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The Rudolf Steiner Archive

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A Spiritual Scientific View
of Nature and Man
GA 352

9 February 1924, Dornach

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5. Der Flüssigkeitskreislauf der Erde im Verhältnis zum Weltall

5. The Earth's Water Cycle in Relation to the Universe

[ 1 ] Meine Herren, ich möchte heute noch einiges sagen, was Ihnen zur Aufklärung über verschiedenes dienen kann, was wir schon durchgenommen haben, und dann bereiten Sie sich für das nächste Mal wiederum Fragen vor, die Ihnen aufgestoßen sind. Heute möchte ich gern einiges zu Ihnen sprechen, das Sie noch einmal darauf aufmerksam machen kann, wie die Erde, die ja, wie Sie wissen, ein kugeliger Körper im Weltenall ist, mit der ganzen Welt zusammenhängt. Wollen wir das heute einmal an den Flüssen und an den Meeren betrachten.

[ 1 ] Gentlemen, today I would like to say a few more things that may help clarify various points we have already covered, and then please prepare questions for next time regarding anything that has been on your minds. Today I would like to say a few things that may remind you once again how the Earth—which, as you know, is a spherical body in the universe—is connected to the entire world. Let’s consider this today in relation to the rivers and the seas.

[ 2 ] Sie wissen ja, daß die Erde nur zum Teil festes Land zeigt nach außen; zum größten Teil ist sie eine Wasserkugel, die im Weltenall sich bewegt, eine Wasserkugel, ein Meer. Und von den Flüssen kann man im allgemeinen sagen, daß sie irgendwo auf der Erde ihren Ursprung haben, entspringen, wie man sagt, und daß sie dann zum Meere hin verlaufen. Nehmen wir zum Beispiel die Donau. Sie wissen, die Donau entspringt im Schwarzwald. Oder nehmen Sie den Rhein. Sie wissen, der entspringt in den südlichen Alpen. Die Donau fließt dann durch verschiedene Täler in das Schwarze Meer. Der Rhein fließt durch verschiedene Täler in die Nordsee. Nun, gewöhnlich betrachtet man, wenn man Flüsse und Meere betrachtet, eben nur diesen Lauf und die Mündung ins Meer. Man erfreut sich an den Flüssen. Man denkt dabei nicht, welche große Bedeutung die Flüsse zusammen mit dem Meere eigentlich für das ganze Leben der Erde haben.

[ 2 ] As you know, only part of the Earth’s surface is solid land; for the most part, it is a sphere of water moving through space—a sphere of water, an ocean. And regarding rivers, one can generally say that they have their source somewhere on Earth—they “spring,” as they say—and that they then flow toward the sea. Take the Danube, for example. You know that the Danube springs from the Black Forest. Or take the Rhine. You know that it springs from the southern Alps. The Danube then flows through various valleys into the Black Sea. The Rhine flows through various valleys into the North Sea. Now, when people look at rivers and seas, they usually consider only this course and the mouth where the river empties into the sea. They take pleasure in the rivers. They do not consider the great significance that the rivers, together with the sea, actually have for all life on Earth.

[ 3 ] Beim Menschen weiß man gewöhnlich schon mehr über das zu sagen, was in ihm flüssig ist. Ich habe Ihnen ja gesagt, der Mensch ist zum größten Teil auch eine Flüssigkeitsmasse. Und Sie wissen ja, daß in einer gewissen Art von Flüssigkeit eben in den Adern das Blut fließt. Man weiß auch, daß diese Tatsache, daß das Blut fließt, die denkbar größte Bedeutung für das Leben hat. Das Blut bildet das Leben, erhält das Leben. Wir sind als physische Menschen ja ganz und gar darauf angewiesen, daß dieses Blut in der richtigen Weise durch den Körper fließt, und zwar, daß es ganz bestimmte Wege macht. Würde es sich aus diesen Wegen verirren, so würden wir ja auch nicht leben können. Daß das Wasser, so wie es in Flüssen und im Meere angeordnet ist, eine ebenso große Bedeutung für die Erde hat, das beachtet man gewöhnlich nicht. Man beachtet gewöhnlich nicht, daß das Wasser eigentlich die Blutzirkulation der Erde bildet. Warum beachtet man das gewöhnlich nicht?

[ 3 ] When it comes to human beings, we usually have more to say about what is fluid within them. As I have told you, human beings are, for the most part, also a mass of fluid. And as you know, a certain kind of fluid—namely, blood—flows through the veins. We also know that this fact—that blood flows—is of the utmost importance for life. Blood constitutes life; it sustains life. As physical human beings, we are entirely dependent on this blood flowing through the body in the proper way—that is, following very specific pathways. If it were to stray from these pathways, we would not be able to live. People usually do not realize that water, as it is arranged in rivers and the sea, is of equal importance to the Earth. People usually do not realize that water actually constitutes the Earth’s blood circulation. Why is this usually overlooked?

[ 4 ] Ja, sehen Sie, beim Blute fällt es einem auf; es ist rot, es enthält allerlei Stoffe, und dadurch sagt man sich: Das Blut ist eben etwas Besonderes. Beim Wasser glaubt man eben einfach: Nun ja, das ist eben Wasser! Es fällt weniger auf; und die Stoffe, die es außer dem Wasserstoff und Sauerstoff, die ja im Wasser sind, noch enthält, sind nicht in so großer Menge, wie zum Beispiel das Eisen im Blute, vorhanden. Daher beachtet man die Sache wieder nicht. Aber dennoch ist es wahr, daß der ganze Wasserkreislauf eine ungeheure Bedeutung für das ganze Leben der Erde hat. Und ebensowenig, wie der menschliche Organismus leben könnte, wenn er nicht die Blutzirkulation, den Blutkreislauf hätte, ebensowenig könnte die Erde leben, wenn sie nicht den Wasserkreislauf hätte.

[ 4 ] Yes, you see, with blood, it’s obvious; it’s red, it contains all kinds of substances, and that’s why we say to ourselves: Blood is simply something special. With water, you simply think: Well, it’s just water! It’s less noticeable; and the substances it contains—aside from hydrogen and oxygen, which are, of course, present in water—aren’t present in such large quantities as, for example, the iron in blood. That’s why people don’t pay much attention to it. And yet it is true that the entire water cycle is of immense importance for all life on Earth. And just as the human organism could not survive without blood circulation, so too could the Earth not survive without the water cycle.

[ 5 ] Dieser Wasserkreislauf zeichnet sich dadurch aus, daß er da, wo er beginnt, von etwas ganz anderem ausgeht als dasjenige ist, in das er dann kommt, wenn er ins Meer mündet. Sehen Sie, wenn Sie die Flüsse verfolgen, so finden Sie: Diese Flüsse sind nicht salzhaltig, es ist süßes Wasser. Süßwasser ist in den Flüssen. Das Meer ist salzhaltig. Und alles dasjenige, was das Meer zeitigt, gründet sich auf diese Salzhaltigkeit des Meeres. Das ist von außerordentlicher Wichtigkeit: Das Wasser beginnt auf der Erde zu zirkulieren, zu kreisen in süßem, salzfreiem Zustande und endet im Meere mit dem Salzzustand.

[ 5 ] This water cycle is characterized by the fact that, where it begins, it originates from something entirely different from what it becomes when it flows into the sea. You see, if you follow the rivers, you’ll find that these rivers are not salty; they contain fresh water. Freshwater is found in the rivers. The ocean is salty. And everything that the ocean produces is based on this salinity of the ocean. This is of extraordinary importance: Water begins to circulate on Earth, flowing in a fresh, salt-free state, and ends up in the ocean in a salty state.

[ 6 ] Gewöhnlich verfolgt man die Sache in der Weise, daß man sagt: Nun ja, solch ein Fluß wie der Rhein, der entspringt irgendwo, fließt dann so weiter (siehe Zeichnung) und fließt dann ins Meer. — Das ist eben dasjenige, was man äußerlich sieht. Aber was man nicht beachtet, das ist, daß der Fluß, der Rhein zum Beispiel, ja allerdings äußerlich so fließt, aber während dieser Fluß äußerlich in seinem Wasser von den Südalpen zu der Nordsee hinfließt, geht wiederum unter der Erde eine Art Kraftströmung zurück von der Mündung bis zum Ursprung. Die geht zurück. Und dasjenige, was da geschieht (oberirdisch), das ist das, daß der Fluß süß ist, salzfrei ist. Dasjenige, was da (unter der Erde) zurückgeht, trägt in die Erde immer in der Richtung des Flusses das Salz hinein, so daß die Erde Salze in sich kriegt, die eigentlich aus dem Meere kommen. Wir haben also gewissermaßen unter der Erde, von der Mündung eines Flusses bis zum Ursprung zurückgehend, eine Salzströmung. Und die Erde hätte kein Salz, wenn nicht von der Mündung der Flüsse bis zum Ursprung unter der Erde die Salzströmung wieder zurückgehen würde. Daher wird die sogenannte Geologie, die ja die Erde im Innern untersucht, immer darauf aufmerksam sein müssen, wie da, wo Flußbette sind, etwas tiefer in der Erde drinnen Salzablagerungen sind.

