Rudolf Steiner in the Waldorf School
GA 298
1 March 1923, Stuttgart
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Rudolf Steiner in der Waldorfschule
15. Ansprache bei der Monatsfeier nach dem Brande des Goetheanum
15. Ansprache bei der Monatsfeier nach dem Brande des Goetheanum
[ 1 ] Meine lieben Kinder, meine lieben Schüler und Schülerinnen der Waldorfschule! Als einige eurer Mitschüler am Anfang dieser schönen Schulfeier in einer so guten eurythmischen Weise das ergreifende Gedicht von der zum Himmel aufsteigenden Feuerflamme durch die Eurythmie vorführten, da konnte es euren lieben Lehrern und Lehrerinnen und mir zusammen recht traurig werden. Denn, seht ihr, wenn gerade Eurythmie so aus dem Herzen heraus etwas offenbart, dann empfindet man das, was so in dem Geoffenbarten darinnen liegt, noch viel mehr. Und jetzt muß uns so etwas immer erinnern an die Trauer, an den Schmerz und das Leid, das eure Lehrer mit mir zusammen erlebt haben durch die furchtbaren Feuerflammen, die uns das Goetheanum, das liebe Goetheanum, zerstört haben. Jenes Goetheanum, von dem euch eure Lehrer so oft gesprochen haben, von dem ihr gehört habt, welche tiefe Freude, welche Begeisterung, welche Erquickung für die Herzen eurer Lehrer eben jeder Besuch am Goetheanum war.
[ 1 ] Meine lieben Kinder, meine lieben Schüler und Schülerinnen der Waldorfschule! Als einige eurer Mitschüler am Anfang dieser schönen Schulfeier in einer so guten eurythmischen Weise das ergreifende Gedicht von der zum Himmel aufsteigenden Feuerflamme durch die Eurythmie vorführten, da konnte es euren lieben Lehrern und Lehrerinnen und mir zusammen recht traurig werden. Denn, seht ihr, wenn gerade Eurythmie so aus dem Herzen heraus etwas offenbart, dann empfindet man das, was so in dem Geoffenbarten darinnen liegt, noch viel mehr. Und jetzt muß uns so etwas immer erinnern an die Trauer, an den Schmerz und das Leid, das eure Lehrer mit mir zusammen erlebt haben durch die furchtbaren Feuerflammen, die uns das Goetheanum, das liebe Goetheanum, zerstört haben. Jenes Goetheanum, von dem euch eure Lehrer so oft gesprochen haben, von dem ihr gehört habt, welche tiefe Freude, welche Begeisterung, welche Erquickung für die Herzen eurer Lehrer eben jeder Besuch am Goetheanum war.
[ 2 ] Aber, meine lieben Kinder, meine lieben Schüler und Schülerinnen, da kommt dann noch, und das ist ein großer Trost, in die Herzen und Seelen eurer Lehrer das wiederum hinein, daß sie sich so recht aus den Tiefen des Gemütes heraus sagen, wenn so etwas Schönes sein kann, wie die heutige Feier hier in der Schule - ach, es gibt eben doch einen gewissen Trost für uns, das ist das, was wir hineinpflanzen können in die Herzen und Seelen unserer lieben Kinder, unserer Schüler und Schülerinnen.
[ 2 ] Aber, meine lieben Kinder, meine lieben Schüler und Schülerinnen, da kommt dann noch, und das ist ein großer Trost, in die Herzen und Seelen eurer Lehrer das wiederum hinein, daß sie sich so recht aus den Tiefen des Gemütes heraus sagen, wenn so etwas Schönes sein kann, wie die heutige Feier hier in der Schule - ach, es gibt eben doch einen gewissen Trost für uns, das ist das, was wir hineinpflanzen können in die Herzen und Seelen unserer lieben Kinder, unserer Schüler und Schülerinnen.
