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Humanity as the harmony of the
creative, formative, and shaping Word of the World
GA 230

3 November 1923, Dornach

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Achter Vortrag

Eighth Lecture

[ 1 ] Gestern sprach ich Ihnen von der anderen Seite des Naturdaseins, von den Wesenheiten, welche als übersinnlich-unsichtbare die Wesen und Vorgänge der sichtbaren, der sinnlichen Natur begleiten. Ein älteres, instinktives Schauen hat zu diesen Wesenheiten der übersinnlichen Welt, die hinter dem Naturdasein stehen, ebenso hingeschaut wie zu den sinnlichen. Heute haben diese Wesenheiten sich gewissermaßen vor dem menschlichen Anschauen zurückgezogen. Allein, daß dieses Volk der Gnomen, Undinen, Sylphen und Feuerwesen nicht ebenso wahrzunehmen ist wie die Tiere, Pflanzen und so weiter der physisch-sinnlichen Welt, daran ist ja nur schuld, daß der Mensch im gegenwärtigen Zeitpunkte seiner Erdenentwickelung nicht in der Lage ist, sein seelisch-geistiges Wesen ohne die Hilfe des physischen und ätherischen Leibes zu entfalten. Der Mensch ist eben in der gegenwärtigen Situation der Erdenentwickelung darauf angewiesen, zum Gebrauche seiner Seele sich des ätherischen Leibes, zum Gebrauche seines Geistes sich des physischen Leibes zu bedienen. Der physische Leib, der für den Geist die Werkzeuge liefert, die Sinnesapparate, ist eben nicht imstande, sich in Verbindung zu setzen mit den Wesenheiten, die der physischen Welt zugrunde liegen. Ebenso nicht der ätherische Leib des Menschen, und den braucht der Mensch, um sich als Seelenwesen zu entfalten. Dadurch entgeht dem Menschen, wenn ich mich so ausdrücken darf, eigentlich die Hälfte seiner irdischen Umgebung. Alles das, was jene Elementarwesen, von denen ich gestern gesprochen habe, umschließt, entgeht ihm. An das kommt der physische und der Ätherleib nicht heran. Man wird eine Idee bekommen von dem, was dem gegenwärtigen Menschen da eigentlich entgeht, wenn man sich klar darüber ist, was solche Gnomen, Undinen und so weiter eigentlich sind.

[ 1 ] Yesterday I spoke to you about the other side of natural existence—about the beings that, as supersensible and invisible entities, accompany the beings and processes of visible, sensory nature. An older, instinctive perception looked just as much toward these beings of the supersensible world—which lie behind natural existence—as it did toward the sensory ones. Today, these beings have, so to speak, withdrawn from human perception. However, the fact that this realm of gnomes, undines, sylphs, and fire beings cannot be perceived in the same way as the animals, plants, and so on of the physical-sensory world is due solely to the fact that, at the present stage of human development on Earth, human beings are not yet able to unfold their soul-spiritual nature without the aid of the physical and etheric bodies. In the current stage of Earth’s evolution, human beings are simply dependent on using the etheric body for the purposes of their soul and the physical body for the purposes of their spirit. The physical body, which provides the spirit with its tools—the sense organs—is simply not capable of connecting with the beings that underlie the physical world. Nor is the human etheric body, which the human being needs in order to unfold as a soul being. As a result, if I may put it this way, half of the human being’s earthly environment actually eludes him. Everything encompassed by those elemental beings I spoke of yesterday eludes them. Neither the physical body nor the etheric body can reach them. One gains an idea of what actually eludes modern human beings when one is clear about what such gnomes, undines, and so on actually are.

[ 2 ] Sehen Sie, wir haben da das ganze Heer der niederen, gegenwärtig niederen Tiere, jener Tiere, welche sozusagen nur aus einer weichen Masse bestehen, im flüssigen Elemente sich betätigen, im flüssigen Elemente leben, die kein irgendwie geartetes Skelett haben, also nichts, was ihnen eine innerliche Stütze gibt. Es sind Wesenheiten, die zu den spätest entstandenen der Erde gehören, Wesenheiten, die eigentlich jetzt erst unter der schon entwickelten Erde das ausführen, was das älteste Erdenwesen, der Mensch, in bezug auf seine Kopfstruktur während der alten Saturnzeit ausgeführt hat. Dadurch kommen diese Wesenheiten nicht dahin, jene Verhärtungen in sich zu bilden, die zur Skelettstütze werden können.

[ 2 ] You see, we have here the entire host of lower—currently lower—animals, those animals that consist, so to speak, only of a soft mass, that move about in the liquid element, that live in the liquid element, and that have no skeleton of any kind—in other words, nothing that provides them with internal support. These are beings that belong to the most recently evolved on Earth—beings that are actually only now carrying out, beneath the already developed Earth, what the oldest earthly being, the human being, accomplished with regard to the structure of the head during the ancient Saturn period. As a result, these beings do not develop within themselves those hardenings that can become skeletal support.

[ 3 ] Nun sind die Gnomen diejenigen Wesen, die gewissermaßen äußerlich in der Welt auf geistige Art das ergänzen, was dieser ganz niederen Tierwelt bis herauf zu Amphibien und Fischen selber, die ja nur Andeutungen des Skelettes haben — besonders die Fische —, fehlt, so daß gewissermaßen diese niedere Tierstufe ein Ganzes erst dadurch wird, daß es Gnomen gibt.

[ 3 ] Now, the gnomes are those beings who, in a sense, spiritually complement from the outside what is lacking in the world—from the very lowest animal kingdom all the way up to amphibians and fish themselves, which, after all, have only rudimentary skeletons—especially the fish—so that, in a sense, this lower animal kingdom only becomes a whole through the existence of the gnomes.

[ 4 ] Und weil schon einmal die Beziehungen der Wesen in der Welt sehr verschieden sind, so spielt eben zwischen diesen niederen Wesen und den Gnomen etwas, was ich gestern als die Antipathie charakterisiert habe. Die Gnomen wollen nicht so werden wie diese niederen Wesen. Sie wollen sich immerdar behüten, die Gestalt dieser niederen Wesen anzunehmen. Diese Gnomen sind, wie ich Ihnen beschrieben habe, auRerordentlich kluge, intelligente Wesen. Mit der Wahrnehmung haben sie schon die Intelligenz gegeben; sie sind wirklich in allem das Gegenbild der niederen Tierwelt. Und während sie die Bedeutung für das Pflanzenwachstum haben, das ich gestern charakterisiert habe, bilden sie für die niedere Tierwelt wirklich eine Ergänzung. Sie schaffen sozusagen das hinzu zu der niederen Tierwelt, was diese niedere Tierwelt nicht hat. Diese niedere Tierwelt hat ein dumpfes Bewußtsein; sie, die Gnomen, haben ein hellstes Bewußtsein. Diese niedere Tierwelt hat kein Knochenskelett, keine Knochenstütze; diese Gnomen binden zusammen, möchte ich sagen, alles, was an Schwerkraft vorhanden ist, und formen sich aus der flüchtigen, unsichtbaren Schwerkraft ihren Körper, der übrigens fortwährend in Gefahr ist zu zerfallen, seine Substanz zu verlieren. Die Gnomen müssen sich sozusagen immer wieder und wieder aus der Schwere schaffen, weil sie immerdar in der Gefahr stehen, ihre Substanz zu verlieren. Dadurch sind diese Gnomen, um ihre eigene Existenz zu retten, fortwährend aufmerksam auf das, was um sie herum vor sich geht. Es gibt für die Erdenbeobachtung keine aufmerksameren Wesen als solch einen Gnom. Der paßt auf alles auf, weil er alles kennen muß, alles auffassen muß, um sein Leben zu retten. Er muß immer wachen; wenn er schläfrig würde, wie die Menschen oftmals schläfrig sind, würde er sogleich an seiner Schläfrigkeit sterben.

