Donate books to help fund our work. Learn more→

The Rudolf Steiner Archive

a project of Steiner Online Library, a public charity

DONATE

The Agricultural Course
Spiritual Science Foundations
for the Prosperity of Agriculture
GA 327

13 June 1924, Koberwitz

Translate the original German text into any language:

Fünfter Vortrag

Fünfter Vortrag

Meine lieben Freunde!

Meine lieben Freunde!

[ 1 ] Dasjenige, was gestern vorgebracht wurde für die Aufbesserung unseres Düngers [durch die Behandlung] in den Kuhhörnern, ist natürlich gemeint als eine Aufbesserung der Düngung. Die Düngung bleibt selbstverständlich vorhanden, und wir werden heute davon zu sprechen haben, wie man sich dieser Düngung gegenüber zu verhalten hat, wenn man eben die Anschauung haben muss, dass das Lebendige auch innerhalb des Lebendigen gehalten werden muss.

[ 1 ] Dasjenige, was gestern vorgebracht wurde für die Aufbesserung unseres Düngers [durch die Behandlung] in den Kuhhörnern, ist natürlich gemeint als eine Aufbesserung der Düngung. Die Düngung bleibt selbstverständlich vorhanden, und wir werden heute davon zu sprechen haben, wie man sich dieser Düngung gegenüber zu verhalten hat, wenn man eben die Anschauung haben muss, dass das Lebendige auch innerhalb des Lebendigen gehalten werden muss.

[ 2 ] Wir haben ja gesehen, wie das Ätherisch-Lebendige eigentlich niemals verlassen soll dasjenige, was in der Region, in der Sphäre des Wachstums ist. Daher haben wir einen so großen Wert daraufgelegt, zu erkennen, wie der Erdboden, aus dem die Pflanze herauswächst, der ihre Wurzeln umgibt, eine Art Fortsetzung des Wachstums in der Erde ist, das Pflanzlich-Lebendige in der Erde selber, also etwas Lebendiges ist. Und ich habe gestern sogar darauf hingewiesen, wie man schon sich den Übergang denken kann von einem aufgeworfenen Erdhügel mit seiner durch, sagen wir, Humuseinschluss entstandenen inneren Lebendigkeit und demjenigen, was dann als Rinde, ja selbst als Borke den Baum umgibt und nach außen abschließt. Es ist ja ganz natürlich gekommen, dass im Laufe der neueren Zeit, wo man alle Einsicht verloren hat, auch verlieren musste in die großen Naturzusammenhänge, dass da eben ganz verloren gegangen ist auch diese Einsicht, wie dieses dem Erd- und Pflanzenwachstum gemeinsame Leben sich dann hinein fortsetzt in die Absonderungsprodukte des Lebens, die uns im Dünger vorliegen, und wie die Kräfte dieses alles umfassenden Lebens wirken. Dahinein musste eben auch die Einsicht mehr und mehr verloren gehen.

[ 2 ] Wir haben ja gesehen, wie das Ätherisch-Lebendige eigentlich niemals verlassen soll dasjenige, was in der Region, in der Sphäre des Wachstums ist. Daher haben wir einen so großen Wert daraufgelegt, zu erkennen, wie der Erdboden, aus dem die Pflanze herauswächst, der ihre Wurzeln umgibt, eine Art Fortsetzung des Wachstums in der Erde ist, das Pflanzlich-Lebendige in der Erde selber, also etwas Lebendiges ist. Und ich habe gestern sogar darauf hingewiesen, wie man schon sich den Übergang denken kann von einem aufgeworfenen Erdhügel mit seiner durch, sagen wir, Humuseinschluss entstandenen inneren Lebendigkeit und demjenigen, was dann als Rinde, ja selbst als Borke den Baum umgibt und nach außen abschließt. Es ist ja ganz natürlich gekommen, dass im Laufe der neueren Zeit, wo man alle Einsicht verloren hat, auch verlieren musste in die großen Naturzusammenhänge, dass da eben ganz verloren gegangen ist auch diese Einsicht, wie dieses dem Erd- und Pflanzenwachstum gemeinsame Leben sich dann hinein fortsetzt in die Absonderungsprodukte des Lebens, die uns im Dünger vorliegen, und wie die Kräfte dieses alles umfassenden Lebens wirken. Dahinein musste eben auch die Einsicht mehr und mehr verloren gehen.

[ 3 ] Nun soll Geisteswissenschaft wirklich, wie ich schon gestern in der Diskussion sagte, nicht so wirken, dass sie wie etwas turbulent Polterndes, Revolutionierendes eingreift aus einem gewissen Fanatismus heraus in dasjenige, was in den neueren Zeiten auf den verschiedensten Gebieten des Lebens hervorgebracht worden ist, sondern es soll sich darum handeln, voll anzuerkennen, was geleistet worden ist. Und nur diejenigen Dinge sollen, wenn man das so nennen kann, bekämpft werden, die eben auf ganz falschen Voraussetzungen beruhen und zusammenhängen mit der materialistischen Weltauffassung der Gegenwart; und das soll ergänzt werden, was eben gerade aus einer lebendigen Anschauung der Welt auf den verschiedensten Gebieten des Lebens erfließen kann. Ich will daher nicht darauf besonders Wert legen, darzustellen, wie man aus Stalldünger, aus Jauche heraus, aus Kompost heraus den Dünger zubereitet. In dieser Beziehung ist ja in Bezug auf die Verarbeitung von Dünger und Jauche das Mannigfaltigste geschehen. Und nach dieser Richtung kann ja vielleicht in der Diskussion heute Nachmittag manches gesagt werden. Ich will nur voraussetzen, dass allerdings die richtige Anschauung besteht, dass eigentlich Raubbau getrieben werden muss auf unseren Landwirtschaften. Dieser Raubbau muss einfach deshalb getrieben werden, weil wir mit alle demjenigen, was wir von der Landwirtschaft hinausschicken in die Welt, ja wirklich der Erde Kräfte wegnehmen, sogar der Luft Kräfte wegnehmen, die zu ersetzen sind, sodass ja in der Tat nach und nach der Düngergehalt, der in seinem Wert ja zusammenhängt mit demjenigen, was man braucht für die ärmer gewordene Erde, um sie in der richtigen Weise zu beleben, entsprechend behandelt werden muss. Nun sind da in der letzten Zeit eben gerade aus der materialistischen Weltanschauung heraus mannigfaltigste Fehlurteile aufgetreten.

[ 3 ] Nun soll Geisteswissenschaft wirklich, wie ich schon gestern in der Diskussion sagte, nicht so wirken, dass sie wie etwas turbulent Polterndes, Revolutionierendes eingreift aus einem gewissen Fanatismus heraus in dasjenige, was in den neueren Zeiten auf den verschiedensten Gebieten des Lebens hervorgebracht worden ist, sondern es soll sich darum handeln, voll anzuerkennen, was geleistet worden ist. Und nur diejenigen Dinge sollen, wenn man das so nennen kann, bekämpft werden, die eben auf ganz falschen Voraussetzungen beruhen und zusammenhängen mit der materialistischen Weltauffassung der Gegenwart; und das soll ergänzt werden, was eben gerade aus einer lebendigen Anschauung der Welt auf den verschiedensten Gebieten des Lebens erfließen kann. Ich will daher nicht darauf besonders Wert legen, darzustellen, wie man aus Stalldünger, aus Jauche heraus, aus Kompost heraus den Dünger zubereitet. In dieser Beziehung ist ja in Bezug auf die Verarbeitung von Dünger und Jauche das Mannigfaltigste geschehen. Und nach dieser Richtung kann ja vielleicht in der Diskussion heute Nachmittag manches gesagt werden. Ich will nur voraussetzen, dass allerdings die richtige Anschauung besteht, dass eigentlich Raubbau getrieben werden muss auf unseren Landwirtschaften. Dieser Raubbau muss einfach deshalb getrieben werden, weil wir mit alle demjenigen, was wir von der Landwirtschaft hinausschicken in die Welt, ja wirklich der Erde Kräfte wegnehmen, sogar der Luft Kräfte wegnehmen, die zu ersetzen sind, sodass ja in der Tat nach und nach der Düngergehalt, der in seinem Wert ja zusammenhängt mit demjenigen, was man braucht für die ärmer gewordene Erde, um sie in der richtigen Weise zu beleben, entsprechend behandelt werden muss. Nun sind da in der letzten Zeit eben gerade aus der materialistischen Weltanschauung heraus mannigfaltigste Fehlurteile aufgetreten.

[ 4 ] Erstens: Man studiert heute in sorgfältiger Weise, wie die Bakterien, die kleinsten Lebewesen, wirken; man schreibt ja diesen kleinen Lebewesen geradezu zu, dass sie den Dünger in der richtigen Substantiierung herstellen können. Man sieht geradezu auf dasjenige hin, was die Bakterien tun im Dünger, und rechnet mit ihnen. Man hat ja in dieser Beziehung wirklich geistreiche, außerordentlich logische, aber in den meisten Fällen wenig dauerhafte, wenig nutzbringende Impfversuche des Bodens gemacht. Alles eben aus der Anschauung heraus, die sich etwa parallelisieren lässt mit der: In einem Zimmer entdeckt man außerordentlich viele Fliegen, und meint, weil so viele Fliegen da sind, ist das Zimmer schmutzig. Das Zimmer ist gar nicht schmutzig, weil so viel Fliegen da sind, sondern die Fliegen sind da, weil das Zimmer schmutzig ist. Und man wird das Zimmer auch nicht reinlicher machen, wenn man auf allerlei Methoden sinnt, wie man die Fliegen vermehren kann, weil man meint, sie müssen dann den Schmutz eher auffressen, oder wie man sie vermindern kann und dergleichen. Man wird nicht sehr viel durch solche Methoden erreichen können, sondern man wird jedenfalls mehr erreichen, wenn man direkt auf die Schmutzbekämpfung losgeht.

[ 4 ] Erstens: Man studiert heute in sorgfältiger Weise, wie die Bakterien, die kleinsten Lebewesen, wirken; man schreibt ja diesen kleinen Lebewesen geradezu zu, dass sie den Dünger in der richtigen Substantiierung herstellen können. Man sieht geradezu auf dasjenige hin, was die Bakterien tun im Dünger, und rechnet mit ihnen. Man hat ja in dieser Beziehung wirklich geistreiche, außerordentlich logische, aber in den meisten Fällen wenig dauerhafte, wenig nutzbringende Impfversuche des Bodens gemacht. Alles eben aus der Anschauung heraus, die sich etwa parallelisieren lässt mit der: In einem Zimmer entdeckt man außerordentlich viele Fliegen, und meint, weil so viele Fliegen da sind, ist das Zimmer schmutzig. Das Zimmer ist gar nicht schmutzig, weil so viel Fliegen da sind, sondern die Fliegen sind da, weil das Zimmer schmutzig ist. Und man wird das Zimmer auch nicht reinlicher machen, wenn man auf allerlei Methoden sinnt, wie man die Fliegen vermehren kann, weil man meint, sie müssen dann den Schmutz eher auffressen, oder wie man sie vermindern kann und dergleichen. Man wird nicht sehr viel durch solche Methoden erreichen können, sondern man wird jedenfalls mehr erreichen, wenn man direkt auf die Schmutzbekämpfung losgeht.

[ 5 ] So handelt es sich darum, wenn tierische Ausscheidungsprodukte verwendet werden im Dünger, die kleinen Lebewesen zu betrachten als etwas, was durch die Vorgänge auftritt, die sich da oder dort in der Düngersubstanz bilden, was also für gewisse Zustände der Düngersubstanz ein außerordentlich nützliches Symptom sein kann, [was aber durchaus weder in seiner Pflanzung, noch in seiner Züchtung, noch in seiner Bekämpfung] eine große Bedeutung haben kann. Es handelt sich überall darum, innerhalb des der Landwirtschaft wichtigen Lebendigen im Großen zu bleiben und auf diese kleinen Wesen möglichst wenig eine atomistisch aussehende Betrachtungsweise anzuwenden.

[ 5 ] So handelt es sich darum, wenn tierische Ausscheidungsprodukte verwendet werden im Dünger, die kleinen Lebewesen zu betrachten als etwas, was durch die Vorgänge auftritt, die sich da oder dort in der Düngersubstanz bilden, was also für gewisse Zustände der Düngersubstanz ein außerordentlich nützliches Symptom sein kann, [was aber durchaus weder in seiner Pflanzung, noch in seiner Züchtung, noch in seiner Bekämpfung] eine große Bedeutung haben kann. Es handelt sich überall darum, innerhalb des der Landwirtschaft wichtigen Lebendigen im Großen zu bleiben und auf diese kleinen Wesen möglichst wenig eine atomistisch aussehende Betrachtungsweise anzuwenden.

[ 6 ] Natürlich sollte man eine solche Behauptung gar nicht machen, wenn man nicht zu gleicher Zeit Mittel und Wege zeigte, wie man nun die Dinge machen soll. Gewiss, das, was ich nun bisher gesagt habe, wird von verschiedener Seite betont; aber es ist wichtig, dass man nicht nur das Richtige weiß. Denn mit diesem Richtigen kann man oftmals nichts anfangen, wenn man nicht Maßregeln hat, um, wenn das Richtige ein Negatives ist, das Positive dagegenzusetzen. Es handelt sich eben überall darum, dass man, wenn nicht positive Vorschläge gemacht werden können, die Betonung des Negativen eigentlich unterlassen soll, weil das nur verärgert.

[ 6 ] Natürlich sollte man eine solche Behauptung gar nicht machen, wenn man nicht zu gleicher Zeit Mittel und Wege zeigte, wie man nun die Dinge machen soll. Gewiss, das, was ich nun bisher gesagt habe, wird von verschiedener Seite betont; aber es ist wichtig, dass man nicht nur das Richtige weiß. Denn mit diesem Richtigen kann man oftmals nichts anfangen, wenn man nicht Maßregeln hat, um, wenn das Richtige ein Negatives ist, das Positive dagegenzusetzen. Es handelt sich eben überall darum, dass man, wenn nicht positive Vorschläge gemacht werden können, die Betonung des Negativen eigentlich unterlassen soll, weil das nur verärgert.

[ 7 ] Ein Zweites ist, dass man wiederum, herausgefordert durch die materialistisch nuancierte Anschauung, in neuerer Zeit Wert daraufgelegt hat, den Dünger in allerlei Weise mit allerlei unorganischen Substanzverbindungen oder Elementen zu behandeln. Man hat sich durch die Erfahrung überzeugt, dass das auch keinen dauernden Wert hat. Man muss sich nämlich klar darüber sein, [- ich deutete das gestern schon an -] dass, wenn man mineralisierend den Dünger veredeln, verbessern will, dass man dadurch nur wirkt auf die Belebung des Flüssigen, des Wassers, während es notwendig ist, für einen gediegenen Pflanzenbau nicht nur das Wasser [durchzuorganisieren], zu beleben. Denn vom Wasser, das so durch die Erde sickert, geht keine weitere Belebung aus.

[ 7 ] Ein Zweites ist, dass man wiederum, herausgefordert durch die materialistisch nuancierte Anschauung, in neuerer Zeit Wert daraufgelegt hat, den Dünger in allerlei Weise mit allerlei unorganischen Substanzverbindungen oder Elementen zu behandeln. Man hat sich durch die Erfahrung überzeugt, dass das auch keinen dauernden Wert hat. Man muss sich nämlich klar darüber sein, [- ich deutete das gestern schon an -] dass, wenn man mineralisierend den Dünger veredeln, verbessern will, dass man dadurch nur wirkt auf die Belebung des Flüssigen, des Wassers, während es notwendig ist, für einen gediegenen Pflanzenbau nicht nur das Wasser [durchzuorganisieren], zu beleben. Denn vom Wasser, das so durch die Erde sickert, geht keine weitere Belebung aus.

[ 8 ] Man muss die Erde direkt beleben, und das kann man nicht, wenn man mineralisierend vorgeht, das kann man nur, wenn man mit Organischem vorgeht, das man in eine entsprechende Lage bringt, sodass es organisierend, belebend auf das Feste, Erdige selber wirken kann. Alles das, diese Anregung gerade der Düngermasse oder der Jauchemasse zu geben - jeder Masse, die in dieser Weise verwendet wird, kann das gegeben werden, indem man innerhalb des Belebten bleibt -, das ist die Aufgabe der geisteswissenschaftlichen Anregung, die für die Landwirtschaft gegeben werden kann. Geisteswissenschaft will überall hineinschauen in die großen Wirkungen des Lebendigen und sieht ab, weil das nicht die größte Bedeutung hat, von dem Angucken des Kleinen und von Schlüssen, die vom Kleinen — das Mikroskop beachtet das -, vom Mikroskopischen aus gezogen werden. Die Beobachtung des Makrokosmischen, der weiten Kreise des Naturwirkens, das ist die Aufgabe der Geisteswissenschaft. Dazu ist es natürlich notwendig, dass man hineinschaut in diese Naturwirkungen.

[ 8 ] Man muss die Erde direkt beleben, und das kann man nicht, wenn man mineralisierend vorgeht, das kann man nur, wenn man mit Organischem vorgeht, das man in eine entsprechende Lage bringt, sodass es organisierend, belebend auf das Feste, Erdige selber wirken kann. Alles das, diese Anregung gerade der Düngermasse oder der Jauchemasse zu geben - jeder Masse, die in dieser Weise verwendet wird, kann das gegeben werden, indem man innerhalb des Belebten bleibt -, das ist die Aufgabe der geisteswissenschaftlichen Anregung, die für die Landwirtschaft gegeben werden kann. Geisteswissenschaft will überall hineinschauen in die großen Wirkungen des Lebendigen und sieht ab, weil das nicht die größte Bedeutung hat, von dem Angucken des Kleinen und von Schlüssen, die vom Kleinen — das Mikroskop beachtet das -, vom Mikroskopischen aus gezogen werden. Die Beobachtung des Makrokosmischen, der weiten Kreise des Naturwirkens, das ist die Aufgabe der Geisteswissenschaft. Dazu ist es natürlich notwendig, dass man hineinschaut in diese Naturwirkungen.

[ 9 ] Aber sehen Sie, es gibt einen Satz, den Sie heute in aller landwirtschaftlichen Literatur in der mannigfachsten Weise finden werdener geht ja hervor aus demjenigen, was man an Erfahrungen zu haben glaubt -, der lautet etwa in der folgenden Weise: Stickstoff, Phosphorsäure, Kalk, Kali, Chlor und so weiter, Eisen sogar, sie haben alle ihren großen Wert für den Boden, auf dem Pflanzenwachstum gedeihen soll. Aber Kieselsäure, Blei, Arsen, Quecksilber - sogar Natron führt man dabei an -, die haben für das eigentliche Gedeihen der Pflanzen höchstens einen Reizwert, wie man sagt. Man kann die Pflanzen damit anregen.

[ 9 ] Aber sehen Sie, es gibt einen Satz, den Sie heute in aller landwirtschaftlichen Literatur in der mannigfachsten Weise finden werdener geht ja hervor aus demjenigen, was man an Erfahrungen zu haben glaubt -, der lautet etwa in der folgenden Weise: Stickstoff, Phosphorsäure, Kalk, Kali, Chlor und so weiter, Eisen sogar, sie haben alle ihren großen Wert für den Boden, auf dem Pflanzenwachstum gedeihen soll. Aber Kieselsäure, Blei, Arsen, Quecksilber - sogar Natron führt man dabei an -, die haben für das eigentliche Gedeihen der Pflanzen höchstens einen Reizwert, wie man sagt. Man kann die Pflanzen damit anregen.

[ 10 ] Indem man diesen Satz ausspricht, dokumentiert man, dass man eigentlich ganz im Finstern tappt, und es ist nur gut, dass man - gewiss aus alten Traditionen heraus - sich den Pflanzen gegenüber nicht so toll benimmt, wie man sich benehmen würde, wenn man diesen Satz auch befolgen würde. Man kann ihn nämlich auch nicht befolgen. Denn was liegt denn vor?

[ 10 ] Indem man diesen Satz ausspricht, dokumentiert man, dass man eigentlich ganz im Finstern tappt, und es ist nur gut, dass man - gewiss aus alten Traditionen heraus - sich den Pflanzen gegenüber nicht so toll benimmt, wie man sich benehmen würde, wenn man diesen Satz auch befolgen würde. Man kann ihn nämlich auch nicht befolgen. Denn was liegt denn vor?

[ 11 ] Sehen Sie, in Wirklichkeit ist die Sache nur so, dass einen die große Natur nicht so gnadenlos verlässt, wenn man ihre Kieselsäure, ihr Blei, ihr Quecksilber, ihr Arsen nicht berücksichtigt, wie sie einen verlässt, wenn man Kali oder Kalk oder Phosphorsäure nicht berücksichtigt in ordentlicher Weise. Denn Kieselsäure, Blei, Quecksilber, Arsen gibt der Himmel, und der gibt sie freiwillig her [wie den] Regen. Um in der richtigen Weise Phosphorsäure, Kali, Kalk in der Erde zu haben, muss man die Erde bearbeiten, muss man in der richtigen Weise düngen. Das gibt der Himmel nicht freiwillig her. Aber dennoch, man kann allerdings durch fortgesetztes Wirtschaften die Erde verarmen. Man verarmt sie ja fortwährend. Deshalb muss man sie düngen. Und es kann nach und nach, wie es bei vielen Wirtschaften der Fall ist, die Ausgleichung durch den Dünger zu schwach sein. Dann treibt man Raubbau. Dann lässt man die Erde dauernd verarmen.

[ 11 ] Sehen Sie, in Wirklichkeit ist die Sache nur so, dass einen die große Natur nicht so gnadenlos verlässt, wenn man ihre Kieselsäure, ihr Blei, ihr Quecksilber, ihr Arsen nicht berücksichtigt, wie sie einen verlässt, wenn man Kali oder Kalk oder Phosphorsäure nicht berücksichtigt in ordentlicher Weise. Denn Kieselsäure, Blei, Quecksilber, Arsen gibt der Himmel, und der gibt sie freiwillig her [wie den] Regen. Um in der richtigen Weise Phosphorsäure, Kali, Kalk in der Erde zu haben, muss man die Erde bearbeiten, muss man in der richtigen Weise düngen. Das gibt der Himmel nicht freiwillig her. Aber dennoch, man kann allerdings durch fortgesetztes Wirtschaften die Erde verarmen. Man verarmt sie ja fortwährend. Deshalb muss man sie düngen. Und es kann nach und nach, wie es bei vielen Wirtschaften der Fall ist, die Ausgleichung durch den Dünger zu schwach sein. Dann treibt man Raubbau. Dann lässt man die Erde dauernd verarmen.

[ 12 ] Man muss dafür sorgen, dass der eigentliche Naturprozess sich ganz richtig vollziehen kann. Was man die Reizwirkungen nennt, sind nämlich die allerwichtigsten Wirkungen. Es sind vorhanden, in feinster Dosierung um die ganze Erde herum wirkend, gerade die Stoffe, die man für unnötig hält; und die Pflanzen brauchen sie so notwendig wie das, was ihnen von der Erde zukommt. Nur saugen sie sie aus dem Weltenkreis auf: Quecksilber, Arsen, Kieselsäure, sie saugen sie aus dem Erdboden auf, nachdem die Stoffe selber in den Erdboden hineingestrahlt worden sind.

[ 12 ] Man muss dafür sorgen, dass der eigentliche Naturprozess sich ganz richtig vollziehen kann. Was man die Reizwirkungen nennt, sind nämlich die allerwichtigsten Wirkungen. Es sind vorhanden, in feinster Dosierung um die ganze Erde herum wirkend, gerade die Stoffe, die man für unnötig hält; und die Pflanzen brauchen sie so notwendig wie das, was ihnen von der Erde zukommt. Nur saugen sie sie aus dem Weltenkreis auf: Quecksilber, Arsen, Kieselsäure, sie saugen sie aus dem Erdboden auf, nachdem die Stoffe selber in den Erdboden hineingestrahlt worden sind.

[ 13 ] Wir Menschen können durchaus das machen, dass wir eben ganz den Erdboden verhindern würden, in der richtigen Weise hineinzustrahlen aus dem Weltenumkreis dasjenige, was die Pflanzen brauchen. Wir könnten allmählich, indem wir planlos fortdüngen, die Erde verhindern, aufzusaugen dasjenige, was an Kieselsäure, Blei, Quecksilber, [Arsen] wirksam ist, in feinster homöopathischer Dosierung, was, wenn ich so sagen darf, aus dem Weltenumkreis herankommt und in das Pflanzenwachstum aufgenommen werden muss, damit die Pflanze, die eigentlich ihren Leib in der Gestaltung des Kohlenstoffes mithilfe desjenigen aufbaut, was in feinster Dosierung herankommt aus dem Weltenkreis, immer durch die Erde wirklich das hat, was sie braucht.

[ 13 ] Wir Menschen können durchaus das machen, dass wir eben ganz den Erdboden verhindern würden, in der richtigen Weise hineinzustrahlen aus dem Weltenumkreis dasjenige, was die Pflanzen brauchen. Wir könnten allmählich, indem wir planlos fortdüngen, die Erde verhindern, aufzusaugen dasjenige, was an Kieselsäure, Blei, Quecksilber, [Arsen] wirksam ist, in feinster homöopathischer Dosierung, was, wenn ich so sagen darf, aus dem Weltenumkreis herankommt und in das Pflanzenwachstum aufgenommen werden muss, damit die Pflanze, die eigentlich ihren Leib in der Gestaltung des Kohlenstoffes mithilfe desjenigen aufbaut, was in feinster Dosierung herankommt aus dem Weltenkreis, immer durch die Erde wirklich das hat, was sie braucht.

[ 14 ] Deshalb müssen wir nicht allein so, wie ich es gestern gesagt habe, sondern auch noch mit Weiterem unseren Dünger ordentlich bearbeiten. Und da kommt es nicht darauf an, dass wir ihm bloß Substanzen zusetzen, von denen wir glauben, dass er sie haben muss, damit er sie in die Pflanzen befördert, sondern es kommt darauf an, dass wir ihm lebendige Kräfte zusetzen. Denn für die Pflanze sind viel wichtiger lebendige Kräfte als bloß die substanziellen Kräfte, als bloß die Substanzen. Wenn wir nach und nach einen Boden haben würden, der noch so reich an dieser oder jener Substanz ist, er würde dem Pflanzenwachstum doch nichts nützen, wenn wir der Pflanze nicht durch die Düngung die Fähigkeit beibringen würden, dasjenige, was der Boden enthält an Wirkungen, auch in den eigenen Leib aufzunehmen. Darum handelt es sich ja.

[ 14 ] Deshalb müssen wir nicht allein so, wie ich es gestern gesagt habe, sondern auch noch mit Weiterem unseren Dünger ordentlich bearbeiten. Und da kommt es nicht darauf an, dass wir ihm bloß Substanzen zusetzen, von denen wir glauben, dass er sie haben muss, damit er sie in die Pflanzen befördert, sondern es kommt darauf an, dass wir ihm lebendige Kräfte zusetzen. Denn für die Pflanze sind viel wichtiger lebendige Kräfte als bloß die substanziellen Kräfte, als bloß die Substanzen. Wenn wir nach und nach einen Boden haben würden, der noch so reich an dieser oder jener Substanz ist, er würde dem Pflanzenwachstum doch nichts nützen, wenn wir der Pflanze nicht durch die Düngung die Fähigkeit beibringen würden, dasjenige, was der Boden enthält an Wirkungen, auch in den eigenen Leib aufzunehmen. Darum handelt es sich ja.

[ 15 ] Nun weiß man eben heute gar nicht, wie geringe Mengen dann gerade, wenn es auf das Lebendige ankommt, außerordentlich stark wirken. Ich denke aber, seit den Untersuchungen von Frau Doktor Kolisko über die Wirkungen kleinster Entitäten, die in so glänzender Weise alles dasjenige, was bisher Tappen und Tasten in der Homöopathie war, auf eine so gründliche wissenschaftliche Basis gestellt haben, ich denke, seit der Zeit kann man es durchaus als wissenschaftlich ansehen, dass in kleinen Entitäten, in kleinen Mengen gerade die strahlenden Kräfte, die gebraucht werden in der organischen Welt, dadurch entbunden werden, dass man kleinste Mengen in entsprechender Weise verwendet.

[ 15 ] Nun weiß man eben heute gar nicht, wie geringe Mengen dann gerade, wenn es auf das Lebendige ankommt, außerordentlich stark wirken. Ich denke aber, seit den Untersuchungen von Frau Doktor Kolisko über die Wirkungen kleinster Entitäten, die in so glänzender Weise alles dasjenige, was bisher Tappen und Tasten in der Homöopathie war, auf eine so gründliche wissenschaftliche Basis gestellt haben, ich denke, seit der Zeit kann man es durchaus als wissenschaftlich ansehen, dass in kleinen Entitäten, in kleinen Mengen gerade die strahlenden Kräfte, die gebraucht werden in der organischen Welt, dadurch entbunden werden, dass man kleinste Mengen in entsprechender Weise verwendet.

[ 16 ] Nun, beim Düngen wird es uns gar nicht schwer, kleinste Mengen so anzuwenden. Und wir haben gesehen, wie, wenn wir das fix und fertig zubereiten entweder vor oder nach der Düngung durch das, was wir in den Kuhhörnern zubereitet haben, wie wir dadurch dem Dünger Wirkungen zusetzen, dasjenige zusetzen, was an Kräften beigesetzt werden muss, damit wir dem Dünger, der abgesondert von dieser homöopathischen Düngung verwendet wird, in der richtigen Weise an seine Stelle gebracht wird, in seiner Wirkung zu Hilfe kommen. Aber in der mannigfaltigsten Art und Weise muss einmal versucht werden, dem Dünger wirklich die rechte Lebendigkeit zu geben, die Konsistenz zu geben, dass er von selber so viel Stickstoff, so viel von den anderen Stoffen behält, als er braucht, ihm die Tendenz zu geben zur Lebendigkeit, die ihn dann wieder befähigt, der Erde die entsprechende Lebendigkeit zuzuführen. Und da möchte ich heute mehr richtunggebend einiges anführen, was gerade nach jener Richtung hingeht, dem Dünger selbst in kleinen Dosen dasjenige zuzusetzen, neben dem, was wir aus den Kuhhörnern zusetzen, was ihn so verlebendigt, dass er seine Lebendigkeit wiederum dem Erdboden, aus dem das Pflanzenwachstum heraus sprosst, übertragen kann.

