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Rudolf Steiner in the Waldorf School
GA 298

20 June 1922, Stuttgart

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14. Ansprache an der zweiten ordentlichen Mitgliederversammlung des Vereins «Freie Waldorfschule»

14. Ansprache an der zweiten ordentlichen Mitgliederversammlung des Vereins «Freie Waldorfschule»

[ 1 ] Nach den geschäftlichen Verhandlungen ergreift Rudolf Steiner das Wort:

[ 1 ] Nach den geschäftlichen Verhandlungen ergreift Rudolf Steiner das Wort:

[ 2 ] Im ganzen darf ausgesprochen werden, daß manches, was aus unseren Zielen hervorgegangen ist, doch eigentlich eine Einzelerscheinung ist innerhalb eines großen Tatsachenkomplexes. Da gestatten Sie mir, daß ich selbst einiges bemerke und namentlich über das, was als Erfahrung vorliegt seit der Zeit, seit wir die Waldorfschule begründet haben.

[ 2 ] Im ganzen darf ausgesprochen werden, daß manches, was aus unseren Zielen hervorgegangen ist, doch eigentlich eine Einzelerscheinung ist innerhalb eines großen Tatsachenkomplexes. Da gestatten Sie mir, daß ich selbst einiges bemerke und namentlich über das, was als Erfahrung vorliegt seit der Zeit, seit wir die Waldorfschule begründet haben.

[ 3 ] Wir haben ja die Waldorfschule begründet als einen Teil der Auswirkung, welche hervorgehen sollte aus der Geistesbewegung, die mehr als zwei Jahrzehnte alt ist. Ohne diese Geistesbewegung ist auch die Waldorfschule nicht zu denken. Im besonderen ging der Plan zur Begründung der Waldorfschule von unserem lieben Freunde Emil Molt aus in der Zeit, in der für die großen Menschheitsfragen aus der Not der Zeit heraus ein gewisses Interesse vorhanden war. Man darf sagen, als wir, rechnend auf dieses Interesse, im Jahr 1919 damit begonnen haben, in den verschiedensten Richtungen in die Gebiete des öffentlichen Lebens von anthroposphischen Gesichtspunkten aus wirken zu wollen, wir dürfen sagen, daß seit jener Zeit wirklich recht reichliche Erfahrungen gemacht werden konnten nach einer bestimmten Richtung hin.

[ 3 ] Wir haben ja die Waldorfschule begründet als einen Teil der Auswirkung, welche hervorgehen sollte aus der Geistesbewegung, die mehr als zwei Jahrzehnte alt ist. Ohne diese Geistesbewegung ist auch die Waldorfschule nicht zu denken. Im besonderen ging der Plan zur Begründung der Waldorfschule von unserem lieben Freunde Emil Molt aus in der Zeit, in der für die großen Menschheitsfragen aus der Not der Zeit heraus ein gewisses Interesse vorhanden war. Man darf sagen, als wir, rechnend auf dieses Interesse, im Jahr 1919 damit begonnen haben, in den verschiedensten Richtungen in die Gebiete des öffentlichen Lebens von anthroposphischen Gesichtspunkten aus wirken zu wollen, wir dürfen sagen, daß seit jener Zeit wirklich recht reichliche Erfahrungen gemacht werden konnten nach einer bestimmten Richtung hin.

[ 4 ] Zunächst traf man auf ein bestimmtes Interesse, das versprach, weitere Kreise zu umfassen. Es war ein großes Interesse unter der Menschheit 1919, nach dieser oder jener Richtung so zu wirken, daß an die Stelle der Niedergangskräfte Aufgangskräfte treten könnten. Man sieht auch heute noch, daß nicht bloß in Mitteleuropa, sondern in der ganzen Welt für die Erziehungsfragen das allgemeinste Interesse vorhanden ist. Es ist doch eine auffällige Tatsache, daß in diesem Jahr das Shakespeare-Geburtstagsfest in Stratford eigentlich im Zeichen von Erziehungsfragen abgehalten worden ist. Sie wissen, ich habe damals bei diesem Fest selbst Vorträge zu halten gehabt, und die Veranstaltung stand durchaus im Zeichen der Erziehungsfragen; es war ja auch ein Komitee für die neuen Erziehungsideale, welches diese Veranstaltung besorgte. Im Sommer werden wir wieder Gelegenheit haben, in Oxford eine Veranstaltung zu haben, und von zwölf Vorträgen werden neun im engeren Sinne die Erziehungsfragen behandeln. Das zeigt, daß immerhin für die Erziehungsfragen heute ein Interesse vorhanden ist.

[ 4 ] Zunächst traf man auf ein bestimmtes Interesse, das versprach, weitere Kreise zu umfassen. Es war ein großes Interesse unter der Menschheit 1919, nach dieser oder jener Richtung so zu wirken, daß an die Stelle der Niedergangskräfte Aufgangskräfte treten könnten. Man sieht auch heute noch, daß nicht bloß in Mitteleuropa, sondern in der ganzen Welt für die Erziehungsfragen das allgemeinste Interesse vorhanden ist. Es ist doch eine auffällige Tatsache, daß in diesem Jahr das Shakespeare-Geburtstagsfest in Stratford eigentlich im Zeichen von Erziehungsfragen abgehalten worden ist. Sie wissen, ich habe damals bei diesem Fest selbst Vorträge zu halten gehabt, und die Veranstaltung stand durchaus im Zeichen der Erziehungsfragen; es war ja auch ein Komitee für die neuen Erziehungsideale, welches diese Veranstaltung besorgte. Im Sommer werden wir wieder Gelegenheit haben, in Oxford eine Veranstaltung zu haben, und von zwölf Vorträgen werden neun im engeren Sinne die Erziehungsfragen behandeln. Das zeigt, daß immerhin für die Erziehungsfragen heute ein Interesse vorhanden ist.

[ 5 ] Dieses Interesse findet man auch sonst überall. Man findet heute schon durchaus, daß im weitesten Kreise die Erziehungsfragen für die allerwichtigsten Fragen gehalten werden. Man findet zahlreiche Menschen, welche den richtigen Glauben haben, daß alles Reden über soziale Fragen doch keinen rechten Boden hat, wenn nicht von Erziehungsfragen ausgegangen wird. Man ist sich klar geworden, daß das Chaos, in welches die Menschheit hineingeraten ist und immer weiter hineingeraten wird, daß dieses Chaos im wesentlichen herbeigeführt worden ist dadurch, daß man auch auf die geistigen Fragen der Menschheitsentwikkelung nicht den rechten Wert gelegt hat.

[ 5 ] Dieses Interesse findet man auch sonst überall. Man findet heute schon durchaus, daß im weitesten Kreise die Erziehungsfragen für die allerwichtigsten Fragen gehalten werden. Man findet zahlreiche Menschen, welche den richtigen Glauben haben, daß alles Reden über soziale Fragen doch keinen rechten Boden hat, wenn nicht von Erziehungsfragen ausgegangen wird. Man ist sich klar geworden, daß das Chaos, in welches die Menschheit hineingeraten ist und immer weiter hineingeraten wird, daß dieses Chaos im wesentlichen herbeigeführt worden ist dadurch, daß man auch auf die geistigen Fragen der Menschheitsentwikkelung nicht den rechten Wert gelegt hat.

