Man and World
How Spirit Works in Nature
GA 351
27 October 1923, Dornach
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How Spirit Works in Nature, tr. SOL
6. Wirksamkeit der Stoffe im Weltenall und im Menschenleibe: Eisen und Natrium
6. The Effects of Substances in Outer Space and in the Human Body: Iron and Sodium
[ 1 ] Guten Morgen, meine Herren. Ist jemandem etwas eingefallen?
[ 1 ] Good morning, gentlemen. Has anyone come up with any ideas?
Fragesteller: Ich glaube, wir erwarten noch, daß Herr Doktor uns noch etwas ausführt über den Sternenzusammenhang.
Questioner: I believe we are still waiting for the doctor to explain something to us about the connection between the stars.
[ 2 ] Dr. Steiner: Nun, da will ich heute einmal versuchen, an das anzuknüpfen, was wir das letzte Mal gesagt haben, um es noch etwas weiter auszubauen. Ich will kurz wiederholen: Wir haben bemerkt, daß alles dasjenige, was regelmäßig im Weltenall vor sich geht, also sagen wir zum Beispiel dasjenige, was Tag und Nacht bewirkt im Sonnenlauf, oder was die Jahreszeiten bewirkt, daß das auch mit dem im Zusammenhang steht, was im Menschen notwendig ist. Im Menschen ist notwendig, daß bei der Abwechslung von Wachen und Schlafen Nahrungsaufnahme und so weiter eintritt. Beim Menschen ist in einer weiteren Regelmäßigkeit notwendig die Atmung, der Blutumlauf und so weiter. Wenn wir das alles im Menschen überschauen, so hängt das zusammen mit dem, was nun durch die Astronomie als regelmäßig berechnet werden kann. Dasjenige dagegen, was nicht so regelmäßig auftritt was ja auch in einem gewissen Sinne berechnet werden kann, aber eben in der Weise nicht regelmäßig auftritt, zum Beispiel die Kometen und Meteore -, diese Erscheinungen, die hängen mit all demjenigen im Menschen zusammen, was freier Wille ist, was also aus dem Menschen heraus den freien Willen erzeugt.
[ 2 ] Dr. Steiner: Well, today I’d like to try to pick up where we left off last time and expand on it a bit further. Let me briefly recap: We noted that everything that occurs regularly in the universe—for example, what causes day and night in the Sun’s orbit, or what causes the seasons—is also connected to what is necessary within the human being. In the human being, it is necessary that eating and so on occur in conjunction with the alternation of waking and sleeping. In human beings, breathing, blood circulation, and so on are also necessary as part of a broader regularity. When we consider all of this in human beings, it is connected to what can now be calculated as regular through astronomy. On the other hand, phenomena that do not occur so regularly—which can indeed be calculated in a certain sense, but do not occur regularly in that way, such as comets and meteors—are connected to everything in human beings that constitutes free will, that is, what arises from within the human being as free will.
[ 3 ] Da muß man vor allen Dingen auf einen Stoff hinschauen, der ganz besonders wichtig ist, ein Stoff, der viel auf unserer Erde vorkommt, der aber überall im Weltenall auch vorkommt, und der, wenn solche Meteore herunterfallen auf die Erde, eben in diesen Meteoren enthalten ist. Das ist das Eisen. Eisen ist ja so viel auf unserer Erde vorhanden, daß man sagen kann: Dem Eisen verdankt ja eigentlich die ganze neuere Kultur und Zivilisation ihr Dasein. - Denken Sie nur, wozu alles das Eisen verwendet wird! Erst jetzt fängt man an, aus gewissen Dingen, die nicht Eisen sind, allerlei zu erzeugen; aber durch die zwei letzten Jahrhunderte hindurch ist wirklich alles dasjenige, was eigentlich aufgekommen ist, was sowohl die gegenwärtigen großen Fortschritte wie auch die gegenwärtigen sozialen Zustände hervorgerufen hat, durch das Eisen geschehen. Im Weltenall müssen Sie das Eisen überall vermuten, aus dem Grunde, weil eben, wenn irgend etwas herunterfällt auf die Erde, es aus Eisen ist.
[ 3 ] Above all, we must focus on a substance that is particularly important—a substance that is abundant on our Earth, but which is also found throughout the universe, and which is contained in these very meteors when they fall to Earth. That substance is iron. There is so much iron on our Earth that one can say: In fact, the entire modern culture and civilization owe their existence to iron. — Just think of all the things iron is used for! Only now are we beginning to produce all sorts of things from materials other than iron; but throughout the last two centuries, virtually everything that has actually emerged—everything that has brought about both the current great advances and the current social conditions—has been made possible by iron. You must assume that iron is present everywhere in the universe, for the simple reason that whenever anything falls to Earth, it is made of iron.
[ 4 ] Nun schauen wir uns das Eisen aber an in unserem eigenen menschlichen Körper. Da ist es sehr merkwürdig, daß der Mensch, wenn er ins Erdenleben hereintritt, dasjenige genießt, was am wenigsten Eisen enthält: die Milch. Die Muttermilch enthält kaum irgend etwas Eisen. So daß wir also sagen können: Der Mensch fängt erst an im Laufe seines Lebens, das Eisen mit der Nahrung in sich aufzunehmen. — Was bedeutet denn das?
[ 4 ] Now let’s take a look at iron in our own human bodies. It is very curious that when a human being enters earthly life, they consume what contains the least amount of iron: milk. Breast milk contains hardly any iron at all. So we can say that a human being only begins to take in iron through food as life goes on. — What does that mean?
[ 5 ] Ja, meine Herren, wenn Sie das Kind anschauen, so zappelt es ja allerdings viel; es träumt auch schon. Aber das Kind hat noch weder ein willkürliches Denken, noch einen sonstigen freien Willen. In dem Maße, in dem das Kind zu seinem freien Willen kommt, ist es darauf angewiesen, das Eisen in sich aufzunehmen. Sie sehen also daraus, daß das Eisen eigentlich notwendig ist für den freien Willen. Und wenn man zum Beispiel bei einem Menschen, der heiser ist, in irgendeiner Weise heiser ist, der eine schwache Stimme hat, darauf kommen will, was eigentlich zugrunde liegt, so muß man vor allen Dingen die Untersuchung daraufhin anlegen, ob er genügend Eisen hat. Denn bei dem, der zu wenig Eisen hat, zeigt sich das vor allen Dingen in dieser Willkür, in diesem freien Willen, der durch die Sprache zum Vorschein kommt. Wenn Sie also einen Menschen sehen, der gut brüllen kann, dann brauchen Sie nicht Sorge zu haben, daß er zuwenig Eisen hat; wenn Sie aber einen Menschen haben, der kaum seine Worte hervorbringt, dann können Sie darüber nachdenken, inwiefern diesem Menschen das Eisen fehlt. So also kann man sagen: Es zeigt sich schon äußerlich an diesem, daß der Mensch das Eisen braucht gerade zu seinem freien Willen. -So können wir es auch leicht begreifen, daß dasjenige, was im Weltenall als Eisen herumfliegt, was in der Erde als Eisen ist, zusammenhängt mit dem, was menschliche Willkür ist, was menschlicher freier Wille ist.
