommen Sie schon auch das Folgende heraus: Dasjenige, was aus dem Mineralreiche einen unmittelbaren Einfluß auf den Menschen hat, verhält sich auch wie zwanzig Gramm zu tausendfünfhundert Gramm. So sehr überwiegt das, was wir an bloßen Sinneseindrücken aufnehmen, wodurch wir unabhängig sind von den Reizen; denn das zerreißt uns nicht. Und dasjenige in uns, das schon wirklich der Erdenschwere unterliegt wie die mineralischen Zusätze zu unseren Nahrungsmitteln, das sind zumeist auch noch solche Dinge, die uns innerlich konservieren; denn das Salz hat zu gleicher Zeit eine konservierende, eine erhaltende, eine erfrischende Kraft. Der Mensch ist also im großen unabhängig von dem, was die umliegende mineralische Welt ist. Er nimmt aus der mineralischen Welt nur das in sich auf, was einen unmittelbaren Einfluß auf sein Wesen nicht hat. Er bewegt sich frei und unabhängig in der mineralischen Welt.

[ 11 ] Meine lieben Freunde, wenn diese Freiheit und Unabhängigkeit der Bewegung in der mineralischen Welt nicht da wäre, dann gäbe es überhaupt nicht das, was wir menschliche Freiheit nennen. Und sehr bedeutsam ist dieses, daß wir sagen müssen: Die mineralische Welt ist eigentlich da als das notwendige Gegenstück zu der menschlichen Freiheit. — Gäbe es keine mineralische Welt, wir wären eben nicht freie Wesen. Denn in dem Augenblicke, wo wir in die pflanzliche Welt heraufkommen, sind wir nicht mehr unabhängig von der Pflanzenwelt; es scheint nur so, als ob wir unsere Augen ebenso auf die Pflanzenwelt hinausrichteten, wie wir unsere Augen hinausrichten auf die Kristalle, auf das weite Mineralreich. Das ist aber nicht der Fall. Da breitet sich die Pflanzenwelt aus. Und wir Menschen, wir werden in die Welt hereingeboren als Atmungswesen, als lebendige Wesen, als Wesen, die einen gewissen Stoffwechsel haben. Ja, das ist viel abhängiger von der Umgebung als unsere Augen, unsere Ohren, als alles das, was die Sinneseindrücke vermittelt. Dasjenige, was Pflanzenwelt ist, die Weite der Pflanzenwelt, sie lebt aus dem von allen Seiten in die Erde hereinkraftenden Äther. Der Mensch unterliegt auch diesem Äther.

[ 11 ] Meine lieben Freunde, wenn diese Freiheit und Unabhängigkeit der Bewegung in der mineralischen Welt nicht da wäre, dann gäbe es überhaupt nicht das, was wir menschliche Freiheit nennen. Und sehr bedeutsam ist dieses, daß wir sagen müssen: Die mineralische Welt ist eigentlich da als das notwendige Gegenstück zu der menschlichen Freiheit. — Gäbe es keine mineralische Welt, wir wären eben nicht freie Wesen. Denn in dem Augenblicke, wo wir in die pflanzliche Welt heraufkommen, sind wir nicht mehr unabhängig von der Pflanzenwelt; es scheint nur so, als ob wir unsere Augen ebenso auf die Pflanzenwelt hinausrichteten, wie wir unsere Augen hinausrichten auf die Kristalle, auf das weite Mineralreich. Das ist aber nicht der Fall. Da breitet sich die Pflanzenwelt aus. Und wir Menschen, wir werden in die Welt hereingeboren als Atmungswesen, als lebendige Wesen, als Wesen, die einen gewissen Stoffwechsel haben. Ja, das ist viel abhängiger von der Umgebung als unsere Augen, unsere Ohren, als alles das, was die Sinneseindrücke vermittelt. Dasjenige, was Pflanzenwelt ist, die Weite der Pflanzenwelt, sie lebt aus dem von allen Seiten in die Erde hereinkraftenden Äther. Der Mensch unterliegt auch diesem Äther.

[ 12 ] Wenn wir als kleines Kind geboren werden und wachsen, wenn die Wachstumskräfte in uns geltend sind, so sind das die Ätherkräfte. Dieselben Kräfte, die die Pflanzen wachsen lassen, leben in uns als Ätherkräfte. Wir tragen in uns den Ätherleib; der physische Leib birgt unsere Augen, birgt unsere Ohren. Der physische Leib hat nichts gemeinschaftlich mit der übrigen physischen Welt, wie ich eben auseinandergesetzt habe, und das zeigt sich darin, daß er als Leichnam in der physischen Welt zerfällt.

[ 12 ] Wenn wir als kleines Kind geboren werden und wachsen, wenn die Wachstumskräfte in uns geltend sind, so sind das die Ätherkräfte. Dieselben Kräfte, die die Pflanzen wachsen lassen, leben in uns als Ätherkräfte. Wir tragen in uns den Ätherleib; der physische Leib birgt unsere Augen, birgt unsere Ohren. Der physische Leib hat nichts gemeinschaftlich mit der übrigen physischen Welt, wie ich eben auseinandergesetzt habe, und das zeigt sich darin, daß er als Leichnam in der physischen Welt zerfällt.

[ 13 ] Anders schon ist es mit unserem Ätherleib. Mit unserem Ätherleib ist es so, daß wir durch ihn verwandt sind der Pflanzenwelt. Aber indem wir wachsen — bedenken Sie nur, meine lieben Freunde —, bildet sich in uns etwas aus, was schon in einem gewissen Sinne recht tief mit unserem Schicksal zusammenhängt. Wir können wachsen, indem wir — um groteske, radikale Beispiele zu nehmen — klein und dick bleiben oder groß und schlank werden, wir können wachsen, indem wir diese oder jene Nasenform haben. Kurz, die Art und Weise, wie wir wachsen, hat schon auf unser Äußeres einen gewissen Einfluß. Das hängt ja doch wiederum, wenn auch zunächst nur lose, mit unserem Schicksal zusammen. Aber das Wachstum drückt sich ja nicht nur in diesen groben Dingen aus. Würden die Instrumente, welche die Menschen für ihre Untersuchungen haben, fein genug sein, so würde man finden, daß jeder Mensch eigentlich eine andere Leberzusammensetzung, eine andere Milzzusammensetzung, eine andere Gehirnzusammensetzung hat. Leber ist nicht einfach Leber. Bei jedem Menschen ist sie, natürlich in feinen Nuancen, etwas anderes. Das alles hängt zusammen mit denselben Kräften, welche die Pflanzen wachsen lassen. Und wir müssen immer hinschauen auf die Pflanzendecke der Erde, und indem wir auf die Pflanzendecke der Erde hinschauen, müssen wir uns bewußt werden: Dasjenige, was aus den Ätherweiten herein die Pflanzen wachsen läßt, das wirkt auch in uns, das bewirkt in uns die ursprüngliche Menschenanlage, die sehr viel mit unserem Schicksal zu tun hat. Denn ob einer diese oder jene Leber- oder Lungenzusammensetzung oder Gehirnzusammensetzung aus der ätherischen Welt heraus hat, das hängt tief mit seinem Schicksal zusammen.

[ 13 ] Anders schon ist es mit unserem Ätherleib. Mit unserem Ätherleib ist es so, daß wir durch ihn verwandt sind der Pflanzenwelt. Aber indem wir wachsen — bedenken Sie nur, meine lieben Freunde —, bildet sich in uns etwas aus, was schon in einem gewissen Sinne recht tief mit unserem Schicksal zusammenhängt. Wir können wachsen, indem wir — um groteske, radikale Beispiele zu nehmen — klein und dick bleiben oder groß und schlank werden, wir können wachsen, indem wir diese oder jene Nasenform haben. Kurz, die Art und Weise, wie wir wachsen, hat schon auf unser Äußeres einen gewissen Einfluß. Das hängt ja doch wiederum, wenn auch zunächst nur lose, mit unserem Schicksal zusammen. Aber das Wachstum drückt sich ja nicht nur in diesen groben Dingen aus. Würden die Instrumente, welche die Menschen für ihre Untersuchungen haben, fein genug sein, so würde man finden, daß jeder Mensch eigentlich eine andere Leberzusammensetzung, eine andere Milzzusammensetzung, eine andere Gehirnzusammensetzung hat. Leber ist nicht einfach Leber. Bei jedem Menschen ist sie, natürlich in feinen Nuancen, etwas anderes. Das alles hängt zusammen mit denselben Kräften, welche die Pflanzen wachsen lassen. Und wir müssen immer hinschauen auf die Pflanzendecke der Erde, und indem wir auf die Pflanzendecke der Erde hinschauen, müssen wir uns bewußt werden: Dasjenige, was aus den Ätherweiten herein die Pflanzen wachsen läßt, das wirkt auch in uns, das bewirkt in uns die ursprüngliche Menschenanlage, die sehr viel mit unserem Schicksal zu tun hat. Denn ob einer diese oder jene Leber- oder Lungenzusammensetzung oder Gehirnzusammensetzung aus der ätherischen Welt heraus hat, das hängt tief mit seinem Schicksal zusammen.

[ 14 ] Der Mensch sieht allerdings von allen diesen Dingen nur die Außenseite. Freilich, wenn wir auf die mineralische Welt hinausschauen, dann sehen wir in der mineralischen Welt ungefähr auch das, was da drinnen ist; deshalb haben heute die Menschen diese mineralische Welt wissenschaftlich so gern — wenn man überhaupt von einer wissenschaftlichen Liebhaberei heute sprechen kann —, weil sie alles enthält, was die Leute finden wollen.

