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The Agricultural Course
Spiritual Science Foundations
for the Prosperity of Agriculture
GA 327

12 June 1924, Koberwitz

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Vierter Vortrag

Vierter Vortrag

Meine lieben Freunde!

Meine lieben Freunde!

[ 1 ] Sie haben ja gesehen, es handelt sich bei der Auffindung von geisteswissenschaftlichen Methoden auch für die Landwirtschaft darum, gewissermaßen die Natur und die Wirkung des Geistes in der Natur im Großen anzuschauen, in seinem umfassenden Kreise, während die materialistisch gefärbte Wissenschaft immer mehr und mehr dazu gekommen ist, in die kleinen Kreise, in das Kleine, hineinzugehen. Wenn man es auch bei so etwas wie der Landwirtschaft nicht immer gleich mit dem Allerkleinsten, dem mikroskopisch Kleinen, zu tun hat, womit man es in den anderen Naturwissenschaften so oft zu tun hat, so hat man es doch zu tun mit demjenigen, was in kleinen Kreisen wirkt und aus der Wirkung der kleinen Kreise erschlossen werden kann. Aber die Welt, in der der Mensch und andere Erdenwesen leben, sie ist ja durchaus nicht etwas, was man nur von kleinen Kreisen aus beurteilen kann. So zu verfahren gegenüber dem, was eigentlich in Betracht kommt gerade zum Beispiel bei der Landwirtschaft, wie heute die landläufige Wissenschaft verfährt, würde ebenso sein, wie wenn man die ganze Wesenheit des Menschen erkennen wollte, sagen wir, aus seinem kleinen Finger und aus dem Ohrzipfel, und von da aus sich aufbauen wollte dasjenige, was im Großen und Ganzen in Betracht kommt. Demgegenüber müssen wir stellen wiederum -und das ist heute so notwendig wie nur irgend möglich - eine wirkliche Wissenschaft, die auf die großen Weltzusammenhänge geht.

[ 1 ] Sie haben ja gesehen, es handelt sich bei der Auffindung von geisteswissenschaftlichen Methoden auch für die Landwirtschaft darum, gewissermaßen die Natur und die Wirkung des Geistes in der Natur im Großen anzuschauen, in seinem umfassenden Kreise, während die materialistisch gefärbte Wissenschaft immer mehr und mehr dazu gekommen ist, in die kleinen Kreise, in das Kleine, hineinzugehen. Wenn man es auch bei so etwas wie der Landwirtschaft nicht immer gleich mit dem Allerkleinsten, dem mikroskopisch Kleinen, zu tun hat, womit man es in den anderen Naturwissenschaften so oft zu tun hat, so hat man es doch zu tun mit demjenigen, was in kleinen Kreisen wirkt und aus der Wirkung der kleinen Kreise erschlossen werden kann. Aber die Welt, in der der Mensch und andere Erdenwesen leben, sie ist ja durchaus nicht etwas, was man nur von kleinen Kreisen aus beurteilen kann. So zu verfahren gegenüber dem, was eigentlich in Betracht kommt gerade zum Beispiel bei der Landwirtschaft, wie heute die landläufige Wissenschaft verfährt, würde ebenso sein, wie wenn man die ganze Wesenheit des Menschen erkennen wollte, sagen wir, aus seinem kleinen Finger und aus dem Ohrzipfel, und von da aus sich aufbauen wollte dasjenige, was im Großen und Ganzen in Betracht kommt. Demgegenüber müssen wir stellen wiederum -und das ist heute so notwendig wie nur irgend möglich - eine wirkliche Wissenschaft, die auf die großen Weltzusammenhänge geht.

[ 2 ] Wie sehr stark Wissenschaft im heutigen landläufigen Sinne oder in dem landläufigen Sinn von vor einigen Jahren sich selber korrigieren muss, das geht hervor aus den wissenschaftlichen Torheiten, die vor gar nicht langer Zeit zum Beispiel in Bezug auf die Ernährung des Menschen geherrscht hatten. Die Dinge waren alle ganz wissenschaftlich, sie waren auch wissenschaftlich bewiesen, und man konnte gegen den Beweis, wenn man sich nur darauf verlegte, was da eben in Betracht gezogen wurde, auch gar nichts einwenden. Es war als wissenschaftlich bewiesen, dass ein Mensch, der da ein mittleres Körpergewicht von siebzig bis fünfundsiebzig Kilogramm hat, dass ein solcher Mensch etwa hundertzwanzig Gramm Eiweiß als Nahrung braucht. Nun, wie gesagt, das war sozusagen wissenschaftlich bewiesen. Heute glaubt kein Mensch, der wissenschaftliche Ansichten hat, mehr an diesen Satz. Denn die Wissenschaft hat sich selber korrigiert. Heute weiß jeder Mensch, dass hundertzwanzig Gramm Eiweißnahrung nicht nur nicht notwendig, sondern direkt schädlich sind, und dass der Mensch eigentlich am gesündesten bleibt, wenn er nur fünfzig Gramm täglich in sich aufnimmt. Da hat sich die Wissenschaft selber korrigiert. Heute weiß man, dass es wirklich so ist, dass, wenn überflüssiges Eiweiß aufgenommen wird, das Eiweiß im Darm Zwischenprodukte erzeugt, die Giftwirkungen haben. Und wenn man nicht nur die unmittelbaren Lebensepochen des Menschen, worin man ihm das Eiweiß verabreicht, bloß untersucht, sondern das ganze Leben des Menschen, so erkennt man, dass von diesen Giftwirkungen des überflüssigen Eiweißes hauptsächlich die Arterienverkalkung im Alter herrührt. So sind die wissenschaftlichen Untersuchungen zum Beispiel in Bezug auf den Menschen oftmals dadurch irrig, dass sie nur auf den Augenblick sehen. Aber ein Menschenleben dauert doch eben, wenn es normal ist, länger als zehn Jahre, und die schädlichen Wirkungen von den so herbeigesehnten scheinbar günstigen Ursachen, die stellen sich oftmals sehr spät ein.

[ 2 ] Wie sehr stark Wissenschaft im heutigen landläufigen Sinne oder in dem landläufigen Sinn von vor einigen Jahren sich selber korrigieren muss, das geht hervor aus den wissenschaftlichen Torheiten, die vor gar nicht langer Zeit zum Beispiel in Bezug auf die Ernährung des Menschen geherrscht hatten. Die Dinge waren alle ganz wissenschaftlich, sie waren auch wissenschaftlich bewiesen, und man konnte gegen den Beweis, wenn man sich nur darauf verlegte, was da eben in Betracht gezogen wurde, auch gar nichts einwenden. Es war als wissenschaftlich bewiesen, dass ein Mensch, der da ein mittleres Körpergewicht von siebzig bis fünfundsiebzig Kilogramm hat, dass ein solcher Mensch etwa hundertzwanzig Gramm Eiweiß als Nahrung braucht. Nun, wie gesagt, das war sozusagen wissenschaftlich bewiesen. Heute glaubt kein Mensch, der wissenschaftliche Ansichten hat, mehr an diesen Satz. Denn die Wissenschaft hat sich selber korrigiert. Heute weiß jeder Mensch, dass hundertzwanzig Gramm Eiweißnahrung nicht nur nicht notwendig, sondern direkt schädlich sind, und dass der Mensch eigentlich am gesündesten bleibt, wenn er nur fünfzig Gramm täglich in sich aufnimmt. Da hat sich die Wissenschaft selber korrigiert. Heute weiß man, dass es wirklich so ist, dass, wenn überflüssiges Eiweiß aufgenommen wird, das Eiweiß im Darm Zwischenprodukte erzeugt, die Giftwirkungen haben. Und wenn man nicht nur die unmittelbaren Lebensepochen des Menschen, worin man ihm das Eiweiß verabreicht, bloß untersucht, sondern das ganze Leben des Menschen, so erkennt man, dass von diesen Giftwirkungen des überflüssigen Eiweißes hauptsächlich die Arterienverkalkung im Alter herrührt. So sind die wissenschaftlichen Untersuchungen zum Beispiel in Bezug auf den Menschen oftmals dadurch irrig, dass sie nur auf den Augenblick sehen. Aber ein Menschenleben dauert doch eben, wenn es normal ist, länger als zehn Jahre, und die schädlichen Wirkungen von den so herbeigesehnten scheinbar günstigen Ursachen, die stellen sich oftmals sehr spät ein.

[ 3 ] Geisteswissenschaft kann in einen solchen Fehler eben weniger verfallen. Gewiss, ich will gar nicht einstimmen in die billige Kritik, die ja sehr häufig geübt wird aus dem Grunde, weil die landläufige Wissenschaft sich in solcher Art korrigieren muss, wie ich es eben ausgesprochen habe. Man kann gut einsehen, dass das nicht anders sein kann und dass es notwendig ist. Aber auf der anderen Seite ist es ebenso billig, über Geisteswissenschaft herzufallen, wenn sie ins praktische Leben eingreifen will, weil sie nun eben einmal genötigt ist, auf die größeren Zusammenhänge des Lebens zu sehen, und weil ihr da in die Augen fallen diejenigen Kräfte und Substanzen, die dann in das Geistige hereingehen, nicht bloß die grobmateriellen Kräfte und Substanzialitäten. Das gilt durchaus auch für die Landwirtschaft, und es gilt insbesondere dann, wenn in der Landwirtschaft infrage kommt die Düngungsfrage.

[ 3 ] Geisteswissenschaft kann in einen solchen Fehler eben weniger verfallen. Gewiss, ich will gar nicht einstimmen in die billige Kritik, die ja sehr häufig geübt wird aus dem Grunde, weil die landläufige Wissenschaft sich in solcher Art korrigieren muss, wie ich es eben ausgesprochen habe. Man kann gut einsehen, dass das nicht anders sein kann und dass es notwendig ist. Aber auf der anderen Seite ist es ebenso billig, über Geisteswissenschaft herzufallen, wenn sie ins praktische Leben eingreifen will, weil sie nun eben einmal genötigt ist, auf die größeren Zusammenhänge des Lebens zu sehen, und weil ihr da in die Augen fallen diejenigen Kräfte und Substanzen, die dann in das Geistige hereingehen, nicht bloß die grobmateriellen Kräfte und Substanzialitäten. Das gilt durchaus auch für die Landwirtschaft, und es gilt insbesondere dann, wenn in der Landwirtschaft infrage kommt die Düngungsfrage.

[ 4 ] Schon wie so häufig, ich möchte sagen, die Worte gesetzt werden heute gerade von den Wissenschaftern, wenn die Düngungsfrage in Betracht kommt, schon das zeigt, dass man eigentlich wenig wirkliche Anschauung davon hat, was das Düngen im Haushalt der Natur eigentlich wirklich bedeutet. Man hört heute sehr oft die Phrase: Der Dünger enthalte die Futterstoffe für die Pflanzen. Nun ja, ich habe die paar Sätze, die ich vorausgeschickt habe, aus dem Grunde gesagt, um Ihnen zu zeigen, wie in Bezug auf das Futter beim Menschen gerade in der neuesten Zeit, in der unmittelbaren Gegenwart, die Wissenschaft sich korrigieren musste. Da musste sie sich korrigieren, weil sie eben von einer ganz falschen Anschauung ausgeht in Bezug auf die Ernährung irgendeines Wesens.

[ 4 ] Schon wie so häufig, ich möchte sagen, die Worte gesetzt werden heute gerade von den Wissenschaftern, wenn die Düngungsfrage in Betracht kommt, schon das zeigt, dass man eigentlich wenig wirkliche Anschauung davon hat, was das Düngen im Haushalt der Natur eigentlich wirklich bedeutet. Man hört heute sehr oft die Phrase: Der Dünger enthalte die Futterstoffe für die Pflanzen. Nun ja, ich habe die paar Sätze, die ich vorausgeschickt habe, aus dem Grunde gesagt, um Ihnen zu zeigen, wie in Bezug auf das Futter beim Menschen gerade in der neuesten Zeit, in der unmittelbaren Gegenwart, die Wissenschaft sich korrigieren musste. Da musste sie sich korrigieren, weil sie eben von einer ganz falschen Anschauung ausgeht in Bezug auf die Ernährung irgendeines Wesens.

[ 5 ] Sehen Sie, man glaubte nämlich, das Allerwichtigste in der Ernährung - nehmen Sie nicht übel, dass ich die Dinge so unbefangen sage - sei dasjenige, was man täglich isst. Nun, das ist schon wichtig, was man täglich isst. Aber der meiste Teil dessen, was man täglich isst, ist gar nicht dazu da, um als Substanz in den Körper aufgenommen zu werden und im Körper abgelagert zu werden. Sondern der meiste Teil ist da, damit er die Kräfte, die er in sich enthält, an den Körper abgibt, den Körper in Regsamkeit bringt. Und der meiste Teil desjenigen, was man auf diese Weise in sich aufnimmt, wird eigentlich wieder ausgeschieden, sodass man sagen muss, nicht um eine gewichtsmäßige Anordnung im Stoffwechsel handelt es sich hauptsächlich, sondern darum handelt es sich, ob wir mit den Nahrungsmitteln die Lebendigkeit der Kräfte in der richtigen Weise in uns aufnehmen können. Denn diese Lebendigkeit brauchen wir zum Beispiel, wenn wir gehen oder wenn wir arbeiten, überhaupt, wenn wir die Arme bewegen.

[ 5 ] Sehen Sie, man glaubte nämlich, das Allerwichtigste in der Ernährung - nehmen Sie nicht übel, dass ich die Dinge so unbefangen sage - sei dasjenige, was man täglich isst. Nun, das ist schon wichtig, was man täglich isst. Aber der meiste Teil dessen, was man täglich isst, ist gar nicht dazu da, um als Substanz in den Körper aufgenommen zu werden und im Körper abgelagert zu werden. Sondern der meiste Teil ist da, damit er die Kräfte, die er in sich enthält, an den Körper abgibt, den Körper in Regsamkeit bringt. Und der meiste Teil desjenigen, was man auf diese Weise in sich aufnimmt, wird eigentlich wieder ausgeschieden, sodass man sagen muss, nicht um eine gewichtsmäßige Anordnung im Stoffwechsel handelt es sich hauptsächlich, sondern darum handelt es sich, ob wir mit den Nahrungsmitteln die Lebendigkeit der Kräfte in der richtigen Weise in uns aufnehmen können. Denn diese Lebendigkeit brauchen wir zum Beispiel, wenn wir gehen oder wenn wir arbeiten, überhaupt, wenn wir die Arme bewegen.

[ 6 ] Dagegen dasjenige, was der Körper in der Weise braucht, um die Substanzen in sich abzulagern, um sich sozusagen zu bereichern mit Substanzen - jenen Substanzen, die man dann wiederum abstößt, wenn man alle sieben bis acht Jahre seine Körpersubstanz erneuert -, das wird zum allergrößten Teile aufgenommen durch die Sinnesorgane, durch die Haut, durch die Atmung. Sodass dasjenige, was der Körper eigentlich substanziell in sich aufnehmen, was er ablagern muss, das nimmt er in äußerst feiner Dosierung auf, fortwährend, und verdichtet es erst im Organismus. Er nimmt es aus der Luft auf, verhärtet und verdichtet dann das so weit, dass man es dann in Nägeln, Haaren und so weiter abschneiden muss. Es ist ganz falsch, die Formel aufzustellen: Aufgenommene Nahrung, Durchgang durch den Körper, Nägel- und Hautabschuppung und dergleichen, sondern man muss formulieren: Atmung, feinste Aufnahme durch die Sinnesorgane, sogar durch die Augen, Durchgang durch den Organismus, Ausstoßen. Während in der Tat dasjenige, was wir durch den Magen aufnehmen, wichtig ist dadurch, dass es innere Regsamkeit hat wie ein Heizmaterial, die Kräfte zum Willen, der im Körper wirkt, in den Körper einführt.

[ 6 ] Dagegen dasjenige, was der Körper in der Weise braucht, um die Substanzen in sich abzulagern, um sich sozusagen zu bereichern mit Substanzen - jenen Substanzen, die man dann wiederum abstößt, wenn man alle sieben bis acht Jahre seine Körpersubstanz erneuert -, das wird zum allergrößten Teile aufgenommen durch die Sinnesorgane, durch die Haut, durch die Atmung. Sodass dasjenige, was der Körper eigentlich substanziell in sich aufnehmen, was er ablagern muss, das nimmt er in äußerst feiner Dosierung auf, fortwährend, und verdichtet es erst im Organismus. Er nimmt es aus der Luft auf, verhärtet und verdichtet dann das so weit, dass man es dann in Nägeln, Haaren und so weiter abschneiden muss. Es ist ganz falsch, die Formel aufzustellen: Aufgenommene Nahrung, Durchgang durch den Körper, Nägel- und Hautabschuppung und dergleichen, sondern man muss formulieren: Atmung, feinste Aufnahme durch die Sinnesorgane, sogar durch die Augen, Durchgang durch den Organismus, Ausstoßen. Während in der Tat dasjenige, was wir durch den Magen aufnehmen, wichtig ist dadurch, dass es innere Regsamkeit hat wie ein Heizmaterial, die Kräfte zum Willen, der im Körper wirkt, in den Körper einführt.

[ 7 ] Nun sehen Sie: Man wird ja ganz verzweifelt, wenn man an dieses, was die Wahrheit ist, was sich einfach ergibt aus geistiger Forschung, herankommen sieht die Ansichten der heutigen Wissenschaft, die genau das Umgekehrte davon verficht. Man wird deshalb verzweifelt, weil man sich sagt, dass es so schwierig ist, mit dieser heutigen Wissenschaft in den wichtigsten Fragen sich überhaupt zu verständigen. Und ein solches Verständnis muss kommen; denn die heutige Wissenschaft würde absolut in eine Sackgasse führen gerade gegenüber dem praktischen Leben. Und sie kann auf ihren Wegen einfach gewisse Dinge, auf die sie fast mit der Nase gestoßen wird, nicht verstehen. Ich rede gar nicht von den Experimenten. Das ist in der Regel wahr, was die Wissenschaft sagt darüber. Die Experimente kann man ganz gut brauchen; was dann theoretisiert wird, ist schlimm. Aus dem gehen die praktischen Winke für die verschiedenen Gebiete des Lebens leider hervor. Wenn man auf das alles sieht, sieht man die Schwierigkeit der Verständigung. Aber auf der anderen Seite muss diese Verständigung kommen auf den allerpraktischsten Gebieten des Lebens, zu denen die Landwirtschaft gehört.

[ 7 ] Nun sehen Sie: Man wird ja ganz verzweifelt, wenn man an dieses, was die Wahrheit ist, was sich einfach ergibt aus geistiger Forschung, herankommen sieht die Ansichten der heutigen Wissenschaft, die genau das Umgekehrte davon verficht. Man wird deshalb verzweifelt, weil man sich sagt, dass es so schwierig ist, mit dieser heutigen Wissenschaft in den wichtigsten Fragen sich überhaupt zu verständigen. Und ein solches Verständnis muss kommen; denn die heutige Wissenschaft würde absolut in eine Sackgasse führen gerade gegenüber dem praktischen Leben. Und sie kann auf ihren Wegen einfach gewisse Dinge, auf die sie fast mit der Nase gestoßen wird, nicht verstehen. Ich rede gar nicht von den Experimenten. Das ist in der Regel wahr, was die Wissenschaft sagt darüber. Die Experimente kann man ganz gut brauchen; was dann theoretisiert wird, ist schlimm. Aus dem gehen die praktischen Winke für die verschiedenen Gebiete des Lebens leider hervor. Wenn man auf das alles sieht, sieht man die Schwierigkeit der Verständigung. Aber auf der anderen Seite muss diese Verständigung kommen auf den allerpraktischsten Gebieten des Lebens, zu denen die Landwirtschaft gehört.

[ 8 ] Sehen Sie, man muss schon Einsichten haben auf den verschiedensten Gebieten des landwirtschaftlichen Lebens über die Wirkungsweise des Stofflichen, der Kräfte und auch über die Wirkungsweise des Geistigen, wenn man die Dinge in der richtigen Weise behandeln will. Das Kind, solange es nicht weiß, wozu ein Kamm ist, beißt hinein, verwendet ihn ganz im stillosen, unmöglichen Sinne. Und so wird man auch die Dinge im stillosen, unmöglichen Sinne verwenden, wenn man nicht weiß, was ihr Wesen ist, wie sich eigentlich die Sache bei denen verhält, auf die es ankommt.

[ 8 ] Sehen Sie, man muss schon Einsichten haben auf den verschiedensten Gebieten des landwirtschaftlichen Lebens über die Wirkungsweise des Stofflichen, der Kräfte und auch über die Wirkungsweise des Geistigen, wenn man die Dinge in der richtigen Weise behandeln will. Das Kind, solange es nicht weiß, wozu ein Kamm ist, beißt hinein, verwendet ihn ganz im stillosen, unmöglichen Sinne. Und so wird man auch die Dinge im stillosen, unmöglichen Sinne verwenden, wenn man nicht weiß, was ihr Wesen ist, wie sich eigentlich die Sache bei denen verhält, auf die es ankommt.

[ 9 ] Betrachten wir da einmal, um zu einer Vorstellung zu kommen, einen Baum. Sehen Sie, ein Baum unterscheidet sich von einer ganz gewöhnlichen jahresmäßigen Pflanze, die bloß Kraut bleibt. Er umgibt sich mit der Rinde, mit der Borke und so weiter. Was ist nun eigentlich das Wesen dieses Baumes im Gegensatz zur einjährigen Pflanze? Vergleichen wir einmal einen solchen Baum mit einem Erdhügel, der aufgeworfen ist und der außerordentlich humusreich ist, der außerordentlich viel, mehr oder weniger in Zersetzung begriffene Pflanzenstoffe in sich hält, vielleicht auch tierische Zersetzungsstoffe in sich enthält.

[ 9 ] Betrachten wir da einmal, um zu einer Vorstellung zu kommen, einen Baum. Sehen Sie, ein Baum unterscheidet sich von einer ganz gewöhnlichen jahresmäßigen Pflanze, die bloß Kraut bleibt. Er umgibt sich mit der Rinde, mit der Borke und so weiter. Was ist nun eigentlich das Wesen dieses Baumes im Gegensatz zur einjährigen Pflanze? Vergleichen wir einmal einen solchen Baum mit einem Erdhügel, der aufgeworfen ist und der außerordentlich humusreich ist, der außerordentlich viel, mehr oder weniger in Zersetzung begriffene Pflanzenstoffe in sich hält, vielleicht auch tierische Zersetzungsstoffe in sich enthält.

[ 10 ] Nehmen wir an, das wäre der Erdhügel, in den ich eine kraterförmige Vertiefung hineinmachen will, humusreicher Erdhügel, und das wäre der Baum. Außen das mehr oder weniger Feste, und innerlich wächst das, was dann zur Ausgestaltung des Baumes führt. Es wird Ihnen sonderbar erscheinen, dass ich diese zwei Dinge nebeneinanderstelle. Aber sie haben mehr Verwandtschaft miteinander, als Sie meinen. Denn Erdiges, das in dieser Weise, wie ich es beschrieben habe, von humusartigen Substanzen durchzogen ist, die in Zersetzung begriffen sind, solches Erdiges hat Ätherisch-Lebendiges in sich. Und darauf kommt es an. Wenn wir ein solches Erdiges haben, das in seiner besonderen Beschaffenheit uns zeigt, dass es Ätherisch-Lebendiges in sich hat, so ist es eigentlich auf dem Wege, die Pflanzenumhüllung zu werden. Es bleibt nur nicht. Es kommt nicht dazu, die Pflanzenumhüllung zu werden, die sich hineinzieht in die Rinde, in die Borke des Baumes. Und Sie können sich vorstellen, es kommt in der Natur nicht dazu. Es ist so, dass einfach, statt dass ein solcher Erdhügel gebildet wird und da Humusartiges hineinkommt, das durch die besonderen charakteristischen Eigentümlichkeiten wirkt im Erdboden, die vom Ätherisch-Lebendigen ausgehen, sich einfach der Hügel in einer höheren Entwicklungsform um die Pflanze herumschließt.

[ 10 ] Nehmen wir an, das wäre der Erdhügel, in den ich eine kraterförmige Vertiefung hineinmachen will, humusreicher Erdhügel, und das wäre der Baum. Außen das mehr oder weniger Feste, und innerlich wächst das, was dann zur Ausgestaltung des Baumes führt. Es wird Ihnen sonderbar erscheinen, dass ich diese zwei Dinge nebeneinanderstelle. Aber sie haben mehr Verwandtschaft miteinander, als Sie meinen. Denn Erdiges, das in dieser Weise, wie ich es beschrieben habe, von humusartigen Substanzen durchzogen ist, die in Zersetzung begriffen sind, solches Erdiges hat Ätherisch-Lebendiges in sich. Und darauf kommt es an. Wenn wir ein solches Erdiges haben, das in seiner besonderen Beschaffenheit uns zeigt, dass es Ätherisch-Lebendiges in sich hat, so ist es eigentlich auf dem Wege, die Pflanzenumhüllung zu werden. Es bleibt nur nicht. Es kommt nicht dazu, die Pflanzenumhüllung zu werden, die sich hineinzieht in die Rinde, in die Borke des Baumes. Und Sie können sich vorstellen, es kommt in der Natur nicht dazu. Es ist so, dass einfach, statt dass ein solcher Erdhügel gebildet wird und da Humusartiges hineinkommt, das durch die besonderen charakteristischen Eigentümlichkeiten wirkt im Erdboden, die vom Ätherisch-Lebendigen ausgehen, sich einfach der Hügel in einer höheren Entwicklungsform um die Pflanze herumschließt.

[ 11 ] Wenn nämlich für irgendeinen Ort der Erde ein Niveau, das Obere der Erde, vom Inneren der Erde sich abgrenzt, so wird alles dasjenige, was sich über diesem normalen Niveau einer bestimmten Gegend erhebt, eine besondere Neigung zeigen zum Lebendigen, eine besondere Neigung zeigen, sich mit Ätherisch-Lebendigem zu durchdringen. Sie werden es daher leichter haben, gewöhnliche Erde, unorganische, mineralische Erde, fruchtbar zu durchdringen mit humusartiger Substanz oder überhaupt mit einer in Zersetzung begriffenen Abfallsubstanz, wenn Sie Erdhügel aufrichten und diese damit durchdringen. Dann wird das Erdige selber die Tendenz bekommen, innerlich lebendig, pflanzenverwandt zu werden. Derselbe Prozess geht vor bei der Baumbildung. Die Erde stülpt sich auf, umgibt die Pflanze, gibt ihr Ätherisch-Lebendiges um den Baum herum. Warum?

[ 11 ] Wenn nämlich für irgendeinen Ort der Erde ein Niveau, das Obere der Erde, vom Inneren der Erde sich abgrenzt, so wird alles dasjenige, was sich über diesem normalen Niveau einer bestimmten Gegend erhebt, eine besondere Neigung zeigen zum Lebendigen, eine besondere Neigung zeigen, sich mit Ätherisch-Lebendigem zu durchdringen. Sie werden es daher leichter haben, gewöhnliche Erde, unorganische, mineralische Erde, fruchtbar zu durchdringen mit humusartiger Substanz oder überhaupt mit einer in Zersetzung begriffenen Abfallsubstanz, wenn Sie Erdhügel aufrichten und diese damit durchdringen. Dann wird das Erdige selber die Tendenz bekommen, innerlich lebendig, pflanzenverwandt zu werden. Derselbe Prozess geht vor bei der Baumbildung. Die Erde stülpt sich auf, umgibt die Pflanze, gibt ihr Ätherisch-Lebendiges um den Baum herum. Warum?

[ 12 ] Sehen Sie, ich sage das alles aus dem Grunde, um Ihnen eine Vorstellung davon zu erwecken, dass eine innige Verwandtschaft besteht zwischen demjenigen, was in die Konturen dieser Pflanze einbeschlossen ist, und demjenigen, was der Boden um die Pflanze herum ist. Es ist gar nicht wahr, dass das Leben mit der Kontur, mit dem Umkreis der Pflanze aufhört. Das Leben als solches setzt sich fort namentlich von den Wurzeln der Pflanze aus in den Erdboden hinein, und es ist für viele Pflanzen gar keine scharfe Grenze zwischen dem Leben innerhalb der Pflanze und dem Leben im Umkreise, in dem die Pflanze lebt. Vor allen Dingen muss man von diesem durchdrungen sein, muss dieses gründlich verstehen, um das Wesen einer gedüngten Erde oder einer sonstwie ähnlich bearbeiteten Erde wirklich verstehen zu können.

[ 12 ] Sehen Sie, ich sage das alles aus dem Grunde, um Ihnen eine Vorstellung davon zu erwecken, dass eine innige Verwandtschaft besteht zwischen demjenigen, was in die Konturen dieser Pflanze einbeschlossen ist, und demjenigen, was der Boden um die Pflanze herum ist. Es ist gar nicht wahr, dass das Leben mit der Kontur, mit dem Umkreis der Pflanze aufhört. Das Leben als solches setzt sich fort namentlich von den Wurzeln der Pflanze aus in den Erdboden hinein, und es ist für viele Pflanzen gar keine scharfe Grenze zwischen dem Leben innerhalb der Pflanze und dem Leben im Umkreise, in dem die Pflanze lebt. Vor allen Dingen muss man von diesem durchdrungen sein, muss dieses gründlich verstehen, um das Wesen einer gedüngten Erde oder einer sonstwie ähnlich bearbeiteten Erde wirklich verstehen zu können.

[ 13 ] Man muss wissen, dass das Düngen in einer Verlebendigung der Erde bestehen muss, damit die Pflanze nicht in die tote Erde kommt und es schwer hat, aus ihrer Lebendigkeit heraus das zu vollbringen, was bis zur Fruchtbildung notwendig ist. Sie vollbringt leichter das, was zur Fruchtbildung notwendig ist, wenn sie schon ins Leben hineingesenkt wird. Im Grunde genommen hat alles Pflanzenwachstum dieses leise Parasitäre, dass es sich eigentlich auf der lebendigen Erde wie ein Parasit entwickelt. Und das muss sein. Wir müssen, da wir in vielen Gegenden der Erde nicht darauf rechnen können, dass die Natur selber genügend organische Abfälle in die Erde hineinversenkt, die sie dann so weit zersetzt, dass wirklich die Erde genügend durchlebt wird, wir müssen dem Pflanzenwachstum mit der Düngung zu Hilfe kommen in gewissen Gegenden der Erde. Am wenigsten in den Gegenden, wo sogenannte Schwarzerde ist. Denn diese ist eigentlich so, dass die Natur selber das besorgt, dass die Erde genügend lebendig ist, wenigstens in gewissen Gegenden.

