Donate books to help fund our work. Learn more→

The Rudolf Steiner Archive

a project of Steiner Online Library, a public charity

DONATE

The Educational Value
of Understanding Human Nature
GA 313

18 April 1921, Dornach

Translate the original German text into any language:

Achter Vortrag

Eighth Lecture

[ 1 ] Es wird heute ein buntes Allerlei sein, was ich zu demjenigen, was auch mit Rücksicht auf unsere Heilmittel gesagt worden ist, noch an mannigfaltigstem eben hinzufügen möchte. Da möchte ich zunächst davon ausgehen, daß man in einer ähnlichen Weise, wie wir das gestern versucht haben in bezug auf die Pflanzenwelt, dasjenige interpretieren kann, was an Prozessen vorliegt, die auf den Menschen in bezug auf das Mineralische wirken. Da werden die Ansichten, die man sich verschaffen muß, aus dem Grunde komplizierter, weil man es ja, sobald man zum Mineralischen übergeht, nicht so genau wie bei Pflanze und Mensch gewissermaßen mit einander gegenüberstehenden, abgeschlossenen Wesenheiten zu tun hat, sondern man hat es mit etwas zu tun, wovon eines in das andere mehr direkt übergeht, und daher sind die Unterscheidungen schwierig. Nun handelt es sich ja auch bei der Herstellung der Heilmittel - und das werden Sie insbesondere bei unseren Heilmitteln stark ins Auge fassen müssen - nicht bloß darum, irgendeinen Stoff zu verwenden, sondern denjenigen Prozeß, in dem der Stoff lebendig drinnen steht, gewissermaßen in einem anderen einzufangen, so daß, wenn Ihnen irgendein Heilmittel nach seiner Wirkung bekannt wird, es sich oftmals darum handelt, diese Wirkung, die gewissermaßen nach der einen Seite hervorgerufen wird, nach der anderen Seite einzudämmen. Man kommt zum Beispiel in die Lage, bei dem Heilmittel, das wir herstellen aus Blei und aus einer gewissen Verarbeitung mit Honig - Sie werden ja das besonders verzeichnet finden -, zu sehen, wie die Bleiwirkung auf der einen Seite in einer gewissen Weise im Zaume gehalten werden soll durch die Honigwirkung. Es ist das so, daß man durch die Bleiwirkung im wesentlichen ungeheuer stark auf alles dasjenige wirkt, was vom Ich ausgehend die Bildeprozesse im Menschen sind.

[ 1 ] Today’s discussion will be a colorful mix of topics, to which I would like to add a wide variety of points in light of what has already been said regarding our remedies. I would like to begin by assuming that, in a similar way to what we attempted yesterday with regard to the plant kingdom, we can interpret the processes that affect human beings in relation to the mineral kingdom. The perspectives one must develop here become more complex for the following reason: as soon as one turns to the mineral realm, one is no longer dealing—as with plants and human beings—with distinct, self-contained entities that stand in a sense in opposition to one another, but rather with something in which one aspect transitions more directly into the other; and therefore, the distinctions are difficult to make. Now, when it comes to the preparation of remedies—and you will have to pay particular attention to this with our remedies—it is not merely a matter of using any substance, but rather of capturing, as it were, the process in which the substance is alive within it, so that when you become familiar with the effect of a particular remedy, it is often a matter of containing this effect—which is, so to speak, brought about on one side—on the other side. For example, with the remedy we prepare from lead and a specific process involving honey—you will find this particularly noted—one can see how the effect of the lead, on the one hand, is to be kept in check in a certain way by the effect of the honey. The fact is that the effect of lead exerts an essentially immense influence on all the formative processes in the human being that originate from the “I.”

AltNameAltName

[ 2 ] Sehen Sie, wir mußten sagen, daß in der Kopfbildung des Menschen, oder besser gesagt von der Kopfbildung ausgehend beim Menschen eine physische Wirksamkeit vorliegt, dann aber ein ätherisches Abbild, ein astralisches Abbild, ein Ich-Abbild. Das Ich bildet sich im wesentlichen in dem Bewegungssystem ab, haben wir gesagt. Nun, auf dieses Ich-Abbild und in Verbindung mit dem astralischen Abbild wirkt ganz besonders ein dasjenige, was Bleiwirkung ist. Bei der Bleiwirkung haben wir es im wesentlichen zu tun mit einer außerordentlich verborgenen Naturgewalt, und für die okkulte Beobachtung ist das Erfahren der Bleiwirkungen von einer ganz außerordentlich tiefen Bedeutung. Die Bleiwirkungen sind nämlich außerordentlich wichtig für die menschliche Wesenheit, bevor sie sich überhaupt anschickt, herunterzusteigen in das physische Leben. Da kommen die Bleiwirkungen ganz besonders in Betracht. Das Blei hat ja nicht nur diejenigen Wirkungen, die uns bekannt sind, sondern das Blei hat im wesentlichen auch die polarisch entgegengesetzten Wirkungen. Und diese polarisch entgegengesetzten Wirkungen, die strahlen gewissermaßen vom Kosmos herein, während die uns bekannten Wirkungen in den Kosmos von der Erde hinausstrahlen, so daß man sie schematisch so darstellen könnte: Wenn das die Erdoberfläche ist, gehen die uns bekannten Bleiwirkungen von der Erde nach auswärts (Zeichnung, Pfeile); diejenigen Wirkungen, welche die polarisch entgegengesetzten sind, die strömen von allen Seiten ein, haben keinen Mittelpunkt für ihre Ausstrahlungen, sind keine zentralen Kräfte, sondern sind von der Peripherie herein wirkende Kräfte (rot). Diese Peripheriekräfte haben es besonders zu tun mit der Bildung des Geistig-Seelischen im Menschen, und ihr Bereich muß eigentlich verlassen sein, im wesentlichen verlassen sein, wenn der Mensch sich anschickt, in die irdische Sphäre herunterzusteigen. Daher wird in der irdischen Sphäre das Blei aufgerufen zu seinen entgegengesetzten Kräften, die dann die vergiftenden Kräfte sind. Und das ist überhaupt ein universelles Geheimnis, auf das man nicht genug achten kann, daß alles dasjenige, was mit dem Seelisch-Geistigen des Menschen räumlich im Zusammenhang steht, wovon man also überhaupt sprechen kann in bezug auf den Raum, im menschlichen Organismus Gift ist, so daß also eigentlich daher geholt werden muß die Bedeutung des Gift-Begriffes. Wir haben es deshalb zu tun mit einer starken Anspornung, Anregung, geradezu Aufpeitschung dieser Ich-abbildenden Kräfte in der menschlichen Natur. Und alles dasjenige, was bei Bleivergiftungen auftritt, das tendiert eigentlich dahin, das Gebilde des Menschen, insofern er ein Ich ist, gründlich zu zerstören, ihn zu entmenschen. Es ist so, daß nun tatsächlich alle möglichen Symptome, die alle darauf hinauslaufen, daß man eigentlich allmählich körperlich ins Nichts übergeht - natürlich stirbt man vorher - bis auf das Versagen der Stimme und so weiter, bis zu Ohnmächten und Betäubung und so weiter, bezeugen, daß da die eingeborenen Bildungskräfte des Menschen eben gründlich zerstört werden. Nun wiederum ist - Sie sehen, es wird von dem oberen Menschen aus zerstört dasjenige, was menschliche Bildung ist — dieser obere Mensch polarisch entgegengesetzt dem unteren Menschen. Was im oberen Menschen in großen Quanten zerstörend wirkt, wirkt in kleinen Quanten, in Verdünnungen vom unteren Menschen aus aufbauend.

[ 2 ] You see, we had to say that in the formation of the human head—or rather, starting from the formation of the head in humans—there is a physical effect, followed by an etheric image, an astral image, and an “I” image. We have said that the “I” is essentially reflected in the musculoskeletal system. Now, the so-called “lead effect” acts in a very special way upon this “I-image” and in connection with the astral image. The lead effect essentially involves an extraordinarily hidden force of nature, and for occult observation, the experience of the lead effects is of extraordinarily profound significance. For the lead effects are, in fact, of extraordinary importance to the human being before it even sets out to descend into physical life. This is where the lead effects come into play in a very special way. Lead does not merely have the effects that are known to us; it also essentially has effects that are polar opposites. And these polar opposite effects, which, so to speak, radiate inward from the cosmos, while the effects known to us radiate outward from the Earth into the cosmos—so that one could schematically represent them as follows: If this is the Earth’s surface, the effects of lead that we are familiar with radiate outward from the Earth (drawing, arrows); those effects that are polar opposites flow in from all sides, have no center from which they radiate, are not central forces, but are forces acting in from the periphery (red). These peripheral forces are particularly involved in the formation of the spiritual-soul aspect in human beings, and their realm must actually be left behind—essentially left behind—when a human being prepares to descend into the earthly sphere. Therefore, in the earthly sphere, lead is called upon to manifest its opposing forces, which are then the poisonous forces. And this is, in fact, a universal mystery to which one cannot pay enough attention: that everything which is spatially connected to the human soul-spirit, that is, everything of which one can speak in relation to space, is poison in the human organism; thus, the meaning of the concept of “poison” must actually be derived from this. We are therefore dealing with a powerful stimulation, arousal, indeed a whipping up of these “I”-reflecting forces in human nature. And everything that occurs in cases of lead poisoning actually tends to thoroughly destroy the human being’s constitution—insofar as he is an “I”—and to dehumanize him. The fact is that all manner of symptoms—which ultimately amount to a gradual physical dissolution into nothingness (though, of course, death occurs beforehand)—from the loss of voice and so on, to fainting spells and numbness and so forth—all bear witness to the fact that the human being’s innate formative powers are being thoroughly destroyed. Now, on the other hand—as you can see, it is the higher human being who destroys what constitutes human development—this higher human being is the polar opposite of the lower human being. What acts destructively in large quantities within the higher human being acts constructively in small quantities, in dilutions, originating from the lower human being.