[ 14 ] Der Mensch sieht allerdings von allen diesen Dingen nur die Außenseite. Freilich, wenn wir auf die mineralische Welt hinausschauen, dann sehen wir in der mineralischen Welt ungefähr auch das, was da drinnen ist; deshalb haben heute die Menschen diese mineralische Welt wissenschaftlich so gern — wenn man überhaupt von einer wissenschaftlichen Liebhaberei heute sprechen kann —, weil sie alles enthält, was die Leute finden wollen.

[ 15 ] Bei dem, was als Kräfte das Pflanzenreich unterhält, ist das schon nicht mehr der Fall. Denn in dem Augenblicke, wo man zu einer imaginativen Erkenntnis kommt — ich habe ja auch davon schon gesprochen —, sieht man sogleich: die Mineralien, die sind so, daß sie im mineralischen Reiche abgeschlossen sind. Dasjenige, was das Pflanzenreich unterhält, das erscheint äußerlich dem gewöhnlichen Bewußtsein gar nicht. Da muß man tiefer hineingehen in die Welt. Und wenn wir uns die Frage vorlegen: Was wirkt denn eigentlich im Pflanzenreiche, was wirkt da so, daß aus den Ätherweiten hereinkommen können die Kräfte, welche die Pflanzen heraussprießen und sprossen machen aus der Erde, welche aber auch in uns das Wachstum bewirken, die feinere Zusammensetzung unseres ganzen Leibes bewirken, was wirkt da? — Da kommen wir auf die Wesen der sogenannten dritten Hierarchie: Angeloi, Archangeloi, Archai. Die sind zunächst das Unsichtbare, aber ohne sie gäbe es nicht jenes Auf- und Abwogen der ätherischen Kräfte, welche die Pflanzen wachsen lassen, und welche in uns wirken, indem wir dieselben Kräfte in uns tragen, welche das Pflanzenwachstum bewirken. Wir können nicht mehr, wenn wir eben nicht stumpf bleiben wollen für die Erkenntnis, bei dem bloß Sichtbaren stehenbleiben, wenn wir an die Pflanzenwelt und ihre Kräfte herantreten wollen. Und wir müssen uns schon bewußt werden: Zu diesen Wesenheiten, Angeloi, Archangeloi, Archai, entwickeln wir in leibfreiem Zustande zwischen dem Tod und einer neuen Geburt unsere Beziehungen, unsere Verhältnisse. Und je nachdem wir diese Beziehungen und Verhältnisse zu diesen Wesenheiten der dritten Hierarchie entwickeln, gestaltet sich unser inneres, ich möchte sagen, unser Wesenheitskarma, dasjenige Karma, welches abhängt davon, wie unser Ätherleib unsere Säfte zusammensetzt, wie er uns groß oder klein werden läßt und so weiter.

[ 15 ] Bei dem, was als Kräfte das Pflanzenreich unterhält, ist das schon nicht mehr der Fall. Denn in dem Augenblicke, wo man zu einer imaginativen Erkenntnis kommt — ich habe ja auch davon schon gesprochen —, sieht man sogleich: die Mineralien, die sind so, daß sie im mineralischen Reiche abgeschlossen sind. Dasjenige, was das Pflanzenreich unterhält, das erscheint äußerlich dem gewöhnlichen Bewußtsein gar nicht. Da muß man tiefer hineingehen in die Welt. Und wenn wir uns die Frage vorlegen: Was wirkt denn eigentlich im Pflanzenreiche, was wirkt da so, daß aus den Ätherweiten hereinkommen können die Kräfte, welche die Pflanzen heraussprießen und sprossen machen aus der Erde, welche aber auch in uns das Wachstum bewirken, die feinere Zusammensetzung unseres ganzen Leibes bewirken, was wirkt da? — Da kommen wir auf die Wesen der sogenannten dritten Hierarchie: Angeloi, Archangeloi, Archai. Die sind zunächst das Unsichtbare, aber ohne sie gäbe es nicht jenes Auf- und Abwogen der ätherischen Kräfte, welche die Pflanzen wachsen lassen, und welche in uns wirken, indem wir dieselben Kräfte in uns tragen, welche das Pflanzenwachstum bewirken. Wir können nicht mehr, wenn wir eben nicht stumpf bleiben wollen für die Erkenntnis, bei dem bloß Sichtbaren stehenbleiben, wenn wir an die Pflanzenwelt und ihre Kräfte herantreten wollen. Und wir müssen uns schon bewußt werden: Zu diesen Wesenheiten, Angeloi, Archangeloi, Archai, entwickeln wir in leibfreiem Zustande zwischen dem Tod und einer neuen Geburt unsere Beziehungen, unsere Verhältnisse. Und je nachdem wir diese Beziehungen und Verhältnisse zu diesen Wesenheiten der dritten Hierarchie entwickeln, gestaltet sich unser inneres, ich möchte sagen, unser Wesenheitskarma, dasjenige Karma, welches abhängt davon, wie unser Ätherleib unsere Säfte zusammensetzt, wie er uns groß oder klein werden läßt und so weiter.

[ 16 ] Aber die Wesenheiten der dritten Hierarchie haben nur diese Macht. Daß die Pflanzen wachsen können, das rührt nicht von ihrer Macht allein her. In bezug darauf stehen diese Wesenheiten der dritten Hierarchie, Angeloi, Archangeloi und Archai, in dem Dienst höherer Wesenheiten. Jenes Auf- und Abwogen der Pflanzen-Wachstumskräfte im Weltenäther, es wird zwar zunächst ausgeführt von diesen Wesenheiten der dritten Hierarchie. Aber in bezug darauf stehen diese Wesenheiten der dritten Hierarchie im Dienste höherer Wesenheiten. Aber das, was wir durchleben, bevor wir heruntersteigen aus der geistigen Welt in unseren physischen Leib hinein, das, was mit unserer feineren Zusammensetzung, mit allem dem zusammenhängt, was ich eben beschrieben habe, das wird bewirkt durch unsere wissentliche Begegnung mit diesen Wesenheiten der dritten Hierarchie. Und mit der Anleitung, die wir von ihnen bekommen können, je nachdem wir in unserem vorigen Erdenleben vorbereitet sind, mit dieser Anleitung, unseren Ätherleib aus den Ätherweiten zu bilden, geschieht dies in der letzten Zeit, bevor wir heruntersteigen von dem überphysischen Dasein in das physische Dasein.

[ 16 ] Aber die Wesenheiten der dritten Hierarchie haben nur diese Macht. Daß die Pflanzen wachsen können, das rührt nicht von ihrer Macht allein her. In bezug darauf stehen diese Wesenheiten der dritten Hierarchie, Angeloi, Archangeloi und Archai, in dem Dienst höherer Wesenheiten. Jenes Auf- und Abwogen der Pflanzen-Wachstumskräfte im Weltenäther, es wird zwar zunächst ausgeführt von diesen Wesenheiten der dritten Hierarchie. Aber in bezug darauf stehen diese Wesenheiten der dritten Hierarchie im Dienste höherer Wesenheiten. Aber das, was wir durchleben, bevor wir heruntersteigen aus der geistigen Welt in unseren physischen Leib hinein, das, was mit unserer feineren Zusammensetzung, mit allem dem zusammenhängt, was ich eben beschrieben habe, das wird bewirkt durch unsere wissentliche Begegnung mit diesen Wesenheiten der dritten Hierarchie. Und mit der Anleitung, die wir von ihnen bekommen können, je nachdem wir in unserem vorigen Erdenleben vorbereitet sind, mit dieser Anleitung, unseren Ätherleib aus den Ätherweiten zu bilden, geschieht dies in der letzten Zeit, bevor wir heruntersteigen von dem überphysischen Dasein in das physische Dasein.

[ 17 ] So daß also unser Blick zuerst auf dasjenige fallen muß, was in unser Schicksal, in unser Karma hineinwirkt aus unserer inneren Beschaffenheit heraus. Ich möchte sagen, wir dürfen für diesen Teil des Karmas den Ausdruck Wohlbefinden gebrauchen, Wohlbefinden und Mißbehagen des Lebens. Wohlbehagen und Mißbehagen des Lebens hängen zusammen mit dem, was unsere innere Qualität ist vermöge unseres Ätherleibes.

[ 17 ] So daß also unser Blick zuerst auf dasjenige fallen muß, was in unser Schicksal, in unser Karma hineinwirkt aus unserer inneren Beschaffenheit heraus. Ich möchte sagen, wir dürfen für diesen Teil des Karmas den Ausdruck Wohlbefinden gebrauchen, Wohlbefinden und Mißbehagen des Lebens. Wohlbehagen und Mißbehagen des Lebens hängen zusammen mit dem, was unsere innere Qualität ist vermöge unseres Ätherleibes.

[ 18 ] Ein zweites, das in unserem Karma lebt, hängt davon ab, daß nicht nur das Pflanzenreich die Erde bevölkert, sondern auch das Tierreich. Nun bedenken Sie, meine lieben Freunde: die verschiedensten Gegenden der Erde haben die verschiedensten Tiere. Es ist sozusagen die Tieratmosphäre in den verschiedenen Gegenden der Erde verschieden.

[ 18 ] Ein zweites, das in unserem Karma lebt, hängt davon ab, daß nicht nur das Pflanzenreich die Erde bevölkert, sondern auch das Tierreich. Nun bedenken Sie, meine lieben Freunde: die verschiedensten Gegenden der Erde haben die verschiedensten Tiere. Es ist sozusagen die Tieratmosphäre in den verschiedenen Gegenden der Erde verschieden.

