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The Rudolf Steiner Archive

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Supplements to Member Lectures
GA 246

12 January 1912, St. Gallen

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Supplements to Member Lectures, tr. SOL
  1. Nachträge zur Abteilung Mitgliedervorträge

48. Glaube, Liebe, Hoffnung

48. Faith, Love, Hope

Meine lieben Freunde!

My dear friends!

[ 1 ] Theosophie ist etwas, was uns Erkenntnisse bringen kann, die jeder Mensch braucht und die jedem Menschen abgehen, der sie nicht hat. Man kann sagen, noch ist nicht weit verbreitet Theosophie, und man kann die Frage aufwerfen, ob der Mensch in unserer heutigen Zeit, selbst wenn er Theosophie sogar hasst, sie doch braucht. Was bringt ihm die Theosophie? Man kann Dinge wissen durch Theosophie, die man sonst nicht weiß. Der Materialist wird sagen: Die braucht man wohl auch nicht zu wissen. - Man kann auch die Gegenfrage stellen! Kann man denn überhaupt nichts von Theosophie wissen?

[ 1 ] Theosophy is something that can provide us with insights that every person needs and that every person who lacks them is missing. One could say that Theosophy is not yet widely spread, and one might ask whether people today—even if they hate Theosophy—still need it. What does theosophy offer them? Through theosophy, one can learn things that one would otherwise not know. The materialist will say: “Well, one probably doesn’t need to know those things either.”—But one can also ask the counterquestion: Is it really possible to know absolutely nothing about theosophy?

[ 2 ] Der Mensch ist ein kompliziertes Wesen. Betrachten wir die vier Leiber des Menschen: den physischen Leib, den Ätherleib, den Astralleib und das Ich. Es ist nicht richtig, dass man von den vier Leibern nichts weiß. Weil ihm der Name fremd ist, glaubt der Mensch, er weiß nichts von Ätherleib und Astralleib. Aber der Mensch wird ihrer gewahr, und dies kann sogar zu seinem Unglück werden.

[ 2 ] Human beings are complex beings. Let us consider the four bodies of the human being: the physical body, the etheric body, the astral body, and the “I.” It is not true that we know nothing about these four bodies. Because the terms are unfamiliar, people believe they know nothing about the etheric and astral bodies. But human beings do become aware of them, and this can even lead to their misfortune.

[ 3 ] Von der übersinnlichen Welt spricht Theosophie. Der Mensch will heute nicht mehr glauben, nur wissen. Ja, verträgt denn das der Mensch, dass ihm aller Glaube von einer übersinnlichen Welt geraubt wird und dass er nun nur noch wissen soll? Beantworten diese Frage kann man aus der Beobachtung heraus. Das geht nur eine gewisse Zeit so ohne allen Glauben an eine übersinnliche Welt; dann kommt es, dass der Mensch mit sich selbst zurate gehen muss. Der Mensch, der nichts mehr glauben kann, wenn der dann Augenblicke hat, wo er mit sich zurate gehen muss, dann kommt eine aus dem furchtbaren Einsamkeitsgefühl herausgeborene Verzweiflung über ihn. Der Mensch, der glauben kann, der hat etwas in einsamen Augenblicken. Die Zeit ist erst im Anfange, wo die Menschen immer mehr verfallen werden einer solchen Einsamkeitsempfindung und sie tiefe Verzweiflung und Finsternis überkommt. Und die Menschen kommen dann immer mehr in einen Zustand, wo sie nicht wissen, was sie mit sich und der Welt anfangen sollen. Woher kommt dieses?

[ 3 ] Theosophy speaks of the supersensible world. People today no longer want to believe; they want only to know. But can human beings really bear to have all faith in a supersensible world taken from them, and to be expected to rely solely on knowledge? This question can be answered through observation. This can go on for only a certain time without any belief in a supernatural world; then the time comes when a person must turn inward. The person who can no longer believe—when that person has moments when they must turn inward—is overcome by a despair born of a terrible sense of loneliness. The person who can believe has something to hold onto in moments of solitude. We are only at the beginning of a time when people will increasingly succumb to such a sense of loneliness, and deep despair and darkness will overcome them. And people will then increasingly find themselves in a state where they do not know what to do with themselves or the world. Where does this come from?