[ 4 ] And because the relationships among beings in the world are so varied, there is a certain dynamic at play between these lower beings and the gnomes—something I described yesterday as antipathy. The gnomes do not want to become like these lower beings. They always strive to guard against taking on the form of these lower beings. These gnomes are, as I have described to you, extraordinarily wise and intelligent beings. With their perception, they have already been endowed with intelligence; they are truly the antithesis of the lower animal world in every respect. And while they play the role in plant growth that I described yesterday, they truly serve as a complement to the lower animal kingdom. They add, so to speak, to the lower animal kingdom what that lower animal kingdom lacks. This lower animal kingdom has a dull consciousness; the gnomes, on the other hand, possess the brightest consciousness. This lower animal kingdom has no bony skeleton, no bony support; these gnomes, I might say, bind together everything that constitutes gravity and form their bodies out of this fleeting, invisible gravity—bodies which, incidentally, are constantly in danger of disintegrating and losing their substance. The gnomes must, so to speak, create themselves out of gravity again and again, because they are constantly in danger of losing their substance. As a result, in order to save their own existence, these gnomes are constantly attentive to what is happening around them. There are no beings more attentive to observing the earth than such a gnome. He keeps an eye on everything because he must know everything, must grasp everything, in order to save his life. He must always be alert; if he were to become drowsy, as humans often are, he would immediately die from his drowsiness.

[ 5 ] Es gibt ein deutsches Sprichwort, das eigentlich, aus sehr alter Zeit stammend, sehr gut ausdrückt diese Eigenschaft der Gnomen, immer aufmerksam sein zu müssen. Man sagt: Gib acht wie ein Wichtelmann. Und Wichtelmänner sind eben die Gnomen. Also wenn man jemanden zur Aufmerksamkeit mahnen will, dann sagt man ihm: Gib acht wie ein Gnom. — Der ist wirklich ein aufmerksames Wesen. Könnte man als Musterbeispiel in eine Schulklasse so in die erste Bank, daß alle es sehen, einen Gnomen setzen, dann würde der ein vorzügliches Wesen für die Nachahmung aller Schüler in der Klasse sein.

[ 5 ] There is a German proverb—which actually dates back to very ancient times—that perfectly captures this characteristic of gnomes: always having to be alert. The saying goes: “Be as watchful as a gnome.” And gnomes are, of course, those little creatures. So if you want to urge someone to pay attention, you tell them: “Pay attention like a gnome.” — A gnome really is an attentive creature. If you could place a gnome in the front row of a classroom—so that everyone could see him—as a prime example, he would be an excellent model for all the students in the class to emulate.

[ 6 ] Außer dieser Eigenschaft haben die Gnomen noch die andere, daß sie von einem schier unbesieglichen Freiheitstriebe erfüllt sind. Sie kümmern sich sozusagen wenig umeinander und geben sich mit ihrer Aufmerksamkeit eigentlich nur der anderen Welt, der Welt der Umgebung hin. Ein Gnom interessiert den anderen wenig. Aber alles, was sonst in dieser Welt, in der sie leben, um sie herum ist, das interessiert sie besonders.

[ 6 ] In addition to this trait, gnomes are also characterized by an almost invincible drive for freedom. They pay little attention to one another, so to speak, and devote their attention almost exclusively to the other world—the world around them. One gnome is of little interest to another. But everything else in this world—the world in which they live—that surrounds them is of particular interest to them.

[ 7 ] Nun, ich sagte Ihnen, der Körper bildet eigentlich ein Hindernis, um solches Volk wahrzunehmen. In dem Augenblicke, wo der Körper ein solches Hindernis nicht mehr bietet, sind diese Wesen da, wie andere Wesen der Natur für die Sichtbarkeit da sind. Und wer es dahin gebracht hat, in voller Bewußtheit den Einschlafetraum zu erleben, der kennt gut diese Gnomen. Sie brauchen sich nur daran zu erinnern, was ich gerade über den Traum im «Goetheanum» ausgeführt habe. Ich sagte, daß der Traum eigentlich durchaus nicht in seiner wahren Gestalt vor das gewöhnliche Bewußtsein tritt, sondern er trägt eine Maske. Der Einschlafetraum trägt auch eine Maske. Wir kommen nicht gleich heraus aus dem, was wir im gewöhnlichen Bewußtsein am Tage erlebt haben, oder was wir sonst erlebt haben; Reminiszenzen, Erinnerungsbilder aus dem Leben, oder aber Symbole, Sinnbilder der inneren Organe, das Herz als Ofen, die Lunge als Flügel und so weiter symbolisieren sich. Das sind Masken. Würde der Mensch den Traum maskenlos sehen, würde er hinüberschlafen und in die Welt eben wirklich eintreten, ohne daß die Wesen, die dort sind, sich maskieren, dann würde der Mensch gerade im Einschlafen dieses ganze Heer der Wichtelmänner schauen; sie würden ihm entgegenkommen.

[ 7 ] Well, I told you that the body actually acts as an obstacle to perceiving such beings. The moment the body no longer presents such an obstacle, these beings are there, just as other beings of nature are there for us to see. And anyone who has managed to experience the dream that occurs as one falls asleep with full consciousness knows these gnomes well. You need only recall what I just said about the dream at the “Goetheanum.” I said that the dream does not actually appear in its true form before ordinary consciousness, but rather wears a mask. The dream that occurs as one falls asleep also wears a mask. We do not immediately emerge from what we have experienced in ordinary daytime consciousness, or from whatever else we have experienced; reminiscences, images from life, or symbols—such as the heart as a furnace, the lungs as wings, and so on—manifest themselves symbolically. These are masks. If a person were to see the dream without masks, if they were to sleep through it and truly enter that world—without the beings there masking themselves—then, just as they fall asleep, they would see this entire army of little men; they would come to meet them.

[ 8 ] Aber der Mensch ist eben für das gewöhnliche Bewußtsein sozusagen behütet, diese Dinge unvorbereitet wahrzunehmen, weil er erschrecken würde davor. Denn sie bildeten in der Gestalt, in der sie einem da entgegentreten, eigentlich tatsächliche Abbilder von alledem im Menschen, was in diesem Menschen an zerstörenden Kräften arbeitet. Der Mensch würde alles das zugleich in seiner Wesenheit wahrnehmen, was in ihm als zerstörende Kräfte arbeitet, was fortwährend abbaut. Und diese Gnomen wären, unvorbereitet wahrgenommen, lauter Symbole des Todes. Der Mensch würde davor ungeheuer erschrecken, wenn er von ihnen etwa gar nichts gehört hätte für seinen gewöhnlichen Verstand, und sie nun beim Einschlafen ihm entgegenkommen würden und ihn gewissermaßen begraben würden, denn so nimmt sich die Sache aus, ihn gewissermaßen begraben würden drüben in der Astralwelt. Denn es ist eine Art Begrabenwerden durch die Gnomen, was da beim Einschlafen, von drüben aus gesehen, vor sich geht.

[ 8 ] But for ordinary consciousness, human beings are, so to speak, protected from perceiving these things without warning, because they would be terrified by them. For in the form in which they appear to us, they are actually true reflections of everything within a person that functions as destructive forces. A person would perceive all at once, in their very essence, everything within them that functions as destructive forces, everything that is constantly breaking them down. And these gnomes, if perceived unprepared, would be nothing but symbols of death. A person would be terribly frightened by them if, for example, they had never heard anything about them in their ordinary understanding, and these gnomes were now to come toward them as they fell asleep and, so to speak, bury them—for that is how the situation appears: they would, so to speak, bury them over there in the astral world. For what takes place as one falls asleep—as seen from over there—is a kind of being buried by the gnomes.