[ 19 ] Aber Sie werden doch zugeben: der Mensch lebt ja auch in dieser Atmosphäre, wo die Tiere leben. Das klingt heute grotesk, weil die Menschen eben nicht gewohnt sind, auf solche Dinge hinzuschauen. Aber es gibt zum Beispiel Gegenden, da lebt der Elefant. Ja, die Gegenden, in denen der Elefant lebt, die sind eben solche, wo das Weltenall auf die Erde so herunterwirkt, daß das Elefantendasein entstehen kann. Ja, glauben Sie, meine lieben Freunde, wenn hier ein Stück Erde ist, und hier auf diesem Stück Erde der Elefant lebt, und aus dem Weltenall herein wirken die elefantenbildenden Kräfte, daß diese selben Kräfte nicht da sind, wenn just an derselben Stelle ein Mensch ist? Die sind natürlich auch da, wenn an derselben Stelle ein Mensch ist. Und so ist es doch mit der ganzen Tierheit. Gerade so, wie die pflanzenbildenden Kräfte aus den Ätherfernen da sind, wo wir leben — die Holzwände und auch Mauerwände und auch Beton halten das ja nicht fern, wir leben ja dennoch hier in Dornach in den Kräften, die eben in den Juraalpen die Pflanzen bilden —, so lebt man, wenn man just auf dem Boden ist, wo ein Elefant sein kann nach der Erdenbeschaffenheit, so lebt man eben auch als Mensch unter den elefantenbildenden Kräften. Ja, ich kann mir schon denken, daß gar manches nun in den Seelen lebt von großen und kleinen Tieren, die die Erde bevölkern, und von denen Sie nun aufmerksam darauf werden, daß ja der Mensch in derselben Atmosphäre lebt!

[ 19 ] Aber Sie werden doch zugeben: der Mensch lebt ja auch in dieser Atmosphäre, wo die Tiere leben. Das klingt heute grotesk, weil die Menschen eben nicht gewohnt sind, auf solche Dinge hinzuschauen. Aber es gibt zum Beispiel Gegenden, da lebt der Elefant. Ja, die Gegenden, in denen der Elefant lebt, die sind eben solche, wo das Weltenall auf die Erde so herunterwirkt, daß das Elefantendasein entstehen kann. Ja, glauben Sie, meine lieben Freunde, wenn hier ein Stück Erde ist, und hier auf diesem Stück Erde der Elefant lebt, und aus dem Weltenall herein wirken die elefantenbildenden Kräfte, daß diese selben Kräfte nicht da sind, wenn just an derselben Stelle ein Mensch ist? Die sind natürlich auch da, wenn an derselben Stelle ein Mensch ist. Und so ist es doch mit der ganzen Tierheit. Gerade so, wie die pflanzenbildenden Kräfte aus den Ätherfernen da sind, wo wir leben — die Holzwände und auch Mauerwände und auch Beton halten das ja nicht fern, wir leben ja dennoch hier in Dornach in den Kräften, die eben in den Juraalpen die Pflanzen bilden —, so lebt man, wenn man just auf dem Boden ist, wo ein Elefant sein kann nach der Erdenbeschaffenheit, so lebt man eben auch als Mensch unter den elefantenbildenden Kräften. Ja, ich kann mir schon denken, daß gar manches nun in den Seelen lebt von großen und kleinen Tieren, die die Erde bevölkern, und von denen Sie nun aufmerksam darauf werden, daß ja der Mensch in derselben Atmosphäre lebt!

[ 20 ] Das alles wirkt aber wirklich auf den Menschen. Natürlich wirkt es anders auf den Menschen als auf die Tiere, weil der Mensch noch andere Qualitäten hat als die Tiere, noch andere Wesensglieder hat als die Tiere. Es wirkt anders auf die Menschen, sonst würde ja der Mensch in der Elefantensphäre eben auch ein Elefant. Das wird er aber nicht. Außerdem: der Mensch erhebt sich fortwährend aus dem, was da auf ihn wirkt, aber er lebt in dieser Atmosphäre.

[ 20 ] Das alles wirkt aber wirklich auf den Menschen. Natürlich wirkt es anders auf den Menschen als auf die Tiere, weil der Mensch noch andere Qualitäten hat als die Tiere, noch andere Wesensglieder hat als die Tiere. Es wirkt anders auf die Menschen, sonst würde ja der Mensch in der Elefantensphäre eben auch ein Elefant. Das wird er aber nicht. Außerdem: der Mensch erhebt sich fortwährend aus dem, was da auf ihn wirkt, aber er lebt in dieser Atmosphäre.

[ 21 ] Sehen Sie, von diesem, in dem da der Mensch lebt, ist alles das abhängig, was in seinem Astralleibe ist. Und können wir davon sprechen, daß sein Wohlbehagen oder Mißbehagen von dem Pflanzenwesen der Erde abhängt, so hängen die Sympathien und Antipathien, die wir als Menschen innerhalb des Erdendaseins entwickeln, und die wir uns mitbringen aus dem vorirdischen Dasein, ab von dem, was sozusagen die Tieratmosphäre ausmacht.

[ 21 ] Sehen Sie, von diesem, in dem da der Mensch lebt, ist alles das abhängig, was in seinem Astralleibe ist. Und können wir davon sprechen, daß sein Wohlbehagen oder Mißbehagen von dem Pflanzenwesen der Erde abhängt, so hängen die Sympathien und Antipathien, die wir als Menschen innerhalb des Erdendaseins entwickeln, und die wir uns mitbringen aus dem vorirdischen Dasein, ab von dem, was sozusagen die Tieratmosphäre ausmacht.

[ 22 ] Der Elefant hat einen Rüssel und dicke, säulenförmige Beine, der Hirsch hat ein Geweih und so weiter; also da leben die tierbildenden, die tiergestaltenden Kräfte. Im Menschen zeigen sich diese Kräfte nur in der Wirkung auf seinen astralischen Leib. Und in dieser Wirkung auf seinen astralischen Leib erzeugen sie die Sympathien und Antipathien, die sich die einzelne menschliche Individualität mitbringt aus der geistigen Welt.

[ 22 ] Der Elefant hat einen Rüssel und dicke, säulenförmige Beine, der Hirsch hat ein Geweih und so weiter; also da leben die tierbildenden, die tiergestaltenden Kräfte. Im Menschen zeigen sich diese Kräfte nur in der Wirkung auf seinen astralischen Leib. Und in dieser Wirkung auf seinen astralischen Leib erzeugen sie die Sympathien und Antipathien, die sich die einzelne menschliche Individualität mitbringt aus der geistigen Welt.

[ 23 ] Achten Sie nur, meine lieben Freunde, auf diese Sympathien und Antipathien. Achten Sie darauf, wie stark führend durch das ganze Leben diese Sympathien und Antipathien sind. Gewiß, wir Menschen werden mit Recht in einer gewissen Beziehung dazu erzogen, über die starken Sympathien und Antipathien hinauszuwachsen. Aber zunächst sind sie doch da, diese Sympathien und Antipathien. Zunächst durchleben wir doch unser Leben in Sympathien und Antipathien. Der eine hat Sympathie für dieses, der andere hat Sympathie für jenes. Der eine hat Sympathie für Bildhauerei, der andere für Musik, der eine hat Sympathie für blonde Menschen, der andere hat Sympathie für schwarze Menschen. Das sind starke, radikale Sympathien. Aber das ganze Leben ist durchsetzt von solchen Sympathien und Antipathien. Sie leben in Abhängigkeit von dem, was die mannigfaltigen Tiergestaltungen macht.

[ 23 ] Achten Sie nur, meine lieben Freunde, auf diese Sympathien und Antipathien. Achten Sie darauf, wie stark führend durch das ganze Leben diese Sympathien und Antipathien sind. Gewiß, wir Menschen werden mit Recht in einer gewissen Beziehung dazu erzogen, über die starken Sympathien und Antipathien hinauszuwachsen. Aber zunächst sind sie doch da, diese Sympathien und Antipathien. Zunächst durchleben wir doch unser Leben in Sympathien und Antipathien. Der eine hat Sympathie für dieses, der andere hat Sympathie für jenes. Der eine hat Sympathie für Bildhauerei, der andere für Musik, der eine hat Sympathie für blonde Menschen, der andere hat Sympathie für schwarze Menschen. Das sind starke, radikale Sympathien. Aber das ganze Leben ist durchsetzt von solchen Sympathien und Antipathien. Sie leben in Abhängigkeit von dem, was die mannigfaltigen Tiergestaltungen macht.

[ 24 ] Und fragen Sie einmal, meine lieben Freunde, was tragen wir als Menschen denn in uns, was in unserem eigenen Inneren den mannigfaltigen Tiergestalten entspricht, die draußen sind? Hundert-, tausendfach sind diese Tiergestalten! Hundert-, tausenfach sind die Gestaltungen unserer Sympathien und Antipathien, nur bleibt das meiste davon im Unbewußten oder Unterbewußten.

[ 24 ] Und fragen Sie einmal, meine lieben Freunde, was tragen wir als Menschen denn in uns, was in unserem eigenen Inneren den mannigfaltigen Tiergestalten entspricht, die draußen sind? Hundert-, tausendfach sind diese Tiergestalten! Hundert-, tausenfach sind die Gestaltungen unserer Sympathien und Antipathien, nur bleibt das meiste davon im Unbewußten oder Unterbewußten.

[ 25 ] Das ist eine weitere, dritte Welt.

[ 25 ] Das ist eine weitere, dritte Welt.