[ 5 ] Yes, gentlemen, when you look at the child, it does indeed squirm a great deal; it is already dreaming. But the child has neither voluntary thought nor any other form of free will yet. To the extent that the child develops its free will, it depends on absorbing the iron within itself. So you can see from this that iron is actually necessary for free will. And if, for example, you want to determine the underlying cause in a person who is hoarse—in any sense of the word—or who has a weak voice, you must first and foremost investigate whether they have enough iron. For in someone who lacks iron, this manifests itself above all in this arbitrariness, in this free will, which comes to light through speech. So if you see a person who can bellow loudly, you need not worry that they lack iron; but if you have a person who can barely get their words out, then you can consider to what extent this person is deficient in iron. Thus, one can say: It is already evident outwardly that human beings need iron precisely for their free will. —In this way, we can also easily understand that what flies about in the universe as iron, what exists in the earth as iron, is connected to what constitutes human arbitrariness, to what constitutes human free will.
[ 6 ] Nun aber hat alles, was geschieht, ja auch seinen großen Einfluß auf alles übrige. Und wir müssen uns klar sein darüber, daß das Eisen ja nicht uns ganz bildet und auch nicht das Weltall ganz bildet, denn sonst wären wir Eisenmänner. Das wäre zwar für unsere Stärke ganz gut, aber wir könnten alles übrige nicht verrichten, wenn wir Eisenmänner wären. Da müssen wir dann unseren Blick auf dasjenige werfen, womit das Eisen nun in irgendeine Verbindung treten kann.
[ 6 ] But everything that happens does, in fact, have a major influence on everything else. And we must be clear that iron does not entirely make up who we are, nor does it entirely make up the universe—otherwise, we would be men of iron. That would certainly be good for our strength, but we would not be able to do anything else if we were men of iron. So we must then turn our attention to that with which iron can now enter into some kind of connection.
[ 7 ] Nun, meine Herren, ich habe Ihnen schon gesagt: Die Soda, die ich Ihnen ja neulich deutlich beschrieben habe, die hat insbesondere eine große Bedeutung für alles das, was in uns zusammenhängt mit dem Denken; denn die Soda ist kohlensaures Natrium, Kohlensäure und Natrium. Kohlensaures Natrium muß hinaufprickeln in den Kopf. Alles dasjenige, was also mit unserem Denken zusammenhängt, mit unserem Kopf, was mit dem zusammenhängt, daß wir innerliches Licht haben, das hängt mit der Soda zusammen. Sie erinnern sich, das habe ich neulich ausgeführt.
[ 7 ] Well, gentlemen, as I have already told you: Soda—which I described to you in detail the other day—is of particular importance for everything within us that is connected with thinking; for soda is sodium bicarbonate, carbon dioxide, and sodium. Sodium bicarbonate must tingle its way up into the head. Everything that is connected to our thinking, to our head—everything connected to the fact that we possess inner light—is connected to soda. You will recall that I explained this recently.


[ 8 ] Sie haben aber auch gesehen, daß, wenn so etwas wie Soda überhaupt bei uns da sein soll, wir den Sauerstoff der Luft aufnehmen müssen. Den Sauerstoff der Luft nehmen wir auf mit der Atmung, denn die Luft besteht aus Sauerstoff und Stickstoff; aus vielen anderen Stoffen noch, aber die spielen nicht eine so große Rolle. Den Sauerstoff nehmen wir auf mit der Atmung. In uns bildet sich der Kohlenstoff. Den erzeugen wir in uns durch die Nahrungsmittel. Der Sauerstoff in uns verbindet sich da mit der Kohlensäure und dem Natrium und wir kriegen dann kohlensaures Natrium, Soda. Die Soda spielt gerade in unserem Kopf eine große Rolle. Kohlensaures Natrium, das ist also Soda, die haben wir in uns, und die will eigentlich fortwährend in unseren Kopf heraufgelangen. Nur wenn die Fortpflanzung tätig sein soll, dann muß sie auch bei der Fortpflanzung ihre Rolle spielen; das habe ich Ihnen ja auch gesagt. Also Soda spielt in uns eine große Rolle.
[ 8 ] But you have also seen that if something like soda is to exist in our bodies at all, we must take in oxygen from the air. We take in oxygen from the air through breathing, because air consists of oxygen and nitrogen—as well as many other substances, but they do not play such a major role. We take in oxygen through breathing. Carbon is formed within us; we produce it internally through the food we eat. The oxygen inside us combines with carbon dioxide and sodium, and we end up with sodium bicarbonate—soda. Soda plays a particularly important role in our head. Sodium bicarbonate—that is, soda—is present within us, and it actually wants to constantly rise up into our head. However, when reproduction is to take place, it must also play its role in that process; as I have already told you. So soda plays a major role within us.
[ 9 ] Nun will ich Ihnen aber etwas erklären. Ich habe Ihnen seinerzeit einmal — es ist schon längere Zeit her - von den Farben gesprochen. Sie sehen die hauptsächlichsten Farben im Regenbogen. Im Regenbogen sind hintereinander Violett, Blau, Grün, Gelb, dann Orange und dann Rot. Das sind die Farben, die im Regenbogen sind. Nun, sehen Sie, wenn man im Regenbogen diese Farben hat, dann erzeugt sie die Natur. Aber man kann diese Farben auch dadurch erzeugen, daß man ein Zimmer ganz dunkel macht, nur ein einziges Lichtlöchlein im Fenster drinnen läßt (es wird gezeichnet): Hier hat man ein Fenster, da hier ein Lichtlöchlein, da fällt das Licht herein. Jetzt stellt man hier ein Glasprisma auf, solch einen Glaskörper; da läßt man das Licht durchfallen, und da kriegt man jetzt auch die Farben drinnen, so wie man sie im Regenbogen hat. Das kann man dann auf einer Wand aufnehmen.
[ 9 ] Now, let me explain something to you. I once—quite some time ago—told you about colors. You can see the main colors in a rainbow. In a rainbow, the colors appear in this order: violet, blue, green, yellow, then orange, and finally red. Those are the colors found in a rainbow. Now, you see, when you have these colors in a rainbow, nature creates them. But you can also produce these colors by making a room completely dark, leaving just a single tiny slit of light in the window (it is drawn): Here you have a window, there’s a tiny slit of light here, and the light shines in. Now you place a glass prism here—a glass object like this—let the light pass through it, and you’ll see the colors inside, just as you see them in a rainbow. You can then project that onto a wall.
[ 10 ] Nun, meine Herren, diese Farbenfolge, dieser Farbenzusammenhang, der da, wie im Regenbogen, so auch durch ein Prisma erscheint, der hat die Eigentümlichkeit, daß er eigentlich nur dann richtig erscheint, wenn man ein Gas verbrennt oder wenn man das Sonnenlicht benützt; wenn man aber andere Körper benützt, dann kriegt man nicht eine solche Farbenfolge, sondern dann kriegt man nur einzelne Farben. Zum Beispiel kann man unter gewissen Umständen rechts und links alles finster haben, nur hier in der Mitte ist eine schöne gelbe Linie. Was bedeutet diese gelbe Linie?
[ 10 ] Well, gentlemen, this sequence of colors—this arrangement of colors—which appears there, just as in a rainbow or through a prism, has the peculiarity that it actually appears correctly only when a gas is burned or when sunlight is used; but if other objects are used, then one does not obtain such a sequence of colors, but only individual colors. For example, under certain circumstances, everything to the right and left may be dark, with only a beautiful yellow line here in the middle. What does this yellow line signify?
