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Initiate Consciousness
True and False Paths of Spiritual Research
GA 243

19 August 1924, Torquay

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8. Möglichkeiten der Abirrung in der geistigen Forschung

8. Possible Paths of Error in Spiritual Research

Ahrimanische Elementarwesen

Ahrimanic Elemental Beings

[ 1 ] Wenn man die Bewußtseinszustände, von denen gesprochen worden ist, entwickelt, so kommt man mit jedem Bewußtseinszustand in ein bestimmtes Weltgebiet. Ich will schematisch darstellen, wie das Anschauen des Menschen sich verhält zu diesen einzelnen Weltgebieten, in die man durch das Erringen von besonderen Bewußtseinszuständen, wie ich sie charakterisiert habe, kommen kann. Man kann selbstverständlich die Welten, die eigentlich ineinander sind, hier nur nebeneinander darstellen. Ich habe ja auch gezeigt, wie die Mondenwelt, die Mondensphäre eigentlich unsere Sphäre durchdringt, wiederum die Merkursphäre unsere Sphäre durchdringt. Jetzt muß ich, um die verschiedenen Welten darzustellen, sie nebeneinander darstellen.

[ 1 ] When one develops the states of consciousness that have been discussed, each state of consciousness leads one into a specific realm of the world. I would like to present a schematic illustration of how human perception relates to these individual realms of the universe, which can be entered by attaining specific states of consciousness, as I have characterized them. Of course, the worlds—which are actually nested within one another—can only be depicted side by side here. I have also shown how the lunar world, the lunar sphere, actually permeates our sphere, and how the Mercury sphere, in turn, permeates our sphere. Now, in order to depict the various worlds, I must present them side by side.

[ 2 ] Wenn wir dieses als unsere Welt bezeichnen (siehe Zeichnung, hell), dann kommen wir dadurch, daß wir andere Bewußtseinszustände entwickeln, jeweilig in andere Welten. Nehmen wir also an, wir entwickeln denjenigen Bewußtseinszustand, den wir haben müssen, um in die Welt einzutreten, in die wir die Toten unmittelbar in den Jahren nach ihrem Tode verfolgen können. Ich werde diese Welt dadurch charakterisieren, daß ich sie anstoßend an unsere Welt hier aufzeichne (gelb). Wir würden dann, wenn wir den nächsten Bewußtseinszustand entwickeln würden, den Bewußtseinszustand, durch den wir weiter hineinkommen in jenes Leben, das dann der Tote betritt, nachdem er den Weg rückwärts absolviert hat, und den ich den Zustand des leeren, aber wachenden Bewußtseins gegenüber der physischen Welt genannt habe. Da würden wir hineinkommen in eine weitere Welt (rot), in diese Welt, wo zum Beispiel der Mensch ganz besonders mit den Merkurwesen zusammenkommt, mit demjenigen Geschehen, mit denjenigen Tatsachen, die in der Sphäre des Raphael in dem gestern charakterisierten Sinne liegen. In dieser Sphäre lernt man vor allen Dingen die Heilkräfte der menschlichen Natur kennen.

[ 2 ] If we call this our world (see diagram, light-colored), then by developing other states of consciousness, we enter different worlds. So let’s assume we develop the state of consciousness we need to enter the world where we can directly follow the dead in the years following their death. I will characterize this world by depicting it adjacent to our world here (yellow). We would then, if we were to develop the next state of consciousness—the state through which we enter more deeply into that life which the deceased then enters after having completed the path backward—and which I have called the state of empty but watchful consciousness in relation to the physical world. There we would enter another world (red)—this world where, for example, human beings come into particularly close contact with the Mercury beings, with those events and realities that lie within the sphere of Raphael in the sense described yesterday. In this sphere, one comes to know, above all, the healing powers of human nature.

[ 3 ] So kommt man mit jedem Bewußtseinszustand in ein gewisses Gebiet der Welt. Dadurch aber lernt man diejenigen Wesen kennen, welche für irgendeine Zeit dieser Welt angehören. Wenn ich also die Menschen kennenlernen will, wie sie in den Jahren nach dem Tode leben, so muß ich mich mit dem Bewußtsein in die Welt begeben, in der dann die Toten wandeln. Ich kann sie in ihrer wirklichen Gestalt nicht in einer anderen Welt beobachten. Wenn ich die Merkurwesen betrachten will, muß ich mich mit meinem Bewußtsein in diese Welt der Merkurwesen hineinbegeben. Daraus sehen Sie, daß wir als Menschen die Welten in gewissem Sinne getrennt voneinander annehmen und für jede Welt ihren besonderen Bewußtseinszustand entwickeln können. Das müssen wir auch, wenn wir in rechtem Sinne die Welten kennenlernen wollen, denn nur dadurch können wir uns in der richtigen Art vorbereiten, ein jedes Wesen in seinem wahren Charakter kennenzulernen. Ich will Ihnen an einem einfachen Beispiele zeigen, wohin ein solches Erkennen führt, also ein Erkennen, das für bestimmte Weltgebiete richtig den entsprechenden Bewußitseinszustand entwickeln will.

[ 3 ] In this way, each state of consciousness leads one into a certain realm of the world. Through this, however, one comes to know those beings who, for a certain time, belong to that world. So if I want to get to know people as they live in the years after death, I must enter with my consciousness into the world where the dead then dwell. I cannot observe them in their true form in any other world. If I wish to observe the Mercury beings, I must enter that world of the Mercury beings with my consciousness. From this you can see that we, as human beings, can perceive the worlds as separate from one another in a certain sense and develop a specific state of consciousness for each world. We must do this if we wish to get to know the worlds in the proper sense, for only in this way can we prepare ourselves properly to come to know each being in its true character. I would like to show you, using a simple example, where such knowledge leads—that is, knowledge that seeks to develop the appropriate state of consciousness for specific regions of the world.

[ 4 ] Nehmen wir an, wir sehen eine Pflanze, die Blätter, die Blüte. Wir haben gesehen, wie eine solche Pflanze eigentlich ein Spiegelbild dessen ist, was gestaltend, geformt draußen in der Welt ist. Dasjenige, was wir gerade in dieser Welt finden können, von der wir jetzt gesprochen haben, das finden wir gespiegelt auf der Erde in unseren Pflanzen. Wie lernen wir die Pflanzen kennen? Wir lernen sie kennen, wenn wir unser Bewußtsein in diese Welt erheben. Aber da stellt sich etwas ganz Besonderes heraus. Da stellt sich heraus, daß wir einen großen, gewaltigen Unterschied machen müssen zwischen den Pflanzen, die uns im Bereiche des Irdischen begegnen. Wenn wir irgendeine Pflanze, Cichorium oder irgendeine andere bestimmte Pflanze ansehen, so erscheint sie auch in diesem geistigen Sinne anders als manche andere Pflanze.

[ 4 ] Let’s suppose we see a plant—its leaves, its flower. We have seen how such a plant is actually a reflection of what is taking shape and forming out there in the world. What we can find right now in this world—the one we have just been talking about—we find reflected on Earth in our plants. How do we get to know the plants? We come to know them when we raise our consciousness into this world. But something very special becomes apparent here. It turns out that we must make a great, enormous distinction between the plants we encounter in the earthly realm. When we look at any plant—chicory or any other specific plant—it also appears different in this spiritual sense from many other plants.

[ 5 ] Nehmen Sie zum Beispiel das gewöhnliche Veilchen und vergleichen Sie dieses Veilchen — um gleich ein radikales Beispiel zu haben —, mit der Belladonna, mit der Tollkirsche, dann wird man, wenn man so hinschaut auf die Pflanzenwelt, wie ich es charakterisiert habe, sehen, wie das Veilchen einem ganz offen vor dem Seelenauge steht, wenn man in der Welt ist, der das Veilchen angehört, also in der Welt des leeren, wachenden Bewußtseins.

[ 5 ] Take, for example, the common violet, and compare this violet—to give a radical example right away—with belladonna, with the deadly nightshade, then, if you look at the plant world in the way I have described, you will see how the violet stands quite openly before the eye of the soul when you are in the world to which the violet belongs—that is, in the world of empty, watchful consciousness.

[ 6 ] Nicht so ist es bei der Tollkirsche. Die Tollkirsche, Belladonna, sie zieht ihre Wesenheit noch aus anderen Welten herein. Ich kann das auch so charakterisieren: Man lernt eine gewöhnliche Pflanze kennen, indem man sieht, sie hat ihren physischen Leib, sie hat ihren Ätherleib; und dann sieht man, daß die Blüte und die Frucht umschwebt wird von dem allgemeinen Astralischen im Kosmos. Sie sehen also auf die Pflanze hin. Überall sprießt aus der Erde das Physische der Pflanze heraus. Überall hat die Pflanze ihren Ätherleib und darüber, wie in Wolken, lagert das Astralische. So ist es bei solchen Pflanzen wie bei dem Veilchen.

[ 6 ] This is not the case with belladonna. Belladonna draws its essence from other worlds as well. I can also describe it this way: You come to know an ordinary plant by seeing that it has its physical body and its etheric body; and then you see that the flower and the fruit are surrounded by the general astral substance of the cosmos. So you look at the plant. Everywhere, the physical aspect of the plant sprouts from the earth. Everywhere, the plant has its etheric body, and above it, like clouds, the astral realm lies. This is the case with plants such as the violet.