[ 13 ] Man muss wissen, dass das Düngen in einer Verlebendigung der Erde bestehen muss, damit die Pflanze nicht in die tote Erde kommt und es schwer hat, aus ihrer Lebendigkeit heraus das zu vollbringen, was bis zur Fruchtbildung notwendig ist. Sie vollbringt leichter das, was zur Fruchtbildung notwendig ist, wenn sie schon ins Leben hineingesenkt wird. Im Grunde genommen hat alles Pflanzenwachstum dieses leise Parasitäre, dass es sich eigentlich auf der lebendigen Erde wie ein Parasit entwickelt. Und das muss sein. Wir müssen, da wir in vielen Gegenden der Erde nicht darauf rechnen können, dass die Natur selber genügend organische Abfälle in die Erde hineinversenkt, die sie dann so weit zersetzt, dass wirklich die Erde genügend durchlebt wird, wir müssen dem Pflanzenwachstum mit der Düngung zu Hilfe kommen in gewissen Gegenden der Erde. Am wenigsten in den Gegenden, wo sogenannte Schwarzerde ist. Denn diese ist eigentlich so, dass die Natur selber das besorgt, dass die Erde genügend lebendig ist, wenigstens in gewissen Gegenden.

[ 14 ] Sie sehen, dass man also wirklich verstehen muss, um was es sich da handelt. Nun muss man aber noch etwas anderes verstehen, man muss verstehen - es ist ein hartes Wort -, eine Art persönliches Verhältnis zu all dem zu gewinnen, was in der Landwirtschaft in Betracht kommt, vor allen Dingen ein persönliches Verhältnis zum Dünger und namentlich zu dem Arbeiten mit dem Dünger. Das erscheint als eine unangenehme Aufgabe; aber ohne dieses persönliche Verhältnis geht es nicht. Warum? Sehen Sie, es wird Ihnen das sogleich ersichtlich sein, wenn Sie auf das Wesen irgendeines Lebendigen überhaupt eingehen können. Wenn Sie auf das Wesen eingehen, so hat das Lebendige immer eine Außenseite und eine Innenseite. Die Innenseite liegt innerhalb irgendeiner Haut, die Außenseite liegt außerhalb der Haut. Jetzt fassen Sie einmal die Innenseite ins Auge.

[ 14 ] Sie sehen, dass man also wirklich verstehen muss, um was es sich da handelt. Nun muss man aber noch etwas anderes verstehen, man muss verstehen - es ist ein hartes Wort -, eine Art persönliches Verhältnis zu all dem zu gewinnen, was in der Landwirtschaft in Betracht kommt, vor allen Dingen ein persönliches Verhältnis zum Dünger und namentlich zu dem Arbeiten mit dem Dünger. Das erscheint als eine unangenehme Aufgabe; aber ohne dieses persönliche Verhältnis geht es nicht. Warum? Sehen Sie, es wird Ihnen das sogleich ersichtlich sein, wenn Sie auf das Wesen irgendeines Lebendigen überhaupt eingehen können. Wenn Sie auf das Wesen eingehen, so hat das Lebendige immer eine Außenseite und eine Innenseite. Die Innenseite liegt innerhalb irgendeiner Haut, die Außenseite liegt außerhalb der Haut. Jetzt fassen Sie einmal die Innenseite ins Auge.

[ 15 ] Die Innenseite hat nicht nur Kraftströme, die nach außen gehen, in der Richtung dieser Pfeile, sondern das innere Leben eines Organischen hat auch Kraftströme, die von der Haut nach innen gehen, die zurückgedrängt werden. Nun ist das Organische umgeben außen von allen möglichen Kraftstrrömungen. Nun gibt es etwas, was in ganz exakter Weise, aber in einer Art persönlicher Weise zum Ausdruck bringt, wie sich das Organische das Verhältnis seines Inneren und Äußeren gestalten muss. Alles dasjenige, was da an Kraftwirkungen im Innern des Organischen vor sich geht und eigentlich im Innern des Organismus, also innerhalb seiner Hautkonturen, das Leben anregt und erhält, alles das muss - verzeihen Sie wieder den harten Ausdruck - in sich riechen, man könnte auch sagen stinken. Und darin besteht im Wesentlichen das Leben, dass dieses, was sonst, wenn es verduftet, den Geruch verbreitet, stattdessen zusammengehalten wird, dass die Dinge nicht nach außen zu stark ausstrahlen, die duften, sondern dass die Dinge im Innern zurückgehalten werden, die da duften. Nach außen hin muss der Organismus in der Weise leben, dass er möglichst wenig von dem, was dufterregendes Leben in ihm erzeugt, durch seine begrenzende Haut nach außen lässt, sodass man sagen könnte, ein Organisches ist umso gesünder, je mehr es im Innern und je weniger es nach außen riecht.

[ 15 ] Die Innenseite hat nicht nur Kraftströme, die nach außen gehen, in der Richtung dieser Pfeile, sondern das innere Leben eines Organischen hat auch Kraftströme, die von der Haut nach innen gehen, die zurückgedrängt werden. Nun ist das Organische umgeben außen von allen möglichen Kraftstrrömungen. Nun gibt es etwas, was in ganz exakter Weise, aber in einer Art persönlicher Weise zum Ausdruck bringt, wie sich das Organische das Verhältnis seines Inneren und Äußeren gestalten muss. Alles dasjenige, was da an Kraftwirkungen im Innern des Organischen vor sich geht und eigentlich im Innern des Organismus, also innerhalb seiner Hautkonturen, das Leben anregt und erhält, alles das muss - verzeihen Sie wieder den harten Ausdruck - in sich riechen, man könnte auch sagen stinken. Und darin besteht im Wesentlichen das Leben, dass dieses, was sonst, wenn es verduftet, den Geruch verbreitet, stattdessen zusammengehalten wird, dass die Dinge nicht nach außen zu stark ausstrahlen, die duften, sondern dass die Dinge im Innern zurückgehalten werden, die da duften. Nach außen hin muss der Organismus in der Weise leben, dass er möglichst wenig von dem, was dufterregendes Leben in ihm erzeugt, durch seine begrenzende Haut nach außen lässt, sodass man sagen könnte, ein Organisches ist umso gesünder, je mehr es im Innern und je weniger es nach außen riecht.

[ 16 ] Denn nach außen hin ist der Organismus, namentlich der Pflanzenorganismus, dazu prädestiniert, Geruch nicht abzugeben, sondern aufzunehmen. Und wenn man durchschaut das Fördernde einer aromatisch riechenden Wiese, die von aromatisch riechenden Pflanzen durchsetzt ist, so wird man aufmerksam auf das gegenseitig im Leben sich Unterstützende. Dieses Duftende, das sich da ausbreitet und das anders ist als der bloße Lebensduft, duftet aus Gründen, die wir wohl noch werden beibringen können, und ist das, was von außen jetzt auf die Pflanze wirkt. Alle diese Dinge muss man lebendig im persönlichen Verhältnis eigentlich haben, dann steckt man drinnen in der wirklichen Natur.

[ 16 ] Denn nach außen hin ist der Organismus, namentlich der Pflanzenorganismus, dazu prädestiniert, Geruch nicht abzugeben, sondern aufzunehmen. Und wenn man durchschaut das Fördernde einer aromatisch riechenden Wiese, die von aromatisch riechenden Pflanzen durchsetzt ist, so wird man aufmerksam auf das gegenseitig im Leben sich Unterstützende. Dieses Duftende, das sich da ausbreitet und das anders ist als der bloße Lebensduft, duftet aus Gründen, die wir wohl noch werden beibringen können, und ist das, was von außen jetzt auf die Pflanze wirkt. Alle diese Dinge muss man lebendig im persönlichen Verhältnis eigentlich haben, dann steckt man drinnen in der wirklichen Natur.

[ 17 ] Nun wird es sich darum handeln, eben einzusehen, dass das Düngen und alles Ähnliche darin bestehen muss, dem Boden einen gewissen Grad von Lebendigkeit zu erteilen, aber nicht nur einen gewissen Grad von Lebendigkeit zu erteilen, sondern ihm auch die Möglichkeit zu geben, dass in ihm auch das bewirkt werde, worauf ich gestern besonders hingedeutet habe, dass in ihm der Stickstoff sich so verbreiten kann, dass an gewisse Kraftlinien hin, wie ich es Ihnen gezeigt habe, das Leben getragen werde gerade mithilfe des Stickstoffs. Wir müssen also, wenn wir düngen, so viel Stickstoff an das Erdreich heranbringen, dass das Lebendige hingetragen werde eben zu den Strukturen, zu denen es im Erdreich, da wo Pflanzenboden sein soll, unter der Pflanze getragen werden muss. Das ist die Aufgabe nun. Diese Aufgabe muss aber in exakt sachlicher Weise verrichtet werden.

[ 17 ] Nun wird es sich darum handeln, eben einzusehen, dass das Düngen und alles Ähnliche darin bestehen muss, dem Boden einen gewissen Grad von Lebendigkeit zu erteilen, aber nicht nur einen gewissen Grad von Lebendigkeit zu erteilen, sondern ihm auch die Möglichkeit zu geben, dass in ihm auch das bewirkt werde, worauf ich gestern besonders hingedeutet habe, dass in ihm der Stickstoff sich so verbreiten kann, dass an gewisse Kraftlinien hin, wie ich es Ihnen gezeigt habe, das Leben getragen werde gerade mithilfe des Stickstoffs. Wir müssen also, wenn wir düngen, so viel Stickstoff an das Erdreich heranbringen, dass das Lebendige hingetragen werde eben zu den Strukturen, zu denen es im Erdreich, da wo Pflanzenboden sein soll, unter der Pflanze getragen werden muss. Das ist die Aufgabe nun. Diese Aufgabe muss aber in exakt sachlicher Weise verrichtet werden.

[ 18 ] Nun sehen Sie, einen starken Fingerzeig kann das schon geben, dass Sie, wenn Sie Mineralisches, rein Mineralisches, als Dungstoff anwenden, niemals in Wirklichkeit an das Erdige herankommen, sondern im äußersten Fall an das Wässrige der Erde. Sie können eine Wirkung mit mineralischen Dungmitteln im Wässrigen der Erde erzeugen, aber Sie dringen nicht vor zur Belebung des Erdigen selber. Daher werden Ihnen Pflanzen, welche unter dem Einfluss irgend welchen mineralischen Düngers stehen, ein solches Wachstum zeigen, das verrät, wie es nur unterstützt wird von angeregter Wässrigkeit, nicht von belebter Erdigkeit.

[ 18 ] Nun sehen Sie, einen starken Fingerzeig kann das schon geben, dass Sie, wenn Sie Mineralisches, rein Mineralisches, als Dungstoff anwenden, niemals in Wirklichkeit an das Erdige herankommen, sondern im äußersten Fall an das Wässrige der Erde. Sie können eine Wirkung mit mineralischen Dungmitteln im Wässrigen der Erde erzeugen, aber Sie dringen nicht vor zur Belebung des Erdigen selber. Daher werden Ihnen Pflanzen, welche unter dem Einfluss irgend welchen mineralischen Düngers stehen, ein solches Wachstum zeigen, das verrät, wie es nur unterstützt wird von angeregter Wässrigkeit, nicht von belebter Erdigkeit.

[ 19 ] Wir können, wenn wir diese Dinge wirklich studieren wollen, am besten das vornehmen, dass wir uns zunächst an das anspruchsloseste Düngemittel wenden, an den Kompost, der ja sogar zuweilen verachtet wird. Da haben wir ein Belebungsmittel der Erde, in das hineinversetzt wird eigentlich alles dasjenige, was irgendwie Abfälle sind, die man wenig achtet, die von der Landwirtschaft, vom Garten herkommen, von demjenigen, was man als Gras hat verfallen lassen, bis zu demjenigen, was sich bildet aus abfallenden Blättern und dergleichen, sogar bis zu demjenigen, was von verendeten Tieren kommt und so weiter. Nun sehen Sie, man sollte solche Dinge eigentlich durchaus nicht verachten, sie enthalten noch etwas bewahrt nicht nur von Ätherischem, sondern sogar von Astralischem. Das ist wichtig. In dem Komposthaufen haben wir tatsächlich von alle demjenigen, was da hereinkommt, Ätherisches, Ätherisch-Wesendes, Lebendes, aber auch Astralisches. Und zwar haben wir ein wesendes Ätherisches und Astralisches darinnen in einem nicht so starken Grade wie im Dünger oder der Jauche, aber wir haben es gewissermaßen standhafter; es macht sich sesshaft darinnen, namentlich das Astralische macht sich sesshafter. Und es handelt sich nur darum, dass wir diese Sesshaftigkeit in entsprechender Weise berücksichtigen. Es wird das Astralische in seiner Wirkung auf den Stickstoff sogleich beeinträchtigt, wenn ein zu stark wucherndes Ätherisches vorhanden ist. Ein zu stark wucherndes Leben im Ätherischen lässt sozusagen das Astralische im Komposthaufen nicht aufkommen.

[ 19 ] Wir können, wenn wir diese Dinge wirklich studieren wollen, am besten das vornehmen, dass wir uns zunächst an das anspruchsloseste Düngemittel wenden, an den Kompost, der ja sogar zuweilen verachtet wird. Da haben wir ein Belebungsmittel der Erde, in das hineinversetzt wird eigentlich alles dasjenige, was irgendwie Abfälle sind, die man wenig achtet, die von der Landwirtschaft, vom Garten herkommen, von demjenigen, was man als Gras hat verfallen lassen, bis zu demjenigen, was sich bildet aus abfallenden Blättern und dergleichen, sogar bis zu demjenigen, was von verendeten Tieren kommt und so weiter. Nun sehen Sie, man sollte solche Dinge eigentlich durchaus nicht verachten, sie enthalten noch etwas bewahrt nicht nur von Ätherischem, sondern sogar von Astralischem. Das ist wichtig. In dem Komposthaufen haben wir tatsächlich von alle demjenigen, was da hereinkommt, Ätherisches, Ätherisch-Wesendes, Lebendes, aber auch Astralisches. Und zwar haben wir ein wesendes Ätherisches und Astralisches darinnen in einem nicht so starken Grade wie im Dünger oder der Jauche, aber wir haben es gewissermaßen standhafter; es macht sich sesshaft darinnen, namentlich das Astralische macht sich sesshafter. Und es handelt sich nur darum, dass wir diese Sesshaftigkeit in entsprechender Weise berücksichtigen. Es wird das Astralische in seiner Wirkung auf den Stickstoff sogleich beeinträchtigt, wenn ein zu stark wucherndes Ätherisches vorhanden ist. Ein zu stark wucherndes Leben im Ätherischen lässt sozusagen das Astralische im Komposthaufen nicht aufkommen.

[ 20 ] Nun gibt es ja etwas in der Natur, dessen Vorzüglichkeit für diese Natur ich Ihnen schon von den verschiedensten Gesichtspunkten angeführt habe. Das ist das Kalkige. Bringen Sie daher Kalkiges etwa in Form von Ätzkalk in den Komposthaufen, so entsteht das Eigentümliche, dass, ohne dass man zu stark wirkt auf das Verduften des Astralischen, das Ätherische aufgenommen wird von dem Ätzkalk, damit auch der Sauerstoff aufgesogen und das Astralische in einer schönen Weise zur Wirkung gebracht wird. Damit erreicht man etwas ganz Bestimmtes. Damit erreicht man, dass man, wenn man mit Kompost düngt, dem Boden etwas mitteilt, was die Neigung hat, sehr stark das Astralische mit dem Erdigen ohne den Umweg des Ätherischen zu durchdringen.

[ 20 ] Nun gibt es ja etwas in der Natur, dessen Vorzüglichkeit für diese Natur ich Ihnen schon von den verschiedensten Gesichtspunkten angeführt habe. Das ist das Kalkige. Bringen Sie daher Kalkiges etwa in Form von Ätzkalk in den Komposthaufen, so entsteht das Eigentümliche, dass, ohne dass man zu stark wirkt auf das Verduften des Astralischen, das Ätherische aufgenommen wird von dem Ätzkalk, damit auch der Sauerstoff aufgesogen und das Astralische in einer schönen Weise zur Wirkung gebracht wird. Damit erreicht man etwas ganz Bestimmtes. Damit erreicht man, dass man, wenn man mit Kompost düngt, dem Boden etwas mitteilt, was die Neigung hat, sehr stark das Astralische mit dem Erdigen ohne den Umweg des Ätherischen zu durchdringen.

[ 21 ] Also denken Sie sich, es wird das Astralische, ohne erst den Umweg zu machen durch das Ätherische, sehr stark eindringen in das Erdige, sodass das Erdige dadurch ganz besonders, ich möchte sagen, astralisiert wird, und auf dem Umweg des Astralisierten in der Weise durch das Stickstoffhaltige durchdrungen wird, sodass, was da entsteht, wirklich sehr ähnlich ist einem gewissen Prozess im menschlichen Organismus, der pflanzenähnlich im menschlichen Organismus ist, aber so pflanzenähnlich ist, dass er wenig Wert darauf legt, es zur Fruchtbildung kommen zu lassen, es gleichsam bei der Blattbildung, Stängelbildung bleiben lässt. Namentlich müssen wir diesen Prozess, den wir da der Erde mitteilen, deshalb in uns haben, damit wir in der entsprechenden Weise die Nahrungsmittel zu der Regsamkeit anleiten, von der ich Ihnen gesprochen habe, dass sie da sein muss. Zu dieser Regsamkeit regen wir aber auch den Boden an, wenn wir ihn in der beschriebenen Weise behandeln. Und wir bereiten dadurch den Boden so, dass er uns das erzeugen kann, bei dem es besonders gut ist, wenn es aufgezehrt wird zum Beispiel von den Tieren, sodass sie unter seiner weiteren Einwirkung innere Regsamkeit entwickeln, den Körper innerlich rege machen. Das heißt mit anderen Worten: Wir werden guttun, mit diesem Kompost unsere Wiesen und Weiden zu düngen, und werden, wenn wir das streng durchführen, dazu gelangen, gerade dadurch - namentlich dann, wenn wir die anderen Prozeduren machen, um die es sich handelt -, ein gutes Weidefutter zu erzielen, ein solches Weidefutter, das auch noch, wenn es abgesenst wird, als Trockenfutter brauchbar ist. Aber ich möchte sagen, um bei solchen Dingen in der richtigen Weise vorzugehen, muss man eben in die ganze Sache hineinsehen. Denn was man da im Einzelnen tun muss, das hängt doch vielfach vom Gefühl natürlich ab. Aber dieses Gefühl entwickelt sich, wenn man in die ganze Natur dieses Prozesses richtig hineinsieht.

[ 21 ] Also denken Sie sich, es wird das Astralische, ohne erst den Umweg zu machen durch das Ätherische, sehr stark eindringen in das Erdige, sodass das Erdige dadurch ganz besonders, ich möchte sagen, astralisiert wird, und auf dem Umweg des Astralisierten in der Weise durch das Stickstoffhaltige durchdrungen wird, sodass, was da entsteht, wirklich sehr ähnlich ist einem gewissen Prozess im menschlichen Organismus, der pflanzenähnlich im menschlichen Organismus ist, aber so pflanzenähnlich ist, dass er wenig Wert darauf legt, es zur Fruchtbildung kommen zu lassen, es gleichsam bei der Blattbildung, Stängelbildung bleiben lässt. Namentlich müssen wir diesen Prozess, den wir da der Erde mitteilen, deshalb in uns haben, damit wir in der entsprechenden Weise die Nahrungsmittel zu der Regsamkeit anleiten, von der ich Ihnen gesprochen habe, dass sie da sein muss. Zu dieser Regsamkeit regen wir aber auch den Boden an, wenn wir ihn in der beschriebenen Weise behandeln. Und wir bereiten dadurch den Boden so, dass er uns das erzeugen kann, bei dem es besonders gut ist, wenn es aufgezehrt wird zum Beispiel von den Tieren, sodass sie unter seiner weiteren Einwirkung innere Regsamkeit entwickeln, den Körper innerlich rege machen. Das heißt mit anderen Worten: Wir werden guttun, mit diesem Kompost unsere Wiesen und Weiden zu düngen, und werden, wenn wir das streng durchführen, dazu gelangen, gerade dadurch - namentlich dann, wenn wir die anderen Prozeduren machen, um die es sich handelt -, ein gutes Weidefutter zu erzielen, ein solches Weidefutter, das auch noch, wenn es abgesenst wird, als Trockenfutter brauchbar ist. Aber ich möchte sagen, um bei solchen Dingen in der richtigen Weise vorzugehen, muss man eben in die ganze Sache hineinsehen. Denn was man da im Einzelnen tun muss, das hängt doch vielfach vom Gefühl natürlich ab. Aber dieses Gefühl entwickelt sich, wenn man in die ganze Natur dieses Prozesses richtig hineinsieht.

[ 22 ] Nun wiederum, wenn man den Komposthaufen einfach so lässt, wie ich es bisher beschrieben habe, so kann es sehr leicht sein, dass er sein Astrales nach allen Seiten hin verbreitet. Und es wird sich darum handeln, dass man jetzt entwickelt das persönliche Verhältnis zu diesen Dingen, dass man möglichst solch einen Haufen dazu bringt, möglichst wenig zu riechen, was man leicht dadurch erreichen kann, dass man zunächst versucht, dünne Schichten zu legen, dann etwas, sagen wir, Torfmull darauflegt, wiederum eine Schichte und so weiter. Dadurch wird zusammengehalten, was sonst verduften würde. Denn der Stickstoff ist ja wirklich dasjenige, was schr gerne in allen möglichen Formverbindungen das Weite sucht. Der wird nun zurückgehalten. Was ich dadurch andeuten will, ist hauptsächlich das, dass man das ganze landwirtschaftliche Wesen eben mit der Überzeugung behandeln muss, dass man das Leben überallhin, ja sogar das Astralische überallhin ergießen muss, damit die ganze Sache wirke.

[ 22 ] Nun wiederum, wenn man den Komposthaufen einfach so lässt, wie ich es bisher beschrieben habe, so kann es sehr leicht sein, dass er sein Astrales nach allen Seiten hin verbreitet. Und es wird sich darum handeln, dass man jetzt entwickelt das persönliche Verhältnis zu diesen Dingen, dass man möglichst solch einen Haufen dazu bringt, möglichst wenig zu riechen, was man leicht dadurch erreichen kann, dass man zunächst versucht, dünne Schichten zu legen, dann etwas, sagen wir, Torfmull darauflegt, wiederum eine Schichte und so weiter. Dadurch wird zusammengehalten, was sonst verduften würde. Denn der Stickstoff ist ja wirklich dasjenige, was schr gerne in allen möglichen Formverbindungen das Weite sucht. Der wird nun zurückgehalten. Was ich dadurch andeuten will, ist hauptsächlich das, dass man das ganze landwirtschaftliche Wesen eben mit der Überzeugung behandeln muss, dass man das Leben überallhin, ja sogar das Astralische überallhin ergießen muss, damit die ganze Sache wirke.

[ 23 ] Nun aber von da ausgehend kann sich Ihnen etwas anderes ergeben. Haben Sie schon einmal nachgedacht, warum die Kühe Hörner haben oder gewisse Tiere Geweihe haben? Das ist eine außerordentlich wichtige Frage. Aber dasjenige, was die Wissenschaft darüber bietet, ist gewöhnlich etwas außerordentlich Einseitiges und ÄuBerliches. Beantworten wir uns die Frage, warum die Kühe Hörner haben. Sehen Sie, ich habe gesagt, das Organische, das Lebendige, muss nicht immer nur nach außen gerichtete Kraftströme haben, sondern kann auch nach innen gerichtete Kraftstrrömungen haben. Nun stellen Sie sich einmal so ein Organisches vor, das klumpig gebildet ist, nach außen gehende Kraftströmungen, nach innen gehende Kraftströmungen hat. Die Sache würde recht unregelmäßig sein, und es würde zustande kommen ja ein Organisch-Klumpiges, so ein klumpiges Lebewesen. Wir würden ganz sonderbar ausschende Kühe haben, wenn das nur der Fall wäre. Die wären alle klumpig, mit kleinen Fußansätzen, wie sie es im ersten Embryonalstadium noch sind. So würden sie bleiben, sie würden grotesk aussehen. Aber so ist die Kuh ja nicht eingerichtet, sondern die Kuh hat Hörner, hat Klauen. Was geschieht an den Stellen, wo die Klaue, das Horn wächst? Da wird ein Ort gebildet, der in besonders starker Weise die Strömungen nach innen sendet. Da wird das Äußere ganz besonders stark abgeschlossen. Da ist nicht nur die Kommunikation durch die durchlässige Haut oder das Haar [verschlossen], sondern da werden die Tore für das nach außen Strömende vollständig verschlossen. Daher hängt die Hornbildung zusammen mit der ganzen Gestalt des Tieres. Hornbildung und Klauenbildung hängen zusammen mit der ganzen Gestaltung des Tieres.

[ 23 ] Nun aber von da ausgehend kann sich Ihnen etwas anderes ergeben. Haben Sie schon einmal nachgedacht, warum die Kühe Hörner haben oder gewisse Tiere Geweihe haben? Das ist eine außerordentlich wichtige Frage. Aber dasjenige, was die Wissenschaft darüber bietet, ist gewöhnlich etwas außerordentlich Einseitiges und ÄuBerliches. Beantworten wir uns die Frage, warum die Kühe Hörner haben. Sehen Sie, ich habe gesagt, das Organische, das Lebendige, muss nicht immer nur nach außen gerichtete Kraftströme haben, sondern kann auch nach innen gerichtete Kraftstrrömungen haben. Nun stellen Sie sich einmal so ein Organisches vor, das klumpig gebildet ist, nach außen gehende Kraftströmungen, nach innen gehende Kraftströmungen hat. Die Sache würde recht unregelmäßig sein, und es würde zustande kommen ja ein Organisch-Klumpiges, so ein klumpiges Lebewesen. Wir würden ganz sonderbar ausschende Kühe haben, wenn das nur der Fall wäre. Die wären alle klumpig, mit kleinen Fußansätzen, wie sie es im ersten Embryonalstadium noch sind. So würden sie bleiben, sie würden grotesk aussehen. Aber so ist die Kuh ja nicht eingerichtet, sondern die Kuh hat Hörner, hat Klauen. Was geschieht an den Stellen, wo die Klaue, das Horn wächst? Da wird ein Ort gebildet, der in besonders starker Weise die Strömungen nach innen sendet. Da wird das Äußere ganz besonders stark abgeschlossen. Da ist nicht nur die Kommunikation durch die durchlässige Haut oder das Haar [verschlossen], sondern da werden die Tore für das nach außen Strömende vollständig verschlossen. Daher hängt die Hornbildung zusammen mit der ganzen Gestalt des Tieres. Hornbildung und Klauenbildung hängen zusammen mit der ganzen Gestaltung des Tieres.

[ 24 ] In ganz anderer Weise ist es bei der Geweihbildung. Bei der Geweihbildung handelt es sich nicht darum, dass die Ströme zurückgeführt werden in den Organismus, sondern dass gewisse Strömungen gerade ein Stück nach außen geführt werden, dass Ventile da sind, wodurch gewisse Strömungen - die müssen ja nicht immer flüssig und luftförmig sein, sondern sie können auch Kraftströmungen sein, die in dem Geweih lokalisiert sind -, dass diese da außen entladen werden. Der Hirsch ist schön dadurch, dass er eine starke Kommunikation mit seiner Umgebung dadurch hat, dass er gewisse seiner Strömungen nach außen sendet und mit der Umgebung lebt, dadurch aufnimmt alles dasjenige, was in den Nerven und Sinnen organisch wirkt. Er wird ein nervöser Hirsch. In gewisser Beziehung sind alle die Tiere, die Geweihe haben, von einer leisen Nervosität durchströmt, was man ihnen in den Augen schon ansehen kann.

[ 24 ] In ganz anderer Weise ist es bei der Geweihbildung. Bei der Geweihbildung handelt es sich nicht darum, dass die Ströme zurückgeführt werden in den Organismus, sondern dass gewisse Strömungen gerade ein Stück nach außen geführt werden, dass Ventile da sind, wodurch gewisse Strömungen - die müssen ja nicht immer flüssig und luftförmig sein, sondern sie können auch Kraftströmungen sein, die in dem Geweih lokalisiert sind -, dass diese da außen entladen werden. Der Hirsch ist schön dadurch, dass er eine starke Kommunikation mit seiner Umgebung dadurch hat, dass er gewisse seiner Strömungen nach außen sendet und mit der Umgebung lebt, dadurch aufnimmt alles dasjenige, was in den Nerven und Sinnen organisch wirkt. Er wird ein nervöser Hirsch. In gewisser Beziehung sind alle die Tiere, die Geweihe haben, von einer leisen Nervosität durchströmt, was man ihnen in den Augen schon ansehen kann.

[ 25 ] Die Kuh hat Hörner, um in sich hineinzusenden dasjenige, was astralisch-ätherisch gestalten soll, was da vordringen soll beim Hineinstreben bis in den Verdauungsorganismus, sodass viel Arbeit entsteht gerade durch die Strahlung, die von Hörnern und Klauen ausgeht, im Verdauungsorganismus. Wer daher die Maul- und Klauenseuche verstehen will, also das Zurückwirken des Peripherischen auf den Verdauungstrakt, der muss diesen Zusammenhang durchschauen. Und unser Maul- und Klauenseuche-Mittel ist aufgebaut auf dem Durchschauen dieses Zusammenhanges. Nun, sehen Sie, dadurch haben Sie im Horn etwas, was durch seine besondere Natur und Wesenheit gut dazu geeignet ist, das Lebendige und Astralische zurückzustrahlen in das innere Leben. Etwas Lebenstrahlendes, und sogar AstralischStrahlendes haben Sie im Horn. Es ist schon so. Würden Sie im lebendigen Kuhorganismus herumkriechen können, so würden Sie, wenn Sie drin wären im Bauch der Kuh, das riechen, wie von den Hörnern aus das Astralisch-Lebendige nach innen strömt. Bei den Klauen ist das in einer ähnlichen Weise der Fall.

