Nachträge zur Abteilung Mitgliedervorträge
GA 246
29 April 1905, Düsseldorf
3. Die Entstehung der Welt und des Menschen
[ 1 ] Wenn wir vom theosophischen Standpunkte aus die Entstehung der Welt und des Menschen betrachten wollen, müssen wir etwas Dreifaches unterscheiden. Der Mensch unterscheidet sich nach seiner physischen, seelischen und geistigen Natur. Der Geist ist das Unvergänglichste, aber auch dasjenige, was am allerersten in unserem Weltendasein auftritt, dasjenige, was am ältesten ist und die längste Zukunft hat, was vor dem seelischen Dasein da war und da sein wird, wenn keine Seele mehr vorhanden ist, das eigentlich Universelle im Menschen.
[ 2 ] Der Mensch als Geist kann die verschiedensten Formen auf den verschiedenen Weltenkörpern annehmen. Dieser Geist ist ausgegangen von Zuständen, die wir heute nicht berücksichtigen können.
[ 3 ] Wenn wir zurückgehen, kommen wir immer zu neuen Daseinsstufen, aber niemals zu einem wirklichen Anfang. Wir wollen die Zustände, die wir unsere Bewusstseinszustände nennen, betrachten.
[ 4 ] Heute leben wir in hellem, klarem Tagesbewusstsein. Dieses Bewusstsein, das der heutige Mensch das normale Bewusstsein nennt, dieses ist hervorgegangen aus drei früheren Bewusstseinszuständen.
[ 5 ] Der erste Bewusstseinszustand ist ein dumpfer, der sich etwa vergleichen ließe mit dem dumpfen Bewusstsein, welches heute ein lebloses Mineral hat. Man kann auf künstliche Weise diesen tiefen Trancezustand hervorrufen, wo der Mensch tief hinuntersinkt und gar nichts mehr weiß, wo er sich seiner Umgebung nicht mehr bewusst ist. Dann fängt er an von großen Weltensystemen zu sprechen, sie zu zeichnen; Systeme, von denen er im wachen Zustande gar nichts weiß. Es ist das, was der Mensch vor langer Zeit durchgemacht hat, der Tieftrance- oder mineralische Zustand.
[ 6 ] Diesem folgt ein anderer Tiefschlaf, traumlos. Der Hellseher bekommt in diesem Zustand auch ein Bewusstsein: das Kontinuitätsbewusstsein. Dann nimmt er um sich herum die geistige Welt wahr. In einer sehr fernen Vergangenheit hat der Mensch dieses dämmernde Bewusstsein durchgemacht.
[ 7 ] Der dritte Bewusstseinszustand ist der Traumzustand; er ist erfüllt von Bildern; es ist schon ein verhältnismäßig hoher Bewusstseinszustand, er ging unserem jetzigen voran. Er ist zu vergleichen mit unserem heutigen Traumschlaf. In unseren Träumen nehmen wir Dinge der Außenwelt wahr, aber nicht mit unseren wachen Sinnen, sondern gleichsam symbolisch. Es entstehen Bilder in uns, veranlasst durch die Dinge der Außenwelt. Wir berühren zum Beispiel im Schlaf eine scharfe Ecke und träumen, dass uns jemand mit einem scharfen Instrument in die Hand sticht. Es ist ein Bilderbewusstsein, Atavismus. — Dieser Zustand war einstmals eine Stufe, die der Mensch durchgemacht hat.
[ 8 ] Nun folgt das helle, klare Tagesbewusstsein, der Zustand, in dem der Mensch sich heute befindet. Ihm folgen in der weiteren Entwicklung noch drei weitere Zustände, die heute schon in den esoterischen Schulen bei praktischen Hellsehern ausgebildet werden: das psychische Bewusstsein; ein nächster hyperpsychischer Zustand: das Kontinuitätsbewusstsein; und zuletzt der siebte Zustand: das spirituelle Bewusstsein und mit ihm der Ausblick auf das ganze Weltensystem.