[ 7 ] Bei einer Pflanze wie der Tollkirsche wird es anders. Bei der Belladonna ist es so: die Pflanze wächst, hat hier ihre Blüte, hier drinnen entwickelt sich die Frucht (es wird gezeichnet). Da aber geht das Astralische in die Frucht hinein. Das Veilchen entwickelt die Frucht bloß im Ätherischen. Die Tollkirsche saugt mit der Frucht das Astralische ein. Dadurch wird sie giftig. Alle Pflanzen, die in irgendeinem ihrer Teile Astralisches aus dem Kosmos einsaugen, werden giftig. Dasselbe also, was, wenn es ins Tier kommt, dem Tier den Astralleib gibt, das Tier innerlich als ein Empfindungswesen ausgestaltet, es macht, wenn es in die Pflanze eintritt, die Pflanze zur Giftpflanze. Das ist sehr interessant, weil wir sagen können: Unser astralischer Leib trägt Kräfte in sich, die, wenn sie in die Pflanze kommen, als Gift sich darstellen. — Und so muß man auch das Gift auffassen. Nur dadurch kommt man zu einer innerlichen Erkenntnis des Giftes, daß man weiß, normalerweise hat man als Mensch in seinem astralischen Leib eigentlich die Kräfte aller Gifte in sich, die es gibt, denn das gehört zum Wesen des Menschen.

[ 7 ] With a plant like belladonna, things are different. With belladonna, the plant grows, blooms here, and the fruit develops inside (illustrated). But there, the astral element enters the fruit. The violet, on the other hand, develops its fruit solely in the etheric realm. The belladonna absorbs the astral into the fruit. This is what makes it poisonous. All plants that absorb astral from the cosmos into any part of themselves become poisonous. So the very same force that, when it enters an animal, gives the animal its astral body and shapes the animal internally as a sentient being—when it enters a plant—turns the plant into a poisonous one. This is very interesting because we can say: Our astral body contains forces that, when they enter a plant, manifest as poison. — And this is how one must also understand poison. The only way to gain an inner understanding of poison is to realize that, normally, as human beings, we actually possess within our astral bodies the forces of every poison that exists, for this is part of the human nature.

[ 8 ] Nun will ich in dieser Auseinandersetzung nur einen bestimmten Begriff geben, den wir nachher verwerten müssen, damit wir eindringen können in den Unterschied zwischen den wahren und den falschen Wegen der geistigen Forschung. Was sehen wir an einem solchen Beispiel? Wir haben ein Veilchen. Wir haben eine Tollkirsche. Wir sehen, wenn wir für jede Welt das richtige Bewußtsein entwickelt haben, in dem Veilchen ein Wesen, das in seiner richtigen Welt verbleibt, nichts heranzieht aus einer ihm fremden Welt. Bei der Tollkirsche sehen wir, daß sie etwas heranzieht aus einer ihr fremden Welt. Die Belladonna eignet sich etwas an, was eigentlich eine Pflanze nicht haben darf, was erst ein Tier haben soll. Und so ist es bei allen Giftpflanzen. Sie eignen sich dasjenige an, was sie als Pflanzen nicht haben sollen, sondern was erst dem Tiere gebührt.

[ 8 ] Now, in this discussion, I would like to introduce just one specific concept that we will need to apply later so that we can gain insight into the difference between the true and false paths of spiritual research. What do we see in such an example? We have a violet. We have a belladonna. If we have developed the proper consciousness for each world, we see in the violet a being that remains in its proper world, drawing nothing from a world foreign to it. In the belladonna, we see that it draws something from a world foreign to it. The belladonna appropriates something that a plant is not actually supposed to have—something that belongs to an animal. And so it is with all poisonous plants. They appropriate that which they, as plants, are not supposed to have, but which belongs to animals.

[ 9 ] Nun gibt es im Weltenall viele Wesen, die den verschiedensten Weltengebieten angehören. Es gibt gerade in demjenigen Gebiete, das wir finden, wenn wir unmittelbar die Welt betreten, in der wir den Toten nach dem Tode ein paar Jahre, zehn, zwanzig, dreißig Jahre folgen können, bis sie diese Welt verlassen, eine ganze Anzahl von Wesen, die wirklich sind, die aber nicht sichtbar in unsere physische Welt hereinkommen. Ich möchte eben solche Wesen als eine bestimmte Art von Elementarwesen charakterisieren.

[ 9 ] Now, there are many beings in the universe who belong to a wide variety of regions of the universe. Precisely in that region we encounter when we first enter the world—where we can follow the dead for a few years, ten, twenty, or thirty years after death, until they leave this world—there are a great many beings who are real but who do not enter our physical world in a visible form. I would like to characterize such beings as a specific type of elemental being.

[ 10 ] Also wenn wir dem Toten, nachdem er durch die Pforte des Todes gegangen ist, folgen, treten wir ein in eine Welt, in der auch allerlei Elementarwesen sind, die Formen haben, von denen man sprechen kann, die dieser Welt wirklich angehören. Wir können also sagen: Da diese Wesen dieser Welt angehören, sollten sie sich eigentlich nur all der Kräfte bedienen, die in dieser Welt sind. — Nun sind aber unter diesen Elementarwesen solche, die nicht dabei bleiben, sondern die zuschauen, wenn zum Beispiel die Menschen schreiben, und die da hereinblicken auf all die Tätigkeiten, welche innerhalb der Menschenwelt, das heißt innerhalb derjenigen Welt, die die Menschen zwischen Geburt und Tod durchleben, verrichtet werden. Fortwährend haben wir solche Wesenheiten, die da zuschauen. Nun ist das Zuschauen an sich noch nichts irgendwie Schlimmes, denn der ganze Plan, in dem dasjenige begründet ist, was ich jetzt erzähle, besteht ja darin, daß alle die Welten, die an unsere anstoßen, also die Welt, die wir gleich nach dem Tode betreten, die Welt, die wir nach Jahrzehnten nach dem Tode betreten, daß alle diese Welten ja das nicht in sich haben, was der Mensch hier auf Erden um sich hat, und was er hier auf Erden lernt. Wenn man in diese an unsere Welten anstoßenden Welten eintritt, dann gibt es dadrinnen zum Beispiel kein Schreiben, kein Lesen in unserem Sinne. Es gibt auch keine Flugzeuge in unserem Sinne, auch keine Autos in unserem Sinne, nicht einmal gewöhnliche Gespanne in unserem Sinne. Das alles gibt es ja in diesen anstoßenden Welten nicht.

[ 10 ] So when we follow the deceased after they have passed through the gate of death, we enter a world that also contains all manner of elemental beings—beings that have forms one can speak of, and that truly belong to this world. We can therefore say: Since these beings belong to this world, they should in fact make use only of the forces that exist within this world. — However, among these elemental beings there are some who do not remain there, but who observe—for example, when people are writing—and who look in on all the activities carried out within the human world, that is, within the world that people experience between birth and death. We constantly have such beings who are watching. Now, watching in and of itself is not in any way a bad thing, for the entire plan underlying what I am now describing consists in the fact that all the worlds adjacent to ours—that is, the world we enter immediately after death, the world we enter decades after death—do not contain within themselves what human beings have around them here on Earth, nor what they learn here on Earth. When one enters these worlds adjacent to ours, there is, for example, no writing or reading as we understand it. There are also no airplanes as we understand them, no cars as we understand them, not even ordinary horse-drawn carriages as we understand them. None of these things exist in these adjacent worlds.

[ 11 ] Man kann aber auch nicht sagen, daß wir auf Erden hier Autos bauen, schreiben und lesen, daß wir auf Erden Bücher schreiben, die ja auch nicht gelesen werden von den Engeln, wir können nicht sagen, daß das alles ohne Bedeutung sei für die Welt im allgemeinen. Sondern es ist so, daß gewissermaßen solche Wesenheiten, von denen ich gerade gesprochen habe, abkommandiert werden aus der unmittelbar an unsere anstoßenden Welt. Sie sollen gewissermaßen achtgeben, was da die Menschen treiben. Sie werden also aus anderen Welten heraus besonders beauftragt mit der Mission, sich zu kümmern um die Menschennatur, und dasjenige, was sie da lernen, für zukünftige Zeiten zu bewahren. Denn sehen Sie, wir Menschen können unser Karma von einem Leben in das andere tragen, können auch alles das von einem Leben in das andere tragen, was durch die äußere Kultur mit unserem Karma geschieht. Was wir im Auto erfahren als Mensch, das können wir von einem Erdenleben in das andere tragen; die Konstruktion des Autos nicht. Dasjenige, was bloß aus Erdenkräften heraus entstanden ist, das können wir Menschen selber nicht von einem Erdenleben ins andere hinübertragen. Dadurch hat die Menschheit im Verlauf der Zivilisation etwas begründet, was sie selber verlieren würde, wenn ihr nicht andere Wesen zu Hilfe kämen.

[ 11 ] But one cannot say either that because we build cars, write, and read here on Earth—because we write books on Earth that are not read by the angels—we cannot say that all of this is meaningless for the world in general. Rather, it is the case that, so to speak, the beings I have just spoken of are dispatched from the world immediately adjacent to ours. They are, so to speak, tasked with keeping an eye on what human beings are doing there. They are thus specially commissioned from other worlds with the mission of caring for human nature and preserving for future times what they learn there. For you see, we humans can carry our karma from one life into the next; we can also carry over into the next life everything that happens to our karma through external culture. What we experience as human beings in a car, we can carry over from one earthly life to the next; the car’s design, however, cannot. That which has arisen solely from earthly forces—we humans cannot carry that over from one earthly life to the next on our own. Through this, humanity has, in the course of civilization, established something that it would lose on its own if other beings did not come to its aid.

[ 12 ] Nun sind diese Wesen, von denen ich sprach, besonders abkommandiert, um das, was der Mensch nicht von einem Erdenleben ins andere tragen kann, für die Zukunft zu bewahren. Das ist das Bedeutsame, daß wir also mitten unter uns in der an uns anstoßenden Welt Wesen haben, die dazu bestimmt sind, das, was der Mensch von seiner äußeren Zivilisation nicht in die Zukunft hinübertragen kann, hinüberzutragen, damit der Mensch es in der Zukunft wiederum haben kann. Sehen Sie, so ist vieles, sehr vieles dadurch, daß in vergangenen Zeiten es manchen von diesen Wesen recht schwierig geworden ist, ihre Aufgabe zu erfüllen, so ist manches von dem, was in alten Zeiten schon in der Zivilisation erfunden war, für die Menschheit doch wieder verlorengegangen.

