Donate books to help fund our work. Learn more→

The Rudolf Steiner Archive

a project of Steiner Online Library, a public charity

DONATE

Esoteric Considerations of Karmic Connections
Volume II
GA 236

29 May 1924, Dornach

Translate the original German text into any language:

Zwölfter Vortrag

Zwölfter Vortrag

[ 1 ] Ich habe ja das letzte Mal Ihnen angeführt, wie der Mensch im Verlaufe seines Lebens zu den verschiedenen Hierarchien der höheren Welt steht, und ich möchte bemerken, daß alles, was da vorgebracht wird, doch zuletzt darauf führen wird, die Wirkung des Karma im menschlichen Leben und in der menschlichen Entwickelung immer besser und besser zu begreifen. Es sind also alles Vorbereitungen eigentlich zum Begreifen des Karma.

[ 1 ] Ich habe ja das letzte Mal Ihnen angeführt, wie der Mensch im Verlaufe seines Lebens zu den verschiedenen Hierarchien der höheren Welt steht, und ich möchte bemerken, daß alles, was da vorgebracht wird, doch zuletzt darauf führen wird, die Wirkung des Karma im menschlichen Leben und in der menschlichen Entwickelung immer besser und besser zu begreifen. Es sind also alles Vorbereitungen eigentlich zum Begreifen des Karma.

[ 2 ] Ich habe angeführt, wie von der Geburt des Menschen bis ungefähr zum einundzwanzigsten Jahre die dritte Hierarchie ein besonderes Verhältnis zum Menschen hat, wie dann bei der Geschlechtsreife die zweite Hierarchie eintritt, Exusiai, Dynamis, Kyriotetes, wie diese hierarchischen Ordnungen dann weiterwirken von der Geschlechtsreife an bis zunächst zum einundzwanzigsten Lebensjahre im ersten Abschnitt, im zweiten Abschnitt bis zum achtundzwanzigsten Jahre, im dritten Abschnitt bis zum fünfunddreißigsten Jahre; wie aber schon im achtundzwanzigsten Jahre dann eine innere Beziehung zu der ersten Hierarchie der Seraphim, Cherubim und Throne eintritt, die dann fortwirken in ihrer ersten Phase bis zum fünfunddreißigsten Jahre, wo sie zusammenwirken mit der zweiten Hierarchie, dann in der zweiten Phase bis zum zweiundvierzigsten Jahre, und in der dritten Phase bis zum neunundvierzigsten Lebensjahre.

[ 2 ] Ich habe angeführt, wie von der Geburt des Menschen bis ungefähr zum einundzwanzigsten Jahre die dritte Hierarchie ein besonderes Verhältnis zum Menschen hat, wie dann bei der Geschlechtsreife die zweite Hierarchie eintritt, Exusiai, Dynamis, Kyriotetes, wie diese hierarchischen Ordnungen dann weiterwirken von der Geschlechtsreife an bis zunächst zum einundzwanzigsten Lebensjahre im ersten Abschnitt, im zweiten Abschnitt bis zum achtundzwanzigsten Jahre, im dritten Abschnitt bis zum fünfunddreißigsten Jahre; wie aber schon im achtundzwanzigsten Jahre dann eine innere Beziehung zu der ersten Hierarchie der Seraphim, Cherubim und Throne eintritt, die dann fortwirken in ihrer ersten Phase bis zum fünfunddreißigsten Jahre, wo sie zusammenwirken mit der zweiten Hierarchie, dann in der zweiten Phase bis zum zweiundvierzigsten Jahre, und in der dritten Phase bis zum neunundvierzigsten Lebensjahre.

[ 3 ] Nun kreuzt sich, möchte ich sagen, das, was so in den menschlichen Lebenslauf unmittelbar von der Hierarchienordnung eingreift, mit demjenigen, was im menschlichen Lebenslauf als Spiegelungen der geistigen Wesen des Planetensystems auftritt.

[ 3 ] Nun kreuzt sich, möchte ich sagen, das, was so in den menschlichen Lebenslauf unmittelbar von der Hierarchienordnung eingreift, mit demjenigen, was im menschlichen Lebenslauf als Spiegelungen der geistigen Wesen des Planetensystems auftritt.

[ 4 ] Wir wissen ja, daß jeder der Planeten, wenn wir auf sein äußeres physisches Scheinen hinschauen, eigentlich nur das Zeichen dafür ist, daß in der Richtung, aus der uns der Planet, der Stern überhaupt erscheint, eine Kolonie von geistigen Wesen vorhanden ist. Wir schauen zu einem Stern; aber dies, was wir im Stern glänzen, leuchten sehen, ist das äußere Zeichen, daß in dieser Richtung unser Seelenblick auf eine kosmische Kolonie geistiger Wesenheiten aufstößt. Wir stehen nun ja zu unserem Leben so, daß wir in unserem physischen Leib einen ätherischen Leib tragen. In dem Augenblicke, wo der Mensch zur imaginativen, übersinnlichen Erkenntnis aufsteigt, nimmt er ja alles das wahr, was er durch seinen Ätherleib wahrnehmen kann. Und ich habe Ihnen des öfteren angedeutet, wie dann der Mensch zurückschaut auf das Tableau seines Erdenlebens seit seiner Geburt, und wie gleichzeitig alle die Ereignisse und Kräfte, die er erlebt hat und die eingegriffen haben in sein Wachstum, in seine ganze physische, seelische und geistige Organisation, in einem mächtigen Panorama, in einem mächtigen Tableau, als wenn die Zeit zum Raume geworden wäre, vor der Menschenseele stehen. So das Leben zu überblicken lernt man, wenn man eben zur imaginativen Erkenntnis hinauf initiiert wird.

[ 4 ] Wir wissen ja, daß jeder der Planeten, wenn wir auf sein äußeres physisches Scheinen hinschauen, eigentlich nur das Zeichen dafür ist, daß in der Richtung, aus der uns der Planet, der Stern überhaupt erscheint, eine Kolonie von geistigen Wesen vorhanden ist. Wir schauen zu einem Stern; aber dies, was wir im Stern glänzen, leuchten sehen, ist das äußere Zeichen, daß in dieser Richtung unser Seelenblick auf eine kosmische Kolonie geistiger Wesenheiten aufstößt. Wir stehen nun ja zu unserem Leben so, daß wir in unserem physischen Leib einen ätherischen Leib tragen. In dem Augenblicke, wo der Mensch zur imaginativen, übersinnlichen Erkenntnis aufsteigt, nimmt er ja alles das wahr, was er durch seinen Ätherleib wahrnehmen kann. Und ich habe Ihnen des öfteren angedeutet, wie dann der Mensch zurückschaut auf das Tableau seines Erdenlebens seit seiner Geburt, und wie gleichzeitig alle die Ereignisse und Kräfte, die er erlebt hat und die eingegriffen haben in sein Wachstum, in seine ganze physische, seelische und geistige Organisation, in einem mächtigen Panorama, in einem mächtigen Tableau, als wenn die Zeit zum Raume geworden wäre, vor der Menschenseele stehen. So das Leben zu überblicken lernt man, wenn man eben zur imaginativen Erkenntnis hinauf initiiert wird.

[ 5 ] Nun aber, wenn die inspirierte Erkenntnis eintritt, dann kann man hinschauen auf diese reale Erinnerung an das Erdenleben, die ein Erinnerungstableau ist, und man erblickt dann, weil man ja in der inspirierten Erkenntnis das Imaginative unterdrückt hat, weil sozusagen die Ereignisse des Erdenlebens, auch insofern sie durch den Ätherleib wahrnehmbar sind, nicht mehr da sind, man überblickt dann ein Scheinen eines Höheren.

[ 5 ] Nun aber, wenn die inspirierte Erkenntnis eintritt, dann kann man hinschauen auf diese reale Erinnerung an das Erdenleben, die ein Erinnerungstableau ist, und man erblickt dann, weil man ja in der inspirierten Erkenntnis das Imaginative unterdrückt hat, weil sozusagen die Ereignisse des Erdenlebens, auch insofern sie durch den Ätherleib wahrnehmbar sind, nicht mehr da sind, man überblickt dann ein Scheinen eines Höheren.

[ 6 ] Also wenn ich schematisch dieses Zurückschauen des Menschen — statt des Seelenblickes zeichne ich den physischen Blick — bis zur Geburt hin in dieser Strömung andeute, so löscht sich diese Strömung in der inspirierten Erkenntnis aus, und es treten dann allerlei andere Gebilde auf.