[ 25 ] Die Kuh hat Hörner, um in sich hineinzusenden dasjenige, was astralisch-ätherisch gestalten soll, was da vordringen soll beim Hineinstreben bis in den Verdauungsorganismus, sodass viel Arbeit entsteht gerade durch die Strahlung, die von Hörnern und Klauen ausgeht, im Verdauungsorganismus. Wer daher die Maul- und Klauenseuche verstehen will, also das Zurückwirken des Peripherischen auf den Verdauungstrakt, der muss diesen Zusammenhang durchschauen. Und unser Maul- und Klauenseuche-Mittel ist aufgebaut auf dem Durchschauen dieses Zusammenhanges. Nun, sehen Sie, dadurch haben Sie im Horn etwas, was durch seine besondere Natur und Wesenheit gut dazu geeignet ist, das Lebendige und Astralische zurückzustrahlen in das innere Leben. Etwas Lebenstrahlendes, und sogar AstralischStrahlendes haben Sie im Horn. Es ist schon so. Würden Sie im lebendigen Kuhorganismus herumkriechen können, so würden Sie, wenn Sie drin wären im Bauch der Kuh, das riechen, wie von den Hörnern aus das Astralisch-Lebendige nach innen strömt. Bei den Klauen ist das in einer ähnlichen Weise der Fall.

[ 26 ] Sehen Sie, das gibt nun einen Fingerzeig zu solchen Dingen, wie sie von unserer Seite empfohlen werden können, um dasjenige, was nun zum gewöhnlichen Stalldünger verwendet wird, in seiner Wirksamkeit weiter zu erhöhen. Der gewöhnliche Stalldünger, was ist er denn eigentlich? Der gewöhnliche Stalldünger ist dasjenige, was in das Tier hereingekommen ist an äußerer Nahrung, bis zu einem gewissen Grade, bis zu einem gewissen Punkte vom Organismus aufgenommen worden ist, dazu Veranlassung gegeben hat, dass Kraftwirkungen dynamisch im Organismus entstehen, aber eigentlich nicht in erster Linie zur Bereicherung mit Substanz verwendet wird, sondern wieder ausgeschieden wird. Aber es war im Organismus, es hat sich durchdrungen mit Astralischem und mit Ätherischem. Es hat sich durchzogen im Astralischen mit den Kräften, die stickstofftragend sind, im Ätherischen mit den Kräften, die sauerstofftragend sind. Mit dem hat sich die Masse, die nun als Mist erscheint, durchdrungen.

[ 26 ] Sehen Sie, das gibt nun einen Fingerzeig zu solchen Dingen, wie sie von unserer Seite empfohlen werden können, um dasjenige, was nun zum gewöhnlichen Stalldünger verwendet wird, in seiner Wirksamkeit weiter zu erhöhen. Der gewöhnliche Stalldünger, was ist er denn eigentlich? Der gewöhnliche Stalldünger ist dasjenige, was in das Tier hereingekommen ist an äußerer Nahrung, bis zu einem gewissen Grade, bis zu einem gewissen Punkte vom Organismus aufgenommen worden ist, dazu Veranlassung gegeben hat, dass Kraftwirkungen dynamisch im Organismus entstehen, aber eigentlich nicht in erster Linie zur Bereicherung mit Substanz verwendet wird, sondern wieder ausgeschieden wird. Aber es war im Organismus, es hat sich durchdrungen mit Astralischem und mit Ätherischem. Es hat sich durchzogen im Astralischen mit den Kräften, die stickstofftragend sind, im Ätherischen mit den Kräften, die sauerstofftragend sind. Mit dem hat sich die Masse, die nun als Mist erscheint, durchdrungen.

[ 27 ] Denken Sie nun, wir nehmen diese Mas: ergeben sie der Erde in irgendeiner Form - wir werden auf die Einzelheiten noch eingehen -, wir geben ja eigentlich der Erde ein Ätherisch-Astralisches, das rechtmäßigerweise im Bauch des Tieres ist und im Bauch des Tieres da Kräfte erzeugt von pflanzlicher Art. Denn die Kräfte, die wir in unserem Verdauungstrakt erzeugen, sind von pflanzlicher Art. Wir müssen eigentlich furchtbar dankbar sein, dass der Mist übrig bleibt; denn er trägt Ätherisches und Astralisches aus dem Innern der Organe heraus ins Freie. Das bleibt daran. Wir müssen es nur in entsprechender Weise erhalten, sodass wir also im Mist vor uns haben etwas, was ätherisch und astralisch ist. Dadurch wirkt es schon belebend und auch astralisierend auf den Erdboden, im Erdigen. Nicht bloß im Wässrigen, sondern namentlich im Erdigen. Es hat die Kraft, das Unorganische des Erdigen zu überwinden.

[ 27 ] Denken Sie nun, wir nehmen diese Mas: ergeben sie der Erde in irgendeiner Form - wir werden auf die Einzelheiten noch eingehen -, wir geben ja eigentlich der Erde ein Ätherisch-Astralisches, das rechtmäßigerweise im Bauch des Tieres ist und im Bauch des Tieres da Kräfte erzeugt von pflanzlicher Art. Denn die Kräfte, die wir in unserem Verdauungstrakt erzeugen, sind von pflanzlicher Art. Wir müssen eigentlich furchtbar dankbar sein, dass der Mist übrig bleibt; denn er trägt Ätherisches und Astralisches aus dem Innern der Organe heraus ins Freie. Das bleibt daran. Wir müssen es nur in entsprechender Weise erhalten, sodass wir also im Mist vor uns haben etwas, was ätherisch und astralisch ist. Dadurch wirkt es schon belebend und auch astralisierend auf den Erdboden, im Erdigen. Nicht bloß im Wässrigen, sondern namentlich im Erdigen. Es hat die Kraft, das Unorganische des Erdigen zu überwinden.

[ 28 ] Nun, es muss ja natürlich dasjenige, was da der Erde übergeben wird, seine ursprüngliche Form, die es hatte, ehe es aufgenommen wurde als Nahrungsmittel, verlieren, denn es muss eben durch einen inneren organischen Prozess des Stoffwechselsystems durchgegangen sein. Es wird in gewisser Beziehung in Zersetzung, in Auflösung begriffen sein. Aber am besten ist es, wenn es eben in dem Punkte ist, wo es durch sein eigenes Ätherisches und Astralisches in Auflösung begriffen ist. Da stellen sich dann die Parasiten, die kleinsten Lebewesen ein. Die haben da einen guten Nährboden. Deshalb glaubt man ja auch, dass nun diese parasitären Wesen mit der Güte des Düngers überhaupt etwas zu tun haben. Diese sind aber eigentlich nur die Anzeichen dafür, dass der Dünger in diesem oder jenem Zustande ist. Dadurch, dass sie dies anzeigen, können sie Bedeutung haben. Aber wenn wir glauben, dass wir durch Impfung mit diesen Bakterien und dergleichen den Dünger radikal besser machen können, so geben wir uns doch eben einer Täuschung hin. Das kann dem äußeren Schein nach zunächst der Fall sein, aber in Wirklichkeit ist es nicht der Fall. Ich werde darauf noch zu sprechen kommen, inwiefern diese Dinge in Wirklichkeit nicht der Fall sind. Aber gehen wir jetzt weiter.

[ 28 ] Nun, es muss ja natürlich dasjenige, was da der Erde übergeben wird, seine ursprüngliche Form, die es hatte, ehe es aufgenommen wurde als Nahrungsmittel, verlieren, denn es muss eben durch einen inneren organischen Prozess des Stoffwechselsystems durchgegangen sein. Es wird in gewisser Beziehung in Zersetzung, in Auflösung begriffen sein. Aber am besten ist es, wenn es eben in dem Punkte ist, wo es durch sein eigenes Ätherisches und Astralisches in Auflösung begriffen ist. Da stellen sich dann die Parasiten, die kleinsten Lebewesen ein. Die haben da einen guten Nährboden. Deshalb glaubt man ja auch, dass nun diese parasitären Wesen mit der Güte des Düngers überhaupt etwas zu tun haben. Diese sind aber eigentlich nur die Anzeichen dafür, dass der Dünger in diesem oder jenem Zustande ist. Dadurch, dass sie dies anzeigen, können sie Bedeutung haben. Aber wenn wir glauben, dass wir durch Impfung mit diesen Bakterien und dergleichen den Dünger radikal besser machen können, so geben wir uns doch eben einer Täuschung hin. Das kann dem äußeren Schein nach zunächst der Fall sein, aber in Wirklichkeit ist es nicht der Fall. Ich werde darauf noch zu sprechen kommen, inwiefern diese Dinge in Wirklichkeit nicht der Fall sind. Aber gehen wir jetzt weiter.

[ 29 ] Nehmen wir Dünger, wie wir ihn bekommen können, stopfen wir damit ein Kuhhorn aus und geben wir in einer gewissen Tiefe - ich will sagen etwa dreiviertel bis einhalb Meter tief, wenn wir einen unten nicht zu tonigen oder zu sandigen Boden haben - das Kuhhorn in die Erde. Wir können ja einen guten Boden dazu, der nicht sandig ist, auswählen. Sehen Sie, dadurch, dass wir nun das Kuhhorn mit seinem Mistinhalt eingegraben haben, dadurch konservieren wir im Kuhhorn drinnen die Kräfte, die das Kuhhorn gewohnt war, in der Kuh selber auszuüben, nämlich rückzustrahlen dasjenige, was Belebendes und Astralisches ist. Dadurch, dass das Kuhhorn äußerlich von der Erde umgeben ist, strahlen alle Strahlen in seine innere Höhlung hinein, die im Sinne der Ätherisierung und Astralisierung gehen. Und es wird der Mistinhalt des Kuhhorns mit diesen Kräften, die nun dadurch alles heranziehen aus der umliegenden Erde, was belebend und astralisch ist, es wird der ganze Inhalt des Kuhhorns den ganzen Winter hindurch, wo die Erde also am meisten belebt ist, innerlich belebt. Innerlich belebt ist die Erde am meisten im Winter. Das ganze Lebendige wird konserviert in diesem Mist, und man bekommt dadurch eine außerordentlich konzentrierte, belebende Düngungskraft in dem Inhalte des Kuhhorns.

[ 29 ] Nehmen wir Dünger, wie wir ihn bekommen können, stopfen wir damit ein Kuhhorn aus und geben wir in einer gewissen Tiefe - ich will sagen etwa dreiviertel bis einhalb Meter tief, wenn wir einen unten nicht zu tonigen oder zu sandigen Boden haben - das Kuhhorn in die Erde. Wir können ja einen guten Boden dazu, der nicht sandig ist, auswählen. Sehen Sie, dadurch, dass wir nun das Kuhhorn mit seinem Mistinhalt eingegraben haben, dadurch konservieren wir im Kuhhorn drinnen die Kräfte, die das Kuhhorn gewohnt war, in der Kuh selber auszuüben, nämlich rückzustrahlen dasjenige, was Belebendes und Astralisches ist. Dadurch, dass das Kuhhorn äußerlich von der Erde umgeben ist, strahlen alle Strahlen in seine innere Höhlung hinein, die im Sinne der Ätherisierung und Astralisierung gehen. Und es wird der Mistinhalt des Kuhhorns mit diesen Kräften, die nun dadurch alles heranziehen aus der umliegenden Erde, was belebend und astralisch ist, es wird der ganze Inhalt des Kuhhorns den ganzen Winter hindurch, wo die Erde also am meisten belebt ist, innerlich belebt. Innerlich belebt ist die Erde am meisten im Winter. Das ganze Lebendige wird konserviert in diesem Mist, und man bekommt dadurch eine außerordentlich konzentrierte, belebende Düngungskraft in dem Inhalte des Kuhhorns.

[ 30 ] Dann kann man das Kuhhorn ausgraben; man nimmt dasjenige, was da als Mist drin ist, heraus. Bei unseren letzten Proben in Dornach haben sich die Herrschaften selber davon überzeugt, dass, als wir den Mist herausgenommen haben, er überhaupt nicht mehr gestunken hat. Es war das ganz auffällig. Er hatte keinen Geruch mehr, aber er fing natürlich an, etwas zu riechen, als er nun wieder mit Wasser bearbeitet wurde. Das bezeugt, dass alles Riechende in ihm konzentriert und verarbeitet ist. Da ist eine ungeheure Kraft darinnen an Astralischem und an Ätherischem, die Sie brauchen können dadurch, dass Sie nun dasjenige, was Sie da aus dem Kuhhorn herausnehmen, nachdem es überwintert hat, mit gewöhnlichem Wasser, das nur vielleicht etwas erwärmt sein sollte, verdünnen. Es hat sich immer ergeben, indem ich zuerst die Fläche angeschaut habe, die da gedüngt werden sollte - man bekommt dadurch einen Eindruck über das Quantitative -, wenn man mit solchem Dünger versorgen will eine Fläche, die etwa so groß ist wie, sagen wir, von dem dritten Fenster vielleicht bis zu dem ersten Quergang, man dazu nur ein Kuhhorn braucht, dessen Inhalt man verdünnt in etwa einem halben Eimer Wasser. Dann hat man nötig, diesen ganzen Inhalt des Kuhhorns aber in eine gründliche Verbindung zu bringen mit dem Wasser. Das heißt, man muss jetzt anfangen zu rühren, und zwar so zu rühren, dass man schnell rührt am Rande des Eimers, an der Peripherie herumrührt, sodass sich im Innern fast bis zum Boden herunter ein Krater bildet, sodass das Ganze in der Tat rundherum durch Drehung in Rotierung ist. Dann dreht man schnell um, sodass das Ganze nun nach der entgegengesetzten Seite brodelt. Wenn man das eine Stunde fortsetzt, so bekommt man eine gründliche Durchdringung.

[ 30 ] Dann kann man das Kuhhorn ausgraben; man nimmt dasjenige, was da als Mist drin ist, heraus. Bei unseren letzten Proben in Dornach haben sich die Herrschaften selber davon überzeugt, dass, als wir den Mist herausgenommen haben, er überhaupt nicht mehr gestunken hat. Es war das ganz auffällig. Er hatte keinen Geruch mehr, aber er fing natürlich an, etwas zu riechen, als er nun wieder mit Wasser bearbeitet wurde. Das bezeugt, dass alles Riechende in ihm konzentriert und verarbeitet ist. Da ist eine ungeheure Kraft darinnen an Astralischem und an Ätherischem, die Sie brauchen können dadurch, dass Sie nun dasjenige, was Sie da aus dem Kuhhorn herausnehmen, nachdem es überwintert hat, mit gewöhnlichem Wasser, das nur vielleicht etwas erwärmt sein sollte, verdünnen. Es hat sich immer ergeben, indem ich zuerst die Fläche angeschaut habe, die da gedüngt werden sollte - man bekommt dadurch einen Eindruck über das Quantitative -, wenn man mit solchem Dünger versorgen will eine Fläche, die etwa so groß ist wie, sagen wir, von dem dritten Fenster vielleicht bis zu dem ersten Quergang, man dazu nur ein Kuhhorn braucht, dessen Inhalt man verdünnt in etwa einem halben Eimer Wasser. Dann hat man nötig, diesen ganzen Inhalt des Kuhhorns aber in eine gründliche Verbindung zu bringen mit dem Wasser. Das heißt, man muss jetzt anfangen zu rühren, und zwar so zu rühren, dass man schnell rührt am Rande des Eimers, an der Peripherie herumrührt, sodass sich im Innern fast bis zum Boden herunter ein Krater bildet, sodass das Ganze in der Tat rundherum durch Drehung in Rotierung ist. Dann dreht man schnell um, sodass das Ganze nun nach der entgegengesetzten Seite brodelt. Wenn man das eine Stunde fortsetzt, so bekommt man eine gründliche Durchdringung.

[ 31 ] Ja, Sie müssen nur bedenken, wie wenig man braucht an Arbeit. Die Arbeitslast wird nicht sehr groß sein für diese Dinge. Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass die sonst unbeschäftigten Mitglieder einer Landwirtschaft ein besonderes Vergnügen haben werden, gerade in dieser Weise wenigstens im Anfang dieser Sache Mist zu rühren. Wenn also die Haustöchter und Haussöhne das besorgen, so könnte es in der wunderbarsten Weise besorgt werden. Denn es ist ein sehr angenehmes Gefühl, zu entdecken, wie eben ein doch noch leise gehaltener Duft aus dem ganz Duftlosen sich herausentwickelt. Dieses persönliche Verhältnis, das Sie entwickeln können zu der Sache, hat etwas außerordentlich Wohltuendes für den Menschen, der gerne die Natur im Allgemeinen wahrnimmt, nicht nur so, wie es im Baedeker steht.

[ 31 ] Ja, Sie müssen nur bedenken, wie wenig man braucht an Arbeit. Die Arbeitslast wird nicht sehr groß sein für diese Dinge. Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass die sonst unbeschäftigten Mitglieder einer Landwirtschaft ein besonderes Vergnügen haben werden, gerade in dieser Weise wenigstens im Anfang dieser Sache Mist zu rühren. Wenn also die Haustöchter und Haussöhne das besorgen, so könnte es in der wunderbarsten Weise besorgt werden. Denn es ist ein sehr angenehmes Gefühl, zu entdecken, wie eben ein doch noch leise gehaltener Duft aus dem ganz Duftlosen sich herausentwickelt. Dieses persönliche Verhältnis, das Sie entwickeln können zu der Sache, hat etwas außerordentlich Wohltuendes für den Menschen, der gerne die Natur im Allgemeinen wahrnimmt, nicht nur so, wie es im Baedeker steht.

[ 32 ] Sehen Sie, dann wird es sich nur darum handeln - bei kleinen Flächen kann man es mithilfe einer gewöhnlichen Spritze tun -, die Sache auszuspritzen über geackerten Boden, sodass es sich mit dem Erdreich vereinigt. Es ist ja selbstverständlich, dass man nötig hat, dann die Sache so zu machen, dass man für größere Flächen besondere Maschinen wird konstruieren müssen. Aber wenn man es nun dahin bringt, das gewöhnliche Düngen mit dieser Art, ich möchte sagen, «geistigem Miste» zu verbinden, dann wird man schon schen, welche Fruchtbarkeit aus diesen Dingen hervorgehen kann. Namentlich wird man sehen, dass diese Dinge ja entwickelbar sind in einer ganz außerordentlichen Weise. Denn es kann sich gleich an diese Maßnahme, die ich eben beschrieben habe, eine andere anschließen, die in Folgendem bestehen kann:

[ 32 ] Sehen Sie, dann wird es sich nur darum handeln - bei kleinen Flächen kann man es mithilfe einer gewöhnlichen Spritze tun -, die Sache auszuspritzen über geackerten Boden, sodass es sich mit dem Erdreich vereinigt. Es ist ja selbstverständlich, dass man nötig hat, dann die Sache so zu machen, dass man für größere Flächen besondere Maschinen wird konstruieren müssen. Aber wenn man es nun dahin bringt, das gewöhnliche Düngen mit dieser Art, ich möchte sagen, «geistigem Miste» zu verbinden, dann wird man schon schen, welche Fruchtbarkeit aus diesen Dingen hervorgehen kann. Namentlich wird man sehen, dass diese Dinge ja entwickelbar sind in einer ganz außerordentlichen Weise. Denn es kann sich gleich an diese Maßnahme, die ich eben beschrieben habe, eine andere anschließen, die in Folgendem bestehen kann:

[ 33 ] Man nimmt wiederum Kuhhörner, füllt sie aber jetzt aus nicht mit Mist, sondern füllt sie aus mit bis zu Mehl zerriebenem Quarz ‚oder Kiesel, oder auch [Orthoklas-Feldspat], und bildet aus diesem einen Brei, der etwa die Dicke eines ganz dünnen Teiges hat, und füllt damit das Kuhhorn aus. Jetzt, statt dass man das Kuhhorn überwintern lässt, lässt man es übersommern, nimmt es alsdann, nachdem es übersommert hat, im Spätherbst heraus, bewahrt nun den Inhalt bis zum nächsten Frühjahr, dann nimmt man heraus dasjenige, was da dem sommerlichen Leben in der Erde ausgesetzt war, und behandelt es in ähnlicher Weise, nur dass man jetzt viel geringere Quantitäten braucht, Sie können also ein erbsengroßes Stückchen verteilen durch Rühren auf einen Eimer Wasser, vielleicht auch nur ein stecknadelkopfgroßes Stückchen. Nur muss man das auch eine Stunde lang rühren. Wenn Sie das verwenden zum äußeren Bespritzen der Pflanzen selber - es wird sich insbesondere bewähren bei Gemüsepflanzen und dergleichen -, nicht zum brutalen Begießen, sondern zu einem Bespritzen, dann werden Sie sehen, wie nun das der Wirkung, die von der anderen Seite durch den Kuhhornmist aus der Erde kommt, unterstützend zur Seite steht.

[ 33 ] Man nimmt wiederum Kuhhörner, füllt sie aber jetzt aus nicht mit Mist, sondern füllt sie aus mit bis zu Mehl zerriebenem Quarz ‚oder Kiesel, oder auch [Orthoklas-Feldspat], und bildet aus diesem einen Brei, der etwa die Dicke eines ganz dünnen Teiges hat, und füllt damit das Kuhhorn aus. Jetzt, statt dass man das Kuhhorn überwintern lässt, lässt man es übersommern, nimmt es alsdann, nachdem es übersommert hat, im Spätherbst heraus, bewahrt nun den Inhalt bis zum nächsten Frühjahr, dann nimmt man heraus dasjenige, was da dem sommerlichen Leben in der Erde ausgesetzt war, und behandelt es in ähnlicher Weise, nur dass man jetzt viel geringere Quantitäten braucht, Sie können also ein erbsengroßes Stückchen verteilen durch Rühren auf einen Eimer Wasser, vielleicht auch nur ein stecknadelkopfgroßes Stückchen. Nur muss man das auch eine Stunde lang rühren. Wenn Sie das verwenden zum äußeren Bespritzen der Pflanzen selber - es wird sich insbesondere bewähren bei Gemüsepflanzen und dergleichen -, nicht zum brutalen Begießen, sondern zu einem Bespritzen, dann werden Sie sehen, wie nun das der Wirkung, die von der anderen Seite durch den Kuhhornmist aus der Erde kommt, unterstützend zur Seite steht.

[ 34 ] Und wenn man einmal, was ja gar nicht so, ich möchte sagen, uneben wäre, die Sache auch wirklich für Felder ausdehnen würde — warum sollte denn es nicht auch möglich sein, Maschinen zu haben, sie werden nicht so schwer herzustellen sein, die einfach über ganze Felder die ganz schwache Bespritzung, die wir brauchen, ausgießen -, dann würden Sie sehen, wie der Kuhhornmist von unten heraufstößt, das andere von oben zieht, weder zu schwach noch zu stark zieht. Und in wunderbarer Weise, gerade bei Saatfrüchten, könnte das wirken.

[ 34 ] Und wenn man einmal, was ja gar nicht so, ich möchte sagen, uneben wäre, die Sache auch wirklich für Felder ausdehnen würde — warum sollte denn es nicht auch möglich sein, Maschinen zu haben, sie werden nicht so schwer herzustellen sein, die einfach über ganze Felder die ganz schwache Bespritzung, die wir brauchen, ausgießen -, dann würden Sie sehen, wie der Kuhhornmist von unten heraufstößt, das andere von oben zieht, weder zu schwach noch zu stark zieht. Und in wunderbarer Weise, gerade bei Saatfrüchten, könnte das wirken.

[ 35 ] Sehen Sie, die Dinge werden eben, ich möchte sagen, aus einem größeren Kreis der Betrachtung herausgenommen, nicht aus demjenigen, was man gerade mit der einen Sache macht, was eben wirklich so ist, wie wenn man aus dem Finger den ganzen Menschen aufbauen wollte theoretisch; und dadurch wird ja gewiss etwas erreicht, was wirklich auch nicht zu unterschätzen Sehen Sie, das, was man heute untersucht, was dem Landwirt, wie man sagt, produktiv sein kann, zuletzt kommt es doch nur darauf hinaus, dass man untersucht, wie man die Produktion finanziell am erträgnisreichsten machen kann. Es kommt auf viel anderes nicht an. Nicht wahr - gewiss, man denkt nicht immer daran, aber unbewusst liegt das doch zugrunde -, man ist dann erstaunt als Landwirt, wenn man durch irgendeine Maßnahme augenblicklich große Erfolge erzielt, große Kartoffeln hat, etwas hat, was Größe hat, was schwillt. Ja, aber man geht von da aus nicht weiter in der Untersuchung, denn das alles ist nicht das Wichtigste bei der Sache.

[ 35 ] Sehen Sie, die Dinge werden eben, ich möchte sagen, aus einem größeren Kreis der Betrachtung herausgenommen, nicht aus demjenigen, was man gerade mit der einen Sache macht, was eben wirklich so ist, wie wenn man aus dem Finger den ganzen Menschen aufbauen wollte theoretisch; und dadurch wird ja gewiss etwas erreicht, was wirklich auch nicht zu unterschätzen Sehen Sie, das, was man heute untersucht, was dem Landwirt, wie man sagt, produktiv sein kann, zuletzt kommt es doch nur darauf hinaus, dass man untersucht, wie man die Produktion finanziell am erträgnisreichsten machen kann. Es kommt auf viel anderes nicht an. Nicht wahr - gewiss, man denkt nicht immer daran, aber unbewusst liegt das doch zugrunde -, man ist dann erstaunt als Landwirt, wenn man durch irgendeine Maßnahme augenblicklich große Erfolge erzielt, große Kartoffeln hat, etwas hat, was Größe hat, was schwillt. Ja, aber man geht von da aus nicht weiter in der Untersuchung, denn das alles ist nicht das Wichtigste bei der Sache.

[ 36 ] Das Wichtigste ist, wenn die Dinge an den Menschen herankommen, dass sie seinem Dasein am allergedeihlichsten sind. Sie können ja irgendwelche Frucht ziehen, die glänzend aussieht, auf dem Felde oder im Obstgarten, aber sie ist vielleicht für den Menschen nur magenfüllend, nicht eigentlich sein inneres Dasein organisch befördernd. Aber bis zu diesem Punkte, dass der Mensch die beste Art von Nahrung für seinen Organismus erhält, kann es ja diese Wissenschaft heute nicht bringen, weil sie dazu gar nicht den Weg findet.

[ 36 ] Das Wichtigste ist, wenn die Dinge an den Menschen herankommen, dass sie seinem Dasein am allergedeihlichsten sind. Sie können ja irgendwelche Frucht ziehen, die glänzend aussieht, auf dem Felde oder im Obstgarten, aber sie ist vielleicht für den Menschen nur magenfüllend, nicht eigentlich sein inneres Dasein organisch befördernd. Aber bis zu diesem Punkte, dass der Mensch die beste Art von Nahrung für seinen Organismus erhält, kann es ja diese Wissenschaft heute nicht bringen, weil sie dazu gar nicht den Weg findet.

[ 37 ] Aber Sie sehen, in dem, was so gesprochen wird aus der Geisteswissenschaft heraus, liegt ja zugrunde der ganze Haushalt der Natur. Es wird aus dem Ganzen heraus gedacht; [daher ist das Einzelne, was man sagen muss, maßgebend für das Ganze.] Es kann gar nichts anderes herauskommen, wenn man so die Landwirtschaft betreibt, als dass sie für den Menschen und für die Tiere das Beste gibt. Es wird sogar überall bei der Betrachtung von dem Menschen ausgegangen, der Mensch wird zur Grundlage gemacht. Dadurch ergeben sich die Winke, die gegeben werden dafür, dass sich die Menschennatur am allerbesten unterhält. Das ist dasjenige, was diese Form von Betrachtung unterscheidet von denjenigen, die heute üblich sind.

[ 37 ] Aber Sie sehen, in dem, was so gesprochen wird aus der Geisteswissenschaft heraus, liegt ja zugrunde der ganze Haushalt der Natur. Es wird aus dem Ganzen heraus gedacht; [daher ist das Einzelne, was man sagen muss, maßgebend für das Ganze.] Es kann gar nichts anderes herauskommen, wenn man so die Landwirtschaft betreibt, als dass sie für den Menschen und für die Tiere das Beste gibt. Es wird sogar überall bei der Betrachtung von dem Menschen ausgegangen, der Mensch wird zur Grundlage gemacht. Dadurch ergeben sich die Winke, die gegeben werden dafür, dass sich die Menschennatur am allerbesten unterhält. Das ist dasjenige, was diese Form von Betrachtung unterscheidet von denjenigen, die heute üblich sind.

Erste Fragenbeantwortung

Erste Fragenbeantwortung

Geht die Verdünnung in arithmetischer Art weiter?

Geht die Verdünnung in arithmetischer Art weiter?

Rudolf Steiner: Man wird ja in Bezug darauf einiges auszusprechen haben. Die Wahrscheinlichkeit, die sich ergeben wird, ist diese, dass man mit der Zunahme der Fläche größere Wassermengen, weniger Kuhhörner brauchen wird, sodass man also mit verhältnismäßig wenigen Kuhhörnern große Flächen wird düngen können. Wir hatten in Dornach fünfundzwanzig Kuhhörner und haben davon verteilt vorläufig auf einen größeren Garten. Wir hatten dabei genommen ein Horn auf einen halben Eimer. Dann haben wir noch einmal angesetzt einen ganzen Eimer mit zwei Kuhhörnern. Dann hatten wir noch eine Fläche zu düngen, die war wesentlich größer: sieben Kuhhörner auf sieben Eimer.

Rudolf Steiner: Man wird ja in Bezug darauf einiges auszusprechen haben. Die Wahrscheinlichkeit, die sich ergeben wird, ist diese, dass man mit der Zunahme der Fläche größere Wassermengen, weniger Kuhhörner brauchen wird, sodass man also mit verhältnismäßig wenigen Kuhhörnern große Flächen wird düngen können. Wir hatten in Dornach fünfundzwanzig Kuhhörner und haben davon verteilt vorläufig auf einen größeren Garten. Wir hatten dabei genommen ein Horn auf einen halben Eimer. Dann haben wir noch einmal angesetzt einen ganzen Eimer mit zwei Kuhhörnern. Dann hatten wir noch eine Fläche zu düngen, die war wesentlich größer: sieben Kuhhörner auf sieben Eimer.

