Donate books to help fund our work. Learn more→

The Rudolf Steiner Archive

a project of Steiner Online Library, a public charity

DONATE

The Relationship of Man to the Starry World
The Spiritual Communion of Mankind
GA 219

22 December 1922, Dornach

Translate the original German text into any language:

Siebenter Vortrag

Seventh Lecture

[ 1 ] Der Mensch nimmt durch seine Sinne die Dinge der Welt wahr, aber er nimmt nicht mit dem gewöhnlichen Bewußtsein wahr, was sich innerhalb seiner Sinne selber abspielt. Würde er das im gewöhnlichen Leben tun, so würde er nicht die äußere Welt wahrnehmen können. Die Sinne müssen sozusagen sich selbst verleugnen, wenn sie zur Kenntnis des Menschen bringen wollen, was außerhalb der Sinne in der uns zunächst auf der Erde umgebenden Welt liegt. Redeten gewissermaßen unsere Ohren, redeten unsere Augen, würden wir also die Vorgänge, die sich in unseren Ohren, in unseren Augen abspielen, wahrnehmen, dann würden wir nicht hören können, was äußerlich hörbar ist, wir würden nicht sehen können, was äußerlich sichtbar ist. Aber gerade dadurch lernt der Mensch die Welt um sich her kennen, insofern er zunächst ein Erdenwesen ist, er lernt aber nicht sich selbst kennen. Sich selbst kennenlernen setzt voraus, daß man während dieses Vorganges der Selbsterkenntnis die Erkenntnis der Außenwelt zum Stillstand bringen kann, daß man also von der Außenwelt nichts erfährt.

[ 1 ] Human beings perceive the things of the world through their senses, but they do not perceive, with ordinary consciousness, what is taking place within their senses themselves. If they were to do so in ordinary life, they would not be able to perceive the external world. The senses must, so to speak, deny themselves if they are to bring to human awareness what lies outside the senses in the world that initially surrounds us on Earth. If, so to speak, our ears spoke, if our eyes spoke—that is, if we were to perceive the processes taking place within our ears and eyes—then we would not be able to hear what is audible externally, nor would we be able to see what is visible externally. But it is precisely through this that human beings come to know the world around them—insofar as they are, first and foremost, earthly beings—yet they do not come to know themselves. Getting to know oneself presupposes that, during this process of self-knowledge, one can bring the perception of the external world to a standstill—that is, that one experiences nothing from the external world.

[ 2 ] Es war von jeher das Bestreben innerhalb der geisteswissenschaftlichen Forschung, solche Methoden ausfindig zu machen, durch die der Mensch sich wirklich selbst erkennen kann, und Sie wissen aus den verschiedensten Vorträgen, die ich gehalten habe, daß ich mit dieser Selbsterkenntnis nicht jenes allgemeine Hineinbrüten in das alltägliche Selbst meine, denn dadurch erfährt man doch von nichts anderem als von einer Art Reflexbild der äußeren Welt. Man lernt gewissermaßen nichts Neues kennen. Man lernt nur wie im Spiegel kennen, was man mit der sinnlichen Außenwelt erlebt hat. Wirkliche Selbsterkenntnis muß, wie Sie wissen, nach Methoden sinnen, welche nicht nur die gewöhnliche irdische Außenwelt zum Schweigen bringen, sondern welche auch das gewöhnliche alltägliche seelische Innere — das auch nichts anderes ist, insofern es im wirklichen Bewußtsein vorhanden ist, als ein Spiegelbild der Außenwelt — zum Schweigen bringen. Und durch diejenigen Methoden, die Sie geschildert finden in meiner Schrift «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?», wissen Sie, daß die Geistesforschung zunächst zur sogenannten imaginativen Erkenntnis vorschreitet. Wer zu solcher imaginativen Erkenntnis vorschreitet, hat allerdings zunächst alles das aus der übersinnlichen Welt vor sich, was sich in die Bilder der imaginativen Erkenntnis kleiden kann. Aber wenn er sich die seelische Praxis erworben hat, um überhaupt imaginativ die Welt anschauen zu können, dann ist er in der Lage, gerade dasjenige zu verfolgen, was in den menschlichen Sinnesorganen sich abspielt. Man würde das, was sich in den Sinnesorganen abspielt, nicht verfolgen können, wenn überhaupt nur dann etwas in den Sinnesorganen vorginge, wenn man durch sie die Außenwelt wahrnimmt.

[ 2 ] It has always been the aim of research in the humanities to identify methods through which human beings can truly come to know themselves, and you know from the various lectures I have given that by this self-knowledge I do not mean that general brooding over one’s everyday self, for through that one experiences nothing other than a kind of reflected image of the external world. In a sense, one learns nothing new. One merely comes to know, as in a mirror, what one has experienced with the sensory external world. True self-knowledge, as you know, must employ methods that not only silence the ordinary earthly external world but also silence the ordinary, everyday inner life of the soul—which, insofar as it exists in actual consciousness, is nothing other than a mirror image of the external world. And through the methods described in my treatise How Does One Attain Knowledge of the Higher Worlds?, you know that spiritual research first advances to what is called imaginative knowledge. Whoever advances to such imaginative knowledge initially has before them everything from the supersensible world that can take the form of the images of imaginative knowledge. But once they have acquired the spiritual practice necessary to view the world imaginatively at all, they are then able to observe precisely what takes place within the human sense organs. One would not be able to observe what takes place in the sense organs if anything were to occur in them only when one perceives the external world through them.

[ 3 ] Sehe ich einen Gegenstand der Außenwelt, so schweigt mein Auge. Höre ich irgendeinen Tonzusammenhang der Außenwelt, so schweigt mein Ohr; das heißt, es wird durch das Ohr nicht der Vorgang im Innern des Ohres wahrgenommen, sondern es wird das wahrgenommen, was von der Außenwelt sich in das Ohr hinein fortsetzt. Aber wenn zum Beispiel das Ohr nur eine Tätigkeit mit Bezug auf die Außenwelt ausführen würde, solange diese äußere Wahrnelimung da ist, so würden wir niemals dazu kommen, den Vorgang, der sich unabhängig von der Außenwelt im Ohr selbst abspielt, beobachten zu können. Sie alle wissen aber, daß ein Sinneseindruck in den Sinnen nachwirkt, abgesehen davon, daß die Sinne auch immer mittun, wenn wir auch nur mit dem gewöhnlichen Bewußtsein lebhaft denken.

[ 3 ] When I see an object in the external world, my eye remains silent. When I hear any sequence of sounds from the external world, my ear remains silent; that is to say, the ear does not perceive the process taking place within the ear itself, but rather perceives what extends from the external world into the ear. But if, for example, the ear were to perform only an activity related to the external world as long as this external perception is present, we would never be able to observe the process that takes place within the ear itself, independently of the external world. But you all know that a sensory impression continues to have an effect in the senses, apart from the fact that the senses are always involved even when we think vividly with ordinary consciousness.