[ 9 ] Nun, das ist eigentlich für den Moment des Einschlafens nur. Eine weitere Ergänzung für die physisch-sinnliche Welt sind die Undinen, die Wasserwesen, diese sich fortwährend verwandelnden, mit dem Wasser ebenso lebenden Wesen, wie die Gnomen mit der Erde leben. Diese Undinen — wir haben wiederum kennengelernt, welche Rolle sie spielen im Pflanzenwachstum; aber sie stehen auch in Beziehung als ergänzende Wesen zu den Tieren, die schon auf einer etwas höheren Stufe stehen, zu den Tieren, welche schon einen mehr differenzierten Erdenleib aufgenommen haben. Diese Tiere, die dann in das höhere Fischwesen hineinwachsen oder auch in das höhere Amphibienwesen, brauchen Schuppen, brauchen irgendeinen harten Panzer. Sie brauchen außen eine harte Schale. Das, was an Kräften vorhanden ist, um diese Außenstütze, gewissermaßen dieses Außenskelett, gewissen Tieren, wie den Insekten, zu verschaffen, das verdankt die Welt der Tätigkeit der Undinen. Die Gnomen stützen gewissermaßen geistig diejenigen Tiere, welche ganz niedrig sind. Diese Tiere, die nun von außen geschützt werden müssen, die zum Beispiel mit einem Panzer umkleidet werden müssen, die verdanken ihre schützenden Hüllen der Tätigkeit der Undinen. Die Undinen sind es dann, welche zu diesen etwas höheren Tieren auf eine primitive Art das hinzufügen, was wir in unserer Schädeldecke haben. Sie machen sie gewissermaßen zum Kopf. All diese Wesen, die da als unsichtbare hinter der sichtbaren Welt sind, haben ihre große Aufgabe im ganzen Zusammenhange des Daseins, und Sie werden überall sehen, wo die materialistische Wissenschaft irgend etwas von der Art erklären soll, wie ich es jetzt angeführt habe, da versagt sie. Sie ist zum Beispiel nicht imstande, zu erklären, wie die niederen Wesenheiten, die kaum viel härter sind als das Element, in dem sie leben, dazu kommen, sich in ihm fortzubewegen, weil sie nicht weiß, daß diese geistige Stützung von den Gnomen vorhanden ist, die ich eben beschrieben habe. Auf der anderen Seite wird die Tatsache des Umpanzertwerdens für eine rein materialistische Wissenschaftimmer eine Schwierigkeit bilden, weil nicht bekannt ist, wie im Sensitivwerden, im Vermeiden des eigenen niederen Tierwerdens die Undinen das von sich abstoßen, was dann als Schuppen oder sonstiger Panzer über die etwas höheren Tiere kommt.

[ 9 ] Well, that actually applies only to the moment of falling asleep. Another addition to the physical-sensory world are the Undines, the water beings—these constantly transforming beings that live in harmony with water, just as the Gnomes live in harmony with the earth. These Undines—we have already seen what role they play in plant growth; but they also relate, as complementary beings, to animals that are already on a somewhat higher level, to animals that have already taken on a more differentiated earthly body. These animals, which then develop into higher forms of fish or amphibians, need scales; they need some kind of hard shell. They need a hard outer shell. The world owes the forces that provide this external support—this external skeleton, so to speak—to certain animals, such as insects, to the activity of the Undines. The gnomes, so to speak, spiritually support those animals that are at a very low level of development. These animals, which now need external protection—which, for example, must be encased in a shell—owe their protective coverings to the activity of the undines. It is the undines, then, who add to these somewhat higher animals, in a primitive way, what we have in the top of our skulls. They, so to speak, turn them into a head. All these beings, who exist invisibly behind the visible world, have their great task within the entire context of existence, and you will see everywhere that whenever materialistic science is called upon to explain anything of the kind I have just described, it fails. For example, it is unable to explain how the lower beings—who are scarcely any harder than the element in which they live—manage to move about within it, because it does not know that this spiritual support is provided by the gnomes I have just described. On the other hand, the fact of becoming encased in armor will always pose a difficulty for a purely materialistic science, because it is not known how, in the process of becoming sensitive and in avoiding their own descent into a lower animal state, the Undines repel from themselves that which then comes over the somewhat higher animals as scales or other armor.

[ 10 ] Und wiederum, auch für diese Wesenheiten ist es in bezug auf das gewöhnliche Bewußtsein vom heutigen Menschen nur der Körper, der ein Hindernis bildet, sie so zu schauen wie zum Beispiel die Pflanzenblätter oder die etwas höheren Tiere.

[ 10 ] And again, even for these beings, it is only the body—in relation to the ordinary consciousness of modern humans—that prevents us from perceiving them in the same way we perceive, for example, plant leaves or slightly higher animals.

[ 11 ] Aber wenn der Mensch nun in tiefen traumlosen Schlaf kommt, und nicht der Schlaf für ihn traumlos ist, sondern durch die Gabe der Inspiration dieser Schlaf durchschaut werden kann, dann tauchen empor vor dem geistigen Blicke, vor dem geistigen Menschenblicke aus jenem Meere des Astralischen, in das beim Einschlafen die Gnomen den Menschen gewissermaßen begraben, verborgen haben, diese Wesenheiten der Undinen, und sie werden im tiefen Schlaf sichtbar. Der Schlaf löscht das gewöhnliche Bewußtsein aus. Das für den Schlaf erhellte Bewußtsein hat diese wunderbare Welt des werdenden Flüssigen, des sich in aller möglichen Weise zu den Metamorphosen der Undinen aufbäumenden Flüssigen zum Inhalte. Geradeso wie wir die Wesenheiten mit festen Konturen für das Tagesbewußtsein um uns haben, würde das erhellte Bewußtsein der Nacht diese sich immer wandelnden, diese selber wie ein Meer wellenwerfenden, sich wieder senkenden Wesenheiten darbieten. Der ganz tiefe Schlaf ist eigentlich ausgefüllt davon, daß in der Umgebung des Menschen ein bewegtes Meer von Lebewesen ist, ein bewegtes Meer von Undinen ist.

[ 11 ] But when a person falls into a deep, dreamless sleep—and it is not that the sleep itself is dreamless, but rather that, through the gift of inspiration, this sleep can be penetrated—then, before the spiritual gaze, before the gaze of the spiritual human being, these beings of the Undines emerge from that sea of the astral realm into which, upon falling asleep, the gnomes have, so to speak, buried and hidden the person, and they become visible in deep sleep. Sleep extinguishes ordinary consciousness. The consciousness illuminated for sleep has as its content this wondrous world of the fluid in the making—the fluid that surges in every possible way toward the metamorphoses of the Undines. Just as we are surrounded by beings with fixed contours in our waking consciousness, the illuminated consciousness of the night would present these ever-changing beings—which themselves surge like a sea and then subside again. Deep sleep is actually filled with the presence of a turbulent sea of living beings surrounding the human being—a turbulent sea of Undines.