Darf man zum Rühren des Mistes für größere Flächen ein Rührwerk benutzen oder ist das nicht angängig?

Darf man zum Rühren des Mistes für größere Flächen ein Rührwerk benutzen oder ist das nicht angängig?

Das ist natürlich etwas, was entweder streng aufgefasst werden kann, oder wo man sich auch entschließen kann, allmählich in Surrogatmäßiges hineinzurutschen. Es ist schon ganz zweifellos, dass das Rühren mit der Hand doch etwas anderes bedeutet als das maschinenmäßige Rühren. Das wird der Mechanist natürlich nicht zugeben. Aber bedenken Sie nur, was für ein gewaltiger Unterschied ist, ob Sie mit der Hand wirklich rühren, dabei alle die feinen Bewegungen mit hineinbekommen in das Rühren, die die Hand ausführt, alle die Dinge, die eventuell hineinkommen, eventuell auch die Empfindungen, ob das alles hineinkommt oder ob man einfach maschinenmäßig das umrührt. Natürlich glauben ja heute die Leute das nicht, dass dieser Unterschied in Betracht komme, aber man merkt das auch durchaus im Medizinischen. Glauben Sie, dass es durchaus nicht einerlei ist, ob man irgendein Heilmittel mehr manuell oder maschinenmäßig herstellt. Der Mensch gibt den Dingen etwas mit, wenn er sie selber bearbeitet - so etwas müssen Sie nicht belächeln. Ich bin öfter befragt worden - eine Anzahl von Ihnen wird ja die Ritter’schen Heilmittel in der Medizin kennen -, was ich von den Ritter’schen Heilmitteln halte. sen ja vielleicht, dass von diesen Ritter’schen Heilmitteln die einen große Heilhymnen singen, andere verbreiten, sie haben keine besonderen Wirkungen. Die Wirkungen sind ja selbstverständlich da, aber ich bin auch fest davon überzeugt, dass, wenn gerade diese Mittel allgemein in den Handel eingeführt werden, dass sie dann ihre Wirkungen wesentlich verlieren, weil gerade bei diesen Mitteln es nicht einerlei ist, ob der Arzt selber im Besitze des Mittels ist und dieses unmittelbar dem Patienten übergibt. Der Arzt bringt nämlich, wenn er so etwas an den Patienten abgibt, wenn das alles nur in einem kleinen Kreis geschieht, einen gewissen Enthusiasmus mit. Nun werden Sie sagen, der Enthusiasmus wiegt nichts, den kann man nicht abwiegen. Aber er vibriert mit, und die Ärzte sind begeistert, wenn sie enthusiasmiert sind. Es wirkt Licht sehr stark auf die Heilmittel, warum soll nicht auch die Begeisterung auf sie wirken? Aber er vermittelt und er wirkt viel, sodass die heutigen begeisterten Ärzte große Wirkungen hervorrufen können. Das Rittermittel wirkt gerade dadurch sehr stark. Man wird große Wirkungen hervorrufen können mit der Begeisterung. Wenn Sie aber das handwerksmäßig betreiben, so wird wahrscheinlich die Wirkungsweise verdunsten. Das ist, was bei solchen Dingen in Betracht kommt, ob man irgendetwas mit all dem macht, was von der menschlichen Hand ausgeht - und es geht vieles von der menschlichen Hand aus - oder ob man es mit der Maschine macht. Aber es könnte sich nach und nach herausstellen, dass das ein großes Vergnügen ist, dieses Rühren vorzunehmen, sodass man an einen maschinenmäßigen Betrieb, wo man viele Kuhhörner braucht, gar nicht denken wird. Man wird dazu kommen, dass man das einfach an Sonntagen zum Nachtisch machen wird. Dann wird schon einfach dadurch, wenn man viele Gäste einzuladen hat, und das an Sonntagen macht, und die nötige Unterhaltung dabei hat, das Allerschönste dabei erreicht werden ohne Maschinen.

Das ist natürlich etwas, was entweder streng aufgefasst werden kann, oder wo man sich auch entschließen kann, allmählich in Surrogatmäßiges hineinzurutschen. Es ist schon ganz zweifellos, dass das Rühren mit der Hand doch etwas anderes bedeutet als das maschinenmäßige Rühren. Das wird der Mechanist natürlich nicht zugeben. Aber bedenken Sie nur, was für ein gewaltiger Unterschied ist, ob Sie mit der Hand wirklich rühren, dabei alle die feinen Bewegungen mit hineinbekommen in das Rühren, die die Hand ausführt, alle die Dinge, die eventuell hineinkommen, eventuell auch die Empfindungen, ob das alles hineinkommt oder ob man einfach maschinenmäßig das umrührt. Natürlich glauben ja heute die Leute das nicht, dass dieser Unterschied in Betracht komme, aber man merkt das auch durchaus im Medizinischen. Glauben Sie, dass es durchaus nicht einerlei ist, ob man irgendein Heilmittel mehr manuell oder maschinenmäßig herstellt. Der Mensch gibt den Dingen etwas mit, wenn er sie selber bearbeitet - so etwas müssen Sie nicht belächeln. Ich bin öfter befragt worden - eine Anzahl von Ihnen wird ja die Ritter’schen Heilmittel in der Medizin kennen -, was ich von den Ritter’schen Heilmitteln halte. sen ja vielleicht, dass von diesen Ritter’schen Heilmitteln die einen große Heilhymnen singen, andere verbreiten, sie haben keine besonderen Wirkungen. Die Wirkungen sind ja selbstverständlich da, aber ich bin auch fest davon überzeugt, dass, wenn gerade diese Mittel allgemein in den Handel eingeführt werden, dass sie dann ihre Wirkungen wesentlich verlieren, weil gerade bei diesen Mitteln es nicht einerlei ist, ob der Arzt selber im Besitze des Mittels ist und dieses unmittelbar dem Patienten übergibt. Der Arzt bringt nämlich, wenn er so etwas an den Patienten abgibt, wenn das alles nur in einem kleinen Kreis geschieht, einen gewissen Enthusiasmus mit. Nun werden Sie sagen, der Enthusiasmus wiegt nichts, den kann man nicht abwiegen. Aber er vibriert mit, und die Ärzte sind begeistert, wenn sie enthusiasmiert sind. Es wirkt Licht sehr stark auf die Heilmittel, warum soll nicht auch die Begeisterung auf sie wirken? Aber er vermittelt und er wirkt viel, sodass die heutigen begeisterten Ärzte große Wirkungen hervorrufen können. Das Rittermittel wirkt gerade dadurch sehr stark. Man wird große Wirkungen hervorrufen können mit der Begeisterung. Wenn Sie aber das handwerksmäßig betreiben, so wird wahrscheinlich die Wirkungsweise verdunsten. Das ist, was bei solchen Dingen in Betracht kommt, ob man irgendetwas mit all dem macht, was von der menschlichen Hand ausgeht - und es geht vieles von der menschlichen Hand aus - oder ob man es mit der Maschine macht. Aber es könnte sich nach und nach herausstellen, dass das ein großes Vergnügen ist, dieses Rühren vorzunehmen, sodass man an einen maschinenmäßigen Betrieb, wo man viele Kuhhörner braucht, gar nicht denken wird. Man wird dazu kommen, dass man das einfach an Sonntagen zum Nachtisch machen wird. Dann wird schon einfach dadurch, wenn man viele Gäste einzuladen hat, und das an Sonntagen macht, und die nötige Unterhaltung dabei hat, das Allerschönste dabei erreicht werden ohne Maschinen.

Die Verteilung eines halben Eimers Wasser auf eine Fläche von einem Drittel Morgen wird technisch schon kleine Schwierigkeiten bieten. Wenn nun die Menge der Kuhhörner gesteigert wird, so steigert sich das alles nicht allein um die Zahl der Kuhhörner, sondern weit schneller. Es würde also die Verteilung wiederum dann noch schwieriger werden. Kann man da diese Menge Wasser noch durch mehr Wasser verdünnen, oder kommt es darauf an, dieses Verhältnis (von einem halben Eimer) zu belassen, wie es ist? Dass man also ungefähr einen halben Eimer auf ein Drittel Morgen nimmt?

Die Verteilung eines halben Eimers Wasser auf eine Fläche von einem Drittel Morgen wird technisch schon kleine Schwierigkeiten bieten. Wenn nun die Menge der Kuhhörner gesteigert wird, so steigert sich das alles nicht allein um die Zahl der Kuhhörner, sondern weit schneller. Es würde also die Verteilung wiederum dann noch schwieriger werden. Kann man da diese Menge Wasser noch durch mehr Wasser verdünnen, oder kommt es darauf an, dieses Verhältnis (von einem halben Eimer) zu belassen, wie es ist? Dass man also ungefähr einen halben Eimer auf ein Drittel Morgen nimmt?

Das wird man schon können. Aber ich glaube, dass dann die Rührmethode sich ändern muss. Sie können es so machen, dass Sie zunächst in einem halben Eimer Wasser ein Kuhhorn fertig rühren, dann dieses im Eimer verdünnen, dann wird man wiederum rühren müssen; ich glaube aber, dass es dann schon besser wäre, dass man ausrechnet, wie viel weniger Substanz man in einem halben Eimer rühren muss, und dann halbeimerweise rührt, wenn auch weniger als ein Kuhhorn. Es kommt ungeheuer viel darauf an, dass man ein inniges Durchdringen herbeiführt. Es ist ja lange noch nicht, wenn man die Substanz ins Wasser gießt und umrührt, ein wirkliches Durchdringen da. Man muss ein inniges Durchdringen hervorrufen, und es ist immer, wenn man eine nur einigermaßen dicke Substanz hineinschüttet, oder wenn man nicht kräftig rührt, auch keine gründliche Vermischung da. Ich glaube, es ist für den Menschen leichter, wenn er möglichst viele halbe Eimer mit geringen Substanzen verrührt, als wenn er wieder rühren soll das aufgelöste Wasser.

Das wird man schon können. Aber ich glaube, dass dann die Rührmethode sich ändern muss. Sie können es so machen, dass Sie zunächst in einem halben Eimer Wasser ein Kuhhorn fertig rühren, dann dieses im Eimer verdünnen, dann wird man wiederum rühren müssen; ich glaube aber, dass es dann schon besser wäre, dass man ausrechnet, wie viel weniger Substanz man in einem halben Eimer rühren muss, und dann halbeimerweise rührt, wenn auch weniger als ein Kuhhorn. Es kommt ungeheuer viel darauf an, dass man ein inniges Durchdringen herbeiführt. Es ist ja lange noch nicht, wenn man die Substanz ins Wasser gießt und umrührt, ein wirkliches Durchdringen da. Man muss ein inniges Durchdringen hervorrufen, und es ist immer, wenn man eine nur einigermaßen dicke Substanz hineinschüttet, oder wenn man nicht kräftig rührt, auch keine gründliche Vermischung da. Ich glaube, es ist für den Menschen leichter, wenn er möglichst viele halbe Eimer mit geringen Substanzen verrührt, als wenn er wieder rühren soll das aufgelöste Wasser.

Könnte man die Flüssigkeit, in der immer noch feste Bestandteile zurückbleiben werden, durchseihen, um sie mit einem Sprühapparat besser verteilen zu können?

Könnte man die Flüssigkeit, in der immer noch feste Bestandteile zurückbleiben werden, durchseihen, um sie mit einem Sprühapparat besser verteilen zu können?

Das glaube ich, wird nicht nötig sein. Denn wenn schnell umgedreht wird, dann bekommt man eine ziemlich trübe Flüssigkeit, dann wird man keine Rücksichten zu nehmen brauchen, ob da noch irgendwelche Fremdkörper drinnen sind. Der Mist wird sich richtig verteilen lassen. Reiner Kuhmist ist der beste, aber ich glaube nicht, dass man sich dieser Mühe unterziehen muss, auch wenn fremde Körper drinnen sind, extra eine Reinigung auszuführen. Wenn Fremdkörper drinnen sind, so werden sie unter Umständen, ohne dass sie eine Schädlichkeit haben vielmehr sehr günstig wirken können, weil bei der Konzentrierung und nachmaligen Verdünnung ja tatsächlich nichts anderes als die Strahlung wirkt, nicht mehr die Substanzen, nur noch das dynamische Strahlen, sodass Sie nicht der Gefahr ausgesetzt sind, an der Stelle, wo solch ein Fremdkörper versenkt würde, Kartoffeln zu kriegen, die lange Sprossen hätten und nichts dran. Diese Gefahr wird wohl nicht vorhanden sein.

Das glaube ich, wird nicht nötig sein. Denn wenn schnell umgedreht wird, dann bekommt man eine ziemlich trübe Flüssigkeit, dann wird man keine Rücksichten zu nehmen brauchen, ob da noch irgendwelche Fremdkörper drinnen sind. Der Mist wird sich richtig verteilen lassen. Reiner Kuhmist ist der beste, aber ich glaube nicht, dass man sich dieser Mühe unterziehen muss, auch wenn fremde Körper drinnen sind, extra eine Reinigung auszuführen. Wenn Fremdkörper drinnen sind, so werden sie unter Umständen, ohne dass sie eine Schädlichkeit haben vielmehr sehr günstig wirken können, weil bei der Konzentrierung und nachmaligen Verdünnung ja tatsächlich nichts anderes als die Strahlung wirkt, nicht mehr die Substanzen, nur noch das dynamische Strahlen, sodass Sie nicht der Gefahr ausgesetzt sind, an der Stelle, wo solch ein Fremdkörper versenkt würde, Kartoffeln zu kriegen, die lange Sprossen hätten und nichts dran. Diese Gefahr wird wohl nicht vorhanden sein.

Ich dachte nur an das Verwenden des Sprühapparates.

Ich dachte nur an das Verwenden des Sprühapparates.

Durchseihen kann man es, das schadet nichts. Man könnte am besten gleich die Maschinen so machen, dass sie ein Sieb haben vor dem Versprühen.

Durchseihen kann man es, das schadet nichts. Man könnte am besten gleich die Maschinen so machen, dass sie ein Sieb haben vor dem Versprühen.

Es wurde nicht gesagt, ob man die Masse aus dem Horn abwiegen sollte, um ein proportioniertes Verhältnis zu bekommen. Ist der halbe Eimer ein schweizerischer Eimer oder ist es eine Liter-Angabe?

Es wurde nicht gesagt, ob man die Masse aus dem Horn abwiegen sollte, um ein proportioniertes Verhältnis zu bekommen. Ist der halbe Eimer ein schweizerischer Eimer oder ist es eine Liter-Angabe?

Ich habe einen Schweizer Eimer genommen - den Melkeimer in der Schweiz -, die ganze Sache ist ausprobiert worden nach der unmittelbaren Anschauung, Jetzt müsste man es auf die Gewichtsverhältnisse bringen.

Ich habe einen Schweizer Eimer genommen - den Melkeimer in der Schweiz -, die ganze Sache ist ausprobiert worden nach der unmittelbaren Anschauung, Jetzt müsste man es auf die Gewichtsverhältnisse bringen.

Kann man die Kuhhörner öfters gebrauchen, oder müssen sie immer von frisch geschlachteten Tieren sein?

Kann man die Kuhhörner öfters gebrauchen, oder müssen sie immer von frisch geschlachteten Tieren sein?

Ich denke - wir haben diese Sache nicht ausprobiert -, dass nach dem, was man wissen kann über solche Dinge, man die Kuhhörner drei bis vier Mal hintereinander wird brauchen können, dass es aber dann nicht mehr ganz stimmen wird. Es könnte ja sein, dass unter Umständen die Möglichkeit auch bestünde, dadurch, dass man vielleicht die Kuhhörner dann, nachdem man sie drei bis vier Jahre gebraucht hat, im Kuhstall aufbewahrt, dass man sie dann für ein weiteres Jahr verwenden könnte. Ich habe aber keine Idee, wie viel einer Landwirtschaft an Kuhhörnern zur Verfügung stehen, ob man nötig hat, da besonders sparsam vorzugehen oder nicht. Eine Frage, die ich jetzt nicht entscheiden kann.

Ich denke - wir haben diese Sache nicht ausprobiert -, dass nach dem, was man wissen kann über solche Dinge, man die Kuhhörner drei bis vier Mal hintereinander wird brauchen können, dass es aber dann nicht mehr ganz stimmen wird. Es könnte ja sein, dass unter Umständen die Möglichkeit auch bestünde, dadurch, dass man vielleicht die Kuhhörner dann, nachdem man sie drei bis vier Jahre gebraucht hat, im Kuhstall aufbewahrt, dass man sie dann für ein weiteres Jahr verwenden könnte. Ich habe aber keine Idee, wie viel einer Landwirtschaft an Kuhhörnern zur Verfügung stehen, ob man nötig hat, da besonders sparsam vorzugehen oder nicht. Eine Frage, die ich jetzt nicht entscheiden kann.

Woher kann man die Kuhhörner beziehen? Müssen die aus der osteuropäischen oder mitteleuropäischen Gegend genommen sein?

Woher kann man die Kuhhörner beziehen? Müssen die aus der osteuropäischen oder mitteleuropäischen Gegend genommen sein?

Woher man Kuhhörner nimmt, ist ganz gleichgültig, man muss sie nur nicht vom Schindacker nehmen, sie müssen möglichst frisch sein. Es ist ja allerdings das Merkwürdige, so paradox es klingt, dass westliches Leben, Leben auf der westlichen Halbkugel ganz anders ist als Leben auf der östlichen Halbkugel. Leben in Afrika, Asien, Europa bedeutet etwas anderes als Leben in Amerika. So könnte es vielleicht sein, dass unter Umständen Hörner von amerikanischem Vieh in etwas anderer Weise zur Wirksamkeit zu bringen sein werden. Vielleicht könnte sich das herausstellen, dass man bei diesen Hörnern genötigt ist, den Mist etwas zu verdicken, dichter zu machen, mehr aneinanderzuhämmern. Hörner aus der Gegend nehmen, wo man ist, das ist das allerbeste. Es ist eine ungeheuer starke Verwandtschaft zwischen den Kräften, die in den Kuhhörnern einer Gegend sind, und den Kräften, die sonst in dieser Gegend sind, während fremde Hörnerkräfte mit den Dingen, die in der Erde sind, streiten können. Nun, da muss man auch berücksichtigen, dass es ja sehr häufig so ist, dass die Kühe, die Hörner liefern werden in irgendeiner Gegend, nicht unmittelbar aus dieser Gegend stammen. Da wird man darüber hinwegkommen, [da wird man] berücksichtigen müssen, dass, wenn die Kuh etwa drei bis vier Jahre auf einem bestimmten Boden gefressen, also gelebt hat, dass sie dann zu diesem Boden gehört, wenn es nicht westliches Vieh ist.

Woher man Kuhhörner nimmt, ist ganz gleichgültig, man muss sie nur nicht vom Schindacker nehmen, sie müssen möglichst frisch sein. Es ist ja allerdings das Merkwürdige, so paradox es klingt, dass westliches Leben, Leben auf der westlichen Halbkugel ganz anders ist als Leben auf der östlichen Halbkugel. Leben in Afrika, Asien, Europa bedeutet etwas anderes als Leben in Amerika. So könnte es vielleicht sein, dass unter Umständen Hörner von amerikanischem Vieh in etwas anderer Weise zur Wirksamkeit zu bringen sein werden. Vielleicht könnte sich das herausstellen, dass man bei diesen Hörnern genötigt ist, den Mist etwas zu verdicken, dichter zu machen, mehr aneinanderzuhämmern. Hörner aus der Gegend nehmen, wo man ist, das ist das allerbeste. Es ist eine ungeheuer starke Verwandtschaft zwischen den Kräften, die in den Kuhhörnern einer Gegend sind, und den Kräften, die sonst in dieser Gegend sind, während fremde Hörnerkräfte mit den Dingen, die in der Erde sind, streiten können. Nun, da muss man auch berücksichtigen, dass es ja sehr häufig so ist, dass die Kühe, die Hörner liefern werden in irgendeiner Gegend, nicht unmittelbar aus dieser Gegend stammen. Da wird man darüber hinwegkommen, [da wird man] berücksichtigen müssen, dass, wenn die Kuh etwa drei bis vier Jahre auf einem bestimmten Boden gefressen, also gelebt hat, dass sie dann zu diesem Boden gehört, wenn es nicht westliches Vieh ist.

Wie alt dürfen diese Hörner sein? Müssen sie von einer alten oder Jungen Kuh sein?

Wie alt dürfen diese Hörner sein? Müssen sie von einer alten oder Jungen Kuh sein?

Ich meine - alles dies muss durchversucht werden - nach dem Wesen der Sache, dass halbalte, im mittleren Kuhalter stehende Hörner die allerbesten sein würden.

Ich meine - alles dies muss durchversucht werden - nach dem Wesen der Sache, dass halbalte, im mittleren Kuhalter stehende Hörner die allerbesten sein würden.

Wie groß müssen die Hörner sein?

Wie groß müssen die Hörner sein?

(Dr. Steiner zeichnet die Größe des Horns auf die Tafel - ca. 30 bis Tafel 4 40 cm lang. Danach ist die gewöhnliche Horngröße eines Allgäuer Viehs gemeint.)

(Dr. Steiner zeichnet die Größe des Horns auf die Tafel - ca. 30 bis Tafel 4 40 cm lang. Danach ist die gewöhnliche Horngröße eines Allgäuer Viehs gemeint.)

Ist es nicht auch wesentlich, ob das Horn von einem Schnittochsen oder von einem männlichen oder weiblichen Tier genommen wird?

Ist es nicht auch wesentlich, ob das Horn von einem Schnittochsen oder von einem männlichen oder weiblichen Tier genommen wird?

Es ist die größte Wahrscheinlichkeit vorhanden, dass von Ochsen die Sache überhaupt nicht wirkt, dass bei einem Stier sie verhältnismäßig schwach wirkt. Deshalb sage ich auch immer Kuhhörner, Kühe sind in der Regel weiblichen Geschlechts! Ich meine das weibliche Tier.

Es ist die größte Wahrscheinlichkeit vorhanden, dass von Ochsen die Sache überhaupt nicht wirkt, dass bei einem Stier sie verhältnismäßig schwach wirkt. Deshalb sage ich auch immer Kuhhörner, Kühe sind in der Regel weiblichen Geschlechts! Ich meine das weibliche Tier.

Wann sät man Getreidepflanzen, Brotkorn, am besten aus?

Wann sät man Getreidepflanzen, Brotkorn, am besten aus?

Nicht wahr, es wird sich die Antwort auf diese Frage genau ergeben, wenn ich die Aussaat im Vortrag bespreche. Die Aussaat ist natürlich außerordentlich wichtig, und es ist ein großer Unterschied, ob man nahe an den Wintermonaten oder ob man weniger nahe an den Wintermonaten ist. Wenn man nahe an den Wintermonaten ist, dann wird man eine starke Reproduktionsfähigkeit, wenn man weiter von den Wintermonaten ist, eine starke Nährhaftigkeit in den Getreidepflanzen bewirken.

Nicht wahr, es wird sich die Antwort auf diese Frage genau ergeben, wenn ich die Aussaat im Vortrag bespreche. Die Aussaat ist natürlich außerordentlich wichtig, und es ist ein großer Unterschied, ob man nahe an den Wintermonaten oder ob man weniger nahe an den Wintermonaten ist. Wenn man nahe an den Wintermonaten ist, dann wird man eine starke Reproduktionsfähigkeit, wenn man weiter von den Wintermonaten ist, eine starke Nährhaftigkeit in den Getreidepflanzen bewirken.

Kann man den Kuhhornmist auch mit Sand verteilen? Hat Regen dabei eine Bedeutung?

Kann man den Kuhhornmist auch mit Sand verteilen? Hat Regen dabei eine Bedeutung?

Was sich auf den Sand bezieht, so mag man das tun. Wir haben es nicht probiert. Es ist gar nichts dagegen. Wie natürlich der Regen wirkt, das ist etwas, was man erst noch einmal versuchen müsste. Es istanzunchmen, dass der Regen keine Veränderung dabei hervorruft, eventuell sogar eine Befestigung der Sache wird bewirken können. Aber auf der anderen Seite handelt es sich doch um eine so starke Konzentration von Kräften, dass man schon auch denken könnte, dass durch den kleinen Stoß, der ausgeübt wird beim fallenden Regentropfen, zu viel versprüht werden könnte. Es ist wirklich eine feine Wirkung, und man muss das alles in Betracht ziehen. Beim Hinbreiten durch Sand zwischen dem Kuhmist wird nichts einzuwenden sein.

Was sich auf den Sand bezieht, so mag man das tun. Wir haben es nicht probiert. Es ist gar nichts dagegen. Wie natürlich der Regen wirkt, das ist etwas, was man erst noch einmal versuchen müsste. Es istanzunchmen, dass der Regen keine Veränderung dabei hervorruft, eventuell sogar eine Befestigung der Sache wird bewirken können. Aber auf der anderen Seite handelt es sich doch um eine so starke Konzentration von Kräften, dass man schon auch denken könnte, dass durch den kleinen Stoß, der ausgeübt wird beim fallenden Regentropfen, zu viel versprüht werden könnte. Es ist wirklich eine feine Wirkung, und man muss das alles in Betracht ziehen. Beim Hinbreiten durch Sand zwischen dem Kuhmist wird nichts einzuwenden sein.

Wie sind bei der Aufbewahrung des Kuhhorns und seines Inhalts irgendwelche schädlichen Einflüsse abzuhalten?

Wie sind bei der Aufbewahrung des Kuhhorns und seines Inhalts irgendwelche schädlichen Einflüsse abzuhalten?

Im Allgemeinen gilt bei solchen Dingen dieses, dass das Entfernen der sogenannten schädlichen Einflüsse in der Regel mehr Schädlichkeiten hervorruft, als wenn man sie lässt. Nicht wahr, es ist ja nun mal so, dass man in der neueren Zeit so furchtbar darauf sieht, überall zu desinfizieren. In diesen Dingen geht man zweifellos auf allen Gebieten zu weit. So hat es sich bei unseren Heilmitteln darum gehandelt, dass, wenn man absolut alle Möglichkeit der Verschimmelung verhindern will, dass man dann wieder Methoden anwenden muss, welche die eigentliche Heilkraft hemmen. Nun habe ich vor dem, was sich da ansetzt an Schädlichkeiten, gar nicht solchen Respekt. Es schadet gar nicht so viel. Es ist am besten, wenn man sich nicht viel bestrebt, Reinigungsmethoden anzuwenden, sondern wenn man sie lässt, wie sie sind. Wir haben Schweinsblasen darüber getan, damit die Erde nicht hineinfällt. Eine besonders mit den Hörnern selbst vorzunehmende Reinigung ist gar nicht besonders zu empfehlen. Man muss sich schon bekannt machen damit, dass Schmutz nicht immer «Schmutz» ist. Wenn Sie sich zum Beispiel das Gesicht mit einer dünnen Goldschichte beschmieren, so ist das Schmutz, Gold ist aber nicht Schmutz. Also Schmutz ist nicht immer Schmutz. Schmutz ist zuweilen dasjenige, was gerade konservierend wirkt.

Im Allgemeinen gilt bei solchen Dingen dieses, dass das Entfernen der sogenannten schädlichen Einflüsse in der Regel mehr Schädlichkeiten hervorruft, als wenn man sie lässt. Nicht wahr, es ist ja nun mal so, dass man in der neueren Zeit so furchtbar darauf sieht, überall zu desinfizieren. In diesen Dingen geht man zweifellos auf allen Gebieten zu weit. So hat es sich bei unseren Heilmitteln darum gehandelt, dass, wenn man absolut alle Möglichkeit der Verschimmelung verhindern will, dass man dann wieder Methoden anwenden muss, welche die eigentliche Heilkraft hemmen. Nun habe ich vor dem, was sich da ansetzt an Schädlichkeiten, gar nicht solchen Respekt. Es schadet gar nicht so viel. Es ist am besten, wenn man sich nicht viel bestrebt, Reinigungsmethoden anzuwenden, sondern wenn man sie lässt, wie sie sind. Wir haben Schweinsblasen darüber getan, damit die Erde nicht hineinfällt. Eine besonders mit den Hörnern selbst vorzunehmende Reinigung ist gar nicht besonders zu empfehlen. Man muss sich schon bekannt machen damit, dass Schmutz nicht immer «Schmutz» ist. Wenn Sie sich zum Beispiel das Gesicht mit einer dünnen Goldschichte beschmieren, so ist das Schmutz, Gold ist aber nicht Schmutz. Also Schmutz ist nicht immer Schmutz. Schmutz ist zuweilen dasjenige, was gerade konservierend wirkt.

Soll man dieses möglichst weite Ins-Chaos-Treiben des Samens durch irgendwelche Maßnahmen unterstützen?

Soll man dieses möglichst weite Ins-Chaos-Treiben des Samens durch irgendwelche Maßnahmen unterstützen?

Man könnte es unterstützen, aber es wird nicht notwendig sein. Wenn überhaupt Samenbildung eintritt, dann tritt das Maximum an Chaosbildung schon ein. Dabei wird man es nicht zu unterstützen brauchen. Man wird brauchen gerade die Unterstützung bei der Düngung. Aber bei der Samenbildung glaube ich nicht, dass sich eine Notwendigkeit einstellt, die Chaosbildung - wenn überhaupt befruchtender Same da ist, so ist vollständiges Chaos da - zu befördern. Wird es nicht auch notwendig sein, etwas zu tun für die kosmischen Kräfte, die erhalten werden sollten bis zur neuen Pflanzenbildung? Man könnte es natürlich dadurch, dass man den Boden mehr kieselig macht, als er ist. Denn durch den Kiesel wirkt eigentlich, was in der Erde aufgefangen wird von dem eigentlich Kosmischen. So könnte man es machen, doch glaube ich nicht, dass es notwendig ist.