[ 3 ] Hier möchte ich einschaltend sagen, daß ich glaube, daß der nicht enden wollende Streit zwischen der Homöopathie und der Allopathie sich erst schlichten wird, wenn man so auf die Gliederung des Menschen wird eingehen können, wie sie von der Geisteswissenschaft gegeben wird. Denn wenn auf der einen Seite das Prinzip der Homöopathie nach dem reichlichen Erfahrungsschatze nicht angezweifelt werden darf, oder wenigstens dürfte, so liegt auf der anderen Seite doch das vor, daß man bei den Leuten, die nun gewöhnt sind, nicht rein nach der Erfahrung zu gehen - Homöopathen sind immer viel mehr Phänomenalisten als Allopathen, die immer hineinmischen in ihre Heilungsratio alles mögliche von Vorurteilen -, gerade, wenn man auf dieser Seite steht, wo man hineinmischen will allerlei Erwägungen und Vorurteile von Ansichten über den menschlichen Organismus, die Formulierung eben nicht leicht wird verstehen können, daß dasjenige, was in großen Mengen krankmachend wirkt, in kleinen Mengen gesundmachend wirkt. Denn die Tatsachen werden durch diese Formulierung eben nicht vollständig gedeckt. Die Tatsachen werden dann gedeckt, wenn man sagt: Dasjenige, was in großen Mengen im unteren Menschen krankmachend wirkt, das wirkt in kleinen Mengen, wenn man es zur Wirkung bringt vom oberen Menschen aus, gesundmachend und umgekehrt. Also diese Umformung der homöopathischen Regel, das ist dasjenige, was allein wird geeignet sein können, den Streit zu schlichten.

[ 3 ] At this point, I would like to interject that I believe the never-ending dispute between homeopathy and allopathy will only be resolved when we are able to address the structure of the human being as presented by Spiritual Science. For while, on the one hand, the principle of homeopathy—based on a wealth of experience—must not be doubted, or at least should not be, on the other hand, there is the fact that among people who are now accustomed to not relying purely on experience—homeopaths are always much more phenomenologists than allopaths, who always mix all sorts of prejudices into their rationale for healing —especially when one stands on this side, where one seeks to interweave all manner of considerations and prejudices regarding views on the human organism—it is not easy to understand the formulation that what causes illness in large quantities has a healing effect in small quantities. For the facts are not fully accounted for by this formulation. The facts are fully accounted for when one says: That which, in large quantities, has a disease-causing effect on the lower human being has a health-promoting effect in small quantities when administered from the perspective of the higher human being—and vice versa. Thus, this reformulation of the homeopathic rule is the only thing that will be capable of settling the dispute.

[ 4 ] Wenn ich nun von dieser Einschaltung wiederum zurückkehre zu einem solchen Heilmittel, bei welchem man sucht durch eine gewisse Verarbeitung von Blei und Honig etwas zu erreichen, so können Sie sehen, wie man von unten aus in starker Verdünnung durch das Blei entgegenwirkt der gegenüber der menschlichen Gestalt zerstörenden Kraft. Also das liegt in der Bleiwirkung. Nun aber versucht man diese Ich-gestaltende Kraft des Menschen aufzubauen. Sehen Sie, dann verlegt man die Ich-Tätigkeit in den physischen Organismus und man macht den Menschen dadurch, wenn man ihn auch auf der einen Seite körperlich gesund bekommt, auf der anderen Seite seelisch schwach in alledem, was nun wiederum von unten herauf wirken soll, auch organisch wirken soll. Und dieses Schwach-Machen kann so weit gehen, daß, indem man auf der einen Seite gewissermaßen den Menschen zur Menschenbildung wiederum zurückbringt, wenn man eben durch gewisse Krankheitsprozesse, die einen herausfordern dazu, weil die Bildungsprozesse fehlen, die Bleiwirkung anzuwenden, es sehr leicht sein kann, wenn man den Menschen dazu bringt, seine Bildungsprozesse wiederum zu entwickeln, daß man seine vom Ich und astralischen Leib ausgehenden Kräfte, namentlich die vom Ich ausgehenden Kräfte untergräbt. Man kann sagen: Man kuriert dasjenige, was der Mensch sich erworben, oder eigentlich mangelhaft erworben hat, indem er ins Leben hineingetreten ist, aber man macht ihn schwach in bezug auf dasjenige, was er für sich organisch arbeiten soll, während er im Leben steht. Dem letzteren aber wirkt wiederum entgegen, das heißt es stärkt die vom Ich ausstrahlenden Kräfte dasjenige, was man als Honig-Wirkung zusetzt. Sie sehen also, es handelt sich auch bei dem Zustandekommen eines solchen Mittels darum, im wesentlichen dasjenige zu durchschauen, was mit dem Menschen eigentlich vor sich geht.

[ 4 ] Now, when I return from this digression to a remedy in which one seeks to achieve something through a certain preparation of lead and honey, you can see how, starting from the bottom up and in a highly diluted form, the lead counteracts the force that is destructive to the human form. So that lies in the effect of the lead. But now one attempts to build up this ego-forming power in the human being. You see, one then shifts the activity of the ego into the physical organism, and in doing so, while on the one hand restoring the person to physical health, on the other hand renders them psychologically weak in everything that is now supposed to work its way up from below—and also to have an organic effect. And this weakening can go so far that, while on the one hand one is, so to speak, bringing the human being back to human development—by applying the “lead effect” through certain disease processes that challenge one to do so because the formative processes are lacking— it can very easily happen—when one induces the person to develop their formative processes anew—that one undermines the forces emanating from the ego and the astral body, particularly those emanating from the ego. One could say: One cures what the human being has acquired—or, more accurately, has acquired inadequately—by entering into life, but one weakens them with regard to what they are meant to work out organically for themselves while they are living. However, what is added as the “honey effect” counteracts the latter—that is, it strengthens the forces radiating from the ego. So you see, even in the creation of such a remedy, it is essentially a matter of gaining insight into what is actually taking place within the human being.

[ 5 ] Nun ist es aber, wenn man die Wirkungen des Mineralischen im Menschen verstehen will, schon nötig, daß man etwas auf die allgemeine Wirkung des Mineralischen in der Erde hinschaut. Da ist es notwendig, daß man sich zunächst bekannt macht mit demjenigen, was in der Erdenentwickelung die Salze bedeuten. Die Salze bedeuten in der Erdenentwickelung eigentlich dasjenige, was die Erde zustande bringt. Dasjenige, was die Erde zustande bringt, das liegt in der Salzwirkung. Indem die Erde Salze entwickelt, baut sie sich eigentlich auf. Und wenn wir von den Salzen zu den Säuren übergehen, wenn wir also namentlich zum Beispiel auf dasjenige sehen, was im Erdenbereich, im wässerigen, flüssigen Erdenbereich an Säureartigem vorhanden ist, so haben wir dasjenige, was im Erdenbereich, aber polarisch entgegengesetzt, demjenigen entspricht, was im Menschen im inneren Verdauungsprozeß, also in dem Verdauungsprozeß jenseits des Magens zustande kommt.

[ 5 ] However, if one wishes to understand the effects of the mineral realm on human beings, it is necessary to consider the general effect of the mineral realm on the Earth. To do this, one must first familiarize oneself with the significance of salts in the Earth’s evolution. In the Earth’s evolution, salts actually represent what the Earth brings into being. What the Earth brings into being lies in the action of salts. As the Earth develops salts, it actually builds itself up. And when we move from salts to acids—that is, when we look specifically, for example, at what is present in the Earth realm, in the aqueous, liquid realm of the Earth, in the form of acids—we find that which, in the Earth realm, but with opposite polarity, to what occurs in humans during the inner digestive process—that is, in the digestive process beyond the stomach.

[ 6 ] Wenn wir uns dann diese ganzen Vorgänge im Erdenwerden betrachten, insofern sie ein Verhältnis darstellen zwischen Säuren und Salzen, dasjenige also, was wir heute beobachten äußerlich in der Chemie, indem wir sehen, wie sich entwickelt der Prozeß, ausgehend von den Basen durch die Säuren zu den Salzen, wenn wir das ins Auge fassen, so haben wir in dieser Folge, wenn wir die Sache so aussprechen: Basen, Säuren, Salze, den Prozeß so gefaßt, daß er sich mit dem erdebildenden Prozeß deckt. Und dieser Prozeß ist im wesentlichen ein negativ elektrischer Prozeß. Das heißt genauer gesagt, wenn man das äußerlich Räumliche dieses Prozesses ausdrückt, das ins Physische Hinüberschlagende dieses Prozesses, aus dem Geistigen ins Physische Hinüberschlagende dieses Prozesses, so ist er schematisch so darzustellen, daß man sagen müßte: Von den Basen ausgehend durch die Säuren zu den Salzen geschieht eigentlich eine Wirkung, die damit im Grunde genommen nur ihrer Richtung nach angedeutet ist (siehe Zeichnung $. 139, rot, Pfeil), aber es ist eigentlich ein Ablagerungsprozeß, schematisch ausgedrückt. Und wenn wir jetzt den Prozeß so ausdrücken, daß wir gehen: Salze, Säuren, Basen, wenn wir also diesen Prozeß im umgekehrten Sinne ausdrücken, dann müßten wir diese Ablagerungslinie immer wegnehmen. Sie würden wirken wie zusammendrückend, und es entstehen die entgegengesetzten Strahlen, es strahlt aus (siehe Zeichnung rechts, Pfeile). Und dann haben wir es mit einem positiv elektrischen Prozeß zu tun. Und ich glaube, Sie werden, wenn Sie sich das anschauen, was hier als ein richtiges Schema hingezeichnet ist, kaum einen Zweifel mehr haben können, daß dieses Schema von der Natur selber hingezeichnet wird. Sehen Sie sich einmal die Anoden und Kathoden an, so haben Sie einfach von der Natur selber das Bild hingezeichnet.