[ 12 ] Anders liegt die Sache für die Sylphen. Für die Sylphen ist die Sache so, daß sie auch in einer gewissen Weise die Ergänzung bilden von gewissen Tierwesen, aber jetzt nach der anderen Seite hin. Man möchte sagen: Gnomen und Undinen fügen das Kopfmäßige zu denjenigen Tieren hinzu, die des Kopfes entbehren. Die Vögel sind nun, wie ich Ihnen dargestellt habe, eigentlich reiner Kopf; sie sind ganz Kopforganisation. Die Sylphen fügen hinzu zu dem Vogel auf geistige Art, was ihm gewissermaßen als die körperliche Ergänzung der Kopforganisation fehlt. Sie sind also die Ergänzung des Vogelgeschlechts nach demjenigen Gebiete der Organisation, das beim Menschen das StoffwechselGliedmaßensystem ist. Fliegen die Vögel mit verkümmerten Beinen in der Luft herum, so haben um so mehr die Sylphen mächtig ausgebildete Gliedmaßen, und sie stellen auf geistige Art, ich möchte sagen das in den Lüften dar, was die Kuh unten in der physischen Materie darstellt. Daher konnte ich gestern sagen, die Sylphen haben an dem Vogelgeschlechte ihr Ich, das, was sie mit der Erde verbindet. Der Mensch bekommt auf der Erde sein Ich. Was die Sylphen mit der Erde verbindet, das ist das Vogelgeschlecht. Dem Vogelgeschlechte verdanken sie ihr Ich, wenigstens das Bewußtsein ihres Ich.

[ 12 ] The situation is different for the sylphs. For the sylphs, the situation is such that they, too, in a certain way, serve as a complement to certain animal beings—but now from the opposite direction. One might say: gnomes and undines add the head-like quality to those animals that lack a head. Birds, as I have described to you, are essentially pure head; they are entirely head-organization. The Sylphs add to the bird, in a spiritual way, what it lacks, so to speak, as the physical complement to its head-organization. They are thus the complement to the bird species in that area of organization which, in humans, corresponds to the metabolic-limb system. While birds fly through the air with atrophied legs, the Sylphs, by contrast, have powerfully developed limbs; and they represent in a spiritual sense—I would say in the air—what the cow represents down below in physical matter. That is why I was able to say yesterday that the Sylphs have their “I” in the bird kingdom—that which connects them to the Earth. Human beings acquire their “I” on Earth. What connects the Sylphs to the Earth is the bird kingdom. They owe their “I”—or at least the consciousness of their “I”—to the bird kingdom.

[ 13 ] Wenn der Mensch nun die Nacht durchschlafen hat, um sich gehabt das astralische Meer, das sich in der mannigfaltigsten Undinenform gestaltet, und dann aufwacht und den Aufwachetraum hat, dann würde er, wenn dieser Aufwachetraum sich nicht wiederum maskierte in Lebensreminiszenzen oder in Sinnbildern von inneren Organen, wenn er den unmaskierten Traum sehen würde, der Welt der Sylphen gegenüberstehen. Aber diese Sylphen würden für ihn eine merkwürdige Gestalt annehmen. Sie würden so sein, wie wenn die Sonne etwas schicken wollte, aber etwas schicken wollte, was eigentlich in einer schwierigen Art auf den Menschen wirkt, was den Menschen in einer gewissen Weise geistig einschläfert. Wir werden gleich nachher hören, warum das der Fall ist. Dennoch würde der Mensch, wenn er den unmaskierten Aufwachetraum wahrnehmen würde, in ihm etwas sehen wie das Hereinflattern, das wesenhafte Hereinflattern des Lichtes. Er würde es unangenehm auch aus dem Grunde empfinden, weil die Gliedmaßen dieser Sylphen ihn gewissermaßen umspinnen, umweben. Er fühlt so, wie wenn das Licht ihn angreifen würde von allen Seiten, wie wenn das Licht etwas wäre, das einen befällt, gegen das man außerordentlich sensitiv ist. Vielleicht würde der Mensch auch hie und da dies wie ein Streicheln des Lichtes empfinden. Aber in all diesen Dingen will ich Ihnen ja nur andeuten, wie dieses tragende, tastende Licht eigentlich herankommt in der Sylphenform.

[ 13 ] When a person has slept through the night, having experienced the astral sea—which takes on the most varied forms of undines—and then wakes up and has the waking dream, he would, if this waking dream were not in turn masked by memories of life or by symbols of internal organs, if he were to see the unmasked dream, find himself face to face with the world of the sylphs. But these sylphs would take on a strange form for them. They would be as if the sun wanted to send something, but something that actually has a difficult effect on people, something that, in a certain way, lulls them into a spiritual slumber. We will hear shortly why this is the case. Nevertheless, if a person were to perceive the unmasked waking dream, they would see in it something like the fluttering—the essential fluttering—of light. They would find it unpleasant, in part because the limbs of these sylphs, as it were, entwine and envelop them. They would feel as if the light were attacking them from all sides, as if the light were something that assails one, to which one is extremely sensitive. Perhaps they might also perceive this here and there as a caress of light. But in all these things, I merely wish to hint to you how this sustaining, tentative light actually approaches in the form of a sylph.

[ 14 ] Wenn wir dann zu den Feuerwesen kommen, dann ist es bei den Feuerwesen so, daß sie die Ergänzung bilden zu der flüchtigen Schmetterlingsnatur. Der Schmetterling entwickelt sozusagen selber so wenig wie möglich von seinem physischen Leibe, von dem eigentlich physischen Leibe; er läßt ihn ja so dünn sein wie nur möglich; dagegen ist er ein Lichtwesen. Die Feuerwesen stellen sich heraus als Wesen, welche den Schmetterlingsleib ergänzen, so daß man den folgenden Eindruck bekommen kann. Wenn man auf der einen Seite einen physischen Schmetterling sieht und ihn sich entsprechend vergrößert denkt, und auf der anderen Seite ein Feuerwesen — zusammen sind ja diese Wesen selten, nur in den Fällen, die ich Ihnen gestern angeführt habe —, dann hat man das Gefühl, wenn man diese zueinanderbackt, dann bekommt man eigentlich so etwas wie einen geflügelten Menschen, wirklich einen geflügelten Menschen. Man muß nur den Schmetterling entsprechend vergrößern und die Feuerwesen dem Größenmaß des Menschen angepaßt finden, dann bekommt man so etwas wie einen geflügelten Menschen daraus.

[ 14 ] When we come to the fire beings, the situation with them is that they serve as a complement to the ephemeral nature of the butterfly. The butterfly, so to speak, develops as little as possible of its physical body—its actual physical body—keeping it as thin as possible; in contrast, it is a being of light. The fire beings turn out to be beings that complement the butterfly’s body, so that one might get the following impression. If, on the one hand, one sees a physical butterfly and imagines it enlarged accordingly, and on the other hand a fire being—these beings are rarely found together, only in the cases I mentioned to you yesterday—then one has the feeling that if one were to fuse them together, one would actually end up with something like a winged human, truly a winged human. One need only enlarge the butterfly accordingly and adjust the fire beings to human scale, and then one ends up with something like a winged human being.

[ 15 ] Das zeigt Ihnen wiederum, wie die Feuerwesen eigentlich die Ergänzung dieser ja dem Geistigen am nächsten stehenden Tierwesen sind; sie sind sozusagen die Ergänzung nach unten hin. Gnomen und Undinen sind die Ergänzung nach oben hin, nach der Kopfseite; Sylphen und Feuerwesen sind die Ergänzung von Vögeln und Schmetterlingen nach unten hin. Also die Feuerwesen muß man mit den Schmetterlingen zusammenbringen.

[ 15 ] This, in turn, shows you how the fire beings are actually the counterpart to these animal beings, which are closest to the spiritual realm; they are, so to speak, the counterpart on the lower end. Gnomes and undines are the counterpart on the upper end, toward the head; sylphs and fire beings are the counterpart to birds and butterflies on the lower end. So the fire spirits must be associated with butterflies.

