Esoteric Considerations of Karmic Connections
Volume II
GA 236
18 May 1924, Dornach
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Esoterische Betrachtungen karmischer Zusammenhänge
Elfter Vortrag
Elfter Vortrag
[ 1 ] Wenn man das Wesen des Karma verstehen will, handelt es sich vor allen Dingen darum, auf alles das hinblicken zu können, was an der menschlichen Entwickelung aus dem Weltenall heraus beteiligt ist.
[ 1 ] Wenn man das Wesen des Karma verstehen will, handelt es sich vor allen Dingen darum, auf alles das hinblicken zu können, was an der menschlichen Entwickelung aus dem Weltenall heraus beteiligt ist.
[ 2 ] Um nun hinblicken zu können auf die an der Menschenentwickelung beteiligten Wesenheiten aus dem geistigen Weltenall, wollen wir doch einmal, um das Verständnis zu stützen, auf den Zusammenhang des Menschen mit den Erdenwesen vorausgehend ein wenig hinschauen.
[ 2 ] Um nun hinblicken zu können auf die an der Menschenentwickelung beteiligten Wesenheiten aus dem geistigen Weltenall, wollen wir doch einmal, um das Verständnis zu stützen, auf den Zusammenhang des Menschen mit den Erdenwesen vorausgehend ein wenig hinschauen.
[ 3 ] Wir sehen den Menschen auf der Erde umgeben von den Wesenheiten des mineralischen, des pflanzlichen, des tierischen Reiches, und wir wissen ja, daß wir den Menschen so zu betrachten haben, daß eigentlich alle drei Naturreiche in ihm leben und in ihm eine höhere Form annehmen. Der Mensch ist gewissermaßen durch seinen physischen Organismus mit dem Mineralreiche verwandt. Nur verarbeitet er dasjenige, was sonst im mineralischen Reiche ist, in einer höheren Weise. Er ist durch seinen Ätherleib mit dem Pflanzenreiche verwandt. Wiederum verarbeitet er in einer höheren Weise dasjenige, was sonst im Pflanzenreiche ist, in sich. Und ebenso ist es bei der Verwandtschaft, die der Mensch durch seinen astralischen Leib mit den Wesenheiten des 'Tierreiches hat. Wir können also sagen: Betrachten wir den Raum um den Menschen herum, dann finden wir, daß der Mensch das mineralische, das pflanzliche und das tierische Reich in sich trägt.
[ 3 ] Wir sehen den Menschen auf der Erde umgeben von den Wesenheiten des mineralischen, des pflanzlichen, des tierischen Reiches, und wir wissen ja, daß wir den Menschen so zu betrachten haben, daß eigentlich alle drei Naturreiche in ihm leben und in ihm eine höhere Form annehmen. Der Mensch ist gewissermaßen durch seinen physischen Organismus mit dem Mineralreiche verwandt. Nur verarbeitet er dasjenige, was sonst im mineralischen Reiche ist, in einer höheren Weise. Er ist durch seinen Ätherleib mit dem Pflanzenreiche verwandt. Wiederum verarbeitet er in einer höheren Weise dasjenige, was sonst im Pflanzenreiche ist, in sich. Und ebenso ist es bei der Verwandtschaft, die der Mensch durch seinen astralischen Leib mit den Wesenheiten des 'Tierreiches hat. Wir können also sagen: Betrachten wir den Raum um den Menschen herum, dann finden wir, daß der Mensch das mineralische, das pflanzliche und das tierische Reich in sich trägt.
[ 4 ] Ebenso wie der Mensch diese äußeren Naturreiche des Raumes in sich trägt, trägt er in sich — nur eben der Zeit nach, nicht dem Raume nach — die Reiche der höheren Hierarchien. Und man kann das ganze Werk des Karma am Menschen nur verstehen, wenn man ins Auge faßt, wie die verschiedenen Reiche der Hierarchien an der Menschenwesenheit im Verlaufe des Erdenlebens wirken.
[ 4 ] Ebenso wie der Mensch diese äußeren Naturreiche des Raumes in sich trägt, trägt er in sich — nur eben der Zeit nach, nicht dem Raume nach — die Reiche der höheren Hierarchien. Und man kann das ganze Werk des Karma am Menschen nur verstehen, wenn man ins Auge faßt, wie die verschiedenen Reiche der Hierarchien an der Menschenwesenheit im Verlaufe des Erdenlebens wirken.
[ 5 ] Wenn wir in Betracht ziehen, wie das mineralische Reich am Menschen wirkt, so treten uns ja die Vorgänge entgegen, innerhalb welcher der Mensch seine Nahrungsmittel aufnimmt. Denn alles, was er aus den höheren Reichen gegenüber dem Mineralreich aufnimmt, mineralisiert er ja zunächst. Wenn wir auf das Pflanzenreich hinblicken, so sehen wir, wie der Mensch die Vital-, die Lebenskräfte in sich hat. Wiederum, wenn wir auf das tierische Reich hinblicken, so sehen wir, wie der Mensch von seinem astralischen Leibe aus das bloße Leben in eine höhere Sphäre heraufhebt, in das Reich der Empfindungen. Kurz, wir können die Reihe der Naturwirkungen in den drei Reichen ebenso verfolgen wie die Reihe der Wirkungen im menschlichen Organismus.
[ 5 ] Wenn wir in Betracht ziehen, wie das mineralische Reich am Menschen wirkt, so treten uns ja die Vorgänge entgegen, innerhalb welcher der Mensch seine Nahrungsmittel aufnimmt. Denn alles, was er aus den höheren Reichen gegenüber dem Mineralreich aufnimmt, mineralisiert er ja zunächst. Wenn wir auf das Pflanzenreich hinblicken, so sehen wir, wie der Mensch die Vital-, die Lebenskräfte in sich hat. Wiederum, wenn wir auf das tierische Reich hinblicken, so sehen wir, wie der Mensch von seinem astralischen Leibe aus das bloße Leben in eine höhere Sphäre heraufhebt, in das Reich der Empfindungen. Kurz, wir können die Reihe der Naturwirkungen in den drei Reichen ebenso verfolgen wie die Reihe der Wirkungen im menschlichen Organismus.
[ 6 ] Ebenso aber können wir verfolgen, was mit dem Menschen geschieht in seelisch-geistiger Beziehung aus den höheren Hierarchien heraus. Des Menschen eigenes Mineralisches, des Menschen eigenes Pflanzliches, des Menschen eigenes Tierisches verstehen wir aus der Wirksamkeit der drei Naturreiche im Raume. Ebenso müssen wir dasjenige, was im Menschen waltet — zunächst fassen wir dasjenige ins Auge, was im Menschen als Schicksal waltet —, aus dem Hineinwirken eben der Reiche der Hierarchien verstehen. Da müssen wir aber nun nicht das, was gleichzeitig im Menschen ist, betrachten — physischer Leib, Ätherleib, Astralleib sind ja gleichzeitig im Menschen —, da müssen wir, für die Reiche der Hierarchien, dasjenige betrachten, was im irdischen Leben nacheinander im Menschen ist, und müssen es so betrachten, wie gegenüber einer geistigen Betrachtung eben das Nacheinander aufgefaßt werden kann.
[ 6 ] Ebenso aber können wir verfolgen, was mit dem Menschen geschieht in seelisch-geistiger Beziehung aus den höheren Hierarchien heraus. Des Menschen eigenes Mineralisches, des Menschen eigenes Pflanzliches, des Menschen eigenes Tierisches verstehen wir aus der Wirksamkeit der drei Naturreiche im Raume. Ebenso müssen wir dasjenige, was im Menschen waltet — zunächst fassen wir dasjenige ins Auge, was im Menschen als Schicksal waltet —, aus dem Hineinwirken eben der Reiche der Hierarchien verstehen. Da müssen wir aber nun nicht das, was gleichzeitig im Menschen ist, betrachten — physischer Leib, Ätherleib, Astralleib sind ja gleichzeitig im Menschen —, da müssen wir, für die Reiche der Hierarchien, dasjenige betrachten, was im irdischen Leben nacheinander im Menschen ist, und müssen es so betrachten, wie gegenüber einer geistigen Betrachtung eben das Nacheinander aufgefaßt werden kann.
[ 7 ] Nun, wir haben ja, ich möchte sagen, durch unsere sämtlichen anthroposophischen Betrachtungen hindurch immer die Gliederung des Menschen nach seinem Lebenslauf betrachtet: von der Geburt bis etwa um das 7. Jahr herum zum Zahnwechsel, vom Zahnwechsel bis zu der Geschlechtsreife, von der Geschlechtsreife bis zum 21. Jahre, wo die Differenzierungen nicht mehr so sichtbar sind, dann vom 21. Jahre bis zum 28. Jahre, vom 28. bis zum 35. Jahre, vom 35. bis zum 42. Jahre, vom 42. bis 49. Jahre, vom 49. bis 56. Jahre und so weiter (siehe Zeichnung Seite 193). Über das, was über das 56. Jahr hinausliegt, werde ich dann das nächste Mal noch zu sprechen haben; ich werde jetzt einmal den menschlichen Lebenslauf bis zum 56. Jahre zu betrachten haben.
[ 7 ] Nun, wir haben ja, ich möchte sagen, durch unsere sämtlichen anthroposophischen Betrachtungen hindurch immer die Gliederung des Menschen nach seinem Lebenslauf betrachtet: von der Geburt bis etwa um das 7. Jahr herum zum Zahnwechsel, vom Zahnwechsel bis zu der Geschlechtsreife, von der Geschlechtsreife bis zum 21. Jahre, wo die Differenzierungen nicht mehr so sichtbar sind, dann vom 21. Jahre bis zum 28. Jahre, vom 28. bis zum 35. Jahre, vom 35. bis zum 42. Jahre, vom 42. bis 49. Jahre, vom 49. bis 56. Jahre und so weiter (siehe Zeichnung Seite 193). Über das, was über das 56. Jahr hinausliegt, werde ich dann das nächste Mal noch zu sprechen haben; ich werde jetzt einmal den menschlichen Lebenslauf bis zum 56. Jahre zu betrachten haben.
[ 8 ] Da haben wir deutlich eine Gliederung von drei Lebensabschnitten bis zum 21. Lebensjahre, und zweitens drei Lebensabschnitte, und dann das, was sich weiter daran schließt. Ich will die letzten Lebensabschnitte noch so bezeichnen (siehe Zeichnung Seite 193).
[ 8 ] Da haben wir deutlich eine Gliederung von drei Lebensabschnitten bis zum 21. Lebensjahre, und zweitens drei Lebensabschnitte, und dann das, was sich weiter daran schließt. Ich will die letzten Lebensabschnitte noch so bezeichnen (siehe Zeichnung Seite 193).