[ 6 ] Also wenn ich schematisch dieses Zurückschauen des Menschen — statt des Seelenblickes zeichne ich den physischen Blick — bis zur Geburt hin in dieser Strömung andeute, so löscht sich diese Strömung in der inspirierten Erkenntnis aus, und es treten dann allerlei andere Gebilde auf.

[ 7 ] Zunächst tritt auf etwas wie eine Offenbarung innerhalb dieser Strömung (siehe Zeichnung Seite 210, violett), und man merkt, wenn man sich orientieren lernt in der Inspiration, was da eigentlich erscheint.

[ 7 ] Zunächst tritt auf etwas wie eine Offenbarung innerhalb dieser Strömung (siehe Zeichnung Seite 210, violett), und man merkt, wenn man sich orientieren lernt in der Inspiration, was da eigentlich erscheint.

[ 8 ] Also verstehen Sie mich recht: Man blickt hin auf ein Tableau, das den menschlichen Erdenlauf enthält. In diesem Tableau ist gewissermaßen ein Teil; wenn man auf den hinblickt, so zeigt er sich nach der inspirierten Initiation so, daß das Erinnerungstableau zwischen der Geburt, also zwischen dem Nulljahre und dem siebenten Jahre, ausgelöscht ist, und an der Stelle, wo das Erinnerungstableau ausgelöscht ist, erscheinen dann alle die Taten, die dadurch entstehen, daß die Mondenwesen, von welchen ich Ihnen gesprochen habe, mit dem Menschen nach seinem Tode zu tun haben.

[ 8 ] Also verstehen Sie mich recht: Man blickt hin auf ein Tableau, das den menschlichen Erdenlauf enthält. In diesem Tableau ist gewissermaßen ein Teil; wenn man auf den hinblickt, so zeigt er sich nach der inspirierten Initiation so, daß das Erinnerungstableau zwischen der Geburt, also zwischen dem Nulljahre und dem siebenten Jahre, ausgelöscht ist, und an der Stelle, wo das Erinnerungstableau ausgelöscht ist, erscheinen dann alle die Taten, die dadurch entstehen, daß die Mondenwesen, von welchen ich Ihnen gesprochen habe, mit dem Menschen nach seinem Tode zu tun haben.

[ 9 ] Was ich Ihnen zum Beispiel erzählt habe vom Erleben des Lebens nach dem Tode bei jener Persönlichkeit, die das Modell für den Strader in meinen Mysteriendramen ist, so wird das dadurch erlebt, daß man zuerst auf das Erinnerungstableau hinschaut, dann in der inspirierten Erkenntnis das Erinnerungstableau auslöscht. Wenn der Teil ausgelöscht wird, welcher der Zeit von der Geburt bis zum siebenten Jahre entspricht, dann treten diese Wirkungen auf, von denen ich Ihnen erzählt habe und die da darstellen das Zusammenwirken der Mondenwesenheiten (violett) mit der menschlichen Wesenheit nach dem Tode.

[ 9 ] Was ich Ihnen zum Beispiel erzählt habe vom Erleben des Lebens nach dem Tode bei jener Persönlichkeit, die das Modell für den Strader in meinen Mysteriendramen ist, so wird das dadurch erlebt, daß man zuerst auf das Erinnerungstableau hinschaut, dann in der inspirierten Erkenntnis das Erinnerungstableau auslöscht. Wenn der Teil ausgelöscht wird, welcher der Zeit von der Geburt bis zum siebenten Jahre entspricht, dann treten diese Wirkungen auf, von denen ich Ihnen erzählt habe und die da darstellen das Zusammenwirken der Mondenwesenheiten (violett) mit der menschlichen Wesenheit nach dem Tode.

[ 10 ] Diese Erfahrungen, die man machen kann dadurch, daß durchsichtig wird der Lebenslauf des Menschen von der Geburt bis zum siebenten Jahre und dadurch die Mondenwesenheiten, die Taten der Mondenwesenheiten durchscheinend werden, das, was da anschaulich wird, was da erfahren werden kann, das kann von jedem Initiierten am leichtesten geschaut werden.

[ 10 ] Diese Erfahrungen, die man machen kann dadurch, daß durchsichtig wird der Lebenslauf des Menschen von der Geburt bis zum siebenten Jahre und dadurch die Mondenwesenheiten, die Taten der Mondenwesenheiten durchscheinend werden, das, was da anschaulich wird, was da erfahren werden kann, das kann von jedem Initiierten am leichtesten geschaut werden.

[ 11 ] Denn man kann ja, wie Ihnen begreiflich sein wird, in jedem Menschenalter die Initiation erfahren, nur nicht gerade wenn man ein ganz kleines Kind ist; Kinder bis zum siebenten Jahre werden ja gewöhnlich nicht initiiert. Und man muß, wenn man das, was ich jetzt beschreibe, durchschauen will, im Erdenleben über dieses Lebensalter hinausgewachsen sein. Nun ist jeder, der initiiert wird, natürlich über das siebente Lebensjahr hinausgewachsen. Daher ist dasjenige, was geschaut werden kann durch den Lebenslauf bis zum siebenten Jahre hindurch — also das, was der Mensch bei der Rückwärtswanderung, die der Zeit nach ein Drittel der Lebensdauer ausmacht, in dem Leben zwischen dem Tod und einer neuen Geburt durchmachen kann —, verhältnismäßig leicht zu erfassen.

[ 11 ] Denn man kann ja, wie Ihnen begreiflich sein wird, in jedem Menschenalter die Initiation erfahren, nur nicht gerade wenn man ein ganz kleines Kind ist; Kinder bis zum siebenten Jahre werden ja gewöhnlich nicht initiiert. Und man muß, wenn man das, was ich jetzt beschreibe, durchschauen will, im Erdenleben über dieses Lebensalter hinausgewachsen sein. Nun ist jeder, der initiiert wird, natürlich über das siebente Lebensjahr hinausgewachsen. Daher ist dasjenige, was geschaut werden kann durch den Lebenslauf bis zum siebenten Jahre hindurch — also das, was der Mensch bei der Rückwärtswanderung, die der Zeit nach ein Drittel der Lebensdauer ausmacht, in dem Leben zwischen dem Tod und einer neuen Geburt durchmachen kann —, verhältnismäßig leicht zu erfassen.

[ 12 ] Ein zweites zeigt sich, wenn wir dann denjenigen Teil der Rückschau sichtbar machen in der inspirierten Initiation, der den Lebensjahren von sieben bis vierzehn entspricht, dem Zeitalter der Geschlechtsreife. Da wird sichtbar alles das, was der Mensch nach dem Tode dadurch durchlebt, daß er aus der Mondenregion aufsteigt in die Merkurregion (weiß).

[ 12 ] Ein zweites zeigt sich, wenn wir dann denjenigen Teil der Rückschau sichtbar machen in der inspirierten Initiation, der den Lebensjahren von sieben bis vierzehn entspricht, dem Zeitalter der Geschlechtsreife. Da wird sichtbar alles das, was der Mensch nach dem Tode dadurch durchlebt, daß er aus der Mondenregion aufsteigt in die Merkurregion (weiß).

[ 13 ] Der Mensch steigt in die Merkurregion auf, nachdem er die Mondenregion durchgemacht hat. Aber will man eine Beziehung erkennen, herstellen zu Menschen, die in dieser Merkurregion sich befinden, dann muß man in dem Erinnerungstableau zum Auslöschen bringen den Zeitraum zwischen dem siebenten Lebensjahre, dem Zahnwechsel, und der Geschlechtsreife.

[ 13 ] Der Mensch steigt in die Merkurregion auf, nachdem er die Mondenregion durchgemacht hat. Aber will man eine Beziehung erkennen, herstellen zu Menschen, die in dieser Merkurregion sich befinden, dann muß man in dem Erinnerungstableau zum Auslöschen bringen den Zeitraum zwischen dem siebenten Lebensjahre, dem Zahnwechsel, und der Geschlechtsreife.

[ 14 ] Wenn man dann den nächsten menschlichen Zeitraum zum Auslöschen bringt durch die inspirierte Erkenntnis und scheinen läßt dasjenige, was dann beim Auslöschen dieses Teiles scheinen kann, dann sind es die Erlebnisse und Tatsachen, die der Mensch durchmacht in der Region des Venusdaseins nach dem Tode (orange).