[ 6 ] If we then consider all these processes in the formation of the Earth—insofar as they represent a relationship between acids and salts, that is, what we observe externally in chemistry today as we see how the process unfolds, proceeding from bases through acids to salts—if we take this into account, then in this sequence, if we express it as follows: bases, acids, salts—a process conceived in such a way that it corresponds to the process of earth formation. And this process is essentially a negatively charged electrical process. To be more precise, if one expresses the outward, spatial aspect of this process—the aspect of this process that spills over into the physical realm, the transition from the spiritual to the physical—it can be schematically represented in such a way that one would have to say: Starting from the bases, through the acids, to the salts, an effect actually takes place that is, in essence, indicated only by its direction (see Figure $139, red arrow), but it is actually a process of precipitation, schematically speaking. And if we now express the process by proceeding in the order: salts, acids, bases—that is, if we express this process in reverse—then we would have to remove this line of deposition. It would act as a compressing force, and opposing rays would arise; it radiates outward (see drawing on the right, arrows). And then we are dealing with a positively charged process. And I believe that when you look at what is drawn here as a proper diagram, you can hardly have any doubt left that this diagram is drawn by nature itself. Take a look at the anodes and cathodes—nature itself has simply drawn this picture for you.

AltNameAltName

[ 7 ] Wenn wir nun zum eigentlichen Metallprozeß kommen, wenn wir also an die eigentlichen Metalle herankommen, dann haben wir in den Metallen dasjenige, wodurch die Erde am meisten — wenn ich mich jetzt des Ausdrucks bedienen darf, der schon lange in der deutschen Sprache nicht mehr vorkommt, der aber einer Realität entspricht - entwird — werden, ent-werden. Und die Metalle tendieren nicht dazu, etwa immer mehr sich zu konservieren oder zu konsolidieren im Erdenbereich, sondern sie tendieren dazu, zu zersplittern, herauszusplittern. Also sie sind eigentlich dasjenige, was das Entwerden der Erde darstellt, und deshalb entwickeln sie auch eine für die äußere Beobachtung verborgene, ausstrahlende Wirkung. Sie haben überall die strahlende Wirkung. Das zu beobachten ist nun von einer ganz besonderen Bedeutung überall, wo man zu der Interpretation der Natur, insofern sie Heilmittel gibt, ins Metallische hineinkommt.

[ 7 ] When we now come to the actual metal process—that is, when we approach the metals themselves—we find in the metals that which through which the Earth most of all—if I may now use an expression that has long since disappeared from the German language but which corresponds to reality—becomes, or rather, ceases to be. And the metals do not tend, for example, to preserve or consolidate themselves more and more within the Earth’s realm; rather, they tend to fragment, to break away. So they are, in fact, what represents the Earth’s “unbecoming,” and that is why they also develop a radiating effect that is hidden from external observation. They have this radiating effect everywhere. Observing this is of particular importance wherever one delves into the metallic realm in the interpretation of nature, insofar as it provides remedies.

[ 8 ] Nun ist es ganz besonders interessant, von diesem Gesichtspunkte aus einzelne Metalle zu betrachten, und durch diese Betrachtung ergeben sich ja dann diejenigen Gesichtspunkte, die einfach auf dieser Tabelle hier als für unsere mineralischen Heilmittel geltend verzeichnet sind. Die Dinge sind so, daß man sagen muß: Es müßte eben alles zusammengenommen werden, was eine solche richtige Interpretation der Beobachtung ergibt, um diese Dinge zustande zu bringen, und sie werden sicher sein, weil nur dasjenige zunächst zustande gebracht ist, was auf einer umfassenden Interpretation der Beobachtung beruht. Nun können wir hier auch der Interpretation zu Hilfe kommen. Denn mir handelt es sich wirklich nicht darum, etwa Ihnen diese Tabelle in irgendeiner Weise zu wiederholen; was an ihr noch ergänzt werden soll, kann dann einmal, es muß ja doch geschehen, in einer schriftlichen Darstellung der Sache gemacht werden. Es handelt sich mir weniger darum, etwa diese Tabelle zu wiederholen, sondern es handelt sich mir darum, Ihr Denken in diejenige Richtung zu leiten, durch die so etwas wie diese Tabelle eben zustande kommt.

[ 8 ] Now it is particularly interesting to examine individual metals from this perspective, and this examination then reveals the very aspects that are simply listed in this table here as applicable to our mineral remedies. The fact is that one must say: Everything that results from such a correct interpretation of the observation must be taken into account in order to arrive at these conclusions, and they will be reliable, because only what is based on a comprehensive interpretation of the observation can be established in the first place. Now we can also assist the interpretation here. For my aim is certainly not to repeat this table to you in any way; whatever still needs to be added to it can then—and indeed must—be done in a written exposition of the matter. My aim is not so much to repeat this table, but rather to guide your thinking in the direction through which something like this table comes about.

[ 9 ] Betrachten wir nun von diesem Gesichtspunkte aus die Metalle ich möchte besser sagen die Metallität -, betrachten wir von diesem Gesichtspunkte aus die Metallität, so haben wir dasjenige, was ich eben Ihnen charakterisiert habe als Strahlung, wiederum in den verschiedensten Formen vorhanden. Wir können es vorhanden haben in der emanenten Form des Ausstrahlenden, des in den Weltenraum hinaus das Irdische Zerstörenden. Das ist ganz besonders bei der Bleiwirkung da. Man möchte sagen: Durch die Bleiwirkung werden dem Menschen als Organismus diejenigen Kräfte eingepflanzt, die ihn einfach hinaussplittern möchten in die Welt. Das ist drinnen durch die Bleiwirkung, dieses Hinaussplitternwollen in die Welt, so daß man diese Bleiwirkung allerdings am besten als eine strahlende betrachtet. Und solche strahlenden Wirkungen treten dann in einer anderen Art auf bei anderen Metallen, zum Beispiel beim Magnesium. Das ist sehr deutlich zu bemerken, und darauf beruht ja gerade dasjenige, was das Magnesium an den Zähnen tut. Nun, es muß eben durch den menschlichen Organismus bis zur Metallwirkung gebracht werden. Das geschieht auch. Es handelt sich dann darum, daß aber die Strahlung sich auch wiederum metamorphosieren kann. Und wenn sich die Strahlung zunächst metamorphosiert, dann wird sie zu dem, was ich nennen möchte: Der Strahl ist nur noch Richtung, was aber stattfindet, das ist eigentlich Ein-um-die-Richtung-Herumpendeln, ein Oszillieren.

[ 9 ] If we now consider metals—or rather, “metallicity”—from this perspective, we find that what I have just described to you as radiation is present once again in a wide variety of forms. We can find it in the emanating form—that which radiates outward into the cosmos and destroys the earthly. This is particularly evident in the lead effect. One might say: Through the effect of lead, forces are implanted in the human organism that simply seek to scatter it out into the world. This desire to scatter out into the world is present within through the effect of lead, so that this effect of lead is indeed best regarded as a radiant one. And such radiant effects then manifest in a different way with other metals, for example, with magnesium. This is very clearly noticeable, and it is precisely upon this that the effect of magnesium on the teeth is based. Well, it must simply be brought through the human organism to the point of the metal’s effect. And that does happen. The point is, however, that the radiation can also undergo a metamorphosis in turn. And when the radiation first undergoes this metamorphosis, it becomes what I would like to call: The ray is now merely direction; what actually takes place, however, is a swinging around the direction, an oscillation.

[ 10 ] Solche Wirkungen muß man betrachten am gesunden und am kranken Menschen. Am gesunden Menschen sind diese strahlenden. Wirkungen vorhanden, ich möchte sagen wie die Residuen des Vorgeburtlichen, des präexistenten Seins in den Ausstrahlungen der Sinnesorgane. Die sind immer da. Was da in den Sinnesorganen ausstrahlt, das sind im Grunde genommen Bleinachwirkungen, wofür das Blei nicht mehr da ist. Und bei aller Sinnestätigkeit durch den ganzen Organismus hindurch finden im Grunde genommen diese Ausstrahlungen statt. Die Nerventätigkeit, also das Funktionelle in den Nerven beruht im wesentlichen auf einer Abschwächung der Sinnestätigkeit nach dieser Richtung, also bei einem schwächeren Strahl.

[ 10 ] Such effects must be observed in both healthy and sick people. In healthy people, these radiant effects are present; I would say they are like the residues of prenatal, pre-existing being in the radiations of the sense organs. They are always there. What radiates from the sense organs is, in essence, the aftereffects of lead, even though the lead itself is no longer present. And throughout all sensory activity throughout the entire organism, these radiations essentially take place. Nervous activity—that is, the functional activity of the nerves—is essentially based on a weakening of sensory activity in this direction, that is, on a weaker radiation.

[ 11 ] Sie können daraus sehen, warum ich in meinem Buche «Von Seelenrätseln» gesagt habe, dasjenige, was eigentlich Nerven-Sinnestätigkeit ist, ist schwierig darzustellen, weil man nämlich all das hätte vorausschicken müssen, was jetzt zu dieser Auseinandersetzung hier vorgebracht worden ist.