[ 3 ] Denn das ist ein Geistesgut, und wenn es auch ungeheure Opfer und Hingebung, Fleiß und Aufmerksamkeit von seiten der lieben Lehrer fordert, so ist es etwas, was bleibt. Es ist ein Geistesgut, mit dem man besiegen kann jede flammende Lohe, die sich zerstörend hineinerstreckt ins Menschenherz. Und nicht allein die Waldorfschule selbst, sondern auch das, was in euch, meine lieben Kinder, Schüler und Schülerinnen, lebt, das ist dasjenige, was gerade in den Arbeitsnächten und in schmerzlichen Augenblicken für die, die euch führen, der größte Trost ist. Und ihr könnt diesen Trost noch dadurch vergrößern, daß ihr selber das, was ihr zu tun habt, mit Fleiß und Aufmerksamkeit tut und mit Liebe zu euren Lehrern.
[ 3 ] Denn das ist ein Geistesgut, und wenn es auch ungeheure Opfer und Hingebung, Fleiß und Aufmerksamkeit von seiten der lieben Lehrer fordert, so ist es etwas, was bleibt. Es ist ein Geistesgut, mit dem man besiegen kann jede flammende Lohe, die sich zerstörend hineinerstreckt ins Menschenherz. Und nicht allein die Waldorfschule selbst, sondern auch das, was in euch, meine lieben Kinder, Schüler und Schülerinnen, lebt, das ist dasjenige, was gerade in den Arbeitsnächten und in schmerzlichen Augenblicken für die, die euch führen, der größte Trost ist. Und ihr könnt diesen Trost noch dadurch vergrößern, daß ihr selber das, was ihr zu tun habt, mit Fleiß und Aufmerksamkeit tut und mit Liebe zu euren Lehrern.
[ 4 ] Es waren einmal zwei Menschen, die machten an einem Sonntag einen weiten Spaziergang. Sie gingen durch die Felder, durch den herrlichen Sonnenschein, und kamen zuletzt in den Wald, ruhten sich im Schatten der Bäume an einem schönen Waldplatz aus, und da sprachen sie miteinander. Sie waren sehr müde und mußten lange ruhen. Und da sprachen sie miteinander. Und sie kamen so wie von selbst hinein - sie waren schon alte Leute -, sie kamen hinein, zu reden über die Freuden, über die Arbeiten, über Leid und Schmerz des Lebens.
[ 4 ] Es waren einmal zwei Menschen, die machten an einem Sonntag einen weiten Spaziergang. Sie gingen durch die Felder, durch den herrlichen Sonnenschein, und kamen zuletzt in den Wald, ruhten sich im Schatten der Bäume an einem schönen Waldplatz aus, und da sprachen sie miteinander. Sie waren sehr müde und mußten lange ruhen. Und da sprachen sie miteinander. Und sie kamen so wie von selbst hinein - sie waren schon alte Leute -, sie kamen hinein, zu reden über die Freuden, über die Arbeiten, über Leid und Schmerz des Lebens.
[ 5 ] Da kam es dazu, daß er eine sagte: Ach, das Leben hat doch auch seine Freuden. Das Leben gibt so viel Schönes. Da war ich zum Beispiel in einer Bildergalerie. Da habe ich die Bilder von vielen Malern gesehen. Da hat sich mein Herz gefreut. Da war so viel Schönes und Großes, da ging die Seele auf.
[ 5 ] Da kam es dazu, daß er eine sagte: Ach, das Leben hat doch auch seine Freuden. Das Leben gibt so viel Schönes. Da war ich zum Beispiel in einer Bildergalerie. Da habe ich die Bilder von vielen Malern gesehen. Da hat sich mein Herz gefreut. Da war so viel Schönes und Großes, da ging die Seele auf.
[ 6 ] Da sagte der andere: So etwas muß man bedenken. Aber denk einmal, mein lieber Freund, wie es gewesen wäre, wenn du nicht einmal in der Schule gelernt hättest, dich über die Bilder zu freuen. Du wärest da vorbeigegangen, ohne Verständnis für diese Bilder. Ach, lieber Freund, da muß man oft so zurückdenken, wie die Schule dasjenige gibt, was einem das Leben freudig, wertvoll macht.