[ 26 ] Die erste Welt war die Welt, wo wir eigentlich keine Abhängigkeit spüren: die mineralische Welt. Die zweite Welt ist diejenige, in der Angeloi, Archangeloi, Archai leben, die die Pflanzenwelt aus sich hervorsprießen läßt, die uns unsere innere Qualität gibt, in der wir Wohlbehagen oder Mißbehagen ins Leben hineintragen, uns todunglücklich fühlen durch uns selber oder glücklich fühlen durch uns selber. Es ist dasjenige aus dieser Welt entnommen, was unser Schicksal durch unsere innere Zusammensetzung, durch unser ganzes ätherisches Menschtum bedeutet. Jetzt kommen wir zu dem, was weiter unser Schicksal tief bedingt, unsere Sympathien und Antipathien. Und diese Sympathien und Antipathien, sie bringen uns schließlich dasjenige, was in einem viel weiteren Umfange zu unserem Schicksal gehört als bloß die Wachstumskräfte.

[ 26 ] Die erste Welt war die Welt, wo wir eigentlich keine Abhängigkeit spüren: die mineralische Welt. Die zweite Welt ist diejenige, in der Angeloi, Archangeloi, Archai leben, die die Pflanzenwelt aus sich hervorsprießen läßt, die uns unsere innere Qualität gibt, in der wir Wohlbehagen oder Mißbehagen ins Leben hineintragen, uns todunglücklich fühlen durch uns selber oder glücklich fühlen durch uns selber. Es ist dasjenige aus dieser Welt entnommen, was unser Schicksal durch unsere innere Zusammensetzung, durch unser ganzes ätherisches Menschtum bedeutet. Jetzt kommen wir zu dem, was weiter unser Schicksal tief bedingt, unsere Sympathien und Antipathien. Und diese Sympathien und Antipathien, sie bringen uns schließlich dasjenige, was in einem viel weiteren Umfange zu unserem Schicksal gehört als bloß die Wachstumskräfte.

[ 27 ] Den einen tragen seine Sympathien und Antipathien in die weiten Fernen. Er lebt da und dort, weil ihn seine Sympathien dahin getragen haben, und in dieser weiten Ferne entwickeln sich dann die Einzelheiten seines Schicksals.

[ 27 ] Den einen tragen seine Sympathien und Antipathien in die weiten Fernen. Er lebt da und dort, weil ihn seine Sympathien dahin getragen haben, und in dieser weiten Ferne entwickeln sich dann die Einzelheiten seines Schicksals.

[ 28 ] Tief verkettet mit unserem ganzen menschlichen Schicksal sind diese Sympathien und Antipathien. Sie leben in der Welt, in der jetzt nicht die dritte, sondern die zweite Hierarchie, Exusiai, Dynamis, Kyriotetes leben. Dasjenige, was irdisches Abbild ist der hohen, herrlichen Gestaltungen dieser zweiten Hierarchie, das lebt im Tierreich. Das aber, was diese Wesenheiten, wenn wir mit ihnen verkehren zwischen dem Tod und einer neuen Geburt, in uns verpflanzen, das lebt in dem, was wir als die uns eingeborenen Sympathien und Antipathien aus der geistigen Welt mit hereintragen in die physische Welt.

[ 28 ] Tief verkettet mit unserem ganzen menschlichen Schicksal sind diese Sympathien und Antipathien. Sie leben in der Welt, in der jetzt nicht die dritte, sondern die zweite Hierarchie, Exusiai, Dynamis, Kyriotetes leben. Dasjenige, was irdisches Abbild ist der hohen, herrlichen Gestaltungen dieser zweiten Hierarchie, das lebt im Tierreich. Das aber, was diese Wesenheiten, wenn wir mit ihnen verkehren zwischen dem Tod und einer neuen Geburt, in uns verpflanzen, das lebt in dem, was wir als die uns eingeborenen Sympathien und Antipathien aus der geistigen Welt mit hereintragen in die physische Welt.

[ 29 ] Wenn man diese Dinge durchschaut, dann werden wirklich solche Begriffe wie die der gewöhnlichen Vererbung kindisch, richtig kindisch. Denn damit ich irgendein vererbtes Merkmal von meinem Vater oder meiner Mutter an mir trage, muß ich ja erst die Sympathien oder Antipathien zu diesem Merkmal bei Vater und Mutter entwickeln. Es hängt also nicht davon ab, daß ich diese Eigenschaften ererbt habe bloß durch irgendeine leblose Naturkausalität, sondern es hängt davon ab, ob ich Sympathie mit diesen Eigenschaften gehabt habe.

[ 29 ] Wenn man diese Dinge durchschaut, dann werden wirklich solche Begriffe wie die der gewöhnlichen Vererbung kindisch, richtig kindisch. Denn damit ich irgendein vererbtes Merkmal von meinem Vater oder meiner Mutter an mir trage, muß ich ja erst die Sympathien oder Antipathien zu diesem Merkmal bei Vater und Mutter entwickeln. Es hängt also nicht davon ab, daß ich diese Eigenschaften ererbt habe bloß durch irgendeine leblose Naturkausalität, sondern es hängt davon ab, ob ich Sympathie mit diesen Eigenschaften gehabt habe.

[ 30 ] Warum ich solche Sympathie zu diesen Eigenschaften gehabt habe, davon wird in den nächsten Stunden noch zu sprechen sein, die Ausführungen über das Karma werden uns ja viele Stunden in Anspruch nehmen. Aber wirklich, in der Weise von Vererbung zu sprechen, wie man gewöhnlich davon heute gerade in der Wissenschaft spricht, die sich besonders gescheit dünkt, das ist kindisch.

[ 30 ] Warum ich solche Sympathie zu diesen Eigenschaften gehabt habe, davon wird in den nächsten Stunden noch zu sprechen sein, die Ausführungen über das Karma werden uns ja viele Stunden in Anspruch nehmen. Aber wirklich, in der Weise von Vererbung zu sprechen, wie man gewöhnlich davon heute gerade in der Wissenschaft spricht, die sich besonders gescheit dünkt, das ist kindisch.

[ 31 ] Es wird sogar heute behauptet, daß sich spezifisch geistig-seelische Eigenschaften vererben. Genies sollen sich vererben von den Vorfahren, und man sucht, wenn irgendein Genie in der Welt auftritt, bei den Vorfahren die einzelnen Stücke zusammen, die dann dieses Genie geben sollen. Ja, das ist eine sonderbare Art der Beweisführung. Eine Beweisführung, die vernünftig wäre, wäre die, daß wenn ein Genie da ist, es wiederum ein Genie durch Vererbung erzeugen würde. Aber wenn man nach diesen Beweisen suchen würde — nun ja, Goethe hat auch einen Sohn gehabt, und andere Genies haben auch Söhne gehabt —, da würde man auf sonderbare Dinge kommen. Das wäre aber ein Beweis! Aber das, daß ein Genie da ist und man gewisse Eigenschaften an diesem Genie von seinen Vorfahren findet, das steht auf keinem anderen Blatte, als daß, wenn ich ins Wasser falle und herausgezogen werde, ich naß bin. Deshalb habe ich mit dem Wasser, das dann von mir herunterpludert, in meiner Wesenheit nicht viel zu tun. Natürlich, da ich hereingeboren werde in die Vererbungsströmung durch meine Sympathien mit den betreffenden Eigenschaften, trage ich diese vererbten Eigenschaften an mir, so wie ich das Wasser an mir trage, wenn ich ins Wasser falle und naß herausgezogen werde. Aber grotesk kindisch sind die Vorstellungen, die man in dieser Beziehung hat. Denn schon im vorirdischen Dasein des Menschen treten die Sympathien und Antipathien auf, und die geben ihm sein innerstes Gefüge. Mit denen tritt er dann ins irdische Dasein herein, mit denen zimmert er sich aus dem vorirdischen Dasein heraus sein Schicksal.

[ 31 ] Es wird sogar heute behauptet, daß sich spezifisch geistig-seelische Eigenschaften vererben. Genies sollen sich vererben von den Vorfahren, und man sucht, wenn irgendein Genie in der Welt auftritt, bei den Vorfahren die einzelnen Stücke zusammen, die dann dieses Genie geben sollen. Ja, das ist eine sonderbare Art der Beweisführung. Eine Beweisführung, die vernünftig wäre, wäre die, daß wenn ein Genie da ist, es wiederum ein Genie durch Vererbung erzeugen würde. Aber wenn man nach diesen Beweisen suchen würde — nun ja, Goethe hat auch einen Sohn gehabt, und andere Genies haben auch Söhne gehabt —, da würde man auf sonderbare Dinge kommen. Das wäre aber ein Beweis! Aber das, daß ein Genie da ist und man gewisse Eigenschaften an diesem Genie von seinen Vorfahren findet, das steht auf keinem anderen Blatte, als daß, wenn ich ins Wasser falle und herausgezogen werde, ich naß bin. Deshalb habe ich mit dem Wasser, das dann von mir herunterpludert, in meiner Wesenheit nicht viel zu tun. Natürlich, da ich hereingeboren werde in die Vererbungsströmung durch meine Sympathien mit den betreffenden Eigenschaften, trage ich diese vererbten Eigenschaften an mir, so wie ich das Wasser an mir trage, wenn ich ins Wasser falle und naß herausgezogen werde. Aber grotesk kindisch sind die Vorstellungen, die man in dieser Beziehung hat. Denn schon im vorirdischen Dasein des Menschen treten die Sympathien und Antipathien auf, und die geben ihm sein innerstes Gefüge. Mit denen tritt er dann ins irdische Dasein herein, mit denen zimmert er sich aus dem vorirdischen Dasein heraus sein Schicksal.