[ 16 ] Nun, beim Düngen wird es uns gar nicht schwer, kleinste Mengen so anzuwenden. Und wir haben gesehen, wie, wenn wir das fix und fertig zubereiten entweder vor oder nach der Düngung durch das, was wir in den Kuhhörnern zubereitet haben, wie wir dadurch dem Dünger Wirkungen zusetzen, dasjenige zusetzen, was an Kräften beigesetzt werden muss, damit wir dem Dünger, der abgesondert von dieser homöopathischen Düngung verwendet wird, in der richtigen Weise an seine Stelle gebracht wird, in seiner Wirkung zu Hilfe kommen. Aber in der mannigfaltigsten Art und Weise muss einmal versucht werden, dem Dünger wirklich die rechte Lebendigkeit zu geben, die Konsistenz zu geben, dass er von selber so viel Stickstoff, so viel von den anderen Stoffen behält, als er braucht, ihm die Tendenz zu geben zur Lebendigkeit, die ihn dann wieder befähigt, der Erde die entsprechende Lebendigkeit zuzuführen. Und da möchte ich heute mehr richtunggebend einiges anführen, was gerade nach jener Richtung hingeht, dem Dünger selbst in kleinen Dosen dasjenige zuzusetzen, neben dem, was wir aus den Kuhhörnern zusetzen, was ihn so verlebendigt, dass er seine Lebendigkeit wiederum dem Erdboden, aus dem das Pflanzenwachstum heraus sprosst, übertragen kann.

[ 17 ] Ich werde verschiedene Dinge dabei nennen, betone aber ausdrücklich, dass, falls das unter Umständen in der einen oder anderen Gegend schwer zu beschaffen sein sollte, eben doch durch manches andere ersetzt werden kann. Nur in einem einzigen Fall wird sich ein Ersatz nicht finden lassen, weil da dasjenige so charakteristisch ist, dass es sich kaum in einer anderen Pflanzenart in derselben Weise finden wird.

[ 17 ] Ich werde verschiedene Dinge dabei nennen, betone aber ausdrücklich, dass, falls das unter Umständen in der einen oder anderen Gegend schwer zu beschaffen sein sollte, eben doch durch manches andere ersetzt werden kann. Nur in einem einzigen Fall wird sich ein Ersatz nicht finden lassen, weil da dasjenige so charakteristisch ist, dass es sich kaum in einer anderen Pflanzenart in derselben Weise finden wird.

[ 18 ] Man hat zunächst ja nach dem, was ich angeführt habe, darauf zu sehen, dass dasjenige, was im Organischen vor allen Dingen aus der Welt heraus in Betracht kommt, Kohlenstoff, Sauerstoff, Stickstoff, Wasserstoff, Schwefel, dass das in der richtigen Weise mit anderen Substanzen im Organischen zusammenkommt, also, sagen wir, gerade mit Kalisalzen zusammenkommt. Wenn wir bloß auf die Menge der Kalisalze sehen, die die Pflanze braucht zum Wachstum - gewiss, man weiß darüber einiges, man weiß, dass die Kalisalze oder das Kali überhaupt das Pflanzenwachstum mehr in diejenigen Gebiete des Pflanzenorganismus hineinbringen, die dann in zahlreichen Fällen Gerüst werden, die das Feste, Stämmige bewirken, dass zurückgehalten wird das Wachstum in dem Stämmigen durch den Kaligehalt. Aber es handelt sich darum, diesen Kaligehalt so zu verarbeiten innerhalb desjenigen, was zwischen Erde und Pflanze geschieht, dass er in der richtigen Weise sich verhält im organischen Prozess gegenüber dem, was nun den eigentlichen Leib, das Eiweißartige der Pflanze ausmacht. Und da erreicht man etwas, wenn man Folgendes macht.

[ 18 ] Man hat zunächst ja nach dem, was ich angeführt habe, darauf zu sehen, dass dasjenige, was im Organischen vor allen Dingen aus der Welt heraus in Betracht kommt, Kohlenstoff, Sauerstoff, Stickstoff, Wasserstoff, Schwefel, dass das in der richtigen Weise mit anderen Substanzen im Organischen zusammenkommt, also, sagen wir, gerade mit Kalisalzen zusammenkommt. Wenn wir bloß auf die Menge der Kalisalze sehen, die die Pflanze braucht zum Wachstum - gewiss, man weiß darüber einiges, man weiß, dass die Kalisalze oder das Kali überhaupt das Pflanzenwachstum mehr in diejenigen Gebiete des Pflanzenorganismus hineinbringen, die dann in zahlreichen Fällen Gerüst werden, die das Feste, Stämmige bewirken, dass zurückgehalten wird das Wachstum in dem Stämmigen durch den Kaligehalt. Aber es handelt sich darum, diesen Kaligehalt so zu verarbeiten innerhalb desjenigen, was zwischen Erde und Pflanze geschieht, dass er in der richtigen Weise sich verhält im organischen Prozess gegenüber dem, was nun den eigentlichen Leib, das Eiweißartige der Pflanze ausmacht. Und da erreicht man etwas, wenn man Folgendes macht.

[ 19 ] Man nimmt Schafgarbe, eine Pflanze, die man ja meistens haben kann. Wenn man sie nicht in irgendeiner Gegend haben sollte, dann kann man durchaus sie auch als Droge in derselben Weise verwenden. Diese Schafgarbe ist - eigentlich ist es ja jede Pflanze - ein Wunderwerk, aber wenn man wieder eine andere Blume anschaut, dann kommt einem das ganz besonders zu Herzen, was für ein Wunderwerk diese Schafgarbe ist; sie ist ein ganz besonderes Wunderwerk. Sie hat in sich dasjenige, wovon ich Ihnen gesagt habe, dass sich der Geist immer damit die Finger benetzt, wenn er die verschiedenen Dinge, Kohlenstoff, Suckstoff und so weiter, an seine entsprechenden organischen Orte befördern will. Diese Schafgarbe stellt sich in der Natur so dar, als wenn irgendwelcher Pflanzenschöpfer bei dieser Schafgarbe ein Modell gehabt hätte, um den Schwefel in der richtigen Weise zu den anderen Pflanzensubstanzen in ein richtiges Verhältnis zu bringen. Man möchte sagen: Bei keiner anderen Pflanze bringen es die Naturgeister zu einer solchen Vollendung, den Schwefel zu verwenden, wie bei der Schafgarbe. Und wenn man bekannt ist mit der Wirkung der Schafgarbe im tierischen und im menschlichen Organismus, wenn man weiß, wie da diese Schafgarbe wirklich alles das, wenn es in der richtigen Weise ins Biologische gebracht wird, was an einer Schwäche des astralischen Leibes liegt, ausbessern kann, so kann man sie weiterhin verfolgen in ihrer Schafgarbenhaftigkeit in dem ganzen Naturprozess des Pflanzenwachstums. Sie ist schon außerordentlich wohltätig, wenn sie in einer Gegend wild wächst an den Rändern der Äcker oder Wege, wo Getreidebau oder auch Kartoffel- oder irgendein anderer Bau getrieben wird. Man sollte die Schafgarbe durchaus nicht ausrotten. Man sollte die Schafgarbe behüten davor selbstverständlich, sich irgendwo anzusiedeln, wo sie lästig ist - schädlich ist sie eigentlich nirgends, lästig kann sie werden -, aber wie manche sympathische Menschen in der Gesellschaft durch ihre bloße Anwesenheit wirken nicht durch das, was sie sprechen, so wirkt die Schafgarbe in einer Gegend, wo sie viel wächst, schon durch ihre Anwesenheit außerordentlich günstig.

[ 19 ] Man nimmt Schafgarbe, eine Pflanze, die man ja meistens haben kann. Wenn man sie nicht in irgendeiner Gegend haben sollte, dann kann man durchaus sie auch als Droge in derselben Weise verwenden. Diese Schafgarbe ist - eigentlich ist es ja jede Pflanze - ein Wunderwerk, aber wenn man wieder eine andere Blume anschaut, dann kommt einem das ganz besonders zu Herzen, was für ein Wunderwerk diese Schafgarbe ist; sie ist ein ganz besonderes Wunderwerk. Sie hat in sich dasjenige, wovon ich Ihnen gesagt habe, dass sich der Geist immer damit die Finger benetzt, wenn er die verschiedenen Dinge, Kohlenstoff, Suckstoff und so weiter, an seine entsprechenden organischen Orte befördern will. Diese Schafgarbe stellt sich in der Natur so dar, als wenn irgendwelcher Pflanzenschöpfer bei dieser Schafgarbe ein Modell gehabt hätte, um den Schwefel in der richtigen Weise zu den anderen Pflanzensubstanzen in ein richtiges Verhältnis zu bringen. Man möchte sagen: Bei keiner anderen Pflanze bringen es die Naturgeister zu einer solchen Vollendung, den Schwefel zu verwenden, wie bei der Schafgarbe. Und wenn man bekannt ist mit der Wirkung der Schafgarbe im tierischen und im menschlichen Organismus, wenn man weiß, wie da diese Schafgarbe wirklich alles das, wenn es in der richtigen Weise ins Biologische gebracht wird, was an einer Schwäche des astralischen Leibes liegt, ausbessern kann, so kann man sie weiterhin verfolgen in ihrer Schafgarbenhaftigkeit in dem ganzen Naturprozess des Pflanzenwachstums. Sie ist schon außerordentlich wohltätig, wenn sie in einer Gegend wild wächst an den Rändern der Äcker oder Wege, wo Getreidebau oder auch Kartoffel- oder irgendein anderer Bau getrieben wird. Man sollte die Schafgarbe durchaus nicht ausrotten. Man sollte die Schafgarbe behüten davor selbstverständlich, sich irgendwo anzusiedeln, wo sie lästig ist - schädlich ist sie eigentlich nirgends, lästig kann sie werden -, aber wie manche sympathische Menschen in der Gesellschaft durch ihre bloße Anwesenheit wirken nicht durch das, was sie sprechen, so wirkt die Schafgarbe in einer Gegend, wo sie viel wächst, schon durch ihre Anwesenheit außerordentlich günstig.

[ 20 ] Nun kann man gerade mit der Schafgarbe Folgendes machen: Man nimmt genau dasselbe, was man bei der Schafgarbe auch medizinisch verwendet, die Blütenstände oben, diese schirmartigen Blütenstände. Man kann sie, wenn man die Schafgarbe frisch hat, möglichst auch frisch abpflücken und dann nur kurz trocknen lassen. Man braucht sie eigentlich gar nicht einmal viel trocknen zu lassen. Kann man die Schafgarbe nicht frisch haben, kann man sie nur als Droge haben, dann versuche man, bevor man sie verwendet, aus den Blättern der Schafgarbe auszupressen den Saft, den man selbst noch aus den dürren Blättern durch Abkochen gewinnen kann, und begieße ein wenig den Blütenstand mit diesem Saft. Dann nehme man - sehen Sie, wie hier überall im Lebendigen geblieben wird -, nachdem man eine oder zwei hohle Handvoll von einer solchen Schafgarbe etwas stark zusammendrückt, eine Blase von einem Edelwild und versuche zu umschließen diese Schafgarbensubstanz mit dieser Blase vom Edelwild, binde sie wieder zu und hat nun eine ziemlich konsistente Schafgarbenmasse in der Blase vom Edelwild. Diese Schafgarbenmasse hänge man jetzt an einem möglichst von der Sonne beschienenen Ort während des Sommers auf. Wenn dann der Herbst kommt, dann nehme man sie herunter, lege sie nicht sehr tief in die Erde während des Winters. Man hat also ein Jahr hindurch die in der Edelwildblase eingeschlossene Schafgarbenblüte - es kann auch schon die Frucht veranlagt sein - zum Teil über der Erde, zum Teil unter der Erde, den Wirkungen ausgesetzt, denen sie ausgesetzt werden kann. Man wird finden, dass sie während des Winters eine sehr eigentümliche Konsistenz annimmt,

[ 20 ] Nun kann man gerade mit der Schafgarbe Folgendes machen: Man nimmt genau dasselbe, was man bei der Schafgarbe auch medizinisch verwendet, die Blütenstände oben, diese schirmartigen Blütenstände. Man kann sie, wenn man die Schafgarbe frisch hat, möglichst auch frisch abpflücken und dann nur kurz trocknen lassen. Man braucht sie eigentlich gar nicht einmal viel trocknen zu lassen. Kann man die Schafgarbe nicht frisch haben, kann man sie nur als Droge haben, dann versuche man, bevor man sie verwendet, aus den Blättern der Schafgarbe auszupressen den Saft, den man selbst noch aus den dürren Blättern durch Abkochen gewinnen kann, und begieße ein wenig den Blütenstand mit diesem Saft. Dann nehme man - sehen Sie, wie hier überall im Lebendigen geblieben wird -, nachdem man eine oder zwei hohle Handvoll von einer solchen Schafgarbe etwas stark zusammendrückt, eine Blase von einem Edelwild und versuche zu umschließen diese Schafgarbensubstanz mit dieser Blase vom Edelwild, binde sie wieder zu und hat nun eine ziemlich konsistente Schafgarbenmasse in der Blase vom Edelwild. Diese Schafgarbenmasse hänge man jetzt an einem möglichst von der Sonne beschienenen Ort während des Sommers auf. Wenn dann der Herbst kommt, dann nehme man sie herunter, lege sie nicht sehr tief in die Erde während des Winters. Man hat also ein Jahr hindurch die in der Edelwildblase eingeschlossene Schafgarbenblüte - es kann auch schon die Frucht veranlagt sein - zum Teil über der Erde, zum Teil unter der Erde, den Wirkungen ausgesetzt, denen sie ausgesetzt werden kann. Man wird finden, dass sie während des Winters eine sehr eigentümliche Konsistenz annimmt,

[ 21 ] Wenn man dann - nun, jetzt kann man sie ja in dieser Art aufheben, solange man will - einem Misthaufen, der so groß sein kann wie ein Haus, zusetzt diese Substanz, die man aus der Blase herausgenommen hat, und sie darin verteilt - man braucht gar nicht einmal viel Arbeit aufzuwenden -, wenn man sie einfach verteilt, wirkt die Strahlung. Es ist eine solch außerordentlich strahlende Kraft darin—und an strahlende Kräfte wird der Materialist ja glauben, da er vom Radium spricht —, wenn man es nur überhaupt hereinbringt, wenn man es auch [nicht] so weit verteilt, es wirkt auf die Dung- und Jauchemasse und auf die Kompostmasse.

[ 21 ] Wenn man dann - nun, jetzt kann man sie ja in dieser Art aufheben, solange man will - einem Misthaufen, der so groß sein kann wie ein Haus, zusetzt diese Substanz, die man aus der Blase herausgenommen hat, und sie darin verteilt - man braucht gar nicht einmal viel Arbeit aufzuwenden -, wenn man sie einfach verteilt, wirkt die Strahlung. Es ist eine solch außerordentlich strahlende Kraft darin—und an strahlende Kräfte wird der Materialist ja glauben, da er vom Radium spricht —, wenn man es nur überhaupt hereinbringt, wenn man es auch [nicht] so weit verteilt, es wirkt auf die Dung- und Jauchemasse und auf die Kompostmasse.

[ 22 ] Es wirkt diese Masse, die aus der Schafgarbe gewonnen ist, tatsächlich so belebend, erfrischend, wenn man nun diesen so bearbeiteten Dünger weiter einfach in der Art, wie man heute Dünger verarbeitet, verwendet, dass man dann viel von dem, was sonst Raubbau wird, ausbessert. Man gibt dem Dünger die Möglichkeit zurück, die Erde so zu beleben, dass die weiteren kosmischen Stoffmengen, das, was in feinster homöopathischer Dosierung als Kieselsäure, Blei und so weiter herankommt auf die Erde, aufgefangen werden. Nun, darüber müssten wiederum die Mitglieder des landwirtschaftlichen Ringes ihre Versuche machen; sie werden schon sehen, dass es gelingen wird.

[ 22 ] Es wirkt diese Masse, die aus der Schafgarbe gewonnen ist, tatsächlich so belebend, erfrischend, wenn man nun diesen so bearbeiteten Dünger weiter einfach in der Art, wie man heute Dünger verarbeitet, verwendet, dass man dann viel von dem, was sonst Raubbau wird, ausbessert. Man gibt dem Dünger die Möglichkeit zurück, die Erde so zu beleben, dass die weiteren kosmischen Stoffmengen, das, was in feinster homöopathischer Dosierung als Kieselsäure, Blei und so weiter herankommt auf die Erde, aufgefangen werden. Nun, darüber müssten wiederum die Mitglieder des landwirtschaftlichen Ringes ihre Versuche machen; sie werden schon sehen, dass es gelingen wird.

[ 23 ] Sehen Sie, die Frage ist diese jetzt - denn man soll ja mit Einsicht und nicht mit Uneinsieht arbeiten: Die Schafgarbe haben wir kennengelernt, ihr sehr homöopathischer Schwefelgehalt, der da wirklich in musterhafter Weise mit Kalium in Verbindung ist, wirkt so großartig von der Schafgarbe aus selber, und das bewirkt, dass die Schafgarbe fähig ist, auch ihre Wirkungen weiter über größere Massen auszustrahlen. Aber warum gerade in der Blase von einem Edelwild?

[ 23 ] Sehen Sie, die Frage ist diese jetzt - denn man soll ja mit Einsicht und nicht mit Uneinsieht arbeiten: Die Schafgarbe haben wir kennengelernt, ihr sehr homöopathischer Schwefelgehalt, der da wirklich in musterhafter Weise mit Kalium in Verbindung ist, wirkt so großartig von der Schafgarbe aus selber, und das bewirkt, dass die Schafgarbe fähig ist, auch ihre Wirkungen weiter über größere Massen auszustrahlen. Aber warum gerade in der Blase von einem Edelwild?

[ 24 ] Das hängt zusammen mit einer Einsicht in den ganzen Prozess, der eben im Zusammenhang mit der Blase vor sich geht. Edelwild ist ein tierisches Geschöpf, das in einem ganz besonders intimen Zusammenhange steht mit nicht so sehr der Erde, als mit der Umgebung der Erde, mit dem, was in der Umgebung der Erde kosmisch ist; daher Edelwild das Geweih hat, das die gestern auseinandergesetzte Aufgabe hat. Nun wird aber gerade dasjenige, was in der Schafgarbe ist, im menschlichen und tierischen Organismus ganz besonders konserviert durch den zwischen der Niere und der Blase sich abspielenden Prozess, und dieser Prozess ist wiederum von der substanziellen Beschaffenheit der Blase abhängig. Dadurch hat man in der Blase des Edelwildes wiederum, wenn sie noch so dünn ist in ihrer Substanz, doch die Kräfte, die nicht etwa wie beim Rind - die sind wieder ganz anders - mit dem Innern zusammenhängen, sondern mit den Kräften des Kosmos, die Edelwildblase ist fast ein Abbild des Kosmos. Dann geben wir der Schafgarbe die Möglichkeit, die Kräfte, die sie schon hat zur Verbindung des Schwefels mit den anderen Substanzen, wesentlich zu erhöhen. Wir haben daher in dieser Bearbeitung der Schafgarbe, die ich angegeben habe, etwas ganz Fundamenuales zur Aufbesserung des Düngers und bleiben innerhalb des Lebendigen, gehen nicht heraus aus dem Lebendigen, gehen nicht in die unorganische Chemie hinein. Das ist das Wichtige.

[ 24 ] Das hängt zusammen mit einer Einsicht in den ganzen Prozess, der eben im Zusammenhang mit der Blase vor sich geht. Edelwild ist ein tierisches Geschöpf, das in einem ganz besonders intimen Zusammenhange steht mit nicht so sehr der Erde, als mit der Umgebung der Erde, mit dem, was in der Umgebung der Erde kosmisch ist; daher Edelwild das Geweih hat, das die gestern auseinandergesetzte Aufgabe hat. Nun wird aber gerade dasjenige, was in der Schafgarbe ist, im menschlichen und tierischen Organismus ganz besonders konserviert durch den zwischen der Niere und der Blase sich abspielenden Prozess, und dieser Prozess ist wiederum von der substanziellen Beschaffenheit der Blase abhängig. Dadurch hat man in der Blase des Edelwildes wiederum, wenn sie noch so dünn ist in ihrer Substanz, doch die Kräfte, die nicht etwa wie beim Rind - die sind wieder ganz anders - mit dem Innern zusammenhängen, sondern mit den Kräften des Kosmos, die Edelwildblase ist fast ein Abbild des Kosmos. Dann geben wir der Schafgarbe die Möglichkeit, die Kräfte, die sie schon hat zur Verbindung des Schwefels mit den anderen Substanzen, wesentlich zu erhöhen. Wir haben daher in dieser Bearbeitung der Schafgarbe, die ich angegeben habe, etwas ganz Fundamenuales zur Aufbesserung des Düngers und bleiben innerhalb des Lebendigen, gehen nicht heraus aus dem Lebendigen, gehen nicht in die unorganische Chemie hinein. Das ist das Wichtige.

[ 25 ] Nehmen wir ein anderes Beispiel. Es handelt sich darum, wenn wir dem Dünger die Möglichkeit geben wollen, so viel Leben in sich aufzunehmen, dass er dieses Leben auf die Erde übertragen kann, aus der die Pflanze herauswächst, den Dünger auch fähig zu machen, noch mehr zusammenzubinden diejenigen Stoffe, die für das Pflanzenwachstum nötig sind, außer dem Kali auch noch das Kalzium, Kalkverbindungen. In der Schafgarbe haben wir es vorzugsweise mit den Kaliwirkungen zu tun. Wollen wir auch noch die Kalziumwirkungen einfangen, so brauchen wir wiederum eine Pflanze, die zwar nicht einen in Begeisterung versetzt wie Schafgarbe, die aber doch auch, in einer homöopathischen Dosis verteilt, Schwefel enthält, um vom Schwefel aus die übrigen der Pflanze notwendigen Stoffe heranzuziehen und in einen organischen Prozess hineinzuziehen. Das ist die Kamille, Chamomilla officinalis.

[ 25 ] Nehmen wir ein anderes Beispiel. Es handelt sich darum, wenn wir dem Dünger die Möglichkeit geben wollen, so viel Leben in sich aufzunehmen, dass er dieses Leben auf die Erde übertragen kann, aus der die Pflanze herauswächst, den Dünger auch fähig zu machen, noch mehr zusammenzubinden diejenigen Stoffe, die für das Pflanzenwachstum nötig sind, außer dem Kali auch noch das Kalzium, Kalkverbindungen. In der Schafgarbe haben wir es vorzugsweise mit den Kaliwirkungen zu tun. Wollen wir auch noch die Kalziumwirkungen einfangen, so brauchen wir wiederum eine Pflanze, die zwar nicht einen in Begeisterung versetzt wie Schafgarbe, die aber doch auch, in einer homöopathischen Dosis verteilt, Schwefel enthält, um vom Schwefel aus die übrigen der Pflanze notwendigen Stoffe heranzuziehen und in einen organischen Prozess hineinzuziehen. Das ist die Kamille, Chamomilla officinalis.

[ 26 ] Man darf nicht etwa bloß sagen, die Kamille zeichne sich dadurch aus, dass sie Kali und Kalzium stark hat, sondern es ist so: Die Schafgarbe entwickelt vorzugsweise im Kalibildungsprozess ihre Schwefelkraft. Daher hat sie den Schwefel genau in der Menge, die notwendig ist, um Kali zu verarbeiten. Die Kamille aber verarbeitet das Kalzium dazu und damit dasjenige, was im Wesentlichen dazu beitragen kann, jene schädlichen Fruktifizierungswirkungen von der Pflanze auszuschließen, die Pflanze gesund zu erhalten. Nun ist es wunderbar, auch die Kamille hat etwas Schwefel in sich, aber in anderer Quantität, weil sie Kalzium mit verarbeiten muss. Nun muss man wiederum studieren. Sehen Sie, es geht dasjenige, was von der Geisteswissenschaft ausgeht, immer auf die großen Kreise, wie man sagt, auf die makrokosmischen, nicht auf die mikrokosmischen Verhältnisse.

[ 26 ] Man darf nicht etwa bloß sagen, die Kamille zeichne sich dadurch aus, dass sie Kali und Kalzium stark hat, sondern es ist so: Die Schafgarbe entwickelt vorzugsweise im Kalibildungsprozess ihre Schwefelkraft. Daher hat sie den Schwefel genau in der Menge, die notwendig ist, um Kali zu verarbeiten. Die Kamille aber verarbeitet das Kalzium dazu und damit dasjenige, was im Wesentlichen dazu beitragen kann, jene schädlichen Fruktifizierungswirkungen von der Pflanze auszuschließen, die Pflanze gesund zu erhalten. Nun ist es wunderbar, auch die Kamille hat etwas Schwefel in sich, aber in anderer Quantität, weil sie Kalzium mit verarbeiten muss. Nun muss man wiederum studieren. Sehen Sie, es geht dasjenige, was von der Geisteswissenschaft ausgeht, immer auf die großen Kreise, wie man sagt, auf die makrokosmischen, nicht auf die mikrokosmischen Verhältnisse.

[ 27 ] Man muss nun verfolgen den Prozess, den durchmacht etwa genossene Kamille im menschlichen und tierischen Organismus. Für alles das, was die genossene Kamille durchmacht im menschlichen ‚oder tierischen Organismus, ist die Blase ziemlich ohne Bedeutung, dagegen von größerer Bedeutung die Substanz der Darmwände, wichtig die Substanz der Darmwände. Daher muss man, wenn man mit der Kamille in dieser Weise wirken will wie mit der Schafgarbe, nun wiederum die Kamille in ihren schönen feinen weißgelben Köpfchen abpflücken, diese Köpfchen ebenso behandeln wie die Schafgarbenschirmchen, aber nicht in eine Blase hineintun, sondern in Därme des Rindviehs.

[ 27 ] Man muss nun verfolgen den Prozess, den durchmacht etwa genossene Kamille im menschlichen und tierischen Organismus. Für alles das, was die genossene Kamille durchmacht im menschlichen ‚oder tierischen Organismus, ist die Blase ziemlich ohne Bedeutung, dagegen von größerer Bedeutung die Substanz der Darmwände, wichtig die Substanz der Darmwände. Daher muss man, wenn man mit der Kamille in dieser Weise wirken will wie mit der Schafgarbe, nun wiederum die Kamille in ihren schönen feinen weißgelben Köpfchen abpflücken, diese Köpfchen ebenso behandeln wie die Schafgarbenschirmchen, aber nicht in eine Blase hineintun, sondern in Därme des Rindviehs.

[ 28 ] Wiederum, sehen Sie, können Sie da eine wunderschöne Sache machen, man braucht nicht viel, es ist aber eine wunderschöne Sache. Statt alles, was man nach dieser Richtung hat, in der Weise zu verwenden, wie es heute verwendet wird, statt Würste zu machen, mache man Würste aus Därmen des Rindviehs, in denen man als Füllung hat, was in dieser Weise aus der Kamille zubereitet wird. Und damit hat man wiederum etwas gegeben, was nur in der richtigen Weise — Sie sehen, auch da bleibt man immer innerhalb des Lebendigen ausgesetzt zu werden braucht der Naturwirkung. Nur muss man jetzt, weil es sich darum handelt, möglichst dem Erdigen verwandtes Lebendiges da wirken zu lassen, eben diese kostbaren - sie sind wirklich kostbar - Würstchen wiederum den ganzen Winter hindurch in einer nicht zu großen Tiefe einer möglichst humusreichen Erde aussetzen und sich auch solche Stellen aussuchen für die Erde, wo der Schnee liegen bleibt längere Zeit, und den liegen gebliebenen Schnee gut die Sonne bescheint, sodass möglichst die kosmisch-astralischen Wirkungen da hineinwirken, wo Sie diese kostbaren Würstchen untergebracht haben.

[ 28 ] Wiederum, sehen Sie, können Sie da eine wunderschöne Sache machen, man braucht nicht viel, es ist aber eine wunderschöne Sache. Statt alles, was man nach dieser Richtung hat, in der Weise zu verwenden, wie es heute verwendet wird, statt Würste zu machen, mache man Würste aus Därmen des Rindviehs, in denen man als Füllung hat, was in dieser Weise aus der Kamille zubereitet wird. Und damit hat man wiederum etwas gegeben, was nur in der richtigen Weise — Sie sehen, auch da bleibt man immer innerhalb des Lebendigen ausgesetzt zu werden braucht der Naturwirkung. Nur muss man jetzt, weil es sich darum handelt, möglichst dem Erdigen verwandtes Lebendiges da wirken zu lassen, eben diese kostbaren - sie sind wirklich kostbar - Würstchen wiederum den ganzen Winter hindurch in einer nicht zu großen Tiefe einer möglichst humusreichen Erde aussetzen und sich auch solche Stellen aussuchen für die Erde, wo der Schnee liegen bleibt längere Zeit, und den liegen gebliebenen Schnee gut die Sonne bescheint, sodass möglichst die kosmisch-astralischen Wirkungen da hineinwirken, wo Sie diese kostbaren Würstchen untergebracht haben.

[ 29 ] Dann nimmt man sie im Frühling heraus und hebt sie wieder in derselben Weise auf und setzt sie wieder in derselben Weise wie das von der Schafgarbe dem Dünger zu, und man wird sehen, dass man damit einen Dünger bekommt, der erstens wiederum stickstoffbeständiger ist als anderer Dünger, der aber außerdem die Eigentümlichkeit hat, die Erde so zu beleben, dass sie in außerordentlich anregender Weise auf das Pflanzenwachstum wirken kann. Und man wird vor allen Dingen gesündere Pflanzen, wirklich gesündere Pflanzen erzeugen, wenn man so düngt, als wenn man solches Düngen unterlässt.