[ 4 ] Der Mensch ist [nicht] bloß der Träger des Verstandes, der nur wissen will. Wäre er nur das, dann wäre der Mensch nur ein Ich. Aber unter diesem Ich ist der Astralleib, und der braucht Kräfte, damit er nicht ausdörrt. Verzweiflung ist nur da, wo der Astralleib ausdörrt. Das Ich kann glauben, dass es die übersinnliche Welt entbehren kann, aber in den Tiefen unten, da ist der Astralleib, und der kann nie ohne Glauben bestehen - er dörrt aus. Er ist der Glaubensleib. In dem Astralleib sind die Kräfte, die den Glauben brauchen. Verzweiflung, Hunger des Astralleibes nach übersinnlicher Erkenntnis wird die Menschen befallen. Schlimm ist das, weil man ohne einen Einblick in die geistige Welt das nicht weiß. Man spürt den Ausdruck davon, das Krankhafte. Den Hunger des Astralleibes werden die Menschen dann erfahren lernen. Die Nahrung des Astralleibes entzünden, das ist eben der Eintritt in die übersinnliche Welt. Hunger - wie der physische Leib, der keine Nahrung bekommt - hat da der Astralleib. Die Glaubenskräfte sind die wichtigsten Kräfte des Astralleibes. Der Mensch entwickelt seinen Astralleib, das heißt: Er entwickelt die Kräfte, die ihn stark machen.

[ 4 ] Human beings are [not] merely the bearers of the intellect, which seeks only to know. If that were all they were, then human beings would be nothing more than an “I.” But beneath this “I” lies the astral body, and it needs strength so that it does not wither away. Despair exists only where the astral body withers away. The “I” may believe it can do without the supersensible world, but deep below lies the astral body, and it can never exist without faith—it withers away. It is the body of faith. Within the astral body lie the forces that require faith. Despair—the astral body’s hunger for supersensible knowledge—will afflict humanity. This is terrible because, without insight into the spiritual world, one does not know this. One senses its manifestation—the pathological aspect. People will then come to experience the hunger of the astral body. To kindle the nourishment of the astral body—that is precisely the entrance into the supersensible world. The astral body experiences hunger—just as the physical body does when it receives no food. The powers of faith are the most important powers of the astral body. A person develops their astral body; that is to say, they develop the powers that make them strong.

[ 5 ] Der Ätherleib: Erfühlen kann der Mensch seinen Ätherleib und beobachten dazu. Wir können sagen, dass es Menschen gibt, die wie dazu veranlagt sind, an anderen Menschen Gefallen zu finden, Liebe zuzuwenden anderen Menschen. Menschen gibt es wieder, die ihre Liebe nicht nach außen ausstrahlen können. Das sind Menschen, die nur sich selbst lieben. Die Kraft der Liebe, sie hängt zusammen gewissermaßen mit der Kraft des Lebendigen.

[ 5 ] The Etheric Body: A person can sense their etheric body and observe it. We can say that there are people who seem predisposed to take pleasure in other people and to direct love toward them. Then there are people who cannot radiate their love outward. These are people who love only themselves. The power of love is, in a sense, connected to the power of life.

[ 6 ] Beispiel: Wenn der Mensch Mitleid hat einem wilden Tier gegenüber, das verwundet ist, oder einem Menschen gegenüber, der verwundet ist, und er dann fühlt, dass das Wesen dasselbe ist wie in ihm. — Mitgefühl hat nur einen Sinn, wenn wir von einem Wesen ein Innenleben voraussetzen. Mitgefühl ist eine Form der Liebe, die erkennt, dass das, was in uns lebt, auch in anderen Wesen lebt. Wer diese Liebe schwach entwickelt hat, für den mag das eine Zeit lang gehen, aber ohne Liebe geht es nicht auf die Dauer. Liebe muss der Mensch haben für seine Mitwelt. Ein Mensch ohne Liebe, ohne Wärme, ohne Mitgefühl, der erkaltet innerlich. Das ist ein Zustand, der noch schlimmer ist als der der Verzweiflung, der innerlichen Ödigkeit, der geht über in das Leibliche. Der Mensch bekommt krankhaftes, blasses Aussehen, fühlt, dass es mit seinen Kräften äußerlich abwärtsgeht. Wie Arznei ist es dann für ihn, ihm Liebe zu geben, dann wird es anders mit ihm werden. Liebe wirkt auf die andern und auf uns zurück als Wärme auf den Ätherleib. Der Ätherleib ist der Liebeleib, denn die wichtigsten Kräfte, die der Ätherleib braucht, das sind die Kräfte des Liebens, des Mitgefühls, die helfen ihm. Wir müssen uns vorstellen einen Leib, wie einen Menschen geformt, aber nur aus den Kräften der Liebe bestehend, dann haben wir uns den Ätherleib richtig vorgestellt. Die Liebe in der Welt beweist das Ätherleibdasein. Durch dieselbe Kraft, die der Mensch in sich als Liebe fühlt, wird die Pflanze aufgebaut. Da baut diese Kraft physisch auf, was sie im Menschen seelisch-geistig aufbaut.