[ 6 ] Das Interesse ist aber, wenn ich es so ausdrücken möchte, ein Gedankeninteresse. Die Art und Weise, wie dieses Interesse sich darlebt, zeigt so recht, daß es sich um eine Art Gedankeninteresse handelt. Man veranstaltet - wie man auch sonst heute Kongresse veranstaltet -, man veranstaltet auch Erziehungskongresse. Man kommt zusammen und redet über Erziehungsfragen, und es ist nicht zu leugnen, daß bei solchen Versammlungen außerordentlich gescheite Dinge geredet werden. Es wird heute mit außerordentlicher Gescheitheit geredet. Gescheit ist ein großer Teil der Menschheit, und dann liegt auch das vor, daß unter den ganz gescheiten Menschen der größte Teil sich heute selbst gerne reden hört. Dadurch sind die denkbar besten Vorbedingungen geschaffen, um Kongresse abzuhalten, um da zu beraten, wie man die Wege finden kann aus den chaotischen Zuständen.

[ 6 ] Das Interesse ist aber, wenn ich es so ausdrücken möchte, ein Gedankeninteresse. Die Art und Weise, wie dieses Interesse sich darlebt, zeigt so recht, daß es sich um eine Art Gedankeninteresse handelt. Man veranstaltet - wie man auch sonst heute Kongresse veranstaltet -, man veranstaltet auch Erziehungskongresse. Man kommt zusammen und redet über Erziehungsfragen, und es ist nicht zu leugnen, daß bei solchen Versammlungen außerordentlich gescheite Dinge geredet werden. Es wird heute mit außerordentlicher Gescheitheit geredet. Gescheit ist ein großer Teil der Menschheit, und dann liegt auch das vor, daß unter den ganz gescheiten Menschen der größte Teil sich heute selbst gerne reden hört. Dadurch sind die denkbar besten Vorbedingungen geschaffen, um Kongresse abzuhalten, um da zu beraten, wie man die Wege finden kann aus den chaotischen Zuständen.

[ 7 ] Wenn es von solchen Kongressen abhängen würde, würden wir auf dem besten Wege sein. Das, meine verehrten Anwesenden, sollten wir doch sehr in acht nehmen. Ich habe es öfter ausgesprochen, ich bin überzeugt davon, wenn heute sich zwölf oder eine andere Zahl von Menschen zusammenfindet, die ein Programm aufzustellen sich vornimmt, wie man in der besten Weise Kinder erziehen soll, so wird das Allergescheiteste zustande kommen. Ich meine es im vollen Ernst. Programmpunkte, die in der schönsten Weise dasjenige aufstellen, was die besten pädagogischen Grundsätze sind für die Behandlung des Kindes und so weiter, in dieser Richtung gibt es heute eine ausgezeichnete Literatur. Literatur reden die Leute auf den Kongressen. Es kommt darauf an, daß die Arbeit, die zu leisten ist, aus dem vollen Leben geleistet wird. Man hat es niemals mit dem wirklichen Leben zu tun, wenn man Programme aufstellt. Man hat es im wirklichen Leben mit einer Anzahl von Schülern zu tun und mit einer Anzahl von Lehrern. Mit Menschen hat man es zu tun. Diese Menschen werden das leisten, was zu leisten ist, was sie leisten können.

[ 7 ] Wenn es von solchen Kongressen abhängen würde, würden wir auf dem besten Wege sein. Das, meine verehrten Anwesenden, sollten wir doch sehr in acht nehmen. Ich habe es öfter ausgesprochen, ich bin überzeugt davon, wenn heute sich zwölf oder eine andere Zahl von Menschen zusammenfindet, die ein Programm aufzustellen sich vornimmt, wie man in der besten Weise Kinder erziehen soll, so wird das Allergescheiteste zustande kommen. Ich meine es im vollen Ernst. Programmpunkte, die in der schönsten Weise dasjenige aufstellen, was die besten pädagogischen Grundsätze sind für die Behandlung des Kindes und so weiter, in dieser Richtung gibt es heute eine ausgezeichnete Literatur. Literatur reden die Leute auf den Kongressen. Es kommt darauf an, daß die Arbeit, die zu leisten ist, aus dem vollen Leben geleistet wird. Man hat es niemals mit dem wirklichen Leben zu tun, wenn man Programme aufstellt. Man hat es im wirklichen Leben mit einer Anzahl von Schülern zu tun und mit einer Anzahl von Lehrern. Mit Menschen hat man es zu tun. Diese Menschen werden das leisten, was zu leisten ist, was sie leisten können.

[ 8 ] Dazu aber, daß dies, was geleistet werden kann, geleistet wird, dazu kommt es darauf an, daß man die Hände frei hat, um aus dem Menschlichen heraus zu wirken. Da kommen wir dazu, daß es wirklich heute viel weniger darauf ankommt, daß Gedankeninteresse vorhanden ist für die großen Fragen des Daseins, sondern daß der Wille dazu vorhanden sei, wirklich die Bedingungen herbeizuführen, unter denen ein solches Erziehungswesen möglich ist. Da liegt das Merkwürdige vor, währenddem wirklich das weitgehendste Interesse vorhanden ist im Gedanken, in der Empfindung, daß das oder jenes sein müßte -, es liegt das Merkwürdige vor, daß zu diesem Gedankeninteresse kein wirkliches Willensinteresse dazukommt. Sehen Sie, daß dieses Willensinteresse nicht dazukommt, das ist der Grund, warum ich sagte, dasjenige, was auf unseren Kongressen verhandelt wird, ist eigentlich Literatur, ist nicht dasjenige, was sich in die Tat umsetzt.

[ 8 ] Dazu aber, daß dies, was geleistet werden kann, geleistet wird, dazu kommt es darauf an, daß man die Hände frei hat, um aus dem Menschlichen heraus zu wirken. Da kommen wir dazu, daß es wirklich heute viel weniger darauf ankommt, daß Gedankeninteresse vorhanden ist für die großen Fragen des Daseins, sondern daß der Wille dazu vorhanden sei, wirklich die Bedingungen herbeizuführen, unter denen ein solches Erziehungswesen möglich ist. Da liegt das Merkwürdige vor, währenddem wirklich das weitgehendste Interesse vorhanden ist im Gedanken, in der Empfindung, daß das oder jenes sein müßte -, es liegt das Merkwürdige vor, daß zu diesem Gedankeninteresse kein wirkliches Willensinteresse dazukommt. Sehen Sie, daß dieses Willensinteresse nicht dazukommt, das ist der Grund, warum ich sagte, dasjenige, was auf unseren Kongressen verhandelt wird, ist eigentlich Literatur, ist nicht dasjenige, was sich in die Tat umsetzt.