[ 6 ] Da sagte der andere: So etwas muß man bedenken. Aber denk einmal, mein lieber Freund, wie es gewesen wäre, wenn du nicht einmal in der Schule gelernt hättest, dich über die Bilder zu freuen. Du wärest da vorbeigegangen, ohne Verständnis für diese Bilder. Ach, lieber Freund, da muß man oft so zurückdenken, wie die Schule dasjenige gibt, was einem das Leben freudig, wertvoll macht.
[ 7 ] Und der andere sagte: Ja, sieh nur, wir brauchen nicht so weit zurückzugehen. Auf dem schönen Spaziergang, den wir gemacht haben, wo wir die Vögel in den Lüften haben fliegen gesehen, da ging das Herz auf, und da mußten wir aus Freude Lieder singen. Hätten wir das gekonnt, wenn wir nicht in der Schule unsere Herzen hätten zum Singen bereiten können?
[ 7 ] Und der andere sagte: Ja, sieh nur, wir brauchen nicht so weit zurückzugehen. Auf dem schönen Spaziergang, den wir gemacht haben, wo wir die Vögel in den Lüften haben fliegen gesehen, da ging das Herz auf, und da mußten wir aus Freude Lieder singen. Hätten wir das gekonnt, wenn wir nicht in der Schule unsere Herzen hätten zum Singen bereiten können?
[ 8 ] Da kam dem anderen der Gedanke: Das hätten wir später lernen können. - Aber wenn man später noch etwas lernt, dann geht es nicht so frisch vom Herzen heraus.
[ 8 ] Da kam dem anderen der Gedanke: Das hätten wir später lernen können. - Aber wenn man später noch etwas lernt, dann geht es nicht so frisch vom Herzen heraus.
[ 9 ] Und da wurde, während sie so dalagen und ihre Ermüdung hinwegtrieben, da wurde der eine noch ganz innerlich erhoben und freudig und sagte: Ach, die Natur, die ist doch so schön; man kann so viel in der Natur finden. Aber sieh einmal, sagte er, wenn die Natur so schön ist, man kann die Natur immer besser und besser verstehen, wenn man gelernt hat, zum Beispiel durch die Rezitation die Natur nachzuahmen. - Und da wurde er lustig, und da sagte er dem anderen ein Gedicht vor, das schloß wie: Kikerikii! Und sie waren froh darüber, daß sie nicht nur den Hahn hören konnten, sondern daß sie lebensvoll das alles empfinden konnten, weil sie gelernt hatten nachzufühlen, was draußen in der Natur war.
[ 9 ] Und da wurde, während sie so dalagen und ihre Ermüdung hinwegtrieben, da wurde der eine noch ganz innerlich erhoben und freudig und sagte: Ach, die Natur, die ist doch so schön; man kann so viel in der Natur finden. Aber sieh einmal, sagte er, wenn die Natur so schön ist, man kann die Natur immer besser und besser verstehen, wenn man gelernt hat, zum Beispiel durch die Rezitation die Natur nachzuahmen. - Und da wurde er lustig, und da sagte er dem anderen ein Gedicht vor, das schloß wie: Kikerikii! Und sie waren froh darüber, daß sie nicht nur den Hahn hören konnten, sondern daß sie lebensvoll das alles empfinden konnten, weil sie gelernt hatten nachzufühlen, was draußen in der Natur war.
[ 10 ] Der eine sagte: Wir sind alte Leute, aber da war ich neulich hineingeraten in die Waldorfschule. Da lernen sie noch etwas anderes. Da lernen sie Eurythmie. Die haben wir nicht lernen können. Wenn wir freudig sind, müssen wir uns erinnern, daß wir die Freude haben können, weil wir etwas gelernt haben. Was wird die Schule für die bedeuten, die in der Waldorfschule waren, die jetzt noch jung sind, und die sich später im Leben an so etwas erinnern können, was nur aus der Waldorfschule gebracht werden kann!? Das Leben könnte gar nicht das Schöne bringen, wenn nicht in der Schule sich Herz und Sinn vorbereitet hätten, damit etwas Schönes auch empfunden werden kann.