[ 14 ] Wenn man dann den nächsten menschlichen Zeitraum zum Auslöschen bringt durch die inspirierte Erkenntnis und scheinen läßt dasjenige, was dann beim Auslöschen dieses Teiles scheinen kann, dann sind es die Erlebnisse und Tatsachen, die der Mensch durchmacht in der Region des Venusdaseins nach dem Tode (orange).

[ 15 ] Und so schaut man gewissermaßen, wenn man zurückblickt auf diese erste menschliche Lebensepoche mit inspirierter Initiation, dasjenige, was im Makrokosmos, und dazu noch im geistigen Makrokosmos mit den Toten, mit den sogenannten Toten vorgeht.

[ 15 ] Und so schaut man gewissermaßen, wenn man zurückblickt auf diese erste menschliche Lebensepoche mit inspirierter Initiation, dasjenige, was im Makrokosmos, und dazu noch im geistigen Makrokosmos mit den Toten, mit den sogenannten Toten vorgeht.

[ 16 ] Sie sehen zugleich aus dem, was ich hier sage, wie unendlich tief eine alte Wissenschaft in ihren Benennungen ist. Denn bei der Venus empfindet man gewöhnlich das Liebeselement schon in der Namengebung. Aber das Hinschauen auf die Venus entspricht dem Zeitalter des menschlichen Lebens, in dem die Geschlechtsreife eingetreten ist.

[ 16 ] Sie sehen zugleich aus dem, was ich hier sage, wie unendlich tief eine alte Wissenschaft in ihren Benennungen ist. Denn bei der Venus empfindet man gewöhnlich das Liebeselement schon in der Namengebung. Aber das Hinschauen auf die Venus entspricht dem Zeitalter des menschlichen Lebens, in dem die Geschlechtsreife eingetreten ist.

[ 17 ] Dann ist ein Zeitraum, der dauert vom einundzwanzigsten Jahre bis zum zweiundvierzigsten Lebensjahre (gelb). Wenn man mit inspirierter Initiation in diesen Zeitraum hineinschaut, dann erlebt man dasjenige — man kann es wenigstens erleben —, was ein Toter in der weitaus größten Zeit seines Lebens zwischen dem Tod und einer neuen Geburt durchmacht, was er durchmacht dadurch, daß er mit den Sonnenwesen in einem Verhältnisse ist. Das Sonnendasein zwischen Tod und neuer Geburt wird anschaulich durch diese Zeit.

[ 17 ] Dann ist ein Zeitraum, der dauert vom einundzwanzigsten Jahre bis zum zweiundvierzigsten Lebensjahre (gelb). Wenn man mit inspirierter Initiation in diesen Zeitraum hineinschaut, dann erlebt man dasjenige — man kann es wenigstens erleben —, was ein Toter in der weitaus größten Zeit seines Lebens zwischen dem Tod und einer neuen Geburt durchmacht, was er durchmacht dadurch, daß er mit den Sonnenwesen in einem Verhältnisse ist. Das Sonnendasein zwischen Tod und neuer Geburt wird anschaulich durch diese Zeit.

[ 18 ] Die Sonne ist ein so mächtiger Himmelskörper, enthält so viele geistige Kräfte und geistige Wesenhaftigkeiten, daß, um den Menschen alles überblicken zu lassen, was von der Sonnenwesenheit, von der geistigen Sonnenwesenheit ausgehend auf ihn Einfluß hat zwischen dem Tod und einer neuen Geburt, dieses die Auslöschung eines dreimal so großen Zeitraumes wie die anderen sind, umfassen muß: also des Zeitraumes vom einundzwanzigsten bis zum zweiundvierzigsten Lebensjahre. Sie werden aber zugleich einsehen, daß Initiierte erst dann, wenn sie über das zweiundvierzigste Lebensjahr hinausgekommen sind, auf den ganzen Zusammenhang des Menschen mit den Sonnenwesen zwischen dem Tod und einer neuen Geburt zurückblicken können. Dieser Zusammenhang ist früher eigentlich nicht durchschaubar. Und es bedeutet schon auch für die geistige Anschauung viel, älter zu werden. Gewisse Dinge sind eben erst nicht nur bei einer gewissen Initiation, sondern einfach bei einer gewissen Lebensreife schaubar.

[ 18 ] Die Sonne ist ein so mächtiger Himmelskörper, enthält so viele geistige Kräfte und geistige Wesenhaftigkeiten, daß, um den Menschen alles überblicken zu lassen, was von der Sonnenwesenheit, von der geistigen Sonnenwesenheit ausgehend auf ihn Einfluß hat zwischen dem Tod und einer neuen Geburt, dieses die Auslöschung eines dreimal so großen Zeitraumes wie die anderen sind, umfassen muß: also des Zeitraumes vom einundzwanzigsten bis zum zweiundvierzigsten Lebensjahre. Sie werden aber zugleich einsehen, daß Initiierte erst dann, wenn sie über das zweiundvierzigste Lebensjahr hinausgekommen sind, auf den ganzen Zusammenhang des Menschen mit den Sonnenwesen zwischen dem Tod und einer neuen Geburt zurückblicken können. Dieser Zusammenhang ist früher eigentlich nicht durchschaubar. Und es bedeutet schon auch für die geistige Anschauung viel, älter zu werden. Gewisse Dinge sind eben erst nicht nur bei einer gewissen Initiation, sondern einfach bei einer gewissen Lebensreife schaubar.

[ 19 ] So ist wiederum ein Zeitraum im menschlichen Leben der vom zweiundvierzigsten bis zum neunundvierzigsten Lebensjahre (rot). Wir nähern uns durch die Sache selbst, meine lieben Freunde, dem, worauf ich im letzten Vortrage hier zielte, denn mit dem neunundvierzigsten Jahre hört ja die Möglichkeit auf, in direkten Beziehungen zu den Hierarchien zu stehen. Das haben Sie aus meinen Ausführungen entnommen.

[ 19 ] So ist wiederum ein Zeitraum im menschlichen Leben der vom zweiundvierzigsten bis zum neunundvierzigsten Lebensjahre (rot). Wir nähern uns durch die Sache selbst, meine lieben Freunde, dem, worauf ich im letzten Vortrage hier zielte, denn mit dem neunundvierzigsten Jahre hört ja die Möglichkeit auf, in direkten Beziehungen zu den Hierarchien zu stehen. Das haben Sie aus meinen Ausführungen entnommen.

[ 20 ] Wir werden nun in der nächsten Zeit hinschauen auf das, was diejenigen machen, die über neunundvierzig Jahre sind. Wenn wir noch das, was sich mit der Gliederung von dazumal kreuzt, heute auf unsere Seelen wirken lassen — da muß man natürlich schon fünfzig oder mehr Jahre alt geworden sein —, wenn wir also zurückblicken auf den Lebenszeitraum vom zweiundvierzigsten bis neunundvierzigsten Lebensjahre, dann erblicken wir alles das, was durchgemacht werden kann vom Menschen nach dem Tode, von den Wesenheiten her, die den Mars bewohnen.

[ 20 ] Wir werden nun in der nächsten Zeit hinschauen auf das, was diejenigen machen, die über neunundvierzig Jahre sind. Wenn wir noch das, was sich mit der Gliederung von dazumal kreuzt, heute auf unsere Seelen wirken lassen — da muß man natürlich schon fünfzig oder mehr Jahre alt geworden sein —, wenn wir also zurückblicken auf den Lebenszeitraum vom zweiundvierzigsten bis neunundvierzigsten Lebensjahre, dann erblicken wir alles das, was durchgemacht werden kann vom Menschen nach dem Tode, von den Wesenheiten her, die den Mars bewohnen.

[ 21 ] Da aber beginnt schon diejenige Region, wo gesorgt wird von der geistigen Welt aus für eine bedeutsame Individualisierung des Menschenwesens auf Erden im Karma. Sie haben ja gesehen, wie in jenem Leben, welches der Mensch nach dem Tode unmittelbar anschließend an das Erdenleben in einem Drittel der Zeit zwischen dem Tode und einer neuen Geburt durchmacht, sich das Karma vorbereitet. Aber das Karma wird nach und nach ausgearbeitet. Und auch darüber habe ich schon Andeutungen gemacht, wie das Karma ausgearbeitet wird: es wird ausgearbeitet im Verein mit höheren Wesenheiten.