[ 29 ] Dann nimmt man sie im Frühling heraus und hebt sie wieder in derselben Weise auf und setzt sie wieder in derselben Weise wie das von der Schafgarbe dem Dünger zu, und man wird sehen, dass man damit einen Dünger bekommt, der erstens wiederum stickstoffbeständiger ist als anderer Dünger, der aber außerdem die Eigentümlichkeit hat, die Erde so zu beleben, dass sie in außerordentlich anregender Weise auf das Pflanzenwachstum wirken kann. Und man wird vor allen Dingen gesündere Pflanzen, wirklich gesündere Pflanzen erzeugen, wenn man so düngt, als wenn man solches Düngen unterlässt.

[ 30 ] Nicht wahr, all das erscheint heute wie verrückt - das weiß ich schon -, aber denken Sie doch nur einmal, was alles den Leuten bis heute in der Welt für verrückt erschienen ist, und was nach ein paar Jahren eingeführt wird. Sie hätten nur die schweizerischen Zeitungen lesen sollen, als einer davon sprach, dass man Bergbahnen bauen solle, was dem alles an den Kopf geworfen worden ist. Aber in kurzer Zeit waren die Bergbahnen da, und heute denken die Leute nicht daran, dass der ein Narr war, der sie ausdachte. Bei den Dingen handelt es sich also darum, die Vorurteile zu beseitigen. Wie gesagt, sollten irgendwie diese beiden Pflanzen in einer schwierigen Art da oder dort zu beschaffen sein, so könnte man sie durch etwas anderes ersetzen; das würde aber nicht so gut sein, man kann aber auch die Pflanze durchaus als Droge verwenden.

[ 30 ] Nicht wahr, all das erscheint heute wie verrückt - das weiß ich schon -, aber denken Sie doch nur einmal, was alles den Leuten bis heute in der Welt für verrückt erschienen ist, und was nach ein paar Jahren eingeführt wird. Sie hätten nur die schweizerischen Zeitungen lesen sollen, als einer davon sprach, dass man Bergbahnen bauen solle, was dem alles an den Kopf geworfen worden ist. Aber in kurzer Zeit waren die Bergbahnen da, und heute denken die Leute nicht daran, dass der ein Narr war, der sie ausdachte. Bei den Dingen handelt es sich also darum, die Vorurteile zu beseitigen. Wie gesagt, sollten irgendwie diese beiden Pflanzen in einer schwierigen Art da oder dort zu beschaffen sein, so könnte man sie durch etwas anderes ersetzen; das würde aber nicht so gut sein, man kann aber auch die Pflanze durchaus als Droge verwenden.

[ 31 ] Dagegen schwer zu ersetzen für eine gute Wirkung auf unsere Düngermasse ist eine Pflanze, die man oftmals nicht gernhat, in dem Sinne nicht gernhat, dass man manches, was man gernhat, gerne streichelt. Diese Pflanze streichelt man nicht gern: [Urtica dioica], die Brennnessel. Die ist tatsächlich die größte Wohltäterin des Pflanzenwachstums, und sie kann man kaum durch irgendeine andere Pflanze ersetzen. Man muss sie schon, wenn man sie irgendwo nicht sollte haben können, durch die Droge ersetzen. Aber die Brennnessel ist wirklich ein Allerweltskerl, die kann ungeheuer viel. Auch die Brennnessel trägt in sich dasjenige, was das Geistige überallhin einordnet und verarbeitet, den Schwefel, der ja die Bedeutung hat, die ich auseinandergesetzt habe. Aber außerdem, dass die Brennnessel Kali und Kalzium in ihren Strahlungen und Strömungen fortführt, außerdem hat die Brennnessel noch eine Art Eisenstrahlungen, die fast so günstig sind dem Laufe der Natur wie unsere eigenen Eisenstrahlungen im Blute. Die Brennnessel verdient es eigentlich durch ihre Güte gar nicht, dass sie da draußen oftmals so verachtet in der Natur wächst. Sie müsste eigentlich den Menschen ums Herz herum wachsen, denn sie ist wirklich in der Natur draußen in ihrer großartigen Innenwirkung, ihrer inneren Organisation eigentlich ähnlich demjenigen, was das Herz im menschlichen Organismus ist. Nun handelt es sich darum, dass man erstens schon in der Brennnessel eine große Wohltat hat, und da - verzeihen Sie, Herr Graf, wenn ich in diesem Augenblick zu lokalistisch werde - würde man schon sagen, dass zur Enteisenung eines Bodens, wenn es notwendig sein sollte, gerade beiträgt das Anpflanzen von Brennnesseln an unschuldigen Orten, die in einer besonderen Art die oberste Schicht des Bodens wiederum von der Eisenwirkung befreien, weil sie sie so gern haben und sie an sich ziehen. Wenn auch nicht das Eisen als solches, aber doch die Wirkung des Eisens auf das Pflanzenwachstum wird untergraben. Die Anpflanzung von Brennnesseln würde daher ganz besonders in diesen Gegenden von einer ganz besonderen Bedeutung sein. Doch das will ich nur nebenher erwähnen. Ich will darauf aufmerksam machen, dass das bloße Dasein der Brennnessel schon von Bedeutung sein kann für die ganze Umgebung in Bezug auf das Pflanzenwachstum.

[ 31 ] Dagegen schwer zu ersetzen für eine gute Wirkung auf unsere Düngermasse ist eine Pflanze, die man oftmals nicht gernhat, in dem Sinne nicht gernhat, dass man manches, was man gernhat, gerne streichelt. Diese Pflanze streichelt man nicht gern: [Urtica dioica], die Brennnessel. Die ist tatsächlich die größte Wohltäterin des Pflanzenwachstums, und sie kann man kaum durch irgendeine andere Pflanze ersetzen. Man muss sie schon, wenn man sie irgendwo nicht sollte haben können, durch die Droge ersetzen. Aber die Brennnessel ist wirklich ein Allerweltskerl, die kann ungeheuer viel. Auch die Brennnessel trägt in sich dasjenige, was das Geistige überallhin einordnet und verarbeitet, den Schwefel, der ja die Bedeutung hat, die ich auseinandergesetzt habe. Aber außerdem, dass die Brennnessel Kali und Kalzium in ihren Strahlungen und Strömungen fortführt, außerdem hat die Brennnessel noch eine Art Eisenstrahlungen, die fast so günstig sind dem Laufe der Natur wie unsere eigenen Eisenstrahlungen im Blute. Die Brennnessel verdient es eigentlich durch ihre Güte gar nicht, dass sie da draußen oftmals so verachtet in der Natur wächst. Sie müsste eigentlich den Menschen ums Herz herum wachsen, denn sie ist wirklich in der Natur draußen in ihrer großartigen Innenwirkung, ihrer inneren Organisation eigentlich ähnlich demjenigen, was das Herz im menschlichen Organismus ist. Nun handelt es sich darum, dass man erstens schon in der Brennnessel eine große Wohltat hat, und da - verzeihen Sie, Herr Graf, wenn ich in diesem Augenblick zu lokalistisch werde - würde man schon sagen, dass zur Enteisenung eines Bodens, wenn es notwendig sein sollte, gerade beiträgt das Anpflanzen von Brennnesseln an unschuldigen Orten, die in einer besonderen Art die oberste Schicht des Bodens wiederum von der Eisenwirkung befreien, weil sie sie so gern haben und sie an sich ziehen. Wenn auch nicht das Eisen als solches, aber doch die Wirkung des Eisens auf das Pflanzenwachstum wird untergraben. Die Anpflanzung von Brennnesseln würde daher ganz besonders in diesen Gegenden von einer ganz besonderen Bedeutung sein. Doch das will ich nur nebenher erwähnen. Ich will darauf aufmerksam machen, dass das bloße Dasein der Brennnessel schon von Bedeutung sein kann für die ganze Umgebung in Bezug auf das Pflanzenwachstum.

[ 32 ] Und man nehme nun einmal, um den Dünger zu verbessern, überhaupt die Brennnessel, deren man habhaft werden kann, und dann führe man sie wieder über in einen leicht welken Zustand, presse sie etwas zusammen, und nun aber verwende man sie ohne Edelwildblase, ohne Rindsdärme, grabe man sie einfach in die Erde ein, indem man [herumgibt] eine leichte Schichte von meinetwillen Torfmull, sodass es etwas von dem unmittelbaren Erdreich abgesondert ist. Das grabe man direkt in die Erde hinein, merke sich aber die Stelle gut, damit man nicht bloß die Erde ausgräbt, wenn man sie ausgräbt. Dann lasse man sie überwintern und wiederum übersommern - ein Jahr muss das eingegraben sein -, dann hat man es in einer Substanzialität von ungeheurer Wirkung.

[ 32 ] Und man nehme nun einmal, um den Dünger zu verbessern, überhaupt die Brennnessel, deren man habhaft werden kann, und dann führe man sie wieder über in einen leicht welken Zustand, presse sie etwas zusammen, und nun aber verwende man sie ohne Edelwildblase, ohne Rindsdärme, grabe man sie einfach in die Erde ein, indem man [herumgibt] eine leichte Schichte von meinetwillen Torfmull, sodass es etwas von dem unmittelbaren Erdreich abgesondert ist. Das grabe man direkt in die Erde hinein, merke sich aber die Stelle gut, damit man nicht bloß die Erde ausgräbt, wenn man sie ausgräbt. Dann lasse man sie überwintern und wiederum übersommern - ein Jahr muss das eingegraben sein -, dann hat man es in einer Substanzialität von ungeheurer Wirkung.

[ 33 ] Mischt man es jetzt in derselben Weise wie das andere, was ich angeführt habe, dem Dünger bei, dann bewirkt man überhaupt, dass dieser Dünger innerlich empfindlich wird, richtig empfindlich wird, sodass er, wie wenn er jetzt vernünftig geworden wäre, nicht sich gefallen lässt, dass irgendetwas in einer unrichtigen Weise sich zersetzt und irgendetwas in einer unrichtigen Weise den Stickstoff ablässt und dergleichen. Man wird gerade durch diesen Zusatz den Dünger einfach vernünftig machen und namentlich ihn befähigen, auch die Erde, in die er nun hineingearbeitet wird, vernünftig zu machen, sodass sie sich individualisiert auf diejenigen Pflanzen hin, die man gerade ziehen will in dieser Weise. Es ist wirklich etwas wie eine «Durchvernünftung» des Bodens, was man durch diesen Zusatz von Urtica dioica wird bewirken können.

[ 33 ] Mischt man es jetzt in derselben Weise wie das andere, was ich angeführt habe, dem Dünger bei, dann bewirkt man überhaupt, dass dieser Dünger innerlich empfindlich wird, richtig empfindlich wird, sodass er, wie wenn er jetzt vernünftig geworden wäre, nicht sich gefallen lässt, dass irgendetwas in einer unrichtigen Weise sich zersetzt und irgendetwas in einer unrichtigen Weise den Stickstoff ablässt und dergleichen. Man wird gerade durch diesen Zusatz den Dünger einfach vernünftig machen und namentlich ihn befähigen, auch die Erde, in die er nun hineingearbeitet wird, vernünftig zu machen, sodass sie sich individualisiert auf diejenigen Pflanzen hin, die man gerade ziehen will in dieser Weise. Es ist wirklich etwas wie eine «Durchvernünftung» des Bodens, was man durch diesen Zusatz von Urtica dioica wird bewirken können.

[ 34 ] Sehen Sie, die heutigen Methoden der Düngerverbesserung laufen zuletzt, wenn sie auch jetzt manchmal überraschen in ihrer äußeren Wirkung, doch darauf hinaus, dass man nach und nach die gesamten vorzüglichen landwirtschaftlichen Produkte sozusagen zu bloßen Magenausfüllungen beim Menschen macht. Nicht mehr werden sie in sich haben wirkliche Nährkraft. Nun handelt es sich doch darum, dass man sich nicht betrügt, indem man irgendetwas Großes und Aufgeplustertes hat, sondern dass man es konsistent in sich mit wirklicher Nährkraft hat.

[ 34 ] Sehen Sie, die heutigen Methoden der Düngerverbesserung laufen zuletzt, wenn sie auch jetzt manchmal überraschen in ihrer äußeren Wirkung, doch darauf hinaus, dass man nach und nach die gesamten vorzüglichen landwirtschaftlichen Produkte sozusagen zu bloßen Magenausfüllungen beim Menschen macht. Nicht mehr werden sie in sich haben wirkliche Nährkraft. Nun handelt es sich doch darum, dass man sich nicht betrügt, indem man irgendetwas Großes und Aufgeplustertes hat, sondern dass man es konsistent in sich mit wirklicher Nährkraft hat.

[ 35 ] Nun kann es sich darum handeln, dass man irgendwo im Landwirtschaftlichen auftreten sieht Pflanzenkrankheiten. Ich will jetzt ja generaliter sprechen. Man spezialisiert ja heute gern in allen Dingen und redet von dieser oder jener Krankheit. Das ist auch ganz richtig, soweit man Wissenschaft treibt, man muss wissen, wie das eine, wie das andere aussieht. Aber so wie es für den Arzt meistens nicht viel nützt, wenn er eine Krankheit beschreiben kann, viel wichtiger ist es, dass er sie kurieren kann. Beim Kurieren kommen eben ganz andere Gesichtspunkte in Betracht als die, die man heute hat für das Beschreiben von Krankheiten. Man kann eine große Vollkommenheit im Beschreiben von Krankheiten haben, genau wissen, was da vorgeht in dem Organismus nach den Regeln der heutigen Physiologie oder physiologischen Chemie, aber man kann nichts heilen. Heilen muss man nicht nach dem histologischen oder mikroskopischen Befund, zu heilen muss man wissen aus den großen Zusammenhängen heraus. So ist es auch gegenüber der Pflanzennatur. Und da die Pflanzennatur in dieser Hinsicht eben einfacher ist als die tierische und menschliche

[ 35 ] Nun kann es sich darum handeln, dass man irgendwo im Landwirtschaftlichen auftreten sieht Pflanzenkrankheiten. Ich will jetzt ja generaliter sprechen. Man spezialisiert ja heute gern in allen Dingen und redet von dieser oder jener Krankheit. Das ist auch ganz richtig, soweit man Wissenschaft treibt, man muss wissen, wie das eine, wie das andere aussieht. Aber so wie es für den Arzt meistens nicht viel nützt, wenn er eine Krankheit beschreiben kann, viel wichtiger ist es, dass er sie kurieren kann. Beim Kurieren kommen eben ganz andere Gesichtspunkte in Betracht als die, die man heute hat für das Beschreiben von Krankheiten. Man kann eine große Vollkommenheit im Beschreiben von Krankheiten haben, genau wissen, was da vorgeht in dem Organismus nach den Regeln der heutigen Physiologie oder physiologischen Chemie, aber man kann nichts heilen. Heilen muss man nicht nach dem histologischen oder mikroskopischen Befund, zu heilen muss man wissen aus den großen Zusammenhängen heraus. So ist es auch gegenüber der Pflanzennatur. Und da die Pflanzennatur in dieser Hinsicht eben einfacher ist als die tierische und menschliche

[ 36 ] Natur, so ist auch das Heilen, ich möchte sagen, etwas, was mehr im Allgemeinen ablaufen kann, sodass man bei der Pflanze mehr eine Art universeller Heilmittel anwenden kann. Könnte man das nicht, so wäre man ja in der Tat in einer recht üblen Lage der Pflanzenwelt gegenüber, in der man oftmals schon ist - wir werden noch davon zu sprechen haben - bei der tierischen Heilung, in der man nicht ist bei der menschlichen Heilung. Der Mensch kann aussprechen, was ihm wehtut. Tiere und Pflanzen können das nicht. Aber es ist ja schon so, dass da eben mehr generaliter abläuft die Heilung. Nun, nicht alle, aber eine große Anzahl gerade von Pflanzenkrankheiten, sobald sie bemerkt werden, können durch eine rationelle Gestaltung der Düngung wirklich behoben werden, und zwar auf folgende Weise.

[ 36 ] Natur, so ist auch das Heilen, ich möchte sagen, etwas, was mehr im Allgemeinen ablaufen kann, sodass man bei der Pflanze mehr eine Art universeller Heilmittel anwenden kann. Könnte man das nicht, so wäre man ja in der Tat in einer recht üblen Lage der Pflanzenwelt gegenüber, in der man oftmals schon ist - wir werden noch davon zu sprechen haben - bei der tierischen Heilung, in der man nicht ist bei der menschlichen Heilung. Der Mensch kann aussprechen, was ihm wehtut. Tiere und Pflanzen können das nicht. Aber es ist ja schon so, dass da eben mehr generaliter abläuft die Heilung. Nun, nicht alle, aber eine große Anzahl gerade von Pflanzenkrankheiten, sobald sie bemerkt werden, können durch eine rationelle Gestaltung der Düngung wirklich behoben werden, und zwar auf folgende Weise.

[ 37 ] Man muss dann Kalzium beibringen dem Boden durch die Düngung. Aber es wird dann gar nichts helfen, wenn man das Kalzium dem Boden beibringt mit der Umgehung des Lebendigen, sondern es muss das Kalzium, wenn es heilend wirken soll, innerhalb des Bereiches des Lebendigen bleiben. Es darf nicht herausfallen aus dem Lebendigen. Sie können nichts anfangen mit dem gewöhnlichen Kalk oder dergleichen.

[ 37 ] Man muss dann Kalzium beibringen dem Boden durch die Düngung. Aber es wird dann gar nichts helfen, wenn man das Kalzium dem Boden beibringt mit der Umgehung des Lebendigen, sondern es muss das Kalzium, wenn es heilend wirken soll, innerhalb des Bereiches des Lebendigen bleiben. Es darf nicht herausfallen aus dem Lebendigen. Sie können nichts anfangen mit dem gewöhnlichen Kalk oder dergleichen.

[ 38 ] Nun haben wir eine Pflanze, welche reichlich Kalzium enthält, siebenundsiebzig Prozent der Aschensubstanz, aber in feiner [Bearbeitung], das ist die Eiche. Und insbesondere ist es die Rinde der Eiche, welche schon eine Art Zwischenprodukt darstellt zwischen dem Pflanzlichen und dem lebendigen Erdigen, ganz in dem Stile, wie ich Ihnen das auseinandergesetzt habe von der Verwandtschaft des belebten Erdigen mit der Rinde. In Bezug auf dasjenige, was dann als Kalzium zutage tritt, ist dasjenige, was an Kalziumstruktur in der Eichenrinde vorhanden ist, das Alleridealste. Nun hat das Kalzium, wenn es noch im belebten Zustande, nicht im toten ist - im toten wirkt es auch -, dasjenige, was ich auseinandergesetzt habe. Es schafft Ordnung, wenn der Ätherleib zu stark wirkt, sodass an irgendein Organisches das Astrale nicht herankommen kann. Es tötet - es dämpft - den Ätherleib, macht dadurch die Wirkungen des Astralleibes frei; das ist bei allem Kalk der Fall. Aber wenn wir wollen, dass in einer sehr schönen Weise ein wucherndes Ätherisches sich zusammenzieht und so zusammenzieht, dass diese Zusammenziehung wirklich eine recht regelmäßige ist, nicht Schocks erzeugt im Organischen, so müssen wir das Kalzium gerade in der Struktur verwenden, in der wir es finden in der Eichenrinde.

[ 38 ] Nun haben wir eine Pflanze, welche reichlich Kalzium enthält, siebenundsiebzig Prozent der Aschensubstanz, aber in feiner [Bearbeitung], das ist die Eiche. Und insbesondere ist es die Rinde der Eiche, welche schon eine Art Zwischenprodukt darstellt zwischen dem Pflanzlichen und dem lebendigen Erdigen, ganz in dem Stile, wie ich Ihnen das auseinandergesetzt habe von der Verwandtschaft des belebten Erdigen mit der Rinde. In Bezug auf dasjenige, was dann als Kalzium zutage tritt, ist dasjenige, was an Kalziumstruktur in der Eichenrinde vorhanden ist, das Alleridealste. Nun hat das Kalzium, wenn es noch im belebten Zustande, nicht im toten ist - im toten wirkt es auch -, dasjenige, was ich auseinandergesetzt habe. Es schafft Ordnung, wenn der Ätherleib zu stark wirkt, sodass an irgendein Organisches das Astrale nicht herankommen kann. Es tötet - es dämpft - den Ätherleib, macht dadurch die Wirkungen des Astralleibes frei; das ist bei allem Kalk der Fall. Aber wenn wir wollen, dass in einer sehr schönen Weise ein wucherndes Ätherisches sich zusammenzieht und so zusammenzieht, dass diese Zusammenziehung wirklich eine recht regelmäßige ist, nicht Schocks erzeugt im Organischen, so müssen wir das Kalzium gerade in der Struktur verwenden, in der wir es finden in der Eichenrinde.

[ 39 ] Nun sammeln wir Eichenrinde, wie wir ihrer habhaft werden können. Wir brauchen gar nicht viel, nicht mehr, als leicht zu erreichen ist. Sammeln wir das und hacken es etwas durch, sodass wir eine bröselige Konsistenz, eine bröselige Struktur haben. Dann nehmen wir - es ist fast einerlei, von welchem unserer Haustiere - einen Schädel, eine Schädeldecke, geben da diese zerhackte Eichenrinde hinein, schließen sie wiederum möglichst mit Knochenmasse ab, und das versenken wir nun in die Erde und geben, nachdem wir es nicht sehr tief eingegraben haben, Torfmull darauf und versuchen durch Einleitung irgendeiner Rinne möglichst viel Regenwasser an den Platz zu bekommen. Man könnte es sogar so machen, man könnte in einen Bottich, in den immerfort Regenwasser einfließen und wiederum abfließen könnte, man könnte da solche Pflanzensubstanz hineingeben, die stark bewirkt, dass immer Pflanzenschlamm da ist. In diesem, sozusagen Pflanzenschlamm, liegt dieses Knochengefäß, das die zerbröckelte Eichenrinde einschließt. Das muss nun wiederum überwintern - Schneewasser ist ebenso gut wie Regenwasser -, muss durchmachen womöglich Herbst und Winter.

[ 39 ] Nun sammeln wir Eichenrinde, wie wir ihrer habhaft werden können. Wir brauchen gar nicht viel, nicht mehr, als leicht zu erreichen ist. Sammeln wir das und hacken es etwas durch, sodass wir eine bröselige Konsistenz, eine bröselige Struktur haben. Dann nehmen wir - es ist fast einerlei, von welchem unserer Haustiere - einen Schädel, eine Schädeldecke, geben da diese zerhackte Eichenrinde hinein, schließen sie wiederum möglichst mit Knochenmasse ab, und das versenken wir nun in die Erde und geben, nachdem wir es nicht sehr tief eingegraben haben, Torfmull darauf und versuchen durch Einleitung irgendeiner Rinne möglichst viel Regenwasser an den Platz zu bekommen. Man könnte es sogar so machen, man könnte in einen Bottich, in den immerfort Regenwasser einfließen und wiederum abfließen könnte, man könnte da solche Pflanzensubstanz hineingeben, die stark bewirkt, dass immer Pflanzenschlamm da ist. In diesem, sozusagen Pflanzenschlamm, liegt dieses Knochengefäß, das die zerbröckelte Eichenrinde einschließt. Das muss nun wiederum überwintern - Schneewasser ist ebenso gut wie Regenwasser -, muss durchmachen womöglich Herbst und Winter.

[ 40 ] Aus dieser Masse wird nun dasjenige unseren Düngemassen beigesetzt, was ihnen wirklich die Kräfte verleiht, schädliche Pflanzenkrankheiten prophylaktisch zu bekämpfen, aufzuhalten. Jetzt haben wir schon vier Dinge beigemischt. Das alles erfordert allerdings etwas Arbeit, aber wenn Sie sich die Sache überlegen werden, so werden Sie schon finden, es verursacht das weniger Arbeit als alle die Kinkerlitzchen, die in den chemischen Laboratorien in der Landwirtschaft gemacht werden und die auch bezahlt werden müssen. Sie werden schon sehen, nationalökonomisch rentiert sich das besser, was wir auseinandergesetzt haben.

[ 40 ] Aus dieser Masse wird nun dasjenige unseren Düngemassen beigesetzt, was ihnen wirklich die Kräfte verleiht, schädliche Pflanzenkrankheiten prophylaktisch zu bekämpfen, aufzuhalten. Jetzt haben wir schon vier Dinge beigemischt. Das alles erfordert allerdings etwas Arbeit, aber wenn Sie sich die Sache überlegen werden, so werden Sie schon finden, es verursacht das weniger Arbeit als alle die Kinkerlitzchen, die in den chemischen Laboratorien in der Landwirtschaft gemacht werden und die auch bezahlt werden müssen. Sie werden schon sehen, nationalökonomisch rentiert sich das besser, was wir auseinandergesetzt haben.

[ 41 ] Nun brauchen wir aber noch etwas, was noch in der richtigen Weise die Kieselsäure heranzieht aus der ganzen kosmischen Umgebung. Denn diese Kieselsäure müssen wir in der Pflanze drin haben. Und gerade in Bezug auf die Kieselsäureaufnahme verliert die Erde im Laufe der Zeit ihre Macht. Sie verliert sie langsam, daher bemerkt man das nicht so, aber sehen Sie, diejenigen Menschen, die eben nur noch auf das Mikrokosmische, nicht auf das Makrokosmische schauen, denen liegt nichts an dem Kieselsäureverlust, weil sie glauben, der hat keine Bedeutung für das Pflanzenwachstum. Aber er hat die allergrößte Bedeutung für das Pflanzenwachstum. Denn für diese Dinge muss man etwas wissen. Es ist ja heute ganz gewiss nicht mehr für den Gelehrten das Zeichen einer so starken Konfusion, als das man es noch vor einiger Zeit angesehen, denn heute spricht man von der Umwandlung der Elemente doch schon, ohne sich zu genieren. Die Beobachtung von allerlei Elementen hat in dieser Hinsicht die materialistischen Löwen gezähmt.

[ 41 ] Nun brauchen wir aber noch etwas, was noch in der richtigen Weise die Kieselsäure heranzieht aus der ganzen kosmischen Umgebung. Denn diese Kieselsäure müssen wir in der Pflanze drin haben. Und gerade in Bezug auf die Kieselsäureaufnahme verliert die Erde im Laufe der Zeit ihre Macht. Sie verliert sie langsam, daher bemerkt man das nicht so, aber sehen Sie, diejenigen Menschen, die eben nur noch auf das Mikrokosmische, nicht auf das Makrokosmische schauen, denen liegt nichts an dem Kieselsäureverlust, weil sie glauben, der hat keine Bedeutung für das Pflanzenwachstum. Aber er hat die allergrößte Bedeutung für das Pflanzenwachstum. Denn für diese Dinge muss man etwas wissen. Es ist ja heute ganz gewiss nicht mehr für den Gelehrten das Zeichen einer so starken Konfusion, als das man es noch vor einiger Zeit angesehen, denn heute spricht man von der Umwandlung der Elemente doch schon, ohne sich zu genieren. Die Beobachtung von allerlei Elementen hat in dieser Hinsicht die materialistischen Löwen gezähmt.

[ 42 ] Aber gewisse Dinge, die eigentlich fortwährend um uns herum vorgehen, die kennt man ja gar nicht. Würde man sie kennen, so würde man leichter glauben können an solche Dinge, wie ich sie jetzt auseinandergesetzt habe. Ich weiß sehr gut, derjenige, der eingefuchst ist in die heutige Denkweise, der wird sagen: Aber du sagst uns ja gar nichts, wie man den Stickstoffgehalt des Düngers verbessert. Ich habe fortwährend davon gesprochen, namentlich, indem ich von Schafgarbe, Kamille, Brennnessel gesprochen habe, weil nämlich im organischen Prozess eine geheime Alchimie liegt, die zum Beispiel das Kali, wenn es nur in der richtigen Weise drin arbeitet, wirklich in Stickstoff umsetzt und sogar den Kalk, wenn der richtig arbeitet, wirklich in Stickstoff umsetzt. Sie wissen ja, im Pflanzenwachstum sind alle vier Elemente, von denen ich gesprochen [habe], neben dem Schwefel [vorhanden]. [Es] ist also auch Wasserstoff da. Ich habe Ihnen angegeben die Bedeutung des Wasserstoffs. Nun besteht ein gegenseitiges Qualitätsverhältnis zwischen dem Kalk und dem Wasserstoff, das ähnlich ist dem Qualitätsverhältnis zwischen dem Sauerstoff und dem Stickstoff in der Luft. Und das schon könnte auf rein äußere Weise wie in der quantitativ-chemischen Analyse verraten, dass eine Verwandtschaft besteht zwischen dem Zusammenhang von Sauerstoff und Stickstoff in der Luft und dem Zusammenhange von Kalk und Wasserstoff in den organischen Prozessen. Unter dem Einfluss des Wasserstoffs wird nämlich fortwährend Kalk und Kali umgewandelt in Suickstoffartiges und zuletzt in wirklichen Stickstoff. Und dieser Stickstoff, der auf diese Weise entstehen kann, der ist gerade so ungeheuer nützlich für das Pflanzenwachstum, aber man muss ihn sich eben erzeugen lassen durch solche Methoden, wie ich sie geschildert habe.