[ 6 ] Usually, people approach the matter by saying: Well, a river like the Rhine, which originates somewhere, then flows on like this (see drawing), and finally flows into the sea. — That is precisely what one sees on the surface. But what is often overlooked is that the river—the Rhine, for example—does indeed flow that way on the surface; yet while this river flows outwardly in its waters from the Southern Alps toward the North Sea, there is also a kind of force-current flowing back underground from the mouth to the source. It flows back. And what happens there (above ground) is that the river is fresh, free of salt. What flows back there (underground) carries salt into the earth, always in the direction of the river, so that the earth absorbs salts that actually come from the sea. So, in a sense, we have a salt current underground, flowing back from the mouth of a river to its source. And the earth would have no salt if the salt current did not flow back underground from the mouths of the rivers to their sources. Therefore, so-called geology—which, after all, studies the earth’s interior—must always be mindful of how, wherever there are riverbeds, there are salt deposits somewhat deeper within the earth.

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[ 7 ] Aber, meine Herren, wenn keine Salzablagerungen in der Erde wären, könnten in der Erde drinnen keine Pflanzenwurzeln wachsen, denn die Pflanzenwurzeln wachsen in der Erde eben nur dadurch, daß sie das Salz der Erde gewissermaßen zur Nahrung kriegen. Die Pflanze ist unten in der Wurzel am meisten salzhaltig, oben wird sie immer weniger salzhaltig, und die Blüte hat wenig Salz. So daß man also fragen kann: Woher kommt es, daß unser Erdboden Pflanzen hervorbringen kann? Das kommt ja davon her, daß er einen Wasserkreislauf hat, daß geradeso wie bei uns Menschen vom Herzen aus die Blutadern und wiederum zurück die Venen gehen, die das blaue Blut zum Herzen zurückführen, so auf der Erde die Adern der Gewässer nach der einen Seite hingehen, und unter der Erde die Salzadern zurückgehen. So daß da auch eine richtige Zirkulation, ein richtiger Kreislauf ist.

[ 7 ] But, gentlemen, if there were no salt deposits in the soil, plant roots could not grow in the soil, for plant roots grow in the soil precisely because they, so to speak, obtain the soil’s salt as nourishment. The plant contains the most salt at the root, with the salt content decreasing toward the top, and the flower contains very little salt. So one might ask: How is it that our soil is able to produce plants? This is because the earth has a water cycle: just as in humans, the arteries carry blood out from the heart and the veins carry the blue blood back to the heart, so too on earth the waterways flow in one direction, and the salt veins flow back underground. Thus, there is also a proper circulation, a proper cycle.

[ 8 ] Warum ist es denn überhaupt so, daß die Erde gewissermaßen auf der einen Seite aus einem wässerigen Salzkörper besteht, aus dem festen Land auf der anderen Seite, und dann aus den süßen Gewässern, aus den Flüssen, die die Länder durchziehen, und daß fortwährend auf diese Weise Salz vom Meere hineingeschoben wird? Ja, sehen Sie, wenn man nun das eigentliche Salzwasser, das sehr salzhaltige Meerwasser untersucht, da kommt man darauf, daß dieses salzhaltige Meerwasser wenig mit dem Weltenraum in Beziehung steht. Geradeso wie bei uns zum Beispiel der Magen wenig mit der Außenwelt in Beziehung steht, nur durch das, was er hereinbekommt, ebenso steht das Innere des Meeres wenig in Beziehung mit dem Himmelsraume. Dagegen steht für die Erde in ganz großer Beziehung mit dem Himmelsraume alles das, was Land ist, wo die Gewässer durchfließen, wo durch die Ablagerungen von Salz Pflanzen hervorgebracht werden, aber namentlich, wo die Gewässer durchfließen.

[ 8 ] Why is it, in fact, that the Earth consists, so to speak, of a watery, salty mass on one side, solid land on the other, and then of fresh waters—the rivers that flow through the land—and that salt from the sea is constantly being carried into these waters in this way? Well, you see, when one examines the actual saltwater—the highly saline seawater—one comes to realize that this saline seawater has little connection to outer space. Just as, for example, our stomach has little connection to the outside world—except through what it takes in—so too does the interior of the sea have little connection to outer space. In contrast, for the Earth, everything that constitutes land—where bodies of water flow through, where plants are produced by salt deposits, but especially where the waters flow through—is in a very close relationship with outer space.

[ 9 ] Wenn wir die Sache so anschauen, meine Herren, dann gehen wir noch ganz anders zu den Quellen im Gebirge! Wir erfreuen uns daran, daß die Quellen rieseln, schön fließen, daß sie so wunderbar reinliches Wasser haben und so weiter. Aber das ist nicht das einzige! Die Quellen sind nämlich die Augen der Erde. Mit dem Meere sieht die Erde nicht hinaus in den Weltenraum, weil das Meer salzig ist, und das macht, daß das innerlich nur so ist, wie unser Magen innerlich ist. Die Quellen, die süßes Wasser haben, sind frei für den Weltenraum und sind wie unsere Augen, die sich auch hinaus ins Freie öffnen. So daß wir sagen können: Da auf den Ländern, wo Quellen sind, da schaut die Erde weit in den Weltenraum hinaus, da sind die Sinnesorgane der Erde, während der Körper der Erde, mehr die Eingeweide der Erde, im salzigen Meer sind. Es ist natürlich anders als beim menschlichen Körper; es sind nicht solche abgeschlossenen Organe, nicht solche Organe, die man ganz aufzeichnen kann. Man könnte sie auch aufzeichnen, aber sie sind nicht so sichtbar. Aber die Erde hat ihre Eingeweide im Meere und hat ihre Sinnesorgane in den Ländern. Und alles das, wodurch die Erde in Verbindung steht mit dem Weltenraum, alles das kommt vom süßen Wasser. Alles dasjenige, wodurch die Erde ihre Eingeweide hat, kommt vom salzigen Wasser.

[ 9 ] When we look at it this way, gentlemen, we approach the mountain springs in a completely different way! We take pleasure in the fact that the springs trickle and flow beautifully, that their water is so wonderfully pure, and so on. But that’s not all! The springs are, in fact, the eyes of the Earth. The Earth cannot see out into outer space through the sea, because the sea is salty, and that makes its interior just like the inside of our stomach. The springs, which have fresh water, are open to outer space and are like our eyes, which also open out into the open. So we can say: In the lands where there are springs, the Earth gazes far out into outer space; there lie the Earth’s sensory organs, while the Earth’s body—more like its inner workings—resides in the salty sea. Of course, it’s different from the human body; these aren’t the kind of enclosed organs, nor are they organs that can be fully mapped out. One could map them out, but they are not so visible. Yet the Earth has its inner organs in the sea and its sensory organs on land. And everything through which the Earth is connected to outer space comes from fresh water. Everything through which the Earth possesses its inner organs comes from salt water.

[ 10 ] Nun will ich Ihnen einen Beweis liefern davon, daß das so ist. Sehen Sie, ich habe Ihnen einmal gesagt: Mit dem Himmelsraum steht auch die Fortpflanzung des Menschen und der Tiere in Verbindung. Ich sagte Ihnen: Das hängt nicht allein davon ab, daß das Ei, der Keim im mütterlichen Leibe, sich nur in diesem mütterlichen Leibe ausbildet, sondern da wirken die Kräfte vom Weltenall herein, und dadurch, daß die Kräfte vom Weltenall hereinwirken, entsteht eben gerade erst das Ei in seiner Rundung. Wie wir außen rund sehen die Bewegung des Weltenalls, so ist dieses kleine Eichen ein Abbild des Weltenalls, weil die Kräfte von allen Seiten wirken. Also da, wo die Fortpflanzung wirkt, da wirkt eigentlich das Himmlische auf die Erde. Ebenso sehen Sie beim Auge: das ist eine Kugel. Das habe ich beschrieben neulich. Es ist auch vom Weltenall hereingebildet. Sinnesorgane und Auge sind vom Weltenall hereingebildet. Wenn Sie die Milz ansehen, so ist die nicht kugelig, sondern sie ist mehr von der Erde, von den irdischen Kräften gebildet, von den Eingeweidekräften der Erde. Das ist eben der Unterschied.

[ 10 ] Now I will provide you with proof that this is so. You see, I once told you: Human and animal reproduction is also connected to the celestial realm. I told you: This does not depend solely on the fact that the egg—the embryo in the mother’s womb—develops only within that womb; rather, forces from the universe act upon it, and it is precisely because these forces from the universe act upon it that the egg takes on its rounded form. Just as we see the movement of the universe as round from the outside, so this little egg is a reflection of the universe, because forces act upon it from all sides. So where procreation takes place, the heavenly realm is actually at work on Earth. You can see the same thing in the eye: it is a sphere. I described that recently. It, too, is formed from the universe. The sense organs and the eye are formed from the universe. If you look at the spleen, it is not spherical, but is formed more by the Earth, by earthly forces, by the Earth’s visceral forces. That is precisely the difference.