[ 16 ] Auf dieselbe Art nun, wie der Mensch sozusagen den schlafenden Traum durchdringen kann, kann der Mensch auch das wache Tagesleben durchdringen. Da bedient sich der Mensch aber eben in einer ganz robusten Art seines physischen Leibes. Auch das habe ich dargestellt in Aufsätzen im «Goetheanum». Da kommt der Mensch schon ganz und gar nicht dazu, einzusehen, wie er eigentlich fortwährend während des Taglebens die Feuerwesen sehen könnte, denn die Feuerwesen stehen in einer inneren Verwandtschaft mit den Gedanken des Menschen, mit alledem, was aus der Organisation des Kopfes hervorgeht. Und wenn der Mensch es dazu bringt, vollständig im wachen Tagesbewußtsein zu sein und dennoch in einem gewissen Sinne außer sich zu sein, also ganz vernünftig zu sein, fest mit den beiden Beinen auf der Erde zu stehen, und dann wiederum außer sich zu sein gleichzeitig — also er zu sein und sein Gegenüber zu sein, das heißt, sich selber als Gedankenwesen betrachten zu können: dann nimmt der Mensch wahr, wie die Feuerwesen in der Welt dasjenige Element bilden, das, wenn wir es wahrnehmen, nach der anderen Seite unsere Gedanken wahrnehmbar macht.

[ 16 ] In the same way that a person can, so to speak, penetrate the dream state while asleep, a person can also penetrate waking daily life. In doing so, however, the person makes use of their physical body in a very robust manner. I have also described this in essays published in *Goetheanum*. In that context, a person is completely unable to realize how they could actually see the fire beings continuously during waking life, for the fire beings are intrinsically connected to human thoughts, to everything that arises from the organization of the head. And when a person manages to be fully present in waking daytime consciousness and yet, in a certain sense, to be outside of themselves—that is, to be entirely rational, to stand firmly with both feet on the ground, and at the same time to be outside of themselves—that is, to be themselves and to be their counterpart, meaning to be able to regard themselves as a being of thought: then the human being perceives how the fire beings in the world constitute the element that, when we perceive it, makes our thoughts perceptible on the other side.

[ 17 ] So kann die Wahrnehmung der Feuerwesen den Menschen dazu bringen, sich selber als Denker zu sehen, nicht bloß der Denker zu sein und die Gedanken da auszukochen, sondern sich anzuschauen, wie die Gedanken verlaufen. Nur hören dann die Gedanken auf, an den Menschen gebunden zu sein; sie erweisen sich dann als Weltgedanken; sie wirken und weben als Impulse in der Welt. Man merkt dann, daß der Menschenkopf nur die Illusion hervorruft, als ob da drinnen in diesem Schädel die Gedanken eingeschlossen wären. Da sind sie nur gespiegelt; ihre Spiegelbilder sind da. Das, was den Gedanken zugrunde liegt, gehört der Sphäre der Feuerwesen an. Kommt man in diese Sphäre der Feuerwesen hinein, dann sieht man in den Gedanken nicht bloß sich selber, sondern man sieht den Gedankengehalt der Welt, der eigentlich zugleich ein imaginativer Gehalt ist. Es ist also die Kraft, aus sich herauszukommen, welche einem die Gedanken als Weltgedanken vorstellt. Ja, vielleicht darf ich sagen: Wenn man nun nicht vom menschlichen Körper aus, sondern von der Sphäre der Feuerwesen, also gewissermaßen von der in die Erde hereinragenden Saturnwesenheit das, was auf der Erde zu sehen ist, anschaut, dann bekommt man genau das Bild, das ich geschildert habe von der Erdenevolution in der «Geheimwissenschaft im Umriß». Dieser Umriß einer Geheimwissenschaft ist so aufgezeichnet, daß die Gedanken als der Gedankengehalt der Welt erscheinen, von der Perspektive der Feuerwesen aus gesehen.

[ 17 ] Thus, the perception of the fire beings can lead human beings to see themselves as thinkers—not merely to be thinkers and to cook up thoughts, but to observe how thoughts unfold. Only then do thoughts cease to be bound to the human being; they then reveal themselves as world-thoughts; they act and weave as impulses in the world. One then realizes that the human head merely creates the illusion that thoughts are enclosed within this skull. They are only reflected there; their reflections are present. That which underlies the thoughts belongs to the sphere of the fire beings. When one enters this sphere of the fire beings, one sees in the thoughts not merely oneself, but the thought content of the world, which is in fact also an imaginative content. It is therefore the power to step outside of oneself that presents the thoughts to us as world thoughts. Yes, perhaps I may say: If one now views what can be seen on Earth not from the perspective of the human body but from the sphere of the fire beings—that is, in a sense, from the Saturn being that extends into the Earth—then one obtains precisely the picture I have described of Earth’s evolution in *An Outline of Esoteric Science*. This outline of a secret science is presented in such a way that thoughts appear as the thought-content of the world, as seen from the perspective of the fire beings.

[ 18 ] Sie sehen, diese Dinge haben schon eine tief reale Bedeutung. Sie haben aber eine tief reale Bedeutung auch noch sonst für den Menschen. Nehmen Sie die Gnomen und Undinen; sie sind sozusagen in der Welt, die an die Welt des menschlichen Bewußtseins angrenzt, sie liegen schon jenseits der Schwelle. Das gewöhnliche Bewußtsein ist davor geschützt, diese Wesenheiten zu sehen, weil diese Wesenheiten eigentlich nicht alle gutartig sind. Gutartige Wesenheiten sind diejenigen, die ich gestern geschildert habe, die zum Beispiel am Pflanzenwachstum in der verschiedensten Weise arbeiten. Aber nicht alle sind gutartige Wesen. Und in dem Augenblicke, wo man einbricht in die Welt, wo diese Wesenheiten wirken, sind nicht bloß die gutartigen da, sondern es sind auch die bösartigen da. Man muß sich da erst eine Auffassung davon verschaffen, welche von ihnen nun gutartig, welche bösartig sind. Das ist nicht so ganz leicht. Sie werden das daraus sehen, wie ich Ihnen die bösartigen schildern muß. Die bösartigen Wesenheiten unterscheiden sich vor allen Dingen dadurch von den gutartigen Wesenheiten, daß die gutartigen sich mehr an das Pflanzenreich und an das Mineralreich halten; aber die bösartigen Wesenheiten wollen immer heran an das Tierreich und an das Menschenreich; noch bösere dann auch an das Pflanzenreich und an das Mineralreich. Aber man bekommt schon einen ganz respektablen Begriff von der Bösartigkeit, die Wesenheiten dieses Reiches haben können, wenn man sich auf diejenigen einläßt, die an den Menschen und an die Tiere heran wollen und im Menschen eigentlich das vollbringen wollen, was durch die höheren Hierarchien zugeteilt ist den gutartigen für die Pflanzen- und Mineralwelt.

[ 18 ] You see, these things do have a profoundly real significance. But they also have a profoundly real significance for human beings in other ways as well. Take the gnomes and undines; they exist, so to speak, in the world that borders on the world of human consciousness; they are already beyond the threshold. Ordinary consciousness is protected from seeing these beings because not all of them are benevolent. Benevolent beings are those I described yesterday—those who, for example, work in various ways to promote plant growth. But not all of them are benevolent beings. And the moment one enters the world where these beings are active, it is not only the benevolent ones that are present, but the malevolent ones as well. One must first form a conception of which of them are benevolent and which are malevolent. That is not entirely easy. You will see this from the way I must describe the malevolent ones to you. The malevolent beings differ from the benevolent ones primarily in that the benevolent ones remain more closely connected to the plant and mineral kingdoms; but the malevolent beings always seek to approach the animal and human kingdoms—and the most malevolent ones even the plant and mineral kingdoms as well. But one can already gain a quite respectable understanding of the malevolence that the beings of this realm can possess when one engages with those who seek to approach humans and animals and who, in humans, actually seek to accomplish what the higher hierarchies have assigned to the benevolent beings for the plant and mineral worlds.