[ 42 ] Aber gewisse Dinge, die eigentlich fortwährend um uns herum vorgehen, die kennt man ja gar nicht. Würde man sie kennen, so würde man leichter glauben können an solche Dinge, wie ich sie jetzt auseinandergesetzt habe. Ich weiß sehr gut, derjenige, der eingefuchst ist in die heutige Denkweise, der wird sagen: Aber du sagst uns ja gar nichts, wie man den Stickstoffgehalt des Düngers verbessert. Ich habe fortwährend davon gesprochen, namentlich, indem ich von Schafgarbe, Kamille, Brennnessel gesprochen habe, weil nämlich im organischen Prozess eine geheime Alchimie liegt, die zum Beispiel das Kali, wenn es nur in der richtigen Weise drin arbeitet, wirklich in Stickstoff umsetzt und sogar den Kalk, wenn der richtig arbeitet, wirklich in Stickstoff umsetzt. Sie wissen ja, im Pflanzenwachstum sind alle vier Elemente, von denen ich gesprochen [habe], neben dem Schwefel [vorhanden]. [Es] ist also auch Wasserstoff da. Ich habe Ihnen angegeben die Bedeutung des Wasserstoffs. Nun besteht ein gegenseitiges Qualitätsverhältnis zwischen dem Kalk und dem Wasserstoff, das ähnlich ist dem Qualitätsverhältnis zwischen dem Sauerstoff und dem Stickstoff in der Luft. Und das schon könnte auf rein äußere Weise wie in der quantitativ-chemischen Analyse verraten, dass eine Verwandtschaft besteht zwischen dem Zusammenhang von Sauerstoff und Stickstoff in der Luft und dem Zusammenhange von Kalk und Wasserstoff in den organischen Prozessen. Unter dem Einfluss des Wasserstoffs wird nämlich fortwährend Kalk und Kali umgewandelt in Suickstoffartiges und zuletzt in wirklichen Stickstoff. Und dieser Stickstoff, der auf diese Weise entstehen kann, der ist gerade so ungeheuer nützlich für das Pflanzenwachstum, aber man muss ihn sich eben erzeugen lassen durch solche Methoden, wie ich sie geschildert habe.

[ 43 ] Die Kieselsäure enthält ja das Silicium. Das Silicium wiederum wird umgewandelt im Organismus in einen Stoff, der von einer außerordentlichen Wichtigkeit ist, der gegenwärtig unter den chemischen Elementen überhaupt nicht aufgezählt wird, und man braucht eben die Kieselsäure, um hineinzuziehen das Kosmische. Und nun muss eben einfach in der Pflanze eine richtige Wechselwirkung entstehen zwischen der Kieselsäure und dem Kalium, nicht dem Kalzium. Wir müssen nun den Boden dazu beleben, dieses richtige Wechselverhältnis auszugestalten durch die Düngung. Wir müssen nach einer Pflanze suchen, welche in der Lage ist, durch ihr eigenes Verhältnis zwischen Kalium und Kieselsäure, wiederum in einer Art homöopathischer Dosis beigesetzt dem Dung, diesem Dung die entsprechende Macht zu geben. Diese Pflanze können wir wirklich finden. Und wiederum ist diese Pflanze, wenn sie nur wächst innerhalb unserer landwirtschaftlichen Gebiete, schon nach dieser Richtung hin wohltuend. Es ist Taraxacum, der Löwenzahn. Der unschuldige, gelbe Löwenzahn, wo er in einer Gegend wächst, ist er eine außerordentliche Wohltat. Denn er ist der Vermittler zwischen der im Kosmos fein homöopathisch verteilten Kieselsäure und demjenigen, was als Kieselsäure eigentlich gebraucht wird über die ganze Gegend hin. Er ist wirklich eine Art von Himmelsbote, dieser Löwenzahn; aber man muss ihn, wenn man ihn nun wirksam machen will im Dung, wenn es sich darum handelt, dass man ihn braucht, in der richtigen Weise verwenden. Da muss man ihn selbstverständlich der Wirkung der Erde aussetzen, der Wirkung der Erde in der Winterzeit. Aber nun handelt es sich darum, dass man die umgebenden Kräfte dadurch gewinnt, dass man ihn ebenso bearbeitet wie das andere.

[ 43 ] Die Kieselsäure enthält ja das Silicium. Das Silicium wiederum wird umgewandelt im Organismus in einen Stoff, der von einer außerordentlichen Wichtigkeit ist, der gegenwärtig unter den chemischen Elementen überhaupt nicht aufgezählt wird, und man braucht eben die Kieselsäure, um hineinzuziehen das Kosmische. Und nun muss eben einfach in der Pflanze eine richtige Wechselwirkung entstehen zwischen der Kieselsäure und dem Kalium, nicht dem Kalzium. Wir müssen nun den Boden dazu beleben, dieses richtige Wechselverhältnis auszugestalten durch die Düngung. Wir müssen nach einer Pflanze suchen, welche in der Lage ist, durch ihr eigenes Verhältnis zwischen Kalium und Kieselsäure, wiederum in einer Art homöopathischer Dosis beigesetzt dem Dung, diesem Dung die entsprechende Macht zu geben. Diese Pflanze können wir wirklich finden. Und wiederum ist diese Pflanze, wenn sie nur wächst innerhalb unserer landwirtschaftlichen Gebiete, schon nach dieser Richtung hin wohltuend. Es ist Taraxacum, der Löwenzahn. Der unschuldige, gelbe Löwenzahn, wo er in einer Gegend wächst, ist er eine außerordentliche Wohltat. Denn er ist der Vermittler zwischen der im Kosmos fein homöopathisch verteilten Kieselsäure und demjenigen, was als Kieselsäure eigentlich gebraucht wird über die ganze Gegend hin. Er ist wirklich eine Art von Himmelsbote, dieser Löwenzahn; aber man muss ihn, wenn man ihn nun wirksam machen will im Dung, wenn es sich darum handelt, dass man ihn braucht, in der richtigen Weise verwenden. Da muss man ihn selbstverständlich der Wirkung der Erde aussetzen, der Wirkung der Erde in der Winterzeit. Aber nun handelt es sich darum, dass man die umgebenden Kräfte dadurch gewinnt, dass man ihn ebenso bearbeitet wie das andere.

[ 44 ] Die gelben Löwenzahnköpfchen sammle man, lässt sie etwas anwelken, presst sie zusammen, näht sie ein in Rindsgekröse, gibt sie auch in die Erde den Winter hindurch. Wenn man dann im Frühling herausnimmt die Kugeln - man kann sie aufheben, bis man sie braucht -, dann sind sie tatsächlich ganz durchsetzt mit kosmischer Wirkung. Substanz, die man aus ihnen gewonnen hat, kann nun wieder in ähnlicher Weise dem Dung beigesetzt werden, und sie wird dem Erdboden die Fähigkeit geben, so viel Kieselsäure gerade aus der Atmosphäre und aus dem Kosmos heranzuziehen, als für die Pflanzen notwendig ist, damit diese Pflanzen wirklich gerade empfindsam werden gegen alles das, was in ihrer Umgebung wirkt, [und selber anziehen dasjenige, was sie brauchen].

[ 44 ] Die gelben Löwenzahnköpfchen sammle man, lässt sie etwas anwelken, presst sie zusammen, näht sie ein in Rindsgekröse, gibt sie auch in die Erde den Winter hindurch. Wenn man dann im Frühling herausnimmt die Kugeln - man kann sie aufheben, bis man sie braucht -, dann sind sie tatsächlich ganz durchsetzt mit kosmischer Wirkung. Substanz, die man aus ihnen gewonnen hat, kann nun wieder in ähnlicher Weise dem Dung beigesetzt werden, und sie wird dem Erdboden die Fähigkeit geben, so viel Kieselsäure gerade aus der Atmosphäre und aus dem Kosmos heranzuziehen, als für die Pflanzen notwendig ist, damit diese Pflanzen wirklich gerade empfindsam werden gegen alles das, was in ihrer Umgebung wirkt, [und selber anziehen dasjenige, was sie brauchen].

[ 45 ] Denn die Pflanzen müssen ja, damit sie wirklich wachsen können, eine Art Empfindung haben. [Wie vor einem stumpfen Kerl als Mensch alles vorbeigehen kann], er empfindet es nicht, so kann natürlich alles im Boden und über dem Boden an einer stumpfen Pflanze vorbeigehen; sie empfindet es nicht, sie kann es auch nicht in den Dienst ihres Wachstums stellen. Aber wird die Pflanze auf diese Weise, in der feinsten Weise mit Kieselsäure durchzogen, durchlebt, dann ist sie so, dass sie empfindsam wird gegen alles und alles heranzieht. Man kann aber sehr leicht die Pflanze dazu bringen, dass sie nur einen ganz kleinen Umkreis, der um sie herum ist, in der Erde benützt, um heranzuziehen, was sie braucht. Das ist natürlich nicht gut. Bearbeitet man den Erdboden so, wie ich es eben geschildert, dann wird die Pflanze bereit, im weiten Umkreis die Dinge heranzuziehen. Der Pflanze kann zugutekommen nicht nur das, was auf dem Acker ist, sondern auch dasjenige, was im Boden der nächsten Wiese ist, wenn sie es braucht. Der Pflanze kann es zugutekommen, was im Waldboden ist, der in der Nähe ist, wenn sie in dieser Weise innerlich empfindlich gemacht wird. Und so können wir eine Wechselwirkung der Natur herbeiführen, indem wir den Pflanzen die Kräfte geben, die ihnen auf diese Weise durch den Löwenzahn zukommen wollen.

[ 45 ] Denn die Pflanzen müssen ja, damit sie wirklich wachsen können, eine Art Empfindung haben. [Wie vor einem stumpfen Kerl als Mensch alles vorbeigehen kann], er empfindet es nicht, so kann natürlich alles im Boden und über dem Boden an einer stumpfen Pflanze vorbeigehen; sie empfindet es nicht, sie kann es auch nicht in den Dienst ihres Wachstums stellen. Aber wird die Pflanze auf diese Weise, in der feinsten Weise mit Kieselsäure durchzogen, durchlebt, dann ist sie so, dass sie empfindsam wird gegen alles und alles heranzieht. Man kann aber sehr leicht die Pflanze dazu bringen, dass sie nur einen ganz kleinen Umkreis, der um sie herum ist, in der Erde benützt, um heranzuziehen, was sie braucht. Das ist natürlich nicht gut. Bearbeitet man den Erdboden so, wie ich es eben geschildert, dann wird die Pflanze bereit, im weiten Umkreis die Dinge heranzuziehen. Der Pflanze kann zugutekommen nicht nur das, was auf dem Acker ist, sondern auch dasjenige, was im Boden der nächsten Wiese ist, wenn sie es braucht. Der Pflanze kann es zugutekommen, was im Waldboden ist, der in der Nähe ist, wenn sie in dieser Weise innerlich empfindlich gemacht wird. Und so können wir eine Wechselwirkung der Natur herbeiführen, indem wir den Pflanzen die Kräfte geben, die ihnen auf diese Weise durch den Löwenzahn zukommen wollen.

[ 46 ] Und so könnte ich denken, müsste man versuchen, Düngemittel dadurch herzustellen, dass man diese fünf Ingredienzien, oder Surrogate von ihnen, tatsächlich in der angedeuteten Weise dem Düngemittel beibringt. Ein Düngemittel muss in der Zukunft, statt mit den chemischen Kinkerlitzchen behandelt zu werden, behandelt werden

[ 46 ] Und so könnte ich denken, müsste man versuchen, Düngemittel dadurch herzustellen, dass man diese fünf Ingredienzien, oder Surrogate von ihnen, tatsächlich in der angedeuteten Weise dem Düngemittel beibringt. Ein Düngemittel muss in der Zukunft, statt mit den chemischen Kinkerlitzchen behandelt zu werden, behandelt werden

[ 47 ] mit Schafgarbe, mit Kamille, mit Brennnessel, mit Eichenrinde und mit Löwenzahn. Ein solches Düngemittel wird in der Tat vieles von dem haben, was man eigentlich braucht.

[ 47 ] mit Schafgarbe, mit Kamille, mit Brennnessel, mit Eichenrinde und mit Löwenzahn. Ein solches Düngemittel wird in der Tat vieles von dem haben, was man eigentlich braucht.

[ 48 ] Überwindet man sich dann noch und presst, bevor man den so zubereiteten Dünger verwendet, die Blüten von Valeriana officinalis, von Baldrian, aus und verdünnt dasjenige, was man da herauspresst, sehr stark - man kann das ja jederzeit machen und dann die Sache aufheben, namentlich, indem man zum Verdünnen warmes Wasser anwendet -, so kann man, wenn man dem Dung in einer ganz feinen Weise beibringt diesen verdünnten Saft der Baldrianblüte, insbesondere in ihm dasjenige hervorrufen, was ihn anregt dazu, sich gegenüber demjenigen, was man Phosphorsubstanz nennt, in der richtigen Weise zu verhalten. Dann wird man durch diese sechs Ingredienzien einen ganz vorzüglichen Dünger, sowohl aus Jauche wie aus Stallmist wie aus Kompost herstellen können.

[ 48 ] Überwindet man sich dann noch und presst, bevor man den so zubereiteten Dünger verwendet, die Blüten von Valeriana officinalis, von Baldrian, aus und verdünnt dasjenige, was man da herauspresst, sehr stark - man kann das ja jederzeit machen und dann die Sache aufheben, namentlich, indem man zum Verdünnen warmes Wasser anwendet -, so kann man, wenn man dem Dung in einer ganz feinen Weise beibringt diesen verdünnten Saft der Baldrianblüte, insbesondere in ihm dasjenige hervorrufen, was ihn anregt dazu, sich gegenüber demjenigen, was man Phosphorsubstanz nennt, in der richtigen Weise zu verhalten. Dann wird man durch diese sechs Ingredienzien einen ganz vorzüglichen Dünger, sowohl aus Jauche wie aus Stallmist wie aus Kompost herstellen können.

Zweite Fragenbeantwortung

Zweite Fragenbeantwortung

[Carl von Keyserlingk:] Handel es sich bei der Blase des Edelwildes um eine solche des männlichen Rotwildes, des Hirsches?

[Carl von Keyserlingk:] Handel es sich bei der Blase des Edelwildes um eine solche des männlichen Rotwildes, des Hirsches?

Rudolf Steiner: Gemeint habe ich männliches Rotwild.

Rudolf Steiner: Gemeint habe ich männliches Rotwild.

[Carl von Keyserlingk:] Ist die einjährige oder die perennierende Brennnessel gemeint?

[Carl von Keyserlingk:] Ist die einjährige oder die perennierende Brennnessel gemeint?

Rudolf Steiner: Urtica dioica.

Rudolf Steiner: Urtica dioica.

Ist es richtig, die Düngergrube zu überdachen in Gegenden, wo es viel regnet?

Ist es richtig, die Düngergrube zu überdachen in Gegenden, wo es viel regnet?

Die gewöhnlichen Regenmengen sollte eigentlich der Dünger vertragen. Und wiederum, wie es ihm nicht zugutekommt, wenn er gar kein Regenwasser bekommt, so schadet es ihm, wenn er durch das Regenwasser ganz ausgelaugt wird. Diese Dinge kann man nicht so ganz im Allgemeinen entscheiden. Im Allgemeinen ist das Regenwasser dem Dünger gut.

Die gewöhnlichen Regenmengen sollte eigentlich der Dünger vertragen. Und wiederum, wie es ihm nicht zugutekommt, wenn er gar kein Regenwasser bekommt, so schadet es ihm, wenn er durch das Regenwasser ganz ausgelaugt wird. Diese Dinge kann man nicht so ganz im Allgemeinen entscheiden. Im Allgemeinen ist das Regenwasser dem Dünger gut.

[Carl von Keyserlingk:] Sollte man nicht, damit die Jauche nicht verloren geht, gedeckte Dungstätten haben?

[Carl von Keyserlingk:] Sollte man nicht, damit die Jauche nicht verloren geht, gedeckte Dungstätten haben?

Es ist eigentlich in einem gewissen Sinne das Regenwasser dem Dünger notwendig. Fraglich könnte es sein, ob es gut wäre, den Regen abzuhalten dadurch, dass man Torfmull über den Dünger ausbreitet. Den Regen ganz abzuhalten durch Bedachung ist etwas, was wohl keinen rechten Zweck haben kann. Der Dünger wird sicher schlechter dadurch.

Es ist eigentlich in einem gewissen Sinne das Regenwasser dem Dünger notwendig. Fraglich könnte es sein, ob es gut wäre, den Regen abzuhalten dadurch, dass man Torfmull über den Dünger ausbreitet. Den Regen ganz abzuhalten durch Bedachung ist etwas, was wohl keinen rechten Zweck haben kann. Der Dünger wird sicher schlechter dadurch.

[Ludwig von Polzer-Hoditz]: Wenn das Pflanzenwachstum so gefördert wird durch die angegebene Düngungsart, kommt diese dann gleichmäßig den Edelpflanzen zugute und den sogenannten Unkräntern, oder muss man da besondere Methoden anwenden, um die Unkräuter zu vertilgen[, oder werden die Edelpflanzen so vernünftig, dass sie stärker wachsen wie die Unkräuter?]

[Ludwig von Polzer-Hoditz]: Wenn das Pflanzenwachstum so gefördert wird durch die angegebene Düngungsart, kommt diese dann gleichmäßig den Edelpflanzen zugute und den sogenannten Unkräntern, oder muss man da besondere Methoden anwenden, um die Unkräuter zu vertilgen[, oder werden die Edelpflanzen so vernünftig, dass sie stärker wachsen wie die Unkräuter?]

Die Frage ist selbstverständlich zunächst ganz berechtigt. Ich will nun über die sogenannte Unkrautbekämpfung in den nächsten Tagen sprechen. Zunächst ist dasjenige, was ich gesagt habe, dem Pflanzenwachstum im Allgemeinen günstig, und man würde dadurch die Unkrautausrottung nicht bewirken. Die Pflanze bleibt aber viel fester gegen parasitische Schädlinge, die in ihr auftreten. Aber die Sache ist doch so: Gegen dasjenige, was als parasitäre Schädlinge im Pflanzenreich auftritt, da hat man schon die Mittel dagegen. Die Unkrautbekämpfung ist nicht etwas, was mit den Prinzipien zusammenhängt, die wir bis jetzt besprochen haben. Das Unkraut nimmt schon auch teil an dem allgemeinen Pflanzenwachstum. Darüber werden wir noch sprechen. Die Dinge hängen so zusammen, dass es nicht gut ist, dass man irgendetwas herausnimmt. [Wir wollen über das sprechen, was vorgekommen ist.]

Die Frage ist selbstverständlich zunächst ganz berechtigt. Ich will nun über die sogenannte Unkrautbekämpfung in den nächsten Tagen sprechen. Zunächst ist dasjenige, was ich gesagt habe, dem Pflanzenwachstum im Allgemeinen günstig, und man würde dadurch die Unkrautausrottung nicht bewirken. Die Pflanze bleibt aber viel fester gegen parasitische Schädlinge, die in ihr auftreten. Aber die Sache ist doch so: Gegen dasjenige, was als parasitäre Schädlinge im Pflanzenreich auftritt, da hat man schon die Mittel dagegen. Die Unkrautbekämpfung ist nicht etwas, was mit den Prinzipien zusammenhängt, die wir bis jetzt besprochen haben. Das Unkraut nimmt schon auch teil an dem allgemeinen Pflanzenwachstum. Darüber werden wir noch sprechen. Die Dinge hängen so zusammen, dass es nicht gut ist, dass man irgendetwas herausnimmt. [Wir wollen über das sprechen, was vorgekommen ist.]

Was ist zu halten von dem Verfahren des Hauptmann Krantz, wonach man durch loses, schichtweises Aufstapeln der Dungmassen und durch deren Eigenwärmeerzeugung den Dung ebenfalls geruchlos machen kann?

Was ist zu halten von dem Verfahren des Hauptmann Krantz, wonach man durch loses, schichtweises Aufstapeln der Dungmassen und durch deren Eigenwärmeerzeugung den Dung ebenfalls geruchlos machen kann?

Ich habe ganz absichtlich über die Dinge, die heute schon in einer rationellen Weise angewendet werden, nicht gesprochen. Ich wollte dasjenige, was als Anregung von der Geisteswissenschaft kommen kann, zur Verbesserung einer jeden solchen Methode anführen. Dasjenige Verfahren, das Sie angeführt haben, ist ein solches, welches ganz gewiss sehr viele Vorzüge hat. Aber ich glaube, das Verfahren ist im Allgemeinen neu, es ist nicht ein sehr altes Verfahren, und es steht zu vermuten, dass es auch zu denjenigen Verfahren gehört, die im Anfange Blender sind und die im Verlaufe der Zeit sich nicht als so praktisch erweisen, wie man es eigentlich voraussetzt. Im Anfange, wenn der Boden noch seine Tradition hat, da frischt ihn eigentlich alles in einer gewissen Weise auf. Wenn man dann länger die Sache anwendet, dann geht es einem so wie bei Heilmitteln, wenn die Heilmittel zuerst in einen Organismus hineinkommen. Die unglaublichsten Heilmittel helfen ja das erste Mal; dann hört die Heilwirkung auf. Auch bei diesen Dingen dauert es immer längere Zeit, bis man darauf kommt, dass es doch nicht so ist, wie man ursprünglich geglaubt hatte. Dasjenige, was da von besonderer Bedeutung ist, ist schon die Erzeugung der Eigenwärme, und diese Tätigkeit, die da ausgeübt werden muss, um diese Eigenwärme zu erzeugen, ist eine gewiss dem Dünger außerordentlich günstige, sodass aus dieser Tätigkeit Günstiges hervorgehen muss.

Ich habe ganz absichtlich über die Dinge, die heute schon in einer rationellen Weise angewendet werden, nicht gesprochen. Ich wollte dasjenige, was als Anregung von der Geisteswissenschaft kommen kann, zur Verbesserung einer jeden solchen Methode anführen. Dasjenige Verfahren, das Sie angeführt haben, ist ein solches, welches ganz gewiss sehr viele Vorzüge hat. Aber ich glaube, das Verfahren ist im Allgemeinen neu, es ist nicht ein sehr altes Verfahren, und es steht zu vermuten, dass es auch zu denjenigen Verfahren gehört, die im Anfange Blender sind und die im Verlaufe der Zeit sich nicht als so praktisch erweisen, wie man es eigentlich voraussetzt. Im Anfange, wenn der Boden noch seine Tradition hat, da frischt ihn eigentlich alles in einer gewissen Weise auf. Wenn man dann länger die Sache anwendet, dann geht es einem so wie bei Heilmitteln, wenn die Heilmittel zuerst in einen Organismus hineinkommen. Die unglaublichsten Heilmittel helfen ja das erste Mal; dann hört die Heilwirkung auf. Auch bei diesen Dingen dauert es immer längere Zeit, bis man darauf kommt, dass es doch nicht so ist, wie man ursprünglich geglaubt hatte. Dasjenige, was da von besonderer Bedeutung ist, ist schon die Erzeugung der Eigenwärme, und diese Tätigkeit, die da ausgeübt werden muss, um diese Eigenwärme zu erzeugen, ist eine gewiss dem Dünger außerordentlich günstige, sodass aus dieser Tätigkeit Günstiges hervorgehen muss.

[Dünger 56 Grad Temp. Unter Druck setzen, Geruch verschwindet]

[Dünger 56 Grad Temp. Unter Druck setzen, Geruch verschwindet]

Die Schäden, die dabei entstehen könnten, sind diese, dass man den Dünger lose hat und dass ich nicht weiß, ob das so ganz wörtlich gilt, dass der Dünger ganz geruchlos sei.

Die Schäden, die dabei entstehen könnten, sind diese, dass man den Dünger lose hat und dass ich nicht weiß, ob das so ganz wörtlich gilt, dass der Dünger ganz geruchlos sei.

[Vermutlicher Zwischenruf des Fragestellers:] [Er war geruchlos und blieb geruchlos.]

[Vermutlicher Zwischenruf des Fragestellers:] [Er war geruchlos und blieb geruchlos.]

Nun ja, wenn er sich als geruchlos erweist, so würde es ein Anzeichen sein, dass es eine günstige gute Sache wäre. Es ist ein Verfahren, das noch nicht viele Jahre ausprobiert worden ist.

Nun ja, wenn er sich als geruchlos erweist, so würde es ein Anzeichen sein, dass es eine günstige gute Sache wäre. Es ist ein Verfahren, das noch nicht viele Jahre ausprobiert worden ist.

[Konradin Haußer:] Ist es nicht besser, die Dungstätte über der Erde anzulegen, als in die Erde zu versenken?

[Konradin Haußer:] Ist es nicht besser, die Dungstätte über der Erde anzulegen, als in die Erde zu versenken?

Im Prinzip ist es schon richtig, die Dungstätte möglichst hoch anzulegen. Nur muss dabei wiederum gesorgt werden, dass die Dungstäute in sich selber nicht allzu hoch ist, damit sie mit den Kräften, die unter der Erde sind, in einer entsprechenden Beziehung bleibt. Man kann sie nicht auf einem Hügel anlegen, aber vom Niveau der Erde aus kann man sie schon aufbauen, und das wird die günstigste Höhenlage sein.

Im Prinzip ist es schon richtig, die Dungstätte möglichst hoch anzulegen. Nur muss dabei wiederum gesorgt werden, dass die Dungstäute in sich selber nicht allzu hoch ist, damit sie mit den Kräften, die unter der Erde sind, in einer entsprechenden Beziehung bleibt. Man kann sie nicht auf einem Hügel anlegen, aber vom Niveau der Erde aus kann man sie schon aufbauen, und das wird die günstigste Höhenlage sein.

[Ernst Jacoby]: Kann bei dem Weinstock, der viel zu leiden hat, beim Kompost dasselbe angewendet werden?

[Ernst Jacoby]: Kann bei dem Weinstock, der viel zu leiden hat, beim Kompost dasselbe angewendet werden?

Es kann angewendet werden mit einigen Modifikationen. Wenn ich den Obst- und Weinbau besprechen werde, da kommen einige Modifikationen; aber im Allgemeinen gilt das, was ich heute gesagt habe, für die Verbesserung jeder Art des Dunges. Ich habe heute die Dinge angeführt, die den Dung im Allgemeinen verbessern. Wie man nun spezifizieren kann für Wiese und Weide, für das Saatkorn, für den Obst- und Weinbau, das wollen wir noch behandeln.

Es kann angewendet werden mit einigen Modifikationen. Wenn ich den Obst- und Weinbau besprechen werde, da kommen einige Modifikationen; aber im Allgemeinen gilt das, was ich heute gesagt habe, für die Verbesserung jeder Art des Dunges. Ich habe heute die Dinge angeführt, die den Dung im Allgemeinen verbessern. Wie man nun spezifizieren kann für Wiese und Weide, für das Saatkorn, für den Obst- und Weinbau, das wollen wir noch behandeln.

Ist es richtig, dass die Dungstätte gepflastert ist?

Ist es richtig, dass die Dungstätte gepflastert ist?

Nach dem, was man wissen kann über die ganze Struktur der Erde und ihren Zusammenhang mit dem Dünger ist das jedenfalls ein Unfug, wenn die Dungstätte gepflastert ist. Ich kann auch nicht einsehen, warum sie gepflastert ist. Dann muss man für die eigentliche Dungstätte den Raum aussparen, eine freie Stelle rings herum lassen für das Zusammenwirken von Dung und Erde. Warum sollte man den Dung [auch] dadurch verschlechtern [wollen], dass man ihn von der Erde absondert? [Dann sind die meisten Dungstätten falsch.]

Nach dem, was man wissen kann über die ganze Struktur der Erde und ihren Zusammenhang mit dem Dünger ist das jedenfalls ein Unfug, wenn die Dungstätte gepflastert ist. Ich kann auch nicht einsehen, warum sie gepflastert ist. Dann muss man für die eigentliche Dungstätte den Raum aussparen, eine freie Stelle rings herum lassen für das Zusammenwirken von Dung und Erde. Warum sollte man den Dung [auch] dadurch verschlechtern [wollen], dass man ihn von der Erde absondert? [Dann sind die meisten Dungstätten falsch.]

[Walter Ritter:] Hat der Untergrund irgendeinen Einfluss, ob sandig oder tonig? Es wird manchmal die innerste Schicht der Dungstätte mit Ton belegt, damit sie undurchlässig ist.

[Walter Ritter:] Hat der Untergrund irgendeinen Einfluss, ob sandig oder tonig? Es wird manchmal die innerste Schicht der Dungstätte mit Ton belegt, damit sie undurchlässig ist.

Es ist schon richtig, dass die bestimmten Erdarten einen bestimmten Einfluss haben. Der geht ja natürlich hervor aus der Eigentümlichkeit, die diese Erdarten selber haben. Hat man einen sandigen Boden unter der Dungstätte, so wird es notwendig sein, dass man diesen sandigen Boden, weil er ja immer Wasser einzieht, weil er wasserdurchlässig ist, erst, bevor man den Dung darüberlegt, etwas mit Ton ausfüllt. Hat man aber einen ausgesprochen tonigen Boden, so sollte man ihn eigentlich lockern und ihn mit Sand durchstreuen. Um eine Mittelwirkung zu erzielen, nimmt man immer eine Lage Sand und eine Lage Ton. Dann hat man beides. Dann hat man eine Konsistenz des Erdreiches, und man hat die Wasserwirkungen. Sonst versickert einem das Wasser. Eine Mischung der beiden Erdarten wird besonders günstig sein. Aus diesem Grunde wird es sich darum handeln, dass man nicht, wenigstens wenn man es vermeiden kann, Lössboden wählt, um die Dungstätte anzulegen. Löss und dergleichen wird nicht von besonderer Wirkung sein. Da wird es schon besser sein, man macht allmählich einen künstlichen Boden für die Dungstätte.

Es ist schon richtig, dass die bestimmten Erdarten einen bestimmten Einfluss haben. Der geht ja natürlich hervor aus der Eigentümlichkeit, die diese Erdarten selber haben. Hat man einen sandigen Boden unter der Dungstätte, so wird es notwendig sein, dass man diesen sandigen Boden, weil er ja immer Wasser einzieht, weil er wasserdurchlässig ist, erst, bevor man den Dung darüberlegt, etwas mit Ton ausfüllt. Hat man aber einen ausgesprochen tonigen Boden, so sollte man ihn eigentlich lockern und ihn mit Sand durchstreuen. Um eine Mittelwirkung zu erzielen, nimmt man immer eine Lage Sand und eine Lage Ton. Dann hat man beides. Dann hat man eine Konsistenz des Erdreiches, und man hat die Wasserwirkungen. Sonst versickert einem das Wasser. Eine Mischung der beiden Erdarten wird besonders günstig sein. Aus diesem Grunde wird es sich darum handeln, dass man nicht, wenigstens wenn man es vermeiden kann, Lössboden wählt, um die Dungstätte anzulegen. Löss und dergleichen wird nicht von besonderer Wirkung sein. Da wird es schon besser sein, man macht allmählich einen künstlichen Boden für die Dungstätte.