[ 9 ] Der Mensch sagt zu sich «Ich». Aber dieses Ich steht ja in einer Summe von Wirkungen drinnen. Nach außen betrachtet sind es die Wirkungen des Mineralischen, des Pflanzlichen, des Tierischen, nach innen, nach dem Geistig-Seelischen betrachtet, die Wirkungen der dritten Hierarchie: der Angeloi, Archangeloi, Archai, die Wirkungen der zweiten Hierarchie: Exusiai, Dynamis, Kyriotetes, die Wirkungen der ersten Hierarchie: Seraphim, Cherubim, Throne.
[ 9 ] Der Mensch sagt zu sich «Ich». Aber dieses Ich steht ja in einer Summe von Wirkungen drinnen. Nach außen betrachtet sind es die Wirkungen des Mineralischen, des Pflanzlichen, des Tierischen, nach innen, nach dem Geistig-Seelischen betrachtet, die Wirkungen der dritten Hierarchie: der Angeloi, Archangeloi, Archai, die Wirkungen der zweiten Hierarchie: Exusiai, Dynamis, Kyriotetes, die Wirkungen der ersten Hierarchie: Seraphim, Cherubim, Throne.
[ 10 ] Doch nicht in gleicher Weise wirken diese Wesenheiten in seinen Lebenslauf hinein. Wir können ja schon sagen: Auch die Außenseite des Menschen ist in einer gewissen Weise von verschiedener Wirkung durchsetzt gemäß dem Lebenslaufe. Wenn wir zum Beispiel das Kind betrachten ganz im Anfange seines Erdenlebens, da müssen wir sagen: Dasjenige, was wir sonst im Tierreiche finden, das ist da besonders ausgeprägt: ein wachsendes, sprossendes, aufbauendes Leben.
[ 10 ] Doch nicht in gleicher Weise wirken diese Wesenheiten in seinen Lebenslauf hinein. Wir können ja schon sagen: Auch die Außenseite des Menschen ist in einer gewissen Weise von verschiedener Wirkung durchsetzt gemäß dem Lebenslaufe. Wenn wir zum Beispiel das Kind betrachten ganz im Anfange seines Erdenlebens, da müssen wir sagen: Dasjenige, was wir sonst im Tierreiche finden, das ist da besonders ausgeprägt: ein wachsendes, sprossendes, aufbauendes Leben.
[ 11 ] Wenn wir den letzten Abschnitt des Lebens betrachten, wo es schon ins Greisenhafte hineingeht, dann haben wir in dem Sklerotisieren, in dem Brüchigwerden des Organismus ein Mineralisierendes, ein viel stärker Mineralisierendes, weil intimer mineralisierend, als das bei den Tieren vorhanden ist, mit Ausnahme der höheren Tiere, bei denen das auf Bedingungen beruht, die hier nicht weiter zu besprechen sind, sondern bei einer anderen Gelegenheit besprochen werden können. Während beim Tiere eigentlich sofort das Aufhören der Vitalkräfte beginnt, wenn der Aufbau nicht mehr da ist, trägt ja der Mensch gerade wichtige Teile, wichtige Zeiten seiner Entwickelung in die Abbauperiode hinein, die eigentlich schon in den Dreißigerjahren beginnt. Und es wäre vieles in der Menschheitsentwickelung nicht da, wenn die Menschen sich ebenso wie die Tiere entwickeln würden: daß sie eigentlich nichts in die Greisenhaftigkeit hineintragen. Die Tiere tragen nichts hinein in die Greisenhaftigkeit. Die Menschen aber können in die Greisenhaftigkeit viel hineintragen, und wichtige Errungenschaften der menschlichen Kulturentwickelung sind eben doch dem zu verdanken, was von den Menschen in die Greisenhaftigkeit, in das Abbauleben hineingetragen werden kann.
[ 11 ] Wenn wir den letzten Abschnitt des Lebens betrachten, wo es schon ins Greisenhafte hineingeht, dann haben wir in dem Sklerotisieren, in dem Brüchigwerden des Organismus ein Mineralisierendes, ein viel stärker Mineralisierendes, weil intimer mineralisierend, als das bei den Tieren vorhanden ist, mit Ausnahme der höheren Tiere, bei denen das auf Bedingungen beruht, die hier nicht weiter zu besprechen sind, sondern bei einer anderen Gelegenheit besprochen werden können. Während beim Tiere eigentlich sofort das Aufhören der Vitalkräfte beginnt, wenn der Aufbau nicht mehr da ist, trägt ja der Mensch gerade wichtige Teile, wichtige Zeiten seiner Entwickelung in die Abbauperiode hinein, die eigentlich schon in den Dreißigerjahren beginnt. Und es wäre vieles in der Menschheitsentwickelung nicht da, wenn die Menschen sich ebenso wie die Tiere entwickeln würden: daß sie eigentlich nichts in die Greisenhaftigkeit hineintragen. Die Tiere tragen nichts hinein in die Greisenhaftigkeit. Die Menschen aber können in die Greisenhaftigkeit viel hineintragen, und wichtige Errungenschaften der menschlichen Kulturentwickelung sind eben doch dem zu verdanken, was von den Menschen in die Greisenhaftigkeit, in das Abbauleben hineingetragen werden kann.
[ 12 ] Da ist also das Mineralisierende. So daß wir sagen können: Nach außen hin ist schon, deutlich bemerkbar, im Beginne des Erdenlebens das Tierische vorherrschend, am Ende des Erdenlebens das Mineralische und zwischendurch das Pflanzliche.
[ 12 ] Da ist also das Mineralisierende. So daß wir sagen können: Nach außen hin ist schon, deutlich bemerkbar, im Beginne des Erdenlebens das Tierische vorherrschend, am Ende des Erdenlebens das Mineralische und zwischendurch das Pflanzliche.
[ 13 ] Nun aber, viel deutlicher, viel dezidierter tritt dieser Unterschied auf beim Hereinwirken der höheren Hierarchien auf den Menschen. Da kann man sagen, daß das erste Kindesalter ganz besonders starke Hereinwirkungen hat auf das seelisch-geistige Leben von der Seite der dritten Hierarchie, der Angeloi, Archangeloi, Archai. Diese Wirkung der dritten Hierarchie (siehe Zeichnung), die umfaßt eigentlich die drei ersten Lebensabschnitte.
[ 13 ] Nun aber, viel deutlicher, viel dezidierter tritt dieser Unterschied auf beim Hereinwirken der höheren Hierarchien auf den Menschen. Da kann man sagen, daß das erste Kindesalter ganz besonders starke Hereinwirkungen hat auf das seelisch-geistige Leben von der Seite der dritten Hierarchie, der Angeloi, Archangeloi, Archai. Diese Wirkung der dritten Hierarchie (siehe Zeichnung), die umfaßt eigentlich die drei ersten Lebensabschnitte.
[ 14 ] In den drei ersten Lebensabschnitten haben wir das Hereinwirken von Angeloi, Archangeloi und Archai. Da wirkt beim Kinde und beim jungen Menschen in alledem, was vom Seelisch-Geistigen aus aufbauend wirkt auf seinen Organismus — und das ist ja sehr vieles, das ist ja fast alles —, dasjenige, was an Kräften hereinwirken kann aus der Welt der dritten Hierarchie, der Angeloi, Archangeloi, Archai.
[ 14 ] In den drei ersten Lebensabschnitten haben wir das Hereinwirken von Angeloi, Archangeloi und Archai. Da wirkt beim Kinde und beim jungen Menschen in alledem, was vom Seelisch-Geistigen aus aufbauend wirkt auf seinen Organismus — und das ist ja sehr vieles, das ist ja fast alles —, dasjenige, was an Kräften hereinwirken kann aus der Welt der dritten Hierarchie, der Angeloi, Archangeloi, Archai.
[ 15 ] Mit dem 14. Lebensjahre beginnt die zweite Hierarchie zu wirken: Exusiai, Dynamis, Kyriotetes. So daß ich also hier (siehe Zeichnung) wiederum durch drei Abschnitte hindurch, also zwischen dem 14. und 35. Jahre, zu verzeichnen habe: Exusiai, Dynamis, Kyriotetes. Sie sehen, meine lieben Freunde, in dem Zeitabschnitt vom 14. bis zum 21. Jahre wirken zugleich ausschlaggebend auf den Menschen die dritte und die zweite Hierarchie zusammen. Erst mit dem 21. Jahre tritt dasjenige ein, was alleinige Wirkung der zweiten Hierarchie ist.
[ 15 ] Mit dem 14. Lebensjahre beginnt die zweite Hierarchie zu wirken: Exusiai, Dynamis, Kyriotetes. So daß ich also hier (siehe Zeichnung) wiederum durch drei Abschnitte hindurch, also zwischen dem 14. und 35. Jahre, zu verzeichnen habe: Exusiai, Dynamis, Kyriotetes. Sie sehen, meine lieben Freunde, in dem Zeitabschnitt vom 14. bis zum 21. Jahre wirken zugleich ausschlaggebend auf den Menschen die dritte und die zweite Hierarchie zusammen. Erst mit dem 21. Jahre tritt dasjenige ein, was alleinige Wirkung der zweiten Hierarchie ist.
[ 16 ] Da, mit der Geschlechtsreife, greift in den Menschen etwas von Weltenprozessen, von kosmischen Prozessen ein, die bis zu diesem Lebensalter der Geschlechtsreife nicht in dem Menschen sind.
[ 16 ] Da, mit der Geschlechtsreife, greift in den Menschen etwas von Weltenprozessen, von kosmischen Prozessen ein, die bis zu diesem Lebensalter der Geschlechtsreife nicht in dem Menschen sind.
[ 17 ] Und Sie brauchen ja nur zu überlegen, daß, indem er fortpflanzungsfähig wird, der Mensch fähig wird, diejenigen Kräfte aus dem Weltenall aufzunehmen, die bei der Neubildung, bei der physischen Neubildung des Menschen eben mitwirken. Diese Kräfte aus dem Kosmos entbehrte der Mensch bis zur Geschlechtsreife. Es tritt also da in seinem physischen Organismus jene Veränderung ein, die sozusagen gewaltigere Kräfte in den physischen Organismus hineinsendert, als sie vorher drinnen waren. Das Kind hat diese gewaltigeren, stärkeren Kräfte noch nicht. Es hat noch die schwächeren Kräfte, die nur auf die Seele zunächst wirken im Erdenleben, nicht auf den Körper.
[ 17 ] Und Sie brauchen ja nur zu überlegen, daß, indem er fortpflanzungsfähig wird, der Mensch fähig wird, diejenigen Kräfte aus dem Weltenall aufzunehmen, die bei der Neubildung, bei der physischen Neubildung des Menschen eben mitwirken. Diese Kräfte aus dem Kosmos entbehrte der Mensch bis zur Geschlechtsreife. Es tritt also da in seinem physischen Organismus jene Veränderung ein, die sozusagen gewaltigere Kräfte in den physischen Organismus hineinsendert, als sie vorher drinnen waren. Das Kind hat diese gewaltigeren, stärkeren Kräfte noch nicht. Es hat noch die schwächeren Kräfte, die nur auf die Seele zunächst wirken im Erdenleben, nicht auf den Körper.