[ 11 ] Wenn man eine Flamme nimmt und gibt in diese Flamme gerade das hinein, was ich Ihnen hier aufgeschrieben habe, Natrium, und man verbrennt das in der Flamme, dann kriegt man diese gelbe Linie, nicht die rote Farbe, sondern diese gelbe. Also wenn Sie eine Flamme nehmen, das Licht durch das Loch durchleiten, ein Prisma nehmen, so kriegen Sie kein Sonnenspektrum, sondern eine gelbe Linie. Wenn Sie nur ein klein bißchen Natrium nehmen und in diesen ganzen Raum ein klein bißchen Natrium hineinbringen, dann kriegen Sie gleich diese schöne gelbe Linie! Es braucht gar nicht viel Natrium da zu sein - überall gibt es diese schöne gelbe Linie; in den allerkleinsten Mengen gibt das Natrium diese schöne gelbe Linie.
[ 11 ] If you take a flame and add to it exactly what I’ve written down here—sodium—and burn it in the flame, you’ll get this yellow line—not the red color, but this yellow one. So if you take a flame, pass the light through the hole, and use a prism, you won’t get a solar spectrum—you’ll get a yellow line. If you take just a tiny bit of sodium and introduce a tiny bit of it into this entire space, you’ll immediately get this beautiful yellow line! You don’t need much sodium at all—that beautiful yellow line is everywhere; even in the tiniest amounts, sodium produces that beautiful yellow line.
[ 12 ] Merkwürdig ist es, daß wenn man irgendwo in den Weltenraum hinausschaut und von da aus sich nicht das Sonnenspektrum, sondern von irgendwoher in Ablenkung des Sonnenspektrums die gelbe Linie macht, so kriegt man diese gelbe Natriumlinie von fast überall her. Das ist wiederum ein Beweis dafür, daß das Natrium überall verbreitet ist im Weltenall. Wenn Sie sich nun fragen: Warum ist dieses Natrium überall verbreitet? - dann müssen Sie sich zur Antwort geben: Damit dieses kohlensaure Natrium, diese Soda entstehen kann. - Es ist überall verbreitet, damit es Menschenköpfe geben kann. Meine Herren, Eisen ist überall vorhanden im Weltenall, damit wir den freien Willen haben können; Natrium ist überall verbreitet im Weltenall, damit wir überhaupt Köpfe haben können. Wäre Natrium im Weltenall nicht vorhanden, ja, dann würden wir ganz unmöglich imstande sein, Köpfe zu haben.
[ 12 ] It is curious that if one looks out into outer space from any point and, instead of observing the solar spectrum directly, observes the yellow line resulting from the dispersion of the solar spectrum from some other source, one can detect this yellow sodium line coming from almost everywhere. This, in turn, is proof that sodium is widespread throughout the universe. If you now ask yourself, “Why is this sodium widespread everywhere?”—then you must answer: so that this sodium bicarbonate, this soda, can be formed. - It is present everywhere so that human heads can exist. Gentlemen, iron is present everywhere in the universe so that we can have free will; sodium is present everywhere in the universe so that we can have heads at all. If sodium were not present in the universe, then we would be utterly incapable of having heads.
[ 13 ] Nun, was muß alles da sein, damit wir Köpfe haben können als Menschen? Es muß Kohlensäure da sein, das ist Kohlenstoff und Sauerstoff, und es muß Natrium da sein. Natrium, habe ich Ihnen gesagt, ist überall im Weltenall vorhanden. Den Kohlenstoff haben wir nun selber. Der wird in uns fortwährend erzeugt durch die Nahrungsmittel. Er wird nur wiederum fortgeschafft, weil wir nicht ein toter Kohlenstoffmensch sein wollen, sondern ein lebender Mensch, der nur alles zerstört und wiederum erzeugt. Aber wir erzeugen überall Kohlenstoff. Also den Kohlenstoff haben wir selber, den Sauerstoff nehmen wir aus der Luft auf, das Natrium aus dem Weltenall. Die müssen da sein, damit wir Köpfe haben.
[ 13 ] Well, what must be present for us to have minds as human beings? There must be carbon dioxide—that is, carbon and oxygen—and there must be sodium. Sodium, as I have told you, is present everywhere in the universe. As for carbon, we have that ourselves. It is constantly produced within us through the food we eat. It is simply carried away again, because we do not want to be a “dead carbon human,” but rather a living human who constantly destroys and recreates everything. But we produce carbon everywhere. So we have the carbon ourselves; we take in oxygen from the air and sodium from the universe. These must be present so that we can have heads.
[ 14 ] Sie sehen jetzt, auf diese Weise könnten wir also, wenn im Weltenall nur das vorhanden wäre, was ich Ihnen jetzt gesagt habe, unsere Köpfe haben, und wir könnten einen freien Willen haben. Aber was würde uns der freie Wille helfen als Erdenmenschen, wenn wir nicht Arme und Beine hätten, so daß wir den freien Willen verwenden können? Ja, sehen Sie, dazu müssen wir die Möglichkeit der Ernährung haben! Damit wir überhaupt aufgebaut werden können aus dem Stoff der Erde, müssen wir die Möglichkeit der Ernährung haben. Die hängt davon ab, daß wir in unserem Unterleib etwas Ähnliches haben, wie wir es in unserer Atmung haben. Wir atmen Sauerstoff ein; die Kohlensäure atmen wir aus. Wenn wir diese Kohlensäure nicht ausatmen würden, dann würden die Pflanzen nicht den Kohlenstoff haben, denn der wird von der Kohlensäure der Menschen und der Tiere genommen. Also die Pflanzen bauen sich auf aus dem, was die Menschen und die Tiere ausatmen. Das ist schon so. Der Sauerstoff nimmt uns also unseren Kohlenstoff weg. Er verbindet sich mit unserem Kohlenstoff. Aber zuerst muß man doch diesen Kohlenstoff erzeugen, zuerst müssen wir ihn haben. Dazu müssen wir die Nahrung in uns aufnehmen. Der Sauerstoff, der ist furchtbar gierig auf den Kohlenstoff. Wenn wir dem Sauerstoff den Kohlenstoff nicht geben wollen, dann kriegen wir gleich Erstickungsanfälle, wenn die Kohlensäure nicht heraus kann. Wir kriegen gleich Erstickungsanfälle! Es ist also so, daß eben der Sauerstoff gierig ist. Nun, unser Magen muß aber auch die Nahrung aufnehmen. So wie der Sauerstoff den Kohlenstoff aufnimmt und Kohlensäure bildet, so muß unser Magen wirklich den Kohlenstoff gierig aufnehmen. Und unser Magen ist ein sehr gieriger Herr, dasjenige, was eigentlich begehrt nach der Nahrung.
[ 14 ] You see, in this way, if the universe contained only what I have just told you, we could have our own minds, and we could have free will. But what good would free will do us as human beings on Earth if we didn’t have arms and legs so that we could exercise that free will? Yes, you see, for that we must have the ability to nourish ourselves! In order for us to be built up at all from the matter of the Earth, we must have the ability to nourish ourselves. This depends on our having something in our abdomen similar to what we have in our breathing. We inhale oxygen; we exhale carbon dioxide. If we did not exhale this carbon dioxide, then the plants would not have carbon, because it is taken from the carbon dioxide exhaled by humans and animals. So the plants build themselves up from what humans and animals exhale. That is certainly the case. So oxygen takes our carbon away from us. It combines with our carbon. But first, we have to produce this carbon; we have to have it in the first place. To do that, we have to take in food. Oxygen is terribly greedy for carbon. If we don’t want to give oxygen our carbon, we’ll immediately start suffocating because the carbon dioxide can’t escape. We’ll immediately start suffocating! So the fact is that oxygen is simply greedy. Well, our stomach must also take in food. Just as oxygen takes in carbon and forms carbon dioxide, so our stomach must truly take in carbon greedily. And our stomach is a very greedy fellow—the very thing that actually craves food.