[ 4 ] Es kann schon so sein, daß wir gewissermaßen von der ganzen äußeren Welt abstrahieren, insofern sie eine Farbenwelt, eine Tonwelt, eine Geruchswelt und so weiter ist, und dennoch demjenigen uns hingeben, was in unseren Sinnesorganen selbst, beziehungsweise durch sie vorgeht. Wenn wir dazu kommen, dann kommen wir zu wirklicher Menschenerkenntnis, und zwar zu der ersten Stufe der Menschenerkenntnis. Sagen wir zum Beispiel nur — wir wollen das Einfachste ins Auge fassen —, wir wollen uns klar darüber werden, wie im Auge ein Eindruck, den die Außenwelt auf es ausübt, abklingt. Wer nun die Gabe der imaginativen Erkenntnis sich erworben hat, verfolgt dann, indem er nichts außen sieht, dieses Abklingen des Sinneseindruckes, das heißt ein Geschehen, einen Vorgang, der das Sinnesorgan als solches in Anspruch nimmt, ohne daß das Sinnesorgan in diesem Augenblicke mit der Außenwelt in Korrespondenz ist. Oder es verfolgt jemand, der, in lebendiger Art denkend, sich das Gesehene vergegenwärtigen kann, das Mitspielen des Sehorganes bei solchem lebhaften Denken an Farben und dergleichen. So kann man das für alle Sinne machen. Dann wird man in der Tat gewahr, daß dasjenige, was in den Sinnen der Menschen selber vorgeht, nur Gegenstand einer imaginativen Erkenntnis sein kann.

[ 4 ] It may well be that we, in a sense, abstract from the entire external world—insofar as it is a world of colors, a world of sounds, a world of smells, and so on—and yet devote ourselves to what takes place within our sense organs themselves, or rather, through them. When we reach this point, we arrive at true knowledge of the human being—specifically, the first stage of such knowledge. Let us take, for example—to consider the simplest case—an impression that the external world exerts on the eye and how it fades away. Anyone who has acquired the gift of imaginative perception then observes—without seeing anything outside—this fading of the sensory impression; that is, a process that engages the sense organ as such, without the sense organ being in correspondence with the external world at that moment. Or someone who, thinking in a vivid manner, is able to bring what they have seen to mind, can observe the role played by the organ of sight in such vivid thinking about colors and the like. This can be done for all the senses. Then one becomes aware, in fact, that what takes place within the human senses themselves can only be the object of imaginative cognition.

[ 5 ] Sogleich gewissermaßen zaubert sich vor unsere Seele hin eine Welt von Imaginationen, wenn wir nicht in der Außenwelt, wenn wir in den Sinnen leben. Und da merken wir, wie in der Tat unsere Sinne selber einer andern Welt angehören als der, welche wir durch sie innerhalb unseres Erdendaseins wahrnehmen. Niemand, der wirklich durch imaginative Erkenntnis in der Lage ist, seine eigene Sinnestätigkeit zu beobachten, kann jemals einen Zweifel darüber fassen, daß der Mensch schon als ein Sinneswesen der übersinnlichen Welt angehört. Die Welt, die man da kennenlernt, indem man in dieser Weise sozusagen sich zurückzieht von der äußeren Welt und in seinen eigenen Sinnen lebt, ist jene, die ich auch in meiner «Geheimwissenschaft im Umriß» als die Welt der Angeloi beschrieben habe, die Welt derjenigen Wesen, die eine Stufe über dem Menschen stehen.

[ 5 ] A world of imaginings, as it were, immediately conjures itself before our soul when we are not living in the external world, when we are living in our senses. And then we realize how, in fact, our senses themselves belong to a world other than the one we perceive through them during our earthly existence. No one who is truly capable, through imaginative insight, of observing their own sensory activity can ever harbor any doubt that human beings, even as sensory beings, already belong to the supersensible world. The world one comes to know by, so to speak, withdrawing in this way from the external world and living within one’s own senses is the one I also described in my Outline of Esoteric Science as the world of the Angeloi, the world of those beings who stand one level above human beings.

[ 6 ] Was geschieht denn eigentlich in unseren Sinnen? Wir können es durchschauen, wenn wir in dieser Weise das Innere der Sinne beobachten, während wir nicht wahrnehmen. Geradeso wie wir eine Erinnerung haben können von dem, was wir vor Jahren erlebt haben, trotzdem es jetzt gegenwärtig nicht da ist, können wir, wenn wir die Sinne beobachten können, ohne daß sie wahrnehmen, auch in dem, was wir da beobachten, eine Erkenntnis gewinnen. Es ist nicht Erinnerung zu nennen, weil das einen sehr ungenauen Begriff gäbe, aber wir können dennoch in dem, was wir da wahrnehmen, auch das mitwahrnehmen, was wir durch die Außenwelt in den Sinnen als Vorgänge haben, wenn wir der ganzen farbigen und tönenden und riechenden und schmeckenden, tastbaren Welt und so weiter gegenüberstehen.

[ 6 ] What actually happens within our senses? We can understand this if we observe the inner workings of the senses in this way while we are not perceiving anything. Just as we can have a memory of what we experienced years ago, even though it is not present now, we can also gain insight from what we observe when we observe the senses without them perceiving anything. It cannot be called a memory, because that would be a very imprecise term, but we can nevertheless perceive, within what we are observing, the processes that occur in our senses through the external world when we are confronted with the entire world of colors, sounds, smells, tastes, tactile sensations, and so on.

[ 7 ] Wir können auf diese Weise in etwas eindringen, was sonst dem Menschen immer unbewußt bleibt: die Tätigkeit seiner eigenen Sinne, während seine Tätigkeit ihm die Außenwelt vermittelt. Und da werden wir gewahr, daß der Atmungsprozeß, das Einatmen der Luft, das Verteilen der Luft im menschlichen Organismus, das Wiederausatmen, in einer außerordentlichen Art durch den ganzen Organismus wirkt. Wenn wir einatmen, geht zum Beispiel die eingeatmete Luft bis in die feinsten Verzweigungen der Sinne. Und in diesen feinsten Verzweigungen der Sinne begegnet sich der Atmungsrhythmus mit dem, was wir in der Geisteswissenschaft den astralischen Leib des Menschen nennen. Das, was in den Sinnen vorgeht, beruht darauf, daß der astralische Leib des Menschen den Atmungsrhythmus spürt. Hören Sie also einen Ton, so geschieht das, weil in Ihrem Gehörorgan der astralische Leib mit der schwingenden Luft in eine Berührung kommen kann. Das kann er nicht zum Beispiel in irgendeinem andern Organ des menschlichen Organismus, das kann er nur in den Sinnen. Die Sinne sind überhaupt im Menschen da, damit sich der astralische Leib mit demjenigen begegnen kann, was durch den Atmungsrhythmus in dem menschlichen Leibe entsteht. Und das geschieht nicht etwa nur im Gehörorgan, das geschieht in jedem Sinnesorgan. In jedem, auch in dem über den ganzen Organismus ausgebreiteten Tast- oder Gefühlssinn ist es so, daß sich der astralische Leib mit dem Atmungsrhythmus begegnet, also mit den Taten der Luft in unserem Organismus.