[ 9 ] Der Mensch schreitet also durch sieben Bewusstseinszustände, das ist die seelische Entwicklung, die Stufen, die die Seele durchmacht. Jede solche Stufe verläuft in einer ganz bestimmten, abgeschlossenen Weise; jeden dieser Bewusstseinszustände nennt der Theosoph die Entwicklung auf einem Planeten. Zwischen jeder Stufe liegt ein großer Zwischenraum der Ruhe, Pralaya genannt; den Zustand selbst nennt man Manvantara.
[ 10 ] Die sieben Planeten, auf welchen der Mensch die verschiedenen Zustände durchmacht, bezeichnet der Theosoph mit Namen, die nicht zu verwechseln sind mit den Namen der heutigen Planeten. Von der Theosophie haben die Astronomen die Namen der heutigen Planeten genommen, da die Theosophie viel älter ist als die Astronomie.
[ 11 ] Der erste Planet, auf dem sich die Seele entwickelt hat, ist der Saturn, der zweite die Sonne, der dritte der Mond, der vierte die Erde. Diese vier Planeten entsprechen den vier Bewusstseinszuständen des Menschen. Auf dem Saturn war er in dem Tieftrancezustand; auf der Sonne im Zustand des tiefen, traumlosen Schlafes; auf dem Mond im Traumschlaf. Das Erdendasein setzt sich für die Theosophie aus zwei Gliedern zusammen, die man mit zwei Namen benennt; die Teile des Erdendaseins bilden eine Kette, deren erste Hälfte Mars, deren zweite Hälfte Merkur genannt wird.
[ 12 ] Der nächste Planet, auf dem der Mensch im psychischen Bewusstseinszustand sein wird, ist Jupiter; der nächste Venus; der letzte der sieben Planeten wird noch nicht genannt. Die alten Weisen hatten diese Reihenfolge der sieben Planeten für jeden, der es lesen kann, aufgezeichnet in den sieben Wochentagen. Die Namen der sieben Wochentage sind symbolische Ausdrücke für die sieben Seelenzustände des Menschen. Der erste Wochentag war früher bei den Alten und heute noch bei den semitischen Völkern der Sonnabend, der Saturntag; der zweite: Sonntag, nach dem zweiten Planeten, der Sonne; der dritte: Montag, nach dem Monde. Die Erde setzt sich zusammen aus Mars und Merkur, Marstag oder Dienstag, und Mittwoch: Merkurtag, die deutsche Bezeichnung für Merkur [ist Wotan, also] Wotanstag, englisch: Wednesday, französisch: Mercredi. Dann folgt Jupitertag, Jeudi, deutsch nach dem Gott Donnar, Donnerstag; dann als letzter: Freitag, Venustag, Vendredi, nach dem deutschen Namen für Venus: Freya.
[ 13 ] Nun verleiblicht sich die Seele. Auf dem Monde war sie im Zustand des Bilderbewusstseins, das ähnlich ist dem heutigen Traumbewusstsein; doch erreicht der Traum die Stufe des höchstentwickelten Bilderbewusstseins nicht. Dieses Bewusstsein war schon einmal leiblich in einer gewissen Stufe der Tierheit; nicht der heutigen Tiere, aber auch noch nicht Mensch, eine Zwischenstufe, der zum Beispiel noch das Vorderhirn fehlte. Nun verschwand alles Physische und bildete sich nach einem Pralaya neu, und jetzt kommen wir zu dem Zustand, der sich auf unserer Erde bildete. Jetzt haben wir einen seelischen Menschen, der imstande ist, in seinem Bewusstsein aus sich Bilder zu entwickeln. In jedem neuen Zustand müssen zunächst die früheren Zustände kurz wiederholt werden; dieses nennt man Runden. Auf der Erde müssen also die Zustände von Saturn, Sonne und Mond wiederholt werden; dann beginnt der Mensch aufzusteigen in den heutigen Bewusstseinszustand. Das kann er aber nicht gleich.