[ 15 ] Nun könnten wir uns vorstellen: Wenn in diesem Magen auch Sauerstoff drinnen wäre, dann könnte das so gehen wie es nach außen durch den Mund und die Nase geht. Da ist drinnen der Sauerstoff; der saugt den Kohlenstoff auf. Es müßte also im Magen etwas drinnen sein, was auch zur Aufsaugung der Nahrung dient. Und das ist auch drinnen: ein ganz sauerstoffähnlicher Stoff ist im Magen, wird fortwährend aus dem Magen heraus abgesondert. Das ist das Chlor. Von der Soda habe ich Ihnen schon gesagt, daß sie zum Wäschebleichen, überhaupt zur Wäsche verwendet wird. Aber das Chlor wird auch zum Bleichen verwendet, ist ja in der Waschbläue drinnen. Das ist auch ein Stoff, der Licht in sich hat, der das Licht trägt. Das Chlor ist ganz sauerstoffähnlich.
[ 15 ] Now, let’s create a mental image: If there were oxygen inside this stomach, it could work the same way it does when it goes out through the mouth and nose. The oxygen is inside; it absorbs the carbon. So there must be something in the stomach that also serves to absorb nutrients. And that is indeed there: a substance very similar to oxygen is in the stomach and is continuously secreted from it. That is chlorine. I have already told you that soda is used for bleaching laundry and for laundry in general. But chlorine is also used for bleaching; it’s found in laundry blue. That, too, is a substance that contains light, that carries light. Chlorine is very similar to oxygen.
[ 16 ] Wenn man die Atmungsorgane betrachtet, so ist da der Sauerstoff der Luft, der zieht uns fortwährend den Kohlenstoff aus dem Leibe. Im Magen, da haben wir das Chlor, und das Chlor zieht sogleich, weil es gierig ist, furchtbar gierig ist, allen Wasserstoff an. Und mit dem Wasserstoff zusammen bildet das Chlor Salzsäure. Diese Salzsäure, die rieselt und rinnt in dem Inneren unseres Magens, und sie ist gierig nach der Nahrung. Wenn wir die Nahrung in den Mund hineinbringen, muß sie zuerst aufgelöst werden durch die Säure, die im Speichel ist, im Ptyalin. Das ist schon etwas, das eben salzsäureähnlich ist. Dann kommt die Nahrung in den Magen. Im Magen drinnen ist das Pepsin. Das ist der Salzsäure ähnlich, nur etwas anders, aber die Salzsäure ist auch im Magen. Nur weil die Salzsäure lebendig wird, ist dann die lebendige Salzsäure das Pepsin. Das nimmt gierig die Nahrung auf. Und wenn ein Mensch zu wenig Salzsäure hat, dann bekommt er gleich einen bitteren Geschmack im Munde. Warum? Weil die Salzsäure eigentlich alle Nahrungsmittel gierig aufnimmt und sie nach dem übrigen Körper hinschickt. Wenn also die Salzsäure nicht ordentlich wirkt, dann ist es so, daß der Mensch im Magen dasjenige liegen läßt, was er genossen hat. Dann dampft es wieder herauf in den Mund; dann hat er diesen bitteren Geschmack, wenn der Dunst heraufkommt, kriegt eine belegte Zunge und so weiter. Es ist so, daß so etwas wie die Salzsäure fortwährend in uns tätig sein muß, damit wir überhaupt unsere Glieder aufbauen können.
[ 16 ] If we consider the respiratory organs, there is the oxygen in the air, which constantly draws carbon out of our bodies. In the stomach, we have chlorine, and chlorine—because it is greedy, terribly greedy—immediately draws all the hydrogen to itself. And together with the hydrogen, the chlorine forms hydrochloric acid. This hydrochloric acid trickles and flows inside our stomach, and it is eager for food. When we put food into our mouths, it must first be broken down by the acid found in saliva, in ptyalin. This is already a substance that is similar to hydrochloric acid. Then the food enters the stomach. Inside the stomach is pepsin. It is similar to hydrochloric acid, just a little different, but hydrochloric acid is also present in the stomach. It is only because the hydrochloric acid becomes active that this active hydrochloric acid is pepsin. It voraciously consumes the food. And if a person has too little hydrochloric acid, he immediately gets a bitter taste in his mouth. Why? Because hydrochloric acid actually voraciously absorbs all food and sends it on to the rest of the body. So if the hydrochloric acid isn’t working properly, the person leaves what he has eaten sitting in his stomach. Then it rises back up into the mouth; then they have that bitter taste when the fumes rise, their tongue feels coated, and so on. The fact is that something like hydrochloric acid must be constantly active within us so that we can build up our limbs at all.
[ 17 ] Und so können wir sagen: Das Eisen würde uns nicht richtig helfen, wenn wir es nicht anwenden könnten mit dem freien Willen. Wir müssen unsere Glieder aufbauen. Damit wir unsere Glieder aufbauen können, muß sich das Chlor mit Wasserstoff zu Salzsäure bilden. Wir müssen diese Salzsäure in uns haben.
[ 17 ] And so we can say: Iron would not truly help us if we could not use it of our own free will. We must build up our limbs. In order for us to build up our limbs, chlorine must combine with hydrogen to form hydrochloric acid. We must have this hydrochloric acid within us.
[ 18 ] Nun denken Sie sich: Von allem übrigen abgesehen, haben Sie in dem ganzen Körper Salzsäure; Kohlenstoff haben Sie in sich, und vieles andere. Man muß den Menschen nach und nach so betrachten: Wenn das hier der Mensch wäre (es wird gezeichnet), so wäre da überall Salzsäure. Diese Salzsäure muß sich durchdringen mit den Eisenkörperchen, die im Blute sind. Dann wird der Mensch ein solcher Mensch, der frei, kraftvoll seinen Willen entwickeln kann. Worauf kommt also furchtbar viel an beim Menschen? Furchtbar viel kommt darauf an, daß der Mensch richtig das Eisen in sich mit dem verbinden kann, was von der Salzsäure, vom Chlor kommt. Das muß fortwährend im Menschen vor sich gehen, daß sich dasjenige, was aus dem Chlor in ihm kommt, richtig mit dem Eisen verbindet. Nun kann es geschehen, daß namentlich weibliche Körper gerade in der Jugend, wenn sie reif werden, so viel Kraft aufs Reifwerden verwenden müssen, daß sie keine Kraft mehr übrig haben, richtig das, was aus dem Chlor entsteht, mit dem Eisen zu verbinden. Dann haben sie auf der einen Seite Eisen; das beschwert sie und kann sich nicht mit dem verbinden, was auf der anderen Seite aus dem Chlor kommt, weil die Kraft nicht dazu da ist. Da nützt es nichts, wenn man solchen jungen Mädchen, die das Chlor nicht mit dem Eisen verbinden können, bloß einfach Eisen gibt; denn sie können ganz genügend Eisen in sich haben. Es besteht die Bleichsucht, welche die jungen Mädchen kriegen, nicht darinnen, daß sie zuwenig Eisen haben, sondern daß sie das Eisen nicht herüberschieben können zum Chlor. So daß man also diese Kraft in ihnen entwickeln muß, welche das Eisen zum Chlor herüberbringt.