[Carl von Keyserlingk:] Was nun die Züchtung der uns angegebenen Pflanzen anlangt, Schafgarbe, Kamille, Brennnessel, ist es möglich, dass man der Gegend, wenn sie die Pflanzen nicht hat, einfach die Pflanzen einimpft durch Aussaat? Wir haben in der Grünlandwirtschaft auf dem Standpunkt gestanden, dass die Schafgarbe gefährlich wäre für das Rindvieh, außerdem der Löwenzahn. Wir haben in der Grünlandgesellschaft diese Pflanzen möglichst ausschließen wollen, ebenso die Distel. Wir sind gerade bei der Ausführung begriffen. Jetzt müssten wir sienun wieder ansäen auf den Feldrainen, aber nicht auf den Wiesen und Weiden?

[Carl von Keyserlingk:] Was nun die Züchtung der uns angegebenen Pflanzen anlangt, Schafgarbe, Kamille, Brennnessel, ist es möglich, dass man der Gegend, wenn sie die Pflanzen nicht hat, einfach die Pflanzen einimpft durch Aussaat? Wir haben in der Grünlandwirtschaft auf dem Standpunkt gestanden, dass die Schafgarbe gefährlich wäre für das Rindvieh, außerdem der Löwenzahn. Wir haben in der Grünlandgesellschaft diese Pflanzen möglichst ausschließen wollen, ebenso die Distel. Wir sind gerade bei der Ausführung begriffen. Jetzt müssten wir sienun wieder ansäen auf den Feldrainen, aber nicht auf den Wiesen und Weiden?

Ja, aber, auf welche Weise sollen diese denn der Tierernährung schädlich sein?

Ja, aber, auf welche Weise sollen diese denn der Tierernährung schädlich sein?

[Carl von Keyserlingk]: Man sagt, die Schafgarbe hätte giftige Stoffe. Man sagt, der Löwenzahn wäre nicht für die Ernährung des Rindviehs günstig.

[Carl von Keyserlingk]: Man sagt, die Schafgarbe hätte giftige Stoffe. Man sagt, der Löwenzahn wäre nicht für die Ernährung des Rindviehs günstig.

Man muss achtgeben darauf. Auf offenem Felde frisst das Tier das nicht.

Man muss achtgeben darauf. Auf offenem Felde frisst das Tier das nicht.

[Otto von] Lerchenfeld: Bei uns macht man es umgekehrt, da gilt der Löwenzahn als direktes Milchfutter.

[Otto von] Lerchenfeld: Bei uns macht man es umgekehrt, da gilt der Löwenzahn als direktes Milchfutter.

Diese Dinge sind manchmal nur vorhanden als Urteile. Man weiß nicht, ob sie ausprobiert sind. Es ist ja möglich - man muss das ausprobieren -, dass es im Heu nicht schädlich ist. Ich glaube, dass, wenn es schädlich wäre, das Tier selbst das Heu stehen lässt; das Tier frisst nichts, was ihm schädlich ist.

Diese Dinge sind manchmal nur vorhanden als Urteile. Man weiß nicht, ob sie ausprobiert sind. Es ist ja möglich - man muss das ausprobieren -, dass es im Heu nicht schädlich ist. Ich glaube, dass, wenn es schädlich wäre, das Tier selbst das Heu stehen lässt; das Tier frisst nichts, was ihm schädlich ist.

[Carl von Keyserlingk:] Ist die Schafgarbe nicht besonders entfernt worden durch die starke Kalkung, denn die Schafgarbe braucht doch einen feuchten und säurehaltigen Boden?

[Carl von Keyserlingk:] Ist die Schafgarbe nicht besonders entfernt worden durch die starke Kalkung, denn die Schafgarbe braucht doch einen feuchten und säurehaltigen Boden?

Wenn man die Schafgarbe wild verwendet - es hat sich um diese besondere Homöopathisierung gehandelt -, so genügt in diesem Falle auch wirklich eine geringe Schafgarbenmenge über ein ganz großes Gut ausgestreut. Die Schafgarbe hier im Garten zu haben, würde genügen für das ganze Gut.

Wenn man die Schafgarbe wild verwendet - es hat sich um diese besondere Homöopathisierung gehandelt -, so genügt in diesem Falle auch wirklich eine geringe Schafgarbenmenge über ein ganz großes Gut ausgestreut. Die Schafgarbe hier im Garten zu haben, würde genügen für das ganze Gut.

Ich habe auf meinen Weiden gesehen, dass der junge Löwenzahn, solange er noch kurz vor der Blüte steht, von allem Rindvieh gerne gefressen worden ist[, es ist sicher ein Zeitpunkt, wo man ihn als Salat schätzt]; dagegen später, sowie der Löwenzahn angefangen hat aufzublühen, hat ihn das Rindvieh nicht mehr genommen.

Ich habe auf meinen Weiden gesehen, dass der junge Löwenzahn, solange er noch kurz vor der Blüte steht, von allem Rindvieh gerne gefressen worden ist[, es ist sicher ein Zeitpunkt, wo man ihn als Salat schätzt]; dagegen später, sowie der Löwenzahn angefangen hat aufzublühen, hat ihn das Rindvieh nicht mehr genommen.

Sie müssen das Folgende dabei bedenken: Das ist ja natürlich dasjenige, was allgemeine Regel ist. Das Tier frisst nicht den Löwenzahn, wenn er ihm schadet, das Tier hat einen außerordentlich guten Fressinstinkt. Das andere aber dabei müssen Sie bedenken. Wir wenden ja doch auch, wenn wir irgendetwas fördern wollen, das auf einem Prozess beruht, fast immer etwas an, was wir im Einzelnen nicht anwenden. Zum Beispiel würde doch niemand die Brothefe zum täglichen Gebrauch verspeisen, aber sie wird doch zum Backen des Brotes verwendet. Die Dinge sind so: Dasjenige, was unter Umständen giftig wirken kann, wenn man es in einer großen Dosis verzehrt, das wird, unter anderen Verhältnissen, in der wohltätigsten Weise wirken, Die Heilmittel sind ja meistens giftig. Nun, es handelt sich darum, dass das Verfahren das eigentlich Ausschlaggebende ist, nicht der Stoff. Und so meine ich, kann man ganz gut hinweggehen über das Bedenken, dass dem Tiere der Löwenzahn schaden kann. Es sind so viele merkwürdige Urteile vorhanden; es ist doch etwas Kurioses, wenn auf der einen Seite von Graf Keyserlingk die Schädlichkeit des Löwenzahns betont wird, während auf der anderen Seite Graf Lerchenfeld davon redet, dass es gerade das beste Milchfuuter sei. Die Wirkung kann nicht in so nahe beieinander liegenden Gegenden verschieden sein, es muss von diesen beiden Ansichten eine nicht richtig sein.

Sie müssen das Folgende dabei bedenken: Das ist ja natürlich dasjenige, was allgemeine Regel ist. Das Tier frisst nicht den Löwenzahn, wenn er ihm schadet, das Tier hat einen außerordentlich guten Fressinstinkt. Das andere aber dabei müssen Sie bedenken. Wir wenden ja doch auch, wenn wir irgendetwas fördern wollen, das auf einem Prozess beruht, fast immer etwas an, was wir im Einzelnen nicht anwenden. Zum Beispiel würde doch niemand die Brothefe zum täglichen Gebrauch verspeisen, aber sie wird doch zum Backen des Brotes verwendet. Die Dinge sind so: Dasjenige, was unter Umständen giftig wirken kann, wenn man es in einer großen Dosis verzehrt, das wird, unter anderen Verhältnissen, in der wohltätigsten Weise wirken, Die Heilmittel sind ja meistens giftig. Nun, es handelt sich darum, dass das Verfahren das eigentlich Ausschlaggebende ist, nicht der Stoff. Und so meine ich, kann man ganz gut hinweggehen über das Bedenken, dass dem Tiere der Löwenzahn schaden kann. Es sind so viele merkwürdige Urteile vorhanden; es ist doch etwas Kurioses, wenn auf der einen Seite von Graf Keyserlingk die Schädlichkeit des Löwenzahns betont wird, während auf der anderen Seite Graf Lerchenfeld davon redet, dass es gerade das beste Milchfuuter sei. Die Wirkung kann nicht in so nahe beieinander liegenden Gegenden verschieden sein, es muss von diesen beiden Ansichten eine nicht richtig sein.

[Carl von Keyserlingk:] Ist vielleicht der Untergrund entscheidend? Außerdem stützt sich meine Behauptung auf veterinäre Ansichten. Sind diese Schafgarbe und der Löwenzahn auf die Weiden und die Wiesenflächen extra anzupflanzen?

[Carl von Keyserlingk:] Ist vielleicht der Untergrund entscheidend? Außerdem stützt sich meine Behauptung auf veterinäre Ansichten. Sind diese Schafgarbe und der Löwenzahn auf die Weiden und die Wiesenflächen extra anzupflanzen?

Es genügt eine ganz kleine Fläche.

Es genügt eine ganz kleine Fläche.

[Bartsch:] [Frage: Ob dasjenige, was mikroskopisch als Zerstörung der Chromosomenstruktur beobachtet wird, in irgendeinem Zusammenhang steht mit demjenigen, was die Geisteswissenschaft sagt, nämlich: Mit dem Eintritt des chaotischen Zustandes im Samen-Eiweiß?

[Bartsch:] [Frage: Ob dasjenige, was mikroskopisch als Zerstörung der Chromosomenstruktur beobachtet wird, in irgendeinem Zusammenhang steht mit demjenigen, was die Geisteswissenschaft sagt, nämlich: Mit dem Eintritt des chaotischen Zustandes im Samen-Eiweiß?

Da kommen verschiedene Dinge in Betracht. Es gilt ja heute vielmehr als man glaubt für die meisten Menschen dasjenige, was man Relativitätstheorie nennt, nicht so sehr die Einstein’sche Relativitätstheorie, die ist für gewisse Gebiete unwiderleglich, für andere nicht anwendbar. Aber es gibt eine gewisse Relativitätstheorie, die zum Beispiel auf dasjenige geht, dass man Kleines in einer beliebigen Weise vergrößern und als Vergrößertes sehen kann, dann aus der Vergrößerung schlieRen kann auf die eigentliche Wesenheit. Da ist die Meinung zugrunde liegend, dass die Größe, die eine Sache hat, eigentlich nichts ausmacht. Ich sche ja eine Sache ganz falsch, wenn sie sich im kleinsten Raume abspielt. Ich sehe sie darin künstlich vergrößert, ich sehe sie ja ganz falsch. Und so dürfen wir durchaus nicht glauben, dass der Gedankengang derselbe ist, wie derjenige, der angeregt wird, wenn heute vom Zerfall des Eiweißes gesprochen wird, der ja für die Samenbildung noch nicht in der Gedankenrichtung liegt. Für die Samenbildung wird nicht vom Zerfall des Eiweißes gesprochen. Man stellt sich vor, dass gerade das Eiweiß im Samen in der kompliziertesten Weise aufgebaut ist. Da spricht man doch nicht von Zerfall. Es kommt alles Mögliche vor. Vielleicht spricht man heute [davon], das wäre ein Vorläufer schon. Aber der Zerfall des Eiweißes im Organismus, der ist kein Vorläufer, weil die Gedankenrichtung in einer anderen Linie geht. Man stellt sich vor, dass mit dem Zerfall, der da eingeleitet wird, man eben dahin kommt, dass das Eiweiß als solches abgebaut wird, während die Annäherung an das Chaos eigentlich darinnen besteht, dass das Eiweiß nicht abgebaut wird, sondern gerade seinem Aufbau aus dem Kosmos heraus entgegengeführt wird. Aber es wäre interessant, wenn jemand darüber etwas wüsste, ob vielleicht irgendwo mal in der Biologie von einem Zerfall nur des Eiweißes bei der Samenbildung gesprochen wurde.

Da kommen verschiedene Dinge in Betracht. Es gilt ja heute vielmehr als man glaubt für die meisten Menschen dasjenige, was man Relativitätstheorie nennt, nicht so sehr die Einstein’sche Relativitätstheorie, die ist für gewisse Gebiete unwiderleglich, für andere nicht anwendbar. Aber es gibt eine gewisse Relativitätstheorie, die zum Beispiel auf dasjenige geht, dass man Kleines in einer beliebigen Weise vergrößern und als Vergrößertes sehen kann, dann aus der Vergrößerung schlieRen kann auf die eigentliche Wesenheit. Da ist die Meinung zugrunde liegend, dass die Größe, die eine Sache hat, eigentlich nichts ausmacht. Ich sche ja eine Sache ganz falsch, wenn sie sich im kleinsten Raume abspielt. Ich sehe sie darin künstlich vergrößert, ich sehe sie ja ganz falsch. Und so dürfen wir durchaus nicht glauben, dass der Gedankengang derselbe ist, wie derjenige, der angeregt wird, wenn heute vom Zerfall des Eiweißes gesprochen wird, der ja für die Samenbildung noch nicht in der Gedankenrichtung liegt. Für die Samenbildung wird nicht vom Zerfall des Eiweißes gesprochen. Man stellt sich vor, dass gerade das Eiweiß im Samen in der kompliziertesten Weise aufgebaut ist. Da spricht man doch nicht von Zerfall. Es kommt alles Mögliche vor. Vielleicht spricht man heute [davon], das wäre ein Vorläufer schon. Aber der Zerfall des Eiweißes im Organismus, der ist kein Vorläufer, weil die Gedankenrichtung in einer anderen Linie geht. Man stellt sich vor, dass mit dem Zerfall, der da eingeleitet wird, man eben dahin kommt, dass das Eiweiß als solches abgebaut wird, während die Annäherung an das Chaos eigentlich darinnen besteht, dass das Eiweiß nicht abgebaut wird, sondern gerade seinem Aufbau aus dem Kosmos heraus entgegengeführt wird. Aber es wäre interessant, wenn jemand darüber etwas wüsste, ob vielleicht irgendwo mal in der Biologie von einem Zerfall nur des Eiweißes bei der Samenbildung gesprochen wurde.

[Alfred Usteri:] Die Schwierigkeit besteht darin, die Beziehungen zwischen dem tierischen Ei und dem pflanzlichen Ei festzustellen. Man kann den tierischen Samen nicht mit dem pflanzlichen identifizieren. Ich weiß nicht, wo dieses Chaos im Samen eintreten soll?

[Alfred Usteri:] Die Schwierigkeit besteht darin, die Beziehungen zwischen dem tierischen Ei und dem pflanzlichen Ei festzustellen. Man kann den tierischen Samen nicht mit dem pflanzlichen identifizieren. Ich weiß nicht, wo dieses Chaos im Samen eintreten soll?

Zwischen der Entstehung des Samens in der alten Pflanze und der Neubildung des neuen Pflanzenkeimes liegt das Chaos in Bezug auf den Samen. Ohne dass der Same durch die Chaotisierung, durch den absoluten Zerfall seiner Struktur durchgeht, ist eine Rekonstitution nicht möglich.

Zwischen der Entstehung des Samens in der alten Pflanze und der Neubildung des neuen Pflanzenkeimes liegt das Chaos in Bezug auf den Samen. Ohne dass der Same durch die Chaotisierung, durch den absoluten Zerfall seiner Struktur durchgeht, ist eine Rekonstitution nicht möglich.

[Alfred Usteri:] Dann wäre diese Chaotisierung zwischen dem Eizustand und dem Samenzustand, wo das Ovulum ist?

[Alfred Usteri:] Dann wäre diese Chaotisierung zwischen dem Eizustand und dem Samenzustand, wo das Ovulum ist?

Das ist es nicht. Bei der Pflanze redet man ja von Samen kontinuierlich, da redet man nicht von einem Eizustand.

Das ist es nicht. Bei der Pflanze redet man ja von Samen kontinuierlich, da redet man nicht von einem Eizustand.

[Alfred Usteri:] Man sagt das Ovulum. Das wird befruchtet, in dem entsteht der Same. Ich sehe nicht, wo das Chaos ist. Es ist alles kontinuierlich, wenigstens für das Mikroskop.

[Alfred Usteri:] Man sagt das Ovulum. Das wird befruchtet, in dem entsteht der Same. Ich sehe nicht, wo das Chaos ist. Es ist alles kontinuierlich, wenigstens für das Mikroskop.

Man muss natürlich, wenn man von diesen Dingen mehr naturwissenschaftlich reden soll, anders sprechen als für den landwirtschaftlichen Betrieb. Wollte man naturwissenschaftlich reden, so sollte man den radikalen Unterschied zwischen dem tierischen Keim und dem pflanzlichen Samen auseinandersetzen, der ist außerordentlich wichtig. Der Same bei der Pflanze, was trägt er von der Mutterpflanze auf die Tochterpflanze hinüber? Lediglich die Form, also dasjenige, was neu aufgebaut wird, ist Anfang der Form, ist die neue Form bei der Pflanze. Beim tierischen Keim geht aber nicht bloß die Form, sondern es geht die Lebensessenz über, sodass man also zwei ganz voneinander verschiedene Dinge in der Pflanze und in dem Tier hat. In diesen Dingen redet man heute möglichst ungenau. Die exakte Wissenschaft zeichnet sich dadurch aus, dass sie möglichst unexakt redet. Die exakte Wissenschaft geht bei solchen Dingen, wo sie annähernd beschreibt — die Keime bei Tieren und Pflanzen - so vor, dass das immer miteinander verwässert wird. Ebenso spricht man vom Tode. Der Tod ist etwas ganz anderes bei der Pflanze, beim Tier und wieder etwas ganz anderes beim Menschen. Man darf heute sogar vom Tod der Maschinen, Mineralien reden. Der Tod kann nicht einheitlich behandelt werden in dieser Weise. Die Dinge müssen spezialisiert werden. Bei der Pflanze ist es die Form, die übergeht, beim Tier ist es mit der Form zugleich das Leben. Dadurch ist ein gewaltiger Unterschied gegeben.)

Man muss natürlich, wenn man von diesen Dingen mehr naturwissenschaftlich reden soll, anders sprechen als für den landwirtschaftlichen Betrieb. Wollte man naturwissenschaftlich reden, so sollte man den radikalen Unterschied zwischen dem tierischen Keim und dem pflanzlichen Samen auseinandersetzen, der ist außerordentlich wichtig. Der Same bei der Pflanze, was trägt er von der Mutterpflanze auf die Tochterpflanze hinüber? Lediglich die Form, also dasjenige, was neu aufgebaut wird, ist Anfang der Form, ist die neue Form bei der Pflanze. Beim tierischen Keim geht aber nicht bloß die Form, sondern es geht die Lebensessenz über, sodass man also zwei ganz voneinander verschiedene Dinge in der Pflanze und in dem Tier hat. In diesen Dingen redet man heute möglichst ungenau. Die exakte Wissenschaft zeichnet sich dadurch aus, dass sie möglichst unexakt redet. Die exakte Wissenschaft geht bei solchen Dingen, wo sie annähernd beschreibt — die Keime bei Tieren und Pflanzen - so vor, dass das immer miteinander verwässert wird. Ebenso spricht man vom Tode. Der Tod ist etwas ganz anderes bei der Pflanze, beim Tier und wieder etwas ganz anderes beim Menschen. Man darf heute sogar vom Tod der Maschinen, Mineralien reden. Der Tod kann nicht einheitlich behandelt werden in dieser Weise. Die Dinge müssen spezialisiert werden. Bei der Pflanze ist es die Form, die übergeht, beim Tier ist es mit der Form zugleich das Leben. Dadurch ist ein gewaltiger Unterschied gegeben.)

Kommt es darauf an, wie lange die Präparate mit dem Dung zusammen aufgehoben werden müssen, nachdem sie aus dem Erdboden genommen sind?

Kommt es darauf an, wie lange die Präparate mit dem Dung zusammen aufgehoben werden müssen, nachdem sie aus dem Erdboden genommen sind?

Wenn sie dem Dünger beigemischt werden, hat es keine Bedeutung, wie lange sie da drin sind. Aber wenn man den Dung auf dem Felde ausbreitet, sollte das eigentlich schon vorher besorgt sein.

Wenn sie dem Dünger beigemischt werden, hat es keine Bedeutung, wie lange sie da drin sind. Aber wenn man den Dung auf dem Felde ausbreitet, sollte das eigentlich schon vorher besorgt sein.

Soll man die zubereiteten Düngerpräparate alle miteinander oder jedes besonders in die Erde geben?

Soll man die zubereiteten Düngerpräparate alle miteinander oder jedes besonders in die Erde geben?

Das ist eigentlich von einer gewissen Bedeutung insofern, als es gut ist, dass, während diese Wechselwirkung stattfindet, das eine Präparat das andere nicht stört, sodass man wenigstens in einer gewissen Entfernung voneinander sie eingraben sollte. Ich würde immer, wenn ich das zu machen hätte auf einem kleinen Gute, schon in der Peripherie die entferntesten Punkte suchen und in größtem Abstande voneinander die Eingrabungen vornehmen, damit das eine das andere nicht stört. Auf einem großen Gute kann man die Entfernungen machen, wie man will.

Das ist eigentlich von einer gewissen Bedeutung insofern, als es gut ist, dass, während diese Wechselwirkung stattfindet, das eine Präparat das andere nicht stört, sodass man wenigstens in einer gewissen Entfernung voneinander sie eingraben sollte. Ich würde immer, wenn ich das zu machen hätte auf einem kleinen Gute, schon in der Peripherie die entferntesten Punkte suchen und in größtem Abstande voneinander die Eingrabungen vornehmen, damit das eine das andere nicht stört. Auf einem großen Gute kann man die Entfernungen machen, wie man will.

Kann die über den eingegrabenen Präparaten befindliche Erde bewachsen sein?

Kann die über den eingegrabenen Präparaten befindliche Erde bewachsen sein?

Die Erde kann machen, was sie will. Es ist sogar in solchen Fällen ganz gut, wenn die Erde darüber bewachsen ist. Sie kann auch mit Kulturpflanzen bedeckt sein.

Die Erde kann machen, was sie will. Es ist sogar in solchen Fällen ganz gut, wenn die Erde darüber bewachsen ist. Sie kann auch mit Kulturpflanzen bedeckt sein.

Wie sind die Präparate in dem Misthaufen zu behandeln?

Wie sind die Präparate in dem Misthaufen zu behandeln?

Ich würde raten, sie dieser Prozedur zu unterziehen: einen Viertelmeter oder etwas tiefer in einen größeren Misthaufen hineinzustechen, sodass der Mist sich schließt um die Sache herum. Man braucht nicht Metertiefe, aber es soll sich doch der Mist um die Präparate herumschließen. Denn es ist so: Wenn das der Dunghaufen ist, und Sie haben hier ein kleines Partikelchen liegen - die ganze Sache beruht auf der Strahlung -, die Strahlen gehen alle so; und wenn es dann allzu nahe der Oberfläche ist, so ist es nicht gut. An der Oberfläche selbst bricht sich die Strahlung, sie macht eine ganz bestimmte Kurve, sie geht nicht heraus, wenn der Mist um dasselbe geschlossen ist. Ein halber Meter Tiefe genügt. Wenn es zu sehr an der Oberfläche ist, verliert sich ein großer Teil der Kraftstrahlung.

Ich würde raten, sie dieser Prozedur zu unterziehen: einen Viertelmeter oder etwas tiefer in einen größeren Misthaufen hineinzustechen, sodass der Mist sich schließt um die Sache herum. Man braucht nicht Metertiefe, aber es soll sich doch der Mist um die Präparate herumschließen. Denn es ist so: Wenn das der Dunghaufen ist, und Sie haben hier ein kleines Partikelchen liegen - die ganze Sache beruht auf der Strahlung -, die Strahlen gehen alle so; und wenn es dann allzu nahe der Oberfläche ist, so ist es nicht gut. An der Oberfläche selbst bricht sich die Strahlung, sie macht eine ganz bestimmte Kurve, sie geht nicht heraus, wenn der Mist um dasselbe geschlossen ist. Ein halber Meter Tiefe genügt. Wenn es zu sehr an der Oberfläche ist, verliert sich ein großer Teil der Kraftstrahlung.

Genügt es, wenn man nur einige Löcher macht, oder soll man das Ganze möglichst verteilen?

Genügt es, wenn man nur einige Löcher macht, oder soll man das Ganze möglichst verteilen?

Es ist schon besser, wenn man verteilt, nicht an einer Stelle bloß die Löcher macht. Die Strahlungen stören sich sonst.

Es ist schon besser, wenn man verteilt, nicht an einer Stelle bloß die Löcher macht. Die Strahlungen stören sich sonst.

Soll man alle Präparate zugleich in den Misthaufen hineingeben?

Soll man alle Präparate zugleich in den Misthaufen hineingeben?

Wenn man die Präparate in den Dunghaufen hineinbringt, kann man eines neben das andere legen. Sie beeinflussen sich gegenseitig nicht, sie beeinflussen nur den Dung als solchen.

Wenn man die Präparate in den Dunghaufen hineinbringt, kann man eines neben das andere legen. Sie beeinflussen sich gegenseitig nicht, sie beeinflussen nur den Dung als solchen.

Kann man die Präparate alle in ein Loch hineinlegen?

Kann man die Präparate alle in ein Loch hineinlegen?

Theoretisch könnte man sogar voraussetzen, dass, wenn man alle Präparate in ein Loch legte, sie sich nicht störten. Aber das möchte ich nicht von vorneherein behaupten. In die Nachbarschaft kann man sie legen, aber es könnte doch sein, dass sie sich störten, wenn man sie alle in einem Loch miteinander vereinigte.

Theoretisch könnte man sogar voraussetzen, dass, wenn man alle Präparate in ein Loch legte, sie sich nicht störten. Aber das möchte ich nicht von vorneherein behaupten. In die Nachbarschaft kann man sie legen, aber es könnte doch sein, dass sie sich störten, wenn man sie alle in einem Loch miteinander vereinigte.

[Carl von Keyserlingk:] Welche Eiche ist gemeint? [Rudolf Steiner:] Quercus robur. [Alfred Usteri:] [Könnte man da, wo die Eiche nicht vorkommt, alte Korkstöpsel verwenden?

[Carl von Keyserlingk:] Welche Eiche ist gemeint? [Rudolf Steiner:] Quercus robur. [Alfred Usteri:] [Könnte man da, wo die Eiche nicht vorkommt, alte Korkstöpsel verwenden?

Was heißt «alte Korkstöpsel»?

Was heißt «alte Korkstöpsel»?

[Alfred Usteri]: Nicht verwendete.

[Alfred Usteri]: Nicht verwendete.

Ich weiß nicht, ob das nicht so teuer kommt, als wenn man auf eine andere Weise sich die bloße Eichenrinde verschaffte.

Ich weiß nicht, ob das nicht so teuer kommt, als wenn man auf eine andere Weise sich die bloße Eichenrinde verschaffte.

[Alfred Usteri]: Und verwendete?

[Alfred Usteri]: Und verwendete?

Verwendete darf man ganz sicher nicht benutzen, mit allem Möglichen durchtränkte Korkstöpsel, mit Bier, mit Wein, die kann man ganz gewiss nicht verwenden. Ich denke, da ist es besser, man verwendet die Rinde direkt.]

Verwendete darf man ganz sicher nicht benutzen, mit allem Möglichen durchtränkte Korkstöpsel, mit Bier, mit Wein, die kann man ganz gewiss nicht verwenden. Ich denke, da ist es besser, man verwendet die Rinde direkt.]

Muss die Rinde vom lebenden Baum oder von einem geschlagenen Baum sein?

Muss die Rinde vom lebenden Baum oder von einem geschlagenen Baum sein?

In diesem Fall möglichst vom lebenden Baum, sogar von dem Baum, bei dem man voraussetzen kann, dass das Eichenharz noch ziemlich wirksam ist.

In diesem Fall möglichst vom lebenden Baum, sogar von dem Baum, bei dem man voraussetzen kann, dass das Eichenharz noch ziemlich wirksam ist.

Kommt die ganze Rinde in Betracht?

Kommt die ganze Rinde in Betracht?

Eigentlich nur die Oberfläche. Die äußerste Rindenschichte, die zerfällt, wenn man sie ablöst.

Eigentlich nur die Oberfläche. Die äußerste Rindenschichte, die zerfällt, wenn man sie ablöst.

Ist es unbedingt notwendig, beim Eingraben der Dungpräparate nur bis zur Kulturschichte zu gehen, oder kann man die Kuhhörner auch tiefer eingraben?

Ist es unbedingt notwendig, beim Eingraben der Dungpräparate nur bis zur Kulturschichte zu gehen, oder kann man die Kuhhörner auch tiefer eingraben?

Es ist schon besser, sie in der Kulturschichte zu belassen. Es ist sogar vorauszusetzen, dass sie im Untergrund, unter der Kulturschichte, doch nicht ein so fruchtbares Material geben. Es wäre ja natürlich dies noch in Erwägung zu ziehen, dass eine tiefere Kulturschichte das absolut Günstigere wäre. Wenn man sich diejenige Schichte ausgesucht hat, die die mächtigste Kulturschichte ist, so wäre das schon der beste Ort. Aber unter der Kulturschichte wird man keinen Nutzeffekt erreichen.

Es ist schon besser, sie in der Kulturschichte zu belassen. Es ist sogar vorauszusetzen, dass sie im Untergrund, unter der Kulturschichte, doch nicht ein so fruchtbares Material geben. Es wäre ja natürlich dies noch in Erwägung zu ziehen, dass eine tiefere Kulturschichte das absolut Günstigere wäre. Wenn man sich diejenige Schichte ausgesucht hat, die die mächtigste Kulturschichte ist, so wäre das schon der beste Ort. Aber unter der Kulturschichte wird man keinen Nutzeffekt erreichen.

In der Kulturschichte würden die Dinge immer dem Frost ausgesetzt sein. Schadet das nicht?

In der Kulturschichte würden die Dinge immer dem Frost ausgesetzt sein. Schadet das nicht?