[ 12 ] Now, these beings I spoke of have been specially assigned to preserve for the future that which human beings cannot carry over from one earthly life to the next. The significant point is that we have beings right here among us in the world that surrounds us who are destined to carry over into the future what human beings cannot carry over from their external civilization, so that human beings may have it again in the future. You see, much—very much—has been lost to humanity because, in times past, it became quite difficult for some of these beings to fulfill their task; thus, much of what had already been invented in civilization in ancient times has been lost to humanity once again.

[ 13 ] Also das Wichtige, was ich Ihnen hier darlegen will, ist dieses, daß mitten unter uns Wesenheiten sind, die im Weltenplan damit beauftragt sind, all das in die Zukunft hinüberzutragen, was die Menschen nicht selber von einem Erdenleben in das andere hinübertragen können. Das ist vor allen Dingen zum Beispiel der abstrakte Inhalt unserer Bibliotheken. Den können wir Menschen nicht von einem Erdenleben ins andere hinübertragen. Dazu braucht es besondere Wesenheiten. Und diejenigen geistigen Wesenheiten, mit denen wir Menschen direkt in Verbindung stehen, die können das nicht. Und daher können wir es als Menschen auch nicht. Diese Wesenheiten mußten sich anderer Wesenheiten bedienen, die lange ihnen fremd waren, die eine ganz andere Entwickelung durchgemacht haben als unsere mit uns zusammenhängenden geistigen Wesen.

[ 13 ] So the important point I want to make here is this: there are beings among us who, within the plan of the worlds, are tasked with carrying over into the future everything that human beings cannot carry over themselves from one earthly life to the next. This applies above all, for example, to the abstract content of our libraries. We humans cannot carry this over from one earthly life to the next. This requires special beings. And those spiritual beings with whom we humans are directly connected cannot do this. And therefore, we as humans cannot do it either. These beings had to make use of other beings who were long alien to them, who have undergone a completely different development than the spiritual beings connected to us.

[ 14 ] Ich habe in meinen Büchern diese anderen Wesenheiten, die eine ganz andere Entwickelung durchgemacht haben, ahrimanische Wesenheiten genannt. Das ist eine ganz andere Evolution, die bei solchen Gelegenheiten mit der unsrigen zusammenkommt, zum Beispiel wenn wir hier ein Auto konstruieren. Das sind Wesenheiten, die also eine besondere Einrichtung in der Gegenwart, zum Beispiel die Autokonstruktion, aus ihren ahrimanischen Weltenkräften heraus verstehen können, und die hinübertragen in zukünftige Zeiten dasjenige, was in der Menschheitszivilisation einmal angeeignet worden ist, und was der Mensch nicht von einer Inkarnation in die andere hinübertragen kann.

[ 14 ] In my books, I have called these other beings—who have undergone a completely different evolution—Ahrimanic beings. This is a completely different evolution that intersects with our own on such occasions, for example, when we design a car here. These are beings who, drawing upon their Ahrimanic world forces, are able to understand a specific contemporary endeavor—such as automobile design—and who carry forward into the future what has once been assimilated into human civilization, and what human beings cannot carry over from one incarnation to the next.

[ 15 ] Besessenheit

[ 15 ] Obsession

[ 16 ] Nun können wir mit den Vorstellungen, die wir auf diese Weise gewonnen haben, charakterisieren, was eigentlich ein medialer Mensch ist. Wir müssen natürlich unterscheiden zwischen einem medialen Menschen im allerweitesten Sinne und zwischen dem, was man im eigentlichen Sinne des Wortes ein Medium nennt. Denn im Grunde genommen, meine verehrten Anwesenden, sind wir alle Medien, wenn man den Ausdruck Medium im weitesten Sinne nimmt. Wir sind zum Beispiel seelisch-geistige Menschen, bevor wir heruntersteigen in die irdische Welt und das Leben vollbringen zwischen Geburt und Tod. Dasjenige, was wir in der geistigen Welt sind, das ist verkörpert in dem, was wir hier in der physischen Welt sind. In der physischen Welt sind wir ein Medium für unseren eigenen Geist. Also wenn man das Wort Medium im allerweitesten Sinne nimmt, so würde man jedes Wesen irgendwie als Medium bezeichnen können. Das ist nicht gemeint, wenn man im gewöhnlichen Sinne von einem medialen Menschen spricht. Ein medialer Mensch in unserer Welt, die wir zwischen Geburt und Tod durchleben, ist derjenige Mensch, welcher gewisse Gehirnpartien so entwickelt hat, daß sie aus seiner Gesamtwesenheit ausgeschaltet werden können. So daß also zu gewissen Zeiten bei einem Medium gerade diejenigen Gehirnpartien nicht als Grundlage für die Ich-Tätigkeit da sind, die diese Ich-Tätigkeit besonders unterstützen.

[ 16 ] Now, using the insights we have gained in this way, we can characterize what a “medium” actually is. Of course, we must distinguish between a mediumistic person in the broadest sense and what is called a “medium” in the strict sense of the word. For in essence, my dear friends, we are all mediums if we take the term “medium” in its broadest sense. We are, for example, soul-spiritual beings before we descend into the earthly world and live out our lives between birth and death. What we are in the spiritual world is embodied in what we are here in the physical world. In the physical world, we are a medium for our own spirit. So if one takes the word “medium” in the broadest possible sense, one could in some way describe every being as a medium. That is not what is meant when one speaks of a “medium” in the ordinary sense. A medium in our world—the one we experience between birth and death—is a person who has developed certain parts of the brain to such an extent that they can be switched off from their overall being. Thus, at certain times, the very parts of the brain that particularly support “I”-activity are not present in a medium as the basis for that activity.

[ 17 ] Wenn wir so recht zu uns Ich sagen, wenn wir unser Ich so recht ins Bewußtsein hereinbringen, dann ist immer diese Bewußtseinsentwikkelung, diese Ich-Entwickelung gestützt auf ganz besondere Gehirnteile. Diese Gehirnteile werden ausgeschaltet bei demjenigen, der ein Medium ist. Dadurch bekommen gewisse Wesenheiten von der Art, wie ich sie jetzt eben charakterisiert habe, Appetit, statt des MenschenIch in diese Gehirnteile hineinzukriechen. Und ein solches Medium wird dann der Träger derjenigen Wesenheiten, die eigentlich die Zivilisation in die Zukunft hinübertragen sollten. Also wenn sie irgendwo ein Gehirn erhaschen, diese Wesen, das nicht von seinem Ich bewohnt ist zu einer gewissen Zeit, dann bekommen diese Wesen ungeheuren Appetit, in dieses Gehirn unterzutauchen. Und wenn ein Medium in Trance ist, wie man sagt, wenn also das Gehirn ausgeschaltet ist, dann kriecht solch ein Wesen, das unter ahrimanischem Einflusse steht und die Zivilisation in zukünftige Zeiten hinübertragen sollte, in das Gehirn hinein, und ein solcher Mensch ist dann in dieser Zeit statt eines Menschen-Ich der Träger eines elementarischen Wesens, das im Kosmos seine Pflicht versäumt. Fassen Sie diesen Ausdruck nur ganz wörtlich auf: das im Kosmos seine Pflicht versaumt.

[ 17 ] When we truly say “I” to ourselves, when we truly bring our “I” into consciousness, this development of consciousness—this development of the “I”—is always supported by very specific parts of the brain. These parts of the brain are deactivated in a medium. As a result, certain beings of the kind I have just described develop an appetite to creep into these parts of the brain in place of the human “I.” And such a medium then becomes the vessel for those beings who are actually meant to carry civilization into the future. So when these beings come across a brain somewhere that is not inhabited by its ego at a certain time, they develop an immense desire to slip into that brain. And when a medium is in a trance, as they say—that is, when the brain is shut down—then such a being, which is under Ahrimanic influence and is supposed to carry civilization into the future, creeps into the brain; and during this time, such a person, instead of a human “I,” becomes the vessel for an elemental being that is neglecting its duty in the cosmos. Please take this expression quite literally: one that is neglecting its duty in the cosmos.

[ 18 ] Die Pflicht eines solchen Wesens im Kosmos ist, zu sehen, wie die Menschen schreiben. Sie schreiben mit denjenigen Kräften, die in diesen Gehirnpartien, von denen ich eben jetzt spreche, verankert sind. Statt daß diese Wesen bloß zuschauen, wie sie es sonst immer machen müssen, geben sie acht, wo irgendwo ein mediales Gehirn ist, das ausgeschaltet werden kann. Dann kriechen sie herein und tragen dasjenige, was sie schon an Schreibkunst entwickelt haben durch Zuschauen, in die gegenwärtige Menschenwelt herein. So daß also solche Wesenheiten etwas, was sie eigentlich ihrer Aufgabe gemäß in die Zukunft hineintragen sollen, mit Hilfe von medialen Menschen in die Gegenwart hereinprojizieren. Darauf beruht der Mediumismus, daß undeutlich dasjenige, was in der Zukunft als Fähigkeiten ausgebildet werden soll, schon in der Gegenwart in einer chaotischen Weise ausgebildet wird. Daher das Prophetische des medialen Wesens, daher das Faszinierende. Es ist in der Tat etwas, was vollkommener arbeitet als der Mensch in der Gegenwart. Aber es ist hereingetragen durch Wesen in der Art, wie ich es Ihnen vorhin charakterisiert habe.

[ 18 ] The duty of such a being in the cosmos is to observe how humans write. They write using the forces anchored in those parts of the brain I am speaking of right now. Instead of merely watching, as they are otherwise always compelled to do, they keep an eye out for any mediumistic brain that can be activated. Then they slip in and bring into the present human world the art of writing they have already developed through observation. Thus, such beings project into the present—with the help of mediumistic people—something that, according to their task, they are actually supposed to carry into the future. Mediumship is based on the fact that what is to be developed as abilities in the future is already being developed in the present in a chaotic manner. Hence the prophetic nature of the mediumistic being, hence its fascination. It is, in fact, something that functions more perfectly than human beings do in the present. But it is brought in by beings in the manner I described to you earlier.