[ 7 ] In this way, we can gain insight into something that otherwise always remains unconscious to human beings: the activity of their own senses as they perceive the external world. And there we become aware that the process of breathing—the inhalation of air, its distribution throughout the human organism, and its exhalation—works in an extraordinary way throughout the entire organism. When we inhale, for example, the inhaled air reaches even the finest branches of the senses. And in these finest branches of the senses, the respiratory rhythm interacts with what we in spiritual science call the human astral body. What takes place in the senses is based on the fact that the human astral body perceives the respiratory rhythm. So when you hear a sound, it happens because, in your organ of hearing, the astral body is able to come into contact with the vibrating air. It cannot do this, for example, in any other organ of the human organism; it can only do so in the senses. The senses exist in human beings precisely so that the astral body can encounter what arises in the human body through the rhythm of breathing. And this does not happen only in the organ of hearing; it happens in every sense organ. In each one—including the sense of touch or feeling, which is spread throughout the entire organism—the astral body encounters the respiratory rhythm, that is, the activity of the air within our organism.

[ 8 ] Gerade wenn man so etwas betrachtet, merkt man ganz besonders, wie sehr man nötig hat, zur Betrachtung des ganzen Menschen ins Auge zu fassen, daß der Mensch nicht nur ein Gebilde im festen Aggregatzustande ist, er ist zu fast neunzig Prozent eine Wassersäule, und er hat fortwährend den Wechsel der Luft in seinen inneren Vorgängen, er ist also auch ein Luftorganismus. Und dieser Luftorganismus, der ein Webend-Lebendes darstellt, begegnet sich in dem Sinnesorgan mit dem astralischen Leib des Menschen. Das geschieht allerdings in den Sinnesorganen in der mannigfaltigsten Weise, aber im allgemeinen kann man sagen, daß diese Begegnung das Wesentliche des Sinnesvorganges ist. Das kann man äußerlich nicht betrachten, wie sich ein Astralisches mit der Luft begegnet, ohne daß man in die imaginative Welt eintritt. Allerdings, wenn man zur imaginativen Erkenntnis kommt, sieht man auch anderes in der irdischen Umgebung, das sich so abspielt, daß ein Astralisches nur mit der Luft in Begegnung kommt. Aber in uns als Menschen ist das ein Wesentliches, daß das Astralische sich mit den Atmungsvorgängen begegnet, und zwar substantiell mit dem, was durch den Atmungsvorgang durch den menschlichen Organismus geschickt wird.

[ 8 ] It is precisely when one considers something like this that one realizes all the more how essential it is, in order to view the whole human being, to take into account that the human being is not merely a solid entity; nearly ninety percent of the human body consists of water, and there is a constant exchange of air in its internal processes—thus, the human being is also an air organism. And this air organism, which represents a living, weaving entity, encounters the human astral body within the sensory organ. This occurs, of course, in the sense organs in the most varied ways, but in general one can say that this encounter is the essence of the sensory process. One cannot observe externally how an astral entity encounters the air without entering the world of imagination. Admittedly, when one arrives at imaginative insight, one also perceives other phenomena in the earthly environment that unfold in such a way that an astral entity encounters only the air. But within us as human beings, it is essential that the astral realm encounters the processes of respiration—specifically, in a substantial way, with what is sent through the human organism by the process of respiration.

[ 9 ] Da lernen wir also das Weben und Wesen derjenigen Wesenheiten kennen, welche der Hierarchie der Angeloi angehören, so daß wir als Menschen es uns nur so vorstellen dürfen, daß in dem unbewußten Vorgang, der sich im sinnlichen Wahrnehmen abspielt, diese Welt übersinnlicher Wesen webt und lebt, gewissermaßen durch die Tore unserer Sinne aus- und eingeht. Hören wir, oder sehen wir, so ist das ein Prozeß, der sich nicht nur durch unsere Willkür abspielt, sondern der auch der objektiven Welt angehört, der vorgeht in einer Welt, in der wir zunächst als Menschen nicht einmal darinnen sind, durch die wir aber eigentlich Menschen, und zwar schon sinnenbegabte Menschen sind.

[ 9 ] Here, then, we come to know the weaving and nature of those beings who belong to the hierarchy of the Angeloi, so that we, as human beings, can only imagine that in the unconscious process that takes place in sensory perception, this world of supersensory beings weaves and lives, entering and exiting, as it were, through the gates of our senses. When we hear or see, this is a process that does not take place solely at our discretion, but also belongs to the objective world—a world in which we, as human beings, are not initially even present, yet through which we are in fact human beings, and indeed human beings already endowed with the senses.

[ 10 ] Wenn unser astralischer Leib zwischen dem Aufwachen und Einschlafen innerhalb der Gebiete unserer Sinne mit der zum Atmungsrhythmus gewordenen und natürlich veränderten Luft in Beziehung tritt, so lernen wir, ich möchte sagen, die äußerste Peripherie des Menschen kennen. Aber wir können zu noch weiterem aufsteigen. Wir können noch mehr vom Menschen kennenlernen. Das geschieht auf folgende Weise. Es ergibt sich das jener Stufe der übersinnlichen Erkenntnis, die ich in den angedeuteten Schriften als die inspirierte Erkenntnis bezeichnet habe.

[ 10 ] When, between waking and falling asleep, our astral body comes into contact within the realms of our senses with the air—which has become part of our breathing rhythm and has undergone natural changes—we come to know, I might say, the outermost periphery of the human being. But we can ascend even further. We can come to know even more about the human being. This happens in the following way. It arises from that level of supersensible knowledge which I have described in the works mentioned as “inspired knowledge.”

[ 11 ] Da muß man ins Auge fassen, wie der Mensch dem Wechselzustande unterliegt zwischen Wachen und Schlafen. Dieser Zustand als solcher ist gar nicht so ferne der sinnlichen Wahrnehmung. Auch unsere sinnliche Wahrnehmung unterliegt einem Wechsel. Wir würden zwar Wahrnehmungen haben, allein die hätten für unser Bewußtsein nicht die richtige Bedeutung, wenn wir nicht fortwährend das Wahrnehmen unterbrechen könnten. Sie wissen auch aus reinen Äußerlichkeiten, daß das lange Sich-Hingeben an einen Sinneseindruck das Bewußtsein von diesem Sinneseindruck beeinträchtigt. Wir müssen gewissermaßen von einem einzelnen Sinneseindruck den Sinn immer wieder abheben, müssen also zwischen dem Eindruck und einem Zustand wechseln, wo wir den Eindruck nicht haben. Und daß unser Bewußtsein in Ordnung ist in bezug auf die Sinneseindrücke, beruht darauf, daß wir immer diese Sinne auch zurückziehen können von ihren Eindrücken, daß wir eigentlich fortwährend in kurzen Wechselzuständen das sinnliche Wahrnehmen ausüben. Das üben wir für längere Strecken unseres Erlebens aus, indem wir im Verlauf von vierundzwanzig Stunden immer wechseln zwischen Wachen und Schlafen.

[ 11 ] Here one must consider how human beings are subject to the alternating state between waking and sleeping. This state, as such, is not so far removed from sensory perception. Our sensory perception, too, is subject to change. We would indeed have perceptions, but they would not have the proper meaning for our consciousness if we could not continually interrupt the act of perceiving. You also know from purely external observations that prolonged immersion in a sensory impression impairs our awareness of that sensory impression. We must, so to speak, repeatedly detach our attention from a single sensory impression; we must therefore alternate between the impression and a state in which we do not have that impression. And the fact that our consciousness functions properly with regard to sensory impressions is based on our ability to always withdraw our senses from their impressions—that is, we actually engage in sensory perception continuously through brief alternating states. We do this for extended periods of our experience by constantly alternating between waking and sleeping over the course of twenty-four hours.