Wenn sie dem Frost ausgesetzt sind, kommen sie gerade in diejenige Zeit hinein, wo die Erde durch dieses Frostige am stärksten sich aussetzt den kosmischen Einflüssen.

Wenn sie dem Frost ausgesetzt sind, kommen sie gerade in diejenige Zeit hinein, wo die Erde durch dieses Frostige am stärksten sich aussetzt den kosmischen Einflüssen.

Wie zerkleinert man Quarz und Kiesel? In einer kleinen Mühle oder im Reibemörser?

Wie zerkleinert man Quarz und Kiesel? In einer kleinen Mühle oder im Reibemörser?

Das Beste ist in diesem Falle, das zuerst im Mörser zu machen - man braucht einen eisernen Schlegel dazu - und es im Mörser bis zu einer ganz dünnen Mehligkeit zu verreiben. Es wird sogar beim Quarz notwendig sein, es zuerst in dieser Art soweit als möglich zu zerreiben und nachher noch auf einer Glasfläche weiter zu verreiben. Denn es muss ganz feines Mehl sein, und das ist beim Quarz sehr schwer zu erreichen.

Das Beste ist in diesem Falle, das zuerst im Mörser zu machen - man braucht einen eisernen Schlegel dazu - und es im Mörser bis zu einer ganz dünnen Mehligkeit zu verreiben. Es wird sogar beim Quarz notwendig sein, es zuerst in dieser Art soweit als möglich zu zerreiben und nachher noch auf einer Glasfläche weiter zu verreiben. Denn es muss ganz feines Mehl sein, und das ist beim Quarz sehr schwer zu erreichen.

Es zeigt die landwirtschaftliche Erfahrung, dass ein gut ernährtes Stück Vieh auch Fettsubstanzen ansetzt. Es muss also eine Beziehung vorhanden sein zwischen der Nahrung und der Aufnahme der Nahrung aus der Atmosphäre heraus?

Es zeigt die landwirtschaftliche Erfahrung, dass ein gut ernährtes Stück Vieh auch Fettsubstanzen ansetzt. Es muss also eine Beziehung vorhanden sein zwischen der Nahrung und der Aufnahme der Nahrung aus der Atmosphäre heraus?

Beachten Sie nur das, was ich gesagt habe. Ich sagte: Bei der Aufnahme der Nahrung ist das Wesentliche dasjenige, was im Leibe entwickelt wird an Kräften. Von der richtigen Nahrungsaufnahme hängt es ab, ob das Tier genügend Kräfte entwickelt, um die Fähigkeiten zu haben, die Stoffe aus der Atmosphäre heraus aufzunehmen und zu verarbeiten. Es ist das damit zu vergleichen: Wenn man nötig hat, einen engen Handschuh über die Hand zu ziehen, so kann man das nicht durch Stopfen, sondern man sperrt ihn vorher mit Holz aus, man dehnt ihn aus. So ist das auch ein Geschmeidigmachen der Kräfte, die da sein müssen, um aus der Atmosphäre entgegenzunehmen dasjenige, was nicht durch die Nahrung bewirkt wird. Durch die Nahrungsmittel wird der Organismus geweitet und dadurch fähig gemacht, mehr von der Atmosphäre aufzunehmen. Es kann sogar Hypertrophie dadurch eintreten, wenn man zu viel nimmt. Sie büßt man dann mit einer kürzeren Lebenszeit. Da gibt es etwas, was zwischen Maximum und Minimum in der Mitte liegt.

Beachten Sie nur das, was ich gesagt habe. Ich sagte: Bei der Aufnahme der Nahrung ist das Wesentliche dasjenige, was im Leibe entwickelt wird an Kräften. Von der richtigen Nahrungsaufnahme hängt es ab, ob das Tier genügend Kräfte entwickelt, um die Fähigkeiten zu haben, die Stoffe aus der Atmosphäre heraus aufzunehmen und zu verarbeiten. Es ist das damit zu vergleichen: Wenn man nötig hat, einen engen Handschuh über die Hand zu ziehen, so kann man das nicht durch Stopfen, sondern man sperrt ihn vorher mit Holz aus, man dehnt ihn aus. So ist das auch ein Geschmeidigmachen der Kräfte, die da sein müssen, um aus der Atmosphäre entgegenzunehmen dasjenige, was nicht durch die Nahrung bewirkt wird. Durch die Nahrungsmittel wird der Organismus geweitet und dadurch fähig gemacht, mehr von der Atmosphäre aufzunehmen. Es kann sogar Hypertrophie dadurch eintreten, wenn man zu viel nimmt. Sie büßt man dann mit einer kürzeren Lebenszeit. Da gibt es etwas, was zwischen Maximum und Minimum in der Mitte liegt.

Fifth Lecture

Fifth Lecture

My dear friends!

My dear friends!

[ 1 ] What was proposed yesterday for improving our fertilizer [through treatment] in cow horns is, of course, meant as an improvement in fertilization. Fertilization will of course remain in place, and today we will discuss how to approach this fertilization if we believe that life must be preserved within life itself.

[ 1 ] What was proposed yesterday for improving our fertilizer [through treatment] in cow horns is, of course, meant as an improvement in fertilization. Fertilization will of course remain in place, and today we will discuss how to approach this fertilization if we believe that life must be preserved within life itself.

[ 2 ] We have seen how the etheric life should never leave the region, the sphere of growth. That is why we have placed such great importance on recognizing how the soil from which the plant grows, which surrounds its roots, is a kind of continuation of growth in the earth, the plant life in the earth itself, that is, something living. And yesterday I even pointed out how one can already imagine the transition from a mound of earth with its let's say, humus, and what then surrounds the tree as bark, even as bark, and closes it off from the outside. It is only natural that in recent times, when all insight has been lost, and had to lose all insight into the great connections of nature, that this insight into how this life common to the earth and plant growth continues in the waste products of life, which are available to us in fertilizer, and how the forces of this all-encompassing life work, was also completely lost. Insight into this also had to be lost more and more.

[ 2 ] We have seen how the etheric life should never leave the region, the sphere of growth. That is why we have placed such great importance on recognizing how the soil from which the plant grows, which surrounds its roots, is a kind of continuation of growth in the earth, the plant life in the earth itself, that is, something living. And yesterday I even pointed out how one can already imagine the transition from a mound of earth with its let's say, humus, and what then surrounds the tree as bark, even as bark, and closes it off from the outside. It is only natural that in recent times, when all insight has been lost, and had to lose all insight into the great connections of nature, that this insight into how this life common to the earth and plant growth continues in the waste products of life, which are available to us in fertilizer, and how the forces of this all-encompassing life work, was also completely lost. Insight into this also had to be lost more and more.

[ 3 ] Now, as I said yesterday in the discussion, spiritual science should not really intervene in such a way that it appears as something turbulent and revolutionary, arising out of a certain fanaticism, in what has been brought about in recent times in the most diverse areas of life. Rather, it should be a matter of fully acknowledging what has been achieved. And only those things, if one can call them that, should be combated which are based on completely false premises and are connected with the materialistic worldview of the present; and this should be supplemented by what can flow from a living view of the world in the most diverse areas of life. I therefore do not wish to place particular emphasis on describing how fertilizer is prepared from manure, slurry, or compost. In this regard, a wide variety of developments have taken place in relation to the processing of fertilizer and slurry. Perhaps some comments can be made in this direction during this afternoon's discussion. I will simply assume that the correct view prevails, namely that our agriculture is actually being overexploited. This overexploitation is necessary simply because everything we send out into the world from our agriculture we are actually taking away the earth's energy, even the energy of the air, which must be replaced so that, little by little, the fertilizer content, whose value is related to what is needed to revitalize the impoverished earth in the right way, must be treated accordingly. Now, in recent times, precisely because of the materialistic worldview, a wide variety of misjudgments have arisen.

[ 3 ] Now, as I said yesterday in the discussion, spiritual science should not really intervene in such a way that it appears as something turbulent and revolutionary, arising out of a certain fanaticism, in what has been brought about in recent times in the most diverse areas of life. Rather, it should be a matter of fully acknowledging what has been achieved. And only those things, if one can call them that, should be combated which are based on completely false premises and are connected with the materialistic worldview of the present; and this should be supplemented by what can flow from a living view of the world in the most diverse areas of life. I therefore do not wish to place particular emphasis on describing how fertilizer is prepared from manure, slurry, or compost. In this regard, a wide variety of developments have taken place in relation to the processing of fertilizer and slurry. Perhaps some comments can be made in this direction during this afternoon's discussion. I will simply assume that the correct view prevails, namely that our agriculture is actually being overexploited. This overexploitation is necessary simply because everything we send out into the world from our agriculture we are actually taking away the earth's energy, even the energy of the air, which must be replaced so that, little by little, the fertilizer content, whose value is related to what is needed to revitalize the impoverished earth in the right way, must be treated accordingly. Now, in recent times, precisely because of the materialistic worldview, a wide variety of misjudgments have arisen.

[ 4 ] Firstly, today we are carefully studying how bacteria, the smallest living organisms, work; we actually attribute to these tiny creatures the ability to produce fertilizer in the right form. People look directly at what bacteria do in fertilizer and count on them. In this regard, truly ingenious, extraordinarily logical, but in most cases short-lived and of little benefit, attempts have been made to inoculate the soil. All of this is based on an observation that can be paralleled with the following: You discover an extraordinary number of flies in a room and assume that because there are so many flies, the room is dirty. The room is not dirty because there are so many flies, but the flies are there because the room is dirty. And you won't make the room any cleaner by thinking up all kinds of ways to increase the number of flies, because you think they will then eat the dirt, or by thinking up ways to reduce their numbers, and so on. You won't achieve much with such methods, but you will certainly achieve more by tackling the dirt directly.

[ 4 ] Firstly, today we are carefully studying how bacteria, the smallest living organisms, work; we actually attribute to these tiny creatures the ability to produce fertilizer in the right form. People look directly at what bacteria do in fertilizer and count on them. In this regard, truly ingenious, extraordinarily logical, but in most cases short-lived and of little benefit, attempts have been made to inoculate the soil. All of this is based on an observation that can be paralleled with the following: You discover an extraordinary number of flies in a room and assume that because there are so many flies, the room is dirty. The room is not dirty because there are so many flies, but the flies are there because the room is dirty. And you won't make the room any cleaner by thinking up all kinds of ways to increase the number of flies, because you think they will then eat the dirt, or by thinking up ways to reduce their numbers, and so on. You won't achieve much with such methods, but you will certainly achieve more by tackling the dirt directly.

[ 5 ] This is the case when animal excrement is used in fertilizer, to regard the small living creatures as something that arises from the processes that take place here and there in the fertilizer substance, which can therefore be an extremely useful symptom for certain states of the fertilizer substance, [but which can have no great significance either in its planting, its cultivation, or its control]. The aim everywhere is to remain within the realm of the living that is important to agriculture and to apply as little as possible an atomistic approach to these small creatures.

[ 5 ] This is the case when animal excrement is used in fertilizer, to regard the small living creatures as something that arises from the processes that take place here and there in the fertilizer substance, which can therefore be an extremely useful symptom for certain states of the fertilizer substance, [but which can have no great significance either in its planting, its cultivation, or its control]. The aim everywhere is to remain within the realm of the living that is important to agriculture and to apply as little as possible an atomistic approach to these small creatures.

[ 6 ] Of course, one should not make such a claim without at the same time showing ways and means of how things should be done. Certainly, what I have said so far has been emphasized from various quarters; but it is important not only to know what is right. For often one cannot do anything with what is right if one does not have measures to counteract the negative with the positive when the right thing is negative. The point is that if no positive suggestions can be made, one should refrain from emphasizing the negative, because that only causes annoyance.

[ 6 ] Of course, one should not make such a claim without at the same time showing ways and means of how things should be done. Certainly, what I have said so far has been emphasized from various quarters; but it is important not only to know what is right. For often one cannot do anything with what is right if one does not have measures to counteract the negative with the positive when the right thing is negative. The point is that if no positive suggestions can be made, one should refrain from emphasizing the negative, because that only causes annoyance.

[ 7 ] A second point is that, challenged by a materialistic view, in recent times importance has been attached to treating fertilizer in all kinds of ways with all kinds of inorganic compounds or elements. Experience has convinced us that this has no lasting value. We must be clear about the fact [- I already hinted at this yesterday -] that if one wants to refine and improve fertilizer by mineralizing it, one only affects the revitalization of the liquid, the water, whereas for sound plant cultivation it is necessary to not only [organize] and revitalize the water. For no further revitalization emanates from the water that seeps through the earth in this way.

[ 7 ] A second point is that, challenged by a materialistic view, in recent times importance has been attached to treating fertilizer in all kinds of ways with all kinds of inorganic compounds or elements. Experience has convinced us that this has no lasting value. We must be clear about the fact [- I already hinted at this yesterday -] that if one wants to refine and improve fertilizer by mineralizing it, one only affects the revitalization of the liquid, the water, whereas for sound plant cultivation it is necessary to not only [organize] and revitalize the water. For no further revitalization emanates from the water that seeps through the earth in this way.

[ 8 ] You have to revitalize the soil directly, and you can't do that with mineralization. You can only do that with organic matter that you put in the right place so that it can have an organizing, revitalizing effect on the solid, earthy substance itself. All of this, giving this stimulation to the fertilizer or manure—to any mass used in this way, which can be done by remaining within the realm of the living—is the task of spiritual science that can be applied to agriculture. Spiritual science wants to look into the great effects of living things everywhere and refrains from looking at the small and drawing conclusions from the small — the microscope pays attention to this — from the microscopic. The observation of the macrocosm, the wide circles of nature's activity, is the task of spiritual science. To do this, it is of course necessary to look into these natural effects.

[ 8 ] You have to revitalize the soil directly, and you can't do that with mineralization. You can only do that with organic matter that you put in the right place so that it can have an organizing, revitalizing effect on the solid, earthy substance itself. All of this, giving this stimulation to the fertilizer or manure—to any mass used in this way, which can be done by remaining within the realm of the living—is the task of spiritual science that can be applied to agriculture. Spiritual science wants to look into the great effects of living things everywhere and refrains from looking at the small and drawing conclusions from the small — the microscope pays attention to this — from the microscopic. The observation of the macrocosm, the wide circles of nature's activity, is the task of spiritual science. To do this, it is of course necessary to look into these natural effects.

[ 9 ] But you see, there is a statement that you will find today in all agricultural literature in the most varied ways — it emerges from what people believe to be experience — which reads something like this: Nitrogen, phosphoric acid, lime, potash, chlorine, and so on, even iron, all have great value for the soil in which plants are to grow. But silicic acid, lead, arsenic, mercury—even sodium bicarbonate is mentioned—have, at most, a stimulating effect on the actual growth of plants, as they say. They can be used to stimulate the plants.

[ 9 ] But you see, there is a statement that you will find today in all agricultural literature in the most varied ways — it emerges from what people believe to be experience — which reads something like this: Nitrogen, phosphoric acid, lime, potash, chlorine, and so on, even iron, all have great value for the soil in which plants are to grow. But silicic acid, lead, arsenic, mercury—even sodium bicarbonate is mentioned—have, at most, a stimulating effect on the actual growth of plants, as they say. They can be used to stimulate the plants.

[ 10 ] By uttering this sentence, one documents that one is actually completely in the dark, and it is only good that – certainly out of old traditions – one does not behave towards plants as one would behave if one were to follow this sentence. After all, you can't follow it. Because what is the reality?

[ 10 ] By uttering this sentence, one documents that one is actually completely in the dark, and it is only good that – certainly out of old traditions – one does not behave towards plants as one would behave if one were to follow this sentence. After all, you can't follow it. Because what is the reality?

[ 11 ] You see, in reality, the only thing is that Mother Nature does not abandon you so mercilessly if you do not take her silica, lead, mercury, and arsenic into account, as she abandons you if you do not take potash, lime, or phosphoric acid into account in the proper manner. For silicic acid, lead, mercury, and arsenic are given by heaven, and it gives them freely [like rain]. In order to have phosphoric acid, potash, and lime in the earth in the right proportions, one must work the earth and fertilize it in the right way. Heaven does not give these things freely. Nevertheless, it is possible to impoverish the earth through continuous farming. We are constantly impoverishing it. That is why we must fertilize it. And gradually, as is the case with many farms, the compensation provided by fertilizer may become too weak. Then we engage in overexploitation. Then we allow the earth to become permanently impoverished.

[ 11 ] You see, in reality, the only thing is that Mother Nature does not abandon you so mercilessly if you do not take her silica, lead, mercury, and arsenic into account, as she abandons you if you do not take potash, lime, or phosphoric acid into account in the proper manner. For silicic acid, lead, mercury, and arsenic are given by heaven, and it gives them freely [like rain]. In order to have phosphoric acid, potash, and lime in the earth in the right proportions, one must work the earth and fertilize it in the right way. Heaven does not give these things freely. Nevertheless, it is possible to impoverish the earth through continuous farming. We are constantly impoverishing it. That is why we must fertilize it. And gradually, as is the case with many farms, the compensation provided by fertilizer may become too weak. Then we engage in overexploitation. Then we allow the earth to become permanently impoverished.

[ 12 ] We must ensure that the actual natural process can take place correctly. What we call stimuli are in fact the most important effects. The substances that are considered unnecessary are present in the finest doses around the entire earth, and plants need them just as much as what they receive from the earth. They simply absorb them from the world cycle: mercury, arsenic, silicic acid—they absorb them from the soil after the substances themselves have been radiated into the soil.

[ 12 ] We must ensure that the actual natural process can take place correctly. What we call stimuli are in fact the most important effects. The substances that are considered unnecessary are present in the finest doses around the entire earth, and plants need them just as much as what they receive from the earth. They simply absorb them from the world cycle: mercury, arsenic, silicic acid—they absorb them from the soil after the substances themselves have been radiated into the soil.

[ 13 ] We humans are quite capable of preventing the earth from radiating into it in the right way from the world circle what the plants need. By continuing to fertilize haphazardly, we could gradually prevent the earth from absorbing what is effective in silica, lead, mercury, [arsenic], in the finest homeopathic doses, which, if I may say so, come from the world's orbit and must be absorbed into plant growth so that the plant, which actually builds its body in the form of carbon with the help of what comes in the finest doses from the world's orbit, always has what it needs through the earth.

[ 13 ] We humans are quite capable of preventing the earth from radiating into it in the right way from the world circle what the plants need. By continuing to fertilize haphazardly, we could gradually prevent the earth from absorbing what is effective in silica, lead, mercury, [arsenic], in the finest homeopathic doses, which, if I may say so, come from the world's orbit and must be absorbed into plant growth so that the plant, which actually builds its body in the form of carbon with the help of what comes in the finest doses from the world's orbit, always has what it needs through the earth.

[ 14 ] That is why we must not only do what I said yesterday, but also treat our fertilizer properly with additional measures. And it is not important that we simply add substances that we believe it needs in order to transport them into the plants, but rather that we add living forces. For living forces are much more important to plants than mere substantial forces, than mere substances. If we gradually had soil that was rich in this or that substance, it would be of no use to plant growth if we did not teach the plant, through fertilization, to take up the effects of what the soil contains into its own body. That is what it is all about.

[ 14 ] That is why we must not only do what I said yesterday, but also treat our fertilizer properly with additional measures. And it is not important that we simply add substances that we believe it needs in order to transport them into the plants, but rather that we add living forces. For living forces are much more important to plants than mere substantial forces, than mere substances. If we gradually had soil that was rich in this or that substance, it would be of no use to plant growth if we did not teach the plant, through fertilization, to take up the effects of what the soil contains into its own body. That is what it is all about.

[ 15 ] Now, today we do not know how small quantities can have an extraordinarily strong effect, especially when it comes to living things. However, I think that since Dr. Kolisko's investigations into the effects of the smallest entities, which in such a brilliant way have placed everything that what had previously been trial and error in homeopathy, I think that since then it can definitely be considered scientific that in small entities, in small quantities, the radiant forces that are needed in the organic world are released by using the smallest quantities in the appropriate way.

[ 15 ] Now, today we do not know how small quantities can have an extraordinarily strong effect, especially when it comes to living things. However, I think that since Dr. Kolisko's investigations into the effects of the smallest entities, which in such a brilliant way have placed everything that what had previously been trial and error in homeopathy, I think that since then it can definitely be considered scientific that in small entities, in small quantities, the radiant forces that are needed in the organic world are released by using the smallest quantities in the appropriate way.

[ 16 ] Well, when fertilizing, it is not at all difficult for us to apply the smallest quantities. And we have seen how, when we prepare it ready to use either before or after fertilizing with what we have prepared in the cow horns, we add effects to the fertilizer, we add what needs to be added in terms of forces, so that the fertilizer, which is used separately from this homeopathic fertilization, is applied in the right way and in the right place, and its effect is enhanced. But in the most diverse ways, we must try to give the fertilizer the right vitality, the consistency that allows it to retain as much nitrogen and other substances as it needs, to give it the tendency toward vitality that then enables it to provide the earth with the corresponding vitality. And here I would like to mention a few things that point in the right direction, namely, adding to the fertilizer itself, in small doses, something that, in addition to what we add from cow horns, enlivens it so that it can transfer its vitality back to the soil from which plant growth sprouts.

[ 16 ] Well, when fertilizing, it is not at all difficult for us to apply the smallest quantities. And we have seen how, when we prepare it ready to use either before or after fertilizing with what we have prepared in the cow horns, we add effects to the fertilizer, we add what needs to be added in terms of forces, so that the fertilizer, which is used separately from this homeopathic fertilization, is applied in the right way and in the right place, and its effect is enhanced. But in the most diverse ways, we must try to give the fertilizer the right vitality, the consistency that allows it to retain as much nitrogen and other substances as it needs, to give it the tendency toward vitality that then enables it to provide the earth with the corresponding vitality. And here I would like to mention a few things that point in the right direction, namely, adding to the fertilizer itself, in small doses, something that, in addition to what we add from cow horns, enlivens it so that it can transfer its vitality back to the soil from which plant growth sprouts.

[ 17 ] I will mention various things here, but I would like to emphasize that if any of these are difficult to obtain in one area or another, they can be replaced by other things. There is only one case where a substitute cannot be found, because the item in question is so characteristic that it is unlikely to be found in the same way in another plant species.

[ 17 ] I will mention various things here, but I would like to emphasize that if any of these are difficult to obtain in one area or another, they can be replaced by other things. There is only one case where a substitute cannot be found, because the item in question is so characteristic that it is unlikely to be found in the same way in another plant species.

[ 18 ] Based on what I have said, we must first ensure that the elements that are primarily available in the organic world, namely carbon, oxygen, nitrogen, hydrogen, sulfur, that it combines in the right way with other substances in the organic world, that is, let us say, with potassium salts. If we look only at the amount of potassium salts that the plant needs for growth—certainly, we know quite a bit about this, we know that potassium salts or potassium in general bring plant growth more into those areas of the plant organism that in many cases become the framework, which causes the solid, sturdy parts to form, that growth in the sturdy parts is held back by the potassium content. But it is a matter of processing this potassium content within what happens between the soil and the plant in such a way that it behaves correctly in the organic process in relation to what now constitutes the actual body, the protein-like substance of the plant. And you can achieve something by doing the following.

[ 18 ] Based on what I have said, we must first ensure that the elements that are primarily available in the organic world, namely carbon, oxygen, nitrogen, hydrogen, sulfur, that it combines in the right way with other substances in the organic world, that is, let us say, with potassium salts. If we look only at the amount of potassium salts that the plant needs for growth—certainly, we know quite a bit about this, we know that potassium salts or potassium in general bring plant growth more into those areas of the plant organism that in many cases become the framework, which causes the solid, sturdy parts to form, that growth in the sturdy parts is held back by the potassium content. But it is a matter of processing this potassium content within what happens between the soil and the plant in such a way that it behaves correctly in the organic process in relation to what now constitutes the actual body, the protein-like substance of the plant. And you can achieve something by doing the following.

[ 19 ] Take yarrow, a plant that is usually readily available. If you don't have it in your area, you can also use it as a drug in the same way. Yarrow is – as is every plant, really – a marvel, but when you look at another flower, you realize just how marvelous yarrow is; it is a very special marvel. It has within it what I have told you about, that the spirit always moistens its fingers with it when it wants to transport the various things, carbon, oxygen, and so on, to their corresponding organic locations. This yarrow appears in nature as if some plant creator had used it as a model to bring sulfur into the right proportion with the other plant substances. One might say that in no other plant do the spirits of nature achieve such perfection in the use of sulfur as in yarrow. And if one is familiar with the effect of yarrow in the animal and human organism, if one knows how this yarrow can really repair everything that is due to a weakness of the astral body when it is brought into the biological system in the right way, then one can continue to follow it in its yarrow-like nature throughout the entire natural process of plant growth. It is already extremely beneficial when it grows wild in an area on the edges of fields or paths where grain, potatoes, or any other crops are grown. Yarrow should definitely not be eradicated. Of course, one should protect yarrow from settling anywhere where it is a nuisance—it is not actually harmful anywhere, but it can become a nuisance— but just as some pleasant people in society make an impression by their mere presence rather than by what they say, yarrow has an extremely beneficial effect in an area where it grows abundantly simply by its presence.

[ 19 ] Take yarrow, a plant that is usually readily available. If you don't have it in your area, you can also use it as a drug in the same way. Yarrow is – as is every plant, really – a marvel, but when you look at another flower, you realize just how marvelous yarrow is; it is a very special marvel. It has within it what I have told you about, that the spirit always moistens its fingers with it when it wants to transport the various things, carbon, oxygen, and so on, to their corresponding organic locations. This yarrow appears in nature as if some plant creator had used it as a model to bring sulfur into the right proportion with the other plant substances. One might say that in no other plant do the spirits of nature achieve such perfection in the use of sulfur as in yarrow. And if one is familiar with the effect of yarrow in the animal and human organism, if one knows how this yarrow can really repair everything that is due to a weakness of the astral body when it is brought into the biological system in the right way, then one can continue to follow it in its yarrow-like nature throughout the entire natural process of plant growth. It is already extremely beneficial when it grows wild in an area on the edges of fields or paths where grain, potatoes, or any other crops are grown. Yarrow should definitely not be eradicated. Of course, one should protect yarrow from settling anywhere where it is a nuisance—it is not actually harmful anywhere, but it can become a nuisance— but just as some pleasant people in society make an impression by their mere presence rather than by what they say, yarrow has an extremely beneficial effect in an area where it grows abundantly simply by its presence.

[ 20 ] Now, you can do the following with yarrow: Take exactly the same part of the plant that is used medicinally, the inflorescences at the top, these umbrella-like inflorescences. If you have fresh yarrow, you can pick it fresh if possible and then let it dry briefly. You don't really need to let it dry for very long. If you can't get fresh yarrow, you can only get it as a drug, then try to squeeze the juice out of the yarrow leaves before using it, which you can still extract from the dry leaves by boiling them, and sprinkle a little of this juice on the inflorescence. Then take – see how everything here remains alive – one or two handfuls of yarrow, squeeze them together quite firmly, take a bladder from a noble wild plant and try to enclose the yarrow substance with this bladder, tie it up again and you now have a fairly consistent yarrow mass in the bladder from the noble wild plant. Now hang this yarrow mass in a place that is as sunny as possible during the summer. When autumn comes, take it down and do not bury it very deep in the ground during the winter. So, for a year, the yarrow flower enclosed in the noble deer bladder—it may already be fruiting—is exposed to the elements, partly above ground and partly below ground. You will find that during the winter it takes on a very peculiar consistency.

[ 20 ] Now, you can do the following with yarrow: Take exactly the same part of the plant that is used medicinally, the inflorescences at the top, these umbrella-like inflorescences. If you have fresh yarrow, you can pick it fresh if possible and then let it dry briefly. You don't really need to let it dry for very long. If you can't get fresh yarrow, you can only get it as a drug, then try to squeeze the juice out of the yarrow leaves before using it, which you can still extract from the dry leaves by boiling them, and sprinkle a little of this juice on the inflorescence. Then take – see how everything here remains alive – one or two handfuls of yarrow, squeeze them together quite firmly, take a bladder from a noble wild plant and try to enclose the yarrow substance with this bladder, tie it up again and you now have a fairly consistent yarrow mass in the bladder from the noble wild plant. Now hang this yarrow mass in a place that is as sunny as possible during the summer. When autumn comes, take it down and do not bury it very deep in the ground during the winter. So, for a year, the yarrow flower enclosed in the noble deer bladder—it may already be fruiting—is exposed to the elements, partly above ground and partly below ground. You will find that during the winter it takes on a very peculiar consistency.

[ 21 ] Then, when you add this substance that you have taken out of the bubble to a manure heap as big as a house, you can leave it there as long as you like, and you don't even need to do much work, just spread it around, and the radiation will take effect. There is such an extraordinarily radiant power in it—and materialists believe in radiant powers, since they talk about radium—if you just bring it in, even if you don't spread it very far, it acts on the manure and slurry and on the compost.

[ 21 ] Then, when you add this substance that you have taken out of the bubble to a manure heap as big as a house, you can leave it there as long as you like, and you don't even need to do much work, just spread it around, and the radiation will take effect. There is such an extraordinarily radiant power in it—and materialists believe in radiant powers, since they talk about radium—if you just bring it in, even if you don't spread it very far, it acts on the manure and slurry and on the compost.

[ 22 ] This mass obtained from yarrow actually has such a revitalizing, refreshing effect when the fertilizer processed in this way is then simply used in the way fertilizer is used today, that much of what would otherwise be overexploited is repaired. The fertilizer is given back the ability to revitalize the soil so that the further cosmic quantities of substances, which arrive on the earth in the finest homeopathic doses as silicic acid, lead, and so on, are captured. Now, the members of the agricultural association would have to carry out their own experiments on this; they will see that it will succeed.

[ 22 ] This mass obtained from yarrow actually has such a revitalizing, refreshing effect when the fertilizer processed in this way is then simply used in the way fertilizer is used today, that much of what would otherwise be overexploited is repaired. The fertilizer is given back the ability to revitalize the soil so that the further cosmic quantities of substances, which arrive on the earth in the finest homeopathic doses as silicic acid, lead, and so on, are captured. Now, the members of the agricultural association would have to carry out their own experiments on this; they will see that it will succeed.