Man könnte es unterstützen, aber es wird nicht notwendig sein. Wenn überhaupt Samenbildung eintritt, dann tritt das Maximum an Chaosbildung schon ein. Dabei wird man es nicht zu unterstützen brauchen. Man wird brauchen gerade die Unterstützung bei der Düngung. Aber bei der Samenbildung glaube ich nicht, dass sich eine Notwendigkeit einstellt, die Chaosbildung - wenn überhaupt befruchtender Same da ist, so ist vollständiges Chaos da - zu befördern. Wird es nicht auch notwendig sein, etwas zu tun für die kosmischen Kräfte, die erhalten werden sollten bis zur neuen Pflanzenbildung? Man könnte es natürlich dadurch, dass man den Boden mehr kieselig macht, als er ist. Denn durch den Kiesel wirkt eigentlich, was in der Erde aufgefangen wird von dem eigentlich Kosmischen. So könnte man es machen, doch glaube ich nicht, dass es notwendig ist.

Wie groß sollen die Versuchsflächen sein?

Wie groß sollen die Versuchsflächen sein?

Darüber könnte man ja in der folgenden Weise Versuche machen. Es ist bei diesen Dingen immer verhältnismäßig leicht möglich, die Richtlinien anzugeben, aber die zweckmäßige Größe einer Sache muss man doch eigentlich selbst ausprobieren. Nun werden ja für diese Frage die Versuche verhältnismäßig sehr leicht anzustellen sein. Sagen wir, Sie pflanzen nebeneinander einmal auf zwei Versuchsbeeten Weizen und Esparsette. Da werden Sie dann die Möglichkeit haben, eine Pflanze, welche ihrer eigenen Neigung nach leicht zur Samenbildung treibt - beim Weizen zur dauernden Samenbildung treibt -, wenn Sie Kiesel anwenden, die Beeinträchtigung der Samenbildung finden: Bei der Esparsette werden Sie sehen, dass dort die Samenbildung wohl ganz unterdrückt wird, wohl auch, dass sie in verzögerter Weise erfolgt. Man kann immer, wenn man über diese Dinge forschen will, zum Vergleiche nehmen, was der Saatfrucht, dem Weizen, an Eigenschaften anhaftet, und wiederum, was an ähnlichen Eigenschaften bei der Esparsette, den Leguminosen gilt, und in dieser Weise über die Samenbildung schr interessante Versuche anstellen.

Darüber könnte man ja in der folgenden Weise Versuche machen. Es ist bei diesen Dingen immer verhältnismäßig leicht möglich, die Richtlinien anzugeben, aber die zweckmäßige Größe einer Sache muss man doch eigentlich selbst ausprobieren. Nun werden ja für diese Frage die Versuche verhältnismäßig sehr leicht anzustellen sein. Sagen wir, Sie pflanzen nebeneinander einmal auf zwei Versuchsbeeten Weizen und Esparsette. Da werden Sie dann die Möglichkeit haben, eine Pflanze, welche ihrer eigenen Neigung nach leicht zur Samenbildung treibt - beim Weizen zur dauernden Samenbildung treibt -, wenn Sie Kiesel anwenden, die Beeinträchtigung der Samenbildung finden: Bei der Esparsette werden Sie sehen, dass dort die Samenbildung wohl ganz unterdrückt wird, wohl auch, dass sie in verzögerter Weise erfolgt. Man kann immer, wenn man über diese Dinge forschen will, zum Vergleiche nehmen, was der Saatfrucht, dem Weizen, an Eigenschaften anhaftet, und wiederum, was an ähnlichen Eigenschaften bei der Esparsette, den Leguminosen gilt, und in dieser Weise über die Samenbildung schr interessante Versuche anstellen.

Ist es gleichgültig, wann man die verdünnten Mengen auf den Acker bringt?

Ist es gleichgültig, wann man die verdünnten Mengen auf den Acker bringt?

Das ist ganz gewiss nicht gleichgültig, wenn man aufbewahren wollte die Kuhhörner als Kuhhörner, nachdem man sie aus der Erde genommen hat. Man kann sie aber in der Regel drinnen lassen, bis man sie braucht; da werden sie, auch wenn sie überwintern sollen und noch eine Zeit lang im Sommer drinbleiben, nicht schlechter werden. Wenn man aber genötigt wäre, sie woanders aufzubewahren, da müsste man eine Kiste machen, die man innerlich mit Torfmull auspolstert, sodass allseitig Polster sind von Torfmull. Dann müsste man die Kuhhörner in das Innere hineinbringen, damit die sehr starke Konzentration erhalten bleiben kann. Dagegen das schon verdünnte Wasser aufzubewahren, das ist unter keinen Umständen zu raten. Das Rühren müsste schon besorgt werden, wenn man in nicht allzu langer Zeit danach die Sache verwenden will.

Das ist ganz gewiss nicht gleichgültig, wenn man aufbewahren wollte die Kuhhörner als Kuhhörner, nachdem man sie aus der Erde genommen hat. Man kann sie aber in der Regel drinnen lassen, bis man sie braucht; da werden sie, auch wenn sie überwintern sollen und noch eine Zeit lang im Sommer drinbleiben, nicht schlechter werden. Wenn man aber genötigt wäre, sie woanders aufzubewahren, da müsste man eine Kiste machen, die man innerlich mit Torfmull auspolstert, sodass allseitig Polster sind von Torfmull. Dann müsste man die Kuhhörner in das Innere hineinbringen, damit die sehr starke Konzentration erhalten bleiben kann. Dagegen das schon verdünnte Wasser aufzubewahren, das ist unter keinen Umständen zu raten. Das Rühren müsste schon besorgt werden, wenn man in nicht allzu langer Zeit danach die Sache verwenden will.

Wenn man Wintergetreide behandeln will, soll man dann die Hörner ein Vierteljahr nach dem Herausnehmen aus der Erde verwenden?

Wenn man Wintergetreide behandeln will, soll man dann die Hörner ein Vierteljahr nach dem Herausnehmen aus der Erde verwenden?

Am besten wird es immer sein -— es kommt nicht darauf an -, sie, bis man sie verwenden will, drinnen zu lassen in der Erde. Wenn man sie im bevorstehenden Frühherbst verwendet, lässt man sie bis zu dem Zeitpunkte drinnen, bis man sie braucht. Der Mist wird dadurch nicht schlechter.

Am besten wird es immer sein -— es kommt nicht darauf an -, sie, bis man sie verwenden will, drinnen zu lassen in der Erde. Wenn man sie im bevorstehenden Frühherbst verwendet, lässt man sie bis zu dem Zeitpunkte drinnen, bis man sie braucht. Der Mist wird dadurch nicht schlechter.

Werden nicht durch die feinen Zerstreuungsapparate infolge des dadurch bewirkten feinen Zerstäubens der Flüssigkeit die ätherischen und astralischen Kräfte sich verlieren?

Werden nicht durch die feinen Zerstreuungsapparate infolge des dadurch bewirkten feinen Zerstäubens der Flüssigkeit die ätherischen und astralischen Kräfte sich verlieren?

Das ganz sicher nicht. Die sind sehr gebunden. Wie man auch überhaupt von dem Geistigen weniger zu fürchten braucht, dass es einem davonläuft - wenn man es nicht von vorneherein fortschickt -, als von dem Materiellen.

Das ganz sicher nicht. Die sind sehr gebunden. Wie man auch überhaupt von dem Geistigen weniger zu fürchten braucht, dass es einem davonläuft - wenn man es nicht von vorneherein fortschickt -, als von dem Materiellen.

Wie behandelt man die übersommerten Kuhhörner mit den mineralischen Bestandteilen?

Wie behandelt man die übersommerten Kuhhörner mit den mineralischen Bestandteilen?

Denen schadet es nichts, wenn sie herausgenommen werden und irgendwo aufbewahrt werden. Die können Sie irgendwo hinwerfen auf einen Haufen. Der Substanz schadet es nichts, die übersommert hat. Die dürfen von der Sonne beschienen werden. Das kann ihnen sogar nützen.

Denen schadet es nichts, wenn sie herausgenommen werden und irgendwo aufbewahrt werden. Die können Sie irgendwo hinwerfen auf einen Haufen. Der Substanz schadet es nichts, die übersommert hat. Die dürfen von der Sonne beschienen werden. Das kann ihnen sogar nützen.

Muss man die Hörner an der betreffenden Stelle vergraben, wo man später düngen will auf dem Felde, oder kann man sie nebeneinander an irgendeinem anderen Orte vergraben?

Muss man die Hörner an der betreffenden Stelle vergraben, wo man später düngen will auf dem Felde, oder kann man sie nebeneinander an irgendeinem anderen Orte vergraben?

Es wird das einen so geringen Unterschied geben, dass man es gar nicht zu beachten braucht. Man wird es praktisch am besten so machen, dass man sich eine Stelle aussucht, die verhältnismäßig gute Erde hat, also nicht gerade stark mineralische Erde, sondern etwas humusartige Erde, und da kann man auf einem Fleck alle Kuhhörner vergraben, die man überhaupt braucht.

Es wird das einen so geringen Unterschied geben, dass man es gar nicht zu beachten braucht. Man wird es praktisch am besten so machen, dass man sich eine Stelle aussucht, die verhältnismäßig gute Erde hat, also nicht gerade stark mineralische Erde, sondern etwas humusartige Erde, und da kann man auf einem Fleck alle Kuhhörner vergraben, die man überhaupt braucht.

Wie ist es, wenn man in der Landwirtschaft Maschinen benutzt? Es wird doch gesagt, man solle keine Maschine benutzen?

Wie ist es, wenn man in der Landwirtschaft Maschinen benutzt? Es wird doch gesagt, man solle keine Maschine benutzen?

Ja, natürlich, sehen Sie, das ist eine Frage, die man im Grunde genommen gar nicht einmal landwirtschaftlich beantworten kann. Es ist ja ganz zweifellos, dass man heute bei unserem gegenwärtigen sozialen Leben eine ziemlich unaktuelle Frage aufwirft, wenn man fragt, ob man Maschinen verwenden darf. Man wird ja kaum heute Landwirt sein können, ohne Maschinen zu verwenden. Es sind ja natürlich auch nicht alle Vorgänge so verwandt mit den intimsten Naturvorgängen wie gerade dieses Rühren und dergleichen. Gerade so, wie man also hier nicht herankommen sollte mit dem rein Maschinellen an einen so intimen Naturvorgang, so sorgt in Bezug auf die anderen gemeinten Elemente die Natur schon selbst dafür, dass man für das, womit die Maschinen nichts zu tun haben, mit der Maschine auch nicht viel anfangen kann. Bei der Samenbildung kann die Maschine nicht viel machen, das besorgt die Natur selber. Ich glaube doch, dass die Frage nicht sonderlich stark aktuell ist. Aber es ist schon heute so: Wie soll man heute ohne Maschine fertig werden? Aufmerksam wird nur darauf zu machen sein, dass man wiederum nicht einen ausgesuchten Maschinenfimmel zu haben braucht bei der Landwirtschaft. Es wird sich ganz gewiss herausstellen, dass, wenn irgendjemand einen solchen Maschinenfimmel hat, er bei der Landwirtschaft viel schlechter verfahren wird, selbst wenn die neue Maschine Verbesserungen bringt, als wenn er seine alte Maschine fortverwender, bis sie nichts mehr wert ist. Das sind aber Dinge, die nicht im strengen Sinne des Wortes mehr landwirtschaftlich sind.

Ja, natürlich, sehen Sie, das ist eine Frage, die man im Grunde genommen gar nicht einmal landwirtschaftlich beantworten kann. Es ist ja ganz zweifellos, dass man heute bei unserem gegenwärtigen sozialen Leben eine ziemlich unaktuelle Frage aufwirft, wenn man fragt, ob man Maschinen verwenden darf. Man wird ja kaum heute Landwirt sein können, ohne Maschinen zu verwenden. Es sind ja natürlich auch nicht alle Vorgänge so verwandt mit den intimsten Naturvorgängen wie gerade dieses Rühren und dergleichen. Gerade so, wie man also hier nicht herankommen sollte mit dem rein Maschinellen an einen so intimen Naturvorgang, so sorgt in Bezug auf die anderen gemeinten Elemente die Natur schon selbst dafür, dass man für das, womit die Maschinen nichts zu tun haben, mit der Maschine auch nicht viel anfangen kann. Bei der Samenbildung kann die Maschine nicht viel machen, das besorgt die Natur selber. Ich glaube doch, dass die Frage nicht sonderlich stark aktuell ist. Aber es ist schon heute so: Wie soll man heute ohne Maschine fertig werden? Aufmerksam wird nur darauf zu machen sein, dass man wiederum nicht einen ausgesuchten Maschinenfimmel zu haben braucht bei der Landwirtschaft. Es wird sich ganz gewiss herausstellen, dass, wenn irgendjemand einen solchen Maschinenfimmel hat, er bei der Landwirtschaft viel schlechter verfahren wird, selbst wenn die neue Maschine Verbesserungen bringt, als wenn er seine alte Maschine fortverwender, bis sie nichts mehr wert ist. Das sind aber Dinge, die nicht im strengen Sinne des Wortes mehr landwirtschaftlich sind.

Kann man das angegebene Quantum von im Wasser aufgelöstem Kuhhornmist auch auf die Hälfte der angegebenen Fläche benutzen?

Kann man das angegebene Quantum von im Wasser aufgelöstem Kuhhornmist auch auf die Hälfte der angegebenen Fläche benutzen?

Dann kriegen Sie wuchernde Früchte, dann kommt das heraus, was ich vorhin bei anderer Gelegenheit angedeutet habe. Wenn Sie die Sache zum Beispiel für den Kartoffelbau verwenden oder irgendetwas anderes, dann bekommen Sie wuchernde Früchte, ausgebreitetes Stängelwerk, und dasjenige, was Sie wollen, setzt sich nicht eigentlich an. Sie bekommen dasselbe, was man geile Stellen nennt. Was man an geilen Stellen hat, das bekommen Sie dadurch, dass Sie zu viel nehmen.

Dann kriegen Sie wuchernde Früchte, dann kommt das heraus, was ich vorhin bei anderer Gelegenheit angedeutet habe. Wenn Sie die Sache zum Beispiel für den Kartoffelbau verwenden oder irgendetwas anderes, dann bekommen Sie wuchernde Früchte, ausgebreitetes Stängelwerk, und dasjenige, was Sie wollen, setzt sich nicht eigentlich an. Sie bekommen dasselbe, was man geile Stellen nennt. Was man an geilen Stellen hat, das bekommen Sie dadurch, dass Sie zu viel nehmen.

Wie ist es bei Futterpflanzen, wo man das Wuchernde haben will, bei Spinat?

Wie ist es bei Futterpflanzen, wo man das Wuchernde haben will, bei Spinat?

Ich glaube, wir werden auch da nur verwenden diesen halben Eimer mit dem einen Kuhhorn, wie wir es in Dornach auch selber getan haben für eine Fläche, die im Wesentlichen gerade Gemüsegarten ist. Man wird für Dinge, die auf größere Flächen gebaut werden, schon viel weniger brauchen. Das ist schon das Optimum.

Ich glaube, wir werden auch da nur verwenden diesen halben Eimer mit dem einen Kuhhorn, wie wir es in Dornach auch selber getan haben für eine Fläche, die im Wesentlichen gerade Gemüsegarten ist. Man wird für Dinge, die auf größere Flächen gebaut werden, schon viel weniger brauchen. Das ist schon das Optimum.

Ist es gleichgültig, welchen Mist man braucht, ob Kuhmist oder Pferdedünger oder Schafdünger?

Ist es gleichgültig, welchen Mist man braucht, ob Kuhmist oder Pferdedünger oder Schafdünger?

Das beste Material für diese Prozedur ist ja zweifellos der Kuhmist. Es könnte sich aber darum handeln, auch die Frage weiter zu untersuchen, ob man Pferdemist dazu verwenden soll. Dann wird es sich wohl darum handeln, dass man, wenn man Pferdemist in dieser Weise behandeln will, das Horn etwas mit Pferdehaaren aus der Mähne wird umwickeln müssen, um auf diese Weise dasjenige, was ja beim Pferd, das keine Hörner hat, eigentlich in der Mähne sitzt, zur Wirksamkeit zu bringen.

Das beste Material für diese Prozedur ist ja zweifellos der Kuhmist. Es könnte sich aber darum handeln, auch die Frage weiter zu untersuchen, ob man Pferdemist dazu verwenden soll. Dann wird es sich wohl darum handeln, dass man, wenn man Pferdemist in dieser Weise behandeln will, das Horn etwas mit Pferdehaaren aus der Mähne wird umwickeln müssen, um auf diese Weise dasjenige, was ja beim Pferd, das keine Hörner hat, eigentlich in der Mähne sitzt, zur Wirksamkeit zu bringen.

Soll man es vor oder nach der Aussaat machen?

Soll man es vor oder nach der Aussaat machen?

Es ist das Richtige, das vor der Aussaat zu machen. Wir werden sehen, wie es wirkt. Denn wir sind dieses Jahr etwas spät an die Sache herangekommen, und es wird einiges nach der Aussaat gemacht werden. Wir werden also schen, ob das beeinträchtigt. Aber das Selbswverständliche ist, dass man es vor der Saat macht, damit der Boden schon betroffen wird.

Es ist das Richtige, das vor der Aussaat zu machen. Wir werden sehen, wie es wirkt. Denn wir sind dieses Jahr etwas spät an die Sache herangekommen, und es wird einiges nach der Aussaat gemacht werden. Wir werden also schen, ob das beeinträchtigt. Aber das Selbswverständliche ist, dass man es vor der Saat macht, damit der Boden schon betroffen wird.

Kann man die Mistkuhhörner auch für das Mineralische verwenden?

Kann man die Mistkuhhörner auch für das Mineralische verwenden?

Man kann das zwar; aber man kann sie auch nicht öfter verwenden als drei bis vier Mal. Ihre Kräfte verlieren sie schon nach drei- bis viermaligem Gebrauch.

Man kann das zwar; aber man kann sie auch nicht öfter verwenden als drei bis vier Mal. Ihre Kräfte verlieren sie schon nach drei- bis viermaligem Gebrauch.

Kommt es darauf an, welche Persönlichkeiten die Arbeit ausführen, oder können auch beliebige andere Persönlichkeiten die Arbeit ausführen, oder soll es ein Anthroposoph sein?

Kommt es darauf an, welche Persönlichkeiten die Arbeit ausführen, oder können auch beliebige andere Persönlichkeiten die Arbeit ausführen, oder soll es ein Anthroposoph sein?

Das ist natürlich die Frage. Heute aufgeworfen, wird sie ja viel belächelt werden. Ich erinnere Sie daran, dass es Menschen gibt, bei denen Blumen, die sie an ihren Fenstern züchten, wunderbar gedeihen. Bei anderen Menschen gedeihen sie gar nicht, sondern verdorren. Solche Dinge sind nun einmal schon da. Alles dasjenige aber, was da auf eine äußerlich nicht erklärliche, innerlich aber sehr durchschaubare Weise geschieht durch den Einfluss des Menschen selber, das geschieht schon auch dadurch, dass der Mensch, sagen wir, Meditationen verrichtet und sich durch das meditative Leben vorbereitet - ich habe es gestern charakterisiert. Man lebt ja eigentlich ganz anders mit dem Stickstoff, der die Imaginationen enthält, wenn man meditiert. Dadurch versetzt man sich in eine Lage, die bewirkt, dass alles das wesentlich wirksam ist; in eine solche Lage versetzt man sich dann überhaupt gegenüber dem gesamten Pflanzenwachstum. Nur ist heute die Sache eben nicht so deutlich, als sie einmal war in Zeiten, in denen diese Dinge anerkannt waren. Und es gab solche Zeiten, da haben die Leute tatsächlich gewusst, dass sie durch gewisse Verrichtungen, die sie vorgenommen haben, sich einfach geeignet gemacht haben für die Pflege des Pflanzenwachstums. Heute, wo das nicht beachtet wird, färben die anderen Leute ab, und diese feinen subtilen Wirkungen gehen verloren, wenn man sich fortwährend unter Menschen bewegt, die so etwas nicht beachten. Deshalb ist es sehr leicht zu widerlegen, wenn man so etwas anwendet. Ich nehme daher noch etwas Anstoß, gerade über solche Dinge schon vor einer größeren Gesellschaft frei zu reden, weil sie natürlich heute aus den Lebensverhältnissen heraus sehr leicht widerlegt werden können. Es ist eine außerordentlich kitzlige Frage aufgeworfen worden bei der Besprechung im Bockschen Saale durch unseren Freund Stegemann, ‚ob man die parasitären Wesen bekämpfen kann auf diesem Wege, auf dem Wege der, sagen wir, Konzentration und dergleichen. Es ist ganz ohne Frage, wenn Sie das in der richtigen Weise machen, dass man es kann. Wenn man insbesondere an dem Zeitpunkt, der von Mitte Januar bis Mitte Februar liegt, wo die Erde ihre größten Kräfte, welche namentlich am meisten in der Erde konzentriert sind, entfaltet, wenn man da sich sozusagen eine Festeszeit festseizen würde und da eben solche Konzentrationen vornehmen würde, dann würden schon sich Wirkungen zeigen können. Wie gesagt, eine kitzlige Frage, aber eine Frage, die sich positiv so beantworten lässt. Nur muss man das dann im Einklang mit der ganzen Natur vollziehen. Man muss wissen, dass es etwas ganz anderes ist, ob man in der Mittwinterzeit oder in der Hochsommerzeit eine Konzentrationsübung macht.

Das ist natürlich die Frage. Heute aufgeworfen, wird sie ja viel belächelt werden. Ich erinnere Sie daran, dass es Menschen gibt, bei denen Blumen, die sie an ihren Fenstern züchten, wunderbar gedeihen. Bei anderen Menschen gedeihen sie gar nicht, sondern verdorren. Solche Dinge sind nun einmal schon da. Alles dasjenige aber, was da auf eine äußerlich nicht erklärliche, innerlich aber sehr durchschaubare Weise geschieht durch den Einfluss des Menschen selber, das geschieht schon auch dadurch, dass der Mensch, sagen wir, Meditationen verrichtet und sich durch das meditative Leben vorbereitet - ich habe es gestern charakterisiert. Man lebt ja eigentlich ganz anders mit dem Stickstoff, der die Imaginationen enthält, wenn man meditiert. Dadurch versetzt man sich in eine Lage, die bewirkt, dass alles das wesentlich wirksam ist; in eine solche Lage versetzt man sich dann überhaupt gegenüber dem gesamten Pflanzenwachstum. Nur ist heute die Sache eben nicht so deutlich, als sie einmal war in Zeiten, in denen diese Dinge anerkannt waren. Und es gab solche Zeiten, da haben die Leute tatsächlich gewusst, dass sie durch gewisse Verrichtungen, die sie vorgenommen haben, sich einfach geeignet gemacht haben für die Pflege des Pflanzenwachstums. Heute, wo das nicht beachtet wird, färben die anderen Leute ab, und diese feinen subtilen Wirkungen gehen verloren, wenn man sich fortwährend unter Menschen bewegt, die so etwas nicht beachten. Deshalb ist es sehr leicht zu widerlegen, wenn man so etwas anwendet. Ich nehme daher noch etwas Anstoß, gerade über solche Dinge schon vor einer größeren Gesellschaft frei zu reden, weil sie natürlich heute aus den Lebensverhältnissen heraus sehr leicht widerlegt werden können. Es ist eine außerordentlich kitzlige Frage aufgeworfen worden bei der Besprechung im Bockschen Saale durch unseren Freund Stegemann, ‚ob man die parasitären Wesen bekämpfen kann auf diesem Wege, auf dem Wege der, sagen wir, Konzentration und dergleichen. Es ist ganz ohne Frage, wenn Sie das in der richtigen Weise machen, dass man es kann. Wenn man insbesondere an dem Zeitpunkt, der von Mitte Januar bis Mitte Februar liegt, wo die Erde ihre größten Kräfte, welche namentlich am meisten in der Erde konzentriert sind, entfaltet, wenn man da sich sozusagen eine Festeszeit festseizen würde und da eben solche Konzentrationen vornehmen würde, dann würden schon sich Wirkungen zeigen können. Wie gesagt, eine kitzlige Frage, aber eine Frage, die sich positiv so beantworten lässt. Nur muss man das dann im Einklang mit der ganzen Natur vollziehen. Man muss wissen, dass es etwas ganz anderes ist, ob man in der Mittwinterzeit oder in der Hochsommerzeit eine Konzentrationsübung macht.

Es ist da schon sehr vieles in manchen Volkssprüchen enthalten, was dem heutigen Menschen noch wichtige Winke geben kann, Sehen Sie, ich hätte gestern gut auch das noch anführen können, dass ich unter den vielen Dingen, die ich in der diesmaligen Inkarnation machen sollte, aber wozu es nicht gekommen ist, als ganz junger Mensch die Idee gehabt habe, eine sogenannte Bauernphilosophie zu schreiben, das Begriffsleben der Bauern in allen Dingen, von denen sie berührt werden, zu verzeichnen. Da hätte etwas ganz außerordentlich Schönes herauskommen können, es wäre die Behauptung [des] Grafen widerlegt worden, dass die Bauern dumm sind. Es würde eine subtile Weisheit herausgekommen sein, eine Philosophie, die geradezu grandios sich über Intimitäten des Naturlebens ergeht, schon in der Wortbildung. Man ist ja wirklich erstaunt über das, was der Bauer eigentlich weiß von dem, was innerhalb der Natur vorgeht. Eine solche Bauernphilosophie zu schreiben, heute ist es nicht mehr möglich; in unserer Zeit haben sich die Dinge meist gänzlich verloren. Heute ist es nicht mehr so wie vor fünfzig, vierzig Jahren. Ja, das war etwas ganz außerordentlich Bedeutsames, denn da konnte man viel mehr lernen bei den Bauern als auf der Universität. Aber es war eben eine ganz andere Zeit, man lebte mit den Bauern auf dem Lande, und wenn die Leute mit den Kalabresern kamen, die dann die heutige sozialistische Bewegung einleiteten, dann waren das Raritäten. Heute ist die Welt ganz verändert. Die jüngeren hier anwesenden Damen und Herren haben gar keine Ahnung davon, wie die Welt sich verändert hat im Laufe der letzten dreißig bis vierzig Jahre. Und da ist heute schon schr viel verloren gegangen, was von den eigentlichen Schönheiten vorhanden war in den Volksmundarten, noch mehr verloren gegangen von der eigentlichen Bauernphilosophie, die eine Art Kulturphilosophie war. Selbst in den Bauernkalendern standen dazumal noch Sachen, die heute nicht mehr drinnenstehen. Sie schauten auch anders aus, sie waren gemütlich. Ich kannte noch Bauernkalender, wo man schlechtes Papier verwandte, aber drinnen waren die Planetenzeichen, die waren mit Farben gemacht, und außen war ein ganz kleines Zuckerl auf dem Titelblatt, dem stand man zuerst gegenüber, ein winziges Zuckerl, daran konnte man lecken immer, wenn man das Buch benutzte. Auf diese Weise wurde das Buch auch noch schmackhaft gemacht. Das haben die Leute hintereinander benutzt.

Es ist da schon sehr vieles in manchen Volkssprüchen enthalten, was dem heutigen Menschen noch wichtige Winke geben kann, Sehen Sie, ich hätte gestern gut auch das noch anführen können, dass ich unter den vielen Dingen, die ich in der diesmaligen Inkarnation machen sollte, aber wozu es nicht gekommen ist, als ganz junger Mensch die Idee gehabt habe, eine sogenannte Bauernphilosophie zu schreiben, das Begriffsleben der Bauern in allen Dingen, von denen sie berührt werden, zu verzeichnen. Da hätte etwas ganz außerordentlich Schönes herauskommen können, es wäre die Behauptung [des] Grafen widerlegt worden, dass die Bauern dumm sind. Es würde eine subtile Weisheit herausgekommen sein, eine Philosophie, die geradezu grandios sich über Intimitäten des Naturlebens ergeht, schon in der Wortbildung. Man ist ja wirklich erstaunt über das, was der Bauer eigentlich weiß von dem, was innerhalb der Natur vorgeht. Eine solche Bauernphilosophie zu schreiben, heute ist es nicht mehr möglich; in unserer Zeit haben sich die Dinge meist gänzlich verloren. Heute ist es nicht mehr so wie vor fünfzig, vierzig Jahren. Ja, das war etwas ganz außerordentlich Bedeutsames, denn da konnte man viel mehr lernen bei den Bauern als auf der Universität. Aber es war eben eine ganz andere Zeit, man lebte mit den Bauern auf dem Lande, und wenn die Leute mit den Kalabresern kamen, die dann die heutige sozialistische Bewegung einleiteten, dann waren das Raritäten. Heute ist die Welt ganz verändert. Die jüngeren hier anwesenden Damen und Herren haben gar keine Ahnung davon, wie die Welt sich verändert hat im Laufe der letzten dreißig bis vierzig Jahre. Und da ist heute schon schr viel verloren gegangen, was von den eigentlichen Schönheiten vorhanden war in den Volksmundarten, noch mehr verloren gegangen von der eigentlichen Bauernphilosophie, die eine Art Kulturphilosophie war. Selbst in den Bauernkalendern standen dazumal noch Sachen, die heute nicht mehr drinnenstehen. Sie schauten auch anders aus, sie waren gemütlich. Ich kannte noch Bauernkalender, wo man schlechtes Papier verwandte, aber drinnen waren die Planetenzeichen, die waren mit Farben gemacht, und außen war ein ganz kleines Zuckerl auf dem Titelblatt, dem stand man zuerst gegenüber, ein winziges Zuckerl, daran konnte man lecken immer, wenn man das Buch benutzte. Auf diese Weise wurde das Buch auch noch schmackhaft gemacht. Das haben die Leute hintereinander benutzt.

Wenn größere Flächen gedüngt werden, muss man dann das rein gefühlsmäßig machen in Bezug auf die Anzahl der zu verwendenden Kuhhörner?

Wenn größere Flächen gedüngt werden, muss man dann das rein gefühlsmäßig machen in Bezug auf die Anzahl der zu verwendenden Kuhhörner?