[ 9 ] Eine der wichtigsten Tatsachen in bezug auf dasjenige, wovon auch diese Waldorfschule ausgegangen ist, ist die, daß wir in der Lage waren, die anthroposophische Bewegung zu einer verhältnismäßig sehr großen zu machen. Die anthroposophische Bewegung ist eine große geworden. Das zeigt sich darinnen, daß schwer geschriebene Bücher höchste Auflagenzahlen sich erringen. Überall springt das Interesse hervor, das das Gedankeninteresse ist, das sogar insoweit über das Gedankeninteresse hinausgeht, daß sich diejenigen Menschen finden in der anthroposophischen Bewegung, die auch ein Empfindungs- und Herzensinteresse haben. In all unseren gegenwärtigen Bewegungen finden sich Menschen zusammen, die unter Umständen ein bloßes Gedankeninteresse haben, das bei denjenigen, die etwas rührig sind, in ein Redeinteresse übergeht. In der anthroposophischen Bewegung sind diejenigen Menschen versammelt, welche intensives menschliches Bedürfnis haben, die für ihre Seele etwas notwendig haben, die weiterkommen möchten in bezug auf den Gehalt der menschlichen Wesenheit. So ist es, wenn man das mehr theoretische, das Erkenntnisinteresse, Empfindungsinteresse, wenn man das mehr theoretisch betrachtet. Es gibt heute sehr viele Menschen, die sagen sich: Da gibt es etwas, wo man sich seine geistigen Interessen befriedigen kann. - So ist es heute. Ich hoffe, es hat alle Garantien des Wachstums in sich, trotz der skandalösen Gegnerschaft.

[ 9 ] Eine der wichtigsten Tatsachen in bezug auf dasjenige, wovon auch diese Waldorfschule ausgegangen ist, ist die, daß wir in der Lage waren, die anthroposophische Bewegung zu einer verhältnismäßig sehr großen zu machen. Die anthroposophische Bewegung ist eine große geworden. Das zeigt sich darinnen, daß schwer geschriebene Bücher höchste Auflagenzahlen sich erringen. Überall springt das Interesse hervor, das das Gedankeninteresse ist, das sogar insoweit über das Gedankeninteresse hinausgeht, daß sich diejenigen Menschen finden in der anthroposophischen Bewegung, die auch ein Empfindungs- und Herzensinteresse haben. In all unseren gegenwärtigen Bewegungen finden sich Menschen zusammen, die unter Umständen ein bloßes Gedankeninteresse haben, das bei denjenigen, die etwas rührig sind, in ein Redeinteresse übergeht. In der anthroposophischen Bewegung sind diejenigen Menschen versammelt, welche intensives menschliches Bedürfnis haben, die für ihre Seele etwas notwendig haben, die weiterkommen möchten in bezug auf den Gehalt der menschlichen Wesenheit. So ist es, wenn man das mehr theoretische, das Erkenntnisinteresse, Empfindungsinteresse, wenn man das mehr theoretisch betrachtet. Es gibt heute sehr viele Menschen, die sagen sich: Da gibt es etwas, wo man sich seine geistigen Interessen befriedigen kann. - So ist es heute. Ich hoffe, es hat alle Garantien des Wachstums in sich, trotz der skandalösen Gegnerschaft.

[ 10 ] Dasjenige, was uns fehlt, das sind Menschen, die nicht bloß Interesse haben, daß die anthroposophische Bewegung so groß als möglich sei, daß sie so viel als möglich geistigen Inhalt hervorbringt, sondern Menschen, die ein Interesse daran haben, daß diese anthroposophische Bewegung auch gemacht wird, die Mitarbeiter sind am Zustandekommen der anthroposophischen Bewegung. Die sind außerordentlich wenig. Wir haben sehr viel hörende Menschen, Menschen, welche für sich etwas haben wollen, aber wir haben außerordentlich wenig Menschen, die im vollen Sinne des Wortes Mitarbeiter sind.

[ 10 ] Dasjenige, was uns fehlt, das sind Menschen, die nicht bloß Interesse haben, daß die anthroposophische Bewegung so groß als möglich sei, daß sie so viel als möglich geistigen Inhalt hervorbringt, sondern Menschen, die ein Interesse daran haben, daß diese anthroposophische Bewegung auch gemacht wird, die Mitarbeiter sind am Zustandekommen der anthroposophischen Bewegung. Die sind außerordentlich wenig. Wir haben sehr viel hörende Menschen, Menschen, welche für sich etwas haben wollen, aber wir haben außerordentlich wenig Menschen, die im vollen Sinne des Wortes Mitarbeiter sind.

[ 11 ] Sehen Sie, als unser Wiener Kongreß veranstaltet worden ist, der ja nicht in einem solchen Sinne ein Kongreßß war wie andere Kongresse unsere Kongresse gehen davon aus, daß sich Menschen versammeln, die etwas entgegenehmen können, was sie nach Hause tragen sollen, während die anderen solche sind, daß ein jeder, was er zuhause hat, abladen will -, als dieser Kongreß veranstaltet worden ist, da handelte es sich darum, daß Arbeiter da sein mußten, die ihn vorbereiteten und ihn zustande brachten, daß Redner da sein mußten. Da ist es immer wieder eine kleine Anzahl von Freunden, die sich tatächlich ihre Beine fast auslaufen müssen, die sich ihre Finger wund schreiben müssen, die ihr Portemonnaie ausleeren müssen. Dann ist es eine kleine Anzahl von Freunden, es sind die Waldorflehrer und eine andere kleine Anzahl, die unter diesen Mitwirkungen sich fast alle Monate einmal gründlich überarbeiten, die eigentlich immer furchtbar überarbeitet sind.

[ 11 ] Sehen Sie, als unser Wiener Kongreß veranstaltet worden ist, der ja nicht in einem solchen Sinne ein Kongreßß war wie andere Kongresse unsere Kongresse gehen davon aus, daß sich Menschen versammeln, die etwas entgegenehmen können, was sie nach Hause tragen sollen, während die anderen solche sind, daß ein jeder, was er zuhause hat, abladen will -, als dieser Kongreß veranstaltet worden ist, da handelte es sich darum, daß Arbeiter da sein mußten, die ihn vorbereiteten und ihn zustande brachten, daß Redner da sein mußten. Da ist es immer wieder eine kleine Anzahl von Freunden, die sich tatächlich ihre Beine fast auslaufen müssen, die sich ihre Finger wund schreiben müssen, die ihr Portemonnaie ausleeren müssen. Dann ist es eine kleine Anzahl von Freunden, es sind die Waldorflehrer und eine andere kleine Anzahl, die unter diesen Mitwirkungen sich fast alle Monate einmal gründlich überarbeiten, die eigentlich immer furchtbar überarbeitet sind.

[ 12 ] Aber wenn dann ein solcher Kongreß zu Ende gegangen ist, dann ist wiederum ein Stück Erfahrung nach der Richtung gemacht - auch wenn die Sache so erfolgreich war, wie es der Kongreß in Wien ist -, dann tritt doch das ein, daß man sagen muß: Ja, alle Bedingungen sind geschaffen, um so etwas, wie etwa auch unser Waldorfschulwesen weiter auszubreiten. Aber die Bedingungen sind so geschaffen, daß für die geringe Anzahl der mitarbeitenden Persönlichkeiten die Sache über den Kopf wächst. Immer wieder muß Ausschau gehalten werden, wo man neue Mitarbeiter finden kann. Ich möchte da - vielleicht werden nicht alle übereinstimmen -, ich möchte da meine Erfahrung ganz offen aussprechen. Es ist heute so, daß ich glauben muß, daß die Möglichkeit bestünde, immer mehr Mitglieder in reichlicher Zahl zu gewinnen. Ich habe in Wien den Eindruck bekommen, Menschen sind genug da, welche heranzuziehen wären, Mitarbeiter im besten Sinne des Wortes zu werden.