[ 18 ] Nun aber beginnt mit dem 35. Jahre eine Zeit für den Menschen, in der er im Grunde genommen innerlich seelisch schwächer wird, als er früher war, gegenüber, man möchte sagen, dem Ansturm der Abbaukräfte seines Organismus. Vor diesem 35. Jahre unterstützt uns als Mensch ja der Organismus ganz wesentlich. Er hat die Tendenz, aufbauend zu sein. Und diese Tendenz, aufbauend zu sein, dauert eigentlich noch bis in die Dreißigerjahre herein. Dann aber beginnt eine sehr starke, überwiegende Abbautendenz. Gegen diese überwiegende Abbautendenz können selbst diejenigen Kräfte nicht aufkommen, die aus dem Wesen der zweiten Hierarchie kommen. Da muß unsere Seele weiterhin aus dem Kosmos heraus so unterstützt werden, daß wir nicht mit 35 Jahren schon sterben im normalen Leben. Denn wenn nur bis zum 21. Jahre die Wesen der dritten Hierarchie, vom 14. bis 35. Jahre die Wesen der zweiten Hierarchie wirken würden, dann würden wir eigentlich zum Sterben reif sein in der Mitte unseres wirklichen Erdenlebens, wenn nicht, ich möchte sagen, aus Trägheit der physische Körper noch hielte. Das ist deshalb nicht der Fall, weil nun in der Tat, und zwar nicht erst vom 35. Jahre ab, sondern schon vom 28. Jahre ab, wiederum durch drei Epochen, bis zum 49. Lebensjahre, die Wesenheiten der ersten Hierarchie, Seraphim, Cherubim, Throne, auf den Menschen einwirken.
[ 18 ] Nun aber beginnt mit dem 35. Jahre eine Zeit für den Menschen, in der er im Grunde genommen innerlich seelisch schwächer wird, als er früher war, gegenüber, man möchte sagen, dem Ansturm der Abbaukräfte seines Organismus. Vor diesem 35. Jahre unterstützt uns als Mensch ja der Organismus ganz wesentlich. Er hat die Tendenz, aufbauend zu sein. Und diese Tendenz, aufbauend zu sein, dauert eigentlich noch bis in die Dreißigerjahre herein. Dann aber beginnt eine sehr starke, überwiegende Abbautendenz. Gegen diese überwiegende Abbautendenz können selbst diejenigen Kräfte nicht aufkommen, die aus dem Wesen der zweiten Hierarchie kommen. Da muß unsere Seele weiterhin aus dem Kosmos heraus so unterstützt werden, daß wir nicht mit 35 Jahren schon sterben im normalen Leben. Denn wenn nur bis zum 21. Jahre die Wesen der dritten Hierarchie, vom 14. bis 35. Jahre die Wesen der zweiten Hierarchie wirken würden, dann würden wir eigentlich zum Sterben reif sein in der Mitte unseres wirklichen Erdenlebens, wenn nicht, ich möchte sagen, aus Trägheit der physische Körper noch hielte. Das ist deshalb nicht der Fall, weil nun in der Tat, und zwar nicht erst vom 35. Jahre ab, sondern schon vom 28. Jahre ab, wiederum durch drei Epochen, bis zum 49. Lebensjahre, die Wesenheiten der ersten Hierarchie, Seraphim, Cherubim, Throne, auf den Menschen einwirken.
[ 19 ] Wiederum haben Sie einen Zeitraum zwischen dem 28. und 35. Lebensjahre, wo nun die zweite und die erste Hierarchie zusammenwirken. So daß die eigentliche alleinige Wirksamkeit der zweiten Hierarchie vom 21. bis zum 28. Jahre vorhanden ist.
[ 19 ] Wiederum haben Sie einen Zeitraum zwischen dem 28. und 35. Lebensjahre, wo nun die zweite und die erste Hierarchie zusammenwirken. So daß die eigentliche alleinige Wirksamkeit der zweiten Hierarchie vom 21. bis zum 28. Jahre vorhanden ist.
[ 20 ] Wie gesagt, das, was nun darauf folgt, werde ich das nächste Mal betrachten. Sie können ja allerdings fragen: Wenn nun jemand über 49 Jahre alt ist, ist er denn da von allen Hierarchien verlassen? — Aber wie gesagt, was da eintritt, das wollen wir schon noch betrachten. Es wird deshalb das, was heute zu sagen ist, nicht bloß anwendbar sein für diejenigen, die unter 49 Jahren sind, sondern auch für die anderen. Zunächst aber haben wir es tatsächlich so mit dem menschlichen Lebenslaufe zu halten, daß in dieser Weise die Hierarchien ihre besondere Kraft und ihre besondere Stärke in seinen Lebenslauf hereinverpflanzen.
[ 20 ] Wie gesagt, das, was nun darauf folgt, werde ich das nächste Mal betrachten. Sie können ja allerdings fragen: Wenn nun jemand über 49 Jahre alt ist, ist er denn da von allen Hierarchien verlassen? — Aber wie gesagt, was da eintritt, das wollen wir schon noch betrachten. Es wird deshalb das, was heute zu sagen ist, nicht bloß anwendbar sein für diejenigen, die unter 49 Jahren sind, sondern auch für die anderen. Zunächst aber haben wir es tatsächlich so mit dem menschlichen Lebenslaufe zu halten, daß in dieser Weise die Hierarchien ihre besondere Kraft und ihre besondere Stärke in seinen Lebenslauf hereinverpflanzen.
[ 21 ] Natürlich müssen Sie, wenn so etwas betrachtet wird, nicht denken, die Dinge dürfen nun bloß schematisch betrachtet werden. Das darf nirgends geschehen, wo man in das Gebiet eines nur einigermaßen höheren Lebens kommt.
[ 21 ] Natürlich müssen Sie, wenn so etwas betrachtet wird, nicht denken, die Dinge dürfen nun bloß schematisch betrachtet werden. Das darf nirgends geschehen, wo man in das Gebiet eines nur einigermaßen höheren Lebens kommt.
[ 22 ] Ich mußte ja immer seit einer Reihe von Jahren schon von der Dreigliederung des menschlichen Wesens in Nerven-Sinnesmenschen, in rhythmischen Menschen, in Stoffwechsel-Gliedmaßenmenschen reden. Daraus hat ein Professor — was machen Professoren nicht alles! — gemacht, ich hätte den Menschen dreigegliedert in Kopf-, in Brust- und Bauchsystem, weil er die Sache schematisch nebeneinandergestellt hat. Nun, ich habe immer betont: das Nerven-Sinnessystem ist zwar hauptsächlich im Kopfe konzentriert, aber es durchzieht wiederum den ganzen Menschen. Ebenso ist es mit dem rhythmischen System. Die Dinge sind nicht räumlich nebeneinanderzustellen. Und so auch müssen Sie hier diese Aufeinanderfolge betrachten: Hauptsächlich ist die Wirkung von Angeloi, Archangeloi, Archai auf die drei ersten Lebensepochen beschränkt, aber sie sind wiederum im ganzen Lebenslauf enthalten, so wie das Nerven-Sinnessystem hauptsächlich im Kopfe enthalten ist, aber im ganzen Menschenorganismus wiederum vorkommt. Wir fühlen ja auch mit der großen Zehe, da ist auch Nerven-Sinnesleben drinnen. Trotzdem besteht diese Dreigliederung zu Recht. Und es besteht auch jene Dreigliederung zu Recht, von der ich Ihnen heute spreche.
[ 22 ] Ich mußte ja immer seit einer Reihe von Jahren schon von der Dreigliederung des menschlichen Wesens in Nerven-Sinnesmenschen, in rhythmischen Menschen, in Stoffwechsel-Gliedmaßenmenschen reden. Daraus hat ein Professor — was machen Professoren nicht alles! — gemacht, ich hätte den Menschen dreigegliedert in Kopf-, in Brust- und Bauchsystem, weil er die Sache schematisch nebeneinandergestellt hat. Nun, ich habe immer betont: das Nerven-Sinnessystem ist zwar hauptsächlich im Kopfe konzentriert, aber es durchzieht wiederum den ganzen Menschen. Ebenso ist es mit dem rhythmischen System. Die Dinge sind nicht räumlich nebeneinanderzustellen. Und so auch müssen Sie hier diese Aufeinanderfolge betrachten: Hauptsächlich ist die Wirkung von Angeloi, Archangeloi, Archai auf die drei ersten Lebensepochen beschränkt, aber sie sind wiederum im ganzen Lebenslauf enthalten, so wie das Nerven-Sinnessystem hauptsächlich im Kopfe enthalten ist, aber im ganzen Menschenorganismus wiederum vorkommt. Wir fühlen ja auch mit der großen Zehe, da ist auch Nerven-Sinnesleben drinnen. Trotzdem besteht diese Dreigliederung zu Recht. Und es besteht auch jene Dreigliederung zu Recht, von der ich Ihnen heute spreche.
[ 23 ] Nun aber können Sie, wenn Sie die Gliederung des menschlichen Lebenslaufes in dieser Art ansehen, sich sagen: Das menschliche Ich ist nach der geistigen Seite hin ebenso eingespannt in eine Summe von Wirkungen, die aus dem geistigen Reiche herunterkommen, wie es nach unten, nach der physischen Seite hin, eingespannt ist in die Reihe der Wirkungen, die von Tieren, Pflanzen, Mineralien herkommen. Wir sind wirklich als Menschen so, daß wir mit unserem Ich drinnenstehen in dem, was vom Kosmos heraus in einer komplizierten Weise an uns geschieht. Und in dieser Wirkungsweise, die da geistig vom Kosmos heraus aus den Hierarchien auf den Menschen sich erstreckt, in dieser liegt die Gestaltung des Karma während des physischen Erdenlebens.
[ 23 ] Nun aber können Sie, wenn Sie die Gliederung des menschlichen Lebenslaufes in dieser Art ansehen, sich sagen: Das menschliche Ich ist nach der geistigen Seite hin ebenso eingespannt in eine Summe von Wirkungen, die aus dem geistigen Reiche herunterkommen, wie es nach unten, nach der physischen Seite hin, eingespannt ist in die Reihe der Wirkungen, die von Tieren, Pflanzen, Mineralien herkommen. Wir sind wirklich als Menschen so, daß wir mit unserem Ich drinnenstehen in dem, was vom Kosmos heraus in einer komplizierten Weise an uns geschieht. Und in dieser Wirkungsweise, die da geistig vom Kosmos heraus aus den Hierarchien auf den Menschen sich erstreckt, in dieser liegt die Gestaltung des Karma während des physischen Erdenlebens.