[ 10 ] Der eine sagte: Wir sind alte Leute, aber da war ich neulich hineingeraten in die Waldorfschule. Da lernen sie noch etwas anderes. Da lernen sie Eurythmie. Die haben wir nicht lernen können. Wenn wir freudig sind, müssen wir uns erinnern, daß wir die Freude haben können, weil wir etwas gelernt haben. Was wird die Schule für die bedeuten, die in der Waldorfschule waren, die jetzt noch jung sind, und die sich später im Leben an so etwas erinnern können, was nur aus der Waldorfschule gebracht werden kann!? Das Leben könnte gar nicht das Schöne bringen, wenn nicht in der Schule sich Herz und Sinn vorbereitet hätten, damit etwas Schönes auch empfunden werden kann.
[ 11 ] Wenn man traurig ist, gibt es einen Trost, wenn man zurückdenkt an die Schulzeit. Ihr könnt nicht anders sagen: hier in der Waldorfschule bemühen sich eure Lehrer, das Leben so für euch zu gestalten, daß ihr einmal später in freudigen und traurigen Zeiten viel haben werdet von dem, wenn ihr euch so lebhaft zurückerinnert an die Waldorfschule. Und dann werdet ihr ernste Stunden haben. Ihr werdet sehen, wie ihr gar nicht leben könnt, wenn ihr nicht arbeiten könnt. Arbeiten könnten wir nicht, wenn wir nicht etwas Ordentliches gelernt hätten. Jetzt bedenkt, daß eure Lehrer, damit ihr in der rechten Weise später im Leben arbeiten und leben könnt, arbeiten; es denken für euer späteres Leben eure Lehrer und Lehrerinnen. Das sollt ihr euch tief ins Herz schreiben. Wenn man eine so schöne Feier wie die heutige gehabt hat, da muß man dann recht herzlich denken, ihr könnt lernen für das Leben. Wenn ihr in der Schule euch denkt: Nun, nicht nur dasjenige, was uns angenehm ist, wollen wir lernen, sondern auch das, was unangenehm ist - dann wird aber auch das angenehm und freudig werden. Und im späteren Leben kommt für das die Freude, für das man sich zuerst hat viele Mühe geben müssen.
[ 11 ] Wenn man traurig ist, gibt es einen Trost, wenn man zurückdenkt an die Schulzeit. Ihr könnt nicht anders sagen: hier in der Waldorfschule bemühen sich eure Lehrer, das Leben so für euch zu gestalten, daß ihr einmal später in freudigen und traurigen Zeiten viel haben werdet von dem, wenn ihr euch so lebhaft zurückerinnert an die Waldorfschule. Und dann werdet ihr ernste Stunden haben. Ihr werdet sehen, wie ihr gar nicht leben könnt, wenn ihr nicht arbeiten könnt. Arbeiten könnten wir nicht, wenn wir nicht etwas Ordentliches gelernt hätten. Jetzt bedenkt, daß eure Lehrer, damit ihr in der rechten Weise später im Leben arbeiten und leben könnt, arbeiten; es denken für euer späteres Leben eure Lehrer und Lehrerinnen. Das sollt ihr euch tief ins Herz schreiben. Wenn man eine so schöne Feier wie die heutige gehabt hat, da muß man dann recht herzlich denken, ihr könnt lernen für das Leben. Wenn ihr in der Schule euch denkt: Nun, nicht nur dasjenige, was uns angenehm ist, wollen wir lernen, sondern auch das, was unangenehm ist - dann wird aber auch das angenehm und freudig werden. Und im späteren Leben kommt für das die Freude, für das man sich zuerst hat viele Mühe geben müssen.
[ 12 ] Das alles sind Dinge, die immer bedacht werden: Hier soll ein richtiges späteres Leben für unsere Schüler vorbereitet werden.
[ 12 ] Das alles sind Dinge, die immer bedacht werden: Hier soll ein richtiges späteres Leben für unsere Schüler vorbereitet werden.