[ 32 ] Und wir können uns jetzt leicht vorstellen; Wir waren in einem früheren Erdenleben mit einem Menschen zusammen; da hat sich manches ergeben im Zusammenleben. Das findet seine Fortsetzung in dem Leben zwischen dem Tode und einer neuen Geburt. Da wird unter dem Einfluß der Kräfte der höheren Hierarchien dasjenige in den lebendigen Gedanken, in den lebendigen Weltenimpulsen ausgestaltet, was dann aus den Erlebnissen der früheren Erdenleben heraus in das nächste Erdenleben hinüberkommen soll, um weiter gelebt zu werden.

[ 32 ] Und wir können uns jetzt leicht vorstellen; Wir waren in einem früheren Erdenleben mit einem Menschen zusammen; da hat sich manches ergeben im Zusammenleben. Das findet seine Fortsetzung in dem Leben zwischen dem Tode und einer neuen Geburt. Da wird unter dem Einfluß der Kräfte der höheren Hierarchien dasjenige in den lebendigen Gedanken, in den lebendigen Weltenimpulsen ausgestaltet, was dann aus den Erlebnissen der früheren Erdenleben heraus in das nächste Erdenleben hinüberkommen soll, um weiter gelebt zu werden.

[ 33 ] Dazu gebraucht man, indem man die Impulse ausbildet, durch welche man sich im Leben findet, die Sympathien und Antipathien.

[ 33 ] Dazu gebraucht man, indem man die Impulse ausbildet, durch welche man sich im Leben findet, die Sympathien und Antipathien.

[ 34 ] Und diese Sympathien und Antipathien werden unter dem Einflusse von Exusiai, Dynamis, Kyriotetes in dem Leben zwischen dem Tode und einer neuen Geburt gebildet. Diese Sympathien und Antipathien lassen uns dann die Menschen im Leben finden, mit denen wir weiter zu leben haben nach Maßgabe der früheren Erdenleben. Das gestaltet sich aus unserem inneren Menschengefüge heraus.

[ 34 ] Und diese Sympathien und Antipathien werden unter dem Einflusse von Exusiai, Dynamis, Kyriotetes in dem Leben zwischen dem Tode und einer neuen Geburt gebildet. Diese Sympathien und Antipathien lassen uns dann die Menschen im Leben finden, mit denen wir weiter zu leben haben nach Maßgabe der früheren Erdenleben. Das gestaltet sich aus unserem inneren Menschengefüge heraus.

[ 35 ] Natürlich kommen in diesem Erarbeiten der Sympathien und Antipathien die mannigfaltigsten Verirrungen vor; doch diese gleichen sich wiederum im Laufe des Schicksals durch die vielen Erdenleben hindurch aus. — Wir haben also hier ein zweites Bestandstück unseres Schicksals, ein zweites Bestandstück des Karmas: die Sympathien und Antipathien.

[ 35 ] Natürlich kommen in diesem Erarbeiten der Sympathien und Antipathien die mannigfaltigsten Verirrungen vor; doch diese gleichen sich wiederum im Laufe des Schicksals durch die vielen Erdenleben hindurch aus. — Wir haben also hier ein zweites Bestandstück unseres Schicksals, ein zweites Bestandstück des Karmas: die Sympathien und Antipathien.

[ 36 ] Wir können sagen, erstes Bestandstück des Karmas: Wohlbefinden, inneres Wohlbefinden oder Mißbehagen. Das zweite sind Sympathien und Antipathien (siehe Schema Seite 44). Wir sind heraufgestiegen in Tafel 4 die Sphäre, in der die Kräfte für die Bildung des tierischen Reiches liegen, indem wir zu den Sympathien und Antipathien im menschlichen Schicksal kommen.

[ 36 ] Wir können sagen, erstes Bestandstück des Karmas: Wohlbefinden, inneres Wohlbefinden oder Mißbehagen. Das zweite sind Sympathien und Antipathien (siehe Schema Seite 44). Wir sind heraufgestiegen in Tafel 4 die Sphäre, in der die Kräfte für die Bildung des tierischen Reiches liegen, indem wir zu den Sympathien und Antipathien im menschlichen Schicksal kommen.

[ 37 ] Nun steigen wir ins eigentliche Menschenreich herauf. Wir leben nicht nur mit der Pflanzenwelt, mit der tierischen Welt zusammen, wir leben ja ganz besonders maßgeblich für unser Schicksal mit anderen Menschen zusammen in der Welt. Das ist ein anderes Zusammenleben als das Zusammenleben mit Pflanzen, mit Tieren. Das ist ein Zusammenleben, durch das eben gerade die Hauptsache unseres Schicksals gezimmert wird. Die Impulse, die da bewirken, daß die Erde auch bevölkert ist von Menschen, die wirken nur auf die Menschheit ein. Und es entsteht nun die Frage: Welche Impulse sind diese, die nur auf die Menschheit einwirken?

[ 37 ] Nun steigen wir ins eigentliche Menschenreich herauf. Wir leben nicht nur mit der Pflanzenwelt, mit der tierischen Welt zusammen, wir leben ja ganz besonders maßgeblich für unser Schicksal mit anderen Menschen zusammen in der Welt. Das ist ein anderes Zusammenleben als das Zusammenleben mit Pflanzen, mit Tieren. Das ist ein Zusammenleben, durch das eben gerade die Hauptsache unseres Schicksals gezimmert wird. Die Impulse, die da bewirken, daß die Erde auch bevölkert ist von Menschen, die wirken nur auf die Menschheit ein. Und es entsteht nun die Frage: Welche Impulse sind diese, die nur auf die Menschheit einwirken?

[ 38 ] Wir können da eine rein äußerliche Betrachtung sprechen lassen, die ich schon öfter angestellt habe.

[ 38 ] Wir können da eine rein äußerliche Betrachtung sprechen lassen, die ich schon öfter angestellt habe.

[ 39 ] Unser Leben wird ja wirklich, ich möchte sagen, von seiner anderen Seite her mit einer viel größeren Weisheit geführt, als wir es hier führen von dieser Seite her. Wir treffen oftmals im späteren Leben einen Menschen, der für unser Leben außerordentlich wichtig ist. Wenn wir zurückdenken, wie wir bis dahin gelebt haben, wo wir diesen Menschen treffen, so erscheint uns — ich habe das schon öfters gesagt das ganze Leben wie der Weg, um diesen Menschen zu treffen. Es ist, als wenn wir jeden Schritt dazu veranlagt hätten, daß wir gerade im rechten Zeitpunkt diesen Menschen finden oder überhaupt ihn finden in einem bestimmten Zeitpunkt.

[ 39 ] Unser Leben wird ja wirklich, ich möchte sagen, von seiner anderen Seite her mit einer viel größeren Weisheit geführt, als wir es hier führen von dieser Seite her. Wir treffen oftmals im späteren Leben einen Menschen, der für unser Leben außerordentlich wichtig ist. Wenn wir zurückdenken, wie wir bis dahin gelebt haben, wo wir diesen Menschen treffen, so erscheint uns — ich habe das schon öfters gesagt das ganze Leben wie der Weg, um diesen Menschen zu treffen. Es ist, als wenn wir jeden Schritt dazu veranlagt hätten, daß wir gerade im rechten Zeitpunkt diesen Menschen finden oder überhaupt ihn finden in einem bestimmten Zeitpunkt.

[ 40 ] Man braucht nur einmal über das Folgende nachzudenken. Denken Sie sich einmal, was es bei völliger Menschenbesinnung bedeutet, in irgendeinem Lebensjahre einen bestimmten Menschen zu finden, von da ab mit ihm irgendwie Gemeinsames zu erleben, zu arbeiten, zu wirken. Bedenken Sie nur, was das bedeutet. Bedenken Sie, was bei voller Besinnung sich als der Impuls darstellt, der uns dazu geführt hat. Vielleicht, wenn wir darüber nachdenken, wie es kommt, daß wir diesen Menschen gefunden haben, vielleicht fällt uns dann ein: Da mußte erst ein Ereignis von uns erlebt werden, das mit vielen anderen Menschen zusammenhängt, sonst hätte sich gar keine Möglichkeit ergeben, diesen Menschen zu finden im Leben. Und damit dieses Ereignis eintrat, mußte wiederum ein anderes erlebt werden. Man kommt in komplizierte Zusammenhänge hinein, die alle eintreten mußten, in die wir uns hineinbegeben mußten, um zu irgendeinem entscheidenden Erlebnis zu kommen. Und dann besinnt man sich vielleicht darauf: Wenn einem, ich will nicht sagen mit einem Jahre, aber nehmen wir an, mit vierzehn Jahren die Aufgabe gestellt worden wäre, dieses Rätsel nun bewußt zu lösen, wie man in seinem fünfzigsten LebensJahre eine entscheidende Begegnung mit einem Menschen anstellen soll, wenn man sich vorstellt, daß man das wie ein Rechenexempel bewußt hätte lösen sollen — ich bitte Sie, was erfordert das alles! Wir Menschen sind ja bewußt so furchtbar dumm, und das, was mit uns in der Welt geschieht, ist, wenn man solche Dinge in Betracht zieht, so unendlich gescheit und weise.