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[ 11 ] Von solchen Dingen kriegt man, wenn man nur aufmerksam ist auf die Sachen, ich möchte sagen, Beweise. Ich sagte, ich werde Ihnen nachher von dem, was Meer und Land ist, einen Beweis liefern. Jetzt will ich etwas einschieben. Ich habe Ihnen schon erzählt: Wir haben vor einiger Zeit in unserem biologischen Laboratorium Versuche gemacht über die Bedeutung der Milz. Die Milz hat ja die Bedeutung, wenn wir nicht regelmäßig essen können - wir essen alle mehr oder weniger unregelmäßig -—, das alles wieder auszugleichen; sie ist der Regulator. Dafür haben wir den Beweis erbracht in unserem biologischen Laboratorium. Es gibt ja ein kleines Büchelchen von Frau Kolisko, das alles das beschreibt. Während dieser Versuche waren wir auch genötigt — weil das ja die heutige Wissenschaft verlangt -, nachzuweisen, einen handgreiflichen Beweis, einen sichtbaren Beweis zu liefern. Das wird nicht mehr nötig sein, wenn die Wissenschaft einmal an übersinnliche Beweise glauben wird, aber heute ist es noch nötig. Da haben wir ein Kaninchen genommen, dem Kaninchen natürlich sonst nicht wehgetan man kann das schon mit aller Vorsicht machen -, die Milz herausgenommen und es weiterleben lassen. Es ging ganz gut. Das Kaninchen würde an der Milzoperation nicht gestorben sein, sondern es hat sich durch eine Ungeschicklichkeit einmal erkältet und ist so zugrunde gegangen. Dann haben wir es seziert und waren natürlich sehr gespannt darauf, wie die Geschichte nun ist mit der Milz, die man herausgenommen hatte. Was muß man von der Geisteswissenschaft aus sagen? Was bleibt denn noch übrig, wenn man die physische Milz herausschneidet? Nun, nicht wahr, wenn die Milz da ist (siehe Zeichnung), und man schneidet sie heraus, tut sie weg, so bleibt an der Stelle noch der Ätherleib der Milz übrig und der Astralleib und so weiter. Die Milz ist von der Erde aus gebildet, und daher hat sie ihre Form. Nimmt man jetzt die physische Milz heraus, und es ist nur die ätherische Milz darinnen, wie es bei dem Kaninchen der Fall war, was muß denn da geschehen? Ja, meine Herren, da muß das geschehen: Während die physische Milz von der Erde abhängig ist, zu der Erde neigt, muß die ätherische Milz, die ganz freigeworden ist, nicht mehr von der physischen Milz beschwert ist, jetzt wieder unter den Himmelseinfluß kommen. Und man muß voraussetzen, daß da etwas entsteht wie ein Abbild des Himmels. Und siehe da, als wir das Kaninchen sezierten, war da drinnen ein kleiner runder Körper, aus feinem weißen Gewebe gebildet! Also die Sache hat vollständig gestimmt. Es ist das eingetreten, was eintreten muß nach den Voraussetzungen der Geisteswissenschaft. Es ist da ein kleiner, nußgroßer Gewebekörper entstanden in verhältnismäßig kurzer Zeit. Sie sehen also, man braucht nur an die Sache richtig heranzutreten, dann findet man überall die Beweise für dasjenige, was die Geisteswissenschaft sagen muß. Aus dem können Sie entnehmen, daß eben wirklich im Physischen dasjenige eintritt, was man geistig erkunden kann, herausbekommen kann dadurch, daß man die Geschichte in der richtigen Weise verfolgt.

[ 11 ] If you just pay close attention to these things, you’ll find—I’d say—evidence. I said I’d provide you with evidence later on regarding what the sea and the land are. Now I’d like to interject something. I’ve already told you: Some time ago, we conducted experiments in our biological laboratory on the importance of the spleen. The spleen serves the purpose—when we cannot eat regularly—and we all eat more or less irregularly—of balancing all of that out; it is the regulator. We provided proof of this in our biological laboratory. There is, in fact, a little booklet by Mrs. Kolisko that describes all of this. During these experiments, we were also compelled—because that is what modern science demands—to provide tangible proof, visible evidence. This will no longer be necessary once science comes to believe in supernatural evidence, but today it is still necessary. So we took a rabbit—which, of course, we had not otherwise harmed; it can be done with the utmost care—removed its spleen, and let it continue to live. It went quite well. The rabbit would not have died from the spleen operation, but it caught a cold due to a mishandling and perished as a result. Then we dissected it and were, of course, very curious to see what had become of the spleen that had been removed. What must be said from the perspective of Spiritual Science? What remains, then, when the physical spleen is removed? Well, don’t you see: when the spleen is present (see drawing), and you cut it out and remove it, what remains in its place is the etheric body of the spleen, the astral body, and so on. The spleen is formed from the earth, and that is why it has its shape. If one now removes the physical spleen, and only the etheric spleen remains inside—as was the case with the rabbit—what must happen then? Well, gentlemen, this is what must happen: While the physical spleen is dependent on the Earth and tends toward it, the etheric spleen—which has become completely free and is no longer weighed down by the physical spleen—must now come under the influence of the heavens once more. And one must assume that something like a reflection of the heavens arises there. And lo and behold, when we dissected the rabbit, there was a small, round body inside, formed of fine white tissue! So the matter was entirely consistent. What had to happen according to the principles of Spiritual Science has occurred. A small, nut-sized body of tissue has formed there in a relatively short time. So you see, one need only approach the matter correctly, and then one finds evidence everywhere for what Spiritual Science must say. From this you can conclude that what can be spiritually explored—and uncovered by tracing the process in the right way—actually occurs in the physical realm.

[ 12 ] Nun, ebenso, wie hier der weiße Körper sich gebildet hat durch den umgebenden Einfluß, so bildet sich im Eikeim eben zunächst kugelig die Menschen-, die tierische Anlage und so weiter durch den Himmelseinfluß herein.

[ 12 ] Just as the white body has been formed here by the surrounding influences, so too does the human, animal, and other potentials first take on a spherical form within the single germ through the influence of the heavens.

[ 13 ] Wenn wir dieses nun wissen, so müssen wir sagen, die Fische sind in einer besonderen Lage, denn die kommen eigentlich niemals ans Land. Sie können ja am Land höchstens ein bißchen schnappen, aber sie können nicht auf dem Land leben, sie müssen im Meere leben. Dadurch sind auch die Fische ganz besonders eingerichtet; sie kommen nicht dahin, wo die Erde sich dem Weltenlauf öffnet. Daher kommen die Fische sehr schwer dazu, ihre Sinne auszubilden und namentlich ihre Fortpflanzungsorgane auszubilden. Denn das hängt vom Weltenraum ab, daß sie drinnen sein können. Die Fische müssen daher das wenige, was vom Licht und von der Wärme aus dem Weltenall ins Meer hineinfällt, sorgfältig benützen, damit sie sich fortpflanzen und Sinnesorgane haben können. Aber die Natur sorgt ja für vieles; Sie können es sehen bei den sogenannten Goldfischchen. Die benützen ihre ganze Haut, um unter den Einfluß des Lichtes zu kommen; daher werden sie so golden. Die Fische benützen jede Gelegenheit, um das aufzuschnappen, was vom Weltenall ins Wasser fällt. Und sie müssen ihre eigenen Eier überall da ablegen, wo Licht noch etwas hineinkann, damit von außen diese Eier bebrütet werden. Also die Fische sind sozusagen darauf eingerichtet, unter dem Wasser zu leben; sie kommen nicht aus dem Wasser heraus. Aber das, was ich sage, das bezieht sich ja nicht so sehr auf die Süßwasserfische — das süße Wasser ist schon wiederum für das Weltenall durchgängig —, das bezieht sich mehr auf die Meeresfische. Die Meeresfische aber zeigen überall, daß sie darauf eingerichtet sind, ja alles, was noch ins Salzwasser kommt vom Weltenall, zu benützen, um die Fortpflanzung zu haben.

[ 13 ] Now that we know this, we must say that fish are in a special situation, for they never actually come ashore. At most, they can gasp for air a little on land, but they cannot live on land; they must live in the sea. Consequently, fish are also very specially adapted; they do not reach the point where the Earth opens up to the cosmos. Therefore, it is very difficult for fish to develop their senses and, in particular, their reproductive organs. For this depends on the cosmic space in which they can exist. Fish must therefore make careful use of the little light and heat that falls into the sea from the universe so that they can reproduce and develop sensory organs. But nature provides for many things; you can see this in the so-called goldfish. They use their entire skin to absorb the influence of light; that is why they become so golden. Fish take every opportunity to absorb what enters the water from the cosmos. And they must lay their eggs wherever light can still penetrate, so that these eggs can be incubated from the outside. So fish are, so to speak, adapted to living underwater; they do not come out of the water. But what I am saying does not apply so much to freshwater fish—since freshwater is, in turn, permeable to the universe—but rather to saltwater fish. Saltwater fish, however, demonstrate everywhere that they are adapted to utilize everything that enters the saltwater from the universe in order to reproduce.

[ 14 ] Eine ganz merkwürdige Ausnahme aber macht der Lachs. Der Lachs hat nämlich eine sonderbare Organisation. Der Lachs muß im Meere leben, damit er ordentliche Muskeln kriegt. Damit er sich für seine Muskeln ordentlich ernähren kann, dazu braucht er Erdenkräfte. Die sind vorzugsweise im Salz des Meeres. Er muß im Meeressalz leben, damit er seine starken Muskeln bekommt. Aber wenn der Lachs nun im Meere lebt, dann kann er sich nicht fortpflanzen, weil er so eingerichtet ist, daß er durch das Meerwasser ganz abgeschlossen wird vom Weltenall; und die Lachse wären längst ausgestorben, wenn sie sich im Meere fortpflanzen sollten. Die Lachse sind Ausnahmen. Während sie sich stark machen im Meere — sie bekommen da ihre Muskeln —, sind die Lachse erstens ziemlich blind, und zweitens können sie sich nicht fortpflanzen. Ihre Fortpflanzungsorgane und ihre Sinnesorgane werden schwach, sie sind stumpf. Die Lachse im Meer aber werden dick. Nun, damit der Lachs nicht ausstirbt - wir können das sehen an den Lachsen hier in der Nordsee und gegen das Atlantische Meer zu -, wandert der Lachs jedes Jahr in den Rhein herein. Daher heißt er auch Rhein-Lachs. Aber der Rhein macht den Lachs mager; er verliert wieder seine Muskeln. Das, was er im salzigen Meer an Dicke gewonnen hat, das verliert er im Rhein. Der Lachs wird ganz schlank; und seine Sinnesorgane und namentlich seine Fortpflanzungsorgane, beim Männchen und Weibchen, bilden sich kolossal aus, und der Lachs kann sich im Rhein fortpflanzen. So muß der Lachs also jedes Jahr vom salzigen Meer nach dem süßen Rhein wandern, damit er sich fortpflanzen kann. Er muß da sogar mager werden, weil das süße Wasser nicht beitragen kann zu seiner Muskelbildung. Dann wandert, wenn die Alten noch leben und die Jungen da sind, wiederum alles zum Meere, um aus der Schlankheit in die Dicke zu kommen.