[ 13 ] Das haben die gefühlt, die unsere Ältesten sind. Und es war eine schöne Empfindung, meine lieben Schüler der obersten Klasse, als ihr zum Ausdruck brachtet, daß ihr euch so darin fühlt in dieser Waldorfschule, daß ihr eigentlich noch so lange dableiben wollt, als ihr überhaupt irgendwie etwas lernen sollt. Bis zu dem Zeitpunkt, wo ihr hinaustretet ins Leben, möchtet ihr in derselben Weise unterrichtet werden, wie ihr es gefunden habt bis jetzt in der Waldorfschule.
[ 13 ] Das haben die gefühlt, die unsere Ältesten sind. Und es war eine schöne Empfindung, meine lieben Schüler der obersten Klasse, als ihr zum Ausdruck brachtet, daß ihr euch so darin fühlt in dieser Waldorfschule, daß ihr eigentlich noch so lange dableiben wollt, als ihr überhaupt irgendwie etwas lernen sollt. Bis zu dem Zeitpunkt, wo ihr hinaustretet ins Leben, möchtet ihr in derselben Weise unterrichtet werden, wie ihr es gefunden habt bis jetzt in der Waldorfschule.
[ 14 ] Das ist so, daß es große Schwierigkeiten macht. Da sind viele Hindernisse zu überwinden. Wir werden fühlen müssen, was für riesige Hindernisse zu überwinden sind. Wir werden versuchen, mancherlei Hindernisse zu überwinden für die Erreichung dessen, was auch erreicht werden soll. Es mag schon Herzen begeistert haben, die euch zuschlagen für eure Ideale. Vorangegangen ist auch das, daß diese Schule gegründet hat Emil Molt.
[ 14 ] Das ist so, daß es große Schwierigkeiten macht. Da sind viele Hindernisse zu überwinden. Wir werden fühlen müssen, was für riesige Hindernisse zu überwinden sind. Wir werden versuchen, mancherlei Hindernisse zu überwinden für die Erreichung dessen, was auch erreicht werden soll. Es mag schon Herzen begeistert haben, die euch zuschlagen für eure Ideale. Vorangegangen ist auch das, daß diese Schule gegründet hat Emil Molt.
[ 15 ] Nun, meine lieben Kinder, meine lieben Schüler und Schülerinnen, das ist das, was ich immer zu euch allen gesagt habe: Wenn ihr eure Lehrer lieb habt, dann wird die Liebe für eure Lehrer und Lehrerinnen die haben für euch die rechte Liebe! - die Liebe wird die Kraft sein, auf der die besten Anleitungen eurer Lehrer und Lehrerinnen in eure Herzen und Seelen kommen. Deshalb möchte ich das, was ich zu sagen habe, nicht beschließen, sondern ich möchte sagen: möget ihr es beschließen. Ich möchte euch ans Herz legen: Werdet euch klar darüber, ob ihr für eure Lebensideale, für das, was ihr wollt, ob ihr hier Fleiß und Aufmerksamkeit verwenden wollt. Wenn ihr diese Dinge aufwenden wollt, aber aus dem Herzen heraus, dann beschließt die Worte, die ich zu euren Herzen gesprochen habe, sagt mir... [Die Kinder rufen Dr. Steiner zu, daß sie es tun wollen.]
[ 15 ] Nun, meine lieben Kinder, meine lieben Schüler und Schülerinnen, das ist das, was ich immer zu euch allen gesagt habe: Wenn ihr eure Lehrer lieb habt, dann wird die Liebe für eure Lehrer und Lehrerinnen die haben für euch die rechte Liebe! - die Liebe wird die Kraft sein, auf der die besten Anleitungen eurer Lehrer und Lehrerinnen in eure Herzen und Seelen kommen. Deshalb möchte ich das, was ich zu sagen habe, nicht beschließen, sondern ich möchte sagen: möget ihr es beschließen. Ich möchte euch ans Herz legen: Werdet euch klar darüber, ob ihr für eure Lebensideale, für das, was ihr wollt, ob ihr hier Fleiß und Aufmerksamkeit verwenden wollt. Wenn ihr diese Dinge aufwenden wollt, aber aus dem Herzen heraus, dann beschließt die Worte, die ich zu euren Herzen gesprochen habe, sagt mir... [Die Kinder rufen Dr. Steiner zu, daß sie es tun wollen.]