[ 6 ] Example: When a person feels compassion for a wounded wild animal or a wounded human being, and then senses that the being is the same as what is within them. — Compassion only makes sense if we assume that a being has an inner life. Compassion is a form of love that recognizes that what lives within us also lives within other beings. For those who have developed this love only weakly, it may work for a time, but without love, it cannot last. A person must have love for the world around them. A person without love, without warmth, without compassion, grows cold inside. This is a state even worse than that of despair or inner desolation; it spills over into the physical realm. The person takes on a sickly, pale appearance and feels their physical strength waning. Giving them love is like medicine for them; then things will change for them. Love acts upon others and upon us in return, like warmth upon the etheric body. The etheric body is the body of love, for the most important forces the etheric body needs are the forces of love and compassion—these are what sustain it. We must create a mental image of a body shaped like a human being but consisting solely of the forces of love; then we have correctly visualized the etheric body. Love in the world proves the existence of the etheric body. The plant is built up by the very same force that the human being feels within as love. There, this force builds up physically what it builds up in the human being on the soul-spiritual level.

[ 7 ] Physischer Leib: «Die Leiblichkeit ist das Ende der Wege Gottes.» Sie wurde bisher aus den oberen Welten der göttlich-geistigen Kräfte geschaffen bis zum physischen Ebenbilde der Gottheit, in dem der Mensch den Geist ausdrückt - denn Gott ist Geist. Und die Körperlichkeit verleugnet das Ziel der Gottheit. Dass der Mensch hereingestellt ist in die Körperlichkeit, ganz unvollkommen, das einzusehen, ist das, was man tun kann von der Geburt bis zum Tode, um sich dem zu nähern. In dem aber, dass der Mensch das empfindet, zeigt sich auch der Drang nach Vervollkommnung.

[ 7 ] Physical body: “Physicality is the end of God’s ways.” It has been created thus far from the higher worlds of divine-spiritual forces up to the physical image of the Deity, in which human beings express the Spirit—for God is Spirit. And physicality denies the goal of the Deity. To recognize that human beings are placed within physicality, entirely imperfect, is what one can do from birth to death in order to draw closer to that goal. But in the very fact that human beings feel this, the urge toward perfection is also revealed.

[ 8 ] Der Leib zerfällt zu Staub. Er musste unvollkommen sein einerseits, sonst kann andererseits der Mensch die Erkenntnis nicht erlangen, dass, wenn der physische Leib zerbricht zu Staub, die Seele dann beginnt, einen neuen Leib aufzubauen, an dem er ausbessern kann, was er gefehlt hat.

[ 8 ] The body crumbles to dust. On the one hand, it had to be imperfect; otherwise, on the other hand, humans could not come to realize that when the physical body crumbles to dust, the soul then begins to build a new body, in which it can make amends for what it has failed to do.

[ 9 ] Die Hoffnung hat er, immer wieder und wieder, den physischen Leib aufzubauen, damit das, was in einem Leben nicht getan werden kann, in vielen Leben gut gemacht wird. Wir durchdringen uns mit der Kraft der Hoffnung, wenn wir immer wieder einen neuen Leib aufbauen wollen. Schließlich werden wir am Ende kommen zu einem wirklichen Ebenbilde Gottes.