[ 14 ] Wir finden die Erde damals nicht wie heute mit ihrer festen Kruste, sondern in einer ganz feinen Materie. In der theosophischen Auffassung gibt es über dem flüssigen und gasförmigen Zustand noch vier Äther, die sich immer mehr verfeinern; den ersten, der nach dem gasförmigen Zustand kommt, den Wärmeäther, [dann] den Lichtäther, den chemischen Äther und als letzten und allerfeinsten den Lebensäther. Jeder dichtere Zustand entsteht, indem sich ein dünnerer verdichtet.
[ 15 ] Als nun die Erde von der Seele betreten wurde, war sie in der allerdünnsten Materie. Dieser materielle Stoff ist eine ganz feine, bildsame, plastische Materie. Nun kommt die Seele mit ihren schon erworbenen Fähigkeiten, Bilder zu gestalten. Da bildet der Mensch sich aus dieser feinen Materie Formen, die noch ganz verschieden sind von seinem heutigen ätherischen Körper. Es sind Abbildungen seelischen Lebens, Erfahrungen, die die Seele bisher gemacht hat. Diesen feinsten Stoff kann die Seele vollkommen beherrschen.
[ 16 ] Es gibt jetzt nur diese eine Wesenheit auf der Erde; es gibt noch keine Mineralien, keine Pflanzen und keine Tiere. Der Mensch ist der Erstgeborene auf der Erde. Die ganze Erde, wie sie heute ist, ist nur ein Konglomerat von diesen Menschenwesen. Es gibt [damals] nur gleichförmige Wesen, die Erde ist aus ihnen zusammengesetzt ungefähr wie eine Brombeere, es sind bloß in feinster Materie gebildete Seelen. Sie brauchten keine Nahrung, es gab keine Fortpflanzung, sie vermehrten sich durch Teilung. Es waren Kugeln, die bis zu einer bestimmten Grenze wuchsen und sich dann in zwei teilten; diese [Teile] wuchsen wieder, teilten sich und so fort.
[ 17 ] In diesen uralten Zeiten war die Erde noch ein ganz anderer Körper, sie war vereint mit Sonne und Mond. Diese drei bildeten einen Körper; erst später fand eine Trennung statt. Zunächst kam eine große Umwälzung, ein großes kosmisches Ereignis, das auch für die Menschen eine große Umwälzung bedeutete. Die feinste, schöpferische Kraft zog sich aus der Erde heraus und bildete die Sonne. Mit dieser Trennung war die Unmöglichkeit der Fortpflanzung durch Teilung aufgetreten. Von nun an bildet sich ein Wesen in dem anderen, um dann ausgestoßen zu werden. Die Stoffe verdichten sich allmählich, sodass sie sich herausgliedern aus der Masse. Durch diese Verdichtung wurde die Materie geliefert, aus der sich Wesen bilden, die unter dem Menschen stehen; gewisse Tierarten werden abgestoßen. Da die edlere Materie sich zur Sonne zurückgezogen hatte, war es nicht mehr möglich, dass Seelen sich einen Körper selbst bildeten. Es entstehen niedrigere Wesen als der Mensch, die Materie war vergröbert worden. Der Mensch musste entweder verkümmern oder konnte sich nur auf Kosten anderer weiterentwickeln; er musste die gröbere Materie, die Tiere abstoßen, sie wurden hinabgedrängt in ein niedrigeres Dasein; es waren verkümmerte, dekadente Menschen. Von nun ab war nur gröbere Materie zur Verfügung. Es verdichtet sich nun alles immer mehr, alles gliedert sich immer mehr ab; Abdrücke aus dieser Zeit sind aber noch unmöglich, da alles doch noch immer ganz feine, weiche Materie war.
[ 18 ] In späterer Zeit gliedert sich so auch das Pflanzenreich ab. Natürlich entstehen daneben noch immer gleichzeitig neue Tierformen, sodass wir jetzt auf der Erde haben ein Menschenreich, ein Tierreich und ein Pflanzenreich, die aber alle ganz anders geartet waren als unsere heutigen Reiche.
[ 19 ] Nun kühlt sich die Erde immer mehr ab; in die feine Materie kommen immer festere, dichtere Teile, die Erde bekommt gleichsam ein festes Knochengerüst; es bildet sich das Mineralreich, das nun der Erde allmählich eine feste Kruste gibt. In dieser Zeit scheidet sich auch der Mond von der Erde ab.