[ 11 ] From this you can see why I said in my book *On the Mysteries of the Soul* that what is actually nervous-sensory activity is difficult to describe, because one would have had to preface it with everything that has now been brought up in this discussion here.

[ 12 ] Wenn man aber dann dieses Schwingende, dieses Pendelnde hat, wenn gewissermaßen die Strahlung nur der Richtung nach noch festgehalten wird, dann hat man es zu tun mit demjenigen, was als Funktionelles im menschlichen Organismus allem Atmen, überhaupt aller rhythmischen Tätigkeit zugrunde liegt. Die rhythmische Tätigkeit beruht auf einem solchen Pendelnd-Werden der Bewegung, auf einer solchen, gegenüber der strahlenden mehr in sich konsolidierten Bewegung. Und eine solche Bewegung hat im Umkreis der Metalle oder der Metallität im wesentlichen zum Beispiel das Zinn. Und darauf beruht dann die wohltätige Wirkung des Zinns in Hochpotenzierung, in ziemlicher Hochpotenzierung auf alles, was das rhythmische System betrifft. Dann kann sich aber diese strahlend pendelnde Bewegung noch weiter modifizieren. Diese dritte Modifikation, die ist nun von ganz besonderer Bedeutung, diese dritte Modifikation hält also die Richtung sowohl wie auch das Pendeln nur gewissermaßen latent ein. Dagegen besteht sie in einem fortwährenden Bilden und Ent-Bilden von Kugeln, die irgendwie in der Strahlungsrichtung werden und entwerden.

[ 12 ] But when one has this oscillating, this pendulum-like movement—when, so to speak, the radiation is retained only in terms of its direction—then one is dealing with that which, as a functional element in the human organism, underlies all breathing and, indeed, all rhythmic activity. Rhythmic activity is based on this pendulum-like quality of movement, on a movement that is more consolidated within itself than the radiating one. And among metals or metallic substances, tin, for example, essentially possesses this kind of movement. And this is the basis for the beneficial effect of tin in high potencies—in quite high potencies—on everything related to the rhythmic system. However, this radiant, oscillating movement can be modified even further. This third modification—which is of very special significance—retains both the direction and the oscillation only in a latent sense, so to speak. Instead, it consists in the continuous formation and dissolution of spheres that, in a sense, come into and out of existence in the direction of radiation.

[ 13 ] Auf diesen Kräften beruht eigentlich dasjenige, was im Menschen im Stoffwechsel wirkt. Und unter den Metallen ist es das Eisen, das gerade diese Kräfte ganz besonders entwickelt. Daher stellt sich auch Eisen im Blute der Stoffwechselwirkung entgegen als die dritte Metamorphose der Strahlungswirkung. Wenn man es mit der ersten Metamorphose zu tun hat, so geht die Wirkung insbesondere auf alles das, was organisch das Ich betrifft; wenn man es mit der zweiten Metamorphose zu tun hat, ist es die Wirkung organisch auf alles dasjenige, was mit dem Astralleib zu tun hat, und wenn man es mit der dritten Metamorphose zu tun hat, ist es organisch die Wirkung auf alles dasjenige, was sich auf den Ätherleib bezieht (siehe Zeichnung).

[ 13 ] It is actually these forces that underlie the metabolic processes in the human being. And among the metals, it is iron that develops these forces in a particularly pronounced way. Therefore, iron also opposes the metabolic process in the blood as the third metamorphosis of the radiative effect. When dealing with the first metamorphosis, the effect pertains specifically to everything that organically concerns the “I”; when dealing with the second metamorphosis, the effect pertains organically to everything related to the astral body; and when dealing with the third metamorphosis, the effect pertains organically to everything related to the etheric body (see drawing).

AltNameAltName

[ 14 ] Gehen wir aber weiter. Dasjenige, was sich da entwickelt als solche fortlaufende Kugelstrahlung, wenn ich es so nennen darf, das muß, weil es ja gewissermaßen vom oberen nach dem unteren. Menschen wirkt, fortwährend in Empfang genommen werden. Es geht ja nur bis zum Ätherischen; es geht nur bis zum Ätherischen! Es muß nun auch vom Physischen in Empfang genommen werden durch eine polarisch wirkende Kraft, denn solch einer Kugelbildung muß entgegenkommen von außen ein die Kugel Einhüllendes. Die Kugel muß erfaßt werden, eingehüllt werden (siehe Zeichnung S. 143).

[ 14 ] But let us continue. That which develops there as a kind of continuous spherical radiation—if I may call it that—must, because it acts, so to speak, from the upper to the lower human being, be continually received. It extends only as far as the etheric; it extends only as far as the etheric! It must now also be received by the physical through a polarizing force, for such a spherical formation must be met from the outside by something that envelops the sphere. The sphere must be grasped, enveloped (see drawing on p. 143).

AltNameAltName

[ 15 ] Nun kann das so sein, daß dieses Einhüllende und das die Kugel Bildende sich ungefähr das Gleichgewicht halten. Das ist beim normalen Menschen natürlich dadurch der Fall, daß allem demjenigen, was vom oberen Menschen nach unten wirkt, durch die Wirkung vom unteren Menschen nach dem oberen das Gleichgewicht gehalten wird. Und dieser Ausgleich findet besonders in der Herzstauung statt. Wenn aber gerade dieses Gleichgewicht gestört wird, dann ist das ausgleichende Metall das Aurum. Das bringt wiederum das Gleichgewicht dieses Umhüllenden und desjenigen zustande, was da in der Mitte ist. Es wird sich darum handeln, daß man Aurum dann anwendet, wenn gewissermaßen die Sache so ist beim Menschen, daß man Zirkulationsstörungen und Atmungsstörungen findet, für die man keine andere Beigabe im Menschen hat, die dann dasjenige, was entsteht als die Folgeerscheinungen, aufzeigt. Wo nicht im anderen Organismus die Ursachen liegen, da wird man das Aurum anwenden. Merkt man jedoch, daß die Ursachen von einem anderen Teil als, ich möchte sagen von der Grenze zwischen dem unteren und oberen Menschen ausgehen, dann muß man sich sagen: Es kommt allerdings aus dem Menschen heraus nicht genügend entgegen an solchen umhüllenden Stoffprozessen gegenüber dem mehr ätherisch-geistigen Prozesse, der. sich da abspielt. Und wenn diejenige Tätigkeit, die man da findet und die gegen das Innere zu jenseits der Darmwände liegt in dem Verdauen - und zwar deutlich ausgesprochen: jenseits der Darmwände liegt -, dann hat man diesen Prozeß der Einhüllung, den man fördern muß, im Kupfer gegeben. Das führt auf die Anwendung, auf die Anwendungsweise des Kupfers, das Sie ja auch unter unseren Heilmitteln finden, und das dort angegeben ist für eine Unterernährung, die ganz besonders sich äußert in den Zirkulationsstörungen, die nebenher gehen als die Folge der Unterernährung. Hat man es zu tun mit Zirkulationsstörungen, die man nicht als die Folge der Unterernährung ansehen kann: Aurum; hat man es zu tun mit Zirkulationsstörungen, die man ansehen muß als die Folge der Unterernährung, so hat man es zu tun mit Cuprum.

[ 15 ] Now, it may be the case that this enveloping element and the element forming the sphere are roughly in balance. In a normal human being, this is naturally the case because whatever acts downward from the upper human is balanced by the action of the lower human toward the upper. And this balancing takes place particularly in the heart. But when this very balance is disturbed, then the balancing metal is Aurum. This, in turn, restores the balance between this enveloping force and that which is in the center. The point is to apply Aurum when, so to speak, the situation in a person is such that one finds circulatory and respiratory disturbances for which there is no other factor within the person that reveals the resulting symptoms. Where the causes do not lie in another part of the organism, Aurum should be applied. If, however, one notices that the causes originate from a different part—I would say from the boundary between the lower and upper human being—then one must conclude: It is indeed the case that, within the human being, there is insufficient counteraction to such enveloping material processes in relation to the more etheric-spiritual processes taking place there. And if the activity found there—which, in digestion, lies toward the interior beyond the intestinal walls—and, to be clear: lies beyond the intestinal walls—then this process of envelopment, which must be promoted, is addressed by copper. This leads to the application, to the method of using copper, which you will also find among our remedies, and which is indicated there for malnutrition that manifests itself particularly in circulatory disorders that occur concurrently as a consequence of malnutrition. If one is dealing with circulatory disorders that cannot be regarded as the result of malnutrition: Aurum; if one is dealing with circulatory disorders that must be regarded as the result of malnutrition, then one is dealing with Cuprum.

[ 16 ] Nun müssen natürlich auch für die anderen Vorgänge des Strahlens Gegenprozesse da sein, stoffliche Gegenprozesse für die ätherisch-geistigen Prozesse. Derjenige Prozeß, den wir jetzt als einen innerlichen Prozeß anzusehen haben, der so dieses Pendeln, dieses Oszillieren bewirkt, liegt, wenn er abnorm wird, wenn er zu stark wird, im wesentlichen so, daß man ihn beobachten kann in alledem, was in das Verdauen, in das Verarbeiten des Aufgenommenen durch den Darm, nach außen zu also gehend, diesseits liegt. Also auch alles dasjenige, was sich zum Beispiel in der Sexualität abspielt, sind Strahlungen aus dem Menschen heraus, welche in dieser Weise verlaufen (siehe Zeichnung $. 142), ich möchte sagen merkurstabähnlich verlaufen. Daher der Merkurstab. Das spielte mit bei der Aufstellung der alten sogenannten Symbole. Dem, was da wirkt, müssen entgegengehalten werden, wenn es nicht ausarten soll, diejenigen stofflichen Bildekräfte, die das im Zaume halten, die das nicht ausarten lassen, und die liegen wesentlich im Merkur, so daß wir hier durchaus auf ein Gebiet hindeuten, bei dem es außerordentlich wichtig ist, dasjenige, was ich im vorigen Kursus sagte, mit demjenigen zu verbinden, was wir jetzt mehr ins Innere gehend kennen lernen. Wenn Sie diese beiden Dinge miteinander verbinden, so werden Sie dann den vollen Prozeß schon bekommen. Das ist nun etwas, was ganz in das Astralische hineinspielt, was da durch solche pendelnde Strahlenbewegungen entsteht und durch die entsprechende Gegenwirkung. Das geht ganz hinein in das Astralische (siehe Zeichnung S$. 142).