[ 9 ] He has the hope, time and again, of rebuilding the physical body, so that what cannot be accomplished in one lifetime may be made right over the course of many lifetimes. We imbue ourselves with the power of hope when we seek, time and again, to build a new body. Ultimately, we will come to resemble God in truth.

[ 10 ] Nicht die volle Kraft und Tätigkeit würden wir entfalten in diesem Leben, wenn wir nur zum Zerfall aufbauen würden. Übersinnlich ist unserem physischen Leib notwendig das Hoffnungsgefühl, dass er immer wieder aufgebaut werden kann. Jetzt sind noch Kräfte da ohne der Menschen Verdienst. Wenn wir dann aber nichts mehr wissen wollen von dem Gedanken der Hoffnung, dann verdorrt des Menschen [physischer Leib]. Tatsache ist, dass der astralische Leib austrocknet ohne Glauben, der Ätherleib erkaltet ohne Liebe, der physische Leib würde ausdörren ohne Hoffnung.

[ 10 ] We would not be able to unfold our full strength and activity in this life if we were only building up to decay. On a supersensible level, our physical body needs the feeling of hope that it can be rebuilt again and again. For now, there are still forces at work through no merit of our own. But if we then turn our backs on the idea of hope, the human [physical body] withers away. The fact is that the astral body dries up without faith, the etheric body grows cold without love, and the physical body would wither away without hope.

[ 11 ] Gesund wird der Mensch in der Zukunft nur sein können, wenn er hoffen kann. Er wird auch dem kommenden Zeitalter nur dann mit den rechten Gefühlen entgegengehen. Ausprobieren kann das der Mensch an sich, wenn er eine bis eineinhalb Stunden nach dem Aufstehen Gedanken sich hingibt von [der Fortdauer der Seele von Leben zu Leben]. Dann wird er etwas erfühlen, das wie ein zweiter Mensch ihn durchströmt. Hoffnungskräfte gehen davon aus bis in den physischen Leib hinein. Hoffnungskräfte liegen übersinnlich dem physischen Leib zugrunde.

[ 11 ] In the future, people will only be able to be healthy if they can hope. Only then will they face the coming age with the right feelings. People can test this for themselves by devoting one to one and a half hours after getting up to contemplating [the continuity of the soul from one life to the next]. Then they will sense something flowing through them like a second person. Forces of hope radiate from this into the physical body. Forces of hope underlie the physical body on a supersensory level.

[ 12 ] Die Tatsache liegt vor, dass dieser physische Leib durch Hoffnungskräfte aufgebaut ist, - früher waren da diese Kräfte und am stärksten zwischen Tod und neuer Geburt. Wie Salz im Wasser zum Kristall sich formt, so sind beigegeben dem Menschen diese Kräfte. Schwach wird der Mensch sein im Leben, wenn er wenig Hoffnungskräfte im vorigen Leben entwickelt hat, stark, wenn er viele entwickelt hat. Eine schwache Konstitution wird er in einem späteren Leben haben. Starke Materialisten in einer Inkarnation werden fast gelähmt sein müssen in der nächsten. Das Erfahren dieser Tatsachen ist die Seelsorge der Theosophie.

[ 12 ] The fact is that this physical body is built up by forces of hope—these forces were present from the beginning and were strongest between death and rebirth. Just as salt in water forms into a crystal, so these forces are inherent in human beings. A person will be weak in life if they developed few forces of hope in their previous life, and strong if they developed many. They will have a weak constitution in a later life. Strong materialists in one incarnation will be almost paralyzed in the next. The realization of these facts is the spiritual care provided by Theosophy.

[ 13 ] Der physische Leib ist ein Hoffnungsleib. Glaube, Liebe, Hoffnung braucht der Mensch zum Leben. Er ist aus Weltenweisheit heraus entstanden und braucht zum Leben Glaube, Liebe, Hoffnung.

[ 13 ] The physical body is a body of hope. Human beings need faith, love, and hope to live. It arose from the wisdom of the worlds and needs faith, love, and hope to live.