[ 12 ] Aber wenn dann ein solcher Kongreß zu Ende gegangen ist, dann ist wiederum ein Stück Erfahrung nach der Richtung gemacht - auch wenn die Sache so erfolgreich war, wie es der Kongreß in Wien ist -, dann tritt doch das ein, daß man sagen muß: Ja, alle Bedingungen sind geschaffen, um so etwas, wie etwa auch unser Waldorfschulwesen weiter auszubreiten. Aber die Bedingungen sind so geschaffen, daß für die geringe Anzahl der mitarbeitenden Persönlichkeiten die Sache über den Kopf wächst. Immer wieder muß Ausschau gehalten werden, wo man neue Mitarbeiter finden kann. Ich möchte da - vielleicht werden nicht alle übereinstimmen -, ich möchte da meine Erfahrung ganz offen aussprechen. Es ist heute so, daß ich glauben muß, daß die Möglichkeit bestünde, immer mehr Mitglieder in reichlicher Zahl zu gewinnen. Ich habe in Wien den Eindruck bekommen, Menschen sind genug da, welche heranzuziehen wären, Mitarbeiter im besten Sinne des Wortes zu werden.

[ 13 ] Aber - und da schließt sich dasjenige, was unsere allgemeine Sorge ist, mit der Sorge für die Waldorfschule zusammen - da tritt das entgegen, daß es nicht möglich ist, irgendwie den Kreis der Mitarbeiter zu vergrößern, aus dem Grunde, weil wir kein Geld haben. Überall haben die Leute die Möglichkeit, ihre Mitarbeiter zu halten. Wir haben diese Möglichkeit in einer sehr mangelhaften Weise. Die Hauptfrage ist immer diese: Wie bieten wir den Leuten eine Existenzmöglichkeit, wenn sie sich aus ihren bisherigen Existenzmöglichkeiten herausreißen. — Das ist der Fall. Wir brauchen heute, wenn wir weiterkommen wollen, eine große Anzahl von Mitarbeitern. Es reicht unsere Mitarbeiterschaft dafür nicht aus. So kann einfach dasjenige, was besorgt wird, nur mit Aufreibung der einzelnen Kräfte besorgt werden, und das, was mit einer großen Aufreibung der Kräfte besorgt wird, das ist höchstens ein Zehntel von dem, was heute schon nach den Bedingungen, die vorhanden sind, geleistet werden könnte; was geleistet werden könnte, wenn wir in entsprechender Weise mit einer vollen Mitarbeiterschaft rechnen könnten. Insbesondere nach dem Wiener Kongreß, wo man sehen konnte, daß das als Erfahrung hervorquillt, was ich ausgesprochen habe.

[ 13 ] Aber - und da schließt sich dasjenige, was unsere allgemeine Sorge ist, mit der Sorge für die Waldorfschule zusammen - da tritt das entgegen, daß es nicht möglich ist, irgendwie den Kreis der Mitarbeiter zu vergrößern, aus dem Grunde, weil wir kein Geld haben. Überall haben die Leute die Möglichkeit, ihre Mitarbeiter zu halten. Wir haben diese Möglichkeit in einer sehr mangelhaften Weise. Die Hauptfrage ist immer diese: Wie bieten wir den Leuten eine Existenzmöglichkeit, wenn sie sich aus ihren bisherigen Existenzmöglichkeiten herausreißen. — Das ist der Fall. Wir brauchen heute, wenn wir weiterkommen wollen, eine große Anzahl von Mitarbeitern. Es reicht unsere Mitarbeiterschaft dafür nicht aus. So kann einfach dasjenige, was besorgt wird, nur mit Aufreibung der einzelnen Kräfte besorgt werden, und das, was mit einer großen Aufreibung der Kräfte besorgt wird, das ist höchstens ein Zehntel von dem, was heute schon nach den Bedingungen, die vorhanden sind, geleistet werden könnte; was geleistet werden könnte, wenn wir in entsprechender Weise mit einer vollen Mitarbeiterschaft rechnen könnten. Insbesondere nach dem Wiener Kongreß, wo man sehen konnte, daß das als Erfahrung hervorquillt, was ich ausgesprochen habe.

[ 14 ] Natürlich handelt es sich nicht darum, daß man einen gewöhnlichen Appell richtet an die Börsen derer, welche schon Mitglieder sind. Darum handelt es sich nicht, sondern nur darum, um es einmal ganz stark auszusprechen, daß eben immer dann, wenn gerade in der letzten Zeit ein Appell gerichtet worden ist an den Willen, die Sache versagte.

[ 14 ] Natürlich handelt es sich nicht darum, daß man einen gewöhnlichen Appell richtet an die Börsen derer, welche schon Mitglieder sind. Darum handelt es sich nicht, sondern nur darum, um es einmal ganz stark auszusprechen, daß eben immer dann, wenn gerade in der letzten Zeit ein Appell gerichtet worden ist an den Willen, die Sache versagte.

[ 15 ] Schließlich hängt die Waldorfschul-Bewegung mit der Dreigliederungsbewegung zusammen. Die Waldorfschul-Bewegung ist nur denkbar in einem freien Geistesleben. Dasjenige, was wir zuerst gefunden haben an einem Gedankeninteresse, ist nicht übergegangen in ein Willensinteresse. Als dann versucht worden ist das einzige Mittel, über Mitteleuropa hinauszugehen, die Begründung des Weltschulvereins in die Tat umzusetzen, da scheiterte die Begründung des Weltschulvereins, der die ganze zivilisierte Welt umfassen sollte. Der Versuch, dasjenige, was unter den Leuten ist an Glauben, daß das Erziehungswesen ein anderes sein müßte, aufzurütteln, dasjenige, was da angestrebt worden ist als Weltschulverein, hat kläglich Fiasko gemacht. Man fühlt sich so entsetzlich zurückgestoßen, wenn man an den Willen appelliert. Ich sage nicht, ich appelliere ans Geld in diesem Falle jetzt. An Geld fehlt es uns, aber viel mehr fehlt es uns an dem Willen. Es ist das Interesse kein gründlich tiefgehendes, sonst würde sich das Interesse auf die richtigen Gebiete erstrecken.

[ 15 ] Schließlich hängt die Waldorfschul-Bewegung mit der Dreigliederungsbewegung zusammen. Die Waldorfschul-Bewegung ist nur denkbar in einem freien Geistesleben. Dasjenige, was wir zuerst gefunden haben an einem Gedankeninteresse, ist nicht übergegangen in ein Willensinteresse. Als dann versucht worden ist das einzige Mittel, über Mitteleuropa hinauszugehen, die Begründung des Weltschulvereins in die Tat umzusetzen, da scheiterte die Begründung des Weltschulvereins, der die ganze zivilisierte Welt umfassen sollte. Der Versuch, dasjenige, was unter den Leuten ist an Glauben, daß das Erziehungswesen ein anderes sein müßte, aufzurütteln, dasjenige, was da angestrebt worden ist als Weltschulverein, hat kläglich Fiasko gemacht. Man fühlt sich so entsetzlich zurückgestoßen, wenn man an den Willen appelliert. Ich sage nicht, ich appelliere ans Geld in diesem Falle jetzt. An Geld fehlt es uns, aber viel mehr fehlt es uns an dem Willen. Es ist das Interesse kein gründlich tiefgehendes, sonst würde sich das Interesse auf die richtigen Gebiete erstrecken.