[ 20 ] Mit dieser Ausscheidung des Mondes tritt wieder eine große Katastrophe ein für die Erde und für alle darauf lebenden Wesen, dadurch, dass das Wärmeverhältnis ein ganz anderes wurde. Bis dahin war der Mensch ein wechselwarmes Wesen - das heißt, er passte sich mit seiner Eigenwärme seiner Umgebung an, wie heute noch die Fische, Amphibien und so weiter. Die Wesen entwickeln nun eigene Wärme, sie bilden sich Organe, nehmen andere Gestalt an, bekommen warmes Blut. Die Erde ist [da] im Zeitpunkt der lemurischen Entwicklung. Die ersten warmblütigen Wesen treten auf. Daneben gehen große, gewaltige Veränderungen vor. Tiere, Pflanzen, Mineralien verändern sich, es bilden sich Granit und die ältesten Gesteine. Die bisherigen Pflanzen- und Tierformen müssen aussterben, alles nimmt neue Formen an, alle Reiche verändern sich; erst jetzt bilden sich das Menschen-, Tier-, Pflanzen- und Mineralreich heraus. - Der Mensch ist dem jetzigen Menschen noch sehr unähnlich; er hat eine phantastische Gestalt, bestehend noch immer aus sehr weicher Materie, die er nach Bedarf verändern konnte; zum Beispiel die Hand länger, breiter machen. Er kann noch nicht denken, nicht rechnen, er hatte keine Sprache, kein Gedächtnis, aber einen außerordentlich entwickelten Willen.
[ 21 ] Der Leib verdichtet und verhärtet sich allmählich und sondert dadurch die Seele von der Außenwelt ab, sie wird auf einen inneren Raum beschränkt. - Die Sinnesanschauungen und damit die Sinne, entwickeln sich; sie bewirken, dass das Bilderbewusstsein sich allmählich verwandelt in das heutige Wachbewusstsein. Die Möglichkeit, Farben zu sehen, war schon vorhanden. Jetzt überzieht der Mensch das, was er sieht, mit Farbe, das Bilderbewusstsein wird zum Wahrheitsbewusstsein; weil es noch auf sehr niedriger Stufe ist, hat es noch die Kraft, durch den stark entwickelten Willen die Bilder zur Wirklichkeit zu gestalten.
[ 22 ] Es ist sehr bedeutsam, dass der Mensch noch nicht in das männliche und weibliche Geschlecht eingetreten ist; er war noch ein doppelgeschlechtliches Wesen. In der Bibel wird diese Entstehungsgeschichte der Erde und des Menschen genau beschrieben. Die sieben Tagewerke Gottes sind die sieben Zustände. Vom Menschen wird in der richtigen Bibel-Übersetzung gesagt: Gott schuf den Menschen männlich-weiblich - nicht ein Männlein, ein Fräulein, wie Luther irrtümlich übersetzt hat. Nun erst trennte sich das Geschlecht; nicht in der Weise, dass sich anders geartete Wesen bildeten, sondern ein Teil der Menschen entwickelte sich mehr nach der männlichen, ein Teil mehr nach der weiblichen Seite.
[ 23 ] Damit ist in der Entwicklung des Menschen eine bedeutsame Etappe erreicht. Er hatte dadurch die Fähigkeit verloren, eine bestimmte, produzierende Kraft, die er bisher besessen, nach außen zu verwenden. Die Kraft, die er bisher allein zur Fortpflanzung verwendet hatte, wurde gleichsam halbiert; die frei gewordene Hälfte wurde nun verwendet zur Ausbildung derjenigen Organe, die die höheren Kräfte im Menschen entwickeln konnten. - Nun dringt der Geist in die Seele ein, da müssen für den Geist Organe geschaffen werden. Mit dem Auftreten der Zweigeschlechtlichkeit bekam der Mensch die Sinne, durch die der Geist in ihn eindringen konnte, der bisher nur von außen auf ihn hatte wirken können. Der Mensch wurde sich nun seines Geistes bewusst. Noch konnte der Mensch nicht sprechen; er hatte auch noch kein Gedächtnis, entwickelte aber schon gewisse Kunstfertigkeiten. Sein Vorstellungsvermögen war noch durchtränkt mit dem alten Bilderbewusstsein. Er hatte die Fähigkeit, große, architektonische, heute ganz unverständliche Formen zu bilden (aus einem ähnlichen Bewusstsein, wie heute der Biber oder die Ameisen ihre Bauten ausführen). Das war zum Ende der lemurischen Zeit.