[ 21 ] Da aber beginnt schon diejenige Region, wo gesorgt wird von der geistigen Welt aus für eine bedeutsame Individualisierung des Menschenwesens auf Erden im Karma. Sie haben ja gesehen, wie in jenem Leben, welches der Mensch nach dem Tode unmittelbar anschließend an das Erdenleben in einem Drittel der Zeit zwischen dem Tode und einer neuen Geburt durchmacht, sich das Karma vorbereitet. Aber das Karma wird nach und nach ausgearbeitet. Und auch darüber habe ich schon Andeutungen gemacht, wie das Karma ausgearbeitet wird: es wird ausgearbeitet im Verein mit höheren Wesenheiten.

[ 22 ] Nun gibt es Menschen, die ihr Karma besonders ausarbeiten in der Merkurregion, in der Venusregion, in der Sonnenregion, aber auch solche Wesenheiten, die es in der Marsregion ausarbeiten.

[ 22 ] Nun gibt es Menschen, die ihr Karma besonders ausarbeiten in der Merkurregion, in der Venusregion, in der Sonnenregion, aber auch solche Wesenheiten, die es in der Marsregion ausarbeiten.

[ 23 ] Solche Wesenheiten, solche Menschen, die sich durch ihre früheren Erdenleben etwas in die geistige Welt bringen, was besonders in der Marsregion ausgearbeitet werden muß, solche Menschen zeigen dann die Ergebnisse dessen, was in der Marsregion ausgearbeitet wird, in ihrem nächsten Erdenwandel. Und dafür lassen Sie mich ein Beispiel anführen, meine lieben Freunde.

[ 23 ] Solche Wesenheiten, solche Menschen, die sich durch ihre früheren Erdenleben etwas in die geistige Welt bringen, was besonders in der Marsregion ausgearbeitet werden muß, solche Menschen zeigen dann die Ergebnisse dessen, was in der Marsregion ausgearbeitet wird, in ihrem nächsten Erdenwandel. Und dafür lassen Sie mich ein Beispiel anführen, meine lieben Freunde.

[ 24 ] Sehen Sie, da war eine Persönlichkeit, in der Zeit allerdings, in der schon der Mohammedanismus gewirkt hatte, wo der Mohammedanismus schon seine Zivilisationsausstrahlungen über Asien, Nordafrika bis nach Spanien herein gesandt hatte, eine Persönlichkeit, welche dazumal ihre geistige Entwickelung zunächst an einer ähnlichen Schule Nordafrikas durchmachte — die aber schon in der Dekadenz war —, wie diejenige war, die einmal viel früher der heilige Augustinus durchgemacht hat, eine Persönlichkeit, die ganz in jenem Sinne und Stile in Nordafrika studierte.

[ 24 ] Sehen Sie, da war eine Persönlichkeit, in der Zeit allerdings, in der schon der Mohammedanismus gewirkt hatte, wo der Mohammedanismus schon seine Zivilisationsausstrahlungen über Asien, Nordafrika bis nach Spanien herein gesandt hatte, eine Persönlichkeit, welche dazumal ihre geistige Entwickelung zunächst an einer ähnlichen Schule Nordafrikas durchmachte — die aber schon in der Dekadenz war —, wie diejenige war, die einmal viel früher der heilige Augustinus durchgemacht hat, eine Persönlichkeit, die ganz in jenem Sinne und Stile in Nordafrika studierte.

[ 25 ] Nun muß man sich vorstellen, daß das Studieren in jener Zeit doch etwas anderes war, als es heute ist. Heute würde man von dem, was so viele Jahrhunderte zurückliegt wie das Studium des heiligen Augustinus hinter dem Studium jener Persönlichkeit in Nordafrika, von der ich hier spreche, nicht mehr viel hören. Aber dazumal waren ja eigentlich noch, namentlich in Nordafrika, Mysterienstudien möglich, wenn auch von schon verfallenden Mysterien. Und die Persönlichkeit, die ich meine, hat solche Mysterienstudien durchgemacht, durchgemacht also all das, was man erfahren konnte durch ein solches Studium über die Selbständigkeit der Menschenseele, über die Regionen, welche die Menschenseele erlebt, wenn sie wahrnimmt frei vom Leibe und so weiter. Aber diese Persönlichkeit zog dann mit den mohammedanischen Zügen nach Spanien herüber, nahm da viel auf von der damals schon in Spanien transformierten mohammedanisch-asiatischen Gelehrsamkeit, nahm namentlich auch viel auf von dem, was durch die Juden überallhin verbreitet wurde, nahm auf nicht jene Kabbalistik, welche dann später im Mittelalter so viel gepflegt worden ist, aber eine ältere Form der Kabbalistik. Und so wurde sie in der ersten Zeit nach den mohammedanischen Zügen eine Persönlichkeit, die stark im Geistesleben dieser mohammedanischen Richtung drinnen war, aber auf eine besondere Art: rechnend, berechnend, auf kabbalistische Art.

[ 25 ] Nun muß man sich vorstellen, daß das Studieren in jener Zeit doch etwas anderes war, als es heute ist. Heute würde man von dem, was so viele Jahrhunderte zurückliegt wie das Studium des heiligen Augustinus hinter dem Studium jener Persönlichkeit in Nordafrika, von der ich hier spreche, nicht mehr viel hören. Aber dazumal waren ja eigentlich noch, namentlich in Nordafrika, Mysterienstudien möglich, wenn auch von schon verfallenden Mysterien. Und die Persönlichkeit, die ich meine, hat solche Mysterienstudien durchgemacht, durchgemacht also all das, was man erfahren konnte durch ein solches Studium über die Selbständigkeit der Menschenseele, über die Regionen, welche die Menschenseele erlebt, wenn sie wahrnimmt frei vom Leibe und so weiter. Aber diese Persönlichkeit zog dann mit den mohammedanischen Zügen nach Spanien herüber, nahm da viel auf von der damals schon in Spanien transformierten mohammedanisch-asiatischen Gelehrsamkeit, nahm namentlich auch viel auf von dem, was durch die Juden überallhin verbreitet wurde, nahm auf nicht jene Kabbalistik, welche dann später im Mittelalter so viel gepflegt worden ist, aber eine ältere Form der Kabbalistik. Und so wurde sie in der ersten Zeit nach den mohammedanischen Zügen eine Persönlichkeit, die stark im Geistesleben dieser mohammedanischen Richtung drinnen war, aber auf eine besondere Art: rechnend, berechnend, auf kabbalistische Art.

[ 26 ] Dann wurde dasselbe durchlebt in einer späteren, weiblichen Inkarnation, wo es innerlich vertieft wurde, wo es weniger durch den Kopf als in das Herz aufgenommen wurde.

[ 26 ] Dann wurde dasselbe durchlebt in einer späteren, weiblichen Inkarnation, wo es innerlich vertieft wurde, wo es weniger durch den Kopf als in das Herz aufgenommen wurde.

[ 27 ] Dann aber ging dieselbe Individualität im 18. Jahrhundert über in diejenige Persönlichkeit, die nun weltberühmt geworden ist für das Franzosentum, in Voltaire. Wir sehen also diese Individualität in Voltaire wieder erscheinen.

[ 27 ] Dann aber ging dieselbe Individualität im 18. Jahrhundert über in diejenige Persönlichkeit, die nun weltberühmt geworden ist für das Franzosentum, in Voltaire. Wir sehen also diese Individualität in Voltaire wieder erscheinen.

[ 28 ] Wenn man nun hinblickt auf das, was Voltaire, bevor er Voltaire geworden war, auf der Grundlage seiner früheren Inkarnationen auf der Erde durchgemacht hat in dem Leben zwischen dem Tod und einer neuen Geburt, dann findet man, daß diese Individualität ganz besonders alles das, was sie da erobert hatte durch die nordafrikanischen Studien, durch die kabbalistische Durchtränkung dieser Studien, weiter ausgebildet hat in der Marsregion in der zweiten Hälfte des Lebens zwischen dem Tod und einer neuen Geburt. Und mit der Umarbeitung, mit der Metamorphose, die aus der Marsregion kommen kann, kam dann Voltaire eben als Voltaire in das 18. Jahrhundert herein.