[ 14 ] Salmon, however, are a very strange exception. Salmon, you see, have a peculiar physiology. Salmon must live in the ocean in order to develop strong muscles. In order to nourish themselves properly for their muscles, they need the earth’s forces. These are found primarily in sea salt. It must live in sea salt in order to develop its strong muscles. But if the salmon lives in the sea, it cannot reproduce, because it is structured in such a way that seawater completely isolates it from the rest of the universe; and salmon would have died out long ago if they were to reproduce in the sea. Salmon are exceptions. While they build up their strength in the ocean—that is where they develop their muscles—they are, first of all, quite blind, and secondly, they cannot reproduce. Their reproductive organs and their sensory organs become weak; they are dulled. Salmon in the ocean, however, grow fat. Now, to prevent the salmon from dying out—we can see this in the salmon here in the North Sea and toward the Atlantic Ocean—the salmon migrates into the Rhine every year. That is why it is also called the Rhine salmon. But the Rhine makes the salmon thin; it loses its muscles again. What it gained in fat in the salty sea, it loses in the Rhine. The salmon becomes very slender; and its sensory organs—and especially its reproductive organs, in both males and females—develop enormously, enabling the salmon to reproduce in the Rhine. Thus, the salmon must migrate every year from the salty sea to the fresh-water Rhine so that it can reproduce. It must even become lean there, because the fresh water cannot support its muscle development. Then, when the adults are still alive and the young are present, the entire school migrates back to the sea to regain its fat after becoming lean.

[ 15 ] Sie sehen, meine Herren, die Sache stimmt vollkommen. Man kann sagen, da wo die Erde salzig ist, da wirkt sie mit den Erdenkräften. Sie wirkt auf diejenigen Organe, die von der Erde aus gebildet sind. Unsere eigenen Muskeln werden von der Erde aus gebildet, wenn wir uns mit der Schwerkraft bewegen. Schwerkraft ist die Erdenkraft. Auf alles Muskulöse wirkt die Erde, auf alles Knochige wirkt die Erde. Die Erde teilt uns ihr Salz mit, und wir kriegen starke Knochen, starke Muskeln. Mit diesem Salzabgang der Erde könnten wir aber gar nichts machen für die Sinnes- und Fortpflanzungsorgane; die würden dabei verkümmern. Die müssen immer unter den Einfluß der außerirdischen Kräfte, der Himmelskräfte kommen. Und der Lachs zeigt das, welchen Unterschied er macht zwischen Salz- und Süßwasser. Er geht ins Salzwasser, um dick zu werden, nimmt die Erdenkräfte auf, und um fortpflanzungsfähig zu werden, geht er ins Süßwasser, nimmt die Himmelskräfte auf.

[ 15 ] You see, gentlemen, this is entirely true. One can say that where the earth is salty, it exerts its influence through the forces of the earth. It acts upon those organs that are formed by the earth. Our own muscles are formed by the earth when we move under the influence of gravity. Gravity is the force of the earth. The earth acts upon everything muscular; the earth acts upon everything bony. The earth imparts its salt to us, and we develop strong bones and strong muscles. However, with this release of salt from the earth, we could do nothing at all for the sensory and reproductive organs; they would wither away as a result. They must always come under the influence of extraterrestrial forces—the forces of the heavens. And the salmon demonstrates this by the distinction it makes between saltwater and freshwater. It goes into saltwater to grow plump, absorbing the forces of the Earth, and to become capable of reproduction, it goes into freshwater, absorbing the forces of the heavens.

[ 16 ] So kann man sagen: Die Erde hat auch in bezug auf die Tiere eine Art Kreislauf, wie zum Beispiel in bezug auf den Lachs. Es treibt den Lachs abwechselnd ins Meer und in den Fluß. Da geht er also hin und geht zurück, hin und zurück. Die ganze Lachsgesellschaft geht hin und zurück. An dem Lachs sieht man so recht, wie alles im Leben in Bewegung ist auf der Erde.

[ 16 ] So one could say: The Earth also has a kind of cycle when it comes to animals, as is the case, for example, with salmon. This cycle alternately drives the salmon out to sea and back into the river. So it goes there and comes back, back and forth. The entire salmon population goes back and forth. The salmon really illustrate how everything in life on Earth is in motion.

[ 17 ] Wenn man in dieser Weise das am Lachs kennenlernt, dann hat man ja auch ein Bild von noch etwas anderem, was uns immer vor Augen ist, und was ein so wunderbares Schauspiel ist: die Zugvögel. Die ziehen nur in der Luft herum, hin und her; der Lachs zieht im Wasser hin und her. Die Lachszüge sind im Wasser geradeso wie die Vogelzüge in der Luft, nur daß der Lachs hin und her geht zwischen Salzwasser und Süßwasser, und die Vögel in der Luft hin und her gehen zwischen kälteren Partien und wärmeren Partien, die sie brauchen. Wer die Lachszüge versteht, hat auch ein Bild von den Vogelzügen. Und man kann sagen: All das hängt damit zusammen, daß auch die Vögel, um in die rechten Wärme-Erdenkräfte zu kommen, nach Süden ziehen müssen; da bilden sie mehr ihre Muskulatur aus. Um Himmelskräfte zu haben, da müssen sie mehr in die reinere Luft des Nordens kommen; da bilden sie ihre Fortpflanzungsorgane aus. Diese Tiere brauchen die ganze Erde. Nur die höheren Tiere, die Säugetiere, und der Mensch, die sind mehr von der Erde unabhängig geworden, haben sich mehr emanzipiert von der Erde, sind in ihrer ganzen Organisation mehr unabhängig geworden.

[ 17 ] When you come to understand the salmon in this way, you also gain a picture of something else that is always before our eyes and that is such a wonderful spectacle: migratory birds. They simply fly back and forth through the air; the salmon swims back and forth through the water. Salmon runs in the water are just like bird migrations in the air, except that salmon move back and forth between saltwater and freshwater, and birds move back and forth in the air between colder and warmer regions that they need. Anyone who understands salmon runs also has a picture of bird migrations. And one can say: All of this is connected to the fact that birds, too, must migrate south to access the right thermal earth forces; there they develop their musculature further. To access celestial forces, they must enter the purer air of the north; there they develop their reproductive organs. These animals need the entire Earth. Only the higher animals—the mammals—and human beings have become more independent of the Earth; they have emancipated themselves more from the Earth and have become more independent in their entire organization.

[ 18 ] Aber das scheint uns auch nur so. Sehen Sie, wir Menschen sind eigentlich immer zwei Menschen. Wir sind ja noch mehr Menschen; ich habe Ihnen gesagt: physischer Mensch, ätherischer Mensch und so weiter. Aber schon im physischen Menschen sind wir nämlich zwei Menschen: ein rechter und ein linker Mensch. Die rechte Körperhälfte ist ja von der linken kolossal verschieden. Ich glaube, die wenigsten von Ihnen, die hier sitzen, werden mit der linken Hand schreiben können; wir schreiben mit der rechten Hand. Aber der Teil, der zum Beispiel mit der Sprache zusammenhängt beim Nervensystem, der sitzt in der linken Gehirnhälfte. Da sind starke Windungen; an derselben Stelle rechts nicht. Nur beim Linkshänder ist es umgekehrt. Diejenigen, die Linkshänder sind, die haben rechts ihre Sprachorganisation - aber nicht das Äußere, sondern nur das Innere, das die Sprache anregt. Sehen Sie, meine Herren, da kann man sagen: Der Mensch ist links und rechts kolossal verschieden. Aber auch sonst ist dies der Fall. Das Herz ist mehr nach links geschoben, links ist der Magen, rechts ist die Leber. Aber auch diejenigen Organe, die sonst symmetrisch sind, sind es in Wirklichkeit nicht ganz. Unsere Lunge hat links zwei Lappen, rechts drei. Also der rechte Mensch ist vom linken Menschen sehr verschieden. Woher kommt denn das? Nun, gehen wir von etwas sehr Einfachem aus. Links lernen wir also für gewöhnlich nicht schreiben; rechts lernen wir schreiben. Das ist eine Tätigkeit, die mehr vom Ätherleib abhängt. Der physische Leib ist mehr schwer, ist links mehr ausgebildet, rechts ist der Ätherleib mehr ausgebildet. Der linke Mensch bildet zwei Lappen; der rechte, mehr tätig, der bringt mehr Leben in die Lunge hinein, bildet drei Lappen in der Lunge aus. Es ist so beim Menschen, daß er links mehr physischer Mensch ist, rechts mehr ätherischer Mensch ist. Und so ist es auch mit der Sprache. Die Ernährung im Gehirn ist bei Rechtshändern links mehr notwendig als rechts. Und so ist alles mögliche eingerichtet beim Menschen, daß der Mensch links mehr die Erdenkräfte enthält und rechts mehr die ätherischen Himmelskräfte.