[ 24 ] Lemurien war ein Kontinent, von dem heute kaum noch Spuren vorhanden sind, den heute der Indische Ozean bedeckt; ein Teil der Inseln im Indischen Ozean bildet den Rest von Lemurien. Aus der spätesten Zeit sind noch Reste auf den Osterinseln erhalten, gewaltige, gigantische Bauten, die jetzt unbegreiflich sind und unmöglich nachzumachen von dem heutigen, klügelnden Verstand. Kanalbauten, wie zum Beispiel der Moeris-See, die heute nicht mehr hervorgebracht und nachgemacht werden können, sie sind aus einer gewaltigen Intuition geschaffen, aus einer ganz anderen Art der Vorstellung.
[ 25 ] Lemurien ist durch vulkanische Ausbrüche zugrunde gegangen; und es ist deshalb keine Spur mehr davon vorhanden, weil die Materie noch viel zu dünn und weich war; die menschliche Leibesgestalt war noch immer nicht fest, sie konnte nach Bedarf verändert werden; der Wille bestimmte noch die Form. Ein Teil, der entwickeltste [Teil] dieser Menschen wurde beim Untergang von Lemurien herübergerettet auf [die] Atlantis, einen sich neu bildenden Kontinent, der jetzt zum größten Teil vom Atlantischen Ozean bedeckt wird.
[ 26 ] Nun bildete sich die Sprache und das Gedächtnis; beides musste sich notwendig zusammen bilden, da eines ohne das andere nicht gut möglich ist. Es war aber noch nicht ausgebildet, der logische Verstand
[ 27 ] war noch nicht vorhanden, ebenso konnten die Menschen noch nicht zählen und rechnen. - Folgende Entwicklungszustände machen nun die Atlantier durch: Es entstanden nacheinander die sieben Rassen:
1. Rmoahals
2. Tlavatli
3. Tolteken
4. Turanier
5. Ursemiten
6. Akkader
7. Mongolen
[ 28 ] Die ersten vier Rassen waren noch sehr gedächtnisarm, dadurch waren noch andere Kräfte in ihnen rege: Sie konnten die Lebenskraft in ganz besonderer Weise beherrschen.
[ 29 ] Heute nehmen wir die Kraft, mit der unsere Maschinen und so weiter getrieben werden, aus der Steinkohle; es ist eine versteinerte, unlebendige Kraft. Die Atlantier konnten noch die lebendige Kraft verwenden, die Keimkraft. Aus angehäuften Früchten verwendeten sie die Samenkraft, um ihre schiffartigen Fahrzeuge durch die Luft vorwärts zu bewegen. Dieses war bei der toltekischen Rasse.
[ 30 ] Das Zählen begann in der fünften Rasse, bei den Ursemiten, da machte sich der logische Verstand geltend. Die eigentliche atlantische Kultur ist durch Überflutung zugrunde gegangen, und es ist auch davon fast nichts erhalten. Platons Poseidonis ist der letzte Rest davon. Atlantis-Erinnerungen an diese Überflutung findet man bei allen Völkerschaften der Erde in den vielen Sintflutsagen. Dann ging aus der atlantischen Bevölkerung unsere jetzige Bevölkerung hervor, die wir die arische Rasse nennen; sie hat ebenfalls sieben Unterrassen und beginnt mit dem alten Volke der Inder, das spirituell hoch entwickelt war; zweitens: Perser; drittens: Semiten, die alten Griechen, Römer und Ägypter; viertens: spätere Griechen und Römer; fünftens: Germanen, angelsächsische Völker.