[ 12 ] Sie wissen, indem wir in den Schlafzustand übergehen, tritt unser astralischer Leib mit unserem Ich aus unserem physischen Leib und Ätherleib heraus. Und dieser astralische Leib also tritt zwischen dem Einschlafen und Aufwachen zu der äußeren Welt in Beziehung, während er zwischen dem Aufwachen und Einschlafen nur mit dem in Beziehung war, was innerhalb des menschlichen Leibes vor sich geht. Fassen Sie diese zwei Zustände oder diese zwei Geschehnisse einmal ins Auge: der astralische Leib zwischen dem Aufwachen und Einschlafen in Beziehung zu dem, was innerhalb des menschlichen physischen und ätherischen Leibes vor sich geht, und der astralische Leib zwischen dem Einschlafen und Aufwachen in Beziehung zu dem, was die äußere Welt ist, nicht mehr in Beziehung zu dem, was physischer und ätherischer Leib des Menschen selbst ist.

[ 12 ] You know that when we fall asleep, our astral body, together with our “I,” emerges from our physical body and etheric body. And this astral body thus enters into a relationship with the external world between falling asleep and waking up, whereas between waking up and falling asleep it was related only to what takes place within the human body. Consider these two states or these two occurrences: the astral body, between waking and falling asleep, in relation to what takes place within the human physical and etheric bodies; and the astral body, between falling asleep and waking, in relation to the external world—no longer in relation to the human physical and etheric bodies themselves.

[ 13 ] Die Sinnesgebiete in uns — ich möchte mich des paradoxen Ausdruckes bedienen, Sie werden schon verstehen, was ich meine — sind schon fast eine Außenwelt. Betrachten Sie einmal das menschliche Auge zum Beispiel: es ist wie eine unabhängige Wesenheit — das ist alles nur vergleichsweise, selbstverständlich —, aber es ist wirklich wie eine unabhängige Wesenheit da hineingelegt in eine Höhle des Schädels, setzt sich dann weiter nach innen mit verhältnismäßiger Selbständigkeit fort. Aber wenn Sie das Auge selbst betrachten: es ist zwar durchlebt, aber es ist merkwürdig ähnlich einem physikalischen Apparat. Wir können so merkwürdig ähnlich im Auge die Vorgänge charakterisieren, wie wir sie auch in einem physikalischen Apparat charakterisieren. Die Seele umfaßt gewiß die Vorgänge, die auf diese Weise entstehen, aber man kann schon sagen, daß die Sinnesorgane das sind, was ich öfter als Bezeichnung dafür gewählt habe: daß die Sinnesorgane oder die Sinnesgebiete wie Golfe sind, welche die Außenwelt in unser eigenes menschliches Innere hineinsendet. Es setzt sich gewissermaßen die Außenwelt in uns hinein fort in den Sinnen, und wir Menschen nehmen in unserem Sinnesgebiete an der Außenwelt viel mehr teil als in den andern Gebieten unseres Organismus.

[ 13 ] The sensory realms within us—I’d like to use this paradoxical expression; you’ll understand what I mean—are almost like an external world. Consider the human eye, for example: it is like an independent entity—this is all just a comparison, of course—but it really is like an independent entity placed inside a cavity in the skull, continuing inward with a certain degree of autonomy. But if you look at the eye itself: although it is alive, it is strangely similar to a physical apparatus. We can characterize the processes in the eye in a manner strikingly similar to how we characterize them in a physical apparatus. The soul certainly encompasses the processes that arise in this way, but one can certainly say that the sense organs are what I have often chosen to call them: that the sense organs or the sensory realms are like gulfs through which the external world flows into our own human inner being. In a sense, the external world continues within us through the senses, and we humans participate much more in the external world through our sensory regions than through the other regions of our organism.

[ 14 ] Wenn man irgendein Organ, sagen wir die Niere oder ein anderes inneres Organ des menschlichen Organismus, ins Auge faßt, kann man nicht sagen, daß man da an irgend etwas Äußerem teilnimmt, indem man die Vorgänge des Organs in sich erlebt. Aber indem wir dasjenige erleben, was sich in den Sinnen abspielt, erleben wir die Außenwelt mit. Ich bitte, da ganz abzusehen von Ihnen etwa bekannten Dingen aus der Sinnesphysiologie und so weiter. Die meine ich jetzt gar nicht, sondern ich meine den durchaus dem gewöhnlichen Menschenverstand zugänglichen Tatbestand, daß wirklich der Vorgang, der sich im Sinnesgebiet abspielt, eher aufgefaßt werden kann wie etwas, das sich von außen in uns hineinerstreckt und was wir mitmachen, als etwas, das wir innerlich durch unsere Organisation bewirken.

[ 14 ] When one focuses on any organ—say, the kidney or another internal organ of the human body—one cannot say that one is participating in something external by experiencing the organ’s processes within oneself. But by experiencing what takes place in the senses, we also experience the external world. Please set aside for the moment any knowledge you may have of sensory physiology and the like. That is not what I mean at all; rather, I am referring to the fact—which is entirely accessible to ordinary common sense—that the process taking place in the sensory realm can indeed be understood more as something that extends into us from the outside and in which we participate, rather than as something we bring about internally through our own organism.

[ 15 ] Deshalb ist es auch, daß in den Sinnen unser astralischer Leib nahezu in der Außenwelt ist. Insbesondere, wenn wir vollwillentlich an die Außenwelt sinnlich wahrnehmend hingegeben sind, ist unser astralischer Leib tatsächlich fast in die Außenwelt eingesenkt, nicht für alle Sinne gleich, aber er ist fast in die Außenwelt eingesenkt. Ganz eingesenkt ist er, wenn wir schlafen, so daß der Schlaf gewissermaßen von diesem Gesichtspunkte aus eine Art Steigerung ist des sinnlichen Hingegebenseins an die Außenwelt. Wenn Sie Ihre Augen zuhaben, dann zieht sich auch Ihr astralischer Leib mehr in das Innere des Kopfes zurück, er gehört mehr Ihnen selbst an. Wenn Sie ordentlich nach außen gucken, dann zieht sich der astralische Leib in das Auge hinein und nimmt an der Außenwelt teil. Geht er ganz heraus aus Ihrem Organismus, so schlafen Sie. Sinnliches Hingegebensein an die Außenwelt ist nämlich nicht das, was man gewöhnlich meint, sondern es ist eigentlich eine Etappe auf dem Wege zum Einschlafen in bezug auf die Charakteristik des Bewußtseins.