[ 19 ] Geradeso wie die Belladonna medial ist für die Astralwelt — die Belladonna ist ein Medium für gewisse Astralkräfte, die sie in ihre Frucht hereinzieht —,, so ist ein Menschenmedium durch sein besonderes Gehirn eben ein Medium für diese elementarischen Wesenheiten, die nun schon einmal an unserer Zivilisation Anteil haben müssen, weil die Menschen nicht alles von einem Erdenleben in das andere hinübertragen können. Das ist das eigentliche Mysterium des Mediumwesens: die Besessenheit durch diese bestimmten Wesen. Nun können Sie sich denken, diese Wesenheiten sind ja auf der einen Seite wirkliche Geschöpfe der ahrimanischen Wesenheiten. Die ahrimanischen Wesenheiten sind im Weltall vorhanden als Wesenheiten von einer die Menschheit weit überragenden Intelligenz. Sobald wir in der unmittelbar an der unsrigen anstoßenden Welt, oder auch, wenn wir das Schauen entwickeln, noch in dieser physischen Welt an die ahrimanischen Wesen herankommen, sind wir erstaunt über ihre ungeheure Intelligenz, über ihre überragende Intelligenz. Weit intelligenter sind sie, als irgendein Mensch es sein kann. In der Intelligenz sind sie wahrhafte Übermenschen. Und wir bekommen erst Respekt vor solchen Wesenheiten, wenn wir eben einsehen, wie unendlich intelligent sie sind.

[ 19 ] Just as belladonna acts as a medium for the astral world—belladonna is a medium for certain astral forces that it draws into its fruit—so too is a human medium, through his or her special brain, a medium for these elemental beings, who must necessarily play a part in our civilization because human beings cannot carry everything over from one earthly life to the next. This is the true mystery of mediumship: possession by these specific beings. Now you can imagine that, on the one hand, these beings are indeed true creations of the Ahrimanic beings. The Ahrimanic beings exist in the cosmos as beings of an intelligence far surpassing that of humanity. As soon as we approach the Ahrimanic beings in the world immediately adjacent to our own—or, if we develop our ability to see, even within this physical world—we are astonished by their immense intelligence, by their surpassing intelligence. They are far more intelligent than any human being can ever be. In terms of intelligence, they are true superhumans. And we only come to respect such beings when we realize just how infinitely intelligent they are.

[ 20 ] Etwas von dieser Intelligenz geht dann über auf diese ihre Geschöpfe, diese Elementarwesen, die in Mediengehirne hineinkriechen, hinuntertauchen, so daß also allerlei Bedeutsames auf diesem Wege durch Medien herauskommen kann. Man kann allerlei Bedeutsames erfahren, insbesondere wenn man mit vollem, gut entwickeltem Bewußtsein hinschauen kann auf das, was solche Medien produzieren. Es ist nicht so, daß man, wenn man in richtigem Sinne die Konstitution, die Beschaffenheit der geistigen Welt versteht, ableugnet, daß durch Medien allerlei Richtiges herauskommen kann aus den geistigen Welten in die physische Welt herein. Wichtiges, Bedeutsames kann durch Medien erfahren werden; aber es ist kein richtiger Weg. Warum nicht?

[ 20 ] Some of this intelligence is then transferred to these creatures of theirs—these elemental beings—which creep into and dive down into the minds of mediums, so that all sorts of significant things can emerge through mediums in this way. One can learn all sorts of meaningful things, especially if one can observe what such mediums produce with a full, well-developed consciousness. It is not the case that, if one truly understands the constitution and nature of the spiritual world, one would deny that all sorts of true information can emerge from the spiritual worlds into the physical world through mediums. Important and meaningful things can be learned through mediums; but it is not the right path. Why not?

[ 21 ] Das können Sie eben gerade an solchen Pflanzen lernen, die Pflanzenmedien sind, Medien für gewisse astrale Kräfte, die sie zu Giftpflanzen machen. Man lernt, wie es sich mit diesen Dingen verhält, wiederum nur durch das gut entwickelte Bewußtsein kennen. Wie man das kennenlernt, möchte ich Ihnen auf folgende Weise schildern. Man liebt es mehr, anschaulich zu schildern, wenn es sich um die geistigen Welten handelt, als abstrakte Begriffe zu bilden.

[ 21 ] You can learn this precisely from such plants, which serve as plant media—media for certain astral forces that turn them into poisonous plants. One can only come to understand how these things work through a well-developed consciousness. I would like to describe to you how to gain this understanding in the following way. When it comes to the spiritual worlds, one prefers to describe things vividly rather than form abstract concepts.

[ 22 ] Nehmen wir an, man tritt ein mit der Initiatenerkenntnis in jene Welt, in der nach ihrem Tode die Toten sind. Man folgt ihnen. Es ist ja wirklich so, daß man, wenn man so den Toten folgt, wie in eine ganz andere Welt zunächst eintritt. Ich habe sie zum Teil beschrieben. Ich habe Ihnen charakterisiert, wie sie einen viel wirklicheren Eindruck macht als diese unsere Welt, in der wir zwischen Geburt und Tod sind. Aber wenn man nun eintritt in diese Welt, fällt einem sogleich auf, was da außer dem, daß die toten Menschenseelen da sind, fürmerkwürdige Geschöpfe sind. Bald nachdem der Mensch gestorben ist, sieht man, wenn man ihm da folgt, unter den Menschenseelen, die gestorben sind, also auch um diejenigen Menschenseelen herum, die eben verstorben sind, merkwürdige dämonenartige Gestalten. Gerade am Eingange dieses Seelenlandes, das der Tote zu betreten hat, und das man mit einem gewissen hellseherischen Blick mit ihm betreten kann, sieht man dämonenhafte Gestalten, welche mächtig große — natürlich immer mit irdischen Verhältnissen verglichen, man kann ja, wenn man von groß und klein spricht, nur in Vergleichen sprechen —, welche mächtig groß entwickelte Schwimmfüße haben, wie die Enten, überhaupt wie die Schwimmtiere; mächtig entwickelte, aber sich fortwährend verwandelnde Schwimmfüße wie die Enten oder wie die Wildenten. Dann haben sie eine Form, die man etwa mit der Form des Känguruhs vergleichen könnte, aber halb vogelartig und halb säugetierartig, große, mächtige Wesen. Durch ganze weite Gebiete solcher Wesenheiten geht man durch, wenn man den Toten folgt. Und wenn man sich nun frägt: Wo sind diese Wesenheiten? — so müssen Sie sich nur richtig vorstellen, wie man über das Wo solcher Wesenheiten zu denken hat, wo sie sind. Sie sind immer um uns, denn wir stehen ja drinnen in derselben Welt, in der die Toten sind. Sie sind immer um uns, diese Wesenheiten, nur, sehen Sie, sind sie just in diesem Saale nicht. Da eben beginnt sozusagen der Weg einer wirklichen, ganz exakten geistigen Forschung.

[ 22 ] Let us suppose that one enters, with the knowledge of an initiate, into that world where the dead dwell after their death. One follows them. It is indeed true that when one follows the dead in this way, one initially enters as it were into a completely different world. I have described it in part. I have outlined for you how it makes a much more real impression than this world of ours, in which we exist between birth and death. But when one enters this world, one immediately notices—apart from the fact that the souls of the dead are there—what strange creatures they are. Soon after a person has died, if you follow them there, you see, among the human souls who have died—and thus also around those human souls who have just passed away—strange, demon-like figures. Right at the entrance to this realm of souls, which the deceased must enter—and which one can enter with them through a certain clairvoyant gaze—one sees demonic figures that have enormously large—of course, always compared to earthly proportions, for when speaking of large and small, one can only speak in terms of comparison—which have powerfully large, well-developed webbed feet, like those of ducks, or like those of aquatic animals in general; powerfully developed, yet constantly changing webbed feet, like those of ducks or wild ducks. They also have a form that could be compared, for example, to that of a kangaroo, though half-bird-like and half-mammal-like—large, powerful beings. One passes through vast expanses inhabited by such beings when following the dead. And if one now asks: Where are these beings? — you need only properly imagine how one should think about the “where” of such beings, where they are. They are always around us, for we stand, after all, within the very same world in which the dead are. They are always around us, these beings; only, you see, they are not here in this very hall. This is where, so to speak, the path of genuine, entirely precise spiritual research begins.

[ 23 ] Nehmen Sie das Folgende. Sie gehen über eine Wiese, in der im Herbste viele Pflanzen wachsen von der Art des Colchicum autumnale, der Herbstzeitlose. Jetzt gehen Sie da, finden überall die Herbstzeitlose. Versuchen Sie, in dem Momente, wo Sie mitten unter den Herbstzeitlosen stehen, den Bewußtseinszustand hervorzurufen, in dem Sie dem Toten folgen können, so wie ich es geschildert habe, da sehen Sie, wie überall an der Stelle, wo eine Herbstzeitlose ist, das Wesen ist, das ich eben geschildert habe mit diesen Schwimmfüßen und mit diesem merkwürdigen, känguruhartigen Körper. Aus jeder Herbstzeitlose wird ein solches Wesen. Und begeben Sie sich in ein anderes Gebiet, wo die Belladonna, die schwarze Tollkirsche am Wege wächst, und versetzen Sie sich in den Bewußtseinszustand, von dem ich gesprochen habe, so treffen Sie dort ganz andere, furchtbar dämonische Wesenheiten, die nun auch aus der Welt sind, von der ich eben spreche. So daß man also sagen kann: Colchicum autumnale, Belladonna, sind Medien, welche die nächste Welt in sich hereinlassen und welche eigentlich mit ihrem anderen Wesen in der Welt der Toten sind.