[ 28 ] Wenn man nun hinblickt auf das, was Voltaire, bevor er Voltaire geworden war, auf der Grundlage seiner früheren Inkarnationen auf der Erde durchgemacht hat in dem Leben zwischen dem Tod und einer neuen Geburt, dann findet man, daß diese Individualität ganz besonders alles das, was sie da erobert hatte durch die nordafrikanischen Studien, durch die kabbalistische Durchtränkung dieser Studien, weiter ausgebildet hat in der Marsregion in der zweiten Hälfte des Lebens zwischen dem Tod und einer neuen Geburt. Und mit der Umarbeitung, mit der Metamorphose, die aus der Marsregion kommen kann, kam dann Voltaire eben als Voltaire in das 18. Jahrhundert herein.

[ 29 ] Und so konnte ich Ihnen als ein Beispiel für eine karmische Entwickelung, die zwischen dem Tode und einer neuen Geburt insbesondere in der Marsregion ausgearbeitet wird, ihn anführen.

[ 29 ] Und so konnte ich Ihnen als ein Beispiel für eine karmische Entwickelung, die zwischen dem Tode und einer neuen Geburt insbesondere in der Marsregion ausgearbeitet wird, ihn anführen.

[ 30 ] Mars macht alles das, was er ausbildet, sei es auf dem Gebiete der physischen, der seelischen oder geistigen Tugenden, Mars macht alles aggressiv. Aber nicht nur aggressiv, sondern auch kriegerisch. Das Kriegerische besteht ja, sonst könnten Kriege nicht geführt werden, nicht nur darinnen, daß man vorgeht, sondern auch darinnen, daß man zurückweicht. Ich glaube, das ist ja anschaulich genug geworden während des Weltkrieges.

[ 30 ] Mars macht alles das, was er ausbildet, sei es auf dem Gebiete der physischen, der seelischen oder geistigen Tugenden, Mars macht alles aggressiv. Aber nicht nur aggressiv, sondern auch kriegerisch. Das Kriegerische besteht ja, sonst könnten Kriege nicht geführt werden, nicht nur darinnen, daß man vorgeht, sondern auch darinnen, daß man zurückweicht. Ich glaube, das ist ja anschaulich genug geworden während des Weltkrieges.

[ 31 ] Schauen Sie sich das ganze Leben des Voltaire an: es ist ein Leben, das seelische Tüchtigkeiten ausbildete, aber auf Schritt und Tritt ein Leben des Vorstoßes, der Aggressivität, und ein Leben des Zurückweichens. Manchmal fast waghalsig vorstoßend, manchmal bis zur Feigheit im Zurückweichen gehend.

[ 31 ] Schauen Sie sich das ganze Leben des Voltaire an: es ist ein Leben, das seelische Tüchtigkeiten ausbildete, aber auf Schritt und Tritt ein Leben des Vorstoßes, der Aggressivität, und ein Leben des Zurückweichens. Manchmal fast waghalsig vorstoßend, manchmal bis zur Feigheit im Zurückweichen gehend.

[ 32 ] Es ist viel besser, an Beispielen, die man dann an der Lebensprägung studieren kann, solche Dinge zu studieren als in der "Theorie, deshalb führe ich solche Beispiele an.

[ 32 ] Es ist viel besser, an Beispielen, die man dann an der Lebensprägung studieren kann, solche Dinge zu studieren als in der "Theorie, deshalb führe ich solche Beispiele an.

[ 33 ] Wenn der Mensch dann — man muß dafür schon ein gut Stück älter geworden sein als für das Vorhergehende — sein Leben durch seinen Lebensabschnitt vom neunundvierzigsten bis zum sechsundfünfzigsten Lebensjahre mit inspirierter Initiation durchschaut, so gelangt er zur Erkenntnis alles dessen, was von den Wesen der Jupiterregion (grün) in Menschen bewirkt werden kann, die das Leben durchmachen zwischen dem Tod und einer neuen Geburt.

[ 33 ] Wenn der Mensch dann — man muß dafür schon ein gut Stück älter geworden sein als für das Vorhergehende — sein Leben durch seinen Lebensabschnitt vom neunundvierzigsten bis zum sechsundfünfzigsten Lebensjahre mit inspirierter Initiation durchschaut, so gelangt er zur Erkenntnis alles dessen, was von den Wesen der Jupiterregion (grün) in Menschen bewirkt werden kann, die das Leben durchmachen zwischen dem Tod und einer neuen Geburt.

[ 34 ] Wenn man mit diesen Wesenheiten der Jupiterregion bekannt wird, so bekommt man eigentlich einen merkwürdigen Eindruck. Zunächst ist man als Mensch — man muß natürlich älter geworden sein als sechsundfünfzig Jahre, wenn man diesen Eindruck haben will — frappiert darüber, daß es solche Wesenheiten gibt wie diejenigen, die mit der Jupiterregion zusammenhängen — ich meine als Mensch auf der Erde, nicht als Mensch zwischen Tod und neuer Geburt, denn da hat man es ja mit diesen Wesenheiten zu tun. Es sind Wesenheiten, die nichts zu lernen brauchen, weil in dem Augenblicke, wo sie sich bilden — ich kann nicht sagen «geboren» werden, Sie werden gleich sehen, warum —, sie schon als höchst weise Wesen gebildet werden. Sie sind nie dumm, sie sind nie unweise, sie werden so gebildet, wie die Menschen auf Erden oftmals auch gebildet sein möchten: wenn sie die Wohltat des Unterrichtes nicht zu schätzen wissen, möchten sie vielleicht auch gleich weise geboren sein. Aber diese Wesenheiten auf dem Jupiter werden überhaupt nicht geboren, sondern sie entstehen aus dem ganzen Jupiterorganismus heraus. Etwa so, wie bei uns die Wolken sich bilden aus der Atmosphäre, so entstehen diese Wesenheiten aus dem Ganzen des Jupiter heraus und entstehen so, daß man sie eigentlich als die verkörperte Weisheit ansehen kann, wenn sie einmal entstanden sind. In der Jupiterregion selbst sterben sie auch nicht, sondern sie verwandeln sich. Der Jupiter ist nämlich eigentlich webende Weisheit. Stellen Sie sich meinetwillen vor, daß sie vom Rigi herunterschauen und da die webenden Wolken sehen, und denken Sie sich, Sie hätten den Eindruck, daß das nicht webende, wässerige Wolken sind, sondern webende Weisheit selber, webende Gedankenbilder, die aber Wesenheiten sind, dann haben Sie den Eindruck vom Jupiter.

[ 34 ] Wenn man mit diesen Wesenheiten der Jupiterregion bekannt wird, so bekommt man eigentlich einen merkwürdigen Eindruck. Zunächst ist man als Mensch — man muß natürlich älter geworden sein als sechsundfünfzig Jahre, wenn man diesen Eindruck haben will — frappiert darüber, daß es solche Wesenheiten gibt wie diejenigen, die mit der Jupiterregion zusammenhängen — ich meine als Mensch auf der Erde, nicht als Mensch zwischen Tod und neuer Geburt, denn da hat man es ja mit diesen Wesenheiten zu tun. Es sind Wesenheiten, die nichts zu lernen brauchen, weil in dem Augenblicke, wo sie sich bilden — ich kann nicht sagen «geboren» werden, Sie werden gleich sehen, warum —, sie schon als höchst weise Wesen gebildet werden. Sie sind nie dumm, sie sind nie unweise, sie werden so gebildet, wie die Menschen auf Erden oftmals auch gebildet sein möchten: wenn sie die Wohltat des Unterrichtes nicht zu schätzen wissen, möchten sie vielleicht auch gleich weise geboren sein. Aber diese Wesenheiten auf dem Jupiter werden überhaupt nicht geboren, sondern sie entstehen aus dem ganzen Jupiterorganismus heraus. Etwa so, wie bei uns die Wolken sich bilden aus der Atmosphäre, so entstehen diese Wesenheiten aus dem Ganzen des Jupiter heraus und entstehen so, daß man sie eigentlich als die verkörperte Weisheit ansehen kann, wenn sie einmal entstanden sind. In der Jupiterregion selbst sterben sie auch nicht, sondern sie verwandeln sich. Der Jupiter ist nämlich eigentlich webende Weisheit. Stellen Sie sich meinetwillen vor, daß sie vom Rigi herunterschauen und da die webenden Wolken sehen, und denken Sie sich, Sie hätten den Eindruck, daß das nicht webende, wässerige Wolken sind, sondern webende Weisheit selber, webende Gedankenbilder, die aber Wesenheiten sind, dann haben Sie den Eindruck vom Jupiter.