[ 18 ] Now just imagine: Setting everything else aside, your entire body contains hydrochloric acid; you have carbon within you, and many other things. We must gradually come to view human beings in this way: If this were a human being (a drawing is made), there would be hydrochloric acid everywhere. This hydrochloric acid must intermingle with the iron particles in the blood. Then a person becomes the kind of person who can develop their will freely and powerfully. So what is of immense importance in a human being? It is of immense importance that a person be able to correctly combine the iron within them with what comes from the hydrochloric acid, from the chlorine. This must take place continuously within a person, so that what arises from the chlorine within them combines correctly with the iron. Now it can happen that female bodies in particular, especially during adolescence as they mature, must devote so much energy to maturing that they no longer have the energy left to properly combine what arises from the chlorine with the iron. Then, on the one hand, they have iron; this weighs them down and cannot combine with what comes from the chlorine on the other hand, because the energy for it is lacking. It does no good to simply give iron to such young girls who cannot combine the chlorine with the iron; for they may already have quite enough iron in their bodies. The pallor that young girls develop does not stem from a lack of iron, but from their inability to transfer the iron to the chlorine. Therefore, one must develop this ability within them to bring the iron over to the chlorine.
[ 19 ] Nun, meine Herren, sehen Sie, wenn Sie auf das Eisen schauen, dann zeigt sich, wenn wir hinausblicken ins Weltenall, daß das Eisen zusammenhängt mit dem Mars. Der Mars ist eigentlich der Schöpfer des Eisens in unserem Planetensystem. Das kann man durch die Beziehungen des Menschen zum Mars feststellen. Ich habe ja über solche Dinge auch schon hier gesprochen, werde es auch noch künftig tun. Also das Eisen steht mit dem Mars im Zusammenhang.
[ 19 ] Well, gentlemen, you see, when you look at iron, it becomes clear—as we gaze out into the universe—that iron is connected to Mars. Mars is, in fact, the creator of iron in our solar system. This can be determined by examining humanity’s relationship to Mars. I have spoken about such things here before, and I will continue to do so in the future. So iron is connected to Mars.
[ 20 ] Wenn wir prüfen: Was hat auf den Menschen einen starken Einfluß, wenn er nicht ordentlich seine Salzsäure erzeugt, wenn sein Magen nicht ordentlich wirtschaftet? - dann sehen wir: Es ist der Merkur, der Stern Merkur, der mit dem Chlor zusammenhängt. So daß wir bei einem jungen Mädchen, das bleichsüchtig ist, sagen können: Da stimmen nicht richtig zusammen der Merkureinfluß, der auf den Magen und seine Fortsetzungen wirken soll, und der Marseinfluß. - Sie sehen also, schauen wir hinauf zum Mars, so können wir sagen: Der erzeugt in uns diejenigen Einflüsse, die es möglich machen, daß wir das Eisen verwenden. - Der Mars muß da sein, damit wir die Kraft haben, das Eisen zu verwenden. Das Eisen muß da sein, damit wir diese Kraft auf den freien Willen anwenden können. Der Mars liefert uns die Kraft des Eisens; die Meteore liefern uns, weil sie das Eisen fortwährend an die Luft abgeben, die Substanz des Eisens. Wir können also sagen: Der Mars ist derjenige Körper im Weltenall, der uns veranlaßt, daß wir das Eisen in der richtigen Weise gebrauchen, das uns die Meteore und die Kometen hereintragen, wenn sie unregelmäßig erscheinen.
[ 20 ] If we ask: What has a strong influence on a person when they do not produce hydrochloric acid properly, when their stomach does not function properly? — then we see: It is Mercury, the planet Mercury, which is connected to chlorine. So that in the case of a young girl who suffers from pallor, we can say: The influence of Mercury—which is supposed to act on the stomach and its associated organs—and the influence of Mars are not properly harmonized. —So you see, when we look up at Mars, we can say: It generates within us the influences that make it possible for us to utilize iron. —Mars must be present so that we have the strength to utilize iron. Iron must be present so that we can apply this strength to our free will. Mars provides us with the power of iron; the meteors provide us with the substance of iron, because they continuously release it into the air. We can therefore say: Mars is the celestial body in the universe that enables us to use the iron in the proper way—the iron that the meteors and comets bring to us when they appear irregularly.
[ 21 ] Wenn wir sprechen, so sprechen wir durch die Kraft des Mars, verbunden mit den Kometen und Meteoren. Das ist menschliche Sprache. Nicht wahr, man ist gewöhnt, so hinzustieren auf die menschliche Sprache und in ihr nichts Besonderes zu sehen. Aber die Leute, welche heute nachdenken, die können eben eigentlich nicht nachdenken, können unmöglich nachdenken, weil sie ihren Sinn auf etwas ganz anderes wenden als auf dasjenige, was Wirklichkeit ist. Sie können das an Kleinigkeiten sehen. Wir haben hier neulich eine Feuerprobe gemacht. Beidermacht man natürlich alles, was man macht, wenn ein wirkliches Feuer ist. Das Katholische Sonntagsblatt hat berichtet, daß hier ein wirkliches Feuer war und daß das Feuer nur bald gelöscht worden ist! Sie sehen, meine Herren, die Leute wissen über dasjenige, was es gar nicht gibt, nachzudenken; aber über dasjenige, was es gibt, denken sie nicht nach! Das ist eben gerade das, was die Leute heute so auszeichnet: sie denken über alles dasjenige nach, was es nicht gibt, aber sie haben gar keinen Sinn dafür, nachzudenken über das, was es gibt. Derjenige, der fortwährend nachdenkt über das, was es nicht gibt, der verliert allen Sinn für die Wirklichkeit. Und das ist bei den heutigen Menschen so sehr der Fall. Nicht wahr, wer ein so verkrüppeltes Denken hat - denn das ist ja ein verkrüppeltes Denken, wenn man fortwährend lügt -, der verliert allen Sinn für die Wirklichkeit.
[ 21 ] When we speak, we speak through the power of Mars, connected to comets and meteors. That is human language. Isn’t it true that people are accustomed to taking human language for granted and seeing nothing special in it? But people who think today—well, they actually cannot think; they cannot possibly think—because they direct their attention to something entirely different from what is reality. You can see this in small things. We had a fire here the other day. Of course, one does everything one would do if there were a real fire. The *Katholisches Sonntagsblatt* reported that there was a real fire here and that the fire was extinguished very quickly! You see, gentlemen, people know how to think about things that do not exist at all; but they do not think about the things that do exist! That is precisely what characterizes people today: they think about everything that doesn’t exist, but they have absolutely no sense of how to think about what does exist. Anyone who constantly thinks about what doesn’t exist loses all sense of reality. And that is very much the case with people today. Isn’t it true that anyone with such a stunted way of thinking—for that is indeed a stunted way of thinking when one lies constantly—loses all sense of reality?
[ 22 ] Also der Marseinfluß und der Kometeneinfluß erzeugen in dem Menschen den freien Willen und daß wir unsere Glieder mit freiem Willen gebrauchen können. Das muß aber in dem Menschen in der richtigen Weise mit dem Merkur zusammenwirken. Der Merkur ist es, der in unserem Magen die richtige Salzsäurezusammensetzung erzeugt. Geradeso wie wir im Kopfe die Soda brauchen, so brauchen wir im Magen das, was von der Salzsäure kommt. Das ist sehr schön, meine Herren, denn dem Kopfe übergibt die Soda das Licht und auch dem Embryo, dem Menschenkeim, der ja hauptsächlich zum Kopfe wird. Wenn der Mensch ausreift, dann übernimmt das, was mit seinem Magen zusammenhängt, die Salzsäure. Und wenn sich die Salzsäure mit dem Natrium verbindet, das überall ist, dann entsteht unser gewöhnliches Kochsalz. Im Kopfe brauchen wir Soda, mit der wir auch bleichen. Im Magen brauchen wir Kochsalz. Das wird nicht nur mit den Speisen zusammen eingenommen, sondern wird fortwährend erzeugt, damit da unten auch das Licht hinkommen kann; denn sowohl die Soda wie das Kochsalz sind Träger des Lichtes, lassen es durch.