Ich würde das nicht raten. In solchem Fall glaube ich, dass man doch wirklich vernünftig sein muss. Ich würde raten, dass man zunächst alles tut, um durch gefühlsmäßiges Ausprobieren die günstigsten Resultate zu erzielen, und dass man dann anfängt, um der Welt Rechnung zu tragen, die Sache in Zahlen umzusetzen, sodass man dann richtige Tabellen hat und dass die Leute dann diese Tabellen benutzen können. Ich würde raten: Wenn irgendjemand nach seiner Gesinnung dazu veranlagt ist, das gefühlsmäßig zu machen, so soll er das machen; in seinem Verhalten aber den anderen Leuten gegenüber nicht so tun, als wenn er die Tabellen nicht sehr schätzte, und es den anderen Leuten in ausrechenbaren Zahlen und Tabellen geben. Es sollte alles wirklich in durchrechenbare Zahlen und Summen verwandelt werden. Das ist dasjenige, was man heute wirklich nötig hat. Wir brauchen Kuhhörner, um die Sache durchzuführen, aber wir brauchen keine Stierhörner, um die Sache zu vertreten. Das ist gerade dasjenige, was so leicht zu Widerständen führt. Ich möchte da raten, möglichst zu Kompromissen überzugehen und möglichst die äußeren Urteile gut zu berücksichtigen.

Ich würde das nicht raten. In solchem Fall glaube ich, dass man doch wirklich vernünftig sein muss. Ich würde raten, dass man zunächst alles tut, um durch gefühlsmäßiges Ausprobieren die günstigsten Resultate zu erzielen, und dass man dann anfängt, um der Welt Rechnung zu tragen, die Sache in Zahlen umzusetzen, sodass man dann richtige Tabellen hat und dass die Leute dann diese Tabellen benutzen können. Ich würde raten: Wenn irgendjemand nach seiner Gesinnung dazu veranlagt ist, das gefühlsmäßig zu machen, so soll er das machen; in seinem Verhalten aber den anderen Leuten gegenüber nicht so tun, als wenn er die Tabellen nicht sehr schätzte, und es den anderen Leuten in ausrechenbaren Zahlen und Tabellen geben. Es sollte alles wirklich in durchrechenbare Zahlen und Summen verwandelt werden. Das ist dasjenige, was man heute wirklich nötig hat. Wir brauchen Kuhhörner, um die Sache durchzuführen, aber wir brauchen keine Stierhörner, um die Sache zu vertreten. Das ist gerade dasjenige, was so leicht zu Widerständen führt. Ich möchte da raten, möglichst zu Kompromissen überzugehen und möglichst die äußeren Urteile gut zu berücksichtigen.

Kann man Ätzkalkdüngung im Komposthaufen in den Prozentsätzen, wie sie heute vorgeschrieben werden, verwenden?

Kann man Ätzkalkdüngung im Komposthaufen in den Prozentsätzen, wie sie heute vorgeschrieben werden, verwenden?

Das alte Verfahren wird sich schon als ein günstiges erweisen. Man wird nur etwas spezifizieren müssen, je nachdem man moorigen Boden hat oder sandigen Boden; bei Sandboden wird man etwas weniger Ätzkalk erforderlich haben, während der Moorboden einen etwas höheren Ätzkalkgehalt erfordert wegen der [Sauerstoffbindung].

Das alte Verfahren wird sich schon als ein günstiges erweisen. Man wird nur etwas spezifizieren müssen, je nachdem man moorigen Boden hat oder sandigen Boden; bei Sandboden wird man etwas weniger Ätzkalk erforderlich haben, während der Moorboden einen etwas höheren Ätzkalkgehalt erfordert wegen der [Sauerstoffbindung].

Wie steht es mit dem Umgrabenlassen des Komposthaufens?

Wie steht es mit dem Umgrabenlassen des Komposthaufens?

Das tut ihm nicht schlecht. Natürlich, es handelt sich nur darum, dass, wenn man umgegraben hat, man möglichst wiederum durch eine Erdlage, die man außen herum macht, die Sache schützt, dass, nachdem umgegraben ist, man noch eine Erddecke darauf tut. Es ist besonders gut, Torferde, Torfmull dafür zu verwenden.

Das tut ihm nicht schlecht. Natürlich, es handelt sich nur darum, dass, wenn man umgegraben hat, man möglichst wiederum durch eine Erdlage, die man außen herum macht, die Sache schützt, dass, nachdem umgegraben ist, man noch eine Erddecke darauf tut. Es ist besonders gut, Torferde, Torfmull dafür zu verwenden.

Welche Art Kali ist gemeint, das in einer Übergangswirtschaft eventuell verwendet werden kann?

Welche Art Kali ist gemeint, das in einer Übergangswirtschaft eventuell verwendet werden kann?

Kalimagnesia.

Kalimagnesia.

Wie verwendet man den übrig bleibenden Dünger am besten, nachdem die Kuhhörner gefüllt sind? Soll man diesen im Herbst auf das Feld bringen, damit er das Wintererlebnis durchmacht, oder soll man ihn bis zum Frühjahr liegen lassen?

Wie verwendet man den übrig bleibenden Dünger am besten, nachdem die Kuhhörner gefüllt sind? Soll man diesen im Herbst auf das Feld bringen, damit er das Wintererlebnis durchmacht, oder soll man ihn bis zum Frühjahr liegen lassen?

[Es ist am allerbesten, ihn zu vermischen mit anderem Dünger unmittelbar nachdem man ihn gewonnen hat.

[Es ist am allerbesten, ihn zu vermischen mit anderem Dünger unmittelbar nachdem man ihn gewonnen hat.

Es bleibt eine Menge Dünger übrig. Ist es richtig, diesen abfallenden Dünger einzukompostieren und vielleicht immer ein Jahr erst liegen zu lassen?

Es bleibt eine Menge Dünger übrig. Ist es richtig, diesen abfallenden Dünger einzukompostieren und vielleicht immer ein Jahr erst liegen zu lassen?

Nicht liegen lassen und so benutzen, wie man ihn jetzt benutzt; aber - er ist ja denn etwas zu stark - möglichst ihn verteilen in anderem.

Nicht liegen lassen und so benutzen, wie man ihn jetzt benutzt; aber - er ist ja denn etwas zu stark - möglichst ihn verteilen in anderem.

Es handelt sich um den überschüssigen Dünger, der übrig bleibt, nachdem die Düngung auf die neue Weise geschehen ist. Auch dieser Dünger muss doch verwendet werden?]

Es handelt sich um den überschüssigen Dünger, der übrig bleibt, nachdem die Düngung auf die neue Weise geschehen ist. Auch dieser Dünger muss doch verwendet werden?]

Sie müssen sich klar sein darüber, [dass ich heute nur die Hälfte der Vorträge gehalten habe,] dass ja diese Kuhhorndüngung nicht etwa vollständig ersetzt die Düngung überhaupt, dass man natürlich weiterdüngen muss. Es wird sich darum handeln, die neue Düngung als eine Art Extradüngung zu betrachten, welche die bisherigen Düngungsverfahren wesentlich erhöht. Dabei bleibt die andere Düngung bestehen.

Sie müssen sich klar sein darüber, [dass ich heute nur die Hälfte der Vorträge gehalten habe,] dass ja diese Kuhhorndüngung nicht etwa vollständig ersetzt die Düngung überhaupt, dass man natürlich weiterdüngen muss. Es wird sich darum handeln, die neue Düngung als eine Art Extradüngung zu betrachten, welche die bisherigen Düngungsverfahren wesentlich erhöht. Dabei bleibt die andere Düngung bestehen.

Fourth Lecture

Fourth Lecture

My dear friends!

My dear friends!

[ 1 ] As you have seen, the discovery of methods from the humanities for use in agriculture also involves looking at nature and the effect of the spirit in nature in a broader sense, in its comprehensive circle, whereas materialistic science has increasingly tended to focus on small circles and small things. Even if in something like agriculture we are not always dealing with the smallest, the microscopic, as is so often the case in other natural sciences, we are nevertheless dealing with what works in small circles and can be deduced from the effects of small circles. But the world in which humans and other earthly beings live is by no means something that can be judged solely from small circles. To proceed in this way with regard to what actually comes into consideration, for example in agriculture, as conventional science does today, would be like trying to understand the whole essence of the human being from, say, his little finger and the tip of his ear, and from there to construct what comes into consideration in the big picture. In contrast to this, we must again—and this is as necessary today as it can possibly be—set a real science that deals with the great connections of the world.

[ 1 ] As you have seen, the discovery of methods from the humanities for use in agriculture also involves looking at nature and the effect of the spirit in nature in a broader sense, in its comprehensive circle, whereas materialistic science has increasingly tended to focus on small circles and small things. Even if in something like agriculture we are not always dealing with the smallest, the microscopic, as is so often the case in other natural sciences, we are nevertheless dealing with what works in small circles and can be deduced from the effects of small circles. But the world in which humans and other earthly beings live is by no means something that can be judged solely from small circles. To proceed in this way with regard to what actually comes into consideration, for example in agriculture, as conventional science does today, would be like trying to understand the whole essence of the human being from, say, his little finger and the tip of his ear, and from there to construct what comes into consideration in the big picture. In contrast to this, we must again—and this is as necessary today as it can possibly be—set a real science that deals with the great connections of the world.

[ 2 ] The extent to which science in the current conventional sense, or in the conventional sense of a few years ago, needs to correct itself is evident from the scientific follies that prevailed not so long ago, for example, with regard to human nutrition. Everything was completely scientific, scientifically proven, and if you focused solely on what was being considered, there was no arguing with the evidence. It was scientifically proven that a person with an average body weight of seventy to seventy-five kilograms needed about one hundred and twenty grams of protein in their diet. Well, as I said, that was scientifically proven, so to speak. Today, no one with scientific views believes this statement anymore. Because science has corrected itself. Today, everyone knows that 120 grams of protein is not only unnecessary, but actually harmful, and that people are actually healthiest when they consume only 50 grams per day. Science has corrected itself. Today we know that when excess protein is consumed, it produces intermediate products in the intestine that have toxic effects. And if we examine not only the immediate stages of human life in which protein is administered, but the whole of human life, we see that these toxic effects of excess protein are the main cause of arteriosclerosis in old age. Scientific studies of humans, for example, are often erroneous because they only look at the moment. But a human life, if normal, lasts longer than ten years, and the harmful effects of the seemingly beneficial causes that are so eagerly sought often appear very late.

[ 2 ] The extent to which science in the current conventional sense, or in the conventional sense of a few years ago, needs to correct itself is evident from the scientific follies that prevailed not so long ago, for example, with regard to human nutrition. Everything was completely scientific, scientifically proven, and if you focused solely on what was being considered, there was no arguing with the evidence. It was scientifically proven that a person with an average body weight of seventy to seventy-five kilograms needed about one hundred and twenty grams of protein in their diet. Well, as I said, that was scientifically proven, so to speak. Today, no one with scientific views believes this statement anymore. Because science has corrected itself. Today, everyone knows that 120 grams of protein is not only unnecessary, but actually harmful, and that people are actually healthiest when they consume only 50 grams per day. Science has corrected itself. Today we know that when excess protein is consumed, it produces intermediate products in the intestine that have toxic effects. And if we examine not only the immediate stages of human life in which protein is administered, but the whole of human life, we see that these toxic effects of excess protein are the main cause of arteriosclerosis in old age. Scientific studies of humans, for example, are often erroneous because they only look at the moment. But a human life, if normal, lasts longer than ten years, and the harmful effects of the seemingly beneficial causes that are so eagerly sought often appear very late.

[ 3 ] The spiritual sciences are less prone to such errors. Certainly, I do not wish to join in the cheap criticism that is so often levelled at the common science because it has to correct itself in the way I have just described. It is easy to see that this cannot be otherwise and that it is necessary. But on the other hand, it is just as cheap to attack the humanities when they want to intervene in practical life, because they are now forced to look at the larger contexts of life, and because they see the forces and substances that then enter into the spiritual realm, not just the coarse material forces and substances. This also applies to agriculture, and it applies in particular when the question of fertilization arises in agriculture.

[ 3 ] The spiritual sciences are less prone to such errors. Certainly, I do not wish to join in the cheap criticism that is so often levelled at the common science because it has to correct itself in the way I have just described. It is easy to see that this cannot be otherwise and that it is necessary. But on the other hand, it is just as cheap to attack the humanities when they want to intervene in practical life, because they are now forced to look at the larger contexts of life, and because they see the forces and substances that then enter into the spiritual realm, not just the coarse material forces and substances. This also applies to agriculture, and it applies in particular when the question of fertilization arises in agriculture.

[ 4 ] As is so often the case, I would say, the words used today by scientists when the question of fertilization is considered show that they actually have little real understanding of what fertilization really means in the economy of nature. Today, one very often hears the phrase: Fertilizer contains the nutrients for plants. Well, I said the few sentences I said earlier to show you how science has had to correct itself in relation to human nutrition, especially in recent times, in the immediate present. It had to correct itself because it was based on a completely wrong view of the nutrition of any living being.

[ 4 ] As is so often the case, I would say, the words used today by scientists when the question of fertilization is considered show that they actually have little real understanding of what fertilization really means in the economy of nature. Today, one very often hears the phrase: Fertilizer contains the nutrients for plants. Well, I said the few sentences I said earlier to show you how science has had to correct itself in relation to human nutrition, especially in recent times, in the immediate present. It had to correct itself because it was based on a completely wrong view of the nutrition of any living being.

[ 5 ] You see, it was believed that the most important thing in nutrition—don't take it amiss that I say things so bluntly—was what one eats every day. Now, what you eat every day is important. But most of what you eat every day is not there to be absorbed by the body as substance and stored in the body. Instead, most of it is there to release the energy it contains to the body, to stimulate the body. And most of what you take in this way is actually excreted again, so that one must say it is not primarily a question of weight distribution in the metabolism, but rather of whether we can absorb the vitality of the forces in the right way through the food we eat. We need this vitality, for example, when we walk or work, or even when we move our arms.

[ 5 ] You see, it was believed that the most important thing in nutrition—don't take it amiss that I say things so bluntly—was what one eats every day. Now, what you eat every day is important. But most of what you eat every day is not there to be absorbed by the body as substance and stored in the body. Instead, most of it is there to release the energy it contains to the body, to stimulate the body. And most of what you take in this way is actually excreted again, so that one must say it is not primarily a question of weight distribution in the metabolism, but rather of whether we can absorb the vitality of the forces in the right way through the food we eat. We need this vitality, for example, when we walk or work, or even when we move our arms.

[ 6 ] On the other hand, what the body needs in order to store substances within itself, to enrich itself, so to speak, with substances—those substances that are then rejected when the body renews itself every seven to eight years—is absorbed for the most part through the sense organs, through the skin, through respiration. So that what the body actually needs to absorb in substance, what it needs to store, it absorbs in extremely fine doses, continuously, and only condenses it in the organism. It absorbs it from the air, hardens and condenses it to such an extent that it then has to be cut off in nails, hair, and so on. It is completely wrong to formulate it as follows: food intake, passage through the body, nail and skin shedding and the like. Instead, one must formulate it as follows: breathing, finest absorption through the sensory organs, even through the eyes, passage through the organism, expulsion. While what we take in through the stomach is indeed important because it has an inner vitality like a heating material, it introduces the forces of will that work in the body into the body.

[ 6 ] On the other hand, what the body needs in order to store substances within itself, to enrich itself, so to speak, with substances—those substances that are then rejected when the body renews itself every seven to eight years—is absorbed for the most part through the sense organs, through the skin, through respiration. So that what the body actually needs to absorb in substance, what it needs to store, it absorbs in extremely fine doses, continuously, and only condenses it in the organism. It absorbs it from the air, hardens and condenses it to such an extent that it then has to be cut off in nails, hair, and so on. It is completely wrong to formulate it as follows: food intake, passage through the body, nail and skin shedding and the like. Instead, one must formulate it as follows: breathing, finest absorption through the sensory organs, even through the eyes, passage through the organism, expulsion. While what we take in through the stomach is indeed important because it has an inner vitality like a heating material, it introduces the forces of will that work in the body into the body.

[ 7 ] Now you see: one becomes quite desperate when one sees that what is true, what simply emerges from spiritual research, is opposed by the views of modern science, which advocates exactly the opposite. One becomes desperate because one tells oneself that it is so difficult to communicate with today's science on the most important questions. And such an understanding must come, for today's science would lead us into a dead end, especially in relation to practical life. And on its path, it simply cannot understand certain things that are right under its nose. I am not even talking about experiments. What science says about them is generally true. The experiments are quite useful; it is the theorising that is bad. Unfortunately, this is what provides the practical guidance for the various areas of life. When you look at all this, you see the difficulty of understanding. But on the other hand, this understanding must come about in the most practical areas of life, which include agriculture.

[ 7 ] Now you see: one becomes quite desperate when one sees that what is true, what simply emerges from spiritual research, is opposed by the views of modern science, which advocates exactly the opposite. One becomes desperate because one tells oneself that it is so difficult to communicate with today's science on the most important questions. And such an understanding must come, for today's science would lead us into a dead end, especially in relation to practical life. And on its path, it simply cannot understand certain things that are right under its nose. I am not even talking about experiments. What science says about them is generally true. The experiments are quite useful; it is the theorising that is bad. Unfortunately, this is what provides the practical guidance for the various areas of life. When you look at all this, you see the difficulty of understanding. But on the other hand, this understanding must come about in the most practical areas of life, which include agriculture.

[ 8 ] You see, if you want to deal with things in the right way, you have to have insights into the most diverse areas of agricultural life, into the workings of matter, of forces, and also into the workings of the spiritual. As long as a child does not know what a comb is for, it bites it and uses it in a completely inappropriate and impossible way. And so, if you do not know what things are, how they actually work in the areas that matter, you will use them in an inappropriate and impossible way.

[ 8 ] You see, if you want to deal with things in the right way, you have to have insights into the most diverse areas of agricultural life, into the workings of matter, of forces, and also into the workings of the spiritual. As long as a child does not know what a comb is for, it bites it and uses it in a completely inappropriate and impossible way. And so, if you do not know what things are, how they actually work in the areas that matter, you will use them in an inappropriate and impossible way.

[ 9 ] To get a mental image, let us consider a tree. You see, a tree differs from an ordinary annual plant, which remains merely a herb. It surrounds itself with bark, with bark, and so on. What is the essence of this tree, as opposed to the annual plant? Let us compare such a tree with a mound of earth that is piled up and extremely rich in humus, containing an extraordinary amount of plant matter that is more or less in a state of decomposition, and perhaps also containing animal decomposition products.

[ 9 ] To get a mental image, let us consider a tree. You see, a tree differs from an ordinary annual plant, which remains merely a herb. It surrounds itself with bark, with bark, and so on. What is the essence of this tree, as opposed to the annual plant? Let us compare such a tree with a mound of earth that is piled up and extremely rich in humus, containing an extraordinary amount of plant matter that is more or less in a state of decomposition, and perhaps also containing animal decomposition products.

[ 10 ] Let us assume that this is the mound of earth in which I want to make a crater-shaped depression, a mound rich in humus, and that this is the tree. On the outside is the more or less solid material, and inside grows what will eventually form the tree. It will seem strange to you that I am placing these two things side by side. But they are more closely related than you might think. For earthy substances, which, as I have described, are permeated by humus-like substances that are in the process of decomposition, contain something ethereal and living. And that is what matters. When we have such earthiness, which in its special nature shows us that it has something etheric and living within it, it is actually on its way to becoming the plant envelope. It just doesn't stay there. It doesn't become the plant envelope that draws itself into the bark of the tree. And you can imagine that this doesn't happen in nature. Instead of such a mound of earth being formed and humus-like substances entering it, which then act in the soil through the special characteristics emanating from the etheric life, the mound simply closes around the plant in a higher form of development.

[ 10 ] Let us assume that this is the mound of earth in which I want to make a crater-shaped depression, a mound rich in humus, and that this is the tree. On the outside is the more or less solid material, and inside grows what will eventually form the tree. It will seem strange to you that I am placing these two things side by side. But they are more closely related than you might think. For earthy substances, which, as I have described, are permeated by humus-like substances that are in the process of decomposition, contain something ethereal and living. And that is what matters. When we have such earthiness, which in its special nature shows us that it has something etheric and living within it, it is actually on its way to becoming the plant envelope. It just doesn't stay there. It doesn't become the plant envelope that draws itself into the bark of the tree. And you can imagine that this doesn't happen in nature. Instead of such a mound of earth being formed and humus-like substances entering it, which then act in the soil through the special characteristics emanating from the etheric life, the mound simply closes around the plant in a higher form of development.

[ 11 ] For if, in any place on earth, a level, the upper level of the earth, is separated from the interior of the earth, then everything that rises above this normal level of a particular region will show a special inclination toward life, a special inclination to permeate itself with the etheric life force. You will therefore find it easier to permeate ordinary earth, inorganic, mineral earth, with humus-like substance or even with decomposing waste material if you build up mounds of earth and permeate them with it. Then the earth itself will tend to become alive internally, plant-like. The same process occurs in tree formation. The earth turns itself inside out, surrounds the plant, and gives it its etheric life around the tree. Why?

[ 11 ] For if, in any place on earth, a level, the upper level of the earth, is separated from the interior of the earth, then everything that rises above this normal level of a particular region will show a special inclination toward life, a special inclination to permeate itself with the etheric life force. You will therefore find it easier to permeate ordinary earth, inorganic, mineral earth, with humus-like substance or even with decomposing waste material if you build up mounds of earth and permeate them with it. Then the earth itself will tend to become alive internally, plant-like. The same process occurs in tree formation. The earth turns itself inside out, surrounds the plant, and gives it its etheric life around the tree. Why?

[ 12 ] You see, I am saying all this in order to give you a mental image of the intimate relationship that exists between what is enclosed within the contours of this plant and what is the soil around the plant. It is not at all true that life ends with the contour, with the perimeter of the plant. Life as such continues, namely from the roots of the plant into the soil, and for many plants there is no sharp boundary between the life within the plant and the life in the environment in which the plant lives. Above all, one must be thoroughly imbued with this understanding in order to truly comprehend the nature of fertilized soil or soil that has been treated in a similar way.

[ 12 ] You see, I am saying all this in order to give you a mental image of the intimate relationship that exists between what is enclosed within the contours of this plant and what is the soil around the plant. It is not at all true that life ends with the contour, with the perimeter of the plant. Life as such continues, namely from the roots of the plant into the soil, and for many plants there is no sharp boundary between the life within the plant and the life in the environment in which the plant lives. Above all, one must be thoroughly imbued with this understanding in order to truly comprehend the nature of fertilized soil or soil that has been treated in a similar way.

[ 13 ] It is important to know that fertilization must consist of enlivening the soil so that the plant does not end up in dead soil and has difficulty accomplishing what is necessary for fruition from its own vitality. It accomplishes what is necessary for fruiting more easily if it is already immersed in life. Basically, all plant growth has this quiet parasitic quality in that it actually develops on living soil like a parasite. And that is how it must be. Since we cannot count on nature itself to sink enough organic waste into the soil in many areas of the world, which it then decomposes to such an extent that the soil is truly revitalized, we must help plant growth with fertilization in certain areas of the world. This is least necessary in areas where there is so-called black earth. This is because nature itself ensures that the earth is sufficiently alive, at least in certain areas.

[ 13 ] It is important to know that fertilization must consist of enlivening the soil so that the plant does not end up in dead soil and has difficulty accomplishing what is necessary for fruition from its own vitality. It accomplishes what is necessary for fruiting more easily if it is already immersed in life. Basically, all plant growth has this quiet parasitic quality in that it actually develops on living soil like a parasite. And that is how it must be. Since we cannot count on nature itself to sink enough organic waste into the soil in many areas of the world, which it then decomposes to such an extent that the soil is truly revitalized, we must help plant growth with fertilization in certain areas of the world. This is least necessary in areas where there is so-called black earth. This is because nature itself ensures that the earth is sufficiently alive, at least in certain areas.

[ 14 ] You see, it is really important to understand what this is all about. But there is something else you need to understand: you need to develop – and this is a difficult word – a kind of personal relationship with everything that comes into play in agriculture, above all a personal relationship with fertilizer and, in particular, with working with fertilizer. This may seem like an unpleasant task, but without this personal relationship, it is impossible. Why? You will see this immediately if you can understand the nature of any living thing. If you look at the nature of living things, they always have an outside and an inside. The inside lies within some kind of skin, the outside lies outside the skin. Now take a look at the inside.

[ 14 ] You see, it is really important to understand what this is all about. But there is something else you need to understand: you need to develop – and this is a difficult word – a kind of personal relationship with everything that comes into play in agriculture, above all a personal relationship with fertilizer and, in particular, with working with fertilizer. This may seem like an unpleasant task, but without this personal relationship, it is impossible. Why? You will see this immediately if you can understand the nature of any living thing. If you look at the nature of living things, they always have an outside and an inside. The inside lies within some kind of skin, the outside lies outside the skin. Now take a look at the inside.

[ 15 ] The inside not only has energy flows that go outward in the direction of these arrows, but the inner life of an organic being also has energy flows that go inward from the skin and are pushed back. Now, organic matter is surrounded on the outside by all kinds of force currents. There is something that expresses in a very precise but personal way how organic matter must shape the relationship between its interior and exterior. Everything that goes on inside the organic entity in terms of forces, and which actually stimulates and sustains life within the organism, i.e. within its skin contours, must – forgive me again for the harsh expression – smell of itself, or one could also say stink. And this is essentially what life consists of: that what would otherwise spread its smell when it evaporates is instead held together, so that the things that smell do not radiate too strongly to the outside, but are retained inside. Outwardly, the organism must live in such a way that it allows as little as possible of the fragrant life it produces to escape through its limiting skin, so that one could say that the more an organic entity smells inwardly and the less it smells outwardly, the healthier it is.

[ 15 ] The inside not only has energy flows that go outward in the direction of these arrows, but the inner life of an organic being also has energy flows that go inward from the skin and are pushed back. Now, organic matter is surrounded on the outside by all kinds of force currents. There is something that expresses in a very precise but personal way how organic matter must shape the relationship between its interior and exterior. Everything that goes on inside the organic entity in terms of forces, and which actually stimulates and sustains life within the organism, i.e. within its skin contours, must – forgive me again for the harsh expression – smell of itself, or one could also say stink. And this is essentially what life consists of: that what would otherwise spread its smell when it evaporates is instead held together, so that the things that smell do not radiate too strongly to the outside, but are retained inside. Outwardly, the organism must live in such a way that it allows as little as possible of the fragrant life it produces to escape through its limiting skin, so that one could say that the more an organic entity smells inwardly and the less it smells outwardly, the healthier it is.

[ 16 ] For outwardly, the organism, especially the plant organism, is predestined not to give off odor, but to absorb it. And when one sees through the beneficial effects of an aromatic-smelling meadow interspersed with aromatic-smelling plants, one becomes aware of the mutual support that exists in life. This fragrance that spreads and is different from the mere scent of life smells for reasons that we will probably be able to explain, and is what now affects the plant from outside. All these things must actually be experienced in a personal relationship, then one is immersed in real nature.

[ 16 ] For outwardly, the organism, especially the plant organism, is predestined not to give off odor, but to absorb it. And when one sees through the beneficial effects of an aromatic-smelling meadow interspersed with aromatic-smelling plants, one becomes aware of the mutual support that exists in life. This fragrance that spreads and is different from the mere scent of life smells for reasons that we will probably be able to explain, and is what now affects the plant from outside. All these things must actually be experienced in a personal relationship, then one is immersed in real nature.

[ 17 ] Now it will be a matter of realizing that fertilizing and everything similar must consist in giving the soil a certain degree of vitality, but not only a certain degree of vitality, but also giving it the possibility that what I pointed out yesterday may be brought about in it, that nitrogen may spread in it in such a way so that life is carried along certain lines of force, as I have shown you, with the help of nitrogen. So when we fertilize, we must bring enough nitrogen into the soil so that the living substance is carried to the structures in the soil where it is needed, under the plants. That is the task now. However, this task must be carried out in a precise and objective manner.

[ 17 ] Now it will be a matter of realizing that fertilizing and everything similar must consist in giving the soil a certain degree of vitality, but not only a certain degree of vitality, but also giving it the possibility that what I pointed out yesterday may be brought about in it, that nitrogen may spread in it in such a way so that life is carried along certain lines of force, as I have shown you, with the help of nitrogen. So when we fertilize, we must bring enough nitrogen into the soil so that the living substance is carried to the structures in the soil where it is needed, under the plants. That is the task now. However, this task must be carried out in a precise and objective manner.

[ 18 ] Now you see, this can already be a strong indication that when you use minerals, pure minerals, as fertilizer, you never actually reach the earth, but at most the water content of the earth. You can produce an effect with mineral fertilizers in the water content of the earth, but you do not penetrate to the revitalization of the earth itself. Therefore, plants that are under the influence of any mineral fertilizer will show growth that reveals how it is only supported by stimulated water content, not by revitalized earthiness.

[ 18 ] Now you see, this can already be a strong indication that when you use minerals, pure minerals, as fertilizer, you never actually reach the earth, but at most the water content of the earth. You can produce an effect with mineral fertilizers in the water content of the earth, but you do not penetrate to the revitalization of the earth itself. Therefore, plants that are under the influence of any mineral fertilizer will show growth that reveals how it is only supported by stimulated water content, not by revitalized earthiness.

[ 19 ] If we really want to study these things, the best thing to do is to start with the most unassuming fertilizer, compost, which is sometimes even despised. Here we have a revitalizing agent for the earth, into which is put everything that is somehow waste, that is not valued, that comes from agriculture, from the garden, from what has been allowed to decay, from what forms from falling leaves and the like, even from what comes from dead animals, and so on. Now you see, one should not despise such things at all, for they still contain something preserved, not only of the etheric, but even of the astral. That is important. In the compost heap, we actually have everything that comes into it: the etheric, the etheric essence, the living, but also the astral. We have an essential etheric and astral element in it, not to the same degree as in manure or slurry, but it is more stable, so to speak; it settles there, especially the astral element. And it is only a matter of taking this stability into account in the appropriate way. The astral is immediately impaired in its effect on nitrogen when there is too much proliferating etheric substance present. Too much proliferating life in the etheric substance prevents the astral from emerging in the compost heap, so to speak.