[ 15 ] This is also why, in terms of the senses, our astral body is virtually within the external world. In particular, when we are fully and willingly absorbed in sensory perception of the external world, our astral body is in fact almost immersed in the external world—not to the same degree for all the senses, but it is almost immersed in the external world. It is fully immersed when we sleep, so that sleep, from this point of view, is, so to speak, a kind of intensification of sensory immersion in the external world. When you close your eyes, your astral body also withdraws further into the interior of your head; it belongs more to you yourself. When you look outwards properly, the astral body draws into the eye and participates in the external world. When it withdraws completely from your organism, you fall asleep. Sensory devotion to the external world is not, in fact, what is usually meant by the term; rather, it is actually a stage on the path to falling asleep in terms of the nature of consciousness.

[ 16 ] So nimmt man als Mensch beim sinnlichen Wahrnehmen fast an der Außenwelt teil, beim Schlafen nimmt man ganz an der Außenwelt teil. Dann kann man dasjenige, was da vorgeht in der Welt, in der man nun drinnen ist mit seinem astralischen Leibe zwischen dem Einschlafen und Aufwachen, mit inspirierter Erkenntnis wahrnehmen. Aber man kann mit dieser inspirierten Erkenntnis dann auch noch etwas anderes wahrnehmen, nämlich den Moment des Aufwachens, das Wiederum-Zurückgehen. Es wird gewissermaßen der Moment des Aufwachens etwas, das nur intensiver, stärker ist, aber sich doch mit dem Augenschließen vergleichen läßt.

[ 16 ] Thus, as a human being, one participates in the external world almost through sensory perception; when sleeping, one participates fully in the external world. Then, between falling asleep and waking up, one can perceive with inspired insight what is happening in the world one now inhabits with one’s astral body. But with this inspired insight, one can also perceive something else: namely, the moment of waking up, the return. In a sense, the moment of waking up becomes something that is merely more intense and stronger, yet can still be compared to closing one’s eyes.

[ 17 ] Wenn ich einer Farbe gegenüberstehe, gebe ich meinen astralischen Leib an dasjenige im Auge hin, was nahezu, sagte ich, außen ist, nämlich an den Prozeß, der dadurch hervorgerufen wird, daß eine Farbe von der Außenwelt aus auf mein Auge einen Eindruck macht. Schließe ich das Auge, so ziehe ich meinen astralischen Leib in mich selber zurück. Wache ich auf, so ziehe ich meinen astralischen Leib aus der Außenwelt, aus dem ganzen Kosmos zurück. Ich mache nämlich oftmals, unendlich oft während des Tagwachens, zum Beispiel in bezug auf die Augen, in bezug auf die Ohren, dasselbe mit meinem astralischen Leib, was ich — nur in Totalität, in bezug auf den ganzen Organismus — beim Aufwachen mache. Ich nehme meinen ganzen astralischen Leib zurück beim Aufwachen. Dieses Zurücknehmen des astralischen Leibes beim Aufwachen bleibt natürlich auch für das gewöhnliche Bewußtsein unbewußt, so wie der sinnliche Vorgang selber unbewußt bleibt. Aber wenn für denjenigen, der mit inspirierter Erkenntnis begabt ist, dieser Moment des Aufwachens bewußt wird, dann zeigt es sich schon, daß dieses Hereinkommen des astralischen Leibes einer ganz andern Welt angehört als der, in der wir sonst sind, und vor allen Dingen ist es sehr häufig stark wahrzunehmen, wie schwer es der astralische Leib hat, wiederum in den physischen und Ätherleib zurückzukommen. Da sind Hemmnisse vorhanden.

[ 17 ] When I look at a color, I surrender my astral body to that part of the eye which, as I said, is almost on the outside—namely, to the process triggered by a color from the external world making an impression on my eye. When I close my eye, I draw my astral body back into myself. When I wake up, I draw my astral body back from the external world, from the entire cosmos. In fact, I often—indefinitely often—while awake during the day, for example with regard to my eyes or my ears, do the same thing with my astral body that I do—only in its entirety, with regard to the whole organism—when I wake up. I draw my entire astral body back upon waking. This drawing back of the astral body upon waking naturally remains unconscious even to ordinary consciousness, just as the sensory process itself remains unconscious. But when this moment of waking becomes conscious to one who is gifted with inspired insight, it becomes evident that the entry of the astral body belongs to a world entirely different from the one in which we normally find ourselves; and above all, it is very often strongly perceptible how difficult it is for the astral body to return to the physical and etheric bodies. There are obstacles present.

[ 18 ] Man kann sagen, daß derjenige, der beginnt, diesen Vorgang des Zurückkehrens des astralischen Leibes in den physischen Leib und in den Ätherleib wahrzunehmen, geistige Gewitter erlebt mit allerlei Gegenschlägen, geistige Gewitter mit solchen Gegenschlägen, die zeigen, daß der astralische Leib untertaucht in den physischen und in den Ätherleib, daß aber jetzt der physische und der Ätherleib bei diesem Untertauchen nicht so ausschauen, wie der Anatom und der Physiologe sie beschreiben, sondern daß sie etwas sind, was auch einer geistigen Welt angehört. Was sonst der unschuldige physische Leib ist, oder was vermutet wird als der etwas nebulose unschuldige Ätherleib, das stellt sich dar als in einer geistigen Welt wurzelnd. In seiner Wahrheit stellt sich der physische Leib als etwas ganz anderes dar, als was er äußerlich in einem sinnlichen Abbilde für das Auge oder für die gewöhnliche Wissenschaft erscheint.

[ 18 ] One might say that anyone who begins to perceive this process of the astral body returning to the physical body and the etheric body experiences spiritual storms with all manner of counter-reactions—spiritual storms with such counter-reactions that reveal the astral body is submerging into the physical and etheric bodies; yet during this submergence, the physical and etheric bodies do not appear as the anatomist and physiologist describe them, but rather as something that also belongs to a spiritual world. What is otherwise the innocent physical body, or what is presumed to be the somewhat nebulous innocent etheric body, reveals itself as rooted in a spiritual world. In its true nature, the physical body reveals itself to be something entirely different from what it outwardly appears to be in a sensory image to the eye or to conventional science.

[ 19 ] In tausendfachen Mannigfaltigkeiten kann dieses Untertauchen des astralischen Leibes in den physischen und in den Ätherleib erscheinen, wie etwa, wenn ein brennendes Holzstück untertaucht mit Gebrause in Wässeriges. Das ist noch die einfachste, die abstrakteste Art, die demjenigen, der eben anfängt, so etwas zu erkennen, zunächst erscheinen kann. Dann aber konkretisiert sich der Vorgang innerlich sehr mannigfaltig, durchgeistigt sich aber nachher damit, daß dasjenige, was vorerst nur, ich möchte sagen, sich in seiner Erscheinung mit brausendem Gewitter, mit aufsteigenden Stürmen vergleichen läßt, daß das sich mit harmonischen Bewegungsvorgängen durchdringt, die aber in allen ihren Teilen zu gleicher Zeit etwas sind, von dem man sagen muß: Es spricht, es sagt etwas, es kündet etwas an.

[ 19 ] This immersion of the astral body into the physical and etheric bodies can manifest in countless ways, such as when a burning piece of wood plunges with a roar into water. This is still the simplest, most abstract form that may initially appear to someone who is just beginning to recognize such things. But then the process takes on a great variety of concrete forms internally, and is subsequently imbued with spirit in such a way that what at first can only—I might say—be compared in its appearance to a roaring thunderstorm or rising storms becomes interwoven with harmonious movements; yet in all their parts, these movements are simultaneously something of which one must say: It speaks, it says something, it proclaims something.