[ 19 ] Sehen Sie, da gibt es eben solche bösartigen Wesenheiten aus dem Gnomen- und dem Undinenreich, welche sich an Menschen und Tiere heranmachen und bei Menschen und Tieren bewirken, daß das, was sie eigentlich zu den niederen Tieren hinzufügen sollen, sich im Menschen auf physische Art verwirklicht; im Menschen ist es ohnedies schon da. Im Menschen soll es sich auf physische Art verwirklichen, auch im Tiere. Dadurch, durch die Anwesenheit dieser bösartigen Gnomen- und Undinenwesenheiten, leben dann im Menschen und im Tiere niedrigere Tier- oder Pflanzenwesen, Parasiten. Und so sind die bösartigen Wesenheiten die Hervorbringer der Parasiten. Aber, ich möchte sagen, in dem Augenblicke, wo der Mensch die Schwelle zur geistigen Welt übertritt, kommt er gleich in die Finessen dieser Welt hinein. Da sind überall eigentlich Fallstricke, und man muß schon von den Wichtelmännern erst etwas lernen, nämlich aufzupassen. Das können zum Beispiel die Spiritisten nie. Es sind überall Fallstricke. Es könnte nun einer sagen: Wozu sind denn nun überhaupt diese bösartigen Gnomen- und Undinenwesen da, wenn sie parasitäre Wesenheiten hervorrufen? Ja, wären sie gar nicht da, diese Wesenheiten, dann würde nämlich der Mensch nicht in sich die Kraft entwickeln können, seine Gehirnmasse auszubilden. Und da kommt man auf etwas, was außerordentlich bedeutungsvoll ist,

[ 19 ] You see, there are indeed such malevolent entities from the realms of the gnomes and the undines who prey upon humans and animals and cause what is actually meant to be added to the lower animals to manifest physically in humans; in human beings it is already there anyway. In human beings it is meant to manifest physically, and in animals as well. As a result of the presence of these malevolent gnome and undine beings, lower animal or plant beings—parasites—then live within human beings and animals. And so these malevolent beings are the creators of parasites. But, I would like to say, the moment a human being crosses the threshold into the spiritual world, he immediately enters into the subtleties of that world. There are actually pitfalls everywhere, and one must first learn something from the gnomes, namely to be on guard. The spiritualists, for example, are never able to do that. There are pitfalls everywhere. Now someone might ask: What purpose do these malevolent gnome and undine beings serve at all, if they give rise to parasitic entities? Well, if these entities did not exist at all, then human beings would not be able to develop within themselves the power to form their brain matter. And this brings us to something that is extraordinarily significant,

[ 20 ] Ich will Ihnen das schematisch skizzieren (Tafel 13, links). Wenn Sie sich den Menschen denken als Stoffwechsel-Gliedmaßenmenschen, als Brust-, also als rhythmischen Menschen, und dann als Kopfmenschen, also als Nerven-Sinnesmenschen, so müssen Sie sich durchaus klar sein: hier unten gehen Prozesse vor sich — lassen wir den rhythmischen Menschen aus —, hier oben gehen wiederum Prozesse vor sich. Wenn Sie zusammennehmen die Prozesse, die sich unten abspielen, so ist im wesentlichen ein Ergebnis da, das im gewöhnlichen Leben meistens mißachtet wird: es sind die Ausscheidungsprozesse, Ausscheidungen durch den Darm, Ausscheidungen durch die Nieren und so weiter, alle Ausscheidungsprozesse, die sich nach unten ergießen. Diese Ausscheidungsprozesse betrachtet man meistens eben nur als Ausscheidungsprozesse. Aber das ist ein Unsinn. Es wird nicht bloß ausgeschieden, damit ausgeschieden werden soll, sondern in demselben Maße, in dem Ausscheidungsprodukte erscheinen, erscheint im unteren Menschen geistig etwas Ahnliches, wie oben physisch das Gehirn ist. Das, was im unteren Menschen geschieht, ist ein Vorgang, der auf halbem Wege stehenbleibt in bezug auf seine physische Entwickelung. Es wird ausgeschieden, weil die Sache ins Geistige übergeht. Oben wird der Prozeß vollendet. Da bildet sich physisch das herein, was da unten nur geistig ist. Oben haben wir physisches Gehirn, unten ein geistiges Gehirn. Und wenn man das, was unten ausgeschieden wird, einem weiteren Prozeß unterwerfen würde, wenn man fortfahren würde, es umzubilden, dann würde die letzte Metamorphose vorläufig sein das menschliche Gehirn.

[ 20 ] I’d like to sketch this out for you schematically (Plate 13, left). If you think of the human being as a metabolic-limb being, as a chest being—that is, as a rhythmic being—and then as a head being, that is, as a nervous-sensory being, you must be absolutely clear about this: processes are taking place down here—let’s leave the rhythmic being aside for now—and processes are taking place up here as well. If you take into account the processes taking place down below, there is essentially one result that is usually overlooked in everyday life: these are the excretory processes—excretion through the intestines, excretion through the kidneys, and so on—all excretory processes that flow downward. These excretory processes are usually regarded simply as excretory processes. But that is nonsense. Excretion does not occur merely for the sake of excretion; rather, to the same extent that excretory products appear, something spiritual appears in the lower part of the human being that is analogous to the physical brain in the upper part. What happens in the lower part of the human being is a process that remains halfway in terms of its physical development. It is excreted because the substance passes into the spiritual realm. Up above, the process is completed. There, what is only spiritual down below takes physical form. Up above we have a physical brain; down below, a spiritual brain. And if what is excreted down below were subjected to a further process—if one were to continue transforming it—then the final metamorphosis would, for the time being, be the human brain.

[ 21 ] Die menschliche Gehirnmasse ist weitergebildetes Ausscheideprodukt. Das ist etwas, was ungeheuer wichtig zum Beispiel auch in medizinischer Beziehung ist, und was im 16., 17. Jahrhundert die damaligen Ärzte noch durchaus gewußt haben. Gewiß, man redet heute in einer sehr abfälligen Weise, und in bezug auf manches auch mit Recht, von der alten «Dreckapotheke». Aber weil man nicht weiß, daß in dem Drecke eben noch vorhanden waren die sogenannten Mumien des Geistes. Natürlich soll das nicht eine Apotheose sein auf das, was in den allerletzten Jahrhunderten als Dreckapotheke figuriert hat, sondern ich weise hin auf viele Wahrheiten, die einen so tiefen Zusammenhang haben wie den, den ich eben ausgeführt habe.

[ 21 ] Human brain matter is a highly evolved waste product. This is something that is immensely important, for example, in a medical context, and something that doctors in the 16th and 17th centuries were still well aware of. Certainly, people today speak very disparagingly—and in some respects quite rightly so—of the old “filthy apothecary.” But this is because they do not know that within that filth lay the so-called mummies of the spirit. Of course, this is not meant to be a glorification of what has been referred to as the “filthy pharmacy” in recent centuries; rather, I am pointing out many truths that are as deeply interconnected as the one I have just described.

[ 22 ] Das Gehirn ist durchaus höhere Metamorphose der Ausscheidungsprodukte. Daher der Zusammenhang der Gehirnkrankheiten mit den Darmkrankheiten; daher auch der Zusammenhang der Heilung der Gehirnkrankheiten und der Darmkrankheiten.