[ 19 ] If we really want to study these things, the best thing to do is to start with the most unassuming fertilizer, compost, which is sometimes even despised. Here we have a revitalizing agent for the earth, into which is put everything that is somehow waste, that is not valued, that comes from agriculture, from the garden, from what has been allowed to decay, from what forms from falling leaves and the like, even from what comes from dead animals, and so on. Now you see, one should not despise such things at all, for they still contain something preserved, not only of the etheric, but even of the astral. That is important. In the compost heap, we actually have everything that comes into it: the etheric, the etheric essence, the living, but also the astral. We have an essential etheric and astral element in it, not to the same degree as in manure or slurry, but it is more stable, so to speak; it settles there, especially the astral element. And it is only a matter of taking this stability into account in the appropriate way. The astral is immediately impaired in its effect on nitrogen when there is too much proliferating etheric substance present. Too much proliferating life in the etheric substance prevents the astral from emerging in the compost heap, so to speak.

[ 20 ] Now there is something in nature whose excellence for this nature I have already pointed out to you from various points of view. That is the calcareous. Therefore, if you add something chalky, such as quicklime, to the compost heap, something peculiar happens: without exerting too much influence on the evaporation of the astral, the etheric is absorbed by the quicklime, so that the oxygen is also absorbed and the astral is brought to bear in a beautiful way. This achieves something very specific. This means that when you fertilize with compost, you communicate something to the soil that has a tendency to penetrate the astral with the earthy without going through the etheric.

[ 20 ] Now there is something in nature whose excellence for this nature I have already pointed out to you from various points of view. That is the calcareous. Therefore, if you add something chalky, such as quicklime, to the compost heap, something peculiar happens: without exerting too much influence on the evaporation of the astral, the etheric is absorbed by the quicklime, so that the oxygen is also absorbed and the astral is brought to bear in a beautiful way. This achieves something very specific. This means that when you fertilize with compost, you communicate something to the soil that has a tendency to penetrate the astral with the earthy without going through the etheric.

[ 21 ] So you see, the astral element penetrates very strongly into the earthy element without first taking a detour through the etheric element, so that the earthy element is thereby particularly I would say, astralized, and through the detour of the astralized, penetrated by the nitrogenous substance in such a way that what arises is really very similar to a certain process in the human organism, which is plant-like in the human organism, but so plant-like that it attaches little importance to allowing it to bear fruit, leaving it, as it were, at the stage of leaf formation, stem formation. We must have this process, which we impart to the earth, within ourselves so that we can guide the nutrients in the appropriate way to the activity I have spoken of, which must be there. But we also stimulate this activity in the soil when we treat it in the manner described. And in this way we prepare the soil so that it can produce something that is particularly good when consumed, for example by animals, so that under its further influence they develop inner activity and make the body active internally. In other words, we will do well to fertilize our meadows and pastures with this compost, and if we do this strictly, we will achieve, precisely through this—especially when we carry out the other procedures involved—good pasture feed, pasture feed that can still be used as dry feed when it is cut. But I would like to say that in order to proceed in the right way with such things, one must look into the whole matter. Because what you have to do in each individual case depends very much on your intuition, of course. But this intuition develops when you really look into the whole nature of this process.

[ 21 ] So you see, the astral element penetrates very strongly into the earthy element without first taking a detour through the etheric element, so that the earthy element is thereby particularly I would say, astralized, and through the detour of the astralized, penetrated by the nitrogenous substance in such a way that what arises is really very similar to a certain process in the human organism, which is plant-like in the human organism, but so plant-like that it attaches little importance to allowing it to bear fruit, leaving it, as it were, at the stage of leaf formation, stem formation. We must have this process, which we impart to the earth, within ourselves so that we can guide the nutrients in the appropriate way to the activity I have spoken of, which must be there. But we also stimulate this activity in the soil when we treat it in the manner described. And in this way we prepare the soil so that it can produce something that is particularly good when consumed, for example by animals, so that under its further influence they develop inner activity and make the body active internally. In other words, we will do well to fertilize our meadows and pastures with this compost, and if we do this strictly, we will achieve, precisely through this—especially when we carry out the other procedures involved—good pasture feed, pasture feed that can still be used as dry feed when it is cut. But I would like to say that in order to proceed in the right way with such things, one must look into the whole matter. Because what you have to do in each individual case depends very much on your intuition, of course. But this intuition develops when you really look into the whole nature of this process.

[ 22 ] Now, if you simply leave the compost heap as I have described, it is very likely that its astral substance will spread in all directions. And it will be a matter of developing a personal relationship with these things, of ensuring that such a heap smells as little as possible, which can be easily achieved by first trying to lay thin layers, then covering them with, say, peat moss, then another layer, and so on. This holds together what would otherwise evaporate. Because nitrogen is really what likes to escape in all kinds of chemical compounds. It is now being held back. What I am trying to say is mainly that you have to treat the whole agricultural entity with the conviction that you have to pour life everywhere, even the astral, so that the whole thing works.

[ 22 ] Now, if you simply leave the compost heap as I have described, it is very likely that its astral substance will spread in all directions. And it will be a matter of developing a personal relationship with these things, of ensuring that such a heap smells as little as possible, which can be easily achieved by first trying to lay thin layers, then covering them with, say, peat moss, then another layer, and so on. This holds together what would otherwise evaporate. Because nitrogen is really what likes to escape in all kinds of chemical compounds. It is now being held back. What I am trying to say is mainly that you have to treat the whole agricultural entity with the conviction that you have to pour life everywhere, even the astral, so that the whole thing works.

[ 23 ] But now, starting from there, something else may become apparent to you. Have you ever wondered why cows have horns or why certain animals have antlers? This is an extremely important question. But what science has to offer on this subject is usually extremely one-sided and superficial. Let us answer the question of why cows have horns. You see, I have said that the organic, the living, does not always have to have outwardly directed streams of force, but can also have inwardly directed streams of force. Now imagine an organic entity that is lumpy in shape and has outwardly directed streams of force and inwardly directed streams of force. The thing would be quite irregular, and the result would be an organic lump, a lumpy living being. We would have very strange-looking cows if that were the case. They would all be lumpy, with small foot attachments, as they are in the first embryonic stage. They would remain that way and look grotesque. But cows are not built like that; cows have horns and hooves. What happens at the points where the hoof or horn grows? A place is formed there that sends the currents inward in a particularly strong way. The exterior is sealed off very strongly there. Not only is communication through the permeable skin or hair [blocked], but the gates to the outside are completely closed. Therefore, horn formation is related to the entire shape of the animal. Horn formation and claw formation are related to the entire structure of the animal.

[ 23 ] But now, starting from there, something else may become apparent to you. Have you ever wondered why cows have horns or why certain animals have antlers? This is an extremely important question. But what science has to offer on this subject is usually extremely one-sided and superficial. Let us answer the question of why cows have horns. You see, I have said that the organic, the living, does not always have to have outwardly directed streams of force, but can also have inwardly directed streams of force. Now imagine an organic entity that is lumpy in shape and has outwardly directed streams of force and inwardly directed streams of force. The thing would be quite irregular, and the result would be an organic lump, a lumpy living being. We would have very strange-looking cows if that were the case. They would all be lumpy, with small foot attachments, as they are in the first embryonic stage. They would remain that way and look grotesque. But cows are not built like that; cows have horns and hooves. What happens at the points where the hoof or horn grows? A place is formed there that sends the currents inward in a particularly strong way. The exterior is sealed off very strongly there. Not only is communication through the permeable skin or hair [blocked], but the gates to the outside are completely closed. Therefore, horn formation is related to the entire shape of the animal. Horn formation and claw formation are related to the entire structure of the animal.

[ 24 ] The formation of antlers is completely different. In the formation of antlers, it is not a matter of the currents being returned to the organism, but rather that certain currents are directed outward, that there are valves through which certain currents — which are not always liquid or gaseous, but can also be energy currents localized in the antlers — are discharged to the outside. The deer is beautiful because it communicates strongly with its environment by sending certain currents outward and living with its environment, thereby absorbing everything that has an organic effect on its nerves and senses. He becomes a nervous deer. In a certain sense, all animals that have antlers are permeated by a quiet nervousness, which can already be seen in their eyes.

[ 24 ] The formation of antlers is completely different. In the formation of antlers, it is not a matter of the currents being returned to the organism, but rather that certain currents are directed outward, that there are valves through which certain currents — which are not always liquid or gaseous, but can also be energy currents localized in the antlers — are discharged to the outside. The deer is beautiful because it communicates strongly with its environment by sending certain currents outward and living with its environment, thereby absorbing everything that has an organic effect on its nerves and senses. He becomes a nervous deer. In a certain sense, all animals that have antlers are permeated by a quiet nervousness, which can already be seen in their eyes.

[ 25 ] The cow has horns in order to send into itself that which is to be formed astral-etherically, that which is to penetrate as it strives inward into the digestive organism, so that much work is done in the digestive organism precisely through the radiation that emanates from the horns and hooves. Anyone who wants to understand foot-and-mouth disease, i.e., the reaction of the peripheral on the digestive tract, must understand this connection. And our foot-and-mouth disease remedy is based on understanding this connection. Now, you see, in the horn you have something that, due to its special nature and essence, is well suited to reflecting the living and astral back into the inner life. You have something life-radiating, and even astral-radiating, in the horn. It is indeed so. If you could crawl around inside the living organism of a cow, if you were inside the cow's belly, you would smell the astral life flowing inward from the horns. The same is true of the hooves.

[ 25 ] The cow has horns in order to send into itself that which is to be formed astral-etherically, that which is to penetrate as it strives inward into the digestive organism, so that much work is done in the digestive organism precisely through the radiation that emanates from the horns and hooves. Anyone who wants to understand foot-and-mouth disease, i.e., the reaction of the peripheral on the digestive tract, must understand this connection. And our foot-and-mouth disease remedy is based on understanding this connection. Now, you see, in the horn you have something that, due to its special nature and essence, is well suited to reflecting the living and astral back into the inner life. You have something life-radiating, and even astral-radiating, in the horn. It is indeed so. If you could crawl around inside the living organism of a cow, if you were inside the cow's belly, you would smell the astral life flowing inward from the horns. The same is true of the hooves.

[ 26 ] You see, this gives us a clue as to what we can recommend in order to further increase the effectiveness of what is now used as ordinary manure. What is ordinary manure, actually? Ordinary manure is what has entered the animal as external food and, to a certain degree, to a certain point, has been absorbed by the organism, causing dynamic forces to arise in the organism, but is not actually used primarily to enrich the organism with substance, but is excreted again. But it was in the organism, it permeated the astral and etheric bodies. It permeated the astral body with nitrogen-carrying forces and the etheric body with oxygen-carrying forces. This permeated the mass that now appears as manure.

[ 26 ] You see, this gives us a clue as to what we can recommend in order to further increase the effectiveness of what is now used as ordinary manure. What is ordinary manure, actually? Ordinary manure is what has entered the animal as external food and, to a certain degree, to a certain point, has been absorbed by the organism, causing dynamic forces to arise in the organism, but is not actually used primarily to enrich the organism with substance, but is excreted again. But it was in the organism, it permeated the astral and etheric bodies. It permeated the astral body with nitrogen-carrying forces and the etheric body with oxygen-carrying forces. This permeated the mass that now appears as manure.

[ 27 ] Now think, we take this manure: we return it to the earth in some form — we will go into the details later — we are actually giving the earth something etheric-astral that rightfully belongs in the belly of the animal and generates forces of a plant nature in the belly of the animal. For the forces we generate in our digestive tract are of a plant nature. We should actually be terribly grateful that manure remains, for it carries the etheric and astral out of the organs into the open air. That remains there. We just have to preserve it in the right way so that we have something in the manure that is etheric and astral. This has an invigorating and astralizing effect on the earth, on the earthy. Not just in the watery, but especially in the earthy. It has the power to overcome the inorganic in the earthy.

[ 27 ] Now think, we take this manure: we return it to the earth in some form — we will go into the details later — we are actually giving the earth something etheric-astral that rightfully belongs in the belly of the animal and generates forces of a plant nature in the belly of the animal. For the forces we generate in our digestive tract are of a plant nature. We should actually be terribly grateful that manure remains, for it carries the etheric and astral out of the organs into the open air. That remains there. We just have to preserve it in the right way so that we have something in the manure that is etheric and astral. This has an invigorating and astralizing effect on the earth, on the earthy. Not just in the watery, but especially in the earthy. It has the power to overcome the inorganic in the earthy.

[ 28 ] Now, of course, what is given to the earth must lose its original form that it had before it was taken in as food, because it must have gone through an inner organic process of the metabolic system. In a certain sense, it will be in a state of decomposition, of dissolution. But it is best when it is at the point where it is in a state of dissolution through its own etheric and astral elements. This is where the parasites, the smallest living organisms, settle. They find a good breeding ground there. That is why people believe that these parasitic organisms have something to do with the quality of the fertilizer. But they are actually only signs that the fertilizer is in this or that state. By indicating this, they can be significant. But if we believe that we can radically improve fertilizer by inoculating it with these bacteria and the like, we are simply deluding ourselves. This may appear to be the case at first glance, but in reality it is not. I will come back to this later and explain why these things are not actually the case. But let us continue now.

[ 28 ] Now, of course, what is given to the earth must lose its original form that it had before it was taken in as food, because it must have gone through an inner organic process of the metabolic system. In a certain sense, it will be in a state of decomposition, of dissolution. But it is best when it is at the point where it is in a state of dissolution through its own etheric and astral elements. This is where the parasites, the smallest living organisms, settle. They find a good breeding ground there. That is why people believe that these parasitic organisms have something to do with the quality of the fertilizer. But they are actually only signs that the fertilizer is in this or that state. By indicating this, they can be significant. But if we believe that we can radically improve fertilizer by inoculating it with these bacteria and the like, we are simply deluding ourselves. This may appear to be the case at first glance, but in reality it is not. I will come back to this later and explain why these things are not actually the case. But let us continue now.

[ 29 ] Let us take fertilizer as we can get it, stuff it into a cow's horn, and bury the horn in the ground at a certain depth—I would say about three-quarters to one-half meter deep, if the soil is not too clayey or sandy at the bottom. We can choose good soil that is not sandy. You see, by burying the cow horn with its manure contents, we preserve within the cow horn the forces that the cow horn was accustomed to exerting in the cow itself, namely, to radiate back what is invigorating and astral. Because the cow horn is surrounded by earth on the outside, all the rays radiate into its inner cavity, which have an etherizing and astralizing effect. And the cow horn's manure content, with these forces that now draw everything that is life-giving and astral from the surrounding earth, becomes the entire content of the cow horn, which is internally enlivened throughout the winter, when the earth is most enlivened. The earth is most internally enlivened in winter. All living things are preserved in this manure, and this gives the contents of the cow horn an extraordinarily concentrated, invigorating fertilizing power.

[ 29 ] Let us take fertilizer as we can get it, stuff it into a cow's horn, and bury the horn in the ground at a certain depth—I would say about three-quarters to one-half meter deep, if the soil is not too clayey or sandy at the bottom. We can choose good soil that is not sandy. You see, by burying the cow horn with its manure contents, we preserve within the cow horn the forces that the cow horn was accustomed to exerting in the cow itself, namely, to radiate back what is invigorating and astral. Because the cow horn is surrounded by earth on the outside, all the rays radiate into its inner cavity, which have an etherizing and astralizing effect. And the cow horn's manure content, with these forces that now draw everything that is life-giving and astral from the surrounding earth, becomes the entire content of the cow horn, which is internally enlivened throughout the winter, when the earth is most enlivened. The earth is most internally enlivened in winter. All living things are preserved in this manure, and this gives the contents of the cow horn an extraordinarily concentrated, invigorating fertilizing power.

[ 30 ] Then you can dig up the cow horn and take out the manure that is inside. During our last tests in Dornach, the gentlemen themselves were convinced that when we took out the manure, it did not smell at all. It was very noticeable. It no longer had any smell, but of course it began to smell a little when it was treated with water again. This proves that everything that smells is concentrated and processed in it. There is an immense astral and etheric power in it, which you can use by diluting what you take out of the cow horn after it has spent the winter with ordinary water, which should perhaps be slightly warmed. It has always turned out that when I first looked at the area to be fertilized—this gives you an impression of the quantity—if you want to fertilize an area about the size of, say, from the third window to the first cross passage, you only need one cow horn, the contents of which you dilute in about half a bucket of water. Then you need to mix the entire contents of the cow horn thoroughly with the water. This means you have to start stirring quickly around the edge of the bucket, stirring around the periphery so that a crater forms almost down to the bottom, so that the whole mixture is actually rotating. Then you turn it over quickly so that the whole thing is now bubbling on the opposite side. If you continue this for an hour, you will achieve thorough penetration.

[ 30 ] Then you can dig up the cow horn and take out the manure that is inside. During our last tests in Dornach, the gentlemen themselves were convinced that when we took out the manure, it did not smell at all. It was very noticeable. It no longer had any smell, but of course it began to smell a little when it was treated with water again. This proves that everything that smells is concentrated and processed in it. There is an immense astral and etheric power in it, which you can use by diluting what you take out of the cow horn after it has spent the winter with ordinary water, which should perhaps be slightly warmed. It has always turned out that when I first looked at the area to be fertilized—this gives you an impression of the quantity—if you want to fertilize an area about the size of, say, from the third window to the first cross passage, you only need one cow horn, the contents of which you dilute in about half a bucket of water. Then you need to mix the entire contents of the cow horn thoroughly with the water. This means you have to start stirring quickly around the edge of the bucket, stirring around the periphery so that a crater forms almost down to the bottom, so that the whole mixture is actually rotating. Then you turn it over quickly so that the whole thing is now bubbling on the opposite side. If you continue this for an hour, you will achieve thorough penetration.

[ 31 ] Yes, just think how little work is required. The workload will not be very great for these things. I could also imagine that the otherwise unoccupied members of a farm would take particular pleasure in stirring manure in this way, at least in the beginning. So if the daughters and sons of the house take care of this, it could be done in the most wonderful way. For it is a very pleasant feeling to discover how a faint scent develops from something completely odorless. This personal relationship that you can develop with the matter has something extraordinarily beneficial for people who like to perceive nature in general, not just as it is described in Baedeker.

[ 31 ] Yes, just think how little work is required. The workload will not be very great for these things. I could also imagine that the otherwise unoccupied members of a farm would take particular pleasure in stirring manure in this way, at least in the beginning. So if the daughters and sons of the house take care of this, it could be done in the most wonderful way. For it is a very pleasant feeling to discover how a faint scent develops from something completely odorless. This personal relationship that you can develop with the matter has something extraordinarily beneficial for people who like to perceive nature in general, not just as it is described in Baedeker.

[ 32 ] You see, then it will only be a matter of spraying the substance over plowed soil so that it mixes with the earth—for small areas, this can be done with a standard sprayer. It goes without saying that for larger areas, special machines will have to be designed. But if you can combine ordinary fertilization with this kind of, I would say, “spiritual manure,” then you will see what fertility can result from these things. In particular, you will see that these things can be developed in an extraordinary way. For the measure I have just described can be followed by another, which may consist of the following:

[ 32 ] You see, then it will only be a matter of spraying the substance over plowed soil so that it mixes with the earth—for small areas, this can be done with a standard sprayer. It goes without saying that for larger areas, special machines will have to be designed. But if you can combine ordinary fertilization with this kind of, I would say, “spiritual manure,” then you will see what fertility can result from these things. In particular, you will see that these things can be developed in an extraordinary way. For the measure I have just described can be followed by another, which may consist of the following:

[ 33 ] Take cow horns again, but this time fill them not with manure, but with quartz ground to a fine powder, or pebbles, or even [orthoclase feldspar], and form this into a paste about the consistency of very thin dough, and fill the cow horns with it. Now, instead of leaving the cow horn to overwinter, you leave it to spend the summer, then take it out in late autumn, keep the contents until the following spring, then take out what has been exposed to the summer life in the earth and treat it in a similar way, only now you need much smaller quantities. You can therefore distribute a pea-sized piece by stirring it into a bucket of water, or perhaps just a pinhead-sized piece. However, you have to stir it for an hour. If you use it to sprinkle the plants themselves – it works particularly well on vegetable plants and the like – not to drench them, but to sprinkle them, you will see how it supports the effect that comes from the other side through the cow horn manure from the soil.

[ 33 ] Take cow horns again, but this time fill them not with manure, but with quartz ground to a fine powder, or pebbles, or even [orthoclase feldspar], and form this into a paste about the consistency of very thin dough, and fill the cow horns with it. Now, instead of leaving the cow horn to overwinter, you leave it to spend the summer, then take it out in late autumn, keep the contents until the following spring, then take out what has been exposed to the summer life in the earth and treat it in a similar way, only now you need much smaller quantities. You can therefore distribute a pea-sized piece by stirring it into a bucket of water, or perhaps just a pinhead-sized piece. However, you have to stir it for an hour. If you use it to sprinkle the plants themselves – it works particularly well on vegetable plants and the like – not to drench them, but to sprinkle them, you will see how it supports the effect that comes from the other side through the cow horn manure from the soil.

[ 34 ] And if you were to do something that is not really I would say uneven, and really extend the method to fields—why shouldn't it be possible to have machines, which would not be so difficult to manufacture, that simply spray the very weak spray we need over entire fields—then you would see how the cow horn manure pushes up from below and pulls the other from above, neither too weakly nor too strongly. And in a wonderful way, especially with seed crops, that could work.

[ 34 ] And if you were to do something that is not really I would say uneven, and really extend the method to fields—why shouldn't it be possible to have machines, which would not be so difficult to manufacture, that simply spray the very weak spray we need over entire fields—then you would see how the cow horn manure pushes up from below and pulls the other from above, neither too weakly nor too strongly. And in a wonderful way, especially with seed crops, that could work.

[ 35 ] You see, things are taken out of a larger circle of consideration, not from what you are doing with one thing at the moment, which is really the case when you want to build the whole human being theoretically from your finger; and this certainly achieves something that really should not be underestimated. You see, what is being investigated today, what can be productive for farmers, as they say, ultimately boils down to investigating how production can be made most profitable financially. Many other things are irrelevant. Isn't that right? Of course, we don't always think about it, but it's there in the back of our minds. As a farmer, you're amazed when you achieve instant success with some measure, when you have big potatoes, something big, something that swells. Yes, but you don't take the investigation any further, because that's not the most important thing.

[ 35 ] You see, things are taken out of a larger circle of consideration, not from what you are doing with one thing at the moment, which is really the case when you want to build the whole human being theoretically from your finger; and this certainly achieves something that really should not be underestimated. You see, what is being investigated today, what can be productive for farmers, as they say, ultimately boils down to investigating how production can be made most profitable financially. Many other things are irrelevant. Isn't that right? Of course, we don't always think about it, but it's there in the back of our minds. As a farmer, you're amazed when you achieve instant success with some measure, when you have big potatoes, something big, something that swells. Yes, but you don't take the investigation any further, because that's not the most important thing.

[ 36 ] The most important thing is that when things come into contact with people, they are most beneficial to their existence. You can grow any kind of fruit that looks shiny in the field or in the orchard, but it may only fill people's stomachs and not actually promote their inner existence organically. But science today cannot bring us to the point where people receive the best kind of food for their organisms, because it cannot find the way to do so.

[ 36 ] The most important thing is that when things come into contact with people, they are most beneficial to their existence. You can grow any kind of fruit that looks shiny in the field or in the orchard, but it may only fill people's stomachs and not actually promote their inner existence organically. But science today cannot bring us to the point where people receive the best kind of food for their organisms, because it cannot find the way to do so.

[ 37 ] But you see, what is said from the perspective of spiritual science is based on the entire household of nature. It is thought out from the whole; [therefore, the individual things that must be said are decisive for the whole]. If agriculture is practiced in this way, the result can only be that it provides the best for humans and animals. In fact, everything is considered from the perspective of the human being; the human being is taken as the basis. This gives rise to the guidelines that are given for the best possible maintenance of human nature. This is what distinguishes this form of consideration from those that are common today.

[ 37 ] But you see, what is said from the perspective of spiritual science is based on the entire household of nature. It is thought out from the whole; [therefore, the individual things that must be said are decisive for the whole]. If agriculture is practiced in this way, the result can only be that it provides the best for humans and animals. In fact, everything is considered from the perspective of the human being; the human being is taken as the basis. This gives rise to the guidelines that are given for the best possible maintenance of human nature. This is what distinguishes this form of consideration from those that are common today.

First Question and Answer Session

First Question and Answer Session

Does the dilution continue in an arithmetic manner?

Does the dilution continue in an arithmetic manner?

Rudolf Steiner: There will be a lot to say about that. The probability is that with an increase in area, larger quantities of water and fewer cow horns will be needed, so that large areas can be fertilized with relatively few cow horns. In Dornach, we had twenty-five cow horns and distributed them provisionally over a larger garden. We used one horn for half a bucket. Then we added another whole bucket with two cow horns. Then we had another area to fertilize, which was much larger: seven cow horns for seven buckets.

Rudolf Steiner: There will be a lot to say about that. The probability is that with an increase in area, larger quantities of water and fewer cow horns will be needed, so that large areas can be fertilized with relatively few cow horns. In Dornach, we had twenty-five cow horns and distributed them provisionally over a larger garden. We used one horn for half a bucket. Then we added another whole bucket with two cow horns. Then we had another area to fertilize, which was much larger: seven cow horns for seven buckets.

Can a mixer be used to stir the manure for larger areas, or is that not feasible?

Can a mixer be used to stir the manure for larger areas, or is that not feasible?

This is, of course, something that can be taken strictly or where one can decide to gradually slip into a substitute. There is no doubt that stirring by hand is different from stirring with a machine. The mechanist will not admit this, of course. But just think about the enormous difference between stirring by hand, incorporating all the subtle movements that the hand makes, all the things that may come into play, perhaps even the sensations, and simply stirring with a machine. Of course, people today don't believe that this difference matters, but you can definitely see it in medicine. Do you think it makes no difference whether a remedy is produced manually or by machine? People impart something to things when they work on them themselves—you shouldn't smile at that. I have often been asked—some of you will be familiar with Ritter's remedies in medicine—what I think of Ritter's remedies. You may know that some people sing the praises of these Ritter remedies, while others claim that they have no particular effect. The effects are obviously there, but I am also firmly convinced that if these remedies are introduced into general commerce, they will lose much of their effectiveness, because with these remedies in particular, it is not irrelevant whether the doctor himself is in possession of the remedy and hands it directly to the patient. When the doctor gives something like this to the patient, when it all happens within a small circle, he brings a certain enthusiasm with him. Now you will say that enthusiasm weighs nothing, that it cannot be weighed. But it vibrates, and doctors are enthusiastic when they are enthusiastic. Light has a very strong effect on remedies, so why shouldn't enthusiasm also have an effect on them? But it conveys and has a powerful effect, so that today's enthusiastic doctors can achieve great results. This is precisely why the Ritter remedy is so effective. Great results can be achieved with enthusiasm. But if you do it in a technical way, the effect will probably evaporate. That is what comes into consideration with such things, whether one does something with all that comes from the human hand—and much comes from the human hand—or whether one does it with a machine. But it may gradually become apparent that stirring is such a great pleasure that one will not even think of machine-like operation, where one needs many cow horns. You'll end up just doing it on Sundays for dessert. Then, simply by having lots of guests over on Sundays and doing it then, and having the necessary entertainment, you'll achieve the most wonderful results without machines.

This is, of course, something that can be taken strictly or where one can decide to gradually slip into a substitute. There is no doubt that stirring by hand is different from stirring with a machine. The mechanist will not admit this, of course. But just think about the enormous difference between stirring by hand, incorporating all the subtle movements that the hand makes, all the things that may come into play, perhaps even the sensations, and simply stirring with a machine. Of course, people today don't believe that this difference matters, but you can definitely see it in medicine. Do you think it makes no difference whether a remedy is produced manually or by machine? People impart something to things when they work on them themselves—you shouldn't smile at that. I have often been asked—some of you will be familiar with Ritter's remedies in medicine—what I think of Ritter's remedies. You may know that some people sing the praises of these Ritter remedies, while others claim that they have no particular effect. The effects are obviously there, but I am also firmly convinced that if these remedies are introduced into general commerce, they will lose much of their effectiveness, because with these remedies in particular, it is not irrelevant whether the doctor himself is in possession of the remedy and hands it directly to the patient. When the doctor gives something like this to the patient, when it all happens within a small circle, he brings a certain enthusiasm with him. Now you will say that enthusiasm weighs nothing, that it cannot be weighed. But it vibrates, and doctors are enthusiastic when they are enthusiastic. Light has a very strong effect on remedies, so why shouldn't enthusiasm also have an effect on them? But it conveys and has a powerful effect, so that today's enthusiastic doctors can achieve great results. This is precisely why the Ritter remedy is so effective. Great results can be achieved with enthusiasm. But if you do it in a technical way, the effect will probably evaporate. That is what comes into consideration with such things, whether one does something with all that comes from the human hand—and much comes from the human hand—or whether one does it with a machine. But it may gradually become apparent that stirring is such a great pleasure that one will not even think of machine-like operation, where one needs many cow horns. You'll end up just doing it on Sundays for dessert. Then, simply by having lots of guests over on Sundays and doing it then, and having the necessary entertainment, you'll achieve the most wonderful results without machines.

Distributing half a bucket of water over an area of a third of an acre will already present minor technical difficulties. If the number of cow horns is increased, the amount of water required will increase not only by the number of cow horns, but much more rapidly. This would make distribution even more difficult. Can this amount of water be diluted with more water, or is it important to keep the ratio (half a bucket) as it is? So, should you use about half a bucket for a third of an acre?

Distributing half a bucket of water over an area of a third of an acre will already present minor technical difficulties. If the number of cow horns is increased, the amount of water required will increase not only by the number of cow horns, but much more rapidly. This would make distribution even more difficult. Can this amount of water be diluted with more water, or is it important to keep the ratio (half a bucket) as it is? So, should you use about half a bucket for a third of an acre?

That should be possible. But I think the stirring method would have to change. You could stir one cow horn in half a bucket of water first, then dilute this in the bucket, and then stir again; but I think it would be better to calculate how much less substance you need to stir in half a bucket and then stir half a bucket at a time, even if it is less than a cow horn. It is extremely important to achieve thorough penetration. It is not enough to pour the substance into the water and stir it around; you have to bring about a thorough mixing. If you pour in a substance that is even slightly thick, or if you don't stir vigorously, the mixture will not be thorough. I believe it is easier for people to stir as many half buckets with small amounts of substance as possible than to stir the dissolved water again.