[ 18 ] But that’s just how it seems to us. You see, we humans are actually always two people. We are, in fact, even more than that; as I’ve told you: the physical human, the etheric human, and so on. But even within the physical human, we are in fact two people: a right-side human and a left-side human. The right half of the body is, after all, vastly different from the left. I believe very few of you sitting here will be able to write with your left hand; we write with our right hand. But the part of the nervous system associated with speech, for example, is located in the left hemisphere of the brain. There are strong convolutions there; in the same area on the right, there aren’t any. Only in left-handed people is it the other way around. Those who are left-handed have their language centers on the right—but not the external structure, only the internal mechanisms that stimulate language. You see, gentlemen, one can say: Human beings are colossally different on the left and right. But this is also true in other respects. The heart is shifted more to the left; the stomach is on the left, the liver on the right. But even those organs that are otherwise symmetrical are not entirely so in reality. Our lungs have two lobes on the left and three on the right. So the right-sided person is very different from the left-sided person. Where does this come from? Well, let’s start with something very simple. We don’t usually learn to write with our left hand; we learn to write with our right. This is an activity that depends more on the etheric body. The physical body is heavier and more developed on the left, while the etheric body is more developed on the right. The left-handed person develops two lobes; the right-handed person, being more active and bringing more life into the lungs, develops three lobes in the lungs. It is the case with human beings that on the left they are more physical, and on the right more etheric. And so it is with language as well. In right-handed people, nourishment to the brain is more necessary on the left than on the right. And in this way, everything in the human being is arranged so that on the left the human being contains more of the earthly forces, and on the right more of the etheric, heavenly forces.

[ 19 ] Sehen Sie, meine Herren, unsere jetzige Wissenschaft, die nur auf die Materie sehen will und dadurch gerade vom Materiellen nicht viel weiß, kultiviert in der Erziehung der Kinder ja den Unfug, daß die Kinder links und rechts in gleicher Weise alles lernen. Ja, darauf ist der Mensch gar nicht eingerichtet! Wenn man das übertreibt, so werden die Menschen nämlich halb verrückt erzogen, weil der menschliche Körper darauf eingerichtet ist, daß er links mehr physisch und rechts mehr ätherisch ist. Aber was kümmert sich die heutige Wissenschaft viel um physisch und ätherisch! Für sie ist ja alles beides gleich, linker Mensch, rechter Mensch. Diese Dinge muß man schon mit der Geisteswissenschaft durchdringen können, wenn man sie überhaupt irgendwie verstehen will. Also links ist der Mensch mehr irdisch, rechts, man kann sagen, wenn das Wort nicht mißverstanden wird, mehr himmlisch, kosmisch.

[ 19 ] You see, gentlemen, our current science, which focuses solely on matter and consequently knows very little about the material world, actually promotes the absurdity in children’s education that children should learn everything in the same way on both the left and the right. Yes, human beings are not at all designed for that! If this is taken to extremes, people are effectively raised to be half-mad, because the human body is designed such that the left side is more physical and the right side more ethereal. But what does today’s science care about the physical and the ethereal! For it, everything is the same—whether a person is left-sided or right-sided. One must be able to penetrate these matters through Spiritual Science if one wants to understand them at all. So on the left, the human being is more earthly; on the right—if the word is not misunderstood—one might say more heavenly, more cosmic.

[ 20 ] Nun, der Mensch hat sich schon stark von der Erde emanzipiert. Er bildet, wie ich es Ihnen gesagt habe, dieses linke Irdische, dieses rechte Himmlische so aus, daß er das herumtragen kann als physischer Mensch, und man auch nicht mehr recht merkt, daß er links der Erde zuneigt und rechts dem Himmel zuneigt. Aber es gibt Menschen, die mehr die Neigung haben, nach der Erde sich hinzuneigen; die schlafen eigentlich meist auf der linken Seite, legen sich auf die linke Seite. Auf die rechte Seite legen sich die Menschen entweder, wenn sie auf der linken ermüdet sind, oder wenn sie sich mehr beschäftigen mit Kräften, die sich mehr dem Himmlischen zuneigen. Solche Sachen sind natürlich schwer zu beobachten, weil da noch allerlei anderes in Betracht kommt. Es braucht ja nur, wenn sich der Mensch auf die rechte Seite legt, das die finstere Seite des Zimmers zu sein; so hat er auch einen Grund. Durch Gedanken, durch andere Dinge ist es schwer zu beobachten, aber im allgemeinen wird es schon so sein, daß der Mensch gern eine Neigung hätte, sich auf die linke Seite zu legen beim Schlafen, weil das die Erdenseite ist. Aber man braucht das gar nicht anzuschauen, weil der Mensch sich eben emanzipiert von der Erde und in seinen Handlungen sich unabhängig macht von der Erde. Aber man kann das einmal bei Tieren beobachten. Überall sieht man die Geheimnisse der Welt in einer sehr merkwürdigen Art sich enthüllen.

[ 20 ] Well, human beings have already emancipated themselves to a great extent from the Earth. As I have told you, they shape this left-hand earthly aspect and this right-hand heavenly aspect in such a way that they can carry them about as physical human beings, and one no longer really notices that they are inclined toward the Earth on the left and toward Heaven on the right. But there are people who are more inclined toward the Earth; they usually sleep on their left side, lying on their left side. People lie on their right side either when they are tired of the left side or when they are more engaged with forces that are more inclined toward the heavenly. Such things are, of course, difficult to observe, because all sorts of other factors come into play. After all, it may simply be that when a person lies on their right side, that side of the room is in the dark; so they have a reason for it. It is difficult to observe through thoughts or other factors, but in general it is likely that people have a natural inclination to lie on their left side when sleeping, because that is the earthly side. But there’s no need to pay attention to this at all, because people are emancipating themselves from the earth and becoming independent of it in their actions. However, one can observe this in animals. Everywhere, one sees the mysteries of the world revealing themselves in a very remarkable way.

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[ 21 ] Denken Sie sich, hier wäre die Meeresoberfläche (siehe Zeichnung $. 92), unten das salzige Meerwasser mit allerlei anderen Stoffen in sich. Nun gibt es gewisse Fische, die sind ganz merkwürdig organisiert. Diese Fische sind nämlich so organisiert, daß sie sehr stark zu den Erdenkräften sich hinneigen, während die übrigen Fische eigentlich furchtbar stark schnappen nach allem, was von Licht und Luft ins Wasser hineinkommt. Sie können, weil sie keine Lungen haben, nicht in der Luft atmen; sie sterben ab in der Luft, gehen zugrunde, aber mit ihren Kiemen schnappen sie nach allem, was von Luft und Licht ins Wasser hineinkommt. Aber es gibt einen Fisch - in seinen großen Arten heißt er Heilbutt, in seinen kleinen Arten Scholle -, dieser Fisch ist ein sehr guter Nährfisch, hat sehr viel Nährstoffe, die meisten Nährstoffe fast von allen Fischen. Das zeigt schon, daß er sich zu der Erde neigt, weil von der Erde die Nährstoffe kommen. Er hält es sozusagen mit der Erde, der Heilbutt. Was können wir denn erwarten von diesen Fischen?

[ 21 ] Imagine that this is the surface of the ocean (see Figure $92), with salty seawater below, containing all sorts of other substances. Now there are certain fish that are organized in a very peculiar way. These fish are organized in such a way that they are strongly drawn toward the earthly forces, while the other fish actually snap voraciously at everything that enters the water from the light and air. Since they have no lungs, they cannot breathe in the air; they die in the air, perish, but with their gills they snap at everything that enters the water from the air and light. But there is one fish—in its larger species it is called halibut, in its smaller species plaice—this fish is a very nutritious fish, containing a great deal of nutrients, almost the most of any fish. This already shows that it is drawn to the earth, because the nutrients come from the earth. The halibut, so to speak, is in tune with the earth. What, then, can we expect from these fish?

[ 22 ] Wir können von ihnen erwarten, daß sie das auch äußerlich in ihrem Leben zum Ausdruck bringen, daß sie es mit der Erde halten. Das bringen sie auch zum Ausdruck. Sie legen sich auf die eine Seite; die wird blaß, weiß. Und so stark legen sie sich auf die eine Seite, daß sich der Kopf umdreht und die Augen auf die andere Seite zu liegen kommen. So daß eine solche Scholle von unten so aussieht (siehe Zeichnung links).

[ 22 ] We can expect them to express this outwardly in their lives as well—that they are attuned to the earth. And they do express this. They lie on one side; that side turns pale, white. And they lean so strongly to one side that their head turns and their eyes end up facing the other side. So that such a clod looks like this from below (see drawing on the left).

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[ 23 ] Da ist sie ganz flach und weiß; und von der anderen Seite, von oben, sind die beiden Augen auf der einen Seite; der Kopf ist umgedreht, weil sie sich sozusagen immer auf die linke Seite hinlegt. Die linke Seite wird ganz die Nährseite, ist blaß und weiß. Die andere Seite nimmt die Farbe vom Himmel und so weiter an, wird bläulich, bräunlich, und die Augen wenden sich sogar von der Nährseite ab, der Kopf dreht sich um. Solch eine Scholle ist ganz einseitig, hat die Augen, alle Organe auf der einen Seite; die andere Seite ist flach und blaß. Die Heilbutte entwickeln wirklich in sich viele Nährstoffe, weil sie zur Erde hinneigen. Mancher wird ja über dreihundert Kilogramm schwer. Es sind also große Fische. Sie werden als Nahrungsmittel sehr viel gefischt. Nun, diese Heilbutte, die zeigen also ganz klar: ihr Körper, der hält es mit der Erde, der legt sich immer auf die eine Seite. Und er legt sich so stark auf diese eine Seite, daß, wenn der Mensch sich jede Nacht auf die linke Seite legen könnte, sich sein Kopf umdrehen und er immer auch nach der einen Seite gucken würde. Aber beim Menschen kommt es nicht soweit. Der Mensch ist eben emanzipiert von der Erde, der Mensch hält sich unabhängig von der Erde.