[ 16 ] Now, of course, there must also be corresponding processes for the other aspects of radiation—material processes corresponding to the ethereal-spiritual processes. The process that we must now regard as an inner process—one that brings about this oscillation—manifests, when it becomes abnormal or too intense, essentially in such a way that it can be observed in everything related to digestion, to the processing of ingested matter by the intestines, and to the outward elimination of waste. Thus, everything that takes place, for example, in sexuality consists of radiations emanating from the human being that proceed in this manner (see drawing $142); I would say they proceed in a manner similar to that of a caduceus. Hence the caduceus. This played a role in the creation of the ancient so-called symbols. To prevent what is at work there from getting out of hand, it must be countered by those material formative forces that keep it in check and prevent it from getting out of hand—and these lie essentially in Mercury—so that we are indeed pointing here to a realm in which it is extraordinarily important to connect what I said in the previous course with what we are now learning as we delve deeper inward. If you combine these two things, you will then grasp the entire process. This is something that plays a role entirely within the astral realm—arising from such oscillating ray movements and the corresponding counteraction. It extends all the way into the astral realm (see drawing, p. 142).

[ 17 ] Nun können wir es aber auch zu tun haben mit dem eigentlichen Strahlungsprozeß, der ja in der mannigfaltigsten Weise im menschlichen Organismus vorhanden ist. Wir haben ihn auf der einen Seite vorhanden bei alledem, was durch die Haut nach außen strahlend wirkt, was auch diese Richtungsstrahlung in sich hat; wir haben diesen Prozeß aber auch vorhanden bei alledem, was harntreibend, was ausleerend im Menschenwesen ist. Geradeso wie bei der, wenn ich es so nennen darf, Gastrulabildung sich das Äußere nach dem Inneren kehrt im Embryonalprozeß, so haben wir es auch hier bei dieser Strahlung mit etwas zu tun, was ebensogut durch die Haut nach außen wirkt, und was sich gewissermaßen auch wendet, so daß es im harntreibenden Prozeß, im ausleerenden Prozeß gewissermaßen eine entgegengesetzte Richtung annimmt. Während man es sonst gewöhnlich zu tun hat beim Polarischen mit demjenigen, was sich nach entgegengesetzter Richtung äußert, hat man es hier einmal mit etwas zu tun, was in gewisser Weise entgegengesetzt ist und doch wieder gleichartig ist. Man darf eben nirgends der Welt gegenüber schematisieren. Sobald man nämlich von Theorien ausgeht, entstehen immer Irrtümer. Es gibt keine Möglichkeit, von einer Theorie auszugehen und nicht den Irrtümern zu verfallen. Wenn also jemand sich sagt, in der Welt wirkt die Polarität - und er konstruiert sich jetzt ein Schema, eine Formel für die Polarität, und sagt jetzt, Polarität muß so und so wirken -, so wird er zwar eine Tatsachenreihe umfassen können, aber er kommt gegenüber anderen Erscheinungen wieder aus seinem Schema heraus, da wird es anders. Wenn man nur einmal diese furchtbare Tyrannis durchschauen würde, welche das Theorienbilden eigentlich bildet in der Wissenschaft! Man muß nämlich den Willen haben, Theorien zu bilden. Denn könnte man nicht Theorien bilden, so könnte man überhaupt kein Erscheinungsgebiet umfassen. Man muß aber auch den Willen haben, immer am richtigen Orte die Theorie wieder zu verlassen und zu demjenigen vorzudringen, wo jetzt die Theorie nicht mehr gilt. Das muß man auch in der Naturwissenschaft beachten. Will man im äußeren Sinne Evolutionstheorie treiben, dann muß man sie so treiben, daß man sich an die äußere Evolutionstheorie hält, nur sie entsprechend umgestaltet und so weiter. Will man von innen heraus den Menschen begreifen, so muß man sich an dasjenige halten, was Anthroposophie gibt. Weder eine anthroposophische Theorie noch eine anthropologische Theorie können irgendwie anders gehandhabt werden, als daß man sie im richtigen Punkte verläßt und ins andere Gebiet hineingeht. Nur ist es natürlich bei dem, was wir hier Anthroposophie nennen, so, daß man ins geistigseelische Gebiet hineingeht und von da aus wiederum zurückgeht auf die sinnlich-äußeren Erscheinungen. Diesen Weg können Sie beobachten, wie ich ihn eingeschlagen habe ganz als einen selbstverständlichen Weg in meinen ersten Schriften, in meinen zweiten Schriften und wie ich jetzt versuche, das andere mit zu umfassen. Die Toren finden darinnen nur Widersprüche selbstverständlich und konstruieren von da aus ihre trottelhaften Angriffe. Und, nicht wahr, deutsche Zeitschriften, die besorgt werden von Menschen, die über nichts ein Urteil haben, die nehmen dann eine trottelhafte Hauerei, trottelhafte Prügelei, nicht wahr, als irgend etwas auf, was ernsthafte Diskussion über Anthroposophie sein soll. Ich weiß nicht, ob Sie wissen, daß einer, der einen solchen trottelhaften, einen wirklich trottelhaften Angriff geführt hat in der Diederichs’schen «Tat», nämlich Hauer heißt. - Es handelt sich nun darum, daß man dasjenige ins Auge faßt, was da als eine Strahlung, so wie ich es eben getan habe, beschrieben werden kann. Und dem muß man wiederum entgegenwirken. Man wirkt ihm entgegen, indem man alles dasjenige aufruft, was zum Beispiel im Silber in entgegengesetzter Strahlung wirkt, wobei man sich klar sein muß darüber, daß das Silber dann salbenhaft verwendet werden muß, wenn es die eine Strahlung treffen will, die irgendwie durch die Haut sich äußert, daß es in irgendeiner Form eingespritzt werden muß, wenn es sich um die andere Tätigkeit handelt, welche in irgendeiner Weise der Richtung folgt, der die Entleerungen folgen. Da haben Sie, ich möchte sagen eine Richtungsregel für die besondere Art, wie solche Dinge zu behandeln sind, denn in der Behandlung solcher Dinge liegt im Grunde genommen ebensoviel wie in der Qualität des Heilmittels.

[ 17 ] However, we may also be dealing with the actual process of radiation, which is present in the human organism in the most diverse ways. On the one hand, we find it in everything that radiates outward through the skin, which also contains this directional radiation; but we also find this process in everything that is diuretic or purgative in the human being. Just as in what I might call the gastrulation, where the exterior turns toward the interior in the embryonic process; here, too, with this radiation, we are dealing with something that acts just as effectively outward through the skin and that, in a sense, also turns inward, so that in the diuretic process and the purgative process it takes on, as it were, an opposite direction. Whereas in the case of the polar, one usually deals with that which manifests in the opposite direction, here one is dealing with something that is, in a certain sense, opposite and yet, at the same time, similar. One must never reduce the world to a schematic. For as soon as one proceeds from theories, errors always arise. There is no way to proceed from a theory without falling into error. So if someone tells himself that polarity is at work in the world—and he then constructs a schema, a formula for polarity, and declares that polarity must operate in such-and-such a way—he will indeed be able to account for a series of facts, but when confronted with other phenomena, he will find himself stepping outside his schema, and things will turn out differently. If only one could see through this terrible tyranny that the formation of theories actually constitutes in science! For one must have the will to form theories. For if one could not form theories, one could not encompass any realm of phenomena at all. But one must also have the will to always abandon the theory at the right moment and to advance to the point where the theory no longer applies. This must also be taken into account in the natural sciences. If one wishes to pursue evolutionary theory in the external sense, then one must do so in a way that adheres to external evolutionary theory, merely adapting it accordingly, and so on. If one wishes to understand the human being from within, one must adhere to what anthroposophy provides. Neither an anthroposophical theory nor an anthropological theory can be handled in any other way than by leaving it at the right point and entering the other realm. However, with what we call anthroposophy here, one enters the spiritual-soul realm and from there returns to the external sensory phenomena. You can observe this path, as I have taken it quite naturally in my early writings, in my later writings, and as I am now attempting to encompass the other aspect as well. The fools, of course, find nothing but contradictions in this and use them as a basis for their idiotic attacks. And, don’t you think, German journals run by people who have no judgment whatsoever—they then take this idiotic brawling, this idiotic brawl, don’t you think, as something that is supposed to be a serious discussion of anthroposophy. I don’t know if you’re aware that one person who launched such a foolish—a truly foolish—attack in Diederichs’s *Tat* is named Hauer. - The point now is to focus on what can be described as a radiation, just as I have just done. And this, in turn, must be counteracted. One counteracts it by invoking everything that, for example, acts in silver with an opposing radiation, though one must be clear that silver must be used as an ointment when it is intended to counteract the one kind of radiation that manifests itself through the skin in some way, and that it must be injected in some form when dealing with the other activity, which in some way follows the direction of the discharges. There you have, I would say, a guideline for the specific way such things are to be treated, for the treatment of such things is, in essence, just as important as the quality of the remedy.