[ 20 ] Zunächst allerdings kleidet sich das, was sich da ankündigt, in Reminiszenzen aus dem gewöhnlichen Leben. Aber das formt sich im Laufe der Zeit um, und man erfährt nach und nach eben vieles von einer Welt, die auch um uns ist, und in der man Dinge erlebt, von denen man nicht sagen kann, daß sie Reminiszenzen sind aus dem gewöhnlichen Wahrnehmen, weil sie ganz und gar anderer Natur sind, weil man wirklich bei diesem Erleben weiß, daß man es mit einer andern Welt zu tun hat. Da merkt man, daß der Mensch, indem er mit seinem astralischen Leib aus seiner Umgebung in seinen physischen und Ätherleib hereinkommt, das jetzt auf dem Wege des Vollatimungsprozesses tut. Der astralische Leib, der in den Sinnen tätig ist, berührt die feinen Verzweigungen des Atmungsvorganges, greift gewissermaßen in die feinen Rhythmen ein, in denen sich der Atmungsvorgang in die Sinnesgebiete fortsetzt. Der beim Aufwachen aus der Außenwelt in den physischen und Ätherleib hereinziehende Astralleib ergreift den ganzen Atmungsprozeß, der sich zwischen dem Einschlafen und Aufwachen selbst überlassen ist. Auf den Bahnen der Atmungsprozesse, der Atmungsbewegungen, kommt der astralische Leib hinein in den physischen und Ätherleib, breitet sich aus, wie sich der Atem selber ausbreitet.

[ 20 ] At first, however, what is emerging takes the form of reminiscences from everyday life. But this transforms over time, and little by little one comes to experience much of a world that is also around us—a world in which one experiences things that cannot be described as reminiscences of ordinary perception, because they are of an entirely different nature; for in this experience one truly knows that one is dealing with another world. Then one realizes that when a person, with their astral body, moves from their surroundings into their physical and etheric bodies, this now takes place through the process of full respiration. The astral body, which is active in the senses, touches the subtle ramifications of the respiratory process and, in a sense, intervenes in the subtle rhythms through which the respiratory process continues into the sensory realms. The astral body, drawing back into the physical and etheric bodies upon awakening from the external world, takes hold of the entire respiratory process, which is left to its own devices between falling asleep and waking up. Following the pathways of the respiratory processes and movements, the astral body enters the physical and etheric bodies, spreading out just as the breath itself spreads out.

[ 21 ] Das gewöhnliche Bewußtsein stößt, möchte ich sagen, rasch beim Aufwachen hinein in die Wahrnehmung der äußeren Welt, verbindet schnell das Erleben des Atmungsprozesses mit dem gesamtorganischen Erleben. Das inspirierte Bewußtsein kann dieses Fortlaufen des astralischen Leibes auf den Bahnen des Atmungsrhythmus trennen und den übrigen organischen Prozeß gesondert wahrnehmen. Er verläuft natürlich nicht gesondert. Nicht nur in diesem Augenblicke, sondern in jedem Augenblicke steht natürlich im menschlichen Organismus die Atmungsbewegung in innigem Zusammenhang mit den übrigen Vorgängen im Organismus. Aber in der Erkenntnis, in der inspirierten Erkenntnis kann das abgetrennt werden. Man verfolgt, wie der astralische Leib auf den Wegen des Atmungsrhythmus in den physischen Leib hereinkommt, und lernt da etwas kennen, was sonst völlig unbewußt bleibt. Nachdem man alle die Zustände durchgemacht hat, welche objektive — nicht subjektive — Gefühlszustände sind, die dieses Hereinkommen begleiten, weiß man, daß, indem der Mensch nun nicht bloß ein Sinnenwesen, sondern ein Atmungswesen ist, er in derjenigen Welt wurzelt, welche ich in meiner «Geheimwissenschaft» die Welt der Archangeloi genannt habe. Geradeso wie die eine Stufe über den Menschen stehenden Wesenheiten der übersinnlichen Welt in seinem Sinnesprozeß tätig sind, sind tätig in seinem Atmungsprozesse die zwei Stufen über den Menschen stehenden geistigen Wesenheiten. Sie gehen gewissermaßen ein und aus mit unserem Einschlafen und Aufwachen.

[ 21 ] Ordinary consciousness, I would say, quickly plunges into the perception of the external world upon waking and rapidly links the experience of the breathing process with the experience of the entire organism. Inspired consciousness can separate this movement of the astral body along the pathways of the respiratory rhythm and perceive the rest of the organic process separately. Of course, it does not actually occur separately. Not only at this moment, but at every moment, the respiratory movement is naturally intimately connected with the other processes in the human organism. But in insight—in inspired insight—this can be separated. One observes how the astral body enters the physical body along the pathways of the respiratory rhythm, and thereby comes to know something that otherwise remains completely unconscious. After one has passed through all the states—which are objective, not subjective, emotional states—that accompany this entry, one knows that, since the human being is not merely a sensory being but a breathing being, he is rooted in the world that I have called the world of the Archangels in my Occult Science. Just as the beings of the supersensible world who stand one level above human beings are active in the human sensory process, so too are the spiritual beings who stand two levels above human beings active in the human respiratory process. They, so to speak, come and go with our falling asleep and waking up.

[ 22 ] Nun stellt sich uns, wenn wir diese Vorgänge betrachten, etwas sehr Bedeutsames für das menschliche Leben vor unsere Seele. Wenn wir ein Leben hätten, das nicht vom Schlafe unterbrochen wäre, so würden wir Eindrücke der Außenwelt empfangen, aber diese Eindrücke würden nur kurz vorhalten. Ein bleibendes Erinnerungsvermögen könnten wir nicht entwickeln. Sie wissen, wie flüchtig die Bilder in den Sinnen als Nachbilder wirken. Allerdings, was tiefer im Organismus angeregt wird, wirkt länger. Aber es wirkte doch nicht länger als einige Tage nach, wenn wir nicht schlafen würden.

[ 22 ] Now, when we consider these processes, something very significant for human life presents itself to our soul. If we had a life that were not interrupted by sleep, we would receive impressions from the outside world, but these impressions would last only briefly. We would be unable to develop a lasting memory. You know how fleeting the images are that appear as afterimages in the senses. Admittedly, what is stimulated deeper within the organism has a longer-lasting effect. But even that would not last longer than a few days if we did not sleep.