[ 24 ] Eigentlich bringen uns ja Angeloi, Archangeloi, Archai herein aus der geistigen Welt in die physische Welt, und sie begleiten uns hauptsächlich durch die drei ersten Lebensepochen. Dasjenige, worauf sie am stärksten wirken, das ist wiederum unser Nerven-Sinnessystem. Und an alledem, was in einer so komplizierten, wunderbaren Weise sich bis zum 21. Lebensjahre hin an Ausgestaltung unseres Sinnes- und Verstandeslebens, unseres Kopflebens einstellt, an alledem sind die Wesenheiten der Angeloi, Archangeloi, Archai beteiligt.
[ 24 ] Eigentlich bringen uns ja Angeloi, Archangeloi, Archai herein aus der geistigen Welt in die physische Welt, und sie begleiten uns hauptsächlich durch die drei ersten Lebensepochen. Dasjenige, worauf sie am stärksten wirken, das ist wiederum unser Nerven-Sinnessystem. Und an alledem, was in einer so komplizierten, wunderbaren Weise sich bis zum 21. Lebensjahre hin an Ausgestaltung unseres Sinnes- und Verstandeslebens, unseres Kopflebens einstellt, an alledem sind die Wesenheiten der Angeloi, Archangeloi, Archai beteiligt.
[ 25 ] Unendlich viel geschieht da sozusagen hinter den Kulissen des gewöhnlichen Bewußtseins. Und eben an dem, was hinter diesen Kulissen des gewöhnlichen Bewußtseins geschieht, sind diese Wesenheiten beteiligt.
[ 25 ] Unendlich viel geschieht da sozusagen hinter den Kulissen des gewöhnlichen Bewußtseins. Und eben an dem, was hinter diesen Kulissen des gewöhnlichen Bewußtseins geschieht, sind diese Wesenheiten beteiligt.


[ 26 ] Und wiederum, ins rhythmische System herein greifen, von der Geschlechtsreife, ungefähr vom 14. Lebensjahre an, diejenigen Mächte ein, welche stärkere Kräfte haben als Angeloi, Archangeloi, Archai. Die Wesenheiten der dritten Hierarchie, Angeloi, Archangeloi, Archai, die sind eigentlich darauf angewiesen, unser Seelisches zu ergreifen. Wir bringen uns für die drei ersten Lebensepochen aus dem vorirdischen Dasein so starke Kräfte mit, die nachwirken, daß da die Seele auf den Leib intensiv wirken kann. Da bedarf es nur der schwächeren Kräfte der dritten Hierarchie, um dem Menschen zu Hilfe zu kommen. Aber sehen Sie, diejenigen Kräfte, welche Angeloi, Archangeloi, Archai brauchen, um in der richtigen Weise unser Menschenleben zu lenken und zu leiten bis zum 21. Jahre hin, diese Kräfte strömen diesen Wesenheiten zu aus dem, was geistig ausstrahlt von Saturn, Jupiter, Mars (siehe Zeichnung). Es ist schon so, daß die Weltenkörper nicht nur diejenigen Wirkungen ausstrahlen, von denen die physische Wissenschaft spricht. Diese physische Wissenschaft ist ja mit Bezug auf die Schilderung des Weltwesens eigentlich recht einfältig. Von Saturn, Jupiter und Mars strahlen Kräfte aus, für die eigentlich das stärkste Verständnis Angeloi, Archangeloi, Archai haben. Und wenn der Mensch nun durch das Leben zwischen dem Tod und einer neuen Geburt durchgeht — wir haben es ja beschrieben —, da kommt er zuerst in die Mondregion zu denjenigen Wesen, die einmal auf der Erde waren, die scharfe Beurteiler dessen sind, was er an Gutem und Bösem mitbringt. Da muß er zunächst zurücklassen, was mit ihm an Bösem vereinigt ist. Er kann es nicht in die Sonnenregion tragen. Er geht dann durch die Sonnenregion hindurch und weiter hinaus in das Weltenall. Es wirken dann die Kräfte von Mars, Jupiter und Saturn auf ihn. Dann geht er durch das ganze Leben zwischen dem Tod und einer neuen Geburt durch, kommt wieder zurück, und erst wenn er wiederum ganz in die Mondenregion hereinkommt, dann treten ihm Angeloi, Archangeloi, Archai entgegen und sagen ihm gewissermaßen: uns hat Saturn, Jupiter, Mars gesagt, daß du nach gewissen Richtungen hin verkümmert bist —, so wie das in dem letzten Vortrage hier beschrieben worden ist. Ich sagte, das Böse muß zurückgelassen werden, aber damit läßt der Mensch ja etwas von sich selbst zurück. Er kommt als ein verkümmerter Mensch in die Sonnenregion und auch in die äußere Region hinauf. Da schauen ihn an Saturn, Jupiter und Mars.
[ 26 ] Und wiederum, ins rhythmische System herein greifen, von der Geschlechtsreife, ungefähr vom 14. Lebensjahre an, diejenigen Mächte ein, welche stärkere Kräfte haben als Angeloi, Archangeloi, Archai. Die Wesenheiten der dritten Hierarchie, Angeloi, Archangeloi, Archai, die sind eigentlich darauf angewiesen, unser Seelisches zu ergreifen. Wir bringen uns für die drei ersten Lebensepochen aus dem vorirdischen Dasein so starke Kräfte mit, die nachwirken, daß da die Seele auf den Leib intensiv wirken kann. Da bedarf es nur der schwächeren Kräfte der dritten Hierarchie, um dem Menschen zu Hilfe zu kommen. Aber sehen Sie, diejenigen Kräfte, welche Angeloi, Archangeloi, Archai brauchen, um in der richtigen Weise unser Menschenleben zu lenken und zu leiten bis zum 21. Jahre hin, diese Kräfte strömen diesen Wesenheiten zu aus dem, was geistig ausstrahlt von Saturn, Jupiter, Mars (siehe Zeichnung). Es ist schon so, daß die Weltenkörper nicht nur diejenigen Wirkungen ausstrahlen, von denen die physische Wissenschaft spricht. Diese physische Wissenschaft ist ja mit Bezug auf die Schilderung des Weltwesens eigentlich recht einfältig. Von Saturn, Jupiter und Mars strahlen Kräfte aus, für die eigentlich das stärkste Verständnis Angeloi, Archangeloi, Archai haben. Und wenn der Mensch nun durch das Leben zwischen dem Tod und einer neuen Geburt durchgeht — wir haben es ja beschrieben —, da kommt er zuerst in die Mondregion zu denjenigen Wesen, die einmal auf der Erde waren, die scharfe Beurteiler dessen sind, was er an Gutem und Bösem mitbringt. Da muß er zunächst zurücklassen, was mit ihm an Bösem vereinigt ist. Er kann es nicht in die Sonnenregion tragen. Er geht dann durch die Sonnenregion hindurch und weiter hinaus in das Weltenall. Es wirken dann die Kräfte von Mars, Jupiter und Saturn auf ihn. Dann geht er durch das ganze Leben zwischen dem Tod und einer neuen Geburt durch, kommt wieder zurück, und erst wenn er wiederum ganz in die Mondenregion hereinkommt, dann treten ihm Angeloi, Archangeloi, Archai entgegen und sagen ihm gewissermaßen: uns hat Saturn, Jupiter, Mars gesagt, daß du nach gewissen Richtungen hin verkümmert bist —, so wie das in dem letzten Vortrage hier beschrieben worden ist. Ich sagte, das Böse muß zurückgelassen werden, aber damit läßt der Mensch ja etwas von sich selbst zurück. Er kommt als ein verkümmerter Mensch in die Sonnenregion und auch in die äußere Region hinauf. Da schauen ihn an Saturn, Jupiter und Mars.
[ 27 ] Oh, meine lieben Freunde, dieses Leben zwischen dem Tode und einer neuen Geburt ist recht kompliziert! Wir treten das Leben an zwischen dem Tode und einer neuen Geburt, indem wir durch die Todespforte geschritten sind. Dasjenige spielt sich ab, was ich in bezug auf die Mondenregion beschrieben habe. Der Mensch muß all das zurücklassen, was an ihm, an seinem Wesen sich mit dem Bösen identifiziert hat. Das ist so, wie wenn der physische Leib Glieder zurücklassen müßte. Der Mensch kommt sozusagen verstümmelt um das, was er zurücklassen mußte, weil es sich mit dem Bösen identifiziert hat, in der Sonnenregion und in den übrigen Weiten des Weltenalls an. Und wenn dann der Mensch durch die Sonnenregion hindurch in das Gebiet von Mars, Jupiter und Saturn tritt, dann fühlt er: die schauen ihn an mit dem durchdringenden Blicke ihres Gerechtigkeitswebens, ihres Weltgerechtigkeitswebens, schauen sie ihn an, wieviel er von seinem Menschen da hinauftragen darf. Da schauen sie ihn an. Da spürt ein jeder von uns, wieviel sich mit ihm von dem Guten vereinigt hat, was er da hinauftragen darf und was ihm fehlt, was er zurückgelassen hat, zurücklassen mußte, wie sehr er sich identifizierte mit dem Bösen. Das fehlt ihm. Und an der Art und Weise, wie er von den Wesen von Mars, Saturn und Jupiter angeschaut wird, spürt er, ein wie mangelhafter Mensch er ist.
[ 27 ] Oh, meine lieben Freunde, dieses Leben zwischen dem Tode und einer neuen Geburt ist recht kompliziert! Wir treten das Leben an zwischen dem Tode und einer neuen Geburt, indem wir durch die Todespforte geschritten sind. Dasjenige spielt sich ab, was ich in bezug auf die Mondenregion beschrieben habe. Der Mensch muß all das zurücklassen, was an ihm, an seinem Wesen sich mit dem Bösen identifiziert hat. Das ist so, wie wenn der physische Leib Glieder zurücklassen müßte. Der Mensch kommt sozusagen verstümmelt um das, was er zurücklassen mußte, weil es sich mit dem Bösen identifiziert hat, in der Sonnenregion und in den übrigen Weiten des Weltenalls an. Und wenn dann der Mensch durch die Sonnenregion hindurch in das Gebiet von Mars, Jupiter und Saturn tritt, dann fühlt er: die schauen ihn an mit dem durchdringenden Blicke ihres Gerechtigkeitswebens, ihres Weltgerechtigkeitswebens, schauen sie ihn an, wieviel er von seinem Menschen da hinauftragen darf. Da schauen sie ihn an. Da spürt ein jeder von uns, wieviel sich mit ihm von dem Guten vereinigt hat, was er da hinauftragen darf und was ihm fehlt, was er zurückgelassen hat, zurücklassen mußte, wie sehr er sich identifizierte mit dem Bösen. Das fehlt ihm. Und an der Art und Weise, wie er von den Wesen von Mars, Saturn und Jupiter angeschaut wird, spürt er, ein wie mangelhafter Mensch er ist.