[ 18 ] Nun möchte ich eine solche Betrachtung auf dem Umwege über die Heilmittel noch in einige Ergänzungen auslaufen lassen, die ich nun anfügen werde mit Bezug auf Dinge, welche als Fragen gestellt worden sind. Wenn ich diesmal nicht etwa ganz vollständig werden konnte, so bitte ich Sie, das eben wegen der Kürze der Zeit verstehen zu wollen. Ich glaube aber, wenn Sie die Methode der Fragenbeantwortung, die ich ganz kurz jetzt geben will, ins Auge fassen, dann werden Sie sehen, daß ich versucht habe, in den letzten Tagen die Vorträge schon so anzuordnen, daß sie auf den Weg führen zu dieser Fragenbeantwortung. Ich will da eine ganz charakteristische Frage deshalb herausholen, die jemand gestellt hat und die auf etwas Realem beruht. Jemand hat nämlich die Frage gestellt, was es für eine Bewandtnis habe mit der weitverbreiteten Volksanschauung - aber sie beruht wirklich auf etwas sehr Realem, das nur nicht genügend beobachtet wird und deshalb sieht man sehr häufig darüber hinweg -, daß Frauen, welche in der Periode sind, auf Blumen, die in ihrer Umgebung sind, eine Art Verwelkungskraft ausstrahlen, daß sie also so wirken, daß die Blumen in ihrer Nähe welken, namentlich welken, wenn sie sie ergreifen. - Nun, Sie brauchen nur die Anschauung des Menschen, wie wir sie hier entwickelt haben, zu nehmen, und Sie werden auf die innere Ursache dieser Erscheinung kommen. Bedenken Sie nur einmal, daß ja dasjenige, was in der Blume wirkt und zur Blüte treibt, von der Erde von unten nach oben strebt. Dasjenige, was im Menschen dieser Blumenkraft folgt, strebt von oben nach unten. Das ist durchaus eine kosmologisch-organische Polarität. Sie brauchen sich also nur vorzustellen, daß dieses normale Hinaufstreben in das Blühen der Pflanzen entgegengesetzt ist dem, was beim Menschen von oben nach unten strebt (siehe Zeichnung). Da muß ein Gleichgewicht sein, und das Gleichgewicht ist beim normalen Menschen. Denken Sie sich nun die Kräfte von oben nach unten verstärkt, was sich dadurch ausdrückt, daß eben die Periode eintritt, dann haben Sie die Kräfte im Menschen verstärkt, die entgegenwirken den Blühekräften der Pflanze. Also Sie haben, wenn Sie den Tatsachenzusammenhang verstehen, diesen merkwürdigen Zusammenhang, der da besteht und den man eben durchschaut, wenn man so vorgeht, der aber gerade in dem, was von alten instinktiven Anschauungen sich in der Volksanschauung gehalten hat, eben auftritt.

[ 18 ] Now I would like to use this line of thought—via the topic of remedies—to conclude with a few additional points, which I will now add in response to questions that have been raised. If I have not been able to cover everything this time, I ask for your understanding, given the limited time available. However, I believe that if you consider the method of answering questions—which I will now outline very briefly—you will see that I have tried, over the past few days, to structure the lectures in such a way that they lead the way to these answers. I would therefore like to highlight a very characteristic question that someone asked, one that is based on something real. Someone asked, in fact, what the truth is behind the widespread popular belief —but it is truly based on something very real that is simply not observed closely enough, and therefore is very often overlooked—that women who are menstruating radiate a kind of withering force onto flowers in their vicinity, so that the flowers wilt in their presence, particularly when they touch them. - Well, you need only take the view of the human being as we have developed it here, and you will arrive at the inner cause of this phenomenon. Just consider for a moment that what acts within the flower and drives it to bloom strives upward from the earth. That which in human beings corresponds to this floral force strives from top to bottom. This is indeed a cosmological-organic polarity. So you need only create a mental image of this normal upward striving in the flowering of plants being opposed to what strives from top to bottom in human beings (see drawing). There must be a balance, and that balance exists in the normal human being. Now imagine these forces intensified from top to bottom—which is expressed precisely by the onset of that period—and you will have intensified the forces within the human being that counteract the flowering forces of the plant. So, if you understand the factual context, you will see this remarkable connection that exists—one that becomes clear when you proceed in this way—but which is precisely what has been preserved in folk beliefs from ancient, instinctive conceptions.

AltNameAltName

[ 19 ] Nun eine andere Frage, die mir gestellt worden ist, das ist die folgende: Wenn man es zu tun hat mit Asthma, das durch Verkrampfung entsteht, und das in seinem Symptomkomplex Blutanfüllung oben, Blutleere unten hat, wie kann man einem solchen Asthma etwa beikommen? - Um was handelt es sich denn bei einem solchen Asthma? Bei einem solchen Asthma handelt es sich darum, daß der Sinnes-Nervenprozeß in den Atmungsprozeß hinuntergerutscht ist. Es ist nichts anderes als eine Überwirkung im Atmungsprozeß vorhanden, und zwar eine solche Überwirkung, daß der Sinnesprozeß hineingerutscht ist. Nun müssen Sie dem polarisch entgegenwirken. Sie müssen von der anderen Seite kommen. Also dem, was schon durch die Natur von außen nach innen gegangen ist, dem müssen Sie entgegenwirken mit Kräften, welche die andere Richtung haben, und die bekommen Sie heraus, wenn Sie jetzt durch die Haut den Säureprozeß einführen, das heißt, wenn Sie etwa Kohlensäure- oder andere Säurebäder verwenden. Und das wird von einer ganz besonders wohltätigen Wirkung für in dieser Richtung asthmatische Kranke sein. Manches wird ja damit im Zusammenhange noch verwendet werden, wozu Sie geführt werden, wenn Sie das andere ins Auge fassen, wovon ich gesprochen habe.

[ 19 ] Now, another question I have been asked is the following: When dealing with asthma caused by spasm, which manifests as a complex of symptoms involving blood congestion in the upper body and blood deficiency in the lower body, how might one treat such asthma? — What exactly is this type of asthma? In this type of asthma, the sensory-nervous process has slipped into the respiratory process. There is nothing more than an excess of influence in the respiratory process—an excess so great that the sensory process has slipped into it. Now you must counteract this with opposing forces. You must approach it from the other side. So, what has already moved from the outside to the inside through natural processes—you must counteract that with forces moving in the opposite direction, and you can achieve this by introducing an acidic process through the skin—that is, by using carbonic acid baths or other acidic baths. And this will have a particularly beneficial effect for asthma patients with this type of condition. Many other related applications will be explored as you delve into the other aspects I have discussed.

[ 20 ] Nun ist die Frage gestellt worden, wie es sich verhält mit dem, was - und es wird in der Frage auch darauf hingewiesen — eine solche furchtbare Verwunderung und Freude hervorgerufen hat in den Kliniken, nämlich die Milchinjektion bei der Blennorrhöe. Nun, daß das zusammenhängt in einer großen Anzahl von Fällen mit der Milchabsonderung, das können Sie aus dem ablesen, was ich nun auch in diesen Tagen vorgebracht habe über die Milchabsonderung. Sie brauchen sich ja nur vorzustellen dasjenige, was wir über die Milchabsonderung vorgebracht haben, wie da auch ein Sinnesprozeß ist, aber tiefer hinuntergerutscht. Was alles an Abnormität da eingetreten ist - ich habe es auseinandergesetzt, und nun bleiben selbstverständlich Richtekräfte in dem abgesonderten Produkt. Das ist im Grunde genommen noch ein Prozeß, in dem sich dasjenige fortsetzt, was sich innerhalb des Organismus abgespielt hat. Wenn Sie nun injizieren, so können Sie einem auf ziemlich ähnlichen Dingen beruhenden Prozeß selbstverständlich entgegenwirken. Also es ist das etwas, wo der empirische Zufall tatsächlich außerordentlich geistreich gewirkt hat, denn die Sache ist ja nur durch empirischen Zufall herausgekommen, nämlich durch Probieren. Überhaupt dieses Hinschauen auf die Prozeß-Metamorphosen ist von außerordentlich großer Wichtigkeit. Wenn der Mensch nicht hinschauen kann, wie sich die Prozesse metamorphosieren, dann wird er die einfachsten Sachen im Grunde genommen nicht richtig beurteilen können.

[ 20 ] Now the question has been raised as to what—and this is also pointed out in the question—has caused such tremendous amazement and joy in the hospitals, namely, the use of milk injections for gonorrhea. Well, the fact that this is connected in a large number of cases to milk secretion can be deduced from what I have also presented in recent days regarding milk secretion. You need only create a mental image of what we have presented about milk secretion—how there is also a sensory process there, but one that has slipped deeper down. I have analyzed all the abnormalities that have occurred there, and now, of course, corrective forces remain in the secreted product. This is, in essence, still a process in which what took place within the organism continues. When you administer an injection, you can, of course, counteract a process based on quite similar factors. So this is an instance where empirical chance has indeed worked in an extraordinarily ingenious way, for the discovery came about solely through empirical chance—namely, through trial and error. In general, this observation of the metamorphoses of processes is of extraordinary importance. If a person cannot observe how processes undergo metamorphosis, then they will essentially be unable to properly assess even the simplest things.