[ 23 ] Was geht denn eigentlich im Schlafe vor? Da muß ich Sie erinnern an eine Auseinandersetzung, die ich vor kurzem hier gegeben habe, und in der ich Ihnen geschildert habe, wie der Mensch tatsächlich zwischen dem Einschlafen und Aufwachen mit seinem astralischen Leibe und seinem Ich eigentlich immer rückwärts durchlebt, was er in der vorhergehenden Wachperiode in der physischen Welt erlebt hat. Nehmen wir ein regelmäßiges Wachen und regelmäßiges Schlafen an — es ist allerdings auch für das unregelmäßige ganz ähnlich —, nehmen wir also an, wir wachen an einem Morgen auf, beschäftigen uns während des Tages, gehen abends zur Ruhe und schlafen die Nacht hindurch ungefähr ein Drittel der Zeit, die wir wachen. Ein solcher Mensch erlebt also zwischen dem Aufwachen und Einschlafen eine Reihe von Erlebnissen, eben seine Tageserlebnisse. Er erlebt während des Schlafzustandes wirklich in rückwärtiger Bewegung dasjenige, was während des Tages erlebt worden ist. Und zwar geht das Schlafleben mit einer größeren Schnelligkeit zurück, so daß Sie nur ein Drittel der Zeit dazu brauchen.

[ 23 ] What actually happens while we sleep? I must remind you of a discussion I gave here recently, in which I described how, between falling asleep and waking up, a person actually relives—with their astral body and their “I”—in reverse what they experienced in the physical world during the preceding waking period. Let’s assume a regular waking and sleeping pattern—though it’s quite similar for irregular patterns as well—so let’s assume we wake up one morning, go about our business during the day, retire for the night in the evening, and sleep through the night for about one-third of the time we are awake. Such a person thus experiences a series of events between waking and falling asleep—namely, their daily experiences. During sleep, they truly relive in reverse what was experienced during the day. And the sleep experience unfolds at a faster pace, so that it takes only one-third of the time.

[ 24 ] Nun aber, was ist denn da eigentlich geschehen? Wenn die Sache so wäre, daß Sie nach den Gesetzen der physischen Welt schliefen ich meine jetzt nicht, daß der Körper nach den Gesetzen der äußeren physischen Welt schläft, das tut er selbstverständlich, aber wenn Sie in den Zuständen außerhalb des physischen und des Ätherleibes, wenn Sie also in Ihrem Ich und in Ihrem astralischen Leib nach denselben Gesetzen schlafen würden, nach denen Sie bei Tag wachen —, dann würden Sie diese Bewegung nicht ausführen können, denn Sie müßten einfach mit der Zeit weitergehen. Es sind durchaus andere Gesetze, denen wir da unterliegen, wenn wir in unserem astralischen Leib und in unserem Ich außerhalb des physischen und des Ätherleibes sind. Und äußerlich angesehen, wie ist denn da die Sache eigentlich? Nun, bedenken Sie, heute ist also der 22.Dezember, heute morgen beim Aufwachen waren Sie am Morgen des 22. Dezember. Nun gehen Sie nachher schlafen, dann werden Sie, wenn Sie morgen aufwachen, mit Ihrem Rückwärtserleben bei heute morgen dem 22.Dezember sein. Sie haben also innerlich einen Prozeß durchgemacht, dutch den Sie sich zurückgedreht haben. Indem Sie am Morgen des 23. Dezember aufwachen, sind Sie mit diesem Prozeß am Morgen des 22. Dezember angekommen. Sie wachen auf. In demselben Momente sind Sie genötigt, indem Ihr astralischer Leib jetzt, entgegen den Gesetzen, die er zwischen Ihrem Einschlafen und Aufwachen eingehalten hat, den Ruck durch Ihren Leib in die gewöhnliche physische Welt macht, in Ihrem innersten Seelenwesen mit Ihrem Ich und mit Ihrem astralischen Leibe rasch zu dem Morgen des 23. Dezember vorzurücken. Diesen Prozeß machen Sie tatsächlich im Innern durch.

[ 24 ] But now, what actually happened there? If the situation were such that you were sleeping according to the laws of the physical world—and I don’t mean that the body sleeps according to the laws of the external physical world; of course it does— but if you were in states outside the physical and etheric bodies—that is, if you were sleeping in your I and in your astral body according to the same laws by which you are awake during the day—then you would not be able to perform this movement, because you would simply have to move forward in time. We are subject to entirely different laws when we are in our astral body and in our “I,” outside the physical and etheric bodies. And viewed from the outside, how does this actually work? Well, consider this: today is December 22; this morning when you woke up, you were on the morning of December 22. Now, when you go to sleep later, when you wake up tomorrow, your experience of moving backward in time will bring you back to this morning—December 22. You have thus undergone an inner process through which you have moved backward in time. By waking up on the morning of December 23, this process has brought you back to the morning of December 22. You wake up. At that very moment, you are compelled—as your astral body now, contrary to the laws it observed between your falling asleep and waking up, makes the leap through your physical body into the ordinary physical world—to rapidly advance in your innermost soul being, together with your “I” and your astral body, toward the morning of December 23. You are actually undergoing this process internally.

[ 25 ] Ich bitte Sie nun, das, was ich hier sage, in seinem vollen Ernste, das heißt in seiner vollen Bedeutung aufzufassen. Wenn Sie, sagen wir in einem Gefäß, das durch irgendeine Vorrichtung geschlossen ist, einen gasförmigen Körper haben, so können Sie diesen gasförmigen Körper zusammendrücken: er wird immer dichter und dichter. Das ist ein räumlicher Vorgang. Aber er ist zu vergleichen — natürlich nur zu vergleichen — mit dem, was ich Ihnen eben beschrieben habe. Sie gehen zurück in Ihrem astralischen Leib und in Ihrem Ich bis zum Morgen des 22.Dezember und rücken rasch vor beim Aufwachen zum Morgen des 23. Dezember. Sie schieben innerhalb der Zeit Ihr Seelenwesen vorwärts. Das ist eine Verdichtung der Zeit, oder eigentlich genauer gesagt desjenigen, was in der Zeit lebt. Und durch diesen Vorgang wird unser Seelisches, unser astralischer Leib innerhalb der Zeit so verdichtet, daß er die Eindrücke der Außenwelt nicht nur kurz, sondern als bleibendes Gedächtnis trägt. So wie irgendein Gas, das Sie verdichten, einen stärkeren Druck ausübt, also innerlich mehr Kraft hat, so bekommt Ihr astralischer Leib die starke Kraft der Erinnerung, die starke Kraft des Gedächtnisses durch dieses innerliche Zusammenschieben in der Zeit.

[ 25 ] I now ask you to take what I am saying here in all seriousness—that is, to grasp its full meaning. If you have a gaseous substance—say, in a vessel sealed by some device—you can compress that gaseous substance: it becomes denser and denser. This is a spatial process. But it can be compared—merely compared, of course—to what I have just described to you. You go back in your astral body and in your “I” to the morning of December 22 and move rapidly forward upon waking to the morning of December 23. You propel your soul being forward within time. This is a condensation of time—or, more precisely, of that which lives within time. And through this process, our soul life—our astral body—is condensed within time to such an extent that it carries the impressions of the external world not merely briefly, but as a lasting memory. Just as any gas that you compress exerts greater pressure—that is, possesses greater internal force—so your astral body gains the powerful force of recollection, the powerful force of memory, through this internal compression within time.