[ 40 ] Man braucht nur einmal über das Folgende nachzudenken. Denken Sie sich einmal, was es bei völliger Menschenbesinnung bedeutet, in irgendeinem Lebensjahre einen bestimmten Menschen zu finden, von da ab mit ihm irgendwie Gemeinsames zu erleben, zu arbeiten, zu wirken. Bedenken Sie nur, was das bedeutet. Bedenken Sie, was bei voller Besinnung sich als der Impuls darstellt, der uns dazu geführt hat. Vielleicht, wenn wir darüber nachdenken, wie es kommt, daß wir diesen Menschen gefunden haben, vielleicht fällt uns dann ein: Da mußte erst ein Ereignis von uns erlebt werden, das mit vielen anderen Menschen zusammenhängt, sonst hätte sich gar keine Möglichkeit ergeben, diesen Menschen zu finden im Leben. Und damit dieses Ereignis eintrat, mußte wiederum ein anderes erlebt werden. Man kommt in komplizierte Zusammenhänge hinein, die alle eintreten mußten, in die wir uns hineinbegeben mußten, um zu irgendeinem entscheidenden Erlebnis zu kommen. Und dann besinnt man sich vielleicht darauf: Wenn einem, ich will nicht sagen mit einem Jahre, aber nehmen wir an, mit vierzehn Jahren die Aufgabe gestellt worden wäre, dieses Rätsel nun bewußt zu lösen, wie man in seinem fünfzigsten LebensJahre eine entscheidende Begegnung mit einem Menschen anstellen soll, wenn man sich vorstellt, daß man das wie ein Rechenexempel bewußt hätte lösen sollen — ich bitte Sie, was erfordert das alles! Wir Menschen sind ja bewußt so furchtbar dumm, und das, was mit uns in der Welt geschieht, ist, wenn man solche Dinge in Betracht zieht, so unendlich gescheit und weise.

[ 41 ] Da werden wir, wenn wir so etwas betrachten, eben hingewiesen auf das ungeheuer Verschlungene, Bedeutsame in unserem Schicksals wirken, in unserem Karmawirken. Und das alles spielt sich im Reiche des Menschlichen ab.

[ 41 ] Da werden wir, wenn wir so etwas betrachten, eben hingewiesen auf das ungeheuer Verschlungene, Bedeutsame in unserem Schicksals wirken, in unserem Karmawirken. Und das alles spielt sich im Reiche des Menschlichen ab.

[ 42 ] Nun bitte ich Sie zu bedenken: Es ist ja tatsächlich das, was sich da mit uns abspielt, im Unbewußten liegend. Bis zu dem Momente, wo eben ein entscheidendes Ereignis an uns herantritt, liegt es im Unbewußten. Es spielt sich alles ab wie unter Naturgesetzen stehend. Aber wo hätten Naturgesetze je eine Macht, so etwas zu bewirken? Was auf diesem Gebiete geschieht, das kann ja aller Naturgesetzlichkeit und allem dem widersprechen, allem dem spotten, was wir den äußeren Naturgesetzen nach bilden. Auch darauf habe ich schon wiederholt aufmerksam gemacht. Die Äußerlichkeiten des Menschenlebens können sogar in errechnete Gesetze eingespannt werden.

[ 42 ] Nun bitte ich Sie zu bedenken: Es ist ja tatsächlich das, was sich da mit uns abspielt, im Unbewußten liegend. Bis zu dem Momente, wo eben ein entscheidendes Ereignis an uns herantritt, liegt es im Unbewußten. Es spielt sich alles ab wie unter Naturgesetzen stehend. Aber wo hätten Naturgesetze je eine Macht, so etwas zu bewirken? Was auf diesem Gebiete geschieht, das kann ja aller Naturgesetzlichkeit und allem dem widersprechen, allem dem spotten, was wir den äußeren Naturgesetzen nach bilden. Auch darauf habe ich schon wiederholt aufmerksam gemacht. Die Äußerlichkeiten des Menschenlebens können sogar in errechnete Gesetze eingespannt werden.

[ 43 ] Nehmen Sie das Lebensversicherungswesen. Das Lebensversicherungswesen kann nur dadurch gedeihen, daß man die wahrscheinliche Lebensdauer irgendeines, sagen wir, neunzehn- oder fünfundzwanzigjährigen Menschen berechnen kann. Wenn jemand sein Leben versichern will, so wird die Police danach ausgestellt, wie groß seine wahrscheinliche Lebensdauer ist. Also man lebt nach diesen Berechnungen als heute neunzehnjähriger Mensch noch so und so lange. Das läßt sich bestimmen. Aber denken Sie sich, das sei abgelaufen: Sie werden sich dadurch nicht verpflichtet fühlen, zu sterben! Zwei Menschen können nach dieser wahrscheinlichen Lebensdauer längst gestorben sein. Aber nachdem sie nach dieser wahrscheinlichen Lebensdauer längst «gestorben» sind, finden sie sich erst in einer solchen Weise zusammen, wie ich es geschildert habe! Das alles geschieht ja jenseits dessen, was wir aus den äußerlichen Naturtatsachen heraus berechnen für das Menschenleben. Und dennoch geschieht es mit innerer Notwendigkeit wie die Naturtatsachen. Man kann nicht anders sagen, als: Mit derselben Notwendigkeit, mit der irgendein Naturereignis, ein Erdbeben oder ein Vulkanausbruch, oder was immer es ist, ein kleineres oder größeres Naturereignis, eintritt, mit derselben Notwendigkeit begegnen sich zwei Menschen im Erdenleben nach den Lebenswegen, die sie eben genommen haben.

[ 43 ] Nehmen Sie das Lebensversicherungswesen. Das Lebensversicherungswesen kann nur dadurch gedeihen, daß man die wahrscheinliche Lebensdauer irgendeines, sagen wir, neunzehn- oder fünfundzwanzigjährigen Menschen berechnen kann. Wenn jemand sein Leben versichern will, so wird die Police danach ausgestellt, wie groß seine wahrscheinliche Lebensdauer ist. Also man lebt nach diesen Berechnungen als heute neunzehnjähriger Mensch noch so und so lange. Das läßt sich bestimmen. Aber denken Sie sich, das sei abgelaufen: Sie werden sich dadurch nicht verpflichtet fühlen, zu sterben! Zwei Menschen können nach dieser wahrscheinlichen Lebensdauer längst gestorben sein. Aber nachdem sie nach dieser wahrscheinlichen Lebensdauer längst «gestorben» sind, finden sie sich erst in einer solchen Weise zusammen, wie ich es geschildert habe! Das alles geschieht ja jenseits dessen, was wir aus den äußerlichen Naturtatsachen heraus berechnen für das Menschenleben. Und dennoch geschieht es mit innerer Notwendigkeit wie die Naturtatsachen. Man kann nicht anders sagen, als: Mit derselben Notwendigkeit, mit der irgendein Naturereignis, ein Erdbeben oder ein Vulkanausbruch, oder was immer es ist, ein kleineres oder größeres Naturereignis, eintritt, mit derselben Notwendigkeit begegnen sich zwei Menschen im Erdenleben nach den Lebenswegen, die sie eben genommen haben.

[ 44 ] So daß wir hier wirklich innerhalb des physischen Reiches ein neues Reich aufgerichtet sehen, und dieses Reich, wir leben darinnen, nicht nur in dem Wohlbehagen oder Mißbehagen, in den Sympathien und Antipathien, sondern wir leben darinnen als in unseren Ereignissen, Erlebnissen. Wir sind ganz einergossen in das Reich der Ereignisse, der Erlebnisse, die unser Leben schicksalsmäßig bestimmen.

[ 44 ] So daß wir hier wirklich innerhalb des physischen Reiches ein neues Reich aufgerichtet sehen, und dieses Reich, wir leben darinnen, nicht nur in dem Wohlbehagen oder Mißbehagen, in den Sympathien und Antipathien, sondern wir leben darinnen als in unseren Ereignissen, Erlebnissen. Wir sind ganz einergossen in das Reich der Ereignisse, der Erlebnisse, die unser Leben schicksalsmäßig bestimmen.

Archai, Archangeloi, Angeloi
1. Bestandstück des Karmas: Wohlbefinden, Wohlbehagen, Mißbehagen.

Dynamis, Exusiai, Kyriotetes
2. Bestandstück des Karmas: Sympathien, Antipathien.

Seraphim, Cherubim, Throne
3. Bestandstück des Karmas: Ereignisse, Erlebnisse.

Archai, Archangeloi, Angeloi
1. Bestandstück des Karmas: Wohlbefinden, Wohlbehagen, Mißbehagen.

Dynamis, Exusiai, Kyriotetes
2. Bestandstück des Karmas: Sympathien, Antipathien.

Seraphim, Cherubim, Throne
3. Bestandstück des Karmas: Ereignisse, Erlebnisse.

[ 45 ] In diesem Reiche, da wirken die Wesenheiten der ersten Hierarchie, Seraphim, Cherubim und Throne. Denn um das, was da wirkt, um jeden menschlichen Schritt, jede Seelenregung, alles das, was in uns ist, so in der Welt zu führen, daß die Schicksale der Menschen erwachsen, dazu gehört eine größere Macht als diejenige, die da wirkt im Pflanzenreich, als diejenige, die da hat die Hierarchie der Angeloi, Archangeloi, Archai, und die da hat die Hierarchie der Exusiai, Kyriotetes, Dynamis. Dazu gehört eine Macht, die der ersten Hierarchie — Seraphim, Cherubim und Throne —, die den erhabensten Wesenheiten zukommt. Denn was sich da auslebt, das lebt in unserem eigentlichen Ich, in unserer Ich-Organisation, und lebt sich herüber in ein Erdenleben von einem früheren Erdenleben.

[ 45 ] In diesem Reiche, da wirken die Wesenheiten der ersten Hierarchie, Seraphim, Cherubim und Throne. Denn um das, was da wirkt, um jeden menschlichen Schritt, jede Seelenregung, alles das, was in uns ist, so in der Welt zu führen, daß die Schicksale der Menschen erwachsen, dazu gehört eine größere Macht als diejenige, die da wirkt im Pflanzenreich, als diejenige, die da hat die Hierarchie der Angeloi, Archangeloi, Archai, und die da hat die Hierarchie der Exusiai, Kyriotetes, Dynamis. Dazu gehört eine Macht, die der ersten Hierarchie — Seraphim, Cherubim und Throne —, die den erhabensten Wesenheiten zukommt. Denn was sich da auslebt, das lebt in unserem eigentlichen Ich, in unserer Ich-Organisation, und lebt sich herüber in ein Erdenleben von einem früheren Erdenleben.