[ 22 ] So the influence of Mars and the influence of the comet give rise to free will in human beings and enable us to use our limbs of our own free will. However, this must interact with Mercury in the human being in the proper way. It is Mercury that produces the correct composition of hydrochloric acid in our stomach. Just as we need soda in the head, so we need in the stomach what comes from hydrochloric acid. This is very beautiful, gentlemen, for soda imparts light to the head and also to the embryo, the human seed, which, after all, develops primarily into the head. When a person matures, the functions associated with the stomach take over the production of hydrochloric acid. And when hydrochloric acid combines with sodium—which is found everywhere—our ordinary table salt is formed. In the head, we need soda, which we also use for bleaching. In the stomach, we need table salt. This is not only ingested with food but is continuously produced so that light can reach down there as well; for both soda and table salt are carriers of light, allowing it to pass through.
[ 23 ] Nun, meine Herren, wir salzen uns nicht umsonst unsere Speisen. Wir salzen uns unsere Speisen, weil wir eigentlich immer ein bißchen zuwenig eigenes Salz absondern. Dadurch halten wir unseren Zusammenhang mit der Natur aufrecht. Wir sehen also: Der Marseinfluß muß richtig mit dem Merkureinfluß zusammenstimmen. Dann wird unser Wille richtig auf das auftreffen in unseren Gliedern, was eben in unseren Gliedern an Eisen notwendig ist und an sonstigem, damit wir unsere Glieder mit einem tüchtigen, freien Willen gebrauchen können.
[ 23 ] Well, gentlemen, we don’t salt our food for no reason. We salt our food because we actually always secrete a little too little of our own salt. In this way, we maintain our connection with nature. So we see: The influence of Mars must be properly aligned with the influence of Mercury. Then our will will correctly target what is necessary in our limbs—in terms of iron and other elements—so that we can use our limbs with a strong, free will.
[ 24 ] Nun können Sie schon zum Beispiel bei bleichsüchtigen Mädchen sehen: Da kommt eben das nicht richtig zusammen, was aus dem Magen kommt, mit der Salzsäure zusammenhängt, und was als Eisen da kommt. Das kann nicht richtig zusammenkommen. Nun muß man natürlich untersuchen, ob nicht vielleicht in einem besonderen Fall es so ist, daß zuwenig Eisen da ist. Gewiß, das kann auch sein, kann auch die Ursache der Bleichsucht sein. Die Ursache der Bleichsucht kann aber auch sein, daß zuwenig Chlor da ist. Aber in den meisten Fällen ist das nicht so, sondern in den meisten Fällen ist es so, daß die beiden einfach nicht zusammenkommen können. Der Mars und der Merkur im Menschen können nicht zusammenkommen. Das ist meistens die Ursache der Bleichsucht.
[ 24 ] Now, for example, you can already see this in girls with pallor: what comes from the stomach—which is related to hydrochloric acid—and what comes as iron simply don’t mix properly. They can’t mix properly. Of course, one must investigate whether, in a particular case, there might be too little iron present. Certainly, that can also be the case; it can also be the cause of pallor. However, the cause of pallor can also be a lack of chlorine. But in most cases, that is not the case; rather, in most cases, the two simply cannot combine. Mars and Mercury in the human being cannot come together. This is usually the cause of pallor.
[ 25 ] Das ist eben in der heutigen Medizin zum Beispiel der Fall: Die Leute wollen überall einerlei Ursache haben; aber Krankheiten können nach außen ganz gleich ausschauen und können nach innen ganz verschieden sein! Hat also ein junges Mädchen die Bleichsucht, so muß man nicht nur fragen: Hat sie zuwenig Eisen, zuwenig Chlor? - sondern man muß sich auch fragen: Oder passen die beiden nur nicht zusammen? - Wenn das junge Mädchen zuwenig Eisen hat, dann muß man sehen, daß man Eisen in der richtigen Weise in sie hineinbringt. Ja, aber das ist gar nicht so leicht! Denn wenn Sie das Eisen in den Magen hineinbringen, wie es meistens geschieht, dann muß erst das Chlor die Neigung haben, die Neigung zum Annehmen des Eisens im Magen, sonst bleibt das Eisen im Magen liegen, geht durch die Gedärme ab und kommt gar nicht in den Menschen hinein. Also müssen wir erst den Weg suchen, um den Merkureinfluß, den Chloreinfluß überhaupt in den Menschen hineinzubringen.
[ 25 ] This is precisely the case in modern medicine, for example: People want everything to have the same cause; but diseases can look exactly the same on the outside and be completely different on the inside! So if a young girl has pallor, one must not only ask: Does she have too little iron, too little chlorine?—but one must also ask: Or is it simply that the two don’t go together?—If the young girl has too little iron, then one must ensure that iron is administered to her in the proper way. Yes, but that’s not so easy! For if you introduce the iron into the stomach, as is usually done, then the chlorine must first have the inclination—the inclination to accept the iron in the stomach—otherwise the iron remains in the stomach, passes through the intestines, and does not enter the body at all. So we must first find a way to introduce the influence of Mercury and the influence of chlorine into the human body in the first place.
[ 26 ] Und da ist es von großer Wichtigkeit, daß man das Eisen nicht einfach als Eisen gibt, sondern daß man sich sagt: Ich muß das Eisen so in den Magen hineinbringen, daß das Eisen vom Chlor im Magen irgendwie angenommen wird. -— Dazu aber muß man eine Medizin bereiten, zum Beispiel aus Spinat. Der Spinat hat Eisen. Man kann auch eine Medizin aus anderen Stoffen machen, sagen wir zum Beispiel aus Anissamen und so weiter; aber hauptsächlich ist es notwendig, daß man dann den Spinat nicht so verwendet, wie er da ist — der kann zwar auch dienen, wenn man ihn einfach essen läßt -, sondern daß man eine Medizin macht aus dem Eisen, das im Spinat enthalten ist. Dann ist darin, wie das Eisen im Spinat verteilt ist, die Kraft, daß sie das Eisen nun auch bis zum Blut heraufbringen kann. Also in einem solchen Falle, wenn man entdeckt, daß zuwenig Eisen da ist, muß man versuchen, auf diese Weise das Eisen in das Blut hineinzubringen.
[ 26 ] And here it is of great importance not to simply give iron as iron, but to say to oneself: I must get the iron into the stomach in such a way that the iron is somehow absorbed by the chlorine in the stomach. — To do this, however, one must prepare a remedy, for example, from spinach. Spinach contains iron. One can also make a remedy from other substances, say, for example, from anise seeds and so on; but it is primarily necessary not to use the spinach as it is—though it can certainly serve its purpose if one simply eats it—but rather to make a remedy from the iron contained in the spinach. Then, the way the iron is distributed in the spinach gives it the power to transport the iron all the way into the blood. So in such a case, when one discovers that there is too little iron, one must try to introduce the iron into the blood in this way.