[ 16 ] Wir konnten die Waldorfschule begründen. Herr Stockmeyer hat den Erlaß vorgelesen, der doch darauf hinausläuft, daß wir an Ostern 1925 die erste Klasse und so nach und nach die vier unteren Klassen verlieren. Woanders hätten wir sie kaum errichten können. Mit der Begründung der Waldorfschule ist der richtige Zeitpunkt erfaßt worden, in dem es möglich war, so etwas zu tun. — Immer tritt uns das entgegen, daß man auf so etwas hinweisen kann als auf stark wirkende Niedergangskräfte, wenn das Unterrichtswesen einem allgemeinen Schematismus ausgeliiefert wird. Immer wieder kann man darauf hinweisen, wie da, wo das auf der letzten Phase angekommen ist, was da in der Verfassung der Grundschule gegeben ist, man kann darauf hinweisen: im Lunatscharskyschen Schulsystem in Sowjetrußland, da ist es durchgeführt! Da denken die Leute so, wie sie bei uns denken werden, wenn man das bis zu seinen vollen Konsequenzen durchführt. Das Elend im Osten von Europa ist dasjenige, was herauskommt, wenn eine solche Denkweise von unfreien Schulen die Wege in die Praxis findet.

[ 16 ] Wir konnten die Waldorfschule begründen. Herr Stockmeyer hat den Erlaß vorgelesen, der doch darauf hinausläuft, daß wir an Ostern 1925 die erste Klasse und so nach und nach die vier unteren Klassen verlieren. Woanders hätten wir sie kaum errichten können. Mit der Begründung der Waldorfschule ist der richtige Zeitpunkt erfaßt worden, in dem es möglich war, so etwas zu tun. — Immer tritt uns das entgegen, daß man auf so etwas hinweisen kann als auf stark wirkende Niedergangskräfte, wenn das Unterrichtswesen einem allgemeinen Schematismus ausgeliiefert wird. Immer wieder kann man darauf hinweisen, wie da, wo das auf der letzten Phase angekommen ist, was da in der Verfassung der Grundschule gegeben ist, man kann darauf hinweisen: im Lunatscharskyschen Schulsystem in Sowjetrußland, da ist es durchgeführt! Da denken die Leute so, wie sie bei uns denken werden, wenn man das bis zu seinen vollen Konsequenzen durchführt. Das Elend im Osten von Europa ist dasjenige, was herauskommt, wenn eine solche Denkweise von unfreien Schulen die Wege in die Praxis findet.

[ 17 ] Mit solchen Reden heute Begeisterung zu erwecken, daß die Leute in ihren Seelen das geistige Blut rieseln fühlen, und fühlen: da muß eine große Anzahl von Menschen, die das einsehen, sich einsetzen, da muß eine Öffentliche Meinung verbreitet werden — mit solchen Reden, ich muß sagen, wenn ich gerade immer vom Verbreiten der geistigen Idee übergehen konnte in den letzten zwanzig Jahren dazu, eine solche Sprache zu führen, die nicht bloß an die Herzen in theoretischem Sinne, sondern an die Herzen auch als Willensorgane appellierte -, ich fühlte mich in der Anthroposophischen Gesellschaft, später auch in anderen Gesellschaften so, daß ich mir dachte: Haben denn die Leute keine Ohren? - Es scheint, als ob man dasjenige nicht hören konnte, was von dem Wort in die Tat gehen sollte. Es war etwas, was zur Verzweiflung führen konnte, was am Fiasko des Weltschulvereins zu erleben war.

[ 17 ] Mit solchen Reden heute Begeisterung zu erwecken, daß die Leute in ihren Seelen das geistige Blut rieseln fühlen, und fühlen: da muß eine große Anzahl von Menschen, die das einsehen, sich einsetzen, da muß eine Öffentliche Meinung verbreitet werden — mit solchen Reden, ich muß sagen, wenn ich gerade immer vom Verbreiten der geistigen Idee übergehen konnte in den letzten zwanzig Jahren dazu, eine solche Sprache zu führen, die nicht bloß an die Herzen in theoretischem Sinne, sondern an die Herzen auch als Willensorgane appellierte -, ich fühlte mich in der Anthroposophischen Gesellschaft, später auch in anderen Gesellschaften so, daß ich mir dachte: Haben denn die Leute keine Ohren? - Es scheint, als ob man dasjenige nicht hören konnte, was von dem Wort in die Tat gehen sollte. Es war etwas, was zur Verzweiflung führen konnte, was am Fiasko des Weltschulvereins zu erleben war.

[ 18 ] Die Zahlen des Schuletats sprechen für sich; aber dasjenige, was weit über das Zahlensprechen hinausgeht, das ist das, was betont werden müßte: das ungeheure Leid, das man heute empfindet, wenn man an die Interesselosigkeit stößt, die in weitesten Kreisen vorhanden ist. Da müssen wir uns sagen: Gewiß, das Interesse ist in diesen Kreisen vorhanden für so etwas wie die Waldorfschule, aber es muß auch das Interesse für die Grundlagen, die der Waldorfschule gegeben worden sind, das muß in viel intensiverer Weise sich ausbreiten, als das sich irgendwie heute zeigt.

[ 18 ] Die Zahlen des Schuletats sprechen für sich; aber dasjenige, was weit über das Zahlensprechen hinausgeht, das ist das, was betont werden müßte: das ungeheure Leid, das man heute empfindet, wenn man an die Interesselosigkeit stößt, die in weitesten Kreisen vorhanden ist. Da müssen wir uns sagen: Gewiß, das Interesse ist in diesen Kreisen vorhanden für so etwas wie die Waldorfschule, aber es muß auch das Interesse für die Grundlagen, die der Waldorfschule gegeben worden sind, das muß in viel intensiverer Weise sich ausbreiten, als das sich irgendwie heute zeigt.

[ 19 ] Wie denkt man, wenn so etwas wie dieser Erlaß vorgelesen wird? Man denkt: Ja, vielleicht werden sich Mittel und Wege finden, um nun doch so ein paar Jahre die unteren Klassen durchzudrücken. Selbst in engeren Kreisen kommt nicht viel anderes heraus, als daß man denkt: Vielleicht werden wir doch ein paar Jährchen die Möglichkeit haben, das durchzuführen. Aber darum handelt es sich, daß sich heute ein jeder dahintersetzt. Es muß das Schulwesen sich in freier Weise entwickeln, wie es seit dem Jahre 1919 betont worden ist. Das kann natürlich nicht anders sich verwirklichen, als wenn wir zu den Mitgliedern unserer verschiedenen Vereine, die ganz einverstanden sind, daß so etwas da ist, daß man dasjenige, was sie bieten wollen, empfängt, daß sich zu ihnen hin immer mehr finden, welche tätig mittuende Mitglieder werden. Zuerst muß der Wille entstehen!