[ 23 ] Consider the following. You are walking across a meadow where, in the fall, many plants of the species Colchicum autumnale—the autumn crocus—are growing. Now, as you walk there, you find autumn crocuses everywhere. Try, at the very moment you’re standing in the midst of the autumn crocuses, to evoke the state of consciousness in which you can follow the dead, just as I have described; then you will see that wherever there is an autumn crocus, there is the being I just described, with those webbed feet and that strange, kangaroo-like body. Every autumn crocus becomes such a being. And if you go to another area where belladonna, the black nightshade, grows by the wayside, and put yourself into the state of consciousness I have spoken of, you will encounter there entirely different, terribly demonic beings who also belong to the world I have just described. So one can say: Colchicum autumnale and Belladonna are media that allow the next world to enter within them and which, in their other nature, actually belong to the world of the dead.

[ 24 ] Wenn Sie dies ins Auge fassen, so werden Sie sich sagen: Um uns herum ist überall auch dasjenige, was wir eine andere Welt nennen. Es kommt nur darauf an, daß wir mit unserem Bewußtsein hineinkommen, daß wir das Colchicum autumnale, die Belladonna, nicht bloß mit dem gewöhnlichen Alltagsbewußtsein sehen, sondern mit dem höheren Bewußtsein, wo sie im Totenreiche stehen. Die Belladonna sehen wir mit dem höheren Bewußtsein, wo sie im Totenreiche steht.

[ 24 ] If you consider this, you will say to yourself: All around us is also what we call another world. It all depends on our entering into it with our consciousness—on seeing Colchicum autumnale and belladonna not merely with our ordinary, everyday consciousness, but with the higher consciousness in which they exist in the realm of the dead. We see belladonna with the higher consciousness in which it exists in the realm of the dead.

[ 25 ] Nun können Sie folgendes sagen: Hier meinetwillen ist eine Wiese, darauf wachsen die Herbstzeitlosen. — Jetzt müssen Sie weit gehen, wenn Sie in der physischen Welt sind, vielleicht einen ganzen Berg hinauf, da oben sind die Sträucher, auf denen die Tollkirschen wachsen. Belladonna und Colchicum autumnale sind nicht nebeneinander in der physischen Welt. Aber in dieser geistigen Welt, die die nächste ist, von der ich spreche, sind sie nebeneinander. Der Raum hat eine ganz andere Anordnung. Was weit voneinander entfernt sein kann in der physischen Welt, kann ganz nebeneinander sein in der geistigen Welt. Die geistige Welt hat eben durchaus ihre ureigenen Gesetze. Alles ist da anders. Und nehmen Sie nun das, daß Sie diese Pflanzen ich kann mich so ausdrücken — in der Welt der Toten antreffen. Wenn Sie in den ersten Zeiten den Toten folgen, dann haben die durchaus nicht den greulichen Eindruck, den der Mensch auf der Erde hat von diesen Pflanzen, sondern sie wissen, daß das im weisen Weltenplane begründet ist, daß diese Dämonengestalten da sind. Wenn Sie also zunächst im Seelenlande den Toten folgen, dann finden Sie das Seelenland besetzt mit den den Giftpflanzen entsprechenden Gestalten, Dämonengestalten, eben in der nächsten anderen Welt.

[ 25 ] Now you might say: Here, for my sake, is a meadow where autumn crocuses grow. — Now, if you’re in the physical world, you’d have to go a long way—perhaps all the way up a mountain—and up there are the bushes where belladonna grows. Belladonna and Colchicum autumnale are not side by side in the physical world. But in this spiritual world—the next one I am speaking of—they are right next to each other. Space is arranged quite differently there. What may be far apart in the physical world can be right next to each other in the spiritual world. The spiritual world certainly has its very own laws. Everything is different there. And now consider this: you encounter these plants—if I may put it this way—in the world of the dead. When you first begin to follow the dead, they do not at all have the dreadful impression that people on Earth have of these plants; rather, they know that the presence of these demonic figures is grounded in the wise plan of the world. So when you first follow the dead into the realm of souls, you find that realm populated by figures corresponding to the poisonous plants—demonic figures—precisely in the next world.

[ 26 ] Kommen Sie weiter gegen die Gebiete, aus denen dann die Toten heraustreten nach zehn, zwanzig, dreißig Jahren, um in ein höheres Gebiet einzutreten, dann finden Sie da erst das Entsprechende für unsere nicht giftigen Pflanzen. Da finden Sie erst zum Beispiel Veilchen und dergleichen, was nicht giftig ist. So hat die Pflanzenwelt ihre Bedeutung hier in der physischen Welt und auch in der nächsten Welt. Nur sehen wir sie dort in anderen Formen. Dasjenige, was in wahrer Gestalt von mir geschildert worden ist im Sternengebiet, das spiegelt sich auf Erden in der Form, wie sie auf Erden eben eine Belladonna, ein Colchicum autumnale, wie sie das Veilchen hat; das spiegelt sich auch in der Welt, in die die Toten eintreten. Unmittelbar nach dem Tode spiegelt es sich so, wie ich es beschrieben habe. Alles wirkt auch auf die anderen Welten, was in einer Welt ist. Aber will man es seiner Wirklichkeit nach erkennen, dann muß man mit seinem Bewußtsein in seine ureigene Welt eintreten. So ist es aber auch für die Wesen dieser anderen Welten. Was diese Wesenheiten sind, diese Elementarwesen, die eigentlich Geschöpfe der ahrimanischen Herrscher sind, das kann man nur erkennen, wenn man eintritt in die nächste, an unsere heranstoßende Welt.

[ 26 ] As you proceed further into the realms from which the dead emerge after ten, twenty, or thirty years to enter a higher realm, it is only there that you will find the equivalents of our non-poisonous plants. Only there, for example, will you find violets and the like, which are non-poisonous. Thus, the plant world has its significance here in the physical world and also in the next world. We simply see them there in different forms. What I have described in its true form in the realm of the stars is reflected on Earth in the form of plants such as belladonna, Colchicum autumnale, and the violet; it is also reflected in the world into which the dead enter. Immediately after death, it is reflected just as I have described it. Everything that exists in one world also affects the other worlds. But if one wishes to recognize it in its true reality, one must enter one’s own inner world with one’s consciousness. The same is true, however, for the beings of these other worlds. What these beings are—these elemental beings, who are in fact creatures of the Ahrimanic rulers—can only be recognized by entering the next world, the one that adjoins ours.

[ 27 ] Nun aber kommen sie heraus durch die Medien, diese Wesenheiten, machen die Medien von sich besessen und treten damit vorübergehend in unsere Welt ein. Wenn wir also diese Wesenheiten nur durch ein Medium in unserer Welt kennenlernen, dann lernen wir sie eigentlich in einer Welt kennen, in der sie fremd sein sollten, können sie also nicht ihrer wahren Gestalt nach kennenlernen. So daß für denjenigen, der diese Wesenheiten, der ihre Offenbarungen nur durch Medien kennenlernt, gar keine Möglichkeit vorhanden ist, auf das Wahre zu kommen, weil sie sich ja in einer ihnen fremden Welt manifestieren. Es sind also unbedingt geistige Offenbarungen da; aber das Verstehen dieser geistigen Offenbarungen ist unmöglich, wenn man diese Wesenheiten nur in einer Welt kennenlernt, der sie gar nicht angehören. Das ist das Trügerische, das im höchsten Sinne Illusionäre alles dessen, was durch das mediale Bewußtsein in die Welt tritt, daß diejenigen, die diesen Wesenheiten entgegentreten, nicht wissen, von welcher Beschaffenheit eigentlich diese Wesenheiten sind.

[ 27 ] But now these entities are emerging through the media, taking possession of the media and thereby temporarily entering our world. So if we come to know these entities in our world only through a medium, then we are actually getting to know them in a world where they should be foreign; thus, we cannot come to know them in their true form. Consequently, for those who come to know these beings—whose revelations they experience only through mediums—there is no possibility whatsoever of arriving at the truth, because these beings manifest themselves in a world that is foreign to them. Spiritual revelations are certainly present; but understanding these spiritual revelations is impossible if one comes to know these beings only in a world to which they do not belong at all. This is the deceptive, in the highest sense illusory, nature of everything that enters the world through mediumistic consciousness: that those who encounter these beings do not know what their true nature actually is.

[ 28 ] Diese Wesenheiten haben nun auch dadurch, daß sie auf diese Art in die Welt hereinkommen, ein ganz besonderes Schicksal. Denn sehen Sie, man lernt noch anderes kennen, wenn man so die Welt kennenlernt, wie ich es beschrieben habe. Tritt man in die Welt der Toten ein, geht da durch den Dämonenwald von Colchicum autumnale, von Belladonna, Digitalis purpurea, Datura stramonium und so weiter, geht man durch dieses ganze Gebiet, dann merkt man: Veilchen, sie werden sich umwandeln, sie werden in der Zukunft ganz andere Gestalten tragen. Sie haben eine Bedeutung für die Zukunft des Kosmos. Colchicum autumnale nimmt Teil seinem Wesen nach an dem Tod, für den es bestimmt ist. Es sind sterbende Pflanzen, die Giftpflanzen, absterbende Pflanzen, die nicht hineinragen in zukünftige Gestaltungen. In zukünftigen Epochen werden wiederum andere Giftwesen da sein. Aber diejenigen Wesen, die heute Giftwesen sind, sterben ab in unserer Epoche. Die Epoche dauert natürlich lange, aber sie [diese Giftpflanzen] tragen in sich die Impulse des Todes. Und das breitet sich auch aus über alle Vegetation. Man schaut in der Vegetation, wenn man mit diesem Blicke schaut, Aufgehendes, sich Entwickelndes, in die Zukunft hin Impulsierendes; Absterbendes, sich mit dem Tode Verbindendes.