[ 28 ] Und dann, wenn er wieder zurückkehrt, haben mittlerweile Saturn, Jupiter und Mars dasjenige, was sie an dem Menschen, der unvollkommen an ihnen vorbeigegangen ist, erlebt, erschaut haben, kosmisch mitgeteilt der dritten Hierarchie — Angeloi, Archangeloi, Archai. Das verweben jetzt diese Wesen mit dem Menschen, so daß er eingeschrieben in sich enthält, was er zu tun hat, was er auszugleichen hat.
[ 28 ] Und dann, wenn er wieder zurückkehrt, haben mittlerweile Saturn, Jupiter und Mars dasjenige, was sie an dem Menschen, der unvollkommen an ihnen vorbeigegangen ist, erlebt, erschaut haben, kosmisch mitgeteilt der dritten Hierarchie — Angeloi, Archangeloi, Archai. Das verweben jetzt diese Wesen mit dem Menschen, so daß er eingeschrieben in sich enthält, was er zu tun hat, was er auszugleichen hat.
[ 29 ] Und man möchte sagen: In diesen ersten drei Lebensepochen, wo Angeloi, Archangeloi, Archai besonders auf den Menschen wirken, da werden die karmischen Forderungen in das menschliche Nerven-Sinnessystem, in das menschliche Kopfsystem eingeschrieben.
[ 29 ] Und man möchte sagen: In diesen ersten drei Lebensepochen, wo Angeloi, Archangeloi, Archai besonders auf den Menschen wirken, da werden die karmischen Forderungen in das menschliche Nerven-Sinnessystem, in das menschliche Kopfsystem eingeschrieben.
[ 30 ] Wenn wir durch unser 21. Lebensjahr geschritten sind — wie es sich bei Menschen, die früher sterben, verhält, will ich auch noch in den späteren Vorträgen auseinandersetzen —, dann hat sich in uns all das eingeprägt, was die karmischen Forderungen für das Leben sind. Man kann es dem Einundzwanzigjährigen, wenn man in ihm lesen kann, ansehen, was in ihn eingeschrieben ist an karmischen Forderungen. Da, in dieser Zeit also, da prägen sich in dem Menschen die karmischen Forderungen aus (siehe Zeichnung Seite 193). Die tragen wir hauptsächlich in den okkulten, in den verborgenen Untergründen unseres Nerven-Sinnessystems, in dem, was geistig-seelisch unserem NervenSinnessystem zugrunde liegt.
[ 30 ] Wenn wir durch unser 21. Lebensjahr geschritten sind — wie es sich bei Menschen, die früher sterben, verhält, will ich auch noch in den späteren Vorträgen auseinandersetzen —, dann hat sich in uns all das eingeprägt, was die karmischen Forderungen für das Leben sind. Man kann es dem Einundzwanzigjährigen, wenn man in ihm lesen kann, ansehen, was in ihn eingeschrieben ist an karmischen Forderungen. Da, in dieser Zeit also, da prägen sich in dem Menschen die karmischen Forderungen aus (siehe Zeichnung Seite 193). Die tragen wir hauptsächlich in den okkulten, in den verborgenen Untergründen unseres Nerven-Sinnessystems, in dem, was geistig-seelisch unserem NervenSinnessystem zugrunde liegt.
[ 31 ] Dagegen wenn wir mehr gegen den weiteren Verlauf des Lebens hinblicken, wenn wir den Menschen anschauen von seinem 28. bis zu seinem 49. Lebensjahre, dann haben wir es weniger mit einem Einprägen von karmischen Forderungen zu tun, sondern mehr mit dem, was nun die Erfüllung des Karma ist, das Abladen des Karma. Namentlich in dieser Lebensperiode tritt dasjenige auf, was karmische Erfüllung ist, was wir abzuladen haben um dessentwillen, das sich eingeprägt hat in den ersten drei Lebensepochen.
[ 31 ] Dagegen wenn wir mehr gegen den weiteren Verlauf des Lebens hinblicken, wenn wir den Menschen anschauen von seinem 28. bis zu seinem 49. Lebensjahre, dann haben wir es weniger mit einem Einprägen von karmischen Forderungen zu tun, sondern mehr mit dem, was nun die Erfüllung des Karma ist, das Abladen des Karma. Namentlich in dieser Lebensperiode tritt dasjenige auf, was karmische Erfüllung ist, was wir abzuladen haben um dessentwillen, das sich eingeprägt hat in den ersten drei Lebensepochen.
[ 32 ] So daß ich hierher (siehe Zeichnung Seite 193) schreiben kann: Vom 28. Jahre bis zum 49. Jahre «Karmische Erfüllungen». Dazwischen liegen die Jahre vom 21. bis zum 28., wo sich beides die Waage hält — karmische Forderungen und karmische Erfüllungen.
[ 32 ] So daß ich hierher (siehe Zeichnung Seite 193) schreiben kann: Vom 28. Jahre bis zum 49. Jahre «Karmische Erfüllungen». Dazwischen liegen die Jahre vom 21. bis zum 28., wo sich beides die Waage hält — karmische Forderungen und karmische Erfüllungen.
[ 33 ] Nun liegt aber etwas Eigentümliches vor, das insbesondere in unserem Zeitalter notwendig ist zu beachten. In der gegenwärtigen Entwickelungsepoche der Menschheit sind sehr viele Menschen vorhanden, die ihre letzte maßgebende Inkarnation — nicht als ob darauf keine mehr gefolgt wäre, aber die war dann weniger maßgebend — durchgemacht haben so in den ersten Jahrhunderten nach der Begründung des Christentums bis zum 8., 9. Jahrhundert hin. Wenn wir bei den weitaus meisten Menschen, die in der Gegenwart leben und Anteil an der Kultur haben, Umschau halten, dann finden wir, daß die Mehrzahl dieser Menschen ihre maßgebende Inkarnation in den ersten sieben bis acht Jahrhunderten seit der Begründung des Christentums hatten.
[ 33 ] Nun liegt aber etwas Eigentümliches vor, das insbesondere in unserem Zeitalter notwendig ist zu beachten. In der gegenwärtigen Entwickelungsepoche der Menschheit sind sehr viele Menschen vorhanden, die ihre letzte maßgebende Inkarnation — nicht als ob darauf keine mehr gefolgt wäre, aber die war dann weniger maßgebend — durchgemacht haben so in den ersten Jahrhunderten nach der Begründung des Christentums bis zum 8., 9. Jahrhundert hin. Wenn wir bei den weitaus meisten Menschen, die in der Gegenwart leben und Anteil an der Kultur haben, Umschau halten, dann finden wir, daß die Mehrzahl dieser Menschen ihre maßgebende Inkarnation in den ersten sieben bis acht Jahrhunderten seit der Begründung des Christentums hatten.
[ 34 ] Das war aber die Zeit, die in folgender Weise eigentümlich auf die Menschen wirkte — das geht einem heute auf, wenn man karmisch gewisse Menschen betrachtet. Immer wieder habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, gerade auch nach diesem Gesichtspunkte viele Menschen karmisch zu betrachten, Menschen, die eine gewisse Bildung erreicht haben, die heute Zeitbildung ist, Kopfbildung hauptsächlich ist, Menschen, die eigentlich verhältnismäßig viel gelernt haben.
[ 34 ] Das war aber die Zeit, die in folgender Weise eigentümlich auf die Menschen wirkte — das geht einem heute auf, wenn man karmisch gewisse Menschen betrachtet. Immer wieder habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, gerade auch nach diesem Gesichtspunkte viele Menschen karmisch zu betrachten, Menschen, die eine gewisse Bildung erreicht haben, die heute Zeitbildung ist, Kopfbildung hauptsächlich ist, Menschen, die eigentlich verhältnismäßig viel gelernt haben.
[ 35 ] Sie brauchen ja nur zu beachten, wie groß das Heer derjenigen Menschen heute ist, die Gymnasiallehrer, Beamte und so weiter geworden sind. Die haben verhältnismäßig viel gelernt, das Gymnasium oder die Realschule, sogar die Universität besucht — wirklich, ich meine das nicht ironisch, aber wohl im Zusammenhang mit alldem, was ich über solche Begriffe schon gesagt habe —, sie sind eigentlich ungeheuer gescheit geworden.
[ 35 ] Sie brauchen ja nur zu beachten, wie groß das Heer derjenigen Menschen heute ist, die Gymnasiallehrer, Beamte und so weiter geworden sind. Die haben verhältnismäßig viel gelernt, das Gymnasium oder die Realschule, sogar die Universität besucht — wirklich, ich meine das nicht ironisch, aber wohl im Zusammenhang mit alldem, was ich über solche Begriffe schon gesagt habe —, sie sind eigentlich ungeheuer gescheit geworden.
[ 36 ] Nach dieser Richtung hin gibt es heute wirklich außerordentlich viel gescheite Leute. Denken Sie nur, daß ja die meisten Menschen heute so gescheit sind, daß man ihnen kaum etwas sagen kann; sie wissen ja schon alles. Jeder hat einen Standpunkt. Jeder urteilt über das, was ihm gesagt wird.
[ 36 ] Nach dieser Richtung hin gibt es heute wirklich außerordentlich viel gescheite Leute. Denken Sie nur, daß ja die meisten Menschen heute so gescheit sind, daß man ihnen kaum etwas sagen kann; sie wissen ja schon alles. Jeder hat einen Standpunkt. Jeder urteilt über das, was ihm gesagt wird.
[ 37 ] So ist es nur in unserer Zeit, so war es durchaus nicht in früheren Zeitepochen. Da waren einzelne Leute, die haben etwas gewußt; die anderen haben hingehorcht auf diejenigen, die etwas gewußt haben. Da war es gar nicht üblich, daß so viele Menschen gescheit waren wie heute. Nicht wahr, man wird schon in sehr früher Jugend heute gescheit; denken Sie nur, wie viele Menschen unter ihrem 21. Lebensjahre heute schon, ich will gar nicht sagen, Gedichte machen, das haben sie immer getan, sondern sogar Feuilletons schreiben, ja sogar Kritiken schreiben.
[ 37 ] So ist es nur in unserer Zeit, so war es durchaus nicht in früheren Zeitepochen. Da waren einzelne Leute, die haben etwas gewußt; die anderen haben hingehorcht auf diejenigen, die etwas gewußt haben. Da war es gar nicht üblich, daß so viele Menschen gescheit waren wie heute. Nicht wahr, man wird schon in sehr früher Jugend heute gescheit; denken Sie nur, wie viele Menschen unter ihrem 21. Lebensjahre heute schon, ich will gar nicht sagen, Gedichte machen, das haben sie immer getan, sondern sogar Feuilletons schreiben, ja sogar Kritiken schreiben.