[ 19 ] Wie denkt man, wenn so etwas wie dieser Erlaß vorgelesen wird? Man denkt: Ja, vielleicht werden sich Mittel und Wege finden, um nun doch so ein paar Jahre die unteren Klassen durchzudrücken. Selbst in engeren Kreisen kommt nicht viel anderes heraus, als daß man denkt: Vielleicht werden wir doch ein paar Jährchen die Möglichkeit haben, das durchzuführen. Aber darum handelt es sich, daß sich heute ein jeder dahintersetzt. Es muß das Schulwesen sich in freier Weise entwickeln, wie es seit dem Jahre 1919 betont worden ist. Das kann natürlich nicht anders sich verwirklichen, als wenn wir zu den Mitgliedern unserer verschiedenen Vereine, die ganz einverstanden sind, daß so etwas da ist, daß man dasjenige, was sie bieten wollen, empfängt, daß sich zu ihnen hin immer mehr finden, welche tätig mittuende Mitglieder werden. Zuerst muß der Wille entstehen!

[ 20 ] Ich möchte sagen, meine Rechnung geht so: Wenn die Zahlen sprechen, so können wir sagen, wir haben kein Geld. Dann wird wiederum durch Geldsammeln mit Ach und Krach ein Loch ausgefüllt. Aber auch in der Methode kommen wir nicht weiter. Wir kommen nur mit der Methode vorwärts, die in Aussicht genommen war, wie vom Weltschulverein gesprochen worden ist. Wir müssen einen tatkräftigen Glauben haben, daß dasjenige, was getan wird, wirklich ein Bestandteil der öffentlichen Meinung wird. Wir brauchen, um die Waldorfschule zu halten, und um Schulen weiter zu begründen, wir brauchen eine öffentliche Meinung, die immer größer wird, die dahin geht, daß es im Sinne des alten Schulwesens nur zu Niedergangskräften in der Menschheit führt. Das brauchen wir. Wenn wir uns dazu durchringen können, nicht bloß immer da und dort so eine Schnakerlschule zu begründen, um eine Art pädagogischer Kurpfuscherei durchzuführen, wenn wir uns dazu entschließen, unsere Erziehungsgrundsätze in die Öffentlichkeit hineinzutragen, so daß sie innere Überzeugung von Eltern und Nichteltern werden, nur dann kommen wir vorwärts!

[ 20 ] Ich möchte sagen, meine Rechnung geht so: Wenn die Zahlen sprechen, so können wir sagen, wir haben kein Geld. Dann wird wiederum durch Geldsammeln mit Ach und Krach ein Loch ausgefüllt. Aber auch in der Methode kommen wir nicht weiter. Wir kommen nur mit der Methode vorwärts, die in Aussicht genommen war, wie vom Weltschulverein gesprochen worden ist. Wir müssen einen tatkräftigen Glauben haben, daß dasjenige, was getan wird, wirklich ein Bestandteil der öffentlichen Meinung wird. Wir brauchen, um die Waldorfschule zu halten, und um Schulen weiter zu begründen, wir brauchen eine öffentliche Meinung, die immer größer wird, die dahin geht, daß es im Sinne des alten Schulwesens nur zu Niedergangskräften in der Menschheit führt. Das brauchen wir. Wenn wir uns dazu durchringen können, nicht bloß immer da und dort so eine Schnakerlschule zu begründen, um eine Art pädagogischer Kurpfuscherei durchzuführen, wenn wir uns dazu entschließen, unsere Erziehungsgrundsätze in die Öffentlichkeit hineinzutragen, so daß sie innere Überzeugung von Eltern und Nichteltern werden, nur dann kommen wir vorwärts!

[ 21 ] Jetzt verzeihen Sie, wenn ich gewissermaßen wirklich nicht vermeide, zu sagen: Ich weiß, daß viele das, was ich jetzt gesagt habe, als richtig anerkennen werden, es ganz richtig finden werden, aber man erkennt es erst als richtig an, wenn man etwas tut! Wenn man etwas tut! Deshalb müßte vor allem darauf gesehen werden, daß wir nicht nur aus dem Kreis der Mittel heraus, die wir schon haben, aus unseren Zweigen heraus und den schon geleerten Börsen Schulen begründen, so gut es geht; wir müssen uns bemühen, für die Ideen zu wirken, so daß die Ideen in eine immer größere Anzahl von Menschen hineinkommen.

[ 21 ] Jetzt verzeihen Sie, wenn ich gewissermaßen wirklich nicht vermeide, zu sagen: Ich weiß, daß viele das, was ich jetzt gesagt habe, als richtig anerkennen werden, es ganz richtig finden werden, aber man erkennt es erst als richtig an, wenn man etwas tut! Wenn man etwas tut! Deshalb müßte vor allem darauf gesehen werden, daß wir nicht nur aus dem Kreis der Mittel heraus, die wir schon haben, aus unseren Zweigen heraus und den schon geleerten Börsen Schulen begründen, so gut es geht; wir müssen uns bemühen, für die Ideen zu wirken, so daß die Ideen in eine immer größere Anzahl von Menschen hineinkommen.

[ 22 ] In dieser Beziehung haben wir die gegenteilige Erfahrung gemacht. Die gegenwärtige Nummer der Dreigliederungszeitung kündet an, daß sie in Zukunft eine Zeitschrift sein wird für die Anthroposophie. Warum? Weil die vielversprechenden Anfänge in der Erkenntnis der Dreigliederung im Sande verlaufen sind. Weil wir im Grunde genommen zurückkehren müssen zu dem, was wir damals schon im Duktus hatten vor der Dreigliederungsbewegung. Trotzdem über Dreigliederung viel gesprochen wird, ist es wiederum so, daß man in Verzweiflung gerät, wenn man mit den Menschen redet. Daß das etwas werden soll, was öffentliche Meinung werden sollte, das brauchen wir vor allen Dingen, wenn wir mit der Waldorfschule vorwärtskommen wollen.

[ 22 ] In dieser Beziehung haben wir die gegenteilige Erfahrung gemacht. Die gegenwärtige Nummer der Dreigliederungszeitung kündet an, daß sie in Zukunft eine Zeitschrift sein wird für die Anthroposophie. Warum? Weil die vielversprechenden Anfänge in der Erkenntnis der Dreigliederung im Sande verlaufen sind. Weil wir im Grunde genommen zurückkehren müssen zu dem, was wir damals schon im Duktus hatten vor der Dreigliederungsbewegung. Trotzdem über Dreigliederung viel gesprochen wird, ist es wiederum so, daß man in Verzweiflung gerät, wenn man mit den Menschen redet. Daß das etwas werden soll, was öffentliche Meinung werden sollte, das brauchen wir vor allen Dingen, wenn wir mit der Waldorfschule vorwärtskommen wollen.

[ 23 ] Ich muß sagen, ich spreche das seit längerer Zeit aus. Aber alles findet eher Anklang, als das, was ich heute gesagt habe. Ich möchte sagen, wenn ich als Glauben nur ansehe, was im Willen der Menschen lebt kein Mensch glaubt, daß man mit dem Glauben etwas erreichen könnte, daß aus dem freien pädagogischen Wesen heraus allein der Menschheit geholfen werden könnte. Das würde uns dann erst dazu führen, daß die Menschen, die es noch tun können, auch uns in pekuniärer Weise entgegenkommen würden, daß wir nicht immerfort gegenüber anderen Bewegungen das Nachsehen haben.