[ 27 ] Aber die Bleichsucht kann auch darauf beruhen, daß zuwenig Fett im Magen liegt, um Chlor zu erzeugen. Ja, irgendein Naturforscher hat bemerkt, daß bei der Bleichsucht zuwenig Chlor erzeugt wird; deshalb hat man dann der Bleichsucht auch den Namen Chlorose gegeben. Aber die Zusammenhänge wissen die Leute nicht. Da muß man dann aber nicht versuchen, einfach Salzsäure in den Magen hineinzubringen, denn diese kann vielleicht ganz genügend da sein, namentlich wenn man sie von außen hineinbringt. Es handelt sich darum, daß das Chlor vom Magen selber erzeugt wird, daß der Magen die Kraft hat, Chlor zu erzeugen. Das eigene Chlor braucht der Mensch, nicht das von außen hineingetragene! Und dazu ist es notwendig, daß man etwas in den Magen hineinbringt, was man in bestimmter Bearbeitung aus Kupfer bereitet. Dann macht man den Magen wieder geneigter, Chlor zu bilden. Sie sehen also, man muß überall in die Dinge hineinschauen. Aber meistens ist es bei der Bleichsucht nicht die Eisenarmut, nicht die Chlorarmut, sondern daß beide nicht zusammenkommen können. Mars und Merkur können im Menschen nicht zusammenkommen.
[ 27 ] But chlorosis can also be caused by there being too little fat in the stomach to produce chlorine. Yes, a naturalist once observed that in cases of pallor, too little chlorine is produced; that is why the condition has also been given the name “chlorosis.” But people do not understand the underlying connections. In such cases, one should not simply try to introduce hydrochloric acid into the stomach, for there may already be enough of it present—especially if it is introduced from outside. The point is that the chlorine must be produced by the stomach itself—that the stomach has the ability to produce chlorine. A person needs their own chlorine, not chlorine introduced from outside! And for this, it is necessary to introduce into the stomach a substance prepared from copper through a specific process. This makes the stomach more inclined to produce chlorine again. So you see, one must look deeply into every aspect of these matters. But in most cases of pallor, the problem is not a lack of iron, nor a lack of chlorine, but rather that the two cannot come together. Mars and Mercury cannot come together within the human being.


[ 28 ] Ja, sehen Sie, meine Herren, im Weltenall, da steht zwischen Merkur und Mars die Sonne (siehe Zeichnung). Geradeso wie der Mars mit dem Eisen verwandt ist, ist der Merkur entweder mit dem Quecksilber oder Kupfer verwandt. Braucht man also bei der Armut an Chlor den Merkureinfluß, bei der Armut an Eisen den Marseinfluß, so handelt es sich, wenn die beiden nicht zusammenkommen können, dann darum, die Sonnenkraft, die dazwischen liegt, stärker zu machen im Menschen. Denn das, was Chlor und Eisen zusammenbringt, das ist die Sonnenkraft im Menschen. Und die kann man anfachen, wenn man dem Menschen in ganz kleinen Mengen Gold beibringt. Wenn man dann versucht, zu kurieren mit Gold - natürlich wieder in ganz bestimmter Zubereitung, sonst bleibt es wieder im Magen liegen -, kann man Mars und Merkur wieder zusammenbringen.
[ 28 ] Yes, you see, gentlemen, in the universe, the Sun stands between Mercury and Mars (see diagram). Just as Mars is related to iron, Mercury is related to either mercury or copper. So if, in cases of chlorine deficiency, the influence of Mercury is needed, and in cases of iron deficiency, the influence of Mars is needed—and if the two cannot be combined—then the task is to strengthen the solar force that lies between them within the human being. For what brings chlorine and iron together is the power of the Sun within the human being. And this can be kindled by introducing very small amounts of gold into the person. If one then attempts to treat the condition with gold—again, of course, in a very specific preparation, otherwise it will simply remain in the stomach—one can reunite Mars and Mercury.
[ 29 ] Also Sie sehen, bei derlei Kranken können dreierlei Heilmittel in Betracht kommen. Das gibt es nicht, daß man einfach nach den Krankheitsnamen heilen kann, sondern es muß entweder ein Präparat aus Kupfer oder ein Präparat aus Eisen, das aus der Pflanze gewonnen werden muß, aus Spinat zum Beispiel, verwendet werden. Oder es kann das Gold notwendig sein — aber in entsprechender Zubereitung -, damit die beiden zusammenkommen. Es ist nämlich so: Wenn man nur dasjenige kennt, was sich hier auf der Erde abspielt im Menschen, dann kann man gar nichts wissen vom Menschen; dann kommt man dazu, das, was gleich aussieht, auch gleich zu benennen. Aber das wäre gerade so, wie wenn einer ein Rasiermesser zum Fleischschneiden verwenden wollte, weil es ein Messer ist. Bleichsucht ist eben nicht immer dasselbe. Man müßte sagen: Es gibt eine eisenarme Bleichsucht, es gibt eine chlorarme Bleichsucht und es gibt eine Bleichsucht, wo die beiden nicht zusammenstimmen, ebenso wie man sagen muß, es gibt Rasiermesser, Tischmesser und Federmesser. — Aber die Menschen, nicht wahr, die sind schon so, daß sie alles immer zusammenwerfen. Geradeso wie einer, der sagt: Ach was, was auf den Tisch kommt, sind Zutaten zu dem, was man ißt — und da salzt er sich seinen Kaffee, da Salz eine Zutat ist und Zucker eine Zutat ist. So sind die Leute, wenn sie in die Welt hinausschreien: Bleichsucht ist Bleichsucht. Das ist aber ebenso Unsinn wie: Zutat ist Zutat. Denn wenn man eine Bleichsucht, die auf Disharmonie beruht, kuriert auf Eisen, so tut man dasselbe, wie wenn man sich den Kaffee salzt.
[ 30 ] So you see, for patients with such conditions, three types of remedies may be considered. It is not possible to cure simply by the name of the disease; rather, either a copper preparation or an iron preparation—which must be extracted from a plant, such as spinach—must be used. Or gold may be necessary—but in the proper form—so that the two can be combined. The fact is: If one knows only what takes place here on earth within the human being, then one can know nothing at all about the human being; then one ends up calling things that look the same by the same name. But that would be just like someone wanting to use a razor to cut meat simply because it’s a knife. Anemia is not always the same thing. One would have to say: There is iron-deficient anemia, there is chlorine-deficient anemia, and there is anemia where the two do not correspond—just as one must say there are razors, table knives, and penknives. — But people, don’t you think, are just like that—they always lump everything together. Just like someone who says: “Oh, come on, whatever goes on the table is an ingredient in what you eat”—and so he salts his coffee, since salt is an ingredient and sugar is an ingredient. That’s how people are when they shout to the world: “Anemia is anemia.” But that’s just as much nonsense as saying, “An ingredient is an ingredient.” For if you treat anemia—which is based on disharmony—with iron, you’re doing the same thing as if you were salting your coffee.
[ 30 ] Sehen Sie, meine Herren, da kommen Sie eben darauf, wie tatsächlich überall das gesucht werden muß, was nicht so naheliegt wie die Nase. Es ist ja tatsächlich so: Unsere Wissenschaft ist bis auf die Nasenlänge schon gekommen; denn wenn man ins Mikroskop schaut, dann stößt die Nase immer bis ans Mikroskop. Im Leben ist es nicht so einfach. Da kommt man mit der Nase lange nicht vorwärts. Da sagt man: Der sieht nicht weiter, als seine Nase geht. - Diejenigen, die heute im Mikroskop untersuchen, die sehen auch nicht weiter, als die Nase geht! Aber man muß bis zum Mars hinaufschauen, wenn man dasjenige sehen will, was im gewöhnlichen Eisen Bedeutung hat. Warum? Man kann ganz genau die Zusammenhänge eben dann nur finden, wenn man in dieser Weise überall ins Weltenall hinausgeht. Es ist keine Erdichtung, wenn man vom Mars spricht und sagt, daß er diese oder jene Fähigkeit hat. Es ist nicht so, daß man einfach irgendein dumpfes, unbestimmtes Hellsehen entwickelt, das bis auf den Mars hinaufschaut, sondern man muß vieles kennenlernen, man muß den Marseinfluß im Menschen kennenlernen; dann kann man natürlich vom Mars sprechen, sonst nicht. Und ebenso ist es eben durchaus mit den anderen Planeten. Und wir können zum Beispiel sagen: Wir werden immer finden, daß wenn einem Menschen namentlich innerlich etwas fehlt, wie es bei der Bleichsucht der Fall ist- wenn also das Eisen nicht erfaßt werden kann -, dann hängt das mit dem zusammen, daß der Merkur auf den Menschen nicht richtig wirkt. Wenn dem Menschen etwas äußerlich fehlt, dann hängt das damit zusammen, daß der Mars nicht richtig auf den Menschen wirkt.