[ 28 ] These beings also have a very special destiny precisely because they enter the world in this way. For you see, one comes to know other things as well when one gets to know the world in the way I have described. When one enters the world of the dead, passing through the demonic forest of Colchicum autumnale, Belladonna, Digitalis purpurea, Datura stramonium, and so on—when one traverses this entire region—one realizes: violets will transform; in the future, they will take on entirely different forms. They hold significance for the future of the cosmos. Colchicum autumnale, by its very nature, participates in the death for which it is destined. These are dying plants—the poisonous plants, the plants in the process of dying—that do not extend into future forms. In future epochs, other poisonous beings will be present. But those beings that are poisonous today are dying out in our epoch. The epoch lasts a long time, of course, but they [these poisonous plants] carry within themselves the impulses of death. And this also spreads throughout all vegetation. When one looks at vegetation with this perspective, one sees what is sprouting, developing, and propelling itself toward the future; and what is dying off, connecting itself with death.

[ 29 ] Und so ist es mit den Wesenheiten, welche die Medien von sich besessen machen. Sie gliedern sich gewissermaßen ab von ihren Genossen, die die Aufgabe haben, das Gegenwärtige in weite Zukünfte hinüberzutragen, sie dringen herein durch die Medien in diese gegenwärtige Welt, verbinden sich da aber auch mit dem Schicksal des Irdischen und verlieren ihre Zukunftsaufgabe.

[ 29 ] And so it is with the entities that have taken possession of the media. In a sense, they separate themselves from their companions, whose task is to carry the present into the distant future; they penetrate this present world through the mediums, but there they also become bound to the fate of the earthly realm and lose sight of their future mission.

[ 30 ] Damit aber berauben sie den Menschen in einem hohen Sinne seiner Zukunftsaufgabe. Und das ist es, was man unmittelbar vor sich hat, wenn man das mediale Wesen wirklich kennenlernt. Die Zukunft soll sterben — so spricht eigentlich das mediale Wesen —, die Gegenwart soll alles sein. Und daher ist man auch, wenn man mit wirklichem Einblick in die Tatsachen und in das Wesenhafte der Welt zu einer spiritistischen Sitzung kommt, zunächst frappiert darüber, wie all das, was da im Kreise sitzt und teilnimmt an einer spiritistischen Manifestation, umgeben ist von demjenigen, was einem in Form von Giftpflanzen erscheint. Jede spiritistische Sitzung ist eigentlich eingerahmt von einem Garten von Giftpflanzen, die nun nicht so sind wie in der Welt der Toten, die aber herumwachsen um die spiritistische Gemeinschaft, und aus deren Blüten und Früchten Dämonen sich herauserheben.

[ 30 ] But in doing so, they rob human beings, in the highest sense, of their future mission. And that is what one immediately faces when one truly comes to know the mediumistic being. The future is to die—so the mediumistic being actually says—the present is to be everything. And that is why, when one comes to a spiritualist séance with true insight into the facts and the essential nature of the world, one is initially struck by how all those sitting in the circle and participating in a spiritualist manifestation are surrounded by what appears to one in the form of poisonous plants. Every spiritualist séance is, in fact, framed by a garden of poisonous plants, which are not like those in the world of the dead, but which grow all around the spiritualist community, and from whose blossoms and fruits demons emerge.

[ 31 ] Das ist es, was derjenige, der hineinschaut in die anderen Welten, durchmacht bei einer spiritistischen Sitzung. Er geht eigentlich zumeist durch einen Hag, durch einen Weltenhag, der die spiritistische Gemeinschaft umgibt, von Giftpflanzen, die aber in sich beweglich sind, wie lebendig sind, etwas Tierhaftes haben. Man erkennt nur noch an ihren Formen, daß sie Giftpflanzen sind. Man kann aber gerade daraus sehen, wie stark das, was in dieser medialen Form arbeitet, das, was fortfließen sollte im Lauf der Menschheitsentwickelung, in der Zukunft fruchtbar werden sollte, wie das hereingebannt wird in die Gegenwart, in die es nicht gehört, und in der Gegenwart eben zum Schaden der Menschheit entwickelt wird. Das ist das innere Mysterium des medialen Wesens, das wir hier im Verlaufe dieser Vorträge kennenlernen sollen.

[ 31 ] This is what the person who looks into the other worlds experiences during a spiritualist séance. In fact, they usually pass through a thicket—a world-thicket—that surrounds the spiritualist gathering, made up of poisonous plants that are, however, flexible, as if alive, and possess something animal-like. One can only tell from their shapes that they are poisonous plants. But it is precisely from this that one can see how strongly that which is at work in this mediumistic form—that which should flow onward in the course of human development and bear fruit in the future—is bound into the present, where it does not belong, and is developed in the present to the detriment of humanity. This is the inner mystery of the mediumistic being, which we are to come to know here in the course of these lectures.

[ 32 ] Das innere Mysterium des medialen Wesens

[ 32 ] The Inner Mystery of the Mediumistic Being

[ 33 ] Man kann nun ganz genau, ganz exakt angeben, wo im Mediumwesen sozusagen der schwierige Punkt der Menschheitskonstitution hegt. Da werde ich Ihnen eine etwas abstrakt erscheinende Auseinandersetzung machen müssen, allein Sie werden gerade dadurch in das Wesen des Mediumistischen ein wenig hineinschauen.

[ 33 ] It is now possible to specify very precisely, very exactly, where in the nature of mediumship—so to speak—the difficult point of humanity’s constitution lies. I will have to present you with a discussion that may seem somewhat abstract, but it is precisely through this that you will gain a little insight into the nature of mediumship.

[ 34 ] Sehen Sie, das menschliche Gehirn, wie es in der Schädelhöhlung enthalten ist, hat ein Gewicht von etwa durchschnittlich tausendfünfhundert oder etwas mehr Gramm. Das ist eigentlich eine bedeutende Schwere. Und es ist so, daß, wenn dieses menschliche Gehirn mit seiner eigenen Schwere auf die feinen Adern im Kopfe drücken würde, die unter ihm sind, es diese Adern sofort zerquetschen würde. Wir Menschen gehen, je nachdem wie alt wir werden, kürzer oder länger durch die Welt, und unser Gehirn wirkt nicht mit seiner Schwere, mit seinem Gewicht auf das Adernsystem, das darunter ist. Man versteht diese Sache sofort, wenn man sie in der richtigen Art auffaßt.

[ 34 ] You see, the human brain, as it is contained within the cranial cavity, weighs on average about one thousand five hundred grams or slightly more. That is actually a significant weight. And the fact is that if this human brain were to press down with its own weight on the delicate veins in the head that lie beneath it, it would immediately crush those veins. We humans spend varying lengths of time in this world, depending on how old we get, and our brain does not exert its weight on the vascular system beneath it. One understands this immediately when one grasps it in the right way.

[ 35 ] Nehmen Sie den Menschen so, wie er konstruiert ist, ich will es ganz schematisch zeichnen. Sie sehen dann, daß des Menschen Rückenmarkskanal hinaufgeht und sich im Gehirn verbreitert (rot). Die ganze Anordnung ist so, daß der Rückenmarkskanal, mit Ausnahme einiger Partien, die nicht fest, die nur halbfest sind, durch Flüssigkeit ausgefüllt ist. In dieser Flüssigkeit schwimmt eigentlich das Gehirn. Das Gehirn des Menschen schwimmt in der Gehirnflüssigkeit (lila). Nun gibt es so etwas wie das archimedische Prinzip. Sie werden es kennengelernt haben in Ihrem Physikunterricht. Dieses archimedische Prinzip rührt her von dem alten Weisen Archimedes, von dem ja erzählt wird, daß er dieses Prinzip durch seine Genaalität gefunden habe, als er im Bade war. Er hat das naheliegende Experiment gemacht, als er im Bade war: mit dem ganzen Körper ist er drinnen geblieben, die Beine hat er immer abwechselnd herausgestreckt aus dem Bad, und dadurch hat er bemerkt, daß, je nachdem die Beine drinnen im Wasser oder draußen sind, sie für ihn ein verschiedenes Gewicht haben. Sie sind schwer, wenn sie draußen sind; gleich verlieren sie von ihrem Gewichte, wenn sie drinnen sind im Wasser. Das war für so einen Archimedes etwas ganz anderes, als für einen gewöhnlichen Menschen. Ein gewöhnlicher Mensch spielt da halt herum. Der Archimedes aber machte ein große, gewaltige Entdeckung. «Heureka!» Ich hab’s gefunden! — Denn er hat dabei gefunden, daß jeder Körper, der in einem anderen, in einem Medium schwimmt, also in einer Flüssigkeit schwimmt, in dieser Flüssigkeit so viel von seiner Schwere verliert, wie das Gewicht der Flüssigkeit beträgt, die er verdrängt.

[ 35 ] Consider the human body as it is structured; I’ll sketch it out very schematically. You’ll then see that the spinal canal runs upward and widens into the brain (red). The entire structure is such that the spinal canal—with the exception of a few sections that are not solid but only semi-solid—is filled with fluid. The brain actually floats in this fluid. The human brain floats in cerebrospinal fluid (purple). Now there is something called Archimedes’ principle. You will have learned about it in your physics class. This principle is named after the ancient sage Archimedes, who, as the story goes, discovered it through a stroke of genius while he was in the bath. He conducted the obvious experiment while he was in the bath: he kept his entire body submerged, alternately extending his legs out of the water, and in doing so he noticed that, depending on whether his legs were in the water or out of it, they had a different weight for him. They are heavy when they’re out of the water; they immediately lose some of their weight when they’re submerged in the water. For someone like Archimedes, this was something entirely different than it would be for an ordinary person. An ordinary person would just play around with it. Archimedes, however, made a great, momentous discovery. “Eureka!” I’ve found it! — For he discovered that any object floating in another medium—that is, in a liquid—loses as much of its weight in that liquid as the weight of the liquid it displaces.