[ 35 ] Nun möchte ich Ihnen wiederum an einem Beispiel zeigen, wie das Karma besonders ausgebildet werden kann in dieser Region des Jupiter.

[ 35 ] Nun möchte ich Ihnen wiederum an einem Beispiel zeigen, wie das Karma besonders ausgebildet werden kann in dieser Region des Jupiter.

[ 36 ] Da war eine wißbegierige Persönlichkeit, die in den letzten Zeiten der mexikanischen Kultur in dem ganz dekadent gewordenen, zauberisch-abergläubisch gewordenen mexikanischen Mysterienkulte gelebt hat, eine wißbegierige Persönlichkeit, die alles, alles genau studierte.

[ 36 ] Da war eine wißbegierige Persönlichkeit, die in den letzten Zeiten der mexikanischen Kultur in dem ganz dekadent gewordenen, zauberisch-abergläubisch gewordenen mexikanischen Mysterienkulte gelebt hat, eine wißbegierige Persönlichkeit, die alles, alles genau studierte.

[ 37 ] Ich bin dadurch darauf gekommen, daß ich vor einer Reihe von Jahren einen merkwürdigen Menschen kennenlernte, der jetzt noch so ist, daß er in primitiver Weise das, was in abergläubischen, in dekadenten Vorstellungen der mexikanischen Mysterien vorhanden ist, studiert. Das hat keine Bedeutung, denn wer das in der Gegenwart studiert, studiert eben einfach abergläubisches Zeug: das ist ja alles dekadent heute. Aber jene frühere Persönlichkeit, die ich meine, hat schon vor der Entdeckung, der sogenannten Entdeckung Amerikas, als die mexikanische Zivilisation noch blühte, aber doch schon als Mysterienzivilisation im Ableben begriffen war, dort alles mit rasendem Eifer kennengelernt. Heute weiß man ja nicht viel mehr als die Namen und ein paar Bilder, wenn von Taotl, Quetsalkoatl, Tetzkatlipoka, also von diesen Wesenheiten der mexikanischen Mysterien gesprochen wird. Aber diese Persönlichkeit, die durchaus noch wußte, wie Toatl eine Wesenheit ist, die als eine Art kosmischer Allgeist in allen Wolken webt, in allen Wassern brandet, im Regenbogen scheint, im Blitz und Donner lebt, die aber auch unter gewissen Voraussetzungen durch Kulthandlungen in geweihtes Wasser hereingebracht werden kann, diese Persönlichkeit wußte auch, wie Quetsalkoatl eine Art Gottheit war, die den Menschen lebendig erfassen konnte in seiner Blutzirkulation und in seinem Atemwirken. Also dieses Lebendige der mexikanischen Zivilisation nahm diese Persönlichkeit auf.

[ 37 ] Ich bin dadurch darauf gekommen, daß ich vor einer Reihe von Jahren einen merkwürdigen Menschen kennenlernte, der jetzt noch so ist, daß er in primitiver Weise das, was in abergläubischen, in dekadenten Vorstellungen der mexikanischen Mysterien vorhanden ist, studiert. Das hat keine Bedeutung, denn wer das in der Gegenwart studiert, studiert eben einfach abergläubisches Zeug: das ist ja alles dekadent heute. Aber jene frühere Persönlichkeit, die ich meine, hat schon vor der Entdeckung, der sogenannten Entdeckung Amerikas, als die mexikanische Zivilisation noch blühte, aber doch schon als Mysterienzivilisation im Ableben begriffen war, dort alles mit rasendem Eifer kennengelernt. Heute weiß man ja nicht viel mehr als die Namen und ein paar Bilder, wenn von Taotl, Quetsalkoatl, Tetzkatlipoka, also von diesen Wesenheiten der mexikanischen Mysterien gesprochen wird. Aber diese Persönlichkeit, die durchaus noch wußte, wie Toatl eine Wesenheit ist, die als eine Art kosmischer Allgeist in allen Wolken webt, in allen Wassern brandet, im Regenbogen scheint, im Blitz und Donner lebt, die aber auch unter gewissen Voraussetzungen durch Kulthandlungen in geweihtes Wasser hereingebracht werden kann, diese Persönlichkeit wußte auch, wie Quetsalkoatl eine Art Gottheit war, die den Menschen lebendig erfassen konnte in seiner Blutzirkulation und in seinem Atemwirken. Also dieses Lebendige der mexikanischen Zivilisation nahm diese Persönlichkeit auf.

[ 38 ] Nun wurde sie später wiedergeboren ohne weibliche Zwischenstufe. Sie war Mann in Mexiko, war Mann dann wiederum, als sie geboren wurde, ohne weibliche Zwischenstufe. Aber in dem Leben zwischen dem Tod und einer neuen Geburt ging sie so durch die übersinnliche Region, daß sie in ihrer karmischen Entwickelung — was wiederum durch frühere Erdenleben, wo diese Persönlichkeit woanders war als in Mexiko, bedingt war — namentlich dasjenige, was sie in Mexiko erlebt hatte an Abergläubischem, aber doch noch vollsaftig aus früheren Zivilisationen Erfülltem, durch die Jupiterregion trug. Das, was sie da erlebt hat, das ging durch die Jupiterregion, nahm Weisheitsgestalt an, aber eine Weisheitsgestalt, die eigentlich automatisch ist im Verhältnisse zu dem, was der Mensch an Weisheit durch seine eigene Individualität erwerben soll. Weisheit, wenn sie sich so, wie sie auf dem Jupiter lebt und webt, im karmischen Ausarbeiten zwischen dem Tod und einer neuen Geburt über irgend etwas ergießt, das der Mensch früher im Erdenleben durchgemacht hat, läßt aus alledem eben auch auf der Erde noch Weisheit erglänzen. Aber diese Weisheit hängt dann von dem ab, was man im Erdenleben durchgemacht hat.

[ 38 ] Nun wurde sie später wiedergeboren ohne weibliche Zwischenstufe. Sie war Mann in Mexiko, war Mann dann wiederum, als sie geboren wurde, ohne weibliche Zwischenstufe. Aber in dem Leben zwischen dem Tod und einer neuen Geburt ging sie so durch die übersinnliche Region, daß sie in ihrer karmischen Entwickelung — was wiederum durch frühere Erdenleben, wo diese Persönlichkeit woanders war als in Mexiko, bedingt war — namentlich dasjenige, was sie in Mexiko erlebt hatte an Abergläubischem, aber doch noch vollsaftig aus früheren Zivilisationen Erfülltem, durch die Jupiterregion trug. Das, was sie da erlebt hat, das ging durch die Jupiterregion, nahm Weisheitsgestalt an, aber eine Weisheitsgestalt, die eigentlich automatisch ist im Verhältnisse zu dem, was der Mensch an Weisheit durch seine eigene Individualität erwerben soll. Weisheit, wenn sie sich so, wie sie auf dem Jupiter lebt und webt, im karmischen Ausarbeiten zwischen dem Tod und einer neuen Geburt über irgend etwas ergießt, das der Mensch früher im Erdenleben durchgemacht hat, läßt aus alledem eben auch auf der Erde noch Weisheit erglänzen. Aber diese Weisheit hängt dann von dem ab, was man im Erdenleben durchgemacht hat.

[ 39 ] Und die Individualität, die ich meine, sie ist dieselbe, die dann später als Eliphas Lévi in der neueren Zivilisaton geboren wurde. Eliphas Lévi hat also sein früheres Erdenleben durchgemacht innerhalb der mexikanischen Kultur, ist durch die Weisheitsregion des Jupiter hinübergegangen. Da wurde gewissermaßen noch einmal durchgearbeitet diese mexikanische dekadente Kultur, und wenn Sie heute die Bücher von Eliphas Lévi lesen, so werden Sie über etwas außerordentlich Primitives etwas stark Weises ausgegossen finden. Derjenige, der in solche Dinge eindringen kann, sagt dann: Ganz Jupiter, aber minderwertiger Jupiter.

[ 39 ] Und die Individualität, die ich meine, sie ist dieselbe, die dann später als Eliphas Lévi in der neueren Zivilisaton geboren wurde. Eliphas Lévi hat also sein früheres Erdenleben durchgemacht innerhalb der mexikanischen Kultur, ist durch die Weisheitsregion des Jupiter hinübergegangen. Da wurde gewissermaßen noch einmal durchgearbeitet diese mexikanische dekadente Kultur, und wenn Sie heute die Bücher von Eliphas Lévi lesen, so werden Sie über etwas außerordentlich Primitives etwas stark Weises ausgegossen finden. Derjenige, der in solche Dinge eindringen kann, sagt dann: Ganz Jupiter, aber minderwertiger Jupiter.