That should be possible. But I think the stirring method would have to change. You could stir one cow horn in half a bucket of water first, then dilute this in the bucket, and then stir again; but I think it would be better to calculate how much less substance you need to stir in half a bucket and then stir half a bucket at a time, even if it is less than a cow horn. It is extremely important to achieve thorough penetration. It is not enough to pour the substance into the water and stir it around; you have to bring about a thorough mixing. If you pour in a substance that is even slightly thick, or if you don't stir vigorously, the mixture will not be thorough. I believe it is easier for people to stir as many half buckets with small amounts of substance as possible than to stir the dissolved water again.

Could the liquid, in which solid particles will always remain, be strained through a sieve so that it can be distributed more evenly with a spray device?

Could the liquid, in which solid particles will always remain, be strained through a sieve so that it can be distributed more evenly with a spray device?

I don't think that will be necessary. If you turn it over quickly, you will get a fairly cloudy liquid, and then you won't have to worry about whether there are any foreign particles left in it. The manure will spread properly. Pure cow manure is best, but I don't think it's necessary to go to the trouble of cleaning it even if there are foreign bodies in it. If there are foreign bodies in it, they may actually have a very beneficial effect without being harmful, because during the concentration and subsequent dilution, it is actually only the radiation that has an effect, not the substances themselves, only the dynamic radiation, so you are not at risk of getting potatoes with long sprouts and nothing else in them at the place where such a foreign body would be submerged. potatoes with long sprouts and nothing else. This risk is unlikely to exist.

I don't think that will be necessary. If you turn it over quickly, you will get a fairly cloudy liquid, and then you won't have to worry about whether there are any foreign particles left in it. The manure will spread properly. Pure cow manure is best, but I don't think it's necessary to go to the trouble of cleaning it even if there are foreign bodies in it. If there are foreign bodies in it, they may actually have a very beneficial effect without being harmful, because during the concentration and subsequent dilution, it is actually only the radiation that has an effect, not the substances themselves, only the dynamic radiation, so you are not at risk of getting potatoes with long sprouts and nothing else in them at the place where such a foreign body would be submerged. potatoes with long sprouts and nothing else. This risk is unlikely to exist.

I was only thinking about using the sprayer.

I was only thinking about using the sprayer.

You can strain it, that won't do any harm. It would be best to make the machines so that they have a sieve before spraying.

You can strain it, that won't do any harm. It would be best to make the machines so that they have a sieve before spraying.

It was not said whether the mass should be weighed out of the horn in order to obtain a proportionate ratio. Is half a bucket a Swiss bucket or is it a liter measurement?

It was not said whether the mass should be weighed out of the horn in order to obtain a proportionate ratio. Is half a bucket a Swiss bucket or is it a liter measurement?

I used a Swiss bucket – the milking bucket used in Switzerland – and tried the whole thing out based on what I saw. Now you would have to work out the weight ratios.

I used a Swiss bucket – the milking bucket used in Switzerland – and tried the whole thing out based on what I saw. Now you would have to work out the weight ratios.

Can the cow horns be used more than once, or do they always have to come from freshly slaughtered animals?

Can the cow horns be used more than once, or do they always have to come from freshly slaughtered animals?

I think – we haven't tried this – that based on what we know about these things, you can use the cow horns three or four times in a row, but then they won't work as well. It might be possible by storing the cow horns in the cowshed after using them for three to four years, you could then use them for another year. However, I have no idea how many cow horns are available to a farm, or whether it is necessary to be particularly economical with them or not. That is a question I cannot answer at present.

I think – we haven't tried this – that based on what we know about these things, you can use the cow horns three or four times in a row, but then they won't work as well. It might be possible by storing the cow horns in the cowshed after using them for three to four years, you could then use them for another year. However, I have no idea how many cow horns are available to a farm, or whether it is necessary to be particularly economical with them or not. That is a question I cannot answer at present.

Where can cow horns be obtained? Do they have to come from Eastern or Central Europe?

Where can cow horns be obtained? Do they have to come from Eastern or Central Europe?

It doesn't matter where you get cow horns from, just don't take them from the scrap yard; they need to be as fresh as possible. It's strange, though, as paradoxical as it sounds, that life in the Western hemisphere is so different from life in the Eastern hemisphere. Life in Africa, Asia, and Europe means something different than life in America. So it may be that, under certain circumstances, horns from American cattle will be effective in a slightly different way. Perhaps it will turn out that with these horns, it is necessary to thicken the manure a little, make it denser, hammer it together more. It is best to use horns from the area where you are. There is an incredibly strong connection between the forces in the cow horns of a particular area and the forces that are otherwise present in that area, whereas foreign horns can conflict with the forces in the earth. Now, you also have to take into account that it is very often the case that the cows that will provide the horns in a particular area do not come directly from that area. You have to get over that and take into account that if a cow has grazed on a particular piece of land for three to four years, i.e., has lived there, then it belongs to that land, unless it is western livestock.

It doesn't matter where you get cow horns from, just don't take them from the scrap yard; they need to be as fresh as possible. It's strange, though, as paradoxical as it sounds, that life in the Western hemisphere is so different from life in the Eastern hemisphere. Life in Africa, Asia, and Europe means something different than life in America. So it may be that, under certain circumstances, horns from American cattle will be effective in a slightly different way. Perhaps it will turn out that with these horns, it is necessary to thicken the manure a little, make it denser, hammer it together more. It is best to use horns from the area where you are. There is an incredibly strong connection between the forces in the cow horns of a particular area and the forces that are otherwise present in that area, whereas foreign horns can conflict with the forces in the earth. Now, you also have to take into account that it is very often the case that the cows that will provide the horns in a particular area do not come directly from that area. You have to get over that and take into account that if a cow has grazed on a particular piece of land for three to four years, i.e., has lived there, then it belongs to that land, unless it is western livestock.

How old can these horns be? Do they have to be from an old or young cow?

How old can these horns be? Do they have to be from an old or young cow?

I mean – all this must be thoroughly investigated – according to the nature of the matter, horns from cows of medium age would be the very best.

I mean – all this must be thoroughly investigated – according to the nature of the matter, horns from cows of medium age would be the very best.

How big must the horns be?

How big must the horns be?

(Dr. Steiner draws the size of the horn on the blackboard – approx. 30 to 40 cm long. This refers to the usual horn size of Allgäu cattle.)

(Dr. Steiner draws the size of the horn on the blackboard – approx. 30 to 40 cm long. This refers to the usual horn size of Allgäu cattle.)

Isn't it also important whether the horn is taken from a castrated ox or from a male or female animal?

Isn't it also important whether the horn is taken from a castrated ox or from a male or female animal?

It is highly probable that the horn of an ox will have no effect at all, and that the horn of a bull will have a relatively weak effect. That is why I always say cow horns, as cows are usually female! I mean the female animal.

It is highly probable that the horn of an ox will have no effect at all, and that the horn of a bull will have a relatively weak effect. That is why I always say cow horns, as cows are usually female! I mean the female animal.

When is the best time to sow cereal crops, bread grain?

When is the best time to sow cereal crops, bread grain?

The answer to this question will become clear when I discuss sowing in the lecture. Sowing is, of course, extremely important, and there is a big difference between sowing close to the winter months and sowing further away from the winter months. If you are close to the winter months, you will achieve strong reproductive capacity, while further away from the winter months, you will achieve strong nutritional value in the cereal crops.

The answer to this question will become clear when I discuss sowing in the lecture. Sowing is, of course, extremely important, and there is a big difference between sowing close to the winter months and sowing further away from the winter months. If you are close to the winter months, you will achieve strong reproductive capacity, while further away from the winter months, you will achieve strong nutritional value in the cereal crops.

Can cow horn manure also be spread with sand? Does rain play a role here?

Can cow horn manure also be spread with sand? Does rain play a role here?

As far as sand is concerned, you can do that. We haven't tried it. There's nothing wrong with it. How rain affects it is something that would have to be tried out first. It is conceivable that rain does not cause any change, or may even help to consolidate the mixture. On the other hand, however, it is such a strong concentration of forces that one might think that the small impact of falling raindrops could cause too much to be sprayed. It really is a subtle effect, and you have to take all of this into consideration. There is no problem with spreading it through sand between the cow manure.

As far as sand is concerned, you can do that. We haven't tried it. There's nothing wrong with it. How rain affects it is something that would have to be tried out first. It is conceivable that rain does not cause any change, or may even help to consolidate the mixture. On the other hand, however, it is such a strong concentration of forces that one might think that the small impact of falling raindrops could cause too much to be sprayed. It really is a subtle effect, and you have to take all of this into consideration. There is no problem with spreading it through sand between the cow manure.

How can harmful influences be prevented when storing the cow horn and its contents?

How can harmful influences be prevented when storing the cow horn and its contents?

In general, when it comes to things like this, removing the so-called harmful influences usually causes more harm than leaving them alone. Isn't that true? It's just that in recent times, people have become so obsessed with disinfecting everything. In these matters, we are undoubtedly going too far in all areas. In the case of our remedies, if we want to prevent mold from forming at all costs, we have to resort to methods that inhibit the actual healing power. I don't have much respect for the harmful effects that can arise from this. It does not do much harm. It is best not to strive too hard to use cleaning methods, but to leave things as they are. We have covered them with pig bladders so that the earth does not fall in. Cleaning with the horns themselves is not particularly recommended. You have to get used to the idea that dirt is not always “dirt.” For example, if you smear your face with a thin layer of gold, that is dirt, but gold is not dirt. So dirt is not always dirt. Dirt is sometimes what has a preservative effect.

In general, when it comes to things like this, removing the so-called harmful influences usually causes more harm than leaving them alone. Isn't that true? It's just that in recent times, people have become so obsessed with disinfecting everything. In these matters, we are undoubtedly going too far in all areas. In the case of our remedies, if we want to prevent mold from forming at all costs, we have to resort to methods that inhibit the actual healing power. I don't have much respect for the harmful effects that can arise from this. It does not do much harm. It is best not to strive too hard to use cleaning methods, but to leave things as they are. We have covered them with pig bladders so that the earth does not fall in. Cleaning with the horns themselves is not particularly recommended. You have to get used to the idea that dirt is not always “dirt.” For example, if you smear your face with a thin layer of gold, that is dirt, but gold is not dirt. So dirt is not always dirt. Dirt is sometimes what has a preservative effect.

Should this widespread chaos of the seeds be supported by any measures?

Should this widespread chaos of the seeds be supported by any measures?

It could be supported, but it will not be necessary. If seed formation occurs at all, then the maximum amount of chaos will already have occurred. It will not be necessary to support it. Support will be needed for fertilization. But when it comes to seed formation, I don't believe there is any need to promote chaos—if there are any fertile seeds at all, there will be complete chaos. Won't it also be necessary to do something for the cosmic forces that should be preserved until new plants form? One could, of course, make the soil more gravelly than it is. This is because the gravel actually helps to capture what is in the earth from the cosmic realm. One could do this, but I don't think it's necessary.

It could be supported, but it will not be necessary. If seed formation occurs at all, then the maximum amount of chaos will already have occurred. It will not be necessary to support it. Support will be needed for fertilization. But when it comes to seed formation, I don't believe there is any need to promote chaos—if there are any fertile seeds at all, there will be complete chaos. Won't it also be necessary to do something for the cosmic forces that should be preserved until new plants form? One could, of course, make the soil more gravelly than it is. This is because the gravel actually helps to capture what is in the earth from the cosmic realm. One could do this, but I don't think it's necessary.

How large should the test areas be?

How large should the test areas be?

You could conduct experiments in the following way. With these things, it is always relatively easy to specify guidelines, but you really have to try things out for yourself to determine the appropriate size. Now, experiments to answer this question are relatively easy to conduct. Let's say you plant wheat and sainfoin side by side on two test beds. You will then have the opportunity to observe that a plant which, according to its own tendency, readily forms seeds – in the case of wheat, forms seeds continuously – will have its seed formation impaired if you apply pebbles. In the case of sainfoin, you will see that seed formation is completely suppressed, or at least delayed. If you want to research these things, you can always compare the characteristics of the seed crop, wheat, with similar characteristics in sainfoin, a legume, and in this way carry out interesting experiments on seed formation.

You could conduct experiments in the following way. With these things, it is always relatively easy to specify guidelines, but you really have to try things out for yourself to determine the appropriate size. Now, experiments to answer this question are relatively easy to conduct. Let's say you plant wheat and sainfoin side by side on two test beds. You will then have the opportunity to observe that a plant which, according to its own tendency, readily forms seeds – in the case of wheat, forms seeds continuously – will have its seed formation impaired if you apply pebbles. In the case of sainfoin, you will see that seed formation is completely suppressed, or at least delayed. If you want to research these things, you can always compare the characteristics of the seed crop, wheat, with similar characteristics in sainfoin, a legume, and in this way carry out interesting experiments on seed formation.

Does it matter when the diluted quantities are applied to the field?

Does it matter when the diluted quantities are applied to the field?

It certainly does matter if you want to keep the cow horns as cow horns after taking them out of the ground. However, they can usually be left indoors until they are needed; even if they are to overwinter and remain indoors for a while in summer, they will not deteriorate. If, however, it is necessary to store them elsewhere, a box should be made and lined with peat moss so that all sides are padded with peat moss. Then you would have to place the cow horns inside so that the very strong concentration can be maintained. On the other hand, storing the already diluted water is not recommended under any circumstances. Stirring would have to be done if you want to use it again within a short period of time.

It certainly does matter if you want to keep the cow horns as cow horns after taking them out of the ground. However, they can usually be left indoors until they are needed; even if they are to overwinter and remain indoors for a while in summer, they will not deteriorate. If, however, it is necessary to store them elsewhere, a box should be made and lined with peat moss so that all sides are padded with peat moss. Then you would have to place the cow horns inside so that the very strong concentration can be maintained. On the other hand, storing the already diluted water is not recommended under any circumstances. Stirring would have to be done if you want to use it again within a short period of time.

If you want to treat winter grain, should you use the horns three months after removing them from the ground?

If you want to treat winter grain, should you use the horns three months after removing them from the ground?

It is always best—no matter what—to leave them in the ground until you want to use them. If you want to use them in early autumn, leave them in the ground until you need them. This will not make the manure any worse.

It is always best—no matter what—to leave them in the ground until you want to use them. If you want to use them in early autumn, leave them in the ground until you need them. This will not make the manure any worse.

Won't the fine dispersion devices cause the liquid to be finely atomized, resulting in a loss of the etheric and astral forces?

Won't the fine dispersion devices cause the liquid to be finely atomized, resulting in a loss of the etheric and astral forces?

Certainly not. They are very bound. In general, one need not fear the spiritual running away any more than the material, unless one sends it away in the first place.

Certainly not. They are very bound. In general, one need not fear the spiritual running away any more than the material, unless one sends it away in the first place.

How should cow horns that have been left over the summer be treated with mineral components?

How should cow horns that have been left over the summer be treated with mineral components?

It does not harm them if they are removed and stored somewhere. You can throw them in a pile somewhere. The substance that has been exposed to the summer sun is not harmed. They can even benefit from it.

It does not harm them if they are removed and stored somewhere. You can throw them in a pile somewhere. The substance that has been exposed to the summer sun is not harmed. They can even benefit from it.

Do you have to bury the horns in the spot where you want to fertilize the field later, or can you bury them next to each other somewhere else?

Do you have to bury the horns in the spot where you want to fertilize the field later, or can you bury them next to each other somewhere else?

The difference will be so small that you don't even need to worry about it. The best thing to do is to choose a spot with relatively good soil, i.e., not soil that is very mineral-rich, but rather humus-rich soil, and bury all the cow horns you need in one spot.

The difference will be so small that you don't even need to worry about it. The best thing to do is to choose a spot with relatively good soil, i.e., not soil that is very mineral-rich, but rather humus-rich soil, and bury all the cow horns you need in one spot.

How is it when you use machines in agriculture? Isn't it said that you shouldn't use machines?

How is it when you use machines in agriculture? Isn't it said that you shouldn't use machines?

Yes, of course, you see, that is a question that cannot really be answered from an agricultural point of view. There is no doubt that in our current social life, it is a rather outdated question to ask whether machines may be used. It is hardly possible to be a farmer today without using machines. Of course, not all processes are as closely related to the most intimate processes of nature as stirring and the like. Just as one should not approach such an intimate natural process with purely mechanical means, nature itself ensures that machines cannot do much with the other elements in question, those with which machines have nothing to do. Machines cannot do much in seed formation; nature takes care of that itself. I don't think the question is particularly relevant at the moment. But it is already the case today: how can we manage without machines? It is important to point out that we do not need to have a particular obsession with machines in agriculture. It will certainly become apparent that if anyone has such an obsession with machines, they will do much worse in agriculture, even if the new machine brings improvements, than if they continue to use their old machine until it is worthless. However, these are things that are no longer agricultural in the strict sense of the word.

Yes, of course, you see, that is a question that cannot really be answered from an agricultural point of view. There is no doubt that in our current social life, it is a rather outdated question to ask whether machines may be used. It is hardly possible to be a farmer today without using machines. Of course, not all processes are as closely related to the most intimate processes of nature as stirring and the like. Just as one should not approach such an intimate natural process with purely mechanical means, nature itself ensures that machines cannot do much with the other elements in question, those with which machines have nothing to do. Machines cannot do much in seed formation; nature takes care of that itself. I don't think the question is particularly relevant at the moment. But it is already the case today: how can we manage without machines? It is important to point out that we do not need to have a particular obsession with machines in agriculture. It will certainly become apparent that if anyone has such an obsession with machines, they will do much worse in agriculture, even if the new machine brings improvements, than if they continue to use their old machine until it is worthless. However, these are things that are no longer agricultural in the strict sense of the word.

Can the specified amount of cow horn manure dissolved in water also be used on half the specified area?

Can the specified amount of cow horn manure dissolved in water also be used on half the specified area?

Then you will get rampant fruit, and what I mentioned earlier will happen. If you use it for potato cultivation, for example, or anything else, you will get rampant fruit, sprawling stems, and what you want will not actually grow. You will get what is known as “hot spots.” What you get in fertile spots is the result of using too much.

Then you will get rampant fruit, and what I mentioned earlier will happen. If you use it for potato cultivation, for example, or anything else, you will get rampant fruit, sprawling stems, and what you want will not actually grow. You will get what is known as “hot spots.” What you get in fertile spots is the result of using too much.

What about fodder plants where you want them to grow prolifically, such as spinach?

What about fodder plants where you want them to grow prolifically, such as spinach?

I think we will only use half a bucket with one cow horn, as we did ourselves in Dornach for an area that is essentially a vegetable garden. You will need much less for things that are grown on larger areas. That is already the optimum amount.

I think we will only use half a bucket with one cow horn, as we did ourselves in Dornach for an area that is essentially a vegetable garden. You will need much less for things that are grown on larger areas. That is already the optimum amount.

Does it matter what kind of manure you use, cow manure, horse manure, or sheep manure?

Does it matter what kind of manure you use, cow manure, horse manure, or sheep manure?

The best material for this procedure is undoubtedly cow manure. However, it might be worth investigating further whether horse manure should also be used. Then it would probably be necessary to wrap the horn in horse hair from the mane in order to make effective what is actually found in the mane of horses, which do not have horns.

The best material for this procedure is undoubtedly cow manure. However, it might be worth investigating further whether horse manure should also be used. Then it would probably be necessary to wrap the horn in horse hair from the mane in order to make effective what is actually found in the mane of horses, which do not have horns.

Should it be done before or after sowing?

Should it be done before or after sowing?

It is best to do it before sowing. We will see how it works. We got started a little late this year, so some things will be done after sowing. So we'll see if that has any effect. But it goes without saying that you should do it before sowing so that the soil is already affected.

It is best to do it before sowing. We will see how it works. We got started a little late this year, so some things will be done after sowing. So we'll see if that has any effect. But it goes without saying that you should do it before sowing so that the soil is already affected.

Can cow horns also be used for minerals?

Can cow horns also be used for minerals?

You can, but you shouldn't use them more than three or four times. They lose their potency after three or four uses.

You can, but you shouldn't use them more than three or four times. They lose their potency after three or four uses.

Does it matter who does the work, or can anyone do it, or does it have to be an anthroposophist?

Does it matter who does the work, or can anyone do it, or does it have to be an anthroposophist?

That is of course the question. Raised today, it will be met with much ridicule. I remind you that there are people who grow flowers beautifully in their windows. For other people, they do not thrive at all, but wither away. Such things simply exist. But everything that happens in a way that is not explainable externally but is very transparent internally, through the influence of the human being themselves, happens because the human being, let us say, meditates and prepares themselves through a meditative life—I characterized this yesterday. When you meditate, you actually live quite differently with the nitrogen that contains the imaginations. This puts you in a position where everything is essentially effective; you then put yourself in such a position in relation to the entire growth of plants. Only today the matter is not as clear as it once was in times when these things were recognized. And there were times when people actually knew that through certain activities they undertook, they simply made themselves suitable for the cultivation of plant growth. Today, when this is not taken into account, other people are influenced, and these subtle effects are lost when one is constantly surrounded by people who do not pay attention to such things. That is why it is very easy to refute something like this when it is applied. I therefore still take some offense at talking freely about such things in front of a larger audience, because today, given the conditions of life, they can of course be very easily refuted. An extremely sensitive question was raised during the discussion in Bockschen Saale by our friend Stegemann, 'whether one can combat parasitic beings in this way, by means of, let us say, concentration and the like. There is no question that if you do it in the right way, you can. If, in particular, at the time between mid-January and mid-February, when the earth unfolds its greatest forces, which are most concentrated in the earth, if one were to set aside a fixed period of time, so to speak, and carry out such concentrations, then effects could already become apparent. As I said, it is a tricky question, but one that can be answered in the affirmative. However, it must be done in harmony with the whole of nature. It is important to know that it is quite different to do a concentration exercise in the middle of winter than in the height of summer.

That is of course the question. Raised today, it will be met with much ridicule. I remind you that there are people who grow flowers beautifully in their windows. For other people, they do not thrive at all, but wither away. Such things simply exist. But everything that happens in a way that is not explainable externally but is very transparent internally, through the influence of the human being themselves, happens because the human being, let us say, meditates and prepares themselves through a meditative life—I characterized this yesterday. When you meditate, you actually live quite differently with the nitrogen that contains the imaginations. This puts you in a position where everything is essentially effective; you then put yourself in such a position in relation to the entire growth of plants. Only today the matter is not as clear as it once was in times when these things were recognized. And there were times when people actually knew that through certain activities they undertook, they simply made themselves suitable for the cultivation of plant growth. Today, when this is not taken into account, other people are influenced, and these subtle effects are lost when one is constantly surrounded by people who do not pay attention to such things. That is why it is very easy to refute something like this when it is applied. I therefore still take some offense at talking freely about such things in front of a larger audience, because today, given the conditions of life, they can of course be very easily refuted. An extremely sensitive question was raised during the discussion in Bockschen Saale by our friend Stegemann, 'whether one can combat parasitic beings in this way, by means of, let us say, concentration and the like. There is no question that if you do it in the right way, you can. If, in particular, at the time between mid-January and mid-February, when the earth unfolds its greatest forces, which are most concentrated in the earth, if one were to set aside a fixed period of time, so to speak, and carry out such concentrations, then effects could already become apparent. As I said, it is a tricky question, but one that can be answered in the affirmative. However, it must be done in harmony with the whole of nature. It is important to know that it is quite different to do a concentration exercise in the middle of winter than in the height of summer.

There is a great deal in some folk sayings that can still give important hints to people today. You see, I could have mentioned yesterday that among the many things I was supposed to do in this incarnation, but which did not come to pass, I had the idea as a very young person to write a so-called peasant philosophy, to record the conceptual life of peasants in all things that touch them. Something extraordinarily beautiful could have come of it, and it would have refuted the count's assertion that farmers are stupid. A subtle wisdom would have emerged, a philosophy that revels in the intimacies of natural life, even in its word formation. It is truly astonishing what farmers actually know about what goes on in nature. It is no longer possible to write such a peasant philosophy today; in our time, these things have mostly been lost. Today, it is no longer like it was fifty or forty years ago. Yes, that was something extremely significant, because you could learn much more from farmers than at university. But it was a completely different time; people lived with the farmers in the countryside, and when the Calabrians came and started the socialist movement, they were a rarity. Today, the world has changed completely. The younger ladies and gentlemen here have no idea how the world has changed over the last thirty to forty years. And so much of the actual beauty that existed in the vernacular has already been lost, and even more has been lost of the actual peasant philosophy, which was a kind of cultural philosophy. Even the farmers' almanacs used to contain things that are no longer there today. They also looked different; they were cozy. I still remember farmers' almanacs made of poor-quality paper, but inside they had the signs of the planets in color, and on the cover there was a tiny piece of candy that you saw first thing in the morning, a tiny piece of candy that you could lick whenever you used the book. That made the book even more appealing. People used them for generations.

There is a great deal in some folk sayings that can still give important hints to people today. You see, I could have mentioned yesterday that among the many things I was supposed to do in this incarnation, but which did not come to pass, I had the idea as a very young person to write a so-called peasant philosophy, to record the conceptual life of peasants in all things that touch them. Something extraordinarily beautiful could have come of it, and it would have refuted the count's assertion that farmers are stupid. A subtle wisdom would have emerged, a philosophy that revels in the intimacies of natural life, even in its word formation. It is truly astonishing what farmers actually know about what goes on in nature. It is no longer possible to write such a peasant philosophy today; in our time, these things have mostly been lost. Today, it is no longer like it was fifty or forty years ago. Yes, that was something extremely significant, because you could learn much more from farmers than at university. But it was a completely different time; people lived with the farmers in the countryside, and when the Calabrians came and started the socialist movement, they were a rarity. Today, the world has changed completely. The younger ladies and gentlemen here have no idea how the world has changed over the last thirty to forty years. And so much of the actual beauty that existed in the vernacular has already been lost, and even more has been lost of the actual peasant philosophy, which was a kind of cultural philosophy. Even the farmers' almanacs used to contain things that are no longer there today. They also looked different; they were cozy. I still remember farmers' almanacs made of poor-quality paper, but inside they had the signs of the planets in color, and on the cover there was a tiny piece of candy that you saw first thing in the morning, a tiny piece of candy that you could lick whenever you used the book. That made the book even more appealing. People used them for generations.

When fertilizing larger areas, do you have to use your intuition to determine the number of cow horns to use?

When fertilizing larger areas, do you have to use your intuition to determine the number of cow horns to use?

I wouldn't advise that. In such cases, I think you really have to be sensible. I would advise that you first do everything you can to achieve the best results by trial and error, and then, in order to take the world into account, start putting things into numbers so that you have accurate tables that people can use. My advice would be: if someone's disposition leads them to do things based on their feelings, then they should do so; but they shouldn't act toward other people as if they don't value the tables, and they should provide other people with calculable figures and tables. Everything should really be converted into calculable figures and sums. That is what is really needed today. We need cow horns to carry things out, but we don't need bull horns to represent them. That is precisely what so easily leads to resistance. I would advise compromising as much as possible and taking external judgments into account as much as possible.

I wouldn't advise that. In such cases, I think you really have to be sensible. I would advise that you first do everything you can to achieve the best results by trial and error, and then, in order to take the world into account, start putting things into numbers so that you have accurate tables that people can use. My advice would be: if someone's disposition leads them to do things based on their feelings, then they should do so; but they shouldn't act toward other people as if they don't value the tables, and they should provide other people with calculable figures and tables. Everything should really be converted into calculable figures and sums. That is what is really needed today. We need cow horns to carry things out, but we don't need bull horns to represent them. That is precisely what so easily leads to resistance. I would advise compromising as much as possible and taking external judgments into account as much as possible.

Can lime fertilizer be used in compost piles in the percentages currently prescribed?

Can lime fertilizer be used in compost piles in the percentages currently prescribed?

The old method will prove to be beneficial. You will just need to specify whether you have peaty soil or sandy soil; sandy soil will require slightly less caustic lime, while peaty soil requires a slightly higher caustic lime content due to [oxygen binding].

The old method will prove to be beneficial. You will just need to specify whether you have peaty soil or sandy soil; sandy soil will require slightly less caustic lime, while peaty soil requires a slightly higher caustic lime content due to [oxygen binding].

What about turning the compost heap?

What about turning the compost heap?

That doesn't hurt it. Of course, it's just a matter of making sure that when you turn it, you protect it by covering it with a layer of soil from around the outside and then putting another layer of soil on top after you've turned it. Peat soil or peat mulch are particularly good for this.

That doesn't hurt it. Of course, it's just a matter of making sure that when you turn it, you protect it by covering it with a layer of soil from around the outside and then putting another layer of soil on top after you've turned it. Peat soil or peat mulch are particularly good for this.

What type of potash can be used in a transitional economy?

What type of potash can be used in a transitional economy?

Potassium magnesium sulfate.

Potassium magnesium sulfate.

What is the best way to use the remaining fertilizer after the cow horns have been filled? Should it be spread on the field in the fall so that it can go through the winter, or should it be left until spring?

What is the best way to use the remaining fertilizer after the cow horns have been filled? Should it be spread on the field in the fall so that it can go through the winter, or should it be left until spring?

[It is best to mix it with other fertilizer immediately after harvesting it.

[It is best to mix it with other fertilizer immediately after harvesting it.

There is a lot of fertilizer left over. Is it right to compost this waste fertilizer and perhaps leave it for a year?

There is a lot of fertilizer left over. Is it right to compost this waste fertilizer and perhaps leave it for a year?

Don't leave it lying around and use it as you are using it now; but – since it is a little too strong – spread it in other places if possible.

Don't leave it lying around and use it as you are using it now; but – since it is a little too strong – spread it in other places if possible.

This is the excess fertilizer that is left over after fertilizing in the new way. This fertilizer must also be used, right?]

This is the excess fertilizer that is left over after fertilizing in the new way. This fertilizer must also be used, right?]

You must be aware [that I have only given half of the lectures today] that cow horn fertilization does not completely replace fertilization altogether, that you must of course continue to fertilize. The new fertilization should be regarded as a kind of extra fertilization, which significantly enhances the previous fertilization methods. The other fertilization methods remain unchanged.

You must be aware [that I have only given half of the lectures today] that cow horn fertilization does not completely replace fertilization altogether, that you must of course continue to fertilize. The new fertilization should be regarded as a kind of extra fertilization, which significantly enhances the previous fertilization methods. The other fertilization methods remain unchanged.