[ 23 ] You see, the question now is this — because one should work with insight and not with lack of insight: We have become familiar with yarrow, its very homeopathic sulfur content, which is really connected with potassium in an exemplary way, has such a magnificent effect from the yarrow itself, and this causes the yarrow to be able to radiate its effects over larger masses. But why specifically in the bladder of a noble wild animal?

[ 23 ] You see, the question now is this — because one should work with insight and not with lack of insight: We have become familiar with yarrow, its very homeopathic sulfur content, which is really connected with potassium in an exemplary way, has such a magnificent effect from the yarrow itself, and this causes the yarrow to be able to radiate its effects over larger masses. But why specifically in the bladder of a noble wild animal?

[ 24 ] This has to do with an insight into the whole process that takes place in connection with the bladder. Noble game is an animal creature that has a very special intimate connection not so much with the earth as with the earth's environment, with what is cosmic in the earth's environment; which is why noble game has antlers, which have the task we discussed yesterday. Now, however, it is precisely what is in yarrow that is particularly preserved in the human and animal organism through the process taking place between the kidney and the bladder, and this process in turn depends on the substantial nature of the bladder. As a result, even though the bladder of noble game is very thin in substance, it still contains forces that are not connected with the interior, as is the case with cattle, where they are completely different, but with the forces of the cosmos. The bladder of noble game is almost a reflection of the cosmos. Then we give yarrow the opportunity to significantly increase the forces it already has for connecting sulfur with other substances. In this treatment of yarrow that I have described, we therefore have something very fundamental for improving fertilizer and remain within the realm of the living, without departing from it or entering into inorganic chemistry. That is the important thing.

[ 24 ] This has to do with an insight into the whole process that takes place in connection with the bladder. Noble game is an animal creature that has a very special intimate connection not so much with the earth as with the earth's environment, with what is cosmic in the earth's environment; which is why noble game has antlers, which have the task we discussed yesterday. Now, however, it is precisely what is in yarrow that is particularly preserved in the human and animal organism through the process taking place between the kidney and the bladder, and this process in turn depends on the substantial nature of the bladder. As a result, even though the bladder of noble game is very thin in substance, it still contains forces that are not connected with the interior, as is the case with cattle, where they are completely different, but with the forces of the cosmos. The bladder of noble game is almost a reflection of the cosmos. Then we give yarrow the opportunity to significantly increase the forces it already has for connecting sulfur with other substances. In this treatment of yarrow that I have described, we therefore have something very fundamental for improving fertilizer and remain within the realm of the living, without departing from it or entering into inorganic chemistry. That is the important thing.

[ 25 ] Let us take another example. It is about giving the fertilizer the opportunity to absorb so much life that it can transfer this life to the earth from which the plant grows, enabling the fertilizer to bind together even more of the substances necessary for plant growth, in addition to potassium, such as calcium and lime compounds. In yarrow, we are primarily dealing with the effects of potassium. If we also want to capture the effects of calcium, we need another plant that, although not as exciting as yarrow, contains sulfur in a homeopathic dose to draw the other substances necessary for the plant from the sulfur and draw them into an organic process. This is chamomile, Chamomilla officinalis.

[ 25 ] Let us take another example. It is about giving the fertilizer the opportunity to absorb so much life that it can transfer this life to the earth from which the plant grows, enabling the fertilizer to bind together even more of the substances necessary for plant growth, in addition to potassium, such as calcium and lime compounds. In yarrow, we are primarily dealing with the effects of potassium. If we also want to capture the effects of calcium, we need another plant that, although not as exciting as yarrow, contains sulfur in a homeopathic dose to draw the other substances necessary for the plant from the sulfur and draw them into an organic process. This is chamomile, Chamomilla officinalis.

[ 26 ] It is not enough to say that chamomile is characterized by its high potassium and calcium content. Rather, yarrow develops its sulfuric power primarily during the potassium formation process. Therefore, it has exactly the amount of sulfur necessary to process potassium. Chamomile, however, processes calcium and thus what is essentially necessary to exclude those harmful fructification effects from the plant and keep the plant healthy. Now it is wonderful that chamomile also contains some sulfur, but in a different quantity, because it has to process calcium as well. Now we have to study this again. You see, what emanates from spiritual science always goes to the larger circles, as they say, to the macrocosmic, not to the microcosmic conditions.

[ 26 ] It is not enough to say that chamomile is characterized by its high potassium and calcium content. Rather, yarrow develops its sulfuric power primarily during the potassium formation process. Therefore, it has exactly the amount of sulfur necessary to process potassium. Chamomile, however, processes calcium and thus what is essentially necessary to exclude those harmful fructification effects from the plant and keep the plant healthy. Now it is wonderful that chamomile also contains some sulfur, but in a different quantity, because it has to process calcium as well. Now we have to study this again. You see, what emanates from spiritual science always goes to the larger circles, as they say, to the macrocosmic, not to the microcosmic conditions.

[ 27 ] We must now follow the process that chamomile undergoes in the human and animal organism when consumed. For everything that chamomile undergoes in the human or animal organism, the bladder is of little significance, whereas the substance of the intestinal walls is of greater importance. Therefore, if one wants to use chamomile in the same way as yarrow, one must pick the chamomile in its beautiful, delicate white-yellow heads, treat these heads in the same way as the yarrow umbels, but not put them in a bladder, but in the intestines of cattle.

[ 27 ] We must now follow the process that chamomile undergoes in the human and animal organism when consumed. For everything that chamomile undergoes in the human or animal organism, the bladder is of little significance, whereas the substance of the intestinal walls is of greater importance. Therefore, if one wants to use chamomile in the same way as yarrow, one must pick the chamomile in its beautiful, delicate white-yellow heads, treat these heads in the same way as the yarrow umbels, but not put them in a bladder, but in the intestines of cattle.

[ 28 ] Again, you see, you can do something wonderful here. You don't need much, but it is something wonderful. Instead of using everything you have in this direction in the way it is used today, instead of making sausages, make sausages from cattle intestines, filling them with what is prepared in this way from chamomile. And with that you have again given something that only in the right way—you see, even there you always remain within the living, exposed to the effects of nature. Only now, because it is a matter of allowing living things that are as closely related to the earth as possible to work, these precious – they are truly precious — must be exposed throughout the winter in soil that is not too deep and as rich in humus as possible, choosing places where the snow remains for a long time and where the sun shines well on the snow that has remained, so that the cosmic-astral influences can work as much as possible where you have placed these precious sausages.

[ 28 ] Again, you see, you can do something wonderful here. You don't need much, but it is something wonderful. Instead of using everything you have in this direction in the way it is used today, instead of making sausages, make sausages from cattle intestines, filling them with what is prepared in this way from chamomile. And with that you have again given something that only in the right way—you see, even there you always remain within the living, exposed to the effects of nature. Only now, because it is a matter of allowing living things that are as closely related to the earth as possible to work, these precious – they are truly precious — must be exposed throughout the winter in soil that is not too deep and as rich in humus as possible, choosing places where the snow remains for a long time and where the sun shines well on the snow that has remained, so that the cosmic-astral influences can work as much as possible where you have placed these precious sausages.

[ 29 ] Then take them out in the spring and store them again in the same way, and add them to the manure in the same way as the yarrow, and you will see that you will obtain a fertilizer that is not only more nitrogen-resistant than other fertilizers, but also has the peculiar property of revitalizing the soil in such a way that it has an extraordinarily stimulating effect on plant growth. And above all, you will produce healthier plants, truly healthier plants, if you fertilize in this way than if you refrain from such fertilization.

[ 29 ] Then take them out in the spring and store them again in the same way, and add them to the manure in the same way as the yarrow, and you will see that you will obtain a fertilizer that is not only more nitrogen-resistant than other fertilizers, but also has the peculiar property of revitalizing the soil in such a way that it has an extraordinarily stimulating effect on plant growth. And above all, you will produce healthier plants, truly healthier plants, if you fertilize in this way than if you refrain from such fertilization.

[ 30 ] I know that all this seems crazy today, but just think about all the things that people around the world thought were crazy until recently, and what has been introduced after just a few years. You should have read the Swiss newspapers when someone suggested building mountain railways and all the criticism that was hurled at him. But in a short time, the mountain railways were there, and today people don't think that the person who came up with them was a fool. So it's a matter of getting rid of prejudices. As I said, if these two plants were somehow difficult to obtain here or there, they could be replaced by something else; that wouldn't be as good, but the plant can still be used as a drug.

[ 30 ] I know that all this seems crazy today, but just think about all the things that people around the world thought were crazy until recently, and what has been introduced after just a few years. You should have read the Swiss newspapers when someone suggested building mountain railways and all the criticism that was hurled at him. But in a short time, the mountain railways were there, and today people don't think that the person who came up with them was a fool. So it's a matter of getting rid of prejudices. As I said, if these two plants were somehow difficult to obtain here or there, they could be replaced by something else; that wouldn't be as good, but the plant can still be used as a drug.

[ 31 ] On the other hand, a plant that is difficult to replace for its beneficial effect on our fertilizer is one that is often disliked, in the sense that one does not like to stroke it in the way one likes to stroke things one likes. This plant is not pleasant to touch: [Urtica dioica], the stinging nettle. It is actually the greatest benefactor of plant growth, and it can hardly be replaced by any other plant. If you really can't have it somewhere, you have to replace it with the drug. But the stinging nettle is really an all-rounder; it can do an incredible amount. The stinging nettle also carries within itself that which classifies and processes the spiritual everywhere, sulfur, which has the meaning I have explained. But in addition to the fact that the nettle carries potassium and calcium in its rays and currents, it also has a kind of iron radiation that is almost as beneficial to the course of nature as our own iron radiation in the blood. The nettle, with all its goodness, does not deserve to be so despised in nature. It should actually grow around people's hearts, because in nature, with its magnificent internal effects and inner organization, it is actually similar to what the heart is in the human organism. Now, the point is that, first of all, the nettle is very beneficial, and — forgive me, Count, if I become too localistic at this point — one could say that planting nettles in innocent places actually contributes to the de-ironing of the soil, if necessary, because they have a special way of freeing the top layer of the soil from the effects of iron, which they love and attract. Even if not the iron itself, the effect of iron on plant growth is undermined. The planting of nettles would therefore be of particular importance in these areas. But I only mention this in passing. I want to point out that the mere existence of nettles can be important for the entire environment in terms of plant growth.

[ 31 ] On the other hand, a plant that is difficult to replace for its beneficial effect on our fertilizer is one that is often disliked, in the sense that one does not like to stroke it in the way one likes to stroke things one likes. This plant is not pleasant to touch: [Urtica dioica], the stinging nettle. It is actually the greatest benefactor of plant growth, and it can hardly be replaced by any other plant. If you really can't have it somewhere, you have to replace it with the drug. But the stinging nettle is really an all-rounder; it can do an incredible amount. The stinging nettle also carries within itself that which classifies and processes the spiritual everywhere, sulfur, which has the meaning I have explained. But in addition to the fact that the nettle carries potassium and calcium in its rays and currents, it also has a kind of iron radiation that is almost as beneficial to the course of nature as our own iron radiation in the blood. The nettle, with all its goodness, does not deserve to be so despised in nature. It should actually grow around people's hearts, because in nature, with its magnificent internal effects and inner organization, it is actually similar to what the heart is in the human organism. Now, the point is that, first of all, the nettle is very beneficial, and — forgive me, Count, if I become too localistic at this point — one could say that planting nettles in innocent places actually contributes to the de-ironing of the soil, if necessary, because they have a special way of freeing the top layer of the soil from the effects of iron, which they love and attract. Even if not the iron itself, the effect of iron on plant growth is undermined. The planting of nettles would therefore be of particular importance in these areas. But I only mention this in passing. I want to point out that the mere existence of nettles can be important for the entire environment in terms of plant growth.

[ 32 ] And to improve the fertilizer, take whatever nettles you can find, wilt them slightly, squeeze them a little, and then use it without any wild herbs or cow intestines, simply digging it into the ground, covering it with a light layer of peat moss, so that it is slightly separated from the soil. Dig it directly into the earth, but remember the spot well so that you don't just dig up the earth when you dig it out. Then let it overwinter and summer again—it must be buried for a year—then you will have a substance of tremendous effect.

[ 32 ] And to improve the fertilizer, take whatever nettles you can find, wilt them slightly, squeeze them a little, and then use it without any wild herbs or cow intestines, simply digging it into the ground, covering it with a light layer of peat moss, so that it is slightly separated from the soil. Dig it directly into the earth, but remember the spot well so that you don't just dig up the earth when you dig it out. Then let it overwinter and summer again—it must be buried for a year—then you will have a substance of tremendous effect.

[ 33 ] If you now mix it in the same way as the other things I have mentioned and add it to the fertilizer, then you cause this fertilizer to become sensitive internally, really sensitive, so that, as if it had now become reasonable, it will not allow anything to decompose in an incorrect manner and anything to release nitrogen in an incorrect manner and the like. It is precisely this addition that will make the fertilizer sensible and, in particular, enable it to make the soil into which it is now being worked sensible, so that it individualizes itself to the plants that one wants to grow in this way. It is really something like a “sensitization” of the soil that can be achieved by adding Urtica dioica.

[ 33 ] If you now mix it in the same way as the other things I have mentioned and add it to the fertilizer, then you cause this fertilizer to become sensitive internally, really sensitive, so that, as if it had now become reasonable, it will not allow anything to decompose in an incorrect manner and anything to release nitrogen in an incorrect manner and the like. It is precisely this addition that will make the fertilizer sensible and, in particular, enable it to make the soil into which it is now being worked sensible, so that it individualizes itself to the plants that one wants to grow in this way. It is really something like a “sensitization” of the soil that can be achieved by adding Urtica dioica.

[ 34 ] You see, today's methods of improving fertilizers, even if they sometimes surprise us with their outward effects, ultimately lead to the gradual reduction of all excellent agricultural products to mere stomach fillers for humans. They will no longer have any real nutritional value. The point is not to deceive ourselves by having something big and puffed up, but to have something consistent with real nutritional value.

[ 34 ] You see, today's methods of improving fertilizers, even if they sometimes surprise us with their outward effects, ultimately lead to the gradual reduction of all excellent agricultural products to mere stomach fillers for humans. They will no longer have any real nutritional value. The point is not to deceive ourselves by having something big and puffed up, but to have something consistent with real nutritional value.

[ 35 ] Now, it may be that plant diseases are appearing somewhere in agriculture. I am speaking in general terms here. Today, people like to specialize in everything and talk about this or that disease. That is quite right, as far as science is concerned; one must know what one thing looks like and what another looks like. But just as it is of little use to a doctor to be able to describe a disease, it is much more important that he can cure it. When it comes to curing, completely different aspects come into play than those we have today for describing diseases. One can be highly skilled at describing illnesses, knowing exactly what is going on in the organism according to the rules of modern physiology or physiological chemistry, but one cannot cure anything. Healing is not based on histological or microscopic findings; to heal, one must understand the larger context. The same applies to the nature of plants. And since plant nature is simpler in this respect than animal and human nature, I would say that healing is also something that can take place more generally, so that one can apply a kind of universal remedy to plants.

[ 35 ] Now, it may be that plant diseases are appearing somewhere in agriculture. I am speaking in general terms here. Today, people like to specialize in everything and talk about this or that disease. That is quite right, as far as science is concerned; one must know what one thing looks like and what another looks like. But just as it is of little use to a doctor to be able to describe a disease, it is much more important that he can cure it. When it comes to curing, completely different aspects come into play than those we have today for describing diseases. One can be highly skilled at describing illnesses, knowing exactly what is going on in the organism according to the rules of modern physiology or physiological chemistry, but one cannot cure anything. Healing is not based on histological or microscopic findings; to heal, one must understand the larger context. The same applies to the nature of plants. And since plant nature is simpler in this respect than animal and human nature, I would say that healing is also something that can take place more generally, so that one can apply a kind of universal remedy to plants.

[ 36 ] If this were not possible, we would indeed be in a rather bad situation with regard to the plant world, in which we often find ourselves – we will talk about this later – in animal healing, which is not the case in human healing. Humans can express what hurts them. Animals and plants cannot. But it is already the case that healing takes place in a more general way. Well, not all, but a large number of plant diseases, as soon as they are noticed, can really be remedied by rational fertilization, in the following way.

[ 36 ] If this were not possible, we would indeed be in a rather bad situation with regard to the plant world, in which we often find ourselves – we will talk about this later – in animal healing, which is not the case in human healing. Humans can express what hurts them. Animals and plants cannot. But it is already the case that healing takes place in a more general way. Well, not all, but a large number of plant diseases, as soon as they are noticed, can really be remedied by rational fertilization, in the following way.

[ 37 ] Calcium must then be added to the soil through fertilization. But it will not help at all if the calcium is added to the soil without involving the living organism; if it is to have a healing effect, the calcium must remain within the realm of the living. It must not fall out of the living. You cannot do anything with ordinary lime or the like.

[ 37 ] Calcium must then be added to the soil through fertilization. But it will not help at all if the calcium is added to the soil without involving the living organism; if it is to have a healing effect, the calcium must remain within the realm of the living. It must not fall out of the living. You cannot do anything with ordinary lime or the like.

[ 38 ] Now we have a plant that contains plenty of calcium, seventy-seven percent of the ash substance, but in a fine [form], that is the oak. And it is especially the bark of the oak that already represents a kind of intermediate product between the plant and the living earth, quite in the style I have explained to you about the relationship between the living earth and the bark. In relation to what then emerges as calcium, the calcium structure present in oak bark is the most ideal. Now, when calcium is still in a living state, not in a dead state—it also has an effect in the dead state—it has what I have explained. It creates order when the etheric body is too strong, so that the astral cannot reach any organic matter. It kills — it dampens — the etheric body, thereby freeing the effects of the astral body; this is the case with all calcium. But if we want a proliferating etheric substance to contract in a very beautiful way, and to contract in such a way that this contraction is truly regular and does not cause shocks in the organic substance, then we must use calcium in precisely the structure in which we find it in oak bark.

[ 38 ] Now we have a plant that contains plenty of calcium, seventy-seven percent of the ash substance, but in a fine [form], that is the oak. And it is especially the bark of the oak that already represents a kind of intermediate product between the plant and the living earth, quite in the style I have explained to you about the relationship between the living earth and the bark. In relation to what then emerges as calcium, the calcium structure present in oak bark is the most ideal. Now, when calcium is still in a living state, not in a dead state—it also has an effect in the dead state—it has what I have explained. It creates order when the etheric body is too strong, so that the astral cannot reach any organic matter. It kills — it dampens — the etheric body, thereby freeing the effects of the astral body; this is the case with all calcium. But if we want a proliferating etheric substance to contract in a very beautiful way, and to contract in such a way that this contraction is truly regular and does not cause shocks in the organic substance, then we must use calcium in precisely the structure in which we find it in oak bark.

[ 39 ] Now we collect oak bark, as much as we can get hold of. We don't need much, just what we can easily obtain. We collect it and chop it up a little so that we have a crumbly consistency, a crumbly structure. Then we take a skull, a skull cap, from one of our pets (it doesn't really matter which one), put the chopped oak bark in it, close it again with bone mass if possible, and bury it in the ground. After burying it not too deep, cover it with peat moss and try to get as much rainwater as possible to the spot by creating a channel. You could even do it this way: you could put plant material that strongly promotes the formation of plant sludge into a tub in which rainwater can constantly flow in and out. This plant sludge, so to speak, contains the bone vessel that encloses the crumbled oak bark. This must then be left to overwinter – snow water is just as good as rainwater – and must possibly go through autumn and winter.

[ 39 ] Now we collect oak bark, as much as we can get hold of. We don't need much, just what we can easily obtain. We collect it and chop it up a little so that we have a crumbly consistency, a crumbly structure. Then we take a skull, a skull cap, from one of our pets (it doesn't really matter which one), put the chopped oak bark in it, close it again with bone mass if possible, and bury it in the ground. After burying it not too deep, cover it with peat moss and try to get as much rainwater as possible to the spot by creating a channel. You could even do it this way: you could put plant material that strongly promotes the formation of plant sludge into a tub in which rainwater can constantly flow in and out. This plant sludge, so to speak, contains the bone vessel that encloses the crumbled oak bark. This must then be left to overwinter – snow water is just as good as rainwater – and must possibly go through autumn and winter.

[ 40 ] From this mixture, we now add to our fertilizer what really gives it the power to prevent and stop harmful plant diseases. Now we have already added four things. All this requires a little work, but if you think about it, you will find that it causes less work than all the tinkering that is done in chemical laboratories in agriculture and which also has to be paid for. You will see that what we have set out is more profitable in terms of national economy.

[ 40 ] From this mixture, we now add to our fertilizer what really gives it the power to prevent and stop harmful plant diseases. Now we have already added four things. All this requires a little work, but if you think about it, you will find that it causes less work than all the tinkering that is done in chemical laboratories in agriculture and which also has to be paid for. You will see that what we have set out is more profitable in terms of national economy.

[ 41 ] But now we need something else that will draw the silicic acid from the entire cosmic environment in the right way. Because we need this silicic acid in the plant. And it is precisely in relation to the absorption of silicic acid that the earth loses its power over time. It loses it slowly, so you don't notice it, but you see, those people who only look at the microcosmic and not at the macrocosmic don't care about the loss of silicic acid because they believe it has no significance for plant growth. But it is of the utmost importance for plant growth. Because you have to know something about these things. Today, it is certainly no longer a sign of such strong confusion for scholars as it was considered to be some time ago, because today we already talk about the transformation of elements without embarrassment. The observation of all kinds of elements has tamed the materialistic lions in this respect.

[ 41 ] But now we need something else that will draw the silicic acid from the entire cosmic environment in the right way. Because we need this silicic acid in the plant. And it is precisely in relation to the absorption of silicic acid that the earth loses its power over time. It loses it slowly, so you don't notice it, but you see, those people who only look at the microcosmic and not at the macrocosmic don't care about the loss of silicic acid because they believe it has no significance for plant growth. But it is of the utmost importance for plant growth. Because you have to know something about these things. Today, it is certainly no longer a sign of such strong confusion for scholars as it was considered to be some time ago, because today we already talk about the transformation of elements without embarrassment. The observation of all kinds of elements has tamed the materialistic lions in this respect.

[ 42 ] But certain things that are actually happening around us all the time are completely unknown to us. If we knew about them, it would be easier to believe in the things I have just explained. I know very well that anyone who is steeped in today's way of thinking will say: But you're not telling us anything about how to improve the nitrogen content of fertilizer. I have spoken about this repeatedly, namely when I spoke about yarrow, chamomile, and nettle, because there is a secret alchemy in the organic process which, for example, when potassium is present in the right way, really converts it into nitrogen, and even lime, when it works properly, really converts it into nitrogen. As you know, all four elements I mentioned are present in plant growth, apart from sulfur. So hydrogen is also there. I have explained the importance of hydrogen to you. Now there is a mutual qualitative relationship between lime and hydrogen that is similar to the qualitative relationship between oxygen and nitrogen in the air. And this alone could reveal, in a purely external way, as in quantitative chemical analysis, that there is a relationship between the connection between oxygen and nitrogen in the air and the connection between lime and hydrogen in organic processes. Under the influence of hydrogen, lime and potash are continuously converted into nitrogenous compounds and finally into actual nitrogen. And this nitrogen, which can be produced in this way, is extremely useful for plant growth, but it must be produced using methods such as those I have described.

[ 42 ] But certain things that are actually happening around us all the time are completely unknown to us. If we knew about them, it would be easier to believe in the things I have just explained. I know very well that anyone who is steeped in today's way of thinking will say: But you're not telling us anything about how to improve the nitrogen content of fertilizer. I have spoken about this repeatedly, namely when I spoke about yarrow, chamomile, and nettle, because there is a secret alchemy in the organic process which, for example, when potassium is present in the right way, really converts it into nitrogen, and even lime, when it works properly, really converts it into nitrogen. As you know, all four elements I mentioned are present in plant growth, apart from sulfur. So hydrogen is also there. I have explained the importance of hydrogen to you. Now there is a mutual qualitative relationship between lime and hydrogen that is similar to the qualitative relationship between oxygen and nitrogen in the air. And this alone could reveal, in a purely external way, as in quantitative chemical analysis, that there is a relationship between the connection between oxygen and nitrogen in the air and the connection between lime and hydrogen in organic processes. Under the influence of hydrogen, lime and potash are continuously converted into nitrogenous compounds and finally into actual nitrogen. And this nitrogen, which can be produced in this way, is extremely useful for plant growth, but it must be produced using methods such as those I have described.

[ 43 ] Silicic acid contains silicon. Silicon, in turn, is converted in the organism into a substance that is of extraordinary importance, which is not currently listed among the chemical elements, and silicic acid is needed to draw in the cosmic. And now a proper interaction must simply arise in the plant between the silicic acid and the potassium, not the calcium. We must now enliven the soil to develop this proper interaction through fertilization. We must look for a plant that is capable, through its own ratio of potassium and silicic acid, of giving this manure the appropriate power when added in a kind of homeopathic dose. We can actually find this plant. And again, this plant, if it grows within our agricultural areas, is already beneficial in this direction. It is Taraxacum, the dandelion. The innocent yellow dandelion, wherever it grows, is an extraordinary blessing. For it is the mediator between the silica finely distributed in the cosmos and what is actually needed as silica throughout the entire area. This dandelion is truly a kind of messenger from heaven; but if you want to make it effective in manure, when you need it, you have to use it in the right way. Of course, you have to expose it to the effects of the earth, the effects of the earth in winter. But now it is a matter of gaining the surrounding forces by treating it in the same way as the other.

[ 43 ] Silicic acid contains silicon. Silicon, in turn, is converted in the organism into a substance that is of extraordinary importance, which is not currently listed among the chemical elements, and silicic acid is needed to draw in the cosmic. And now a proper interaction must simply arise in the plant between the silicic acid and the potassium, not the calcium. We must now enliven the soil to develop this proper interaction through fertilization. We must look for a plant that is capable, through its own ratio of potassium and silicic acid, of giving this manure the appropriate power when added in a kind of homeopathic dose. We can actually find this plant. And again, this plant, if it grows within our agricultural areas, is already beneficial in this direction. It is Taraxacum, the dandelion. The innocent yellow dandelion, wherever it grows, is an extraordinary blessing. For it is the mediator between the silica finely distributed in the cosmos and what is actually needed as silica throughout the entire area. This dandelion is truly a kind of messenger from heaven; but if you want to make it effective in manure, when you need it, you have to use it in the right way. Of course, you have to expose it to the effects of the earth, the effects of the earth in winter. But now it is a matter of gaining the surrounding forces by treating it in the same way as the other.

[ 44 ] Collect the yellow dandelion heads, let them wilt a little, press them together, sew them into cow's tripe, and bury them in the ground throughout the winter. When you take the balls out in the spring—you can keep them until you need them—they will be completely imbued with cosmic energy. The substance extracted from them can now be added to the manure in a similar way, and it will give the soil the ability to draw as much silicic acid from the atmosphere and the cosmos as is necessary for the plants to become truly sensitive to everything that affects them in their environment [and to attract what they need themselves].

[ 44 ] Collect the yellow dandelion heads, let them wilt a little, press them together, sew them into cow's tripe, and bury them in the ground throughout the winter. When you take the balls out in the spring—you can keep them until you need them—they will be completely imbued with cosmic energy. The substance extracted from them can now be added to the manure in a similar way, and it will give the soil the ability to draw as much silicic acid from the atmosphere and the cosmos as is necessary for the plants to become truly sensitive to everything that affects them in their environment [and to attract what they need themselves].

[ 45 ] For plants must have a kind of feeling in order to really grow. [Just as everything can pass by a dull person without their noticing it], so everything in the soil and above the soil can pass by a dull plant without its noticing it; it cannot put it to use for its growth. But if the plant is permeated in this way, in the finest way with silicic acid, then it becomes sensitive to everything and attracts everything. However, it is very easy to cause the plant to use only a very small area around itself in the earth to draw what it needs. This is of course not good. If the soil is worked as I have just described, the plant becomes ready to draw things from a wide area. The plant can benefit not only from what is on the field, but also from what is in the soil of the nearest meadow when it needs it. The plant can benefit from what is in the forest soil nearby if it is made sensitive in this way. And so we can bring about an interaction with nature by giving the plants the forces that want to come to them in this way through the dandelion.

[ 45 ] For plants must have a kind of feeling in order to really grow. [Just as everything can pass by a dull person without their noticing it], so everything in the soil and above the soil can pass by a dull plant without its noticing it; it cannot put it to use for its growth. But if the plant is permeated in this way, in the finest way with silicic acid, then it becomes sensitive to everything and attracts everything. However, it is very easy to cause the plant to use only a very small area around itself in the earth to draw what it needs. This is of course not good. If the soil is worked as I have just described, the plant becomes ready to draw things from a wide area. The plant can benefit not only from what is on the field, but also from what is in the soil of the nearest meadow when it needs it. The plant can benefit from what is in the forest soil nearby if it is made sensitive in this way. And so we can bring about an interaction with nature by giving the plants the forces that want to come to them in this way through the dandelion.

[ 46 ] And so I might think that one should try to produce fertilizers by actually adding these five ingredients, or surrogates of them, to the fertilizer in the manner indicated. In the future, fertilizers must be treated with

[ 46 ] And so I might think that one should try to produce fertilizers by actually adding these five ingredients, or surrogates of them, to the fertilizer in the manner indicated. In the future, fertilizers must be treated with

[ 47 ] with yarrow, chamomile, nettle, oak bark, and dandelion. Such a fertilizer will indeed have much of what is actually needed.

[ 47 ] with yarrow, chamomile, nettle, oak bark, and dandelion. Such a fertilizer will indeed have much of what is actually needed.