[ 22 ] The brain is, in fact, a higher form of metamorphosis of waste products. Hence the connection between brain diseases and intestinal diseases; hence, too, the connection between the healing of brain diseases and that of intestinal diseases.

[ 23 ] Sehen Sie, indem nun Gnomen und Undinen da sind, überhaupt eine Welt da ist, wo Gnomen und Undinen leben können, sind die Kräfte vorhanden, welche gewiß vom unteren Menschen aus Parasiten bewirken können, die aber zu gleicher Zeit die Veranlassung sind, im oberen Menschen die Ausscheidungsprodukte ins Gehirn umzumetamorphosieren. Wir könnten gar nicht ein Gehirn haben, wenn die Welt nicht so eingerichtet wäre, daß es Gnomen und Undinen geben kann.

[ 23 ] You see, since gnomes and undines exist—and since there is a world at all where gnomes and undines can live—the forces are present that can certainly cause parasites to develop in the lower human being, but which at the same time are the cause of the transformation of waste products into the brain in the higher human being. We could not possibly have a brain if the world were not arranged in such a way that gnomes and undines could exist.

[ 24 ] Das, was für Gnomen und Undinen in bezug auf die Zerstörungskräfte gilt — Zerstörung, Abbau geht ja dann wiederum vom Gehirn aus —, das gilt für Sylphen- und Feuerwesen in bezug auf die Aufbaukräfte. Wiederum, die gutartigen Sylphen- und Feuerwesen halten sich ferne von Menschen und Tieren und beschäftigen sich mit dem Pflanzenwachstum in der Weise, wie ich es angedeutet habe; aber es gibt eben bösartige. Diese bösartigen tragen vor allen Dingen das, was nur in den oberen, in den Luft- und Wärmeregionen sein soll, hinunter in die wäßrigen und irdischen Regionen.

[ 24 ] What applies to gnomes and undines with regard to the forces of destruction—destruction and decay, which, after all, originate in the brain—applies to sylphs and fire beings with regard to the forces of creation. Again, the benevolent sylphs and fire beings keep their distance from humans and animals and are concerned with plant growth in the manner I have indicated; but there are also malevolent ones. These malevolent beings, above all, carry down into the watery and earthly regions that which is meant to remain only in the higher regions—the regions of air and warmth.

[ 25 ] Wenn Sie nun studieren wollen, was da geschieht, wenn diese Sylphenwesen zum Beispiel aus den oberen Regionen in die niederen Regionen des wäßrigen und erdigen Elementes das hinuntertragen, was da oben hinaufgehört, dann schauen Sie sich die Belladonna an. Die Belladonna ist diejenige Pflanze, welche in ihrer Blüte, wenn ich mich so ausdrücken darf, von der Sylphe geküßt worden ist, und welche dadurch das, was gutartiger Saft sein kann, in den Giftsaft der Belladonna umgewandelt hat.

[ 25 ] If you now wish to study what happens when these sylphic beings, for example, carry down from the higher regions to the lower regions of the watery and earthy elements that which belongs up above, then take a look at the belladonna. Belladonna is the plant that, in its bloom—if I may put it that way—has been kissed by the Sylph, and which, as a result, has transformed what might have been a benign sap into the poisonous sap of belladonna.

[ 26 ] Da haben Sie das, was man eine Verschiebung der Sphäre nennen kann. Oben ist es richtig, wenn die Sylphen ihre Umschlingungskräfte entwickeln, wie ich sie vorhin beschrieben habe, wo man vom Lichte förmlich betastet wird — denn das braucht die Vogelwelt. Kommt sie aber herunter, die Sylphe, und verwendet sie das, was sie oben anwenden sollte, unten in bezug auf die Pflanzenwelt, dann entsteht ein scharfes Pflanzengift. Parasitäre Wesen durch Gnomen und Undinen; durch Sylphen die Gifte, die eigentlich das zu tief auf die Erde geströmte Himmlische sind. Wenn der Mensch oder manche Tiere die Belladonna essen, die aussieht wie eine Kirsche, nur daß sie sich verbirgt im Kelch drinnen — es wird hinuntergedrückt, man kann es noch der Form der Belladonna ansehen, was ich jetzt eben beschrieben habe —, wenn der Mensch oder gewisse Tiere die Belladonna essen, so sterben sie davon. Aber sehen Sie einmal Drosseln und Amseln an: die setzen sich auf die Belladonna und haben daran ihre beste Nahrung in der Welt. In deren Region gehört das, was in der Belladonna ist.

[ 26 ] There you have what might be called a shift in the sphere. Up above, it is right for the sylphs to develop their enveloping forces, as I described earlier, where one is literally touched by the light—for that is what the bird world needs. But when the sylph comes down and applies what it should be using above to the plant world below, a potent plant poison is produced. Parasitic beings are created by gnomes and undines; by sylphs, the poisons that are actually the heavenly elements that have flowed too deeply into the earth. When humans or certain animals eat belladonna, which looks like a cherry except that it is hidden inside the calyx—it is pressed down; you can still see this in the shape of the belladonna, as I have just described—when humans or certain animals eat belladonna, they die from it. But just look at thrushes and blackbirds: they perch on the belladonna and find in it the best food in the world. What is contained in the belladonna belongs to their realm.

[ 27 ] Es ist doch ein merkwürdiges Phänomen, daß die Tiere und die Menschen, die eigentlich mit ihren unteren Organen erdgebunden sind, das, was an der Erde in der Belladonna verdorben ist, als Gift aufnehmen, daß dagegen so repräsentative Vögel wie die Drosseln und Amseln, die also auf geistige Art durch die Sylphen gerade das haben sollen — und durch die gutartigen Sylphen haben sie es auch —, daß die es vertragen können, auch wenn das, was da oben in ihrer Region ist, hinuntergetragen wird. Für sie ist Nahrung, was für die mehr an die Erde gebundenen Wesenheiten Gift ist.

[ 27 ] It is indeed a curious phenomenon that animals and humans, who are actually earthbound through their lower organs, absorb as poison that which is corrupted in the earth within the belladonna; whereas, on the other hand, such representative birds as thrushes and blackbirds—who, in a spiritual sense, through the sylphs, are meant to possess precisely that — and through the benevolent sylphs they do indeed possess it —, are able to tolerate it, even when what is up there in their region is carried down. What is food for them is poison for the beings more bound to the earth.

[ 28 ] So bekommen Sie eine Anschauung davon, wie auf der einen Seite durch Gnomen und Undinen das Parasitäre von der Erde nach den anderen Wesen hinaufstrebt, wie die Gifte eigentlich von oben herunterträufeln.

[ 28 ] This gives you an idea of how, on the one hand, parasitic forces rise from the earth to other beings through gnomes and undines, and how the poisons actually trickle down from above.

[ 29 ] Wenn dagegen die Feuerwesen sich mit jenen Impulsen durchdringen, welche in die Region der Schmetterlinge gehören, welche den Schmetterlingen zu ihrer Entwickelung sehr nützlich sind, und das heruntertragen in die Früchte, dann entsteht zum Beispiel das, was wir innerhalb einer Reihe von Mandeln als giftige Mandeln haben. Da wird dieses Gift durch die Tätigkeit der Feuerwesen in die Mandelfrucht hineingetragen. Und wiederum würde die Mandelfrucht überhaupt nicht entstehen können, wenn nicht auf gutartige Weise von denselben Feuerwesen sozusagen das, was wir bei den anderen Früchten essen, verbrannt würde. Sehen Sie sich doch die Mandel an. Bei den anderen Früchten haben Sie in der Mitte den weißen Kern und ringsherum das Fruchtfleisch. Bei der Mandel haben Sie mitten drinnen den Kern, und ringsherum das Fruchtfleisch ist ganz verbrannt. Das ist die Tätigkeit der Feuerwesen. Und artet diese Tätigkeit aus, wird das, was die Feuerwesen vollführen, nicht bloß in die braune Mandelschale hineingearbeitet, wo es noch gutartig sein kann, sondern geht nur etwas von dem, was Schale erzeugen soll, innerlich in den weißen Kern der Mandel hinein, dann wird die Mandel giftig (Tafel 13, rechts).