[ 40 ] Und wenn man nun — ich darf ja von diesen Dingen auch reden den Lebenslauf überblicken kann vom sechsundfünfzigsten bis dreiundsechzigsten Lebensjahre, Sie sehen, da reicht man schon mit der Nasenspitze an die Sache heran (blau), dann schaut man in diejenigen Wirkungen hinein, welche ausgehen auf den Menschen zwischen dem Tod und einer neuen Geburt vom Saturn, von den Saturnwesenheiten. Das ist ein noch überraschenderer Anblick, ein bestürzender Anblick, und eigentlich schon ein Anblick, der Schmerz macht.

[ 40 ] Und wenn man nun — ich darf ja von diesen Dingen auch reden den Lebenslauf überblicken kann vom sechsundfünfzigsten bis dreiundsechzigsten Lebensjahre, Sie sehen, da reicht man schon mit der Nasenspitze an die Sache heran (blau), dann schaut man in diejenigen Wirkungen hinein, welche ausgehen auf den Menschen zwischen dem Tod und einer neuen Geburt vom Saturn, von den Saturnwesenheiten. Das ist ein noch überraschenderer Anblick, ein bestürzender Anblick, und eigentlich schon ein Anblick, der Schmerz macht.

[ 41 ] Diejenigen Wesenheiten, die mit dem Saturn in Beziehung stehen, das sind solche, welche sich durch ihre eigene Natur nicht um das kümmern, was sie gegenwärtig tun; das tun sie gewissermaßen ganz unbewußt, unter der Gewalt viel höherer Götterwesen, in deren Schoß sie sich in ihrem reifen Alter begeben haben. Aber sobald sie etwas getan haben, dann steht es mit einer furchtbar stark wirkenden Erinnerung da.

[ 41 ] Diejenigen Wesenheiten, die mit dem Saturn in Beziehung stehen, das sind solche, welche sich durch ihre eigene Natur nicht um das kümmern, was sie gegenwärtig tun; das tun sie gewissermaßen ganz unbewußt, unter der Gewalt viel höherer Götterwesen, in deren Schoß sie sich in ihrem reifen Alter begeben haben. Aber sobald sie etwas getan haben, dann steht es mit einer furchtbar stark wirkenden Erinnerung da.

[ 42 ] Versetzen Sie sich nur einmal in die Lage: Was Sie auch immer tun, ich will nicht die einzelnen Berufe aufzählen, aber stellen Sie sich vor: Was Sie auch immer tun, Sie merken es gar nicht, solange Sie es tun, aber sobald sie es getan haben, steht es da vor Ihrer ganz lebendigen Erinnerung wie ein ungemein lebendiges Bild. Also denken Sie sich meinetwillen einen Sänger: Er singt, aber er weiß nichts davon, er wird nur von den Göttern so verwendet, daß er singt. Denken Sie sich ein großes Auditorium, das hört zu: Er merkt gar nichts davon, solange er singt; die wissen alle gar nichts, weder von sich, noch von dem, was sie erleben. In dem Augenblick, wo das Konzert aus ist, da steht das Ganze da und geht auch nicht mehr weg, bleibt, bildet den Inhalt des Lebens. Das ist man dann. Man ist überhaupt nur Vergangenheit auf dem Saturn.

[ 42 ] Versetzen Sie sich nur einmal in die Lage: Was Sie auch immer tun, ich will nicht die einzelnen Berufe aufzählen, aber stellen Sie sich vor: Was Sie auch immer tun, Sie merken es gar nicht, solange Sie es tun, aber sobald sie es getan haben, steht es da vor Ihrer ganz lebendigen Erinnerung wie ein ungemein lebendiges Bild. Also denken Sie sich meinetwillen einen Sänger: Er singt, aber er weiß nichts davon, er wird nur von den Göttern so verwendet, daß er singt. Denken Sie sich ein großes Auditorium, das hört zu: Er merkt gar nichts davon, solange er singt; die wissen alle gar nichts, weder von sich, noch von dem, was sie erleben. In dem Augenblick, wo das Konzert aus ist, da steht das Ganze da und geht auch nicht mehr weg, bleibt, bildet den Inhalt des Lebens. Das ist man dann. Man ist überhaupt nur Vergangenheit auf dem Saturn.

[ 43 ] Es ist schon so, wie wenn Sie als Mensch auf der Erde gehen würden denken Sie sich, Sie gehen, Sie merken nichts von sich, wenn Sie sich anschauen, aber wenn Sie weitergegangen sind einen Schritt, so steht ein Schneemännchen da von dem, was Sie da waren. Jetzt merken Sie wieder nichts, gehen weiter: dahinter steht wieder ein Schneemännchen. Das geht immer weiter, Ihnen nach, und dazu sagen Sie Ich, zu all diesen Schneemännchen. Wenn Sie das ins Geistige nun umgesetzt denken, so haben Sie das Wesen der Saturnmenschen. Und mit diesen Wesenheiten, die also ganz in der Vergangenheit mit ihrem Sein leben, mit denen hat es der Mensch auch zwischen seinem Tode und einer neuen Geburt zu tun. Und es kann Menschen geben, die es insbesondere in der Ausarbeitung ihres Karma mit diesen Saturnwesen zu tun haben.

[ 43 ] Es ist schon so, wie wenn Sie als Mensch auf der Erde gehen würden denken Sie sich, Sie gehen, Sie merken nichts von sich, wenn Sie sich anschauen, aber wenn Sie weitergegangen sind einen Schritt, so steht ein Schneemännchen da von dem, was Sie da waren. Jetzt merken Sie wieder nichts, gehen weiter: dahinter steht wieder ein Schneemännchen. Das geht immer weiter, Ihnen nach, und dazu sagen Sie Ich, zu all diesen Schneemännchen. Wenn Sie das ins Geistige nun umgesetzt denken, so haben Sie das Wesen der Saturnmenschen. Und mit diesen Wesenheiten, die also ganz in der Vergangenheit mit ihrem Sein leben, mit denen hat es der Mensch auch zwischen seinem Tode und einer neuen Geburt zu tun. Und es kann Menschen geben, die es insbesondere in der Ausarbeitung ihres Karma mit diesen Saturnwesen zu tun haben.

[ 44 ] Das Schicksal solcher Wesenheiten kann man nur auseinandersetzen, wenn man eben auf den Zeitraum in seinem Sein zurückblickt, der zwischen dem sechsundfünfzigsten und dreiundsechzigsten Lebensjahre liegt. Ich möchte Ihnen auch da ein Beispiel geben, damit Sie sehen, wie die Dinge, die karmisch in einem Menschenleben auftreten, zurückweisen auf das, was im Übersinnlichen zwischen dem Tod und einer neuen Geburt auftritt.

[ 44 ] Das Schicksal solcher Wesenheiten kann man nur auseinandersetzen, wenn man eben auf den Zeitraum in seinem Sein zurückblickt, der zwischen dem sechsundfünfzigsten und dreiundsechzigsten Lebensjahre liegt. Ich möchte Ihnen auch da ein Beispiel geben, damit Sie sehen, wie die Dinge, die karmisch in einem Menschenleben auftreten, zurückweisen auf das, was im Übersinnlichen zwischen dem Tod und einer neuen Geburt auftritt.

[ 45 ] Ich habe Sie einmal vor nicht allzulanger Zeit auf dasjenige verwiesen, was in den bewundernswerten, aber auch schwer zugänglichen — weil sie einen zurückstoßen, wie ich dazumal gesagt habe — hybernischen Mysterien vorgegangen ist, wie großartig das war, was die hybernischen Mysterien Irlands geboten haben. Ich setzte da auseinander, wie der Mensch hingeführt wurde, nachdem er alle Zweifel und Unsicherheit im Leben kennengelernt hatte, vor zwei Statuen. Die eine Statue bestand aus einem Stoff, der ganz elastisch war, und man mußte diese Statue immerfort betupfen und berühren. Das machte einen ungeheuer schauderhaften, schaudererregenden Eindruck, wenn man so Löcher hineingebohrt hatte in die Statue: es war so, wie wenn man immerfort was ja auch etwas Furchtbares ist für einen zarten Menschen — in Lebendes, ich kann nicht sagen in einen Leichnam, aber in lebendes Fleisch hineinschneiden müßte. Das war das eine.