[ 23 ] There it is completely flat and white; and from the other side, from above, the two eyes are on one side; the head is turned because it always lies on its left side, so to speak. The left side becomes entirely the nourishing side, pale and white. The other side takes on the color of the sky and so on, becoming bluish, brownish, and the eyes even turn away from the feeding side; the head turns around. Such a flounder is entirely one-sided, with its eyes and all its organs on one side; the other side is flat and pale. Halibut really do develop a lot of nutrients within themselves because they lean toward the earth. Some of them weigh over three hundred kilograms. So they are large fish. They are fished extensively for food. Now, these halibut clearly demonstrate this: their bodies are oriented toward the earth; they always lie on one side. And they lie so heavily on that one side that if a person could lie on their left side every night, their head would turn and they would always be looking toward that one side as well. But with humans, it doesn’t go that far. Humans are, after all, emancipated from the earth; humans remain independent of the earth.

[ 24 ] Aber etwas kann schon beim Menschen eintreten; es kann zum Beispiel schon sein, daß man an einen Menschen mit einer merkwürdigen Krankheit herankommt; er sieht nämlich mit dem rechten Auge oder überhaupt mit einem Auge etwas besser als mit dem andern. Wenn das nicht angeboren ist, so bekommt man meistens durch Fragen heraus, daß der Mensch sich auf die andere Seite legt beim Schlafen. Auf die Seite, auf die man sich sehr häufig legt, wirken die Erdenkräfte; das Auge wird etwas schwächer, schwachsichtiger. Es wird nicht so stark gewirkt wie beim Heilbutt, aber schon ein bißchen. Das Auge, das sich hinaus zum Himmel neigt, das abgewendet ist von der Erde, das wird etwas stärker. Sehen Sie, so merkwürdig sind die Zusammenhänge. Ich habe gesagt: Irgendwo zeigt uns schon die Natur, mit welchen Kräften sie arbeitet. Wenn man diese Scholle sieht - diese kleine Scholle können Sie überall auf den Fischmärkten sehen; die großen Schollen sind im Meer, im Salzwasser —, so sagt man sich: Da kann sich ja nur alles dasjenige bilden, was eben mit Nährstoffen angefüllt wird, das muß gelöst werden. Wollen diese Tiere etwas vom Himmel haben, dann müssen sie die andere Seite immer dem Himmel zuwenden, dann neigen sich die Augen hin, und die Tiere werden dadurch auch fortpflanzungsfähig. Die machen es also anders als der Lachs. Der Lachs wandert, der geht von der Nordsee in den Rhein, vom Rhein in die Nebenflüsse, um sich fortpflanzen zu können. Die Schollen legen sich auf die eine Seite, damit von der anderen Seite der Himmel wirkt, um Sinne zu haben und um fortpflanzungsfähig zu sein.

[ 24 ] But certain things can already occur in humans; for example, one might encounter a person with a peculiar condition—namely, that he sees slightly better with his right eye, or with one eye in general, than with the other. If this is not congenital, one usually finds out by asking that the person lies on the other side when sleeping. The earthly forces act on the side on which one lies very frequently; the eye becomes somewhat weaker, more nearsighted. The effect is not as strong as with the halibut, but it is noticeable to some extent. The eye that tilts outward toward the sky—the one turned away from the earth—becomes slightly stronger. You see, the connections are that remarkable. I’ve said: Nature shows us, in one way or another, the forces with which it works. When you look at this flounder—you can see this small flounder everywhere in fish markets; the large plaice are in the sea, in saltwater—one says to oneself: Only what is filled with nutrients can form there; that must be dissolved. If these animals want to receive something from the sky, then they must always turn the other side toward the sky; then their eyes tilt that way, and the animals thereby also become capable of reproduction. So they do it differently than the salmon. The salmon migrates; it travels from the North Sea into the Rhine, and from the Rhine into its tributaries, in order to reproduce. The plaice lie on one side so that the sky can act upon them from the other side, enabling them to have senses and to be capable of reproduction.

[ 25 ] Und die Erde selber, was tut die? Ja, meine Herren, wenn es bloß salziges Meer gäbe, wäre die Erde längst zugrunde gegangen, denn in sich selber kann sie nicht bestehen. Sie hat nicht nur das salzige Meerwasser, sondern auch das süße Gewässer, und das süße Gewässer nimmt vom Himmelsraum die Fortpflanzungskräfte für die Erde auf. Das salzige Meer kann aus den Weltenweiten nicht dasjenige hereinbringen, was die Erde immer wieder erfrischt. Wenn Sie an eine Quelle gehen und da das wunderbar reine Wasser herausrieselt: Sie werden merken, in der Nähe der Quelle, da grunelts, da riecht es so wunderbar, und alles ist so frisch. Ja, das, was da frisch ist in der Nähe der Quelle, das erfrischt auch die ganze lebende Erde. Da öffnet sich die Erde wie durch ihre Augen und Sinnesorgane dem Weltenraume. Und an solchen Tieren wie dem Lachs und der Scholle merkt man noch: die gehen da hin, wo das ist; die haben eine Art Instinkt dafür, sich an das zu halten, was die Erde ist. Der Lachs sucht direkt das süße Gewässer auf. Die Scholle wendet sich, indem sie ihren Körper so einrichtet, dem Lichte zu. An Quellen kann sie nicht kommen. Aber die Quellen sind so wie die Schollen; sie sind an der Erde das, wo sich die Erde dem Lichte zuwendet. Die Scholle, der Fisch, muß sich direkt dem Lichte zuwenden mit ihrem eigenen Körper.

[ 25 ] And the Earth itself—what does it do? Yes, gentlemen, if there were only salty seawater, the Earth would have perished long ago, for it cannot exist on its own. It has not only the salty seawater, but also the fresh water, and the fresh water absorbs the life-giving forces for the Earth from the heavens. The salty sea cannot bring in from the vastness of the universe that which continually refreshes the Earth. When you go to a spring and the wonderfully pure water trickles out of it: you’ll notice that near the spring, there’s a gurgling sound, it smells so wonderful, and everything is so fresh. Yes, that which is fresh near the spring also refreshes the entire living Earth. There, the Earth opens up to the cosmos as if through its own eyes and senses. And you can still see this in animals like the salmon and the flounder: they go where that is; they have a kind of instinct to stay true to what the Earth is. The salmon seeks out the fresh water directly. The flounder turns toward the light by orienting its body in that direction. It cannot reach the springs. But the springs are like the flounders; they are the places on Earth where the Earth turns toward the light. The flounder, the fish, must turn directly toward the light with its own body.

[ 26 ] Diese Dinge sind ungeheuer lehrreich, weil man an ihnen sieht, was im Menschen auch noch ist, aber im Menschen nicht mehr so ordentlich beobachtet werden kann, weil er eben, wie ich Ihnen gesagt habe, sich emanzipiert hat von der Erde. Aber wenn man auf solche Dinge gar nicht aufmerksam ist, dann versteht man ja eigentlich das ganze Erdenleben gar nicht. Es ist wirklich so, daß man sagen kann: Schauen wir auf das Meer hin und erblicken wir da diese Schollen, wir können überall sehen, das Meer, das öffnet sich durch die Schollen überall dem Himmel! Diese Schollen sind ein Beweis, daß das Meer durstig ist nach dem Himmel, weil sein Salzgehalt es vom Himmel abwendet! Man kann sagen, die Schollen drücken aus den Durst des Meeres nach Licht und Luft. Und wenn wir unseren eigenen Kreislauf anschauen, dann haben wir an den Stellen, wo wir salziger werden, wo die Muskeln sitzen, auch feine Sinnesorgane, die Tastorgane. Da öffnet sich der Mensch — nicht wie mit den Augen, wo er sich direkt dem Licht öffnet — auch nach außen. Das sind gewissermaßen die Stellen, wo im Meere die Schollen sitzen. Diese Schollen, die öffnen sich dem Himmel. Und der gibt ihnen nämlich auch eine außerordentliche Klugheit. Geradeso wie wir, wenn wir unsere äußeren Tastorgane gut benützen können, geschickt werden, so werden die Schollen geschickt, weil sie sich dem Himmel öffnen. Was unten im Meere ist — beobachten Sie es nur einmal -, das ist plump, ungeschickt. Die Schollen, oh, die werden furchtbar geschickt; sie werden schlaue Tiere dadurch, daß sie sich vom Meere auf der einen Seite abwenden. Wenn sie sich auch den Erdenkräften zuwenden, so sagen sie: die Erdenkräfte bleiben für sich, häufen Nährstoffe an, bis zu dreihundert Kilogramm, wie gesagt; aber sie haben diese feinen Organe, durch die sie sich dem Himmel öffnen. Die Schollen fressen die anderen Fische, die kleineren nämlich. Aber sehen Sie, die Fische würden, wenn eine solche Scholle kommt, besonders da sie ja wie ein Gespenst für die andern Fische ist, nach beiden Seiten weggehen, denn die andern Fische betrachten es als notwendig, die Augen auf beiden Seiten zu haben und auf beiden Seiten gleich ausgebildet zu haben. Die Schollen sind für die andern Fische geradeso, wie wenn ein Mensch auf sie zukommt; die Fische würden rasch weggehen und die Schollen würden nichts zu essen bekommen, wenn sie nicht gescheiter wären als die andern. Aber die andern Fische, die die Augen auf beiden Seiten haben, die sind eben nicht so gescheit, weil sie sich nicht so stark dem Himmel zuwenden. Die Schollen suchen sich an denjenigen Stellen, wo das Meer so ein wenig Ufer hat, in den seichteren Meeresstellen die Orte auf, wo sie sich niederlassen. Mit ihrem flachen Körper bohrt sich die Scholle ins Erdreich ein, benutzt ihr Maul dazu, um sich ein bißchen mit Sand zu bedecken, wirbelt dann Sand auf, aber so fein, daß ein Fisch durchschwimmen kann. Da kommen die Fische und Krebse, bemerken die Scholle nicht, und flugs, wenn dann die Fische vorüberziehen, schnappt und schnappt die Scholle die Fische! Außerordentlich gescheit macht das die Scholle! Aber das kann natürlich nur ein Tier, das sich sozusagen in feiner Weise mit den Himmelskräften, den Kräften des Weltenalls in Verbindung setzt.