[ 38 ] Also die Ausbildung der Intellektualität, die ist heute eine außerordentlich starke. Aber sie ist heute bei den meisten Menschen im wesentlichen beeinflußt von denjenigen Inkarnationen, die in den ersten sieben bis acht Jahrhunderten seit der Begründung des Christentums stattgefunden haben. Da wurde immer geringer und geringer das Gefühl in der menschlichen Seele für das, was aus vorirdischem Leben in das irdische hereinkommt. Die Menschen fingen an, sich eigentlich immer mehr und mehr nur für das zu interessieren, was auf den Tod folgt, und interessierten sich immer weniger und weniger für das, was dem Erdenleben vorausgegangen war. Ich habe das oftmals dadurch ausgedrückt, daß ich sagte: Wir haben ja für die Ewigkeit keine durchgreifende Bezeichnung, sondern nur für die halbe Ewigkeit, die eigentlich anfängt und niemals aufhört. Da, für diesen Teil der Ewigkeit (siehe Zeichnung, Pfeil) des Menschen haben wir das Wort Unsterblichkeit; aber wir haben nicht für die andere Hälfte der Ewigkeit, die niemals angefangen hat, ein Wort Ungeborenheit, wie es ältere Sprachen hatten. Das haben wir nicht. Aber die ganze Ewigkeit umfaßt eben Unsterblichkeit und Ungeborenheit.
[ 38 ] Also die Ausbildung der Intellektualität, die ist heute eine außerordentlich starke. Aber sie ist heute bei den meisten Menschen im wesentlichen beeinflußt von denjenigen Inkarnationen, die in den ersten sieben bis acht Jahrhunderten seit der Begründung des Christentums stattgefunden haben. Da wurde immer geringer und geringer das Gefühl in der menschlichen Seele für das, was aus vorirdischem Leben in das irdische hereinkommt. Die Menschen fingen an, sich eigentlich immer mehr und mehr nur für das zu interessieren, was auf den Tod folgt, und interessierten sich immer weniger und weniger für das, was dem Erdenleben vorausgegangen war. Ich habe das oftmals dadurch ausgedrückt, daß ich sagte: Wir haben ja für die Ewigkeit keine durchgreifende Bezeichnung, sondern nur für die halbe Ewigkeit, die eigentlich anfängt und niemals aufhört. Da, für diesen Teil der Ewigkeit (siehe Zeichnung, Pfeil) des Menschen haben wir das Wort Unsterblichkeit; aber wir haben nicht für die andere Hälfte der Ewigkeit, die niemals angefangen hat, ein Wort Ungeborenheit, wie es ältere Sprachen hatten. Das haben wir nicht. Aber die ganze Ewigkeit umfaßt eben Unsterblichkeit und Ungeborenheit.


[ 39 ] Wir sind ebenso als Wesen, bei denen die Geburt nur eine Umwandlung bedeutet, in die Welt hereingekommen, wie wir herauskommen aus der Erdenwelt dadurch, daß wir den Tod durchmachen, der nicht ein Ende, sondern nur eine Umwandlung bedeutet.
[ 39 ] Wir sind ebenso als Wesen, bei denen die Geburt nur eine Umwandlung bedeutet, in die Welt hereingekommen, wie wir herauskommen aus der Erdenwelt dadurch, daß wir den Tod durchmachen, der nicht ein Ende, sondern nur eine Umwandlung bedeutet.
[ 40 ] So können wir sagen: Dieses starke Bewußtsein, das bis in die ersten christlichen Jahrhunderte herein wirksam war in den Menschen: Ich bin aus Geistigem heruntergestiegen zum physischen Dasein —, das wurde immer geringer, und immer mehr beschränkte man sich darauf: Ich bin nun einmal da; was vorhergegangen ist, interessiert mich nicht, das ist mir ja sicher. Was vorangegangen ist, das interessiert mich nicht; mich interessiert, was auf den Tod folgt. — Dieses Bewußtsein kam immer mehr und mehr auf. Und diese Entwickelung, die vollzog sich in den ersten christlichen Jahrhunderten. Da wurde sozusagen in diejenigen Menschen, die da ihre maßgebende Inkarnation durchmachten, dieses gedämpfte Gefühl für das vorirdische Leben hineingedrängt. Und die Gescheitheit nimmt daher die Richtung nach dem bloß Irdischen an. Sie ist eine große, diese Gescheitheit, sie nimmt aber die Richtung nach dem bloß Irdischen an. Ungeheuer Frappierendes, ungeheuer Bedeutsames tritt einem, wenn man karmische Betrachtungen anstellt, auf diesem Gebiete entgegen.
[ 40 ] So können wir sagen: Dieses starke Bewußtsein, das bis in die ersten christlichen Jahrhunderte herein wirksam war in den Menschen: Ich bin aus Geistigem heruntergestiegen zum physischen Dasein —, das wurde immer geringer, und immer mehr beschränkte man sich darauf: Ich bin nun einmal da; was vorhergegangen ist, interessiert mich nicht, das ist mir ja sicher. Was vorangegangen ist, das interessiert mich nicht; mich interessiert, was auf den Tod folgt. — Dieses Bewußtsein kam immer mehr und mehr auf. Und diese Entwickelung, die vollzog sich in den ersten christlichen Jahrhunderten. Da wurde sozusagen in diejenigen Menschen, die da ihre maßgebende Inkarnation durchmachten, dieses gedämpfte Gefühl für das vorirdische Leben hineingedrängt. Und die Gescheitheit nimmt daher die Richtung nach dem bloß Irdischen an. Sie ist eine große, diese Gescheitheit, sie nimmt aber die Richtung nach dem bloß Irdischen an. Ungeheuer Frappierendes, ungeheuer Bedeutsames tritt einem, wenn man karmische Betrachtungen anstellt, auf diesem Gebiete entgegen.
[ 41 ] Ich will zwei Fälle herausgreifen: einen Menschen, der Geschichtslehrer war in einer höheren Schule, ein sehr gescheiter Mensch, der eigentlich als Geschichtslehrer schon einen Eindruck durch sein Wesen zunächst machen konnte. Wenn ich sein Leben ins Auge fasse bis zu dem Zeitpunkt, wo die karmischen Forderungen durch diese neutrale Zone hier hindurch (siehe Zeichnung Seite 193), also bis zum Anfange der Dreißigerjahre wirkten, da konnte man sagen: seine Gescheitheit kam heraus. Er war einer von den vielen gescheiten Menschen, sogar hervorragend gescheiten Menschen der Gegenwart. Aber in dem Augenblicke, wo er hier in diese Region hier kam, da half ihm die Gescheitheit nichts mehr, da wurde es mit den moralischen Impulsen bedenklich. Da blieb es bei der bloßen Intellektualität, die dann untergraben wurde. Als die Kräfte in Betracht kamen, die nun nicht an das Nerven-Sinnessystem, sondern gegen das Ende des Lebens an das Stoffwechsel-Gliedmaßensystem gebunden sind, da unterdrückte die niedere Natur des Stoffwechsel-Gliedmaßensystems dasjenige, was im Nerven-Sinnessystem vorher ganz schön herausgekommen ist.
[ 41 ] Ich will zwei Fälle herausgreifen: einen Menschen, der Geschichtslehrer war in einer höheren Schule, ein sehr gescheiter Mensch, der eigentlich als Geschichtslehrer schon einen Eindruck durch sein Wesen zunächst machen konnte. Wenn ich sein Leben ins Auge fasse bis zu dem Zeitpunkt, wo die karmischen Forderungen durch diese neutrale Zone hier hindurch (siehe Zeichnung Seite 193), also bis zum Anfange der Dreißigerjahre wirkten, da konnte man sagen: seine Gescheitheit kam heraus. Er war einer von den vielen gescheiten Menschen, sogar hervorragend gescheiten Menschen der Gegenwart. Aber in dem Augenblicke, wo er hier in diese Region hier kam, da half ihm die Gescheitheit nichts mehr, da wurde es mit den moralischen Impulsen bedenklich. Da blieb es bei der bloßen Intellektualität, die dann untergraben wurde. Als die Kräfte in Betracht kamen, die nun nicht an das Nerven-Sinnessystem, sondern gegen das Ende des Lebens an das Stoffwechsel-Gliedmaßensystem gebunden sind, da unterdrückte die niedere Natur des Stoffwechsel-Gliedmaßensystems dasjenige, was im Nerven-Sinnessystem vorher ganz schön herausgekommen ist.
[ 42 ] Die betreffende Persönlichkeit, die eigentlich intellektuell ihr Leben gut begonnen hatte, endete im Grunde genommen in moralischer Verkommenheit, mit einem moralischen Debacle. Das ist ein Beispiel.
[ 42 ] Die betreffende Persönlichkeit, die eigentlich intellektuell ihr Leben gut begonnen hatte, endete im Grunde genommen in moralischer Verkommenheit, mit einem moralischen Debacle. Das ist ein Beispiel.
[ 43 ] Ein anderes Beispiel: Eine Persönlichkeit, die eigentlich noch gescheiter war als die erste, die ich jetzt eben beschrieben habe, die sogar als ganz hervorragend intelligent galt, die aber eben etwas nur Intelligentes hatte, aus ungeheuer kurzsichtigen Augen heraus eine große Intelligenz entwickelte.
[ 43 ] Ein anderes Beispiel: Eine Persönlichkeit, die eigentlich noch gescheiter war als die erste, die ich jetzt eben beschrieben habe, die sogar als ganz hervorragend intelligent galt, die aber eben etwas nur Intelligentes hatte, aus ungeheuer kurzsichtigen Augen heraus eine große Intelligenz entwickelte.
[ 44 ] Diese Persönlichkeit wiederum, sie entwickelte, wenn man so bis gegen das 30. Jahr sie betrachtete, durch ihre Intelligenz einen starken Einfluß auf ihre Mitmenschen. Als sie über das 30. Jahr oder gar über das 35. Jahr hinaus war, als dann nicht mehr so stark wirkte das Nerven-Sinnessystem, sondern als das Stoffwechsel-Gliedmaßensystem wirkte gegen das Ende des Lebens zu, da wurde diese Persönlichkeit, die vorher als etwas recht Kluges galt, vor allen Dingen trivial, banal und ging dann auf in einem banalen, parteimäßigen Leben. Ich habe den Lebenslauf dieser Persönlichkeit verfolgt. Ich muß sagen, es war mir etwas ganz Merkwürdiges, da ich diese Persönlichkeit gekannt habe in ihren jüngeren Jahren, daß diese Persönlichkeit von mir später wiederum gefunden wurde unter Leuten, die in ganz trivialem Parteileben aufgingen. Der Weg von den karmischen Forderungen in die karmischen Erfüllungen hinein hat sich so erwiesen, daß die intelligenten Kräfte bei den Menschen der Gegenwart, die durch ein voriges Erdenleben in den ersten christlichen Jahrhunderten bis zum 8., 9. Jahrhundert herauf zubereitet worden sind, nicht tragfähig genug waren, um in der Zeit, wo nun die Seele schwächer wird, wo der Körper den größeren Widerstand bietet, hinaufzureichen in die erste Hierarchie.