[ 46 ] Und nun bedenken Sie: Sie leben in einem Erdenleben, dies oder jenes bewirken Sie, meinetwillen aus Instinkten, Leidenschaften, Trieben oder aus gescheiten und dummen Gedanken heraus; das ist ja wirklich alles als Impulse vorhanden. Bedenken Sie, wenn Sie in einem Erdenleben leben, so führt das, was Sie aus den Trieben heraus tun, zu dem oder jenem: es führt zur Beglückung, zum Schaden eines anderen Menschen. Sie gehen dann durch das Leben zwischen dem Tode und einer neuen Geburt, Sie haben in diesem Leben zwischen dem Tode und einer neuen Geburt das starke Bewußtsein: Habe ich einem Menschen Schaden zugefügt, so bin ich unvollkommener, als wenn ich ihm diesen Schaden nicht zugefügt hätte; ich muß diesen Schaden ausgleichen. Es entsteht der Drang und der Trieb in Ihnen, diesen Schaden auszugleichen. Haben Sie einem Menschen irgend etwas zugefügt, was zu seiner Förderung ist, dann schauen Sie das, was zur Förderung des Menschen ist, so an, daß Sie sagen: Das muß die Grundlage abgeben für die allgemeine Weltenförderung, das muß zu weiteren Konsequenzen in der Welt führen.

[ 46 ] Und nun bedenken Sie: Sie leben in einem Erdenleben, dies oder jenes bewirken Sie, meinetwillen aus Instinkten, Leidenschaften, Trieben oder aus gescheiten und dummen Gedanken heraus; das ist ja wirklich alles als Impulse vorhanden. Bedenken Sie, wenn Sie in einem Erdenleben leben, so führt das, was Sie aus den Trieben heraus tun, zu dem oder jenem: es führt zur Beglückung, zum Schaden eines anderen Menschen. Sie gehen dann durch das Leben zwischen dem Tode und einer neuen Geburt, Sie haben in diesem Leben zwischen dem Tode und einer neuen Geburt das starke Bewußtsein: Habe ich einem Menschen Schaden zugefügt, so bin ich unvollkommener, als wenn ich ihm diesen Schaden nicht zugefügt hätte; ich muß diesen Schaden ausgleichen. Es entsteht der Drang und der Trieb in Ihnen, diesen Schaden auszugleichen. Haben Sie einem Menschen irgend etwas zugefügt, was zu seiner Förderung ist, dann schauen Sie das, was zur Förderung des Menschen ist, so an, daß Sie sagen: Das muß die Grundlage abgeben für die allgemeine Weltenförderung, das muß zu weiteren Konsequenzen in der Welt führen.

[ 47 ] Das alles können Sie innerlich entwickeln. Das alles kann Wohlbefinden oder Mißbehagen geben, je nachdem Sie die innere Wesenheit Ihres Leibes darnach gestalten in dem Leben zwischen dem Tode und einer neuen Geburt. Das alles kann Sie zu Sympathien und Antipathien führen, indem Sie Ihren astralischen Leib in der entsprechenden Weise mit Hilfe der Wesenheiten, der Exusiai, Dynamis, Kyriotetes ausbilden. Aber alles das gibt Ihnen noch nicht die Macht, das, was in einem vorhergehenden Leben bloß menschliche Tatsache war, zur Weltenhandlung werden zu lassen. Sie haben einen Menschen gefördert oder Sie haben einem Menschen geschadet. Das muß die Wirkung haben, daß der Mensch Ihnen in einem nächsten Leben entgegentritt und Sie in seinem Entgegentreten den Impuls finden, das Ausgleichende zu haben. Dasjenige, was bloß moralische Bedeutung hat, muß eine äußere Tatsache werden, muß äußeres Weltereignis werden.

[ 47 ] Das alles können Sie innerlich entwickeln. Das alles kann Wohlbefinden oder Mißbehagen geben, je nachdem Sie die innere Wesenheit Ihres Leibes darnach gestalten in dem Leben zwischen dem Tode und einer neuen Geburt. Das alles kann Sie zu Sympathien und Antipathien führen, indem Sie Ihren astralischen Leib in der entsprechenden Weise mit Hilfe der Wesenheiten, der Exusiai, Dynamis, Kyriotetes ausbilden. Aber alles das gibt Ihnen noch nicht die Macht, das, was in einem vorhergehenden Leben bloß menschliche Tatsache war, zur Weltenhandlung werden zu lassen. Sie haben einen Menschen gefördert oder Sie haben einem Menschen geschadet. Das muß die Wirkung haben, daß der Mensch Ihnen in einem nächsten Leben entgegentritt und Sie in seinem Entgegentreten den Impuls finden, das Ausgleichende zu haben. Dasjenige, was bloß moralische Bedeutung hat, muß eine äußere Tatsache werden, muß äußeres Weltereignis werden.

[ 48 ] Dazu sind diejenigen Wesenheiten notwendig, die moralische Taten in Welttaten umwandeln, metamorphosieren. Das sind die Wesenheiten der ersten Hierarchie, Seraphim, Cherubim und Throne. Die wandeln dasjenige, was von uns ausgeht in einem Erdenleben, in unsere Erlebnisse der nächsten Erdenleben um. Die wirken in dem, was im Menschenleben Ereignis, Erlebnis ist.

[ 48 ] Dazu sind diejenigen Wesenheiten notwendig, die moralische Taten in Welttaten umwandeln, metamorphosieren. Das sind die Wesenheiten der ersten Hierarchie, Seraphim, Cherubim und Throne. Die wandeln dasjenige, was von uns ausgeht in einem Erdenleben, in unsere Erlebnisse der nächsten Erdenleben um. Die wirken in dem, was im Menschenleben Ereignis, Erlebnis ist.

[ 49 ] Da haben wir die drei Grundelemente unseres Karmas: Dasjenige, was unsere innere Zusammensetzung ist, unser inneres Menschensein, das unterliegt der dritten Hierarchie; was unsere Sympathien und Antipathien sind, was schon in einer gewissen Beziehung zu unserer Umgebung ist, das ist Angelegenheit der zweiten Hierarchie; dasjenige endlich, was uns als unser äußeres Leben entgegentritt, ist Angelegenheit der ersten, der erhabensten Hierarchie Menschen übergeordneter Wesen.

[ 49 ] Da haben wir die drei Grundelemente unseres Karmas: Dasjenige, was unsere innere Zusammensetzung ist, unser inneres Menschensein, das unterliegt der dritten Hierarchie; was unsere Sympathien und Antipathien sind, was schon in einer gewissen Beziehung zu unserer Umgebung ist, das ist Angelegenheit der zweiten Hierarchie; dasjenige endlich, was uns als unser äußeres Leben entgegentritt, ist Angelegenheit der ersten, der erhabensten Hierarchie Menschen übergeordneter Wesen.

[ 50 ] So schauen wir hinein in den Zusammenhang, in dem der Mensch mit der Welt steht, und kommen nun zu den großen Fragen: Wie entwickelt sich aus diesen drei Elementen des Menschen heraus alles das, was nun die Einzelheiten seines Schicksals sind?

[ 50 ] So schauen wir hinein in den Zusammenhang, in dem der Mensch mit der Welt steht, und kommen nun zu den großen Fragen: Wie entwickelt sich aus diesen drei Elementen des Menschen heraus alles das, was nun die Einzelheiten seines Schicksals sind?

[ 51 ] Der Mensch wird in ein Elternhaus hineingeboren. Der Mensch wird an einem gewissen Ort der Erde geboren. Er wird in ein Volk hineingeboren. Er wird hineingeboren in einen Tatsachenzusammenhang. Aber alles das, was auftritt, indem der Mensch in ein Elternhaus hineingeboren wird, indem der Mensch den Erziehern übergeben wird, indem der Mensch in ein Volk hineingeboren wird, auf einen gewissen Fleck Erde versetzt wird bei seiner Geburt, alles das, was so tief schicksalsmäßig, trotz aller menschlichen Freiheit, in das menschliche Leben eingreift, alles das ist zuletzt in irgendeiner Weise abhängig von diesen drei Elementen, die das menschliche Schicksal zusammensetzen.

[ 51 ] Der Mensch wird in ein Elternhaus hineingeboren. Der Mensch wird an einem gewissen Ort der Erde geboren. Er wird in ein Volk hineingeboren. Er wird hineingeboren in einen Tatsachenzusammenhang. Aber alles das, was auftritt, indem der Mensch in ein Elternhaus hineingeboren wird, indem der Mensch den Erziehern übergeben wird, indem der Mensch in ein Volk hineingeboren wird, auf einen gewissen Fleck Erde versetzt wird bei seiner Geburt, alles das, was so tief schicksalsmäßig, trotz aller menschlichen Freiheit, in das menschliche Leben eingreift, alles das ist zuletzt in irgendeiner Weise abhängig von diesen drei Elementen, die das menschliche Schicksal zusammensetzen.