[ 26 ] These things are immensely instructive because they reveal what still exists within human beings, but can no longer be observed so clearly in them, since—as I have told you—they have emancipated themselves from the earth. But if one is not at all attentive to such things, then one does not really understand the whole of earthly life at all. It is truly the case that one can say: Let us look out at the sea and see these sandbars there; we can see everywhere that the sea opens up to the sky through the sandbars! These sandbars are proof that the sea thirsts for the sky, because its salinity turns it away from the sky! One could say that the sandbars express the sea’s thirst for light and air. And when we look at our own circulatory system, we find that in the places where we become saltier—where the muscles are located—we also have delicate sensory organs: the tactile organs. There, the human being opens up to the outside world—not as with the eyes, where one opens directly to the light. These are, so to speak, the places where the sandbars are located in the sea. These sandbars open themselves to the sky. And the sky, in fact, also gives them extraordinary intelligence. Just as we become skillful when we can make good use of our external tactile organs, so too do the flounders become skillful because they open themselves to the sky. What lies down below in the sea—just observe it for a moment—is clumsy and awkward. The flounders, oh, they become incredibly skillful; they become clever creatures precisely because they turn away from the sea on one side. Even as they turn toward the earthly forces, they say: the earthly forces remain to themselves, accumulating nutrients—up to three hundred kilograms, as I said—but they have these delicate organs through which they open themselves to the heavens. The flounders eat the other fish—namely, the smaller ones. But you see, when a flounder like this approaches—especially since it’s like a ghost to the other fish—the other fish would swim away in both directions, because they consider it necessary to have eyes on both sides and for those eyes to be equally developed on both sides. To the other fish, the flounders are just like a person approaching them; the fish would quickly swim away, and the flounders would have nothing to eat if they weren’t smarter than the others. But the other fish, which have eyes on both sides, aren’t quite as smart, because they don’t turn toward the heavens as strongly. Flounders seek out places to settle in the shallower parts of the sea, where the ocean has a narrow shoreline. With its flat body, the flounder burrows into the seabed, using its mouth to cover itself with a little sand, then stirs up sand—but so finely that a fish can swim through it. Then the fish and crabs come along, unaware of the flounder, and in a flash, as the fish swim by, the flounder snaps and snaps at them! The flounder does this with extraordinary cleverness! But of course, only an animal that connects, so to speak, in a subtle way with the celestial forces—the forces of the universe—can do this.

[ 27 ] Auf der einen Seite hat also solch ein Tier seinen physischen Leib ausgebildet, auf der andern Seite bildet es besonders stark den unsichtbaren Ätherleib aus. An solchen Dingen kann man eben sehen, wie alles das, was in uns auch geistige Kräfte sind, nicht von den Erdenkräften herstammt. Die Erdenkräfte machen uns muskulös, geben uns die Salze, und die Himmelskräfte geben uns eigentlich diejenigen Kräfte, die dann sowohl Fortpflanzungskräfte wie auch spirituelle Kräfte, Gescheitheitskräfte sind.

[ 27 ] On the one hand, such an animal has developed its physical body; on the other hand, it develops its invisible etheric body with particular intensity. It is precisely from such things that we can see how everything within us—including our spiritual powers—does not originate from the forces of the earth. The forces of the earth make us muscular and provide us with minerals, while the forces of the heavens actually give us those powers that are both reproductive and spiritual, as well as the powers of intelligence.

[ 28 ] Sehen Sie, beim Menschen ist es nun so, daß er im Grunde genommen eine kleine Erdkugel ist, Der Mensch besteht ja auch - ich habe es Ihnen immer wieder gesagt — zu neunzig Prozent aus Wasser. Eigentlich ist ja der Mensch auch ein Fisch, denn was der feste Mensch ist — der schwimmt da in dem Wasser drinnen -, das sind ja nur zehn Prozent. Im Grunde genommen sind wir ja alle Fische, die in dem eigenen Wasser schwimmen. Das gibt ja auch die äußere Wissenschaft zu, daß wir durchaus der Hauptsache nach ein kleines Meer sind. Und wie das Meer Flüsse aussendet, so sendet unser Meer, unser Flüssigkeitskörper, salzfreie Säfte aus. Wir haben auch unsere Süßwasserströmungen. Die liegen außerhalb der Muskeln und Knochen. Dagegen in den Muskeln und Knochen haben wir dieselben Salzablagerungen, die das Meer hat. Da ist eigentlich unsere Ernährung, in den Muskeln und Knochen. Wir sind also schon in dieser Beziehung eine kleine Erdkugel, wir haben unser salziges Meer in uns.

[ 28 ] You see, the thing about human beings is that they are, in essence, a tiny globe. After all—as I’ve told you time and again—the human body is ninety percent water. In fact, a human being is also a fish, because what constitutes the solid part of a human—the part that’s swimming in that water—is really only ten percent. Essentially, we are all fish swimming in our own water. Even conventional science acknowledges that, for the most part, we are essentially a small sea. And just as the sea sends out rivers, so does our sea—our fluid body—send out salt-free fluids. We also have our own freshwater currents. These lie outside the muscles and bones. In contrast, within the muscles and bones we have the same salt deposits that the sea has. That is actually where our nourishment lies—in the muscles and bones. So in this respect, we are already a small globe; we have our own salty sea within us.

[ 29 ] Wird der Mensch so, daß seine Flüssigkeit, seine Süßwasserströme zu stark werden — was bei Kindern leicht sein kann, wenn die Milch zu wenig salzreich ist -, dann wird er rachitisch, kriegt die sogenannte Englische Krankheit. Wenn er zuviel Salz kriegt, dann wird er zuviel Meer; dann werden seine Knochen brüchig und die Muskeln werden plump und ungeschickt. Beim Menschen muß immer ein Gleichgewicht sein zwischen dem Salzgenuß und demjenigen, was eben in anderen Nahrungsmitteln liegt.

[ 29 ] If a person’s bodily fluids—his “freshwater currents”—become too strong—which can easily happen in children if their milk is not salty enough—then he becomes rachitic and contracts what is known as rickets. If a person consumes too much salt, they become too “seawater-like”; their bones become brittle, and their muscles become clumsy and uncoordinated. In humans, there must always be a balance between salt intake and the salt content found in other foods.

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[ 30 ] Nun, was liegt in anderen Nahrungsmitteln? Meine Herren, sehen Sie sich eine Pflanze an. Sie wissen jetzt, die Pflanzen wachsen dadurch, daß von den Flüssen, die ins Meer gehen, innerlich diese salzigen Strömungen zurückgehen, sich dann ausbreiten und die Pflanzen wachsen machen. Also in der Erde, da haben die Pflanzen ihr Salz drinnen, die Wurzeln. Aber wenn die Pflanze nun aus der Erde herauswächst, da wächst sie immer mehr der Blüte zu. Die Blüte wird schön farbig, weil sie das Licht aufnimmt. Da draußen in der Blüte, da nimmt die Pflanze das Licht auf; in der Wurzel nimmt sie das Salz auf. Da draußen wird die Pflanze ein Lichtträger, da unten wird sie ein Salzträger. Da unten wird sie dem Meeresteil der Erde ähnlich, oben wird sie dem Himmel ähnlich. Die Wurzel ist salzreich, die Blüte lichtreich. In früheren Zeiten hat man das viel besser gewußt. Daher hat man dasjenige, was in der Blüte ist, Phosphor genannt. Heute, wo alles materialistisch ist, ist ja der Phosphor auch nur ein fester Körper. Phosphor: Phos heißt Licht, phor heißt der Träger; Phosphor heißt Lichtträger; Phosphor war eigentlich dasjenige, was in der Blüte das Licht trägt. Man hat nur das Mineral Phosphor auch Phosphor genannt, denn man braucht es ja nur anzuzünden, so sieht man, wie Licht herauskommt. Aber der eigentliche Lichtträger ist die Pflanzenblüte. Die Pflanzenblüte ist Phosphor. So daß wir sagen können: Für diejenigen Organe in unserem Menschenleibe, welche gewissermaßen die Süßwasserströmungen enthalten, brauchen wir Licht, brauchen wir dasjenige, was uns die Pflanzen geben, wenn sie dem Lichte zustreben. Für die Muskeln, für die Knochen, für dasjenige, was in uns salzig werden soll, brauchen wir eben Salz und die festen Zusätze in unseren Nahrungsmitteln. Und zwischen denen muß das richtige Gleichgewicht sein. Im richtigen Maße muß das eine oder andere in uns hineinkommen.