[ 45 ] Ich habe Sie einmal vor nicht allzulanger Zeit auf dasjenige verwiesen, was in den bewundernswerten, aber auch schwer zugänglichen — weil sie einen zurückstoßen, wie ich dazumal gesagt habe — hybernischen Mysterien vorgegangen ist, wie großartig das war, was die hybernischen Mysterien Irlands geboten haben. Ich setzte da auseinander, wie der Mensch hingeführt wurde, nachdem er alle Zweifel und Unsicherheit im Leben kennengelernt hatte, vor zwei Statuen. Die eine Statue bestand aus einem Stoff, der ganz elastisch war, und man mußte diese Statue immerfort betupfen und berühren. Das machte einen ungeheuer schauderhaften, schaudererregenden Eindruck, wenn man so Löcher hineingebohrt hatte in die Statue: es war so, wie wenn man immerfort was ja auch etwas Furchtbares ist für einen zarten Menschen — in Lebendes, ich kann nicht sagen in einen Leichnam, aber in lebendes Fleisch hineinschneiden müßte. Das war das eine.

[ 46 ] Das andere war die Statue, die alles behielt, was man in sie eindrückte, und die erst dann in der Zwischenzeit zwischen zwei Vorführungen des zu Initiierenden wiederum ergänzt, ausgebessert wurde.

[ 46 ] Das andere war die Statue, die alles behielt, was man in sie eindrückte, und die erst dann in der Zwischenzeit zwischen zwei Vorführungen des zu Initiierenden wiederum ergänzt, ausgebessert wurde.

[ 47 ] Nun schildere ich Ihnen all das Großartige, was die Menschen, die initiiert wurden in Hyberniäs Mysterien, erlebten in bezug auf den Mikrokosmos, den Menschen selber, sowie in bezug auf die große Welt, den Makrokosmos. Das waren große, gewaltige Eindrücke, Eindrücke von unbeschreiblicher Größe.

[ 47 ] Nun schildere ich Ihnen all das Großartige, was die Menschen, die initiiert wurden in Hyberniäs Mysterien, erlebten in bezug auf den Mikrokosmos, den Menschen selber, sowie in bezug auf die große Welt, den Makrokosmos. Das waren große, gewaltige Eindrücke, Eindrücke von unbeschreiblicher Größe.

[ 48 ] Einer derjenigen, die mit einem besonderen inneren Eifer daran teilgenommen haben und der es bis zu einem hohen Grade der Initiation in diesen hybernischen Mysterien gebracht hat, hatte dann nach seinen früheren Erdenleben, die wiederum die Bedingungen dazu abgegeben haben, daß dieses Erdenleben, das er in den hybernischen Mysterien durchmachte, eben so verlief —, der hatte insbesondere durch die Saturnregion durchzugehen. Es waren ja Empfindungen von unbeschreiblicher Größe, ich habe Ihnen damals, als ich Ihnen diese Dinge schilderte, gezeigt, wie die hybernischen Mysterien einen Anteil hatten an dem geistigen Erschauen des Mysteriums von Golgatha, ohne daß sie irgendwie in einer physisch-räumlichen Beziehung zu diesem Mysterium von Golgatha standen. Einer derjenigen, die alles das ganz besonders stark empfindungsgemäß durchgemacht haben, wurde dann wiedergeboren in unsere Zivilisation herein.

[ 48 ] Einer derjenigen, die mit einem besonderen inneren Eifer daran teilgenommen haben und der es bis zu einem hohen Grade der Initiation in diesen hybernischen Mysterien gebracht hat, hatte dann nach seinen früheren Erdenleben, die wiederum die Bedingungen dazu abgegeben haben, daß dieses Erdenleben, das er in den hybernischen Mysterien durchmachte, eben so verlief —, der hatte insbesondere durch die Saturnregion durchzugehen. Es waren ja Empfindungen von unbeschreiblicher Größe, ich habe Ihnen damals, als ich Ihnen diese Dinge schilderte, gezeigt, wie die hybernischen Mysterien einen Anteil hatten an dem geistigen Erschauen des Mysteriums von Golgatha, ohne daß sie irgendwie in einer physisch-räumlichen Beziehung zu diesem Mysterium von Golgatha standen. Einer derjenigen, die alles das ganz besonders stark empfindungsgemäß durchgemacht haben, wurde dann wiedergeboren in unsere Zivilisation herein.

[ 49 ] Nun denken Sie sich, was dieser Mensch da gemacht hat, indem sein letztes Karma verarbeitet wurde in der Saturnregion. Alles hat sich ihm in das Licht der Vergangenheit gestellt. Er erblickte dasjenige, was er in den hybernischen Mysterien durchgemacht hatte, in dem Lichte, das ihm aufglänzen konnte, indem die Saturnwesen ein Licht über all das warfen, was weit zurückgeht, was grandiose Bilder der vorirdischen Zeiten, schon der Monden-, der Sonnenregionen in ihm erweckte.

[ 49 ] Nun denken Sie sich, was dieser Mensch da gemacht hat, indem sein letztes Karma verarbeitet wurde in der Saturnregion. Alles hat sich ihm in das Licht der Vergangenheit gestellt. Er erblickte dasjenige, was er in den hybernischen Mysterien durchgemacht hatte, in dem Lichte, das ihm aufglänzen konnte, indem die Saturnwesen ein Licht über all das warfen, was weit zurückgeht, was grandiose Bilder der vorirdischen Zeiten, schon der Monden-, der Sonnenregionen in ihm erweckte.

[ 50 ] Als er dann wiedergeboren wurde, verwandelte sich für ihn das, was so die Nuance, das Kolorit des Vergangenen vor der Erdeninkarnation hatte, in mächtige, in die Zukunft hineinleuchtende, idealistische, aber visionär-idealistische Bilder, die dann in höchster Romantik zum Vorschein kamen.

[ 50 ] Als er dann wiedergeboren wurde, verwandelte sich für ihn das, was so die Nuance, das Kolorit des Vergangenen vor der Erdeninkarnation hatte, in mächtige, in die Zukunft hineinleuchtende, idealistische, aber visionär-idealistische Bilder, die dann in höchster Romantik zum Vorschein kamen.

[ 51 ] Kurz, diese in die hybernischen Mysterien einmal eingeweihte Individualität ist als Victor Hugo in unsere Zeit — das heißt im weiteren Sinne in unsere Zeit — wieder hereingeboren worden. Das Victor HugoLeben zeigt in seiner Romantik, in der ganzen Art und Weise, wie es konfiguriert ist, die Ausarbeitung des Karma in der Saturnregion.

[ 51 ] Kurz, diese in die hybernischen Mysterien einmal eingeweihte Individualität ist als Victor Hugo in unsere Zeit — das heißt im weiteren Sinne in unsere Zeit — wieder hereingeboren worden. Das Victor HugoLeben zeigt in seiner Romantik, in der ganzen Art und Weise, wie es konfiguriert ist, die Ausarbeitung des Karma in der Saturnregion.

[ 52 ] Das sind kleine Beiträge zu der Entstehungsweise, zu der Bildungsweise des Karma. Wie gesagt, man lernt sie am besten kennen, wenn man sie eben an Beispielen kennenlernt. Denn wie solches Karma wie das von Voltaire, Eliphas Levi, Victor Hugo ausgearbeitet wurde, das ist schon etwas, was am interessantesten und intensivsten hineinführt in die Erkenntnis des Zusammenhanges der eigenen Wesenheit des Menschen und der makrokosmischen geistigen Wesenheit bei der Ausarbeitung des Karma zwischen dem Tod und einer neuen Geburt.

[ 52 ] Das sind kleine Beiträge zu der Entstehungsweise, zu der Bildungsweise des Karma. Wie gesagt, man lernt sie am besten kennen, wenn man sie eben an Beispielen kennenlernt. Denn wie solches Karma wie das von Voltaire, Eliphas Levi, Victor Hugo ausgearbeitet wurde, das ist schon etwas, was am interessantesten und intensivsten hineinführt in die Erkenntnis des Zusammenhanges der eigenen Wesenheit des Menschen und der makrokosmischen geistigen Wesenheit bei der Ausarbeitung des Karma zwischen dem Tod und einer neuen Geburt.