[ 36 ] Stellen wir uns ein Gefäß, das mit Wasser angefüllt ist, vor. Ich gebe da hinein einen festen Körper. Wenn ich den Körper dadurch, daß ich ihn aufhänge, wägbar mache, dann kann ich genau herausfinden, der Körper wird im Wasser leichter, er wiegt weniger, als er draußen wiegt. Und zwar, wenn Sie sich einen Wasserkörper vorstellen würden von derselben Größe, so wiegt der doch als Wasserkörper auch etwas. So viel der wiegt, so viel müssen Sie abziehen von dem Gewicht dieses Körpers, wenn der Körper im Wasser ist. Der Körper verliert im Wasser so viel von seinem Gewicht, als das Gewicht eines gleich großen Wasserkörpers beträgt. Das ist das archimedische Prinzip.

[ 36 ] Let’s imagine a container filled with water. I place a solid object inside it. If I make the object weighable by suspending it, then I can determine exactly that the object becomes lighter in the water—it weighs less than it does outside the water. In fact, if you were to imagine a volume of water of the same size, that volume of water would also weigh something. You must subtract that amount from the weight of the object when it is in the water. The object loses as much of its weight in the water as the weight of an equal volume of water. This is Archimedes’ principle.

[ 37 ] Dieses archimedische Prinzip kommt uns als Menschen in unserer Konstitution sehr zugute; denn das Gehirn schwimmt in der Gehirnflüssigkeit, verliert also so viel von seinem Gewichte, wie das Gewicht der Gehirnflüssigkeit beträgt, die ebenso groß ist wie das Gehirn. So ist unser Gehirn, wenn wir es in uns tragen, nicht tausendfünfhundert Gramm schwer, sondern es verliert so viel, wie ein Wassergehirn betragen würde, es verliert tausendvierhundertachtzig Gramm und bleibt nur etwa zwanzig Gramm schwer. Wir tragen also in Wirklichkeit nicht ein Gehirn in uns von tausendfünfhundert Gramm, sondern nur von zwanzig Gramm. Das andere geht dadurch verloren, daß das Gehirn im Gehirnwasser schwimmt nach dem archimedischen Prinzip. Da haben wir also etwas in unserer Organisation, das eigentlich viel leichter ist, als es ist. Wir tragen das Gehirn nur mit zwanzig Gramm in uns. Aber just auf diese zwanzig Gramm, die noch Gewicht haben, müssen wir sehr achtgeben. Denn diese zwanzig Gramm, die sind allein befähigt, unser Ich aufzunehmen. Alles übrige von uns haben wir woanders.

[ 37 ] This Archimedean principle is of great benefit to us as human beings, given our physical constitution; for the brain floats in cerebrospinal fluid, and thus loses as much of its weight as the weight of the cerebrospinal fluid, which is equal to that of the brain. Thus, when we carry our brain within us, it does not weigh 1,500 grams; rather, it loses an amount equivalent to that of hydrocephalus—it loses 1,480 grams and weighs only about 20 grams. So in reality, we do not carry a brain weighing 1,500 grams within us, but only one weighing twenty grams. The rest is lost because the brain floats in cerebrospinal fluid according to Archimedes’ principle. Thus, we have something in our organism that is actually much lighter than it appears to be. We carry only twenty grams of brain within us. But it is precisely these twenty grams, which still have weight, that we must take great care of. For these twenty grams alone are capable of containing our “I.” Everything else about us is located elsewhere.

[ 38 ] Nun ist aber der ganze Körper mit allerlei festen Bestandteilen ausgefüllt, die auch in Flüssigkeit schwimmen, zum Beispiel die Blutkörperchen. Die verlieren alle von ihrem Gewicht, nur das, was bleibt noch an Gewicht, da ist das Ich auch drinnen, so daß das Ich im Blut ausgebreitet ist, aber nicht mit der Schwere des Gewichtes des Blutes. Auf alles das müssen wir achtgeben, auf alles das, was noch merkbares Gewicht enthält, wenn wir herumgehen. Ja, meine sehr verehrten Anwesenden, Sie müssen alle furchtbar achtgeben auf dasjenige, was da sitzt (siehe Zeichnung: Gehirn) und noch schwer ist im ureigentlichen Sinne. Denn dadrinnen, da darf Ihr Ich sein. Sonst darf es nirgends sein, sonst muß überall astralischer Leib, Ätherleib und so weiter sein.

[ 38 ] But the entire body is filled with all kinds of solid components that also float in fluid—for example, blood cells. They all lose some of their weight; only what remains in terms of weight still contains the “I,” so that the “I” is spread throughout the blood, but not with the heaviness of the blood’s weight. We must pay attention to all of this—to everything that still contains perceptible weight—when we walk around. Yes, my esteemed audience, you must all be extremely careful with that which sits there (see drawing: brain) and is still heavy in the truest sense. For within it, your “I” may reside. It may be nowhere else; otherwise, the astral body, etheric body, and so on would have to be everywhere.

[ 39 ] Das Medium ist nun ein Mensch, bei dem dieser Schwerebestandteil seiner Konstitution, also die zwanzig Gramm Gehirn, nicht mehr das Ich enthält. Aus der Schwere, aus dem Gewichte ist das Ich herausgetrieben. Da können sogleich in diese Teile diejenigen Wesen hinein, von denen ich gesprochen habe.

[ 39 ] The medium is now a human being in whom this heavy component of his constitution—that is, the twenty grams of brain—no longer contains the “I.” The “I” has been driven out of the heaviness, out of the weight. Then the beings I have spoken of can immediately enter these parts.

[ 40 ] Nun sehen Sie auch etwas Besonderes an dem, was ich da darstelle. Die materialistische Denkweise möchte überall Lokalitäten aufweisen. Sie frägt: Ja, wo ist denn der Teil des Menschen, wo das Elementarwesen Platz nimmt, wenn es sich des Mediums bemächtigt? So spricht man nicht über diese Dinge, so spricht nur der materialistische Verstand. So spricht derjenige, der mechanisch denkt und mathematisch denkt. Aber das Leben geht nicht mathematisch und mechanisch vor sich, sondern dynamisch. Man muß also nicht sagen: Das Medium ist besessen da oder dort, rein mathematisch oder geometrisch lokalisiert —, sondern man muß sagen: Das Medium ist besessen in dem Teile, der schwer bleibt in ihm, in dem Teile, der zur Erde hinunterzieht. — Da können die ahrimanischen Wesen hinein. Und nicht nur da, sondern auch noch woanders. Sehen Sie, das ist ja nur das Gröbste der Sache, was ich Ihnen hier exakt dargelegt habe, das Allergröbste. Es gibt ein Feineres.

[ 40 ] Now you, too, can see something special in what I am describing here. The materialistic way of thinking seeks to identify specific locations everywhere. It asks: “Well, where exactly is the part of the human being where the elemental being takes up residence when it takes possession of the medium?” That is not how one speaks about these things; only the materialistic mind speaks that way. That is how someone who thinks mechanically and mathematically speaks. But life does not proceed mathematically or mechanically; rather, it proceeds dynamically. So one must not say: “The medium is possessed here or there, localized purely mathematically or geometrically”—but one must say: “The medium is possessed in the part that remains heavy within him, in the part that draws downward toward the earth.” — That is where the Ahrimanic beings can enter. And not only there, but also elsewhere. You see, what I have explained to you here in precise terms is only the coarsest aspect of the matter, the very coarsest. There is a finer aspect.

[ 41 ] Wie sehen wir auf dem physischen Plane? Da haben wir unser Auge (siehe Zeichnung). Vom Auge geht der Sehnerv nach rückwärts nach dem Gehirn zu. Der Sehnerv breitet sich im Auge aus, geht nach dem Gehirn zu. Der Sehnerv behält die Grundlage der Farbenempfindung. Nun denken die Materialisten darüber nach, wie der Sehnerv die Farben da ins Gehirn hineinträgt und die Farben da auslädt. Denn die Maternalisten stellen sich ja alles so vor wie eine Schiffs- oder Eisenbahnladung. Es wird da außen im Sinnesorgan etwas aufgeladen, wird verfrachtet in den Nerven; da wird es irgendwo ausgeladen, geht in die Seele hinein — nun, so grob nicht, aber es kommt auf das hinaus. Es ist aber ganz und gar anders! Die Sache ist so, daß der Sehnerv gar nicht dazu da ist, die Farbenempfindung nach rückwärts zurück zum Gehirn zu tragen, sondern daß er dazu da ist, sie an einem bestimmten Punkte auszulöschen. Die Farbe sitzt nur außen an der Peripherie. Der Sehnerv ist berufen, die Farbe auszulöschen, je weiter Sie nach innen kommen, so daß das Gehirn möglichst farblos ist, so daß nur ganz schwache, verschwindende Farben ins Gehirn hineinkommen. Nicht nur die Farbe wird ausgelöscht, sondern auch jedes Verhältnis zur äußeren Welt wird im Gehirn ausgelöscht. Hören, Sehen ist in den Sinnen. Gegen das Gehirn hin löschen Sehnerven, Gehörnerven, Wärmenerven alles dasjenige, was Sie an der Peripherie haben, bis zu einem schwachen Schatten aus. Der schwache Schatten ist in ebendemselben Verhältnis zu dem Empfinden, wie die zwanzig Gramm zu den tausendfünfhundert Gramm. Die zwanzig Gramm, das ist ja auch nur ein Schatten des Gehirngewichtes.

[ 41 ] How do we see on the physical plane? We have our eye (see diagram). From the eye, the optic nerve runs backward toward the brain. The optic nerve branches out within the eye and extends toward the brain. The optic nerve forms the basis of color perception. Now the materialists ponder how the optic nerve carries the colors into the brain and unloads them there. For the materialists imagine everything as if it were a ship’s or railroad cargo. Something is loaded up out there in the sensory organ, is transported through the nerves; it is unloaded somewhere along the way and enters the soul—well, not quite that crudely, but that’s the gist of it. But it is entirely different! The fact is that the optic nerve is not there at all to carry the perception of color backward to the brain, but rather to extinguish it at a specific point. Color resides only on the outer periphery. The optic nerve is designed to extinguish color the further inward you go, so that the brain is as colorless as possible, so that only very faint, fading colors enter the brain. Not only is color extinguished, but every connection to the external world is also extinguished in the brain. Hearing and seeing take place in the senses. Toward the brain, the optic nerves, auditory nerves, and thermal nerves erase everything you have at the periphery down to a faint shadow. The faint shadow is in the same proportion to sensation as twenty grams are to one thousand five hundred grams. The twenty grams are, after all, only a shadow of the brain’s weight.