[ 44 ] Diese Persönlichkeit wiederum, sie entwickelte, wenn man so bis gegen das 30. Jahr sie betrachtete, durch ihre Intelligenz einen starken Einfluß auf ihre Mitmenschen. Als sie über das 30. Jahr oder gar über das 35. Jahr hinaus war, als dann nicht mehr so stark wirkte das Nerven-Sinnessystem, sondern als das Stoffwechsel-Gliedmaßensystem wirkte gegen das Ende des Lebens zu, da wurde diese Persönlichkeit, die vorher als etwas recht Kluges galt, vor allen Dingen trivial, banal und ging dann auf in einem banalen, parteimäßigen Leben. Ich habe den Lebenslauf dieser Persönlichkeit verfolgt. Ich muß sagen, es war mir etwas ganz Merkwürdiges, da ich diese Persönlichkeit gekannt habe in ihren jüngeren Jahren, daß diese Persönlichkeit von mir später wiederum gefunden wurde unter Leuten, die in ganz trivialem Parteileben aufgingen. Der Weg von den karmischen Forderungen in die karmischen Erfüllungen hinein hat sich so erwiesen, daß die intelligenten Kräfte bei den Menschen der Gegenwart, die durch ein voriges Erdenleben in den ersten christlichen Jahrhunderten bis zum 8., 9. Jahrhundert herauf zubereitet worden sind, nicht tragfähig genug waren, um in der Zeit, wo nun die Seele schwächer wird, wo der Körper den größeren Widerstand bietet, hinaufzureichen in die erste Hierarchie.
[ 45 ] Und da stellte sich mir dieses dar: Jene zahlreichen Menschen in der Gegenwart, die so gescheit sind, die vor allen Dingen durch die Schulbildung so gescheit gemacht werden können, die entwickeln in dieser ersten Lebensepoche die Möglichkeit, mit ihren Gescheitheitskräften bis in die dritte Hierarchie, Angeloi, Archangeloi, Archai hinaufzureichen. Das erlangen sie. Da sind sie vielversprechende Persönlichkeiten.
[ 45 ] Und da stellte sich mir dieses dar: Jene zahlreichen Menschen in der Gegenwart, die so gescheit sind, die vor allen Dingen durch die Schulbildung so gescheit gemacht werden können, die entwickeln in dieser ersten Lebensepoche die Möglichkeit, mit ihren Gescheitheitskräften bis in die dritte Hierarchie, Angeloi, Archangeloi, Archai hinaufzureichen. Das erlangen sie. Da sind sie vielversprechende Persönlichkeiten.
[ 46 ] Indem sie in die zweite Hierarchie eintreten, sind sie mehr dieser Hierarchie hingegeben. Die kommt ja zu den Menschen herunter; fortpflanzungsfähig werden fast alle. Diese kosmische Hierarchie kommt herunter. Da ist sozusagen kein rechter Abgrund zwischen den Menschen und der höheren Hierarchie.
[ 46 ] Indem sie in die zweite Hierarchie eintreten, sind sie mehr dieser Hierarchie hingegeben. Die kommt ja zu den Menschen herunter; fortpflanzungsfähig werden fast alle. Diese kosmische Hierarchie kommt herunter. Da ist sozusagen kein rechter Abgrund zwischen den Menschen und der höheren Hierarchie.
[ 47 ] Kommt es aber mit dem 28. Jahre dahin, daß der Mensch nun zu der höheren Hierarchie, zu der ersten Hierarchie Beziehung finden muß, da muß es durch seinen ganzen Menschen bis ins StoffwechselGliedmaßensystem hinein geschehen. Da braucht er stärkere innere Haltekräfte im Geistigen. Da reicht eben dasjenige nicht aus, was aus früheren Erdenleben aus jenem Zeitalter im Menschen keimend gemacht worden ist, wo nicht mehr gedacht worden ist an das vorirdische Leben.
[ 47 ] Kommt es aber mit dem 28. Jahre dahin, daß der Mensch nun zu der höheren Hierarchie, zu der ersten Hierarchie Beziehung finden muß, da muß es durch seinen ganzen Menschen bis ins StoffwechselGliedmaßensystem hinein geschehen. Da braucht er stärkere innere Haltekräfte im Geistigen. Da reicht eben dasjenige nicht aus, was aus früheren Erdenleben aus jenem Zeitalter im Menschen keimend gemacht worden ist, wo nicht mehr gedacht worden ist an das vorirdische Leben.
[ 48 ] Man möchte, wenn man gerade auf die karmische Entwickelung hinweisen will, sagen: Stark muß die Mahnung an den wirklichen Erzieher der Menschheit, an den wahren Pädagogen sein, der Intellektualität so viel von geistig Kraftvollem einzuflößen, daß, wenn der Mensch dann seine spätere Lebenszeit durchmacht, das, was in seinem Intellekt durchmoralisiert ist, denjenigen Kräften die Waagschale halten kann, die hinunterziehen (siehe Zeichnung Seite 193, Pfeil nach unten), hinweg von der ersten Hierarchie.
[ 48 ] Man möchte, wenn man gerade auf die karmische Entwickelung hinweisen will, sagen: Stark muß die Mahnung an den wirklichen Erzieher der Menschheit, an den wahren Pädagogen sein, der Intellektualität so viel von geistig Kraftvollem einzuflößen, daß, wenn der Mensch dann seine spätere Lebenszeit durchmacht, das, was in seinem Intellekt durchmoralisiert ist, denjenigen Kräften die Waagschale halten kann, die hinunterziehen (siehe Zeichnung Seite 193, Pfeil nach unten), hinweg von der ersten Hierarchie.
[ 49 ] Es ist ja wirklich nicht von geringem Interesse, gerade in unserem Zeitalter den zweiten Teil des menschlichen Lebens mit dem ersten zu vergleichen. Nach dieser Richtung müßten eigentlich Menschen, die Sinn für Lebensbeobachtunghhaben, rechte Lebensbeobachtung anstellen. Denn das tritt hervor, meine lieben Freunde, im gewöhnlichen Leben. Was ich jetzt als Beispiele angeführt habe, das sind Beispiele aus dem gewöhnlichen Leben, Beispiele, die verhundert-, vertausendfacht werden können, die überall sich finden. Aber auch etwas anderes könnte man finden, wo sich dasselbe zeigt, nur, ich möchte sagen, in einem höheren Gebiete des Lebens. Wenn ich, der ich mich immer interessiert habe für die geistigen Entwickelungsgänge der Menschen, auf eine Anzahl von solchen Menschen blicke, die produktiv ins Leben hereingetreten sind, die sogar großen Eindruck auf ihre Mitmenschen, sagen wir, als jugendliche Dichter oder sonst als jugendliche Künstler gemacht haben, und dann hinschaue auf dieselben, von denen man noch gesagt hat, als sie 24, 25, 26, 27 Jahre alt gewesen sind: ein großartiges, gewaltiges Talent! — sie wurden älter, alles versiegte, es blieb beim Jugendlichen Dichten, beim jugendlichen Künstlertum. Später versiegte alles. Sie waren nichts mehr auf dem Gebiete, auf dem sie einmal bedeutend waren.
[ 49 ] Es ist ja wirklich nicht von geringem Interesse, gerade in unserem Zeitalter den zweiten Teil des menschlichen Lebens mit dem ersten zu vergleichen. Nach dieser Richtung müßten eigentlich Menschen, die Sinn für Lebensbeobachtunghhaben, rechte Lebensbeobachtung anstellen. Denn das tritt hervor, meine lieben Freunde, im gewöhnlichen Leben. Was ich jetzt als Beispiele angeführt habe, das sind Beispiele aus dem gewöhnlichen Leben, Beispiele, die verhundert-, vertausendfacht werden können, die überall sich finden. Aber auch etwas anderes könnte man finden, wo sich dasselbe zeigt, nur, ich möchte sagen, in einem höheren Gebiete des Lebens. Wenn ich, der ich mich immer interessiert habe für die geistigen Entwickelungsgänge der Menschen, auf eine Anzahl von solchen Menschen blicke, die produktiv ins Leben hereingetreten sind, die sogar großen Eindruck auf ihre Mitmenschen, sagen wir, als jugendliche Dichter oder sonst als jugendliche Künstler gemacht haben, und dann hinschaue auf dieselben, von denen man noch gesagt hat, als sie 24, 25, 26, 27 Jahre alt gewesen sind: ein großartiges, gewaltiges Talent! — sie wurden älter, alles versiegte, es blieb beim Jugendlichen Dichten, beim jugendlichen Künstlertum. Später versiegte alles. Sie waren nichts mehr auf dem Gebiete, auf dem sie einmal bedeutend waren.
[ 50 ] Gerade wenn Sie die Namen derjenigen durchgehen, die nur als jugendliche Dichter oder Künstler bekanntgeworden sind, dann sich selber ausgestrichen haben aus der lebendigen Literaturgeschichte oder Kunstgeschichte, dann werden Sie das bewahrheitet finden, was ich sage. Aber Sie werden durch das, was ich so sage, zugleich darauf hingewiesen, wie die verschiedenen Lebensepochen beim Menschen in der verschiedensten Weise zeigen, wie das Karma, wie die karmischen Impulse in das Menschenleben eingreifen.
[ 50 ] Gerade wenn Sie die Namen derjenigen durchgehen, die nur als jugendliche Dichter oder Künstler bekanntgeworden sind, dann sich selber ausgestrichen haben aus der lebendigen Literaturgeschichte oder Kunstgeschichte, dann werden Sie das bewahrheitet finden, was ich sage. Aber Sie werden durch das, was ich so sage, zugleich darauf hingewiesen, wie die verschiedenen Lebensepochen beim Menschen in der verschiedensten Weise zeigen, wie das Karma, wie die karmischen Impulse in das Menschenleben eingreifen.
[ 51 ] Alles das, was nur intellektualistisch und materialistisch ist, kann eigentlich nur in der Jugend den Menschen innerlich erfassen. Nur das, was dem Intellektualistischen als Spirituelles beigemischt ist, kann durch das ganze Menschenleben hindurch halten, ich meine karmisch durch die Erdenleben hindurch.
[ 51 ] Alles das, was nur intellektualistisch und materialistisch ist, kann eigentlich nur in der Jugend den Menschen innerlich erfassen. Nur das, was dem Intellektualistischen als Spirituelles beigemischt ist, kann durch das ganze Menschenleben hindurch halten, ich meine karmisch durch die Erdenleben hindurch.