[ 31 ] You see, gentlemen, this brings us to the point that, in fact, we must look everywhere for what is not as obvious as the nose. It is indeed true: Our science has already come as far as the length of a nose; for when one looks into a microscope, the nose always reaches right up to the microscope. In life, it’s not that simple. There, you don’t get very far just by following your nose. People say: “He can’t see beyond the tip of his nose.” - Those who examine things under a microscope today don’t see any farther than their noses either! But one must look all the way up to Mars if one wants to see what is significant in ordinary iron. Why? It is only then—by going out into the vastness of the universe in this way—that one can discover the exact connections. It is no fiction to speak of Mars and say that it possesses this or that ability. It is not simply a matter of developing some vague, indefinite form of clairvoyance that looks up to Mars; rather, one must learn a great deal—one must understand the influence of Mars on human beings. Only then can one speak of Mars; otherwise, one cannot. And the same is true of the other planets as well. And we can say, for example: We will always find that when a person lacks something internally—as is the case with anemia—that is, when iron cannot be absorbed—then this is connected to the fact that Mercury is not acting properly on the person. When a person lacks something externally, then this is connected to the fact that Mars is not acting properly on the person.
[ 31 ] Nun, meine Herren, sehen Sie, es gibt junge Mädchen, die bekommen, wenn sie reif werden, die Bleichsucht. Das deutet darauf hin, daß innerlich etwas nicht in Ordnung ist. Da ist der Merkureinfluß zu schwach; wir müssen ihn durch den Goldeinfluß stärker wirksam machen. Es gibt aber Knaben - Sie wissen, bei Knaben geschieht das Reifwerden nicht dadurch, daß etwas Innerliches geschieht; während bei Mädchen in innerlicher Weise die Periode eintritt, geht es bei den Knaben nach außen: der Stimmwechsel tritt ein, die Mutierung der Stimme -, bei denen tritt sehr häufig etwas anderes ein: die können gerade da etwas Heiseres in ihre Stimme aufnehmen. Das ist bei den Knaben das Entsprechende der Bleichsucht wie bei den Mädchen - Knaben können auch bleichsüchtig werden; dann ist etwas innerlich nicht in Ordnung -, aber was bei dem Knaben dasselbe bedeutet, das ist, daß der Stimmwechsel nicht ordentlich auftritt, besonders in eine gewisse Heiserkeit hineinkommt, wie es bei sehr vielen Menschen der Fall ist. Dann ist nicht der Merkureinfluß der eigentliche Attentäter, sondern der Marseinfluß. Wenn man aber noch immer sich sagt — da ja der Mars nicht nur das Eisen gibt, das Eisen geben auch die Meteore -: Man muß den Marseinfluß verstärken — da kann es auch sein, daß man mit dem Gold, mit dem Aurum diesen Marseinfluß verstärken kann. Sie sehen, das Reifwerden in der Jugend äußert sich auf ganz verschiedene Weise: Bei den Mädchen, daß sie mehr unter dem Merkureinfluß stehen, bei den Knaben, daß sie mehr unter dem Marseinfluß stehen, zur Heiserkeit neigen oder, wenn sie nicht immer heiser sind, wenigstens in jedem Winter heiser werden.
[ 32 ] Well, gentlemen, you see, there are young girls who, when they reach maturity, develop pallor. This suggests that something is not right internally. The influence of Mercury is too weak; we must make it more effective through the influence of gold. But there are boys—you know, in boys, coming of age does not occur through some inner process; whereas in girls menstruation begins as an internal process, in boys it manifests outwardly: the voice changes, the voice matures—in whom something else very often occurs: they can develop a hoarseness in their voice precisely at that point. This is the male counterpart to pallor in girls—boys can also become pale; this indicates that something is not right internally—but what this signifies in boys is that the voice change does not occur properly, taking on a certain hoarseness, as is the case with many people. In that case, it is not the influence of Mercury that is the actual culprit, but the influence of Mars. But if one still tells oneself—since Mars does not provide iron alone, but meteors also provide iron—that one must strengthen the influence of Mars, then it may also be that one can strengthen this influence of Mars with gold, with aurum. You see, the process of maturing in youth manifests itself in very different ways: in girls, it means they are more under the influence of Mercury; in boys, it means they are more under the influence of Mars, tending toward hoarseness or, if they are not always hoarse, at least becoming hoarse every winter.
[ 32 ] Diese Dinge müssen heute durch die Geisteswissenschaft erforscht werden. Die andere Wissenschaft hat überhaupt gar keinen Begriff von diesen Dingen. Nun, meine Herren, Sie sehen, es handelt sich also darum, daß man dasjenige, was in der Pflanze schon die richtige Verteilung von Eisen gibt, in der richtigen Weise in den Magen hineinbringt, wenn Bleichsucht auf der Eisenarmut beruht und dergleichen. Sie sehen, die menschliche Natur lernt man nur richtig kennen, wenn man sie auf die ganze Sternenwelt bezieht. Da kommt man eigentlich nicht zu Ende, sondern da muß man durchaus sich klar sein darüber, daß alles, was man am Himmel als Sterne sieht, den entsprechenden Einfluß auf den Menschen hat. Also das ist von großer Wichtigkeit.
[ 33 ] These matters must be investigated today through Spiritual Science. Conventional science has absolutely no understanding of these things. Well, gentlemen, you see, the point is that when anemia is caused by iron deficiency and the like, one must ensure that the iron already distributed correctly within the plant is introduced into the stomach in the proper way. You see, one can only truly understand human nature by relating it to the entire world of the stars. This is actually a never-ending subject, but one must be absolutely clear that everything one sees in the sky as stars has a corresponding influence on human beings. So this is of great importance.
[ 33 ] Das Nächste wollen wir dann am nächsten Mittwoch weiter behandeln. Vielleicht fällt Ihnen da wieder etwas ein, was Sie gerade im Anschluß an diese Sache wissen möchten. Da können Sie dann auch die Frage stellen: Wie soll die Volksernährung zur Volksgesundung stehen? - Vielleicht daß Sie das eine oder andere bemerken über ausbrechende Volkskrankheiten und so weiter. Darüber können wir dann noch reden. Also denken Sie darüber nach! Vielleicht können Sie bis zum nächsten Mittwoch etwas finden, was Sie gerade im Anschluß an die Frage über die Ernährung werden wissen wollen.
[ 34 ] We’ll continue discussing this next Wednesday. Perhaps by then you’ll think of something else you’d like to know in connection with this topic. You can also ask the following question: How should public nutrition relate to public health?—Perhaps you’ll notice one thing or another regarding the outbreak of common diseases and so on. We can talk more about that later. So think about it! Maybe by next Wednesday you’ll find something you’d like to know specifically in connection with the question about nutrition.