[ 23 ] Ich muß sagen, ich spreche das seit längerer Zeit aus. Aber alles findet eher Anklang, als das, was ich heute gesagt habe. Ich möchte sagen, wenn ich als Glauben nur ansehe, was im Willen der Menschen lebt kein Mensch glaubt, daß man mit dem Glauben etwas erreichen könnte, daß aus dem freien pädagogischen Wesen heraus allein der Menschheit geholfen werden könnte. Das würde uns dann erst dazu führen, daß die Menschen, die es noch tun können, auch uns in pekuniärer Weise entgegenkommen würden, daß wir nicht immerfort gegenüber anderen Bewegungen das Nachsehen haben.

[ 24 ] Die anthroposophische Bewegung, sie ist dasjenige, auf das die Waldorfschul-Bewegung gebaut ist. Wenn sie auch durch solche skandalösen Dinge zurückgedrängt werden kann, sie hat innerliche Lebendsbedingungen in sich. Es werden viele Verbindungen gegründet mit reichlichen Geldmitteln, die keine Lebensbedingungen in sich haben. Es werden immer wieder Verbindungen gegründet, man hat für sie Geld. Sie gehen zugrunde. Wenn man alles dasjenige, was die Menschheit heute für unnötige Verbindungen ausgibt, wenn man das könnte alles in unsere Kanäle hineinleiten, dann würden die Berichte anders ausschauen. Dann würde Herr Leinhas sagen müssen, unser Reservefonds ist so groß, daß wir suchen müssen, ihn fruchtbringend anzulegen.

[ 24 ] Die anthroposophische Bewegung, sie ist dasjenige, auf das die Waldorfschul-Bewegung gebaut ist. Wenn sie auch durch solche skandalösen Dinge zurückgedrängt werden kann, sie hat innerliche Lebendsbedingungen in sich. Es werden viele Verbindungen gegründet mit reichlichen Geldmitteln, die keine Lebensbedingungen in sich haben. Es werden immer wieder Verbindungen gegründet, man hat für sie Geld. Sie gehen zugrunde. Wenn man alles dasjenige, was die Menschheit heute für unnötige Verbindungen ausgibt, wenn man das könnte alles in unsere Kanäle hineinleiten, dann würden die Berichte anders ausschauen. Dann würde Herr Leinhas sagen müssen, unser Reservefonds ist so groß, daß wir suchen müssen, ihn fruchtbringend anzulegen.

[ 25 ] Ich glaube gar nicht daran, daß es heute in der Hauptsache daran fehlt, daß wir nicht Geld haben könnten. Es fehlt daran, daß wir gar nicht versuchen in Wirklichkeit uns geltend zu machen mit dem Willen, unser als richtig erkanntes Stück des geistigen Lebens geltend zu machen innerhalb der Welt. Was würde es nützen, wenn ich auseinandergesetzt hätte, daß es in einer gewissen befriedigenden Weise war, wie wir im vorigen Jahre gewirkt haben? Aber hier, wenn es sich um eine Mitgliederversammlung handelt, da ist es notwendig, daß man aus einer solchen Ecke heraus spricht. Ich bin doch ganz davon überzeugt, je besser unsere Waldorfschule wird - wenn wir nicht die Möglichkeit finden, unsere Erziehungsimpulse in die öffentliche Meinung hineinzutragen, dann helfen uns alle unsere Rechenkünste nichts.

[ 25 ] Ich glaube gar nicht daran, daß es heute in der Hauptsache daran fehlt, daß wir nicht Geld haben könnten. Es fehlt daran, daß wir gar nicht versuchen in Wirklichkeit uns geltend zu machen mit dem Willen, unser als richtig erkanntes Stück des geistigen Lebens geltend zu machen innerhalb der Welt. Was würde es nützen, wenn ich auseinandergesetzt hätte, daß es in einer gewissen befriedigenden Weise war, wie wir im vorigen Jahre gewirkt haben? Aber hier, wenn es sich um eine Mitgliederversammlung handelt, da ist es notwendig, daß man aus einer solchen Ecke heraus spricht. Ich bin doch ganz davon überzeugt, je besser unsere Waldorfschule wird - wenn wir nicht die Möglichkeit finden, unsere Erziehungsimpulse in die öffentliche Meinung hineinzutragen, dann helfen uns alle unsere Rechenkünste nichts.

[ 26 ] Der Wille muß da sein in einer immer größer werdenden Anzahl von Menschen, alle zu überzeugen. Neben dem muß die Meinung verbreitet werden, daß es zum Heile der Menschheit notwendig ist, daß so etwas, wie es in der Waldorfschule keimhaft veranlagt ist, immer weiter und weiter wachse.

[ 26 ] Der Wille muß da sein in einer immer größer werdenden Anzahl von Menschen, alle zu überzeugen. Neben dem muß die Meinung verbreitet werden, daß es zum Heile der Menschheit notwendig ist, daß so etwas, wie es in der Waldorfschule keimhaft veranlagt ist, immer weiter und weiter wachse.

[ 27 ] Das ist dasjenige, was ich in den Teil der Herzen hineingesprochen haben möchte, in denen der Willensimpuls liegt. Man kann recht weit kommen, wenn man nur einmal sich darauf besinnt, worauf es ankommt: daß es darauf ankommt, daß wir wirklich die öffentliche Meinung durch unseren Willen dahin bringen, wo sie sein soll. - Das ist dasjenige, was ich zu sagen habe.

[ 27 ] Das ist dasjenige, was ich in den Teil der Herzen hineingesprochen haben möchte, in denen der Willensimpuls liegt. Man kann recht weit kommen, wenn man nur einmal sich darauf besinnt, worauf es ankommt: daß es darauf ankommt, daß wir wirklich die öffentliche Meinung durch unseren Willen dahin bringen, wo sie sein soll. - Das ist dasjenige, was ich zu sagen habe.

Aussprache im Anschluß an die Mitgliederversammlung vom 20. Juni 1922

Aussprache im Anschluß an die Mitgliederversammlung vom 20. Juni 1922

[ 28 ] Ich habe hinzuzufügen, daß eine große Anzahl von Eltern die Forderung ausgesprochen hat, daß von seiten der Waldorfschule etwas getan wird, damit das Verhältnis der Lehrerschaft zur Elternschaft geregelt wird. Was können die Eltern selbst für die Kinder tun? — Ich möchte sagen, daß wir uns in der allernächsten Zeit darüber in sorgfältiger Weise besinnen, wie nach dieser Richtung hin gewirkt werden kann. Ich selbst werde versuchen, bei Elternabenden nach dieser Richtung hin dasjenige vorzubringen, was im Sinne dieser vielen Unterschriften vorgebracht werden soll. In dieser Richtung werden wir uns bestreben, das Mögliche in der allernächsten Zeit zu tun.