[ 29 ] If, on the other hand, the fire beings imbue themselves with those impulses that belong to the realm of butterflies—impulses that are very beneficial to the butterflies’ development—and carry them down into the fruits, then what arises, for example, are what we call poisonous almonds within a batch of almonds. This poison is carried into the almond fruit through the activity of the fire beings. And, in turn, the almond fruit could not come into being at all if these same fire beings did not, in a benevolent way, so to speak, “burn” what we eat in other fruits. Just take a look at the almond. In other fruits, you have the white kernel in the center and the flesh surrounding it. In the almond, you have the kernel right in the middle, and the flesh surrounding it is completely charred. That is the work of the fire beings. And if this activity gets out of hand—if what the fire beings do is not merely worked into the brown almond shell, where it can still be benign, but if only a small part of what is meant to form the shell penetrates inward into the white kernel of the almond—then the almond becomes poisonous (Plate 13, right).

[ 30 ] So haben Sie ein Bild davon, wie diese Wesenheiten, die da angrenzen in der Welt, die unmittelbar jenseits der Schwelle liegt, eigentlich, wenn sie ihre Impulse durchführen, zu den Trägern des parasitären Wesens, des Giftwesens, und damit zu Trägern von Krankheiten werden. Auf diese Art wird deutlich, inwiefern sich der Mensch als gesundes Wesen heraushebt aus dem, was ihn ergreifen kann in der Krankheit. Denn es hängt das zusammen mit der Entfaltung des Bösartigen in diesen Wesenheiten, die andererseits da sein müssen, um den ganzen Aufbau, um Wachsen und Sprossen der Natur und wiederum Zerstören der Natur möglich zu machen.

[ 30 ] This gives you a picture of how these entities, which border on the world that lies immediately beyond the threshold, actually become—when they act on their impulses—carriers of the parasitic nature, the toxic nature, and thus carriers of disease. In this way, it becomes clear to what extent the human being, as a healthy being, stands apart from what can overtake him in illness. For this is connected to the unfolding of the evil aspect within these entities, which, on the other hand, must exist to make possible the entire structure of nature—its growth and sprouting, and, in turn, its destruction.

[ 31 ] Das sind die Dinge, die im Grunde genommen aus dem instinktiven Hellsehen heraus solchen Intuitionen zugrunde lagen, wie der indischen von Brahma, Vishnu, Shiva. Brahma stellte dar die wirkende Wesenheit in der Weltensphäre, die an den Menschen heran darf. Vishnu stellte dar diejenige Weltensphäre, die an den Menschen nur heran darf, insofern er fortwährend das Aufgebaute wiederum abtragen muß, insofern das sich fortwährend verwandeln muß. Und Shiva stellte dar alles das, was mit den zerstörenden Kräften zusammenhängt. Und in den älteren Zeiten der indischen Hochkultur sagte man: Brahma ist innig verwandt mit allem, was Feuerwesennatur ist, was Sylphennatur ist; Vishnu mit alledem, was Sylphen- und Undinennatur ist. Shiva mit all demjenigen, was Gnomen- und Undinennatur ist. Überhaupt findet man, wenn man in diese älteren Vorstellungen zurückgeht, überall die bildhaften Ausdrücke für das, was man heute wiederum suchen muß als den Geheimnissen der Natur zugrunde liegend.

[ 31 ] These are the things that, fundamentally, stemmed from instinctive clairvoyance and underlay such intuitions as the Indian concepts of Brahma, Vishnu, and Shiva. Brahma represented the active being in the cosmic sphere that is permitted to approach human beings. Vishnu represented that cosmic sphere which is permitted to approach human beings only insofar as it must continually dismantle what has been built up, insofar as everything must continually undergo transformation. And Shiva represented everything connected with the forces of destruction. And in the earlier times of Indian high culture, it was said: Brahma is intimately connected with all that is of the nature of fire beings and sylphs; Vishnu with all that is of the nature of sylphs and undines; Shiva with all that is of the nature of gnomes and undines. In general, when one goes back to these older conceptions, one finds everywhere the pictorial expressions for what one must now once again seek as underlying the mysteries of nature.

[ 32 ] Sie sehen also: Wir haben gestern betrachtet die Verwandtschaft dieses unsichtbaren Volkes mit der Pflanzenwelt; wir haben heute hinzugefügt die Verwandtschaft dieses unsichtbaren Volkes mit der tierischen Welt. Überall greifen ein die Wesenheiten von diesseits der Schwelle in die Wesenheiten von jenseits der Schwelle, die Wesenheiten von jenseits der Schwelle in die Wesenheiten von diesseits der Schwelle, und so fort. Und nur dann, wenn man das lebendige Zusammenwirken dieser beiden Wesensarten kennt, versteht man eigentlich, wie die sichtbare Welt sich entfaltet. Für den Menschen ist schon die Erkenntnis der übersinnlichen Welt sehr, sehr notwendig, denn in dem Augenblicke, wo er durch die Pforte des Todes tritt, hat er ja nicht mehr die sinnliche Welt um sich, sondern da beginnt zunächst die andere Welt seine Welt zu sein. In seiner gegenwärtigen Entwickelung kann er sich nicht in diese andere Welt begeben, wenn er nicht sozusagen aus den physischen Offenbarungen die Schriftzeichen erkannt hat, die hinüberweisen in diese andere Welt; wenn er nicht lesen gelernt hat in den Tieren der Erde, in den Tieren des Wassers, in den Tieren der Luft und in den Tieren, ich möchte sagen des Lichtes, in den Schmetterlingen das, was hinweist auf die Elementarwesen, die unsere Mitbewohner sind zwischen dem Tod und einer neuen Geburt. Aber was wir von diesen Wesenheiten sehen, ist eigentlich überall hier zwischen der Geburt und dem Tode eben nur, ich möchte sagen das brutale dichte Stück. Das, was hinzugehört vom Übersinnlichen, lernen wir erst erkennen, wenn wir uns hinüberbegeben mit unserer Einsicht, mit unserem Verständnis in diese übersinnliche Welt.

[ 32 ] So you see: Yesterday we examined the relationship between this invisible people and the plant world; today we have added the relationship between this invisible people and the animal world. Everywhere, the beings on this side of the threshold interact with the beings on the other side of the threshold, and the beings on the other side of the threshold interact with the beings on this side of the threshold, and so on. And only when one understands the living interplay of these two kinds of beings does one truly comprehend how the visible world unfolds. For human beings, knowledge of the supersensible world is very, very necessary, for the moment they pass through the gate of death, they no longer have the sensory world around them; rather, the other world begins to be their world. At their present stage of development, human beings cannot enter this other world unless they have, so to speak, recognized in the physical manifestations the signs that point toward this other world; unless they have learned to read in the animals of the earth, in the animals of the water, in the animals of the air, and in the animals— I might say, of light—in the butterflies—that which points to the elemental beings who are our fellow inhabitants between death and a new birth. But what we see of these beings is, in fact, everywhere here between birth and death merely—I might say—the brutal, dense part. We only begin to recognize what belongs to the supersensible realm when we cross over with our insight and understanding into this supersensible world.