[ 52 ] Wenn wir also sehen, daß solche Schicksale, wie die beschriebenen, auftreten, dann müssen wir auf frühere Erdenleben zurückblicken, wo dem Menschen der Hinblick auf das eigentlich Spirituelle, den man ja nur in rechter Weise haben kann, wenn man auf das vorgeburtliche, nicht nur auf das nachtodliche Leben sieht, nicht gegeben worden ist.
[ 52 ] Wenn wir also sehen, daß solche Schicksale, wie die beschriebenen, auftreten, dann müssen wir auf frühere Erdenleben zurückblicken, wo dem Menschen der Hinblick auf das eigentlich Spirituelle, den man ja nur in rechter Weise haben kann, wenn man auf das vorgeburtliche, nicht nur auf das nachtodliche Leben sieht, nicht gegeben worden ist.
[ 53 ] Es ist in unserem Zeitalter eigentlich diese Lebenstragik vielfach vorhanden, und wir haben so vieles, was nicht vorhält für das ganze Menschenleben. Wir haben in unserem Zeitalter viel von jugendlichen Idealen, aber wenig von alten Idealen. Die Alten verlassen sich viel mehr auf den Staat und auf die Pension als auf das lebendige Leben, weil sie die Stütze von außen brauchen, weil sie das nicht finden können, was sie zu der ersten Hierarchie in Beziehung bringt.
[ 53 ] Es ist in unserem Zeitalter eigentlich diese Lebenstragik vielfach vorhanden, und wir haben so vieles, was nicht vorhält für das ganze Menschenleben. Wir haben in unserem Zeitalter viel von jugendlichen Idealen, aber wenig von alten Idealen. Die Alten verlassen sich viel mehr auf den Staat und auf die Pension als auf das lebendige Leben, weil sie die Stütze von außen brauchen, weil sie das nicht finden können, was sie zu der ersten Hierarchie in Beziehung bringt.
[ 54 ] Und so kommt es, daß, wenn wir richtig karmisch betrachten wollen, wir diese verschiedenen Glieder des Menschen, die aber ineinandergreifen, beachten müssen. Ich will jetzt nicht sagen, daß über das 49. Jahr hinaus das Leben geschenkt ist; wie gesagt, das werden wir noch betrachten. Aber wenn der Mensch die Lebensepochen (siehe Zeichnung Seite 193), diese ersten drei, diese zweiten drei und dann diese durchgemacht hat, dann lebt er zuerst so, daß er Beziehungen hat zur dritten Hierarchie. Er knüpft dann Beziehungen an, innerlich, unbewußt, zur zweiten Hierarchie, dann zur ersten Hierarchie. Darnach kann man erst beurteilen, inwiefern der Mensch den karmischen Impulsen in sich die Möglichkeit gibt, sich auszugestalten. Denn das erst, dieses Wissen von den Beziehungen zu den höheren Hierarchien, gibt das konkrete Menschenleben.
[ 54 ] Und so kommt es, daß, wenn wir richtig karmisch betrachten wollen, wir diese verschiedenen Glieder des Menschen, die aber ineinandergreifen, beachten müssen. Ich will jetzt nicht sagen, daß über das 49. Jahr hinaus das Leben geschenkt ist; wie gesagt, das werden wir noch betrachten. Aber wenn der Mensch die Lebensepochen (siehe Zeichnung Seite 193), diese ersten drei, diese zweiten drei und dann diese durchgemacht hat, dann lebt er zuerst so, daß er Beziehungen hat zur dritten Hierarchie. Er knüpft dann Beziehungen an, innerlich, unbewußt, zur zweiten Hierarchie, dann zur ersten Hierarchie. Darnach kann man erst beurteilen, inwiefern der Mensch den karmischen Impulsen in sich die Möglichkeit gibt, sich auszugestalten. Denn das erst, dieses Wissen von den Beziehungen zu den höheren Hierarchien, gibt das konkrete Menschenleben.
[ 55 ] Angeloi, Archangelo, Archai sagen uns in unserem Unterbewußten gewissermaßen in den ersten drei Lebensepochen: Das alles hast du herübergetragen aus früheren Epochen, aus früherem Erdendasein, das mußt du auf dich nehmen. — In dem unbewußten Teil unseres Schicksalerlebens wird uns das gesagt. Und es tönt eigentlich immer in diesen drei Lebensepochen in uns schicksalsmäßig herein, namentlich von der Hierarchie der Angeloi: Saturn, Jupiter, Mars haben dies oder jenes über dich verhängt. Wir haben es aus ihren Kräften gelesen.
[ 55 ] Angeloi, Archangelo, Archai sagen uns in unserem Unterbewußten gewissermaßen in den ersten drei Lebensepochen: Das alles hast du herübergetragen aus früheren Epochen, aus früherem Erdendasein, das mußt du auf dich nehmen. — In dem unbewußten Teil unseres Schicksalerlebens wird uns das gesagt. Und es tönt eigentlich immer in diesen drei Lebensepochen in uns schicksalsmäßig herein, namentlich von der Hierarchie der Angeloi: Saturn, Jupiter, Mars haben dies oder jenes über dich verhängt. Wir haben es aus ihren Kräften gelesen.
[ 56 ] Dann folgt alles das, was von der zweiten Hierarchie kommt, aus dem Bereich der Sonne. Und endlich folgt dasjenige, was von der ersten Hierarchie in dieser Weise kommt aus dem Bereiche von Venus, Merkur, Mond. Und so wie uns namentlich die Angeloi im Unterbewußten in den ersten drei Epochen unseres Lebens zurufen: Das haben uns Saturn, Jupiter, Mars gesagt, daß dir im Leben das auszutragen vorgesetzt ist —, so finden sich dann von dem 28. Lebensjahr an in unserem Unbewußten die Seraphim, die ja eben auch im Unbewußten sprechen: Und das alles bleibt dir, weil du es nicht erfüllen kannst, weil du zu uns nicht heraufreichst, das bleibt dir, und du mußt es ins nächste Erdenleben hineintragen; du kannst es nicht ausgleichen, du hast die Stärke nicht dazu.
[ 56 ] Dann folgt alles das, was von der zweiten Hierarchie kommt, aus dem Bereich der Sonne. Und endlich folgt dasjenige, was von der ersten Hierarchie in dieser Weise kommt aus dem Bereiche von Venus, Merkur, Mond. Und so wie uns namentlich die Angeloi im Unterbewußten in den ersten drei Epochen unseres Lebens zurufen: Das haben uns Saturn, Jupiter, Mars gesagt, daß dir im Leben das auszutragen vorgesetzt ist —, so finden sich dann von dem 28. Lebensjahr an in unserem Unbewußten die Seraphim, die ja eben auch im Unbewußten sprechen: Und das alles bleibt dir, weil du es nicht erfüllen kannst, weil du zu uns nicht heraufreichst, das bleibt dir, und du mußt es ins nächste Erdenleben hineintragen; du kannst es nicht ausgleichen, du hast die Stärke nicht dazu.
[ 57 ] Unter dem Bewußtsein des Menschen sprechen die karmischen Mächte, die schicksalbildenden Mächte. Sie sprechen aus allen drei höheren Hierarchien. Und wenn wir Empfindung haben für das, was schicksalsmäßig in unser Leben eingreift, dann können wir auch hinter diesem Hinblicken auf unser Schicksal in heiliger Scheu ahnen, wie im Verlaufe unseres Lebens weben an diesem unserem Schicksale die Wesenheiten aller drei Hierarchien. Dann eigentlich betrachten wir unser Leben erst richtig.
[ 57 ] Unter dem Bewußtsein des Menschen sprechen die karmischen Mächte, die schicksalbildenden Mächte. Sie sprechen aus allen drei höheren Hierarchien. Und wenn wir Empfindung haben für das, was schicksalsmäßig in unser Leben eingreift, dann können wir auch hinter diesem Hinblicken auf unser Schicksal in heiliger Scheu ahnen, wie im Verlaufe unseres Lebens weben an diesem unserem Schicksale die Wesenheiten aller drei Hierarchien. Dann eigentlich betrachten wir unser Leben erst richtig.
[ 58 ] Denn sehen Sie, wer wäre denn zufrieden, wenn er uns nach einem Menschen frägt, über den er etwas in bezug auf sein Erdenleben wissen will, weil er voraussetzt, daß wir etwas von ihm wissen — und wir sagen ihm: Der heißt Josef Müller. — Wir wissen ihm nichts zu sagen als den Namen. Er hat darauf gewartet, daß er über diesen Menschen etwas erfährt, was wahrhaftig mehr ist als der Name: Ereignisse aus seinem irdischen Leben, Aufschluß über Kräfte, Impulse, die aus dem irdischen Leben auf ihn gewirkt haben. Man kann sich nicht, wenn man von einem Menschen in bezug auf sein irdisches Leben etwas wissen will, mit dem bloßen Namen begnügen. Aber in unserem heutigen materialistischen Zeitalter begnügen sich leider die Menschen mit Bezug auf das, was hinter dem gewöhnlichen Bewußtsein steht und worin wirken Angeloi, Archangeloi, Archai, Exusiai, Dynamis, Kyriotetes, Cherubim, Seraphim und Throne — mit dem Namen «Mensch», noch dazu mit einem allgemeinen Namen «Mensch». Sie schauen nicht hin auf das Konkrete. Das aber muß eintreten, daß die Menschen lernen, auf das Konkrete wiederum hinzuschauen.
[ 58 ] Denn sehen Sie, wer wäre denn zufrieden, wenn er uns nach einem Menschen frägt, über den er etwas in bezug auf sein Erdenleben wissen will, weil er voraussetzt, daß wir etwas von ihm wissen — und wir sagen ihm: Der heißt Josef Müller. — Wir wissen ihm nichts zu sagen als den Namen. Er hat darauf gewartet, daß er über diesen Menschen etwas erfährt, was wahrhaftig mehr ist als der Name: Ereignisse aus seinem irdischen Leben, Aufschluß über Kräfte, Impulse, die aus dem irdischen Leben auf ihn gewirkt haben. Man kann sich nicht, wenn man von einem Menschen in bezug auf sein irdisches Leben etwas wissen will, mit dem bloßen Namen begnügen. Aber in unserem heutigen materialistischen Zeitalter begnügen sich leider die Menschen mit Bezug auf das, was hinter dem gewöhnlichen Bewußtsein steht und worin wirken Angeloi, Archangeloi, Archai, Exusiai, Dynamis, Kyriotetes, Cherubim, Seraphim und Throne — mit dem Namen «Mensch», noch dazu mit einem allgemeinen Namen «Mensch». Sie schauen nicht hin auf das Konkrete. Das aber muß eintreten, daß die Menschen lernen, auf das Konkrete wiederum hinzuschauen.