[ 28 ] Ich habe hinzuzufügen, daß eine große Anzahl von Eltern die Forderung ausgesprochen hat, daß von seiten der Waldorfschule etwas getan wird, damit das Verhältnis der Lehrerschaft zur Elternschaft geregelt wird. Was können die Eltern selbst für die Kinder tun? — Ich möchte sagen, daß wir uns in der allernächsten Zeit darüber in sorgfältiger Weise besinnen, wie nach dieser Richtung hin gewirkt werden kann. Ich selbst werde versuchen, bei Elternabenden nach dieser Richtung hin dasjenige vorzubringen, was im Sinne dieser vielen Unterschriften vorgebracht werden soll. In dieser Richtung werden wir uns bestreben, das Mögliche in der allernächsten Zeit zu tun.

[ 29 ] Die Erweiterung des Mitarbeiterkreises können wir nur gewinnen unter Verwirklichung der Umstände, von denen ich gesprochen habe. Es muß erst etwas getan werden, um die Meinung der Öffentlichkeit so zu gestalten, daß tatsächlich in weiterem Umfang gearbeitet werden kann. Dann wird es möglich sein, gar manches zu machen. Aber so lange das, was auf unserem Boden erwächst, das Geheimnis der Mitglieder bleibt, so lange werden wir nicht vorwärts kommen.

[ 29 ] Die Erweiterung des Mitarbeiterkreises können wir nur gewinnen unter Verwirklichung der Umstände, von denen ich gesprochen habe. Es muß erst etwas getan werden, um die Meinung der Öffentlichkeit so zu gestalten, daß tatsächlich in weiterem Umfang gearbeitet werden kann. Dann wird es möglich sein, gar manches zu machen. Aber so lange das, was auf unserem Boden erwächst, das Geheimnis der Mitglieder bleibt, so lange werden wir nicht vorwärts kommen.

[ 30 ] Es wird unter anderem eine Frage gestellt mit Bezug auf den in der Ansprache erwähnten behördlichen Erlaß.

[ 30 ] Es wird unter anderem eine Frage gestellt mit Bezug auf den in der Ansprache erwähnten behördlichen Erlaß.

[ 31 ] Dr. Steiner: Das würde uns nicht helfen, wenn wir bei der Behörde vorstellig werden. Es müssen möglichst viele Leute dafür gewonnen werden, daß eine solche Schule da sein soll. Die Behörde handelt ganz recht, wenn die Sache Gesetz ist. Es handelt sich darum, daß Meinungen sich festsetzen, die eine wirksame Kraft sind. Es handelt sich um etwas viel Tiefergehendes. Wir müssen uns zu dem entschließen, die Sache mehr in einer großzügigen Weise aufzufassen, uns zu sagen: Dasjenige, was wir für richtig halten, muß eine öffentliche Meinung werden. Es handelt sich darum, daß wir diese Idee in möglichst viele Köpfe hineinbringen. Das muß erreicht werden, daß möglichst viele Leute eine andere Meinung haben.

[ 31 ] Dr. Steiner: Das würde uns nicht helfen, wenn wir bei der Behörde vorstellig werden. Es müssen möglichst viele Leute dafür gewonnen werden, daß eine solche Schule da sein soll. Die Behörde handelt ganz recht, wenn die Sache Gesetz ist. Es handelt sich darum, daß Meinungen sich festsetzen, die eine wirksame Kraft sind. Es handelt sich um etwas viel Tiefergehendes. Wir müssen uns zu dem entschließen, die Sache mehr in einer großzügigen Weise aufzufassen, uns zu sagen: Dasjenige, was wir für richtig halten, muß eine öffentliche Meinung werden. Es handelt sich darum, daß wir diese Idee in möglichst viele Köpfe hineinbringen. Das muß erreicht werden, daß möglichst viele Leute eine andere Meinung haben.

[ 32 ] Dr. Steiner (auf eine Anregung antwortend): Davon kann gar keine Rede sein. - Die Entstehung der öffentlichen Meinung ist das einzige Mittel, um die anderen Mittel zur Diskussion zu bringen. Die öffentliche Meinung zu gewinnen, ist unser einziger praktischer Weg. Wir haben es nicht getan, weil viel zu wenige unter uns sind, die an eine solche Sache glauben. Ich habe mir den Weltschulverein so vorgestellt, daß er in einer bestimmten Art propagiert würde. Wenn der Monatsbeitrag ein Franken sein könnte, da kann man schon das erreichen, was von einem solchen Weltschulverein erreicht werden müßte. Da würde es sich bloß darum handeln, daß der Einzelne in dem Sinne wirkt, daß die Begeisterung im Willen darin ist. Ohne daß wir das tun, kommen wir nicht weiter, sondern wir kommen dazu, unsere letzten Reserven auszugeben. Selbst wenn wir noch viele wohlmeinende Mitglieder finden, praktisch ist es nicht durchführbar. Selbst wenn so etwas realisierbar würde, wir würden nur unsere letzten Reserven verbrauchen. Die letzte Erfahrung hat uns gezeigt, daß es notwendig ist, daß man die Kreise heranzieht, die schon Interesse haben für unsere Sache, die aber dadurch abgehalten werden, daß bei der Mehrzahl der bestehenden Mitgliedschaft der Drang besteht, sie klein zu erhalten.

[ 32 ] Dr. Steiner (auf eine Anregung antwortend): Davon kann gar keine Rede sein. - Die Entstehung der öffentlichen Meinung ist das einzige Mittel, um die anderen Mittel zur Diskussion zu bringen. Die öffentliche Meinung zu gewinnen, ist unser einziger praktischer Weg. Wir haben es nicht getan, weil viel zu wenige unter uns sind, die an eine solche Sache glauben. Ich habe mir den Weltschulverein so vorgestellt, daß er in einer bestimmten Art propagiert würde. Wenn der Monatsbeitrag ein Franken sein könnte, da kann man schon das erreichen, was von einem solchen Weltschulverein erreicht werden müßte. Da würde es sich bloß darum handeln, daß der Einzelne in dem Sinne wirkt, daß die Begeisterung im Willen darin ist. Ohne daß wir das tun, kommen wir nicht weiter, sondern wir kommen dazu, unsere letzten Reserven auszugeben. Selbst wenn wir noch viele wohlmeinende Mitglieder finden, praktisch ist es nicht durchführbar. Selbst wenn so etwas realisierbar würde, wir würden nur unsere letzten Reserven verbrauchen. Die letzte Erfahrung hat uns gezeigt, daß es notwendig ist, daß man die Kreise heranzieht, die schon Interesse haben für unsere Sache, die aber dadurch abgehalten werden, daß bei der Mehrzahl der bestehenden Mitgliedschaft der Drang besteht, sie klein zu erhalten.

[ 33 ] Das darf doch gesagt werden, daß es ganz gut ist, wenn man nach Festsetzung eines gewissen Mitgliederbeitrages nicht etwa den ausschließt, der einfach nicht in der Lage ist, das Ganze zu zahlen. Zu dem Statutenparagraphen wollen wir das unter uns behalten, daß man auch weniger bezahlen kann.

[ 33 ] Das darf doch gesagt werden, daß es ganz gut ist, wenn man nach Festsetzung eines gewissen Mitgliederbeitrages nicht etwa den ausschließt, der einfach nicht in der Lage ist, das Ganze zu zahlen. Zu dem Statutenparagraphen wollen wir das unter uns behalten, daß man auch weniger bezahlen kann.