[ 21 ] Da ist die Frage aufgetaucht, worauf eigentlich Erkältungen beruhen, alle Arten von Dingen, die man unter dem eigentlich ziemlich diffusen Begriff der Erkältungen zusammenfaßt. - Es ist aber so, daß die Sinnestätigkeit auch da, wenn auch auf eine andere Weise wie bei dem früher Ausgeführten, in die Atemtätigkeit hinuntergeschoben wird. Absonderungen, die dann auftreten, sind nur eine Reaktion darauf. Es ist etwas, was da im Organismus vor sich geht, mehr gegen die Oberfläche zu gelegen, etwas, was im Innern des Organismus durch die Wechselwirkung der Nerven-Sinnestätigkeit und der Stoffwechseltätigkeit fortwährend vor sich geht. Es geht fortwährend im Innern vor sich. Wiederum können Sie sich nicht wundern, daß man diesen Dingen beikommt durch höchst einfache Sachen, indem man Packungen und dergleichen machen läßt, wo man von außen her eine Art SinnesNerventätigkeit dort hineinschiebt, wo sie sonst nicht ist. Alles Einpacken und so weiter ist ein Hereinschieben einer Nerven-Sinnestätigkeit in den Organismus, die eine halb bewußte ist, die aber sonst nicht vorhanden ist.

[ 21 ] The question has arisen as to what actually causes colds—all the various conditions that are grouped under the rather vague term “colds.” - The fact is, however, that sensory activity is also channeled down into respiratory activity here—albeit in a different way than described earlier. The secretions that then occur are merely a reaction to this. It is something that is taking place within the organism, closer to the surface—something that is constantly occurring inside the organism through the interaction of nervous-sensory activity and metabolic activity. It is constantly taking place internally. Again, you should not be surprised that these issues can be addressed through very simple means, such as applying compresses and the like, whereby a kind of sensory-nervous activity is introduced from the outside into areas where it would not otherwise be present. All this wrapping and so on is a way of introducing sensory-nervous activity into the organism—an activity that is semi-conscious but would otherwise not be present.

[ 22 ] Nun bin ich noch gefragt worden darüber, wie sich die Muskelkräfte zu den Knochenkräften verhalten. - Über dasjenige, was ich gefragt worden bin mit Bezug auf das Homöopathische, möchte ich doch glauben, daß dasjenige, was ich ausgeführt habe, im wesentlichen führt auf eine Beantwortung der gestellten Fragen. Nun aber sind mir noch verschiedene andere Fragen gestellt worden, auf die ich eben ein wenig eingehen muß. — Muskelkräfte, Knochenkräfte verhalten sich so, daß man dieses Verhalten charakterisieren kann, indem man sagt: In den Muskelkräften sind diejenigen Wirkungen in voller Bewegung, die in den Knochenkräften zur Ruhe und zum Absterben gekommen sind, denn Knochen sind - jetzt nicht genetisch, sondern ideell - eben umgewandelte Muskeln, nicht genetisch, aber ideell durchaus umgewandelte Muskeln. Einen genetischen Zusammenhang zwischen Knochen und Muskeln zu suchen, ja schon einen genetischen Zusammenhang zu suchen zwischen Knorpeln und Knochen, das ist aus dem Grunde eigentlich ein Unding, und mit Recht haben manche Leute auf die Schwierigkeit hingewiesen, die entsteht, wenn man da einen genetischen Zusammenhang aufsuchen will. Bunge zum Beispiel hat hingewiesen auf die Schwierigkeit, welche entsteht, wenn man auf den genetischen Zusammenhang von Knorpeln und Knochen schauen will, aber er hat natürlich nicht hingewiesen auf dasjenige, woher dieser Zusammenhang, diese Schwierigkeit kommt. Sie kommt davon her, daß allerdings eine Metamorphose besteht. Aber bedenken Sie, wenn in der Zeit, wo die ganze Muskelbildung noch nicht ins OrganischSichtbare übergegangen ist (siehe Zeichnung, rot) — und so ist es im wesentlichen, nur sehr herabgeschwächt, bei der Knorpelbildung auch -, wo Muskel- und Knochenbildung noch undifferenziert sind (hell), wenn in diesem Zustand der Undifferenzierung beim Differenzieren diese Prozesse zu gleicher Zeit von der Polarität erfaßt werden, dann können Sie natürlich die Metamorphose außerordentlich schwer konstatieren. Eine äußerlich genetische Metamorphose können Sie nur konstatieren, wenn sie so ist, daß beim Übergang des einen in das andere beim Differenzieren im wesentlichen noch nicht die Polarität wirkt, sondern die Richtung beibehalten wird. Wenn aber die Polarität sogleich eingreift beim Differenzieren, so entsteht natürlich ein ganz anderes Gebilde daraus, das dann dem ersten gar nicht mehr ähnlich sieht.

[ 22 ] I have also been asked about the relationship between muscular forces and skeletal forces. - Regarding what I was asked about in relation to homeopathy, I would like to believe that what I have explained essentially provides an answer to the questions posed. However, I have also been asked various other questions, which I must now address briefly. — The relationship between muscular forces and bony forces can be characterized as follows: within the muscular forces, those effects are in full motion that have come to rest and died out in the bony forces; for bones are—not in a genetic sense, but in an ideal sense—transformed muscles, not genetically, but ideologically thoroughly transformed muscles. To seek a genetic connection between bones and muscles—indeed, even to seek a genetic connection between cartilage and bones—is, for this reason, actually an absurdity, and some people have rightly pointed out the difficulty that arises when one attempts to find such a genetic connection. Bunge, for example, has pointed out the difficulty that arises when one attempts to examine the genetic connection between cartilage and bone, but of course he did not point out the source of this connection—or rather, this difficulty. It stems from the fact that a metamorphosis does indeed take place. But consider this: during the period when muscle formation as a whole has not yet become organically visible (see diagram, red) —and this is essentially the case, albeit in a greatly attenuated form, with cartilage formation as well—where muscle and bone formation are still undifferentiated (light), if, in this state of undifferentiation, these processes are simultaneously influenced by polarity during differentiation, then it is, of course, extremely difficult to identify the metamorphosis. You can only observe an outwardly genetic metamorphosis if it is such that, during the transition from one to the other—as differentiation occurs—polarity is essentially not yet at work, but rather the direction is maintained. If, however, polarity intervenes immediately during differentiation, a completely different structure naturally emerges from it, one that no longer resembles the first at all.

AltNameAltName

[ 23 ] Einige von den Fragen werden zur Beantwortung kommen in der Stunde, die gleich darauf folgen wird. Eine Frage, die ich Sie aber bitte, als eine solche zu betrachten, die in das Gebiet hineinführt, wo die Konfusion stark beginnt, wo man vermeiden sollte zu analogisieren, eine solche Frage ist diese, wie man etwa das Spektrum des Geschmacks konstruieren könnte durch süß, bitter, sauer, laugig zum Salzigen hin, ob man ein solches Geschmacks-Spektrum konstruieren könnte, vielleicht dann auch ein Geruchs-Spektrum konstruieren könnte. In bezug auf diese Dinge ist es eigentlich tatsächlich so, daß man viel zu wenig genügend Objektiviertes gerade beim Geschmack und Geruch vor sich hat, als daß es besonders nützlich sein könnte, da Analogien zu finden. Solche Dinge sind in der praktischen Anwendung von einer geringeren Bedeutung, denn man gerät, indem man aus dem Bereich des Auges und des Ohres in den Bereich von Geschmack und Geruch kommt, sogleich in ein ganz anderes Gebiet hinein dadurch, daß man es beim Augenwahrnehmen ja eigentlich zu tun hat mit demjenigen, was sich ganz aus dem Ätherischen heraus offenbart, und daß man es aber beim Geruchs- und Geschmacksprozeß mit etwas zu tun hat, was nun sehr stark in Anspruch genommen wird von den stofflichen Prozessen, von den Stoffwirkungen, Stoffwechselwirkungen, so daß man, indem man zu dieser Sinnestätigkeit übergeht, eben sich an das Robustere halten kann, das dann im Stoffwechsel zum Ausdrucke kommt.

[ 23 ] Some of the questions will be answered during the session that follows immediately afterward. However, there is one question that I ask you to consider as one that leads into the realm where confusion begins in earnest—a realm where one should avoid drawing analogies—and that question is this: How might one construct a spectrum of taste comprising sweet, bitter, sour, and alkaline, all the way to salty—whether one could construct such a spectrum of taste, and perhaps then also construct a spectrum of smell. With regard to these matters, the reality is that we have far too little sufficiently objectified data—especially concerning taste and smell—for finding analogies to be particularly useful. Such matters are of lesser importance in practical application, for when one moves from the realm of sight and hearing into the realm of taste and smell, one immediately enters an entirely different domain—since in visual perception one is actually dealing with that which reveals itself entirely from the ethereal, whereas in the processes of smell and taste, one is dealing with something that is very strongly influenced by material processes—by material effects and metabolic interactions—so that, in moving to this sensory activity, one can focus on the more robust aspects that are then expressed in metabolism.