[ 48 ] If you then go one step further and squeeze the flowers of Valeriana officinalis, or valerian, before using the fertilizer prepared in this way, and dilute what you squeeze out very strongly – you can do this at any time and then set it aside, using warm water to dilute it – then, if you add this diluted juice of valerian flowers to the manure in a very fine manner, you can bring out in particular that which stimulates it to behave in the right way towards what is called phosphoric substance. Then, with these six ingredients, you will be able to make an excellent fertilizer from manure, stable manure, or compost.

[ 48 ] If you then go one step further and squeeze the flowers of Valeriana officinalis, or valerian, before using the fertilizer prepared in this way, and dilute what you squeeze out very strongly – you can do this at any time and then set it aside, using warm water to dilute it – then, if you add this diluted juice of valerian flowers to the manure in a very fine manner, you can bring out in particular that which stimulates it to behave in the right way towards what is called phosphoric substance. Then, with these six ingredients, you will be able to make an excellent fertilizer from manure, stable manure, or compost.

Second Question and Answer Session

Second Question and Answer Session

[Carl von Keyserlingk:] Is the bladder of the noble deer that of the male red deer, the stag?

[Carl von Keyserlingk:] Is the bladder of the noble deer that of the male red deer, the stag?

Rudolf Steiner: I meant the male red deer.

Rudolf Steiner: I meant the male red deer.

[Carl von Keyserlingk:] Do you mean the annual or perennial nettle?

[Carl von Keyserlingk:] Do you mean the annual or perennial nettle?

Rudolf Steiner: Urtica dioica.

Rudolf Steiner: Urtica dioica.

Is it right to cover the manure pit in areas where it rains a lot?

Is it right to cover the manure pit in areas where it rains a lot?

The fertilizer should actually be able to tolerate normal amounts of rain. And again, just as it is not good for it if it does not get any rainwater at all, it is harmful if it is completely leached out by rainwater. These things cannot be decided in general terms. In general, rainwater is good for fertilizer.

The fertilizer should actually be able to tolerate normal amounts of rain. And again, just as it is not good for it if it does not get any rainwater at all, it is harmful if it is completely leached out by rainwater. These things cannot be decided in general terms. In general, rainwater is good for fertilizer.

[Carl von Keyserlingk:] Shouldn't you have covered manure pits so that the manure is not lost?

[Carl von Keyserlingk:] Shouldn't you have covered manure pits so that the manure is not lost?

In a sense, rainwater is actually necessary for fertilizer. It is questionable whether it would be a good idea to keep the rain out by spreading peat mulch over the fertilizer. Completely preventing rain by covering the fertilizer is something that probably serves no real purpose. It will certainly make the fertilizer worse.

In a sense, rainwater is actually necessary for fertilizer. It is questionable whether it would be a good idea to keep the rain out by spreading peat mulch over the fertilizer. Completely preventing rain by covering the fertilizer is something that probably serves no real purpose. It will certainly make the fertilizer worse.

[Ludwig von Polzer-Hoditz]: If plant growth is promoted in this way by the specified type of fertilization, does this benefit both the valuable plants and the so-called weeds, or do special methods have to be used to destroy the weeds [or do the valuable plants become so robust that they grow stronger than the weeds?]

[Ludwig von Polzer-Hoditz]: If plant growth is promoted in this way by the specified type of fertilization, does this benefit both the valuable plants and the so-called weeds, or do special methods have to be used to destroy the weeds [or do the valuable plants become so robust that they grow stronger than the weeds?]

The question is, of course, quite justified at first. I would now like to talk about weed control in the next few days. First of all, what I have said is generally beneficial to plant growth and would not result in weed eradication. However, the plant remains much more resistant to parasitic pests that occur in it. But the fact is that We already have the means to combat what are considered parasitic pests in the plant kingdom. Weed control is not something that is related to the principles we have discussed so far. Weeds also participate in general plant growth. We will talk about that later. Things are connected in such a way that it is not good to remove anything. [Let's talk about what happened.]

The question is, of course, quite justified at first. I would now like to talk about weed control in the next few days. First of all, what I have said is generally beneficial to plant growth and would not result in weed eradication. However, the plant remains much more resistant to parasitic pests that occur in it. But the fact is that We already have the means to combat what are considered parasitic pests in the plant kingdom. Weed control is not something that is related to the principles we have discussed so far. Weeds also participate in general plant growth. We will talk about that later. Things are connected in such a way that it is not good to remove anything. [Let's talk about what happened.]

What is to be made of Captain Krantz's method, according to which manure can also be made odorless by loosely piling it up in layers and allowing it to generate its own heat?

What is to be made of Captain Krantz's method, according to which manure can also be made odorless by loosely piling it up in layers and allowing it to generate its own heat?

I deliberately did not mention the things that are already being applied in a rational manner today. I wanted to point out what can come from spiritual science as inspiration for improving each of these methods. The method you mentioned is certainly one that has many advantages. But I believe that the method is generally new, it is not a very old method, and it is to be expected that it belongs to those methods which are initially promising but which, over time, do not prove to be as practical as one might expect. In the beginning, when the soil still has its tradition, everything actually refreshes it in a certain way. If you use it for a longer period of time, it's like with medicines when they first enter the body. The most incredible medicines help the first time, but then the healing effect stops. With these things, too, it always takes a long time before you realize that it's not what you originally believed. What is particularly important here is the generation of the fertilizer's own heat, and the activity that must be carried out to generate this heat is extremely beneficial to the fertilizer, so that something beneficial must result from this activity.

[Fertilizer at 56 degrees Celsius under pressure, odor disappears]

I deliberately did not mention the things that are already being applied in a rational manner today. I wanted to point out what can come from spiritual science as inspiration for improving each of these methods. The method you mentioned is certainly one that has many advantages. But I believe that the method is generally new, it is not a very old method, and it is to be expected that it belongs to those methods which are initially promising but which, over time, do not prove to be as practical as one might expect. In the beginning, when the soil still has its tradition, everything actually refreshes it in a certain way. If you use it for a longer period of time, it's like with medicines when they first enter the body. The most incredible medicines help the first time, but then the healing effect stops. With these things, too, it always takes a long time before you realize that it's not what you originally believed. What is particularly important here is the generation of the fertilizer's own heat, and the activity that must be carried out to generate this heat is extremely beneficial to the fertilizer, so that something beneficial must result from this activity.

[Fertilizer at 56 degrees Celsius under pressure, odor disappears]

The damage that could occur is that the fertilizer is loose and I don't know if it's literally true that the fertilizer is completely odorless.

The damage that could occur is that the fertilizer is loose and I don't know if it's literally true that the fertilizer is completely odorless.

[Presumed interjection by the questioner:] [It was odorless and remained odorless.]

[Presumed interjection by the questioner:] [It was odorless and remained odorless.]

Well, if it proves to be odorless, that would be a sign that it is a good thing. It is a method that has not been tried for many years yet.

Well, if it proves to be odorless, that would be a sign that it is a good thing. It is a method that has not been tried for many years yet.

[Konradin Haußer:] Isn't it better to place the manure heap above ground rather than burying it in the earth?

[Konradin Haußer:] Isn't it better to place the manure heap above ground rather than burying it in the earth?

In principle, it is correct to place the manure heap as high as possible. However, care must be taken to ensure that the manure heap itself is not too high, so that it remains in balance with the forces beneath the earth. You cannot build it on a hill, but you can build it from ground level, and that will be the most favorable height.

In principle, it is correct to place the manure heap as high as possible. However, care must be taken to ensure that the manure heap itself is not too high, so that it remains in balance with the forces beneath the earth. You cannot build it on a hill, but you can build it from ground level, and that will be the most favorable height.

[Ernst Jacoby]: Can the same be applied to compost for grapevines that have suffered a lot?

It can be applied with a few modifications.

[Ernst Jacoby]: Can the same be applied to compost for grapevines that have suffered a lot?

It can be applied with a few modifications.

When I discuss fruit growing and viticulture, there will be some modifications, but in general, what I have said today applies to the improvement of all types of manure. Today, I have listed the things that improve manure in general. We will now discuss how to specify this for meadows and pastures, for seed grain, for fruit growing and viticulture.

When I discuss fruit growing and viticulture, there will be some modifications, but in general, what I have said today applies to the improvement of all types of manure. Today, I have listed the things that improve manure in general. We will now discuss how to specify this for meadows and pastures, for seed grain, for fruit growing and viticulture.

Is it correct that the manure heap is paved?

Is it correct that the manure heap is paved?

Based on what we know about the entire structure of the earth and its relationship to manure, it is certainly nonsense to pave the manure heap. I also cannot understand why it is paved. Then you have to leave space for the actual manure heap, leaving a free area around it for the manure and soil to interact. Why would you want to spoil the manure by separating it from the soil? [Then most manure heaps are wrong.]

Based on what we know about the entire structure of the earth and its relationship to manure, it is certainly nonsense to pave the manure heap. I also cannot understand why it is paved. Then you have to leave space for the actual manure heap, leaving a free area around it for the manure and soil to interact. Why would you want to spoil the manure by separating it from the soil? [Then most manure heaps are wrong.]

[Walter Ritter:] Does the subsoil have any influence, whether it is sandy or clayey? Sometimes the innermost layer of the manure heap is covered with clay to make it impermeable.

[Walter Ritter:] Does the subsoil have any influence, whether it is sandy or clayey? Sometimes the innermost layer of the manure heap is covered with clay to make it impermeable.

It is true that certain types of soil have a certain influence. This is of course evident from the properties of these types of soil themselves. If you have sandy soil under the manure heap, it will be necessary to fill this sandy soil with clay before spreading the manure on top, because it always absorbs water as it is water-permeable. However, if you have very clayey soil, you should actually loosen it and sprinkle it with sand. To achieve a balanced effect, always use one layer of sand and one layer of clay. Then you have both. This gives the soil consistency and allows the water to take effect. Otherwise, the water will seep away. A mixture of the two types of soil is particularly beneficial. For this reason, it is important not to choose loess soil for the manure heap, at least if it can be avoided. Loess and similar soils will not be particularly effective. It would be better to gradually create an artificial soil for the manure heap.

[Carl von Keyserlingk:] As regards the cultivation of the plants mentioned, yarrow, chamomile, and nettle, is it possible to simply introduce the plants into the area by sowing them if they are not already present? In grassland farming, we have taken the view that yarrow is dangerous for cattle, as is dandelion. We have tried to exclude these plants as far as possible in the grassland society, as well as thistles. We are currently in the process of doing so. Now we would have to sow them again on the field margins, but not on the meadows and pastures?

It is true that certain types of soil have a certain influence. This is of course evident from the properties of these types of soil themselves. If you have sandy soil under the manure heap, it will be necessary to fill this sandy soil with clay before spreading the manure on top, because it always absorbs water as it is water-permeable. However, if you have very clayey soil, you should actually loosen it and sprinkle it with sand. To achieve a balanced effect, always use one layer of sand and one layer of clay. Then you have both. This gives the soil consistency and allows the water to take effect. Otherwise, the water will seep away. A mixture of the two types of soil is particularly beneficial. For this reason, it is important not to choose loess soil for the manure heap, at least if it can be avoided. Loess and similar soils will not be particularly effective. It would be better to gradually create an artificial soil for the manure heap.

[Carl von Keyserlingk:] As regards the cultivation of the plants mentioned, yarrow, chamomile, and nettle, is it possible to simply introduce the plants into the area by sowing them if they are not already present? In grassland farming, we have taken the view that yarrow is dangerous for cattle, as is dandelion. We have tried to exclude these plants as far as possible in the grassland society, as well as thistles. We are currently in the process of doing so. Now we would have to sow them again on the field margins, but not on the meadows and pastures?

Yes, but in what way are they harmful to animal nutrition?

Yes, but in what way are they harmful to animal nutrition?

[Carl von Keyserlingk]: It is said that yarrow contains toxic substances. It is said that dandelions are not good for cattle feed.

[Carl von Keyserlingk]: It is said that yarrow contains toxic substances. It is said that dandelions are not good for cattle feed.

You have to be careful about that. The animals don't eat it in open fields.

You have to be careful about that. The animals don't eat it in open fields.

[Otto von] Lerchenfeld: We do the opposite here; dandelions are considered a direct feed for milk production.

[Otto von] Lerchenfeld: We do the opposite here; dandelions are considered a direct feed for milk production.

These things are sometimes just opinions. We don't know if they have been tried out. It is possible – we would have to try it out – that it is not harmful in hay. I believe that if it were harmful, the animal would leave the hay alone; animals do not eat anything that is harmful to them.

These things are sometimes just opinions. We don't know if they have been tried out. It is possible – we would have to try it out – that it is not harmful in hay. I believe that if it were harmful, the animal would leave the hay alone; animals do not eat anything that is harmful to them.

[Carl von Keyserlingk:] Has the yarrow been removed by heavy liming, because yarrow needs moist, acidic soil?

[Carl von Keyserlingk:] Has the yarrow been removed by heavy liming, because yarrow needs moist, acidic soil?

When yarrow is used in its wild form – this was the case with this particular homeopathic treatment – a small amount of yarrow spread over a large area is sufficient. Having yarrow here in the garden would be enough for the entire estate.

When yarrow is used in its wild form – this was the case with this particular homeopathic treatment – a small amount of yarrow spread over a large area is sufficient. Having yarrow here in the garden would be enough for the entire estate.

I have seen on my pastures that young dandelions, as long as they are still just before flowering, are eagerly eaten by all cattle [this is certainly a time when they are valued as salad]; later, however, as soon as the dandelions begin to flower, the cattle no longer touch them.

I have seen on my pastures that young dandelions, as long as they are still just before flowering, are eagerly eaten by all cattle [this is certainly a time when they are valued as salad]; later, however, as soon as the dandelions begin to flower, the cattle no longer touch them.

You must bear the following in mind: this is, of course, the general rule. Animals do not eat dandelions if they are harmful to them; animals have an extremely good instinct for what they can eat. But you must also bear in mind the following. When we want to promote something that is based on a process, we almost always use something that we do not use in individual cases. For example, no one would eat bread yeast for daily consumption, but it is used to bake bread. The way it works is this: something that can be toxic if consumed in large doses will, under different circumstances, have a beneficial effect. Most medicines are toxic. Well, the point is that it is the process that is decisive, not the substance. And so I think we can safely ignore the concern that dandelions may be harmful to animals. There are so many strange judgments; it is somewhat curious that Count Keyserlingk emphasizes the harmfulness of dandelion, while Count Lerchenfeld, on the other hand, says that it is the best milk feed. The effect cannot be different in areas so close to each other; one of these two views must be incorrect.

You must bear the following in mind: this is, of course, the general rule. Animals do not eat dandelions if they are harmful to them; animals have an extremely good instinct for what they can eat. But you must also bear in mind the following. When we want to promote something that is based on a process, we almost always use something that we do not use in individual cases. For example, no one would eat bread yeast for daily consumption, but it is used to bake bread. The way it works is this: something that can be toxic if consumed in large doses will, under different circumstances, have a beneficial effect. Most medicines are toxic. Well, the point is that it is the process that is decisive, not the substance. And so I think we can safely ignore the concern that dandelions may be harmful to animals. There are so many strange judgments; it is somewhat curious that Count Keyserlingk emphasizes the harmfulness of dandelion, while Count Lerchenfeld, on the other hand, says that it is the best milk feed. The effect cannot be different in areas so close to each other; one of these two views must be incorrect.

[Carl von Keyserlingk:] Could the subsoil be a factor? Furthermore, my assertion is based on veterinary opinions. Should yarrow and dandelions be planted specifically on pastures and meadows?

[Carl von Keyserlingk:] Could the subsoil be a factor? Furthermore, my assertion is based on veterinary opinions. Should yarrow and dandelions be planted specifically on pastures and meadows?

A very small area is sufficient.

A very small area is sufficient.

[Bartsch:] [Question: Is what is observed microscopically as destruction of the chromosome structure in any way related to what spiritual science says, namely: With the onset of a chaotic state in the seed protein?

[Bartsch:] [Question: Is what is observed microscopically as destruction of the chromosome structure in any way related to what spiritual science says, namely: With the onset of a chaotic state in the seed protein?

Various things come into consideration here. Today, what is known as the theory of relativity is much more widely accepted than most people realize. This does not refer so much to Einstein's theory of relativity, which is irrefutable in certain areas but not applicable in others. But there is a certain theory of relativity which, for example, states that one can enlarge small things in any way and see them as enlarged, and then infer their actual essence from the enlargement. This is based on the opinion that the size of a thing does not really matter. I see something completely wrong when it takes place in the smallest space. I see it artificially enlarged, I see it completely wrong. And so we must not believe that the train of thought is the same as that which is stimulated when we speak today of the decomposition of protein, which is not yet in the line of thought for seed formation. We do not speak of the decomposition of protein in relation to seed formation. We imagine that the protein in the seed is structured in the most complicated way. We do not speak of decomposition. All kinds of things happen. Perhaps today we would say that this is already a precursor. But the decay of protein in the organism is not a precursor, because the train of thought follows a different line. One imagines that with the decay that is initiated there, leads to the protein as such being broken down, whereas the approach to chaos actually consists in the protein not being broken down, but rather being led back to its structure out of the cosmos. But it would be interesting if anyone knew anything about whether, perhaps somewhere in biology, there has ever been any mention of the decay of protein alone during seed formation.

Various things come into consideration here. Today, what is known as the theory of relativity is much more widely accepted than most people realize. This does not refer so much to Einstein's theory of relativity, which is irrefutable in certain areas but not applicable in others. But there is a certain theory of relativity which, for example, states that one can enlarge small things in any way and see them as enlarged, and then infer their actual essence from the enlargement. This is based on the opinion that the size of a thing does not really matter. I see something completely wrong when it takes place in the smallest space. I see it artificially enlarged, I see it completely wrong. And so we must not believe that the train of thought is the same as that which is stimulated when we speak today of the decomposition of protein, which is not yet in the line of thought for seed formation. We do not speak of the decomposition of protein in relation to seed formation. We imagine that the protein in the seed is structured in the most complicated way. We do not speak of decomposition. All kinds of things happen. Perhaps today we would say that this is already a precursor. But the decay of protein in the organism is not a precursor, because the train of thought follows a different line. One imagines that with the decay that is initiated there, leads to the protein as such being broken down, whereas the approach to chaos actually consists in the protein not being broken down, but rather being led back to its structure out of the cosmos. But it would be interesting if anyone knew anything about whether, perhaps somewhere in biology, there has ever been any mention of the decay of protein alone during seed formation.

[Alfred Usteri:] The difficulty lies in determining the relationship between animal eggs and plant eggs. Animal seeds cannot be identified with plant seeds. I don't know where this chaos is supposed to occur in the seed?

[Alfred Usteri:] The difficulty lies in determining the relationship between animal eggs and plant eggs. Animal seeds cannot be identified with plant seeds. I don't know where this chaos is supposed to occur in the seed?

Between the formation of the seed in the old plant and the formation of the new plant germ, there is chaos in relation to the seed. Without the seed undergoing chaos, the absolute decay of its structure, reconstitution is not possible.

Between the formation of the seed in the old plant and the formation of the new plant germ, there is chaos in relation to the seed. Without the seed undergoing chaos, the absolute decay of its structure, reconstitution is not possible.

[Alfred Usteri:] Then this chaos would be between the egg state and the seed state, where the ovule is?

[Alfred Usteri:] Then this chaos would be between the egg state and the seed state, where the ovule is?

No, that's not it. With plants, we talk about seeds continuously; we don't talk about an egg state.

No, that's not it. With plants, we talk about seeds continuously; we don't talk about an egg state.

[Alfred Usteri:] We say the ovule. It is fertilized, and the seed develops. I don't see where the chaos is. Everything is continuous, at least under the microscope.

[Alfred Usteri:] We say the ovule. It is fertilized, and the seed develops. I don't see where the chaos is. Everything is continuous, at least under the microscope.

Of course, if you want to talk about these things in more scientific terms, you have to use different language than you would in agriculture. If you want to talk scientifically, you have to explain the radical difference between animal germs and plant seeds, which is extremely important. What does the seed in a plant transfer from the mother plant to the daughter plant? Only the form, that is, what is newly constructed, is the beginning of the form, the new form in the plant. In the animal germ, however, it is not just the form that is transferred, but the essence of life, so that we have two completely different things in the plant and in the animal. Today, people talk about these things as imprecisely as possible. Exact science is characterized by talking as imprecisely as possible. When it comes to things that it describes approximately—the germs in animals and plants—exact science always waters things down. The same applies to death. Death is something completely different in plants, in animals, and again something completely different in humans. Today, one can even speak of the death of machines and minerals. Death cannot be treated uniformly in this way. Things must be specialized. In plants, it is the form that passes away; in animals, it is life itself that passes away along with the form. This makes an enormous difference.

Of course, if you want to talk about these things in more scientific terms, you have to use different language than you would in agriculture. If you want to talk scientifically, you have to explain the radical difference between animal germs and plant seeds, which is extremely important. What does the seed in a plant transfer from the mother plant to the daughter plant? Only the form, that is, what is newly constructed, is the beginning of the form, the new form in the plant. In the animal germ, however, it is not just the form that is transferred, but the essence of life, so that we have two completely different things in the plant and in the animal. Today, people talk about these things as imprecisely as possible. Exact science is characterized by talking as imprecisely as possible. When it comes to things that it describes approximately—the germs in animals and plants—exact science always waters things down. The same applies to death. Death is something completely different in plants, in animals, and again something completely different in humans. Today, one can even speak of the death of machines and minerals. Death cannot be treated uniformly in this way. Things must be specialized. In plants, it is the form that passes away; in animals, it is life itself that passes away along with the form. This makes an enormous difference.

Does it matter how long the preparations have to be kept with the manure after they have been taken out of the ground?

Does it matter how long the preparations have to be kept with the manure after they have been taken out of the ground?

When they are mixed with the fertilizer, it does not matter how long they are in there. But if you spread the manure on the field, this should actually be done beforehand.

When they are mixed with the fertilizer, it does not matter how long they are in there. But if you spread the manure on the field, this should actually be done beforehand.

Should the prepared fertilizer preparations all be added to the soil together or each separately?

Should the prepared fertilizer preparations all be added to the soil together or each separately?

This is actually of some importance in that it is good that, while this interaction is taking place, one preparation does not interfere with the other, so that they should at least be buried at a certain distance from each other. If I had to do this on a small plot, I would always look for the most distant points on the periphery and dig at the greatest possible distance from each other so that one does not interfere with the other. On a large plot, you can choose the distances as you wish.

This is actually of some importance in that it is good that, while this interaction is taking place, one preparation does not interfere with the other, so that they should at least be buried at a certain distance from each other. If I had to do this on a small plot, I would always look for the most distant points on the periphery and dig at the greatest possible distance from each other so that one does not interfere with the other. On a large plot, you can choose the distances as you wish.

Can the soil above the buried preparations be covered with vegetation?

Can the soil above the buried preparations be covered with vegetation?

The soil can do whatever it wants. In such cases, it is even quite good if the soil is covered with vegetation. It can also be covered with cultivated plants.

The soil can do whatever it wants. In such cases, it is even quite good if the soil is covered with vegetation. It can also be covered with cultivated plants.

How should the preparations be treated in the manure heap?

How should the preparations be treated in the manure heap?

I would advise you to follow this procedure: dig a hole a quarter of a meter or so deep in a large manure heap so that the manure closes around the preparation. You don't need to go a meter deep, but the manure should close around the preparations. Because it's like this: if it's a manure heap and you have a small particle lying there – the whole thing is based on radiation – the rays all go like this; and if it's too close to the surface, it's not good. The radiation breaks at the surface itself, it makes a very specific curve, it doesn't escape if the manure is closed around it. Half a meter deep is enough. If it's too close to the surface, a large part of the energy radiation is lost.

I would advise you to follow this procedure: dig a hole a quarter of a meter or so deep in a large manure heap so that the manure closes around the preparation. You don't need to go a meter deep, but the manure should close around the preparations. Because it's like this: if it's a manure heap and you have a small particle lying there – the whole thing is based on radiation – the rays all go like this; and if it's too close to the surface, it's not good. The radiation breaks at the surface itself, it makes a very specific curve, it doesn't escape if the manure is closed around it. Half a meter deep is enough. If it's too close to the surface, a large part of the energy radiation is lost.

Is it enough to just make a few holes, or should you spread it out as much as possible?

Is it enough to just make a few holes, or should you spread it out as much as possible?

It's better to spread it out rather than just making holes in one spot. Otherwise, the radiation interferes with each other.

It's better to spread it out rather than just making holes in one spot. Otherwise, the radiation interferes with each other.

Should all the preparations be added to the manure heap at the same time?

Should all the preparations be added to the manure heap at the same time?

When you put the preparations in the manure heap, you can place them next to each other. They do not influence each other, they only influence the manure as such.

When you put the preparations in the manure heap, you can place them next to each other. They do not influence each other, they only influence the manure as such.

Can you put all the preparations in one hole?

Can you put all the preparations in one hole?

Theoretically, one could even assume that if all the preparations were placed in one hole, they would not interfere with each other. But I would not want to claim that from the outset. You can place them next to each other, but it could still be that they interfere with each other if you put them all together in one hole.

Theoretically, one could even assume that if all the preparations were placed in one hole, they would not interfere with each other. But I would not want to claim that from the outset. You can place them next to each other, but it could still be that they interfere with each other if you put them all together in one hole.

[Carl von Keyserlingk:] Which oak tree are you referring to? [Rudolf Steiner:] Quercus robur. [Alfred Usteri:] [Could old cork stoppers be used where oak trees do not grow?

[Carl von Keyserlingk:] Which oak tree are you referring to? [Rudolf Steiner:] Quercus robur. [Alfred Usteri:] [Could old cork stoppers be used where oak trees do not grow?

What do you mean by “old cork stoppers”?

What do you mean by “old cork stoppers”?

[Alfred Usteri]: Unused ones.

[Alfred Usteri]: Unused ones.

I don't know if that wouldn't be as expensive as obtaining the bare oak bark in some other way.

I don't know if that wouldn't be as expensive as obtaining the bare oak bark in some other way.

[Alfred Usteri]: And used ones?

[Alfred Usteri]: And used ones?

Used ones definitely cannot be used, cork stoppers that have been soaked in all sorts of things, beer, wine, those definitely cannot be used. I think it's better to use the bark directly.]

Used ones definitely cannot be used, cork stoppers that have been soaked in all sorts of things, beer, wine, those definitely cannot be used. I think it's better to use the bark directly.]

Does the bark have to be from a living tree or from a felled tree?

Does the bark have to be from a living tree or from a felled tree?

In this case, if possible, from a living tree, even from a tree where you can assume that the oak resin is still quite effective.

In this case, if possible, from a living tree, even from a tree where you can assume that the oak resin is still quite effective.

Can the entire bark be used?

Can the entire bark be used?

Actually, only the surface. The outermost layer of bark that crumbles when you peel it off.

Actually, only the surface. The outermost layer of bark that crumbles when you peel it off.

Is it absolutely necessary to only go down to the topsoil when burying the manure preparations, or can the cow horns also be buried deeper?

Is it absolutely necessary to only go down to the topsoil when burying the manure preparations, or can the cow horns also be buried deeper?

It is better to leave them in the topsoil. It can even be assumed that the material underground, below the topsoil, is not as fertile. Of course, it would be worth considering that a deeper topsoil would be absolutely preferable. If you have chosen the layer that is the most powerful cultural layer, that would be the best place. But you will not achieve any beneficial effect below the cultural layer.

It is better to leave them in the topsoil. It can even be assumed that the material underground, below the topsoil, is not as fertile. Of course, it would be worth considering that a deeper topsoil would be absolutely preferable. If you have chosen the layer that is the most powerful cultural layer, that would be the best place. But you will not achieve any beneficial effect below the cultural layer.

In the cultural layer, things would always be exposed to frost. Wouldn't that be harmful?In the cultural layer, things would always be exposed to frost. Wouldn't that be harmful?

When they are exposed to frost, they enter the period when the earth is most exposed to cosmic influences due to the frost.

When they are exposed to frost, they enter the period when the earth is most exposed to cosmic influences due to the frost.

How do you crush quartz and pebbles? In a small mill or in a mortar?

How do you crush quartz and pebbles? In a small mill or in a mortar?

In this case, it is best to first use a mortar – you will need an iron pestle – and grind it in the mortar until it becomes a very fine powder. Even with quartz, it will be necessary to grind it as finely as possible in this way first and then continue grinding it on a glass surface. This is because it must be very fine flour, which is very difficult to achieve with quartz.

In this case, it is best to first use a mortar – you will need an iron pestle – and grind it in the mortar until it becomes a very fine powder. Even with quartz, it will be necessary to grind it as finely as possible in this way first and then continue grinding it on a glass surface. This is because it must be very fine flour, which is very difficult to achieve with quartz.

Agricultural experience shows that well-fed livestock also accumulate fatty substances. So there must be a relationship between food and the absorption of nutrients from the atmosphere?

Agricultural experience shows that well-fed livestock also accumulate fatty substances. So there must be a relationship between food and the absorption of nutrients from the atmosphere?

Just note what I said. I said: When food is absorbed, the essential thing is the forces that are developed in the body. Proper food intake determines whether the animal develops enough strength to have the ability to absorb and process substances from the atmosphere. It can be compared to the following: if you need to pull a tight glove over your hand, you cannot do so by stuffing it, but by blocking it with wood beforehand to stretch it. This is also a softening of the forces that must be present in order to receive from the atmosphere that which is not provided by food. Food expands the organism and thus enables it to absorb more from the atmosphere. If you consume too much, this can even lead to hypertrophy. You then lose this through a shorter lifespan. There is something that lies between the maximum and minimum in the middle.

Just note what I said. I said: When food is absorbed, the essential thing is the forces that are developed in the body. Proper food intake determines whether the animal develops enough strength to have the ability to absorb and process substances from the atmosphere. It can be compared to the following: if you need to pull a tight glove over your hand, you cannot do so by stuffing it, but by blocking it with wood beforehand to stretch it. This is also a softening of the forces that must be present in order to receive from the atmosphere that which is not provided by food. Food expands the organism and thus enables it to absorb more from the atmosphere. If you consume too much, this can even lead to hypertrophy. You then lose this through a shorter lifespan. There is something that lies between the maximum and minimum in the middle.