[ 14 ] Wenn der Mensch sich nicht abgeben will mit diesen Tatsachen, dann kann er es in solcher Weise in der nächsten Inkarnation erleben. - Eine gewisse Summe von Glaubens-, Liebes- und Hoffnungskräften hat der Mensch mitbekommen. Wenn nun die Zinsen und das Kapital aufgebraucht sind, muss neucs Kapital geschaffen werden; darum [besteht] heute die dringende Notwendigkeit für den Menschen, neue Quellen zu bekommen für Glaube, Liebe, Hoffnung und die soll uns die Theosophie geben.

[ 14 ] If a person is unwilling to come to terms with these facts, they may experience them in this way in their next incarnation. - Human beings have been endowed with a certain amount of the forces of faith, love, and hope. Once the interest and the principal have been exhausted, new capital must be created; that is why there is an urgent need today for human beings to find new sources of faith, love, and hope—and theosophy is meant to provide these for us.

[ 15 ] Der Mensch ändert sich in seiner Entwicklung, und seine Kräfte ändern sich auch. Auftreten wird eine neue Fähigkeit bei ihm in dem nächsten, dem dritten Jahrtausend: Abwenden werden wir den Blick von dem, was wir getan haben - innerlich den Blick abwenden und nachsinnen -, dann sieht der Mensch das, was später geschieht durch das, was er eben getan hat. Er sieht den karmischen Ausgleich der Tat, die er eben getan hat. Karmisch zu sehen, das wird eine Fähigkeit des Menschen in der Zukunft sein. «Ändert die Gemütsverfassung ...» gilt auch für unser Zeitalter heute. «Ändert den Sinn», denn ihr werdet sehr bald sehen müssen in den geistigen Welten den Christus mit ungeheurem Schmerz in den Zügen, voll Mitgefühl und Liebe.

[ 15 ] Human beings change as they develop, and their abilities change as well. A new ability will emerge in them in the coming, third millennium: We will turn our gaze away from what we have done—turn our gaze inward and reflect—and then human beings will see what happens later as a result of what they have just done. They will see the karmic balance of the deed they have just performed. To see karmically—that will be a human ability in the future. “Change your state of mind...” applies to our age today as well. “Change your mindset,” for very soon you will have to see Christ in the spiritual worlds, with immense pain etched on his features, yet full of compassion and love.

[ 16 ] Vereinsamt fühlen wird sich der Mensch, wenn er nicht ausbildet Glaube, Liebe, Hoffnung. Ein Freund aus der übersinnlichen Welt wird der Christus den Menschen sein, mit dem ungeheuren Schmerz in den Zügen voll Mitgefühl und Liebe, so wird er sich zeigen.

[ 16 ] People will feel lonely if they do not cultivate faith, love, and hope. Christ will be a friend to humanity from the supernatural world; he will reveal himself with immense pain etched on his features, yet full of compassion and love.

[ 17 ] Wer glauben gelernt hat an die übersinnliche Welt, dessen Liebe wird als Kraft der geistigen Welt zuteilwerden, den Christus zu schauen, ätherisch als eine Liebe-Gestalt.

[ 17 ] Those who have learned to believe in the supersensible world will receive, as a power of the spiritual world, the ability to behold Christ in his ethereal form as a figure of love.

[ 18 ] Große Umgestaltungen werden in der Welt geschehen im zwanzigsten Jahrhundert. Christus wird das Karma der Menschen ausgleichen, der Menschheit, wie ihm das übergeben ist. Zuerst wird der Mensch auf der Erde davon erfahren müssen und die Vorbereitung dazu hier auf der Erde bekommen müssen, dass Christus der Herr des Karmas geworden ist. Wo [Christus] gebraucht werden wird, wird er gleichzeitig fast sein können - jetzt, ohne Trennung von Nation, von Rasse und Farbe, für alle Menschen, so wird jetzt bei der geistigen Wiederkunft der Christus da sein.

[ 18 ] Great upheavals will take place in the world during the twentieth century. Christ will balance the karma of human beings—of humanity—as it has been entrusted to him. First, people on Earth will have to learn of this and receive the necessary preparation here on Earth for the fact that Christ has become the Lord of Karma. Wherever [Christ] is needed, he will be able to be there at the same time—now, without distinction of nation, race, or color, for all people; this is how Christ will be present during his spiritual return.