[ 24 ] Nun möchte ich noch kurz auf eine Frage hinweisen, die gestellt worden ist — andere Fragen, die in Anlehnung an diese Frage gestellt worden sind, werden in der Stunde, die sich daran anschließt, besser besprochen werden -, eine Frage, die eine gewisse prinzipielle Bedeutung hat: Kann der Mensch ohne einzunehmen, aus sich heraus Brom, Morphium, Jod, Chinin, Arsen und andere Heilmittel produzieren? — Nun sehen Sie, es ist das eine Frage, die auf sehr tiefe Untergründe der ganzen menschlichen Organisation führt. Die Stoffe kann man nämlich nicht produzieren, aber die Prozesse kann man produzieren. Nun, man kann durchaus sagen, daß man zum Beispiel natürlich ganz außerstande ist, den Bleistoff in sich zu produzieren, daß man aber sehr gut imstande ist, den Bleiprozeß in sich vom Ätherischen heraus zu produzieren und dann ihn in den physischen Leib hinein strahlen zu lassen. Und da kann man sagen: Ja, ist es denn nicht möglich, so weit zu homöopathisieren, daß man überhaupt sagt, ich will versuchen also durch diesen Prozeß bis in den Ätherleib hinein zu wirken, so daß dieser Selbstmetallisierungsprozeß, Selbststrahlungsprozeß, der einem Metallstrahlungsprozeß entspricht, hervorgerufen werde. — In einem gewissen Sinne kann das auch durchaus geschehen. Nur eben handelt es sich darum, daß wir ja wirklich heranrücken an die Strahlungsprozesse, die von der Metallität ausgehen. Wenn Sie natürlich da im allopathischen Denken stecken bleiben, so kommen Sie diesen Dingen natürlich nicht nahe, Aber wenn Sie zum Beispiel folgende Erwägungen anstellen: In dem Zahnbildeprozeß liegen die magnesiumstrahlenden Kräfte. Dies sind also Kräfte, die im ganzen menschlichen Organismus eine Bedeutung haben, denn die Zähne werden ja herausgeschoben aus dem ganzen Menschen. Verwenden Sie nun ein Magnesiumsalz, irgendein Magnesiumsalz, namentlich, sagen wir schwefelsaures Magnesium, und verwenden Sie es so, daß Sie absehen von allem Allopathischen dabei, daß Sie eine besonders starke Verdünnung hervorrufen — hier werden wir auf die Notwendigkeit, starker, also ganz überaus starker Verdünnungen geführt -, dann haben Sie ein Zweifaches: Sie haben erstens die Magnesiumwirkung, die aber eigentlich im Grunde genommen aufhört da, wo die Zähne sitzen. Diese Region durchbrechen die Magnesiumkräfte im normalen Menschen nicht. Man muß ihnen also gewissermaßen einen verstärkenden Impuls geben, so daß sie weiter wirken, daß sie den ganzen Menschen durchstrahlen. Und das kann man, wenn man eben das Salz, das schwefelsaure Salz besonders verwendet, denn das befördert eben die Magnesiumstrahlung hinein auch bis in die Kopfkräfte. Von da lassen Sie sie wiederum zurückstrahlen. Und da wird in der Tat dieser Prozeß hervorgerufen, dieser vom Ätherischen ausgehende, bis ins Ätherische hinein eben homöopathisiert bleibende Prozeß, wo man nur noch die Kräfte hat, wo man den Stoff gar nicht hat, wo man von einem ganz anderen Stoff ausgegangen ist. Sie wissen ja, daß auch da schon empirisch schwefelsaures Magnesium verwendet worden ist, aber rationell wird man es ja nur verwenden können, wenn man diesen Zusammenhang ins Auge faßt, denn man wird dann gleich bemerken, daß man sich zum Beispiel an das Schwefelsaure nur halb halten darf, nicht ganz. Man muß sich an das Magnesium halten mit der anderen Hälfte, so daß daher derjenige, der glaubt, daß man auch ein anderes schwefelsaures Salz nehmen kann, nicht das Richtige trifft. Das ist dasjenige, was man wiederum glaubt, wenn man ausgeht von denjenigen Erwägungen, die nur mit Zuhilfenahme der Methode der äußeren Sinneswelt und des kombinierenden Verstandes eben erhalten werden.

[ 24 ] Now I would like to briefly address a question that has been raised—other questions related to this one will be better discussed in the session that follows—a question that has a certain fundamental significance: Can a human being produce bromine, morphine, iodine, quinine, arsenic, and other remedies from within, without ingesting them? — You see, this is a question that leads to very deep foundations of the entire human organism. For while one cannot produce these substances, one can produce the processes. Well, one can certainly say that, for example, one is naturally quite incapable of producing lead within oneself, but that one is very well able to produce the lead process within oneself from the etheric body and then allow it to radiate into the physical body. And so one might ask: Isn’t it possible to take homeopathy so far that one might say, “I will try to work through this process all the way into the etheric body,” so that this process of self-metallization—this process of self-radiation, which corresponds to a metallic radiation process—is brought about? — In a certain sense, that can certainly happen. It’s just that the point is that we are truly approaching the radiation processes that emanate from metallicity. Of course, if you remain stuck in allopathic thinking, you will naturally not come close to these things. But if, for example, you consider the following: The forces that radiate magnesium are present in the process of tooth formation. These are forces that have significance throughout the entire human organism, for the teeth are, after all, pushed forth from the whole human being. Now, if you use a magnesium salt—any magnesium salt, specifically, let’s say magnesium sulfate—and use it in such a way that you refrain from all allopathic methods, creating a particularly strong dilution—here we are led to the necessity of strong, that is, extremely strong dilutions—then you have a twofold effect: First, you have the magnesium effect, which, however, essentially stops where the teeth are located. In a normal person, the magnesium forces do not penetrate this region. So, in a sense, one must give them a reinforcing impulse so that they continue to act, so that they radiate throughout the entire human being. And this can be achieved by specifically using the salt—the sulfuric acid salt—because that carries the magnesium radiation all the way into the head forces. From there, let them radiate back out again. And this is indeed where this process is brought about—this process that originates in the ethereal realm and remains homeopathically transformed all the way back into the ethereal realm, where one possesses only the forces, where the substance itself is entirely absent, and where one has started from an entirely different substance. You know, of course, that magnesium sulfate has already been used empirically in this context as well, but it can only be used rationally if one takes this connection into account, for one will then immediately realize that, for example, one must use only half the amount of magnesium sulfate, not the full amount. One must rely on magnesium for the other half; therefore, anyone who believes that one can also use another sulfuric acid salt is mistaken. This is precisely what one tends to believe when one proceeds from considerations derived solely through the method of the external sensory world and the combining intellect.

[ 25 ] Nun möchte ich nur noch ganz kurz hinweisen darauf, daß alle diese Dinge, die hier ausgeführt worden sind, durchaus so betrachtet werden müssen, daß man sich sagt: Man muß einmal, um hinter die Wirkungen, die da beobachtet werden müssen, zu kommen, Einzelnes herausgreifen. Aber man muß dann auch wiederum alles zusammenschauen. Insbesondere habe ich ja bei diesen Vorträgen an Sie gewissermaßen die Zumutung gestellt, daß Sie die Dinge zusammenschauen. Und jetzt möchte ich Sie hinweisen darauf, wie dieses Zusammenschauen geschehen kann. Da bin ich zum Beispiel gefragt worden um den Morbus Basedow. Da können Sie sogar hinüberschauen nach dem, was ich in der ersten Eurythmiestunde ausgeführt habe, wo ich hingewiesen habe darauf, wie die Schilddrüse etwas ist, was ein nicht zu Ende gekommenes Gehirn ist. Wenn Sie sich also sagen, die Schilddrüse ist ein nicht zu Ende gekommenes Gehirn, wenn Sie also darauf aufmerksam sind, daß die Kräfte, die da abnorm im Morbus Basedow wirken, wie da diese Kräfte hintendieren nach der Schilddrüse und in diesem Hintendieren alle anderen Dinge hervorrufen, welche dann auftreten im Symptomkomplex von Morbus Basedow, dann werden Sie eben darauf kommen, wie Sie da entgegenwirken müssen durch dasjenige, was, ich möchte sagen dem zu starken Kopfwerden des Menschen entgegenwirkt. Und da werden wir wiederum hinübergeführt zu dem, was dann die nächste Stunde leitet, da werden wir hinübergeführt dazu, daß eben solchen Dingen wirklich sehr wohltätig entgegengewirkt werden kann durch die sinnvolle Bewegung, namentlich durch die sinnvolle konsonantierende Bewegung. Und Sie werden gute Wirkung herausbekommen, wenn Sie bei hereinbrechendem Morbus Basedow irgendwie radikal dasjenige verwenden, was wir gerade in der eurythmischen Abteilung besprochen haben. So ist da der Zusammenhang.

[ 25 ] Now I would just like to point out very briefly that all these things that have been discussed here must certainly be viewed in such a way that one says to oneself: In order to get to the bottom of the effects that need to be observed here, one must single out individual aspects. But then, in turn, one must also view everything in its entirety. In particular, in these lectures I have, so to speak, asked the rather demanding task of you to view things in their entirety. And now I would like to point out to you how this holistic view can be achieved. For example, I was asked about Graves’ disease. Here you can even look back at what I explained in the first eurythmy lesson, where I pointed out that the thyroid gland is, in a sense, an unfinished brain. So if you tell yourself that the thyroid gland is an unfinished brain—if you are aware that the forces acting abnormally in Graves’ disease tend toward the thyroid gland and, in this tendency, bring about all the other phenomena that then manifest in the symptom complex of Graves’ disease— then you will realize exactly how you must counteract this through that which, I would say, counteracts the excessive intellectualization of the human being. And this leads us back to what will guide the next lesson; it leads us to the realization that such things can indeed be counteracted very effectively through meaningful movement, namely through meaningful consonant-forming movement. And you will achieve good results if, when Graves’ disease sets in, you apply in a radical way what we have just discussed in the eurythmy department. That is the connection.

[ 26 ] Jetzt wollen wir diese Dinge nicht abschließen, sondern hoffentlich ein andermal fortsetzen, aber wir müssen, mit Ausnahme der nächsten Stunde, die wir noch haben werden, aufhören.

[ 26 ] We don't want to wrap up these topics now, but hopefully continue them another time; however, with the exception of the next class period, which we still have left, we must stop here.

[ 27 ] Nach einer kurzen Pause werden wir dann, mehr nach der Eurythmie hinüberdeutend, fortsetzen.

[ 27 ] After a short break, we will continue, focusing more on eurythmy.