[ 52 ] Alle einzelnen Fragen werden sich uns in ihren Antworten entsprechend enthüllen, wenn wir diese Grundlage in rechter Weise ins Auge fassen. Fragen wir warum ein Mensch in seinem fünfundzwanzigsten Jahre die schwarzen Pocken bekommt, um vielleicht durch die äußerste Lebensgefahr hindurchzuschreiten, fragen wir, wie sonst irgendeine Krankheit oder sonst ein Ereignis in sein Leben eingreifen kann, wie eingreifen kann in sein Leben die Förderung durch diese oder jene ältere Persönlichkeit, die Förderung durch dieses oder jenes Volk, die Förderung, daß ihm dies oder jenes durch äußere Ereignisse geschieht — überall werden wir zurückgehen müssen auf das, was in dreifacher Weise das menschliche Schicksal zusammensetzt und was den Menschen hineinstellt in die Gesamtheit der Weltenhierarchien. Nur im Reiche der mineralischen Welt bewegt sich der Mensch frei. Da ist das Gebiet seiner Freiheit.

[ 52 ] Alle einzelnen Fragen werden sich uns in ihren Antworten entsprechend enthüllen, wenn wir diese Grundlage in rechter Weise ins Auge fassen. Fragen wir warum ein Mensch in seinem fünfundzwanzigsten Jahre die schwarzen Pocken bekommt, um vielleicht durch die äußerste Lebensgefahr hindurchzuschreiten, fragen wir, wie sonst irgendeine Krankheit oder sonst ein Ereignis in sein Leben eingreifen kann, wie eingreifen kann in sein Leben die Förderung durch diese oder jene ältere Persönlichkeit, die Förderung durch dieses oder jenes Volk, die Förderung, daß ihm dies oder jenes durch äußere Ereignisse geschieht — überall werden wir zurückgehen müssen auf das, was in dreifacher Weise das menschliche Schicksal zusammensetzt und was den Menschen hineinstellt in die Gesamtheit der Weltenhierarchien. Nur im Reiche der mineralischen Welt bewegt sich der Mensch frei. Da ist das Gebiet seiner Freiheit.

[ 53 ] Indem der Mensch darauf aufmerksam wird, lernt er auch in der richtigen Weise die Freiheitsfrage stellen. Lesen Sie nach in meiner «Philosophie der Freiheit», was für einen großen Wert ich darauf gelegt habe, daß nicht gefragt werde nach der Freiheit des Willens. Der sitzt unten, tief unten im Unbewußten, und es ist ein Unsinn, nach der Freiheit des Willens zu fragen; sondern man kann nur von der Freiheit der Gedanken sprechen. Ich habe das in meiner «Philosophie der Freiheit» wohl auseinandergehalten. Die freien Gedanken müssen dann den Willen impulsieren, dann ist der Mensch frei. Aber mit seinen Gedanken lebt der Mensch eben in der mineralischen Welt. Und mit allem übrigen, mit dem er lebt in der pflanzlichen, in der tierischen, in der rein menschlichen Welt, unterliegt er dem Schicksal. Und die Freiheit ist etwas, wovon man eigentlich sagen kann: Der Mensch tritt aus den Reichen, die von den höheren Hierarchien beherrscht werden, heraus in das Reich, das von den höheren Hierarchien in einer gewissen Weise frei ist, in das mineralische Reich, um seinerseits frei zu werden. Es ist ja dasselbe Reich, dieses mineralische, dem der Mensch nur seinem Leichnam nach ähnlich wird, wenn er diesen Leichnam abgelegt hat, nachdem er durch die Pforte des Todes geschritten ist. Der Mensch ist unabhängig in seinem Erdenleben von demjenigen Reiche, das nur zu seiner Zerstörung wirken kann. Kein Wunder, daß er in diesem Reiche frei ist, da ja dieses Reich an ihm keinen anderen Anteil hat, als ihn zu zerstören, wenn es ihn bekommt. Er gehört diesem Reiche gar nicht an. Der Mensch muß erst sterben, damit er als Leichnam in dem Reiche ist, in dem er frei ist auch seiner Naturerscheinung nach. So hängen die Dinge zusammen.

[ 53 ] Indem der Mensch darauf aufmerksam wird, lernt er auch in der richtigen Weise die Freiheitsfrage stellen. Lesen Sie nach in meiner «Philosophie der Freiheit», was für einen großen Wert ich darauf gelegt habe, daß nicht gefragt werde nach der Freiheit des Willens. Der sitzt unten, tief unten im Unbewußten, und es ist ein Unsinn, nach der Freiheit des Willens zu fragen; sondern man kann nur von der Freiheit der Gedanken sprechen. Ich habe das in meiner «Philosophie der Freiheit» wohl auseinandergehalten. Die freien Gedanken müssen dann den Willen impulsieren, dann ist der Mensch frei. Aber mit seinen Gedanken lebt der Mensch eben in der mineralischen Welt. Und mit allem übrigen, mit dem er lebt in der pflanzlichen, in der tierischen, in der rein menschlichen Welt, unterliegt er dem Schicksal. Und die Freiheit ist etwas, wovon man eigentlich sagen kann: Der Mensch tritt aus den Reichen, die von den höheren Hierarchien beherrscht werden, heraus in das Reich, das von den höheren Hierarchien in einer gewissen Weise frei ist, in das mineralische Reich, um seinerseits frei zu werden. Es ist ja dasselbe Reich, dieses mineralische, dem der Mensch nur seinem Leichnam nach ähnlich wird, wenn er diesen Leichnam abgelegt hat, nachdem er durch die Pforte des Todes geschritten ist. Der Mensch ist unabhängig in seinem Erdenleben von demjenigen Reiche, das nur zu seiner Zerstörung wirken kann. Kein Wunder, daß er in diesem Reiche frei ist, da ja dieses Reich an ihm keinen anderen Anteil hat, als ihn zu zerstören, wenn es ihn bekommt. Er gehört diesem Reiche gar nicht an. Der Mensch muß erst sterben, damit er als Leichnam in dem Reiche ist, in dem er frei ist auch seiner Naturerscheinung nach. So hängen die Dinge zusammen.

[ 54 ] Man wird immer älter, älter. Wenn nicht die anderen Zwischenfälle, die wir auch aus dem Karma heraus kennenlernen werden, eintreten, wenn der Mensch als alter Mensch stirbt, wird er dem mineralischen Reich als Leichnam ähnlich. Man kommt in die Sphäre des Leblosen, indem man älter wird. Da sondert man seinen Leichnam ab. Der ist nicht mehr Mensch, ist natürlich nicht mehr Mensch. Schauen wir uns das mineralische Reich an: das ist nicht mehr Gott. Geradeso wie der Leichnam nicht mehr Mensch ist, so ist das Mineralreich nicht mehr Gott. Was ist es denn? Die Gottheit ist im pflanzlichen, im tierischen, im menschlichen Reiche, Da haben wir sie gefunden in ihren drei Hierarchien. Im Mineralreich ist sie so wenig, wie der menschliche Leichnam Mensch ist. Das mineralische Reich ist der göttliche Leichnam. Allerdings, wir werden im weiteren Fortschritte der merkwürdigen Tatsache begegnen, auf die ich heute nur hinweisen will, daß der Mensch älter wird, um Leichnam zu werden, und die Götter werden jünger, um Leichnam zu werden. Die Götter machen nämlich den anderen Weg durch, den wir nach unserem Tode durchmachen. Und das Mineralreich ist deshalb das jüngste Reich. Aber es ist dennoch dasjenige, was von den Göttern abgesondert wird. Und weil es von den Göttern abgesondert wird, kann der Mensch darinnen als in dem Reiche seiner Freiheit leben. So hängen diese Dinge zusammen. Und eigentlich lernt der Mensch sich immer heimischer und heimischer in der Welt fühlen, indem er in dieser Weise seine Empfindungen, seine Gedanken, seine Gefühle, seine Willensimpulse in das rechte Verhältnis zur Welt setzen lernt. Aber nur so sieht man auch, wie man schicksalsmäßig hineingestellt wird in die Welt und in das Verhältnis zu den anderen Menschen.

[ 54 ] Man wird immer älter, älter. Wenn nicht die anderen Zwischenfälle, die wir auch aus dem Karma heraus kennenlernen werden, eintreten, wenn der Mensch als alter Mensch stirbt, wird er dem mineralischen Reich als Leichnam ähnlich. Man kommt in die Sphäre des Leblosen, indem man älter wird. Da sondert man seinen Leichnam ab. Der ist nicht mehr Mensch, ist natürlich nicht mehr Mensch. Schauen wir uns das mineralische Reich an: das ist nicht mehr Gott. Geradeso wie der Leichnam nicht mehr Mensch ist, so ist das Mineralreich nicht mehr Gott. Was ist es denn? Die Gottheit ist im pflanzlichen, im tierischen, im menschlichen Reiche, Da haben wir sie gefunden in ihren drei Hierarchien. Im Mineralreich ist sie so wenig, wie der menschliche Leichnam Mensch ist. Das mineralische Reich ist der göttliche Leichnam. Allerdings, wir werden im weiteren Fortschritte der merkwürdigen Tatsache begegnen, auf die ich heute nur hinweisen will, daß der Mensch älter wird, um Leichnam zu werden, und die Götter werden jünger, um Leichnam zu werden. Die Götter machen nämlich den anderen Weg durch, den wir nach unserem Tode durchmachen. Und das Mineralreich ist deshalb das jüngste Reich. Aber es ist dennoch dasjenige, was von den Göttern abgesondert wird. Und weil es von den Göttern abgesondert wird, kann der Mensch darinnen als in dem Reiche seiner Freiheit leben. So hängen diese Dinge zusammen. Und eigentlich lernt der Mensch sich immer heimischer und heimischer in der Welt fühlen, indem er in dieser Weise seine Empfindungen, seine Gedanken, seine Gefühle, seine Willensimpulse in das rechte Verhältnis zur Welt setzen lernt. Aber nur so sieht man auch, wie man schicksalsmäßig hineingestellt wird in die Welt und in das Verhältnis zu den anderen Menschen.