[ 42 ] So wenig ist das, was wir da noch haben. Wenn wir ein mächtiges, gigantisches Morgenrot haben, das in unseren Sinnen ruht, so haben wir hinten im Gehirn einen schwachen Schatten davon. Auf diesen schwachen Schatten, auf den müssen wir wieder achtgeben, denn da nur darf unser Ich hinein. In dem Augenblicke, in dem unser Ich ausgeschaltet ist, in dem wir medial werden, kriecht sofort ein solches elementarisches Wesen, wie ich es geschildert habe, in diesen schwachen Schatten hinein oder in die schwachen Töne, die aus dem Hören kommen und so weiter. In all das, wo das Ich hineingehört, wo die äußere Sinnesempfindung ausgelöscht ist, da kriecht dieses Wesen hinein, da macht es das Medium von sich besessen. Und es kriecht dann bis in die Verzweigung der Nerven, bis in die Willensgestaltung hinein, das heißt bis in jene Nerven, die in die Willensgestaltung gehen. Es kommt das heraus, daß das Medium anfängt, aktiv zu werden, weil ergriffen ist dasjenige in ihm, was nur vom Ich des Menschen ergriffen sein soll. Der Rest des Gehirngewichtes, der Rest der Farbenempfindung, der Gehörempfindung, all dieses feine Schattenhafte, das uns wie ein Phantom ausfüllt — denn dieses zwanzig Gramm Schwere ist nur ein Phantom, diese schwachen Schatten von den Farben, die in das Innere gehen, sind phantomhaft —, in das taucht dieses Elementarwesen unter, und dann wird der Mensch so im ganzen, daß er vollständig ruhig mit seinem Körper daliegt, lethargisch, und all das wird in ihm tätig, was eigentlich vom Ich ausgefüllt sein soll in den schwachen, phantomhaften Schatten [Lücke], die sonst eben vom Ich ausgefüllt sind.

[ 42 ] That is how little we still have left. When we experience a powerful, gigantic dawn that rests within our senses, we have only a faint shadow of it at the back of our brain. We must pay attention to this faint shadow once again, for only there may our “I” enter. The moment our “I” is suspended—the moment we become mediumistic—such an elemental being, as I have described it, immediately creeps into this faint shadow or into the faint sounds that come from hearing, and so on. Into all those areas where the “I” belongs—where external sensory perception is extinguished—this being creeps in, and there it takes possession of the medium. And it then creeps all the way into the nerve branches, into the formation of the will—that is, into those nerves that lead to the formation of the will. The result is that the medium begins to become active, because that which within him is meant to be grasped only by the human “I” has been seized. The rest of the brain’s weight, the rest of the sense of color, the sense of hearing—all these subtle, shadowy elements that fill us like a phantom—for these twenty grams of weight are merely a phantom, and these faint shadows of color that penetrate inward are phantom-like—into all of this the elemental being plunges, and then the human being becomes so whole that he lies there completely still with his body, lethargic, and everything that is actually meant to be filled by the “I” becomes active within him in the faint, phantom-like shadows [gap], which are otherwise filled by the “I.”

[ 43 ] Sehen Sie sich also das Medium an. Das Medium kann nur dadurch Medium sein, daß es alles in Lethargie, in absolute Trägheit zurücksinken läßt, was benutzt wird von dem normalen Menschen, und daß tätig wird dieses Phantom, das ich geschildert habe. Das können Sie zum Beispiel an der Art beobachten, wie das Medium schreibt. Es könnte natürlich auch nicht schreiben, wenn nicht dadrinnen ebenso wie im Gehirn alles leichter würde; denn alles Schwere schwimmt in einer Flüssigkeit, wird in dem Gefühl, in der Empfindung leicht, und es schreibt da in dem, worinnen, als in dem Leichten, das Ich sonst die Feder führt. Da führt in diesem Menschenphantom dann das Elementarwesen die Feder beim Medium.

[ 43 ] So take a look at the medium. The medium can only be a medium by causing everything used by the normal person to sink back into lethargy, into absolute inertia, and by bringing to life this phantom I have described. You can observe this, for example, in the way the medium writes. Of course, the medium could not write unless everything inside—just as in the brain—became lighter; for everything heavy floats in a fluid, becomes light in feeling and sensation, and it writes there—in that which is light—just as the “I” otherwise guides the pen. In this human phantom, then, the elemental being guides the pen for the medium.

[ 44 ] Sie sehen, es ist also tatsächlich, wenn das Medium so dasitzt oder in irgendeiner anderen Weise sich manifestiert, das Hereinragen einer anderen Welt. So wie in die Bewegungen des Mediums die Wesen der anderen Welt, diese ahrimanischen Wesenheiten hereinragen können, so auch in die Ausstrahlungen, in alle Ausstrahlungen, die ich gestern beschrieben habe. Und es sind ja immer, namentlich in den Gegenden der menschlichen Organisation, wo Drüsen sind, mächtige Flüssigkeitsausstrahlungen vorhanden. Also in die Flüssigkeitsausstrahlungen, in die dringen dann wiederum solche Wesen der elementarischen Welt ein, ebenso in die Atmungsausstrahlungen, in die LichtausstrahJungen. Nur dann, wenn die chemischen Ausstrahlungen kommen, dann ist ein bewußter Verkehr vorhanden zwischen dem, der diese chemischen Ausstrahlungen benützt, und diesen Wesenheiten, die in diese chemischen Ausstrahlungen hereinkommen. Da beginnt dann eben, wie ich schon gestern charakterisiert habe, die schwarze Magie, das bewußte Arbeiten mit den Wesenheiten, die auf die Art hereinkommen, wie ich es beschrieben habe.

[ 44 ] You see, when the medium sits there like that or manifests in any other way, it is indeed the intrusion of another world. Just as the beings of the other world—these Ahrimanic entities—can penetrate the medium’s movements, so too can they penetrate the emanations, all the emanations I described yesterday. And there are always, especially in the regions of the human organism where glands are located, powerful fluid emanations. Thus, such beings from the elemental world penetrate these fluid emanations, just as they do the respiratory emanations and the light emanations. Only when the chemical emanations occur is there a conscious interaction between the one who uses these chemical emanations and these beings that enter into them. That is precisely where, as I already described yesterday, black magic begins—the conscious working with the beings that enter in the manner I have described.

[ 45 ] Beim Medium, und in der Regel auch bei demjenigen, der mit dem Medium experimentiert, ist ja eigentlich Unbewußtheit vorhanden über die eigentlichen Vorgänge. Beim schwarzen Magier tritt meistens eine volle Bewußtheit darüber auf, daß er sich in die chemischen Ausstrahlungen von Menschenwesenheiten, meistens in seine eigenen, hereinruft diese Wesenheiten der elementarischen Welt. Der schwarze Magier ist also eigentlich immer umgeben von einer Schar von Dienern, die in solchen Elementarwesen bestehen, und denen er entweder durch seine eigenen Ausstrahlungen oder durch Räucherungen, die er in seinem Laboratorium vollbringt, die Möglichkeit gibt, die okkult-chemischen Impulse hier in dieser physisch-sinnlichen Welt zu benutzen.

[ 45 ] The medium—and, as a rule, the person conducting the experiment with the medium—is actually unaware of the actual processes taking place. In the case of the black magician, there is usually full awareness that by drawing upon the chemical emanations of human beings—most often his own—he summons these beings from the elemental world. The black magician is thus actually always surrounded by a host of servants consisting of such elemental beings, to whom he grants—either through his own emanations or through the incense burnings he performs in his laboratory—the ability to utilize the occult-chemical impulses here in this physical-sensory world.

[ 46 ] Das führt uns eben hinein in die Erkenntnis: Geradeso wie die Belladonna hinaufwächst in eine Welt, in die sie nicht hineingehört und dadurch giftig wird, so wächst die geistige Welt durch das Mediumwesen in unsere Welt hier herein, die wir bewohnen zwischen Geburt und Tod. — Aber im Grunde genommen ist die Gefahr, daß diese geistige Welt in ähnlicher Weise hereinwächst, wie wir es bei der Belladonna beschrieben haben, jedesmal vorhanden, wo der Bewußtseinszustand, das heißt die Ich-Erfüllung, im Menschen unterdrückt wird, wo der Mensch also in einem benommenen, ohnmachtähnlichen Zustande ist oder in einer wirklichen Ohnmacht.

[ 46 ] This leads us to the realization: Just as the belladonna grows upward into a world to which it does not belong and thereby becomes poisonous, so the spiritual world grows into our world here—the one we inhabit between birth and death—through the medium. — But fundamentally, the danger that this spiritual world will intrude in a manner similar to what we have described with regard to belladonna is ever-present whenever the state of consciousness—that is, the fulfillment of the “I”—is suppressed in a human being, that is, whenever the person is in a dazed, faint-like state or in a state of actual unconsciousness.

[ 47 ] Jedesmal, wenn das Bewußtsein des Menschen nicht durch den normalen Schlaf, sondern durch etwas anderes herabgedämmert ist, ist die Gefahr vorhanden, daß da ein Fenster sich öffnet für die Welt, die ich jetzt beschrieben habe. Und inwiefern das im Menschenleben eine ungeheuer bedeutsame Rolle spielt, daß sich solche Fenster durch die herabgedämpften Bewußtseine der Menschen eröffnen, das wollen wir dann morgen und in den nächsten Vorträgen weiterhören.

[ 47 ] Whenever a person’s consciousness is dimmed not by normal sleep but by something else, there is a danger that a window will open onto the world I have just described. And we will continue to explore tomorrow and in the upcoming lectures just how immensely significant it is in human life that such windows open through people’s subdued states of consciousness.