[ 30 ] Well, what is found in other foods? Gentlemen, take a look at a plant. You now know that plants grow because the rivers that flow into the sea carry these salty currents back inland, where they then spread out and cause the plants to grow. So, in the earth, the plants have their salt inside—in the roots. But as the plant grows out of the earth, it moves more and more toward the flower. The flower becomes beautifully colored because it absorbs light. Out there in the flower, the plant absorbs light; in the root, it absorbs salt. Out there, the plant becomes a bearer of light; down below, it becomes a bearer of salt. Down below, it becomes like the oceanic part of the Earth; up above, it becomes like the sky. The root is rich in salt; the flower is rich in light. In earlier times, people understood this much better. That is why they called what is in the flower “phosphorus.” Today, when everything is materialistic, phosphorus is seen as nothing more than a solid substance. Phosphorus: “phos” means light, “phor” means bearer; phosphorus means “bearer of light”; phosphorus was actually what carries the light within the flower. People simply called the mineral phosphorus “phosphorus” as well, because all you have to do is light it to see light emanate from it. But the true bearer of light is the plant flower. The plant flower is phosphorus. So we can say: For those organs in our human body that, in a sense, contain the freshwater currents, we need light; we need what the plants give us when they reach toward the light. For the muscles, for the bones, and for that which is to become salty within us, we need salt and the solid nutrients in our food. And there must be the right balance between them. One or the other must enter our bodies in the right measure.

[ 31 ] So ist es aber auch mit der Erde, meine Herren. Aber Sie werden noch nicht gesehen haben, wenn Sie noch so weit herumgekommen sind, und weder die Weltenbummler, noch die richtigen Weltreisenden haben irgendwo gesehen, daß die Erde sich etwas gekocht hat, ein Mittagsmahl gekocht hat! Aber dennoch, sie ernährt sich, die Stoffe werden fortwährend ausgetauscht, denn es geht immerfort dasjenige, was Erde ist, durch Dunst und Nebel hinauf. Und Sie wissen ja: Das Regenwasser, das herunterfällt, ist destilliert, das heißt, ist reines Wasser, hat nichts in sich. Aber die Erde ernährt sich in feiner Weise aus dem Weltenraum, Sie braucht nicht Mahlzeiten zu halten. Nur wir Menschen, weil wir uns eben emanzipiert haben von der Erde, müssen von der Erde erst unsere Nahrungsmittel beziehen. Die Erde selber nährt sich von den feinen Stoffen, die überall im Weltenall vorhanden sind. Sie ißt fortwährend, nur merkt man es nicht, weil sie fein ißt. Aber sehen Sie, wenn einer den Menschen recht grob beobachtet, merkt er ja schließlich auch nicht, daß er fortwährend Sauerstoff aufnimmt. So auch merkt man an der Erde nicht, daß sie fortwährend ihre Nahrungsmittel aus dem Weltenraum aufnimmt.

[ 31 ] But that’s how it is with the Earth, gentlemen. Yet no matter how far you’ve traveled, you haven’t seen it—and neither the globetrotters nor the true world travelers have ever seen anywhere that the Earth has cooked anything for itself, cooked a midday meal! And yet, it sustains itself; substances are constantly being exchanged, for what constitutes the Earth is continually rising through the mist and fog. And as you know: the rainwater that falls is distilled—that is, it is pure water, containing nothing. But the Earth sustains itself in a subtle way from outer space; it does not need to eat meals. Only we humans—precisely because we have emancipated ourselves from the Earth—must first obtain our food from the Earth. The Earth itself nourishes itself from the subtle substances that are present everywhere in the universe. It is constantly “eating,” but we do not notice it because it does so in a subtle way. But you see, if one observes a human being rather crudely, one does not notice that he is constantly taking in oxygen. In the same way, one does not notice that the Earth is constantly drawing its nourishment from outer space.

[ 32 ] Nun, meine Herren, wir Menschen, wir halten unsere Mahlzeiten. Da essen wir durch unseren Magen in unseren Unterleib hinein die Nahrungsmittel. Das ist ganz deutlich, furchtbar deutlich. Aber bei der Atmung, da wird es schon wieder undeutlicher. Und in bezug auf dieses Deutliche entstehen ja die sozialen Fragen: Der eine hat es besser, der andere schlechter. Die Menschen wollen es alle gut haben; es entstehen die sozialen Fragen in bezug auf das Deutliche. Aber schon undeutlicher werden die sozialen Fragen in bezug auf die Luft, die wir alle einatmen. Da geht es nicht so gut, daß der eine sie dem andern wegnimmt; es geht auch etwas, aber nicht so gut. Mit unserem Unterleibe sind wir von der Erde ganz verschieden. Mit unserer Atmung werden wir schon ähnlicher der Erde, das geht schon mehr unvermerkt. Wir nehmen nämlich fortwährend - nicht nur, daß wir hören — Eisen auf durch das Gehör; fein, fein saugen wir Eisen ein. Wir saugen durch die Augen das Licht, aber auch fortwährend Stoffe ein. Das kann man an denen finden, die diese Stoffe nicht haben. Namentlich durch die Nase nehmen wir ungeheuer viel Stoffe auf, ohne daß wir es bemerken. Mit unserem Unterleib haben wir uns von der Erde emanzipiert, freigemacht. Da können wir nur diejenigen Nahrungsmittel, die die Erde fabriziert, auch nachher zusammenbackt, dichter macht, aufnehmen. Die Luft können wir schon aufnehmen, wie sie im Weltenraum ist. Und mit unserem Kopf, mit den Sinnen, halten wir es ganz mit der Erde. Da nehmen wir auch auf dieselbe Weise Nahrung aus dem Weltenall auf, wie die Erde selbst sie aufnimmt. Der Kopf ist nicht umsonst kugelig der Erde nachgebildet. Er macht es nämlich geradeso wie die Erde mit dem Weltenraum. Nur nach unten, da kommt die Schwerkraft. Da wird der menschliche Leib nach der Erde ausgebildet: physische Hände, da zieht die Schwerkraft nach unten. Auf den Kopf hat die Schwerkraft nicht viel Einfluß, der bleibt rund. Daher muß man auch da vom Sichtbaren zum Unsichtbaren übergehen. Man muß sich sagen: Die Schollen würden krepieren, trotzdem sie Fische und Krebse fressen - denn die Fische und Krebse, die nützen ihnen nur für den blassen, flachen Unterleib -, wenn sie nicht dadurch, daß sie sich einseitig machen, dasjenige, was aus dem Weltenraum kommt, doch in einer gewissen Weise aufnehmen würden. Das sind die schönen, die feinen Zusammenhänge, meine Herren, wodurch man hineinschaut, ich möchte sagen, in die Gesetze und Geheimnisse des Weltenalls.

[ 32 ] Well, gentlemen, we humans eat our meals. We consume food through our stomachs into our lower abdomen. That is quite clear—terribly clear. But when it comes to breathing, things become less clear again. And it is precisely this clarity that gives rise to social issues: one person is better off, another worse off. Everyone wants to be well off; social issues arise in relation to what is clear. But social issues become less clear when it comes to the air we all breathe. It doesn’t work so well for one person to take it away from another; it works to some extent, but not so well. With our lower abdomen, we are quite different from the earth. Through our breathing, we become more like the earth; this happens more imperceptibly. For we are constantly—not only through hearing—absorbing iron through our ears; we finely, finely inhale iron. Through our eyes, we take in light, but also constantly absorb substances. This can be seen in those who lack these substances. We take in an enormous amount of substances through the nose, in particular, without even noticing it. With our lower body, we have emancipated ourselves from the Earth, set ourselves free. There, we can only absorb those foods that the Earth produces and then binds together, making them denser. We can, however, take in the air as it exists in outer space. And with our head, with our senses, we remain fully connected to the Earth. There, we also take in nourishment from the cosmos in the same way that the Earth itself takes it in. It is no coincidence that the head is spherical, modeled after the Earth. For it functions exactly as the Earth does in relation to outer space. Only downward—that is where gravity comes in. There, the human body is shaped after the Earth: physical hands, where gravity pulls downward. Gravity has little influence on the head; it remains round. Therefore, one must also transition from the visible to the invisible in this regard. One must tell oneself: The crustaceans would perish, even though they eat fish and crabs—for the fish and crabs are of use to them only for their pale, flat abdomen—if they did not, by making themselves one-sided, absorb in a certain way that which comes from outer space. These are the beautiful, subtle connections, gentlemen, through which one looks, I might say, into the laws and mysteries of the universe.

[ 33 ] Das ist dasjenige, worauf immer wieder die Geisteswissenschaft aufmerksam machen muß, daß man nicht durch grobe, sondern durch feine Beobachtung die wirklichen Gesetze erkennt.

[ 33 ] This is precisely what the Spiritual Science must repeatedly emphasize: that the true laws are recognized not through crude observation, but through subtle observation.

[ 34 ] Also am Mittwoch um neun Uhr werden wir dann fortsetzen. Wenn Sie Fragen haben, stellen Sie sie.

[ 34 ] So we'll continue on Wednesday at 9:00 a.m. If you have any questions, please ask them.