[ 26 ] Man bekommt auf diese Weise eine Vorstellung von etwas, das einem eigentlich sonst immer entgeht. Man stellt sich die Zeit als etwas vor, das gleichmäßig fortläuft, und alles, was in der Zeit sich abspielt, läuft auch gleichmäßig mit der Zeit fort. Beim Raum weiß man: was im Raume ausgedehnt ist, kann verdichtet werden, es wächst seine innere Expansionskraft. Aber auch was in der Zeit lebt, das Seelische, kann — es ist allerdings vergleichsweise gesprochen — verdichtet werden, dann wächst seine innere Kraft. Und für den Menschen ist eine dieser Kräfte die Erinnerungskraft.

[ 26 ] In this way, one gains an idea of something that otherwise always eludes us. We imagine time as something that flows steadily, and everything that takes place within time also flows steadily along with it. With regard to space, we know that what is extended in space can be condensed; its inner force of expansion grows. But what lives in time—the soul—can also be condensed—relatively speaking, of course—and then its inner force grows. And for human beings, one of these forces is the power of memory.

[ 27 ] Diese Erinnerungskraft verdanken wir in der Tat dem Vorgange während unseres Schlafes. Vom Einschlafen bis zum Aufwachen sind wir in der Welt der Archangeloi, und mit den Wesen der Hierarchie der Archangeloi zusammen bilden wir diese Kraft unseres Gedächtnisses aus. So wie wir die Kraft des sinnlichen Wahrnehmens und des Kombinierens der sinnlichen Wahrnehmungen mit den Wesenheiten der Hierarchie der Angeloi ausbilden, so bilden wir diese mehr verinnerlichte, mehr mit dem Zentrum zusammenhängende Kraft des Erinnerns in der Welt der Archangeloi aus.

[ 27 ] We do indeed owe this power of memory to the processes that take place while we sleep. From the moment we fall asleep until we wake up, we are in the world of the Archangels, and together with the beings of the hierarchy of the Archangels, we develop this power of memory. Just as we develop the power of sensory perception and the ability to combine sensory perceptions with the beings of the hierarchy of the Angeloi, so too do we develop this more internalized power of memory—one more closely connected to the center—in the world of the Archangeloi.

[ 28 ] Wahre Menschenerkenntnis gibt es nicht im nebulos-mystischen Sinne, wo man hineinbrütet in sich, wahre Menschenerkenntnis führt bei jedem Schritt, den man ins Innere macht, sogleich in höhere Welten hinauf. Wir haben heute von zwei solchen Schritten gesprochen. Schaut man das Gebiet der Sinne an — man ist in dem Gebiete der Angeloi; schaut man das Gebiet der Erinnerung an man ist in dem Gebiete der Archangeloi. Selbsterkenntnis heißt zugleich Götter-Erkenntnis, Geist-Erkenntnis, weil jeder Schritt, der in das menschliche Innere führt, zugleich in die geistige Welt hineinführt. Und je tiefer man in das Innere dringt, desto höher — möchte ich sagen, um dieses Paradoxon zu gebrauchen — steigt man in die Welt der geistigen Wesenheiten hinauf. Selbsterkenntnis ist wirkliche Welterkenntnis, nämlich Erkenntnis des geistigen Inhaltes der Welt, wenn diese Selbsterkenntnis eine ernste ist.

[ 28 ] True knowledge of humanity does not exist in a nebulous, mystical sense, where one broods inwardly; true knowledge of humanity leads, with every step one takes inward, immediately upward into higher worlds. Today we have spoken of two such steps. If one looks at the realm of the senses—one is in the realm of the Angeloi; if one looks at the realm of memory—one is in the realm of the Archangeloi. Self-knowledge is at the same time knowledge of the gods, knowledge of the spirit, because every step that leads into the human inner being also leads into the spiritual world. And the deeper one penetrates into the inner self, the higher—I would say, to use this paradox—one ascends into the world of spiritual beings. Self-knowledge is true knowledge of the world, namely, knowledge of the spiritual content of the world, when this self-knowledge is a serious one.

[ 29 ] Auch wiederum aus dieser Auseinandersetzung können Sie sehen, warum in älteren Zeiten, wo unter den orientalischen Völkern eine instinktive Art des geistigen Anschauens erstrebt worden ist, der Atmungsprozeß durch besondere Atmungsübungen zu einem bewußten Vorgang gemacht werden sollte. Man tritt, sobald der Atmungsprozeß bewußt wird, in eine geistige Welt ein. Ich brauche heute nicht wieder zu sagen, daß jene älteren Übungen von dem heutigen Menschen mit seiner veränderten Konstitution nicht wiederholt werden sollen, sondern durch andere zu ersetzen sind, die Sie in den genannten Büchern beschrieben finden. Aber für beide Arten von Erkenntnissen — für die Erkenntnis der älteren mystischen Clairvoyance, für die Erkenntnis der neueren exakten Clairvoyance — gilt das: daß man durch wirkliche Beobachtung derjenigen Vorgänge, die sich im Menschen innerlich abspielen, zugleich in die geistige Welt hineinkommt.

[ 29 ] Once again, from this discussion you can see why, in earlier times—when the peoples of the East sought to cultivate an instinctive form of spiritual contemplation—the breathing process was to be transformed into a conscious act through special breathing exercises. As soon as the breathing process becomes conscious, one enters a spiritual world. I need not repeat today that those older exercises should not be repeated by modern people with their altered constitution, but must be replaced by others, which you will find described in the books mentioned. But the following applies to both types of insight—to the insight of the older mystical clairvoyance and to the insight of the newer, precise clairvoyance—namely, that through genuine observation of the processes taking place within the human being, one simultaneously enters the spiritual world.

[ 30 ] Es gibt Menschen, die sagen: Ja, aber auf diese Weise gerät man ins Ungeistige hinein. Man will die Sinnesvorgänge untersuchen, Atmungsvorgänge untersuchen. — Manche Menschen nennen das gegenüber einer nebulosen Mystik dann sogar materialistische Selbsterkenntnis. Man soll es nur einmal versuchen! Man wird sehen, daß der Sinnesprozeß sogleich ein geistiger wird, wenn man ihn wirklich kennenlernt, und daß es nur eine Illusion ist, wenn man ihn für einen materiellen Prozeß hält. Ebenso der Atmungsprozeß. Der Atmungsprozeß ist nur nach außen angesehen ein materieller Prozeß. Nach innen angesehen ist er durch und durch ein geistiger Prozeß, sogar ein solcher, der sich in einer weit höheren Welt abspielt als derjenigen, die wir durch unsere Sinne wahrnehmen.

[ 30 ] There are people who say: Yes, but that way you end up in the non-spiritual realm. You want to investigate sensory processes, investigate respiratory processes. — Some people even call this “materialistic self-knowledge” in contrast to a nebulous mysticism. Just try it once! You will see that the sensory process immediately becomes a spiritual one when you truly get to know it, and that it is merely an illusion to regard it as a material process. The same applies to the respiratory process. The process of breathing is a material process only when viewed from the outside. Viewed from the inside, it is a spiritual process through and through—indeed, one that takes place in a far higher world than the one we perceive through our senses.

[ 31 ] Morgen wird mein Vortrag sein, der sich an den heutigen anschließen soll, vielleicht aber mehr hinüberleiten wird in eine Art von Weihnachtsbetrachtung.

[ 31 ] Tomorrow I will give a lecture that is intended to follow on from today’s, but which may perhaps serve more as a transition into a kind of Christmas reflection.